Neubau Schulsport- und Basketballhalle
| Vorlage: | 2017/0812 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 22.12.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft |
| Erwähnte Stadtteile: | Mühlburg, Oberreut, Südstadt, Waldstadt |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 23.01.2018
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
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Neubau Schulsport- und Basketballhalle Lageplan [Geben Sie ein Zitat aus dem Dokument oder die Zusammenfassung eines interessanten Punkts ein. Sie können das Textfeld an einer beliebigen Stelle im Dokument positionieren. Verwenden Sie die Registerkarte 'Zeichentools', wenn Sie das Format des Textfelds 'Textzitat' ändern möchten.]
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Stadt Karlsruhe Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft Projektentwicklung/ Projektmanagement 05.01.2018 Raumprogramm Schulsport- und Basketballhalle für 1.500 Zuschauer Nr.ArtFläche/m²ZahlFläche/m² Programmfläche3.357,50 1.0Hallenflächenbedarf nach Sportart1.215,00 1.1Normspielfeld nach DIN 18032 (45 x 27 m), teilbar1.215,0011.215,00 2.0Zuschauerbereich1.482,50 2.1Zuschauertribünen 1.500 Personen750,001750,00 Mind. 2/3 Sitz- und 1/3 Stehplatze, Stehplätze 2.2Barrierefreie Zuschauerplätze1,501522,50 2.3Pressearbeitplätze in der Halle4,50418,00 2.4Speise- und Getränkeausgabestation60,002120,00 2.5Besuchergarderobe 400 Haken und Ausgabe60,00160,00 2.6öffentliche Ausstellungs- / Standfläche, ggfs. teilbar60,00160,00 2.7VIP-Raum100,001100,00 2.8Presseraum / Lehrerzimmer30,00130,00 2.9Cateringbereich VIP/Presse, Küche und Lagerflächen80,00180,00 2.10Cateringbereich VIP/Presse, Spülküche40,00140,00 2.11Cateringbereich VIP/Presse, Personal und Büro40,00140,00 2.12Cateringbereich VIP/Presse, Ausgabe30,00130,00 2.10Besuchertoiletten Damen (40 WC)30,00260,00 2.11Besuchertoiletten Herren (14 WC, 25 Urinale)30,00260,00 2.12Barrierefreie WCs (3 WC)6,00212,00 3.0Nebenräume Sport588,00 3.1Umkleiden Sporttreibende30,006180,00 3.2Duschräume Sporttreibende (jeweils mind. 4 Brausen)15,00690,00 3.3Toiletten Sporttreibende2,00612,00 3.4Umkleiden Lehrer/Schiedsrichter (inkl. Duschen)10,00220,00 3.5Toiletten Lehrer/Schiedsrichter2,0024,00 3.6Sanitätsraum (Krankenliege)12,00112,00 3.7Geräte- und Lagerräume Sportgeräte200,001200,00 3.8Lagerraum mobiler Volleyballsportboden u. Hallentechnik50,00150,00 3.9Lagerraum PSK-Spielbetrieb20,00120,00 4.0Nebenräume Hallenverwaltung72,00 4.1Regieraum12,00112,00 4.2Übertragungsraum Live-Streaming, 3 Arbeitsplätze12,00112,00 4.3Büro Hallenwartung / Hausbetreuung20,00120,00 4.4Lager Putzmittel10,00110,00 4.5Garage für Schneeräumgerät, Streumaterial, Kleingeräte, etc.18,00118,00 5.0Außenanlagen2.487,50 5.1PKW - Stellplätze Besucher12,501501.875,00 5.2PKW - Stellplätze Sporttreibende12,5030375,00 5.3PKW - Stellplätze Organisation12,50562,50 5.4Stellplätze Einsatzwagen Polizei u. Rettungswagen12,50225,00 5.5Fahrradabstellplätze 1/10 Besucher1,00150150,00
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Stadt Karlsruhe An Stadt Karlsruhe, Stadtkämmerei über O Dezernat 1 0 Dezernat 2 0 Dezernat 3 Antrag auf Genehmigung von: Für: \Neubau Schulsport- und Basketballhalle 1 0. Jan. 2018 Gesehen: � 16 12] Dezernat 4 O Dezernat 5 12] Dezernat 6 Bürgmmetster 12] Mehraufwendungen/- auszahlungen 12] apl./üpl. VE Haushaltsjahr 1 2018 Dienststelle: \ Stadtkämmerei Sachbearbeiter/in: Telefon: l 2040 E-Mail Fax: !2079 \ juergen.deck@stk.karlsruhe.de Sender <Deckung Mehreinnahmen - ME oder Sperre - SPl Planungsobjekt ME KST.Stelle/PSP-ElemenU SP Plankonto Betrag€ inv. Projekt 7.882011.700 SP 78710000 1.500.000 7.882165.700 SP 78710000 1.000.000 Empfänger (ÜPLNAPUEDl Planungsobjekt ÜPL KST.Stelle/PSP-ElemenU APL Plankonto Betrag€ inv. Projekt ED 7.885612.700 APL 78710000 5.500.000 7.882213.700 7.882424.700 7.661024 VE 7.740212 VE SP 78710000 SP 78710000 SP 78720000 SP 78720000 1 1 1 1 1.500.000 1.500.000 3.000.000 5.000.000 7.885612.700 VE APL 78710000 8.000.000 Begründung des Sachverhalts (Bei Bedarf bitte Zusatzblatt beifügen.) Siehe Beschlussvorlage 10.01.2018 Datum ="' V, 0 -o 0 eo i:,...: �z .s 'ii �� ::; -c O _ Sitzungsdienst O Hauptausschuss D Offenlage Formblatt Hauptausschuss Verteiler: [2) Stk-Abt. 0400 [2) Stk-Abt. 0500 [2) RPA O Stk-Abt. 0100 O Stk-THH 2000 o _ O _ 8-Vermerk StK Erfasst (Hz. Datum) Version Interne Nr. Achtung! Nach Unterschriften zurück an die Stk-Abt.0400 Stadt Kar1sruhe, Stadtkämmerei I Rathaus am Marktplatz 176124 Kar1sruhe Telefon: 0721 133-2044 I Fax: 0721 133-20091 E-Mail: stk@karlsruhe.de Seite 1 von 1 Karlsruhe
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE - Bitte austauschen - Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0812 Dez. 6 Neubau Schulsport- und Basketballhalle Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 16.01.2018 9 X Gemeinderat 23.01.2018 11 X Beschlussantrag Der Gemeinderat stimmt nach Vorberatung im Hauptausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu, am Standort der Elisabeth-Selbert-Schule eine dreiteilige Schulsport- und Basketballhalle für 1.500 Zuschauer zu realisieren und das Verfahren für die Vergabe an einen Generalübernehmer Anfang Februar 2018 einzuleiten. Der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt beläuft sich auf rund 13.500.000,00 €. Die Verwaltung wird mit der Durchführung eines nicht offenen Verfahrens mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb beauftragt. