Aufstellflächen für den Radverkehr Kreuzung Ernst-Friedrich-Str. Durlacher Allee

Vorlage: 2020/1397
Art: Antrag
Datum: 02.12.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtamt Durlach
Erwähnte Stadtteile: Durlach

Beratungen

  • Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 09.12.2020

    TOP: 10

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • TOP 10 - ANTRAG Aufstellflächen für Radverkehr Kreuzung Ernst-Friedrich Str
    Extrahierter Text

    STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion vom: 25.10.2020 eingegangen am: 25.10.2020 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 09.12.2020 10 öffentlich Stpla / Dez. 6 Aufstellflächen für den Radverkehr Kreuzung Ernst-Friedrich-Str. Durlacher Allee Vor einigen Jahren hat das Stadtplanungsamt Karlsruhe auf Antrag von B90/Die Grünen die Möglichkeiten zur Einrichtung von Aufstellflächen für den Radverkehr an Ampeln in Durlach geprüft. Der Sinn solcher Flächen liegt darin, dass sich Radfahrer*innen bei Rotlicht positionieren können und dabei im Blickfeld der wartenden PKW und LKW bleiben. Nun wurde nach ca. 5 Jahren in der Auer Str./Rommelstr. Eine erste solche Fläche markiert. Wir möchten dies nun zum Anlass nehmen, nochmals die Einrichtung solcher Aufstellflächen an der Kreuzung der Durlacher Allee mit der Ernst-Friedrich-Str. /Pforzheimer Str. zu beantragen. Insbesondere in der Durlacher Allee existiert schon ein gut markierter Radstreifen bis zur Haltelinie an der Ampel, eine Aufstellfläche fehlt hier dringend. Der Aufstellraum für den MIV ist enorm groß, Probleme durch eine Abmarkierung von 2-3 m hinter der Haltelinie reduzieren diese kaum. Dies gilt sinngemäß auch für die Pforzheimer Str. und die Pfinztalstraße. Antrag Wir beantragen deshalb, dass die Stadtverwaltung die Einrichtung von Aufstellräumen für den Radverkehr an der Kreuzung der Durlacher Allee mit der Ernst-Friedrich-Str. /Pforzheimer Str. nochmals wohlwollend prüft und möglichst schnell solche Aufstellflächen markiert. unterzeichnet von: Ralf Köster und die Fraktion B90/Die Grünen im OR Durlach

  • TOP 10 STELLUNGNAHME Aufstellflächen für Radverkehr Ernst-Friedrich.Str
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Stadtamt Durlach STELLUNGNAHME zum Antrag B ́90/DIE GRÜNEN-OR-Fraktion eingegangen am: 25.10.2020 Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2020/1397 Stpla / Dez. 6 Aufstellflächen für den Radverkehr Kreuzung Ernst-Friedrich-Str. Durlacher Allee Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Durlach 09.12.2020 10 X Kurzfassung Die Stadtverwaltung hat bereits im Jahr 2016 mehrere Knotenpunkte in Durlach auf die Einrichtung von Aufge- weiteten Radaufstellstreifen (ARAS) geprüft. Die Ergebnisse wurden dem Ortschaftsrat in Folge vorgestellt. Für den Knotenpunkt „Stachus“ konnte damals keine kurzfristige Lösung gefunden werden. Seitdem hat die Stadt- verwaltung den Knoten kontinuierlich auf Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr geprüft. So konnten Maßnahmen erarbeitet werden, um die Qualität der Rad-Infrastruktur am Knoten zu verbessern und die Attrak- tivität der Alternativen zur Umfahrung des Knotens zu stärken. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folge- erträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein X Ja Korridorthema: Fahrradstadt Karlsruhe Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadtverwaltung hat den Knotenpunkt „Stachus“ Durlacher Allee/Ernst-Friedrich- Straße/Pforzheimer Str./Pfinztalstraße seit der Anfrage aus dem Ortschaftsrat Durlach im Jahr 2016 kontinuierlich auf Verbesserungsmöglichkeiten für den Radverkehr geprüft. In den Zufahrten Ernst-Friedrich-Straße und Pforzheimer Straße kann kein aufgeweiteter Radauf- stellstreifen (ARAS) eingerichtet werden. Eine Einrichtung würde die Leistungsfähigkeit des ge- samten Knotens stark einschränken. Um dem Radverkehr dennoch eine gute Alternative bieten zu können, wird dieser über die Auer Straße und Hauptbahnstraße in Richtung Durlacher Allee geführt. Diese Verbindung soll zukünftig weiter fahrradfreundlich ausgebaut werden. In der Zufahrt Durlacher Allee kann ein ARAS auf dem Geradeausfahrstreifen eingerichtet wer- den. Dieser wird in das stadtweite Programm für ARAS aufgenommen, welches im Dezember verwaltungsintern abgestimmt wird. Aus der parallel verlaufenden Karlsruher Allee soll eine se- parate Radverkehrsfurt eingerichtet werden. Diese Maßnahme wurde bereits in der Verkehrspla- nungsrunde und dem Ortschaftsrat Durlach vorgestellt. Eine Umsetzung und Aufnahme in das Bauprogramm erscheint möglich. Voraussetzung hierfür ist, dass die Straßenverkehrsstelle nach erforderlicher Anhörung der Polizei die Voraussetzungen einer verkehrsrechtlichen Anordnung prüft und als gegeben bewertet. Auch diese Maßnahme wurde in der Verkehrsplanungsrunde bereits vorgestellt. Eine Umsetzung und Aufnahme in das Bauprogramm erscheint auch hier mög- lich. Voraussetzung hierfür ist ebenfalls, dass die Straßenverkehrsstelle nach erforderlicher Anhö- rung der Polizei die verkehrsrechtlichen Voraussetzungen prüft und die Voraussetzungen einer verkehrsrechtlichen Anordnung bewertet und als erfüllt ansieht. In der Zufahrt Pfinztalstraße kann aufgrund der Signalsteuerung kein ARAS eingerichtet werden. Nachdem es für den Rad-Linksabbieger attraktivere Alternativen gibt, ist dies aus Sicht der Ver- waltung auch nicht nötig. Durch eine Änderung der Markierung (Vorgezogene Haltelinie, Schutz- streifen) kann an dieser Stelle trotzdem eine Verbesserung für den Radverkehr geschaffen wer- den. Auch diese Maßnahme ist bereits beschlossen und wird ins Bauprogramm eingetaktet. Die Verwaltung empfiehlt, den Auftrag als erledigt zu betrachten.