Rad- und Fußgängerverkehr am Durlacher Tor und Ludwig-Erhard-Allee

Vorlage: 2019/0072
Art: Anfrage
Datum: 24.01.2019
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Oststadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 26.02.2019

    TOP: 30

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2019/0072 Rad- und Fußgängerverkehr am Durlacher Tor und Ludwig-Erhard-Allee Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.02.2019 30 x 1. Wie kann die Radwegführung am Durlacher Tor verbessert werden, um die Konflikte zwi- schen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden? Momentan führt der Radweg von der Kapel- lenstraße Richtung Durlach / Durlacher Allee direkt auf die Wartezone der Fußgänger an der Überquerungsampel. Der Radweg von Durlach/Durlacher Allee führt parallel zur Straßenbahn- haltestelle in Richtung Kaiserstraße und verläuft zwischen den Haltestellen an der Durlacher Allee und der Karl-Wilhelm-Straße, so dass der Radverkehr die an dieser Stelle wechselnden Fußgänger kreuzt. Auch der Radweg vom Adenauerring in die Kapellenstraße leitet die Radfah- rer zwischen Masten hindurch in die wartenden Fußgänger an der Überquerungsampel. 2. Welche Möglichkeiten gibt es, den östlichen Gehweg von der Kapellenstraße ohne Umwege direkt in die Kaiserstraße zu führen? 3. Wie sieht die Radwegeführung aus, wenn der Wall an der Ludwig-Wilhelmstraße beseitigt wird und die Radfahrer über den Platz fahren können? 4. Ist in der Ludwig-Erhard-Allee eine Radwegeführung mit Vorfahrtsberechtigung möglich oder muss bei den Einbiegespuren der Autofahrer in die Anliegerstraßen der Radverkehr stets „Vor- fahrt gewähren“? 5. Wie kann die Situation für den stadteinwärts fahrenden Radverkehr im Bereich der alten Kriegsstraße / provisorischen Anliegerstraße zwischen Sommerstraße und Ostendstraße kurz- fristig verbessert werden? Kann durch Längsparken in diesem Bereich die Parkplatzsituation verbessert werden? 6. Wie lässt sich wirkungsvoll verhindern, dass bei der Führung von gemeinsamen Geh- und Radwegen im Kreuzungsbereich unnötig hohe Aufkantungen bei der Leitung des Radweges von der Straße auf den gemeinsamen Geh- und Radweg bei der Bauausführung entstehen? unterzeichnet von: Parsa Marvi Michael Zeh Dr. Raphael Fechler Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Radweg parallel Haltestelle Durlacher Tor

  • Stellungnahme TOP 30
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2019/0072 Dez. 6 Rad- und Fußgängerverkehr am Durlacher Tor und Ludwig-Erhard-Allee Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 26.02.2019 30 x Wie kann die Radwegeführung am Durlacher Tor verbessert werden, um die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern zu vermeiden? Momentan führt der Radweg von der Kapellenstraße Richtung Durlach/Durlacher Allee direkt auf die Wartezone der Fußgänger an der Überquerungsampel. Der Radweg von Durlach/Durlacher Allee führt parallel zur Straßenbahnhaltestelle in Richtung Kaiserstraße und verläuft zwischen den Haltestellen an der Durlacher Allee und der Karl-Wilhelm-Straße, so dass der Radver- kehr die an dieser Stelle wechselnden Fußgänger kreuzt. Auch der Radweg vom Ade- nauerring in die Kapellenstraße leitet die Radfahrer zwischen Masten hindurch in die wartenden Fußgänger an der Überquerungsampel. Die Radverkehrsplanung im Bereich Durlacher Tor ist im Rahmen der Planfeststellung eingear- beitet worden. Die Verwaltung wird die Situation des Radverkehrs nochmals überprüfen und Optimierungspotenzial suchen. Welche Möglichkeiten gibt es, den östlichen Gehweg von der Kapellenstraße ohne Umwege direkt in die Kaiserstraße zu führen? Zu Fuß Gehende aus Richtung Schule können an der Ampel bei der Schule die Seite wechseln. Danach gibt es keine Ziele/Quellen für zu Fuß Gehende bis zum Autohaus. Von dort kann über den Fußgängerüberweg über die Gottesauer Straße und dem Knotenpunkt am Durlacher Tor sicher in die Kaiserstraße gegangen werden. Der Standort des Fußgängerüberweges in der Gottesauer Straße ist ein Kompromiss aus der Abwägung der Belange der zu Fuß Gehenden und dem Abstand zur Einmündung, so dass ein wartendes Kraftfahrzeug der Gottesauer Straße nicht in die Kapellenstraße hineinragt. Wie sieht die Radwegeführung aus, wenn der Wall an der Ludwig-Wilhelm-Straße be- seitigt wird und die Radfahrer über den Platz fahren können? Für den Radverkehr wird sich die Verknüpfung zwischen der Oststadt und der Innenstadt Ost durch die Entfernung des Walls verbessern. Der Radverkehr kann dann direkt über den Bern- hardusplatz zur Ludwig-Wilhelm-Straße fahren. Ist in der Ludwig-Erhard-Allee eine Radwegeführung mit Vorfahrtsberechtigung mög- lich oder muss bei den Einbiegespuren der Autofahrer in die Anliegerstraßen der Rad- verkehr stets „Vorfahrt gewähren“? Durch Markierung könnte eine parallele Einfahrt realisiert werden. Die Verwaltung wird über- prüfen, ob dies im Bereich der Ludwig-Ehrhard-Allee realisierbar ist. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Wie kann die Situation für den stadteinwärts fahrenden Radverkehr im Bereich der alten Kriegsstraße/provisorischen Anliegerstraße zwischen Sommerstraße und Ostend- straße kurzfristig verbessert werden? Kann durch Längsparken in diesem Bereich die Parkplatzsituation verbessert werden? Da der Bereich zeitnah umgebaut wird, lohnt sich eine neue Sortierung des ruhenden Verkehrs nicht. Wie lässt sich wirkungsvoll verhindern, dass bei der Führung von gemeinsamen Geh- und Radwegen im Kreuzungsbereich unnötig hohe Aufkantungen bei der Leitung des Radweges von der Straße auf den gemeinsamen Geh- und Radweg bei der Bauausfüh- rung entstehen? Wenn es eine wasserführende Kante ist, muss diese mindestens 1 cm hoch sein. Damit Blinde nicht auf die Fahrbahn laufen, muss die Kante mindestens 3 cm hoch sein oder es muss ein Sperrfeld (Bodenindikatoren) eingebaut werden. Wenn beides nicht zutrifft, kann der Bordstein auf 0 cm abgesenkt werden.

  • Protokoll TOP 30
    Extrahierter Text

    Niederschrift 61. Plenarsitzung des Gemeinderates 26. Februar 2019, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 30. Punkt 30 der Tagesordnung: Rad- und Fußgängerverkehr am Durlacher Tor und Ludwig-Erhard-Allee Anfrage: SPD Vorlage: 2019/0072 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Die Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 30 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 4. März 2019