Zoologischer Stadtgarten - Öffnung des Osteingangs und kostenfreier Besuch für Kitas während des Neubaus der Wasserwerkbrücke

Vorlage: 2018/0003
Art: Anfrage
Datum: 04.01.2018
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Südstadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.02.2018

    TOP: 15

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Die Linke Zoo Öffnung Osteingang
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadträtin Niko Fostiropoulos (Die Linke) Vorlage Nr.: 2018/0003 Zoologischer Stadtgarten – Öffnung des Osteingangs und kostenfreier Besuch für Kitas während des Neubaus der Wasserwerkbrücke Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 20.02.2018 15 x 1. Wird die Stadt folgenden Anliegen der Bürger-Gesellschaft Südstadt nachkommen? a) Öffnung des Osteingangs zum Stadtgarten/Zoo während der Bauzeit für die neue Wasser- werkbrücke? Wenn nein, warum nicht? b) Kostenfreier Besuch des Zoos für Kitas während der Bauzeit für die neue Wasserwerk- brücke? Wenn nein, warum nicht? Viele Bürgerinnen und Bürger in der Südstadt fühlen sich zu Recht schlecht behandelt, was die Er- satzmaßnahmen der Stadt während des Neubaus der Wasserwerkbrücke betrifft. Die Wasserwerkbrü- cke ist für die Südstadt DER Zugang zum Oberwald. Voll nachvollziehbar ist die Argumentation der Bürgergesellschaft, dass mit der zurück liegenden Schließung des Osteingangs des Zoos und nun mit der Sperrung der Wasserwerkbrücke zwei Zugänge zu Erholungszonen erschwert worden sind. Die von der Bürger-Gesellschaft für die Bauzeit vorgeschlagenen Maßnahmen (Öffnung des Osteingangs zum Zoo, kostenfreier Besuch des Zoos für Kitas) sind mit einem überschaubaren finanziellen Auf- wand realisierbar. unterzeichnet von: Sabine Zürn Niko Fostiropoulos Sachverhalt / Begründung:

