Prognose zum weiteren Ausbau von Kitaplätzen in Karlsruhe

Vorlage: 2017/0693
Art: Beschlussvorlage
Datum: 03.11.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Beiertheim-Bulach, Daxlanden, Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Grünwinkel, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt, Oberreut, Oststadt, Palmbach, Rintheim, Rüppurr, Stupferich, Südstadt, Südweststadt, Waldstadt, Weiherfeld-Dammerstock, Weststadt, Wolfartsweier

Beratungen

  • Jugendhilfeausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 09.11.2017

    TOP: 2

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 2 Prognosebericht Kita-Ausbau bis 2027
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich:Dez.3 Kita-Ausbau 2017-2027 Prognoseberichtzum weiteren Ausbau von Kitaplätzen in Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage GremiumTerminTOPönöErgebnis Jugendhilfeausschuss09.11.20172x Beschlussantrag Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Prognosebericht zur Kenntnis. FinanzielleAuswirkungen (bitte ankreuzen)xneinja Gesamtkostender Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge undFolgeeinsparungen) HaushaltsmittelstehenWählen Sie ein Element aus. Kontierungsobjekt:Wählen Sie ein Element aus.Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevantneinxjaHandlungsfeld:Wählen Sie ein Element aus. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)xneinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaftenxneinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite2 Ausgangslage Im Juli 2017 wurde dem Jugendhilfeausschuss ein Bericht zur „Aktuellen Bedarfssituation in Karlsruher Kindertageseinrichtungen“ vorgestellt. Aus diesem ging hervor, dassein erheblicher Ausbaubedarf an Plätzen in der Kindertagesbetreuung für Vorschulkinder besteht. Nunmehr liegt der Prognosebericht „Kita-Ausbau 2017-2027“ vor, in dem Perspektiven zur Umsetzung neuer Kitaplätze in den nächsten 10 Jahren dargestellt werden.Darin wurden die 27 Karlsruher Stadtteile zu sechs Planungsgebieten zusammengefasst. Damit wird eine neue, sozialräumlich orientierte Planungsperspektive eingenommen, denn die bisherige, stadtteilbezo- gener Betrachtungsweise erscheint nicht mehr zeitgemäß.Unter anderem geben die Auswer- tungen der Wanderungsbewegungen der Familien von ihrem Wohnort zur Kindertageseinrich- tung Hinweise darauf, dass die Kinder oftmals nicht die nächstgelegene Kita besuchen. Ausgehend von der aktuellen Sachlage in Bezug auf dieKindertagesbetreuung wird im Bericht unter Berücksichtigung der Bevölkerungsprognosen für Kinder im Alter von 0 bis 6,5 Jahren aufgezeigt, welche weiteren Ausbaubedarfe in den Planungsgebieten bestehen. Perspektive bis zum Jahr 2027 Bis zum Jahr 2027 sollen mindestens 1.000 neue Kitaplätze geschaffen werden, nach Möglich- keit 2.000 neue Plätze. Vor allem angesichts eines angespannten Immobilienmarktes und be- grenzter Refinanzierungsmöglichkeiten für Investoren und Kita-Träger wird zunächst ein verhal- tendes Ausbauziel von 1.000 neuen Plätzen anvisiert. Es ist geplant, nach fünf Jahren eine Zwi- schenbilanz des Kita-Ausbaus zu ziehen, um dann das weitere Vorgehen zu planen. Sollten sich die freien Kita-Träger nicht in ausreichendem Maß am weiterenKita-Ausbau beteili- gen, müssen Kita-Projekte in städtischer Trägerschaft angestoßen werden, um der gesetzlichen Pflichtaufgabe zur Schaffung eines bedarfsgerechten Betreuungsangebots für Kinder im Vor- schulalter gerecht zu werden. Der Kita-Ausbau der kommenden Jahre wird die Stadt Karlsruhe und deren Kooperations- partner aus dem Kita-Bereich vor große Herausforderungen stellen. Die Jugendhilfeplanung hat dafür zu sorgen, dass konzentrierte Anstrengungen seitens der einschlägigen städtischen Be- hörden einerseits und freien Kita-Trägern und Investoren andererseits zum gemeinsamen Ziel führen. Finanzielle Auswirkungen Die nachfolgenden finanziellen Eckdaten basieren auf der Annahme, dass in den nächsten 10 Jahren 100 Plätze pro Jahr geschaffen werden-davon 80 Prozent bei freien Trägern und 20 Prozent in Trägerschaft der Stadt Karlsruhe. für 100 neu geschaffene Plätze für 1.000 neu geschaffene Plätze Ergebnishaushalt (Aufwendun- gen)* 1.410.000€14.100.000€ Ergebnishaushalt (Erträge durchFAG-Zuweisungen) ** 924.000€9.240.000€ Ergänzende ErläuterungenSeite3 Finanzhaushalt***1.075.000€10.750.000€ * ohne mögliche tarifliche Steigerungen; Erträge bei städtischen Einrichtungen aus Benutzungsentgelten sind bereits abgezogen. ** Berechnungsbasis ist das Jahr 2017, da eine konkrete Bezifferung aufgrund der bestehenden Finanzierungsystematik (Anzahl Kinder und Ergebnis Jahresrechnungsstatistik von gesamt Baden-Württemberg) nicht möglich ist. *** Erfahrungsgemäß werden 30 Prozent der Plätze im Eigentum der Träger geschaffen, 70 Prozent sind Anmietungen (z. B. über Investoren). Der Mehraufwand beim Personal in der Verwaltung der Stadt Karlsruhe (z.B. Jugendhilfepla- nung, Förderung von Kindertageseinrichtungen freier und städtischer Einrichtungen) für die Umsetzung dieses Ausbauprogramm ist derzeit nicht zu beziffern und daher nicht in den Be- rechnungen berücksichtigt worden. Im Rahmen der konkreten Ausbauplanungen der jeweiligen Doppelhaushalte werden die benötigten Stellenanteile der Verwaltung beziffert und eingeplant. KITA-AUSBAU 2017-2027 Prognosebericht zum weiteren Ausbau vonKitaplätzen in Karlsruhe Stadt Karlsruhe Sozial-und Jugendbehörde 2| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE INHALTSVERZEICHNIS 1.Einleitung3 2.Entwicklung des Kita-Ausbaus 2006–20165 3.Bevölkerungsprognose 2017–2027 Kinder 0–6,5 Jahre7 3.1.Zu-und Abnahme nach Stadtteilen7 3.2.Zu-und Abnahme nach Planungsgebieten9 4.Ausgangslage und Entwicklung der Kinderzahlen in den Planungsgebieten10 4.1.Planungsgebiet Mitte10 4.2.Planungsgebiet Nord13 4.3.Planungsgebiet Nordost16 4.4.Planungsgebiet Süd19 4.5.Planungsgebiet West22 4.6.Planungsgebiet Südost25 5.Perspektiven zum weiteren Kita-Ausbau28 5.1.Planungsgebiet Mitte28 5.2.Planungsgebiet Nord30 5.3.Planungsgebiet Nordost31 5.4.Planungsgebiet Süd32 5.5.Planungsgebiet West33 5.6.Planungsgebiet Südost34 5.7.Zusammenfassung35 6.Resümee und Ausblick38 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|3 1.EINLEITUNG Karlsruhe ist eine dynamische, wachsende Stadt. Damit gehen auch kontinuierlich steigende Kinderzahlen ein- her. DiesepositiveEntwicklungbedeutet aucheinenzunehmenden Bedarf anBetreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter.Wie aus dem im Juli vorgelegten Bericht zur „Aktuellen Bedarfssituation in Karlsruher Kinderta- geseinrichtungen“ hervorgeht, fehlen aktuell in Karlsruhe über 1.000 Betreuungsplätze für Kinder im Vorschulal- ter. Nach erfolgter Bestandsanalyse wurdenunmehrvon der Kinder-und Jugendhilfeplanung vorliegender Prog- nosebericht erstellt,mit dem Ziel,Perspektiven für den weiteren Kita-Ausbauin Planung und Praxisaufzuzeigen. Die folgenden Daten stellen nicht nur eine statistische Analyse der rechnerischen Versorgungslage dar, sondern wurden abgeglichen mitdenjenigenaus dem Kita-Portal und den Statistiken der städtischen Servicestelle Kin- derbetreuung.Die meisten unversorgten Kinder finden sich in denjenigen Stadtteilen, in denen auch der statisti- schen Bedarfsanalyse zufolge die meisten Plätze fehlen.Analysiertman zudem die Anfragen nach freien Plätzen, die bei der Servicestelle Kinderbetreuungvorliegen, richten sich diese ebenfalls auf die entsprechenden Stadtteile Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg undDurlach.Grundsätzlich lässt sich einehohe Überein- stimmung zwischen denstatistischenDatendes Berichts, dem Kita-Portal und der Servicestelle Kinderbetreuung feststellen. Vor dem Hintergrund, dassetwadie Hälfte der unter Dreijährigen und etwa zwei Drittel der über Dreijährigen eine Kindertageseinrichtung in ihremStadtteil besuchen, erscheint eine stadtteilbezogene Planung nichtange- messen. Um den„Wanderungsbewegungen“im Kita-Bereich besser gerecht zu werden, wurden sechs Pla- nungsgebiete ausgewiesen, in denen mehrere benachbarte Stadtteile zusammengefasst sind(siehe Abb. 1 auf Seite 4): 1.Planungsgebiet Mitte:Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt 2.Planungsgebiet Nord:Nordweststadt, Knielingen, Neureut, Nordstadt 3.Planungsgebiet Nordost:Waldstadt, Rintheim, Hagsfeld 4.Planungsgebiet Süd:Beiertheim-Bulach, Weiherfeld-Dammerstock, Rüppurr 5.Planungsgebiet West:Mühlburg, Daxlanden, Grünwinkel, Oberreut 6.Planungsgebiet Südost:Durlach, Grötzingen, Stupferich, Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Grün- wettersbach, Palmbach Abb. 1: Planungsgebiete SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|5 2.ENTWICKLUNGDES KITA-AUSBAUS 2006–2016 Im Folgenden wird zunächst der aktuelle Sachstand auf Basis der Daten der Kita-Jahresstatistik der Sozial-und Jugendbehörde zum Stichtag 1. März 2017 sowie die Entwicklung der Platzkapazitäten in Kindertageseinrich- tungen im 10-Jahreszeitraum 2006 bis 2016 dargestellt. Tab. 1:Aktuelles Kurzprofil Kindertageseinrichtungen Anzahl Kindertageseinrichtungen Anzahl Gruppen Anzahl Träger vorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** U3Ü3U3Ü3 195664,5422.8667.8298.1898.844 ∑10.695∑17.033 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Abb. 2:Entwicklung der U3-Plätze 2006-2016 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 2006200820092010201120122013201420152016 Entwicklung Platzkapazität U3 7769221.1651.3041.6381.8402.0122.3212.6612.790 Anzahl Plätze 6| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Abb. 3:Entwicklung derÜ3-Plätze 2006-2016 Betrachtet man den Ausbau der Platzkapazität U3, ist diese im Jahr 2016 zweieinhalb mal so hoch wie im Jahr 2009, im Vergleich zum Stand 2008 hat sie sich gar verdreifacht. Bei denÜ3-Plätzen gab es im gleichen Zeitraum hinsichtlichder Gesamtkapazität vergleichsweise wenig Verän- derung, wohl aber hinsichtlich der täglichen zeitlichen Verfügbarkeit der Plätze. Plätze mit so genannter Regelöf- fnungszeit (Vor-und Nachmittagsbetreuung mit Unterbrechung am Mittag) wurden deutlich reduziert im We- sentlichen zugunsten von Ganztagsplätzen (mehr als 7 Std. durchgängige Öffnungszeit). 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 9.000 10.000 2006200820092010201120122013201420152016 Summe 7.5947.5927.7267.6717.8267.9567.9327.8177.8017.895 Ganztagskindergarten 1.6611.9342.2022.3902.7382.9933.1323.5143.7313.812 verlängerte Öffnungszeiten 3.8683.7863.9964.0144.1114.1434.1533.9913.7973.904 Regelkindergarten 2.0331.8521.5281.267977820647312273179 Halbtagskindergarten 322000000000 Anzahl Plätze SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|7 3.BEVÖLKERUNGSPROGNOSE2017–2027KINDER0–6,5 JAHRE Nach Berechnungen des Amts für Stadtentwicklung wird es in den nächsten zehn Jahren zu einem weiteren Anstieg der Kinderzahlen kommen. Die prognostizierten Entwicklungen weisen sowohl im verhaltenen als auch im dynamischen Szenario einen Anstieg in allen Stadtteilen außer der Südstadtvon mindestens15 Prozentaus. Bezogen auf die Planungsgebiete ist in viervonsechs Planungsgebieten(Mitte, Nord, West, Südost) mit einem Anstieg um jeweils circa 500 bis 600 Kinder zu rechnen, in den beiden Planungsgebieten Ost und Süd werden die Zuwächse zwischen knapp 100 und gut 400 Kindern liegen (siehe Abb. 4 und Abb. 6). 