Verkehrserschließung Oberer Säuterich
| Vorlage: | 2019/0004 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 16.01.2019 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtplanungsamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Südweststadt, Wolfartsweier |
Beratungen
- Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 16.01.2019
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Stadtamt Durlach Beschlussvorlage Vorlage Nr.: Verantwortlich: Dez. 6 Verkehrserschließung "Oberer Säuterich" Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Ortschaftsrat Durlach 16.01.2019 2 X PlanA 17.01.2019 5 x Beschlussantrag Der Ortschaftsrat Durlach schlägt dem Planungsausschuss vor, sich für den Planfall 6 der Ver- kehrsuntersuchung zur verkehrlichen Erschließung des Baugebietes Oberer Säuterich auszuspre- chen. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Umgriff befindlichen Elemente der finalen Über- arbeitung des Rahmenplans zugrunde zu legen und die Planung der einzelnen Elemente zu ver- tiefen. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein sind im Rahmen des B- Plans zu ermitteln Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant x Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) Nein x Ja durchgeführt am 16.01.2019 Abstimmung mit städtischen Gesellschaften Nein x Ja abgestimmt mit VBK Ergänzende Erläuterungen Seite 2 In den beiden zurückliegenden Jahren hatte die Stadt ein konkurrierendes Entwurfsverfahren unter Einbeziehung der Öffentlichkeit für die Rahmenplanung des Baugebietes „Oberer Säute- rich“ am südlichen Ortsrand von Aue durchgeführt, aus dem die Planungsgemeinschaft um K9 Architekten als Preisträger hervorging. Mit einem moderierten Beteiligungsprozess begleitet die Stadt seit März 2018 die Erarbeitung des Rahmenplans mit dem Ziel, alle am Konzept Interes- sierten in den Prozess mit einzubinden. Rahmenplan „Oberer Säuterich“, Stand Dezember 2018 Ein wesentlicher Fokus des Interesses lag auf der Frage, in welcher Form das Gebiet künftig ver- kehrlich erschlossen werden soll. Das Stadtplanungsamt hat daher alle während der Beteiligung geäußerten und schriftlich eingegangenen Vorschläge zur Verkehrsführung aufgenommen und die Prüfung aller Varianten im Rahmen einer Verkehrsuntersuchung beauftragt. Fünf Prüfvarianten zur verkehrlichen Erschließung des Baugebietes Im Rahmen des Beteiligungsprozesses wurden die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung am 26. November 2018 in der Karlsburg der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Um einen maximal offenen Beteiligungsprozess zu gewährleisten, wurde das Meinungsbild des Abends sowie alle Anregungen und Hinweise, die im Nachgang auf dem Beteiligungsportal der Stadt zu der Frage der Verkehrserschließung und der Verkehrsuntersuchung eingegangen sind, ver- Ergänzende Erläuterungen Seite 3 schriftlicht und als Anlage mit Kommentar dieser Vorlage beigefügt, ebenso die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung. Im Ergebnis kommt die Verkehrsuntersuchung zu der Erkenntnis, dass für eine verkehrlich leis- tungsfähige Abwicklung des Verkehrs aus dem neuen Baugebiet grundsätzlich zwei Optionen bestehen: Optionen Verkehrserschließung gemäß Verkehrsuntersuchung ptv Im Vergleich der beiden Optionen zeigen sich folgende verkehrlichen Wirkungen: Verkehrliche Wirkungen der beiden Optionsvarianten Unter dem Hauptgesichtspunkt, eine für Aue insgesamt verträgliche Verkehrserschließung des neuen Wohnquartiers zu entwickeln, lassen sich aus der Verkehrsuntersuchung, den Rückmel- dungen aus der Bevölkerung und verwaltungsinterner Abstimmung folgende Empfehlungen ableiten: Ergänzende Erläuterungen Seite 4 - Option 1 (Ertüchtigung Fiduciastraße mit Knotenumbau Fiduciastraße/Schlesier Straße und Knotenumbau Südtangente/Fiduciastraße) würde zwar eine verkehrlich leistungsfä- hige Abwicklung der Verkehre ermöglichen, die Zusatzverkehre aus dem Baugebiet müssten aber dennoch über das vorhandene (Wohn-)Straßennetz, insbesondere die Karpatenstraße, die Schlesier Straße und den Schindweg abgewickelt werden. - Daher empfiehlt die Verwaltung die Weiterverfolgung der Option 2 (Planfall P6 der Ver- kehrsuntersuchung), die mit einer direkten Gebietsausfahrt auf die B3 in Fahrtrichtung Karlsruhe/Südtangente/BAB einen Großteil des Neuverkehrs, aber auch Bestandsverkeh- re aus Aue aufnehmen kann und somit insgesamt zu einer Entlastung der Gebietsaus- fahrten und einer gleichmäßigeren Aufteilung der Verkehre beiträgt. Die Zusatzbelas- tung der Karpatenstraße lässt sich mit dieser Option in etwa halbieren (+ ca. 360 Kfz/d), der mit ca. 5 m nur bedingt für Zusatzverkehre geeignete Schindweg zwischen Steier- märker Straße und Brühlstraße kann sogar entlastet werden (- 140 Kfz/d). Verkehrszu- nahmen zeigen sich hier insbesondere auf der Steiermärker Straße als „Zubringer“ zu der neuen Gebietsausfahrt (+ 710 bzw. +920 Kfz/d), allerdings ausgehend von sehr ge- ringen Bestandsverkehrsmengen. - Eine Ertüchtigung der Fiduciastraße in der untersuchten Form (Option 1) zur grundsätzli- chen Verbesserung der Verkehrssituation soll als mittelfristige Option erhalten bleiben. Zur Erschließung des Baugebietes ist ein Ausbau zunächst nicht erforderlich. - Zur weitgehenden Entflechtung des Kfz-Verkehrs von den Radverkehrsströmen Tiefen- talstraße – Zündhütle – Karlsruhe im Bereich der Steiermärker Straße ist eine direkte Radwegführung parallel zur B3 mit Verknüpfungen nach Aue und Weiterführung östlich der Fiduciastraße sinnvoll. - Eine neue Haltestelle für die Buslinie 47 im Bereich der Südtangente östlich der Einmün- dung der Fiduciastraße kann die ÖPNV-Verbindung von Aue in Richtung Hauptbahnhof attraktivieren, auch für die bestehenden Wohngebiete. Gegenüber den Fahrzeiten der Straßenbahnlinie 2 sind hier deutliche Reisezeitgewinne erzielbar. Konzeptplanung Rad und ÖPNV Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Die Verwaltung empfiehlt daher, zur Verkehrserschließung des Baugebietes „Oberer Säuterich“ zusätzlich folgende Elemente der finalen Überarbeitung des Rahmenplans zugrunde zu legen: - Direkte Gebietsausfahrt auf die B3 in Verlängerung der Steiermärker Straße, - direkter Radweg auf der Nordseite der B3 mit geeigneter Verknüpfung nach Aue und entlang der Fiduciastraße, - attraktive Fuß- und Radwegverbindungen zu einer möglichen neuen Haltestelle der Linie 47 im Bereich der Einmündung B3/Fiduciastraße. Der Planungsausschuss wird gebeten, sich für den Planfall 6 der Verkehrsuntersuchung zur ver- kehrlichen Erschließung des Baugebietes Oberer Säuterich auszusprechen. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Umgriff befindlichen Elemente der finalen Überarbeitung des Rahmenplans zugrunde zu legen und die Planung der einzelnen Elemente zu vertiefen. Beschluss: I. Antrag an den Ortschaftsrat Durlach 1. Der Ortschaftsrat Durlach schlägt dem Planungsausschuss vor, sich für den Planfall 6 der Verkehrsuntersuchung zur verkehrlichen Erschließung des Baugebietes Oberer Säuterich auszusprechen. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Umgriff befindlichen Elemente der finalen Überarbeitung des Rahmenplans zugrunde zu legen und die Planung der einzelnen Elemente zu vertiefen.
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Extrahierter Text
Anlage 1 Verkehrserschließung „Oberer Säuterich“, Durlach-Aue Ergebnis der Beteiligung der Bürger und der eingegangenen Stellungnahmen Inhalt Zusammenfassung der Inhalte der eingegangenen Stellungnahmen nach Themen- feldern gegliedert 1.)Rückmeldungen aus der öffentlichen Veranstaltung am 26.11.2018(Karlsburg) Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Fragen und Anmerkungen zu den Berechnungsgrundlagen allgemein Rechenmodell: Das Verfahren wurde nichtklar Antwort ptv: es ist ein anerkanntes Verfahren, mit dem die Verkehrsplanung arbeitet. Dazu werden Zählungen durchgeführt, um das Ve- kehrsmodell zu eichen und einen Ist-Zustand abzubilden. Und darauf basierend erfolgen Modellrechnungen fürunterschiedliche Prog- nosefälle, wie in der Präsentation dargestellt Nachfrage zurBerechnungsgrundlage: Wie kommt die Zahl der 1.100 Fahrten für das neue Gebiet zustande? Auf welcher Grundla- ge? Und ist diese überhaupt realistisch? Antwort Stadt: Die StadtKarlsruhe führt re- gelmäßig Haushaltsbefragungen durch und erstellt darauf aufbauend Kennzahlen für die Berechnung. Dabei sind drei Kategorien zu unterscheiden: die Kernstadt, das weitere Stadtgebiet (wozu Durlach-Aue gehört) und die Bergdörfer. Antwort ptv: dies sind standardisierte auf das Planungsgebiet angepasste Annahmen, um Modellberechnungen durchführen zu können –nicht nur in diesem Fall, sondern allgemein für die Verkehrsplanung und Berechnungen. Diese halten wir für realistisch. DiePrognose-Zahlenwerden mehrfach an- gezweifelt: u.a. wegen des spezifischen Ver- kehrsverhaltens in Aue (z.B. keine Einkaufs- möglichkeit); wegen des Trends, dass die Menschen immer mobiler würden; wegen der Häufung der Fahrten durch die neue Kita. s. detaillierte Angaben im Weiteren Nachfrage zurBerechnungsgrundlage: Wie kommt die Zahl der 350 Fahrten für dieKar- patenstraßezustande (obwohl dort nur 60 WE sind). Der Wert liegt damit ca. 3x höher als die Berechnungsgrundlage für das Neu- baugebiet. s. detaillierte Angaben im Weiteren -2- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv DieBerechnungsgrundlagedes Gutachtens wird angezweifelt (s.o.). Rückmeldung: Intui- tiv werde auf derSchlesierstraßemehr Ver- kehr wahrgenommen, als die Zähldaten vor- geben. s. detaillierte Angaben im Weiteren. Die Verkehrsmengen aufder Schlesier Stra- ße sind durch die dortige Dauerzählung über 10 Tage hinreichend genau dokumentiert. Fragen und Anmerkungen zu den einzelnen Planfällen Nachfrage zur Verbesserung der aktuellen Situation auf der Fiduciastraße bzw. zuP1 (opt): Warum gibt es keineEinfädelungs- spurvon der Fiduciastraße auf die B3 mehr (ohne Ampel)? Antwort Stadt: Dies gab es früher. Allerdings gab es dort eine Unfallhäufung, sodass dies keine Option mehr ist. Würde P6 als An- schluss gewählt, so hätte dies ebensoeine entlastende Wirkung auf das Nadelöhr Fidu- ciastraße / B3. ZuP2 (Vollanschluss mit Brücke): Könnte man die Wirtschaftsbrücke in der vollen Brei- te nutzen (da auch die Straßen im Gebiet, wie beispielsweise der Schindweg, nicht brei- ter sind)? Antwort ptv: nein, da die Brücke für einen Hauptanschluss nicht leistungsfähig ist. Zu- dem werde es kritisch gesehen, diesen An- schluss zu attraktiv zu gestalten, um keinen weiteren Verkehr nach Durlach-Aue zu leiten. Kritisch ist ebenfalls die Überlagerung mit dem starken Fuß-und Radverkehr von und nach Süden. ZuP2:Da in Durlach-Aue fast alle Straßen 30er Zone sind, gäbe es heute schon kaum Durchgangsverkehr, deshalb werde die Einschätzung nicht geteilt, dass Schleichwe- ge durch Aue zunehmen würden. Im heutigen Vekehrsnetz besteht keine at- traktive, umwegfreie Führung von der Auto- bahn kommend durch Aue. Durch einen Di- rektanschluss an die B3 entsteht eine offen- sichtliche und geradlinige Verbindung nach Norden parallel zu den stark belasteteten Achsen Fiduciastraßeund Badener Straße ZuP2(Vollanschluss mit Brücke):Andern- orts würdenNaturschutzargumenteden Straßenbau auch nicht verhindern, sodass es nicht nachvollzogen wird, wieso für diese kleine Stück das Argument aufgeführt wird. ZuP2(Vollanschluss mit Brücke):Die Wirtschaftsbrücke muss als solche erhalten bleiben für Ackerbau, Fußgänger und Rad- fahrer. ZuP2a (Zusammenlegung der beiden Kno- tenpunkte an der B3): Warum ist Planfall P2a mit neuem Knoten an der B3 und Verle- gung der Fiduciastraße nicht möglich? Wa- rum muss an der Fußgängerbrücke festge- halten werden? Antwort ptv: Die Brücke ist kein Ausschluss- grund. Sondern die in der Planung vorge- sehen Fahrstreifen sind das Maximum und trotzdem noch nicht leistungsfähig. Diese Op- tion P2a wird daher aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Verhältnismäßigkeit (bzgl. der benötigten Fahrbahnen) ausge- schlossen Funktioniert beiP6die Einfahrt ins Gebiet über die die Karpatenstraße (ohne Staus)? Antwort ptv: Ja, hier werden keine verkehrli- chen Probleme gesehen, u.a. weil die Fahrt- richtung azyklisch sei. Meinungsbilder -3- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Plädoyer für dieUmsetzung beider Varian- ten P1 und P6 zusammenfinden großen Zuspruch (Applaus, Mehrfachnennung und schriftlicher Kommentar). Einerseits würde es dieaktuelle Verkehrssituation überhaupt wie- der leistungsfähig machen und eine Auffahrt auf die B3 ermöglichen (Fiduciastraße / P1) und andererseits die Anwohner*nnen, v.a. in der Karpatenstraße entlasten (P6). Ergänzung: Wichtig, dass derFestplatzbei P6erhaltenbleibt (schriftlicher Kommentar) Wichtig bei P6 ist eineEinfahrt vom Zünd- hütlekommend, also ein Teilanschluss mit Ein-und Ausfahrt an die B3 (und nicht ledig- lich mit der Ausfahrt auf die B3). Anmerkung: Dieser Vorschlag wurde ebenfalls schriftlich eingereicht. Hinsichtlich der Verkehrsnachfrage ist diese Fahrbeziehung sehr nachrangig im Vergleich zur Anbindung nach Westen. Daher wurde auf diese auch im Sinne einer übersichtlichen und einfachen Anbindung an die Steiermäker Straße verzichtet. Plädoyer für P2mit einem Vollanschluss an B3 findet Zuspruch (Applaus). P4 ohne Kreisel und mit Gleisverschie- bungals Wunschvariante (schriftlicher Kom- mentar). DieB3 muss leistungsfähigbleiben, um von Durlach / Kern-Geigersberg usw. in die Stadtmitte und Richtung Pfalz zu kommen (schriftlicher Kommentar). Rückmeldung: Man habe sich durch das Gut- achten mehr erhofft. Fragen und Anmerkungen zum Bestand Nachfrage zurStraßenkapazität für LKW im Bestand: Sind unsere Straßen in Aue (z.B. Schindweg)überhaupt für LKW-Verkehre ausgerichtet und wurde das im Gutachten be- rücksichtigt? Die Erfahrung zeigt, dass dies bereits aktuell regelmäßig zu gefährlichen Verkehrssituationen führt. Anmerkung: Er- gänzender schriftlicher Kommentar: Der Schindwegist viel zu schmal und verträgt keinen weiteren Verkehr. Antwort ptv: Im Verkehrsmodell ist der Schindweg mit geringstem Ausbaustandard enthalten. Planfall P6 würde eine Entlastung bringen, indem der Verkehr nicht über den Schindweg, sondern direkt über den Teilan- schluss an die B3 aus dem Gebiet geleitet würde. Hinweis: dasLKW-Halteverbot(u.a. an der Tankstelle) müsse auch wirklich umgesetzt werden. Antwort Stadt: Der Umstand ist bekannt, das Ordnungsamt wird hierüber informiert Hinweis: die Belastung durch denLKW- Verkehr während derBauphasewird sehr groß sein. Dies muss in der Planung berück- sichtig werden und gute Lösungen gefunden werden! -4- 2.)Rückmeldungen aus derUmfrage 27.11. bis 10.12.2018 im Bürgerbeteiligungs- portal (ausschließlich die Verkehrserschließung betreffende Passagen)und Rückmeldungen per Mail,anonymisiert, nach Zeitpunkt des Eingangs Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Fragen und Anmerkungen zu den Berechnungsgrundlagen allgemein Ich bindirekt betroffener Anwohner der Kar- patenstr. Ecke Göllnitzer Str. Im Gutachten wurden für die Karpatenstr. bei derzeit 60 Wohneinheiten 360 Verkehrsbewegungen (= Faktor 6) ermittelt. Als Mehrverkehr für 385 Einheiten plus Kita und Pflegeheim werden 660 Bewegungen angegeben. Das ist völlig unrealistisch. Hier wurden Werte aus einer früheren Haushaltsbefragung herangezogen, warum rechnet man nicht die aus der aktuel- len Zählung erhaltenen Werte hoch? Die Realisierung der Option 1 bringt zwar die dringend notwendige Verbesserung der Situ- ation in der Fiduciastr., der Gebietsverkehr innerhalb wird wie das Gutachten bestätigt dadurch jedoch nicht entlastet. Deshalb ist als Minimallösung zwingend die Realisierung der Option 2 bzw. des Planfalls 3 erforderlich, die laut Gutachten zu keiner wesentlichen Beeinträchtigung der B3 führt und den Ge- bietsverkehr entlastet. Dies ist auch schneller und kostengünstiger zu realisieren als die Verbesserung an der Fiduciastr. Der Eingriff am Festplatz ist als Kompromiss hinnehmbar. Ob noch ein Minikreisel an der Schlesierstr. Ecke Karpatenstr. erforderlich ist sei dahin gestellt. Ohne diesen Anschluß an die B 3 ist der Mehrverkehr für die Karpatenstr. nicht akzeptabel. Die zugrunde gelegte Haushaltsbefragung wurde stadtweit durchgeführt und stellt die aktuellsten Erkenntnisse zur Mobilität der Karlsruher Bevölkerung in den Stadtteilen dar.Details zur Berechnung sind in den fol- genden Stellungnahmen enthalten.Eine di- rekte rechnerische Ableitung des Verkehrs- aufkommens aus dem vorhandenen Verkehr im bestehenden Netz ist hingegen nicht zu- lässig und führt aufgrund der sehr geringen Grundgesamtheit der nur 65Wohneinheiten in der Karpatenstraße zu falschen Ergebnis- sen. Würde man die 65WEin Relation zu den ermittelten 350 Fahrten in der Karpaten- straße setzen, so würden sich ca. 9-10 Wege je Bewohner im Bestand ergeben. Eine derart hohe Wegehäufigkeit ist nicht plausibel und kommt in der Realität nicht vor. Unabhängig von der Lage in Deutschland werden recht einheitlich 3 bis 4 Wege je Bewohner pro Werktag durchgeführt. Es ist daher davon auszugehen, dass der in der Karpatenstraße gemessene Verkehr von 350 Kfz/d nicht alleine durch die dortigen Be- wohner verursacht wird, sondern andere Quellen und Ziele hat. In der Karpatenstraße können diessein: -Verkehr in Richtung Landwirtschaft,Klein- gärtenoder Grüncontainer -Freizeit-und Spazierverkehr in Richtung Wiesen und Felder -Verkehr von und zur Haltestelle (Bringen- undHolen, Park+Ride in kleinem Umfang) -Parksuchverkehr aus angrenzendenGebie- tenetc. Option 2 wird zur Umsetzung empfohlen. Als Grundstückseigentümer und Mitglied der Begleitkommission möchte ich mich für die gelungene und sehr informative Informations- Veranstaltung am 27.11.18 bedanken. Ich fühle mich nun zu den beidenTO-Punkten gut informiert! Zur Verbesserung der Ver- Zur Gebietserschließung ist nur Option 1 oder Option 2 notwendig.Option 2 wird zur Ge- bietserschließung empfohlen.Eine Ertüchti- gung der Fiduciastraße in der untersuchten Form (Option 1) zur grundsätzlichen Verbes- serung der Verkehrssituation soll als mittel- -5- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv kehrsführung (und Befriedung der Anwohner) im Baugebiet Säuterich würde ich Ihnen un- bedingt die Kombination der Option 1) du 2) empfehlen! Option 1) ist unbedingt notwendig um den Verkehr in Richtung FIDUCIA und AUTOBAHN abfließen zu lassen, Option 2) ist notwendig um den Verkehr in Richtung AUTOBAHN/KA abfließen zu lassen, ansons- ten ist ein Chaos am Schindweg vorpro- grammiert! fristige Option erhalten bleiben. Zur Erschlie- ßung des Baugebietes ist einAusbau zu- nächst nicht erforderlich. So wie es aus dem Verkehrsgutachten