Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportvereinen der Stadt Karlsruhe

Vorlage: 2017/0773
Art: Antrag
Datum: 01.12.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 23.01.2018

    TOP: 15

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden

Zusätzliche Dateien

  • SPD Datenplattform Sport KIT
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANTRAG SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2017/0773 Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportverei- nen der Stadt Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 23.01.2018 15 x Um Vereinen, die ÜbungsleiterInnen suchen, und Studierenden, die gerne ein Sportangebot anbieten würden, die Suche und Vernetzung zu erleichtern, 1. Erarbeitet das Schul-und Sportamt einen Vorschlag, wie dies gelingen kann, gerne auch mit Einbeziehung des KIT. 2. Prüft die Verwaltung, ob Studierende der PH miteinbezogen werden können. 3. Stellt die Verwaltung dar, welche finanziellen Aufwendungen eine solche Datenplattform er- fordern würde. 4. Stellt die Verwaltung einen Zeitplan vor, wie schnell dies umgesetzt werden könnte. Begründung: Beim Sportforum am 10.11.2017 wurde deutlich, dass kleinere Sportvereine nicht immer in der Lage sind, ehrenamtlich Wünsche und Anregungen nach Sportangeboten ihrer Mitglieder zu erfüllen. Im Gegenzug gibt es am KIT, Institut für Sport und Sportwissenschaften, Studierende, die gerne ein Sportangebot anbieten würden. Um die Suche nach Übungsleitern zu erleichtern soll der Aufbau einer Datenplattform Hilfestellung geben. Darüber hinaus soll Kontakt mit der Pädagogischen Hochschule aufgenommen werden, ob es auch an der PH Interessenten gäbe, die gerne Kontakt mit Vereinen hätten. unterzeichnet von: Parsa Marvi Irene Moser

  • Stellungnahme TOP 15
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag SPD-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0773 Dez. 3 Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportverei- nen der Stadt Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 23.01.2018 15 x Kurzfassung Die Anregung zur Einrichtung einer Datenplattform für die Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportvereinen der Stadt Karlsruhe wird die Verwaltung aufgreifen. Die Studierenden an der Pädagogischen Hochschule werden dabei berücksichtigt. Im ersten Halbjahr 2018 werden die notwendigen Voraussetzungen für die Einrichtung einer entsprechenden Datenbank geprüft und die dafür notwendigen Kosten geklärt. Die Umsetzung führt allerdings zu einer Ausweitung der freiwilligen Aufgaben der Stadt Karlsruhe, daher ist nach Vorliegen der Konzeption zu ent- scheiden, ob es sich um eine Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse handelt und ob hierfür Mittel im Haushalt bereitgestellt werden. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein X ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch nicht bezifferbar Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: PSP-Element: 1.400.42.10.01.01 Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein X ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Vorschlag für den Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportvereinen der Stadt Karlsruhe Eine datenbankgestützte Übungsleiterbörse zur Vernetzung von Sportstudierenden und Sport- vereinen mit dem Ziel, Übungsleiterinnen und Übungsleiter für die Sportvereine in Karlsruhe zu finden, ist sinnvoll. Sie sollte Teil einer Gesamtstrategie für die zukünftige Zusammenarbeit zwi- schen dem Institut für Sport und Sportwissenschaften (IfSS des KIT), dem Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport mit Kindern und Jugendlichen (FoSS) und der Stadt Karlsruhe sein. In den Arbeitskreisen des Sportforums am 10. November 2017 am IfSS des KIT wurde in ver- schiedenen Kontexten die Bedeutung einer datenbankgestützten Übungsleiterbörse betont. Die Einrichtung einer Datenplattform wurde von allen Teilnehmenden des Sportforums positiv be- wertet. Eine solche Datenplattform wäre eine einmalige Servicestelle für Sportvereine in Karlsruhe, um Übungsleiterinnen und Übungsleiter für Sportangebote zu gewinnen. Aus Sicht der Sportstudie- renden ist es naheliegend, diese Datenplattform am KIT einzurichten und zu unterhalten. Das IfSS begrüßt den Vorschlag für den Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudierenden des KIT mit den Sportvereinen der Stadt Karlsruhe als einen ersten notwen- digen Schritt. Weitere Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit dem IfSS und den Sportvereinen entwi- ckelt, die dann Teile des Karlsruher Wegs für mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche sind. 2. Miteinbeziehung der Studierenden der PH Träger des FoSS sind das KIT und die PH Karlsruhe. Hier existiert bereits die Verknüpfung zu den Studierenden an der Pädagogischen Hochschule. 3. Finanzielle Mittel für die Erstellung und Pflege der Datenplattform Anfang 2018 finden weiterführende Gespräche mit dem IfSS und dem FoSS statt. Nach Be- standsaufnahmen und Klärung der genauen Anforderungen kann eine Aussage über die Kosten erfolgen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass nicht nur Kosten für den Aufbau, sondern auch für die laufende Aktualisierung einer Datenbank zu berücksichtigen wären. Ebenso wären Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Da es sich hier um eine Ausweitung der freiwilligen Aufgaben der Stadt Karlsruhe handelt, sind die zu erwartenden Kosten derzeit nicht im laufenden Budget des Schul- und Sportamtes ent- halten. Um eine nachhaltige Finanzierung zu gewährleisten, müsste der Gemeinderat beschlie- ßen, dass es sich gem. Beschluss zu HSPKa um eine Maßnahme im gesamtstädtischen Interesse handelt und auf eine Gegenfinanzierung verzichten. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 4. Zeitplan für die Umsetzung Im ersten Halbjahr 2018 werden die notwendigen Voraussetzungen für die Einrichtung einer entsprechenden Datenbank geprüft und die dafür notwendigen Kosten geklärt. Dem Sportausschuss wird zeitnah über die Ergebnisse der Gespräche mit dem KIT berichtet.

