Lebensräume für Reptilien / hier: Kirchfeld-Nord

Vorlage: 2018/0700
Art: Anfrage
Datum: 22.10.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Neureut

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 27.11.2018

    TOP: 26

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anfrage
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2018/0700 Lebensräume für Reptilien / hier: Kirchfeld-Nord Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 27.11.2018 26 x 1) Entspricht es den Tatsachen, dass vor ca. 10 Jahren in Kirchfeld-Nord von Seiten der Stadt Lebensräume für Reptilien geschaffen wurden? 2) Wenn ja, wer ist für die Pflege dieser Flächen zuständig? 3) Wenn ja, werden die zugehörigen Infotafeln erneuert? 4) Wenn nein, an wen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger wenden bzw. wer müsste die Begutachtung übernehmen? Von Bürgern der Siedlung sind wir aufmerksam gemacht worden, dass angelegte Lebensräume für heimische Reptilien in Kirchfeld-Nord nun langsam verwildern. Der Bewuchs sorgt dafür, dass die Anlage den Tieren nicht mehr als Lebensraum dienen kann. Es stellt sich die Frage, wer ist zuständig bzw. werden diese angelegten Lebensräume überprüft. Es ist traurig wenn solche notwendigen Bemühungen zum Artenerhalt am Ende nur noch als Alibi eingebracht werden und nach und nach dem Verfall überlassen blieben. Die Freien Demokraten – FDP möchten die Zuständigkeiten klären, um hier nachhaltige Lösungen zu generieren. unterzeichnet von: Tom Høyem Thomas H. Hock Karl-Heinz Jooß Sachverhalt / Begründung:

  • Stellungnahme TOP 26
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2018/0700 Dezernat 5 Lebensräume für Reptilien / hier: Kirchfeld-Nord Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 27.11.2018 26 x 1. Entspricht es den Tatsachen, dass vor ca. 10 Jahren in Kirchfeld-Nord von Seiten der Stadt Lebensräume für Reptilien geschaffen wurden? Im Jahre 2011 mussten für die Bebauung der Baufelder 4 und 5 des Bebauungsplanes „Nördlich des Blankenlocher Weges“ Zauneidechsenhabitate in dem durch Pflegemaßnahmen aufgewer- teten Grünzug im Osten des Baugebietes angelegt werden, um das Auslösen von artenschutz- rechtlichen Tatbeständen in den Baufeldern zu verhindern. 2. Wenn ja, wer ist für die Pflege dieser Flächen zuständig? Angelegt wurden die Habitate durch den Vorhabenträger, die Volkswohnung GmbH, die sich fachlich durch ein versiertes Gutachterbüro beraten ließ. Der Gutachter legte neben den offenkundigen Eidechsenhabitaten auch die langfristige Pflege des Grünstreifens in Form einer extensiv genutzten Wiese mit Mähgutabtransport fest. In den vergangenen Jahren erfolgte die Pflege der Flächen gemäß den Vorgaben durch die Ortsverwal- tung Neureut. Wegen der Trockenheit wurde in diesem Jahr erstmals von den Pflegevorgaben etwas abgewi- chen, indem die Flächen nur gemulcht wurden, wodurch aktuell ein sehr gepflegtes Erschei- nungsbild vorhanden ist. Die Eidechsenhabitate stellen sich als kleine Strukturinseln in diesen Flächen dar. Ökologisch sind sie durchaus positiv zu betrachten. 3. Wenn ja, werden die zugehörigen Infotafeln erneuert? 4. Wenn nein, an wen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger wenden bzw. wer müsste die Begutachtung übernehmen? Die Infotafeln wurden 2011 von der Volkswohnung GmbH erstellt. Die Stadtverwaltung wird deren Erneuerung anregen.

  • Protokoll TOP 26
    Extrahierter Text

    Niederschrift 58. Plenarsitzung des Gemeinderates 27. November 2018, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 27. Punkt 26 der Tagesordnung: Lebensräume für Reptilien / hier Kirchfeld-Nord Anfrage: FDP Vorlage: 2018/0700 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 26 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 4. Dezember 2018