Zukunft von stadteigenen Wohngebäuden und strategische Weiterentwicklung der Volkswohnung GmbH

Vorlage: 2021/0257
Art: Anfrage
Datum: 24.02.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen, Neureut

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 09.03.2021

    TOP: 2.1

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Eingang: 23.02.2021 Vorlage Nr.: 2021/0257 Zukunft von stadteigenen Wohngebäuden und strategische Weiterentwicklung der Volkswohnung GmbH Gremium Termin TOP ö nö Hauptausschuss 09.03.2021 2.1 x 1. Welche Gebäude mit Wohnungen sind im Besitz der Stadt Karlsruhe, die nicht vermietet sind? Bitte Anschrift/Stadtteil, Baujahr bzw. Jahr der letzten Sanierung, Grund der Nichtvermietung und Anzahl und Größe der Wohnungen. 2. Welche dieser Bestandsimmobilien haben: - mindestens drei Geschosse und haben eine Wohnfläche von mindestens 400 qm, - einen Gewerbeanteil von nicht größer als 20 % der Gesamtfläche? 3. Welche dieser Immobilien eignen sich zur Umsetzung von Wohnprojekten/ Baugruppen? 4. Welche Strategien verfolgt die Stadtverwaltung mit diesen Gebäuden/ Wohnungen? Bitte „gebäude-scharf“ auflisten. Aus unterschiedlichen Gründen sind Gebäude/ Wohnungen im Besitz der Stadt, die zur Zeit nicht vermietet sind. Angesichts des derzeit in Karlsruhe bestehenden Wohnungsmangels gibt es ein hohes öffentliches Interesse daran, dass leerstehende Häuser/ Wohnungen auf dem Wohnungsmarkt angeboten werden. Die oben genannten Angaben sollen eine Datengrundlage zur weiteren Diskussion im Aufsichtsrat der Volkswohnung GmbH sein. Unterzeichnet von: Michael Borner Sachverhalt / Begründung:

  • TOP 2.1 Stellungnahme Anfrage GRÜNE
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zur Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2021/0257 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: HGW Zukunft von stadteigenen Wohngebäuden und strategische Weiterentwicklung der Volkswohnung GmbH Gremium Termin TOP ö nö Hauptausschuss 09.03.2021 2 x 1. Welche Gebäude mit Wohnungen sind im Besitz der Stadt Karlsruhe, die nicht vermietet sind? Im Eigentum der Stadt Karlsruhe sind 36 Gebäude mit insgesamt 96 Wohnungen, die vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft verwaltet werden. In diesem Objektbestand stehen derzeit folgende Wohnungen/Flächen leer: Objekt Anzahl der Wohnungen Fläche der Wohnungen Grund für den Leerstand An der Stadtmauer 10 2 74,47 m² 21,40 m² Renovierung vor Neuvermietung Jägerstraße 48 a 1 56,60 m² Renovierung vor Neuvermietung Pfinztalstraße 1 1 134,92 m² Renovierung vor Neuvermietung Rathausstraße 2 1 72,14 m² Renovierung vor Neuvermietung Werderstraße 63 1 62,44 m² Renovierung vor Neuvermietung Haid-und-Neu-Straße 167 1 101,80 m² Renovierung vor Neuvermietung Hardeckstraße 5 2 285,22 m² 45,00 m² Erwerb 2020 als Gewerbefläche Zwischenvermietung ist geplant Haid-und-Neu-Straße 93 4 insgesamt 295,06 m² Abbruch des Gebäudes zur Erweiterung des Technologieparks vorgesehen, sobald eine noch private Wohnung erworben werden konnte Werderstraße 57 427,95 m² ehemalige Büro- und Schulungs-räume Hinzu kommen noch die städt. Wohngebäude in Grötzingen, Neureut und Wettersbach. Hier erfolgt die Vermietung durch die jeweilige Ortsverwaltung selbst. 2. Welche dieser Bestandsimmobilien haben: - mindestens drei Geschosse und haben eine Wohnfläche von mindestens 400 m², - einen Gewerbeanteil von nicht größer als 20 % der Gesamtfläche? Bei den genannten Immobilien handelt es sich überwiegend um kleinere Gebäude mit weniger als drei Geschossen und 400 m² Wohnfläche. Lediglich das Anwesen „Werderstraße 57“ erfüllt die genannten Voraussetzungen. Hier stehen durch Kündigung des Vormieters ehemalige Büro- und Schulungsräume mit einer Gesamtnutzfläche von 427,95 m² leer. 3. Welche dieser Immobilien eignen sich zur Umsetzung von Wohnprojekten/Baugruppen? – 2 – Die leerstehenden Räume im Gebäude „Werderstraße 57“ eignen sich zu einer Umnutzung in künftige Wohnungen. Es ist dafür allerdings ein umfassender Umbau notwendig. Ein weiteres Objekt ist das Gebäude „Hebelstraße 13“ (Haus der Fraktionen). Nach dem geplanten Umzug der Fraktionen in die Hebelstraße 21 soll das derzeitige Haus der Fraktionen wieder als Wohngebäude genutzt werden. Auch dafür sind dann Umbaumaßnahmen erforderlich. 4. Welche Strategien verfolgt die Stadtverwaltung mit diesen Gebäuden/Wohnungen? Die Stadtverwaltung ist in Gesprächen mit der Volkswohnung GmbH. Ziel ist, die Objekte „Werderstraße 57“ und „Hebelstraße 13“ in das Eigentum der Volkswohnung zu übertragen, damit von dort die Umnutzung der Flächen realisiert werden kann. Auch bei den übrigen städt. Wohnimmobilien wurde geprüft, ob eine Übertragung in das Eigentum der Volkswohnung GmbH Sinn macht. Die Prüfung hat ergeben, dass diese meist kleineren Immobilien nicht zu den strategischen Überlegungen der Volkswohnung GmbH und das dortige Immobilien-portfolio passen.