her- vorgeht lässt sich zusätzlicher Individualver- kehr (KFZ) durch das Wohngebiet nicht ohne massive Beeinträchtigungen (u.a. Lärm, Ab- gase, Stau, Flächenverbrauch) im bestehen- den Straßennetz aufnehmen. Gebäude wer- den i.d. Regel für 50 Jahre und mehr Le- bensdauer geplant. Das lokale und regionale Straßennetz ist bereits jetzt schon an der Ka- pazitätsgrenze und vermutlich in einigen Jah- ren komplett überlastet, wenn nicht sowieso alle CO2 emittierenden Fahrzeuge Fahrver- bot erhalten und sie damit obsolet werden. Sinnvoll wäre es, dieses Baugebiet bereits jetzt so attraktiv an öffentliche und alternative Verkehrsnetze anzuschließen, dass 1. so wenig wie möglich zusätzlicher KFZ-Verkehr entstehtund 2. auch die Anwohner der an- grenzenden Wohngebiete zum Umsteigen angeregt werden. Dies erhöht zugleich die nachbarschaftliche Akzeptanz des gesamten Projekts. Dabei könnte man neben weiteren Radwegen und ÖPNV-Haltestellen bzw. an- geboten auch über weitere Anreize wie kos- tenfreie oder-reduzierte Nutzung des ÖV nachdenken, was vermutlich auf Jahre billiger käme, als manche Variante der gezeigten Verkehrsplanung. Eine professionelle Ideen- findung und Planung hierzu hätte vor dem Kfz/Straßen Gutachten stattfinden sollen, dann hätte man sich auch einigen Aufwand für offensichtlich unbrauchbare Varianten sparen können. Aber es ist ja nicht zu spät, in diese Richtung verstärkt zu arbeiten und dies untersuchen zu lassen. Ggf. lässt sich hie- raus ein Modellprojekt verwirklichen, welches auch an anderer Stelle inspirierend wirkt. In diesem Zusammenhang weise ich auf das noch zu wenig beachtete städtische Projekt Grüne Stadt hin-grün bedeutet in diesen Fall auch weniger Straßen. Mit freundlichen Grü- ßen aus der Südweststadt nach Durlach Die Förderung des ÖPNV und des Radver- kehrs mitdenvorgeschlagenen Maßnahmen ist Bestandteil des Verkehrskonzeptesund sowohl für die neuen Bewohner, als auch die Anwohner der bestehenden Gebiete gedacht. Ich bin der Vertreter der örtlichen Vereine inDer Festplatz und das Vereinsheim sollen in -6- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Aue und stelle mir die Frage wie das Thema Festplatz und die Lage des Musikvereinsheim bei den Erschließungsüberlegungen berück- sichtigt wurde. Gibt es hierfür Ersatzflächen ? heutiger Lage bestehen bleiben. Die Anbin- dung an die B3 soll so nah und platzsparend wie möglich an die Oskar-Ullmer-Brücke ge- legt werden. Haben Sie bei Ihrer Verkehrsströme- Abschätzung die zu erwartenden Fiducia- Mitarbeiter des entstehenden Neubaus mit berücksichtigt? Ja. Mit dem Neubau für ca. 1000 Arbeitsplät- ze plant Fiducia zwar keine Erhöhung der Mitarbeiterzahlen, sondern nur eine Entspan- nung der derzeit beengten Raumsituation. Es wurde trotzdem ein Mitarbeiterzuwachs um +500 mit dem dazugehörigen Verkehrsauf- kommen in der Prognose unterstellt. ...Grundsätzlich wünschen wir uns im Rah- men des Beteiligungsverfahrens einen Dia- log, besser: einen echten Dialog, eine Dis- kussion auf Augenhöhe. Dazu gehört ein Zu- hören und Eingehen auf die Argumentation des GesprächsPARTNERS. In diesem Sinn ist eine Moderation mit suggestiven State- ments ("Ich kann nicht verstehen, wie die Bienen der Wechselkröte helfen sollen!" u.a.) und sind fixe Zeitvorgaben für die Bürger kein Dialog (auch wenn natürlich jeder an einem Abend auch wieder nach Hause möchte). Hier auf der Grundlage des aktuellen Infor- mationsstandes unsere Fragen und Forde- rungen:... Der Verkehrsgutachter berichtete, dass das vorhanden Straßennetz im Bereich der Ein- fahrt der Schlesierstraße in die Fiduciastraße und der Fiduciastraße in die Südtangente mit der Bebauung des Oberen Säuterich nicht mehr hinreichend leistungsfähig ist. Zur Pla- nungsgrundlage : Der Verkehrsgutachter do- kumentierte im Säuterich-Bestand, der direkt an das Neubaugebiet grenzt, der Göllnitzer und der Karpatenstraße mit vor Ort installier- ten Kameras im Juli 2018 eine Verkehrsbe- lastung von 350 Fzg.-Bewegungen täglich. In beiden Straßen zusammen befinden sich lt. Prüfung einer Anwohnerin 60 Wohnungen. Wenn 60 Wohnungen 350 Fzg.-Bewegungen täglich hervorrufen, dann sind das durch- schnittlich 5,83 Fzg.-Bewegungen je Woh- nung. Die vorgestellte „Verkehrsprognose“ geht jedoch für das gesamte Neubaugebiet Oberer Säuterich mit fast 400 Wohnungen zuzüglich Kindergarten, zuzüglich Senioren- heim von gerade mal 1100Fzg.-Bewegungen täglich aus. Herr Schwartz/Stadtplanungsamt verteidigte seine dieser „Prognose“ zugrunde- liegende theoretische Annahme von 2Fzg.- Bewegungen täglich je Wohnung. Diese An- nahme ist als Planungsgrundlage aber ganz Hol-und Bring-Dienste, Versorgungsfahrten, Medizinischen Dienste, Mitarbeiter-und Be- sucherfahrten etc. sind in den Berechnungen berücksichtigt. Die 1.100 Fahrten/Tag errechnen sich auf Basis der aktuellen Haushaltsbefragung der Stadt Karlsruhe zusammenfassend wie folgt: 385 WE x 2,2 Bewohner = 847 Bewohner Verkehr der Bewohner: 85 % der Bewohner unternehmen Fahrten an einem Tag ausgehend vom Gebiet (Rest der Fahrten erfolgt außerhalb, berücksichtigt sind darin auch Urlaub, Krankheit, Dienstreisen etc.) 38 % nutzen den Pkw, die Pkw-Besetzung beträgt 1,3 P/Pkw, 3,5 Wege pro Tag je EW werden durchgeführt 847 x 85 % x 38 % x 3,5 Wege /Tag / 1,3 P/Pkw = 736 Kfz-Fahren durch Bewohner + 90 Kfz-Fahrten durch Besucher, und Wirt- schaftsverkehr (Müll. Lieferungen etc.) (ohne Kita und Pflege) (5–15 % je Bewohner) -7- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv offenbar widerlegt durch die dokumentierte Messungdes Verkehrsgutachters!Die Hoch- rechnung auf Grundlage der Annahme von Herrn Schwartz von 2Fzg.-Bewegungen täg- lich je Wohnung, d.i. mit Zuschlägen(?) für Kindergarten und Altenheim 1.100 Fzg.- Bewegungen täglich im Planungsgebiet wi- derspricht aufgrund der Ergebnisse der im Juli 2018 durchgeführten Verkehrszählung ganz entscheidend einer Hochrechnung auf Grundlage dieser dokumentierten Verkehrs- zählung von 5,83Fzg.-Bewegungen täglich je Wohnung d.i. mit Zuschlägen(?) für Kinder- garten und Altenheim 3.200 Fzg.- Bewegungen täglich. Wie für die Wohnungen der Post-und Lieferverkehr, Müll-u. Rest- stoffsammlungen, Handwerker-und Hilfsein- sätze etc. dabei ausreichend berücksichtigt sind, ist unklar. Wie für Kindergarten und Al- tenheim die Hol-und Bring-Dienste, Versor- gungsfahrten, Medizinischen Dienste, Mitar- beiter-und Besucherfahrten etc. dabei aus- reichend berücksichtigt sind, ist unklar. 10. Die vom Stadtplanungsamt/H. Schwartz vor- gegebene Prognosegrundlage und die tat- sächlich gemessenen Fzg.-Bewegungen im und um dasPlanungsgebiet fallen so weit auseinander, dass wir eine solche Prognose als Planungsgrundlage nicht anerkennen können. 11. Wir fordern eine Verkehrsprog- nose mit realistischen Werten. 12. Wir fordern eine Erschließungsplanung aufgrund realisti- scher Prognosen. 13. Welche Planzahlen ge- denkt das Stadtplanungsamt einer funktions- fähigen Erschließungsplanung nun zugrunde zu legen? C) zum Verkehrsfluss Richtung Südtangente/B3 14. Um die prognostizierten und die bereits heute bestehenden Probleme und Gefährdungenzu lösen oder zumindest zu reduzieren, auch die eines für viele Jahre unvermeidlichen Baustellenverkehrs von gro- ßen LKWs, wäre unseres Erachtens eine An- bindung der verlängerten Steiermärker Str. in alle Fahrtrichtungen an die Südtangente die Lösung der Wahl und die logische Konse- quenz aus der (selbst der zu niedrig) ge- schätzten Verkehrsentwicklung-so haben wir die Konsequenzen aus der Verkehrszäh- lung und dem Verkehrsgutachten am 26.11.2018 verstanden. 15. Der Einwand, südlich der Südtangente handele es sich um ein Landschaftsschutzgebiet, ist als Ableh- nungsgrund sehr schwer nachvollziehbar, da dort erst in der jüngsten Vergangenheit eine + 288 Kfz-Fahrten für Kita-und Pflege (Be- schäftigte, Besucher, Ver-und Entsorgung sowie Bringen-und Holen Kita) = 1114 Kfz-Fahrten / Tag Der Neuverkehr wird damit aus einer Ver- kehrserzeugungsberechnung abgeleitet. Zentrale Kenngröße ist hierbei die Durchfüh- rung von 3,5 Wegen je Bewohner und Tag. Dies entspricht dem gängigen Mobilitäts- Mittelwert, welcher generell nur sehr geringe Streuungen aufweist, insbesondere je größer das betrachtete Gebiet ist.Zu beachten ist hierbei auch, dass diese Kennziffern sich auf alle Einwohner (d.h. inkl. Kinder und im- mobile Personen)beziehen.Eine direkte rechnerische Ableitung des Verkehrsauf- kommens aus dem vorhandenen Verkehr im bestehenden Netz ist hingegen nicht zulässig und führt aufgrund der sehr geringen Grund- gesamtheit der nur 65 Wohnungen in der Karpatenstraße zu falschen Ergebnissen. Würde man die 65 Wohneinheiten in Relation zu den ermittelten 350 Fahrten in der Karpa- tenstraße setzen, so würden sich ca. 9-10 Wege je Bewohner im Bestand ergeben. Eine derart hohe Wegehäufigkeit ist nicht plausibel und kommt in der Realität nicht vor. Unab- hängig von der Lage in Deutschland werden recht einheitlich 3 bis 4 Wege je Bewohner pro Werktag durchgeführt. Es ist daher davon auszugehen, dass der in der Karpatenstraße gemessene Verkehr von 350 Kfz/d nicht alleine durch die dortigen Be- wohner verursacht wird, sondernauchande- re Quellen und Ziele hat. In der Karpaten- straße können dies sein: -Verkehr in Richtung Landwirtschaft,Klein- gärtenoder Grüncontainer -Freizeit-und Spazierverkehr in Richtung Wiesen und Felder -Verkehr von und zur Haltestelle (Bringen- undHolen, Park+Ride in kleinem Umfang) -Parksuchverkehr aus angrenzenden Gebie- tenetc. Zu 10:Die Prognose in der durchgeführten Form (s.o.) ist wesentlich genauer als die Be- obachtung einzelner Stichproben. Diegrund- legendenMobilitätskennziffern wurden erneut in der 2017er „Mobilität in Deutschland“ Er- -8- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv weit mehr Platz beanspruchende Tankstelle gebaut wurde und zudem das Landschafts- schutzgebiet ebenfalls erst in, jüngsterVer- gangenheit festgelegt worden ist. Bei diesem Punkt wäre zu klären, welches die beste Stel- le für eine Anbindung wäre. Es gilt hier, die Interessen der Bürger als Verkehrsteilneh- mer, als Besucher des Festplatzes und auch die Interessen der landwirtschaftlichen Be- triebe einzubeziehen. Wir fordern einen Bür- ger-Dialog mit den Entscheidungsträgern und den Planern auch zur Erschließung des Obe- ren Säuterich. 