Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

Vorlage: 2020/0150
Art: Beschlussvorlage
Datum: 17.03.2020
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 19.05.2020

    TOP: 1

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Entwicklungsstrategie_TRK
    Extrahierter Text

    www.trk.de KOMMUNEN WIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITY ENERGY IT KOMMUNENWIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITYENERGYIT KOMMUNEN WIRTSCHAFT WISSENSCHAFT MOBILITY ENERGY DIGITAL Fokusthema Mobilität Fokusthema Digitalisierung Wissenschaft Kommunen Wirtschaft Fokusthema Energie Regionale Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030 REGION MIT INNOVATIONSGEIST Gemeinsam denken, testen, machen – dafür haben sich 28 Gesellschafter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zur TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK) zusammenge- schlossen. Ihr Ziel: Ein Motor für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung sein und Prozesse von der Idee bis zur Umsetzung beschleunigen. Mit der Gründung der Technologie- Region Karlsruhe GmbH wurden die institutionellen und struk- turellen Voraussetzungen geschaffen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren und weiterzuentwickeln. Seit 2017 fokussiert die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH als regionaler, bun- deslandübergreifender und seit Juli 2019 trans nationaler Standortvermarkter vor allem auf die Themen Mobilität, Digi- talisierung und Energie. Das Innovationsdreieck TechnologieRegion Karlsruhe treibt die Innovation in der Region voran und entwickelt modellhaft Lösungen für drängende Zukunftsfragen. Unsere „Erfolgs- dreiecke“ greifen durch kraftvolle Vernetzung regionaler Partner ineinander. Dadurch entstehen spannende Denk- richtungen und ein hohes Innovationstempo. Die TechnologieRegion Karlsruhe: Der 5.900 km² große Raum erstreckt sich über die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie das Département Bas-Rhin in Frank- reich. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist ein Hotspot für Ideen und Modellregion für innovative Produkte, Dienst- leistungen und Konzepte. Innerhalb und rund um das Oberzentrum Karlsruhe fließen richtungsweisende Erkenntnisse der Forschung, wertvolle Anwendungs erfahrung der Wirtschaft und Realisierungsstärke der öffent- lichen Hand zusammen. Die Regionale Entwicklungsstrategie enthält die Maß- nahmen, mit denen wir in der TechnologieRegion Karls- ruhe die Zukunft mitgestalten wollen. Kurz: Es geht um strategische Weichenstellungen für unsere Region. Wolfgang Grenke, Industrie- und Handelskammer Karlsruhe Die Vernetzung von Kommunen, Wirtschaft und Wissen- schaft ist beispielhaft und zielführend für die gemein- same Entwicklung unserer TechnologieRegion. Als inno- vative und zukunftsorientierte TechnologieRegion sind wir Magnet für Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus dem In- und Ausland. Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten Die Mitgliedschaft des Départements Bas-Rhin in der TRK bietet dem Nordelsass eine einzigartige Gelegenheit, an der wirtschaftlichen Entwicklung dieser hochinnova- tiven Region in Deutschland und Europa mitzuwirken. Das Nordelsass wird vor allem vom Know-how dieses vorbildlichen Zukunftsmodells profitieren, welches von der öffentlichen Hand, der Wirtschaft und der Forschung gefördert wird. Gemeinsames Wachstum ist die zentrale Herausforderung dieser neuen, vom EVTZ Eurodistrikt PAMINA unterstützten, Partnerschaft. Frédéric Bierry, Präsident Conseil Départemental du Bas-Rhin VISION UND REGIONALE ENTWICKLUNGS STRATEGIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, der nationale und internationale Wettbewerb um Investitionen, Ansiedlungen und qualifizierte Arbeitskräfte nimmt zu. Zugleich stehen die regionalen Akteure vor erheblichen Herausforderun- gen, zum Beispiel im Hinblick auf die Klima- und Energiewende, den demographischen Wandel, die Sicherung und den Umbau von Infrastrukturen oder die Digitalisierung. Dabei hängen der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und die Stärkung der Innova - tionskraft eines Standorts stark von der regionalen Koopera- tion der Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen unter Einbindung der Zivilgesellschaft sowie einer langfristig orientierten Zukunftsstrategie ab. Mit der Gründung der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH wur - de im Sommer 2017 die Grundlage zur Weiterentwicklung der TechnologieRegion Karlsruhe vollzogen. Ziel der Gesellschaft ist es, die Wirtschafts-, Wissenschafts-, Innovations- und Tech- nologieregion durch eine intensive Zusammenarbeit der Gesell- schafter und ihrer Partner untereinander zu stärken und weiter- zuentwickeln. Um dies möglichst zukunftsweisend, fokussiert und zugleich effektiv zu erreichen, wurde eine Regionale Entwick- lungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030 erarbeitet. Damit haben wir gemeinsam eine verbindliche Handlungsgrund- lage und ein Steuerungsinstrument für unsere gebündelten Aktivitäten geschaffen. Die bereits vorhandenen bzw. in Er- arbeitung befindlichen Fachstrategien zu den Fokusthemen Mobilität, Digitalisierung und Energie (unter anderem smart movement oder die Energiestrategie der TechnologieRegion Karlsruhe) erhalten damit ein gemeinsames und verbindendes Dach, das eine vernetzte und abgestimmte Vorgehensweise in und für die Region ermöglicht. Die vorliegende Strategiebroschüre veranschaulicht den bis- herigen Strategieentwicklungsprozess und seine Ergebnisse in komprimierter Form. Dabei zeigen die Visionselemente und die Roadmap mit den ausgewählten Zielen und Maßnahmen, dass für uns eine ganzheitliche Standortentwicklung, gesellschaft- licher Zusammenhalt und Lebensart einen genauso hohen Stellenwert haben wie unsere Fokusthemen Mobilität, Digitali- sierung und Energie. Einige der festgelegten Maßnahmen be- finden sich bereits in der Umsetzung, andere sind am Start oder benötigen noch eine Finanzierungsgrundlage. Unser Strategieprozess geht weiter. Wir werden uns weiterhin regelmäßig und systematisch mit den aktuellen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die TechnologieRegion Karlsruhe auseinandersetzen, um auch künftig eine Früherkennung von Chancen und Risiken für die Region zu gewährleisten, strate - gische Maßnahmen abzuleiten und nachzusteuern. Jochen Ehlgötz Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH 1 www.technologieregion-karlsruhe.de DER PROZESS ZUR STRATEGIEENTWICKLUNG DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE 2030 Im Dezember 2017 startete die TechnologieRegion Karlsruhe GmbH mit dem Aufsichtsrat und den Gesellschaftern einen Prozess zur Entwicklung der Regionalen Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karlsruhe 2030. Mit dem Ziel der Stärkung als Wirtschafts-, Wissenschafts-, Innovations- und Technologie- region wurde ein vierstufiges Vorgehen gewählt: 1. die gemeinsame Entwicklung der wünschenswerten Zukunfts- vision für die TechnologieRegion Karlsruhe, 2. die Ableitung der strategischen Ziele und einer dazugehörigen Roadmap, 3. die Erarbeitung eines Entwicklungsplans für die Technolo- gieRegion Karlsruhe mit einem integrierten Monitoring- system und 4. eine erfolgreiche Integration aller Gesellschaftergruppen in der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH für die strategische Weiterentwicklung der Region. Die Umsetzung erfolgte mit methodischer Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das den Prozess konzipiert und wissenschaftlich begleitet hat. Die Regionale Entwicklungsstrategie TechnologieRegion Karls- ruhe 2030 liegt nun vor und bildet den Rahmen für eine zu- kunftsweisende, zielorientierte und zugleich effiziente Zusam- menarbeit zwischen der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH, ihren Gesellschaftern und Partnern. Als erfolgreiche Region zeichnen wir uns durch einen gelebten Dreiklang aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen aus. Dietmar Seefeldt, Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße Eine Kommune hat teilweise andere Schwerpunkte als ein Wirtschaftsunternehmen. Trotzdem kann es gleich- gerichtete Interessenlagen geben, die man gut vernet- zen kann. Das ist die Idee einer Region: alle zu einer Win-win-Situation zu führen. Raimund Herrmann, Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband Strategisch gut aufgestellt – gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten wir in den Kommunen an der Zukunft der Region. Sebastian Schrempp, Oberbürgermeister der Stadt Rheinstetten 2 | 3 METHODISCHES VORGEHEN FÜR DIE STRATEGIEENTWICKLUNG SCHRITT 1: TRENDANALYSE Ziel: Auswahl der für die Region relevanten Zukunftstrends aus Gesellschaft, Wissenschaft und Technologieentwicklung. Methodik: 360°-Perspektive auf Trends bis 2030 (Gesell- schaft, Technologie, Ökologie, Wirtschaft, Politik) / Akteurs- analyse (Stakeholder aus der Region) / Auswahl von Trends mit hoher Relevanz für die TechnologieRegion Karlsruhe und ihrer Akteure. SCHRITT 2: ENTWICKLUNG DER VISION UND DER STRATEGISCHEN ZIELE Ziel: Zukunftsvision für die TechnologieRegion Karlsruhe und übergreifende strategische Ziele. Methodik: Leitfadengestützte Interviews mit den Gesellschaf - tern der TechnologieRegion Karlsruhe / Visioning-Methode zur Erarbeitung einer gemeinsamen, ambitionierten Vision für 2030 in zwei partizipativen Workshops mit Schlüsselakteuren aus der Region / Ableitung konkreter Ziele für die Umsetzung der Visionselemente. SCHRITT 3: KENNZAHLENSYTEM FÜR DAS MONITORING DER ZIELERREICHUNG Ziel: Identifizierung der für die TechnologieRegion Karlsruhe spezifischen strategischen Handlungsfelder / Entwicklung eines Kennzahlensystems für das Monitoring der Entwicklungsfort- schritte und für die Evaluierung der Zielerreichung. Methodik: Festlegung der Handlungsfelder der Technologie- Region Karlsruhe und Zusammenstellung der Indikatoren für die strategischen Ziele (unter Mitwirkung des Strategiebeirats) / Datenquellen: öffentlich zugängliche Statistiken sowie Fraunhofer- ISI-interne Datenbanken / Auswahl von Daten, die zukünftig TechnologieRegion Karlsruhe-intern erhoben werden sollten. SCHRITT 4: ENTWICKLUNG VON MASSNAHMEN Ziel: Maßnahmen zur Erfüllung strategischer Ziele. Methodik: Strategiedialog mit dem Strategiebeirat, in dem alle Gesellschaftergruppen vertreten sind, zur Ableitung von Hand- lungsempfehlungen und Maßnahmen / Erstellung der Roadmap mit ausgewählten Maßnahmen. 