3.1.Zu-und Abnahme nach Stadtteilen Abb. 4: 8| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Abb.5: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|9 3.2.Zu-und Abnahme nachPlanungsgebieten Abb.6: Abb.7: 10| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.AUSGANGSLAGE UND ENTWICKLUNG DERKINDERZAHLEN IN DEN PLANUNGSGEBIETEN Planung benötigt eineverlässliche Datenbasissowie Analyse und Interpretation.Für die sechs Planungsgebiete wird im folgenden Kapitel der jeweilige aktuelle Ist-Stand dargestellt in Bezug auf die Anzahl derKindertagesein- richtungen, Gruppen, Betreuungsplätze und Kinder im Vorschulalter. In den weiterenTabellenwerdenjeweils die aktuellen Versorgungsquoten ausgewiesen, die sich aus der Korrelation der vorhandenen Platzkapazität und der Anzahl der wohnberechtigten Kinder ergibt. Anschließend finden sich die Entwicklungsprognosen der Kin- derzahlen in grafischer Darstellung. 4.1.Planungsgebiet Mitte Im Planungsgebiet Mitte lebenca.6.000 Kindern im Vorschulalter, imPlanungsgebiet Südostca.3.000 Kinder. Hier sinddie meisten Kindertageseinrichtungen und die höchste Platzkapazität. Gleichzeitig lassen sich die nied- rigsten Versorgungsquoten feststellen, sowohl im U3-, als auch im Ü3-Bereich. Die Entwicklungsprognosen für das Planungsgebiet weisen einen Anstieg derKinderzahlen im Vorschulalter um durchschnittlich rund 10 Prozent bis 2027 aus, wasdie Notwendigkeitzur Schaffung neuer Kitaplätze weiter erhöhen wird. Tab. 2:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Innenstadt-Ost725134231137130 Innenstadt-West828144281205198 Südstadt935,5163402632593 Südweststadt1135144437695687 Weststadt103195428625656 Oststadt927102341660713 ∑54181,57822.1202.9542.977 * Stand01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab. 3:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Innenstadt-Ost26736598%178% Innenstadt-West40342570%142% Südstadt1.22556526%68% Südweststadt1.38258121%64% Weststadt1.28152315%65% Oststadt1.37344315%48% ∑5.9312.90226%71% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|11 2,2% 19,4% 10,0% 3,0% 20,0% 10,8% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Mitte Abb. 8: Abb. 9: 5.307 5.457 5.586 5.670 5.708 5.722 5.725 5.718 5.713 5.693 5.662 5.145 5.307 5.457 5.586 5.670 5.709 5.726 5.732 5.730 5.732 5.721 5.701 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Mitte 12| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 2.829 2.845 2.858 2.878 2.892 2.907 2.909 2.899 2.888 2.868 2.845 2.785 2.829 2.845 2.858 2.878 2.893 2.909 2.913 2.905 2.898 2.884 2.868 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Mitte 2.478 2.612 2.728 2.792 2.816 2.815 2.815 2.819 2.825 2.825 2.817 2.360 2.478 2.612 2.728 2.792 2.816 2.817 2.819 2.825 2.834 2.837 2.833 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Mitte Abb. 10: Abb. 11: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|13 4.2.Planungsgebiet Nord Im Planungsgebiet Nord leben ca.2.800 Kinder im Vorschulalter. Was die Versorgungslage mit Kita-Plätzen be- trifft, belegtdieses Planungsgebiet für die Kinder ab3Jahrenbis zum Schuleintritt Platz1, bei den unter Dreijäh- rigenPlatz 3. Was die Prognose der Kinderzahlen betrifft, ist diese mit knapp 20 Prozentplusim verhaltenen Szenario bezie- hungsweise gut 22 Prozentplusim dynamischen Szenario am höchsten unter den sechs Planungsgebieten. Tab.4:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und KinderU3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Nordweststadt825,5102322267293 Knielingen725105305282330 Neureut1348204562515586 Nordstadt82778381216284 ∑36125,54891.5701.2801.493 * Stand01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.5:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Nordweststadt 560 424 38% 110% Knielingen 612 410 37% 92% Neureut 1.101 766 40% 96% Nordstadt 500 459 36% 134% ∑2.7732.05938%105% 14| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 19,3% 19,8% 19,5% 23,8% 21,3% 22,4% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0%30,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Nord 2.950 2.997 3.047 3.151 3.247 3.294 3.326 3.390 3.443 3.479 3.447 2.883 2.950 2.997 3.047 3.114 3.178 3.198 3.209 3.254 3.368 3.466 3.530 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nord Abb. 12: Abb. 13: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|15 1.355 1.381 1.342 1.401 1.454 1.500 1.530 1.555 1.573 1.584 1.557 1.306 1.355 1.381 1.342 1.382 1.421 1.458 1.485 1.505 1.560 1.599 1.617 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Nord 1.595 1.616 1.705 1.750 1.793 1.794 1.796 1.835 1.870 1.896 1.889 1.577 1.595 1.616 1.705 1.732 1.757 1.740 1.724 1.749 1.809 1.867 1.913 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nord Abb. 14: Abb. 15: 16| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.3.PlanungsgebietNordost Das PlanungsgebietNordost ist mitca.1.500 Kindern im Vorschulalter vor dem Planungsgebiet Süd das zweit- kleinste. Auch was die Anzahl der Kindertageseinrichtungen undderen Platzkapazität betrifft, liegt es auf dem vorletzten Platz. In Bezug auf die Versorgungsquoten mit Kita-Plätzenbelegtdieses Planungsgebiet mit 54 Prozent im U3-Bereich denersten Platz und mit 104 Prozent bei den über Dreijährigendenzweiten Platz nach demPlanungsgebiet Nord. Im Hinblick auf die Bevölkerungsprognose bis 2027 liegt diese allerdings mit 16,7 Prozentplusim verhaltenen Szenario und 28,2 Prozentplusim dynamischen Szenario über dem gesamtstädtischen Durchschnitt (14,9 bzw. 17,4 Prozent). Tab.6:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Waldstadt830141324333394 Rintheim623,5118242159171 Hagsfeld623,5116250202223 ∑2077375816694788 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.7:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Waldstadt 727 465 42% 82% Rintheim 330 360 74% 142% Hagsfeld 425 366 57% 112% ∑1.4821.19154%104% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|17 14,4% 18,8% 16,7% 26,5% 29,8% 28,2% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0%30,0%35,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Nordost 1.544 1.585 1.612 1.626 1.656 1.676 1.681 1.693 1.719 1.740 1.756 1.504 1.544 1.585 1.612 1.642 1.692 1.733 1.760 1.789 1.849 1.894 1.929 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nordost Abb. 16: Abb. 17: 18| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 714 738 727 736 749 764 771 776 786 793 797 697 714 738 727 746 773 802 823 835 860 874 882 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Nordost 830 847 885 891 907 912 909 918 933 947 958 807 830 847 885 896 919 931 937 954 989 1.020 1.047 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nordost Abb. 18: Abb. 19: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|19 4.4.Planungsgebiet Süd Dieses Planungsgebiet ist mitca.1.300 Kindern im Vorschulalter das kleinste. Auch in Bezug auf die Anzahl der Kindertageseinrichtungen und Plätzebelegt esdensechsten Platz. Mit 42 Prozent ist hier die U3-Versorgungsquote am zweithöchsten nach dem PlanungsgebietNordost undmit 90 Prozent bei den über Dreijährigen am dritthöchsten. Im Planungsgebiet Süd wird bis zum Jahr 2027 mit dem geringsten Anstieg der Kinderzahlen gerechnet (7,8 Prozent im verhaltenen und 11,1 Prozent im dynamischen Szenario). Tab.8:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Beiertheim-Bulach51586138185201 Weiherfeld-Dammerstock51994203167168 Rüppurr71974253252291 ∑1753254594604660 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.9:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Beiertheim-Bulach 386 224 46%69% Weiherfeld-Dammerstock 335 297 56%121% Rüppurr 543 327 29%87% ∑ 1.264 848 42%90% 20| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4,6% 10,6% 7,8% 8,3% 13,5% 11,1% 0,0%2,0%4,0%6,0%8,0%10,0%12,0%14,0%16,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Süd 1.304 1.340 1.348 1.352 1.374 1.373 1.363 1.369 1.375 1.378 1.378 1.279 1.304 1.340 1.348 1.356 1.383 1.387 1.382 1.391 1.403 1.413 1.420 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Süd Abb. 20: Abb. 21: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|21 618 633 607 615 621 626 628 629 630 630 628 601 618 633 607 617 626 634 639 641 645 649 651 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Süd 686 707 741 737 754 747 735 740 745 748 750 678 686 707 741 739 757 753 743 750 758 765 770 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Süd Abb. 21: Abb. 22: 22| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.5.Planungsgebiet West Im Karlsruher Westen liegt die Gesamtzahl der Kinder im Vorschulalter mit gut 2.500 Kindernan vierter Stelle. Genauso wie bezüglich der Anzahl der Kindertageseinrichtungen und Plätze und derVersorgungsquoten. Der prognostizierte Anstieg der Kinderzahlenbis 2027 ist mit 19,8 Prozent im verhaltenen Szenario und 20,5 Prozent im dynamischen Szenario überdurchschnittlich hoch. Tab.10:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Mühlburg1032153339455465 Daxlanden72063276238260 Grünwinkel62186267261308 Oberreut51953301244295 ∑28923551.1831.1981.328 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab. 11:Kinder-undPlatzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Mühlburg 920 49234%73% Daxlanden 498 33926%106% Grünwinkel 569 35333%87% Oberreut 539 35422%102% ∑ 2.526 1.53830%89% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|23 16,6% 22,8% 19,8% 17,5% 23,1% 20,5% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet West 2.640 2.697 2.749 2.812 2.916 3.051 3.130 3.146 3.154 3.148 3.133 2.614 2.640 2.697 2.749 2.811 2.915 3.050 3.129 3.145 3.157 3.158 3.149 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet West Abb. 23: Abb. 24: 24| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 1.261 1.286 1.292 1.327 1.384 1.453 1.482 1.467 1.457 1.450 1.446 1.240 1.261 1.286 1.292 1.327 1.383 1.452 1.481 1.467 1.460 1.457 1.457 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet West 1.379 1.411 1.457 1.484 1.532 1.598 1.649 1.679 1.696 1.698 1.687 1.374 1.379 1.411 1.457 1.484 1.532 1.598 1.648 1.678 1.697 1.701 1.692 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet West Abb. 25: Abb. 26: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|25 4.6.Planungsgebiet Südost Mitca.3.000 Kindern im Vorschulalter handelt es sich hier nach dem Planungsgebiet Mitte um das zweitgrößte. BeiderAnzahl der Kindertageseinrichtungen und PlätzebelegenDurlach, Grötzingen und die Höhenstadtteile den dritten Platz. Die Versorgungsquoten sind nach dem Planungsgebiet Mitte mit 30 Prozent im U3-Bereich und 89 Prozent im Ü3-Bereich die zweitniedrigsten. Auch hier ist mit einem weiteren Anstieg der Kinderzahlenin denkommenden 10 Jahrenzu rechnen. Dieser wird voraussichtlich zwischen 16,3 und 18,5 Prozent liegen. Tab.12:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Durlach2262,5227805828872 Grötzingen41877218220235 Stupferich16286885102 Hohenwettersbach26,5249291107 Wolfartsweier1628706876 Grünwettersbach39,54610296115 Palmbach1412627191 ∑34112,54421.4171.4591.598 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.13:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Durlach1.7001.03227%92% Grötzingen45529535%93% Stupferich1879633%67% Hohenwettersbach19811626%86% Wolfartsweier1449841%92% Grünwettersbach21114848%89% Palmbach1627417%68% ∑3.0571.85930%89% 26| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 