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein x ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Kostenrahmen ca. 13.500.000,00 € ja 1.072.000,00 € Haushaltsmittel stehen nicht zur Verfügung Kontierungsobjekt: PSP-Element: 7.885612.700 Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Haushaltsmittel werden zu Verfügung gestellt, siehe Anlage ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Sport, Freizeit und Gesundheit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Ausgangssituation Die Basketball-Mannschaft PSK Lions ist zur Saison 2017/2018 in die 2. Bundesliga ProA aufge- stiegen. Damit wurde eine ProA-taugliche Spielstätte mit einer Mindestkapazität von 1.500 Zu- schauerinnen und Zuschauern erforderlich, die jedoch durch den Wegfall der Nutzung der Eu- ropahalle als (Sport-)Veranstaltungshalle nicht zur Verfügung stand. Um dieser Mangelsituation abzuhelfen, beschloss der Hauptausschuss am 11.07.2017, dem Verein Post Südstadt Karlsruhe e.V. (PSK) einen Investitionszuschuss für den Erwerb und die Errichtung einer in Gotha vorhandenen Leichtbauhalle mit einer Kapazität bis zu 1.500 Perso- nen zur Verfügung zu stellen. Außerdem war vorgesehen, dem Verein zur Überbrückung der Zeit, in der die Leichtbauhalle noch nicht zur Verfügung steht, einen Veranstaltungszuschuss für die Nutzung einer Halle außerhalb Karlsruhes zu gewähren. Zusätzlich sollte der Verein einen Zuschuss für die Beschaffung des für den Spielbetrieb notwendigen Equipments erhalten. Nach dieser Beschlussfassung stellte sich heraus, dass die Aufstellung der vorgesehenen Leicht- bauhalle an einem Standort über einen Zeitraum von fünf Jahren, wie dies seitens des PSK vor- gesehen war, nicht genehmigungsfähig ist. Das Bürgermeisteramt hat nach Bekanntwerden dieser Situation ermöglicht, dass ausnahmswei- se und aufgrund der Vorgeschichte die Europahalle für die Heimspiele der PSK Lions genutzt werden kann. Dies ist mit erheblichem Aufwand für die Erfüllung der Vorgaben der Versamm- lungsstätten-Verordnung verbunden und kann daher nicht als Präzedenzfall für andere Veran- staltungen gelten. Die Europahalle wurde in der aktuellen Saison erstmals am 16.12.2017 für ein Heimspiel genutzt, die vorigen Spiele wurden zum Teil auswärts durchgeführt, für vier Heimspiele konnte aufgrund einer Ausnahmegenehmigung nochmals die Sporthalle der Fried- rich-List-Halle genutzt werden. Aktuell ist die Sporthalle des Schulzentrums Südwest (Sophie-Scholl-Realschule/Engelbert-Bohn- Schule) in Oberreut wegen Asbestbelastung gesperrt. Das gesamte Schul- und Vereinssportan- gebot musste somit in andere Sporthallen verlagert werden. Die schon angespannte Sporthal- lensituation in Karlsruhe hat sich damit weiter verschärft. Es ist zu erwarten, dass durch weitere Sanierungsmaßnahmen ein noch höherer Druck entstehen und sich im Zuge einer Sanierung der Europahalle die Situation im Schul- und Vereinssport weiter verschlechtern wird. Um hier insgesamt Abhilfe zu schaffen, soll eine neue Dreifeldsporthalle mit Tribüne auf einer Freifläche der Elisabeth-Selbert-Schule errichtet werden. Diese soll in Fertigbauweise erstellt werden, damit eine schnelle Realisierungsmöglichkeit gegeben ist, wobei damit keine Vorfestlegung auf eine Sanierungsvariante für die Europahalle erfolgt. Gleichzeitig wird die Sporthalle in Fertigbauweise so konzipiert, dass auch das Hallenportfolio in Karlsruhe erweitert wird. Sie wird mit einem Parkettboden ausgestattet und hat eine Kapazität für 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer. Damit sind künftig im Basketball Spiele bis zur zweit- höchsten Spielklasse ProA möglich. Aktuell endet das Hallenportfolio in der Stadt Karlsruhe im Basketball bei ProB und im Volleyball bei der zweiten Liga. Am vorgesehenen Standort kann bei Veranstaltungen in der neuen Halle auf die bei der Europahalle vorhandene Parkplatzinfrastruk- tur und die gute Anbindung an den ÖPNV zurückgegriffen werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Das Ergebnis der Sportentwicklungsplanung in Karlsruhe weist einen deutlichen Fehlbedarf an genormten großen Sporthallen (Dreifeld-Hallen) auf. Auch nach Fertigstellung der neuen Halle sind in Karlsruhe mindestens drei weitere Sporthallen notwendig, um den Bedarf im Vereins- sport zu decken. Grundstück Das Stadtplanungsamt hat folgende sechs mögliche Standorte für eine schnelle Realisierung des Neubaus untersucht. - TS Mühlburg - Schliffkopfweg - Elisabeth-Seibert-Schule - Otto-Dullenkopf-Park - Waldstadt, Traugott-Bender-Sportpark, SSC - Erweiterungsfläche bei Messe, Rheinstetten Der Standort Elisabeth-Selbert-Schule wurde aufgrund des vorhandenen Baurechts, der sehr guten Erschließung mit allen Verkehrsmitteln und zu Fuß sowie der Nähe zu der Europahalle bevorzugt. Auch ein zusätzlicher Stellplatznachweis ist nicht erforderlich, solange in der Euro- pahalle keine Großveranstaltungen stattfinden. Verfahren und Termine Ein Generalübernehmer soll mit den Planungsleistungen und der Durchführung des Bauvorha- bens beauftragt werden. Um eine entsprechend qualifizierte Firma auszuwählen, ist ein nicht offenes Verfahren mit einem vorgeschalteten offenen Teilnehmerwettbewerb vorgesehen. Es handelt sich hierbei um ein rechtskonformes Verfahren. Der Teilnahmewettbewerb muss Anfang Februar veröffentlicht werden, um unter Einhaltung der erforderlichen Fristen eine Auftragsvergabe an den Generalübernehmer Anfang August 2018 zu realisieren. Nach Einreichen des Bauantrages und Erstellen der Ausführungsplanung ist Baubeginn Ende 2018, Fertigstellung zu Spielbeginn September 2019 geplant. Raumprogramm s. Anlage Konstruktion Bei der Ausschreibung für die Errichtung der Halle orientiert sich die Verwaltung an einer schnellstmöglichen Realisierung, gibt aber keine konkrete Bauweise vor. Die Halle wird alle Anforderungen an die gesetzlichen Vorgaben, insbesondere die ENEV und die Versammlungsstättenverordnung erfüllen. Gegenüber der konventionellen Bauweise bietet die Fertigbauweise einen erheblichen Zeit- vorteil (ca. 21 anstelle 39 Monate Gesamtprojektzeitrahmen aufgrund einer anderen Art der Vergabe auch von Planungsleistungen und unter Berücksichtigung eines hohen Grades an Vor- fertigung). Die Bauteile können in einem Werk wetterunabhängig hergestellt werden und müs- sen als Fertigteile nur noch auf der Baustelle montiert werden. Hinsichtlich der Qualität, der Nutzungsdauer und den Betriebskosten gibt es zwischen Fertigbauweise