Gesamtausgaben bzw. spätere Gesamteinsparung der Zusatzgebäude des Badischen Staatstheaters

Vorlage: 2017/0479
Art: Anfrage
Datum: 05.07.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stabsstelle Projektcontrolling
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 26.09.2017

    TOP: 13.2

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • FDP Gesamtausgaben Badisches Staatstheater
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2017/0479 Gesamtausgaben bzw. spätere Gesamteinsparung der Zusatzgebäude des Badischen Staats- theaters Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 26.09.2017 13.2 x 1) Welche jährlichen Gesamtkosten für die Stadt Karlsruhe verursachen die Zusatzgebäude des Badischen Staatstheaters derzeit? 2) Welche jährliche Einsparung entsteht aus dem Wegfall dieser Gebäude nach dem fertig gestellten Neubau/der Sanierung des Badischen Staatstheaters für die Stadt Karlsruhe? Die Fraktion der Freien Demokraten-FDP steht zu Ihrem Abstimmungsverhalten aus dem Januar 2014, eine Sanierung und einen Teilneubau des Badischen Staatstheaters durchzuführen. Jetzt sind Kosten bekannt geworden, die zu Recht viele Bürgerinnen und Bürger und viele Stadträtinnen und Stadträte überraschen. Um die Diskussion zu versachlichen möchte die FDP derzeitige Kosten und spätere Ein- sparungen aufgezeigt bekommen. Einige derzeit genutzte Gebäude können später entfallen, bzw. anderen Nutzungen (z.B. Wohnraum) zugeführt werden. Dieser Aspekt sollte verdeutlicht werden, bevor jetzt über ein Zahl abgestimmt wird, aber Vor- und Nachteile nicht ausreichend geklärt sind. unterzeichnet von: Tom Høyem Thomas H. Hock Karl-Heinz Jooß Sachverhalt/Begründung:

  • Stellungnahme TOP 13.2
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage FDP-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0479 Dez. 2 Gesamtausgaben bzw. spätere Gesamteinsparung der Zusatzgebäude des Badischen Staats- theaters Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 26.09.2017 13.2 x 1) Welche jährlichen Gesamtkosten für die Stadt Karlsruhe verursachen die Zusatz- gebäude des Badischen Staatstheaters derzeit? Das Badische Staatstheater nutzt derzeit das Erdgeschoss und Teile des Untergeschosses in der Nancyhalle als Probebühnenzentrum, das Gebäude der ehemaligen „Insel“ bei der Gartenschule als Kinder- und Jugendtheater und das Ergottihaus. Nancyhalle und Insel befinden sich im Eigentum der Stadt Karlsruhe und sind an das Staatsthea- ter vermietet. Das Ergottihaus gehört – analog dem Hauptgebäude des Badischen Staatsthea- ters – je zur Hälfte der Stadt und dem Land Baden-Württemberg. Die Grundmiete der Nancyhalle beträgt 190.000 Euro/Jahr, an Nebenkosten fallen rund 155.000 Euro/Jahr an. Die Gesamtmiete von rund 345.000 Euro/Jahr wird jeweils zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und von der Stadt Karlsruhe (Kulturamt) übernommen. Hinzu kommen für die Stadt noch Kosten für Bauunterhaltung, die im Mittel der letzten drei Jahre bei rund 94.000 Euro/Jahr bei den durch das Theater genutzten Gebäudeteilen lagen. Aufgrund des Alters der Halle sind in absehbarer Zeit größere Bauunterhaltungsmaßnahmen zu erwarten. Die Grundmiete der „Insel“ liegt bei 75.000 Euro/Jahr, an Nebenkosten fallen rund 16.000 Eu- ro/Jahr an. Wie bei der Nancyhalle teilen sich Stadt und Land die Gesamtmiete von rund 91.000 Euro/Jahr. Die Bauunterhaltung lag im Mittel der letzten drei Jahre bei rund 16.000 Eu- ro/Jahr. Das Ergottihaus wird direkt durch das Staatstheater bewirtschaftet. Die Bauunterhaltung obliegt dem Land Baden-Württemberg und wird im Rahmen des Baukorridors für das Hauptgebäude hälftig mit der Stadt verrechnet. Aufgeschlüsselte Zahlen dazu liegen der Stadt nicht vor. Auf- grund ähnlicher Flächen und Alter des Gebäudes dürften Nebenkosten und Bauunterhaltung vergleichbar mit der „Insel“ sein. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 2) Welche jährliche Einsparung entsteht aus dem Wegfall dieser Gebäude nach dem fertiggestellten Neubau/ Sanierung des Badischen Staatstheaters für die Stadt Karlsruhe? Der Wegfall der angemieteten Flächen in der Nancyhalle hat zunächst einmal eine Einsparung der derzeitigen Gesamtmiete von rund 345.000 Euro zur Folge. Für die Stadt wird dann aller- dings auch der Anteil des Landes an der Grundmiete in Höhe von 95.000 Euro/Jahr sowie an den nicht verbrauchsabhängigen Nebenkosten als Mieteinnahmen entfallen. Im Untergeschoss der Nancyhalle ist noch das Gartenbauamt (Grünflächenpflege Bezirk Mitte und Stadtgarten, Dekogruppe) untergebracht. Die Bauunterhaltung kann deshalb nach Auszug des Staatstheaters in den freiwerdenden Flächen nicht völlig zurückgefahren werden. Für die „Insel“, die bereits nach der Realisierung des Schauspielhauses aufgegeben werden kann, würde die Gesamtmiete von 91.000 Euro entfallen, ebenso jedoch auch die Mieteinnah- me in Höhe von 37.500 Euro/Jahr an der Grundmiete durch das Land. Das Gebäude der „Insel“ kann unmittelbar nach dem Auszug des Jungen Staatstheaters aufge- geben und für die Schulentwicklung der Gartenschule herangezogen werden. Das Ergottihaus kann nach dem Ende der Baumaßnahmen zur Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters aufgegeben werden, da alle derzeitigen Nutzungen im Haupthaus untergebracht werden. Über die anschließende Verwertung müssen sich Stadt und Land ver- ständigen.

  • Protokoll siehe TOP 13.1
    Extrahierter Text

    Protokoll s. TOP 13.1