Projekte für das Festjahr zum jüdischen Leben 2021

Vorlage: 2021/0078
Art: Anfrage
Datum: 27.01.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 23.02.2021

    TOP: 33

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier AfD-Gemeinderatsfraktion Eingang: 23.02.2021 Vorlage Nr.: 2021/0078 Projekte für das Festjahr zum jüdischen Leben 2021 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 23.02.2021 33 x Wie viele und welche Veranstaltungen werden in Karlsruhe für das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ stattfinden? Wie können sich Bürger, Vereine, Kulturbetriebe, städtische Ämter und andere Akteure der Stadtgesellschaft über die geplanten Veranstaltungen hinaus mit Aktivitäten und Feierlichkeiten am Festjahr zum jüdischen Leben in Karlsruhe beteiligen? Sachverhalt/Begründung: 2021 wird das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ begangen. Es soll Bürgern jüdisches Leben nahebringen und das Miteinander der Kulturen und Religionen fördern. Das Ministerium für Kunst hatte einen Innovationsfonds in Höhe von einer Million Euro für kulturelle und künstlerische Projekte bereitgestellt; Bewerbungen dafür waren allerdings bis zum 10. Januar 2021 befristet. Näheres unter www.1700jahre.de https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/kooperation-zu-1700-jahre- juedisches-leben-in-deutschland/ 2017: https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/riesenshow-in-der-schwarzwaldhalle Unterzeichnet von: Dr. Paul Schmidt Oliver Schnell Ellen Fenrich

  • StN AfD - Festjahr Jüdisches Leben
    Extrahierter Text

    Stellungnahme zur Anfrage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier AfD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2021/0078 Verantwortlich: Dez. 2 Dienststelle: Kulturamt Projekte für das Festjahr zum jüdischen Leben 2021 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 23.02.2021 33 x Zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ sind in Karlsruhe verschiedene Veranstaltungen geplant. Sie stehen jedoch unter dem Vorbehalt coronabedingter Einschränkungen. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Karlsruhe stellt die diesjährige Woche der Brüderlichkeit in den größeren Rahmen des Festjahres. Die für den 7. März im Rathaus terminierte Eröffnungsveranstaltung musste jedoch coronabedingt bereits abgesagt werden. Ob die weiteren geplanten Veranstaltungen – u. a. eine Lesung mit Jutta Berendes – im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit oder zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet, ist derzeit noch offen. Die Jüdische Kultusgemeinde plant die Durchführung einer Lesung sowie im Zusammenhang mit dem 50- jährigen Jubiläum der Jüdischen Gemeinde Karlsruhe im August dieses Jahres ein Konzert. Im Zusammenhang mit „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ steht auch die Ausstellung der Städtischen Galerie „Verborgene Spuren. Jüdische Künstler*innen und Architekt*innen in Karlsruhe 1900 - 1950“, die am 5. Mai eröffnet und bis 8. August 2021 gezeigt werden soll. Am facettenreichen Kulturleben in Karlsruhe waren im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zahlreiche Kunstschaffende jüdischer Herkunft maßgeblich beteiligt. Seit Beginn des nationalsozialistischen Terrorregimes 1933 wurden sie jedoch syste- matisch ausgegrenzt, diskriminiert, in die Emigration gezwungen oder verschleppt und ermordet. Mit der Ausstellung beleuchtet die Städtische Galerie Karlsruhe in einer umfangreichen Präsentation erstmals die- sen weitgehend vergessenen Teil der Karlsruher Kulturgeschichte. Vorgestellt werden mehr als zwanzig - Künstlerinnen und Künstler, Fotografinnen und Fotografen, Architektinnen und Architekten, die ursprüng- lich aus Karlsruhe stammten, hier ihre Ausbildung absolvierten oder entscheidende Schaffensjahre in der Stadt verbrachten, bevor viele von ihnen, bedingt durch die politische Entwicklung in der NS-Zeit, aus Deutschland fliehen mussten oder aber das grausame Schicksal der Deportation in Konzentrations- und Vernichtungslager erlitten. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Festjahr steht die im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais geplante Ausstellung „Gurs 1940 – Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden“. Die Ausstellungsdaten sind noch nicht gesichert. Im Rahmen der Ausstellung findet ein Vortrag von Dr. Ernst Otto Bräunche unter dem Titel "Die badischen Juden sind nicht vergessen – die Vertreibung und Ermordung der Juden in der Karlsruher Erinnerungskultur" statt. Weitere Veranstaltungen in Karlsruhe im Rahmen des Festjahres sind im Gespräch, aufgrund der unsicheren Veranstaltungssituation jedoch noch nicht weiter konkretisiert.

  • Protokoll GR TOP 33
    Extrahierter Text

    Niederschrift 20. Plenarsitzung des Gemeinderates 23. Februar 2021, 15:30 Uhr öffentlich Kongresszentrum, Gartenhalle Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 32. Punkt 33 der Tagesordnung: Projekte für das Festjahr zum jüdischen Leben 2021 Anfrage: AfD Vorlage: 2021/0078 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 33 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellung- nahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmel- dung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 15. März 2021