Weiterbetrieb und Ausbau der Buslinie 118
| Vorlage: | 2019/0290 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 26.03.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Ortsverwaltung Wettersbach |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Ortschaftsrat Wettersbach (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 02.04.2019
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: teilweise abgelehnt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Ortsverwaltung Wettersbach Antrag CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion Wettersbach vom: 06.03.2019 Vorlage Nr.: 284 Verantwortlich: - Weiterbetrieb und Ausbau der Buslinie 118 Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Wettersbach 02.04.2019 5 X Kurzfassung Die CDU/FW-Ortschaftsratsfraktion beantragt folgenden Beschluss des Ortschaftsrates: Die Buslinie 118 soll nach Ablauf des Probebetriebes weiter betrieben werden. Außerdem soll das SRH-Klinikum Langensteinbach und das Gewerbegebiet Karlsbader-Schießhütten-Center (KSC) an die Buslinie angebunden werden. Begründung: Seit Dezember 2018 verkehrt die Buslinie 118 mit stündlichen Fahrten zwischen den Endhaltepunk- ten Durlach-Zündhütle über die Karlsruher Bergdörfer und Mutschelbach zum Bahnhof Langen- steinbach. Der Probebetrieb endet im Juni 2019. Nach unseren Wahrnehmungen entwickelt sich die Benutzung seit der Verlängerung bis zum Zündhütle positiv. Die neue Linienführung bringt be- sonders für Mutschelbacher Fahrgäste bei der Fahrt zum Hauptbahnhof oder nach Durlach große Vorteile. Außerdem besteht durch den Schülerverkehr eine gewisse Grundauslastung. Für Fahrgäste aus den Höhenstadtteilen und aus dem Osten der Stadt Karlsruhe fehlt bisher die Anbindung an das SRH-Klinikum Langensteinbach. Mit über 1.000 Beschäftigten, davon 130 in Ausbildung, 416 Betten und jährlich 30.000 Patienten (10.000 stationär, 20.000 ambulant) hat das Klinikum sowohl für private, als auch für berufliche Fahrten das größte Potential an Fahrgästen. Hier gibt es seit Jahren Bedarfsmeldungen aus unserer Einwohnerschaft. Besonders seit der Insol- venz der Paracelsus-Klinik in Durlach wird das Klinikum verstärkt von Patienten aus den Höhen- stadtteilen genutzt. Daher sollte die Linie bis zum Klinikum verlängert werden oder am Bahnhof Langensteinbach eine direkte Weiterfahrt bestehen. Außerdem werden wir immer wieder von Bürgern angesprochen, die das Gewerbegebiet Karlsba- der-Schießhütten-Center (KSC) direkt erreichen wollen. Um Stammkunden für diese Strecke zu gewinnen, müsste die Buslinie über einen längeren Zeit- raum angeboten werden. Nur so kann man zum Beispiel Arbeitnehmer, die vom Auto auf den Bus umsteigen wollen davon überzeugen, sich eine Jahreskarte zu kaufen. Die Anschlüsse zu den wei- teren Umsteigeverbindungen sollten dann passen und mit der Arbeitszeit im Klinikum oder anderen großen Unternehmen abgeglichen sein. unterzeichnet von: Marianne Köpfler, Fraktionsvorsitzende und Roland Jourdan