und konventioneller Bauweise keine Unterschiede. Ergänzung 19.01.2018: Kosten Der ursprüngliche Kostenansatz von 6 bis 8 Mio. Euro bezog sich auf die reinen Baukosten einer auf eine kürzere Standzeit ausgerichteten vorgefertigten Halle. Nicht enthalten waren u. a. Kos- Ergänzende Erläuterungen Seite 4 ten für die Herrichtung des Grundstücks, Gründung, Ver- und Entsorgung, Einbauten (z. B. Tri- bünen) und Nebenkosten. Der Kostenrahmen (+/-30 %) von 13.5 Mio. Euro gliedert sich wie folgt auf: Kostenschlüssel (DIN 276) Stand 01/2018 100 Grundstück --- 200 Herrichten und Erschließen 750.000 € 300 Bauwerk - Baukonstruktionen 6.510.000 € 400 Bauwerk - Technische Anlagen 2.790.000 € 500 Außenanlagen 678.000 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 204.000 € 700 Baunebenkosten 1.497.000 € 700 Bauverwaltungskosten --- € Gesamt 100 - 700 12.429.000 € Aufrundung / Unvorhergesehenes 1.071..000 € Gesamtaufwand 13.500.000 € Eine Konkretisierung der Kosten mit einer größeren Kostengenauigkeit (+/-10 %) ist erst nach Vorlage einer konkreten Planung möglich. Da die Planung Teil des Auftrags an den Generalübernehmer ist, kann erst zum Zeitpunkt der Abgabe der Angebote eine detaillierte Kostenermittlung (Kostenberechnung) vorgenommen werden. Die Verwaltung wird analog zur Vergabe Wildparkstadion eine Kostenobergrenze für die Halle definieren und vertraglich absichern. Wirtschaftlichkeit Die Sporthalle hat, auch wenn sie in Fertigbauweise erstellt wird, die gleiche Nutzungsdauer wie eine konventionell erstellte Halle und kann damit auch wirtschaftlich dargestellt werden. Eine genaue Wirtschaftlichkeitsberechnung kann erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Lageplan s. Anlage Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Neubau Schulsport- und Basketballhalle Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat stimmt nach Vorberatung im Hauptausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zu, am Standort der Elisabeth-Selbert-Schule eine dreiteilige Schulsport- und Basketballhalle für 1.500 Zuschauer zu realisieren und das Verfahren für die Vergabe an einen Generalübernehmer Anfang Februar 2018 einzuleiten. Der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt beläuft sich auf rund 13.500.000,00 €. Die Verwaltung wird mit der Durchführung eines nicht offenen Verfahrens mit vorgeschaltetem Teilnehmerwettbewerb beauftragt.
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Niederschrift 46. Plenarsitzung Gemeinderat 23. Januar 2018, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 11. Punkt 11 der Tagesordnung: Neubau Schulsport- und Basketballhalle Vorlage: 2017/0812 dazu: Neubau Schulsport- und Basketballhalle – Warum nicht Erstligatauglich? Ergänzungsantrag: FW Vorlage: 2018/0017 Beschluss: Der Gemeinderat stimmt nach Vorberatung im Hauptausschuss dem Vorschlag der Verwal- tung zu, am Standort der Elisabeth-Selbert-Schule eine dreiteilige Schulsport- und Basket- ballhalle für 1.500 Zuschauer zu realisieren und das Verfahren für die Vergabe an einen Generalübernehmer Anfang Februar 2018 einzuleiten. Der Kostenrahmen für das Gesamtprojekt beläuft sich auf rund 13.500.000,00 €. Die Verwaltung wird mit der Durchführung eines nicht offenen Verfahrens mit vorgeschal- tetem Teilnehmerwettbewerb beauftragt. Abstimmungsergebnis: Beschlussvorlage: einstimmig zugestimmt Ergänzungsantrag: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 11 zur Behandlung auf, verweist auf die er- folgte Vorberatung im Hauptausschuss sowie die vorliegende Stellungnahme der Verwal- tung zum Ergänzungsantrag: Wir haben das ausführlich im Hauptausschuss debattiert. Ich würde deshalb auf eine große Einführung verzichten, und wir gehen gleich in die Diskussion. Falls doch noch Fragen of- fen sein sollten, dann weisen Sie uns noch einmal darauf hin. Dann fasse ich das zum Ende noch einmal zusammen. Stadtrat Hofmann (CDU): Ich nehme das Positive vorweg. Die CDU-Fraktion wird der Beschlussvorlage so zustimmen. Allerdings sind wir nicht zufrieden mit dem ganzen. Das – 2 – hatten wir auch schon mehrfach vorher gesagt. Wir stimmen natürlich zu aufgrund des großen Fehlbedarfs. Wir wissen seit Jahren, dass ein großer Fehlbedarf an Dreifeld- Sporthallen in Karlsruhe besteht. Wir haben auch schon seit Jahren – ich glaube, wir alle zusammen – darauf hingewiesen und haben diesen Mangel immer wieder herangetragen. Von daher sehen wir diesen Fehlbedarf an einer Schulsporthalle, auch an dieser Stelle, durchaus und werden deswegen natürlich zustimmen. Wir sehen aber keine gute Lösung darin, an dieser Stelle eine Ballsporthalle zu errichten. Wir sehen keine gute Lösung darin, dies zu machen, vor allem mit einer Kapazität von ma- ximal 1.500 Zuschauern. Wir wissen natürlich, dass an dieser Stelle auch so schnell nichts anderes zu bauen wäre. Von daher ist dies für uns auch das Zeichen, dementsprechend zuzustimmen. Aber eines ist klar: Jetzt einer Halle zuzustimmen, die auch für Ballsport ge- eignet wäre, die nicht einmal erstligatauglich wäre, wenn der Verein aufsteigen würde oder wenn auch andere Vereine aufsteigen würden, ist unserer Meinung nach nicht ziel- führend. Deswegen klar die Zustimmung zum Schulsport. Das ist logisch. Und auch natür- lich als Notlösung für den Basketball. Wenn wir 2. Liga spielen, ist auch dies sicher eine gute Lösung für den Zweitliga-Basketball. Diese Lösung muss aber eine Ausnahme bleiben. Denn wir verstoßen hiermit wieder einmal gegen unsere eigenen Regeln im Gemeinderat. Wir nehmen wieder ein Projekt auf, ohne eine Kostenkontrolle, und müssen wieder einem neuen Bauvorhaben zustimmen. Wir haben uns irgendwann einmal die Regel gegeben und haben gesagt, wir nehmen nur Bauvorhaben mit einer Kostenkontrolle in den jeweiligen Doppelhaushalt auf. Wir haben gesehen, dass wir bereits jetzt innerhalb weniger Wochen schon wieder eine Kostensteigerung von 6 – 8 Mio. Euro auf 13 Mio. Euro hatten. Die Er- klärung in der Vorlage, dass man