1. Trendanalyse • Auswahl der für die Region relevanten Zukunftstrends aus Gesellschaft und Technologie • Akteursanalyse (Stakeholder aus der Region) 2. Entwicklung der Vision und Ziele • Zukunftsvision für die TRK 2030 in partizipativen Work- shops mit Schlüssel- akteuren aus der Region • Ableitung der Ziele für die Umsetzung der Vision 3. Kennzahlen- system • Identifizierung der für die TRK spezifi- schen strategischen Handlungsfelder • Entwicklung eines Kennzahlensystems für das Monitoring der Entwicklungs- fortschritte und Evaluierung der Zielerreichung 4. Entwicklung von Maßnahmen • Festlegung der Handlungsfelder • Entwicklung und Auswahl von Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie Ergebnis: Roadmap und Monitoringsystem • Zielkorridore • Maßnahmen pro Handlungsfeld auf TRK- und Gesell - schafterebene www.technologieregion-karlsruhe.de TRENDANALYSE FÜR DIE TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Im Rahmen der Trendanalyse wurden die Implikationen der Trends auf die Region und ihre Entwicklungen im regionalen Kontext analysiert. Durch die Zusammenführung relevanter Trends entstand zunächst ein Set aus zwölf Trendkarten, das die Trendbasis für die TechnologieRegion Karlsruhe bildet. Für die in starker Wechselwirkung stehenden Trends wurden zusätzlich sechs Trendbereichskarten erarbeitet, in denen der Bezug zu Handlungsfeldern und ausgewählten Zielen der TechnologieRegion Karlsruhe hergestellt wurden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der TRK mit den Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ermöglicht einem Mittelzentrum wie Bruchsal, sich im Bereich der Zukunftsthemen Mobilität und Digitalisie- rung überregional zu positionieren. Cornelia Petzold-Schick, Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, müssen wir beste Voraussetzungen schaffen für eine gute Mobilität. Per Fahrrad, Schiene, auf der Straße. Damit Menschen einfach zueinander kommen können, auch über den Rhein hinweg. Der Rhein nicht als Trenn- linie, sondern als verbindendes Element. Dr. Fritz Brechtel, Landrat des Landkreises Germersheim Für die Zukunft der Mobilität können wir bei uns in der TechnologieRegion ein spannendes Zukunftsschau- fenster entwickeln, das für andere Regionen wie auch für Talente weltweit interessant ist und so zukünftige Arbeitsplätze in der Region sichert. Michael Gutjahr, EnBW AG In den Themen Mobilität und Digitalisierung fragt man sich gerade im Mittelstand: Wo geht es hin? Wie schnell geht das jetzt? Wie schnell wird sich alles umstellen? Corina Bergmaier, Wirtschaftsförderung Stadt Bühl TRENDBEREICH E-Mobilität und Verkehr KurzbeschreibungTreiber Ausgewählte Ziele HANDLUNGS- FELDER Mobilitätsangebot in der Gesamtregion TRK als Referenzregion für Mobilitätslösungen Digitaler Wandel Nachhaltigkeit und Energie- management Personenverkehr in der Gesamtregion Lebens- und Wohnraum Kooperation und Bürgerbeteiligung Wirtschaft und Beschäftigung Innovations- und Wettbewerbs- fähigkeit Gewinnung von Talenten und Fachkräften Standortmarketing ■ Mobilität zeichnet sich durch leistungsfähige Verkehrssysteme aus, die unentbehrlich für Wirtschaft und Gesellschaft sind. ■ Eine weltweite Zunahme des Fracht- und Passagieraufkom- mens ist beobachtbar. Die steigende Nachfrage nach Mobili- tät birgt Risiken für Klima und Umwelt. ■ Neue Mobilitäts-/Logistiklösungen versprechen umweltverträg- licher, universell verfügbar, preissensitiv und effi zient organi- siert zu sein. ■ Stadt- und Quartiersmanagement übernehmen gemeinsam mit den VerbraucherInnen das Verkehrs-/Mobilitätsmanage- ment: Bedarfsorientiert werden kurze Wege, gute Infrastruktu- ren und ästhetische Wohnumfelder datenbasiert geschaffen. ■ Autonomes Fahren wird die Infrastruktur fordern und die Wei- terentwicklung fördern. ■ Neue Möglichkeiten durch autonomes Fahren: Der Rückzug des Menschen aus der Steuerung des Fahrzeugs. ■ Die Elektrifi zierung des Individualverkehrs nimmt zu: v.a. Autos, aber auch Räder, Roller, Skateboards und Pedelecs mit neuartigen Antriebskonzepten: Plug-In-Hybrid, Wasserstoff-Brennzellenantrieb. ■ In verdichteten Regionen sind Elektroautos oft klein, leicht und damit kostengünstig. Elektrifi zierte Fahrzeuge sind vielfältig in die gesellschaftliche Mobilität eingebunden und benötigen meist externe Aufl adung (Ladesäule, zu Hause). ■ Der Indikator Lebensqualität spielt, in Bezug auf Fahrzeiten und die Pendeldauer, eine wichtige Rolle in Mobilitätsfragen. ■ Verringerung der Fahrtzeit zu Bildung-, Versorgungszentren, Kultureinrichtungen und Arbeitsstätten als wichtiges Ziel. ■ Die Reduktion von Staus wirkt sich, neben der Reduktion der durchschnittlichen Reisezeit, auch auf die Nachhaltigkeits- strategie aus. ■ Verkehrsangebote vernetzen und harmonisieren. ■ Regenerative, effi ziente und bezahlbare Mobilitätsleistungen anbieten. ■ TRK als innovative Referenzregion für nationales und internationales Fachpublikum gestalten. ■ Innovative Mobilitätslösungen gemeinsam und gewinnbringend nach außen vermarkten. ■ Modalsplit für den ÖPNV steigern sowie umfangreiches und differenziertes Angebot für Bahn und Bus optimieren. ■ Radverkehr stärken und fördern. BEISPIEL EINER TRENDBEREICHS- KARTE: 4 | 5 VISION DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Die Vision der TechnologieRegion Karlsruhe beschreibt die wünschenswerte Entwicklung der Region in drei Kern- bereichen: • Fokusthemen der TechnologieRegion Karlsruhe: Mobilität, Digitalisierung und Energie • Zusammenhalt und Lebensart: Lebensqualität und Selbstverständnis • Standortentwicklung: Wirtschaft und Fachkräfte Die Vision basiert auf gemeinsamen Werten aller Gesellschaf- ter und motiviert sie zum Aufbruch in die gewünschte Zukunft. Indem wir als Region gemeinsam Verantwortung über- nehmen, können wir unsere Wahrnehmbarkeit deutlich steigern – national und international. Dr. Frank Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Wir wollen nicht nur Innovationen schaffen, sondern auch ihre Wirkungen reflektieren. Margret Mergen, Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden Der gelungene Dreiklang von Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen ist die Basis für die starke Leistungsfähigkeit und hohe Wettbe - werbsfähigkeit unserer TechnologieRegion Karlsruhe. Das macht uns zu einem internatio - nalen Magneten für Fachkräfte. Wir fördern unsere Talente und stärken somit die Zukunftsfähigkeit unserer Region. Selbst- verständnis Digitalisierung Energie Mobilität Lebens- qualität Wirt- schaft und Fachkräfte VISION Der digitale Wandel hat die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität in der Technologie Region Karlsruhe in allen Bereichen ge steigert. Die Kombination aus realen Begegnungsräumen und digi - taler I nfrastruktur auf höchstem Niveau begeistert die Menschen in unserer Region. Im Mobilitäts- sektor setzen wir auf intelligente, vernetzte, ressourcenschonende, grenz - überschreitende und nachhaltige Mobilität, die ver fügbar und transpa- rent für alle ist. Unsere TechnologieRegion Karlsruhe ist dabei nicht nur die Modell- und Vorzeigeregion, sondern expor - tiert auch innovative Mobilitäts- lösungen. Unter dem Motto „Hightech trifft Lebensart“ bringen wir Leben und Arbeiten in Einklang. Mit bezahlba - rem, generationenübergreifendem Wohnraum machen wir unsere Region lebenswert und zukunftsorientiert. Als Vorzeigeregion für Partizipation tragen wir gemeinsam Verantwor - tung für die Lebensqualität in der TechnologieRegion Karlsruhe – auch für weitere Genera- tionen. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist der Hotspot für innovative Energielösungen sowie ein Pionier und Leuchtturm für die Energiewende . Wir nutzen das wirtschaftliche Potenzial der Energie- wende als Motor und entwickeln hier- aus einen neuen regionalen Wirt- schaftsschwerpunkt. Bürger, öffentliche Hand, Wissen- schaft und Wirtschaft gestalten ge- meinsam ihren Lebens- und Wirt- schaftsraum. Damit geben wir uns ausreichend Zeit und Raum für die Re- flexion der Wirkung von Innovationen, setzen selbstbewusst Impulse für Ver - änderungen und sind gleichzeitig stark verwurzelt in unserer Technologie Region. STANDORTENTWICKLUNG ZUSAMMENHALT UND LEBENSART FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Verkehrsangebote vernetzen und harmonisieren regenerative, effiziente und bezahlbare Mobilitätsleistungen anbieten TRK als innovative Referenzregion für nationales und internationales Fachpublikum gestalten innovative Mobilitätslösungen gemeinsam und gewinnbringend nach außen vermarkten hervorragende IT-Infrastruktur zur Unterstützung der Digitalisierung in der gesamten Region bereitstellen signifikanten Wertschöpfungsbeitrag durch Digitalisierung leisten Fortschritte im Ausbau der digitalen Infrastruktur visualisieren und kommunizieren Pariser Klimaschutzziele 2030 erreichen mehr innovative Technologien der Energiegewinnung entwickeln nachhaltige synthetische Kraftstoffe entwickeln Modalsplit für den Umweltverbund (ÖPNV, Rad, Fuß) steigern sowie umfangreiches und differenziertes Angebot für Bahn und Bus optimieren Radverkehr stärken und fördern Partizipation aller Stakeholder fördern und mit Partnern gemeinsame Projekte durchführen Referenz- und Handlungsrahmen schaffen, u.a. Wertebasis der TRK entwickeln und kommunizieren Gewerbeflächen aktivieren Ansiedlungsbereitschaft neuer Unternehmen und Organisationen fördern technologische Entwicklungen und Innovationen fördern Forschung und Wissenschaft enger vernetzen Fachkräfte in der Region halten/für die Region gewinnen internationale Talente in der Region willkommen heißen Bildungsinfrastruktur ausbauen TRK international sichtbar machen Mobilität Digitalisierung Energie Lebensqualität Selbstverständnis Wirtschaft und Fachkräfte www.technologieregion-karlsruhe.de ROADMAP MIT AUSGEWÄHLTEN ZIELEN UND MASSNAHMEN VISIONS- ELEMENTE HANDLUNGSFELDERZIELE Projektideen laufende Projekte STANDORTENTWICKLUNG ZUSAMMENHALT UND LEBENSART FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE Mobilitätsangebot in der Gesamtregion TRK als Referenzregion für Mobilitätslösungen Digitaler Wandel Nachhaltigkeit und Energiemanagement Personenverkehr in der Gesamtregion Lebens- und Wohnraum Kooperation und Bürgerbeteiligung Unternehmen und Beschäftigung Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Gewinnung von Talenten und Fachkräften Standortmarketing Verbindungsbüro „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ Aktionsplan „Mobilität PAMINA“: Entwicklung und Umsetzung eines Mobilitätskonzeptes für den PAMINA-Raum regionsweite Umsetzung von regiomove mit dem Mobilitätsportal Aufbau eines Kompetenzzentrums Hagenau unter Beteiligung von u.a. Bosch und SEW Maßnahmen zu einer zuverlässigen und redundanten Rheinüberquerung flächendeckender Ausbau eines wettbewerbsfähigen Breitbandnetzes in der gesamten TRK Ausbau der digitalisierten Verwaltung von beruflichen Schulen bis hin zur kommunalen Gesundheitsversorgung Fertigstellung von Zukunftsquartieren mit neuen Wohn- und Verkehrskonzepten Weiterentwicklung der Informations- und Kollaborationsplattform Energie Erhöhung der Mobilitäts- und Verkehrsqualität durch Initiierung weiterer Leuchtturmprojekte Berücksichtigung der psychologischen Aspekte der Nutzung des Modalsplits im ÖPNV Machbarkeitsstudien für Radschnellverbindungen Einbeziehen von Jugendlichen in Aktivitäten zur Stärkung der Identifizierung mit der TRK Zusammenführung aller nationalen und grenzübergreifenden TRK-Teilräume und Entwicklung einer „binationalen Mentalität“ gemeinsamer Auftritt bestehender Initiativen, z.B. am Geburtstag der TRK bzw. TRK-Tag attraktive Gestaltung der Gewerbeflächen, z.B. durch Zwischennutzung Abstimmung und Ausweisung bei interkommunalen Gewerbegebieten verbessern Ausbau eines „Innovation Hubs“ im Süden der TRK zur Erschließung neuer Innovationsfelder Sichtbarkeit der Kompetenzen der TRK und der Unterstützungsangebote für die KMU in der Region erhöhen Aufbau einer Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ Einrichtung einer Außenstelle der Hochschulen in der Südpfalz Angebotsprogramm und Betreuung internationaler Besuchergruppen durch „Incoming Service“ Initiierung neuer Projektkooperationen mit Frankreich im Sinne des Aachener Vertrages 6 | 7 HANDLUNGSFELDERMASSNAHMEN GEMEINSAME MASSNAHMEN UND PROJEKTE (AUSGEWÄHLTE BEISPIELE) STANDORTENTWICKLUNG WIRTSCHAFT UND FACHKRÄFTE Ausbau eines „Innovation Hubs“ im Süden der TRK zur Erschließung neuer Innovationsfelder Mit der Einrichtung des HubWerk01 in Bruchsal wurde im Norden der Region ein Ort geschaffen, an dem traditionelle, etablierte Unternehmen mit ihrer praktischen Erfahrung mit innovativen Zukunftstechnologien aus der Wissenschaft und Neugründungen zusammentreffen. Mit dem Ziel, auch im Süden der Region die Unternehmen auf ihrem digitalen und techno- logischen Wandel aktiv vor Ort zu unterstützen, soll dort ein Innovation Hub mit räumlicher und technischer Infrastruktur entstehen. Somit wird ein Ort der Zusammenarbeit für neue Ideen generiert, wo Unternehmen und Institutionen die Anwen- dung neuester Technologien mit geringem Aufwand testen und passgenaue Geschäftsmodelle entwickeln können. Aufbau einer Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ Es soll eine Anlaufstelle „Invest in TechnologieRegion Karlsruhe“ entstehen, um die Investoren und die Unternehmen aus dem Inland und Ausland bei allen Fragen rund um die Ansiedlung und Investitionsvorhaben zu unterstützen. Dazu gehören z. B. die Lotsenfunktion bei der Standortsuche und -wahl, Unter- stützung bei der Kontaktvermittlung mit den regionalen und kommunalen Wirtschaftsförderungen sowie bei der Anbahnung der Kooperationen mit den hier ansässigen Forschungseinrich- tungen, Clusterinitiativen oder Gründungszentren. Die bei der TRK GmbH angesiedelte Anlaufstelle wird somit den Zugang zu der gesamten Region erleichtern. Initiierung neuer Projektkooperationen mit Frankreich im Sinne des Aachener Vertrages Am 22. Januar 2019, dem 56. Jahrestag des Élysée-Vertrages, unterzeichneten der französische Staatspräsident Macron und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel den Aachener Vertrag. Als Ausdruck politischer Ambitionen zur Vertiefung der bina- tionalen Zusammenarbeit schafft der Vertrag Potenzial für den Ausbau wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Kooperationen. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird mit konkreten grenz- überschreitenden Projekten in ihren Fokusthemenbereichen Mobilität, Digitalisierung und Energie die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen beiden Ländern intensivieren und so das Zusammenwachsen Europas unterstützen. LAUFENDES PROJEKT www.technologieregion-karlsruhe.de Wir wollen die Begeisterung der jungen Generation an Technik wecken. Johann Soder, SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Wie arbeiten wir zusammen? Wir arbeiten nicht nur innerhalb der Region kooperativ, sondern setzen auch Impulse in Hinblick auf Kooperation und Nachhaltigkeit über die Region hinaus. Ralph Suikat, 4L Vision GmbH ZUSAMMENHALT UND LEBENSART LEBENSQUALITÄT Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen Das Land Baden-Württemberg hat in seiner Fahrradstrategie formuliert, bis zum Jahr 2025 insgesamt zehn Radschnellver - bindungen zu realisieren 1 . Eine im Februar 2019 veröffent- lichte Machbarkeitsstudie 2 geht davon aus, dass in der Techno- logieRegion Karlsruhe 120 km Radschnellverbindungen reali- siert werden könnten. Die Verbindung mit dem höchsten Poten- zial befindet sich auf der Verbindung Ettlingen-Karlsruhe, auf der rund 8.000 Radler pro Tag erwartet werden. SELBSTVERSTÄNDNIS Zusammenführung aller nationalen und grenzübergreifenden TRK-Teilräume und Entwicklung einer„binationalen Mentalität“ In den letzten 74 Jahren ist zwischen Frankreich und Deutsch- land eine beispielhafte Zusammenarbeit entstanden, die sich in vielen Facetten wie Vereinen, Kitas, Instituten, Schulen, Stiftungen, Organisationen und Programmen zeigt. Einige binationale Netzwerke blicken schon heute auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück, wie der „PAMINA Business Club“ oder der Fernsehsender „ARTE“. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird durch grenzüberschreitende Projekte aktiv zur Überwindung der Landesgrenzen und einem besseren Gemeinschaftsempfinden der Menschen auf beiden Seiten des Rheins beitragen. 2 Regionalverband Mittlerer Oberrhein (2019): Machbarkeitsstudie Rad- schnellverbindungen Mittlerer Oberrhein. Verfügbar unter https://www. region-karlsruhe.de/fileadmin/user.../2019_02_08_RVMO_Bericht.pdf. Zuletzt geprüft am 18.04.2019 1 Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (2018): Radschnellwege sind machbar. Verfügbar unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/ presse/pressemitteilung/pid/radschnellwege-sind-machbar/. Zuletzt ge- prüft am 18.04.2019 LAUFENDES PROJEKT Den Wechsel weg von fossilen Energieträgern in allen Belangen zu erreichen ist das Gebot der Stunde. Heinz Hanen, evohaus GmbH – Gesellschaft für energiesparendes und kostengünstiges Bauen Als Gesellschafter der TRK bringen wir unsere Kompe- tenz in die energiestrategischen Entwicklungen dieser Region ein und beteiligen uns zeitgleich an der gesellschaft- lichen und politischen Diskussion. Thomas Maier, MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co Mit der Umsetzung der auf Grundlage einer detaillier- ten Selbstanalyse erarbeiteten regionalen Entwick- lungsstrategie rücken die Akteure im bereits gelebten Dreiklang aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen noch enger zusammen, um für die Menschen Mehrwerte in unserer Region zu schaffen. Petra Becker, Oberbürgermeisterin der Stadt Stutensee 8 | 9 Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen und für unsere Bürger und Unternehmen Mehrwerte schaffen. Toni Huber, Landrat des Landkreises Rastatt In der heutigen Zeit der Digitalisierung und Globali- sierung wird die Vernetzung immer wichtiger. Nur ge- meinsam können wir Strategien entwickeln und erfolg- reich umsetzen. Mit dieser TechnologieRegion Karlsruhe werden wir uns noch stärker positionieren. Christof Florus, Oberbürgermeister der Stadt Gaggenau Die prosperierende Entwicklung unsere Region erfordert eine moderne und nachhaltige Mobilität. Gemeinsam wollen wir zukunftsgerichtet die Mobilitätskonzepte von morgen gestalten.