Wartezeiten vor Freibädern reduzieren - Einführung einer "Eintritts-App"
| Vorlage: | 2019/0756 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 01.08.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 24.09.2019
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: erledigt durch Stellungnahme der Verwaltung
Zusätzliche Dateien
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2019/0756 Wartezeiten vor Freibädern reduzieren - Einführung einer "Eintritts-App" Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 24.09.2019 29 x 1. Die Verwaltung prüft die technische und organisatorische Umsetzbarkeit des Angebots einer Smartphone-App für den Eintritt in städtische Einrichtungen wie Schwimmbäder, Kultureinrichtungen und den Zoologischen Stadtgarten. 2. Die Verwaltung zeigt auf, wie ein solches Angebot umgesetzt und beworben werden kann. 3. Die Verwaltung überprüft das Angebot des KA-WLAN-Zugangs und erarbeitet ggf. ein Konzept für die Herstellung einer flächendeckenden Verfügbarkeit des Netzwerks an al- len betroffenen Eingangsbereichen. Vor den Freibädern, u .a. Turmbergbad in Durlach und Rheinstrandbad Rappenwört bilden sich bei hochsommerlichem Wetter regelmäßig lange Schlangen wartender Personen. So standen Familien mit Kindern und auch ältere Menschen nach Auskunft der Betroffenen bis zu 1,5 Stunden bei praller Sonne in der Schlange. Gerade bei heißen Temperaturen, wie in diesem Sommer, ist dies gefährlich für den Kreislauf. Zudem wird Menschen, die nicht lange stehen können, der Zugang zu beliebten und gesundheitsfördernden Einrichtungen erschwert oder unmöglich gemacht. Auch in anderen Karlsruher Bädern besteht die gleiche Situation. Ein größeres Angebot an Kassenautomaten bringt keine grundlegende Verbesserung, da sich dort durch das Zusammensuchen des passenden Eintrittsgelds auch wieder Schlangen bilden. Eine Smartphone-App, über die Eintrittskarten erworben werden können, würde die Wartezei- ten deutlich reduzieren, da nach dem Bezahlvorgang der Zugang etwa über ein Drehkreuz möglich wäre. Der schnellere Zugang würde zudem zur Attraktivitätssteigerung der städtischen Freibäder beitragen. Eine solche App könnte auch für den Eintritt in andere Einrichtungen der Stadt (Zoologischer Stadtgarten, Museen usw.) verwendet werden: Die Eintrittskarte kann bequem zuhause, unter- wegs oder direkt vor dem Eingang per Smartphone gekauft werden. Dadurch wäre an den Kas- sen auch mehr Zeit für Menschen, die mehr Beratung über das Tarifsystem oder andere Hilfen benötigen. In Sachsen ist mit der Schlösserland-App bereits ein ähnliches System im Einsatz (https://www.schloesserland-sachsen.de/de/service/schloesserlandkarte-freier-eintritt-und- verguenstigungen/schloesserlandkarte-als-app/). Zu Karlsruhe als innovative Technologie- und IT-Stadt würde ein solches Konzept besonders gut passen. Sachverhalt / Begründung Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Mit einer solchen App hätten die Bürger*innen und Besucher*innen Karlsruhes alles aus einer Hand. So würden Freizeitaktivitäten leicht zugänglich und attraktiver. Eine Integration dieser App in die neu geplante Karlsruhe-App aus dem Projekt „digital@ka“ bietet sich an. unterzeichnet von: Niko Riebel Verena Anlauf Aljoscha Löffler Johannes Honné Benjamin Bauer Berthe Obermanns Markus Schmidt Jorinda Fahringer Christine Großmann Christine Weber