erst die reinen Baukosten errechnet und eine kürzere Laufzeit dann fast eine Verdoppelung bringt, zeigt uns, dass unsere Vorgehensweise, dies so zu machen, die richtige ist. Aber der Notlage geschuldet ist uns klar, dass man jetzt so vorgehen muss. Aber ein Vorgehen ist unserer Meinung nach nicht solide, wenn wir, wie in der Vorlage beschrieben, bei einer Zustimmung noch mit plus/minus 30 % auf den bisherigen Preis rechnen müssen. Es liegen auch keine Berechnungen von Folgekosten vor, d. h. wir gehen schon ein bisschen in eine ungewisse Zukunft bezüglich der Finanzierung. Aber, wie ge- sagt, ich denke, es bleibt uns hier auch keine andere Lösung. Aber die Lösung darf unserer Meinung nach nicht ständig so weitergehen. Wir müssen uns selbst eigenverantwortlich an die Hand nehmen und sagen, dass wir schnellstmöglich eine Prioritätenliste der dringend notwendigen Investitionen aufstellen müssen. Wir müssen genau wissen, was sollen wir wann machen, und nicht ständig etwas hinten anstellen, vorziehen, aufziehen, wo wir wis- sen, dass es teilweise gar nicht realisierbar ist, weil wir viel zu viel auf der Liste haben. Wenn wir wissen, dass seit über 5 Jahren dieser Fehlbedarf da ist, und seit mehreren Jah- ren auch das Schulzentrum in Oberreut asbestbelastet ist - wir kommen nachher noch einmal darauf - dann müssen wir einfach anders vorgehen und können nicht einfach, weil wir jetzt auch durch den Basketball notgedrungen dazu gezwungen werden, eine Aus- nahme machen. Das kann nicht die Regel sein. Hier müssen wir deutlich besser und auch besser argumentativ sein. Die Lösung für Basketball oder den Ballsport möchte ich jetzt hier nicht ausbreiten. Wir warten sehnsüchtig schon sehr lange Zeit auf eine Entwicklung bzw. auf die Prüfaufträge bezüglich des Baus einer reinen Ballsporthalle, was uns für dieses Jahr zugesichert wurde. Dann sind wir auch in der Lage, hier vielleicht etwas wirklich zielfüh- rendes auf die Beine zu stellen. – 3 – Zum Änderungsantrag der Freien Wähler vielleicht nur so viel: Solche Anträge sind meiner Ansicht nach nicht zielführend. Denn es zeigt nach außen, dass wir – weder die Verwal- tung, noch wir – uns eventuell gar nicht mit dieser Sache beschäftigen. Es wurde mehrfach gesagt, dass an dieser Stelle einfach keine erstligataugliche Halle machbar ist. Ich bin es leid, immer draußen als Vollpfosten dazustehen, wenn es heißt: Warum macht Ihr denn so etwas, wenn solche Anträge dann noch kommen, obwohl es klar in mehreren Ausschüssen gesagt wurde, dass dies nicht geht. Stadtrat Zeh (SPD): Wir spüren, wie uns die Europahalle als Sporthalle mit einer großen Zuschauerkulisse fehlt. Die SPD hält nach wie vor die vor knapp einem Jahr vorgestellte Sanierung für 4.800 Zuschauer bei einem Kostenrahmen von 21,1 Mio. Euro für notwen- dig und die einzig richtige Entscheidung. Wir bedauern, dass die beiden anderen großen Fraktionen dabei nicht mitgegangen sind. Das ist gleichzeitig auch die Antwort mit einem Nein zum Änderungsantrag der Freien Wähler. Wenn wir hier für einen Neubau einer wesentlich kleineren Halle mit 1.500 Zuschauern die Kosten ohne Kostenkontrolle mit 13,5 Mio. Euro ohne Grundstückskosten und ohne Infra- strukturkosten für Parkplätze nehmen, dann sieht man, was ein Neubau auf einer grünen Wiese kosten würde ohne Kostenkontrolle. Ja, es ist nur eine Ausschreibung mit einem Leistungsverzeichnis für einen Generalunternehmer, im Prinzip für einen Fertigbau, ähnlich wie andere Vergaben der Bauordnung. Eine Schulsporthalle auf diesem Grundstück war schon immer vorgesehen und ist sicher auch bei diesen vielen Schulen im Umfeld sinnvoll. Wir haben das auch schon, als die Europahalle noch in Betrieb war, und Schulsportstunden ausgefallen sind, wegen verschiedener Veranstaltungen in der Europahalle, so diskutiert. Das vorgesehene Konzept, die Tribünen nicht statisch einzubauen, sondern ausziehbar, und so die Hallenfläche optimal zu nutzen, sowohl für den Schulsport als auch als Veran- staltungshalle mit bis zu 1.500 Zuschauern, ist sicherlich sinnvoll. Dazu unsere Zustim- mung. Ebenso, die Parkplätze doppelt zu nutzen, bis die Europahalle wieder in Betrieb ist. Danach muss man sehen, was es bedeutet. Vermutlich wird sie dann als reine Schulsport- halle enden. Ohne Druck, baldmöglichst eine Halle für die Basketball PSK und andere Sportvereine in den oberen Ligen zu haben, würden wir als SPD dem Vorgehen der Errichtung einer Halle in Fertigbauweise so nicht zustimmen. Wir verzichten erstmalig seit über 20 Jahren auf ei- nen Architektenwettbewerb bei einem städtischen Gebäude. Das schmerzt natürlich uns alle als Baukultur für Karlsruhe. Da bleiben im Vorfeld und in dieser Vorlage wichtige Fra- gen offen: - Wenn man sich einmal das Grundstück genau anschaut in der Vorlage, wohin soll der Fahrradabstellplatz, der überbaut wird, verlagert werden? - Bleiben die Kapazitäten erhalten? - Wohin soll die Zufahrt der Schule verlegt werden? Es gibt dort eine Kantine, die be- liefert werden muss. - Ist die Feuerwehr für die Planung der Sicherheit und Zufahrt miteinbezogen? - Was geschieht mit den Behindertenparkplätzen beim Schulgebäude? Solche Fragen sind normalerweise Bestandteil einer Wettbewerbsaufgabe. Sie müssen auch vor der eigentlichen Vergabe geklärt werden, damit man weiß, ob das Grundstück auch ganz zur Verfügung steht und wo es genau zur Verfügung steht. Die Frage ist auch: Ist – 4 – eigentlich die Schule darüber informiert worden, die Elisabeth-Selbert-Schule, was jetzt auf dem Grundstück passiert? Aber neben diesen Bedenken gibt es auch Vorteile. Der größte Vorteil ist die kürzere Pla- nungs- und Realisierungszeit, nur 21 Monate statt 36, die halbe Zeit. Das bedeutet aber auch, in der nächsten Spielzeit haben die Basketballer des PSK und andere noch keine Hal- le. Der PSK muss weiterhin mit sehr großem Aufwand in der Europahalle spielen, sonst sehen wir keine Möglichkeit. Positiv ist auch, wenn die Europahalle zur Sanierung ansteht, wird diese neue