16. Wie könnte ein Voll- Anschluss z.B. der verlängerten Steiermärker Str. an die Südtangente gestaltet werden, um einer realistischen Verkehrs-Prognose ge- recht zu werden? 17. Ab welcher Steigerung des Verkehrsaufkommens sieht die Stadt Karlsruhe ggf. den Bedarf einer direkten Füh- rung auf die Südtangente z.B. in Verlänge- rung der Steiermärker Str.? 18. Wie soll künf- tig der wachsende Gewerbeverkehr der bei- den Großgärtnereien geführt werden? 19. Sollen Schindweg und Karpatenstraße dem jahrelangen Baustellenverkehr zur Verfügung stehen? 20. Auf wieviele LKW täglich ist der Baustellenverkehr über welchen Zeitraum re- alistisch zu schätzen? 21. Wie könnte dieser Baustellenverkehr alternativ geführt werden? D vereinfachter neuer Straßenkreuzungsbe- reich durch Führung der Fiduciastraße direkt auf die Umgehung Wolfartsweier Vom Ver- kehrsgutachter abgelehnt wurde die von uns geforderte Zusammenfassung der Fiducia- straße. und der Umgehung Wolfartsweier zu einer einzigen Ampelkreuzung an der Südtangente. Im Gegensatz dazu sind wir überzeugt, durch diese korrigierte Straßen- führung wird-der Verkehrsfluss eindeutiger und klarer nachvollziehbar und damit auch die Unfallhäufigkeit verringert,der Nettoflä- chenverbrauch verringert, weil das bestehen- de längere Stück Fiduciastraße zwischen Schlesier Straße und alter Einmündung Südtangente renaturiert würde.-ermöglicht, die Kleingartenfläche nach Osten zu erwei- tern und/oder die Naturflächen nach Westen- eine Erweiterungsfläche der Bebauung oder besser der naturnahen Flächen im Oberen Säuterich nach Westen möglich-sich in der Gesamtschau eine positive Ökobilanz im Vergleich zum Bestand und der derzeitigen Planung ergeben. 22. Welcher erhöhte Be- darf an Fahrbahnen und Flächen–der Ver- hebung bestätigt. Zu 11: Die Verkehrsprognose ist realistisch, s.o. Zu 12: Es wurden Prognosen jeweils „zur si- cheren Seite hin“ erstellt. Selbst im unwahr- scheinlichen Fall, dass mehr Verkehr als prognostiziert entsteht, ändert dies in diesen verkehrlichenGrößenordnungen nichts an der grundsätzlichen Erschließungsplanung. Zu 13: Die im Verkehrsgutachten prognosti- zierten Verkehrsmengen. Ansonsten s.o. Zu 14:Die Frage nach einem Vollanschluss wurde ausführlich im Gutachten behandelt. Das Verkehrsgutachten empfiehlt entweder Option 1 oder Option 2. Eine Anbindung an die B3 in / aus alle Fahrtrichtungen ist nicht darstellbar, wederals Brückenlösung, noch als Kreisverkehr, noch als Ampelkreuzung. Zu 15: Das LSG ist nicht der entscheidende Punkt, siehe Angaben im Verkehrsgutachten und Punkt 14. Zu 16: Mögliche Gestaltungen eines Vollan- schlusses an die B3 sowie deren verkehrliche Wirkungen wurden im Gutachten aufgezeigt. Ein Vollanschluss kommt gemäß Gutachten allerdings nicht in Betracht. Zu 17: Eine direkte Gebietsausfahrt auf die B3 in Fahrtrichtung Südtangente in Verlänge- rung der Steiermärker Straße ist Bestandteil der vorgeschlagenen Option 2. Zu 18: Alle heute bereits bestehenden Stra- ßenverbindungen sind weiter nutzbar. Zu- sätzlich würde die Möglichkeitder direkten Ausfahrt auf die B3 in Fahrtrichtung Südtan- gente bestehen, ohne z.B. den Schindweg in Richtung B3 befahren zu müssen. Zu 19-21: Die Planung und Abwicklung der Baustellenverkehre ist nicht Bestandteil des Rahmenplans, sondern erfolgt im Zusam- menhang mit der konkreten Erschließungs- planung des Gebietes. Zu D: Die Zusammenfassung der beiden Teilknoten an der B3 zu einemeinzigen Kno- tenpunkt wurde untersucht (Planfall 2a) und aus Leistungsfähigkeitsgründen als nicht rea- -9- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv kehrsplaner sprach von „riesig“–könnte denn durch diese Zusammenfassung in eine einzige Kreuzung nach Rückbau der alten Trasse und nach Verlegung der alten Fuß- gängerbrücke nach Meinung des Ver- kehrsgutachters konkret entstehen? 23. Wieso/ggf. wieviel soll diese zusammenge- fasste Kreuzung in der Summe mehr Flächen verbrauchen, als die vorhandenen beiden Einmündungen? E zur neuen Haltestelle Bus Linie 47 Eineneue Haltestelle im Bereich des Neubaugebietes für die Schnelllinie 47 zum Hauptbahnhof wäre für die Anwohner ein deutlicher Gewinn. Ein schallgeschützter Zu- gang durch den Lärmschutzwall sollte mach- bar und gut integrierbar sein. 24. Wie könnte die Anbindung an die Planungsfläche einge- bunden und gestaltet werden? F zum Rad- weg entlang der Südtangente Wir unterstüt- zen den Gedanken eines Anwohners, einen durchgehenden Radweg vom Zündhütle Richtung Innenstadt über/neben/nahebei des Oberen Säuterich zu führen. Esist zu unter- suchen, wo ein Radweg vom Zündhütle bis zur Einmündung Fiduciastraße am besten anzubinden wäre, evtl. mit einer Verbindung durch den Lärmschutzwall bei dem Zugang zur angedachten Bushaltestelle. Desweiteren wäre eine gute Anbindung an den Oberwald und die Spielvereinigung über die Oskar- Ulmer-Brücke oder am Umspannwerk gele- gene (nach Zusammenfassung der Kreuzung neue) Brücke sehr sinnvoll. 25. Wie könnte die Führung und Vernetzung im/am Pla- nungsgebiet eingebunden und gestaltet wer- den?... lisierbar bewertet.Der im Planfall 2a darge- stellte Ausbau stellt bereits den unter ent- wurfstechnischen und sicherheitstechnischen Aspekten maximal sinnvollmöglichen Ausbau in der vorhandenen Örtlichkeit dar. Ein mögli- cher Erhalt der Fußgängerbrücke hat auf die Berechnungen keinen Einfluss. Wollte man hier einen leistungsfähigen Kno- ten konzipieren, müssten überlastete Ströme (z.B. der zweistreifige Linkseinbieger von Wolfartsweier zur Südtangente) dreistreifig ausgebaut werden. Vergleichbare Beispiele sind in Karlsruhe nicht vorhanden und sind sicherheitstechnisch bedenklich bzw. in der Fortführung nach Westen ohnehin nicht dar- stellbar.Eine weitere Abwägungvon Vor-und Nachteilen erübrigt sich daher. Zu 24: Eine attraktive Fuß-und Radwegver- bindungen zu einer möglichen neuen Halte- stelle der Linie 47 im Bereich der Einmün- dung B3/Fiduciastraßewäre Bestandteil der folgenden Überarbeitung des Rahmenplans. Zu 25: Ein direkter Radweg auf der Nordseite der B3 mit geeigneter Verknüpfung nach Aue und entlang der Fiduciastraßewäre Bestand- teil der folgenden Überarbeitung des Rah- menplans. Ich finde die Option 2 (Planfall P6) mit dem Minikreisel in derFiduciastr. und der Ausfahrt verlängerte Steiermärker Str. auf die Südtan- gente gut. So würde die Verkehrszunahme zumindest etwas entspannt werden Option 2 wird zur Umsetzung empfohlen. Insgesamt ein gutes und schlüssiges Ver- kehrsgutachten! Weitere Anregungen: ÖPNV: Zusätzlich zur vorgeschlagenen Bushaltestel- le weitere zusätzliche Bushaltestelle Linie 47 Höhe Steiermärker Str./Oskar-Ulmer-Brücke; zusätzlich Wiederbelebung Tram Linie 8 mind. im 20 min Takt Rad: vorgeschlagene Radwege sinnvoll, Aufnahme Oberer Säuber- lich + ganz Aue in Fächerrad-Gebiet (Freie Leih-und Abstellzone) Auto: gute Varianten- empfehlung, kein Vollanschluss an B3 in Hö- Prüfung einer weiteren Haltestelle im Rah- men der vertieften Planung. Prüfung der Aufnahme Aues in die Kernzone des Fächerrads bei nächstem Vertragsup- date. -10- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv he Steiermärker Str, da sonst Umleiterver- kehr bei Autobahnumleitung befürchtet. Bitte die 1400 KFZ/Tag der Raumfabrik bei B3 Anschluss beurteilen! Frage unklar. Die Entwicklungen an der Raumfabrik wurden verkehrlich im Prognose- Nullfall berücksichtigt(1400 Kfz/d)und eben- so in jedem Planfall. ...Bleibt zu Hoffen das die Ausfahrt auf die Südtangente ausschließlich in Richtung Karlsruhe in Verlängerung der Steiermärker Straße auch tatsächlich kommt und nicht wieder zerredet wird. Das diese Ausfahrt nach dem Vereinsheim vom Musikverein Aue auf die Südtangente geführt wird und nicht durch den Festplatz. Anhand der heftigen Debatte um den Verkehr zeig sich doch wie wichtig den künftigen Bewohnern das eigene Auto ist. Bei der Planung sind deshalb auch genügend Tiefgaragenplätze zu schaffen. Mindestes einen pro Wohnung. Option 2 mit Ausfahrt auf die Südtangente wird zur Umsetzung empfohlen. Eine optimal aufalle Belange ausgerichtete Lage der Ausfahrt wäre Bestandteil der fol- genden Überarbeitung des Rahmenplans. Kenntnisnahme. Die Anzahl notwendiger Stellplätze wird im Rahmen der folgenden Verfahrensschrittebearbeitet. Bei den Zufahrtswegen in das neueViertel sollte auch die Situation für Fußgänger und Radfahrer berücksichtigt werden. Insbeson- dere