Fußballstadion im Wildpark, Umbau Sportanlagen beim KIT Vergabe von Tiefbauarbeiten

Vorlage: 2017/0446
Art: Beschlussvorlage
Datum: 23.06.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Tiefbauamt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 25.07.2017

    TOP: 18

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Fußballstadion
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe -Tiefbauamt- Umbau vonSportanlagen beim KIT Neues Stadion im Wildpark Neubau von Sportanlagen

  • Anlage 2 Fußballstadion
    Extrahierter Text

    NORD Höhensystem = NHN Ø2,50 Ø2,135 1 4 2 1 5 4 PS Kunststoffrasenplatz Tennisplätze Multifunktionsplatz überdacht Lagerfläche Kugelstoßanlage Diskuswurfanlage Boulderwand Eigengewichtstraining 1 2 3 4 5 6 7 8 1 2 3 4 5 6 7 8 2 (069) 79 40 03 33 Dipl.-Ing. Rainer Ernst Landschaftsarchitekt 60486 Frankfurt am Main Te l e f o n Te l e f a x (069) 79 40 03 0 Landgrafenstraße 16

  • Wildpark Sportanlagen KIT
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2017/0446 Verantwortlich: Dez.6 Fußballstadion im Wildpark, Umbau Sportanlagen beim KIT Vergabe von Tiefbauarbeiten Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Bauausschuss 07.07.2017 13 x vorberaten Gemeinderat 25.07.2017 18 x genehmigt Beschlussantrag Der Gemeinderat genehmigt nach Vorberatung im Bauausschuss die Vergabe folgender Arbei- ten: Fußballstadion im Wildpark, Umbau Sportanlagen beim KIT an die Firma: Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld zum Angebot vom: 12. Mai 2017 abschließend mit: 2.129.507,15 Euro netto Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein x ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 2.600.000 Euro Betrieb/Unterhaltung fallen bei KIT an Kalkulatorische Kosten 130.000 Euro Haushaltsmittel stehen in voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt: Projekt: 7.400018 Kontenart: 78720000 Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Sport, Freizeit, Gesundheit Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit Eigenbetrieb Stadion im Wildpark Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1.1 Kurzbeschreibung des Bauvorhabens und der Leistungen Im Rahmen der Erstellung des neuen Fußballstadions im Wildpark soll auf den derzeit vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) genutzten Tennisplätzen ein Parkdeck ent- stehen. Das Land Baden-Württemberg als bisheriger Eigentümer wird auf die dort be- findlichen Tennisplätze verzichten und hat die benötigte Fläche an die Stadt Karlsruhe verkauft und übereignet. Die Stadt hat sich im Gegenzug verpflichtet, die entfallenden Tennisplätze zu ersetzen. Der Umfang dieser Verpflichtung wurde im Kaufvertrag zwischen Land und Stadt defi- niert. Er umfasst sechs Tennisplätze (2), einer der Plätze wird als Multifunktionsplatz (Feldhalle) (3) überdacht, sowie die Herstellung von Flächen zur Lagerung von Sportgerä- ten (4), eine Übungsfläche zum Kugelstoßen (5), ein Diskuswurfplatz (6), eine Boulder- wand (7) sowie ein Platz für Eigengewichtstraining (8). Diese Verlagerung macht das Verschieben des bestehenden Kunstrasenplatzes erforderlich. Auch dieser neue Kunst- stoffrasenplatz (1) ist Bestandteil dieses Bauvorhabens. Außerdem wird die Wegefüh- rung innerhalb des Sportgeländes geändert sowie die Oberflächenentwässerung ange- passt. Die hier genannten Anlagen gehen nach der Fertigstellung in das Eigentum des KIT über. Auszuführen sind: Boden lösen, fördern und verwerten 1 700 m³, Planum und Schottertragschicht herstellen 15 000 m², Drainage einschließlich Graben aushub herstellen 1 600 m, Druckrohr einschließlich Reg- ner für Bewässerung einbauen 300 m, Flutlichtmaste aufstellen 6 Stück, Kunststoffrasenbelag mit gefüllter Polschicht verlegen 6 970 m², Tennenbelag für Tennisspielfeld herstellen 3 350 m², Freilufthalle für Tennisplatz 1 Stück, Wandplatten aus Betonfer- tigteilen herstellen 380 m², Pflaster- und Plattenbeläge herstellen 1 780 m², Betonbordsteine setzen 720 m, Ballfang aus Stabgitter herstellen 380 m, Barriere aus Holmgeländer herstellen 290 m. 1.2 Projektvorstellung beim Gemeinderat Bauausschuss 31. März 2017 Hauptausschuss 4. April 2017 1.3 Ausschreibung nach VOB: öffentlich beschränkt freihändige Vergabe nach § 3 Ziff. 3 Die Ausschreibungsunterlagen wurden von 8 Firmen angefordert. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Submissionsergebnis vom 15. Mai 2017: 1. Fa. Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld 2.129.507,15 Euro (100 %) Ablauf der Zuschlagsfrist: 8. August 2017 Bauzeit: Juli - Dezember 2017 1.4 Angebotsbeurteilung mit Vergabevorschlag: Einzige Bieterin ist die Firma Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld. Sie verfügt über die er- forderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie Personal und Gerät, um die Arbeiten ordnungs- und termingemäß ausführen zu können. Die Unbedenklich- keitsbescheinigungen liegen vor. Obwohl nur ein Angebot vorliegt, kann das Angebot der Firma Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld, als wirtschaftlich gewertet werden. Das Tiefbauamt schlägt daher vor, hierauf den Zuschlag zu erteilen. Ein Hinweis über eine Vergabesperre bei der Melde- und Informationsstelle liegt nicht vor. 1.5 Kostenvergleich: Anteil Kostenberechnung 1.830.000 Euro Wirtschaftlichstes Angebot 2.129.500 Euro _________________ Mehrbetrag 299.500 Euro Das Ergebnis der Ausschreibung überschreitet um circa 15 Prozent die Kostenberech- nung und zieht sich über fast alle Leistungspositionen hinweg. Es zeichnen sich deutlich höhere Preise bei Aufbruch, Aushub und Entsorgung sowie beim Unterbau für die Kunstrasenfläche ab. Als Grundlage für die Kostenberechnung dienten Ausschreibungen vergleichbarer Projekte. Das planende Büro Ernst hat hierzu entsprechende Informatio- nen zum Vergleich eingeholt. Erklärbar sind die hohen Preise durch die gegenwärtig sehr stark ausgelasteten Firmen im Sportplatzbau. Aus diesem Grund wurde auch nur ein Angebot vorgelegt. Der Mehr- betrag kann durch die Risikoreserve des Projekts von 250.000 Euro weitgehend gedeckt werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Das Tiefbauamt schlägt vor, das Angebot zu beauftragen, da auch bei einer Neuaus- schreibung wahrscheinlich keine günstigeren Preise zu erzielen sind. Außerdem sind von der Umsetzung dieser Teilmaßnahme wieder andere Folgemaßnahmen im gesamten Umfeld der Sportanlagen im Wildpark abhängig. Die hier vorliegenden Mehrkosten können außerdem in der Gesamtheit der Maßnahmen an Platzverlagerungen aufgefan- gen werden, da der Platz des MTV und die Verlegung des Platzes 8.5 Minderkosten von etwa 60.000 Euro beziehungsweise 200.000 Euro erreicht haben. 1.6 Angaben über Finanzierung (Haushaltsmittel, Verpflichtungsermächtigungen, Zuschüsse): Der Aufwand wird im Finanzhaushalt bei Projekt 7.400018 - Stadion im Wildpark, An- teil Sportstätten - verrechnet. Die erforderlichen Mittel stehen zur Verfügung. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat genehmigt nach Vorberatung im Bauausschuss die Vergabe folgender Arbei- ten: Fußballstadion im Wildpark, Sportanlagen beim KIT Vergabe von Tiefbauarbeiten an die Firma: Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld zum Angebot vom: 12. Mai 2017 abschließend mit: 2.129.507,15 Euro netto Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen.

  • Abstimmungsergebnis TOP 18
    Extrahierter Text

  • Protokoll TOP 18
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 40. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 25. Juli 2017, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 19. Punkt 18 der Tagesordnung: Fußballstadion im Wildpark, Umbau Sportanlagen beim KIT: Vergabe von Tiefbauarbeiten Vorlage: 2017/0446 Beschluss: Der Gemeinderat genehmigt nach Vorberatung im Bauausschuss die Vergabe folgender Arbeiten: Fußballstadion im Wildpark, Sportanlagen beim KIT Vergabe von Tiefbauarbeiten an die Firma: Heiler GmbH & Co. KG, Bielefeld zum Angebot vom: 12. Mai 2017 abschließend mit: 2.129.507,15 Euro netto Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Abstimmungsergebnis: mehrheitlich zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 18 zur Behandlung auf und verweist auf die Vorberatung im Bauausschuss: Ich bitte gleich um das Votum.- Das ist eine mehrheitliche Zustimmung. Wir können damit die Befassung mit den Beschlussvorlagen der Verwaltung im öffentli- chen Teil schließen und kommen zu den Anträgen. - 2 - Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 31. August 2017