Halle dann als Ausweichspielmöglichkeit bestehen. Die schnelle Lösung ist es auch, warum wir jetzt sagen: Jawohl, Zustimmung zur Vorlage, nicht mit ganzem Her- zen, aber wir gehen den Weg in diesem Falle mit. Über die Schulsporthalle in Oberreut re- den wir nachher noch einmal getrennt. In diesem Sinne wird die SPD abstimmen. Stadtrat Hodapp (GRÜNE): Endlich, gut ein Jahr nach dem Beginn der Debatte um die sogenannte „Blaue Hölle“, die in einem dreiviertel Jahr Beratungen und am Ende in ent- täuschten Erwartungen mündete, sieht es im Moment so aus, als würden wir zumindest den Einstieg in die Lösung der Karlsruher Hallenfrage finden. Um das kurz zu thematisie- ren, was Kollege Zeh angesprochen hat, ob das inklusive der Europahalle der Einstieg in die Lösung der Hallenfragen – also der Plural – ist, ist dann noch einmal eine andere Frage. Die Erfolge der Basketballer des PSK und der Volleyballer des SSC haben im Jahr 2017 die städtischen Ideen, Konzepte und Planungen zum Sporthallenneubau überholt. Diese Erfol- ge machen aber nur die Spitze des Gesamtproblems deutlich. Wir haben, wie wir alle wis- sen, nicht nur eine Halle zu wenig. Wir haben vor allem nicht nur eine Halle für den Spit- zenballsport in Karlsruhe zu wenig. Der Schul- und Vereinssport in unserer Stadt braucht dringend weitere Neubauten. Die Vorlage verweist hier auf die angespannte Gesamtsitua- tion mit dem Beispiel Europahalle und Schulzentrum Südwest in Oberreut und das Ergebnis der Sportentwicklungsplanung mit der Notwendigkeit, mindestens drei weitere Sporthallen zu bauen. Das ist alles nicht neu. Kollege Hofmann hat einen großen Teil der Kritik eben schon formuliert, die wir in weiten Teilen als GRÜNE auch mittragen. Wir GRÜNE haben auch mit anderen Parteien zusammen seit der Sperrung der Europahalle für größere Veran- staltungen im Jahr 2014 mehrfach Anträge und Anfragen zum Sporthallenbedarf einge- bracht. Bis heute leider ohne greifbaren Effekt, sprich: ohne, dass wir in die Planung oder gar Realisierung für neue Hallen gegangen wären. Aber schauen wir wieder auf das Positi- ve: Es sieht heute so aus, auch nach meinen beiden Vorrednern, als würden wir jetzt tat- sächlich anfangen, als würde es jetzt tatsächlich losgehen. Um zum Kern der heutigen Beschlussvorlage zu kommen: Der Standort Elisabeth-Selbert- Schule hat sich nach der Untersuchung von sechs Standorten als der geeignetste herausge- stellt. Das Gelände gehört der Stadt, Baurecht besteht. Es besteht eine sehr gute Verkehrs- anbindung. Das ist alles sehr positiv. Wir GRÜNE gehen davon aus, dass sich die Feststel- lung, es gäbe, ich zitiere hier, „hinsichtlich der Qualität, der Nutzungsdauer und der Be- triebskosten keine Unterschiede zwischen Fertigbauweise und konventioneller Bauweise“, verifizieren lässt. Die Energieeinsparungsverordnung ist explizit auch erwähnt. Wir gehen einfach davon aus, wenn wir das so präsentiert bekommen, dass das tatsächlich auch so funktioniert. Denn die Fertigbauweise, wir haben den Unterschied mehrfach erklärt be- kommen, dass es keine Leichtbauhalle werden soll, soll die gleichen Standards wie der normale Massivbau erfüllen. Wenn diese Voraussetzungen stimmen und der Kostenrahmen eingehalten wird, ist die Zeitersparnis von 1 ½ Jahren gegenüber der konventionellen Bau- – 5 – weise für uns das Hauptargument, diesem Vorhaben zuzustimmen. Damit haben wir end- lich eine zeitnahe Perspektive, die angesprochene angespannte Hallensituation zu entspan- nen. Und noch einmal und mit aller Vorsicht formuliert: Vielleicht wird wirklich ein Plural daraus, und wir kommen mit diesem Hallenneubau der Lösung der angespannten Gesamtsituation einen Schritt näher. Kurze Bemerkung zum Ergänzungsantrag, wie die Vorredner auch: Wir sollten dringend bei der vorgeschlagenen Planung bleiben. Wenn man auf die Vorschriften der 1. Basket- ballbundesliga schaut, die möchte Hallen für mindestens 3.000 Zuschauer. Dann beginnt das, was wir heute eigentlich beenden wollen, nämlich dass wir weiter theoretisieren, dass wir das, was wir jetzt gerade tun könnten mit 1.500 Zuschauern, wieder auf die lange Bank schieben und wieder statt etwas Kleineres gar nichts bauen. Das ist nicht Sinn und Zweck der Übung. Deswegen lehnen wir GRÜNE den Ergänzungsantrag ab. Stadtrat Braun (KULT): Die Hallensituation in Karlsruhe ist angespannt. Egal, was wir heute beschließen werden, sie wird auch vorerst so bleiben. Denn, wir haben es schon ge- hört, wir haben einen Fehlbedarf von etwa drei weiteren großen Normsporthallen. Daher hatte auch diese Halle in meiner Fraktion immer einen großen Stellenwert. Trotzdem kann diese Halle nur den ersten Schritt darstellen, denn wir brauchen weitere Hallen, vor allem für den Schul- und Vereinssport. Weiter wollen wir, dass sporthallenunterrepräsentierte Stadtteile künftig wieder mehr in den Fokus rücken. Wir beschließen heute also zum einen eine erste Entspannung der gesamtstädtischen Hallensituation. Zum anderen geben wir unseren PSK-Basketballern eine neue sportliche Heimat, die den Anforderungen der Pro A nachkommt. Diese Maßnahme ist für meine Fraktion unumgänglich, auch wenn die Lions aktuell auf dem dritten Tabellenrang stehen und der erneute Aufstieg realistischer wird. Dann aber können wir nicht mehr kurzfristig reagieren, um mal eben schnell eine BBL-taugliche Halle aufzustellen. Dass wir es aller Voraussicht nach schaffen werden, in der Kürze der Zeit eine Pro-A-taugliche Halle zu bauen, das zeugt für uns von einer sehr guten Planung. Denn noch im letzten Jahr wussten wir zwar, für wen wir eine Halle bauen. Wir wussten aber nicht wo, wie oder gar von wem sie gebaut werden soll. Es ist nun die einzi- ge Möglichkeit, das Projekt zu realisieren, wenn wir den eng getakteten Zeitplan einhalten wollen. Weil dieser Beschluss nur der Anfang sein darf, erwarten wir von der Verwaltung und all ihren Dezernaten, dass die Hallen in der Waldstadt und in Oberreut durchgeplant werden für den nächsten Haushalt und