Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet "Alt-Knielingen Ortskern"
| Vorlage: | 2017/0401 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 13.06.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Stadtplanungsamt |
| Erwähnte Stadtteile: | Durlach, Grünwettersbach, Knielingen, Mühlburg, Neureut |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 25.07.2017
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: einstimmig zugestimmt
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
STADTPLANUNGSAMT | 73 ANLAGEN Plan 01 | Abgrenzung des Untersuchungsgebiets der vorbereitenden Untersuchungen Plan 02 | Vorhandene Baustruktur in Alt-Knielingen Plan 03 | Ortsbild und Denkmalschutz Plan 04 | Gebäudezustand Plan 05 | Nutzungsstruktur im Erdgeschoss Plan 06 | Grün- und Freiraum Plan 07 | Mobilität und Erschließung Plan 08 | Missstände und Mängel | Städtebau und Versorgung Plan 09 | Missstände und Mängel | Mobilität Plan 10 | Missstände und Mängel | Freiraum und Klima Plan 11 | Neuordnungskonzept Plan 12 | Maßnahmenplan Plan 13 | Vorschlag zur Abgrenzung des Sanierungsgebiets K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40078 40080 40653 30132 30052/1 30306/1 30304 30306 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 40124 30246/4 40070 40074 40077 40048 40046 30041/2 40024 40580 30219 40597 40598 30222 30165 40615 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30192 30237 30063 666 30196 30135 40658 30204 30094 30056 30122 30055/2 30114/3 30048 30279 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30336 30346/1 30303 30369 30254/1 30348/1 30376 30399/1 30399/2 30402 30385/2 30822 38999 39005 40004 31097/1 3115 9 /3 30083 30046 30044/5 3027530104 30044/6 30406/6 43338/1 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 30309 40 027 40025 40595 30228/2 40641 30230/1 30157 30187/1 30149 30237/1 40631 40630 30198 30065 30067 30138/1 30068/1 30197 30134 40657 30020 30093 30014 30021 30028 30096/1 30052/2 30119 30048/1 30027 30278 30315 40008/2 30318 30283 30335/1 30321 30361/3 30359 30296 30364/1 30357/1 30367 30252 30369/4 30351/1 30251/1 30351/3 30400/1 30352 30247/1 40006 30387/1 31148 31 151 40004/3 31146/19 31145 31144/3 24186/7 31100/1 31035/1 30406/12 30044/7 30044/11 30276 30076 30036 30112/1 30034 30106 43260 43259 34140/4 30406/11 43338 30270 30265 30642 30642/2 31146/10 30395/4 30013/2 30368/3 42323 40152 40127/1 40122 30212 30325 30310 30158/3 30233/1 30227 36958/2 30175/1 30186 30062 30146/1 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60a 12 13 12 3 72 6 7 16 1 8 6b 82 7 22 1 0 24 102 1 105 140 133 139 149 153 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 17 36a 42 38 21a 28 30b 47 HsNr.5 HsNr.3 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 HsNr.19a 9 15 68a 69 3 8a 73a 84 3 10 92 24 7 95 130 127 142 150 147 1 52 23 48 86 7 9b 112 92 29a 17a 112a 13 31b 25a 29 48 17 6 59b 36 4 84 9 14 8 146 4 28 5 16 13 46 10 13 4 16 53a 9 45 62 31a 9 1 3 1 8 39 32 19 28c 26d 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 16 4 76a 49a 4 57b 57a 9a 11 22 18 HsNr.42 20a 15 10 14a 1 0 74 17 14 78 73 1 6 4 23 12 27 121 131 137 148 154 2a 66 43a 3 8 14 33 35 5 16 7 54 9 11 2b H sN r.5a HsNr. 1 7 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 2 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58 a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 67 70 8 8 2 22 11 98 93 100 104 108 114 109 11 5 1 36 138 64 5 2a 11 7 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 7 10 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 H sNr.11 HsNr.9 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 HsNr.17a 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 20 16 21 23 2 5 101b 122 103 120 143 156a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 53 HsNr.21 HsNr.19 HsNr.7a 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57 36 37 8a 62 a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 1 0a 2 81 9 8 a 91 106 116 11 8 17a 1 25 135 144 151 5a 7 62a 2 10 60 37 1 15 36b 44a 25a 36 28b 28d 8 9 HsN r .7 21 44 2c 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 1 2 76 18 19 75 94 21 96 8 26 6 2 97 113 1 19 34 123 129 145 1 5 6 4 1 57 2b 68a 29 26 5a 1 6a 22 46 24 2 6 34 28f 28a 6 HsNr.9a HsNr.2 13 2 35 14 111 74 Br Fischreiherstraße Neufeldstraße Bipples Kirchbühlstraße Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Pfalzbahnstraße Östliche Rheinbrückenstraße Elsässer Platz Neufeldstraße Untere Straße Burgau Saarlandstraße Neufeldstraße Bipples Untere Straße Lothringer Straße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Saa rlandstraße Saarlandstraße Rheinbr ücke nstraße Westl.Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Litzelau Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Burgau Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Rheinbrückenstraße Litzelau Dreikönigstraße Östliche Rheinbrückenstraße Burgau Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Litzelau Elsässer Straße Lauterburger Straße Bernhard-Metz-Straße Litzelaustraße Litzelaustraße Östliche Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße 40142 40127 30246/8 40134 40076 40150/1 30218 30224 30223 30154 30153 40643 30152 36959/1 30176 30174 30006 40662/1 30060 30137 30201 30010 30012 30011/1 30133 30133/1 30206 30017/3 30281 30277/2 40008/1 30362/1 30340 30295 30342/1 30300 30301 30350 30399/4 30824 31146/16 30100/1 31144/2 31146/22 31144/1 31146/14 31146/20 31145/2 39001 390 02 31103/3 30035/5 30277/1 30112 30044/3 30112/1 30044/1 30070/1 43339 38942 30263 30261 30259 30634 31 810 /8 30393/7 30299/1 30329 30253/1 40129 30188 30189 40101 40068 30245/3 30214 40041 30280 30324 30034/1 31145/3 30297/1 40617 30363 30146 30126 30209 30022/1 30307 30016 30393/1 30086 30049 30339 30400/4 30377 30400/3 30390/1 24186/5 31145/4 31145/5 30032/2 30082/3 30277 30110/1 30378 30246/9 30242 30246/3 40069 4 0 073 40043 30323 40 023 40573 30219/2 30225 40641/1 40620/1 30155 30156 30061/2 30238/1 30147/1 30238 30001 30066 30217 40633 30002 30127 30208 30092 30003 30017/1 30131 30015 30054 30022/2 30031 30087/1 30051 30032 30026/1 30021/1 30312/1 30333 30335 30317 30362 30291/2 30343/1 30298 30307/1 30257 30371 30348/2 30250 30351 30248/1 30399/3 30404/1 30247/2 40545 30392/1 30403/1 31810/3 3 9000 31145/1 40005 31106/1 31106/2 3 9 010 31038/1 31043/4 40005/3 30406/14 30045 30406 30081 30082/2 30037 30080 30406/8 30110/3 30074 30268 30272 43257 30269 30070 30406/2 6 6a 6b 8 26a 26 40124 4014 1 4015 2 40122 40102 Sc hu Schu S chu S c ch S ch u Schu Ga st 17a Li tze l a u 40129 B urga u B urgau 40153 4 40653 30450/6 3260 43259 40656 40655 /13 40640 40654 30450/5 40645 43258 43238 43243 Btrg Whs Whs 17 40643 40641/1 40580 40573 40597 3016 40595 40596 40600 40622 40602 40617 40589 40142 7845 /1 40 Bipp 40615 pples 40598 40641 40642 65 301 0164 40644 40599 40620/1 30162 666 40665 40631 40630 40632 pples BBipple 40633 40662/1 40139 40138 40137 40136 40135 40134/1 40134 40128 40127/1 40127 40087 00 40 123 40140 Spor B urga u 40070 40048 40071 40069 40658 40101 40657 40060 40068 40072 40074 4 0 073 40075 40076 40077 40078 40080 40079 hs 40150/1 40022/1 WirtWirtg 40047 40046 40045 40044 40043 40042 Gths 40041 30114/3 4/3 Btrg Wbürog 40 027 40026 40025 40024 40 023 Wirtg 30114/7 30112 30114/6 Whs 9 3 5 11 7 1 ortg LitzelauLitze 58 432 Whs 15 257 30565 450/4 Hs 30450 /5 30450/13 30816 3063 Wh s 24 h s h s 30824 30634 43226 Whs 7 ss 34 HsNr. 2 634/1 Whs 8 Whs 9 ss Schu 10 Gast 25 S c hu 16/2 Whs 16 ss ul e K 9651 42352 42425 40004/1 42358 42353 Whs G G 4 1 57 Wh s 21 s h s Whs 22 hshs WGhs 23 WGh Gh 30822 eu Scheu Schu Schu 30823 SchuSc chu Schu Sch 6 Schul e 40004 Li tze l a u 4000 5 2322 43242 Whs 47 Whs 34 423 Kiga 35 Gar Gdehs Whs 53 30726 HsN r.15 HsNr.5 HsNr.3 H sN r.5a HsNr. 1 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 H sNr.11 HsNr.9 HsNr.21 HsNr.19 HsNr.7a HsN r .7 HsNr.9a Bernhard-Metz-Straße Whs 2b 40005/3 Ga r 30859 W hs Gar G 55 31040/4 42356 Ga r 4 Gar 31040/3 Bt r g 2a 42 K iga 2b 31159/5 /4 ABGRENZUNG UNTERSUCHUNGSGEBIET ABGRENZUNG UNTERSUCHUNGSGEBIET N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 01 I Abgrenzung Untersuchungsgebiet Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 Abgrenzung Untersuchungsgebiet der vorbereitenden Untersuchungen in Alt-Knielingen Größe Gebiet: ca. 43,6 ha 050100150200250 m050100150200250 m SCHWARZPLAN SCHWARZPLAN N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 02 I Schwarzplan Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 BAUSTRUKTUR ALT-KNIELINGEN 050100150200250 m050100150200250 m Abgrenzung Untersuchungsgebiet K K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30052/1 