Schule und KiTa in der Corona-Pandemie
| Vorlage: | 2020/0732 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 17.06.2020 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Ortsverwaltung Grötzingen |
| Erwähnte Stadtteile: | Grötzingen |
Beratungen
- Ortschaftsrat Grötzingen (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 24.06.2020
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister Antrag der CDU-Ortschaftsratsfraktion Grötzingen vom: 5.5.2020 Vorlage Nr.: 84 Schule und KiTa in der Corona-Pandemie Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Grötzingen 24.06.2020 7 x Die zu treffenden bzw. schon getroffenen Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie stellen die Schule und die betroffenen Schüler, Lehrer und Eltern vor große Herausforderungen. Neben dem Unterricht ohne den normalen Schulalltag hat die Grötzinger Schule weitere Aufgaben zu bewältigen: die Entwicklung eines Konzeptes für die Ganztagesgrundschule. die Sanierung des Schlossschulgebäudes. Auch die Regelungen bei der Kinderbetreuung in der Kindertagesstätte werfen Fragen auf und es gibt Diskussionsbedarf. Die CDU-Fraktion beantragt, dass der Ortschaftsrat informiert wird über die Maßnahmen, die die Schule wegen der Corona-Pandemie treffen wird oder getroffen hat über die Umsetzung und ev. Probleme des HomeSchoolings über die Perspektive für die Entwicklung des Konzepts der Ganztagsgrundschule. Kann der angedachte Zeitplan zur Umsetzung der Ganztagsgrundschule noch eingehalten werden? über den Status der Sanierung des Schlossschulgebäudes über die aktuelle Lage der städt. Kindertagesstätte und des Horts o Mitarbeitersituation o Nutzung des Notfallkonzepts o Dachsanierung
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag der CDU-Fraktion vom: 05.05.2020 Vorlage Nr.: 84 Verantwortlich: OV Grötzingen Schule und Kita in der Corona-Pandemie Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Grötzingen 24.06.2020 7 X - Die Verwaltung gibt zu den genannten Punkten folgende Information: über die Maßnahmen, die die Schule wegen der Corona-Pandemie treffen wird oder getroffen hat o Auf den Boden gesprühte Linien und Kreuze zeigen den Schülerinnen und Schülern, wo sie zu stehen haben, um das Abstandsgebot einzuhalten. o Kontrollierter Zutritt – einzeln nacheinander o Desinfektion der Hände direkt am Eingang o Begegnungsverkehr wird vermieden durch ein System aus abgetrennten „Einbahnstraßen“ sowie durch Laufwege mit Pfeilen auf dem Boden, Flatterband und selbstgebauten Trennwände o Absperrung von Gebäudeteilen für Schüler*innen, um Abstand zu kontrollieren o Tragen von Mund-Nasen-Schutz-Masken auf den Gängen und im Pausenhof als auch wenn beim Erklären im Klassenzimmer, der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann o Einige Klassenzimmer bei denen das Abstandsgebot beim Betreten des Raumes nicht gewährleistet ist, dürfen nur einzeln betreten werden. Die Tische sind nummeriert, und erst wenn Schüler Nummer eins sitzt, darf Schüler Nummer zwei in Raum kommen. o Die Inklusionsschülerinnen- und Schüler müssen derzeit getrennt unterrichtet werden. aufgrund der besonderen Anforderungen mit Schulbegleitungen. Nach den Osterferien begannen neben den Schüler*innen in der Notbetreuung, beide Abschlussklassen mit Präsenzunterricht.. Seit dem 18. Mai haben nun auch wieder die Viertklässler den Präsenzunterricht aufgenommen; nach den Pfingstferien wöchentlich alternierend dann auch die restlichen Klassen. Außer den Abschlussklassen haben dann immer jeweils zwei Altersstufen im wöchentlichen Wechsel miteinander Unterricht. über die Umsetzung und eventuellen Probleme des HomeSchoolings Bisher werden die Schüler*innen noch per Videokonferenz, mit Hilfe von E-Mails und auf der Plattform „MS Teams“ unterrichtet, die den Schulen von der Stadt zur Verfügung gestellt wird. Die einzelnen Fächer sind aufeinander abgestimmt: Schließlich helfe es den Schülerinnen und Schülern nicht, wenn zwei ihrer Lehrer zur gleichen Zeit eine Videokonferenz anberaumen. Je älter die Schülerinnen und Schüler, desto besser, desto einfacher der digitale Unterricht. Insbesondere für Eltern der jüngeren Kinder ist Homeschooling problematisch, weil immer ein Erwachsener anwesend sein muss, wenn „MS Teams“ oder etwas ähnliches genutzt werde. Daher werden von den Lernbegleitungen der jüngeren Klassen auch noch herkömmliche E-Mails mit Aufgaben verschickt. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Eine Herausforderung sind die Endgeräte in den Familien und das zur Verfügung stehende Internetvolumen. Viele Familien können nicht für jedes Kind einen Laptop oder ein Tablet zur Verfügung stellen. Am Smartphone sei die Teilnahme am Unterricht zwar möglich aber sehr anstrengend. Viele Familien beziehen Internet über „Prepaid-Karten“ und da ist das gebuchte Datenvolumen mit einer Videokonferenz ganz schnell aufgebraucht. über die Perspektive für die Entwicklung des Konzepts der Ganztagsgrundschule. Kann der angedachte Zeitplan zur Umsetzung der Ganztagsgrundschule noch eingehalten werden? Seit dem Ausbruch der Corona- Pandemie wird an dem Konzept für die Ganztagsgrundschule aus mehreren Gründen nicht mehr gearbeitet: o fehlende personelle Kapazitäten o zugesagte Beteiligung der betroffenen Eltern kann nicht realisiert werden Es wird davon ausgegangen, dass sich die Entwicklung um ein Jahr verschieben wird. über den Status der Sanierung des Schlossschulgebäudes Die projektleitende Architektin hat mitgeteilt, dass die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten im Schlossschulgebäude zum Beginn des Schuljahres 2020/2021, also im September 2020, geplant ist. Aktuell stehen noch folgende Gewerke aus: - Malerarbeiten - Schreinerarbeiten - Haustechnikarbeiten - Bodenbelagsarbeiten über die aktuelle Lage der städt. Kindertagesstätte und des Horts o Mitarbeiter*innen-Situation Zu Anfang der Corona-Pandemie wurden 8 Mitarbeiter*Innen als Risikogruppe eingestuft. Inzwischen ist das Infektionsrisiko geringer, so dass sich die Situation –auch nach Beurteilung des Ärztlichen Dienstes – folgendermaßen darstellt: 2 Mitarbeiterinnen arbeiten in Einzelbüros in den Einrichtungen 2 Mitarbeiterinnen arbeiten in Einzelbüros überwiegend in der Ortsverwaltung 1 Mitarbeiterin kann bis zum Abklingen der Pandemie bzw. bis zum Vorliegen eines Impfstoffes nicht am Kind arbeiten und wird in der Ortsverwaltung eingesetzt. 3 Mitarbeiterinnen arbeiten seit den Pfingstferien wieder in der Kita mit erhöhten Schutzmaßnahmen. o Nutzung des Notfallkonzepts Am Anfang wurden insgesamt 8 Kinder in zwei Gruppen notbetreut. Inzwischen stellt sich die Situation wie folgt dar: 19 Kinder deren Eltern, in einer kritischen Infrastruktur arbeiten 6 Kinder, deren Eltern am Arbeitsplatz präsent sein müssen 18 Kinder, die einen besonderen Förderbedarf haben 7 Kinder, die in diesem Jahr die Schule anfangen Dies entspricht einer Betreuung von 50%. Weitere Öffnungen sind derzeit noch nicht kommuniziert und mitgeteilt (Stand 09.06.2020). o Dachsanierung Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Für die Sanierung müssen zwei Kita-Gruppen ausquartiert und für die Dauer von drei Monaten in 14 Containern auf dem Bolzplatz vor der Kita untergebracht werden. Für die Anlieferung dieser Container am 30. Juni und weiterer für die Sanierung notwendiger Materialien am 29. Juni und Baufahrzeuge, muss aufgrund der engen Straßenverhältnisse im Bereich der Zufahrtswege über die Bruchwaldstraße, Weingartener Straße, In der Setz, Obere Setz und direkt an der Kita ein absolutes Halteverbot verhängt werden. Das Halteverbot beginnt am Montag, 29. Juni, geplant ist eine Dauer von zwei Wochen, bis Freitag 10. Juli. Das Halteverbot wird von Montag bis Freitag für den Zeitraum von morgens 6:30 Uhr bis abends 18:00 Uhr gelten. Die Eltern und die Mitarbeiter der Kita werden zudem gebeten, während der Baumaßnahme nicht die Kita-Zufahrt über die Straße In der Setz zu nutzen, sondern über die Ziegeleistraße und die Straße Am Knittelberg zur Kita zu fahren. Für die Sanierungsarbeiten am Dach müssen ein Fassaden- und ein Dachschutzgerüst angeliefert und aufgebaut werden, die beschädigten Oberlichtgauben müssen abgebrochen und abtransportiert werden, die neuen Oberlichtgauben und Brettschichtholzträger werden als vorgefertigte Holzelemente angeliefert und mit Hilfe eines Autokranes eingebaut. Dafür werden noch zusätzliche temporäre Halteverbotszonen im Bereich der Kita erforderlich. Am Ende der Baumaßnahme - geplant für Anfang Oktober 2020 - muss für den Abtransport der Container und der Gerüste dann noch einmal ein Halteverbot für die genannte Strecke ausgeschildert werden. Dies wird rechtzeitig angekündigt.