Gestaltung Marktplatz nach Fertigstellung "Kombilösung"
| Vorlage: | 2017/0495 |
|---|---|
| Art: | Antrag |
| Datum: | 19.07.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 26.09.2017
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: mit Stellungnahme einverstanden
Zusätzliche Dateien
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Antrag FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0495 Dez. 6 Gestaltung Marktplatz nach Fertigstellung „Kombilösung“ Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.09.2017 23 x Kurzfassung Zu 1a) Es ist vorgesehen, das Thema Wasserspiele auf dem Marktplatz in der Planungsaus- schusssitzung im November 2017 vorzustellen. Zu 1b) Die Planungen zur Beleuchtung des Marktplatzes sind inzwischen weit fortgeschritten. Mastenfundamente wurden teilweise realisiert, das Gestaltungskonzept der Beleuchtungskörper erarbeitet. Eine „indirekte Beleuchtung“ oder der Rückgriff auf ein „historisches Design“ sind aufgrund der Lichtausbeute, der Energieeffizienz und der Ökonomie sowie aus gestalterischen Gesichtspunkten und wegen Konflikten mit der unterirdischen Infrastruktur nicht zu empfehlen. Zu 1c) Die Sitzbänke sollen Holzauflagen bekommen. Sitzauflagen aus Metall, Sandstein oder Granit sind nicht vorgesehen, da diese Materialien im Winter keinen guten Sitzkomfort bieten. Die Gestaltung der Bänke erfolgt in Absprache mit dem beauftragten Planungsbüro unter Ein- bindung der zuständigen Fachämter. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein X ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) noch nicht ermittelt Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein X ja Handlungsfeld: Zukunft Innenstadt und öffentl. Raum Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein X ja abgestimmt mit SwK Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Zu 1a) Die Frage der klimagerechten Gestaltung des Marktplatzes hat bereits den Planungsausschuss in seiner Sitzung im Juli 2015 beschäftigt. Der Ausschuss regte an, das Thema Wasser/ Wasserspie- le für die Fußgängerzone zu untersuchen. Das Büro Mettler Landschaftsarchitektur hat darauf- hin eine Studie zum Thema Wasser auf dem Marktplatz erstellt sowie die technische Umsetzung in Abstimmung mit den beteiligten Ämtern geprüft. Es ist vorgesehen, das Ergebnis der Studie zu den Wasserspielen auf dem Marktplatz inklusive der zu erwartenden Kosten in der Planungs- ausschusssitzung im November 2017 vorzustellen. Zu 1b) Die Planungen zur Beleuchtung des Marktplatzes sind inzwischen weit fortgeschritten. Auf- grund der dichten unterirdischen Infrastruktur hat es bereits intensive Abstimmungen zwischen dem Büro Mettler Landschaftsarchitektur, dem Büro Conceptlicht, der Verwaltung, den Versor- gungsträgern und der KASIG gegeben. Hinsichtlich der geplanten Beleuchtung im Bereich des Marktplatzes gibt es bis dato bereits nachfolgende Festlegungen: Für die Verkehrsbeleuchtung des Marktplatzes inklusive des zugehörigen Teilstücks der Kai- serstraße sind zum jetzigen Planungsstand 20 Stück konische Beleuchtungsmasten mit etwa neun Meter Lichtpunkthöhe vorgesehen. Sowohl Mast- als auch