30306/1 30306 30029/3 31146/7 31146/11 40138 40124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30237 40666 40660 30135 40658 30094 30056 30122 30055/2 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30346/1 30369 30254/1 30348/1 30376 30399/1 30399/2 30402 30385/2 38999 40004 31097/1 30083 30046 30275 30104 30044/6 30406/6 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 30309 40032 40027 40025 40608 40595 30228/2 40641 30230/1 30149 30237/1 30198 30065 30067 30138/1 30068/1 30134 40657 30093 30021 30096/1 30052/2 30048/1 30027 30315 30283 30335/1 30321 30361/3 30359 30296 30364/1 30357/1 30367 30369/4 30351/1 30251/1 30351/3 30400/1 30352 30247/1 40006 30387/1 31148 31151 40004/3 31146/19 31145 31100/1 30044/7 30044/11 30036 30112/1 30034 43338 30270 30265 30642 30642/2 31146/10 30395/4 30368/3 40127/1 40067 40099 30325 30310 30158/3 30233/1 30227 36958/2 30146/1 30147 30064 40626 30199 30241 30005 40656 30058 30057 30032/1 30327 30316/1 30331 30338 30361/4 30341 40009 30361/1 30291/1 30365 30256 30369/3 30305 30395/3 30351/2 30370 30389/1 31810/24 3 0 120/2 31152/2 31152/1 31150 31146/3 31146/8 31146 30047 30082/1 300 4 4/10 30033 30113 30111 30406/4 30264 30265/1 7845/1 40102 40139 30243 30246/5 4009 7 4 0 096 30245/2 40079 40081 40085 400 45 4 0044 40028 40609 30220/1 40596 30227/1 30160 30164 30231 40642 40600 40628 30140 30141 30136 30207 30004/1 40655 30055/1 30024 30053 30029/2 30326 30334 30290 30294 30358 30344 30347 30351/7 30400/6 30400/5 30248/2 31810/25 40546 30393 / 4 40007 24186/4 31810/28 30382/3 31144 30100/21 31810/22 31107/3 31040/4 30115 30047/1 30044/8 30102 30044/4 30080/1 30037/1 30079 30071 43340 30642/7 30642/5 30565 30642/1 30642/3 30450/13 401 35 40123 40134/1 40060 40094 4007 1 30245/1 30210 40083 40084 30216 30042 40145 30325/2 40507 40640 30226 30158/1 40599 30151/2 30162 40644 30236 30150 30148 30172 30173 30021/3 30240 30144 40626/1 30135/1 30068 30129 30059 40654 30091 30019/2 30085 30118 30284 30322 30286 30293 30342 30297 30366 30302/1 30368/1 30355 30368/2 30347/2 30373 30348 30249 30247 30380 31810/13 30395 30385/3 31152/3 31810/2 31146/2 31146/17 31144/9 31146/18 31146/21 40004/1 31089/1 30041/1 30044/9 30103 30105 30274 30406/15 30272/1 30075 30107 30107/1 30073 30266/1 34140/9 30642/6 30642/4 30259/1 30450/5 4012 8 40087 30246/6 40072 40075 30211 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101b 122 103 120 156 a 6a 41a 39 20 18a 38 2 28a 30a 26b 42 42b 25 4 3 2 1 12 3a 61 3 5 2 8a 82 18 72 41b 32 50 57 36 37 8a 62a 40 24b 2 18a 16a 44 80 77 5 88 1 0a 2 81 98a 91 106 116 151 5a 7 62a 2 60 37 1 44a 28b 28d 21 44 2c 10a 18 96 7 34 17 15 80a 25a 25 6 47a 34 11a 62 11a 4 2a 12a 6 12 76 18 75 9 4 96 26 2 97 113 2b 68a 29 26 5a 16 a 46 2 4 28f 28a HsNr.2 14 111 74 Saarlandstraße Rheinbrückenstraße Burgau Litzelau Burgau Besoldgasse Litzelau Elsässer Straße Lauterburger Acker Rheinbrückenstraße 40143 40142 40127 30246/8 40134 40095 40076 40012 30218 30224 30223 30154 30153 40643 30152 36959/1 30174 40662/1 30137 30201 30133 30133/1 30017/3 30277/2 40008/1 30362/1 30340 30295 30342/1 30300 30350 30399/4 31146/16 30100/1 31144 /2 31146/22 31144/1 31146/14 31146/20 31145/2 31103/3 30035/5 30112 30112/1 43339 38942 30261 31810/8 30299/1 30329 30253/1 4 0129 30188 40101 4 0068 30245/3 400 8 2 30214 30324 30034/1 30297/1 30363 30146 30126 30209 30022/1 30307 30016 30393/1 30086 30049 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92 3 29a 17a 112a 31b 25a 17 6 59b 4 84 9 8 4 28 5 13 25 46 10 53a 9 62 1 3 1 8 39 28c 26d 38 33 1 16 63a 98 11a 90 15a 2a 17a 6 21a 16 4 76a 49a 4 57 5 7a 9a 11 20a 15 10 14a 10 74 17 14 78 73 1 6 12 27 66 43a 3 8 33 35 7 54 9 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 26a 94 11 9 11 22 17 12 10 72a 41a 60 54 5 35a 61 58a 10 63a 39 65 9a 66 41 6 7 70 8 1 1 98 93 100 104 108 114 109 115 64 5 2a 32 31 50 34 29 3 43 28e 29a 7 H sNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 42a 31 2a 4a 3 22 5 57 9 6c 30 6b 6a 3 5 8b 80 14 47 35 54 2 51a 56 37a 63 37b 60 64 1 43 5 1 0a 45 6a 20 2 1 25 101b 122 103 120 156 a 6a 41a 39 20 18a 38 2 28a 30a 26b 31 53 HsNr.21 H s Nr.19 HsNr.7a 42 42b 25 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 82 18 72 41b 32 50 57b 36 37 8a 62a 40 24b 2 18a 16a 44 80 77 5 88 1 0a 2 81 98a 91 106 116 118 151 5a 7 62a 60 37 1 44a 28b 28d 27 HsNr.7 21 44 2b 10a 18 96 7 34 17 15 10 80a 25a 25 6 47a 34 11a 62 11a 4 2a 8b 12a 6 12 76 18 75 9 4 96 8 26 6 2 97 113 2b 68a 29 26 5a 16 a 46 2 4 26 28f 28a 29 6 HsNr.9a HsNr.2 14 111 32a 31a 6 6b 42 6a 8 8c 58b 21 12a 2c 32a 3 5 5 72 30 5 36 52 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 39 23 9 5 8 10 12 22 14 1 64 59 61 63 35 74 8 11 17 8 6 4 110 112 118 4 30290 WW Sc WhW brückenstraße 31 K 9651 40098 40078 40080 40653 40138 40124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 4 01 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40657 40127/1 40067 40099 40656 7845 / 1 40102 40139 4009 7 4 0 096 40079 40081 40085 400 45 4 0044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31040/4 30565 30450/13 401 35 40123 40134/1 40060 40094 4007 1 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40654 40004/1 34140/9 /9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40665 40662 401 4 0 42576 30114/6 Schu ch W irt S chu Sch u B urga u L itz e l au B urga u Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40012 40643 40662/1 4 0129 40101 4 0068 400 8 2 40116 40069 40073 40043 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 5 25 6 HsN r.15 4b4b HsNr.5 HsNr.3 33 2525 3 55 HsNr.5a HsNr.17 16 29a 77 H sNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 6a 31 53 HHsNr.21 H s Nr.19 HsNr.7a 1 2727 HsNr.7 2b 9 29 6 HsNr.9a HsNr. 2 4063 40 ORTSBILD UND DENKMALSCHUTZ ORTSBILD UND DENKMALSCHUTZ N Gebäudebestand Denkmal nach § 2 oder § 28 Denkmalschutzgesetz Denkmaleigenschaft wird geprüft Ortsbildstörendes Gebäude - Abgrenzung Untersuchungsgebiet Erhaltenswertes Gebäude Stadtbildprägender Straßenzug Historischer Pflasterbelag in der Saarlandstraße, Elsässer Straße, Besoldgasse und Goldwäschergasse Historischer Ortsetter Knielingen nach § 2 DSchG bzw. Prüffall MA 1 Historischer Ortsetter Knielingen nach § 2 DSchG bzw. Prüffall MA 2 VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 03 I Ortsbild und Denkmalschutz Stand September 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 DENKMALPLEGERISCHE INTERESSEN 050100150200250 m050100150200250 m Rheinbergstraße 30 (§2 DSchG) Kirchbühlstraße 2 (§2 DSchG) Neufeldstraße 72 (§2 DSchG) Eggensteiner Straße 5 (§2 DSchG) Rheinbergstraße 2-2a Knielinger Kirche (§28 DSchG) Untere Straße 5 (§28 DSchG) Untere Straße 36 Saarlandstraße 43 (§2 DSchG) Saarlandstraße 9 (§2 DSchG) Traufständiges, eingeschossiges Quereinhaus mit Scheunenteil und Schopf. Baujahr: 18./19.Jahrhundert Evangelisches Pfarrhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach. Baujahr: 18. Jahrhundert Zweigeschossiges Fachwerkhaus, im Erdgeschoss massive Giebelwand. Baujahr: 1806 Hofanlage mit zweigeschossigem Wohnhaus, Toreinfahrt und Scheune (Sachgesamtheit). Baujahr: 1787 Hofanlage, zweigeschossiges und traufständiges Torfahrthaus, Fachwerk, verputzt, Tonnenkeller, gepflasterter Hof, zugehörige Ökonomiegebäude Remise und Stall), sowie Scheune. Baujahr: 18. Jahrhundert Fachwerkhaus, zweigeschossig mit profilierten Schwellhölzern, im Erdgeschoss massive Giebelwand, traufseitiger Anbau. Baujahr: 1800 Ehemaliges Gasthaus "Zur Kanne", über L-förmigem Grundriss, von der Straße über Torfahrt erschlossener Hof, Scheune. Baujahr: 18. Jahrhundert Repräsentatives zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Wetterdächern und Krüppelwalm, von Zimmermann Vollmer errichtet. Baujahr: 1723 Evangelische Kirche mit Treppenanlage, Kirchhof, Gefallenendenkmal von 1900. Kirche 1480 begonnen, 1700-02 Reparaturen durch Thomas Lefébvre, Turm- und Langhaus 1858-60 umgestaltet. Baujahr: 1480 Ehemalige Zoll- und Poststation. Hofanlage mit zweigeschossigem Fachwerkwohnhaus, Scheune und ehemaligem Backhaus. Baujahr: um 1700
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Extrahierter Text
