Weiterentwicklung der Suchtprävention

Vorlage: 2020/1254
Art: Informationsvorlage
Datum: 02.11.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Jugendhilfeausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 12.11.2020

    TOP: 7

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 7 Suchtprävention JHA 12.11.20 -7_sai
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister INFORMATIONSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: Dez. 3 Weiterentwicklung der Suchtprävention Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 12.11.2020 7 x Beschlussantrag Der Jugendhilfeausschuss nimmt das Konzept zur Weiterentwicklung der Suchtprävention in Karlsruhe zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant x Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Suchtprävention zielt auf die Stärkung von Schutzfaktoren wie Selbstvertrauen, Selbstständig- keit, Beziehungs-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, den konstruktiven Umgang mit Spannungen und Frustrationen, Genuss- und Erlebnisfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Über- nahme sozialer Verantwortung ab. Darüber hinaus handelt es sich um die Förderung eines ge- sunden Lebensstils einschließlich der Verhinderung von schädigendem Konsum und Missbrauch von illegalen, aber auch legalen Suchtmitteln. Psychotrope Substanzen werden gleichermaßen berücksichtigt wie stoffungebundene Suchtmedien (zum Beispiel pathologisches Glücksspiel, Medienkonsum, etc.). Suchtprävention dient zur Stabilisierung der Gesundheit und gewinnt, nicht nur aufgrund des Präventionsgesetzes (PrävG), zunehmend an Bedeutung. Die Leitsätze zur Suchtprävention, die als Grundlagenpapier vom Sozialministerium für Ba- den-Württemberg ausgegeben wurden, geben verschiedene Handlungsfelder vor: Suchtprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Sie hat die Ziele der Konsumreduzierung sowie des Konsumverzichts, die frühzeitig greifen und ebenso langfristig wie kontinuierlich angelegt sein müssen. Sie ist Teil der Gesundheitspolitik, findet aber ressortübergreifend in vernetzten Strukturen statt. Kinder und Jugendliche sind vorrangige Zielgruppen. Die Erwachsenen in ihrem Umfeld müssen daneben als Multiplikatoren und Verantwortliche für Jugendschutz und gesellschaftliches Klima ebenso Zielgruppe von Prävention sein. Risikogruppen sollten in ihren Lebenswelten (Settings) erreicht werden. Die Settings Familie, Schule und Freizeit (Vereine, Jugendzentren, Discotheken und andere) sind für Projekte der Suchtprävention besonders geeignet. Verhaltensprävention schafft Lebenskompetenz. Ein unverzichtbarer Schwerpunkt zukünftiger Suchtprävention sollte sein, Kinder und Jugendli- che stark zu machen. Erwachsene sollten dabei als glaubhafte Vorbilder in den unterschiedli- chen Settings zur Seite stehen. Verhältnisprävention schafft geschützte Räume. Sie ist daher ebenso wichtig und sollte ausgeschöpft werden. Vorrang haben verbindliche Ziel- vereinbarungen und freiwillige Selbstverpflichtungen (inklusive Ausübung von Hausrecht und Repressionen). Staatliche Regelungskompetenz sollte wahrgenommen werden. Sie reduziert die Verfügbarkeit von Suchtmitteln, insbesondere für Kinder und Jugendliche (zum Beispiel bei Preisgestaltung, Automatenaufstellung, Verkaufsstellen, Werbung, etc.). Medienkampagnen sollten begleitend eingesetzt werden. Zusammenfassung: Suchtprävention leistet einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung langwieriger und kostenin- tensiver Suchterkrankungen. Grundlage hierfür sind die Leitsätze des Sozialministeriums. Die neuen Handlungsfelder und Bedarfe im Präventionsbüro SUCHT gliedern sich in zwei Ziel- gruppen, nämlich Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene. Daneben gibt es noch die Hand- lungsfelder und Bedarfe bei der Diakonischen Suchthilfe Mittelbaden, die die Themen „Sucht im Alter“, „Prävention von Essstörungen“ und „Kinder von Suchtkranken“ bedient. Die Wei- terentwicklung des Karlsruher Konzeptes ist ein notwendiger Schritt, um den Anforderungen gesellschaftlicher Veränderungen gerecht zu werden und vorhandene Bedarfe abzudecken. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Sie erhöhen die Akzeptanz von Angebotsrestriktionen außerdem steigern sie die individuelle Aufmerksamkeit, denn Sucht hat immer eine Geschichte, die nicht erst mit der Einnahme einer Substanz beginnt. Kooperation aller Beteiligten ist dringend erforderlich. Regelmäßige Kommunikation, Dokumentation, Evaluierung und Qualitätssicherung sowie der Transfer von Ergebnissen der Präventionsforschung sind Erfolgsfaktoren in der Suchtprävention. In der Stadt Karlsruhe sind das städtische Präventionsbüro SUCHT und die Beratungsstelle der diakonischen Suchthilfe in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Suchtprävention tätig. Das Angebot wird, wie bereits im Jugendhilfeausschuss am 9.11.2017 und am 8.5.2019 vorgestellt, kontinuierlich wie auch bedarfsgerecht weiterentwickelt. In den letzten Jahren sind die Anfra- gen sowie der Bedarf an qualifizierten Suchtpräventionsmaßnahmen kontinuierlich gestiegen, und neue Handlungsfelder sind sichtbar geworden. Gesellschaftliche Veränderungen, wie die zunehmende Ganztagesbetreuung von Kindern, die demographische Entwicklung sowie die Digitalisierung, stellen neue Anforderungen an die Suchtprävention. Vorhandene Konzepte müssen an diese Veränderungen angepasst werden. Um sich in den modernen Lebenswelten der Zielgruppen zu etablieren und somit zu einem fes- ten Bestandteil des Alltags von Heranwachsenden zu werden, müssen außerdem neue Ansätze entwickelt werden. Neue Handlungsfelder und Bedarfe im Präventionsbüro SUCHT a) Kinder und Jugendliche Suchtpräventionsveranstaltungen für Schulklassen und Schulen In den „Empfehlungen zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“ der Kultusmi- nisterkonferenz vom 15.11.2012 wird die Suchprävention als ein besonders bedeutsames The- ma benannt. Das Thema Sucht ist fest im Bildungsplan verankert, ergänzend ist die Vernetzung und Zusammenarbeit mit regionalen Partnern außerhalb des Schulsystems vorgesehen (siehe VwV Prävention und Gesundheitsförderung in der Schule, 10.12.2014). Das „Basisangebot Suchtprävention“, der Besuch einer Schulklasse in der Jugend- und Drogenberatung, die Unter- stützung bei der Implementierung des Themas in den Sozialkurrikula der Schulen und die Mit- gestaltung von pädagogischen Tagen sind wichtige Angebote der Suchtprävention. Pilotprojekt „Sucht in kleinen Dosen“ – Präventions-Workshops für Schulen Im Jahre 2019 wurde dieses Konzept erstmalig erfolgreich in Kooperation mit der evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit und der Jugendhilfe beziehungsweise dem Jugendschutz Karls- ruhe angeboten. Ebenso sind die Jugend- und Drogenberatungsstelle, die Diakonische Suchthil- fe Mittelbaden und der Selbsthilfe Freundeskreis beteiligt. In fünf 30-minütigen Workshops setzten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Sucht in ganz unterschiedlichen Facetten auseinander. Die Workshops wurden von den Schulen als sehr gewinnbringend und zielgruppengerecht erlebt. Im Jahr 2020 wurde dieses Format erneut für 25 Schulklassen der weiterführenden Schulen erfolgreich im Stadtgebiet Karlsruhe angeboten. Trotz der Coronapandemie haben sich bereits 18 Schulklassen für das Jahr 2021 angemeldet. Die Projektgruppe erarbeitet derzeit zusätzlich eine „Onlineversion“ von „Sucht in kleinen Do- sen“, damit die Veranstaltungen auf jeden Fall stattfinden können. Ziel ist es, dass das Präventi- onsbüro SUCHT dieses Angebot standardisiert für Schulen vorhalten kann, um eine kontinuierli- Ergänzende Erläuterungen Seite 4 che Durchführung des Konzeptes gewährleisten zu können. Aufgrund der sehr hohen Nachfra- ge wäre es sinnvoll, dieses Programm zwei Mal jährlich anbieten zu können. Öffentlichkeitsarbeit