  • Protokoll TOP 15
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    Niederschrift 46. Plenarsitzung Gemeinderat 23. Januar 2018, 15:30 Uhr öffentlich Bürgersaal, Rathaus Marktplatz Vorsitzender: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 15. Punkt 15 der Tagesordnung: Aufbau einer Datenplattform zur Vernetzung von Sportstudenten des KIT und Sportvereinen der Stadt Karlsruhe Antrag: SPD Vorlage: 2017/0773 Beschluss: Einverstanden mit der Stellungnahme der Verwaltung; Weiterbehandlung in den Fachaus- schüssen Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 15 zur Behandlung auf und verweist auf die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung. Stadträtin Moser (SPD): Wir sind mit der Antwort der Verwaltung sehr zufrieden. Wir finden es positiv und freuen uns auf das Ergebnis, das im Laufe des nächsten halben Jahres vorgestellt wird. Ich möchte aber trotzdem die Gelegenheit nutzen, unseren Antrag auch für die Zuhörer vorzustellen. Es geht um die Vernetzung von Sportvereinen und Sportstudentinnen und Sportstudenten. Vor allem kleinere Sportvereine sind nicht immer in der Lage, ehrenamtlich Wünsche und Anregungen nach Sportangeboten ihrer Mitglieder zu erfüllen. Im Gegenzug gibt es beim KIT, Institut für Sport und Sportwissenschaften, und an der PH Studierende, die gerne ein Sportangebot auch im Rahmen ihres Studiums anbieten würden. Im Novem- ber beim Sportforum wurde das ganz deutlich. Um die Suche nach Übungsleitern zu er- leichtern, soll nunmehr der Aufbau einer Datenplattform Hilfestellung zur Vernetzung der Vereine und Sportstudenten geben. Diese soll dazu beitragen, die Fitness und Gesundheit von Kindern zu verbessern. Denn wo mehr Angebote sind, kann man sich auch mehr be- wegen. Natürlich ist es sinnvoll, diese Datenplattform beim KIT anzusiedeln, deren Studie- rende sich möglicherweise für die ständige Aktualisierung auch gewinnen lassen können. – 2 – Ich freue mich, dass die Verwaltung zugesagt hat, die Einführung einer Datenplattform zu prüfen. Denn es ist eine wichtige Unterstützung, vor allem auch für die Vereine. Wir sind mit der Antwort, wie ich vorhin schon sagte, zufrieden. Stadtrat Hofmann (CDU): Es ist eine gute Idee, die hier aufgegriffen wird. Das sehen wir auch so, denn gerade die Zuhörerinnen und Zuhörer des Sportforums hatten sich damit schon beschäftigt. Wir alle haben uns darüber auch schon Gedanken gemacht. Von daher denken wir, ist es auch richtig, was die Verwaltung vorschlägt, dass wir dies demnächst wahrscheinlich im Sportausschuss behandeln werden. Dort kann man dann auch noch ge- nauer auf diese ganze Problematik eingehen. Denn Sie schreiben es auch in der Begrün- dung, dass die kleineren Sportvereine nicht immer in der Lage sind, ehrenamtliche Wün- sche entgegenzunehmen und die Sportangebote aufrechtzuerhalten. Von daher kann es natürlich auch ein Win-Win oder ein Vorteil für das Ehrenamt sein, wenn man dies mitei- nander vernetzen kann. Nichtsdestotrotz muss man natürlich im Vorfeld erst einmal klären, was die Kosten sind. Nach meinen Informationen