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Ortsverwaltung Wettersbach STELLUNGNAHME zum Antrag CDU-FW-Ortschaftsratsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 284 Weiterbetrieb und Ausbau der Buslinie 118 Gremium Termin TOP ö nö Ortschaftsrat Wettersbach 02.04.2019 5 x Kurzfassung Zum Dezember 2017 wurde ein Probeverkehr aufgenommen zur besseren Anbindung der Hö- henstadtteile von Karlsruhe an die Gemeinden Waldbronn und Karlsbad. Hierzu wurde die Linie 117 nach Waldbronn neu eingerichtet und die Linie 118 vom bisherigen reinen Schülerverkehr auf einen Stundentakt verdichtet. Zum Dezember 2018 hat die Gemeinde Waldbronn die ei- gentlich vorgesehene Verlängerung des Probeverkehrs bis Juni 2019 abgelehnt. Da jedoch die Gemeinde Karlsbad, die Stadt und der Landkreis Karlsruhe zugestimmt hatten, wurde nur die Linie 117 wieder eingestellt und die Linie 118 weiter betrieben. Zum Juni 2019 sind durch neue Fahrplankonzepte der S5 auf der Residenzbahn (Bahnlinie Karls- ruhe – Stuttgart) Anpassungen auf der Linie 152 (Kleinsteinbach – Langensteinbach) notwendig, die aufgrund der betrieblichen und fahrplanseitigen Synergien auch die Linie 118 betreffen, sofern diese fortgeführt wird. Diese Synergieeffekte erhöhen sich noch im Vergleich zu heute, so dass die Linie 118 zu geringeren Differenzkosten als bisher fortgeführt werden könnte. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein Die Kosten trägt das Land Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein x Ja durchgeführt am 02.04.2019 Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der KVV hat einen Fahrplanentwurf aufgestellt, der auf dem Kreisgebiet des Landkreises Karls- ruhe die Wünsche der Gemeinde Karlsbad und die Vorgaben des Aufgabenträgers berücksich- tigt. Im Stadtgebiet Karlsruhe wird an der im Dezember 2018 durch den Wegfall der Linie 117 begonnenen Weiterführung der 118 zum Zündhütle festgehalten. Dieser Entwurf ist zur Zeit in der Abstimmung im Landkreis. Die Stadt Karlsruhe hat bereits eine Finanzierungszusage für den Weiterbetrieb der bis zum Zündhütle verlängerten 118 für ein weiteres Jahr (Juni 2019 bis Juni 2020) gegeben. Die vom Ortschaftsrat gewünschten Zusätze sind auch im Landkreis Karlsruhe geäußert worden. Auch wenn der KVV die Anbindung des Gewerbegebietes eher neutral sieht, ist dieses sowohl kosten- als auch in Grenzen fahrplanneutral umsetzbar und somit im Entwurf enthalten. Vo- raussetzung ist jedoch die Bereitschaft der Gemeinde Karlsbad, den Linienverkehr durch die Wilhelm-Roether-Straße fahren zu lassen sowie die Einrichtung der Haltestellen auch in der Ge- genrichtung zu unterstützen. Die Anbindung des SRH-Klinikums ist sinnvoll, allerdings zu Grenzkosten nur nachmittags mög- lich und somit im Entwurf enthalten (stündlich ab 13.54 vom Zündhütlie bis Betriebsschluss). Nach Schätzung des KVV wäre in Zusammenarbeit mit dem Klinikum (d. h. Anpassung der Schichtzeiten an Bus und Bahn sowie Vermeidung der Schülerzeiten) auch ein zwar nicht kos- tenneutrales, jedoch finanzierbares pendlerfreundliches Angebot in einem weiteren Schritt möglich. Sobald die kreisseitige Zustimmung für die Weiterführung der Linie 118 vorliegt, wird der KVV Detailgespräche mit SRH-Klinikum hierzu aufnehmen. Eine stündliche Anbindung über den ganzen Tag führt hingegen entweder zu deutlichen Mehr- kosten (zusätzliches Fahrzeug) oder zur Streichung der bisherigen auf Kleinsteinbach abge- stimmten Durchbindungen, wobei das erstere vermutlich nur schwer finanzierbar wäre. Zur Entscheidung, ob zu einem späteren Zeitpunkt vormittags die Anbindung über die Linie 152, wie im Nahverkehrsplan vorgesehen, oder statt dessen über die Linie 118 vorgenommen wer- den soll, können die neuen Fahrgastströme nachmittags (wo nach dem Entwurf ab Juni die Wahl besteht) als Entscheidungshilfe herangezogen werden.