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2019/0756 Dez. 2 Wartezeiten vor Freibädern reduzieren - Einführung einer "Eintritts-App" Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 24.09.2019 29 x Kurzfassung Die Verwaltung beabsichtigt die Einführung einer „Eintritts-App“-Funktion innerhalb des Projek- tes „digital@KA“. Das Projekt wird von einem breiten Partnerkonsortium getragen und garantiert dadurch die Anbindung unterschiedlichster Dienste sowie deren Bezahlfunktion, zum Beispiel am Zoologi- schen Stadtgarten, ÖPNV oder dem ZKM. Bei entsprechender Akzeptanz ist ein Ausbau auf weitere Einrichtungen wie Bäder oder Theater möglich. Das Marketingkonzept und die Entwicklung eines Betreiberkonzeptes sind Arbeitspakete inner- halb des Projektes. Die Möglichkeiten des Ausbaus von KA-WLAN werden regelmäßig geprüft. Der Ausbau richtet sich nach vermuteter Nutzerakzeptanz sowie der wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein 1.781.375,00 € (Gesamtkosten digital@KA für 30 Monate) 1.515.656,25 € (Gesamterträ- ge digital@KA für 30 Mona- te) 106.287,50 € (davon 50.000 €/Jahr Sachkosten, Rest Personalkos- ten) Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant X Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Verwaltung prüft regelmäßig technische und organisatorische Möglichkeiten zur Reduzie- rung der Wartezeiten an städtischen Einrichtungen. So wurden Ende 2018 am Zoo automati- sierte Zugänge in Betrieb genommen. Außerdem geht im zweiten Halbjahr 2019 der neue Zoo- Webshop online, womit dann zum Beispiel auch per Smartphone vorab ein Ticket erworben werden kann. Auch in Spitzenzeiten sollte die Wartedauer nicht mehr als 30 Minuten betragen. Eine Änderung der Kassensysteme und Zugänge ist stets mit hohen Kosten verbunden. Ob die jeweilige Änderung letztendlich von den Kunden wie erwartet angenommen wird und damit zur Optimierung des Zugangs führt, wird daher regelmäßig im Probebetrieb vorab getestet und entsprechend evaluiert. Dieses Vorgehen wird auch bei digital@KA entsprechend umgesetzt. Die Einführung einer „Ein- tritts-App“ ist seit Beginn der Planungen fester Projektbestandteil der kommenden City-App. Die Bezahlfunktion soll dort neben den rein städtischen Einrichtungen, auch den ÖPNV und kulturelle Einrichtungen auch des Landes umfassen. Dabei wird auch zu berücksichtigen sein, dass das sogenannte ePayment (digitales Bezahlen) per Smartphone auch in Deutschland vor einem grundlegenden Umbruch steht. Große Anbieter wie Apple oder Facebook arbeiten an eigenen Lösungen. Deren Akzeptanz bei den Kunden wird Auswirkungen auf alle kostenpflichtigen digitalen Angebote haben. Für einen ersten Probebetrieb ist insbesondere der Zoo prädestiniert, da dort die datentechni- sche Infrastruktur sowie auch das eingesetzte Kassensystem durch das städtische Amt für In- formationstechnik und Digitalisierung bereitgestellt werden. An den jeweiligen Zugängen (und auch an der Seebühne) werden zudem bereits KA-WLAN-Hotspots betrieben. Möglichkeiten des KA-WLAN-Ausbaus werden regelmäßig geprüft. Die (Weiter-) Entwicklung einer Multifunktions-App für Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Projektes digital@KA erfolgt in 6-Monats-Zyklen. Eine erste Minimalversion der App zum Nach- weis der technischen Machbarkeit liegt seit Juli 2019 vor und wird innerhalb des Projektkonsor- tiums getestet. Eine weiterentwickelte Version der App wird danach alle sechs Monate veröf- fentlicht. Die angefragte Eintritts-App-Funktion kann auf zwei mögliche Arten ihren Weg in die Multi- funktions-App finden: integriert in die Multifunktions-App (als so genanntes „In-App“) angebunden an die Multifunktions-App (als externer Dienst) über eine Schnittstelle Das Projekt digital@KA stellt den Betreibern von anderen Apps ein Software Development Kit (SDK) zur Integration in die Multifunktions-App sowie eine Schnittstelle für die Anbindung als externer Dienst zur Verfügung. Die entsprechenden Integrationsarbeiten müssen dann aller- dings die Betreiber der jeweiligen App selbst vornehmen (das heißt auf eigene Kosten). Das Marketingkonzept für digital@KA sowie das Betreiberkonzept werden derzeit parallel zur technischen Entwicklung erarbeitet.
