Beschaffung von Lizenzen für den Umstieg auf Windows 10 nach Änderung der Rahmenbedingungen

Vorlage: 2018/0837
Art: Beschlussvorlage
Datum: 16.11.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Informationstechnik und Digitalisierung
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 04.12.2018

    TOP: 3

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig zugestimmt

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Beschaffung von Lizenzen
    Extrahierter Text

    Enterprise Agreement LZ: 3 Jahre (Lizenz und Software-Asscurance) nach 3 Jahren nur noch Software Assurance TrueUp: Nachträgliche Meldung von benötigten Lizenzen mit anteiliger SA bis zum Ende des Enterprise-Agreements Preise von Fujitsu - Freddy Brück 11/10/2018 Teil 1 Windows 10 Enterprise E3 und SCCM BezeichnungPart NumberProduct-TypeJahrespreis Jahre MengeNettopreisGesamt-Netto Win E3 per DeviceKV3-00381Upgrade/SA49,3033600147,90532.440,00 Sys Ctrl. Config Mgr. SCCMJ5A-00021License / SA15,613360046,83168.588,00 Summe701.028,00 Summe Brutto834.223,32 ITEOS - Bearbeitungsgebühr in Höhe von 2% auf Nettobetrag14.020,56 Betrag für Gesamtleistung848.243,88 Anlage 1

  • Anlage 2 Beschaffung Lizenzen
    Extrahierter Text

    Anfrage von: Ruth Wagner Stadt Karlsruhe, Amt für Informationstechnik und Digitalisierung - IT Beschaffung - Zähringerstraße 61, 76133 Karlsruhe Tel.: +49 721 133-1711 Fax: +49 721 133-1709 Item NamePart NumberPurchase UnitPurchase Period Sonderpreis Menge jährliche Summe Summe 3 Jahre: SysCtrCnfgMgrCltML ALNG LicSAPk MVL PerUsrJ5A-000211 YearAdded at Signing15,61€360056.196,00€168.588,00€ WINE3perDVC ALNG UpgrdSAPk MVLKV3-00381 1 Year(s) Added at Signing49,30€3600177.480,00€532.440,00€ 233.676,00€701.028,00€ Preise per Jahr, Vertragslaufzeit sind 3 Jahre. Die Preise sind gültig im Oktober 2018 und zahlbar zuzüglich der gesetzlichen MwSt. Zahlung innerhalb 14 Tagen netto. Achtung! Unsere erste Preisinformation stellt kein verbindliches Angebot dar. Alle abgegebenen Preise und Lizenzierungsinformationen gelten vorbehaltlich der lizenzrechtlichen Prüfung und Freigabe durch Microsoft.

