Bemusterung Beleuchtung und Möblierung Marktplatz sowie Änderung des Beleuchtungskonzepts in der Kaiserstraße
| Vorlage: | 2019/1172 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 15.11.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtplanungsamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 10.12.2019
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: verwiesen in Fachausschuss
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ERGÄNZUNGSANTRAG FW|FÜR-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2019/1172 Bemusterung Beleuchtung und Möblierung Marktplatz sowie Änderung des Beleuchtungskonzepts in der Kaiserstraße Gremium Termin TOP ö nö Hauptausschuss 03.12.2019 30 X Gemeinderat 10.12.2019 23 x Das endgültige Beleuchtungskonzept wird auf der Via Triumphalis zwischen dem Platz der Grundrechte und dem Ettlinger Tor einheitlich umgesetzt. Begründung Auf der Via Triumphalis gibt es zur Zeit einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Beleuch- tungskonzepten und Lampen. So finden sich am Ettlinger Tor Hängeleuchten mit LED, am Ron- dellplatz bis zur Ecke Hebelstraße Schinkelleuchten, auf der Kreuzung Hebelstraße eine hän- gende Kugelleuchte und Kugelförmige silberfarbene Stehleuchten, und auf dem Marktplatz die nun vorliegenden Beleuchtungsvorschläge. Die Beleuchtung ist ein grundlegendes Gestaltungsmittel und fasst wesentliche städtebauliche Elemente in einen gemeinsamen Rahmen, der auf der Via Triumphalis zur Zeit verloren gegan- gen ist. Es bietet sich nun die Möglichkeit gerade im Verlauf der Bauarbeiten zurück zu einem einheitlichen Ensemble zu finden. Dies könnte auch bedeuten dass die Schinkelleuchten der Karl-Friedrich-Straße doch ergänzend zum Marktplatz aufgenommen werden und bis zum Ettlinger Tor weitergezogen werden. Oder dass das neue Konzept auch Umsetzung auf der Hebelstraße, der Karl-Friedrich-Straße bis hin zum Ettlinger Tor findet. Unterzeichnet: Jürgen Wenzel Friedemann Kalmbach Petra Lorenz
-
Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ergänzungs- antrag FW|FÜR-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2019/1172 Dez. 6 Bemusterung Beleuchtung und Möblierung Marktplatz sowie Änderung des Beleuchtungs- konzepts in der Kaiserstraße Gremium Termin TOP ö nö Hauptausschuss 03.12.2019 30 x Gemeinderat 10.12.2019 23 x Kurzfassung Die Verwaltung prüft zusammen mit den Stadtwerken verschiedene Varianten einer möglichen Beleuchtung für die „via triumphalis“ und stellt das Ergebnis im Planungsausschuss vor. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein x Ja Korridorthema: Zukunft Innenstadt Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 (Die „via triumphalis“, die vom Schloss bis zum Ettlinger Tor reicht, hat derzeit wegen der un- terschiedlichen Entstehungszeiträume eine sehr heterogene Beleuchtung. Der Schlossplatz selbst besitzt Stelenleuchten. Er ist im Eigentum des Landes. Die Stadt kann daher nur über die Art der Beleuchtung vom Schlossplatz bis zum Ettlinger Tor entscheiden. Die Fächerstrahlen haben mit den Fächerstelen eine adäquate Beleuchtung. Auch die Kaiser- straße wird mit der zukünftigen Mastleuchte angemessen ausgeleuchtet. Der Marktplatz erhält voraussichtlich entweder den Leuchtenkopf, der auch in der Kaiserstraße zur Anwendung kommen soll oder den großen Glaszylinder, der seit kurzem bemustert ist. Dieser Glaszylinder ist aus Sicht der Verwaltung aufgrund der Größe und Schwere, die wegen der erforderlichen Lichtpunkthöhe auf dem Marktplatz gut verträglich ist, in dieser Form nicht für die gesamte „via triumphalis“ geeignet. Die Schinkelleuchte wiederum ist für den Marktplatz nicht geeignet, wie es die Verwaltung dem Gemeinderat bereits im September 2017 erläutert hat. Dies gilt es bei dem Wunsch nach einer einheitlichen Beleuchtung für die „via triumphalis“ zu bedenken. Die Bedeutung der „via triumphalis“ erfordert eine ihr angemessene Beleuchtung. Der gestalte- rische Umgang mit diesem Thema sollte aus Sicht der Verwaltung neben der Möglichkeit der einheitlichen Gestaltung auch noch die Untersuchung weiterer Varianten umfassen. So wäre es z.B. auch denkbar, das Thema der Fächerstelen aufzugreifen oder die Beleuchtung der „via tri- umphalis“ anders als die des Marktplatzes, aber mit einer verbindenden Formensprache zu ge- stalten. Die Verwaltung empfiehlt daher, unterschiedliche Varianten einer Beleuchtung sowie deren technische Machbarkeit zusammen mit den Stadtwerken zu untersuchen und diese im Pla- nungsausschuss vorzustellen.