City of Media Arts - Projekte und Perspektiven

Vorlage: 2021/0893
Art: Informationsvorlage
Datum: 09.07.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Kulturamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Kulturausschuss (öffentlich)

    Datum: 20.07.2021

    TOP: 2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Informattionsvorlage_UNESCO-City of Media Arts
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt UNESCO Creative City of Media Arts 2021 - Projekte und Perspektiven Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Kulturausschuss 20.07.2021 2 X Information (Kurzfassung) Seit der Auszeichnung mit dem Titel „UNESCO Creative City of Media Arts“ im Oktober 2019 berichtet das Kulturamt regelmäßig im Kulturausschuss über den Sachstand der Aktivitäten. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnten die lokale und internationale Netzwerkarbeit durch die UNESCO-Projektkoordination intensiviert, neue Projekte im Rahmen der Umsetzung des Vier-Jahres- Aktionsplans als Medienkunststadt initiiert und eine Förderung bei der Kulturstiftung des Bundes erfolgreich beantragt werden. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme in € Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☒ Nein ☐ Projektförderpro- gramm: 100.000 City to City: 2.000 Kultursommer: 406.100 Kultursommer: 406.100 Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☒ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☒ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen Internationale Vernetzung Über die Zugehörigkeit zu den Cities of Media Arts steht Karlsruhe im engen Austausch mit anderen UNESCO-Medien- und Kreativstädten weltweit. Das Kooperationsprojekt „City to City: PLAY!“ ermöglicht vernetzte Formen der künstlerischen Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs im Bereich der Medienkunst auf internationaler Ebene. 14 Medienkunststädte des UNESCO Creative Cities Network - Austin (USA), Braga (Portugal), Cali (Kolumbien), Changsha (China), Dakar (Senegal), Enghien-les-Bains (Frankreich), Guadalajara (Mexiko), Gwangju (Südkorea), Karlsruhe (Deutschland), Košice (Slowakei), Sapporo (Japan), Toronto (Kanada), Viborg (Dänemark) und York (Großbritannien) - bündeln bei „City to City“ ihre Kräfte, um Medienkünstler*innen im Rahmen dieser einzigartigen Initiative eine grenzüberschreitende Perspektive künstlerischen Schaffens zu ermöglichen. Dabei sollen Medienkunstwerke entstehen, die auf einer dreimonatigen künstlerischen Online-Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen aus verschiedenen Medienkunststädten basiert. Die Werke werden im Anschluss auf verschiedenen Plattformen (wie Online-Galerien, Festivals, Ausstellungen) der teilnehmenden Städte präsentiert. Im Laufe des Projekts erhalten die ausgewählten Künstler*innen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Lab-Sessions mit erfahrenem Kurator*innen auszutauschen, ihre Projektideen zu diskutieren und zu präsentieren. Die ausgewählten Künstler*innen erhalten ein Honorar bzw. einen Produktionszuschuss in Höhe von 2.000 Euro. Dialog von Medienkunst und Wissenschaft Vom 5. bis 8. Oktober 2021 findet die 12. International Sustainability Transitions Conference (IST) in Karlsruhe statt. Die IST ist die jährliche Konferenz des Sustainability Transitions Research Network STRN, einem internationalen Netzwerk zur Nachhaltigkeitstransformationsforschung mit weltweit ca. 4.000 Mitgliedern. In Karlsruhe wird die Konferenz mit ca. 500 Teilnehmenden vom Fraunhofer- Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Zusammenarbeit mit dem STRN ausgerichtet. Anlässlich der IST und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt I UNESCO City of Media Arts wird ein Medienkunstprojekt ausgeschrieben. Unter der