im südlichen Teil der Steiermärkerstraße fehlt bisher ein Gehweg. Auch führt über die- se Straße eine Anbindung zu wichtigen Rad- wegen in die Nachbargemeinden. Wenn in Zukunft der Autoverkehr in diesem Bereich stark zunimmt, dann sind hier besondere Maßmahmen zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer notwendig, z.B neue Gehsteige und/oder ein separater Radweg. Falls ein Kreisel in der Schlesierstraße gebaut werden sollte, sind hier ebenfalls die Fußgänger und Radfahrer zu berücksichtigen. Die Berücksichtigung der Fußgänger-und Radfahrerführung in den genannten Berei- chen ist Bestandteil der folgenden Überarbei- tung des Rahmenplans.Zur weitgehenden Entflechtung des Kfz-Verkehrs von den Rad- verkehrsströmen Tiefentalstraße–Zündhütle –Karlsruhe im Bereich der Steiermärker Straße ist eine direkte Radwegführung paral- lel zur B3vorgesehen. Die Karpatenstr. und Schlesierstr. muss auf jeden Fall entlastet werden. Nutzungder Oskar Ulmer Brücke. Ein-und Ausfahrt nur in Richtung Autobahn Südtangende. Also Plan- fall P2 ohne Anbindung Richtung Zündhütle Wolfartsweier. Um Durchgangsverkehr zu vermeiden darf auf keinen Fall die Umfah- rungsstraßen Fiducia-Killisfelstraße, Rom- melstraße, B3 weiter beschränkt werden ( z.B. Tempo 30). Um den Verkehrsfluss in der Killisfeldstraße zu verbessern könnte man von der Ottostraße kommend über eine Linksabbiegerspur nach dem Kreisel zum Aldi und der Tankstelle nachdenken Der Querschnitt der Oskar-Ullmer-Brücke ist nicht ausreichend zur konfliktfreien Abwick- lung aller Ströme. Mit der vorgesehenen Anbindung entstehen keine nennenswerten Behinderungen auf der B3. Kenntnisnahme. Ich bin Anwohner/Eigentümer eines Einfami- lienhauses in der Karpatenstr. und somit di- rekt von der Baumaßnahme betroffen. Da ich bei allen Sitzungen anwesend war, möchte -11- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv ich mich auch dazu äußern. Ich denke es ist nicht zumutbar, dass der Verkehr aus dem Neubaugebiet ausschließlich über die Karpa- tenstr. aus-und einfließt.Zwar würde nach ihrem Vorschlag morgens der abfließende Verkehr über die einfache Anbindung an die B3 gehen, jedoch alle "Heimkehrer" würden über die Karpatenstr. einfließen. Dies bedeu- tet ein vielfaches des jetzigen Aufkommens. Dies wird auch durch einenKreisel, für den es meines Erachtens keinen Platz gibt, auch nicht besser. Auch ist die Parksituation mit- lerweile so, dass man nur noch im ZickZack durch die Karpatenstr. fahren kann. Wahr- scheinlich ist es jedoch so, dass die paar Häuser in der Karpatenstr. im Vergleich zu 400 neuen Wohneinheiten keine Rolle spie- len und von den Verkehrsplanern als nicht re- levant eingestuft werden. Eine optimale Ver- kehrsregelung kann es nur über einen Voll- anschluß an die B3 geben. Mit der vorgeschlagenen Option verteiltsich der Verkehr auf mehrere Äste und nicht aus- schließlich auf die Karpatenstraße. Im vorgeschlagenen Planfall 6 lässt sich die Zusatzbelastung der Karpatenstraßegegen- über dem Planfall 1in etwa halbieren (+ca. 360 Kfz/d). EinefürAue insgesamtverträgliche Ver- kehrserschließung des neuen Wohnquartiers zu entwickelnwar der maßgebliche Grund für die Erstellung des umfangreichen Verkehrs- gutachtens und für die Wahl der empfohlenen Erschließungsvariante. Die von Ihnen vorgestellten Konzepte sind so nicht hinnehmbar. Die Zahlen und die Inter- pretation der Erhebungen stimmen mit Si- cherheit mit der Realität nicht überein. Man fühlte bei der letzten Zusammenkunft / Info- veranstaltung am 26.11.18 einfach nicht ernst genommen und als Bürger hintergangen. Auf viele Fragen wurde ganz einfach ausgewi- chen. Wir akzeptieren eine alleinige Ver- kehrsführung über die Karpatenstr. während der Bauphase und auch später grundsätzlich nicht. Ich plädiere für eine Lösung die das neue Baugebiet direkt mit Zu-, und Abfahrt an die Südtangente so wie eine Befahrung über den Schindweg vorsieht. Die Untersuchung basiert auf tatsächlich ge- messenen Verkehrszahlen an 12 Messstellen und kann insofern als äußerst valide angese- hen werden. Mit der vorgeschlagenen Option verteilt sich der Verkehr auf mehrere Äste und nicht aus- schließlich auf die Karpatenstraße. Ein Anschluss an die B3 (Option 2) ist aus unserer Sicht zwingend erforderlich, um die jetzt schon überlastete Karpatenstraße (Be- weis: Ergebnis des Gutachtens) zu entlasten. Die neue Variante Option 1 entlastet die Kar- patenstraße nicht, sondern lediglich die Schlesierstraße, da hier dann weniger Rück- stau zu erwarten ist. Die bereits jetzt überlas- tete Karpatenstraße müsste den gesamten Verkehr des neuen Baugebiets jedoch trotz- demzusätzlich aufnehmen. Wir bitten ein- dringlich darum, nicht den selben Fehler wie bei der Tankstelle an der Südtangente zu machen. Hier haben die Anwohner geahnt und kommuniziert, dass es zu Verkehrsprob- lemen kommt und Recht behalten. Die Stadt hat aber nicht darauf gehört und gesagt, wir Option 2 mit Ausfahrt auf die B3 wird zur Um- setzung empfohlen. Nicht die Karpatenstraße ist überlastet, son- dern die Ausfahrt der Schlesier Straße nach links in Richtung Südtangente. -12- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv probieren es erst einmal aus und steuern dann ggf. nach. Es ist nicht vertretbar, hier erneut diesen Fehler zu begehen. Die Stadt sollte es dieses Mal nicht wieder zu Lasten der Anwohner "besser wissen" und es erst einmalauf die einfache Art versuchen. Der Anschluss an die B3 ist zudem gerechtfertigt, da das RP laut Aussage der Stadt sagte, ein Abschluss kommt dann in Frage, wenn nach- gewiesen ist, dass die bestehenden Struktu- ren den Verkehr nicht aufnehmen können. Dies istmit dem Gutachten eindeutig belegt. ich finde es schonmal gut, dass endlich ein Verkehrsgutachten durchgeführt und damit klar wurde, dass das jetzige Verkehrsnetz die Last an Fahrzeugen nicht mehr tragen kann. Ich stehe selbst jeden Morgen an der Aus- fahrt Schlesier Str. auf die Fiduciastr. und komme erst nachlangem Warten raus auf die Südtangente, weil von beiden Seiten ständig Verkehr kommt. Abends sieht es nicht besser aus. Dann gibt es Rückstau auf der Fiduci- astr. von der Ampel-Kreuzung bis hin zum Skaterplatz. Es braucht also unbedingt eine Lösung, wie man schnell aus Aue heraus- kommt, ohne dass der Umgehungsverkehr durch Aue durchfließt! Mein Favorit wäre die direkte Ausfahrt über die Steiermärker Str. auf die B3, weil damit vor allem der neuhin- zuziehende Verkehr eine schnelle Ausfahrt hat, ohne in das alte Aue einfallen zu müs- sen. Aber eine Lösung der Ampel Fiducistr zur Südtangente sollte auch unbedingt ge- funden werden, um den Rückstau zum Feier- abend zu reduzieren. Gerne mit den vorge- schlagenen zwei Abbiegern, oder noch bes- ser die bisherige Abbiegerspur ohne Ampel und dafür nur eine Spur von Zündhütle Rich- tung Autobahn. Die B3 ist auf der Strecke ohnehin nur einspurig. Das kann so belassen werden, bis die weitere Spur von der Fiduci- str. hinzukommt. Option 2 mit Ausfahrt auf die B3 wird zur Um- setzung empfohlen. Zur Gebietserschließung ist nur Option 1 oder Option 2 notwendig. Option 2 wird zur Ge- bietserschließung empfohlen. Eine Ertüchti- gung der Fiduciastraße in der untersuchten Form (Option 1)oder anderweitigzur grund- sätzlichen Verbesserung der Verkehrssituati- on soll als mittelfristige Option erhalten blei- ben. Zur Erschließung des Baugebietes ist ein Ausbau zunächst nicht erforderlich. Den Ausführungen der Herren Pfeiffer und Pittl schliesse ich mich voll umfänglich an. Al- le "Bürgerbeteiligungen" zum Oberen Säute- rich hinterlassen bei mir den Eindruck, dass die Stadt Karlsruhe auch hier wieder. die Strategie verfolgt: Gutachten nur zielorientiert zu schönen und alle vom Bürger vorgebrach- ten Argumente nicht zu berücksichtigen bzw. abzuschmettern. Dies dann auch noch mit der Aussage-erst abwarten und dann viel- leicht reagieren-ab zu tun. Ganz unerträglich Alle Anregungen und Planfälle aus der Bür- gerschaft hat die Stadt in einem aufwändigen Verkehrsgutachten ergebnisoffen prüfen las- sen. Die Vorschlagsvariante beruht auf einer dieser Anregungen. DieKritik ist daher weder begründet noch nachvollziehbar. -13- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv empfinde ich die Haltung der Planer gegen- über bestehender, von der Stadt selbst be- auftragter Gutachten, zum Lärmschutz, Klima -und Umweltschutz. Ich sehe hier keinen er- gebnisoffenen Dialog. Sehre geehrtes Planungsteam der Stadt Karlsruhe, grundsätzlich verstehe ich, dass zusätzliche Wohnflächen dringend benötigt werden. Das unterstütze ich. Jedoch muss das in aller Hinsicht verträglich bleiben insbe- sondere in Bezug auf den Verkehr. Ich lehne beide Verkehrskonzeptvarianten ab. Eine Er- weiterung um ca. 800 Bewohner + Gewerbe- betriebe (Altenheim, Kindergarten, ...) ist er- heblich, die Verkehrsmaßnahmen sollen je- doch auf minimale Anpassungen begrenzt sein.-Der Verkehrsvorschlag von Pfeif- fer/Plitt (Verlängerung Fiduciastraße mit di- rektem Anschluss an die Umfahrung Wol- fartsweier) sollte ernsthaft geprüft werden. Annahmen für Fahrten pro Wohnung und Tag anhand realitischer Daten geschätzt und er- gebnisoffene Simulationen durchgeführt wer- den.