Holzbau in Karlsruhe

Vorlage: 2018/0023
Art: Anfrage
Datum: 22.01.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Wolfartsweier

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.02.2018

    TOP: 19

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • FDP Holzbau in Karlsruhe
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2018/0023 Holzbau in Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 20.02.2018 19 x 1) Wird bei städtischen Ausschreibungen der Holzbau gefördert oder forciert? 2) Welche Bauprojekte in städtischer Hand sind als Holzbau realisiert worden? Das Land Baden-Württemberg schreibt in diesen Tagen den Holzbaupreis BW 2018 aus. Die Stadt Karlsruhe hat unter dem Stichwort „grüne Stadt“ ein Korridorthema für sich selber hervorgehoben. Die Freien Demokraten möchten gerne wissen, ob die Holzbauweise in Karlsruhe bisher Berücksichti- gung fand bzw. in einer Art besonders forciert wurde. Diese Bauweise gilt als besonders nachhaltig und würde das selbstgesteckte Ziel der „Grünen Stadt“ unterstreichen. unterzeichnet von: Tom Høyem Thomas H. Hock Karl-Heinz Jooß Sachverhalt / Begründung:

  • Stellungnahme TOP 19
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2018/0023 Dez. 6 Holzbau in Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 20.02.2018 19 x 1) Wird bei städtischen Ausschreibungen der Holzbau gefördert oder forciert? Eine Förderung der Nutzung von Baustoffen und Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen ist über vier wesentliche Instrumente unterstützt: 1. Allgemein fördert das nationale Vergaberecht, in der Vergabeverordnung (VgV 2016) den Einsatz ökologisch vorteilhafterer Angebote. Im §58 „Zuschlag und Zuschlagskriterien“ wird neben dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auch ergänzt, dass „qualitative, umweltbezo- gene oder soziale Zuschlagskriterien berücksichtigt werden“ können. 2. Das landesweite „Programmsystem NBBW – Nachhaltiges Bauen in Baden-Württemberg“, welches bei geförderten Schul- und Sportbauten verpflichtend anzuwenden ist, greift das Thema Holzbau seit gut zwei Jahren direkt auf. Bestandteil dieses momentan noch auf Do- kumentation der Planung beschränkten Systems ist im Nachhaltigkeitskriterium 3 (NAKR 3) „Nachhaltige Ressourcenverwendung – Holz und Beton“ eine Darstellung des Holzeinsat- zes, dessen auf Nachhaltigkeit zertifizierte Herkunft und des konstruktiven Holzschutzes. 3. Die städtische Vergabedienstanweisung (VergDA 2013) verpflichtet seit 2008 parallel zur VgV 2016 die eigenen Vergabestellen „bei Ausschreibungen und Freihändigen Vergaben sowie Teilnahmewettbewerben den Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit [...] zu be- achten. Dabei sind „Umweltfaktoren wie z. B. Belastung der Umwelt durch Schadstoffe, Wirkung auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Materialien, Verwendung von Gefahrstoffen, Lärmbelastung, Energie und Ressourcenverbrauch, Altstoffanteil, Wiederverwertbarkeit zu berücksichtigen“. 4. Die durch den Gemeinderat 2009 beschlossene „Leitlinie Energieeffizienz und Nachhaltiges Bauen“ referenziert im Leitziel 5 „Qualitative Ziele der Nachhaltigkeit“ auf die Qualitätsziele der Nachhaltigkeit des Leitfadens „Nachhaltiges Bauen“ des damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Dort wird gefordert, den „Einsatz nach- haltig erzeugter nachwachsender Rohstoffe (auch unter dem Aspekt der Erhaltung der bio- logischen Vielfalt)“ im öffentlichen Bausektor voranzubringen. Das Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft bewertet bei Teilnahmewettbewerben für Neu- bauten oder umfangreiche Sanierungen den Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Holz be- sonders positiv in den Verfahren. Eine explizite Vorgabe des Materials für alle Teilnehmenden in der Auslobung ist nicht die Regel. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 2) Welche Bauprojekte in städtischer Hand sind als Holzbau realisiert worden? Die in den letzten Jahren ausgeführten konstruktiven Holzbauten sind der Streichelzoo (über- wiegend), die Kita Polyglott, die Kita Kösliner Straße, die Kita Obere Setz und der Kinder- und Jugendtreff Südwest. Laufende Projekte sind die Aussegnungshalle Wolfartsweier und die neue Kita in der Egon-Eiermann-Allee.

  • Protokoll TOP 19
    Extrahierter Text

    Niederschrift 47. Plenarsitzung Gemeinderat 20. Februar 2018, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 18. Punkt 19 der Tagesordnung: Holzbau in Karlsruhe Anfrage: FDP Vorlage: 2018/0023 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 19 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 23. Februar 2018