Änderungsantrag GRÜNE: Badisches Staatstheater - Sanierung und Erweiterung
| Vorlage: | 2017/0598 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 22.09.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Keine Angaben |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2017/0598 Badisches Staatstheater - Sanierung und Erweiterung Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.09.2017 13.1 x 1) Im Beschlussantrag a) wird die Aussage „Dabei sind im Rahmen eines projektbegleitenden Kostencontrollings stän- dig Optimierungen zu prüfen und Einsparungen einzuarbeiten.“ ergänzt durch „Zusätzlich wird angestrebt, für das Sekundärdach eine kostengünstigere Lösung zu finden, die dennoch die Ansprüche an die Architektur erfüllt und dem Stadtbild gerecht wird.“ b) wird die Aussage „Weiter soll geprüft werden, ob die Module im Bauprozess stärker überlappt werden können, um die Gesamtbauzeit zu verkürzen“ ergänzt durch „, sofern das ohne höhe- re Kosten möglich ist. Dabei wird berücksichtigt, dass der dadurch komprimierte Abfluss finan- zieller Mittel für den städtischen Haushalt verkraftbar bleiben muss.“ 2) Der vorgesehene VIP Bereich im Foyer wird nicht realisiert. Auf die LED-Wand und die Monitore im Foyer wird dann verzichtet, wenn die Bausumme den genannten Finanzrahmen überschreitet. Sachverhalt/Begründung: Die GRÜNE Fraktion ist sich bewusst, dass Einsparungen im einstelligen Millionenbereich im Verhältnis zu der hohen Investitionssumme geringfügig wirken. In Anbetracht der Investitionen, die in den nächsten Jahren auf die Stadt zukommen, sollten jedoch alle möglichen Einsparungen realisiert wer- den, die die Funktionalität nicht beeinträchtigen. Das Einsparpotenzial durch Änderung der vorgesehenen Dachkonstruktion sollte daher genutzt wer- den, sofern eine kostengünstigere Lösung gefunden wird, die dennoch Ansprüchen an die Architektur genügt und mit dem Stadtbild vereinbar ist. Die Einrichtung eines aufwändig gestalteten VIP Bereichs im Foyer sollte nicht umgesetzt werden. Da- gegen sprechen zum einen finanzielle Gründe. Zum anderen entspricht ein solcher VIP Bereich nicht dem kulturpolitischen Ziel der Stadt Karlsruhe, einen niedrigschwelligen Zugang zur Kultur für alle Interessierten zu schaffen. Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich aus unserer Sicht durch den Verzicht auf die LED-Wand und die Monitore im Foyer. Seite 2 Die GRÜNE Fraktion kann nachvollziehen, dass eine Verkürzung der Bauzeit wünschenswert ist, um die Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Besucherinnen und Besucher sowie die Anwohnerinnen und Anwohner des Badischen Staatstheaters zu verringern. Der städtische Haushalt kann jedoch die jährliche finanzielle Belastung für die Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters nur in Maßen verkraften. Dies sollte bei der Prüfung, die Gesamtbauzeit zu verkürzen, berücksichtigt werden. unterzeichnet von: Dr. Ute Leidig Renate Rastätter Johannes Honné Verena Anlauf Ekkehard Hodapp Joschua Konrad
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Änderungsantrag GRÜNE-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0598 Dez. 2 Badisches Staatstheater - Sanierung und Erweiterung Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.09.2017 13.1 x Kurzfassung 1) Die Verwaltung schlägt vor, die Ergänzungswünsche in den Beschlussantrag aufzuneh- men. 2) Auch die Vorschläge, den Ausbau des VIP–Bereichs im Foyer nicht zu realisieren und im Falle einer Überschreitung der Bausumme auf die LED–Wand und die Monitore im Foyer zu verzichten, können umgesetzt werden. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) x nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Kultur Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit 1) Im Beschlussantrag a) wird die Aussage „Dabei sind im Rahmen eines projektbegleitenden Kostencon- trollings ständig Optimierungen zu prüfen und Einsparungen einzuarbeiten.“ ergänzt durch „Zusätzlich wird angestrebt, für das Sekundärdach eine kosten- günstigere Lösung zu finden, die dennoch die Ansprüche an die Architektur er- füllt und dem Stadtbild gerecht wird.“ b) wird die Aussage „Weiter soll geprüft werden, ob die Module im Bauprozess stärker überlappt werden können, um die Gesamtbauzeit zu verkürzen“ ergänzt durch „, sofern das ohne höhere Kosten möglich ist. Dabei wird berücksichtigt, dass der dadurch komprimierte Abfluss finanzieller Mittel für den städtischen Haushalt verkraftbar bleiben muss.“ Bereits seit der Wettbewerbsentscheidung steht das Sekundärdach im Fokus von Einspa- rungsüberlegungen. Die Architekten sehen gute Chancen, in der weiteren Bearbeitung die Konstruktion zu optimieren und dadurch eine kostengünstigere Lösung zu finden, die den hohen gestalterischen Anspruch weiterhin einlösen kann. Im Verlauf der langen Umbauzeit bei laufendem Betrieb wird immer wieder abgewogen werden müssen, ob Bauphasen zusammengezogen werden können oder längere Inte- rimszustände die wirtschaftlich und betrieblich günstigere Lösung darstellen. Der Finan- zierungsprozess könnte davon unabhängig mit dem Land vereinbart werden. 2) Der vorgesehene VIP-Bereich im Foyer wird nicht realisiert. Auf die LED-Wand und die Monitore im Foyer wird dann verzichtet, wenn die Bau- summe den genannten Finanzrahmen überschreitet. Auch aus Sicht der Verwaltung kann auf den Ausbau des VIP–Bereichs im Foyer verzichtet werden. Im Fall der Überschreitung der Bausumme kann der Verzicht auf die LED–Wand und die Monitore im Foyer geprüft werden. Hier läge gegebenenfalls auch Potential für eine Finan- zierung durch Dritte.