-Zusätzlich sollte am Ende der Schlesi- er Straße mit der Fiduciastraße ein Kreisver- kehr analog zur Ostmarkstraße/Fiduciastraße entstehen: dort hat er den Verkehr maßgeb- lich entlastet (und die Umwelt geschont). Schon heute in der Rush-Hour fahren wir ei- nen Umweg über die Ostmarkstraße Kreisel, da linksabiegen aus der Schlesier-Straße in die Fiducia Straße kaum gefahrlos möglich ist. Die Querung dieser Kreuzung ist für Kin- der und auch erwachsene Radfahrer gefähr- lich.-Die Verkehrsplanung sollte ein Konzept für Radfahrer und Fußgänger in Richtung Wolfartsweier (z.B. entlang Südtangente), von der Tankstelle und zur Kreuzung Fiduci- astraße/Schlesier Straße mit sicherem Über- weg zum Skaterplatz (Anbindung Radroute Innenstadt) und jeweils umgekehrt berück- sichtigen.-Eine zusätzliche Haltestelle der Buslinie 47 am oberen Säuterich/Nahe Tank- stelle ist dringend erwünscht.-Im Laufe der mehrjährigen Bauarbeiten müsste bereits ei- ne (provisorische) Auffahrt zur Südtangente zurVerfügung stehen, um den Bauverkehr nicht durch das bestehende Wohngebiet zu führen.-Planerisch wäre es wichtig direkt Parkflächen für Carsharing (z.B. Stadtmobil) vorzusehen. Meine Zustimmung findet das aktuelle Konzept nicht. Hier muss dringend nachgebessert werden und zwar nicht nur in Marginalien. Alle Varianten wurden ernsthaft und ergeb- nisoffen geprüft. Anregung wurde geprüft, siehe Gutachten. Alle diese Hinweise wurden bereits in der Stufe 1-Phase gebracht undder Verkehrsun- tersuchung als Randbedingung mitgegeben. Ein direkter Radweg auf der Nordseite der B3 mit geeigneter Verknüpfung nach Aue und entlang der Fiduciastraßeist Bestandteil des vorgeschlagenen Verkehrskonzeptes. Einemögliche neue Haltestelle der Linie 47 im Bereich der Einmündung B3/Fiduciastraße ist Bestandteil des vorgeschlagenen Ver- kehrskonzeptes. Kenntnisnahme. Geeignete Carsharing- Standorte werden im Rahmenplan gekenn- zeichnet. -14- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Zurückkommend auf unser Gespräch am 26.11.18 bei der Informationsveranstaltung in der Karlsburg, möchten wir nochmals auf die 4 Punkte, die uns bewegen eingehen, denn sie sind uns wichtig. 1. Wir favorisieren einen Knotenpunkt westlich der jetzigen Kreuzung B3/Fiduciastr.-so würde die jetzige Kreu- zung wegfallen-bis auf die Zu-und Abfahrt zur Tankstelle. Eine Überlegung wäre doch den aus der Tankstelle kommenden Verkehr nach links, dann nach rechts um das Um- spannwerk herum zur B3 zu führen um zur BAB oder Südtangente zu gelangen (großer Knoten). 2.Öffnung rechts rein undrechts raus Lösung ins neue Baugebiet, eine Links- abbiegerspur wäre ohne große Probleme möglich, da ursprünglich die Südtangente als 4-spurige Straße geplant war. Wir wollen kei- nen Verkehr auch keinen Baustellenverkehr weder im Schindweg noch auf der verlänger- ten Steiermärkerstr. in Richtung Oskar- Ulmer-Brücke, da dort landw. Verkehr mit überbreiten Maschinen von und zum Anbau- gebiet fährt. 3. Fahrradweg vom Zündhütle über den Schindweg-Steiermärkerstr. auf dem Lärmschutzwall über die neue Anbin- dung Baugebiet(Grünes Tor) dann über eine Brücke Richtung Oberwald/Spielvereinigung Aue mit all seinen Sporteinrichtungen zum Hbf. und zur Stadtmitte Kinder, Sportler usw. könnten diesen Übergang nutzen um unge- fährdet über die Straßen zu kommen. 4. Bus- linie in RichtungHbf. sollte in das neue Bau- gebiet fahren, um den Bürgern dort eine schnelle Verbindung in die Stadt und zum Hbf. zu ermöglichen Gerne sind wir bereit zu einer Begehung oder Besichtigung des jetzi- gen Zustandes (Vororttermin) Die Zusammenfassung derbeiden Teilknoten an der B3 zu einem einzigen Knotenpunkt wurde untersucht (Planfall 2a) und aus Leis- tungsfähigkeitsgründen als nicht realisierbar bewertet. Räumlich ist die Anlage einer Linksabbiege- spur möglich, allerdings würde dies zwangs- läufig eine Signalisierung erfordern, was in Planfall 2 untersucht wurde. Der Schindweg könnte mit der vorgeschlage- nen Variante entlastet werden (-140 Kfz/d), die Steiermärker Straßeals „Zubringer“ zu der neuen Gebietsausfahrtwürde zwangsläu- fig mehr Verkehr aufnehmen müssen(+710 bzw +920 Kfz/d), allerdings ausgehend von sehr geringen Bestandsverkehrsmengen. Ein direkter Radweg auf der Nordseite der B3 mit geeigneter Verknüpfung nach Aue und entlang der Fiduciastraßeist Bestandteil des vorgeschlagenen Verkehrskonzeptes. Die genaue Lage erfolgt in Abstimmung mit der Rahmenplanung. Eine Führung der Buslinie durch das Wohn- gebiet würde einerseits das Verkehrsauf- kommen im Gebiet und den Zu-und Ablauf- strecken erhöhen und andererseits zu Fahrt- zeitverlängerungen führen. Liebe Vertreter der Stadt, liebes Planungsbü- ro, wir wünschen uns, dass Sie folgende Punkte berücksichtigen: Ausbau Fahrradwe- ge von Aue nach Karlsruhe: zum einen: Ver- längerung des Weges durch den Wald ent- lang der Südtangente ohne Umweg über Ot- tostraße, plus Zebrastreifen oder Fußgänger- ampel über die Fiduciastraße beim Skater- platz zum zweiten ein Fahrradweg, der auch in der Dunkelheit von Frauen und Jugendli- chen befahren werden kann. Hierfür eignet sich weder ein Weg durch den Wald noch der aktuelle Fahrradweg über die Ottostra- Kenntnisnahme, allerdings kein direkter Zu- sammenhang zur Erschließungsplanung Säu- terich. Die Planung des Übergangsmit Prüfung ei- ner geeigneten Querungsanlageerfolgt zu- sammen mit der mittelfristig vorgesehenen Ertüchtigung der Fiduciastraße (Option 1). -15- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv ße/Wolfartsweierer Brücke. Wünschenswert wäre z.B. eine 3. Strecke oder Umbau der bestehenden Strecke über Ottostraße-> hel- ler, bewachter, keine Prostitution, etc. Warum keine Ausfahrt auf die Südtangente aus der Mitte des Wohngebiets(statt Steiermärker Str.), damit die gesamten neuen Bewohner diese Ausfahrt nutzen und nicht nur der Teil, der in der Nähe der Steiermärker Straße wohnt? Warum wird keine Einfahrt von der Südtangente aus Ri Zündhütle kommend eingeplant? Als Begründung wurde bisher angemerkt, dass es aus dieser Richtung kaum Verkehr gibt. Das erleben wir täglich anders. Abgesehen davon-der Mehrauf- wand müsste aus unserer Sicht minimal sein, warum kann man nicht einfach noch eine Ausfahrt zumindest aus dieser Richtung ein- planen? Sind die 2000 zusätzlichen Mitarbei- ter, die bei der Fiducia aufgrund des Neubaus des Fiducia Campus zukünftig arbeiten wer- den, berücksichtigt? Hierdurch wird die Ver- kehrsbelastung auf der Fuducia-Straße un- abhängig vom Neubaugebiet deutlich steigen. Die vorgesehene Lage ermöglicht auch Be- standsverkehren aus Aue eine direkte Aus- fahrt auf die Südtangente, ohne durch das neue Wohngebiet fahren zu müssen. Unab- hängig davon kann aus dem gesamten Neu- baugebiet über die neue Anbindung gefahren werden, was auch attraktiver sein wird als ei- ne Ausfahrt über Karpatenstraße-Schlesier Straße-Fiduciastraße. Die Einfahrt aus dieser Fahrtrichtung würde nach der Prognose des Planfalles 3 nur von ca. 70 Fahrzeugen genutzt und würde dem- zufolge unnötige Eingriffe in denFestplatz oder andere Flächensowie eine zusätzliche Verknüpfung mit den übrigen Erschließungs- flächennotwendig machen. Mit dem Neubau für ca. 1000 Arbeitsplätze plant Fiducia zwar keine Erhöhung der Mitar- beiterzahlen, sondern nur eine Entspannung der derzeit beengten Raumsituation. Es wur- de trotzdem ein Mitarbeiterzuwachs um +500 mit dem dazugehörigen Verkehrsaufkommen in der Prognose unterstellt. Bitte bedenken Sie bei der Erschließung, dass eine, so wie sie vorgestellt wurde, "ver- einfachte" Ausfahrt ausder Schlesier Straße das Problem nicht löst. Diese schon heute sehr stark befahrene Wohngebietsstraße wird durch ein neues Wohngebiet noch stärker be- lastet. Der Planfall (P1 optimiert) kann allen- falls eine Ergänzung zu einem RICHTIGEN Konzept sein. Dennoch sollte durch Zu- kunftsprojekte, wie die Erweiterung der Fidu- cia, Ikea und der dm-Zentrale unabhängig vom Wohngebiet oberer Säuterrich über eine ampelfreie Abbiegung der Fiducia-Str. auf die Südtangente nachgedacht werden. Da es früher leider ohne Ampel nicht unfallfrei ge- klappt hat, würde eine Einfädelspur Abhilfe schaffen. Die Problematik, dass Aue nicht durch eine neue Attraktive Verkehrsanbin- dung „überflutet“ werden sollte, könnte gelöst werden, indem man die Anbindung des neu- en Wohngebiets unabhängig vom alten Ver- kehrsnetz gestaltet. Ob das praktikabel ist können Verkehrswissenschaftler sicherlich beantworten. Nochmals ein Plädoyer meiner- seits, eine Anbindung des neuen Wohnge- biets über die B3/Südtangente vorzunehmen. Zumindest eine Einfädelspur aus demWohn- gebiet heraus. (Planfall P6) muss entwtehen. Option 2 mit Ausfahrt auf die B3 wird zur Um- setzung empfohlen. Eine Ertüchtigung der Fiduciastraße in der untersuchtenForm (Option 1)oder anderwei- tigzur grundsätzlichen Verbesserung der Verkehrssituation soll als mittelfristige Option erhalten bleiben. Zur Erschließung des Bau- gebietes ist ein Ausbau zunächst nicht erfor- derlich.Eine Einfädelspur würde keine Ver- besserung bringen, weil dadurch die notwen- digen Verflechtungslängen nach links in Rich- tung Umgehung Wolfartsweier nicht mehr gegeben wären. Eine ausschließliche Anbindung des Wohn- gebietes an die B3 wäre nicht praktikabel. Ein Wohngebiet sollte immer redundantüber mindestens zwei Anbindungen verfügen (Ha- variefälle, Baustellen etc). Option 2 mit Ausfahrt auf die B3 wird zur Um- -16- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Wirkliche Entlastung würde allerdings nur ei- ne