mit Vorrang. Denn Ziel sollte es sein, noch Anfang nächsten Jahres mit dem Bau beginnen zu können. Außerdem brauchen wir eine Priorisierungsliste zum Bau von Schulsporthallen. Doch deren vertiefte Diskussion ist an anderer Stelle bereits zugesagt. Stadtrat Jooß (FDP): Da für Hallen, speziell Schulsporthallen und Dreifeldhallen in Karls- ruhe Plätze fehlen, ist es jetzt höchste Zeit, diese Bedarfe umgehend zu decken und zu rea- lisieren. Sowohl der Vereinssport als auch der Schulsport, dazu noch die Basketballer brau- chen dringend Hallenkapazitäten. Das gilt natürlich auch für Oberreut. Darauf werden wir nachher noch kommen, die Sanierung der Halle mit den asbestvergifteten Dächern. – 6 – Erfreulich ist, dass man jetzt ein Konzept hat, das möglichst schnell und dazu noch preis- wert umgesetzt werden kann, und zwar durch die Kombination von System- und Fertig- bau. Wir stimmen dieser Planung gerne zu, trotz Bedenken, die Kollege Zeh schon geäu- ßert hat. Aber wir stehen im Moment unter Zeitdruck. Von daher stimmen wir der Vorlage gerne zu. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): In der Debatte ist bereits sehr viel gesagt worden zur Situati- on der Sporthallen. Wir würden an dieser Stelle gerne einmal, was selten vorkommt, Herrn Lenz danken dafür, dass er diese Situation so rasch in den Griff bekommen hat, und nicht nur ihm, sondern allen anderen, die daran beteiligt waren. Mitte letzten Jahres haben wir noch diese blaue Halle beschlossen. Wir haben es damals schon sehr kritisch gesehen. Wir haben damals schon nicht verstanden, wie die ganzen Probleme so schnell geklärt werden konnten. Deswegen waren wir damals sehr skeptisch. Dieses Konzept, das jetzt relativ kurzfristig entwickelt wurde, halten wir für sehr gut. Wir finden auch die Art und Weise, wie jetzt gebaut wird, mit Fertigelementen, richtig. Denn die Halle wird schnell gebraucht. Wir finden auch die Art und Weise, dass es von einem Generalübernehmer gebaut wird, an der Stelle angebracht. Denn Sporthallen wie diese sind unserer Meinung nach ein Produkt, das man von der Stange kaufen kann. An der Stel- le ist auch genug Platz dafür. Es gibt sicher viele andere Städte in Deutschland, die das gleiche Problem haben, eine Dreifeldhalle für den Schulsport, die gleichzeitig in der 2. Bas- ketball-Bundesliga genutzt werden kann. Wir sind auch froh, dass der Standort so gewählt wurde, weil er auch aus Oberreut mit Hilfe der Straßenbahnlinie 1 gut erreichbar ist. Und weil er auch ansonsten relativ zentral liegt. Frau Hinken, die Sportamtsleiterin, hat in den letzten Jahren mehrmals darauf hingewiesen, dass wir dringend noch mehr Dreifeldsporthallen brauchen. Wir würden anregen, diese genau auf dieselbe Art und Weise zu bauen, nämlich von der Stange. Wir müssen vorher die richtigen Orte finden. Es wurde jetzt für eine größere Halle gesucht, die 1.500 Zu- schauern Platz bietet. Man müsste jetzt für die weiteren Standorte aus unserer Sicht zügig voran gehen und Standorte benennen, die dann auch in der Nähe von Schulen sind, um diese Misere der fehlenden Sporthallen zu beenden. Es kann nicht sein, dass viele Schüler in unserer Stadt immer dann, wenn sie zum Sportunterricht müssen, in die Straßenbahn steigen müssen und dann teilweise durch die halbe Stadt fahren. Wenn man sieht, wie schnell das ganze gehen kann, fragt man sich, wieso wir bei den weiteren Hallen, die wir brauchen, so lange warten. Eigentlich ist es eine Lektion, die wir aus dieser Lösung lernen können. Deswegen sind wir froh, dass wir sie haben. Wir würden natürlich zustimmen. Stadtrat Mossuto (GfK): Die Fraktionen bei großen Projektvorhaben, wie im vorliegenden Fall, im Vorfeld zu befragen, um mögliche Mehrheiten im Gemeinderat zu eruieren, kann aus deren Sicht sinnvoll sein. Im Entscheidungsprozess eingebunden zu sein, ist kein Privi- leg von Fraktionen, sondern es ist ein Muss für alle Stadträtinnen und Stadträte. Und das unabhängig von einem Fraktionsstatus. Nur durch Informationen, die allen Stadträtinnen und Stadträten gleichzeitig zugehen, ist sichergestellt, dass für Anfragen und Stellungnah- men für diese die gleiche Zeitschiene gilt wie für Stadträtinnen und Stadträte, die einer Fraktion angehören. Wir möchten Sie bitten, dass dies zukünftig gelebte Praxis wird. In einer gelebten Demokratie muss es zudem möglich sein, dass es keine Unterschiede zwi- schen gewählten Volksvertretern gibt. Wir werden dennoch der Beschlussvorlage zustim- men. – 7 – Stadtrat Wenzel (FW): Erst einmal grundsätzlich: Der Vorlage stimmen wir zu. Ich möchte mich auch für die Kritik an unserem Ergänzungsantrag bedanken. Denn diese zeigte, wo eigentlich bei uns der Hase begraben liegt. Ja, wir mussten schnell reagieren, wir haben schnell reagiert. Der Standort ist auch sinnvoll. Doch in der Öffentlichkeit ist, als die Vorla- ge publik wurde, Erstaunen eingetreten. Wir reden hier von der Schulsporthalle. Diese Schulsporthalle wird gebraucht. Aber bei der Basketballhalle kam die Frage auf - das erklärt die Vorlage leider nicht, deshalb auch unser Ergänzungsantrag -: Was passiert, wenn die PSK-Lions aufsteigen? Man hat nicht verstanden, das ging aus den Zuschriften und Telefo- nate der Bürgerinnen und Bürger hervor, warum wird diese Sportart anders behandelt als die populäre Fußballsportart? Dort sind wir bereit, für einen Verein, der noch einige Auf- stiege vor sich hat, ein bundesligataugliches Stadion zu bauen. Hier scheint man zu sparen. Die Antwort der Verwaltung macht deutlich, man hat einiges im Visier. Man wird uns 2018 klar machen, wie es weitergeht. Das war der Sinn unseres Anliegens. Dass man das heute nicht abstimmen muss, hat sich aus der Antwort auf unseren Antrag ergeben, der sich hier erledigt hat. Ein anderes Problem ist, dass wir in der Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass wir nicht vorausschauend planen würden. Ich denke, da muss man auch etwas mit der Kom- munikation an die Bürger gehen, dass wir dran sind. Das