Plastikmüll in Grüncontainer

Vorlage: 2019/0811
Art: Antrag
Datum: 28.08.2019
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Ortsverwaltung Grötzingen
Erwähnte Stadtteile: Grötzingen

Beratungen

  • Ortschaftsrat Grötzingen (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.09.2019

    TOP: 6

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 6 Vorlage 16 Antrag FDP Plastikmüll in Grüncontainern
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister Antrag der FDP-Ortschaftsratsfraktion Grötzingen vom: 22.06.2019 Vorlage Nr.: 16 Thema eintragen Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Grötzingen 25.09.2019 6 x Der Eintrag von Plastik und Kunststoffen in den natürlichen Kreislauf wird immer höher. Mittlerweile stellt sich immerhin eine gewisse Sensibilität für dieses Problem ein. Unbeschadet dessen, werden immer noch Plastiksäcke mit Grasschnitt in unseren Grüncontai- nern entsorgt. In den Aufbereitungsanlagen finden sich diese Einträge zu erschreckend großen Mengen wieder und wandern dann in Haus-gärten, landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnerei- en. Wir fordern eine deutliche Hinweistafel bei den Containern, in welchem auf die ökologischen Probleme hingewiesen wird und die Strafbarkeit von Mülleintrag deutlich aufgeführt wird.

  • TOP 6 Vorlage 16 StN Antrag FDP Plastikmüll in Grüncontainern
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-Ortschaftsratsfraktion vom 22.06.2019 Vorlage Nr.: Verantwortlich: 16 Dez. 5 Plastikmüll in Grüncontainern Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Grötzingen 25.09.2019 6 x - Kurzfassung Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) unterstützt das Anliegen der FDP-Ortschaftsratsfraktion Grötzingen, den Eintrag von nicht verwertbarem Abfall in den Grünabfallcontainern zu minimie- ren. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das Aufstellen von Hinweistafeln ist allein nicht ausreichend, da das AfA bei Einführung der Grünabfallcontainer große Hinweistafeln angebracht hatte, diese aber wenig beachtet wurden. Es ging soweit, dass die Schilder besprüht und kaputt gemacht wurden. Nachdem die Schilder schon mehrmals ausgetauscht wurden und die Standplätze der Grünabfallcontainer wechselten, wurde auf die Anbringung weiterer Schilder verzichtet. Das AfA möchte den Antrag der FDP- Ortschaftsratsfraktion unterstützen und wird nochmals über eine Pressemeldung in den Karlsru- her Tageszeitungen, dem Amtsblatt sowie den Bürgerblättern auf die Problematik aufmerksam machen. Begleitend dazu werden neue aktualisierte Schilder aufgestellt. Die Anlieferungen der Grünabfallcontainer werden auf beiden Kompostierungsanlagen auf Schadstoffe geprüft und Plastiksäcke sowie andere Störstoffe daraus händisch von den Beschäf- tigten entfernt. Diese Störstoffe werden der korrekten Entsorgung zugeführt. Es ist auffallend, dass der Störstoffeintrag bei Grünabfallcontainerstandplätzen mit wenig sozia- ler Kontrolle deutlich größer ist als bei Standplätzen mit sozialer Kontrolle, wie z.B. in Wohnge- bieten. Die Entfernung der Störstoffe ist unabdingbar, da der hergestellte Kompost auf den beiden Kompostierungsanlagen der Stadt Karlsruhe zertifiziert und verkauft wird.