Anpassung der Eintrittspreise des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe

Vorlage: 2021/0118
Art: Beschlussvorlage
Datum: 01.02.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Zoologischer Garten
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 23.03.2021

    TOP: 21

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich zugestimmt zu geändertem Beschlusstext

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 NEU Zoopreise
    Extrahierter Text

    Zoologischer StadtgartenAnlage 1 Darstellung der Eintrittspreise und Benutzerentgelte für den Zoologischen Stadtgarten unter Berücksichtigung der Preisanpassung ab 1. Oktober 2021 seit seitababErhöhung in EuroErhöhung in % inkl. 01.06.201601.03.201801.01.202001.04.2021Artenschutz- TAGESKARTEN Erh. GBA Euro EINZELPERSONEN Erwachsene 10,00 € 11,00 € 11,00 € 12,00 € 1,00 € 9%13,00 € Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre)5,00 € 5,00 € 5,00 € 6,00 € 1,00 € 20%6,00 € Erläuterung: Preis stabil seit 2016 ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte,8,00 € 9,00 € 9,00 € 10,00 € 1,00 € 11%11,00 € Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 8,00 €9,00 € 9,00 € 10,00 € 1,00 € 11%11,00 € ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene, Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 4,00 € 4,00 € 4,00 € 5,00 € 1,00 € 25%5,00 € Erläuterung: Preis stabil seit 2016 Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €) KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder ---------- (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €) KLEINGRUPPEN: A2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern25,00 € 27,50 € 27,50 € 30,50 € 3,00 € 11%32,50 € B1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 17,00 € 18,50 € 18,50 € 20,50 € 2,00 € 11%21,50 € CGROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw. 8,00 € 9,00 € 9,00 € 10,00 € 1,00 € 11%11,00 € JAHRESKARTEN * DErwachsene40,00 € 42,00 € 42,00 € 44,00 € 2,00 € 5%48,00 € ERentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 30,00 € 32,00 € 32,00 € 34,00 € 2,00 € 6%38,00 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) FKinder (6-15 Jahre)20,00 € 20,00 € 20,00 € 22,00 € 2,00 € 10%22,00 € H2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern95,00 € 105,00 € 105,00 € 111,00 € 6,00 € 6%119,00 € I1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 65,00 € 68,00 € 68,00 € 72,00 € 4,00 € 6%76,00 € JAHRESKARTEN Plus (inkl. Gondolettafahrten) * D+Erwachsene56,00 € 62,00 € 67,00 € 69,00 € 2,00 € 3%73,00 € E+Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 42,00 € 47,00 € 52,00 € 54,00 € 2,00 € 4%58,00 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F+Kinder (6-15 Jahre) (Gondoletta erst ab 6 Jahre)28,00 € 31,00 € 35,00 € 37,00 € 2,00 € 6%37,00 € H+2 Erwachsene mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern168,00 € 185,00 € 185,00 € 191,00 € 6,00 € 3%199,00 € I+1 Erwachsener mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern 112,00 € 123,00 € 123,00 € 127,00 € 4,00 € 3%131,00 € 3. und 4. Kind im Rahmen der Gruppenjahreskarte je8,00 € 11,00 € 15,00 € 15,00 € - € 0%15,00 € * Bei Sonderveranstaltungen (z.B. Lichterfest) haben die Jahreskarten keine Gültigkeit C:\USERS\STEFFE~1.KAR\APPDATA\LOCAL\TEMP\2\OSTEMP\002AFA2E\CACHE\04\03\3E\004E453E.xls

  • Anlage 2 NEU Zoopreise
    Extrahierter Text

    Anlage 2 Besucherzahlen ausgewählter Zoos in Deutschland (einschl. Landau) aus dem Jahr 2019 (Zahlen nach VdZ) (Besucherzahlen 2020 liegen mit Stand 13.01.2021 noch nicht vor) Zoo Besucherzahlen Berliner Zoo inkl. Aquarium 3.729.999 München 2.719.011 Hamburg Tierpark inkl. Tropenaquarium 1.930.806 Leipzig 1.802.625 Stuttgart 1.677.000 Berliner Tierpark 1.726.143 Köln 1.346.956 Nürnberg inkl. Delphinarium 1.215.593 Karlsruhe 1.061.237 Osnabrück 1.050.000 Hannover 1.035.905 Dresden 884.270 Frankfurt 824.691 Duisburg inkl. Delphinarium 778.547 Gelsenkirchen 838.212 Münster 680.151 Augsburg 718.490 Rostock (Zoo Rostock) 652.220 Wuppertal Noch nicht gemeldet Kronberg 557.854 Heidelberg 490.511 Dortmund 459.266 Krefeld 428.490 Erfurt 398.000 Landau 167.472