belaufen die sich zwischen 70.000 und 100.000 Euro Mini- mum. Die müssen gerade für eine weitere freiwillige Leistung – wir sind jetzt im Vorfeld der Haushaltsberatungen – gestemmt werden. Ich sehe aber trotzdem gute Chancen, da auch die Möglichkeiten hinzubekommen. Ich denke, gerade für so eine interessante Ge- schichte, an der mehrere Vereine dann auch partizipieren können, insbesondere kleine Vereine, hat man oft auch die Möglichkeit, Sponsoren zu akquirieren oder auch natürlich eine Unterstützung der Kommune miteinfließen zu lassen. Von daher ist es wichtig, zuerst einmal zu klären, wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis wäre, um dann zu sehen, ob man sich einen Zeitplan macht oder wie man das Ganze überhaupt weiter angeht. Von daher freuen wir uns auf die weitere Beratung im Sportausschuss. Stadtrat Hodapp (GRÜNE): Sicherlich, wir sehen das ähnlich, gibt es am Institut für Sport und Sportwissenschaften hoch qualifizierte Sportstudentinnen und Sportstudenten, die mit ihrer fachlichen Kompetenz gerne auch in die Praxis in den Vereinen gehen möchten. Des- wegen finden wir den Aufbau einer solchen Datenplattform absolut sinnvoll und nachvoll- ziehbar. Die Stadtverwaltung hat sich entsprechend positiv geäußert. Für uns stellt sich noch eine wesentliche Frage. Nämlich die Frage, mit welchem Aufwand und wie man diese Datenbank pflegen kann. Denn grundsätzlich gibt es zwei wahrschein- lich sehr widerstrebende Voraussetzungen. Studentinnen und Studenten sind gemeinhin sehr mobil. Sportvereine brauchen unbedingt Kontinuität und Planungssicherheit, was den Einsatz von Übungsleitern anbelangt. Das wird dann auch die Frage der Kosten mitbe- stimmen. Wie pflege ich so eine Datenplattform? Einfaches Beispiel: Wenn das Ding Ende des Jahres 2018 aufgebaut ist und irgendein Verein braucht für Judo einen Übungsleiter und hat jemanden in der Pipeline, sprich in der Datenplattform, der studiert aber schon seit einem halben Jahr in Hamburg, dann ist mir nicht sehr viel gedient. Das ist das, was sich am Ende auch als wesentliche Kostenfrage stellen wird. Wie pflege ich eine solche Daten- plattform? Wenn das alles in vertretbarem finanziellen Rahmen möglich ist, findet der An- trag natürlich unsere Zustimmung. Kleine kollegiale Bemerkung noch nebenher: Kollegin Moser hat auch, wie der Antrag selbst, zitiert, dass das Ganze aus dem Sportforum im November resultierte. Das Sportfo- rum resultierte aus einem interfraktionellen Antrag. Wir haben das gemeinsam getragen. – 3 – Ich denke, es wäre eine schöne Gelegenheit gewesen, auch diesen Antrag interfraktionell zu machen. Stadtrat Braun (KULT): Auch meine Fraktion unterstützt diesen Antrag, eine Datenplatt- form zur Vernetzung von Sportstudenten aufzubauen. Wir haben es gehört. Die Notwen- digkeit einer solchen Plattform ergab sich aus dem im letzten Jahr stattgefundenen Sport- forum. Alle anwesenden Teilnehmer des Sportforums haben ein solches Vorhaben positiv bewer- tet. Schon alleine daher gibt es für meine Fraktion nichts zu widersprechen. Wir hoffen, dass