Städtische Weiterfinanzierung der Kontaktstelle Frau und Beruf

Vorlage: 2020/0904
Art: Anfrage
Datum: 15.07.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 29.09.2020

    TOP: 6.2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Eingang: 14.07.2020 Vorlage Nr.: 2020/0904 Städtische Weiterfinanzierung der Kontaktstelle Frau und Beruf Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 29.09.2020 6.2 x Die Kontaktstelle Frau und Beruf hat noch keinen Jahresbericht für 2019 vorgelegt. 1. Wie hat sich die Stellenzahl der Beratungsstelle entwickelt? 2. Wie haben sich die Anzahl der Beratungen und deren Ergebnisse (z. B. die “Aktivierungsrate” der beratenden Personen) im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt? Wodurch können eventuelle Veränderungen erklärt werden? Wurden die Ziele der Kontaktstelle erreicht? 3. Wie viele Tandems wurden im Rahmen des Mentorinnenprogramms für Migrantinnen gebil- det und werden betreut? Wie viel zusätzliche Fördermittel erhält die Kontaktstelle dafür? 4. Wie hat sich im Jahr 2020 die Corona-Pandemie auf die Arbeit der Beratungsstelle ausge- wirkt? - Anzahl der Anfragen - Themen der Beratungen - Digitalisierung von Beratungen und Veranstaltungen 5. Ist beabsichtigt, die städtische Finanzierung der Kontaktstelle über die Wirtschaftsstiftung Südwest auch im Haushalt 2021 fortzusetzen? Die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe ist eine von zwölf Kontaktstellen in Baden-Württemberg und wird seit 1999 im Rahmen des Landesprogramms "Kontaktstellen Frau und Beruf" vom Land Baden-Württemberg gefördert, um dem Fachkräftebedarf entgegenzuwirken, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben sowie die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu erhöhen. Das weiterentwickelte Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf startete am 1. Januar 2016, eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren war beabsichtigt. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe – Mittlerer Oberrhein wird zu gut 50 % durch das Minis- terium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau (MWAW) und zu 37 % über die Wirtschaftsstiftung Südwest von der Stadt Karlsruhe in Höhe von 99.0000 € finanziert. Begründung: Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Kontaktstellen bilden niederschwellige Anlaufstellen und sind ein wichtiges Bindeglied zwischen den in ihrem Einzugsgebiet lebenden Frauen, dem Arbeitsmarkt und der regionalen Wirtschaft. Zent- rale Aufgabe der Kontaktstellen ist es, die erfolgreiche berufliche Integration und Entwicklung von Frauen in unterschiedlichsten Lebenslagen durch ein verlässliches, zielgruppenspezifisches und ganzheitliches Beratungs- und Informationsangebot zu unterstützen. Kennzeichnend ist eine enge Zusammenarbeit mit Kammern, Arbeitsagentur, Unternehmen, regio- nalen Frauennetzwerken und weiteren Akteur*innen des Arbeitsmarktes, um realistische, der indivi- duellen Lebenssituation angepasste berufliche Perspektiven und gangbare Wege zu deren Realisie- rung zu entwickeln. Eine Beratung erfolgt zu einem ausgesprochen breiten Spektrum beruflicher Fragen: von der Erstori- entierung, über Laufbahnberatung mit Weiterbildungsmöglichkeiten bis zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kontaktstellen fungieren in vielen Fällen als erste Anlaufstelle für Frauen, die von sich aus eher keinen Kontakt zur Arbeitsagentur aufnehmen würden; insbesondere für qualifizierte Wiederein- steigerinnen, für Frauen, die Karriere machen wollen, für potenzielle Gründerinnen und für Migran- tinnen. Vor der Haushaltsberatung für das Jahr 2021 sollen dem Gemeinderat aktuelle Informationen über Arbeit und Wirkungsweise der Kontaktstelle Frau und Beruf Karlsruhe vorgelegt werden. Unterzeichnet von: Dr. Iris Sardarabady Jorinda Fahringer, Renate Rastätter Zoe Mayer Niko Riebel