13,7% 18,6% 16,3% 16,4% 20,4% 18,5% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Südost 3.092 3.151 3.235 3.286 3.326 3.383 3.429 3.468 3.520 3.547 3.566 3.067 3.092 3.151 3.235 3.291 3.337 3.399 3.448 3.489 3.554 3.597 3.634 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Südost Abb. 27: Abb. 28: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|27 1.415 1.457 1.487 1.523 1.548 1.570 1.588 1.602 1.625 1.633 1.638 1.441 1.415 1.457 1.487 1.526 1.553 1.577 1.596 1.611 1.642 1.661 1.678 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Südost 1.677 1.694 1.747 1.763 1.778 1.814 1.841 1.866 1.895 1.913 1.928 1.626 1.677 1.694 1.747 1.765 1.784 1.822 1.852 1.878 1.912 1.936 1.956 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Südost Abb. 29: Abb. 30: 28| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.PERSPEKTIVEN ZUM WEITEREN KITA-AUSBAU Im folgenden Kapitel wird ausgeführt, wie sich die aktuelle Versorgungslage in Bezug auf Fehlbedarfe oder Überdeckung gestaltet und welche Kita-Projekte in den jeweiligen Planungsgebieten bereits in der städtischen Bedarfsplanung enthalten sind. Anschließend wird die weiterePerspektive aufgezeigt. In der städtische Bedarfsplanung wird der weitere Ausbaubedarf anhand der vom Amt für Stadtentwicklung zur Verfügung gestellten Bevölkerungsdaten für die Alterskohorte der Vorschulkinder in Korrelation mit den aktuel- len Platzkapazitäten ermittelt. Für die Alterskohorte der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt wird ein Be- darfsanhalt von 100 Prozent zugrunde gelegt. Dies bedeutet, dass in der Planung eine Vollversorgung dieser Altersgruppe mit Kitaplätzen angestrebt wird. Bei den Kindern unter drei Jahren liegt der Bedarfsanhalt bei 46 Prozent. Diese Quotebasiert auf derElternbe- fragung zum Betreuungsbedarf U3,welche im Jahr 2012 unter allen Eltern mit Kindern unter drei Jahren durch- geführt wurde. Gesamtstädtisch wurde ein Betreuungsbedarf für 46 Prozent der Kinder unter drei Jahren erho- ben. 5.1.Planungsgebiet Mitte Das Planungsgebiet Mitte weist unter allen sechs Planungsgebieten die höchsten Fehlbedarfe auf. Hier besteht folglich der dringlichste weitere Ausbaubedarf. Allerdings ist es in der dicht bebauten Innenstadt und den umlie- genden Stadtteilen besonders schwierig, geeignete Standorte ausfindig zu machen. Bei den bereits bestehenden Kita-Standorten sind die Ausbaupotentiale weitgehend ausgeschöpft. Es wird in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, dieses Planungsgebiet mit ausrei- chend vielen neuen Betreuungsplätzen auszustatten. Die in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte mit insgesamt 162 neuen Plätzen lindern den hohen Fehlbedarf von 1.434 Plätzen nur geringfügig. In den kommenden Jahren ist in diesem Gebiet mit weiter ansteigenden Kinderzahlen zu rechnen, die voraus- sichtlich im Jahr 2023 ihrenHöhepunktmit über 400 Kindernmehr im Vergleich zum Jahr 2017 erreichen wer- den. SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|29 Tab. 14:Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Innenstadt-Ost+71+101+172 Innenstadt-West+50+83+133 Südstadt-128-191-319 Südweststadt-176-250-426 Weststadt-193-228-421 Oststadt-202-372-574 ∑ -577-857-1.434 *ohne Planungen **Bedarfsanhalt 46% ***Bedarfsanhalt 100% Tab. 15:GeplanteKita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 02 Innenstadt- West 09/2017Pro-LiberisKriegsstraße 1521,5 GT 3-6 Jahre30 07 Oststadt 09/2018Pro-LiberisHoepfner-Areal2 KK 0-3 Jahre 2 K-AM-GT 2-6 Jahre 2 GT 3-6 Jahre 20 824 40 07 Oststadt 09/2018Musikschule INTAKT Hennebergstraße 22 GT 3-6Jahre40 insgesamt28134 30| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.2.Planungsgebiet Nord Für das Planungsgebiet Nordist nach Umsetzung der bereits in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte der aktuell bestehende Fehlbedarf nicht nur behoben, sondern es ist mit einer vorübergehenden Überdeckung zu rechnen. Da die Entwicklungsprognosen allerdings von einem deutlichenAnstieg der Kinderzahlen ausgehen, insbesondere aufgrund der Neubaugebiete in Knielingen und Neureut, kann die Überdeckungnützlich sein, falls nach Umsetzung der in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte Ende 2018 keine neuen Kita-Projekte ak- quiriert werden könnten. Bis zum Jahr 2027 wird ein kontinuierlicher Anstieg der Kinderzahlen um 497 bis 580 Kinder im Vorschulalter prognostiziert. Die durch Umsetzung der in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte neu geschaffenen Ü3- Plätze werden den Bedarf bis zum Jahr 2023 decken, danach besteht weiterer Ausbaubedarf. Im U3-Bereich besteht unmittelbar weiterer Handlungsbedarf, denn mit den vorliegenden Kita-Projekten kann nur der aktuelle Fehlbedarf behoben werden, aber der Anstieg der Kinderzahlen nichtbedient werden. Tab. 16: Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/ Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Nordweststadt-21+29+8 Knielingen-25-25-50 Neureut-33-24-57 Nordstadt-21+97+76 ∑ -100+77-23 * ohne Planungen **Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Tab. 17: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Grup- pen Anzahl neue Plät- ze U3Ü3 06 Nordweststadt 09/2018Evangelische KircheKußmaulstraße 72 1K-AM-GT 2-6 Jahre 1 KK 0-3 Jahre 4 10 12 06 Nordweststadt 09/2018AWOHertzstraße2 K-AM-GT 2-6 Jahre 1 KK 0-6 Jahre 8 10 24 10 Knielingen 09/2020TrägerausschreibungKnielingen 2.03 KK 0-3 Jahre 5 K-AM-GT 2-6 Jahre 30 2060 10 Knielingen 09/2017Katholische KircheHeckerstraße 373 KK 0-3 Jahre20 10 Knielingen 09/2017Internationaler BundMaxau am Rhein2 GT 3-6 Jahre (Waldgruppe) 20 26 Neureut 05/2017Internationaler BundHerman-Höpker- Aschoff-Straße 6 1 K-AM-GT 2-6 Jahre 1 GT 3-6 Jahre 412 20 insgesamt106148 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|31 5.3.PlanungsgebietNordost Da das Gebiet insgesamt eine Überdeckung aufweist, ist es bis Ende 2018 unkritisch zu sehen, dass aktuell keine Planungen von Kita-Projekten vorliegen. Ab dem Jahr 2019 gehen die Entwicklungsprognosenjedoch von einem deutlichen Anstieg der Kinderzahlen aus, was eine vorausschauende Planung erfordert.. Die U3-Plätze können den Bedarf rechnerisch noch bis 2020 decken, aber zur Schaffung neuer Ü3-Plätze ist die Suche nach geeigneten Standorten zeitnah geboten. Bis zum Jahr 2022 wird ein Anstieg von 100 Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt prognostiziert, bis 2027 kommen nochmal rund 100 Kinder hinzu. Da die städtische Bedarfsplanung grundsätzlich zum Ziel hat, altersgemischte Einrichtungen für Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt zu planen, werden an einem potentiellen neuen Standort gleichzeitig auch U3-Plätze entstehen. Diese können dazu dienen, den Bedarf über 2020 hinaus zu erfüllen. Die Anzahl der Kinder unter drei Jahren wird voraussichtlich bis zum Jahr 2022 um 50 bis 88 Kinder ansteigen, bis 2027 um 83 bis 168 Kinder. Tab. 18: Fehlbedarf 2017/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/ Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Waldstadt-12-70-82 Rintheim+45+71+116 Hagsfeld+23+27+50 ∑ +56+28+84 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Geplante Kita-Projekte Es liegen aktuell keine Planungen vor. 32| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.4.Planungsgebiet Süd Im Planungsgebiet Süd ist der geringste Bevölkerungszuwachsunter allen sechs Planungsgebieten zu erwarten. Mit der aktuell vorliegenden Planung zur Schaffung von 20 neuen U3-Plätzen kann der vorliegende Fehlbedarf nahezu behoben werden. Bis zum Jahr 2022 wird für die Alterskohorte der Kinder unter drei Jahren einAnstieg um 8 bis 16 Kinder prognostiziert, bis 2027 um 10 bis maximal 33 Kinder. Da die Kinderzahlen U3 bis 2020 voraussichtlich nicht ansteigen werden, sollten möglichst ab 2021 eine bis zwei neue Krippengruppen geschaf- fen werden, um den Bedarf auch künftig decken zu können. Bei den Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt wird ein Anstieg der Kinderzahlen um maximal 67 bis zum Jahr 2022, bis zum Jahr 2027 um 84 erwartet. Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt fehlen 66 Ü3-Plätze im Planungsgebiet. Diesbedeutet, dass drei zusätzliche Kindergartengruppen erforderlich sind. Hierzu sind bereits Planungen aufgenommen worden. Ab dem Jahr 2019 sollten zusätzliche Ü3-Plätze zur Verfügung stehen, um dem Anstieg der Kinderzahlen gerecht werden zu können. Tab. 19: Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Beiertheim-Bulach +1-63-62 Weiherfeld-Dammerstock +17+35+52 Rüppurr -42-38-80 ∑ -24-66-90 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% ***Bedarfsanhalt 100% Tab. 20: GeplanteKita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 15 Rüppurr 09/2017Katholische Kirche Marxzeller Straße 322 KK 0-3 Jahre20 15 Rüppurr 09/2017Stadt Karls- ruhe Blütenweg 280,5 GT 3-6 Jahre10 insgesamt2010 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|33 5.5.Planungsgebiet West Wie in den Planungsgebieten Mitte und Südost, ist im Planungsgebiet West ein dreistelliger Fehlbedarf an U3- und Ü3-Plätzen festzustellen. Dieserbleibt selbst nach Umsetzung der geplanten Kita-Projekte weiterhin dreistel- lig. Zudem ist mit einem hohen Anstieg der Kinderzahlen in den nächsten 10 Jahren zu rechnen. Im U3-Bereich werden die Kinderzahlen voraussichtlich bis 2022 um rund 190 Kinder anwachsen, bis 2027 um 160 bis 196.Bei den über Dreijährigen wird ein Anstieg der Kinderzahlen um 224 Kinder bis zum Jahr 2022 und um etwa 315 Kinder bis zum Jahr 2027 erwartet. Der Handlungsbedarf zur Schaffung neuer Betreuungsplätze ist nicht nur angesichts des Fehlbedarfs hoch, son- dern auch aufgrund der besonderen Sozialstruktur in Teilen des Planungsgebiets. Vor allem in Mühlburg und Oberreut leben viele sozial benachteiligte Familien, deren Kindern die Förderung in einer Kindertageseinrichtung und dieTeilhabe an frühkindlicher Bildung ermöglicht werden sollte. Tab.21:Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Mühlburg -56-126-182 Daxlanden -46+16-30 Grünwinkel -34-41-75 Oberreut -59+6-53 ∑ -196-145-341 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Tab. 22: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 08 Mühlburg 02/2018Katholische Kirche Sophienstraße 2322 KK 0-3 Jahre 1 K-AM-VÖ 2-6 Jahre 20 316 11 Grünwinkel 09/2017Pro-LiberisDurmersheimer Straße 612 KK 0-3 Jahre 2 K-AM-GT 2-6 Jahre 20 824 12 Oberreut 09/2018Evangelische Kirche Otto-Wels-Straße 42 KK 0-3Jahre20 insgesamt7140 34| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.6.Planungsgebiet Südost Nach dem Planungsgebiet Mitte ist der aktuelle Fehlbedarf im Karlsruher Südosten am zweithöchsten. Es ist gleichzeitig auch das zweitgrößte Planungsgebiet. In allen Stadtteilen des Planungsgebietsfehlen Betreuungsplätze. Erfreulicherweise liegen für dieses Planungsge- biet die meisten Kita-Projektein Planungvor. Nach deren Umsetzung wirdimmer noch ein Fehlbedarf bestehen bleiben, der dann aber nicht mehr dreistellig sein wird. In Durlach, Grötzingen und den Höhenstadtteilen werden die Kinderzahlen in den kommenden zehn Jahren nochmals stark ansteigen. Bis zum Jahr 2022 werden die Kinderzahlen im U3-Bereich um 155 bis 162 Kinder anwachsen, bis zum Jahr 2027 um 223 bis 263 Kinder. Dies entspricht bis zu 26 neu zu schaffenden Krippen- gruppen. Im Ü3-Bereich wird bis zum Jahr 2022 ein Anstieg der