diese Plattform dann auch von vielen Menschen genutzt wird, tatsächlich zur Vernet- zung beitragen kann. Wir sehen in diesem Vorschlag einen großen Mehrwert für Vereine und Studenten. Stadtrat Jooß (FDP): Ganz kurz. Wir sind natürlich auch dafür. Für uns stellt sich aber die Frage, wo wird die Plattform angesiedelt. Bei unseren IT-Technikern oder beim Schul- und Sportamt? Oder kann man das sogar mit dem KIT machen, dass die dort einsteigen und einen Zuschuss bekommen. Solche Sachen müssen noch besprochen werden. Aber die Sache ist sinnvoll. Da muss man dabei bleiben. Es ist den Sportlern und Sportvereinen ge- dient damit. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Ich war selbst über fünf Jahre Trainer für das KIT und für den Verein. Deswegen weiß ich, wie wichtig es ist, dass man in den einzelnen Sportarten zu- sammenarbeitet zwischen dem KIT und den Vereinen. Ich weiß aber auch, dass in der Re- gel die Kontakte da sind in den jeweiligen Sportarten. Wenn jemand Interesse hat, Übungsleiter zu machen in einer gewissen Sportart, dann wird er es relativ leicht schaffen, die Kontakte aufzunehmen. Auf der anderen Seite wird es vielleicht durch dieses neue Tool einfacher, transparenter und zwar für beide Seiten. Zum einen für die, die interessiert sind, als Studenten im Verein mitzuhelfen. Was für mich aber noch wichtiger ist, auch für die Vereine ist es transparenter. Es bedeutet, dass auch von Seiten der Vereine her der erste Schritt getan wird. Das würde ich schon als positiv sehen und als eine Verbesserung. Ich bin auf die Beratungen im Sportausschuss sehr gespannt und danke für diesen Antrag. Stadtrat Kalmbach (GfK): Ich muss einmal gegen das Fell bürsten. Wir sagen den Men- schen, wir müssen das Bürgerbüro schließen, weil wir es uns nicht leisten können. Wir schließen alles Mögliche und wir kürzen überall bei freiwilligen Leistungen. Jetzt kommt eine zusätzliche freiwillige Leistung dazu, wo wir nicht einmal eine Gegenfinanzierung da- für schaffen. Das muss man erklären können. Die Idee ist gut, aber ist die Umsetzbarkeit wirklich möglich? Ich hätte noch viele gute Ideen. Die könnten wir auch finanzieren. Aber ich kann keine Anträge schreiben. Unabhängig davon geht es nicht darum, dass wir alle möglichen guten Ideen umsetzen. Wir müssen abwägen, was können wir uns wirklich leis- ten, was ist wirklich förderlich, und was können wir streichen. Der Vorsitzende: Ich bitte abzuwarten, was für eine Konzeption wir zum Bürgerdienst vorlegen. Es hat nämlich zum Großteil organisatorische Gründe. Nur als kleine Seitenbe- merkung. Damit sind die Wortbeiträge alle abgearbeitet. Ich habe die SPD jetzt so verstanden, dass sie den Antrag heute als erledigt betrachtet, nachdem wir versprochen hatten, es in den – 4 – Fachausschüssen vorzulegen, wenn wir zu diesen ganzen Fragestellungen eine Antwort haben. Damit hätte sich sowohl die Abstimmung als auch eine mögliche Vertagung erle- digt. Wir kommen dann auf Sie wieder im Rahmen der Fachausschüsse zu. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 1. Februar 2018