“ Hans Jürgen Pütsch, Oberbürgermeister der Stadt Rastatt FOKUSTHEMEN DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE MOBILITÄT Verbindungsbüro „UITP-Karlsruhe Mobility Innovation Partnership“ „Die TechnologieRegion Karlsruhe als globales Vorzeigeprojekt moderner Mobilität“: Mit dieser Vision ging die Technologie- Region Karlsruhe Anfang 2019 eine „Mobility Innovation Part- nership“ mit dem Weltverband für öffentliches Verkehrswesen UITP ein. Die TechnologieRegion Karlsruhe genießt schon jetzt einen Ruf als Innovationsstandort der Mobilität – denn das fruchtbare Netzwerk von Industrie, Kammern, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung hat von Anfang an einen starken Fokus auf innovative städtische Mobilität und öffent- liche Transportlösungen gelegt. Dafür werden in Karlsruhe ein UITP-Verbindungsbüro und ein regionales Trainingszentrum für Fortbildungen und Demonstrationen für die weltweit ansässi- gen Mitglieder der UITP etabliert. Mit der neuen Partnerschaft wollen der UITP und die TechnologieRegion Karlsruhe in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Projekten für nachhaltige urbane Mobilität ins Leben rufen. DIGITALISIERUNG Ausbau der digitalen Verwaltung – von beruflichen Schulen bis hin zur kommunalen Gesundheitsversorgung In die Digitalisierung sind allein im Landkreis Karlsruhe bereits über 15 Mio. Euro an Bundes- und Landesmitteln geflos- sen 3 . Ein Beispiel ist das prämierte Konzept „digital@KA“, das den Bürgerinnen und Bürgern nach einmaliger Regis- trierung die Online-Abwicklung von Behördengängen ermög- licht. Außerdem online zugänglich werden sollen ein regional ausgerolltes öffentliches WLAN, ein umfassender Veran- staltungskalender, Fahrpläne des Öffentlichen Nahverkehrs mit der Möglichkeit von Online-Ticketkauf, Carsharing und vieles mehr. ENERGIE Fertigstellung von Zukunftsquartieren mit neuen Wohn- und Verkehrskonzepten CO 2 -freies Wohnen für alle – das ist das Motto der Karlsruher evohaus GmbH, die deutschlandweit erfolgreich energieautarke Quartiere baut. Auch in Karlsruhe und der ganzen Technologie- Region sollen CO 2 -freie Quartiere realisiert werden – mit dem Ziel, den Verkehr in den Quartieren zu senken und den Men- schen mehr Lebensraum in der Stadt zu geben. Das wird durch die Sektorkopplung zwischen den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität und die Vor-Ort-Erzeugung erneuer barer Energien erreicht. Durch geeignete Quartiersspeicher und ein Energie- management mit Sektorkopplung wird ermöglicht, dass der erzeugte Strom zum größten Teil selbst verbraucht wird. Weiterentwicklung der Informations- und Kollaborationsplattform Energie Die Energieversorgung wird zunehmend durch die Nutzung regenerativer Energien bestimmt. Ambitionierte Visionen wie die Vermeidung von CO 2 -Emmissionen oder die Schaffung von Energieautarkie für Haushalte erfordern intensive Kooperatio - nen zwischen den verschiedenen Akteuren innerhalb der Tech- nologieRegion Karlsruhe. Die Informationsplattform Energie mit Klimaschutz- und Energiedaten für die gesamte Region schafft hierfür die Schnittstelle und den Raum, um Lösungen für große Herausforderungen zu finden, z. B. Preisschwankungen durch Umweltabhängigkeiten beim Bezug regenerativer Energien. Die TechnologieRegion Karlsruhe wird zum Leuchtturm der kollabo- rativen Umsetzung der Energiewende – und die Informations- plattform Energie ist dafür ein wertvolles Instrument. LAUFENDES PROJEKT LAUFENDES PROJEKT 3 Landkreis Karlsruhe (2019): Mehr Effizienz und Bürgernähe durch Digitali- sierung. Verfügbar unter https://www.landkreis-karlsruhe.de/Quicknaviga- tion/Mehr-Effizienz-und-B%C3%BCrgern%C3%A4he-durch-Digitalisierung. php?object=tx,3051.5&ModID=7&FID=3051.1768.1&NavID=1863.2.1. Zuletzt geprüft am 18.04.2019 www.technologieregion-karlsruhe.de BRUTTOINLANDSPRODUKT PRO EINWOHNER Die TechnologieRegion Karlsruhe zeichnet sich durch eine hohe und dynamische Wirtschaftskraft aus 4 . Gemessen am Pro-Kopf- Einkommen liegt die TechnologieRegion mit aktuell rd. 43.000 Euro je Einwohner etwa im Durchschnitt Baden-Württembergs und damit oberhalb des Durchschnitts von Rheinland-Pfalz (rd. 34.000 Euro) sowie des bundesdeutschen Durchschnitts (rd. 38.000 Euro). Im Zeitraum 2008 – 2016 war die Dynamik mit 17,4 % etwas unterhalb des entsprechenden Werts für Deutschland gesamt (20,3 %). Der Ausgangswert der Techno- logieRegion im Jahr 2008 war allerdings deutlich höher. BESCHÄFTIGTE IN SPITZENTECHNOLOGIE UND HOCHWERTIGER TECHNOLOGIE Mit Blick auf die Leistung des produzierenden Gewerbes gibt der Beschäftigtenanteil in forschungsintensiven Branchen der Spitzentechnologie und hochwertigen Technologie Auskunft über die Bedeutung und Entwicklung technologieorientierter Aktivitäten. Im Jahr 2018 belief sich der Beschäftigtenanteil in Branchen der Spitzentechnologie in der TechnologieRegion auf knapp 2 %, was rd. 11.000 Beschäftigte aller sozialversi - cherungspflichtig Beschäftigten in der Region entspricht. Zur Spitzentechnologie zählen Branchen wie die Pharmaindustrie, elektronische Bauelemente, Hardware, Geräte der Telekom- munikationstechnik, Mess-, Steuer-, Regeltechnik, medizini- sche Geräte sowie der Bereich Luft- und Raumfahrt. Im Gegensatz zur Spitzentechnologie vereint der Bereich der hochwertigen Technologie einen deutlich höheren Beschäftig - tenanteil, der sich in der TechnologieRegion im Jahr 2018 auf 12,5 % belief (rd. 69.000 Beschäftigte). Zu den Branchen der hochwertigen Technologie zählen beispielsweise die chemische Industrie, die Automobilindustrie oder der Maschinenbau. Im direkten Vergleich zu Deutschland insgesamt kommt diesen Branchen in der TechnologieRegion ein deutlich höheres Ge- wicht zu. TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE IN ZAHLEN 2008 2016 4 Die Auswertungen und Grafiken auf den Seiten 11 und 12 basieren auf der Datenbasis für den deutschen Teil der TechnologieRegion Karlsruhe. TRK DE 10 | 11 0 10.000 20.000 30.000 40.000 50.000 DERPBWTRK BIP/Einwohner 2008 und 2016 in Euro Quelle: Statistische Ämter der Länder Beschäftigte in Branchen der Spitzentechnologie und hochwertigen Technologie 2018 in Prozent Hochwertige Technologie Spitzen- technologie 02468101214 Quelle: Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE IN ZAHLEN ENTWICKLUNG DER BESCHÄFTIGUNG Gemessen an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich die TechnologieRegion Karlsruhe seit 2013 außeror - dentlich dynamisch entwickelt. So konnte bis 2017 mit einer Zunahme von rd. 41.000 Beschäftigten ein Wachstum von mehr als 8 % erreicht werden. Gegenwärtig sind in der Technologie- Region Karlsruhe mehr als 554.000 Personen beschäftigt. Be- sonders dynamisch entwickelten sich hierbei das Baugewerbe (+19,3 %) sowie die freiberuflichen Dienstleistungen (einschl. Immobiliengewerbe) (+24 %), die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (+19,7 %) und die Arbeitnehmerüberlassung (+24,6 %). Nimmt man die Wirtschaftszweige der Informations- und Kommunikationsdienstleistungen hinzu (+8,7 %) sowie den Groß- und Einzelhandel und das Gesundheitswesen, wird der dienstleistungsbestimmte Strukturwandel in der Technologie - Region Karlsruhe deutlich. Demgegenüber entwickelte sich der Industriesektor im selben Zeitraum weniger dynamisch, allerdings konnte auch hier eine Beschäftigungszunahme um 1,8 % auf rd. 137.500 Beschäf- tigte verzeichnet werden. Insbesondere die Metall- und Elektro- industrie hat im Zeitraum 2013 – 2017 rd. 2.500 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Wirtschaftszweige Beschäftigte 2013 Beschäftigte 2017 Entwicklung 2013 – 2017 (%) Verarbeitendes Gewerbe134.974137.460+1,8 darunter: Metall- und Elektroindustrie, Stahl- industrie 96.64499.057+2,5 darunter: Konsumgüter (Nahrungs- und Genuss- mittel, Textilien, Be klei- dung, Lederwaren, Druckerzeugnisse, pharmazeutische Er- zeugnisse, Möbel) 16.72316.768+0,27 darunter: Vorleistungs- güter (Holz, Papier, Pappe , chemische Erzeugnisse, Kunststoffwaren, chemi- sche Erzeugnisse, Glas, Keramik) 21.60721.635+0,13 Baugewerbe23.95928.581+19,3 Information und Kommunikation 25.60327.820+8,7 Finanz- und Versicherungs- dienstleistungen 18.79917.749–5,6 Immobilien, freiberufliche wissenschaftliche und technische Dienst- leistungen 36.93145.786+24,0 Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen 18.74122.442+19,75 Arbeitnehmerüberlassung13.52116.850+24,6 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozial- versicherung 27.81130.142+8,4 Total*512.893554.191+8,05 *) Differenz bedingt durch weitere, nicht in der Tabelle enthaltene Wirtschafts- zweige (z. B. Bergbau, Wasser, Energie, Handel, Erziehung, Gesundheit etc.) www.technologieregion-karlsruhe.de Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Sektoren in der TechnologieRegion Karlsruhe, 2013 – 2017 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Berechnungen Fraunhofer ISI Wir wissen, dass man mit Start-ups die Zukunft gestal- ten kann. Die großen und einflussreichen Unternehmen von heute sind aus kleinen Geschäftsideen und Teams entstanden. Dr.