Auslaufflächen des Karlsruher Tierheims vergrößern
| Vorlage: | 2021/0476 |
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| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 13.04.2021 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Ergänzungsantrag Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Eingang: 13.04.2021 Vorlage Nr.: 2021/0476 Auslaufflächen des Karlsruher Tierheims vergrößern Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 20.04.2021 37.1 X Planungsausschuss 16.09.2021 12.2 X Gemeinderat 28.09.2021 28.1 X 1. Als einzige bauliche Veränderung wird auf dieser Auslauffläche eine Umzäunung zugelassen. 2. Die eingezäunte Auslauffläche kann auch - in Absprache mit dem Tierheim - von privaten Hundehalter*innen für Auslauf- und Trainingszwecke genutzt werden. Begründung/Sachverhalt Das Tierheim Karlsruhe steht heute vor wesentlich größeren Herausforderungen als noch vor einigen Jahren. Es beherbergt immer mehr große Hunde, die noch viel Erziehung benötigen. Ihre Halter*innen sind ihnen oft nicht mehr gewachsen oder werden vom Veterinäramt an das Tierheim Karlsruhe weitervermittelt. Es handelt sich unter anderem um die Hunderasse Kangal (zur Zeit acht). Aber auch die Zahl anderer großer Hunde nimmt immer mehr zu. Das Tierheim benötigt deshalb dringend eine größere Freilauf- und Testfläche, damit ein Wesenstest mit den Hunden durchgeführt werden kann. Dieser ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Vermittlung der Hunde. Zusätzliche Freilaufflächen sind in jedem Fall für alle Hunde vonnöten. Die Grüne Fraktion hat sich bereits Mitte Januar mit einem Brief an die Stadtverwaltung gewandt, um die Grünfläche, die an das Tierheim angrenzt, diesem als Auslauffläche zur Verfügung zu stellen. Es ist uns bekannt, dass es sich bei der von uns beantragten Fläche um ein Flurstück handelt, das als öffentliche Grünfläche ausgewiesen ist. Daher möchten wir bauliche Veränderungen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die Vorteile einer umzäunten Hundewiese sind vielfältig. So wird durch eine Einzäunung die Möglichkeit geschaffen, auch junge, noch nicht an das städtische Umfeld gewöhnte Hunde, sowie ängstliche oder komplizierte Hunde frei auslaufen zu lassen. Durch eine Umzäunung besteht nicht die Gefahr, dass ein Tier wegläuft und sich selbst sowie Verkehr oder Passant*innen gefährdet. Das Anliegen unterstützt die artgerechte Haltung von Hunden durch die Schaffung einer Möglichkeit zur Auslebung ihres natürlichen Bewegungsdrangs. Zudem kann das Risiko von Unfällen mit komplizierten Hunden durch die Schaffung einer sicheren Auslauffläche vermindert werden. Wir schlagen deshalb vor, dass die Hundewiese zu Zeiten, an denen das Tierheim die Wiese nicht nutzt, in Absprache mit dem Tierheim auch privaten Hundehalter*innen zugänglich ist. Das Tierheim gibt dafür konkrete Zeitfenster vor. – 2 – Die Einrichtung einer umzäunten Hundefläche ist auch ein Beitrag zur Verbesserung der tiergerechten Haltung von Hunden in Karlsruhe und beinhaltet eine soziale Komponente. Eine spezielle Hundefläche ist ein Treffpunkt für Hundehalter*innen. Sie fördert die Kommunikation und somit das städtische Miteinander. Unterzeichnet von: Christine Großmann Michael Borner Renate Rastätter Christine Weber Zoe Mayer
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Niederschrift 24. Plenarsitzung des Gemeinderates 20. April 2021, 15:30 Uhr öffentlich Gartenhalle, Kongresszentrum Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 37. Punkt 37 der Tagesordnung: Auslaufflächen des Karlsruher Tierheims vergrößern Antrag: CDU Vorlage: 2021/0376 Punkt 37.1 der Tagesordnung: Ergänzungsantrag GRÜNE Vorlage: 2021/0476 Beschluss: Behandlung im Planungsausschuss am 8. Juli 2021 Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 37 auf und teilt mit, der Antrag werde ohne Ausspra- che in den Planungsausschuss verwiesen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 11. Mai 2021
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Hinweis zu TOP 28 und TOP 28.1 Die Anträge wurden für erledigt erklärt und kamen nicht zur Beratung.