K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30052/1 30306/1 30304 30306 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 4 0124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30192 30237 30063 40666 40660 30196 30135 40658 30204 30094 30056 30122 30055/2 30048 30279 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30336 30346/1 30303 30369 30254/1 30348/1 30376 30399/1 30399/2 30402 30385/2 38999 39005 40004 31097/1 31159/3 30083 30046 30044/5 3027530104 30044/6 30406/6 43338/1 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 30309 40032 40027 40025 40608 40595 30228/2 40641 30230/1 30157 30187/1 30149 30237/1 40631 40630 30198 30065 30067 30138/1 30068/1 30197 30134 40657 30020 30093 30014 30021 30028 30096/1 30052/2 30119 30048/1 30027 30278 30315 40008/2 30318 30283 30335/1 30321 30361/3 30359 30296 30364/1 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Pfalzbahnstraße Elsässer Platz Neufeldstraße Untere Straße Saarlandstraße Neufeldstraße Untere Straße Lothringer Straße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Burgau Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Rheinbrückenstraße Litzelau Dreikönigstraße Östliche Burgau Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Litzelau Elsässer Straße Lauterburger Straße Acker Litzelaustraße Litzelaustraße Östliche Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße 40143 40142 40127 30246/8 40134 40095 40076 40150/1 40012 30218 30224 30223 30154 30153 40643 30152 36959/1 30176 30174 30006 40662/1 30060 30137 30201 30010 30012 30011/1 30133 30133/1 30206 30017/3 30281 30277/2 40008/1 30362/1 3 0340 30295 30342/1 30300 30301 30350 30399/4 31146/16 30100/1 31144/2 31146/22 31144/1 31146/14 31146/20 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33 15 HsNr.17b 107 33 27 38 2b 1 8 1 5 14 22 15 6a 32 7a 11 33a 27a 70 30 37 90 41 37 49 45a 55 35 4a 24 4 14 71 110 99 101 2 141 8 41 5 4 44 88 58 24a 68 5 2 4a 38 17 9 16 28a 9a 25 20a 79 85 4 6d 9 7 32 20 8 6 27 31 12 30 56 7 6 34a 36 26a 21 1 26c HsN r .15 40 2a 6 8a 2a 1 4 63 59a 24 7 15 4 19 4 26 12 27 76 2 27a 51 HsNr.74c 35a 8 43 44 62 53a 59 60a 12 13 12 3 72 6 7 16 18 6b 82 7 22 1 0 24 102 1 105 140 1 33 139 149 40 153 4b 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 36a 42 38 21a 28 30b HsNr.5 HsNr.3 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 HsNr.19a 9 15 68a 69 3 8a 73a 84 3 10 92 7 9 5 130 1 27 14 2 150 147 152 23 48 86 7 9b 112 92 3 29a 17a 112a 13 31b 25a 29 48 17 6 59b 36 4 84 9 14 8 146 4 28 5 16 13 25 46 10 134 16 53a 9 45 62 9 1 3 18 39 32 19 28c 26d 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 16 4 76a 49a 4 57 5 7a 9a 11 22 18 20a 15 10 14a 1 0 74 17 14 78 73 1 6 4 1 2 27 121 131 137 148 154 66 43a 3 8 14 33 35 5 16 7 54 9 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 2 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 67 70 8 8 2 11 98 93 100 104 108 114 10 9 115 136 1 3 8 64 5 2a 11 7 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 29a 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 HsNr.17a 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 143 156a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 31 53 HsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57b 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 10a 2 81 98a 91 106 116 118 17a 125 135 1 44 151 5a 7 62a 2 10 60 37 1 36b 44a 25a 36 28b 28d 27 HsNr.7 21 44 2b 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 12 76 18 19 75 15 94 96 8 26 6 2 97 113 119 34 123 129 145 156 41 2b 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a 29 6 HsNr.9a HsNr.2 132 35 14 111 74 32a 31a 2a 26a 26 6 6b 42 6a 8 8c 1a 58b 21 6 12a 2c 32a D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D D K 9651 40098 40078 40080 40653 40138 4 0124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 401 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40631 40630 40657 401 2 7/1 40067 40099 40656 42425 30114/7 7845 /1 40102 40139 4009 7 40096 40079 400 81 40085 400 45 4 0 044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31040/4 30565 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40622 40654 30816 40004/1 30112 34140/9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40632 40665 40662 4 01 4 0 42576 30114/6 Schu chu ch W irt S ch u Sch u Bipples Neufeldst el Neufeldst uf t N B e B urga u Litzela u B urga u Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40150/1 40012 40643 40662/1 40129 40101 4 0068 400 8 2 40116 40069 40073 40043 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 33 25 6 1 HsN r .15 40 4b HsNr.5 HsNr.3 3 25 9 3 5 5 HsNr.5a HsNr.17 16 11 7 29a 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 16 6a 31 53 HsNr.21HsN H sNr.19 HsN r. 7a 17a 1 27 HsNr.7 15 34 41 2b 29 6 HsNr.9a HsNr. 2 HsNr.2 31159/5 /4 GEBÄUDEZUSTAND GEBÄUDEZUSTAND N Kategorie I Neubau oder vollständig renoviertes Altgebäude: Modernisierungsmaßnahmen nicht erforderlich Kategorie II Altgebäude mit geringfügigen Mängeln: Geringfügige Maßnahmen in Zusammenhang mit Modernisierung erforderlich Kategorie III Altgebäude mit teilweise erheblichen Mängeln: Modernisierungsmaßnahmen mittlerer Intensität erforderlich Kategorie IV Altgebäude mit erheblichen substanziellen Mängeln: Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen erforderlich Abgängige Gebäudesubstanz bei Nebengebäude: Erhalt absehbar wirtschaftlich nicht mehr tragbar Gebäudesubstanz nicht einsehbar Abgrenzung Untersuchungsgebiet Kulturdenkmal D VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 04 I Gebäudezustand Stand Dezember 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 BEWERTUNG DES GEBÄUDEZUSTANDS 050100150200250 m050100150200250 m K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30052/1 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 40124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30192 30237 30063 40666 40660 30135 40658 30204 30094 30056 30122 30055/2 30048 30279 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30336 30346/1 30369 30254/1 30376 30399/1 30399/2 30385/2 38999 3 9 00 5 40004 31097/1 31159/3 30083 30046 30044/5 30275 30104 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11 22 18 20a 15 14a 10 17 14 1 6 4 27 121 131 137 148 154 66 43a 3 8 14 33 35 5 16 7 54 9 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 26a 1 94 3 11 9 11 13 19 22 17 12 10 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 39 13 9a 66 41 8 8 2 1 1 104 108 114 109 115 136 138 64 5 2a 11 7 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 29a 7 H sNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 37a 63 37b 60 1 43 5 1 0a 45 20 16 2 1 23 25 122 103 120 14 3 156 a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 31 53 HsNr.21 H s Nr.19 HsNr.7a 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 49 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57b 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 5 1 0a 98a 106 116 118 17a 125 135 1 44 151 5a 7 62a 2 10 60 37 1 36b 44a 25a 36 28b 28d 27 HsNr.7 21 44 2b 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 11a 11 20 4 2a 12a 6 12 18 19 15 8 26 6 2 113 1 19 34 123 12 9 145 156 41 2b 68a 29 26 5a 16 a 22 46 2 4 26 34 28f 28a 29 6 HsNr.9a HsNr.2 132 35 14 111 74 32a 31a 26a 26 6 6b 42 6a 58b 21 6 12a 2c 32a aße Kirchbühlstr str Dreikönigstr g W D re i kö n 21 tra D 21 Dr eeie kkök öönö nignignig gsgsgs ststrst 30399/1 30399/ 303 gar 5 /3/ 99/2 039 9/1 303 99/2 4/3 14 16 20 35a 3 65 6 7 68 70 72 74 76 78 80 82 84 73 75 79 92 9 4 96 81 85 91 93 95 99 101 97 133 13 21 1 11 8 2 1 1 11 44 44 28 10 1 0a 6 29 47 21a 42b 28 33 15 107 27 38 2b 1 8 1 5 14 22 15 6 32 7a 11 33a 27a 70 30 37 90 41 37 49 45a 55 35 5a 24 14 71 110 99 101 2 141 8 41 5 4 44 88 58 24a 68 5 24a 38 17 9 16 28a 9a 8 20a 79 85 4 6d 9 7 32 20 8 27 31 12 30 56 7 6 34a 36 26a 21 26c 40 2a 6 8a 2a 1 4 63 59a 24 7 15 4 19 4 26 12 27 76 2 27a 51 35a 8 43 44 62 53a 59 60a 12 13 12 3 72 6 7 16 18 6b 82 7 22 10 24 102 1 105 140 133 139 149 153 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 36a 42 38 21a 28 30b 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 9 15 HsNr.26a 68a 69 3 8a 73a 84 3 1 0 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116 118 125 135 1 44 151 5a 7 62a 2 10 60 37 36b 44a 25a 36 28b 28d 21 44 2c 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 4 2a 8b 12a 6 12 76 18 19 75 9 4 96 8 26 6 2 97 113 1 19 123 12 9 145 156 68a 29 26 5a 16 a 22 46 2 4 26 34 28f 28a 132 35 14 111 74 2a 8 K 9651 40098 40078 40080 40653 40138 40124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 4 01 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40631 40630 40657 40127/1 40067 40099 40656 42425 30114/7 7845 / 1 40102 40139 4009 7 4 0 096 40079 40081 40085 400 45 4 0044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31040/4 30565 30450/13 401 35 40123 40134/1 40060 40094 4007 1 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40622 40654 30816 40004/1 30112 34140/9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40632 40665 40662 401 4 0 42576 30114/6 Schu ch u ch W irt S chu Sch u Bipples Neufeldst el Neufeldst uf t N B e B urga u L itz e l au B urga u Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40150/1 