  • Anlage 3 NEU Zoopreise
    Extrahierter Text

    Anlage 3 Einzeleintritte/Tageskartenpreise in deutschen Zoos 2020 Zoo Erwachsene Rentner Jugendliche 15-18 J. Kinder 6-14 J. Kinder 3-5 J. Hannover (Sommersaison) 26,50€ 26,50€ 20,50€ 18,50€ 14,50€ Osnabrück (Hauptsaison) 25,50€ 22,50€ 17,50€ 17,50€ 14,50€ Berliner Zoo inkl. Aquarium 22,00€ 22,00€ 16,00€ 11,00€ 11,00€ Hamburg Tierpark 24,00€ 24,00€ 18,00€ 18,00€ 18,00€ Leipzig (Sommersaison) 22,00€ 22,00€ 14,00€ 14,00€ - € Gelsenkirchen (Sommersaison) 21,50€ 21,50€ 16,00€ 14,00€ 14,00€ Köln (Sommersaison) 19,50€ 19,50€ 14,50€ 9,00€ 9,00€ Stuttgart 19,00€ 19,00€ 8,00€ 8,00€ - € Wuppertal 18,50€ 18,50€ 18,50€ 1,70€ - € Münster 18,90€ 18,90€ 12,90€ 9,90€ 9,90€ Rostock 17,50€ 17,50€ 10,00€ 10,00€ 10,00€ Duisburg inkl. Delphinarium 17,50€ 16,90€ 10,00€ 10,00€ 10,00€ Hamburg Tropenaquarium 18,00€ 18,00€ 13,00€ 13,00€ 13,00€ Nürnberg inkl. Delphinarium 16,00€ 14,00€ 12,00€ 7,70€ 7,70€ Kronberg 15,50€ 15,50€ 15,50€ 8,50€ 8,50€ Erfurt 15,00€ 15,00€ 7,50€ 7,50€ 7,50€ München 15,00€ 11,00€ 11,00€ 6,00€ 6,00€ Berliner Tierpark 14,50€ 14,50€ 9,50€ 7,00€ 7,00€ Dresden 13,00€ 13,00€ 9,00€ 5,00€ 5,00€ Krefeld 13,00€ 13,00€ 7,00€ 7,00€ 7,00€ Augsburg 13,00€ 12,00€ 13,00€ 7,00€ 7,00€ Heidelberg 12,80€ 12,80€ 6,40€ 6,40€ 6,40€ Frankfurt 12,00€ 12,00€ 6,00€ 6,00€ - € Karlsruhe 11,00€ 9,00€ 10,00€ 5,00€ - € Landau 9,00€ 8,00€ 7,00€ 4,00€ - 4,00€ Dortmund 7,00€ 7,00€ 4,50€ 4,50€ 4,50€ Stand: 13.01.2021 (alle Preise ohne freiwillige Arten- und Naturschutzaufschläge)

  • Anlage 4 NEU Zoopreise
    Extrahierter Text

    Zoologischer StadtgartenAnlage 4 Darstellung der Eintrittspreise und Benutzerentgelte für den Zoologischen Stadtgarten bei vollkostendeckender Preisgestaltung Vollkostenpreis TAGESKARTEN EINZELPERSONEN Erwachsene34,64 € Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre)17,32 € ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte,28,86 € Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 28,86 € ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss17,32 € 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene,14,43 € Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei8,66 € GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 14,43 € Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €)28,86 € KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €) KLEINGRUPPEN: A2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern88,04 € B1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 59,17 € CGROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw.28,86 € JAHRESKARTEN DErwachsene127,00 € ERentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 98,14 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) FKinder (6-15 Jahre)63,50 € H2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern320,40 € I1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 207,83 € JAHRESKARTEN Plus (inkl. Gondolettafahrten) * D+Erwachsene127,00 € E+Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 98,14 € Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F+Kinder (6-15 Jahre) (Gondoletta erst ab 6 Jahre)63,50 € H+2 Erwachsene mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern320,40 € I+1 Erwachsener mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern 207,83 € 3. und 4. Kind im Rahmen der Gruppenjahreskarte je * Es wird nur der Anteil des Eintrittsentgelts berechnet, da der Zuschlag für Gondoletta durch das Gartenbauamt im Teilhaushalt 6700 verbucht wird.