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Niederschrift 2. Plenarsitzung des Gemeinderates 24. September 2019, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 27. Punkt 29 der Tagesordnung: Wartezeiten vor Freibädern reduzieren - Einführung einer „Eintritts-App“ Antrag: GRÜNE Vorlage: 2019/0756 Beschluss: Einverstanden mit der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 29 zur Behandlung auf. Stadtrat Riebel (GRÜNE): Gerade einer Technologiestadt wie Karlsruhe würde eine Ein- tritts-App als innovative Idee gut zu Gesicht stehen. Diese kann lange Warteschlangen ver- ringern. Ein paar Besucherinnen der Bäder schilderten mir Wartezeiten von eineinhalb Stunden, welche ich in dem Antrag übernommen habe. Diese Angaben erscheinen uns nun übertrieben, laut der Antwort der Verwaltung soll die Wartezeit nicht mehr als dreißig Minuten betragen oder überschreiten. Diese Wartezeit ist aber immer noch sehr lange und das ist bei großer Hitze besonders schlimm, gerade wenn Kleinkinder oder auch ältere Menschen in der Schlange stehen müssen, das ist sicherlich nicht so schön. In die neue Ci- ty-App integriert, wie von der Verwaltung beschrieben, würde die Eintritts-App mit ande- ren Funktionen zur Verfügung stehen und würde zu einer breiten Nutzung führen. Daher begrüßen wir die Antwort der Verwaltung sehr. Zu beachten ist aber, dass der Zoo und das ZKM ein weites Einzugsgebiet hat, und von vielen nicht so regelmäßig besucht wird, wie die meisten Bäder. Deshalb könnte in den Bädern die Nutzung der App höher sein. Wir bitten darum, diese Unterschiede bei einer Analyse der Akzeptanz zu berücksichtigen. Auf- grund der schlechten Datenverbindung an den Freibädern, kann es dennoch sinnvoll sein, am Zoo und am ZKM zu beginnen, und in Kombination mit dem Ausbau des KA-WLAN kann dieses Projekt gelingen. Wichtig ist jedoch nicht nur die alleinige Verfügbarkeit von – 2 – KA-WLAN, sondern auch seine Leistungsfähigkeit, diese Aspekte sollten beachtet werden. Dennoch sind wir mit der Antwort der Verwaltung sehr zufrieden. Stadtrat Müller (CDU): Selbstverständlich begrüßen wir die Einrichtung einer Eintritts-App der Freibäder in dieser Stadt. Eigentlich empfehle ich den Antragstellern, den Antrag als erledigt zu betrachten, weil aus der Stellungnahme der Verwaltung eindeutig hervorgeht, dass man bereits diesbezüglich in der Projektphase ist, und genau das, was der Antragstel- ler letztendlich in seinem Antrag zu Recht gefordert hat, auf den Weg bringt. Wir warten die Ergebnisse ab, ich bin positiv dahingehend eingestellt, dass es eine gute Sache wird. Stadträtin Moser (SPD): Vielen Dank für den Antrag, wir finden ihn sehr gut. Ich finde es auch unzumutbar, dass man eine halbe Stunde bei dreißig Grad oder noch mehr, ohne Schatten in der Schlange warten muss. Ich würde gerne zeitnah, das heißt für mich, wenn die Freibäder nächstes Jahr wieder öffnen, diese App zur Verfügung stellen. Einen Wunsch kann man immer äußern, und vielleicht beschleunigt es ein bisschen. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Wir sind über die Kosten der Maßnahme erschrocken. 1,8 Millionen Euro stehen für uns in keinem Verhältnis zu der Erleichterung, die einige Leu- te dann haben, und zwar genau die, die an dem Tag und zu der Zeit, wo alle ins Schwimmbad gehen, sich auch noch anstellen. Wie viele Tage im Jahr sind es denn? So viele Tage werden es im Jahr nicht sein, eine Handvoll von Tagen, vielleicht sind es auch dreißig Tage, an denen man warten muss. Sie wollen mir nicht erzählen, dass man jeden Tag eine halbe Stunde warten muss. Dieser Antrag sieht vor, sehr viel Geld für etwas aus- zugeben, das nur sehr selten auftritt. Die Frage ist auch, ob die Leute, die dort warten, überhaupt etwas davon haben. Viele Menschen nehmen aus gutem Grund ihr Handy nicht mit in Schwimmbad. Es gibt auch viele Menschen, die eine solche App gar nicht haben wollen oder von Apps überhaut nichts halten. Deswegen müssen wir bedenken, dass wir damit nicht alle Menschen erreichen werden, nicht alle Schwimmbadbesucher werden be- reit sein, diese App zu benutzen. Vor diesem Hintergrund, dass es sich nur um einige Stun- den im Jahr handelt, die eigentlich wirklich verbessert werden müssen, haben wir Zweifel ob sich die Ausgaben lohnen. Deswegen werden wir diesem Antrag, falls er abgestimmt wird, nicht zustimmen. Stadtrat Bimmerle (DIE LINKE.): Ganz kurz zu Ihnen, Herr Schmidt, hätten Sie nur mal den Antrag richtig gelesen. Hinter