war bei dieser Veröffentlichung wohl vielen Menschen nicht bekannt. Das, was jetzt gesagt und angedeutet wurde, hat uns zufrieden gestellt. Ich hoffe, dass Sie in Zukunft zeigen, dass wir nicht einen Schritt zurück sondern zwei Schritte voraus planen und dass das Thema Europahalle und andere Schul- und Sporthallen in absehbarer Zukunft abgehandelt wird. Stadtrat Hofmann (CDU): Ich möchte die Debatte nicht verlängern. Aber ich muss eines noch richtig stellen, was der geschätzte Bauexperte Zeh gesagt hat, auch wenn er es im- mer wieder mantrahaft wiederholt, was einfach nicht stimmt. Lieber Kollege Zeh, es ist nicht richtig, auch wenn wir vor einem Jahr zugestimmt hätten, dass die Europahalle für 21 – 23 Mio. Euro umgebaut wird. Dann wären wir heute auch nicht weiter. Denn frühes- tens, das wissen Sie sehr gut, zum Doppelhaushalt 21/22 haben wir die Kostenkontrolle vorliegen. Genau deswegen haben wir uns auch diese Zeit gelassen. Wir reden hier in ers- ter Linie über eine Schulsporthalle. Ich finde, das hat damit nichts zu tun. Man sollte auch ehrlich bleiben und sollte nicht immer wieder behaupten, dass dies von uns selbst ver- schuldet ist. Denn uns wurde ganz klar von der Verwaltung dargestellt, dass frühestens zum Doppelhaushalt 21/22 die Kostenkontrolle für die Europahalle vorliegt. Deswegen ha- ben wir gesagt, wir können diesen einen Prüfantrag, ob eventuell eine separate Ballsport- halle nicht besser ist, noch durchführen. Dann sollte man dies auch bitte so stehen lassen. Bürgermeister Obert: Ich möchte zwei im Raum stehende Fragen kurz abklären. Die eine Frage ist, warum machen wir keine kostenkontrollierte Planung. Wir sagen immer, wir ent- scheiden nichts ohne kostenkontrollierte Planung. Das liegt an der Art des Verfahrens. Das liegt daran, weil wir die Planung nicht machen. Die Planung macht der Generalunterneh- mer, d. h., wir schreiben mit funktionaler Leistungsbeschreibung aus, ähnlich wie beim Wildparkstadion. Auch dort liegt keine kostenkontrollierte Planung vor, weil die Wettbe- werber, die Anbieter diese Planung machen. Was wir machen können, ist, auch in diesem Fall einen Kostenrahmen vorzugeben mit einem Kostenkorridor. Das können wir natürlich tun. Diese 13,5 Mio. Euro sind so schon gecheckt, dass sie nicht an der Unterkante liegen. Aber das liegt an der Art des Verfahrens. Es ist auch einmal die Frage gestellt worden, – 8 – wenn wir so einen Bedarf haben an Sporthallen, warum machen wir dann solche Verfah- ren nicht häufiger? Denn die gehen dann ja kürzer. Unter anderem deshalb, weil wir keine kostenkontrollierte Planung vorlegen können, oder auch deshalb, weil wir unter Umstän- den noch in städtebauliche Schwierigkeiten kommen. Es gibt noch ein paar andere Grün- de. Es ist ein völlig anderes Vergabeverfahren. Dieses Vergabeverfahren kann vorher gar keine kostenkontrollierte Planung haben, selbst wenn wir die Zeit dazu hätten. Dann müss- ten wir ein anderes Verfahren wählen. Die zweite Frage, die im Raum stand: Wie ist das mit den Folgekosten, die hier aufgelistet sind, von über 1 Mio. Euro? Die bestehen im Wesentlichen aus Abschreibungen, aber nicht nur. Da sind noch ein paar andere kalkulatorische Kosten dabei. Das war noch die 20- Jahre-Darstellung. Würde man beispielsweise eine üblich von 50 Jahren nehmen, dann hät- ten wir etwa 668.000 Euro pro Jahr. Das hängt natürlich immer von der Dauer ab, wie lan- ge so ein Gebäude in Betrieb sein kann. Ohne dass ich mich in politische Auseinandersetzungen einmischen möchte, möchte ich noch darauf hinweisen, was wir immer gesagt haben: Wenn wir parallel zueinander zwei verschiedene kostenkontrollierte Planungen machen – es sind zwei verschiedenen -, dann dauert es insgesamt etwas länger, ist aber natürlich auch nicht in vier Monaten zu machen. Der Vorsitzende: Ich kann daran anknüpfen. Es gibt nicht nur eine Verkürzung dieser Ge- samtmaßnahme durch die Bauzeiten, sondern auch, dass wir diesen ganzen Vorlauf mit Vorplanungen und Trennung von Tiefbaumaßnahmen von eigentlicher Hallenerrichtung in einem Gesamtprozess zusammenpacken. Wir haben eine Bauzeitenverkürzung durch die- ses Vorfertigen von Elementen. Wir haben aber auch eine Verkürzung des Gesamtprozes- ses durch dieses andere Vergabeverfahren, das mehrere Prozesse miteinander integriert. Das ist mir noch einmal ganz wichtig. So gesehen gibt es auch keinen Architektenwettbewerb. Aber es gibt natürlich schon so etwas wie eine Art Wettbewerb durch die Angebote, die hinein kommen und die sich na- türlich auch optisch unterscheiden werden. Aber Sie kennen es, wie man dann am Ende zu dem Vergabeergebnis kommt, hat dann auch der Preis einen größeren Anteil an der Ent- scheidung als die äußere Gestalt. So gesehen wird es unterschiedliche gestalterische Vor- schläge geben. Aber es wird am Ende nicht aus diesem Grund die Hauptentscheidung fal- len. Es sei denn, die Kostenrahmen liegen so eng beieinander, dass dann doch am Ende wieder die Architektur ausschlaggebend ist. Das muss man sehen. Aber es gibt dann auch noch Funktionalität und andere Dinge. Das ist klar. Natürlich werden wir dort keine Halle errichten, die dann keine Unterstände für Fahrräder hat oder wo die Feuerwehr nicht ranfahren kann und all solche Dinge. Das möchte ich an der Stelle auch noch einmal deutlich sagen. Das können wir Ihnen heute noch nicht erklä- ren, wo das passiert. Aber dass das natürlich die Qualität des Gesamtprodukts sein muss, das ist damit nicht infrage gestellt. Es wird nur zu einem anderen Zeitpunkt und zum Teil auch von anderen Institutionen geklärt, nämlich dann von dem, der uns dieses Angebot macht und der genau diese Qualitäten dann auch erfüllen muss. Es ist jetzt auch nicht von der Stange, sondern es ist eine einzelgefertigte Halle für genau unseren Zweck. Man kann dort natürlich auf Erfahrungen im Vorfertigen von Baubestand- teilen zurückgreifen, die man hat. Aber wir haben auch festgestellt, denn wir sind durch- – 9 – aus auch auf die Idee gekommen, man