Lückenschluss Radverbindung Hauptbahnhof-Hagsfeld

Vorlage: 2020/0274
Art: Antrag
Datum: 02.03.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Hagsfeld, Waldstadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 28.04.2020

    TOP: 26

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: vertagt

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 26.05.2020

    TOP: 33

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: verwiesen in Fachausschuss

Zusätzliche Dateien

  • Antrag
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANTRAG KAL/Die PARTEI-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2020/0274 Lückenschluss Radverbindung Hauptbahnhof-Hagsfeld Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.05.2020 33 x Planungsausschuss 09.07.2020 9 x Herstellung eines durchgehenden, sicheren und komfortablen Fahrradweges zwischen Hauptbahnhof Karlsruhe und Hagsfeld durch geeignete Ergänzung der vorhandenen radtauglichen Infrastruktur. 1. Schließen von Lücken nach Prioritäten; a. Steigungs- und kreuzungsfreie Querung der Durlacher Allee beispielsweise durch Errichten eines Durchstichs des Straßendamm zwischen Mastweidenweg und Parkplatz DurlachCenter; b. Errichtung eines kreuzungsfreien Radweges zwischen oben genannter Querung und dem Kleingärtnerweg 2. Ersetzen des "Beschrankten Radweg-Übergangs" zwischen Rußweg und Mastweidenweg beispielsweise durch eine Unterführung 3. Anhebung des Qualitäts- und Sicherheitsstandards der gesamten Länge der Radverkehrsverbindung auf Niveau von baden-württembergischen Radschnellwegen, insbesondere ausreichende Breite und Oberfläche sowie Beleuchtung. Sachverhalt / Begründung Es gibt keine direkte Radverbindung vom Hauptbahnhof nach Hagsfeld und in die Waldstadt. Möglich wäre sie, wenn die kleine Lücke entlang des Westrandes des Parkplatzes DurlachCenter und unter der Bahnbrücke Elfmorgenbruchstraße und westlich der Elfmorgenbruchstraße geschlossen würde, eventuell auch unter Einbeziehen des Privatwegs „bei dem Elfmorgenbruch”. Kann die vorhandene Privatstraße einbezogen werden, ist die halbe Strecke des fehlenden Stücks bereits vorhanden und muss nicht neu errichtet werden." Pendler erhalten damit eine Alternative, um zwischen Bahnhof und Gewerbegebiet Hagsfeld mit dem Rad fahren zu können. Ein weiterer Vorteil wäre die Zeitersparnis für Rad-Pendler: der Beschrankte Bahnübergang Rußweg/Mastweidenweg ist gelegentlich sehr lange geschlossen (bis über 10 Minuten), durch die manchmal blockierten Züge in den Rangierbahnhof Karlsruhe oder in den Bahnhof Durlach oder wegen Langsamfahrt langer Güterzüge. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Herstellung einer ausreichenden Wegbeleuchtung bei Radschnellverbindungen in Karlsruhe soll eine Untersuchung naturfreundlicherer Beleuchtungskonzepte vorangehen: Sie soll die Möglichkeit einer Steuerung prüfen, die Lichtintensität durch Bewegungssensorik auf das jeweils erforderliche Minimum zu begrenzen. Unterzeichnet von: Lüppo Cramer Michael Haug Max Braun Rebecca Ansin

  • Stellungnahme
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag KAL/Die PARTEI-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2020/0274 Dez. 6 Lückenschluss Radverbindung Hauptbahnhof-Hagsfeld Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.05.2020 33 x Planungsausschuss 09.07.2020 9 x Kurzfassung Die Stadtverwaltung bittet, den Antrag als erledigt zu betrachten. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein X Ja Korridorthema: Mobilität Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Verkehrsanalyse hat ergeben, dass der größte Teil des Radverkehrs von den einzelnen Stadtteilen in die Innenstadt führt. Die Radverkehrsnachfrage für eine eigene direkte Anbindung von Hagsfeld an den Hauptbahnhof ist nicht ausgeprägt genug für eine eigene Hauptradroute. Das Radverkehrsnetzkonzept beinhaltet für die schwächer nachgefragten Radverkehrsbeziehungen eine Ringroute, die es ermöglicht, um die Stadt herumzuradeln, bis man auf eine Abzweigung stößt, die in den gewünschten Zielstadtteil führt. In dieses Konzept ist Hagsfeld vom Hauptbahnhof durch die Ringroute und die anknüpfende Radroute über die Haid-und-Neu-Straße angebunden. Die Verknüpfung Rad-Bahn kann für die Hagsfelder Bewohnerinnen und Bewohner auch über den DB-Haltepunkt in Hagsfeld erfolgen. zu 1. Schließen von Lücken nach Prioritäten Im Karlsruher Radverkehrsnetzkonzept ist bereits heute eine Nebenroute vorgesehen, die von der Hauptroute Langenbruchweg/Rußweg nach Hagsfeld führt. Diese ist in der Durlacher Allee regelkonfrom nur in Fahrtrichtung von Nord nach Süd befahrbar. Somit ergibt sich bereits aus dem bestehenden Radverkehrsnetzkonzept der Auftrag für die Verwaltung, diese Verbindung für beide Fahrtrichtungen zu planen und auszubauen zu 2. Ersetzen des "Beschrankten Radweg-Übergangs" zwischen Rußweg und Mastweidenweg beispielsweise durch eine Unterführung Das Gartenbauamt verfolgt die Planung „Grünspange von Durlach zum Rhein“. Diese sieht an dieser Stelle eine Geh- und Radverkehrsbrücke Richtung Otto-Dullenkopf-Park vor. Zu dieser Brücke liegt noch keine konkrete Planung vor. Ein Ersetzen des bestehenden Beschrankten Radweg-Übergangs zwischen Rußweg und Mastweidenweg durch eine Unter- oder Überführung wäre bei dieser Brückenplanung zu berücksichtigen, bzw. mit dieser abzustimmen. Ob auf Grund der beengten Platzverhältnisse an dieser Stelle neben der Brücke Richtung Dullenkopfpark ein weiteres Ingenieurbauwerk möglich ist, muss die Detailplanung zu gegebener Zeit ergeben. zu 3. Anhebung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards der gesamten Länge der Radverkehrsverbindung auf Niveau von baden-württembergischen Radschnellwegen, insbesondere ausreichende Breite und Oberfläche sowie Beleuchtung Bei der Planung von Radrouten wird darauf geachtet, die jeweils geltenden Standards einzuhalten. Dies ist Voraussetzung für die Förderfähigkeit von Projekten. Außerorts wurde Beleuchtung bisher meist aus Naturschutzgründen abgelehnt.