  • Stellungnahme GRÜNE Kontaktstelle Frau und Beruf
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2020/0904 Dez. 4 Städtische Weiterfinanzierung der Kontaktstelle Frau und Beruf Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 29.09.2020 6.2 x Der Jahresbericht der Kontaktstelle 2019 ist derzeit in Arbeit. Im Vorgriff können hierzu folgende Aussagen getroffen werden: 1. Wie hat sich die Stellenzahl der Beratungsstelle entwickelt? Seit Übernahme der Trägerschaft der Kontaktstelle Frau und Beruf durch die Wirtschaftsstiftung Südwest ist die Kontaktstelle Frau und Beruf in der Regel mit 2,5 Stellen besetzt. Dies ist laut Vorga- ben vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Mindestausstattung für die För- derfähigkeit der Kontaktstelle. Zum 1. Juli 2020 schied die Leiterin der Kontaktstelle aus. Seit dieser Zeit ist die Kontaktstelle nur mit 1,5 Stellen besetzt. 2. Wie haben sich die Anzahl der Beratungen und deren Ergebnisse (z. B. die „Aktivierungsrate“ der beratenden Personen) im Vergleich zu den Vorjahren entwickelt? Wodurch können eventuelle Veränderungen erklärt werden? Wurden die Ziele der Kontaktstelle erreicht? Aufgrund personeller Veränderungen konnten im Jahr 2020 bis dato nur 112 und 2019 nur 251 In- tensivberatungen durchgeführt werden. Eine Zusammenstellung der Beratungszahlen der Vorjahre ist als Anlage 1 beigefügt. Ferner fanden im Jahr 2020 bis dato 139 und im Jahr 2019 210 Kurzbera- tungen statt. Aufgrund geänderter Vorgaben des Wirtschaftsministeriums bei der Erfassung von Kurzberatungen ist ein Vergleich mit den Vorjahren hier nicht möglich. Zusätzlich wurden durch die Kontaktstelle 2020 bis dato 13 Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminare durchge- führt, 2019 lag diese Zahl bei 68 und 2018 bei 49. In den vergangenen Jahren gewannen die Themen berufliche Weiterentwicklung sowie die Beratung zur Selbstständigkeit an Bedeutung. Dem gegenüber verlor das Thema beruflicher Wiedereinstieg an Bedeutung. Die durch das Landesprogramm vorgegebenen Ziele wurden unter Berücksichtigung der regionalen Anforderungen durch die Kontaktstelle im Rahmen ihrer personellen Kapazitäten erreicht. 3. Wie viele Tandems wurden im Rahmen des Mentorinnenprogramms für Migrantinnen gebildet und werden betreut? Wieviel zusätzliche Fördermittel erhält die Kontaktstelle dafür? Bei der Kontaktstelle Frau und Beruf wurden 2017 vier Tandems im Rahmen des Mentorinnenpro- gramms für Migrantinnen gebildet und betreut. In den Jahren 2018 – 2020 wurden jeweils fünf Tan- dems gebildet und betreut. Pro Tandem wird eine Zusatzförderung von 700 Euro gewährt. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 4. Wie hat sich im Jahr 2020 die Corona-Pandemie auf die Arbeit der Beratungsstelle ausgewirkt? - Anzahl der Anfragen - Themen der Beratungen - Digitalisierung von Beratungen Durch den Shutdown wurden alle persönlichen Beratungen und Präsenzveranstaltungen abgesagt und durch Telefonberatungen bzw. digitale Formate ersetzt. Seit einigen Wochen können wieder unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln per- sönliche Beratungen durchgeführt werden. Eine erhöhte Nachfrage nach Intensivberatungen ist zu erkennen. Auf die Zusammenstellung der Beratungszahlen in der Anlage 1 wird verwiesen. Themen sind unter anderem fachliche Weiterbildung, Maßnahmen zur Arbeitsplatzerhaltung, Um- orientierung und Existenzgründung. 5. Ist beabsichtigt, die städtische Finanzierung der Kontaktstelle über die Wirtschaftsstiftung Süd- west auch im Haushalt 2021 fortzusetzen? Es wird auf die Beschlussvorlage für den Hauptausschuss am 15.09.2020 und den Gemeinderat am 29.09.2020 verwiesen.