könnte doch gleich vier Hallen bestellen, dass jede Halle am Ende doch so einzigartig ist, dass uns das keinen Vorteil bringt, sondern nur noch einmal mehr Zeit kostet. Davon abgesehen, dass wir bei anderen Hallen Ihnen auch einfach andere Vorgehensweisen empfehlen würden. Herr Mossuto, Sie haben darauf abgehoben, dass wir einmal in einem Vorgespräch mit den großen Fraktionen geklärt haben, ob wir überhaupt einen solchen Weg gehen dürfen. Mir ist noch einmal für die Öffentlichkeit wichtig, dass wir die ganz normale Beratungsabfolge im Gemeinderat eingehalten haben. Ich muss sagen, nach dem, was jetzt auch an positiver Resonanz kommt, war die Stimmung im Hauptausschuss durchaus noch eine völlig andere. Da sind die Fetzen geflogen. Es ist nicht so, dass da alles von Anfang an Friede, Freude, Eierkuchen zwischen den großen Fraktionen oder irgendwem abgestimmt wurde, sondern das hat den ganz normalen Verlauf genommen. Wir sind richtig hart miteinander umge- gangen. Aber wir sind jetzt zu einem guten gemeinsamen Ergebnis gekommen. An diesem Prozess haben Sie durch den Hauptausschuss an sich auch von Anfang an teilhaben kön- nen. Herr Wenzel, mir ist eines ganz wichtig: Würden wir das Wildpark-Finanzierungsmodell auf einen Basketballverein überstülpen, um dann dort eine basketballtaugliche Halle errichten zu wollen, da wäre aber etwas los. Wenn ich jetzt dem PSK sage, ich baue die Halle nur, wenn Ihr mir die Refinanzierung in den nächsten 30 Jahren garantiert, das möchte ich nicht wissen, was wir dann diskutieren. Insofern bitte ich noch einmal, die Unterscheidun- gen zu treffen. Wir haben beim Wildparkstadion einen Hauptnutzer, der uns ein Stück weit die Refinanzierung unter bestimmten Annahmen sicherstellen soll. Wir bauen jetzt eine Schul- und Sporthalle, die noch zusätzlich das Thema löst, dass hier der PSK und andere spielen können. Ich bin noch nicht überzeugt, ob es hier eine grund- sätzliche Mehrheit geben würde, für eine 1. Bundesliga in jedem Fall eine 3.500er Sport- halle zu errichten, wenn wir nicht doch in eine gewisse Wirtschaftlichkeit kommen. Das muss eigentlich die Voraussetzung sein. Diese Fragen müssen wir auch erst klären, neben dem Thema: Wo bauen wir sie hin und wie bauen wir sie. Ich glaube, dass der Eindruck, den ich manchmal habe, dass manche Volksvertreter der Meinung sind, egal, in welcher Richtung ein Verein aufsteigt, die Stadt muss immer sofort die richtige Spielstätte hinstel- len, und zwar ohne, dass man den Verein dauerhaft in die Pflicht nimmt, am Ende nicht die Mehrheitsmeinung hier ist. Insofern bitte ich Sie auch, dass wir uns nicht noch gegenseitig öffentlich irgendwie vorwerfen, wir hätten nicht schnell genug reagiert. Ich habe schon einmal das Beispiel genannt: Was machen wir denn, wenn die Apnoe-Taucher aus Karlsru- he irgendwann einmal in der Champions League auftreten oder irgendwelche Sportarten, die uns dann vor ganz andere Herausforderungen stellen würden. Ich sehe, dass eine Ball- sporthalle durchaus etwas anderes ist. Es gibt auch den Prüfantrag an uns, das gemeinsam mit der Entscheidung der Europahalle Ihnen vorzuschlagen. Aber diese Selbstverständlich- keit, mit der manche Bürger unterwegs sind, wir müssten für jede Spielklasse immer jede Form von Sportstätte bereithalten, da mache ich ein großes Fragezeichen, ob das das Selbstverständnis von öffentlicher Infrastruktur sein kann. Da ist auch das Wildparkstadion kein Gegenbeispiel, sondern da machen wir es genau anders, dass wir nämlich hier eine Refinanzierung eingeplant haben. Damit kommen wir zur Abarbeitung der Anträge. Ich möchte noch einmal ausdrücklich Herrn Wenzel in Schutz nehmen. Er hat nicht beantragt, dass wir jetzt eine Halle für die – 10 – 1. Liga bauen, sondern er hat nur Fragen gestellt. Die haben wir beantwortet. Das haben Sie zur Kenntnis genommen. Damit kommen wir gleich zur Beschlussvorlage der Verwal- tung. Ich bitte um Ihr Votum. – Einstimmig zugestimmt Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Vor allem nach der Debatte im Hauptausschuss und anderswo. Ich darf mich bei Ihnen auch im Namen aller Beteiligten ganz herzlich bedanken, denn ich kann Ihnen sagen, wir haben in den letzten Monaten schon manche Fachämter hier ziemlich getriezt. Wir haben gesagt, das muss jetzt oben drauf, dafür darf aber unten kein anderes Projekt irgendwie auf die lange Bank ge- schoben werden. Wir haben das wirklich mit großer Intensität vorangetrieben. Damit Herr Bürgermeisterkollege Lenz nicht nur von der AfD gelobt wird, darf ich ihn in das Lob aus- drücklich einbeziehen. Es gab rechtzeitig die Rückmeldung, wir müssen hier ganz anders vorgehen. Wir kommen mit unseren traditionellen Methoden nicht weiter. Dann gab es einige Vorklärungen, und am Ende war es ein wunderbares Zusammenspiel auch mit dem Baubürgermeister und der Finanzbürgermeisterin, dass wir uns doch zu einer guten ge- meinsamen Lösung zusammenraufen konnten. Ich glaube, das Entscheidende ist, dass wir unsere Handlungsfähigkeit bei dem Thema Sport- und Vereinshallen zeigen, und dabei nebenbei auch noch das Thema PSK und vor allem auch Alternativspielfläche für Sport und Vereinssport beim Thema Sanierung der Europahalle schon einmal vorbereitet haben. Sie haben es gesagt, Herr Stadtrat Hofmann, wir haben möglicherweise immer mal Geld für die Europahalle und fangen dann an zu sanieren. Dann sind plötzlich alle ganz aufgeregt, weil wir jetzt gar nicht wissen, wie wir denn dann den Schul- und Vereinssport unterbrin- gen wollen. Ich glaube, wir haben die Aufregung trotzdem, denn diese Halle wird sich jetzt so schnell füllen, wie wir gar nicht schauen können. Dann haben wir da auch bald keine Kapazitäten mehr. Aber Sie haben es alle angekündigt. Sie wollen mit uns den Weg durch weitere Sporthallen gehen. Da stehen wir natürlich dann bereit und sind für alle Wünsche offen. Dann schauen wir, wie wir das gemeinsam hinbekommen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 31. Januar 2018