Anbindung in beide Richtungen bringen. setzung empfohlen. Ich bin für Option 2, Direktanschluss an die Südtangente. Option 2 mit Ausfahrt auf die B3 wird zur Um- setzung empfohlen. Es istwichtig nicht nur eine Ausfahrt auf die B 3 sondern auch eine Zufahrt von Osten, also vom Zündhütle, einzuplanen. Um in das Neu- baugebiet einzufahren und somit den Schindweg zu entlasten und nicht wie Herr Schwartz im Foyer der Karlsburg meinte,daß alle in den Hofladen fahren durch den Schindweg. Habe ich das verständlich er- klärt?Mit Sicherheit kommt viel Verkehr aus Pforzheim, Pfinztal und Ettlingen wo auch Einkaufsmärkte wie Scheckin und real an- sässig sind.Im Übrigen schließe ich mich den Ausführungen des Herrn Plitt und Hern Pfeif- fer an, die uns mit ihrer klaren umsichtigen Kompetenz sehr gut vertreten! Die Einfahrt aus dieser Fahrtrichtung würde nach der Prognose des Planfalles 3 nur von ca. 70 Fahrzeugen genutzt und würde dem- zufolgeunnötige Eingriffe in den Festplatz oder andere Flächen notwendig machen. Ei- ne Entlastung des Schindwegs erfolgt bereits mit der Realisierung des Planfalles 6. gerne möchte ich Ihnen nochmal die P4- Varante /Abgewandelt vorstellen. Der Kreisel an derSchlesierstraße/ Straßen- bahn, hat den Vorteil, dass die Wohnstraße– Karpatenstraße-geschont wird und die ge- fährliche Ecksituation Schlesier-Tiroler Straße entschärft wird. Die genannte Kritik erschließt sich mir nicht, Die Teilung des Grünbereichs verstehe ich natürlich. Weiterhin wäre an der B3 eine Einfahrt aus Osten-und Ausfahrt nach Westen in der skizzierten Form möglich. Bitte leiten sie die Skizzen an die entspre- chenden Stellen weiter. Der Vorteil, die Karpatenstraße nicht zusätz- lich zu belasten, ist durchaus ersichtlich, wenngleich auch das beschriebene Teilstück zwischen Karpatenstraße und Schindweg bewohnt ist. U.a. deswegen wurde Option 2 zur Umsetzung vorgeschlagen, da sich mit dieser Variante die Zusatzbelastung der Kar- patenstraße gegenüber Option 1 halbieren lässt. Dieser Teilverkehr ist mit ca. 360 Kfz/d (und umgerechnet auf die Spitzenstunde we- niger als 1 Fahrzeug pro Minute) auch als so gering einzustufen, dass keine nennenswer- ten Umfeldbeeinträchtigungen zu erwarten sind. Diese geringen Verkehrsmengen recht- fertigen auch keine derartig aufwändige und insbesondere für Fußgänger und Radfahrer unattraktive und aus Verkehrssicherheitssicht als kritisch einzustufende Verkehrsführung. -17- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Hinsichtlich der Verkehrsnachfrage ist diese Fahrbeziehung–Einfahrt aus Osten-sehr nachrangig im Vergleich zur Anbindung nach Westen. Daher wurde auf diese auch im Sin- ne einer übersichtlichen und einfachen An- bindung an die Steiermärker Straße verzich- tet. Variante Ausbau Fiduciastrasse ist nicht schlecht. Warum verlängert man nicht die geplante Straße von Karpatenstr abgehend zur Südtangente? Wäre da nicht auch die Einfahrten zu den neuen Häusern einfacher ? Der Schindweg und die Steiermärkerstr ist entlastet . Es würde ein rechts rein und rechts raus genügen, evtl an der Steiermärkerstr ein Anliegerschild. Diebeschriebene Verbindung ist in Planfall 4 untersucht und würde zu einer Zerschnei- dung der Gebietsmitte führen. Mit der vorge- schlagenen Führung über die verlängerte Steiermärker Straße können die bestehenden Verkehre aus Aue in Richtung Südtangente besser abgeleitet werden. Als unmittelbarer Beobachter des umliegen- den Verkehrs kann ich nur mit Nachdruck da- von abraten, jedenfalls das zwischen Steier- märker Straße und Brühlstraße liegende Stück des Schindwegs auch nur ernsthaft in Betracht zu ziehen als Zuwegung für das beabsichtigte neue Baugebiet, in der einen wie der anderen Richtung, geschweige denn in beiden Richtungen. Das ist keine richtige Straße, und schon jetzt als ständige Durch- fahrt völlig ungeeignet. Planfall P6 würde eine Entlastungdes Schindwegsbringen, indem der Verkehr nicht über den Schindweg, sondern direkt über den Teilanschluss an die B3 aus dem Gebiet ge- leitet würde. Eindeutigen Vorteil geniesst Planfall P 2 (Vollknoten B 3) zusammen mit der Variante 1.1 oder 1.2 (Oskar-Ulmer-Brücke) und der Planfall P4,(BÜ/ Kreisel) wie vom Bürgerver- ein vorgeschlagen, allerdings ohne Gleisque- rung und Kreisel. M.E wäre eine Mischung aus Variante P2 und P4 die beste Lösung. Also Vollknoten und Anschluss über Oskar- Ulmer-Brücke mit innerer Verbindung Schle- sierstr.-NBG.. P2: Rein aus städtebaulicher Sicht ist die Zu- sammenfassung der versetzten Einmündun- gen der Fiduciastr. und der B3 aus Ri.Ettlin- gen zu einem Vollknoten erstrebenswert. Die durch den Strassenneubau entfallenenKlein- gärten können dann auf die frei werdenden Die Zusammenfassung der beiden Teilknoten an der B3 zu einem einzigen Knotenpunkt wurde untersucht (Planfall 2a) und aus Leis- tungsfähigkeitsgründen als nicht realisierbar bewertet. -18- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv Strassenfläche verlegt werden und auch Wohnbauflächen zusätzlich gewonnen wer- den. Nicht verständlich ist, warum sich die Ver- kehrsmengen aus Ri Fiducia bei einem Voll- knoten um 2.500 KfZ erhöht sind, gegenüber dem Ist-Zustand in der Fiduciastr. Die Links- abbieger aus Ri. Ettlingen in dieSüdtangente Ri BAB und die kreuzenden Verkehre in Ri Ettlingen dürften nicht das Kriterium sein.Im jetzigen Zustand müssen aus Ri. Ettlingen die gesamten Geradeausfahrspuren gequert werden, wenn in die Fiduciastr.eingebogen werden soll. Umgekehrt genau so. Variante 1.1 oder 1.2, Erschliessung über Oskar-Ulmer-Brücke planfrei aus Ri Karlsru- he nach Aue über die Kärntnerstr., aus Ri Aue plangleiche Einmündung in die Südtan- gente. Abfahrt vonder Brücke in Ri. Zünd- hütle kann entfallen, hier wäre die Verbin- dung über den Vollknoten bzw.Schindweg ausreichend. Die planfreie Anbindung über dieOskar-Ulmer-Brücke würde m. E. auch die Schlesierstr.entlasten. Ein Schleichver- kehr durch Aue ist in diesem Fall für mich nicht vorstellbar. P4: Erschliessung überdie Schlesier Str (BÜ/Kreisel): Für die "innere Erschliessung" wäre der Vor- schlag der Arbeitsgemeinschaft Aue erstre- benswert, allerdings ohne Kreisel, dafür einen Trassentausch, d.h.Verschiebung der Gleise entlang des Friedhofes. DieStrasse kommt dann auf die ehem. Gleistrasse. Damit kann die Erschliessung des NBG über die Karpa- tenstrasseentfallen und die Gleise müssen nicht gequert werden. Wie sind die Neuverkehre von IKEA und der dm-Zentrale = 13.300 KfZ zu verstehen? Kommen die über die Fiduciastr.? Die haben doch direkten BAB Anschluss in alle Richtun- gen . Ich bitte Sie , meine Überlegungen in Ihre weitere Planung mit einzubeziehen. Insgesamt entsteht durch einen Vollknoten eine Verkehrsführung, die insbesondere auf derNord-Süd-Relation sowie von Durlach in Richtung Südtangente zu mehr Durchgangs- verkehr führt. Da die Übereckbeziehung über die B3 bei einem Vollknoten entfälltund die Wege und damit die Reisezeiten deutlich kür- zer sind, werden hier zusätzliche Verkehre angezogen. Die Zunahme ist damit plausibel, gleichzeitig jedoch nicht wünschenswert, da die Fiduciastraße schon heute stark belastet ist. Dementsprechend wurde der Knoten im Rahmen der damaligen Planungen zur B3- Umfahrung Wolfartsweieru.a. bewusst nach Westen gelegt, um zusätzlichen Verkehr für Durlach wie im Planfall 2a zu vermeiden. Unabhängig von den für den Planfall P2a be- rechneten Verkehrsmengen wäre der Voll- knoten auch bereits ohne die Mehrbelastun- gen und Verlagerungen nicht leistungsfähig, wenn die gleichen, geringeren Mengen des Planfalls P1 angesetzt werden. Der Querschnitt der Oskar-Ullmer-Brücke ist nicht ausreichend zur konfliktfreien Abwick- lung aller Ströme. Die Frage nach einem Vollanschluss wurde ausführlich im Gutachten behandelt. Das Verkehrsgutachten empfiehlt entweder Opti- on 1 oder Option 2. Eine Anbindung an die B3 in / aus alle Fahrtrichtungen ist nicht dar- stellbar, weder als Brückenlösung, noch als Kreisverkehr, noch als Ampelkreuzung.Die verkehrlichen Wirkungen sind in der Ergeb- nispräsentation dargestellt.Im untersuchten Sonderfall mit Einschränkungen auf der A5 entstündedurch einen Direktanschluss an die B3eine offensichtliche und geradlinige Ver- bindung nach Norden parallel zu den stark belasteteten Achsen Fiduciastraße und Ba- dener Straße, die auch genutzt würde. Es ist aufgrund dernotwendigenFahrdyna- mik der Straßenbahn, der unmittelbar nörd- lich angrenzenden Haltestelle sowie der westlich gelegenen Wohnbebauung Schlesier Straße 40 mit Zuwegung keine nennenswerte Verschiebung der Gleise möglich, um einen hinreichend sicheren Abstandeiner Einmün- dung dieser Planstraße zum Bahnübergang -19- Stellungnahmen aus der ÖffentlichkeitStellungnahme der Verkehrsplanung/ptv schaffen zu können (Gewährleistung einer Gleisräumungbei Bahnankunft etc.).Der Teilverkehr, der bei der vorgeschlagenen Umsetzung des Planfalles 6 über die Karpa- tenstraße abzuwickeln wäre, ist mit ca. 360 Kfz/d (und umgerechnet auf die Spitzenstun- de weniger als 1 Fahrzeug pro Minute) auch als so gering einzustufen, dass keine nen- nenswerten Umfeldbeeinträchtigungen zu erwarten sind. Die Neuverkehre von IKEA und dm-Zentrale wurden entsprechend der jeweiligen Ver- kehrsuntersuchung mit ihren Teilverkehren im Plangebiet berücksichtigt. Richtigerweise ist dies nurein kleiner Teil der erwähnten Gesamtverkehrsmengen.