  • Protokoll GR TOP 6
    Extrahierter Text

    Niederschrift 15. Sitzung Gemeinderat 29. September 2020, 15:30 Uhr öffentlich Bürgerssaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 8. Punkt 6 der Tagesordnung: Kontaktstelle Frau und Beruf: 6.1 Kontaktstelle Frau und Beruf, Sachstand und weiteres Vorgehen Vorlage: 2020/0961 6.2 Städtische Weiterfinanzierung der Kontaktstelle Frau und Beruf Anfrage: GRÜNE Vorlage: 2020/0904 Beschluss: 1. Der Gemeinderat nimmt nach Vorberatung im Hauptausschuss den Bericht über die aktuelle Situation der Kontaktstelle „Frau und Beruf Karlsruhe – Mittlerer Oberrhein“ zur Kenntnis. 2. Sollte es keine positive Lösung gemeinsam mit dem Land Baden Württemberg geben, wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für ein Beratungsangebot für Frauen aus dem Stadt- kreis Karlsruhe gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten zu erarbeiten und die erfor- derlichen Mittel dafür im Entwurf des Haushalts 2021 einzustellen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 6 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss: Ich möchte noch einmal deutlich machen, dass Ende des Monats, also eigentlich morgen, die Antragsfrist für die Landesförderung ausläuft, dass nach den derzeitigen Förderbestimmungen eine eigene Kontaktstelle nur für den Stadtkreis Karlsruhe nicht förderungsfähig wäre: Man braucht eine regionaltätige Kontaktstelle, um an diese Förderung des Landes zu kommen. Gleich- zeitig muss es eine konkrete Kontaktstelle an einer Stelle sein. Wir werden dennoch für den Stadtkreis die entsprechenden Landeszuschüsse beantragen, denn wenn außen die anderen Kreise drumherum nicht mitmachen, dann verstehe ich nicht ganz, warum wir nicht dann zumin- dest eine solche Kontaktstelle gefördert bekommen. Wir werden auch ein Modell anbieten, dass – 2 – wir dezentrale Angebote bei den entsprechenden Landratsämtern beziehungsweise bei den Stadtkreisverwaltungen zu einer Gesamtkontaktstelle zusammendenken. Ich habe darüber mit den entsprechenden politischen Verantwortlichen geredet. Die wären mit so einer Vorgehens- weise einverstanden. Damit würde zwar nicht das Kriterium erfüllt, dass es an einer Stelle eine Kontaktstelle sein muss, aber wir würden sicherstellen, dass in der ganzen Region in allen Stadt- und Landkreisen ein solches Angebot vorgehalten wird. Wenn es, so wie bisher auch, an die Ver- waltung angeknüpft ist, würde eine zweite Voraussetzung erfüllt, dass es eine von den bisherigen Anbietern Arbeitsagentur, IHK und Handwerkskammer unabhängige Kontaktstelle sein muss. Insofern versuche ich es mit diesen beiden Varianten doch noch in die Landesförderung zu be- kommen. In der Hoffnung, dass das Land am Ende überwiegend ein Interesse an diesen zusätzli- chen Beratungsangeboten hat und nicht unbedingt nur das Interesse an einer bestimmen Orga- nisationsform. Dazu müssen wir aber abwarten, wie sich das Land am Ende dazu verhält. Stadträtin Dr. Sardarabady (GRÜNE): Vielen Dank für die Vorlage. Wir begrüßen das Vorgehen der Stadt, das in einem ersten Schritt versucht wird, eine gemeinsame Lösung mit dem Land Ba- den-Württemberg für eine Weiterfinanzierung der Kontaktstelle zu finden. So könnte das bereits aufgebaute Netzwerk für ratsuchende Frauen in der Region Mittlerer Oberrhein erhalten wer- den. Scheitert dieser Versuch, wird es das Angebot in der bisherigen Form nicht mehr geben. Dieses frauenpolitisch wichtige Angebot soll jedoch grundsätzlich erhalten und nicht einfach ab- gebaut werden. Erforderlich ist es – wie vorgeschlagen – zusammen mit der Gleichstellungsbe- auftragten das Konzept bedarfsorientiert zu überarbeiten. Die Ziele des Programms – Vereinbar- keit von Beruf und Familie, berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten und Gewin- nung von Fachkräften für Unternehmen – sind nach wie vor aktuell und müssen konsequent wei- terverfolgt werden. Stadträtin Dr. Dogan (CDU): Auch von unserer Seite begrüßen wir die Alternativen, die von der Verwaltung angedacht sind. Insgesamt ist es sehr bedauerlich, dass entsprechende Förderungen, die bisher aufgrund von Stiftungen usw. zur Verfügung standen, für dieses wichtige Themenfeld nicht mehr zur Verfügung stehen, und dass sich auch andere Institutionen herausnehmen. Wir halten dieses Projekt nicht nur für Frauen politisch oder gesellschaftlich für wichtig, sondern im Hinblick auch auf bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für