Fundamenttyp wurden bereits abschließend festgelegt. Dies war nötig, weil bereits einige der Fundamente für die zukünftigen Beleuchtungsmasten im Rah- men der KASIG-Baumaßnahme im nördlichen Teil des Marktplatzes an den endgültigen Standorten in den Untergrund eingebracht wurden. Auf den Beleuchtungsmasten am Marktplatz sollen später jeweils zwei Leuchten an soge- nannten „Doppelauslegern“ installiert werden. Zu den Leuchten liegen Gestaltungsentwürfe seitens des Büros Conceptlicht vor, die bei einer Informationsveranstaltung für die Eigentümer entlang der Kaiserstraße am 9. Juni 2015 im Ständehaus vorgestellt wurden. Bereits zum damaligen Zeitpunkt waren Leuchten mit moderner, energieeffizienter LED-Technik vorgesehen. Gemäß Entwurfskonzept korres- pondieren die Leuchten am Marktplatz mit der Hängebeleuchtung in der Fußgängerzone und den Leuchten der anderen neu zu gestaltenden Plätze. Unter anderem durch die gewählten Lichtpunkthöhen und -abstände kann eine ansprechende Beleuchtungs- und Aufenthaltsqualität erreicht werden. Eine „indirekte Beleuchtung“ ist im Bereich der Straßen- und Platzbeleuchtung weder vorgesehen noch zu empfehlen, da diese Technik im Hinblick auf Lichtausbeute, Energieeffizienz und Ökonomie gegenüber der „direkten Beleuchtung“ klar im Nachteil ist. Ein Rückgriff auf ein „historisches Design“ widerspricht aus Sicht der Stadtgestaltung dem ver- bindenden Entwurfsgedanken des Gestaltungswettbewerbs, der gleichartige Beleuchtungskör- per für die Kaiserstraße und die neu zu gestaltenden Plätze vorsieht. Eine Änderung dieses Ent- wurfskonzepts könnte daher einen Eingriff in die Grundzüge der Planung darstellen. Darüber hinaus würde die Lichtpunkthöhe aufgrund der niedrigeren Masten, die ein „historisches De- sign“ mit sich bringt, deutlich reduziert werden. Die Folge wäre eine Erhöhung der Anzahl der Leuchtmasten, um die erforderliche Lichtstärke zu gewährleisten, was wiederum zu großen Konflikten mit der unterirdischen Infrastruktur auf dem Marktplatz führen würde. Der Fachbereich Straßenbeleuchtung wird sich bei den technischen und qualitativen Anforde- rungen der zukünftigen Leuchten ein maßgebliches Mitbestimmungsrecht einräumen und so mit dazu beitragen, dass moderne Technik zum Einsatz kommen wird. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Zu 1c) Die neue Möblierung soll den klimatischen Bedingungen in Karlsruhe gerecht werden. Es ist vorgesehen, ausreichende und gut nutzbare Sitzbänke aufzustellen. Es besteht stadtintern Ein- vernehmen, dass die Sitzbänke aus Komfortgründen eine Holzauflage bekommen. Für die Un- terkonstruktion ist Metall vorgesehen. Auf die metallenen Rundbänke, die in der Kaiserstraße um die Platanen punktuell angeordnet sind, wird künftig verzichtet. Sitzauflagen aus Sandstein oder Granit sind für die neuen Bänke nicht vorgesehen, da diese Materialien im Winter keinen guten Sitzkomfort bieten. Hier hat Holz eindeutige Vorteile. Die Gestaltung der Bänke erfolgt in Absprache mit dem beauftragten Planungsbüro unter Einbin- dung der zuständigen Fachämter, die für die Aufstellung und Unterhaltung der Bänke künftig zuständig sind.