Kinderzahlen um 137 bis 145 Kinder prognosti- ziert, bis zum Jahr 2027 um 251 bis 279. Umgerechnet in Kindergartengruppen mit einer Höchststärke von 20 Plätzen imGanztagsbetrieb wären dies 14 neue Gruppen. Angesichts des aktuell bestehenden Fehlbedarfs und der zu erwartenden Bevölkerungszuwächse bei den Kindern im Vorschulalter müssen bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Planungen zur Schaffung weiterer Kitaplätze aufgenommen werden. Es befinden sich mehrere Kita-Projekte in derPrüfung, die möglicherweise im Lauf des Jahres 2018 in die Bedarfsplanung aufgenommen werden können. Tab. 23:Fehlbedarf 2017 Fehlbedarf 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Durlach -154-67-221 Grötzingen -24-17-41 Stupferich -11-34-45 Hohenwettersbach -18-15-33 Wolfartsweier -3-6-9 Grünwettersbach 2-13-11 Palmbach -21-29-50 ∑ -229-181-410 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|35 Tab. 24: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 19 Durlach 01/2017Pro-LiberisTiroler Straße 71 KK 0-3 Jahre 1 GT 3-6 Jahre 10 20 19 Durlach 09/2017Pro-LiberisBleichstraße 51 KK 0-3 Jahre 2 AM 1-6 Jahre 10 1020 19 Durlach 09/2018Katholische Kirche Ellmendinger Straße13 KK 0-3 Jahre30 19 Durlach 09/2018Katholische Kirche Blumentorstraße6-82 KK 0-3 Jahre20 19 Durlach 09/2018AcadeMediaBadener Straße 374 KK 0-3 Jahre 2 GT 3-6 Jahre 40 40 21 Stupferich 03/2017Pro-LiberisGerberastraße 151 KK 0-3 Jahre 1 K-AM-GT 2-6 Jahre 10 412 24 Grünwettersbach 10/2017Pro-LiberisZur Dorfwies 11 AM 1-6 Jahre 0,5 GT 3-6 Jahre 510 10 insgesamt139112 5.7.Zusammenfassung Betrachtet man die Anzahl der bereits aktuell fehlenden Kitaplätze und den zu erwartenden Anstieg der Kinder- zahlen bis 2027 (vgl. Tabellen auf den Seiten 36-37), ergibt sich ein hoher Bedarf für den weiterenAusbau von Plätzen in der Kindertagesbetreuung. Mit den in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekten, deren Umset- zung bis Ende 2018 geplant ist (vgl. untere Tabelle Seite 36), kann der aktuell bestehende Fehlbedarf sowohl im U3-als auch im Ü3-Bereichjeweils deutlich unter die Marke von 1.000 gedrückt werden. Im U3-Bereich können zusätzlich die rund 600 Plätze in der Kindertagespflege zur Deckung des Rechtsanspruchs nach§24Sozialge- setzbuch–Achtes Buch (SGB VIII)herangezogen werden. Wenn zusätzlich noch 1.000 weitere neue Plätze ge- schaffen werden, kann der bestehende Fehlbedarf weitgehend behoben werden. 36| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Tab. 25:Fehlbedarfe 2017 PlanungsgebietFehlbedarf2017 MitteU3Ü3insgesamt ∑-577-857-1.434 Nord ∑-100+77-23 Nordost ∑+56+28+84 Süd ∑-24-66-90 West ∑-196-145-341 Südost ∑-229-181-410 Gesamtstadt ∑-1.070-1.144-2.214 Tab. 26: Geplante Kita-Projekte PlanungsgebietAnzahl neue Plätze bis Ende 2018 MitteU3Ü3insgesamt ∑ 28134162 Nord ∑ 106148254 Nordost ∑ --- Süd ∑ 201030 West ∑ 7140111 Südost ∑ 139112251 Gesamtstadt ∑ 364444808 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|37 Tab. 27:Bevölkerungsprognosen bis 2027 Planungsgebiet Prognostizierter Anstieg Kinderzahlen bis 2027 (Mittelwerteaus verhaltenem und dynamischen Szenario) Mitte U3*Ü3Insgesamt 13347360 Nord ∑ 107306413 Nordost ∑58173231 Süd ∑107484 West ∑82311393 Südost ∑112265377 Gesamtstadt ∑3821.4761.858 * Bedarfsanhalt 46 % 38| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 6.RESÜMEE UND AUSBLICK Im vergangenen Jahrzehnt 2006 bis 2016 wurdendurchschnittlichetwa200 neue Plätzejährlichgeschaffen. Allerdings hat sich das jährliche Ausbaukontingent seit dem Jahr 2015 im Vergleich zu den Jahren zuvor vermin- dert. Es erscheintunter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wenig realistisch, ein Ausbaupensumunter Berücksichtigung der Bevölkerungsprognosen, die bis zum Jahr 2027 einen Anstieg der Kinderzahlenvon ca. 2.000 Kindernim Vorschulalter erwarten lassen, in den kommenden 10Jahren voll umfänglich bewältigen zu können. Daher wird ein Planungsansatz von zunächst mindestens 1.000 neu zu schaffenden Betreuungsplätzen zugrunde gelegt. Nach fünf Jahren erfolgt eine Evaluierung der Bedarfslage. Mit einem Ausbauziel von 1.000 neuen Plätzen bis zum Jahr 2027 würde jedoch nur der bestehende Fehlbedarf weitgehend abgebaut werden und nicht den prognostizierten deutlich ansteigenden Kinderzahlen Rechnung getragenwerden. Um die Unterversorgung mit Kita-Plätzen nicht weiter zu verschärfen, müsstenidealerweise wie in denvergangenen Jahrenmindestens 2.000 neue Plätze geschaffen werden. Aufgrund verschiedener Fak- toren, die inzwischen den weiteren Ausbau hemmen (z.B. unzureichende Refinanzierung mit öffentlichen Mit- teln der Bauprojekte freier Träger oder der angespannte, hochpreisige Immobilienmarkt) wird dies jedoch nicht als realistische Zielmarke eingeschätzt.Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die bisherigen Ausbaukontingente der freien Träger nicht weiterhinin gleichem Ausmaß gehalten oder garerhöhtwerden. Als entlastender Faktor kann im Zusammenhang mit dem weiteren Kita-Ausbau herangezogen werden, dass zur Erfüllung des Rechtsanspruchs nach§24SGB VIII, in welchem derAnspruch auf Förderung in Tageseinrichtun- gen und in Tagespflegeverankert ist, für Kinder unter drei Jahren explizit auch Plätze in der Kindertagespflege zählen. Das Platzkontingent für U3-Plätze in der Kindertagespflege hat sich seit August 2013,also zum Zeitpunkt des InkrafttretensdesRechtsanspruchs nach§24 SGB VIII, vonetwa400 Plätzen auf inzwischenetwa600 Plätze gesteigert. Hier kann auch weiterhin von einer moderaten Steigerung ausgegangen werden. Zunächst wird das Hauptaugenmerk der städtischen Bedarfsplanung in Kooperation mit den Kita-Trägern darauf liegen, die rund 800 neu zu schaffenden Plätze, die bereits in der Bedarfsplanung enthalten sind, im vorgesehe- nen Zeitplan umzusetzen. Bislang hat der Kita-Ausbau in Karlsruhe in Befolgung des Subsidiaritätsprinzipssehrgut funktioniert,demzufol- ge die Schaffung neuer Plätze im Wesentlichen von freien Trägerngeleistet worden ist.Obgleich sich die Aus- baupotentiale der freien Träger durch die enormen Leistungen der vergangenen Jahre verringert haben, stehen dennoch auch weiterhin Kapazitäten zur Verfügung, die künftig zu sondieren und auszuschöpfen sind. Aller- dings ist davon auszugehen, dass damit nicht ausreichend viele neue Kita-Plätze geschaffen werden können, um einerseits den bestehenden Fehlbedarf zu beheben und andererseits dem künftigen Anstieg der Kinderzahlen Rechnung zu tragen. Die subsidiäre Vorgehensweise beim Kita-Ausbau der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass sich in Karlsruhe lediglich 10 Prozent der Kindertageseinrichtungen für Vorschulkinder in städtischer und 90 Prozent in freier Trä- gerschaft befinden. Diese Verteilung unterscheidet sich stark von anderen Kommunen. In Baden-Württemberg befanden sich laut Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2015 42 Prozent der Kitas inöffentlicher und 58 Prozent infreier Trägerschaft. Vor dem Hintergrund der oben genannten Faktoren, die teilweise den weiteren Kita-Ausbau seitens der freien Träger hemmen, muss zur Schaffung eines bedarfsgerechten Angebots an Plätzen in Kindertageseinrichtungen erwogen werden, künftig auch städtische Einrichtungen zu erweitern oder neu zu bauen. Die Stadt Karlsruhe steht als Träger der öffentlichen Jugendhilfe nicht nur in der gesetzlichen Pflicht, den Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII zu erfüllen, sondern trägt hierfür auch die Planungsverantwortung. Nach §80SGB VIII ist es Aufgabe der Jugendhilfeplanung, denBestand an Einrichtungen und Diensten festzustellen, denBedarfunter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und der Personensorgeberechtigtenfür einen mittelfristigen Zeitraum zu ermittelnund die zur Befriedigung des Bedarfs notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen; dabei SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|39 ist Vorsorge zu treffen, dass auch einunvorhergesehener Bedarfbefriedigt werden kann. In Befolgung dieses gesetzlichen Auftrags erscheint es geboten, den Anteil der kommunalen Kindertageseinrich- tungen zu erhöhen. Um neue Kita-Projekte in städtischer Trägerschaft planen und umsetzen zu können, müssten allerdings künftig Grundstücke und Objekte in städtischem Eigentum priorisiert zur Verfügung gestelltoderneu erworben werden. Es wird auch zu prüfen sein, in welchem Ausmaß in den kommenden JahrenweitereSchülerhorteim Zuge der Ganztagsschulentwicklungabgebaut werden. Diese räumlichen Ressourcen sindjeweils zu prüfen,weil sie ohne größeren Aufwand zu Kitas umgebaut werden könnten. Darüber hinaus wird auch weiterhin ein enger Kontakt mit den freien Trägern und Investoren gepflegt werden, um weitere Kita-Projekte zu akquirieren. Erfreulicherweise befindet sichdie Verwaltungsvorschrift des Kultusmi- nisteriums Baden-Württemberg zur Umsetzung des Investitionsprogrammes des Bundes „Kinderbetreuungsfi- nanzierung 2017–2020“ derzeit im Anhörungsverfahren.Das Inkrafttreten ist für Oktober 2017geplant. Das Förderbudget 2017–2020 für Baden-Württemberg beträgt 152.000.000 Euro. Welche finanziellen Auswirkungen für die Stadt Karlsruhe die Schaffung von 1.000 neuen Kitaplätzen nach sich ziehen würde, wurde überschlägig gerechnet. Dienachfolgenden finanziellen Eckdaten basieren auf der An- nahme, dass in den nächsten 10 Jahren 100 Plätze pro Jahr geschaffen werden-davon 80 Prozent bei freien Trägern und 20 Prozent in Trägerschaft der Stadt Karlsruhe. für 100 neu geschaffene Plätze für 1.000 neu geschaffene Plätze Ergebnishaushalt (Aufwendungen)*1.410.000€14.100.000€ Ergebnishaushalt (Erträge durch FAG-Zuweisungen) ** 924.000€9.240.000€ Finanzhaushalt***1.075.000€10.750.000€ *ohne mögliche tarifliche Steigerungen;Erträge bei städtischen Einrichtungen aus Benutzungsentgelten sind bereits abgezogen. **Berechnungsbasis ist das Jahr 2017, da eine konkrete Bezifferung aufgrund der bestehenden Finanzie- rungsystematik (Anzahl Kinder und Ergebnis Jahresrechnungsstatistik von gesamt Baden-Württemberg) nicht möglich ist. ***Erfahrungsgemäß werden 30 Prozent der Plätze im Eigentum der Träger geschaffen, 70 Prozent sind Anmietungen (z. B. über Investoren). DerPersonalaufwand bei der Stadt Karlsruhefür die finanztechnische Abwicklung der Zuschüsse für freie Träger ist schwer zu beziffern. Bei rein quantitativer Betrachtung der Platzkapazitäten ist von 0,26 Vollzeitwerten nach Schaffung der 800 Plätze auszugehen. Der Stellenmehrbedarf für die Verwaltung der städtischen Einrichtungen und für die städtische Fachberatung ist derzeit nicht bezifferbar.Demgegenüber steht derAbbau von Hortper- sonal aufgrund von Hortschließungen.Die Aufwendungen und Auszahlungen sollten ab dem Haushaltsjahr 2019 bei der Aufstellung des Haushaltsplansberücksichtigt werden. Neben dem anstehenden weiteren quantitativen Ausbau muss man auch die qualitative Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen im Blick behalten und vorantreiben. Dies betrifft unter anderem die räumliche, materi- elle und personelle Ausstattung in den Kindertageseinrichtungen, wie beispielsweise die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren, multiprofessionelle Teams oder die Interaktionsqualität. Um all die genannten Herausforderungen meistern zu können, bedarf es auch einesStellenausbaus in der Ver- waltung, der Jugendhilfeplanung und in den Einrichtungen.