-Ing. Jens Fahrenberg, Karlsruher Institut für Technologie, KIT Handwerk und Mittelstand bilden das Rückgrat von uns kleineren Gemeinden. Zu ihrer Stärkung spielt die Tech- nologieRegion Karlsruhe eine Vorreiterrolle. Walter Heiler, Oberbürgermeister der Stadt Waghäusel Die Zukunft unserer Technologieregion Karlsruhe ge- stalten Menschen mit Unternehmergeist. Die wichtigste Investition fließt deshalb in ihre Bildung. Antje Leminsky, GRENKE AG 12 Kommunen » Baden-Baden » Bretten » Bruchsal » Bühl » Département Bas-Rhin » Ettlingen » Gaggenau » Karlsruhe » Rastatt » Rheinstetten » Stutensee » Waghäusel » Landkreis Germers- heim » Landkreis Karlsruhe » Landkreis Rastatt » Landkreis Südliche Weinstraße » Regionalverband Mittlerer Oberrhein Wirtschaft » 4L Vision GmbH » » Badischer Gemeinde-Versicherungs- Verband » EnBW AG » evohaus GmbH » GRENKE AG » Hand werkskammer Karlsruhe » Industrie- und Handels- kammer Karlsruhe (IHK) » MiRO – Mineral oelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG » SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG Wissenschaft » FZI Forschungszentrum Informatik » Karlsruher Institut für Technologie (KIT) DIE GESELLSCHAFTER DER TECHNOLOGIEREGION KARLSRUHE GMBH Die 28 Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH bringen gemeinsam die Wirtschafts-, Wissenschafts- und Inno- vationsregion voran. Das Zusammenspiel von Expertise aus Forschung, Anwendung in der Wirtschaft und Realisierungs- stärke der öffentlichen Hand wirkt als Katalysator für neue Ideen, Produkte und Konzepte. Die Gesellschafter im Überblick Eine starke Wirtschaft ist eine wichtige Grundlage für die Region. Dazu tragen die Unternehmen, der Touris- mus und der Handel bei. Diese zu unterstützen ist ein wichtiges Anliegen für unsere Region. Johannes Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Ettlingen Die Handwerkskammer Karlsruhe als Gesellschafter der TRK setzt sich für die Weiterentwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Betriebe im Rahmen einer regionalen Strategieentwicklung ein. Als innovative und moderne Wirtschaftskraft bildet das Handwerk die öko- nomische und gesellschaftliche Mitte in unserem Land. Joachim Wohlfeil, Handwerkskammer Karlsruhe Entwicklung braucht Raum. Raum ist nicht gleich Fläche. Prof. Dr. Gerd Hager, Regionalverband Mittlerer Oberrhein Mit Mobilität, Digitalisierung und Energie werden zentrale Zukunftsthemen in den Fokus genommen. Das Strategie- papier setzt Visionen in konkrete Ziele um, die alle Akteure verfolgen. Dr. Christoph Schnaudigel, Landrat des Landkreises Karlsruhe Die enge Verzahnung von wissenschaftlicher Exzellenz, starken Industriepartnern und Kommunen ist es, was die TRK auszeichnet und Innovationen den Weg ebnet. Jan Wiesenberger, FZI Forschungszentrum Informatik Wirtschaft Impressum Herausgeber TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Emmy-Noether-Straße 11 | 76131 Karlsruhe info@technologieregion-karlsruhe.de Stand: Juli 2019 In Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren Jochen Ehlgötz, Petra Jung-Erceg TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Jens Fahrenberg (Karlsruher Institut für Technologie KIT), Thorsten Hauck (Landratsamt Rastatt), Ralph Suikat (4L Vision GmbH) Strategiebeirat der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Ewa Dönitz, Ariane Voglhuber-Slavinsky, Simone Kimpeler, Thomas Stahlecker, Andrea Zenker Fraunhofer-Institut für System- und Innovations forschung Grafik und Umsetzung Jeanette Braun, Linda Hötzel, Sabine Wurst, Michael Lober Illustrationen: Heyko Stöber Druck S. Blaich GmbH www.technologieregion-karlsruhe.de

  • Mobilitaet_TRK
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    Intelligent mobil ohne Grenzen. Das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe. mobil.trk.de TechnologieRegion Karlsruhe Hightech trifft Lebensart Karlsruhe Saverne Haguenau Wissembourg Dahn Landau Germersheim Waghäusel Bruchsal Stutensee Bretten Ettlingen Rastatt Gaggenau Bühl Baden-Baden Rheinstetten Landkreis Karlsruhe Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Rastatt Landkreis Germersheim Wörth Alle Infos zur Mobilität. In Echtzeit. Im grenzüberschreitenden Mobilitätsportal. Verschaffen Sie sich mit dem Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe einen Überblick über alle wichtigen Informationen rund um das Thema Mobilität in Baden, der Südpfalz und im Nordelsass. Das gemeinschaftliche Mobilitätsportal im Eurodistrict PAMINA, dem europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit, bildet auf einer übersichtlichen, nutzungsfreundlichen Bedienoberfläche die gesamte Mobilität unserer Region in Echtzeit ab. • Verkehrsfluss • Verkehrswebcams • 25.000 Bahn- und Bushaltestellen mit aktuellem Abfahrtsmonitor und Streckenverlauf • aktuelle Baustellen und Baustellenvorschau • Parkhäuser mit aktuellen Belegungszahlen • Parkschein, Parkscheibe, freies Parken, Busparkplätze • E-Ladestationen • Park & Ride mit aktuellem Abfahrtsmonitor der Bahnen und Busse • Parken und Mitfahren • Behindertenparkplätze • mobile und stationäre Geschwindigkeits- überwachungen • Tempozonen, Anwohnerparkzonen, Umweltzonen • Carsharing, Leihfahrräder • Fahrradwege • Fähren • Winterdienst für Auto und Fahrrad mobil.trk.de TechnologieRegion Karlsruhe Germersheim TechnologieRegion Karlsruhe Karlsruhe TechnologieRegion Karlsruhe Haguenau TechnologieRegion Karlsruhe Hightech trifft Lebensart Hier erreichen Sie direkt die aktuellen Mobilitätsinformationen für Ihre Stadt und Ihre Region: mobil.trk.de/baden-baden mobil.trk.de/bruchsal mobil.trk.de/ettlingen mobil.trk.de/germersheim mobil.trk.de/karlsruhe mobil.trk.de/rastatt mobil.trk.de/rheinstetten mobil.trk.de/stutensee mobil.trk.de/woerth mobil.trk.de/saverne mobil.trk.de/haguenau mobil.trk.de/wissembourg mobil.trk.de/landkreis-karlsruhe mobil.trk.de/landkreis-germersheim mobil.trk.de/landkreis-rastatt mobil.trk.de/landkreis-suedliche-weinstrasse mobil.trk.de/departement-bas-rhin mobil.trk.de/eurodistrict mobilitaetsportal@technologieregion-karlsruhe.de www.technologieregion-karlsruhe.de KA mobil Für unterwegs als App verfügbar (iOS und Android): mobil.trk.de

  • RegioWIN_TRK
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    RegioWIN Projekte aus der TechnologieRegion Karlsruhe mit europäischer Strahlkraft Die TechnologieRegion Karlsruhe ist eine prämierte Region im RegioWIN-Prozess des Landes Baden-Württemberg. Als der regionale RegioWIN-Leadpart - ner koordiniert und moderiert die TRK GmbH den regionalen Strategieentwicklungsprozess sowie seine Umsetzung und vertritt die Region im RegioWIN-Netzwerk. » Wir machen Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig « efeuCampus Bruchsal Innovationszentrum für autonome urbane Güterlogistik INNOVATIONSZENTRUM FÜR AUTONOME URBANE GÜTERLOGISTIK efeuCampus Bruchsal INNOVATIONSZENTRUM FÜR AUTONOME URBANE GÜTERLOGISTIK efeuCampus Bruchsal Das intermodale Mobilitätsprojekt regiomove startete im Dezember 2017 unter der Leitung des KVV. Die Entwicklung eines neuen Mobilitätsverbunds mit ver- schiedensten Mobilitätsanbietern soll den Nutzern eine naht- lose Mobilitäts- und Servicekette aus einer Hand bieten. Kern des Projektes ist eine App, die die Angebote von Bus und Bahn mit flexiblen Mobilitätsdienstleitungen wie Car- und Bikesharing vernetzt. Mobilitäts- knoten – genannt „Ports“ – erweitern das Mobilitätsangebot in der Region. Von Seiten des Landes Baden-Württemberg und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) wird regiomove mit rund 4,9 Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit einem Konsortium von Partnern aus Forschung, Wirtschaft, Mobilitäts anbietern sowie Kreisen, Kommunen und der Region wird so die Zukunft der Mobilität im gesamten Projektgebiet neu gestaltet. Kontakt: regiomove@region-karlsruhe.de www.regiomove.de Roboterfahrzeuge für die Logistik auf der letzten Meile Das EU-geförderte Leuchtturmprojekt efeuCampus möchte Gütermobilität „auf der letzten Meile“ durch den Einsatz von autonom fahrenden Fahrzeugrobotern im urbanen Raum emis- sionsfrei, generationengerecht und wirtschaftliche tragfähig machen. Denn vor allem der stark wachsende Online-Handel lässt die Güter-Mobilität in den Innenstädten stark anwachsen. Die Folgen: Höhere Schadstoff- und Lärmbelastung sowie deutlich mehr Staus. Der efeuCampus wirkt diesen Entwicklungen ent- gegen und hat zum Ziel, die Lebensqualität der Menschen deut- lich zu verbessern. Gleichzeitig wird er der TechnologieRegion bei den Themen autonomes Fahren, Smart City und künstliche Intelligenz eine Vorreiterrolle verschaffen. In Bruchsal entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Dragoner Kaserne für das Projekt ein Testgelände mit einem Stadtquartier. Das Projekt ist im Rahmen des Testfelds „Autonomes Fahren Karlsruhe“ als „Best Practice“- Prototyp gedacht, der an weiteren Standorten in Deutschland und weltweit eingesetzt werden soll. Kontakt: thomas.anderer@efeucampus-bruchsal.com www.efeucampus-bruchsal.com TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) – erfolgreich im Landeswettbewerb RegioWIN. Unter dem Leitbild „Smart Movement – Region in Bewegung. Bewegung für die Region.