40012 40643 40662/1 4 0129 40101 4 0068 400 8 2 40116 40069 40073 40043 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 31159/5 /4 3 33 5 25 6 1 HsN r.15 0 40 4b4b HsNr.5 HsNr.3 33 2525 9 3 55 55 HsNr.5a HsNr.17 16 11 7 29a 77 H sNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 6 16 6a 31 53 HHsNr.21 H s Nr.19 HsNr.7a 17a 1 2727 HsNr.7 5 15 4 34 441 2b 9 29 6 HsNr.9a HsNr. 2 NUTZUNGSSTRUKTUR IM ERDGESCHOSS NUTZUNGSSTRUKTUR IM ERDGESCHOSS N Dienstleistung im Erdgeschoss Medizinische Versorgung und Gesundheitswesen Abgrenzung Untersuchungsgebiet Finanzwesen (Bank, Versicherung usw.) Öffentliche bzw. soziale Dienstleistung oder Einrichtung (Kirche, Schule, Kita, Feuerwehr usw.) Verein oder Organisation Sonstige (Friseur, Fahrschule usw.) Handel im Erdgeschoss Lebensmittel Fachhandel Bekleidung Gastgewerbe im Erdgeschoss Speisewirtschaft (Restaurant, Imbiss usw.) Schankwirtschaft (Kneipe, Pub usw.) Beherbergungsbetrieb (Hotel, Pension, Gästezimmer usw.) Sonstige Nutzung Handwerk und Kleingewerbe Wohnen Nebengebäude (Schuppen, Scheune, Garage usw.) Leerstand im EG Gemeinbedarf im Erdgeschoss Versorgungszentrum am Elsässer Platz Soziokulturelles Zentrum Alt-Knielingen Versorgungsbereiche VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 05 I Nutzungsstruktur im Erdgeschoss Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 NUTZUNGSSTRUKTUR IN ALT-KNIELINGEN 050100150200250 m 17 28 33 15 107 33 27 38 2b 1 8 1 5 14 22 15 6a 32 7a 11 33a 27a 35 70 30 37 90 41 37 49 45a 22 55 35 4a 24 4 14 71 110 99 101 2 141 9a 55 13 23 8 13 41 5 4 44 8 11 88 20 58 24a 3 68 5 2 4a 38 2a 17 9 16 28a 9a 25 20a 79 85 4 6d 9 7 32 4 20 8 27 6 7a 27 31 15 12 30 56 7 6 34a 36 26a 21 1 26c 12 HsN r .15 6a 36 40 2a 6 8a 2a 1 4 63 59a 24 7 15 4 19 4 26 12 27 76 2 27a 51 HsNr.74c 35a 8 43 44 62 53a 59 60a 12 13 12 3 72 6 7 16 18 6b 82 7 22 1 0 24 102 1 105 2 35 140 1 33 139 4 149 40 153 1 8 4b 17 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 36a 42 38 21a 28 30b 19 15 7 HsNr.5 HsNr.3 HsNr .1 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 9 15 68a 69 3 8a 73a 84 3 10 92 24 7 9 5 130 1 27 14 2 150 147 152 39 23 48 86 7 9b 112 92 3 29a 17a 112a 13 3a 31b 25a 29 48 17 6 59b 36 4 84 9 14 8 146 4 2 28 5 16 50a 16 13 46 10 134 16 53a 20 1 33a 9 45 15 62 13 9 1 18 39 32 19 28c 26d 52a 10 7 16 22 17 40 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 25 16 4 76a 49a 4 57 5 7a 9a 11 22 18 20a 15 10 14a 1 0 74 17 14 78 73 1 6 4 23 1 2 25 27 121 131 137 39 148 154 14 66 43a HsNr.17 3 11 8 14 33 35 5 16 7 54 9 11 28 21b 1 5 2b HsNr.17 5 22 34 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 2 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 6 7 70 8 8 2 22 11 98 93 100 104 108 114 10 9 28 115 136 1 3 8 HsNr.19 64 5 2a 11 7 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 2 7 10 8 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 4a 10 32 42a 31 1 6 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 32 143 156a 2b 9 1 9 6a 19 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 24 21 21 HsN r. 7a 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57b 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 10a 2 81 98a 91 106 116 118 30 125 36 135 1 44 151 18 1 6 5a 7 62a 2 10 60 37 36b 44a 25a 36 28b 28d 5 8 9 12 13 21a HsNr.7 23 25 36 34 21 44 2b 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 12 76 18 19 75 15 17 18 94 21 96 8 26 6 2 97 113 4 52 119 34 123 129 145 156 41 57 15 30 3 5 21 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a 6 11 23 4 6 29 41 41a HsNr.2 132 35 31 14 111 74 32a 31a 2a 26a 26 6 6b 42 6a 8 8c 1a 58b 21 6 12a 2c 32a 17 3 33 5 35 2 22 9a 55 3 13 3 23 3 13 8 11 20 33 a 2a 5 25 44 27 6 a 7a 5 15 1 2 12 HsN r .15 6a6a 666 36 22 5 35 44 0 40 8 1 8 4b4b 7 17 9 19 5 15 77 HsNr.5 HsNr.3 HsNr .1 4 24 9 39 33 a 3a 22 16 50a 0 20 1 33a 5 15 3 13 9 52a 10 7 16 2222 7 17 4040 5 25 3 23 225 3939 4 14 HHsNr.17 11 55 28 21b 1 55 2b HsNr.17 5 22 3434 16 222 8 28 HsNr.19 11 7 2 7 0 10 8 77 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 44a 0 10 3232 66 6 16 2 32 2b2b 99 9 1 9 6a 9 19 2424 21 21 HsN r. 7a 30 6 36 8 18 6 1 6 5 8 99 12 3 13 21a HsNr.7 2323 2525 3636 3434 5 15 17 8 18 21 44 52 4 34 441 57 1515 3030 3 5 3 5 21 66 11 2323 44 66 29 41 1a 41a HsNr. 2 31 GRÜN UND FREIRAUM GRÜN UND FREIRAUM N Städtische Grün- und Freifläche (Spiel- /Grünanlage, Verkehrsbegleitendes Grün) Private Grün- und Freifläche (Garten, Innenhofbegrünung) Wasserfläche / Brunnen Bestandsbaum (Kartierung Gartenbauamt Karlsruhe) Abgrenzung Untersuchungsgebiet Voll- oder teilversiegelte Fläche (Innenhof, Einfahrt, Weg, Platzfläche) Ehemaliges Areal des TV Knielingen Bestandsbaum (Ergänzung durch Luftbildanalyse) Ausgewiesene Spielfläche Angrenzende Grün- und Erholungsfläche außerhalb des Untersuchungsgebiets VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 06 I Grün und Freiraum Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 INNERE UND ÄUSSERE GRÜNSTRUKTUR 050100150200250 m050100150200250 m
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Extrahierter Text
K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30052/1 30306/1 30304 30306 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 40124 30246/4 40 070 40074 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40 024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30192 30237 30063 40666 40660 30196 30135 40658 30204 30094 30056 30122 30055/2 30048 30279 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30336 30346/1 30303 30369 30254/1 30348/1 30376 30399/1 30399/2 30402 30385/2 38999 39005 40004 31097/1 31159/3 30083 30046 30044/5 30275 30104 30044/6 30406/6 43338/1 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 30309 40032 40027 40025 40608 40595 30228/2 40641 30230/1 30157 30187/1 30149 30237/1 30198 30065 30067 30138/1 30068/1 30197 30134 40657 30020 30093 30014 30021 30028 30096/1 30052/2 30119 30048/1 30027 30278 30315 40008/2 30318 30283 30335/1 30321 30361/3 30359 30296 30364/1 30357/1 30367 30252 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4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 HsNr.17a 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 14 3 156a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35 a 41b 32 31 3 50 57 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 1 0 a 2 81 98a 91 106 116 118 125 1 3 5 144 151 5a 7 62a 2 10 60 37 36b 44a 25a 36 28b 28d 21 44 2c 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 12 76 18 19 75 15 94 96 8 26 6 2 97 1 13 119 34 123 129 145 156 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a HsNr.2 132 35 14 111 74 Br Litzelau Litzelau Acker 40143 40142 40127 30246/8 40134 40095 40076 40150/1 40012 30218 30224 30223 30154 30153 40643 30152 36959/1 30176 30174 30006 40662/1 30060 30137 30201 30010 30012 30011/1 30133 30133/1 30206 30017/3 30281 30277/2 40008/1 30362/1 30340 30295 30342/1 30300 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30082/2 30037 30080 30406/8 30110/3 30074 30268 30272 30269 30070 30406/2 30143 28 33 15 107 33 27 38 2b 1 8 1 5 14 22 15 6a 32 7a 11 33a 27a 70 30 37 90 41 37 49 45a 55 35 4a 24 4 14 7 1 1 1 0 99 101 2 141 8 41 5 4 44 88 58 24a 68 5 24a 38 17 9 16 28a 9a 25 20a 79 85 4 6d 9 7 32 20 8 6 27 31 12 30 56 7 6 34a 36 2 6a 21 26c HsNr.15 40 2a 6 8a 2a 1 4 63 59a 24 7 15 4 19 4 26 12 27 76 2 27a 51 HsNr.74c 35a 8 43 44 62 53a 59 60a 12 13 12 3 7 2 6 7 16 18 6b 82 7 22 1 0 24 102 1 105 140 133 139 1 49 153 4b 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 36a 42 38 21a 28 30b HsNr.5 HsNr.3 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 9 15 68a 69 3 8a 73a 84 3 10 92 7 95 130 127 142 150 147 152 23 48 86 7 9b 112 92 3 29a 17a 112a 13 31b 25a 29 48 17 6 59b 36 4 84 9 14 8 146 4 28 5 16 13 46 10 134 16 53a 9 45 62 1 18 39 32 19 28c 26d 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 16 4 76a 49a 4 57 57a 9a 11 22 18 20a 15 10 14a 10 74 17 14 78 73 1 6 4 12 27 121 131 1 37 148 154 66 43a 3 8 14 33 35 16 7 54 9 11 5 HsNr.5a HsNr.1 7 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 2 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 67 70 8 8 2 11 98 93 100 104 108 114 109 115 136 138 64 5 2a 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 14 3 156a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 53 HsNr.2 1 HsNr.19 HsNr.7a 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35 a 41b 32 31 3 50 57b 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 1 0 a 2 81 98a 91 106 116 118 125 1 3 5 144 151 5a 7 62a 2 10 60 37 36b 44a 25a 36 28b 28d Hs Nr.7 21 44 2b 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 12 76 18 19 75 15 94 96 8 26 6 2 97 1 