  • TOP 2 Anlage 1 Kita-Ausbau 2017-2027 Prognosebericht
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    KITA-AUSBAU 2017-2027 Prognosebericht zum weiteren Ausbau vonKitaplätzen in Karlsruhe Stadt Karlsruhe Sozial-und Jugendbehörde 2| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE INHALTSVERZEICHNIS 1.Einleitung3 2.Entwicklung des Kita-Ausbaus 2006–20165 3.Bevölkerungsprognose 2017–2027 Kinder 0–6,5 Jahre7 3.1.Zu-und Abnahme nach Stadtteilen7 3.2.Zu-und Abnahme nach Planungsgebieten9 4.Ausgangslage und Entwicklung der Kinderzahlen in den Planungsgebieten10 4.1.Planungsgebiet Mitte10 4.2.Planungsgebiet Nord13 4.3.Planungsgebiet Nordost16 4.4.Planungsgebiet Süd19 4.5.Planungsgebiet West22 4.6.Planungsgebiet Südost25 5.Perspektiven zum weiteren Kita-Ausbau28 5.1.Planungsgebiet Mitte28 5.2.Planungsgebiet Nord30 5.3.Planungsgebiet Nordost31 5.4.Planungsgebiet Süd32 5.5.Planungsgebiet West33 5.6.Planungsgebiet Südost34 5.7.Zusammenfassung35 6.Resümee und Ausblick38 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|3 1.EINLEITUNG Karlsruhe ist eine dynamische, wachsende Stadt. Damit gehen auch kontinuierlich steigende Kinderzahlen ein- her. DiesepositiveEntwicklungbedeutet aucheinenzunehmenden Bedarf anBetreuungsplätzen für Kinder im Vorschulalter.Wie aus dem im Juli vorgelegten Bericht zur „Aktuellen Bedarfssituation in Karlsruher Kinderta- geseinrichtungen“ hervorgeht, fehlen aktuell in Karlsruhe über 1.000 Betreuungsplätze für Kinder im Vorschulal- ter. Nach erfolgter Bestandsanalyse wurdenunmehrvon der Kinder-und Jugendhilfeplanung vorliegender Prog- nosebericht erstellt,mit dem Ziel,Perspektiven für den weiteren Kita-Ausbauin Planung und Praxisaufzuzeigen. Die folgenden Daten stellen nicht nur eine statistische Analyse der rechnerischen Versorgungslage dar, sondern wurden abgeglichen mitdenjenigenaus dem Kita-Portal und den Statistiken der städtischen Servicestelle Kin- derbetreuung.Die meisten unversorgten Kinder finden sich in denjenigen Stadtteilen, in denen auch der statisti- schen Bedarfsanalyse zufolge die meisten Plätze fehlen.Analysiertman zudem die Anfragen nach freien Plätzen, die bei der Servicestelle Kinderbetreuungvorliegen, richten sich diese ebenfalls auf die entsprechenden Stadtteile Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt, Mühlburg undDurlach.Grundsätzlich lässt sich einehohe Überein- stimmung zwischen denstatistischenDatendes Berichts, dem Kita-Portal und der Servicestelle Kinderbetreuung feststellen. Vor dem Hintergrund, dassetwadie Hälfte der unter Dreijährigen und etwa zwei Drittel der über Dreijährigen eine Kindertageseinrichtung in ihremStadtteil besuchen, erscheint eine stadtteilbezogene Planung nichtange- messen. Um den„Wanderungsbewegungen“im Kita-Bereich besser gerecht zu werden, wurden sechs Pla- nungsgebiete ausgewiesen, in denen mehrere benachbarte Stadtteile zusammengefasst sind(siehe Abb. 1 auf Seite 4): 1.Planungsgebiet Mitte:Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Südstadt, Südweststadt, Weststadt, Oststadt 2.Planungsgebiet Nord:Nordweststadt, Knielingen, Neureut, Nordstadt 3.Planungsgebiet Nordost:Waldstadt, Rintheim, Hagsfeld 4.Planungsgebiet Süd:Beiertheim-Bulach, Weiherfeld-Dammerstock, Rüppurr 5.Planungsgebiet West:Mühlburg, Daxlanden, Grünwinkel, Oberreut 6.Planungsgebiet Südost:Durlach, Grötzingen, Stupferich, Hohenwettersbach, Wolfartsweier, Grün- wettersbach, Palmbach Abb. 1: Planungsgebiete SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|5 2.ENTWICKLUNGDES KITA-AUSBAUS 2006–2016 Im Folgenden wird zunächst der aktuelle Sachstand auf Basis der Daten der Kita-Jahresstatistik der Sozial-und Jugendbehörde zum Stichtag 1. März 2017 sowie die Entwicklung der Platzkapazitäten in Kindertageseinrich- tungen im 10-Jahreszeitraum 2006 bis 2016 dargestellt. Tab. 1:Aktuelles Kurzprofil Kindertageseinrichtungen Anzahl Kindertageseinrichtungen Anzahl Gruppen Anzahl Träger vorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** U3Ü3U3Ü3 195664,5422.8667.8298.1898.844 ∑10.695∑17.033 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Abb. 2:Entwicklung der U3-Plätze 2006-2016 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 2006200820092010201120122013201420152016 Entwicklung Platzkapazität U3 7769221.1651.3041.6381.8402.0122.3212.6612.790 Anzahl Plätze 6| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Abb. 3:Entwicklung derÜ3-Plätze 2006-2016 Betrachtet man den Ausbau der Platzkapazität U3, ist diese im Jahr 2016 zweieinhalb mal so hoch wie im Jahr 2009, im Vergleich zum Stand 2008 hat sie sich gar verdreifacht. Bei denÜ3-Plätzen gab es im gleichen Zeitraum hinsichtlichder Gesamtkapazität vergleichsweise wenig Verän- derung, wohl aber hinsichtlich der täglichen zeitlichen Verfügbarkeit der Plätze. Plätze mit so genannter Regelöf- fnungszeit (Vor-und Nachmittagsbetreuung mit Unterbrechung am Mittag) wurden deutlich reduziert im We- sentlichen zugunsten von Ganztagsplätzen (mehr als 7 Std. durchgängige Öffnungszeit). 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 9.000 10.000 2006200820092010201120122013201420152016 Summe 7.5947.5927.7267.6717.8267.9567.9327.8177.8017.895 Ganztagskindergarten 1.6611.9342.2022.3902.7382.9933.1323.5143.7313.812 verlängerte Öffnungszeiten 3.8683.7863.9964.0144.1114.1434.1533.9913.7973.904 Regelkindergarten 2.0331.8521.5281.267977820647312273179 Halbtagskindergarten 322000000000 Anzahl Plätze SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|7 3.BEVÖLKERUNGSPROGNOSE2017–2027KINDER0–6,5 JAHRE Nach Berechnungen des Amts für Stadtentwicklung wird es in den nächsten zehn Jahren zu einem weiteren Anstieg der Kinderzahlen kommen. Die prognostizierten Entwicklungen weisen sowohl im verhaltenen als auch im dynamischen Szenario einen Anstieg in allen Stadtteilen außer der Südstadtvon mindestens15 Prozentaus. Bezogen auf die Planungsgebiete ist in viervonsechs Planungsgebieten(Mitte, Nord, West, Südost) mit einem Anstieg um jeweils circa 500 bis 600 Kinder zu rechnen, in den beiden Planungsgebieten Ost und Süd werden die Zuwächse zwischen knapp 100 und gut 400 Kindern liegen (siehe Abb. 4 und Abb. 6). 3.1.Zu-und Abnahme nach Stadtteilen Abb. 4: 8| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Abb.5: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|9 3.2.Zu-und Abnahme nachPlanungsgebieten Abb.6: Abb.7: 10| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.AUSGANGSLAGE UND ENTWICKLUNG DERKINDERZAHLEN IN DEN PLANUNGSGEBIETEN Planung benötigt eineverlässliche Datenbasissowie Analyse und Interpretation.Für die sechs Planungsgebiete wird im folgenden Kapitel der jeweilige aktuelle Ist-Stand dargestellt in Bezug auf die Anzahl derKindertagesein- richtungen, Gruppen, Betreuungsplätze und Kinder im Vorschulalter. In den weiterenTabellenwerdenjeweils die aktuellen Versorgungsquoten ausgewiesen, die sich aus der Korrelation der vorhandenen Platzkapazität und der Anzahl der wohnberechtigten Kinder ergibt. Anschließend finden sich die Entwicklungsprognosen der Kin- derzahlen in grafischer Darstellung. 4.1.Planungsgebiet Mitte Im Planungsgebiet Mitte lebenca.6.000 Kindern im Vorschulalter, imPlanungsgebiet Südostca.3.000 Kinder. Hier sinddie meisten Kindertageseinrichtungen und die höchste Platzkapazität. Gleichzeitig lassen sich die nied- rigsten Versorgungsquoten feststellen, sowohl im U3-, als auch im Ü3-Bereich. Die Entwicklungsprognosen für das Planungsgebiet weisen einen Anstieg derKinderzahlen im Vorschulalter um durchschnittlich rund 10 Prozent bis 2027 aus, wasdie Notwendigkeitzur Schaffung neuer Kitaplätze weiter erhöhen wird. Tab. 2:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Innenstadt-Ost725134231137130 Innenstadt-West828144281205198 Südstadt935,5163402632593 Südweststadt1135144437695687 Weststadt103195428625656 Oststadt927102341660713 ∑54181,57822.1202.9542.977 * Stand01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab. 3:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Innenstadt-Ost26736598%178% Innenstadt-West40342570%142% Südstadt1.22556526%68% Südweststadt1.38258121%64% Weststadt1.28152315%65% Oststadt1.37344315%48% ∑5.9312.90226%71% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|11 2,2% 19,4% 10,0% 3,0% 20,0% 10,8% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Mitte Abb. 8: Abb. 9: 5.307 5.457 5.586 5.670 5.708 5.722 5.725 5.718 5.713 5.693 5.662 5.145 5.307 5.457 5.586 5.670 5.709 5.726 5.732 5.730 5.732 5.721 5.701 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Mitte 12| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 2.829 2.845 2.858 2.878 2.892 2.907 2.909 2.899 2.888 2.868 2.845 2.785 2.829 2.845 2.858 2.878 2.893 2.909 2.913 2.905 2.898 2.884 2.868 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Mitte 2.478 2.612 2.728 2.792 2.816 2.815 2.815 2.819 2.825 2.825 2.817 2.360 2.478 2.612 2.728 2.792 2.816 2.817 2.819 2.825 2.834 2.837 2.833 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Mitte 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Mitte Abb. 10: Abb. 11: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|13 4.2.Planungsgebiet Nord Im Planungsgebiet Nord leben ca.2.800 Kinder im Vorschulalter. Was die Versorgungslage mit Kita-Plätzen be- trifft, belegtdieses Planungsgebiet für die Kinder ab3Jahrenbis zum Schuleintritt Platz1, bei den unter Dreijäh- rigenPlatz 3. Was die Prognose der Kinderzahlen betrifft, ist diese mit knapp 20 Prozentplusim verhaltenen Szenario bezie- hungsweise gut 22 Prozentplusim dynamischen Szenario am höchsten unter den sechs Planungsgebieten. Tab.4:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und KinderU3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Nordweststadt825,5102322267293 Knielingen725105305282330 Neureut1348204562515586 Nordstadt82778381216284 ∑36125,54891.5701.2801.493 * Stand01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.5:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Nordweststadt 560 424 38% 110% Knielingen 612 410 37% 92% Neureut 1.101 766 40% 96% Nordstadt 500 459 36% 134% ∑2.7732.05938%105% 14| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 19,3% 19,8% 19,5% 23,8% 21,3% 22,4% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0%30,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Nord 2.950 2.997 3.047 3.151 3.247 3.294 3.326 3.390 3.443 3.479 3.447 2.883 2.950 2.997 3.047 