  • Anlage 5 NEU Zoospreise
    Extrahierter Text

    Anlage 5 Kalkulation der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe Basierend auf der Vollkostenrechnung des TErgHH 6800 des Haushaltsjahres 2019 werden die kostendeckenden Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe mittels einer Äquivalenzziffernkalkulation ermittelt. Grundsätzliche Vorgehensweise: K = p 1 * x 1 + p 2 * x 2 + ... + p n * x n 1. Berechnung der anzurechnenden Kosten: Gemäß Jahresabschluss beliefen sich die anzurechnenden Kosten des TErgHH 6800 im Haushaltsjahr 2019 auf 11.396.976,46 Euro (entspricht der Summe der ordentlichen Aufwendungen und der Aufwendungen aus internen Leistungsverrechnungen). Die Kostensteigerung zwischen den Haushaltsjahren 2019 und 2021 wurde auf Basis des Planvergleichs TErgHH 6800 der entsprechenden Haushaltsjahre ermittelt. Diese beträgt etwa 6% (Verhältnis von 9.923.728,00 Euro in 2019 zu 10.519.519,36 Euro in 2021). Damit ergeben sich anzusetzenden (zu deckende) Kosten in Höhe von 12.080.351,68 Euro. Von diesen Kosten sind minderten Erlöse in Höhe von 1.198.443,37 Euro (Erträge aus internen Leistungsverrechnungen und sonstige ordentliche Erträge) abzuziehen. Damit verbleiben aus den Eintrittsentgelten zu deckende Kosten in Höhe von 10.882.351,68 Euro. 2. Rechnung der Äquivalenzwerte: Nach dem in Anlage 1 dargestellten, vorgeschlagenen Preisgefüge (zweite Spalte) werden die Preise für Tickets und Jahreskarten in der dritten Spalte ins Verhältnis gesetzt; Ursprungswert mit 100% ist dabei der Preis für ein Tagesticket für Erwachsene. Nach Auswertung der Besucher- und Kassenstatistik des Jahres 2019 ergibt sich die nachfolgende Verteilung an verkauften Tickets und Jahreskarten in diesem Jahr (vierte Spalte). In der rötlich hinterlegten, fünften Spalte werden die Mengen und Verhältnispreise multipliziert und aufsummiert. Hieraus resultiert ein Verhältnisschlüssel mit einem Wert von 471266. ab 2019 01.10.2021 Äquivalent Summe Äquivalenz * Summe TAGESKARTEN EINZELPERSONEN Erwachsene 12,00 € 100% 233017 233017 Kinder (6 bis einschließlich 14 Jahre) 6,00 € 50% 39311 19656 K = Gesamtkosten des TErgHH 6800 p = Entgeltpreis eines Tickets x = Verkaufsmenge des Tickets im Bezugsjahr ERMÄSSIGUNG für Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 10,00 € 83% 38197 31831 Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) Schüler und Jugendliche ab 15 Jahre 10,00 € 83% 22738 18948 ABENDKARTE Verkauf 1 Stunde vor Kassenschluss 6,00 € 50% 13533 6767 50 % Ermäßigung auf Tageskarten für Erwachsene, 5,00 € 42% 3096 1290 Rentner u. Kinder (6-15 Jahre); Kinder (3-5 Jahre) frei 3,00 € 25% 3301 825 GRUPPENKARTEN SCHULKLASSEN: Schüler im Klassenverband, Schülerhorte, 5,00 € 42% 28708 11962 Kinderortsranderholung (ohne Altersbegrenzung) (pro 10 Schüler freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €) 10,00 € 83% 2662 2218 KINDERGARTENGRUPPEN: Kindergartenkinder -- (pro angef. 5 Kinder freier Eintritt für 1 Begleitperson; weitere Begleitpersonen 10,00 €) KLEINGRUPPEN: A 2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 30,50 € 254% 13891 35306 B 1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 20,50 € 171% 6116 10448 C GROSSGRUPPE ab 25 zahlende Erwachsene, je Erw. 10,00 € 83% 1943 1619 JAHRESKARTEN D Erwachsene 44,00 € 367% 15497 56822 E Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 34,00 € 283% 6126 17357 Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F Kinder (6-15 Jahre) 22,00 € 183% 2081 3815 H+ 2 Erwachsene mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 111,00 € 925% 281 2599 I+ 1 Erwachsener mit bis zu 4 kostenpflichtigen Kindern 72,00 € 600% 134 804 JAHRESKARTEN Plus (inkl. Gondolettafahrten) * D+ Erwachsene 44,00 € 367% 2931 10747 E+ Rentner, Pensionäre, Schwerbehinderte, 34,00 € 283% 1403 3975 Schüler u. Jugendliche über 15 Jahre, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende (einschl. FÖJ und FSJ) F+ Kinder (6-15 Jahre) (Gondoletta erst ab 6 Jahre) 22,00 € 183% 430 788 H+ 2 Erwachsene mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern 111,00 € 925% 34 315 I+ 1 Erwachsener mit bis zu 2 kostenpflichtigen Kindern 72,00 € 600% 26 156 3. und 4. Kind im Rahmen der Gruppenjahreskarte je - € * Es wird nur der Anteil des Eintrittsentgelts berechnet, da der Zuschlag für Gondoletta seitens des Gartenbauamts im Teilhaushalt 6700 verbucht wird. Verhältnisschlüssel: 471266 3. Ermittlung eines Kostenfixpunkts Der Wert eines Kostenfixpunkts (hier die Kosten eines Tagestickets für Erwachsene) ergibt sich aus der Division der Gesamtkosten durch den Verhältnisschlüssel. 10.882.351,68 Euro / 471266 = 23,0917394 Euro Da derzeit jedoch ein Drittel aller Eintrittsentgelte an das Gartenbauamt angeführt werden müssen. Erhöht sich dieser Preis um weitere fünfzig Prozent. 23,0917394 Euro * 150% = 34.6376092 Euro Somit müsste unter Vollkostengesichtspunkten zur hundertprozentigen Kostendeckung ein Tagesticket für Erwachsene ca. 34,64 Euro kosten. Mit den nunmehr Seitens der Verwaltung vorgeschlagenen Eintrittspreisen ergeben sich im Haushalt des Zoos geplante Entgelte aus Eintritten in Höhe von 3.430.128,00 Euro. Dies entspricht einer Deckungsquote von ca. 35% (3.770.128,00 Euro (Erlöse) / 10.882.351,68 Euro (Kosten)). Entwicklungsprognose der Deckungsquote 2021 2022 2023 2024 Erlöse 3.430.128 € 3.770.128 € 3.770.128 € 3.770.128 € Kosten 10.882.351 € 11.221.430 € 11.533.718 € 11.820.974 € Deckungsquote 32% 34% 33% 32%

