Änderungsantrag GfK: Zukünftige Räume für das Jugendorchester
| Vorlage: | 2017/0461 |
|---|---|
| Art: | Änderungs-/Ergänzungsantrag |
| Datum: | 21.07.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Keine Angaben |
| Erwähnte Stadtteile: | Mühlburg |
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: 2017/0461 Zukünftige Räume für das Jugendorchester Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.07.2017 19 x Gemeinsam für Karlsruhe steht hinter Punkt 1 des Antrages TOP12 der 39. Plenarsitzung des Karlsru- her Gemeinderates am 27.06.2017 der CDU Gemeinderatsfraktion. Die Verwaltung wird beauftragt 2. mögliche Räume im Kulturzentrum Tempel in Mühlburg in die Prüfkulisse für das Jugendor- chester aufzunehmen. 3. die Ergebnisse mit Blick auf den Kostenrahmen der jeweiligen Varianten aus 1. und 2. darzu- stellen. 4. dem Gemeinderat eine Beschlussvorlage auf Grundlage der Prüfungsergebnisse vorzulegen. Diese Vorlage wird unter Berücksichtigung des Auszugsdatums des Jugendorchesters dem Gemeinderat zur Abstimmung so rechtzeitig vorgelegt, dass alle notwenigen vorbereitenden Arbeiten rechtzeitig erfolgen können. Begründung Das Jugendorchester der Stadt Karlsruhe braucht Gewissheit über Proberäume nach dem 18. Juli 2018. Die bisherigen Räume in der Gartenschule werden von der Schule selbst gebraucht. Die Stadt steht in der Verantwortung und muss nun neue Räume finden. Nach Meinung der Stadträte Mossuto und Kalmbach von Gemeinsam für Karlsruhe, sollten hier die Kosten und Aufwendungen von Probe- räumen im Kulturzentrum Tempel als auch in den neuen Räumlichkeiten des Badischen Konservatori- ums in der Grenadierkaserne entsprechend geprüft und einander gegenübergestellt werden. Darüber hinaus fordern die Stadträte von Gemeinsam für Karlsruhe aufgrund der Dringlichkeit die Verwaltung auf eine Beschlussvorlage auf Grundlage der obigen Ergebnisse dem Gemeinderat vorzulegen und zwar so fristgerecht, dass alle vorbereitenden Aufgaben rechtzeitig erledigt werden können. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Eduardo Mossuto
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Änderungsantrag Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0461 Dez. 2 Zukünftige Räume für das Jugendorchester Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 25.07.2017 19 x Kurzfassung Gemäß aktueller Ergebnisse würden die zur Verfügung stehenden Räume im Kulturverein Tem- pel den Raumbedarf des Jugendorchesters Karlsruhe decken. Bezüglich der Dragonerkaserne wäre eine Nutzung durch das Badische KONServatorium und Jugendorchester nur durch einen Anbau möglich. Der kalkulierte zeitliche Ablauf des Umbaus im Tempel entspräche dem verfüg- baren Zeitfenster des Orchesters bis zum Auszugstermin aus der Gartenschule. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) x nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein X ja Handlungsfeld: Kultur Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Der Raumbedarf und die Nutzungszeiten des Jugendorchesters Karlsruhe e.V. (folgend JOK) könnte im Kulturzentrum Tempel e.V. (folgend Tempel) im Bau I abgedeckt wer- den durch die Nutzung des Saals im ersten Obergeschoss für die Gesamtproben und durch die Nutzung von drei kleineren Unterrichts- und Lagerräumen im Erdgeschoss. Für diese Nutzung müssten folgende Umbaumaßnahmen getroffen werden: Anbau einer Außentreppe als zweiter Fluchtweg vom ersten Obergeschoss; Sanierung des Raumes im ersten Obergeschoss mit Einbau von Schallschutzfenstern, Maßnahmen zur Raumakustik und Einbau einer Heizungsanlage, Renovierung und Umbau der kleinen Räume im Erdgeschoss für eine Nutzung als Unterrichtszimmer und Lagerraum. Die Sa- nierung der genannten Räume würde das Gebäude generell und langfristig aufwerten. Nach einer ersten Kostenschätzung durch ein Architekturbüro liegen die Kosten der Baumaßnahmen bei 175.000 Euro. Die Mittel können vom Tempel nicht aufgebracht werden. Die Mietkosten würden sich auf 18.000 Euro jährlich belaufen. Zunächst war eine Nutzung des ehemaligen „Vanguarde“ im Erdgeschoss angedacht anstelle des Saals im ersten Obergeschoss. Jedoch würde der Tempel dann diesen Raum für eigene Veranstaltungen verlieren. Die dafür notwendigen Umbaumaßnahmen und Schallschutzdämmungen würden zudem nach ersten Schätzungen weitaus höher liegen als jene für den Saal im ersten Obergeschoss. Zudem müsste das „Vanguarde“ maß- geblich in seiner jetzigen Raumstruktur verändert werden. Die Bauzeit wird auf ein Jahr geschätzt, womit ein Bezug durch das Orchester im Som- mer 2018 möglich sein sollte, bei einer umgehenden Beantragung des Bauvorhabens. Zu einer gemeinsamen Nutzung der Dragonerkaserne: Aus dem Raumbelegungsbedarf beider Musikinstitutionen ist ersichtlich, dass es bei der Unterbringung beider Einrich- tungen in der ehemaligen Dragonerkaserne durchgehend zu Doppelbelegungen im großen Saal und in den Unterrichtsräumen kommen würde. Der einzige Saal wird mit 150 Klassenvorspielen, 40 öffentlichen Veranstaltungen und 120 Ensembleproben im Jahr durchgängig von montags bis freitags durch das KONS genutzt, das JOK bräuchte diesen mindestens drei Mal wöchentlich für die Orchesterproben. Die einzige Möglichkeit für eine gemeinsame Nutzung des Gebäudes ergäbe sich aus der ursprünglich geplanten Errichtung eines Erweiterungsbaus mit großem Saal auf dem rückwärtigen Areal. Der Kostenrahmen hierfür liegt bei rund sechs Millionen Euro. Die ehemalige Kaserne soll gemäß Planungsstand im ersten Quartal 2019 bezugsfertig sein. Ein Anbau würde die Bauzeit verlängern und damit den Umzug entsprechend ver- zögern. Da das JOK auf neue Räume ab Juli/August 2018 angewiesen ist, müsste eine räumliche Überbrückung garantiert werden, um den Fortbestand des Orchesters nicht zu gefährden. Eine solche liegt nach aktuellem Stand nicht vor. Ein damit verbundener zweiter Umzug des JOK würde zusätzliche Kosten verursachen.