“ wurde 2015 die regionale Entwick- lungsstrategie der TRK beim RegioWIN-Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg prämiert. Sie ist Ergebnis einer Zusam- menarbeit von 270 Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Der Erfolg und die Leistungsstärke der TRK resultieren auch aus einer seit vielen Jahren praktizierten, vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Innovationsakteure. Aus dem RegioWIN-Prozess sind die zwei geförderten Leucht- turmprojekte efeuCampus und regiomove sowie die Schlüssel- projekte Regionalmanagement TRK, RegioENERGIE, Welcome Center TRK und Pflegebündnis TRK entstanden, die die Zukunftsfähigkeit der Innovationsregion weiter stärken. Das Schlüsselprojekt Aufbau und Betrieb eines Regionalma- nagements TechnologieRegion Karlsruhe zielte auf die Neuauf- stellung der Wirtschaft und der Innovationskräfte in der Region für den internationalen Wettbewerb ab. Dieser zweijähriger Prozess wurde mit der Gründung der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH erfolgreich abgeschlossen. Damit wurden die institutionellen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft zu intensivieren und weiter zu entwickeln. Die Leuchtturmprojekte Schlüsselprojekte der TechnologieRegion Karlsruhe » Wir machen Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig « efeuCampus Bruchsal Innovationszentrum für autonome urbane Güterlogistik INNOVATIONSZENTRUM FÜR AUTONOME URBANE GÜTERLOGISTIK efeuCampus Bruchsal INNOVATIONSZENTRUM FÜR AUTONOME URBANE GÜTERLOGISTIK efeuCampus Bruchsal Die Vernetzung der Kompetenzen im Bereich intelligenter und effizienter Mobilitäts-, Verkehrs- und Logistikkonzepte mit den Kompetenzfeldern Digitalisierung und Energie, die Durchführung von Maßnahmen zur gezielten Gewinnung von Fach- kräften und zur Stimulierung des unternehmerischen Potenzials unterstützen den konsequenten Ausbau der regionalen Netzwerkintelligenz. Verschiedene Schlüsselprojekte unterstützen diesen Prozess und werden in der Region umgesetzt: RegioENERGIE Das Energieeffizienznetzwerk RegioENERGIE ist ein Zusammenschluss von zehn Kommunen, die sich für eine nachhaltige und fortschrittliche Region einsetzen. In einem ersten Schritt wurden für über 90 kommunale Liegenschaften Energie- audits sowie ein interkommunales Klimaschutzkonzept erstellt. Mit einem Elektro- mobilitätskonzept setzt sich das Netzwerk für den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung ein. Ein gemeinsamer Klimaschutzmanager unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung der Maßnahmen. www.regioenergie-netzwerk.de Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Als Anlaufstelle wirkt das Welcome Center TRK beim weiteren Ausbau der Will- kommenskultur unserer Region und der Gewinnung von internationalen Fachkräften mit. Unternehmen der TRK und internationale Fachkräfte zusammenzubringen, ist das erklärte Ziel. Die Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen werden bei der Ansprache und Bindung der Fachkräfte unterstützt. Den internationalen Fach- kräften steht das Welcome Center bei Fragen zum Ankommen und zur Integration zur Verfügung. www.welcome.trk.de Pflegebündnis TechnologieRegion Karlsruhe e.V. Die maßgeblichen Akteure der öffentlichen und privaten Gesundheitspflege haben sich als eine der Initiativen der Fachkräfteallianz TRK vernetzt und zusammengeschlossen. Zielsetzung ist es insbesondere, Maßnahmen zur Sicherung des regionalen Fach- kräftebedarfs zu entwickeln. Die aktuell vierzig Mitglieder des Vereins führen jährlich Pflegeregionalkonferenzen durch, fördern das Entlassmanagement an der Schnitt- stelle Klinik-Nachsorger neu, geben die Karlsruher Patientenakte heraus, pflegen den sektorenübergreifenden Austausch und wirken regional sowie auf Landes- und Bundesebene an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Berufsbildes mit. www.pflegebuendnis-trk.de Unterstützt aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Emmy-Noether-Straße 11 | 76131 Karlsruhe Telefon: +49 721 40244-712 Telefax: +49 721 40244-718 info@technologieregion-karlsruhe.de www.technologieregion-karlsruhe.de Sie möchten mehr Informationen? Folgen Sie uns auf oder abonnieren unseren Newsletter unter trk.de Jochen Ehlgötz Geschäftsführer TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Gemeinsam denken, testen, umsetzen und so Fortschritt erzielen. Aus diesem Grund haben sich 26 Gesellschafter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen in der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zusammenge- schlossen. Ihr Ziel: Ein Zukunftslabor für die Themen Energie, Mobilität und Digitalisierung zu schaffen – um so den Prozess von der Idee bis zur Umsetzung zu beschleunigen. Gesellschafter wie die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die IHK Karlsruhe oder Städte und Landkreise wie Karlsruhe, Baden-Baden, Bruchsal oder Germersheim bringen gemein- sam die Wirtschafts-, Wissen- schafts- und Innovationsregion voran und entwickeln modell- haft Lösungen für drängende Zukunftsfragen. Wenn Expertise aus Forschung, Anwendung in der Wirtschaft und Realisie- rungsstärke der öffentlichen Hand zusammenfinden, dann ist dieses Innovationsdreieck ein Katalysator für neue Ideen, Produkte und Konzepte. Auf diesen Weg hat sich die Region am Rhein zwischen dem Kraichgau im Norden, Baden-Baden im Süden, dem Pfälzer Wald im Westen, dem Schwarzwald im Osten und dem Oberzentrum Karlsruhe im Herzen gemacht. Mit der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH ist 2017 ein regionaler, bundesland- übergreifender Standortvermarkter fokussiert auf Wirtschaft, Innovation und Wissenschaft entstanden. Neben der Gründung der TRK GmbH führten der Regio- WIN-Prozess und die regionale Entwicklungsstrategie zur Bildung weiterer regionaler Netzwerke und Projekte wie zum Beispiel das Forschungsnetzwerk und die Innova- tionsplattform Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe. Die neugegründete TRK GmbH ist mittlerweile als Bindeglied und Koordinator eines abgestimmten Vorgehens in der Region etab- liert. Projekte wie das Welcome Center oder das regionale Digi- talisierungszentrum Digital Hub in Bruchsal sind wichtige Bau- steine und Ergebnisse dieser strukturellen Neuaufstellung. Der Vernetzungswille und die damit verbundene Stärke der Region wurden mit dem Erfolg des Projektantrags „TRK Innogator Netz“ zur Weiterentwicklung und Etab- lierung des regionalen Innovationsmanagements beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg erneut unter Beweis gestellt. Vom Aktionsbündnis hin zum Regionalen Innovations­ management in der TechnologieRegion Karlsruhe RegioWIN hat entscheidend zum weiteren Zusam- menwachsen der TechnologieRegion Karlsruhe beigetragen. Deren Neuausrichtung als GmbH unter Einbindung neuer Partner ausWirtschaft und Wissenschaft löst für die Region zudem einen nachhaltigen Entwicklungsschub aus. Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH „ “

  • Welcomecenter_TRK_1
    Extrahierter Text

    WELCOME BIENVENUE WILLKOMMEN BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONST ANCE BLACK FOREST Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Emmy-Noether-Straße 11 76131 Karlsruhe welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telefon: +49 721 40244-716 Mobil: +49 1520 4024004 Skype: WelcomeCenter TRK www.welcome.trk.de www.technologieregion-karlsruhe.de www.welcome.trk.de Gefördert durch Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) steht den Unternehmen der Region und internationalen Fachkräften und deren Familien als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Wir unterstützen Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung internationaler Fachkräfte. Den internationalen Fachkräften steht das Welcome Center TRK bei Fragen zum Ankommen und zur Integration zur Seite – von A wie Aufenthaltstitel bis Z wie Zuhause. Hier- bei nimmt das Welcome Center TRK eine Lotsenfunktion ein und arbeitet eng vernetzt mit vielen lokalen, regionalen und internationalen Akteuren zusammen. Zielgruppen des Welcome Centers TRK: Unternehmen – insbesondere kleine und mittlere Unter- nehmen (KMU), Wissenschafts- und Forschungseinrich- tungen und Kommunen mit Bedarf und Interesse an internationalen Fachkräften oder internationalen Aus- zubildenden internationale Fachkräfte jeglicher Berufsgruppen und Branchen und deren Familien Kooperationspartner des Welcome Centers: lokal, regional und international UNTERNEHMEN Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe freut sich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen! BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONS T ANCE BLACK FOREST INTERNATIONALE FACHKRÄFTE Die TechnologieRegion Karlsruhe gehört zu den leistungs- stärksten Wirtschaftsregionen in Europa. Diese Spitzen- position möchten wir halten und weiter ausbauen – künftig auch verstärkt durch das große Potenzial internationaler Fachkräfte. Eine Mischung aus internationalen Konzernen, Wissen- schaftseinrichtungen mit globaler Bedeutung, mittelstän- dischen Unternehmen und Start-ups zeichnet die Region aus. Hinzu kommt ein ausgewogener Branchenmix mit einem hohen Anteil an Zukunftstechnologien. Der Fokus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH liegt auf den Themenfeldern Mobilität, Energie und Digitalisierung. Unsere Region ist eine Wachstumsregion und schafft Arbeitsplätze. Vielfach können diese bereits heute nicht mehr besetzt werden – der