Öffentlich wirksame Kampagnen, mediale Präsenz und aktive Pressearbeit sind wichtige Instru- mente der Suchprävention. Die Nutzung moderner Kanäle und Onlinemedien (YouTube, Insta- gram und andere) ist unausweichlich, da die Zielgruppe vorrangig hier anzutreffen ist. E- Learning (selbstbestimmtes Lernen mit elektronischen Medien) ermöglicht den Lernenden einen individuellen und zugleich auch flexiblen Zugriff auf Inhalte und Materialien. Es gilt als ein inno- vativer, zukunftsweisender Ansatz, der auch im Bereich der Suchtprävention gut einsetzbar ist und aufgrund der Coronapandemie enorm an Bedeutung gewonnen hat. Um Zugänge zur je- weiligen Zielgruppe zu ermöglichen, müssen spezifische Konzepte erarbeitet werden. Projekt Jugendschutz Karlsruhe Das Projekt Jugendschutz hat die Reduzierung des riskanten Alkoholkonsums bei Kindern und Jugendlichen zur Förderung einer körperlich, psychisch und sozial gesunden Entwicklung, ein- schließlich der Verminderung des Risikos einer Suchtentwicklung zum Ziel. Eine Projekterweiterung mit Hilfe eines interaktiven Informationsstands für unterschiedliche Zielgruppen wird seit 2019 erprobt. Ziel ist es, einen interaktiven Informationsstand auf ver- schiedenen Veranstaltungen im Stadtgebiet Karlsruhe aufzubauen, wodurch noch einmal ein anderer Zugangsweg zu den unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Jugendliche und auch Er- wachsene, insbesondere Eltern) generiert, sowie Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger und dauerhafte Kontrolle realisiert wird. Die ersten Einsätze stießen auf große positive Reso- nanz, was für eine Fortsetzung dieser Projekterweiterung spricht. Zwar wurden im Jahr 2020 die Sommereinsätze abgesagt, die Faschingssaison wurde jedoch noch in vollem Umfang bestritten. Sobald wieder Großveranstaltungen durchgeführt werden können, wird das Projekt Jugend- schutz Karlsruhe diese im Stadtgebiet aktiv begleiten und mit dem Informationsstand den Prä- ventionsansatz positiv erweitern. Settingansatz Kinder und Jugendliche sollten in ihren Lebenswelten (Settings) erreicht werden. Neben den Angeboten im schulischen Kontext sind auch präventive Maßnahmen in Vereinen, Jugendhäu- sern, stationären Wohneinrichtungen sowie Freizeittreffs wichtig. Kindergarten und Grundschule Suchtprävention beginnt bereits im Kindergarten. Sowohl die Bundeszentrale für gesundheitli- che Aufklärung als auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen haben hervorragende Mate- rialien für diese Zielgruppe entwickelt. Prävention als Förderung einer gesunden, selbstbewuss- ten und eigenverantwortlichen Persönlichkeit kann nicht früh genug ansetzen. Somit kommt der Präventionsarbeit in Kindergarten und Grundschule eine bedeutende Rolle zu. Präventionsnetzwerk für Schulen Die Kommunen haben eine wichtige Drehscheibenfunktion. Sie unterstützen die vernetzten Aktivitäten aller beteiligten Institutionen, Organisationen und Akteure. Die kommunalen Sucht- beauftragten und Suchtkoordinatoren entwickeln mit allen Beteiligten in den jeweiligen Sucht- hilfenetzwerken die konkreten Strukturen und gemeinsamen Handlungskonzepte für ein zielge- richtetes Zusammenwirken vor Ort. Dieses Vorgehen wird nun auch auf den Bereich der Präven- tion übertragen. Im Jugendhilfeausschuss (Februar 2019) wurde beschlossen, dass ein gemein- sames Netzwerk für Prävention an Schulen eingerichtet werden soll. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 b) Erwachsene Suchtprävention mit Erwachsenen, insbesondere Eltern Das Präventionsbüro SUCHT bietet diverse Informationsveranstaltungen oder auch Elternabende an den jeweiligen Schulen vor Ort an. Ebenso werden Veranstaltungen öffentlich ausgeschrie- ben, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem Thema "Sucht" auseinan- derzusetzen. Ziel ist es, transparent Informationen zum Thema Substanzkonsum zu vermitteln. Die Stärkung der Erziehungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit gefährdeten Kindern und Jugendlichen steht im Vordergrund. Dabei soll ein Überblick über die unterschiedlichen Hilfsangebote einschließlich der Kooperationspartner gegeben werden und gerade auch be- troffenen Eltern der Weg ins Hilfesystem erleichtert werden. Suchtprävention mit Fachkräften, insbesondere Lehrkräften Das Präventionsbüro SUCHT bietet vereinzelt Informationsveranstaltungen, Coaching und Fort- bildungen für Fachpersonen, insbesondere Lehrkräfte und Institutionen an. Eine fachliche Be- gleitung von Veranstaltungen, Konzeptentwicklungen und daraus entstehenden Prozessbeglei- tungen sind notwendig, um den Schulen bedarfsgerechte Unterstützung im Bereich Suchtprä- vention anbieten zu können. Gerade die fachliche Begleitung und thematische Aufbereitung von pädagogischen Tagen wird als wichtiges Instrument gesehen, Schulen für das Thema zu sensibilisieren. Handlungsfelder und Bedarfe bei der Diakonischen Suchthilfe Mittelbaden a) Sucht im Alter Der demographische Wandel verändert nicht nur das Hilfesystem, sondern fordert auch eine andere Perspektive der Prävention. Die Themen Sucht im Alter und Altersalkoholismus werden zunehmend bedeutsamer. Bedarfe in diesem Bereich werden insbesondere von der Karlsruher Beratungsstelle der Diakonischen Suchthilfe Mittelbaden bedient. b) Prävention von Essstörungen Seit dem Jahr 2014 gibt es ein spezielles Beratungsangebot für Menschen mit Essstörungen, mit einer 25-Prozent-Fachkraft, gefördert von der Stadt mit 13.660 Euro, angesiedelt bei der Beratungsstelle der Diakonischen Suchthilfe Mittelbaden. Dieses wichtige spezialisierte Bera- tungsangebot wird sehr gut angenommen. Aufgrund der fehlenden Kapazität können keine Angebote im Bereich der Prävention gemacht werden. Alle diesbezüglichen Anfragen müssen abgelehnt werden. c) Kinder von Suchtkranken Kinder von suchtkranken Menschen sind eine Hochrisikogruppe, die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst eine Suchterkrankung oder eine andere psychische Erkrankung entwickeln, ist um das 6-fache erhöht. In Deutschland haben fünf bis sechs Millionen Kinder mindestens einen alkoholabhängigen und circa 40.000 Kinder einen drogenabhängigen Elternteil. Heruntergerechnet auf die in der Stadt Karlsruhe lebenden Kinder (insgesamt 42.000) muss von circa 6.000 betroffenen Kindern im Stadtgebiet ausgegangen werden. Ungefähr 2.000 dieser Kinder sind zwischen 8 und 12 Jahren alt. Die Beratungsstelle der Diakonischen Suchthilfe Mittelbaden hält mit ihren Kindergruppen Ergänzende Erläuterungen Seite 6 „Regenbogen“ hier ein wichtiges, qualitativ hochwertiges Angebot für diese Kinder vor. Es wird von der Stadt Karlsruhe mit 14.640 Euro jährlich gefördert. Um dem steigenden Bedarf in diesen Bereichen gerecht werden zu können, hat der Träger be- reits eine Erhöhung des Zuschusses beantragt (s. Arbeitspapier der Sozialkonferenz vom 3. Juli 2020, Themengebiet B 6-8). Ausblick Das vorgelegte Konzept sollte ursprünglich im Jugendhilfeausschuss am 25. März 2020 vorge- stellt werden. Da zur Umsetzung des Konzeptes die vorhandenen personellen Ressourcen nicht ausreichen und nicht alle beschriebenen Handlungsfelder bedient werden können, war der Vor- schlag der Einrichtung weiterer Personalkapazitäten enthalten. Die Coronapandemie fordert die Gesellschaft in vielfältiger Weise. Gerade vulnerable Menschen sind hoch belastet. Erste Studien weisen auf die Gefahr einer Zunahme von psychischen Erkran- kungen sowie Suchterkrankungen hin. Damit sind präventive Angebote und Hilfsangebote wichtiger denn je. Da die Stellenschaffung bei der Stadt Karlsruhe vorerst ausgesetzt wird, ist eine Anpassung der personellen Ressourcen derzeit nicht möglich. In der Stadt Karlsruhe wird die Suchtprävention mit den vorhandenen Kapazitäten bestmöglich versorgt. Die weiteren Entwicklungen werden kontinuierlich evaluiert und zu einem späteren Zeitpunkt erneut vorgestellt werden.