Europaweite Ausschreibung über die kostenstellenbezogene Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitskleidung
| Vorlage: | 2017/0563 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 01.09.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Hauptamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Hauptausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 19.09.2017
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2017/0563 Verantwortlich: Dez.1 Europaweite Ausschreibung über die kostenstellenbezogene Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsklei- dung. Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 19.09.2017 4 x Beschlussantrag Der Hauptausschuss stimmt dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur kostenstellenbezo- genen Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an PSA und Arbeitsklei- dung gemäß den Erläuterungen zu: Los 1 PSA ohne Fußschutz Schöffler & Wörner GmbH + Co. KG, Karlsruhe 340.802,96 € brutto / Jahr Los 2 Fußschutz Rala GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 133.161,93 € brutto / Jahr Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein x ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 947.929,78 € (2 Jahre) bzw. mit Verlängerungsoption 1.421.894,67 € (3 Jahre) Dezentrale Ressourcen- verantwortung der einzelnen Bedarfsträger Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: PSP-Element: Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: Die Verrechnung erfolgt in den jeweiligen Teilhaushalten der einzelnen Bedarfsträger. ISEK-Karlsruhe-2020-relevant x nein ja Handlungsfeld: Wählen Sie ein Element aus. Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Ausschreibungsgegenstand Für die Dienststellen der Stadt Karlsruhe wurde ein Rahmenvertrag über die kostenstellenbezo- gene Belieferung mit Bedarfen an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitskleidung ausgeschrieben. Hierbei wurden die Bedarfe in zwei Lose aufgeteilt: Los 1 PSA und Arbeitskleidung ohne Fußschutz Los 2 Fußschutz Der vorgesehene Vertragszeitraum ist vom 01. November 2017 bis 31. Oktober 2019. Im An- schluss besteht eine einmalige Option zur Verlängerung um ein weiteres Jahr bis zum 31. Okto- ber 2020. Art der Vergabe Die Ausschreibung erfolgte im Rahmen eines EU-weiten, offenen Ausschreibungsverfahrens nach §119 GWB und §14 VgV. Die Bekanntmachung erfolgte am 31.05.2017 im elektronischen Vergabeinformationssystem „subreport ELVIS“, im Ausschreibungsservice auf der Homepage der Stadt Karlsruhe, Amtsblatt der Stadt Karlsruhe, bund.de. sowie im „Supplement zum Amts- blatt der Europäischen Union“. Die Vergabeunterlagen wurden von 27 Firmen angefordert. Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 07.07.2017 gingen für Los 1 und für Los 2 jeweils 7 Angebote ein. Prüfung und Wertung der Angebote Nach formaler und fachlicher Prüfung wurden jeweils 2 Angebote zur Wertung zugelassen. Die wirtschaftlichsten Angebote wurden mit den Wertungskriterien Preis (60 %), Qualität (30%) und Kundenservice (10 %) ermittelt. Die Wertung des Kriteriums Qualität wurde in Form einer Bemusterung ausgewählter Artikel durch ein Gremium von Mitarbeitenden aus 6 verschiedenen Dienststellen sowie des GPR vorgenommen. Nach formaler, rechnerischer und fachlicher Prüfung der Angebote ergaben sich folgende Er- gebnisse pro Jahr: Los 1 PSA und Ar- beitskleidung ohne Fußschutz Schöffler & Wörner GmbH + Co. KG, Karls- ruhe 340.802,96 € (Brutto) Los 2 Fußschutz Rala GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 133.161,93 € (Brutto) Auftragswert Nach Auswahl der wirtschaftlichsten Angebote ergibt sich somit folgender Gesamtauftragswert beider Lose für ein Jahr: 473.964,89 € (Brutto) für zwei Jahre: 947.929,78 € (Brutto) für drei Jahre (inkl. Verlängerungsoption): 1.421.894,67 € (Brutto) Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Der Zuschlag soll auf die wirtschaftlichsten Angebote erteilt werden. Die Verwaltung schlägt daher vor, folgenden Bietern den Zuschlag zu erteilen: Los 1 Schöffler & Wörner GmbH + Co. KG, Karlsruhe Los 2 Rala GmbH & Co. KG, Ludwigshafen Es besteht seitens der Stadt Karlsruhe keine Abnahmeverpflichtung in Höhe des ausgeschriebe- nen Volumens. Dieses stellt lediglich den geschätzten, voraussichtlichen Bedarf dar. Beschluss: Antrag an den Hauptausschuss Der Hauptausschuss stimmt dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur kostenstellenbezo- genen Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an PSA und Arbeitsklei- dung gemäß den Erläuterungen zu: Los 1 PSA ohne Fußschutz Schöffler & Wörner GmbH + Co. KG, Karlsruhe 340.802,96 € brutto / Jahr Los 2 Fußschutz Rala GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 133.161,93 € brutto / Jahr
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Extrahierter Text
NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 25. Sitzung Hauptausschuss Termin: 19. September 2017, 16:30 Uhr Öffentlich Ort: Großer Sitzungssaal, Rathaus Markt- platz Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 4. Punkt 4 der Tagesordnung: Europaweite Ausschreibung über die kostenstellenbezo- gene Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitskleidung Vorlage: 2017/0563 Beschluss: Der Hauptausschuss stimmt dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur kostenstellen- bezogenen Belieferung der Dienststellen der Stadt Karlsruhe mit Bedarfen an PSA und Ar- beitskleidung gemäß den Erläuterungen zu: Los 1 PSA ohne Fußschutz Schöffler & Wörner GmbH + Co. KG, Karlsruhe 340.802,96 € brutto / Jahr Los 2 Fußschutz Rala GmbH & Co. KG, Ludwigshafen 133.161,93 € brutto / Jahr Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 4 zur Behandlung auf. Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE) bittet um Erläuterung, warum der Preis mit 60 % deutlich über der Qualität bewertet werde. Gebe es Mindeststandards? Der Vorsitzende entgegnet, er gehe davon aus, dass Sicherheitsstandards erfüllt werden müssen. Herr Wiederkehr (HA) ergänzt, es seien Mindeststandards wie beispielsweise die Ökozer- tifizierung, der Verzicht auf Weichmacher u. a. gefordert worden. Diese Kriterien seien eingeflossen. Die Wertung des Preises mit 60 % sei üblich. Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE) fragt nach, ob dieses Kriterium in die Qualität eingeflos- sen sei oder habe man gesagt, man setze dies voraus, wenn man eine Bewerbung einrei- che. - 2 - Herr Wiederkehr (HA) antwortet, es sie die Voraussetzung gewesen, um als Bewerber aufgenommen zu werden. Der Vorsitzende stellt fest, wer bei der Vergabe zulässig gewesen sei, habe diese Anfor- derungen erfüllen müssen. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, lässt er über die Vorlage abstimmen und stellt einstimmige Zustimmung fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 26. September 2017