  • Anpassung Eintrittsentgelte ZSG KA zum 1. Oktober 2021
    Extrahierter Text

    Beschlussvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2021/0118 Verantwortlich: Dez. Dienststelle: Zoo Anpassung der Eintrittspreise des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis AföE 04.03.2021 5 x vorberaten Hauptausschuss 09.03.2021 12 x vorberaten Gemeinderat 23.03.2021 21 x Beschlussantrag (Kurzfassung) Aufgrund der allgemeinen Kostenentwicklung des Zoologischen Stadtgartens und der Verpflichtung aus der Haushaltsstabilisierung (Zoo M_1) werden die Eintrittsentgelte zum 1. Oktober 2021 erhöht. Mit der Erhöhung erfolgt ein Beitrag zur Stabilisierung des städtischen Haushalts. Der Gemeinderat beschließt zum 1. Oktober 2021: A. die Anhebung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1 B. die Anpassung der Struktur der neuen Preisgruppen und Ermäßigungen Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☒ Nein ☐ 170.000,00 Euro -//- Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☒ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☐ positiv ☐ negativ ☐ geringfügig ☐ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☐ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☐ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☐ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Ergänzende Erläuterungen A. Anhebung der Eintrittsentgelte für den Zoologischen Stadtgarten laut Anlage 1 Aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses zum Haushaltsstabilisierungprojekt der Stadt Karlsruhe HSPKa ist der Zoo zu einem Stabilisierungsbeitrag durch Erhöhung der Eintrittsentgelte im Jahr 2021 verpflichtet. Aufgrund der pandemischen Lage wurde von einer Erhöhung der Eintrittsentgelte zum 1. Januar 2021 – inmitten der Schließung des Zoologischen Stadtgartens– abgesehen. Neben der Verpflichtung aus dem HSPKa sprechen zahlreiche weitere Gründe für eine Anpassung der Eintrittsentgelte. In den Jahren 2018 bis 2020 wurden im Zoologischen Stadtgarten zahlreiche Tiergehege neu gebaut bzw. umfangreich erweitert, um den Ansprüchen an eine naturnahe Tierhaltung und den rechtlichen Anforderungen u.a. des Gutachtens zur Haltung von Säugetieren gerecht zu werden. Umfangreichstes Projekt war hier die großflächige aber auch qualitative Erweiterung der Freianlage der Asiatischen Elefanten. Daneben wurden weitere Gehegeum- und neubauten wie bspw. die Luchsanlage am Lauterberg weiter vorangetrieben und mit dem Umbau der Afrikasavanne inklusive dem Um- und Anbau des Giraffenhauses begonnen. Der Ausbau der Kassenanlagen mit Computerkassen und Drehkreuzen, die überfällige Einführung von elektronischen Bezahlmöglichkeiten an den Eingangskassen des Zoologischen Stadtgartens und die Einrichtung einer Besucherinformation als Containerlösung stellen neben der Einführung eines Onlineshops und einer App-Lösung für den Ticketkauf einen Epochenwechsel im Besucherservice dar. In den Vorjahren eingeführte Events wie die Dream-Night (Abendveranstaltung für Schwerstbehinderte Menschen und deren Familien), die Zoonächte und der Artenschutztag haben sich etabliert und ergänzen das vorhandene und gemeinsam mit dem Gartenbauamt durchgeführte Veranstaltungsprogramm. Einmalig als Event konnte am 25. August 2019 der ZDF-Fernsehgottesdienst live von der Seebühne gesendet werden. Durch diese Attraktionen und Erneuerungs- und Baumaßnahmen konnte die Besucheranzahl im Jahr 2019 weiterhin auf über einer Million Besuchende gehalten werden. Bedingt durch die Pandemie und die angeordneten Schließungen sowie anschließende Reduzierungen der täglichen Besuchendenzahlen, konnte dies leider 2020 nicht fortgesetzt werden. Nach der Besucherzahlerhebung, die der Verband der zoologischen Gärten e.V. (VdZ) 2019 erstellen ließ, haben von den 55 in Deutschland ansässigen Zoos nur elf Zoos mehr als eine Million Besucher (Berechnung nach VdZ). Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe steht mit seinen 1.061.237 Besuchern auf Platz neun der deutschen Zoos im Verband der Zoologischen Gärten und gehört damit zu den meistbesuchten Zoos in Deutschland (siehe Anlage 2). Dagegen liegt der Zoologische Stadtgarten mit seinen Eintrittspreisen seit Jahren im Vergleich mit anderen zoologischen Einrichtungen im untersten Preisniveau (siehe Anlage 3). Durch die Erhöhung der Eintrittsentgelte fließen dem städtischen Haushalt, bezogen auf die Besucherzahlen des Basisjahres 2018, Mehrerträge von ca. 170.000 Euro pro Jahr zu, wovon 2/3 im Teilhaushalt 6800 (Zoo) und 1/3 im Teilhaushalt 6700 (Gartenbauamt) vereinnahmt werden. Die Erhöhung der Eintrittsentgelte wird u.a. wie folgt begründet: - Verpflichtung aus der Haushaltsstabilisierung – 3 – - Beitrag zur allgemeinen Stabilisierung des städtischen Haushalts - Anpassung der Eintrittspreise an andere zoologische Einrichtungen - Anpassung der Eintrittspreise an die Kooperationszoos Heidelberg und Landau, bezogen auf die Kombikarte der drei Zoos Die Höhe der geplanten Anpassung der Eintrittsentgelte ab 1. Oktober 2021 ist aus der beiliegenden Anlage 1 zu ersehen. Veränderungen der Preisstruktur werden unter Abschnitt B näher erläutert. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Marktpreis der einerseits die historische Preisentwicklung im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe und andererseits die Eintrittspreise anderer vergleichbarer zoologischer Einrichtungen berücksichtigt. Dieser Preis ist nicht kostendeckend. Ein Preisgefüge unter Vollkostenbetrachtung (Anlage 5) ist auf Basis der Äquivalenzziffernkalkulation erstellt worden und nachrichtlich als Anlage 4 beigelegt. Mit dem seitens der Verwaltung vorgeschlagenen neuen Preisgefüge wird einen Kostendeckungsquote von ca. 32% erreicht. Wie in den Vorjahren werden bei der Preiserhöhung im Bereich der Jahreskarten die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger besonders berücksichtigt, da diese den Zoologischen Stadtgarten auch als Naherholungsgebiet nutzen. Daher werden die Jahreskarten nur moderat erhöht. Bei der Erhebung des freiwilligen Artenschutz-Euro wird auf die einstimmige Zustimmung des Gemeinderats vom 23.10.2018 (Vorlage 2018/0654) verwiesen. B. Die Anpassung der Struktur der neuen Preisgruppen und Ermäßigungen Beim Vergleich der Eintrittspreise mit anderen zoologischen Einrichtungen wurde festgestellt, dass bei nahezu allen Zoos auch Eintrittsentgelte für Kinder im Alter von 3-5 Jahren erhoben werden. Von Seiten der Verwaltung wird darauf verzichtet, dies beim Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe zu etablieren. Zudem sind Kindergartengruppen weiterhin frei. Diese Gruppen erhalten zusätzlich pro 5 Kinder freien Eintritt für eine Begleitperson. Bei jeder weiteren Begleitperson wird ein Entgelt von 10,00 Euro (Regelpreis Erwachsene 12,00 Euro) erhoben. Schüler im Klassenverband erhalten zukünftig – unabhängig von Alter und Schulform – einen Tarif von 5,00 Euro. Pro zehn Schülerinnen und Schülern erhält eine Begleitperson freien Eintritt. Bei jeder weiteren Begleitperson wird ein Entgelt von 10,00 Euro (Regelpreis Erwachsene 12,00 Euro) erhoben. Um die Aufwendungen für Sonderveranstaltungen im Zoologischen Stadtgarten besser zu decken, werden künftig die Jahreskarten für bestimmte Veranstaltungen (z.B. Lichterfest) keine Gültigkeit haben. Der Zoologische Stadtgarten hat in den Jahren 2016 und 2017 erfolgreich im jeweiligen Dezember die Aktion „Wunschpreistage“ durchgeführt. Hier dürfen die Zoobesuchenden selbst festlegen, welchen Preis sie für den Besuch im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe bezahlen möchten. Insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit konnten so weitere Besuchende zu einem Besuch im Zoologischen Stadtgarten motiviert werden. Daher wird diese Veranstaltung in Absprache mit dem zuständigen Dezernat auch in den kommenden Jahren wieder angeboten werden. Um die vorhandenen Kapazitäten besser auszulasten, wird der Zoologische Stadtgarten in Zukunft im Rahmen der Verkaufsförderung und in Absprache mit dem zuständigen Dezernat Rabattierungen auf die regulären Preise vornehmen. Hier ist bspw. die Anwendung des Abendtarifs am ganzen Tag während einer Aktionswoche außerhalb der Hochsaison oder die Gewährung von rabattierten Preisen für Kooperationspartner (bspw. Volksbank Karlsruhe, Stadtwerke) geplant. – 4 – Nach Beratung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen am 4. März 2021 und im Hauptausschuss am 9. März 2021 wurde das Datum der Anpassung von 1. April 2021 auf den 1. Oktober 2021 geändert. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss zum 1. Oktober 2021 A) die Anhebung der Eintrittspreise gemäß Anlage 1 B) die Anpassung der Struktur der neuen Preisgruppen und Ermäßigungen

