Untersuchung einer möglichen Verkehrsanbindung des Verkehrs aus Durlach zum geplanten Sport- und Freizeitpark Untere Hub über die Pforzheimer Straße
| Vorlage: | 2018/0616 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 04.09.2018 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtplanungsamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach |
Beratungen
- Ortschaftsrat Durlach (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 17.10.2018
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
STADT KARLSRUHE Stadtamt Durlach ANTRAG FDP-OR-Fraktion vom 05.08.2018 eingegangen am: 16.08.2018 Gremium: Termin: TOP: Verantwortlich: Ortschaftsrat Durlach 17.10.2018 öffentlich Dez. 6 / Stpl.A. Untersuchung einer möglichen Verkehrsanbindung des Verkehrs aus Durlach zum geplanten Sport und Freizeitpark Untere Hub über die Pforzheimer Straße Eine mögliche Realisierung des Sport- und Freizeitparks Untere Hub rückt näher. Eine große Sorge der Bevölkerung ist die Verkehrsanbindung dieses Sport- und Freizeitparks an Durlach. Die Planer der Stadt Karlsruhe haben der Bevölkerung nun eine Anbindung der B 10 von Durlach aus in Aussicht gestellt. Die Realisierung einer derartigen Anbindung dürfte nicht einfach sein, wenn man die bisherigen Verkehrsführungen für den PKW-Verkehr, die Straßen- bahnen und die Bahngleise betrachtet. Die angrenzende Untermühlsiedlung und die derzeit geplante Verkehrsführung nach dem Neubau der dm-Zentrale machen die Sache nicht ein- facher. Eine Möglichkeit erscheint uns die Führung des zusätzlichen PKW-Verkehrs aus Durlach über die Pforzheimer Straße und Bau einer zusätzlichen Brücke für PKW und Busse zu sein. So wie die Hubbrücke bereits eine Verkehrsführung für den Fahrrad- und Fußgängerverkehr darstellt. Die Pforzheimer Straße ist teilweise breit ausgebaut und führt an vergleichsweise wenig straßen- angrenzender Wohnbebauung und dafür an vielen kleineren Betrieben, Bürogebäuden und Gärten vorbei. Damit könnte dies eine mögliche Lösung für diese schwierige Problematik sein. Wir stellen deshalb folgenden Antrag: Die Stadt möge prüfen, ob die Realisierung einer Verkehrsführung für den PKW- Verkehr zur Unteren Hub über die Pforzheimer Straße mit dem Bau einer eigenen Brücke möglich ist und ob sie unter den gegebenen schwierigen Verhältnissen nicht vielleicht eine einfache und kostengünstige Lösung ist. unterzeichnet von: Dr. Angelika Fink-Sontag
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Stadtamt Durlach STELLUNGNAHME zum Antrag derFDP-OR-Fraktion eingegangen am: 16.08.2018 Vorlage Nr.: Verantwortlich: Dez. 6 / StPlA Untersuchung einer möglichen Verkehrsanbindung des Verkehrs aus Durlach zum geplanten Sport-und Freizeitpark Untere Hub über die Pforzheimer Straße GremiumTerminTOPönö Ortschaftsrat Durlach17.10.20184x Kurzfassung Eine künftige Erschließung des Sportparks Untere Hub über die Pforzheimer Straße und einer neu zu bauendenBrückeüber die Bahngleise mit Anschluss an der Hubstraße nördlich der Hub- brücke stellt nachderzeitigem Kenntnisstand keineeinfache undkostengünstige Alternative dar.Allein die Kosten für das Brückenbauwerk selbst sind nach einer ersten Schätzung auf etwa 7 Mio. Euro anzusetzen. Eine vertiefende Untersuchung einersolchenVerkehrsanbindung hält die Verwaltung daher zum jetzigen Zeitpunkt nichtfürzielführend. Finanzielle Auswirkungen des Antrages(bitte ankreuzen)xneinja Gesamtkostender Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) HaushaltsmittelstehenWählen Sieein Element aus. Kontierungsobjekt:Wählen Sie ein Element aus.Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevantxneinjaHandlungsfeld:Wählen Sie ein Element aus. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)xneinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaftenxneinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite2 Das Verkehrskonzept zur Erschließung des geplanten Sport-und Freizeitparks Untere Hub sieht die Haupterschließung über die ehemalige B10, die jetzigeK9659, vor. Eine untergeordnete Anbindung nach Durlach ist über die bestehende Hubstraße geplant, die bei Realisierung des Sportparks zugunsten des Fuß-und Radverkehrs umgestaltet wird, aber dennoch zunächst für den Kfz-Verkehr befahrbar bleiben soll. DieVerkehrsprognosen gehen bei dieser Form der Er- schließung wegen der teilweisen Verlagerung von Bestandsverkehren auf die dann neue Haupt- erschließung trotz der neuen Nutzungen in der Unteren Hub von keinen Verkehrszunahmen auf der Hubstraße und den angrenzenden Wohngebieten aus. Als weitere mittel-bis langfristige Option sieht das Verkehrskonzept eine Anbindung der K9659 an die Durlacher Allee auch aus und in Richtung Durlach vor, welche dann die direkten Durla- cher Verkehre aufnehmen könnte. Eine unmittelbare projektbezogene Notwendigkeit aus Leistungsfähigkeits-oder Umfeldverträglichkeitsgründen ergibt sich hierfür allerdings laut Ver- kehrsgutachten nicht. Weitere Untersuchungen an dieser Stelle erfolgen im Zusammenhang mit der Entscheidung zur endgültigen Erschließung der dm-Zentrale. Eine künftige Erschließung des Sportparks Untere Hub über die Pforzheimer Straße und einer neu zu bauenden Brücke über die Bahngleise mit Anschluss an der Hubstraße nördlich der Hub- brücke stellt nach derzeitigem Kenntnisstand keine einfache und kostengünstige Alternative dar. Allein die Kosten für das Brückenbauwerk selbst sind nach einer ersten Schätzung auf etwa 7 Mio. Euro anzusetzen. Außerdem wäre aufgrund der angrenzenden Bebauung und unter Berücksichtigung der Belan- ge der dortigen Anwohnenden eine solche Lösung auch kaum umsetzbar. Die Entwicklung ei- ner notwendigen Brückenrampe müsste bereits in der nördlichen Pforzheimer Straße mit an- grenzender Bebauung beginnen und stünde im direkten Konflikt mit der Erschließungder an- grenzenden Grundstücke. Ebenso ist auch sicherlich mit massivem Widerstand gegen ein derar- tiges Bauwerk und die Rampen durch die Angrenzer zu rechnen. Eine vertiefende Untersuchung einer möglichen Verkehrsanbindung über die Pforzheimer Straße miteiner Brücke zur Hubstraße hält die Verwaltung daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht für ziel- führend. Sachbearbeitung: Herrn Stefan Schwartz, R 6164