13 119 34 123 129 145 156 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a 6 HsN r.9a HsNr.2 132 35 14 111 74 32a 31a 2a 26a 26 6 6b 42 6a 8 8c 1a 58b 21 6 12a 2c 32a 5 Fischreiherstraße Neufeldstraße Kirchbühlstraße Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Pfalzbahnstraße Elsässer Platz Untere Straße Saarlandstraße Untere Straße Lothringer Straße Rheinbergstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Dreikönigstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Dreikönigstraße Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Elsässer Straße Lauterburger Straße Saarlandstraße Litzelaustraße Litzelaustraße Östliche Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße H H H H TAXI Östliche Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße 40098 40078 40080 40653 40138 40124 40 070 40074 40077 40 048 40046 40029 40 024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 4 01 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40657 40 127/1 40067 400 99 40656 78 45/ 1 40102 40139 40097 40096 4 0 0 7 9 40081 40085 40045 40044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31159/5 /4 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40654 30816 40004/1 34140/9 /9 30450/5 40128 40087 00 40072 40 0 75 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40 030 40026 40645 40665 40662 401 4 0 42576 Schu ch W i rt S c h u S chu Li tz elau Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40150/1 40012 40643 40662/1 40129 40101 40068 40082 40 116 40069 40 073 4004 3 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 3 33 5 25 6 HsNr.15 4b4b HsNr.5 HsNr.3 33 55 HsNr.5a HsNr.1 7 16 77 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.11 HsNr.9 6 16 6a 53 HHsNr.2 1 HsNr.19 HsNr.7a Hs Nr.7 5 15 4 34 6 HsN r.9a HsNr. 2 MOBILITÄT UND ERSCHLIESSUNG MOBILITÄT UND ERSCHLIESSUNG N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 08 I Mobilität und Erschließung Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M.i.O. 1:1.500 MOTORISIERTER INDIVIDUALVERKEHR 050100150200250 m050100150200250 m RUHENDER VERKEHR RADVERKHR FUSSVERKHR Quartiersrtraße, 30er Zone Anliegerstraße (Litzelaustraße, Elsässer Straße) Hauptverkehrsstraße (Rheinbrückenstraße), 50er Zone Einrichtungsverkehr Fahrradverleih-Station Bike+Ride-Anlage, Fahrradabstellanlage nicht auf der Straße geführte Radverkehsführung Radverkehrsführung auf der Straße (Östliche Rheinbrückenstraße), Radfahrstreifen (Rheinbrückenstraße) ÖFFENTLICHER VERKEHR Buslinie 75 mit Bushaltestelle Buslinie 74 mit Bushaltestelle Straßenbahnlinie S5 / S52 mit Haltestelle Carsharing-Station (Stadtmobil) Regionaler Schienenverkehr R51 / S52 mit Bahnhaltepunkt H H Gasse, Fuß- und Radwegverbindung Gehweg, Aufenthaltsbereich Fläche zum Parken (P+R, Parkbucht usw.) Abgrenzung Untersuchungsgebiet K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30802 30029/3 31146/11 40138 4 0124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30239 30237 40666 40660 30135 40658 30122 30332 30285 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30346/1 30369 30254/1 30348/1 30402 30385/2 38999 40004 31097/1 31159/3 30083 30104 30406/6 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 40032 40027 40025 40608 40595 30228/2 40641 30230/1 30149 30237/1 30138/1 30134 40657 30093 30028 30119 30027 40008/2 30283 30335/1 30361/3 30296 30364/1 30357/1 30367 30252 30369/4 30351/1 30 251/1 30351/3 30400/1 30352 302 47/1 40006 31148 31146/19 31145 31144/3 24186/7 31100/1 31035/1 30406/12 30036 30112/1 30034 34140/4 30406/11 43338 30270 30265 30642 30642/2 31146/10 30368/3 42323 401 2 7/1 40067 40099 40146 30325 30158/3 30233/1 30227 36958/2 30146/1 30147 40626 30241 30006/1 30005 40656 30030 30032/1 30327 30282 30331 40008/3 30338 30341 30361/1 30291/1 30365 30357 30256 30369/3 30395/3 30351/2 30120/2 31152/2 31152/1 31150 31146/3 31146/8 31146 40004/2 39007 31100/2 39008 31035/2 42425 30082/1 30406/9 30033 30113 30111 30406/5 30267 30406/4 30264 30265/1 7845/1 40102 40139 30243 30246/5 4009 7 40096 30245/2 40079 400 81 40085 400 45 4 0 044 40028 40609 30220/1 40596 30227/1 30160 30164 30231 40642 40600 40628 30140 30141 30136 30004/1 30021/2 40655 30023 30029/1 30024 30029/2 30326 30334 30289 30290 30294 30358 30344 30258 30347 30351/7 30400/6 30400/5 30248/2 40546 30393/4 40007 30382/3 31810/22 390 0 9 31159/5 31159/4 31040/4 30115 30102 30080/1 30037/1 30079 30071 43340 30642/7 30642/5 30565 30642/1 30260/1 30642/3 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 30245/1 40083 40084 40145 30325/2 40507 40640 30226 30158/1 40599 30151/2 30162 40644 30236 30150 30148 30172 30173 30021/3 30240 30144 30007 40626/1 30135/1 30004 30129 40654 30091 30022 30085 30035 30097 30118 30284 30287 30286 30293 30342 30297 30366 30368/1 30355 30368/2 30254 30347/2 30353 30348 30249 30816/2 30385/3 31152/3 31810/2 31146/2 31146/17 31146/18 31146/21 40004/1 31089/1 31087/1 30041/1 30105 30274 30406/15 30272/1 30075 30107 30107/1 30073 30266/1 34140/9 30642/6 30642/4 30259/1 30450/5 4012 8 40087 30246/6 40072 40075 40086 40047 40022/1 40042 40031 40030 40026 40506 30230 40645 30228 30229 30235/1 40665 40662 30128 30122/1 30095 30089 30090 30027/3 30086/1 30025 30084 30026/2 30330 40140 30361/2 30359/1 30364 30299 30345 30346/4 3 0347/1 30354 30248 30120 30120/1 30393/6 30403 30382/2 31810/26 30382/1 31147 31149 24186 31107/2 31107/1 39 006 31102/1 39007/1 31039/1 31159/15 42576 30114 30425 30114/6 30273 30077 30271 30406/10 30072 30406/13 30267/1 30406/1 30258/3 30369/2 Gar Gar Gar Gar Scheu Whs Gar Schu Gdehs Whs Schu Schu Ga r Bt rg Schu Ghs Schu Schu Gar Whs Schu Gar Gar Schu Schu Gar Sch u Gar Whs Whs Whs Whs W hs Gar Gar Whs Whs Whs WBtrg Tgar Whs Whs Gar Sc h u Schu Scheu Schu Schu Schu Whs Whs Sche u G a r Whs Whs Sch u WGhs WGhs Sc h u Whs Schu Whs Schu G a r Whs Whs Wh s Whs G ar Whs Schu Schu Schu Whs Schu Schu Schu Whs Whs Whs W h s Whs Whs Schu Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Whs Tgar Whs Whs Whs Whs Whs Whs W hs Whs Gar Wirtg Whs Whs Whs Gar Whs Gar Schu Schu Schu Schu Whs Whs Gar Whs Whs Whs Whs Schu Schu Ust Whs Whs Btrg Whs Whs Sc hu Whs Schu Schu Scheu Gar Wkst Schu Gar Whs Gar Wh s Wirtg Schu Whs Schu Whs W hs Whs Gar Schu Wh s Schu Schu Whs Schu Btrg Whs G ar Whs Stall Whs Gar W k s t S chu S c h u Whs Whs Whs Whs Whs Gar Whs Whs W h s Schu Whs Gar Whs Whs Schu Whs Schu Whs Schu Whs Schu Schu Whs Whs Whs Whs Whs Schu W h s Gar Whs Whs Whs Whs Whs Whs Gar Gar Lag g Whs Whs Whs Whs Whs Wh s Whs W hs Whs Gar Whs Schu Schu Schu Schu Sportg Whs Whs Whs Whs Whs Scheu Gar Whs Whs Whs Whs Whs Schu Sch eu-St Gar Sc h eu-St Whs Schu Whs Whs WGhs Schu Whs Whs Whs Whs Schu Ghs Whs Schu Gar Whs Whs Whs Whs Whs Schu Gar Scheu Schu Whs Whs Whs Gar Whs Schu G a r Whs WGhs Gar Whs Schu Wh s Whs Schu Whs L a gg B ü ro S c hu Whs Whs W hs Whs Lag g Scheu Whs Whs Gar Gar Schu Schu Whs Schu Gar Whs Whs Scheu Schu Schu Whs Whs Whs Schu Whs Schu Whs Schu Schu Whs Whs Whs Schu Whs Schu Schu Gast Schu Gar Lagg Gar Whs Schu W hs Whs Whs Schu Scheu Whs Whs W hs Scheu Schu Scheu Gar Schu Gar Schu Whs Schu Whs Whs Gar Whs Whs Whs Whs Scheu Scheu Schu Whs Whs Whs S cheu Whs Gar Schu Whs Whs Schu Whs Whs Gar G ar Whs Schu Whs Whs Whs Gar Whs Schu Gar Schu Whs Whs Schu Whs Karlsruhe-Knielingen Whs G t hs Whs Whs Gar Whs Gar W h s W h s Whs Gar Sc h u Whs S ch e u Ga r Schu Whs Schu Whs Schule WC Schule Whs Schu Whs Schu Whs Whs Gar Gar Whs Whs Whs Whs Scheu Schu Gar Schu WGhs Whs Schu W hs Whs Gar Whs Whs Whs Scheu Whs Gar Whs Whs Whs Whs Whs Schu Gar Scheu Gar Whs Schu Schu Whs Whs Whs Whs Gar Whs Scheu Scheu-St Schu Wh s Schu Scheu Whs Ust Whs Whs Schu Schu Whs Schu Schu Whs Whs Wbürog Gar Whs Whs Gar Whs Gar Whs Whs Gar Whs Schu Gar Schu Whs Whs Schu Schu Whs Whs Whs Gar Gar Gar Schu Whs Whs Schu Hotel Whs Whs Whs W hs Whs Gar Scheu Whs Schu Whs Whs Scheu Whs Sch eu Btr g Sportg Whs WGhs Whs Scheu Whs Whs Whs Schu Gar Whs Whs Gar Schu Whs Sc h u W hs Gar Whs Gar Whs Whs Schu Whs Schu Gar Whs Gar Gar Gar Schu S ch eu Whs Whs Whs Scheu Whs Gar Schu Whs Schu Whs Whs Whs Whs Schu Whs Gar Whs Schu Stall Gar Schu Whs Schu Scheu Whs Scheu-St Whs Whs Schu Whs Schu Gar Whs Scheu Gar Whs Whs Whs Whs Whs Scheu Schu Gar Whs Whs Whs Schu W hs Whs Gar Whs Sc hu Whs Whs Gar Whs Whs Whs Schu W h s Whs Whs Whs Schu W hs W h s Schu Schu Whs Whs Whs Whs Wh s Whs Schu Schu Sc hu Bahnhof Gar Whs S chu Whs Whs Whs Gar W hs W Whs Whs Wkst Whs Whs Schu Schu Scheu Whs Badeg Scheu W hs Whs Sc h u Schu Gar Schu Whs Whs W irtg Gar Whs Whs Schu Gar Whs Whs Schu Whs Schu Whs Scheu Schu Whs Scheu Gar Whs Whs Whs Whs Kirche Stall Stall Whs Gar Whs Whs Schu Gar Whs Whs Schu 