  • Abstimmungsergebnis_top21_geänderte_BV
    Extrahierter Text

  • Protokoll GR TOP 21
    Extrahierter Text

    Niederschrift 22. Plenarsitzung des Gemeinderates 23. März 2021, 15:30 Uhr öffentlich Gartenhalle, Kongresszentrum Der Vorsitzende: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 16. Punkt 21 der Tagesordnung: Anpassung der Eintrittspreise des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe Vorlage: 2021/0118 dazu: Änderungsantrag: CDU Vorlage: 2021/0370 Änderungsantrag: DIE LINKE. Vorlage: 2021/0380 Änderungsantrag: SPD Vorlage: 2021/0382 Beschluss: Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss zum 1. Oktober 2021 A) die Anhebung der Eintrittspreise gemäß Anlage 1 (verändert durch den SPD-Änderungsantrag) B) die Anpassung der Struktur der neuen Preisgruppen und Ermäßigungen Abstimmungsergebnis: Beschlussvorlage: Bei 36 Ja-Stimmen, 8 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung mehrheitlich zugestimmt Änderungsantrag CDU: Bei 16 Ja-Stimmen und 28 Nein-Stimmen mehrheitlich abgelehnt. Änderungsantrag DIE LINKE.: Bei 8 Ja-Stimmen und 37 Nein-Stimmen mehrheitlich abgelehnt Änderungsantrag SPD: Bei 36 Ja-Stimmen und 9 Nein-Stimmen mehrheitlich zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 21 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und im Hauptausschuss. – 2 – Stadträtin Rastätter (GRÜNE): Wir Grünen werden heute dieser Verwaltungsvorlage zur mode- raten Erhöhung der Eintrittspreise des Zoos zustimmen mit einer kleinen Ausnahme, und zwar wollen wir auch, dass bei den Jugendlichen nicht von 5 auf 6 Euro erhöht wird, sondern ledig- lich um 10 Prozent, wie auch bei den anderen Erhöhungen das durchschnittlich der Fall ist. An- sonsten werden wir zustimmen. Wir lehnen auch eine Verschiebung der Erhöhung ab und können das auch sehr gut begründen. Es ist eine moderate Erhöhung. Wir haben einen der attraktivsten Zoos in Deutschland. Wir ha- ben aber im Gegensatz dazu extrem geringe Gebühren, die Liste ist ja beigelegt worden, wie so- zial unsere Eintrittsgebühren zum zoologischen Stadtgarten ausgestattet sind. Wir haben seit Jahren immer dafür gesorgt, dass sie auch relativ gering bleiben, und es gibt dazu auch noch so- ziale Kriterien, wie Familienkarten, und die Jahreskarten sind außerordentlich günstig. Bei nur vier Eintritten hat man dann schon eine Jahreskarte wieder drin. Das heißt, die Gebühren sind auch noch an sich gering und sozial gestaffelt. Von daher sehen wir keinen Grund, warum wir keine moderate Erhöhung durchführen sollen. Es ist auch so, dass wir sehr viel Geld in den Zoo investiert haben in den letzten Jahren. Wir ha- ben die Tierhaltung deutlich ausgebaut und es wird auch von den Menschen begrüßt. Wir ha- ben dazu noch den Artenschutz-Euro, der freiwillig bezahlt wird, praktisch von allen, die den Eintritt bezahlen. Also von daher ist es aus unserer Sicht gerecht, jetzt die Gebühren in der mo- deraten Form anzupassen, angesichts der extrem dramatischen Haushaltslage der Stadt Karls- ruhe. Stadtrat Zeh (SPD): Den Zoo kann jeder genießen, das ist sicherlich ganz klar in Karlsruhe, ob Jung oder Alt. Er hat eine wunderschöne Gartenanlage, Blüten en masse, die Tierbegegnungen erfreuen jeden und es gibt massenhaft Spielplätze für Kinder. Das ist natürlich ein wichtiges Kin- derparadies. Es zeigt sich auch, in normalen Jahren kommen 1 Million Besucher. Damit ist er unter den Top 10 in Deutschland. Der Zoo macht auch sehr viel für den Artenschutz. Es gibt Tiere, die in der freien Wildbahn aus- gestorben oder sehr rar sind. Das heißt, er hat durchaus auch weitere Funktionen. Bei den Kos- ten muss man natürlich sehen, der Kostendeckungsgrad ist nur 32 Prozent. Das heißt, für jeden Euro, der als Eintrittspreis bezahlt wird, legt die Stadt 2 Euro drauf. Deshalb ist auch eine Erhö- hung durchaus angemessen. Wir haben auch sehr viele Investitionen getätigt in letzter Zeit, die rechtfertigen das auch. Auch die Besonderheit, dass durch Corona die Jahreskarten und die Schließzeiten sozusagen verlängert wurden, auch das ist ein sehr gutes und deutliches Angebot. Wir meinen, Karlsruhe ist kinderfreundlich, Karlsruhe sollte auch kinderfreundlich bleiben. Des- halb ist natürlich das große Plus auf jeden Fall, dass Kinder unter sechs Jahren auf jeden Fall eintrittsfrei sind und deshalb haben wir den Änderungsantrag gestellt, dass eben die Preise für Jugendliche nicht um 1 Euro, sondern nur um 50 Cent erhöht werden. Wir halten das für den richtigen Weg, auch in Anbetracht der Haushaltssituation. Ich verstehe nicht, warum die CDU das ganz verschieben will. Letztendlich hat Frau Meier-Augenstein gerade in Punkt 18 ja be- gründet, dass die CDU mehr auf Haushaltsstabilität achten will. Da müssen Sie eigentlich doch diesem im Hauptausschuss gefundenen Kompromiss, dass man zum 1. Oktober erhöht, durch- aus weiter zustimmen. – 3 – Auch noch ein Wort zum LINKEN-Änderungsantrag. Dem liegt natürlich ein idealistisches Welt- bild zugrunde. Wir haben es ja im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen auch diskutiert. Letzt- endlich gab es auch schon in der Vergangenheit solche Tage, wo jeder zahlen konnte, was er wollte, und statt dann 11 Euro bei Erwachsenen, kamen nur 5 Euro dabei raus. Dass also letzt- lich die gleichen Einnahmen erzielt werden, liebe LINKEN, kann man nicht nachvollziehen. Es ist halt fern der Realität, dieser Ansatz. Daher halten wir unseren Änderungsantrag für richtig und werden auch der Gesamtvorlage mit der Erhöhung zum 1. Oktober zustimmen. Stadtrat Hock (FDP): Auch meine Fraktion hat den Kompromiss, den ich eigentlich gedacht habe, dass wir den im Hauptausschuss soweit dann auch besprochen hätten, gerne so mitgetra- gen. Meine Fraktion hat ja schon damals gesagt, dass wir auch für die Verschiebung dieser Er- höhung sind in den Oktober. Deshalb war für uns jetzt natürlich klar, wie der Kollege Zeh ge- rade gesagt hat, die Haushaltskonsolidierung wird in vielen Bereichen auf uns