Überschrift "Visions of transformations to sustainability" werden ab Mitte Juni 2021 Medienkünstler*innen aus Karlsruhe sowie aus anderen UNESCO Medienkunststädten oder Creative Cities eingeladen, ihre Sicht einer langwirkenden, allumfassenden, globalen Transformation zur Nachhaltigkeit künstlerisch in einem digitalen Medienkunstwerk umzusetzen. Ein interdisziplinärer Brückenschlag entsteht, bei dem digitale Medienkunst auf Wissenschaft trifft und dazu beiträgt, unterschiedliche Ideen über Veränderungen und mögliche Zukunftsszenarien von Nachhaltigkeitstransformationen weit über den wissenschaftlichen Tellerrand hinaus zu stimulieren. Das entstehende Kunstwerk soll im Rahmen der internationalen Konferenz digital präsentiert werden. Vom 2. bis 4. Dezember 2021 werden in Karlsruhe Medienkünstler*innen, praktische Forscher*innen, Wissenschaftler*innen und Theoretiker*innen im Rahmen der ArtsIT zusammenkommen, um in Vorträgen, Poster-Sessions und Workshops über die Symbiose von Kunst und Informatik zu diskutieren. Die internationale Konferenz ArtsIT der European Alliance for Innovation feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen und kommt nach Stationen auf der ganzen Welt erstmalig in die UNESCO City of Media Arts. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Präsentation neuester Forschungen an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie. Die ArtsIT 2021 wird von der Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft und dem museum x des Badischen Landesmuseums organisiert und findet in Kooperation mit der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe statt. – 3 – Projektförderprogramm für Medienkunst Die Fördermittel für Medienkunst und internationale Netzwerkaktivitäten, 2020 eingeführt im Rahmen der Umsetzung des Aktionsplans als UNESCO Creative City of Media Arts, wurden am 1. März 2021 zum zweiten Mal ausgeschrieben. Der Gemeinderat hatte dafür in der mittelfristigen Finanzplanung bis zum Jahr 2022 100.000 Euro pro Jahr im Haushalt eingestellt. Um die Umsetzung des Aktionsplans nicht zu gefährden sind ab 2023 weitere Mittel erforderlich, über die der Gemeinderat im Zuge der Haushaltsberatungen entscheidet. Im Rahmen der Ausschreibung konnten sich Karlsruher Kultur- und Medienschaffende, Initiativen und Institutionen, die an innovativen, kooperativen und vernetzten Medienkunst-Projekten auf lokaler Ebene sowie in internationalen Netzwerken arbeiten, bis einschließlich 31. Mai 2021 um eine finanzielle Förderung ihrer Projekte aus diesem Bereich beim Kulturamt bewerben. Auch Studierende mit entsprechenden Projektideen und geeigneten Fachrichtungen ab dem 5. Semester sowie kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche und kreativwirtschaftliche Einrichtungen in Karlsruhe waren zur Teilnahme an der Projektausschreibung eingeladen. Mit der Förderung sollen künstlerische Vorhaben ermöglicht werden, die mit den Mitteln der Medienkunst einen eigenständigen Blick auf relevante kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Fragen der Gegenwart werfen, sich mit neuen Technologien und medialen Formen auseinandersetzen und die eine Bereicherung im weiten Feld der Medienkunst in Karlsruhe darstellen. Die weiteren Details zum Förderprogramm können den Ausschreibungsrichtlinien in der Anlage entnommen werden. Bis zum 31. Mai 2021 gingen fristgemäß 32 Bewerbungen mit einem Gesamtantragsvolumen von 322.574 Euro ein. 26 Bewerbungen betreffen lokale, in Karlsruhe zu realisierende Projekte; die Antragssumme hierfür beläuft sich auf 276.344 Euro. Sechs Bewerbungen beziehen sich auf internationale Netzwerk-Vorhaben; sie haben ein Antragsvolumen in Höhe von 46.230 Euro. Über die Bewerbungen entschied Ende Juni 2021 eine Jury, bestehend aus Dr. Susanne Asche, Leiterin