Fachkräftemangel in zahlreichen Branchen ist zu einer der drängendsten Herausfor derungen für die Region geworden. Eine der wichtigsten Zukunfts- aufgaben und eine wichtige Säule der Aktivitäten der TRK GmbH ist daher die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Spitzenklasse in Technologie und Innovation – pro tieren Sie von den Kompetenzen und Synergien der TRK GmbH FÜR UNTERNEHMEN Unterstützung bei der Gewinnung und Integration von internationalen Fachkräften Sie sind auf der Suche nach internationalen Fachkräften, Studierenden oder Auszubildenden? Sie haben bereits internationale Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter und wünschen sich Unterstützung bei Formalitäten, beim Kontakt mit Behörden, sozialer Integration, Sprach- kursen, ...? Sie sind an einem interkulturellen Training speziell für Ihr Unternehmen interessiert? Unser Angebot Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe unter- stützt regionale Unternehmen mit unterschiedlichen Service- angeboten bei der Gewinnung und Bindung inter nationaler Fachkräfte, Studierender und Auszubildender unter anderem zu folgenden Themen: Akquise internationaler Fachkräfte Rechtliche Rahmenbedingungen (Blue Card EU, ...) Erstberatung zur Anerkennung beru icher Quali kationen (fachspezi sche) Sprachkurse Interkulturelle Trainings passend zu Ihrem Unternehmen Aufbau einer Willkommenskultur im Unternehmen Integration der gesamten Familie Bindung von internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dual Career – der passende Job auch für Ihre Partnerin, Ihren Partner Internationale Fachkräfte fi nden und binden! Ihr Nutzen Wir ermitteln Ihren Bedarf anhand eines strukturierten Interviews. Wir beraten individuell und maßgeschneidert auf Ihr Unternehmen . Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen die passende Vorgehensweise. Wir sind Schnittstelle mit Lotsenfunktion. Wir arbeiten eng vernetzt mit vielen Akteuren: lokal, regional, international. Wir beraten Sie gerne und kostenfrei in Ihrem Unternehmen, telefonisch oder im Welcome Center TRK. FÜR INTERNATIONALE FACHKRÄFTE Sie  nden die TechnologieRegion Karlsruhe so spannend wie wir und überlegen, hier zu leben und zu arbeiten? Sie sind neu hier und haben Fragen zum Leben und Arbeiten in der TechnologieRegion? Sie leben bereits seit einigen Jahren hier und möchten sich beru ich verändern? Unser Angebot Gerne informieren und beraten wir Sie unter anderem zu folgenden Themen und vermitteln Sie an weitere Service- einrichtungen: Aufenthaltstitel Behördengänge in der TRK: Was? Wann? Wo? Wozu? Erstberatung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse Ausbildung und Studium Regionaler Arbeits- und Ausbildungsmarkt Jobsuche und Bewerbungsprozess Dual Career – der passende Job auch für Ihre Partnerin, Ihren Partner Sprachkurse Alltagsleben wie Wohnen, Versicherungen, Mobilität, Kinderbetreuung, Freizeit Herzlich willkommen und gutes Ankommen! Ihr Nutzen Wir beraten und informieren. Wir sind Schnittstelle mit Lotsenfunktion. Wir sind innerhalb der TechnologieRegion Karlsruhe eng vernetzt mit Servicestellen und Unternehmen. Diese Kombination ermöglicht eine individuelle, maß- geschneiderte Erstberatung. Wir erstellen gemeinsam mit Ihnen Ihren individuellen Fahrplan – damit Sie sich in unserer Region schnell zuhause fühlen können! Wir beraten Sie kostenfrei und gerne persönlich in unserem Welcome Center, telefonisch, per Skype oder per E-Mail. BADEN AIRP ARK BERLIN TEGEL AIRPOR T 1H STUTTGAR T AIRPOR T HAMBURG AIRPOR T 1H KARLSRUHE CENTRAL STATION PARIS GARE DE L'EST 2.5H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION FRANKFUR T CENTRAL STA TION 1H KARLSRUHE CENTRAL ST ATION MUNICH CENTRAL ST ATION 3H FRANCE LAND SWITZER STUTTGAR T STRASBOURG FRANKFUR T DUSSELDORF BERLI N HAMBURG MUNICH HEIDELBERG PARIS COLOGNE ZURICH R H I N E LAKE CONS T ANCE BLACK FOREST Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Emmy-Noether-Straße 11 76131 Karlsruhe welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telefon: +49 721 40244-716 Mobil: +49 1520 4024004 Skype: WelcomeCenter TRK www.welcome.trk.de www.technologieregion-karlsruhe.de Petra Bender Leitung Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Das Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe ist ein Service der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH

  • Welcomecenter_TRK_2
    Extrahierter Text

    International Come Together dienstags, 18 – 20 Uhr, Im Schlachthof, Karlsruhe 28.01. 24.03. 26.05. 21.07.2020 Gleichgesinnte treffen · Von Erfahrungen profitieren · Kontakte knüpfen www.welcome.trk.de Welcome Center TechnologieRegion Karlsruhe Emmy-Noether-Straße 11 · 76131 Karlsruhe welcome@technologieregion-karlsruhe.de Telefon: +49 721 40244-716 · Mobil: +49 1520 4024004 www.welcome.trk.de · www.technologieregion-karlsruhe.de WORLD OF CAREERS Ludwig-Erhard-Allee 10 · 76131 Karlsruhe Telefon: +49 721 90999920 · Mobil: +49 179 4038410 Mail: bozdam@world-of-careers.de www.world-of-careers.de In Kooperation mit Das Come Together für internationale Fachkräfte in der TechnologieRegion Karlsruhe immer dienstags, 18 – 20 Uhr, Im Schlachthof 28.01.2020 24.03.2020 26.05.2020 21.07.2020 Im Schlachthof, Alter Schlachthof 7, 76131 Karlsruhe www.imschlachthof.de Anmeldung bitte unter: welcome@technologieregion-karlsruhe.de Gefördert durch

  • Sachstandsbericht TechnologieRegion
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    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister INFORMATIONSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2020/0150 Dez. 1 Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 19.05.2020 1 x zugestimmt Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zur Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant x Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die weltweit voranschreitende Urbanisierung und der globale Standortwettbewerb verändern nicht nur die Städte, die zu urbanen Agglomerationen anwachsen und in denen sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Aktivitäten räumlich extrem verdichten. Sie führen auch zu Anpassungsbedarfen in den sie umgebenden Regionen. Regionen werden damit zunehmend zu den entscheidenden Einheiten im Wettbewerb um Fachkräfte, Investitionen und Sichtbarkeit als regionale Testfelder und Experimentierräume für Innovationen und deren praxisorientierten Anwendungen. Die Städte und der ländliche Raum in unserer Region bilden einen funktionalen Raum ab, für den abgestimmte regionale Strategien zu Themen wie Innovation, Digitalisierung, Energie und Mobilität ebenso wichtig sind, wie die Entwicklung von Lösungen zu Infrastrukturfragen oder den sich verändernden Lebens- und Arbeitswelten. Die TechnologieRegion Karlsruhe GbR, die sich über Jahre als Abstimmungsinstrument für die interkommunale Zusammenarbeit etabliert hatte, wurde mit Blick auf diese Herausforderungen am 07.04.2017 von der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK GmbH) abgelöst. So konnte erstmals in der Region eine vertraglich basierte und enge Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung hergestellt werden. Zweck der TRK GmbH ist die Förderung und Weiterentwicklung der Wirtschafts-, Wissen-schafts-, Innovations- und TechnologieRegion Karlsruhe durch intensive Zusammenarbeit aller Gesellschafter und Gesellschaftergruppen, um den Wandel und die damit einhergehenden Anpassungsprozesse und Regionalentwicklung gemeinsam aktiv zu gestalten. Die TRK GmbH, die ursprünglich 25 Gesellschafter umfasst hat, setzt sich aktuell wie folgt zusammen:  Die Gesellschafter der „öffentlichen Hand“ sind die zehn Städte Baden-Baden, Bretten, Bruchsal, Bühl, Ettlingen, Gaggenau, Karlsruhe, Rastatt, Stutensee, Waghäusel, die Landkreise Germersheim, Karlsruhe, Rastatt und Südliche Weinstraße sowie der Regionalverband Mittlerer Oberrhein und das Département Bas-Rhin.  Die Gesellschafter der „Wirtschaft“ sind die Unternehmen 4L Vision GmbH, Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband, EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH, evohaus GmbH, GRENKE AG, MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG sowie von Kammerseite die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.  Die Gesellschafter der „Wissenschaft“ sind das FZI Forschungszentrum Informatik und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Hervorzuheben ist der Beitritt des Département Bas-Rhin am 28. Juni 2019, der die europaweit modellhafte grenzüberschreitende Regionalentwicklung zwischen Deutschland und Frankreich aktiv voranbringt und so den Vertrag von Aachen aktiv umsetzt. Vorsitzender des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung ist der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup. Der Geschäftsführer der TRK GmbH, Herr Jochen Ehlgötz, wird zur strategischen Aufstellung der Region, zu den für 2020 geplanten Maßnahmen und Aktivitäten, zur Gesellschafterstruktur, zum Stand der Entwicklung der Geschäftsstelle und zum Mehrwert der Beteiligung für die Stadt Karlsruhe in der Sitzung berichten und für Fragen zur Verfügung stehen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Die TRK GmbH stellt vorab folgende digitalen Informationen zur Verfügung: Entwicklungsstrategie TRK, Mobilität TRK, RegioWIN TRK und Welcomecenter TRK 1 und 2. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss: Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zur Kenntnis.