  • TOP 3 Lizenzierung Microsoft
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2018/0837 Dez. 2 Beschaffung von Lizenzen für den Umstieg auf Windows 10 nach Änderung der Rahmenbedingungen Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 04.12.2018 3 x Beschlussantrag Der Hauptausschuss nimmt die Erläuterungen zur Kenntnis und stimmt der Vergabe zur Be- schaffung von Lizenzen (Enterprise Agreement) der Firma Microsoft laut Preisliste vom Oktober 2018 für eine Laufzeit von drei Jahren wie folgt zu: Betriebssystem Windows 10 Enterprise mit Softwareverteilung SCCM i. H. v. 848.243,88 € inkl. MwSt. verteilt auf drei Jahre (jährlich 282.747,96 € inkl. MwSt.) (s. Anlage 1 und 2). Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag an die Firma Fujitsu zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen Gesamtkosten der Maß- nahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Fol- geerträge und Folgeeinsparungen) Ja Nein 848.243,88 € 282.747,96 € Haushaltsmittel sind dauerhaft im Budget vorhanden Ja Nein Die Finanzierung wird auf Dauer wie folgt sichergestellt und ist in den ergänzenden Erläuterungen auszuführen: Durch Wegfall bestehender Aufgaben (Aufgabenkritik) Umschichtungen innerhalb des Dezernates Der Gemeinderat beschließt die Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse und stimmt einer Etatisierung in den Folgejahren zu IQ-relevant x Nein Ja Korridorthema: Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x Nein Ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x Nein Ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Beschaffung wurde bereits schon einmal im Hauptausschuss am 11. September 2018 bera- ten und beschlossen. Noch vor der Beauftragung hat der Hersteller Microsoft die Preise zum 1. Oktober 2018 erhöht. Microsoft GmbH hat die Beauftragung zum alten Preis (695.164,68 €) nicht durchgeführt. Als Grund hierfür wurde die hohe Anzahl von Anträgen und ein hoher Bearbeitungsrückstand an- geführt. Eine rechtliche Verpflichtung der Firma Microsoft oder der Firma Fujitsu zur Lieferung zu dem früheren Preis bestand nicht. Somit hat sich der Preis über die Gesamtlaufzeit des Vertrages (drei Jahre) um 153.079,20 € brutto - inklusive 2 % Bearbeitungsgebühr ITEOS auf den Netto-Angebotspreis - auf insgesamt 848.243,88 € erhöht. Die Softwarebeschaffung erfolgt über die Einkaufsgemeinschaft ProVitako und ITEOS direkt bei der Firma Fujitsu. Die Verwaltung wird ermächtigt, den Auftrag an die Firma Fujitsu zu vergeben. Bei der Stadtverwaltung Karlsruhe sind momentan ca. 3.600 IT-Systeme im Einsatz, auf denen Windows 7 lokal installiert ist. Ab dem 14. Januar 2020 werden für dieses Betriebssystem keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt. Für den künftigen Einsatz bei der Stadtverwal- tung Karlsruhe kommt ausschließlich der Einsatz von Windows 10 Enterprise in Frage. Der Einsatz von Windows 10 Enterprise ermöglicht u. a. die Nutzung einer Softwareverteilung (SCCM). Durch die Softwareverteilung können vom Anwender benötigte Programme nach Be- darf auf die IT-Systeme automatisch verteilt werden. Dies ermöglicht auch die Wartung und Pflege (Updates) dieser Programme. Dadurch werden die Maßnahmen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik M 2.273 (zeitnahes Einspielen sicherheitsrelevanter Pat- ches und Updates) sowie M 4.249 (Windows Client-Systeme aktuell halten) umgesetzt. Diese sicherheitsrelevante Vorgabe konnte bis jetzt nur bedingt eingehalten werden. Durch die Ein- führung von Windows 10 Enterprise erübrigt sich der Erwerb einer zwingend notwendigen Softwareverteilung eines anderen Herstellers. Des Weiteren kann durch den Einsatz von Windows 10 Enterprise das System so konfiguriert werden, dass auf einem Gerät nur ganz bestimmte Anwendungen installiert und ausgeführt werden können (White List). Nicht freigegebene Anwendungen können somit nicht auf den Systemen installiert werden. Dadurch wird der IT-Sicherheitsstandard im städtischen IT- Netzwerk KaNet deutlich erhöht. Die Lizenz wird als so genanntes Enterprise Agreement beschafft. Seit 2013 ist die Beschaffung des kompletten Microsoft Lizenzportfolios über den neu geschaffenen Rechenzentrumsverbund ITEOS (ehemals KIVBF) möglich. Als Genosse der Einkaufsgemeinschaft ProVitako bietet ITEOS seinen Mitgliedern an, Microsoft Lizenzen über einen Rahmenvertrag zu beschaffen. Hierbei fällt eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Netto-Angebotspreises an. Die Vergabe wurde unter der Federführung von ProVitako 2016 durchgeführt. Dabei erhielt die Firma Fujitsu den Zu- schlag für das Los „Enterprise Agreement (EA)“, die bei der Auftragsabwicklung direkt zu be- auftragen ist. Der Einsatz von Linux kann ausgeschlossen werden, da seitens ITEOS keinerlei Support für die Fachverfahren unter Linux angeboten wird und die Stadt - wie alle Kommunen und Landkreise in Baden-Württemberg - sehr viele ihrer Fachanwendungen durch diesen kommunalen Rechen- zentrumsverbund bezieht. Auch die Erfahrungen u. a. der Stadtverwaltung München oder der Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Finanzverwaltung Niedersachsen zeigen, dass von einem Linux-Einsatz in kommunalen IT- Netzumgebungen dringend abgeraten werden sollte. Ebenfalls stellt der Einsatz von Windows 10 Professional keine Alternative für die Stadtverwal- tung Karlsruhe dar. Im Vergleich zur Enterprise-Version fehlen hier diverse Funktionen, die vor allem sicherheitsrelevante, technische und datenschutzrechtliche Vorteile mit sich bringen, u. a. ein Abschalten der Übermittlung so genannter Telemetrie- und Nutzungsdaten an die Firma Microsoft. Der Einsatz von Windows 10 ohne Datenschutzverstöße kann somit nur mit der Enterprise Version gewährleistet werden. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss nimmt die Erläuterungen zur Kenntnis und stimmt der Vergabe zur Be- schaffung von Lizenzen (Enterprise Agreement) der Firma Microsoft laut Preisliste vom Oktober 2018 für eine Laufzeit von drei Jahren wie folgt zu: Betriebssystem Windows 10 Enterprise mit Softwareverteilung SCCM i. H. v. 848.243,88 € inkl. MwSt. verteilt auf drei Jahre (jährlich 282.747,96 € inkl. MwSt.) (s. Anlage 1 und 2). Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag an die Firma Fujitsu zu erteilen.