Kulturamt, Prof. Michael Bielicky, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Anja Casser, Direktorin Badischer Kunstverein, Martin Wacker, Geschäftsführer Karlsruhe Marketing und Event GmbH, Philipp Ziegler, Leiter der kuratorischen Abteilung ZKM I Zentrum für Kunst und Medien, Anastasia Ziegler (beratend), Koordinatorin UNESCO City of Media Arts, Kulturamt. Mit dem Förderprogramm unterstreicht die Stadt Karlsruhe die besondere Bedeutung von Medienkunst für das Karlsruher Kulturgeschehen als weltoffene, kreative und nachhaltige Stadt. Kultursommer in der Medienkunststadt Um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten und der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen, lobte die Kulturstiftung des Bundes (KSB) am 24. März 2021 kurzfristig das Förderprogramm „Kultursommer 2021“ aus. Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30, 5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Als vernetzte UNESCO City of Media Arts begreift das Kulturamt Kunst und Kreativität als Motoren einer nachhaltigen Stadtentwicklung und fördert kulturelle Projekte, indem es Wege findet, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum möglich und erfahrbar zu machen. Unter dem Motto „Kultursommer in Karlsruhe: Dezentral. Divers. Draußen.“ möchte das Kulturamt als UNESCO City of Media Arts wieder kulturelles Leben in seiner ganzen Vielfalt „zurück“ in die Stadt bringen und hat deshalb einen Förderantrag bei der KSB am 22. April 2021 eingereicht. Am 25. Mai 2021 erhielt das Kulturamt eine Förderzusage von der Kulturstiftung des Bundes für das Projekt „Kultursommer in Karlsruhe“ in Höhe von bis zu 406.100 Euro. – 4 – Auf Initiative der UNESCO-Koordination haben sich mehr als 10 städtische und kulturelle Einrichtungen und Initiativen der freien Kunst und Kulturszene sowie der lokalen Veranstaltungsbranche für den „Kultursommer in Karlsruhe“ verbunden, um ein starkes Zeichen der Zuversicht und des Aufbruchs zu setzen. Zu den lokalen Projektpartnerinnen und -partnern zählen unter anderem: Badisches Staatstheater, IBZ Internationales Begegnungszentrum, Jazzclub, Karlsruher Marketing- und Event GmbH, Kulturring, Stadtjugendausschuss, Theaternacht e.V. und ZKM. Gemeinsam möchten die Akteure zeigen, wie wichtig die Kultur und ein kreativer Austausch für ein zukunftsfähiges Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Entstanden ist ein attraktives, zeitgenössisches Kulturprogramm, das eine breite Beteiligung lokaler Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Sparten ermöglicht und die kulturelle Vielfalt der Stadt im öffentlichen Raum - unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Schutzverordnungen - von Juni bis September 2021 erfahrbar macht. Zu den Projektpartnerinnen und -partnern des Karlsruher Bündnisses zählen u.a. das Badische Staatstheater, das IBZ Internationales Begegnungszentrum, der Jazzclub, die Karlsruhe Marketing- und Event GmbH, der Kulturring, der Stadtjugendausschuss, der Theaternacht e. V. und das ZKM I Zentrum für Kunst und Medien. Nach monatelangem kulturellem Stillstand erwartet die Menschen in Karlsruhe sowie Gäste beim „Kultursommer in Karlsruhe“ ein einzigartiges, sparten- und genreübergreifendes Kulturprogramm mit Ausstellungen von Medien- und Lichtkunst, Theatervorstellungen und Musikkonzerten, Tanzaufführungen und Performances, Video- und Kleinkunstprojekten. Die erfolgreiche Entwicklung des Programms „Kultursommer in Karlsruhe“, das mit Fördermitteln aus der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird, ist das Ergebnis von Initiativgeist, proaktivem Handeln und einem guten Zusammenspiel verschiedener Akteure im Kulturbereich und bestätigt die wachsende Bedeutung Karlsruhes als UNESCO Creative City of Media Arts.