3.114 3.178 3.198 3.209 3.254 3.368 3.466 3.530 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nord Abb. 12: Abb. 13: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|15 1.355 1.381 1.342 1.401 1.454 1.500 1.530 1.555 1.573 1.584 1.557 1.306 1.355 1.381 1.342 1.382 1.421 1.458 1.485 1.505 1.560 1.599 1.617 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Nord 1.595 1.616 1.705 1.750 1.793 1.794 1.796 1.835 1.870 1.896 1.889 1.577 1.595 1.616 1.705 1.732 1.757 1.740 1.724 1.749 1.809 1.867 1.913 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nord 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nord Abb. 14: Abb. 15: 16| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.3.PlanungsgebietNordost Das PlanungsgebietNordost ist mitca.1.500 Kindern im Vorschulalter vor dem Planungsgebiet Süd das zweit- kleinste. Auch was die Anzahl der Kindertageseinrichtungen undderen Platzkapazität betrifft, liegt es auf dem vorletzten Platz. In Bezug auf die Versorgungsquoten mit Kita-Plätzenbelegtdieses Planungsgebiet mit 54 Prozent im U3-Bereich denersten Platz und mit 104 Prozent bei den über Dreijährigendenzweiten Platz nach demPlanungsgebiet Nord. Im Hinblick auf die Bevölkerungsprognose bis 2027 liegt diese allerdings mit 16,7 Prozentplusim verhaltenen Szenario und 28,2 Prozentplusim dynamischen Szenario über dem gesamtstädtischen Durchschnitt (14,9 bzw. 17,4 Prozent). Tab.6:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Waldstadt830141324333394 Rintheim623,5118242159171 Hagsfeld623,5116250202223 ∑2077375816694788 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.7:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Waldstadt 727 465 42% 82% Rintheim 330 360 74% 142% Hagsfeld 425 366 57% 112% ∑1.4821.19154%104% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|17 14,4% 18,8% 16,7% 26,5% 29,8% 28,2% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0%30,0%35,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Nordost 1.544 1.585 1.612 1.626 1.656 1.676 1.681 1.693 1.719 1.740 1.756 1.504 1.544 1.585 1.612 1.642 1.692 1.733 1.760 1.789 1.849 1.894 1.929 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nordost Abb. 16: Abb. 17: 18| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 714 738 727 736 749 764 771 776 786 793 797 697 714 738 727 746 773 802 823 835 860 874 882 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Nordost 830 847 885 891 907 912 909 918 933 947 958 807 830 847 885 896 919 931 937 954 989 1.020 1.047 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Nordost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Nordost Abb. 18: Abb. 19: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|19 4.4.Planungsgebiet Süd Dieses Planungsgebiet ist mitca.1.300 Kindern im Vorschulalter das kleinste. Auch in Bezug auf die Anzahl der Kindertageseinrichtungen und Plätzebelegt esdensechsten Platz. Mit 42 Prozent ist hier die U3-Versorgungsquote am zweithöchsten nach dem PlanungsgebietNordost undmit 90 Prozent bei den über Dreijährigen am dritthöchsten. Im Planungsgebiet Süd wird bis zum Jahr 2027 mit dem geringsten Anstieg der Kinderzahlen gerechnet (7,8 Prozent im verhaltenen und 11,1 Prozent im dynamischen Szenario). Tab.8:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Beiertheim-Bulach51586138185201 Weiherfeld-Dammerstock51994203167168 Rüppurr71974253252291 ∑1753254594604660 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.9:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Beiertheim-Bulach 386 224 46%69% Weiherfeld-Dammerstock 335 297 56%121% Rüppurr 543 327 29%87% ∑ 1.264 848 42%90% 20| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4,6% 10,6% 7,8% 8,3% 13,5% 11,1% 0,0%2,0%4,0%6,0%8,0%10,0%12,0%14,0%16,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Süd 1.304 1.340 1.348 1.352 1.374 1.373 1.363 1.369 1.375 1.378 1.378 1.279 1.304 1.340 1.348 1.356 1.383 1.387 1.382 1.391 1.403 1.413 1.420 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Süd Abb. 20: Abb. 21: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|21 618 633 607 615 621 626 628 629 630 630 628 601 618 633 607 617 626 634 639 641 645 649 651 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Süd 686 707 741 737 754 747 735 740 745 748 750 678 686 707 741 739 757 753 743 750 758 765 770 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Süd 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Süd Abb. 21: Abb. 22: 22| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 4.5.Planungsgebiet West Im Karlsruher Westen liegt die Gesamtzahl der Kinder im Vorschulalter mit gut 2.500 Kindernan vierter Stelle. Genauso wie bezüglich der Anzahl der Kindertageseinrichtungen und Plätze und derVersorgungsquoten. Der prognostizierte Anstieg der Kinderzahlenbis 2027 ist mit 19,8 Prozent im verhaltenen Szenario und 20,5 Prozent im dynamischen Szenario überdurchschnittlich hoch. Tab.10:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Mühlburg1032153339455465 Daxlanden72063276238260 Grünwinkel62186267261308 Oberreut51953301244295 ∑28923551.1831.1981.328 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab. 11:Kinder-undPlatzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Mühlburg 920 49234%73% Daxlanden 498 33926%106% Grünwinkel 569 35333%87% Oberreut 539 35422%102% ∑ 2.526 1.53830%89% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|23 16,6% 22,8% 19,8% 17,5% 23,1% 20,5% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet West 2.640 2.697 2.749 2.812 2.916 3.051 3.130 3.146 3.154 3.148 3.133 2.614 2.640 2.697 2.749 2.811 2.915 3.050 3.129 3.145 3.157 3.158 3.149 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet West Abb. 23: Abb. 24: 24| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 1.261 1.286 1.292 1.327 1.384 1.453 1.482 1.467 1.457 1.450 1.446 1.240 1.261 1.286 1.292 1.327 1.383 1.452 1.481 1.467 1.460 1.457 1.457 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet West 1.379 1.411 1.457 1.484 1.532 1.598 1.649 1.679 1.696 1.698 1.687 1.374 1.379 1.411 1.457 1.484 1.532 1.598 1.648 1.678 1.697 1.701 1.692 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet West 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet West Abb. 25: Abb. 26: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|25 4.6.Planungsgebiet Südost Mitca.3.000 Kindern im Vorschulalter handelt es sich hier nach dem Planungsgebiet Mitte um das zweitgrößte. BeiderAnzahl der Kindertageseinrichtungen und PlätzebelegenDurlach, Grötzingen und die Höhenstadtteile den dritten Platz. Die Versorgungsquoten sind nach dem Planungsgebiet Mitte mit 30 Prozent im U3-Bereich und 89 Prozent im Ü3-Bereich die zweitniedrigsten. Auch hier ist mit einem weiteren Anstieg der Kinderzahlenin denkommenden 10 Jahrenzu rechnen. Dieser wird voraussichtlich zwischen 16,3 und 18,5 Prozent liegen. Tab.12:Anzahl Einrichtungen, Gruppen, Plätze und Kinder U3+Ü3 AnzahlAnzahlvorhandene Platzkapazität*Kinderzahlen** StadtteilEinrichtungenGruppenU3Ü3U3Ü3 Durlach2262,5227805828872 Grötzingen41877218220235 Stupferich16286885102 Hohenwettersbach26,5249291107 Wolfartsweier1628706876 Grünwettersbach39,54610296115 Palmbach1412627191 ∑34112,54421.4171.4591.598 * Stand 01.03.2017 ** Stand 30.06.2016 Tab.13:Kinder-und Platzkapazitäten insgesamt, Versorgungsquote U3+Ü3 KinderzahlenPlatzkapazitätVersorgungsquote StadtteilinsgesamtinsgesamtU3Ü3 Durlach1.7001.03227%92% Grötzingen45529535%93% Stupferich1879633%67% Hohenwettersbach19811626%86% Wolfartsweier1449841%92% Grünwettersbach21114848%89% Palmbach1627417%68% ∑3.0571.85930%89% 26| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 13,7% 18,6% 16,3% 16,4% 20,4% 18,5% 0,0%5,0%10,0%15,0%20,0%25,0% 0 bis unter 3 3 bis unter 6,5 0 bis unter 6,5 Dynamisches SzenarioVerhaltenes Szenario Zu-/Abnahme der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) in Prozent nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 Planungsgebiet Südost 3.092 3.151 3.235 3.286 3.326 3.383 3.429 3.468 3.520 3.547 3.566 3.067 3.092 3.151 3.235 3.291 3.337 3.399 3.448 3.489 3.554 3.597 3.634 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Südost Abb. 27: Abb. 28: SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|27 1.415 1.457 1.487 1.523 1.548 1.570 1.588 1.602 1.625 1.633 1.638 1.441 1.415 1.457 1.487 1.526 1.553 1.577 1.596 1.611 1.642 1.661 1.678 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 0-bis unter 3-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 0 bis unter 3-Jährige Planungsgebiet Südost 1.677 1.694 1.747 1.763 1.778 1.814 1.841 1.866 1.895 1.913 1.928 1.626 1.677 1.694 1.747 1.765 1.784 1.822 1.852 1.878 1.912 1.936 1.956 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 4.000 Verhaltenes SzenarioDynamisches Szenario Entwicklung der 3-bis unter 6,5-jährigen Wohnberechtigten im Planungsgebiet Südost 2016 bis 2027 (ohne LEA) nach verschiedenen Prognoseszenarien -2016 = Bestand / 2017 = erstes Prognosejahr- Stadt Karlsruhe,Amt für Stadtentwicklung 08/2017 3 bis unter 6,5-Jährige Planungsgebiet Südost Abb. 29: Abb. 30: 28| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.PERSPEKTIVEN ZUM WEITEREN KITA-AUSBAU Im folgenden Kapitel wird ausgeführt, wie sich die aktuelle Versorgungslage in Bezug auf Fehlbedarfe oder Überdeckung gestaltet und welche Kita-Projekte in den jeweiligen Planungsgebieten bereits in der städtischen Bedarfsplanung enthalten sind. Anschließend wird die weiterePerspektive aufgezeigt. In der städtische Bedarfsplanung wird der weitere Ausbaubedarf anhand der vom Amt für Stadtentwicklung zur Verfügung gestellten Bevölkerungsdaten für die Alterskohorte der Vorschulkinder in Korrelation mit den aktuel- len Platzkapazitäten ermittelt. Für die Alterskohorte der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt wird ein Be- darfsanhalt von 100 Prozent zugrunde gelegt. Dies bedeutet, dass in der Planung eine Vollversorgung dieser Altersgruppe mit Kitaplätzen angestrebt wird. Bei den Kindern unter drei Jahren liegt der Bedarfsanhalt bei 46 Prozent. Diese Quotebasiert auf derElternbe- fragung zum Betreuungsbedarf U3,welche im Jahr 2012 unter allen Eltern mit Kindern unter drei Jahren durch- geführt wurde. Gesamtstädtisch wurde ein Betreuungsbedarf für 46 Prozent der Kinder unter drei Jahren erho- ben. 5.1.Planungsgebiet Mitte Das Planungsgebiet Mitte weist unter allen sechs Planungsgebieten