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANTRAG FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2017/0495 Gestaltung Marktplatz nach Fertigstellung „Kombilösung“ Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.09.2017 23 x Stadtverwaltung und KASIG prüfen, in enger Abstimmung mit dem Gewinner des Gestaltungswett- bewerbs von 2009, a) in welchem Maße das Element „Wasser“ bei der neuen Gestaltung des Marktplatzes eingesetzt werden kann. b) in welchem Maße eine Änderung der bisher geplanten Beleuchtungskörper auf dem Markt- platz möglich ist. c) in welchem Maße eine Änderung der bisher geplanten Möblierung auf dem Marktplatz mög- lich ist. Die Freien Demokraten freuen sich über die sichtbaren Fortschritte der Kombilösung. Es ist nun an der Zeit, auch die Oberflächengestaltung wieder in den Fokus zu bringen. Wie jüngst in der Debatte um Änderungen bei der Gestaltung der Haltestellen, wird es auch nach einem durchgeführten Wettbe- werb mit entsprechendem Wettbewerbssieger, bei der Gestaltung des Marktplatzes nicht einfach werden, etwas zu ändern. Wenn wir in die Geschichte der Kombilösung zurückschauen, so ist die damalige Ausschreibung im Jahr 2009 zur Gestaltung des Marktplatzes komplett ohne das Wort „Klima“ ausgekommen. Wenn wir aber die Temperaturen im Jahr 2017 bedenken und davon ausgehen können, dass sich das Klima weiter in Richtung heißer Temperaturen entwickelt, sollten wir in der Gestaltung des Marktplatzes dieser absehbaren Entwicklung Rechnung tragen. Wasser wird überall eingesetzt, um durch Verduns- tungskälte das Mikroklima zu beeinflussen. Temporär aufgestellte Pflanzen können dies unterstützen. Daher bittet die FDP-Fraktion darum, zu prüfen, inwieweit das Element „Wasser“ auf dem neu gestal- teten Marktplatz vorkommen kann. Die derzeit geplanten Beleuchtungskörper entsprechen in Form, Design und Leistung einer Gestaltung aus dem angesprochenen Jahr 2009 – auch hier bitten wir darum, die Zeitläufte zu bedenken. Hier wäre eine Prüfung rund um die Themen „LED“, „indirekte Beleuchtung“ oder auch „historisches De- sign mit moderner Technik“ angebracht. Abschließend bitten wir auch darum, die geplante Möblierung zu prüfen. Karlsruhe hat ähnlich klima- tische Bedingungen, wie manche südeuropäische Länder. Die Möblierung mit Metall führt zu Unmut in der Bevölkerung. Im Sommer sind die Bänke wegen der Bestrahlung durch die Sonne und der damit verbundenen Hitze nicht nutzbar und im Winter sind diese zu kalt. Eine Prüfung, wie z.B. der bereits auf dem Marktplatz verbaute Sandstein oder der ortsübliche Granit genutzt werden kann, erscheint uns notwendig. Sachverhalt / Begründung: Seite 2 Alle diese Maßnahmen sollen mit dem Gewinner des Wettbewerbs abgesprochen werden, so dass man hier zu einer gemeinsamen, optimierten Lösung kommt und wir uns Überschriften wie „Geplante Steinwüste“ in Zukunft ersparen. unterzeichnet von: Tom Høyem Thomas H. Hock Karl-Heinz Jooß
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 42. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 26. September 2017, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 23. Punkt 23 der Tagesordnung: Gestaltung Marktplatz nach Fertigstellung „Kom- bilösung“ Antrag: FDP Vorlage: 2017/0495 Beschluss: Einverstanden mit der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 23 zur Behandlung auf und verweist auf die Stellungnahme der Verwaltung. Stadtrat Hock (FDP): Fast hätten wir es mit diesem Antrag geschafft, in allen Punkten positiv von Ihnen Bescheid zu bekommen, aber ganz hat es nicht gereicht. Nichtsdestot- rotz sind wir über die Antwort der Verwaltung sehr dankbar, die aufgreift, dass im Sommer die metallischen Sitzgelegenheiten im Innenstadtbereich fast nicht nutzbar sind, weil sie kochend heiß sind. Das soll auf dem Marktplatz geändert werden, und darüber sind wir sehr dankbar. Zum Thema Mikroklima, Kollege Pfalzgraf hat es heute auch schon gesagt, da müssen wir genau aufpassen, was in unserer