Heinrich-Hertz-Schule, Aufstockung, Umbau und Modernisierung

Vorlage: 2021/0479
Art: Informationsvorlage
Datum: 16.04.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 08.06.2021

    TOP: 2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Heinrich-Hertz-Schule - ohne Beschluss
    Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2021/0479 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: HGW Heinrich-Hertz-Schule, Aufstockung, Umbau und Modernisierung Vorstellung der fertiggestellten Maßnahme Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 08.06.2021 2 x Information (Kurzfassung) Die Heinrich-Hertz-Schule wurde im ersten Bauabschnitt um ein Geschoss aufgestockt und um einen Anbau auf der Nordseite erweitert. Im zweiten Bauabschnitt wurde das Bestandsgebäude umgebaut und komplett modernisiert. Die Aufstockung wurde in den DHH 2013/2014, die Modernisierung in den DHH 2015/2016 eingestellt. Baubeginn war im August 2014, die Fertigstellung im Oktober 2020. Die vorläufige Kostenfeststellung liegt mit ca. 47,7 Mio. Euro 3% unter der Kostenberechnung. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☒ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterung Die 1961 erbaute Heinrich-Hertz-Schule ist eine Berufsschule für Informations- und Elektrotechnik für 1.700 Schüler und Schülerinnen. Sie wies einen erheblichen Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf der gesamten Gebäudehülle und Gebäudetechnik auf. Neben der gesamthaften Modernisierung sollte die Schule um 1.930m² erweitert werden. 2011 fand ein europaweiter, interdisziplinärer Wettbewerb nach RPW statt. Die Aufgabenstellung beinhaltete sowohl die Erweiterung als auch die Modernisierung. Der erste Preis ging an das Architekturbüro Heid + Heid aus Nürnberg. Der Entwurf, der zur Umsetzung beauftragt wurde, sah die Erweiterung als Aufstockung und die Modernisierung in 2 Bauabschnitten vor. Es wurde entschieden, die Maßnahmen im laufenden Betrieb durchzuführen, was sich im Nachhinein als sehr kritisch herausgestellt hat. Über sechs Jahre hinweg müssten Lehrer*innen und Schüler*innen Störungen durch die Baustelle hinnehmen. Umgekehrt musste mit Rücksicht auf den Schulbetrieb der Bauablauf immer wieder korrigiert werden. Nordfassade Erweiterung mit Bestand (Foto Architekturbüro Heid) Klassenzimmer in der Aufstockung (Foto Stephan Baumann) Projektvorstellung 1. Bauabschnitt 09. November 2012 Haushaltseinstellung DHH 2013/2014 Baubeginn August 2014 Fertigstellung Projektvorstellung 2. Bauabschnitt Haushaltseinstellung Baubeginn Fertigstellung Oktober 2016 26. September 2014 DHH 2015/2016 Oktober 2016 Oktober 2020 Kostenberechnung 1. + 2. BA (Gesamtaufwand) 49.164.000 Euro Kostenfeststellung (vorläufig) 47.700.000 Euro Prozentuale Abweichung -3,0 % – 3 – Erläuterung Abweichung zu Kosten und Terminen Die vorläufige Kostenfeststellung liegt 3% unter der Kostenberechnung. Die vorgesehene Bauzeit für die beiden Bauabschnitte von ca. sechs Jahren wurde eingehalten und das Schulgebäude am 14.09.2020 zur Nutzung übergeben. Betrachtung der CO 2 -Relevanz Das Leitziel gemäß Passivhausstandard ist erreicht. Der Jahres-Primärenergiebedarf der Aufstockung von 35,4 kWh/(m²a) und des modernisierten Bestandes von 40,0 kWh/(m²a) unterschreitet die zulässigen Werte sehr deutlich. Die große Photovoltaik-Anlage leistet ca. 100 kWPeak und wird noch auf die gesamte Dachfläche erweitert. Durch solare Energienutzung werden Emissionsminderungen von über 40 Tonnen CO 2 im Jahr erwartet.