  • UNESCO-City of Media Arts_Anlage
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Kulturamt Karlsruhe als UNESCO City of Media Arts Ausschreibung 2021 2 | Ausschreibung Projektförderprogramm 2021 Ausschreibung 2021: Projektfördertopf UNESCO City of Media Arts Förderung von innovativen, kooperativen und interdisziplinären Medienkunst-Projekten auf lokaler Ebene sowie von internationalen Netzwerk-Aktivitäten mit kommunalen Mitteln Die Stadt Karlsruhe fördert sowohl lokale, in Karlsruhe stattfindende öffentliche Medienkunstprojekte als auch Projekte, die der Intensivierung der internationalen Vernetzung, dem Austausch und der Kooperation innerhalb des UNESCO Creative Cities Network (UCCN) im Bereich Medienkunst und Open-Source-Initiativen dienen und stellt hierfür im Haushalt 2021 100.000 Euro zur Verfügung. Hiermit sollen künstlerische Vorhaben ermöglicht werden, die mit den Mitteln der Medienkunst einen eigenständigen Blick auf relevante kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Fragen der Gegenwart werfen und die eine Bereicherung im weiten Feld der Medienkunst in Karlsruhe darstellen. Zur Medienkunst im Sinne der Ausschreibung zählen alle künstlerischen Äußerungen, die mit Hilfe technologischer Mittel erstellt, präsentiert oder genutzt werden. 1. Auslobende Die Projektförderung wird vom Kulturbüro des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe ausgelobt. 2. Teilnahme Die Projektförderung richtet sich an Karlsruher Kultur- und Medienschaffende, Initiativen und Institutionen. Bewerben können sich natürliche Personen und Personengruppen – auch Karlsruher Studierende geeigneter Fachrichtungen ab dem 5. Semester - sowie kulturelle, künstlerische, wissenschaftliche und kreativwirtschaftliche Einrichtungen in Karlsruhe. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die in einem schulischen beziehungsweise im Rahmen der Hochschulausbildung erbracht werden (zum Beispiel Semester- oder Abschlussarbeiten) sowie schon realisierte Projekte. Bei Gruppenbewerbungen muss mindestens eine beteiligte Person oder Institution ihren ersten Wohnsitz oder ihren Sitz in Karlsruhe haben. 3. Was wird gefördert? a) Projekte auf lokaler Ebene: Gefördert werden können zugängliche, erlebbare und vermittelbare Medienkunstprojekte im geschlossenen und öffentlichen Raum für Karlsruhe, die einige der im Folgenden genannten Aspekte in den Blick nehmen: ▪ Reflexion relevanter kultureller, künstlerischer oder gesellschaftlicher Fragen der Gegenwart ▪ Auseinandersetzung mit neuen Technologien und medialen Formen wie Immersion, erweiterter und virtueller Realität (Augmented Reality, Virtual Reality), Robotic/künstlicher Intelligenz ▪ neue Sichtweisen ▪ in die Stadtgesellschaft hineinstrahlend ▪ künstlerisch, technisch, wissenschaftlich innovativ ▪ Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen) ▪ kooperativ ▪ interdisziplinär 3 | Ausschreibung Projektförderprogramm 2021 b) Internationale Netzwerk-Aktivitäten: Gefördert werden können Projekte, die der Intensivierung der internationalen Vernetzung, dem Austausch und der Kooperation innerhalb des UNESCO Creative Cities Network (UCCN) im Bereich Medienkunst und Open-Source-Initiativen dienen. Dazu gehören etwa: ▪ Auf- und Ausbau von Kooperationen mit Institutionen und Medienkunstschaffenden aus anderen Creative Cities wie Initiativen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops ▪ Reisestipendien für Kunst- und Kulturschaffende sowie Hacker aus Karlsruhe ▪ Gastkünstler*innen-Aufenthalte in Karlsruhe aus anderen UNESCO-Medienkunststädten oder Creative Cities ▪ Aufenthalte von politisch verfolgten Medienkünstler*innen in Karlsruhe ▪ Kooperations- und Austauschprojekte mit Medienkunstschaffenden, Initiativen oder Institutionen aus Ländern des Globalen Südens ▪ Fachveranstaltungen, sowie unkonventionelle, nachhaltige und interdisziplinäre Veranstaltungsformate und Vermittlungsangebote im Bereich der Medienkunst ▪ Projekte mit Modellcharakter 4. Weitere Förderbedingungen