Beteiligung Grötzingen an der Kampagne "Kultur in Karlsruhe"

Vorlage: 2020/0876
Art: Beschlussvorlage
Datum: 08.07.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Ortsverwaltung Grötzingen
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grötzingen

Beratungen

  • Ortschaftsrat Grötzingen (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 15.07.2020

    TOP: 4

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 4 Vorlage 92 Kultur in Karlsruhe
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 92 Ortsverwaltung Grötzingen Beteiligung Grötzingen an der Kampagne „Kultur in Karlsruhe“ Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Ortschaftsrat Grötzingen 15.07.2020 4 x Beschlussantrag Der Ortschaftsrat stimmt einer Beteiligung von Grötzingen an der Kampagne „Kultur in Karlsruhe“ zu. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein 1.500 Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Im Stadtteilkulturkonzept Grötzingen wurden folgende Strategien im Bereich des Marketing und Tourismus formuliert: - „ Für das Sponsoringengagement von Unternehmen, aber auch für die Spendenbereitschaft von Privatpersonen, ist es entscheidend, dass die unterstützten Kulturaktivitäten eine positive Aufmerksamkeit im Stadtteil und darüber hinaus erfahren. Dem vorausgehend ist es von grundlegender Bedeutung, dass Grötzingen als Stadtteil mit einem positiv besetzten Stadtteilkulturimage aufwartet. Dieses betont die Notwendigkeit eines eindrücklichen, kulturbasierten Stadtteilmarketings, das auch mit dem Kulturmarketing der Stadt Karlsruhe vereinbar sein muss.“ - Die Aufmerksamkeit des gewünschten Publikums lässt sich nicht allein durch eine attraktivere und besser beworbene Stadtteilkultur erreichen. Zentrums-Karlsruher und Touristen müssen auch über andere Wege in den Stadtteil gebracht werden. So sollte die Karlsruher Tourismus GmbH ebenso wie das Stadtmarketing gewonnen werden, beispielsweise Stadtteiltouren über Durlach nach Grötzingen weiter ins Pfinztal anzubieten und die Stadtteilevents wie die Grötzinger Kulturmeile oder die Offenen Ateliers besser zu promoten.... Außerdem sind vorhandene Attraktionen auch in die Informationsseiten und Broschüren der Tourismusregion Baden-Württemberg/ Nordschwarzwald/Karlsruhe einzubringen Mit der neuen Kulturmarke „Kultur.Gut.Grötzingen“ wurde eine Marke in Abstimmung mit dem Kulturamt für das vielfältige Grötzinger Kulturangebot entwickelt, welches dem Wiedererkennungswert und der Vermarktung dient. Nachdem nun auch das Kunstfachwerk N6 sowie der Bürgersaal im historischen Rathaus eröffnet haben, hat Grötzingen jetzt auch weitere attraktive kulturelle Räume und Angebote. Zur besseren und breiten Vermarktung des kulturellen Angebots in Grötzingen und auch der historischen Künstlerkolonie wurde angefragt, ob Grötzingen Mitglied in der Kampagne „Kultur in Karlsruhe“ werden kann, da diese vielfältiges und überregionales Marketing betreibt. Eine Mitgliedschaft würde etliche Werbemaßnahmen und –möglichkeiten bieten, die ein breites Publikum sowie Touristen erreichen würde (siehe Anlage) Sowohl die Karlsruher Tourismus GmbH als auch das Kulturamt begrüßen eine Mitgliedschaft von Grötzingen in der Kampagne. Der Jahresbeitrag für die möglichen Werbe- und Marketingmaßnahmen beträgt 1.500 €. Diese sind für die kommenden Jahre im Ergebnishaushalt eingeplant.

  • TOP 4 Vorlage 92 Anlage Kampagne Kultur in Karlsruhe
    Extrahierter Text

    Kultur in Karlsruhe auf einen Blick Eckdaten  2015 auf Initiative der Stadt und 25 Einrichtungen des Arbeitskreises kulturelle Öffentlichkeitsarbeit (AkÖ) ins Leben gerufen  Netzwerk heterogener Einrichtungen  Deutschlandweit bislang einzigartig  Bereits auf 35 Mitglieder im Jahr 2019 gestiegen  Quartalsweise Treffen im Rahmen des AkÖ, regelmäßiger projektbezogener Kontakt per Mail etc.  Gemeinsamer Etat aus gestaffelten Mitgliedsbeiträgen und städtischer Förderung über KTG und Kulturbüro  Maßnahmenumsetzung und strategische Weiterentwicklung seit Auflösung der Stadtmarketing GmbH Ende 2017 beim Tourismus angesiedelt  Nutzen von Synergien des kulturtouristischen Marketings Vision: Karlsruhe ist eine der Top-Kulturdestinationen Deutschlands und in jeder Altersgruppe national als Kulturstadt bekannt. Das Karlsruher Kulturmarketingmodell ist deutschlandweit ein Vorzeigemodell für Zusammenarbeit zwischen Kultureinrichtungen und Stadt. Welche Mehrwerte bietet die Kampagne dem Standort Karlsruhe?  Gemeinsame, einheitliche Botschaft und Erscheinungsbild: Standortmarketing  Spartenübergreifender Auftritt als Alleinstellungsmerkmal  Stärkung und Steigerung des Kulturimages, erhöhter Bekanntheitsgrad  Gewinnung neuer Zielgruppen durch Anstoßen gemeinsamer Maßnahmen  Maßnahmen sollen auf den Kulturstandort als Ganzes sowie auf die Bewerbung der einzelnen Mitglieder einzahlen  Ziel: Steigerung der Besucherzahlen in Karlsruher Institutionen Abb. 1: Stand auf dem VerfassungsFEST mit der KTG, Mai 2019 Abb. 2: Standpromotion auf der offerta 2019 Abb. 3: Kulturhütte auf dem Christkindlesmarkt 2019 Welche Mehrwerte bietet die Kampagne Ihnen?  Identifikation mit einer wachsenden Kulturmarke  Engerer Austausch und Kooperationsmöglichkeiten mit Karlsruher Kulturschaffenden, besonders aus der Öffentlichkeitsarbeit  Teilhabe an größeren Projekten, die alleine nicht immer finanziert werden können, z.B. Erschließung studentischer Zielgruppen, französische Marktbearbeitung  Auswahl konkreter Maßnahmen: Abb. 4: Printprodukt "Kultur-Highlights" 2019 Abb. 5: Auslage der „Highlights“ in der Staatlichen Kunsthalle Abb. 6: Merchandise-Produkte der Kampagne Abb. 7: Standpromotion auf DAS FEST mit KAMUNA Abb. 8: Werbebande am Technikbereich der Stadtwerke Eiszeit 2019 Abb. 9: Kultur-Anzeige mit der KTG im französischen Magazin "coze" Abb. 10: Facebook-Auftritt der Kultur in Karlsruhe Abb. 11: Instagram-Auftritt der Kultur in Karlsruhe Abb. 12: Homepage www.kultur-in-karlsruhe.de Abb. 13: Blogbeitrag auf der Kampagnen-Homepage Abb. 14: Theaterauftritt bei "Campus trifft Kultur" am Karlsruher Institut für Technologie Abb. 15: Studierende im Badischen Landesmuseum bei der 1. Scavenger Hunt Karlsruhe 2019 Abb. 16: Gebrandete Kultur-Straßenbahn im Karlsruher Hbf Abb. 17: Übersicht der Werbekanäle für den "Partner der Woche"