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30152 36959/1 30174 30006 40662/1 30137 30133 30133/1 30281 30277/2 40008/1 30362/1 3 0340 30295 30342/1 30350 31146/16 31146/22 31146/14 31146/20 31145/2 3 9002 31103/3 30035/5 30112 30112/1 43339 38942 30263 30261 302 59 31810/8 30299/1 30329 30253/1 40129 40101 4 0068 30245/3 400 8 2 30324 30034/1 31145/3 30297/1 30363 30146 30126 30022/1 30086 30339 30400/4 30400/3 31145/4 31145/5 30032/2 30082/3 30246/9 30242 30246/3 40116 40069 40073 40043 30323 40 023 40603 30219/2 30225 40641/1 30238/1 30147/1 30238 30001 40659 40633 30002 30127 30092 30003 30131 30022/2 30031 30087/1 30032 30026/1 30333 30335 30362 30291/2 30343/1 30298 30257 30348/2 30250 30351 30248/1 30247/2 30403/1 31810/3 31145/1 40005 31106/1 31106/2 3 9 01 0 31038/1 31043/4 40005/3 30406/14 30406 30082/2 30037 30080 30406/8 30110/3 30074 30268 30272 30269 30070 30143 107 33 2b 1 5 33a 27a 30 37 45a 35 4a 110 2 141 5 4 88 58 24a 68 5 2 4a 38 28a 9a 25 20a 9 6 7 6 26c HsN r .15 2a 8a 4 19 12 2 27a HsNr.74c 35a 53a 60a 3 72 6 6b 1 0 102 1 105 140 1 33 139 149 40 153 4b 1a 58 52 38 21a 30b HsNr.5 HsNr.3 65 20 30a 17 21 7a 33 52 9 68a 8a 73a 84 7 130 1 27 147 152 23 9b 112 3 17a 112a 31b 6 5 25 10 134 9 3 26d 1 16 63a 98 11a 21a 16 4 76a 49a 4 5 7a 9a 11 20a 10 14a 1 0 74 78 73 27 121 131 137 3 8 14 33 16 7 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 2 2 4 65a 5a 26a 94 11 HsNr.74b 72a 41a 45 60 51 54 35a 61 58a 10 63a 39 66 41 70 11 98 100 104 108 114 10 9 115 136 1 3 8 5 3 43 28e 29a 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 1 2a 9 30 3 5 8b 78 51a 56 37a 63 37b 64 1 43 5 10a 45 6a 16 25 122 103 120 143 156a 6a 18a 2 30a 26b 31 53 HsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 42b 4 3 2 3a 61 3 21 82 25 29 31a HsNr.74a 41b 32 57b 36 37 8a 62a 40 24b 18a 16a 44 80 2 98a 106 116 118 17a 125 135 1 44 151 5a 7 1 44a 25a 28d 27 HsNr.7 44 2b 10a 96 3a 80a 25a 25 47a 34 11a 62 11a 11 42a 12a 76 15 6 113 119 34 123 129 145 156 41 2b 68a 5a 16a 28f 28a 29 6 HsNr.9a HsNr.2 132 14 111 26 6 6b 42 6a 8 8c 1a 58b 12a 2c 40006 303 40004/2 48 30395/3303303 4/3 28 33 15 HsNr.17b 107 33 27 38 2b 1 8 1 5 14 22 15 32 7a 11 33a 27a 70 30 37 90 41 37 49 45a 55 35 5a 24 4 14 71 110 99 101 2 141 8 41 5 4 44 88 58 24a 68 5 2 4a 38 17 9 16 28a 9a 25 20a 79 85 4 6d 9 7 32 20 8 6 27 31 12 30 56 7 6 34a 36 26a 21 26c 40 2a 6 8a 2a 1 4 63 59a 24 7 15 4 19 4 26 12 27 76 2 27a 51 HsNr.74c 35a 8 43 44 62 53a 59 60a 12 13 12 3 72 6 7 16 18 6b 82 7 22 1 0 24 102 1 105 140 1 33 139 149 40 153 4b 24 24a 1a 43 3 35 58 37 33 52 36a 42 38 21a 28 30b 36 34 34a 2 2 65 20 4 30a 13 20 9 11 17 13 23 8 21 7a 8 68 6 58 33 39 52 HsNr.19a 9 15 68a 69 3 8a 73a 84 3 10 92 7 9 5 130 1 27 14 2 150 147 152 23 48 86 7 9b 112 92 29a 17a 112a 13 31b 25a 29 48 17 6 59b 36 4 84 9 14 8 146 4 28 5 16 13 46 10 134 16 53a 9 45 62 31a 1 3 18 39 32 19 28c 26d 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 16 4 76a 49a 4 57b 5 7a 9a 11 22 18 HsNr.42 20a 15 10 14a 1 0 74 17 14 78 73 1 6 4 1 2 27 121 131 137 148 154 66 43a 3 8 14 33 35 16 7 54 9 11 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 2 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 45 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 67 70 8 8 2 11 98 93 100 104 108 114 10 9 115 136 1 3 8 64 5 2a 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 47 35 40a 54 56 42 46 48 53 2 51a 56 HsNr.17a 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 143 156a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 42 42b 25 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 5 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 49 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 10a 2 81 98a 91 106 116 118 125 135 1 44 151 5a 7 62a 2 10 60 37 1 36b 44a 25a 36 28b 28d 21 44 2c 10a 18 59 26 96 55 3a 7 11 34 17 19 15 10 20 19a 80a 31 25a 53 25 6 4 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 12a 6 12 76 18 19 75 15 94 96 8 26 6 2 97 113 119 34 123 129 145 156 41 2b 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a HsNr.2 132 35 14 111 74 21 D D D D D D D D D D D D D D - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - D - - - - D Fischreiherstraße Neufeldstraße Kirchbühlstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Pfalzbahnstraße Elsässer Platz Neufeldstraße Untere Straße Saarlandstraße Neufeldstraße Untere Straße Lothringer Straße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Elsässer Straße Lauterburger Straße Litzelaustraße Litzelaustraße Östliche Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße 40098 40078 40080 40653 40138 4 0124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 30450/4 30450/6 401 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40657 401 2 7/1 40067 40099 40656 42425 40102 40139 4009 7 40096 40079 400 81 40085 400 45 4 0 044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31040/4 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40654 30816 40004/1 34140/9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40665 40662 4 01 4 0 42576 30114/6 Schu chu ch W irt S ch u Sch u B urga u Litzela u B urga u Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40012 40643 40662/1 40129 40101 4 0068 400 8 2 40116 40069 40073 40043 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 7845 /1 30565 40004 K 9651 HsN r .15 HsNr.5 HsNr.3 33 2525 55 HsNr.5a HsNr.17 16 29a 77 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 31 53 HHsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 17a 2727 HsNr.7 9 29 6 HsNr.9a 31159/5 /4 40150/1 33 3333 55 2525 66 00 4040 4b b 4b4b 33 66 1616 6a6a 11 55 1515 4 3434 44141 2b2b HsNr. 2 HsNr.2 e MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: STÄDTEBAU UND VERSORGUNG MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: STÄDTEBAU UND VERSORGUNG N Eingangssituation zum alten Ortskern von Alt-Knielinlingen mit Aufwertungsbedarf Leerstehendes / teilweise leerstehendes Wohn- oder Geschäftsgebäude Abgrenzung Untersuchungsgebiet Gebäude ohne / mit leichten Mängeln in der Bausubstanz Ortsbildstörendes Gebäude (aufgrund Kubatur, Größe o. ä.) Räumliche Zäsur durch Rheinbrückenstraße, Bahntrasse als Barriere zwischen Siedlung und Landschaft Gebäude mit mittleren / erheblichen Mängeln in der Bausubstanz - Hoch verdichteter Bereich mit funktionalen Defiziten, fehlende Wohn- und Aufenthaltsqualität, Belichtung, Besonnung Fehlende Raumkante D Kulturdenkmal nach DSchG Unzureichende städtebauliche Qualität zentraler Plätze, Verlust der Quartiersmitte, eingeschränkte Aufenthaltsfunktion, Fehlende Außenflächen für Gastronomie und Handelsnutzung, Defizite in der Nutzung der Erdgeschosszone Gestalterische und funktionale Defizite öffentlicher Räume mit mangelhafter Aufenthaltsqualität Historische Gasse / Wegeverbindung mit Gestaltungsdefiziten Mangelnde Integration soziokultureller Gemeinschaftseinrichtungen (Gestaltungsdefizite im Umfeld, Bausubstanzmängel) VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 08 I Missstände und Mängel: Städtebau und Versorgung Stand Dezember 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 STÄDTEBAULICHE UND FUNKTIONALE MISSSTÄNDE UND MÄNGEL 050100150200250 m050100150200250 m K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40080 40653 30132 30052/1 30306/1 30304 30306 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 4 0124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40024 40606 30219 40597 40598 30222 30165 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30062/1 30239 30192 30237 30063 40666 40660 30196 30135 40658 30204 30094 30056 30122 30055/2 30048 30313 30332 30285 30319 30337 30287/1 30288 30360 30359/2 30292 30343 30336 30346/1 30303 30369 30254/1 30348/1 30376 30399/1 30399/2 30402 30385/2 38999 39005 40004 31097/1 31159/3 30083 30046 30044/5 3027530104 30044/6 30406/6 43338/1 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 30244 30309 40032 40027 40025 40608 40595 30228/2 40641 30230/1 30157 30187/1 30149 30237/1 40631 40630 30198 30065 30067 30138/1 30068/1 30197 30134 40657 30020 30093 30014 30021 30028 30096/1 30052/2 30119 30048/1 30027 30315 40008/2 30318 30283 30335/1 30321 30361/3 30359 30296 30364/1 30357/1 30367 30252 30369/4 30351/1 30 251/1 30351/3 30400/1 30352 302 47/1 40006 30387/1 31148 31 151 40004/3 31146/19 31145 31144/3 24186/7 39 004 31100/1 31035/1 30406/12 30044/7 30044/11 30276 30076 30036 30112/1 30034 34140/4 30406/11 43338 30270 30265 30642 30642/2 31146/10 30395/4 30013/2 30368/3 42323 401 2 7/1 40067 40099 40146 30212 30325 30310 30158/3 30233/1 30227 36958/2 30175/1 30186 30062 30146/1 30147 30064 40626 30199 30200 30241 30006/1 30005 30009 40656 30203 30058 30057 30030 