  • Stellungnahme TOP 15
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadträtin Sabine Zürn (Die Linke) Stadtrat NIko Fostiropoulos (Die Linke) Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2018/0003 Dez. 6 Zoologischer Stadtgarten - Öffnung des Osteingangs und kostenfreier Besuch für Kitas während des Neubaus der Wasserwerkbrücke Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 20.02.2018 15 x 1. Wird die Stadt folgenden Anliegen der Bürger-Gesellschaft Südstadt nachkommen? a) Öffnung des Osteingangs zum Stadtgarten/Zoo während der Bauzeit für die neue Wasserwerkbrücke? Wenn nein, warum nicht? Die frühere Kasse Ost an der Augartenstraße wurde geschlossen, weil immer weniger Besu- chende des Zoologischen Stadtgartens den Eingang nutzten und die Besucherströme sich auf die Eingangskassen Süd (Hauptbahnhof) und Nord (Festplatz) konzentrierten. Um in wirtschaft- lich schwierigen Zeiten das Bestmögliche für die Karlsruher Bürgerschaft in puncto Zoologischer Stadtgarten zu erreichen, wurde das Kassen- und Kontrollpersonal der Anlage dort eingesetzt, wo es für die Bürgerschaft in der Summe den größtmöglichen Nutzen bringt und dies ist an den Eingangskassen Süd und Nord. Eine auch nur kurzzeitige Öffnung der ehemaligen Kasse Ost wäre alleine schon wegen der neu zu schaffenden Personalstellen unwirtschaftlich. Der Gemeinderat entschied am 22.03.2016 im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Zoologi- scher Stadtgarten Karlsruhe, dass es zwei Haupteingänge im Süden und Norden der Anlage geben soll und die ehemaligen Eingänge Ost und West (aus der Bundesgartenschau im Jahr 1967 stammend!) als Ausgangsmöglichkeit erhalten bleiben. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017 der Ausgang Ost behinderten- und kinderwagengerecht umgebaut, damit er problemlos z. B. von Menschen mit Handicap und Eltern mit Kleinkindern genutzt werden kann. Im Ent- wicklungskonzept ist wohl erwähnt, dass für Jahreskarteninhaber die Möglichkeit gewährt wer- den soll, die Ausgänge Ost und West als Zugangsmöglichkeit zu nutzen. Die Umsetzung dieser Möglichkeit wurde von Seiten des Zoos bei der Planung und Anschaffung des neuen Kassensys- tems geprüft, mit dem Ergebnis, dass dies technisch und wirtschaftlich aus folgenden Gründen nicht umsetzbar ist: - Um einen Kassenbetrieb beim ehemaligen Eingang Ost aufrecht zu erhalten, müssten mindestens drei Personalstellen geschaffen bzw. drei Mitarbeitende eingestellt werden. Dies wäre mit Personalkosten verbunden, die in keinem Verhältnis zu der Nutzung die- ses Eingangs stehen. - Der als Kassenhaus genutzte Container am Ausgang Ost stammt aus dem Jahr 2000 und stand zuvor auf dem Gelände der Expo in Hannover. Von dort wurde er in den Zoo- logischen Stadtgarten gebracht. Die Konstruktion des Containers war nie dafür vorge- sehen, über 15 Jahre als Kasse genutzt zu werden. Die Außen- und Innenwände sind in- zwischen verwittert. Eine Nutzung als Kassenbereich und Arbeitsplatz ist nicht mehr möglich. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 - Bei Beratungsgesprächen mit Firmen, die elektronische Kassensysteme mit automatisier- ten Zugangsbereichen anbieten, erhielt der Zoo immer wieder die Auskunft, dass elekt- ronische Einlasssysteme nur fehlerfrei funktionieren, wenn sie zumindest unter einem überdachten Bereich (wettergeschützt) stehen. Der Ausgang Ost kann nicht überdacht werden, da dieser Bereich auch als Durchfahrt für Liefer- und Transportfahrzeuge ge- nutzt werden muss. Bei fest montierten Einlasssystemen ist eine Durchfahrt für Fahrzeu- ge unmöglich. - Bei einem automatisierten Zugangsbereich muss gewährleistet sein, dass nur die Inhabe- rin bzw. der Inhaber der Jahreskarte den Zugang nutzt und eine Nutzung durch eine andere Person ausgeschlossen ist. Diese Kontrolle setzt einen Abgleich mit Bild und Ge- sicht der berechtigten Person voraus. Dieser fehlerfreie Abgleich kann nur durch eine Person (Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Zoos) erfolgen. Mit dem Einsatz von zusätzli- chem Personal entstehen Kosten. Zudem wird das Personal dann in heftige Diskussionen verwickelt, weil Personen, die eine Einlasskarte erwerben wollen, nicht einsehen, dass dies nur ein Zugang für Dauerkarteninhaber ist. Aufgrund der nicht vorhandenen Personalstellen für einen zusätzlichen Kassen- bzw. Kontroll- bereich, sowie den damit verbundenen zusätzlichen Kosten für Umbaumaßnahmen und elekt- ronische Einlasssysteme, kann der ehemalige Eingang Ost - wenn auch nur kurzfristig - nicht wieder geöffnet werden. b) Kostenfreier Besuch des Zoos für Kitas während der Bauzeit für die neue Wasser- werkbrücke? Wenn nein, warum nicht? Der Eintritt in den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ist für Kinder aus Kindertageseinrichtun- gen schon immer frei. Pro fünf Kinder ist der Eintritt für eine Begleitperson ebenso frei. Weitere Begleitpersonen zahlen den ermäßigten Eintritt von 8,00 Euro (ab 1. März 2018 voraussichtlich 9,00 Euro).

  • Protokoll TOP 15
    Extrahierter Text

    Niederschrift 47. Plenarsitzung Gemeinderat 20. Februar 2018, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 14. Punkt 15 der Tagesordnung: Zoologischer Stadtgarten - Öffnung des Osteingangs und kostenfreier Besuch für Kitas während des Neubaus der Wasserwerkbrücke Anfrage: Die Linke Vorlage: 2018/0003 Beschluss: Kenntnisnahme Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 15 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stel- lungnahme der Verwaltung liege vor. Stadtrat Zeh (SPD): Herr Oberbürgermeister, finden Sie es auch unglaublich, dass in der Technologieregion keine günstige Lösung möglich sein soll, um Jahreskarteninhabern au- tomatisch die Türen zu öffnen, wie es in vielen anderen Firmen möglich ist? Zweitens, wäre es möglich, dass die Verwaltung ein Gespräch organisiert mit dem Hersteller des neuen Kartensystems und interessierten Gemeinderatsvertretern, um zu klären, wie eine solche Möglichkeit aussehen könnte? Der Vorsitzende: Wir werden das beantworten. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 23. Februar 2018