  • Protokoll HA TOP 3
    Extrahierter Text

    Niederschrift 36. Sitzung Hauptausschuss 4. Dezember 2018, 16:30 Uhr öffentlich Großer Sitzungssaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 3. Punkt 3 der Tagesordnung: Beschaffung von Lizenzen für den Umstieg auf Windows 10 nach Änderung der Rahmenbedingungen Vorlage: 2018/0837 Beschluss: Der Hauptausschuss nimmt die Erläuterungen zur Kenntnis und stimmt der Vergabe zur Beschaffung von Lizenzen (Enterprise Agreement) der Firma Microsoft laut Preisliste vom Oktober 2018 für eine Laufzeit von drei Jahren wie folgt zu: Betriebssystem Windows 10 Enterprise mit Softwareverteilung SCCM i. H. v. 848.243,88 € inkl. MwSt. verteilt auf drei Jahre (jährlich 282.747,96 € inkl. MwSt.) (s. Anlage 1 und 2). Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag an die Firma Fujitsu zu erteilen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 3 zur Behandlung auf. Stadtrat Wohlfeil (KULT) merkt an, die Preiserhöhung sei im Vergleich zum Absolutpreis relativ hoch. Daher wolle er wissen, wie oft Windows die Preise erhöhe. Zum anderen wol- le er daran erinnern, dass es aus Sicht der KULT-Fraktion kein guter Zustand sei, dass Windows scheinbar ein Monopol habe und nur Windowssysteme für die Stadtverwaltung in Frage kommen. Er bezweifle auch, dass die Windowssysteme tatsächlich mit allen Da- tenschutzrichtlinien vereinbar seien. Herr Losert (Amt für Informationstechnik und Digitalisierung) gibt an, auch er sei nicht glücklich mit der Situation, aber im Moment gebe es keine gangbare Alternative. Die Fachanwendungen, die man sinnvollerweise, beispielsweise von ITEOS, einsetze, werden von Linux in keiner Art und Weise unterstützt. Das bedeute, man müsste immer zweigleisig – 2 – fahren und zwei Systeme sicher halten. Es gebe genügend Kommunen, die zwischenzeit- lich einen anderen Weg versucht haben und wieder bei Microsoft gelandet seien. Zur angesprochenen Preiserhöhung teilt er mit, diese sei tatsächlich sehr hoch. Auch damit sei die Verwaltung nicht glücklich. Eine Erhöhung von 20 Prozent sei in den letzten Jahren auch nicht üblich gewesen. Prinzipiell werde einmal im Jahr der Preis erhöht. Der Vorsitzende lässt, nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, über die Vor- lage abstimmen und stellt einstimmige Zustimmung fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 14. Januar 2019