30032/1 30327 30282 30316/1 30331 40008/3 30361/5 30338 30361/4 30341 40009 30361/1 30291/1 30365 30357 30256 30369/3 30305 30395/3 30351/2 30370 30389/1 31810/24 30120/2 31152/2 30828 30385/1 31152/1 31150 31146/3 31146/8 31146 40004/2 39007 31100/2 39008 31035/2 42425 30047 3004 4/10 30406/9 30033 30114/7 30113 30111 30042/1 30406/5 30267 30406/4 30264 30265/1 7845/1 40102 40139 30243 30246/5 4009 7 40096 30245/2 40079 400 81 40085 400 45 4 0 044 30308 30312 40028 40609 30220/1 40596 30227/1 30160 30164 30231 40642 40600 30187 40628 30140 30141 30136 30207 30004/1 30021/2 30011 30020/1 40655 30043 30023 30205 30055/1 30029/1 30024 30053 30029/2 30326 30334 30289 30290 30294 30341/1 30358 30344 30258 30347 30251 30351/7 30400/6 30400/5 30248/2 31810/25 40546 30393/4 40007 24186/4 31810/28 30382/3 31144 30100/21 31810/22 31107/3 39009 31159/5 31159/4 31040/4 30115 30047/1 30044/8 30102 30044/4 30080/1 30037/1 30079 30071 43340 30642/7 30642/5 30565 30642/1 30260/1 30642/3 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 30245/1 30210 40083 40084 30042 40145 30325/2 40507 40640 30226 30158/1 40599 30151/2 30162 40644 40622 30185 30236 30061/1 30150 30148 30172 30173 30021/3 30240 30144 30008 30007 40626/1 30019 30135/1 30068 30004 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Litzelau Acker 40143 40142 40127 30246/8 40134 40095 40076 40150/1 40012 30218 30224 30223 30154 30153 40643 30152 36959/1 30176 30174 30006 40662/1 30137 30201 30010 30012 30011/1 30133 30133/1 30017/3 30281 30277/2 40008/1 30362/1 3 0340 30295 30342/1 30300 30301 30350 30399/4 31146/16 30100/1 31144/2 31146/22 31144/1 31146/14 31146/20 31145/2 39001 3 9002 31103/3 30035/5 30112 30044/3 30112/1 30044/1 30070/1 43339 38942 30263 30261 302 59 31810/8 30393/7 30299/1 30329 30253/1 40129 30188 30189 40101 4 0068 30245/3 400 8 2 30214 30280 30324 30034/1 31145/3 30297/1 30363 30146 30126 30022/1 30307 30016 30393/1 30086 30049 30339 30400/4 30377 30400/3 30390/1 24186/5 31145/4 31145/5 30032/2 30082/3 30378 30246/9 30242 30246/3 40116 40069 40073 40043 30323 40 023 40603 30219/2 30225 40641/1 30155 30061/2 30238/1 30147/1 30238 30001 30066 30217 40659 40633 30002 30127 30092 30003 30017/1 30131 30015 30054 30022/2 30031 30087/1 30051 30032 30026/1 30021/1 30312/1 30333 30335 30317 30362 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1 3 18 39 32 19 28c 26d 38 33 1 16 63a 10 98 11a 3 90 28 86 15a 2a 19 17a 6 30 21a 16 4 76a 49a 4 57 5 7a 9a 11 22 18 20a 15 14a 1 0 74 17 14 1 6 4 1 2 27 121 131 137 148 154 43a 3 8 14 33 35 5 16 7 54 9 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 23 2 2 4 65a 5a 12 26a 1 94 3 11 9 11 18 13 19 22 17 12 10 HsNr.74b 72a 40 41a 47 60 51 54 1 5 6 35a 61 58a 10 63a 39 65 13 9a 66 41 67 70 8 8 2 11 98 93 100 104 108 114 10 9 115 136 1 3 8 64 5 2a 11 7 32 31 50 34 29 3 43 25 23 28e 28 29a 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 42a 31 1 2a 8 4a 3 22 5 57 9 5 6c 30 9 6b 6a 3 24 5 8b 80 78 14 35 40a 54 56 46 48 53 2 51a 56 37a 63 37b 60 64 5 1 43 5 10a 45 6a 2 0 16 21 23 25 101b 122 103 120 143 156a 6a 41a 39 2b 20 18a 38 2 40 28a 30 30a 26b 31 53 HsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 42 37a 4 3 2 1 12 14 3a 61 3 2 8a 21 82 25 18 29 31a 72 HsNr.74a 6 50 39 35a 41b 32 31 3 50 57b 36 37 8a 62a 40 7 24b 16 2 18a 16a 44 80 77 5 88 10a 2 81 98a 91 106 116 118 17a 125 135 1 44 151 5a 7 62a 2 10 60 37 1 36b 44a 25a 36 28b 28d 27 HsNr.7 21 44 2b 10a 18 59 26 96 55 3a 11 15 10 20 19a 80a 25a 25 6 52 47a 34 11a 62 11a 11 20 42a 8b 12a 6 12 18 19 75 15 94 96 8 26 6 2 97 113 119 34 123 129 156 41 2b 68a 29 26 5a 16a 22 46 24 26 34 28f 28a 29 6 HsNr.9a HsNr.2 132 35 14 111 32a 31a 2a 26a 26 6b 42 6a 8 8c 1a 58b 6 12a 2c 32a Gar 4 44 9/1 2 222 8 18 30193 30194 3 6a 5 9 5 7 97 Fischreiherstraße Neufeldstraße Kirchbühlstraße Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Pfalzbahnstraße Elsässer Platz Neufeldstraße Untere Straße Saarlandstraße Neufeldstraße Untere Straße Lothringer Straße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Elsässer Straße Lauterburger Straße Litzelaustraße Litzelaustraße Östliche Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße K 9651 40098 40078 40080 40653 40138 4 0124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40606 40597 40598 30165 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 401 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40608 40595 40641 40631 40630 40657 401 2 7/1 40067 40099 40656 42425 30114/7 7845 /1 40102 40139 4009 7 40096 40079 400 81 40085 400 45 4 0 044 40028 40609 40596 30164 40642 40600 40655 31040/4 30565 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 40083 40084 40640 40599 30162 40644 40622 40654 30816 40004/1 30112 34140/9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40632 40665 40662 4 01 4 0 42576 30114/6 Schu chu ch W irt S ch u Sch u Bipples B urga u Litzela u B urga u Li tze l a u Acker 40143 40142 40127 40134 40095 40076 40150/1 40012 40643 40662/1 40129 40101 4 0068 400 8 2 40116 40069 40073 40043 40 023 40603 40641/1 40659 40633 4 0005 40005/3 3 33 5 25 6 1 HsN r .15 0 40 4b4b HsNr.5 HsNr.3 33 2525 9 3 55 55 HsNr.5a HsNr.17 16 11 7 29a 77 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 6 16 6a 31 53 HHsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 17a 1 2727 HsNr.7 4 34 2b 9 29 6 HsNr.9a HsNr. 2 31159/5 /4 e MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: MOBILITÄT MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: MOBILITÄT N Konflikt zwischen motorisierten / nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden in Kreuzungsbereichen Abgrenzung Untersuchungsgebiet Straßenraum / öffentlicher Raum mit funktionalen Mängeln (Parkdruck, Konflikte, bauliche Mängel) Straße mit hoher Verkehrsbelastung, Bahnlärm Immisssionsbelastung angrenzender Wohnbereiche Belastung durch gebietsfremden Verkehr Verbesserungswürdiger Straßenunterhaltungszustand Hoher Parkdruck im Straßenraum Eingeschränkter Begegnungsverkehr und Rückstaus aufgrund enger Straßenverhältnisse Keine Barrierefreiheit durch zu schmale Gehwege und / oder beidseitiges Gehwegparken Punktuelle Mängel der Radverkehrsführung entlang der Rheinbrückenstraße Richtung Innenstadt und Richtung Wörth Wegeverbindungen mit funktionalen Defiziten (baulicher Zustand, Barrierefreiheit) Schwierige fußläufige Erreichbarkeit durch Trennwirkung der Rheinbrückenstraße Gebäudebestand Fehlende Querungstelle VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 09 I Missstände und Mängel: Mobilität Stand August 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe, Piktogramme: de.freepik.com im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 MÄNGEL UND MISSSTÄNDE IN DER VERKEHRSTECHNISCHEN INFRASTRUKTUR 050100150200250 m050100150200250 m
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K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 K 9651 31045/4 30356 30246/2 40098 40078 40653 30132 30802 30029/3 31146/7 31146/11 40138 4 0124 30246/4 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 30041/2 40029 40024 30219 40597 30222 30232 36958/3 30151/1 30175 30237/2 30171 30236/1 30239 30237 40666 40660 30135 40658 30094 30122 30332 30285 30337 30287/1 30288 30359/2 30292 30343 30346/1 30369 30254/1 30348/1 30399/1 30399/2 30385/2 38999 40004 31097/1 31159/3 30083 30104 30406/6 30262 30450/4 30450/6 40141 40137 40136 30243/1 40032 40027 40025 40595 30228/2 40641 30230/1 30149 30237/1 30138/1 30134 40657 30093 30028 30096/1 30119 30027 40008/2 30335/1 30361/3 30296 30364/1 30357/1 30367 30252 30369/4 30351/1 30 251/1 30351/3 30400/1 30352 302 47/1 40006 30387/1 31148 31 151 31146/19 31145 24186/7 31100/1 31035/1 30406/12 30112/1 30034 30106 34140/4 30406/11 43338 30270 30265 30642 30642/2 31146/10 30368/3 401 2 7/1 40067 40099 30325 30158/3 30233/1 30227 36958/2 30175/1 30146/1 30147 40626 30241 40656 30030 30032/1 30327 30282 30331 40008/3 30338 30341 30361/1 30291/1 30365 30357 30256 30369/3 30395/3 30351/2 30370 30389/1 30120/2 31152/2 30385/1 31152/1 31150 31146/3 31146/8 31146 39007 31100/2 39008 31035/2 30082/1 30406/9 30033 30113 30111 30406/5 30267 30406/4 30264 30265/1 7845/1 40102 40139 30243 30246/5 4009 7 40096 30245/2 40079 400 45 4 0 044 40028 30220/1 40596 30227/1 30160 30231 40642 40628 30140 30141 30136 40655 30023 30029/1 30024 30029/2 30326 30334 30289 30290 30294 30358 30344 30258 30347 30351/7 30400/6 30400/5 30248/2 40546 30393/4 40007 30382/3 31810/22 31107/3 390 0 9 30115 30102 30080/1 30079 30071 43340 30642/7 30642/5 30642/1 30260/1 30642/3 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 30245/1 40145 40507 40640 30226 30158/1 30151/2 40644 30236 30150 30148 30172 30173 