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Extrahierter Text
WOHNGEBIET „OBERER SÄUTERICH“ IN DURLACH-AUE -VERKEHRSUNTERSUCHUNG ERGEBNISVORSTELLUNG DIPL.-ING. MANUEL HITSCHERICH 26.11.2018 consult.ptvgroup.com Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Übersichtsplan Seite 2 Übersicht Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Untersuchungsschritte Durchführung und Auswertung von Erhebungen zur Bildung aktueller und detaillierter verkehrlicher Grundlagen Erstellung eines Verkehrsmodells zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands (Analyse / Prognosenullfall) Konzeption und Ausarbeitung der Planfälle – Erschließungsnetze und Knotenpunkte Abbildung der Planfälle im Verkehrsmodell zur Abbildung der künftigen (Planfälle) Entwicklung von Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen für Kfz-Verkehr (MIV) Rad- und Fußverkehr ÖPNV Seite 3 Untersuchungsschritte Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Übersichtsplan der Erhebungen Seite 4 Durchführung und Auswertung von Erhebungen Querschnittserhebung vom 07. bis 16.07.2018 (10 Tage, 24 h) Knotenerhebungen am 12.07.2018 (1 Tag) Vorhergehende Erhebungen der Stadt Karlsruhe u.a. im Zusammenhang mit Verkehrsuntersuchung Total Tankstelle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Auswertung der Zählungen Seite 5 Durchführung und Auswertung von Erhebungen Beispiel für die Knotenauswertungen, hier Spitzenzeiten Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Validierung der Ergebnisse Seite 6 Durchführung und Auswertung von Erhebungen Vergleich des Hauptzähltag Do. 12.07.2018 im Wochenverlauf Maximum im Wochenverlauf Kfz/24h im Querschnitt (Summe der beiden Richtungen) Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Validierung der Ergebnisse Seite 7 Durchführung und Auswertung von Erhebungen Vergleich der Zählergebnisse mit vorhergehenden Zählungen Schlesierstraße: - 5 bis -10 % im Vergleich zu Oktober 2016 Fiduciastraße: - 4 % im Vergleich zu Oktober 2016 B3: +/- 0 bis + 8% im Vergleich zu November 2014 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Analysemodell Durlach-Aue Seite 8 Erstellung Verkehrsmodell zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands Grundlagen: Verkehrsmodell der Stadt Karlsruhe Kalibrierung anhand angepasster Zähldaten + 10 % im nachrangigen Netz + 5 % im Hauptnetz Berücksichtigung saisonaler Effekte : Streckenbelastung Modell in Kfz/24 h xxxx Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Analysemodell Durlach-Aue Seite 9 Erstellung Verkehrsmodell zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands : Streckenbelastung Modell in Kfz/24 h Vergleich Modell / Zählwerte sehr gute Übereinstimmung hohe Modellgüte 3040 xxxx : angepasste Zähldaten xxxx 2440 18340 2370 740 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Zusatzverkehre durch sonstige Neunutzungen Seite 10 Prognoseverkehr = Analyseverkehr + Neunutzungen im Umfeld Relevante Neunutzungen: dm-Zentrale 3.300 Kfz/Tag IKEA 10.000 Kfz/Tag Fiducia 940 Kfz/Tag Raumfabrik 1.400 Kfz/Tag Wohnpark Durlach Süd 240 Kfz/Tag Unten Am Grötzinger Weg 1.980 Kfz/Tag Erstellung Verkehrsmodell zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Prognose- nullfall P0 Seite 11 Prognosenullfall = Analysefall + Neunutzungen im Umfeld Prognosnullfall entspricht der künftigen Ausgangslage Grundlage für den Vergleich der Wirkungen der Planfälle Prognosenullfall enthält keinen Gebietsverkehr „Oberer Säuterich“ Kfz/24 h Erstellung Verkehrsmodell zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Prognose- nullfall P0 Seite 12 Differenz zur Analyse Erstellung Verkehrsmodell zur Abbildung des heutigen und künftigen Bestands Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfälle Übersicht Seite 13 P1 P2 P2a P3 P4 P5 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Zusatzverkehre Planfälle Seite 14 Zusatzverkehr: ca. 1.100 Kfz/24 h Verkehr Planfälle = Prognosenullfall + Verkehr Oberer Säuterich Ermittlung des Zusatzverkehrs Eckwerte gemäß Rahmenplan: 385 Wohneinheiten 96 Kita-Plätze 75 Pflegeplätze Verkehrsmittelwahl gemäß Haushaltsbefragung Keine erhöhten Rad- oder ÖV-Anteile („auf der sicheren Seite“ für Berechnungen im Kfz-Verkehr) Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 Erschließung Äußere Erschließung entspricht Bestand Seite 15 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 Gebietsverkehr Verteilung des Neuverkehrs im bestehenden Straßennetz Seite 16 Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 17 Planfälle Kfz/24 h Steiermärker Straße Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 Untersuchung Knotenpunkte Seite 18 Planfälle Überlastete Ströme Berechnungen nach dem HBS 2015 (Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen) Leistungsfähigkeit im bestehenden Netz nicht ausreichend Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Erschließung Seite 19 Anbindung an B3 mittels Kreisverkehr, LSA oder planfrei Planfälle Kreisverkehre an dieser Stelle aufgrund des hohen Durchgangsverkehrs B3 nicht leistungsfähig Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Anbindung Variante 1.1 Seite 20 1.1 Planfälle Überlagerung mit Fußgängern und Radfahrern kritisch Landschaftsschutzgebiet südlich B3 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Anbindung Variante 1.2 Seite 21 1.2 Planfälle Baulich großer Aufwand Landschaftsschutzgebiet südlich B3 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Anbindung Variante 2 Seite 22 Planfälle Zusätzliche erhebliche Wartezeiten für alle Ströme Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 23 Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 24 Sonderfall: Einschränkung A5 nach Norden (Unfall, Baustelle, ...) Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Anbindung Seite 25 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Anbindung Seite 26 Planfälle Zusätzliche erhebliche Wartezeiten für alle Ströme Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Anbindung Seite 27 Variante 1 Planfälle Eingriffe in Landschaft und Kleingärten Erhalt Knotenpunkt Tankstelle erforderlich Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Anbindung Seite 28 Variante 2 Planfälle Eingriffe in Landschaft und Kleingärten Erhalt Knotenpunkt Tankstelle erforderlich Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Anbindung Seite 29 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 30 Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P2a Untersuchung Knotenpunkte Seite 31 Planfälle Überlastete Ströme Berechnungen nach dem HBS 2015 (Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen) Leistungsfähigkeit im Planfall P2a nicht ausreichend Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P3 Erschließung Seite 32 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P3 Anbindung Seite 33 Planfälle Eingriff in Festplatz Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P3 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 34 Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P4 Erschließung Seite 35 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P4 Anbindung Seite 36 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P4 Anbindung Seite 37 Planfälle Aufwändige und unattraktive Verkehrsführung Verkehrssicherheit kritisch vor allem auch für Radfahrer Zerschneidung Gebietsmitte Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P4 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 38 Planfälle Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P5 Erschließung Seite 39 Planfälle Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P5 Anbindung Seite 40 Planfälle Aufwändige Signaltechnik Gleisräumung nicht zu gewährleisten Unattraktive Verkehrsführung Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P5 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 41 Planfälle Kfz/24 h Keine verkehrliche Wirkung Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfälle Schlussfolgerungen Seite 42 Eine Erschließung im unveränderten Straßennetz ist für das Gebiet nicht leistungsfähig möglich (P1) Der Querschnitt der Wirtschaftsbrücke über die B3 ist nicht ausreichend zur konfliktfreien Abwicklung aller Ströme (P2) Die Zusammenfassung der 2 Bestandsknoten an der B3 zu einem großen Knoten ist nicht leistungsfähig (P2a) Ein zusätzlicher Vollknoten an der B3 ist nur zu rechtfertigen, wenn andere Lösungen nicht leistungsfähig sind (P2) Eine Erschließung über die Fiduciastraße bringt keine Entlastungen in der Karpatenstraße und der Schlesierstraße (P1, P5) Eine reduzierte Anbindung an die B3 („rechts-rein / rechts-raus“) entlastet das Gesamtgebiet ohne den Verkehr auf der B3 signifikant zu beeinträchtigen (P3, P4) Option 2: Maßnahmenbündel Gebietserschließung Option 1: Maßnahmenbündel Langfristige Verbesserung der Situation Fiduciastraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 optimiert Erschließung Seite 43 Option 1: Maßnahmenbündel Langfristige Verbesserung der Situation Fiduciastraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Knotenumbau mit Erleichterung Linkseinbiegen Knotenumbau mit zweitem Fahrstreifen für Rechtseinbieger Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 optimiert Anbindung Seite 44 Option 1: Maßnahmenbündel Langfristige Verbesserung der Situation Fiduciastraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P1 optimiert Anbindung Seite 45 Option 1: Maßnahmenbündel Langfristige Verbesserung der Situation Fiduciastraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P6 Erschließung Seite 46 Option 2: Maßnahmenbündel Gebietserschließung Direkte Gebietsausfahrt auf die B3 Minikreisel Schlesierstraße / Karpatenstraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P6 Anbindung Seite 47 Option 2: Maßnahmenbündel Gebietserschließung Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P6 Anbindung Seite 48 Option 2: Maßnahmenbündel Gebietserschließung Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P6 Verkehrsmengen Differenz zu Prognosenullfall Seite 49 Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Kfz/24 h Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Planfall P6 Verkehrsmengen im Vergleich Differenz zu Prognosenullfall Seite 50 Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Kfz/24 h Kfz/24 h P1 P6 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Erschließung Rad Konzeptvorschlag Seite 51 Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Ergänzung und Verknüpfung Radwege an B3 und Fiduciastraße Entzerrung der Verkehrsströme Rad / Kfz Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Erschließung ÖV Konzeptvorschlag Seite 52 Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Neue Haltestelle Linie 47 Wohngebiet „Oberer Säuterich“ in Durlach-Aue - Verkehrsuntersuchung Erschließung Erschließung Oberer Säuterich für den Kfz-Verkehr Seite 53 Direkte Gebietsausfahrt auf die B3 Minikreisel Schlesierstraße / Karpatenstraße Empfehlungen für die Erschließungsnetze und Maßnahmen Knotenumbau mit Erleichterung Linkseinbiegen Knotenumbau mit zweitem Fahrstreifen für Rechtseinbieger Option 2 (Planfall P6): Maßnahmenbündel Gebietserschließung Option 1 (Planfall P1 optimiert): Maßnahmenbündel Langfristige Verbesserung der Situation Fiduciastraße consult.ptvgroup.com Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
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Extrahierter Text
Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20191 TOP 5 Verkehrserschließung „ObererSäuterich“ Ortschaftsrat Durlach, 16. Januar 2019 Planungsausschuss, 17. Januar 2019 16./17.01.2019 Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20192 Übersicht Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20193 Übersicht Stellungnahme Regierungspräsidium: ...dass an Bundesstraßen außerhalb vonOrtsdurchfahrten ein verkehrsgerechter Anschluss von Wohngebieten grundsätzlich nur über das nachgeordnete Netzerfolgt und die Anzahl an Verknüpfungen mit dem nachgeordneten Netz auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken ist. Einneuer Anschluss käme nur dann in Frage, wenn diebe- stehenden Anbindungen das zusätzliche Verkehrsaufkommen nicht verkraften.. ? Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20194 Lageplan_Variantemit Kita und Pflegeheim (ca. 385 WE) Rahmenplan Stand 12/2018 Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20195 — Phase I:Vorgespräche mitAkteursgruppenund öffentliche Informationsveranstaltung (04/18) Phase II:Ausarbeitung des Rahmenplans (laufend) (mit Verkehrsgutachten und politische Beschlussfassung) Phase III:Erstellung eines Bebauungsplans (ca. ab 06/2019) (mit förmlicher Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB) Beteiligungsprozess Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20196 Beteiligungsprozess–Phase I Variantenprüfung Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20197 Verkehrsmengen Analyse 2018 Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20198 Ursprüngliche Planung: Zusatzverkehr: ca. 1.100 Kfz/24 h Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.20199 Optionen Verkehrserschließung gemäß Verkehrsuntersuchung Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201910 Verkehrliche Wirkungen der beiden Optionsvarianten Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201911 Verkehrliche Wirkungen bei einem „Vollanschluss“ (P2) „Normalwerktag“ Sonderfall: Einschränkung A5 nach Norden (Unfall, Baustelle, ...) Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201912 Erschließung Radverkehr Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201913 Erschließung ÖPNV Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201914 Impressum Stadtplanungsamt Leiterin:Prof. Dr.-Ing. Anke Karmann-Woessner BereichVerkehr:Ulrich Wagner Bearbeitung:Stefan Schwartz Kartengrundlagen, Luftbild:StadtKarlsruhe-Liegenschaftsamt WeitereAbbildungen:Stadt Karlsruhe-Stadtplanungsamt Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201915 BÜ Schlesier Straße Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201916 Schlesier Straße / Karpatenstraße Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201917 Fiduciastraße/ Schlesier Straße Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201918 B3 /Fiduciastraße Verkehrserschließung ObererSäuterich 17.01.201919 Steiermärker Straße / Schindweg