die Familien insgesamt und gesamtgesellschaftlich. Es ist ein wichtiges Thema, dass die Vernetzung, die Organisation, Struk- turen, Einbindung von Frauen im Beruf in bestimmte Fachkräftepotentiale weiterhin unterstützt werden können. Wir hoffen, dass sich gemeinsam mit dem Landkreis und mit der Region eine Lösung findet, die auch auf Dauer tragfähig wäre. Denn wir sehen natürlich, dass wir als Stadt nicht allein das Ganze stemmen und finanzieren können, zumal die Beratungsangebote auch Einwohnerinnen aus dem Umkreis zugutekommen. Wir sehen es aber zuversichtlich, dass ein Plan B gegeben ist mit der Ansiedlung bei unserer Gleichstellungsbeauftragten, die auch Synergien herstellen kann. Stadträtin Melchien (SPD): Auch als SPD-Fraktion nehmen wir diese Vorlage zur Kenntnis und geben unsere Zustimmung für den hier aufgezeigten Weg. Wobei wir natürlich, ähnlich, wie si- cherlich auch die Fachverwaltung und meine Vorrednerinnen, nicht zufrieden sind. Dass Gleich- berechtigung immer noch nicht verwirklicht ist, zeigt sich gerade und oftmals auch in eklatanter Weise im beruflichen Bereich. Von daher erachten wir es als eine wirklich wichtige gesamtgesell- schaftliche Aufgabe, hier gegenzusteuern, kompetente Unterstützung anzubieten und eine spe- – 3 – zielle Förderung bei den Berufswegen zu sehen, egal, ob es jetzt einen Wiedereinstieg oder eine berufliche Weiterentwicklung betrifft, wie es bisher auch der Fall ist. Von daher hoffen auch wir auf eine Verständigung mit dem Land. Es wäre sicherlich – wie Sie eingangs erwähnt haben – in unserem gemeinsamen Interesse, eine Lösung zu finden. Wir hof- fen auch noch auf eine Chance. Da bestätigen mich Ihre einführenden Worte auf eine gewisse regionale Kooperation. Hier kann sicherlich auch das Land noch einmal seinen Beitrag leisten, indem auf der einen Seite nachgegeben wird, was strenge Vorgaben bedeutet, aber auf der an- deren Seite noch einmal ein Anstoß gegeben wird - auch an die anderen Partner - zu sagen, da lohnt sich eine Zusammenarbeit. Dieses Thema ist uns allen wichtig. Von daher möchte ich noch einmal für meine Fraktion betonen, aus unserer Sicht ist es ein Muss, dass wir eine Beratungsstelle in welcher Form auch immer anbieten. Es ist sicherlich richtig, dass die Gleichstellungsbeauftragte für den Fall, dass wir mit dem Land nicht zu einer Lösung kom- men, Konzepte entwickelt und dass Mittel im Haushalt, wenn auch in geringerer Form, einge- stellt werden. Uns ist auch bewusst, dass wir in Anbetracht der derzeitigen Haushaltslage diese Mittel nicht einfach vollumfänglich ersetzen können und dann durch den städtischen Haushalt vollumfänglich finanzieren. Auch wenn wir das natürlich gerne wollten. Aktuell hoffen wir aller- dings noch sehr auf eine Weiterfinanzierung mit Landesmitteln und denken, falls es nicht funkti- oniert, ist unsere Kreativität und auch Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Akteuren ge- fragt. Dazu werden wir sicherlich am Ende eine Lösung finden. Stadtrat Jooß (FDP): Wir stimmen heute dem Auslaufmodell Kontaktstelle Frau und Beruf zu. Gleichzeitig fragen wir uns, warum gibt es nicht eine Kontaktstelle Mann und Beruf im Zuge der Gleichberechtigung. Frau Dogan hat es schon gesagt, die Familien sind auch gefragt, nicht nur die Frauen, auch die Männer. Die Zahlen sind so deutlich rückläufig, dass wir uns fragen, ob das überhaupt noch notwendig ist, ob es die Frauen überhaupt noch notwendig haben, eine Kontakt- stelle zu haben. Ich glaube, Frauen sind heute mündig genug, dass sie sich selber darum küm- mern können. Deswegen stimmen wir dem vorläufig für ein Jahr zu. Wenn die Komplementär- mittel gesichert werden können durch das Land und wir die in Anspruch nehmen, stimmen wir dem gerne zu. Stadtrat Kalmbach (FW|FÜR): Lieber Karl-Heinz, leider ist die Chancengleichheit, die wir anstre- ben, noch lange nicht verwirklicht. Deswegen ist es immer noch gut, wenn wir etwas schieben, was wir unterstützen. Es ist auch unser Ziel, dass wir eine Gesellschaft haben, wo jeder seine Po- tentiale entfalten kann. Deswegen wollen wir das auch weiterhin unterstützen. Wir sind dafür. Wir sind auch mit dem vorgeschlagenen Weg sehr da’accord. Deswegen herzlichen Dank für die Bemühungen. Der Vorsitzende: Wir kommen damit zur Abstimmung. Ich bitte um Ihr Votum. – Das ist eine ein- stimmige Zustimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten- – 4 – 16. Oktober 2020