Stadt demnächst läuft. In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch zu sagen, dass der Hilferuf unseres Gartenbauamtschefs vor nicht allzu langer Zeit mit den Brunnen in unserer Stadt ange- kommen ist, und auch dieses Problem mit dem Wasser in den Brunnen müssen wir lö- sen. Das will ich nur mal so am Rande sagen, weil es so meines Erachtens nicht weiter gehen kann. Aber kommen wir zu der Geschichte am Marktplatz zurück. Wir sind Ihnen, Herr Oberbürgermeister, sehr dankbar, dass Sie das aufgreifen und die Wasser- spiele auf dem Marktplatz, so wie ich es hier rauslesen kann, umsetzen möchten. Die Beleuchtung ist für meine Fraktion völlig klar, dass Sie jetzt in der Umsetzung schon ziemlich weit sind. Dadurch, dass auch LEDs verwendet werden sollen, sind wir sehr dankbar für die Antwort und machen es kurz. Stadtrat Döring (CDU): Wie es der Kollege Hock schon richtig angesprochen hat, die Kombilösung macht es möglich, den Marktplatz wieder als richtigen Platz für seine Funktion zurückzugewinnen und als Marktplatz zu nutzen. Ihn auch wieder seiner - 2 - letztmaligen Nutzung zuzuführen und wieder Veranstaltungen darauf abzuhalten, das beißt sich auch aus unserer Sicht, erstens mit der Erhaltung dieses rein nutzbaren Plat- zes in seiner Form in einem klassizistischen Stadtbild und natürlich auch mit seiner Ei- genschaft als zentrale Achse Via Triumphalis. Sie haben es gerade angedeutet, mit dem Mikroklima und den Wasserspielen, ich finde das gut, dass Sie jetzt ihr Herz für grüne Themen entwickeln und auch noch überholen wollen, das begrüße ich aus aktuellem Anlass außerordentlich, aber gerade dieser Einbau von Wasserspielen deckt sich nach der Auffassung meiner Fraktion nicht mit diesem zukünftigen Nutzungskonzept. Da kommen wir nicht zueinander, zumal wir ja wissen, wir wollen auf dem bisherigen Marktplatz auch unseren Großherzog-Ludwig-Brunnen wieder zurückhaben und der reicht aus unserer Sicht an dieser Stelle eigentlich vollkommen aus, zumal dieser an die- ser prominenten Stelle auch eine historische Bedeutung hat, weil wir wissen, was wir beim Ausgraben alles gefunden haben. Mit dem Lichtkonzept gehen wir eigentlich auch d`accord, das ist durchdacht, da brauchen wir auch nicht daran zu rütteln. Bei der öffentlichen Möblierung sieht es ganz genauso aus, und da sich da die Vorschläge der Verwaltung und der Antrag decken, kann auch die CDU-Fraktion diesen Antrag getrost ablehnen. Stadtrat Dr. Fechler (SPD): Der Antrag zeigt letztendlich, dass wir auf einem guten Weg sind. Die Kombilösung und U-Strab neigen sich dem Ende zu. Wir können uns jetzt mit den schönen Seiten der U-Strab beschäftigen. Letztendlich würden wir es be- grüßen, wenn man den Planungsausschuss im November abwartet, definitiv jetzt aus- schließen, wie der Kollege Döring, dass man hier nichts machen kann, das wollen wir nicht. Wie schon gesagt, wir können uns da einiges vorstellen. In Krasnodar haben wir das jetzt am Wochenende sehen können, dass es da auch Möglichkeiten gibt, wenn man an der Oberfläche entsprechende Vorrichtungen für Wasserspiele installiert. An- sonsten, die Möblierung hatten wir in der Vergangenheit schon mal angesprochen, da verweise ich auf das berühmte Stühlekonzept. Wir warten noch ein bisschen auf unse- ren Brief hinsichtlich der Pflasterung, da hatten wir mal an Sie beziehungsweise an Bür- germeister Obert geschrieben. Aus unserer Sicht ist das bisherige Konzept in der War- tung und Funktionalität infrage zu stellen, durch die Vielzahl der Formate, die verwen- det werden. Vielleicht könnten wir im Planungsausschuss oder Bauausschuss zeitnah eine Rückmeldung bekommen. Stadtrat Honné (GRÜNE): Ich verstehe die Diskussion jetzt nicht so ganz. Ich hätte erwartet, Herr Hock, dass Sie sagen, Entschuldigung wir waren wohl nicht richtig in- formiert, weil alles in den Ausschüssen diskutiert wurde. Die FPD ist nicht überall vertre- ten, es kann auch sein, dass Sie es deshalb nicht mitbekommen haben. Genau darum