Ergänzungsantrag GfK: Vollumbau Wildparkstadion - Vorabmaßnahme des Bauherrn zur Kampfmittelerkundung und Aufrechterhaltung des Spielbetriebs

Vorlage: 2018/0276
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 24.04.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Keine Angaben
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

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  • GfK Umbau Stadion
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    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ERGÄNZUNGSANTRAG Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: 2018/0276 Vollumbau Wildparkstadion – Vorabmaßnahme des Bauherrn zur Kampfmittelerkundung und Aufrechterhaltung des Spielbetriebs Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 24.04.2018 21 x 1. Die Stadt berücksichtigt bei der Planung des Wildparkstadions ohne Wälle die Option eine bundes- ligataugliche Sporthalle im Stadionkörper, dem Adenauerring zugewandt, unterzubringen. 2. Die Verwaltung listet auf welche Synergieeffekte sich durch einen Einbau einer Sporthalle im Bezug auf die Infrastruktur und Auslastung des Ensembles ergeben. Begründung In der Vergangenheit brachten verschiedene Fraktionen Vorschläge zur Erweiterung des Wildparks mit einer Sporthalle im Stadionkörper ein, die von der Verwaltung mit der Begründung abgelehnt worden, dass die Wälle diese Option nicht möglich machen. Mittlerweile sind die Wälle nicht mehr Teil der Planung und werden abgetragen. Die Stuttgarter Halle „Scharena“ unter der Tribüne des Daimler-Stadions ist ein hierfür ein praktisches Beispiel, doch sollte bei einer Hallenplanung in Karlsruhe eine Bundesligatauglichkeit bedacht werden, gerade für den Basketball in Karlsruhe. Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am KIT, Prof. Dr. Alexander Woll, regt in seinem Schreiben an die Fraktionen zum Stadionbau nicht nur die Berücksichtigung der wichtigen Option einer integrierten Sporthalle mit all ihren Synergieeffekten an, sondern bringt praktische Beispiele zur Umsetzung einer solchen Planung. Woll schlägt hierbei die Dimensionen der Paul-Horn Arena in Tü- bingen vor, die den Anforderungen der Bundesliga für Basketball, Volleyball und Handball gerecht wird. Diese Vorschläge sollten von der Verwaltung berücksichtigt und geprüft werden. Diese Option ermöglicht Zusammenfassend eine Multifunktionalität des Stadions, einen Ganzjahresbe- trieb über die 17 Heimspiele des KSC hinaus, einen Beitrag zur Förderung der Hallensportarten mit angegliederter Infrastruktur und zusätzliche Veranstaltungsfläche. Des Weiteren ermöglicht die Ein- planung dieser Option den Zeitrahmen des Stadions zu halten um die Halle zu einem späteren Zeit- punkt einzubauen. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Eduardo Mossuto

  • Stellungnahme TOP 21 GfK
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    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Ergänzungs- antrag Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2018/0276 Dez. 6 Vollumbau Wildparkstadion - Vorabmaßnahme des Bauherrn zur Kampfmittelerkundung und Aufrechterhaltung des Spielbetriebs Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 24.04.2018 21 x Kurzfassung Die Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung des Antrages. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein x ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) ca. 122,95 Mio. Euro 11 Mio. Euro netto Landeszuschuss, Refinanzierung von 74,5 Mio. Euro durch Pachtzahlungen in den kommenden Jahren ca. 28,6 Mio. Euro Beitrag der Stadt für Infrastrukturkosten ca. 9 Mio. Euro für Kampfmittel- freimachung siehe Wirtschaftlichkeitsbe- trachtung vom 23. März 2018 ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Sport, Freizeit und Gesundheit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Wälle sind bei allen Bietern weiterhin Teil der Planung. 80 % der Wälle werden kampfmit- telfrei wieder eingebaut und lediglich ummodelliert. Die Wälle dienen im neuen Stadion als Umlaufebene. Die Sporthalle war nicht in der FLB (Funktionale Leistungsbeschreibung) beinhaltet und ist damit nicht Teil der Angebote.

  • Abstimmungsergebnis Top 21 EAntrag GfK
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