  • Protokoll Sitzungseröffnung und TOP 1
    Extrahierter Text

    Niederschrift 8. Sitzung Hauptausschuss 19. Mai 2020, 16:30 Uhr öffentlich Bürgerssaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 1. Punkt 1 der Tagesordnung: Sachstandsbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH Vorlage: 2020/0150 Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt den Sachstandbericht aus der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH zur Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Kenntnisnahme Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden und verweist auf die rechtzeitig zugegangene Einladung sowie die Nachträge zur Sitzung. Er teilt mit, dass die Tagesordnungspunkte 14 und 15 abgesetzt seien. Anschließend ruft er Tagesordnungspunkt 1 zur Behandlung auf und begrüßt den Geschäftsführer der TechnologieRegion, Herrn Jochen Ehlgötz: Die TechnologieRegion habe eine jahrzehntelange Vorgeschichte. Vor einigen Jahren sei sie in eine GmbH umgewandelt worden. Als Gesellschaftergruppen habe sie Wirtschaft und Wissenschaft hinzugewinnen können. Seitdem akquiriere sie einerseits immer neue Gesellschafterinnen und Gesellschafter, andererseits packe sie Themen in diesem Dreigestirn aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand an, werbe auch eigene Projektmittel ein. So sei das Welcome-Center für die TechnologieRegion ein wichtiges Beispiel. In den nächsten Jahren stünden große Herausforderungen bevor. Der RegioWIN-Wettbewerb gehe in eine neue Runde. Die Kernkompetenzen lägen auf Mobilität, Digitalisierung und Energie. Die internationalen Verflechtungen, die sich zunehmend ergeben, etwa durch ein UITP-Trainingszentrum, unterstützten diese positive Regionalentwicklung. UITP sei der Weltverband für den – 2 – öffentlichen Personennahverkehr, mit Sitz in Brüssel. Dieser habe in Karlsruhe eine Art Trainingscenter, welches internationale Fachleute zum Thema öffentlicher Personennahverkehr nach Karlsruhe bringe. Die letzte Berichterstattung sei 2018 erfolgt. Positiv sei, dass man als Gesellschafter das Département Bas-Rhin gewinnen konnte. Damit konnte man sich nicht nur über die Ländergrenzen nach Rheinland-Pfalz, sondern auch über die Staatengrenze ins Elsass ausdehnen. Herr Ehlgötz werde nun kurz zum Stand der Entwicklungen der Geschäftsstelle, der Gesellschafterstruktur und der strategischen Aufstellung berichten. Herr Ehlgötz (TRK) gibt mithilfe einer Powerpräsentation (s. Anlage) einen Überblick über den aktuellen Stand. Anschließend stellt er sich den Fragen der Anwesenden. Stadtrat Hock (FDP) fragt nach dem Boardinghaus für das Welcome-Center. Werde das noch umgesetzt? Herr Ehlgötz (TRK) antwortet, man sei auf Standortsuche. Den Verantwortlichen habe man erste Entwürfe präsentiert. Im Wesentlichen hänge es im Moment an der Frage der Fläche. Er gehe davon aus, dass man es finanziert bekomme. Stadträtin Fahringer (GRÜNE) weist darauf hin, in der Strategie 2020 sei im Handlungsfeld Kooperation und Bürgerbeteiligung die Einbeziehung Jugendlicher genannt. Was sei darunter zu verstehen? Herr Ehlgötz (TRK) entgegnet, man führe einmal im Jahr in Partnerschaft mit der Metropolregion Rhein-Neckar eine Regionalkonferenz zur Mobilitätsrente durch. Ursprünglich sei diese für 16. Juni in Baden-Baden vorgesehen gewesen. Aufgrund der Corona-Krise habe man die Konferenz auf den 7. Juli 2021 verschoben. Im Rahmen dieser Konferenz werden es ein Jugendforum geben. Stadtrat Kalmbach (FW|FÜR) spricht die Zusammenarbeit mit Frankreich an. Laufe diese problemlos? Wie sehe es sprachlich aus? Herr Ehlgötz (TRK) führt aus, Fakt sei, Frankreich wolle Europa stärken. In einem ersten Schritt habe es in der französischen Gesetzgebung eine Veränderung dahingehend gegeben, dass die Grenzregionen eine größere Autonomie im Hinblick auf die Beziehungen zu den anderen Grenzregionen bekämen. Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Aachener Vertrag, welcher neue Spielräume geschaffen habe. Die Tatsache, dass das Departement auf die TechnologieRegion zugekommen sei, sei diesem ersten Schritt in Frankreich zu verdanken. Das Departement Région Alsace sei vor einigen Jahren aufgelöst und in eine Großregion Grand Est überführt worden. Das habe dazu geführt, dass das Departement Bas-Rhin noch weiter am Rand liege. Man habe daher gesagt, man müsse sich eigenständig aufstellen und den Prozess weiter forttreiben. Das Departement Bas-Rhin und das Departement Haut-Rhin (Ober-Rhein) im Süden wolle man zu einer Eurometropole Alsace zusammenlegen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werde genau dort auf den Weg gebracht. Wie wichtig das den französischen – 3 – Partnern sei, sehe man daran, dass im Departement Bas-Rhin eine eigene Stelle für die Zusammenarbeit mit der TechnologieRegion geschaffen wurde. Die Sprache sei kein Problem. Zum einen könne man in Deutsch miteinander kommunizieren, und zum anderen übersetzten die französischen Partner die deutschen Texte, welche als Basistexte für die TechnologieRegion gelten, ins Französische. Der Vorsitzende ergänzt, dass Bas-Rhin erst seit Mitte des letzten Jahres Mitglied sei. Dies sei erstaunlich, wenn man sehe, wie schwer sich Organisationen in den vergangenen Jahren in Frankreich getan hätten, mit der TechnologieRegion zusammenzuarbeiten. Im Moment gebe es noch keine weitreichenden Projekte, die man jetzt zwischen der TechnologieRegion als Institution und dem Departement Bas-Rhin als Gesellschafter neu angegangen habe. Entscheidend sei aber, dass man eine feste Arbeitsstruktur habe. Stadtrat Pfannkuch (CDU) bemerkt, das Wirken in die Region sei das größte Anliegen. Dies müsse weiter ausgeführt werden. Wie stehe es um weitere Leuchtturmunternehmen? Vor allem die Wirtschaftsunternehmen in dieser Region müsse man verstärkt einbinden, um die Wirkung lebendig werden zu lassen. Das sei noch optimierungsfähig. Man wolle dies gerne unterstützen. Herr Ehlgötz (TRK) stimmt zu, es gebe noch einen entsprechenden Handlungsbedarf. Die aktuelle Situation sei bei den Unternehmen so, dass an der einen oder anderen Stelle nicht immer erkannt werde, was es bedeute, ein gemeinsames Standortmarketing, eine gemeinsame Positionierung, eine gemeinsame Aufstellung zu haben. Mit dem Welcome-Center habe man einen hervorragenden Türöffner. Die Beträge, die man laut Satzung von den Unternehmen haben wolle, seien recht hoch, weshalb es sich der eine oder andere mittelständische Geschäftsführer überlege, ob er das machen könne. Mittelfristig werde man darüber nachdenken müssen, wie man eine eigene Stelle finanziere, um diese Dinge auf den Weg zu bringen. Man sei eine Institution, die sich durch die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Wissenschaft und Wirtschaft ausdrücke. Ziel sei es, ein oder zwei Unternehmen aus Rheinland- Pfalz zu gewinnen, ebenso von Departement-Seite. Der Vorsitzende merkt an, es gebe zwei Ebenen. Das eine sei die Ebene der Gesellschafter, wo man sich noch viel Luft nach oben vorstellen könne. Das andere sei die Ebene der Kooperationspartner in konkreten Projekten. Beispielsweise hätten INIT und PTV den Stand bei der Messe in Stockholm unterstützt. Bei der EXPO REAL sei die Firma Weisenburger dabei. Dies seien Wirtschaftsunternehmen, die bei Kooperationsprojekten mit viel Geld unterstützten, ohne dass sie Gesellschafter seien. Im Grunde könne die TechnologieRegion aus ihrem Grundbudget nur die Grundinfrastruktur und die Grundpersonalausstattung finanzieren. Alles, was dazu käme, müsse zusätzlich durch die Partner finanziert werden. Da habe man zusätzliche Kooperationspartner, die einstiegen. Dies sei ein gutes System, welches aber gleichzeitig aufzeige, dass man nicht als Geschäftsstelle bei neuen Themen groß aktiv werden könne, wenn man keine zusätzlichen Kooperationspartner ohne Finanzierung habe. Das unterscheide die TechnologieRegion von der Metropolregion Rhein-Neckar, welche ein etwa 10 Mal so hohes Budget habe. Bei vielen Mittelständler in der Region stelle man fest, dass diese an der Mitwirkung als Gesellschafter keinen großen Gewinn für sich sähen, da sie in ihren Sparten international organisiert seien. Daher sei für diese das Welcome-Center interessant. Das Thema Regionale – 4 – Vernetzung spiele keine große Rolle. Diese stiegen eher thematisch ein, wenn man etwa im Bereich Verkehr oder Energie etwas bieten könne. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, bedankt er sich bei Herrn Ehlgötz und stellt die Kenntnisnahme der Vorlage fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten- 3. Juni 2020