die höchsten Fehlbedarfe auf. Hier besteht folglich der dringlichste weitere Ausbaubedarf. Allerdings ist es in der dicht bebauten Innenstadt und den umlie- genden Stadtteilen besonders schwierig, geeignete Standorte ausfindig zu machen. Bei den bereits bestehenden Kita-Standorten sind die Ausbaupotentiale weitgehend ausgeschöpft. Es wird in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, dieses Planungsgebiet mit ausrei- chend vielen neuen Betreuungsplätzen auszustatten. Die in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte mit insgesamt 162 neuen Plätzen lindern den hohen Fehlbedarf von 1.434 Plätzen nur geringfügig. In den kommenden Jahren ist in diesem Gebiet mit weiter ansteigenden Kinderzahlen zu rechnen, die voraus- sichtlich im Jahr 2023 ihrenHöhepunktmit über 400 Kindernmehr im Vergleich zum Jahr 2017 erreichen wer- den. SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|29 Tab. 14:Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Innenstadt-Ost+71+101+172 Innenstadt-West+50+83+133 Südstadt-128-191-319 Südweststadt-176-250-426 Weststadt-193-228-421 Oststadt-202-372-574 ∑ -577-857-1.434 *ohne Planungen **Bedarfsanhalt 46% ***Bedarfsanhalt 100% Tab. 15:GeplanteKita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 02 Innenstadt- West 09/2017Pro-LiberisKriegsstraße 1521,5 GT 3-6 Jahre30 07 Oststadt 09/2018Pro-LiberisHoepfner-Areal2 KK 0-3 Jahre 2 K-AM-GT 2-6 Jahre 2 GT 3-6 Jahre 20 824 40 07 Oststadt 09/2018Musikschule INTAKT Hennebergstraße 22 GT 3-6Jahre40 insgesamt28134 30| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.2.Planungsgebiet Nord Für das Planungsgebiet Nordist nach Umsetzung der bereits in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte der aktuell bestehende Fehlbedarf nicht nur behoben, sondern es ist mit einer vorübergehenden Überdeckung zu rechnen. Da die Entwicklungsprognosen allerdings von einem deutlichenAnstieg der Kinderzahlen ausgehen, insbesondere aufgrund der Neubaugebiete in Knielingen und Neureut, kann die Überdeckungnützlich sein, falls nach Umsetzung der in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte Ende 2018 keine neuen Kita-Projekte ak- quiriert werden könnten. Bis zum Jahr 2027 wird ein kontinuierlicher Anstieg der Kinderzahlen um 497 bis 580 Kinder im Vorschulalter prognostiziert. Die durch Umsetzung der in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekte neu geschaffenen Ü3- Plätze werden den Bedarf bis zum Jahr 2023 decken, danach besteht weiterer Ausbaubedarf. Im U3-Bereich besteht unmittelbar weiterer Handlungsbedarf, denn mit den vorliegenden Kita-Projekten kann nur der aktuelle Fehlbedarf behoben werden, aber der Anstieg der Kinderzahlen nichtbedient werden. Tab. 16: Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/ Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Nordweststadt-21+29+8 Knielingen-25-25-50 Neureut-33-24-57 Nordstadt-21+97+76 ∑ -100+77-23 * ohne Planungen **Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Tab. 17: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Grup- pen Anzahl neue Plät- ze U3Ü3 06 Nordweststadt 09/2018Evangelische KircheKußmaulstraße 72 1K-AM-GT 2-6 Jahre 1 KK 0-3 Jahre 4 10 12 06 Nordweststadt 09/2018AWOHertzstraße2 K-AM-GT 2-6 Jahre 1 KK 0-6 Jahre 8 10 24 10 Knielingen 09/2020TrägerausschreibungKnielingen 2.03 KK 0-3 Jahre 5 K-AM-GT 2-6 Jahre 30 2060 10 Knielingen 09/2017Katholische KircheHeckerstraße 373 KK 0-3 Jahre20 10 Knielingen 09/2017Internationaler BundMaxau am Rhein2 GT 3-6 Jahre (Waldgruppe) 20 26 Neureut 05/2017Internationaler BundHerman-Höpker- Aschoff-Straße 6 1 K-AM-GT 2-6 Jahre 1 GT 3-6 Jahre 412 20 insgesamt106148 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|31 5.3.PlanungsgebietNordost Da das Gebiet insgesamt eine Überdeckung aufweist, ist es bis Ende 2018 unkritisch zu sehen, dass aktuell keine Planungen von Kita-Projekten vorliegen. Ab dem Jahr 2019 gehen die Entwicklungsprognosenjedoch von einem deutlichen Anstieg der Kinderzahlen aus, was eine vorausschauende Planung erfordert.. Die U3-Plätze können den Bedarf rechnerisch noch bis 2020 decken, aber zur Schaffung neuer Ü3-Plätze ist die Suche nach geeigneten Standorten zeitnah geboten. Bis zum Jahr 2022 wird ein Anstieg von 100 Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt prognostiziert, bis 2027 kommen nochmal rund 100 Kinder hinzu. Da die städtische Bedarfsplanung grundsätzlich zum Ziel hat, altersgemischte Einrichtungen für Kinder ab dem ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt zu planen, werden an einem potentiellen neuen Standort gleichzeitig auch U3-Plätze entstehen. Diese können dazu dienen, den Bedarf über 2020 hinaus zu erfüllen. Die Anzahl der Kinder unter drei Jahren wird voraussichtlich bis zum Jahr 2022 um 50 bis 88 Kinder ansteigen, bis 2027 um 83 bis 168 Kinder. Tab. 18: Fehlbedarf 2017/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/ Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Waldstadt-12-70-82 Rintheim+45+71+116 Hagsfeld+23+27+50 ∑ +56+28+84 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Geplante Kita-Projekte Es liegen aktuell keine Planungen vor. 32| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.4.Planungsgebiet Süd Im Planungsgebiet Süd ist der geringste Bevölkerungszuwachsunter allen sechs Planungsgebieten zu erwarten. Mit der aktuell vorliegenden Planung zur Schaffung von 20 neuen U3-Plätzen kann der vorliegende Fehlbedarf nahezu behoben werden. Bis zum Jahr 2022 wird für die Alterskohorte der Kinder unter drei Jahren einAnstieg um 8 bis 16 Kinder prognostiziert, bis 2027 um 10 bis maximal 33 Kinder. Da die Kinderzahlen U3 bis 2020 voraussichtlich nicht ansteigen werden, sollten möglichst ab 2021 eine bis zwei neue Krippengruppen geschaf- fen werden, um den Bedarf auch künftig decken zu können. Bei den Kindern ab drei Jahren bis zum Schuleintritt wird ein Anstieg der Kinderzahlen um maximal 67 bis zum Jahr 2022, bis zum Jahr 2027 um 84 erwartet. Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt fehlen 66 Ü3-Plätze im Planungsgebiet. Diesbedeutet, dass drei zusätzliche Kindergartengruppen erforderlich sind. Hierzu sind bereits Planungen aufgenommen worden. Ab dem Jahr 2019 sollten zusätzliche Ü3-Plätze zur Verfügung stehen, um dem Anstieg der Kinderzahlen gerecht werden zu können. Tab. 19: Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Beiertheim-Bulach +1-63-62 Weiherfeld-Dammerstock +17+35+52 Rüppurr -42-38-80 ∑ -24-66-90 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% ***Bedarfsanhalt 100% Tab. 20: GeplanteKita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 15 Rüppurr 09/2017Katholische Kirche Marxzeller Straße 322 KK 0-3 Jahre20 15 Rüppurr 09/2017Stadt Karls- ruhe Blütenweg 280,5 GT 3-6 Jahre10 insgesamt2010 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|33 5.5.Planungsgebiet West Wie in den Planungsgebieten Mitte und Südost, ist im Planungsgebiet West ein dreistelliger Fehlbedarf an U3- und Ü3-Plätzen festzustellen. Dieserbleibt selbst nach Umsetzung der geplanten Kita-Projekte weiterhin dreistel- lig. Zudem ist mit einem hohen Anstieg der Kinderzahlen in den nächsten 10 Jahren zu rechnen. Im U3-Bereich werden die Kinderzahlen voraussichtlich bis 2022 um rund 190 Kinder anwachsen, bis 2027 um 160 bis 196.Bei den über Dreijährigen wird ein Anstieg der Kinderzahlen um 224 Kinder bis zum Jahr 2022 und um etwa 315 Kinder bis zum Jahr 2027 erwartet. Der Handlungsbedarf zur Schaffung neuer Betreuungsplätze ist nicht nur angesichts des Fehlbedarfs hoch, son- dern auch aufgrund der besonderen Sozialstruktur in Teilen des Planungsgebiets. Vor allem in Mühlburg und Oberreut leben viele sozial benachteiligte Familien, deren Kindern die Förderung in einer Kindertageseinrichtung und dieTeilhabe an frühkindlicher Bildung ermöglicht werden sollte. Tab.21:Fehlbedarf/Überdeckung 2017 Fehlbedarf/Überdeckung 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Mühlburg -56-126-182 Daxlanden -46+16-30 Grünwinkel -34-41-75 Oberreut -59+6-53 ∑ -196-145-341 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% Tab. 22: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 08 Mühlburg 02/2018Katholische Kirche Sophienstraße 2322 KK 0-3 Jahre 1 K-AM-VÖ 2-6 Jahre 20 316 11 Grünwinkel 09/2017Pro-LiberisDurmersheimer Straße 612 KK 0-3 Jahre 2 K-AM-GT 2-6 Jahre 20 824 12 Oberreut 09/2018Evangelische Kirche Otto-Wels-Straße 42 KK 0-3Jahre20 insgesamt7140 34| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 5.6.Planungsgebiet Südost Nach dem Planungsgebiet Mitte ist der aktuelle Fehlbedarf im Karlsruher Südosten am zweithöchsten. Es ist gleichzeitig auch das zweitgrößte Planungsgebiet. In allen Stadtteilen des Planungsgebietsfehlen Betreuungsplätze. Erfreulicherweise liegen für dieses Planungsge- biet die meisten Kita-Projektein Planungvor. Nach deren Umsetzung wirdimmer noch ein Fehlbedarf bestehen bleiben, der dann aber nicht mehr dreistellig sein wird. In Durlach, Grötzingen und den Höhenstadtteilen werden die Kinderzahlen in den kommenden zehn Jahren nochmals stark ansteigen. Bis zum Jahr 2022 werden die Kinderzahlen im U3-Bereich um 155 bis 162 Kinder anwachsen, bis zum Jahr 2027 um 223 bis 263 Kinder. Dies entspricht bis zu 26 neu zu schaffenden Krippen- gruppen. Im Ü3-Bereich wird bis zum Jahr 2022 ein Anstieg der Kinderzahlen um 137 bis 145 Kinder prognosti- ziert, bis zum Jahr 2027 um 251 bis 279. Umgerechnet in Kindergartengruppen mit einer Höchststärke von 20 Plätzen imGanztagsbetrieb wären dies 14 neue Gruppen. Angesichts des aktuell bestehenden Fehlbedarfs und der zu erwartenden Bevölkerungszuwächse bei den Kindern im Vorschulalter müssen bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt Planungen zur Schaffung weiterer Kitaplätze aufgenommen werden. Es befinden sich mehrere Kita-Projekte in derPrüfung, die möglicherweise im Lauf des Jahres 2018 in die Bedarfsplanung aufgenommen werden können. Tab. 23:Fehlbedarf 2017 Fehlbedarf 2017* StadtteilU3**Ü3*** insgesamt Durlach -154-67-221 Grötzingen -24-17-41 Stupferich -11-34-45 Hohenwettersbach -18-15-33 Wolfartsweier -3-6-9 Grünwettersbach 2-13-11 Palmbach -21-29-50 ∑ -229-181-410 * ohne Planungen ** Bedarfsanhalt 46% *** Bedarfsanhalt 100% SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|35 Tab. 24: Geplante Kita-Projekte Stadtteil Geplante Eröffnung TrägerAdresseAngebotsformen zusätzlicher Gruppen Anzahl neue Plätze U3Ü3 19 Durlach 01/2017Pro-LiberisTiroler Straße 71 KK 0-3 Jahre 1 GT 3-6 Jahre 10 20 19 Durlach 09/2017Pro-LiberisBleichstraße 51 KK 0-3 Jahre 2 AM 1-6 Jahre 10 1020 19 Durlach 09/2018Katholische Kirche Ellmendinger Straße13 KK 0-3 Jahre30 19 Durlach 09/2018Katholische Kirche Blumentorstraße6-82 KK 0-3 Jahre20 19 Durlach 09/2018AcadeMediaBadener Straße 374 KK 0-3 Jahre 2 GT 3-6 Jahre 40 40 21 Stupferich 03/2017Pro-LiberisGerberastraße 151 KK 0-3 Jahre 1 K-AM-GT 2-6 Jahre 10 412 24 Grünwettersbach 10/2017Pro-LiberisZur Dorfwies 11 AM 1-6 Jahre 0,5 GT 3-6 Jahre 510 10 insgesamt139112 5.7.Zusammenfassung Betrachtet man die Anzahl der bereits aktuell fehlenden Kitaplätze und den zu erwartenden Anstieg der Kinder- zahlen bis 2027 (vgl. Tabellen auf den Seiten 36-37), ergibt sich ein hoher Bedarf für den weiterenAusbau von Plätzen in der Kindertagesbetreuung. Mit den in der Bedarfsplanung enthaltenen Kita-Projekten, deren Umset- zung bis Ende 2018 geplant ist (vgl. untere Tabelle Seite 36), kann der aktuell bestehende Fehlbedarf sowohl im U3-als auch im Ü3-Bereichjeweils deutlich unter die Marke von 1.000 gedrückt werden. Im U3-Bereich können zusätzlich die rund 600 Plätze in der Kindertagespflege zur Deckung des Rechtsanspruchs nach§24Sozialge- setzbuch–Achtes Buch (SGB VIII)herangezogen werden. Wenn zusätzlich noch 1.000 weitere neue Plätze ge- schaffen werden, kann der bestehende Fehlbedarf weitgehend behoben werden. 36| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE Tab. 25:Fehlbedarfe 2017 PlanungsgebietFehlbedarf2017 MitteU3Ü3insgesamt ∑-577-857-1.434 Nord ∑-100+77-23 Nordost ∑+56+28+84 Süd ∑-24-66-90 West ∑-196-145-341 Südost ∑-229-181-410 Gesamtstadt ∑-1.070-1.144-2.214 Tab. 26: Geplante Kita-Projekte PlanungsgebietAnzahl neue Plätze bis Ende 2018 MitteU3Ü3insgesamt ∑ 28134162 Nord ∑ 106148254 Nordost ∑ --- Süd ∑ 201030 West ∑ 7140111 Südost ∑ 139112251 Gesamtstadt ∑ 364444808 SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|37 Tab. 27:Bevölkerungsprognosen bis 2027 Planungsgebiet Prognostizierter Anstieg Kinderzahlen bis 2027 (Mittelwerteaus verhaltenem und dynamischen Szenario) Mitte U3*Ü3Insgesamt 13347360 Nord ∑ 107306413 Nordost ∑58173231 Süd ∑107484 West ∑82311393 Südost ∑112265377 Gesamtstadt ∑3821.4761.858 * Bedarfsanhalt 46 % 38| KITA-AUSBAU 2017-2027: PROGNOSEBERICHT ZUM WEITEREN AUSBAU VON KITAPLÄTZEN INKARLSRUHE 6.RESÜMEE UND AUSBLICK Im vergangenen Jahrzehnt 2006 bis 2016 wurdendurchschnittlichetwa200 neue Plätzejährlichgeschaffen. Allerdings hat sich das jährliche Ausbaukontingent seit dem Jahr 2015 im Vergleich zu den Jahren zuvor vermin- dert. Es erscheintunter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen wenig realistisch, ein Ausbaupensumunter Berücksichtigung der Bevölkerungsprognosen, die bis zum Jahr 2027 einen Anstieg der Kinderzahlenvon ca. 2.000 Kindernim Vorschulalter erwarten lassen, in den kommenden 10Jahren voll umfänglich bewältigen zu können. Daher wird ein Planungsansatz von zunächst mindestens 1.000 neu zu schaffenden Betreuungsplätzen zugrunde gelegt. Nach fünf Jahren erfolgt eine Evaluierung der Bedarfslage. Mit einem Ausbauziel von 1.000 neuen Plätzen bis zum Jahr 2027 würde jedoch nur der bestehende Fehlbedarf weitgehend abgebaut werden und nicht den prognostizierten deutlich ansteigenden Kinderzahlen Rechnung getragenwerden. Um die Unterversorgung mit Kita-Plätzen nicht weiter zu verschärfen, müsstenidealerweise wie in denvergangenen Jahrenmindestens 2.000 neue Plätze geschaffen werden. Aufgrund verschiedener Fak- toren, die inzwischen den weiteren Ausbau hemmen (z.B. unzureichende Refinanzierung mit öffentlichen Mit- teln der Bauprojekte freier Träger oder der angespannte, hochpreisige Immobilienmarkt) wird dies jedoch nicht als realistische Zielmarke eingeschätzt.Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die bisherigen Ausbaukontingente der freien Träger nicht weiterhinin gleichem Ausmaß gehalten oder garerhöhtwerden. Als entlastender Faktor kann im Zusammenhang mit dem weiteren Kita-Ausbau herangezogen werden, dass zur Erfüllung des Rechtsanspruchs nach§24SGB VIII, in welchem derAnspruch auf Förderung in Tageseinrichtun- gen und in Tagespflegeverankert ist, für Kinder unter drei Jahren explizit auch Plätze in der Kindertagespflege zählen. Das Platzkontingent für U3-Plätze in der Kindertagespflege hat sich seit August 2013,also zum Zeitpunkt des InkrafttretensdesRechtsanspruchs nach§24 SGB VIII, vonetwa400 Plätzen auf inzwischenetwa600 Plätze gesteigert. Hier kann auch weiterhin von einer moderaten Steigerung ausgegangen werden. Zunächst wird das Hauptaugenmerk der städtischen Bedarfsplanung in Kooperation mit den Kita-Trägern darauf liegen, die rund 800 neu zu schaffenden Plätze, die bereits in der Bedarfsplanung enthalten sind, im vorgesehe- nen Zeitplan umzusetzen. Bislang hat der Kita-Ausbau in Karlsruhe in Befolgung des Subsidiaritätsprinzipssehrgut funktioniert,demzufol- ge die Schaffung neuer Plätze im Wesentlichen von freien Trägerngeleistet worden ist.Obgleich sich die Aus- baupotentiale der freien Träger durch die enormen Leistungen der vergangenen Jahre verringert haben, stehen dennoch auch weiterhin Kapazitäten zur Verfügung, die künftig zu sondieren und auszuschöpfen sind. Aller- dings ist davon auszugehen, dass damit nicht ausreichend viele neue Kita-Plätze geschaffen werden können, um einerseits den bestehenden Fehlbedarf zu beheben und andererseits dem künftigen Anstieg der Kinderzahlen Rechnung zu tragen. Die subsidiäre Vorgehensweise beim Kita-Ausbau der vergangenen Jahre hat dazu geführt, dass sich in Karlsruhe lediglich 10 Prozent der Kindertageseinrichtungen für Vorschulkinder in städtischer und 90 Prozent in freier Trä- gerschaft befinden. Diese Verteilung unterscheidet sich stark von anderen Kommunen. In Baden-Württemberg befanden sich laut Angaben des Statistischen Landesamtes im Jahr 2015 42 Prozent der Kitas inöffentlicher und 58 Prozent infreier Trägerschaft. Vor dem Hintergrund der oben genannten Faktoren, die teilweise den weiteren Kita-Ausbau seitens der freien Träger hemmen, muss zur Schaffung eines bedarfsgerechten Angebots an Plätzen in Kindertageseinrichtungen erwogen werden, künftig auch städtische Einrichtungen zu erweitern oder neu zu bauen. Die Stadt Karlsruhe steht als Träger der öffentlichen Jugendhilfe nicht nur in der gesetzlichen Pflicht, den Rechtsanspruch nach § 24 SGB VIII zu erfüllen, sondern trägt hierfür auch die Planungsverantwortung. Nach §80SGB VIII ist es Aufgabe der Jugendhilfeplanung, denBestand an Einrichtungen und Diensten festzustellen, denBedarfunter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und der Personensorgeberechtigtenfür einen mittelfristigen Zeitraum zu ermittelnund die zur Befriedigung des Bedarfs notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen; dabei SOZIAL-UND JUGENDBEHÖRDE|39 ist Vorsorge zu treffen, dass auch einunvorhergesehener Bedarfbefriedigt werden kann. In Befolgung dieses gesetzlichen Auftrags erscheint es geboten, den Anteil der kommunalen Kindertageseinrich- tungen zu erhöhen. Um neue Kita-Projekte in städtischer Trägerschaft planen und umsetzen zu können, müssten allerdings künftig Grundstücke und Objekte in städtischem Eigentum priorisiert zur Verfügung gestelltoderneu erworben werden. Es wird auch zu prüfen sein, in welchem Ausmaß in den kommenden JahrenweitereSchülerhorteim Zuge der Ganztagsschulentwicklungabgebaut werden. Diese räumlichen Ressourcen sindjeweils zu prüfen,weil sie ohne größeren Aufwand zu Kitas umgebaut werden könnten. Darüber hinaus wird auch weiterhin ein enger Kontakt mit den freien Trägern und Investoren gepflegt werden, um weitere Kita-Projekte zu akquirieren. Erfreulicherweise befindet sichdie Verwaltungsvorschrift des Kultusmi- nisteriums Baden-Württemberg zur Umsetzung des Investitionsprogrammes des Bundes „Kinderbetreuungsfi- nanzierung 2017–2020“ derzeit im Anhörungsverfahren.Das Inkrafttreten ist für Oktober 2017geplant. Das Förderbudget 2017–2020 für Baden-Württemberg beträgt 152.000.000 Euro. Welche finanziellen Auswirkungen für die Stadt Karlsruhe die Schaffung von 1.000 neuen Kitaplätzen nach sich ziehen würde, wurde überschlägig gerechnet. Dienachfolgenden finanziellen Eckdaten basieren auf der An- nahme, dass in den nächsten 10 Jahren 100 Plätze pro Jahr geschaffen werden-davon 80 Prozent bei freien Trägern und 20 Prozent in Trägerschaft der Stadt Karlsruhe. für 100 neu geschaffene Plätze für 1.000 neu geschaffene Plätze Ergebnishaushalt (Aufwendungen)*1.410.000€14.100.000€ Ergebnishaushalt (Erträge durch FAG-Zuweisungen) ** 924.000€9.240.000€ Finanzhaushalt***1.075.000€10.750.000€ *ohne mögliche tarifliche Steigerungen;Erträge bei städtischen Einrichtungen aus Benutzungsentgelten sind bereits abgezogen. **Berechnungsbasis ist das Jahr 2017, da eine konkrete Bezifferung aufgrund der bestehenden Finanzie- rungsystematik (Anzahl Kinder und Ergebnis Jahresrechnungsstatistik von gesamt Baden-Württemberg) nicht möglich ist. ***Erfahrungsgemäß werden 30 Prozent der Plätze im Eigentum der Träger geschaffen, 70 Prozent sind Anmietungen (z. B. über Investoren). DerPersonalaufwand bei der Stadt Karlsruhefür die finanztechnische Abwicklung der Zuschüsse für freie Träger ist schwer zu beziffern. Bei rein quantitativer Betrachtung der Platzkapazitäten ist von 0,26 Vollzeitwerten nach Schaffung der 800 Plätze auszugehen. Der Stellenmehrbedarf für die Verwaltung der städtischen Einrichtungen und für die städtische Fachberatung ist derzeit nicht bezifferbar.Demgegenüber steht derAbbau von Hortper- sonal aufgrund von Hortschließungen.Die Aufwendungen und Auszahlungen sollten ab dem Haushaltsjahr 2019 bei der Aufstellung des Haushaltsplansberücksichtigt werden. Neben dem anstehenden weiteren quantitativen Ausbau muss man auch die qualitative Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen im Blick behalten und vorantreiben. Dies betrifft unter anderem die räumliche, materi- elle und personelle Ausstattung in den Kindertageseinrichtungen, wie beispielsweise die Weiterentwicklung von Kitas zu Familienzentren, multiprofessionelle Teams oder die Interaktionsqualität. Um all die genannten Herausforderungen meistern zu können, bedarf es auch einesStellenausbaus in der Ver- waltung, der Jugendhilfeplanung und in den Einrichtungen.