zukommen, und wenn man sieht, in welcher Lage Karlsruhe im Moment im Vergleich steht, ist es wahrscheinlich wichtig, dass man jetzt auch diese adäquate Erhöhung macht. Der Kollege Zeh hat gerade diesen Antrag von der SPD angesprochen. Diesen Antrag, den findet meine Fraktion auch gut und den würden wir gerne auch heute so unterstützen. Den Antrag der LINKEN würden wir ablehnen wollen. Was man nicht ganz außer Acht lassen darf bei der ge- samten Diskussion, ist und war, ich kann mich noch gut daran erinnern, dass wir einem ehema- ligen Bürgermeister im Amt vorgeworfen haben, dass er Jahre lang nichts im Zoo erhöht hat, und dann kam irgendwann mal die Erhöhung auf einen Schlag, wo dann riesige Diskussionen waren. Damals haben wir uns eigentlich darauf verständigt, dass man sagt, man will sich jetzt die Zahlen dann auch kontinuierlich die Jahre über anschauen und dann adäquat auch etwas erhöhen. Jetzt hat man das gemacht, natürlich zu einem Zeitpunkt der Corona-Krise, wo wir ge- sagt haben, viele Leute sind in Kurzarbeit etc. Wir haben dann gesagt, zum angedachten Zeit- punkt nicht, aber eine spätere Erhöhung können wir gerne mittragen, aber dass man sich das alle zwei Jahre mal anschaut, das ist richtig, und das sollte auch so weiterhin verbleiben. Des- halb konnte ich den Änderungsantrag der CDU jetzt nicht ganz verstehen, weil auch sie hat da- mals gefordert, dass man sich das immer wieder anschauen muss und dann eine kontinuierliche Erhöhung, eine Preisanpassung macht. Deshalb war ich jetzt verwundert, dass man jetzt das so nicht sieht. Also von daher gesehen, den CDU-Antrag würden wir nicht mitgehen wollen, SPD Ja und LINKE würden wir ablehnen. Stadtrat Hofmann (CDU): Vielleicht kann ich ein bisschen Licht in das Dunkle bringen. So schnell ändern sich die Zeiten, dass die CDU eine Verschiebung fordert und Die GRÜNEN alles mitstim- men, aber ich denke, wir sind gar nicht so weit voneinander entfernt, denn grundsätzlich haben wir auch im Hauptausschuss gesagt, wir stehen natürlich für die moderaten Erhöhungen. Das ist auch ganz klar, das muss auch so sein, damit wir auch zumindest eine einigermaßen Deckung der Kosten immer wieder hinbekommen. Wir haben lediglich dort eingebracht, und da war ich es auch, der das gefordert hat, dass der Zeitpunkt einfach falsch ist. Deswegen haben Sie dann vorgeschlagen, das im Oktober zu machen. Jetzt sind wir noch mal in uns gegangen und haben überlegt, na ja, der Zoo steht jetzt wahrscheinlich vor der nächsten Schließung schon wieder. Das heißt, der ist wieder zu und dann, wenn er wieder aufmachen darf, dann kommt die Preis- erhöhung. Wir reden hier gerade im Übrigen von drei Monaten. Das heißt, wir haben ja auch reingeschrieben, wir wollten das ganze Thema in die Haushaltsberatung mit reinnehmen und dann diese moderate Erhöhung machen, zu der wir voll stehen, weil wir natürlich auch eine Konsolidierung des Haushalts haben wollen. Das kann ich den Kolleginnen und Kollegen – 4 – versichern. Da werden wir auch nicht abweichen, aber wir reden hier gerade um drei Monate Unterschied. Sie machen es zum 01.10. und wir haben gesagt, wir gehen zum 01.01. da rein. Wir wollten es in der Haushaltsdebatte nur noch mal diskutieren und dort entsprechend mit- aufnehmen. Das Zweite ist genau der gleiche Punkt, was wir gesagt haben, dass wir eben die Kindererhö- hung etwas zu heftig fanden. Da würden wir gerne auch auf die 10 Prozent gehen. Also, der ein- zige Unterschied zwischen den zwei Anträgen jetzt von der SPD und von uns, ist, dass die SPD schon zum 01.10. die Erhöhung haben wollte und wir es in der Haushaltsberatung einfach noch mal und voraussichtlich ab dem 01.01. haben wollen, insbesondere aufgrund der Tatsache, weil der Zoo jetzt ja auch wieder wahrscheinlich geschlossen wird. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Wir reden über nicht einmal ein Drittel der Finanzierung des Zoos, denn dieser Anteil erfolgt über den Eintritt. Jetzt ist aber der Zoo anders als ein Zirkus oder als eine Abendveranstaltung, denn die Kosten sind unabhängig, sind weitgehend unabhängig von der Anzahl der Besucher. Die Kosten entstehen zum größten Teil, ob Besucher kommen oder nicht, denn die Kosten entstehen ja durch die Haltung der Tiere, durch den Erhalt der Gebäude, durch den Erhalt der Außenanlagen. Das heißt, wir müssen gucken, dass wir möglichst viele Be- sucher in den Zoo bringen. Am Ende muss das Produkt aus Eintrittspreis und Anzahl der Besu- cher maximal sein, denn das ist der Kostenbeitrag, den wir von den Eintritten bekommen, also das Produkt aus der Anzahl der Besucher von dem Eintrittspreis. Deswegen glauben wir, dass es falsch ist, die Eintrittspreise zu erhöhen, weil damit die Anzahl der Besucher reduziert wird. Es ist ja so, die teuersten Besuche im Vergleich sind die einzelnen Erwachsenen, also jemand, der vielleicht am Bahnhof auf seinen Anschlusszug wartet und sich dann überlegt, in den Zoo zu ge- hen oder eben Menschen, die in Karlsruhe zu Besuch sind, da haben wir eben die Befürchtung, dass die durch zu hohe Preise eben ein Stück weit zu einem gewissen Prozentsatz davon abge- halten werden, in den Zoo zu gehen. Deswegen sind wir gegen die Erhöhung der Eintrittspreise insgesamt. Aus unserer Sicht ist der Antrag der Stadtverwaltung der Weitestgehende, weil der die höchste Erhöhung zum frühmöglichsten Zeitpunkt fordert. Deswegen würden wir den gerne zuerst abstimmen, um ihn ablehnen zu können, und dann würden wir uns dann strategisch ver- halten, wenn es um die Änderungsanträge geht. Stadtrat Braun (KAL/Die PARTEI): Meine Fraktion wird die Beschlussvorlage heute ablehnen. Wir sehen zwar durchaus auch die Möglichkeiten wie die anderen Fraktionen, wie und wo man die Eintrittspreise noch erhöhen könnte. Das rechtfertigt sicherlich schon der Blick auf den bun- desweiten Vergleich, wie wir gehört haben, solcher Zoopreise, aber für meine Fraktion kann eine Erhöhung eben nur dann erfolgen, wenn ein fixer Großteil dieser