Erweiterungen Drais-Grundschule und Drais-GMS mit energetischer Modernisierung Altbau (GS)

Vorlage: 2021/0062
Art: Informationsvorlage
Datum: 21.01.2021
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 24.02.2021

    TOP: 3

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Extrahierter Text

    Informationsvorlage Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Vorlage Nr.: 2021/0062 Verantwortlich: Dez. 6 Dienststelle: HGW Erweiterungen Drais-Grundschule und Drais-GMS mit energetischer Modernisierung Altbau (GS) Vorstellung der fertiggestellten Maßnahmen Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 24.02.2021 3 x Information (Kurzfassung) Die Bestandsgebäude der Drais-Grundschule und der Drais-Gemeinschaftsschule wurden um je einen Neubau erweitert. Der Altbauteil der Grundschule wurde umgebaut und energetisch modernisiert. Das Projekt wurde in den DHH 2017/2018 und 2019/2020 umgesetzt. Baubeginn war im März 2018, die Fertigstellung im Oktober 2020. Die vorläufige Kostenfeststellung liegt mit 24.000.000 Euro im Bereich von plus zwei Prozent über der Kostenberechnung. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen | Erträge (Zuschüsse und Ähnliches) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzüglich Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja ☐ Nein ☒ Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja ☐ Nein ☐ Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: ☐ Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) ☐ Umschichtungen innerhalb des Dezernates ☐ Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu. CO 2 -Relevanz: Auswirkung auf den Klimaschutz Bei Ja: Begründung | Optimierung (im Text ergänzende Erläuterungen) Nein ☐ Ja ☒ positiv ☒ negativ ☐ geringfügig ☒ erheblich ☐ IQ-relevant Nein ☒ Ja ☐ Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein ☒ Ja ☐ durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein ☒ Ja ☐ abgestimmt mit – 2 – Erläuterungen Die in den 1950er und 60er Jahre erbauten Draisschulen (ehem. Drais-Grund- und Hauptschule und Drais- Realschule) wurden um Neubauten erweitert. Das Bestandsgebäude der Drais-Grundschule wurde entkernt, umgebaut und energetisch modernisiert. Die Neubauten sind um den Schulhof gruppiert, der vom Gartenbauamt neu gestaltet wurde. Für einen zügigen Baufortschritt und zur Eingrenzung von baustellenbedingten Störungen des Schulbetriebs wurden zahlreiche Räumlichkeiten der beiden Schulen in eine große dreigeschossige Containeranlage verlagert. Die Neubauten sind in Massivbauweise errichtet und mit 3-fach verglasten Fenstern und Pfosten-Riegel- Fassaden und hinterlüftetem Klinkermauerwerk versehen. Natürliche, sichtbare Materialien wie Holz, Beton und Klinker prägen die Innen- und Außenwirkung. Der offene und helle Charakter der Schulhaus- Architektur unterstützt im Besonderen das pädagogische Konzept und den inklusiven Ansatz. Die Flachdächer sind begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgerüstet. Zentrale Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung und adiabatischer Kühlungsmöglichkeit sorgen in den Neubauten und im modernisierten Altbau für einen stetigen Luftwechsel und ein gesundes Raumklima. Die Medien-Ausstattung mit Smartboard-Pylonentafeln (Grundschule) und Beamern/Apple-TV (Gemeinschaftsschule) und flächendeckendem WLAN erleichtern das digitale Unterrichten. Die Kunst am Bau – eine Videoinstallation im Neubau der Gemeinschaftsschule - wurde von dem Künstler Markus Kiefer entworfen und ausgeführt. Drais-Gemeinschaftsschule vorher Drais-Gemeinschaftsschule mit Erweiterungsbau Projektvorstellung 26. Oktober 2016 Haushaltseinstellung DHH 2017/2018 – 3 – Baubeginn (Abbrucharbeiten) März 2018 Fertigstellung Oktober 2020 Kostenberechnung (Gesamtaufwand) 23.500.000 Euro Kostenfeststellung (vorläufig) 24.000.000 Euro Prozentuale Abweichung +2,2 % Erläuterung Abweichung zu Kosten und Terminen Die vorläufige Kostenfeststellung liegt geringfügig über der Kostenberechnung. Die Abweichung resultiert aus allgemeinen Baupreissteigerungen. Die vorgesehene Bauzeit von 30 Monaten (einschl. Abbrucharbeiten und Schadstoffsanierung) wurde eingehalten. Betrachtung der CO 2 -Relevanz Die Gesamtmaßnahme beinhaltete sowohl eine Gebäudesanierung als auch den Ersatz und die Erweiterung von Flächen durch zwei Neubauten, für die zum Teil alte Flächen entfallen. Der Neubaustandard übertrifft die Anforderungen im GebäudeEnergieGesetz (GEG). Die große PV-Anlage leistet ca. 100kWPeak. Es werden Emissionsminderungen zwischen 40 und 60 Tonnen CO 2 im Jahr erwartet.