geht es ja. Die Wasserspiele sind schon lange in der Diskussion. Bei den Bänken waren ursprünglich reine Holzbänke geplant, mich wundert es, dass das Unterteil inzwischen aus Metall geplant ist, das hatte ich nicht mitbekommen. Aber das diese ganz aus Me- tall sein sollen, war immer Konsens in allen Diskussionen, die ich mitbekommen habe, das wir das auf gar keinen Fall wollen. Insofern sind das alles Sachen, die jetzt nicht mehr beantragt werden mussten. Stadtrat Lancier (KULT): Der zentrale Platz ist in seiner Gestaltung von höchster Be- deutung. Kein anderer Ort in der Stadt ist als Repräsentationsraum von so herausragen- der Bedeutung. Wenn irgendwann die Schienen von der Oberfläche verschwunden - 3 - sind, gilt das dann umso mehr. Darum muss dieser Bereich einladend sein, er muss den Menschen Platz zum Treffen bieten, er muss den Blick schweifen lassen und die Freiheit und Sicherheit fühlen lassen, die unsere Großstadt ihren Bürgern und ihren Besuchern seit der Gründung verspricht. Da dieses Gefühl eben auch von Temperatur, von Licht und von entspannenden Sitzgelegenheiten getragen wird, muss eben geprüft werden, ob die geplante Einrichtung dazu beiträgt. Die KULT-Fraktion begrüßt und unterstützt daher den Antrag der FDP ausdrücklich. Ohne deren Initiative wäre wohl ein sehr ähnli- cher Antrag von uns gekommen. Fast allen Anregungen und Vorschlägen der Begrün- dung schließen wir uns an und bitten auch die übrigen Rätinnen und Räte diesen Prü- fungsauftrag an die Verwaltung und Kasig weiter zu unterstützen. Die Antwort der Verwaltung lässt hoffen, dass den angesprochenen Gesichtspunkten entsprochen wird. Es scheint, die erforderlichen Prüfungen sind bereits in Bearbeitung. Ich habe daher die Hoffnung, dereinst als Rentner, mich hier auf einer gemütlichen Bank mit Blick auf plät- schernde Wasserspiele niederlassen und an die heutige Sitzung denken zu können. Stadtrat Wenzel (FW): Der Antrag und die Antwort sind ok, aber so eine kleine Spitze möchte ich mir erlauben. Ich freue mich, wenn das Schlachtfeld Marktplatz, den wir in den letzten Jahren erleben durften, dann wirklich wieder ein Ende hat. Wie ich gelesen habe, soll im November 2017 uns mal vorgestellt werden, wie das Konzept Wasser ist. Es hat lange gedauert, das war eine sehr schmerzliche und furchtbare Zeit, sehen wir jetzt dem entgegen, dass es jetzt besser wird. Der Vorsitzende: Also, außer den Rosetten ist da nichts geschlachtet worden auf dem Marktplatz. Ich möchte noch mal konkretisieren. Wir werden im November bei dem dortigen Bürgerforum, das wir jeden November haben, das heißt Einzelhandelsforum, aber wir laden die Bürgerinnen und Bürger ein, werden wir unsere Vorschläge darstel- len, und wir werden es Ihnen in den entsprechende Ausschüssen vorstellen. Sie können dann dieses Jahr noch einen Knopf daran machen. Ich sage nicht zu, dass wir die Was- serspiele befürworten, wir werden Ihnen aber darstellen, was man da machen kann. Dann müssen Sie am Ende entscheiden, ob Sie das mittragen oder nicht. Das Thema der Pflasterung kommt auch in diesem Gesamtzusammenhang. Es geht uns ähnlich, wie es hier auch deutlich wird, es gibt unterschiedliche Kenntnisstände über das, was schon einmal irgendwann beschlossen wurde, und das, was jetzt noch mal weiter untersucht wurde. Es ist jetzt einfach wichtig, am Ende des Jahres einen Knopf daran zu machen, und unsere Vorstellung ist es, Herr Stadtrat Lancier, 2019 den Marktplatz komplett zu gestalten. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie dann schon in Rente gegangen sind, inso- fern können Sie es vorher schon genießen. Wenn Sie damit einverstanden sind, würden wir so verfahren. Sie können sich dann immer noch darüber austauschen, ob wir das jetzt tun, weil Sie den einen Antrag ge- stellt haben oder der andere oder der Dritte, weil er vorhatte, den Antrag zu stellen. Das können wir dann noch ausdiskutieren. - 4 - Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 6. Oktober 2017