Mehreinnahmen auch tatsächlich für den Tier- und Artenschutz verwendet werden muss. Ein solches Modell sehen wir heute noch nicht, und daher lehnen wir zum jetzigen Zeitpunkt jegliche Erhöhungen der Ti- cketpreise ab. Stadträtin Binder (DIE LINKE.): Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich weiß nicht, ob Sie unseren Antrag tatsächlich genau gelesen haben. Es geht uns darum, tatsächlich mal ein anderes Modell anzustreben. Auf der einen Seite sind wir uns ja selten mal mit der CDU so einig, aber wir halten auch den Zeitpunkt jetzt gerade zu Corona, zum Ende dieser Pandemie, für den ungeeignetsten überhaupt, um hier über Preiserhöhungen zu reden. Ich glaube, es ist für die Menschen so ext- rem wichtig, lebensnotwendig, wieder Perspektiven zu haben, und der Zoo in Karlsruhe ist tat- sächlich so eine Perspektive, als Naherholungsraum, als Lernort für viele Kinder und für – 5 – Familien, um ganz einfach auch mal durchzuschnaufen, gerade in einer Zeit, wo sie kaum eine Chance haben, irgendwo anders hinzugehen. Also die Flüge nach Malle und so weiter werden ja hoffentlich noch gecancelt, aber ich denke wirklich, Familien brauchen irgendwie einen Auslauf, und dies bietet tatsächlich dieser Zoo. Dieser Zoo hat deshalb so hohe Besucherzahlen, weil es humane Preise sind, und wenn wir die jetzt aufgeben, im Glauben, damit unseren Haushalt sanieren zu können, dann muss ich echt sagen, also tut mir leid, diesen Glauben habe ich nicht. Im Gegenteil, ich glaube wirklich, man muss versuchen, die Menschen in Karlsruhe, die es sich leisten können, stärker zu beteiligen, und das wäre mit so einer Solidaritätskarte möglich. Der Unterschied zu diesen Aktionstagen ist der, die meisten Menschen, die es sich leisten können, können das an einzelnen wenigen Tagen im Jahr mal machen. Diese Aktionstage sind garantiert nicht die Tage, wo diese gut situierten Menschen in den Zoo gehen, sondern genau die Menschen reingehen, die eben ansonsten nicht genügend Geld dafür haben, und dann wundert man sich, dass bei den Aktionstagen die Eintrittspreise- oder Erträge, die da erreicht wurden, unter dem Durchschnitt liegt. Das ist doch völlig logisch, das war vorhersehbar. Die Menschen, die es sich nicht leisten können, gehen an diesen Tagen. Für die Menschen, die es sich leisten können, behaupte ich mal, wäre die Soli- Karte eine sehr hilfreiche Sache. Warum soll man denn das nicht einfach mal ausprobieren? Also ganz ehrlich, für mich ist es einfacher, mal 20 Euro zahlen, um in den Zoo zu gehen, als noch mal einem Verein beizutreten, wie die Freunde des Zoos, denen wir wirklich dankbar sein können, aber es kommt für mich einfach nicht in Betracht. Ich würde auch die Jahreskarte von mir aus für 100 Euro kaufen, einfach aus Solidarität. Warum glauben denn alle, dass diese Soli- darität nicht funktionieren soll? Deshalb, wir treten mit unserem Änderungsantrag an gegen die Erhöhung. Im allerschlimmsten Fall würde man dem CDU-Antrag zustimmen, damit es wenigs- tens für die Familien noch irgendwie gemäßigt ausfällt. Stadtrat Kalmbach (FW|FÜR): Ich behaupte mal einfach so, die Preise bleiben human. Nach der Erhöhung werden die immer noch human bleiben und sein. Deswegen, wir werden der Verwal- tungsvorlage folgen. Erstens hatten wir einen Qualitätssprung hinter uns und zweitens fordert jede Preiserhöhung, die wir aussetzen, eigentlich noch eine sehr viel extremere Preiserhöhung zu einem späteren Zeitpunkt. Deswegen sind wir zu der Strategie gekommen, regelmäßig zu er- höhen und gemäßigt zu erhöhen und das ist gemäßigt, was die Verwaltung vorschlägt. Ich möchte noch mal daran erinnern, wir hatten 2016 einen Erwachsenenpreis von 10 Euro und für Kinder von 5 Euro, genau die Hälfte. Wir würden jetzt wieder in die alte Systematik reinkom- men, die Erwachsenen 12 Euro und die Kinder 6 Euro. Das wäre genau wieder in dieser Syste- matik. Wir haben nur zwischendrin die Erhöhung bei den Kindern ausgesetzt, und deswegen er- scheint der Sprung so hoch. Es wäre logisch und richtig, diese 12 und 6 Euro so zu belassen, wie die Verwaltung das vorschlägt. Dann noch ein Wort zum Artenschutz-Euro. Ich bin ja sehr dafür, dass der Artenschutz betrie- ben wird und dass der Euro erhoben wird, aber ich behaupte mal, 90 Prozent der Menschen, die den Euro bezahlen, wissen nicht, dass sie ihn bezahlen. Er ist nicht freiwillig, er ist unbe- wusst, und dadurch nehmen die Leute das als einen Preis in Kauf. Also, es müsste doch ein biss- chen bewusster gemacht werden, was sie Gutes tun und sie machen das auch gerne. Das fände ich einfach fair und transparent. Der Vorsitzende: Wir kommen zur Abarbeitung. – 6 – Herr Stadtrat Dr. Schmidt, es werden erst die Änderungsanträge aufgerufen und dann die even- tuell veränderte oder eben auch unveränderte Beschlussvorlage. Insofern stimmt Ihre Ansage, das Weitestgehende zuerst auf die Reihenfolge der Änderungsanträge, aber wir können nicht zuerst die Beschlussvorlage ablehnen und anschließend die Änderungsanträge genehmigen. Das leuchtet, glaube ich, ein. Der weitestgehende Änderungsantrag ist der Änderungsantrag der LINKEN, nämlich, diese Er- höhung gar nicht durchzuführen, und den stelle ich jetzt hier zur Abstimmung und bitte um Ihr Votum - das ist eine mehrheitliche Ablehnung. Dann rufe ich auf, den Änderungsantrag der CDU, allerdings beschränkt auf das Thema Ver- schiebung der Erhöhung. Das stelle ich jetzt zur Abstimmung - auch das ist eine mehrheitliche Ablehnung. Dann stelle ich zur Abstimmung den zweiten Teil des CDU-Antrags und den Antrag der SPD, den Beitrag für die Minderjährigen auf 5,50 Euro festzulegen. Da bitte ich um Ihr Votum. Das ist eine mehrheitliche Zustimmung. Damit stelle ich die Beschlussvorlage der Verwaltung zur Abstimmung, verändert an der Posi- tion Beitrag für die Minderjährigen von 6 Euro auf 5,50 Euro und bitte jetzt um das Votum - das ist eine mehrheitliche Zustimmung, vielen Dank. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 15. April 2021