Erneuerung der Turmbergbahn
| Vorlage: | 2020/1208 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 20.10.2020 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Verkehrsbetriebe Karlsruhe |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Gemeinderat HH-Reden Fraktionen (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 20.10.2020
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mehrheitlich abgelehnt
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Gedruckt auf 100 Prozent Recyclingpapier Erneuerung der Turmbergbahn SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2020/1208 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 20. Oktober 2020 4 ☒ ☐ Im Rahmen der Erneuerung und Verlängerung der Turmbergbahn wird im Bereich der jetzigen Talstation ein Haltepunkt der Turmbergbahn als sogenannte Mittelstation eingerichtet, die als Bedarfshaltestelle ausgestaltet werden kann. Begründung: Die Verwaltung hat bestätigt, dass eine Mittelstation technisch möglich ist. Da die eine Verlängerung der Turmbergbahn bis zur Talsohle des Turmbergs für die Markgrafenstadt eine große Attraktivitätssteigerung bedeutet, sollte nicht nur eine durchgängige Fahrt auf den Turmberg ohne Umsteigen ermöglicht werden, sondern auch gewährleistet sein, den Einwohnern der rund um die jetzige Talstation gelegenen Straßen, darunter auch ältere Bevölkerung, die ÖPNV-Verbindung nach Durlach zu erleichtern. Dies geht nur mit einer Anlage eines Haltepunkts im Bereich der jetzigen Talstation. Der Ortschaftsrat Durlach hat sich mehrheitlich für die Einrichtung einer Mittelstation ausgesprochen. Unterzeichnet von: Parsa Marvi Sibel Uysal Änderungsantrag
-
Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Änderungsantrag SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2020/1208 --- Erneuerung der Turmbergbahn Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 20.10.2020 4 x Kurzfassung Die VBK sind weiterhin der Auffassung, dass keine Mittelstation erforderlich ist. Die dadurch entstehende Fahrzeitenverlängerung würde zu einer massiven Reduzierung der Fahrgastkapazi- tät führen. Trotzdem kann sie, wie zuvor beschrieben, nachgerüstet werden (zusätzliche Kosten je nach Ausführung ca. 0,6 – 1,0 Mio. €). Zudem sind keine Dauerkarteninhaber der Turmberg- bahn im heutigen Bereich der Talstation wohnhaft, sodass hier keine Verschlechterung für die Anwohner entsteht. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Vom Bau einer Mittelstation wird aus Kapazitätsgründen der Fahrgastbeförderung derzeit abge- sehen. Falls diese aber zu einem späteren Zeitpunkt für eine bessere Anbindung der dortigen Bewohner/innen an den ÖPNV erforderlich wird, kann im Bereich talwärts vom jetzigen Kno- tenpunkt Posseltstraße/Kastellstraße/Turmberstraße/Bergbahnstraße in der Bergbahnstraße eine Mittelstation mit Seitenbahnsteigen geplant, genehmigt und errichtet werden. Die Fahrgastka- pazität würde dann von etwa 840 Pers./h auf 475 Pers./h sinken, da sich die Fahrzeit von ca. 210 Sekunden ohne Mittelstation auf ca. 440 Sekunden mit Mittelstation verlängert. Die VBK sind weiterhin der Auffassung, dass keine Mittelstation erforderlich ist. Die dadurch entstehende Fahrzeitenverlängerung würde zu einer massiven Reduzierung der Fahrgastkapazi- tät führen. Trotzdem kann sie, wie zuvor beschrieben, nachgerüstet werden (zusätzliche Kosten je nach Ausführung ca. 0,6 – 1,0 Mio. €). Zudem sind keine Dauerkarteninhaber der Turmberg- bahn im heutigen Bereich der Talstation wohnhaft, sodass hier keine Verschlechterung für die Anwohner entsteht.
-
Extrahierter Text