Verbesserung des fließenden Busverkehrs
| Vorlage: | 2019/1136 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 08.11.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Ortsverwaltung Stupferich |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Stupferich |
Beratungen
- Ortschaftsrat Stupferich (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 20.11.2019
Rolle: unbekannt
Ergebnis: erledigt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Ortsverwaltung Stupferich ANFRAGE B‘90/Die Grünen-OR-Fraktion vom25.10.2019 eingegangen am25.10.2019 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: OrtschaftsratStupferich 20.11.2019 5 öffentlich KVV Verbesserung des fließendenBusverkehrs ANFRAGE DieFraktionBündnis90/Die Grünenbittet dieOrtsverwaltungfolgende Punkte zur Verbesserung des fließenden Busverkehrsprüfenzu lassen: 1.Kanndie Thomashofstraße eine Lückenampel erhalten undkann diese Lückenampel zusammen mit der Lückenampel der Karlsbader Straße mit einer „Busfunktion“ ausgestattet werden? 2.Kanndie Fußgängerampel beim Rathaus mit einerBusfunktion“ ausgestattet werden? 3.Sinddie Parksperrflächen für abbiegende Gelenkbusse entlang der innerörtlichenFahrtstrecke ausreichend? Begründungzu 1 und 2: Gerade die Buslinie 23 ist werktags im morgendlichen undabendlichen Berufsverkehr stark von Verspätungen betroffen.Die Fahrgäste, darunter Schüler*innen, Berufstätige und Senior*innen, sind auf einen zuverlässigen Fahrplan angewiesen. Mit den genannten Maßnahmen soll Verspätungen entgegengewirkt werdenund ein gutes Miteinander der Verkehrsteilnehmer*innen ermöglicht werden. In der Ortschaftsratssitzungam 16. September 2019 hat sich der Ortschaftsrat einhellig dem Antrag der FWV-Fraktion zur dauerhaften Einrichtung der Lückenampeln angeschlossen.Derzeit sind Lückenampeln nur in der Karlsbader und in der Kleinsteinbacher Straße installiert. Eine weitere Lückenampel in der Thomashofstraße hätte den Vorteil, dass für die Buslinie 23 eine „Busfunktion“ (per Funkkönnen dieBusfahrer*inneneine Ampel auf Rot schalten) eingerichtet werden könnte.Busfahrer*innen, diein Richtung Durlach in die Thomashofstraße abbiegen möchten, könntendann den Verkehr etwas vor der Kreuzung anhalten, sodassderBusproblemlos abbiegen kann. Derzeit ist es immer vom guten WillenderAutofahrer*innenabhängig, wie schnell der Bus abbiegen kann, was die Fahrtzeit verlängert.Die gleiche Möglichkeit hättendann die Busfahrer*innenausder Gegenrichtung, wennsievon der Thomashofstraße kommend in die Karlsbader Straße abbiegenmöchten. Optimal für die Buslinien 23 und 47 wäre es, wenn auch die neue Fußgängerampel beim Rathaus eine „Busfunktion“ erhalten könnte.Dies würde auch die vielen Seite2 Beinahekollisionenzwischen abfahrenden Bussen und in die Werrenstraße einbiegenden Autos vermeiden. Begründungzu 3: Entlang der Fahrtstrecke der Busse kommt esregelmäßigzurBeeinträchtigungvon Fußgänger*innen und insbesondere Schulkindern auf den Gehwegen. Beim Abbiegen von der Neubergstraße in die Wiesentalstraße und dann beim Abbiegen in die Gänsbergstraßeragendie Busse oftbis inden Gehweghinein, weil sie wegen der am Straßenrand abgestellten Fahrzeuge so weit ausholen müssen. Ein weiterer kritischer Punkt ist der schmaleGehweg der Rebgärtenstraße zwischen HaltstelleKirche und Palmbacherstraße. Daher stellen wir uns die Frage, ob die Parksperrflächen ausreichend bemessen sind. Unterzeichnet von: Miriam Sonnenbichler, Sophie Ebel, Michael Schuy
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Extrahierter Text
STELLUNGNAHME zur Anfrage B90’Die Grünen-OR-Fraktion vom:25.10.2019 eingegangen:25.10.2019 Gremium: OrtschaftsratStupferich Termin: TOP: Verantwortlich: 20.11.2019 5 öffentlich KVV Verbesserung des fließenden Busverkehrs Die VBK begrüßen es grundsätzlich, dass sich der Ortschaftsrat Stupferichfür die Verbesserung des Busverkehrseinsetzt. Zu 1.: Optimal wäre eine Vollsignalisierung an der Einmündung der Thomashofstraße, um ein ungehin- dertes Ein-und Abbiegen der Busse zu ermöglichen. Doch leider lässt sich eine solche Signalan- lage aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht realisieren, weil der Gehweg an der Thomashof- straße keine ausreichende Breite zum Aufstellen von Signalmasten aufweist. Das Tiefbauamt prüft derzeit eine Lösung in Verbindung mit dem Fußgängerüberweg. Zu 2.: An beiden Signalanlagen bei den Fußgängerfurten sowohl über dieKleinsteinbacher Straße am Rathaus als auch über die Karlsbader Straße soll eine Busbevorrechtigung eingerichtet werden. Die Anlagen sind bereits technisch vorbereitet, sie müssen aber in der Logik der Steuerung noch angepasst werden. Zu 3.: Die maßgeblichen Kreuzungsbereiche sind sowohl mit StVO-Zeichen 299 (Grenzmarkierung/ “Zickzacklinie“) als auch mit StVO-Zeichen 283 (Halteverbot) versehen. Sofern dort kein Kfz ver- botswidrig abgestellt wird, reichen die Flächen für die Kurvenfahrten der Busse aus. Dabei ist es jedoch unvermeidlich, dass Busse aufgrund der beengten Örtlichkeiten mit dem Bug teilweise Gehwegflächen überstreichen. Selbstverständlich gehört es dabei zu den Sorgfaltspflichten der Busfahrer, dass sich dabei keine Behinderungen oder Gefährdungen von Fußgängern ergeben.