Eine Förderung wird nur dann gewährt, wenn eine Finanzierung/Realisierung mit eigenen Mitteln der Antragstellenden oder durch sonstige finanzielle Beiträge nicht gesichert ist. Je nach Art des Projekts wird eine anteilige Finanzierung durch Einsatz von Eigen- und/oder Drittmitteln in angemessener Höhe erwartet. Eine Auswahl der Projekte und Veranstaltungen soll im Rahmen des Medienkunstfestivals Seasons of Media Arts (ab 2021) präsentiert werden. Bei künstlerischen Werken sollten die Kosten für den Aufbau und die Präsentation (z.B. Technik) in angemessener Höhe bei den Projektkosten einkalkuliert werden. Projekte für rein kommerzielle Zwecke können nicht gefördert werden. Bei Anträgen aus dem gewerblichen Bereich wird eine Kooperation mit weiteren Kunst- und Medienschaffenden empfohlen. 5. Bewerbung I Bewerbungsunterlagen Die Bewerbung kann ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular abgegeben werden. Eingereicht werden muss der in deutscher Sprache ausgefüllte Online-Bewerbungsbogen mit Angaben zur Person, zum Team beziehungsweise zur Institution, mit einer kurzen, aber aussagekräftigen und gut verständlichen Projektskizze unter Angabe von Ideen zur Präsentation des Projektes bzw. Werkes sowie mit einer Darstellung des voraussichtlichen finanziellen Aufwands und der zu erwartenden Erträge durch weitere Zuwendungen, Drittmittel und eigene Finanzierungen (Kosten- und Finanzierungsplan). Der Antrag sollte durch eine kurze Biografie oder Kurzdarstellung des Profils der Antragstellenden ergänzt werden. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihre Bewerbung mit folgenden Anlagen einzureichen. Bitte beachten Sie dabei, dass maximal ▪ 3 Fotos (Format: jpg) ▪ 1 Video (maximal 5 Minuten Länge) ▪ 3 weitere Dateien (z.B. Pläne, Grafiken, Skizzen, Tabellen) ▪ 1 Audiodatei der Bewerbung beigefügt werden dürfen. Die Anlagen, wie Fotos oder Pläne, können Sie direkt über das Online-Formular hochladen (maximal 10 MB pro Datei). Bitte geben Sie für Video- und Audiodateien einen URL-Verweis auf die entsprechende Datei an (zum Beispiel Speicherort auf der eigenen Cloud, YouTube-Link oder Vimeo-Link zum Video, Audiolink zur Soundcloud). Die URL-Verweise auf Dateien sollten frei zugänglich sein. Bewerbungsschluss ist am Montag, 31. Mai 2021. 4 | Ausschreibung Projektförderprogramm 2021 6. Auswahlverfahren Unter den eingereichten Projekten wählt eine Fachjury die förderfähigen Projekte aus. Die Fachjury unter dem Vorsitz von Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamts der Stadt Karlsruhe, setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Kultur, Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft, zusammen: ▪ Dr. Susanne Asche, Leiterin Kulturamt Stadt Karlsruhe (Vorsitzende) ▪ Prof. Michael Bielicky, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) ▪ Anja Casser, Direktorin Badischer Kunstverein Karlsruhe e.V. ▪ Martin Wacker, Geschäftsführer Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME) ▪ Philipp Ziegler, Leiter der kuratorischen Abteilung ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe ▪ Anastasia Ziegler, Koordinatorin UNESCO City of Media Arts, Kulturamt Stadt Karlsruhe (beratend) Die Entscheidungen werden nicht öffentlich getroffen. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden voraussichtlich bis Ende Juni 2021 benachrichtigt, ob eine Förderung ihres Projektes möglich ist oder nicht. 7. Projektrealisierung Die Projektrealisierung soll in 2021 beginnen und spätestens binnen eines Jahres nach Bekanntgabe der Juryentscheidung abgeschlossen sein. In begründeten Ausnahmefällen kann eine längere Projektlaufzeit beantragt werden. 8. Ansprechpartner*in Kulturamt – UNESCO City of Media Arts Anastasia Ziegler Tel.: 0721 133 4002 anastasia.ziegler@kultur.karlsruhe:de 9. Weitere Informationen Den Ausschreibungstext und den Zugang zum Online-Bewerbungsformular finden Sie unter: https://bit.ly/2MwcvFY Informationen zu UNESCO City of Mediarts finden Sie unter: www.cityofmediaarts.de