der Summe steht eine Klammer, und in der steht, dass es sich dabei um das Gesamtprojekt digital@KA handelt. Es geht dabei nicht nur um eine App, sondern auch um weitere Maßnahmen, die App-Kosten liegen ein ganz schönes Stück darunter. Das wäre der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, niemand bestreitet, dass eine App nicht von allen benutzt wird, es ist eine Maßnahme, es spricht niemand davon, die Eintrittskarten komplett abzuschaffen. Wer in anderen Ländern unterwegs ist, weiß, dass es heute durchaus Standard ist, dass manche per App bezahlen und manche mit Bar- geld, das ist doch völlig ok. Zum dritten Punkt, wir unterstützen den Antrag. Wir sehen, dass es jetzt nicht so einfach möglich ist, die App von heute auf morgen zu starten, wenn Sie sich ein bisschen in der Entwicklung auskennen, da wären viele Ressourcen, die man aufbringen müsste, um so ein Projekt schneller zu machen. Prinzipiell sind wir davon über- zeugt, dass so eine App ein sehr großer Fortschritt für die Stadt sein wird. Ich denke auch, die Verbesserung des KA-WLAN müsste man auch noch mal an anderer Stelle ausführen, wie wir damit im gesamten Stadtgebiet damit umgehen. Für uns ist die Aussage ausrei- chend, dass an den Standorten schon daran gearbeitet wird. – 3 – Stadtrat Wenzel (FW|FÜR): Ich bin froh, dass die Antragsteller mit der Stellungnahme der Verwaltung soweit zufrieden sind. Ja, es gibt Verbesserungsmöglichkeiten, Herr Bimmerle sagte es, gerade am KA-WLAN könnte man bestimmt das eine oder andere drehen. Ich denke, wir können mit dem Antrag so wie vorgeschlagen verfahren, und dann ist das Thema auch in absehbarer Zukunft vorbei. Der Vorsitzende: Herr Stadtrat Riebel, haben Sie sich noch mal gemeldet? Hat sich erle- digt, in Ordnung. Bürgermeister Dr. Käuflein: Danke, Herr Stadtrat Bimmerle, Sie haben zwei Fragen oder Missverständnisse bereits aufgeklärt. Die genannten Beträge beziehen sich auf die Pro- grammierung der gesamten App, die sehr viel umfangreicher ist und sehr viel mehr kann. Wir bekommen rund 800.000 Euro vom Land für diese App. Wir haben ohne, dass über- haupt der Prototyp vorlag, der jetzt vorliegt, einen Preis bundesweit gemacht, weil es eine umfassende App ist, und unsere Antwort an die Antragsteller war, dass wir diesen Ein- trittsgedanken, den wir auch so sehen, in diese App integrieren. Diese App soll nicht die herkömmlichen Möglichkeiten, an der Kasse zu bezahlen, abschaffen. Insofern Danke für diese Aufklärung. Es erscheint mir nicht sinnvoll, vorab eine Eintritts-App zu programmie- ren, wenn wir eine umfassende App für die Stadt machen. Wir haben jetzt gerade einen Prototyp bis die umfassende App fertig ist, das muss ich Ihnen leider sagen, Frau Stadträtin Moser, wird es im Jahr 2021sein, das ist der Zeitplan. Der Vorsitzende: Ich möchte darauf hinweisen, dass eine App zu programmieren, die zumindest das kann, wahrscheinlich schon bei jedem guten Hacker klappen könnte. Das Problem ist nur, ich brauche dann noch einen Nebeneingang, ein Lesegerät und ich muss auch schauen, wie ich das vor Ort organisiere, und das ist dann schon ein bisschen kom- plexer. Sie kennen es vom Zoo, da gibt es die Möglichkeit, mit den Jahreskarten durch ei- nen separaten Eingang zu gehen, dieser Eingang ist aber wiederrum zu schmal, wenn Sie einen Kinderwagen oder Rollator dabeihaben, kommen Sie da nicht durch. Die Idee des Zoos, man könnte eine Stunde länger diesen Eingang abends offen halten, weil man dazu kein Personal braucht, führt dann dazu, dass bestimmte Personengruppen dort nicht rein- kommen, weil sie nicht durch die Drehtür kommen, selbst wenn sie eine Jahreskarte ha- ben. Sie merken, man muss sich das schon ein bisschen genauer anschauen, was dann am Ende wirklich dazu führt, dass es am Ende für alle eine Erleichterung ist. Deswegen glaube ich, ist es ein guter Plan, dass wir jetzt eben nicht mal schnell eine App auf den Markt wer- fen, aber diese an den Eingängen gar nicht umgesetzt bekommen, denn wenn der mit App in der selben Schlange steht, wie der ohne App, dann nutzt das auch nichts. Ich glaube, das ist eine gute Zielvorgabe, das hat nicht nur etwas mit ZKM und Bädern zu tun, sondern eigentlich müsste man versuchen, dieses System bei möglichst vielen Institutionen, wo man mit Jahreskarten oder buchbaren Einzeleintrittskarten zu tun hat, dann auch anzuwenden. Vielen Dank für die positive Rückmeldung. – 4 – Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 4. November 2019