Flächennutzungsplan 2030 im Nachbarschaftsverband Hier: Keine neuen Gewerbegebiete Knielingen West
| Vorlage: | 2019/0495 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 14.05.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Keine Angaben |
| Erwähnte Stadtteile: | Knielingen |
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2019/0495 Flächennutzungsplan 2030 im Nachbarschaftsverband Hier: Keine neuen Gewerbegebiete Knielingen West Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 14.05.2019 24 x Die Stadt Karlsruhe stellt in der Sitzung des Nachbarschaftsverbands den Änderungsan- trag, die beiden geplanten Gewerbegebiete Knielingen West I und II aus dem Flächennut- zungsplan zu streichen. Sachverhalt/Begründung: Die geplanten Gewerbegebiete Knielingen West I und II liegen im Tiefgestade des Rheins und sind Überflutungsgebiet. Es macht keinen Sinn, dort Gebäude zu errichten, die mit großem Aufwand vor Hochwas- ser geschützt werden müssen, und die weitab von der Autobahn liegen. Die Stadtverwal- tung will diese Planung lediglich aufrechterhalten, um die Grundstücke in Knielingen West als „Tauschflächen“ in interkommunalen Gesprächen einsetzen zu können. Wenn die Gewerbegebiete umgesetzt würden, zerstörte dies eine ökologisch und für die Naherholung bedeutsame Natur, würde zusätzliche Straßen in der Grünzäsur zwischen Industrie und Wohnbebauung nötig machen und erheblichen LKW-Verkehr in der Umge- bung auslösen. Dies widerspricht einer nachhaltigen Stadtentwicklung. unterzeichnet von: Johannes Honné Renate Rastätter Verena Anlauf Christine Weber
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Änderungsantrag Bündnis 90/DIE GRÜNEN-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2019/0495 Dez. 6 Flächennutzungsplan 2030 im Nachbarschaftsverband: Keine neuen Gewerbegebiete Knielingen West Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 14.05.2019 24 x Kurzfassung Die Stadt Karlsruhe hat im aktuellen Entwurf des Flächennutzungsplanes 2030 bei gewerblichen Bauflächen bereits eine Unterdeckelung von etwa elf Hektar. Die beiden bereits im FNP 2010 vorhandenen Flächen in Karlsruhe Knielingen (Knielingen West I und II) haben eine Größe von rund 56 Hektar. Sie können die aktuellen qualitativen Anforderungen an einen Gewerbestand- ort zwar nicht vollständig bedienen, da eine Entwicklung weder als Bürostandort noch als urba- ner Standort in Frage kommt. Als klassischer gewerblicher Standort könnte die Fläche jedoch Potenzial haben. Da für die Stadt Karlsruhe aber keine besser geeigneten Flächen gefunden wurden, werden sie in der Flächenkulisse des FNP 2030 beibehalten. Sollten sich im Zuge zu- künftiger Entwicklungen geeignetere Flächen ergeben, könnte ein Tausch geprüft werden. Ins- besondere im Rahmen von Entwicklungen interkommunaler Gewerbegebiete könnte dies für die Stadt Karlsruhe noch wichtig werden. Die Verwaltung rät dazu, die beiden Flächen im Entwurf des Flächennutzungsplanes 2030 zu belassen, um einen eventuellen Tausch zu späterer Zeit zu ermöglichen. Sollten die Flächen aus dem FNP herausgenommen werden, besteht die Gefahr, dass der Bedarf für die Stadt Karlsruhe langfristig unterdeckelt bleibt. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant x Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x Nein Ja abgestimmt mit
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