30021/3 30240 30144 40626/1 30135/1 30129 40654 30091 30022 30085 30035 30097 30118 30287 30286 30293 30342 30297 30366 30368/1 30355 30368/2 30254 30347/2 30353 30348 30249 30247 30395 30393/5 30393/2 30385/3 31152/3 31146/2 31146/17 31146/18 31146/21 40004/1 31089/1 31087/1 30041/1 30105 30406/15 30272/1 30075 30107 30107/1 30073 30266/1 34140/9 30642/6 30642/4 30259/1 30450/5 4012 8 40087 30246/6 40072 40075 40086 40047 40022/1 40042 40031 40030 40026 40506 30230 40645 30228 30229 30235/1 40665 40662 30128 30122/1 30095 30089 30090 30027/3 30086/1 30025 30084 30026/2 30330 40140 30361/2 30359/1 30364 30299 30345 30346/4 3 0347/1 30354 30395/2 30120 30120/1 30393/6 30388/1 30403 30382/2 30382/1 31147 31149 24186 31107/2 31107/1 39 006 31102/1 39007/1 31039/1 31159/15 42576 30114 30425 30273 30077 30271 30406/10 30072 30406/13 30267/1 30406/1 30258/3 30369/2 Gar Gar Gar Gar Scheu Whs Gar Schu Gdehs Whs Schu Schu Ga r Bt rg Schu Gar Gar Ghs Schu Btrg Schu Gar Whs Schu Gar Gar Schu Schu Gar Sch u Gar Whs Whs Whs W hs Gar Gar Whs Whs Whs WBtrg Tgar Whs Whs Whs Gar Schu Scheu Schu Schu Whs Schu Whs Whs Sche u G a r Whs Whs Sch u WGhs WGhs WGhs WGhs Whs Schu Whs Schu G a r Whs Wh 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40 023 30219/2 30225 40641/1 30238/1 30147/1 30238 30001 40659 30002 30127 30092 30131 30022/2 30031 30087/1 30032 30026/1 30333 30335 30362 30291/2 30343/1 30298 30257 30348/2 30250 30351 30248/1 30399/3 30247/2 30392/1 30403/1 39000 31145/1 40005 31106/1 31106/2 3 9 01 0 31038/1 31043/4 40005/3 30406/14 30406 30082/2 30037 30080 30406/8 30110/3 30074 30268 30272 30269 30070 30406/2 30143 107 2b 8 5 33a 27a 41 45a 55 4a 110 2 141 4 88 58 24a 68 5 2 4a 38 28a 9a 25 4 9 32 6 6 1 26c HsN r .15 2a 8a 4 19 12 2 27a HsNr.74c 35a 53a 60a 3 7 16 18 6b 7 1 0 102 1 105 140 1 33 139 149 153 4b 1a 58 28 30b HsNr.5 HsNr.3 36 2 20 30a 17 23 21 7a 58 33 52 9 15 68a 8a 73a 3 10 7 130 1 27 14 2 150 147 152 23 7 9b 112 92 3 17a 112a 31b 6 59b 9 8 146 5 10 134 9 32 28c 26d 38 1 16 63a 98 11a 90 21a 16 4 76a 49a 5 7a 9a 11 20a 10 14a 1 0 14 78 73 1 6 4 1 2 121 131 137 148 154 66 3 8 7 11 5 HsNr.5a HsNr.17 16 36a 2 4 65a 5a 26a 94 11 2 HsNr.74b 72a 45 60 51 54 1 35a 61 58a 10 63a 39 66 41 8 2 11 98 100 104 108 10 9 115 136 1 3 8 3 43 28e 7 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 1 2a 8b 80 78 56 51a 56 37a 63 37b 64 1 43 5 10a 45 6a 2 0 122 120 143 156a 6a 18a 2 28a 30a 26b HsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a 4 3 12 14 3a 3 8a 21 29 31a HsNr.74a 32 3 57b 36 37 8a 62a 40 24b 16 18a 16a 44 5 10a 2 98a 106 116 118 125 135 1 44 151 5a 7 44a 28b 28d HsNr.7 44 2b 10a 18 96 55 34 15 10 19a 80a 25a 25 4 47a 34 11a 62 11a 42a 12a 12 8 6 2 119 123 129 145 156 68a 26 16a 28f 28a HsNr.9a HsNr.2 132 35 14 26 6b 42 6a 8c 1a 58b 12a 2c 3181 181181 1 0 2929 /3 Fischreiherstraße Neufeldstraße Kirchbühlstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Pfalzbahnstraße Elsässer Platz Neufeldstraße Untere Straße Saarlandstraße Neufeldstraße Untere Straße Lothringer Straße Östliche Rheinbergstraße Östliche Rheinbrückenstraße Rheinbergstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Westl.Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Rheinbrückenstraße Dreikönigstraße Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Elsässer Straße Lauterburger Straße Litzelaustraße Litzelaustraße Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße 40098 40078 40653 40138 4 0124 40070 400 7 4 40077 40 048 40046 40029 40024 40597 40666 40660 40658 40004 30450/4 30450/6 401 4 1 40137 40136 40032 40027 40025 40595 40641 40657 401 2 7/1 40067 40099 40656 7845/ 1 40102 40139 4009 7 40096 40079 400 45 4 0 044 40028 40596 40642 40655 30450/13 40135 40123 40134/1 40060 40094 40071 40640 40644 40654 40004/1 34140/9 30450/5 4012 8 40087 00 40072 40075 40086 40047 4 0022 / 1 40042 40031 40030 40026 40645 40665 40662 401 4 0 42576 Schu ch W irt S ch u Sch u L itz e l au Li tze l a u 40127 40134 40095 40076 40150/1 40012 40643 40662/1 40129 40101 4 0068 40069 40073 40043 40 023 40641/1 40659 4 0005 40005/3 /9 5 25 6 1 HsN r .15 4b4b HsNr.5 HsNr.3 33 55 HsNr.5a HsNr.17 16 77 HsNr.7 HsNr.9 HsNr.13 HsNr.1 1 HsNr.9 6a HHsNr.21 H sNr.19 HsN r. 7a HsNr.7 HsNr.9a HsNr. 2 - - - Whs E - - - MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: FREIRAUM UND KLIMA MISSSTÄNDE UND MÄNGEL: FREIRAUM UND KLIMA N Stark versiegelte Privatbereiche mit geringem oder keinem Grün- und Freiraumanteil (Defizit Belichtung, Belüftung) Bestandsbaum (Ergänzung durch Luftbildanalyse) Städtische Grün- und Freifläche (Spiel- /Grünanlage, verkehrsbegleitendes Grün) Mindergenutzte Grünfläche Ehemaliges Areal des TV Knielingen E - Bestandsbaum (Kartierung Gartenbauamt Karlsruhe) Grünfläche mit Gestaltungsdefiziten - Defizit klimaoptimierte Gestaltung (hoher Versiegelungsgrad) Fehlende Begrünung im Straßenraum (Beschattung, Filterwirkung, Hitzeschutz) Fehlende Grün- und Freiflächen als wohnungsnaher Erholungsraum im Untersuchungsgebiet Defizit in der Erreichbarkeit angrenzender Grün- und Freiräume Klimatische Belastungsfaktoren durch Industrie und Verkehr Bereich mit Bedarf an energetischer Gebäudesanierung Abgrenzung Untersuchungsgebiet Gebäudebestand VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 10 I Missstände und Mängel: Freiraum und Klima Stand September 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe, Piktogramme: de.freepik.com im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 FREIRAUMPLANERISCHE UND KLIMATISCHE MISSSTÄNDE 050100150200250 m050100150200250 m 10 Bipples Litzelaustraße Burgau Saarlandstraße Heckerstraße Burgau Litzelau Burgau Litzelau Elsässer Straße Acker 10 7 2b 27a 35 35 5a 4 110 2 141 38 25 20a 9 20 27 30 2a 8a 1 63 3 7 16 1 8 7 1 0 1 105 140 133 139 14 9 15 3 35 65 21 33 9 7 130 1 27 142 1 50 147 152 23 11 2 17a 112a 31b 6 4 9 1 46 1 34 1 63a 98 21 a 25 16 9a 11 HsNr.42 10 17 1 4 27 121 131 137 148 15 4 2 4 65a 5a 94 35a 39 41 8 11 104 108 114 109 115 136 138 43 2a 37a 37b 1 43 5 45 20 122 103 1 20 143 156a 4 3 36 37 8a 40 2 44 5 98 a 106 116 11 8 1 25 1 3 5 144 15 1 44 2c 10a 96 25 34 11a 42a 6 1 2 1 8 6 113 11 9 123 12 9 145 156 1 3 2 111 E 10 Bipples B urga u Heckerstraße B urga u Litzela u B urga u Li tze l a u Acker 35 25 25 050100150200250 m M.i.O. 1:1.500 NEUORDNUNGSKONZEPT NEUORDNUNGSKONZEPT N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 11 I Neuordnungskonzept Stand Dezember 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 ENTWICKLUNGSZIELE Aufwertung des Gassensystems als Fuß- und Radwegeverbindungen Energetische Gebäudeerneuerung E Verbesserung des Stadtklimas und Aktivierung der Naturkreisläufe durch Hofentsieglungen und Dachbegrünungen, Durchgrünung von Straßenräumen Reduzierung von Lärm und Abgasen durch Umgestaltung der Rheinbrückenstraße und der Quartiersstraßen (Temporeduzierung) Ökologische Erneuerung Erhalt und Aufwertung der vorhandenen Grün- und Freiräume (Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten) Aufwertung der Stadtteileingänge Umgestaltung der Rheinbrückenstraße Aufwertung der zentralen Plätze Sicherung und Erhalt denkmalpflegerisch wertvoller Bausubstanz Funktionale und attraktive Umgestaltung der Straßenräume Wohnumfeldverträgliche Gestaltung des ruhenden Verkehrs Ortsbildgerechte, energetische und altersgerechte Gebäudesanierung Erhalt, Aufwertung und Weiterentwicklung des Gebäude- und Wohnungsbestands Profilierung der kommunalen Identität Schaffung von Wohnraum durch Neuordnung und Nachverdichtung Abgrenzung Untersuchungsgebiet Inszenierung Hochhaus am Elsässer Platz als Identifikationsort Verbesserung des Wohnumfelds Aktivierung des zentralen Versorgungsbereichs Sicherung und Aufwertung des Nahversorgungszentrums Aktivierung gewerblicher Leerstände (alternativ auch durch kulturelle Nutzung) Stärkung des soziokulturellen Zentrums Umbau Begegnungsstätte des Bürgervereins Stärkung der räumlichen und funktionalen Quartiersverbindungen Entwicklung "grüner Oasen" und Treffpunkte an der Alb und in den Quartieren . . . % . % . % % % % . +V1UE E D D D D D D D D D D D D D D F D G D D D D F E +V1UD +V1U + V1 U D D D D D D D +V1UF D D D E E E D D D D E D D F D +V1U +V1U +V 1 U F D D D +V 1UD D D D D E D D D E D D E D E D D D D D F G D D D +V1U D D D D D D D D D E D D +V1U D D D E D D D +V1U D D D E E D D D D D D E +V1UD +V1 U D D D D +V1UE D D D D D D D D E +V1U D H D +V1U +V1U +V1U +V1U +V1U D D D D F E D E D D +V1UD D E D D F E D E D E D E D D E D E + V1U D +V1U +V1U +V1 U +V1U D E D D D D +V1UD D E D D E D D D D D D D E D D D E G D D E E +V1U F D D D D D D D D D E D D E D D D D I D D D D D +V1U +V1U D D D +V1U D D E D .. %% . %% %% %% % % D D D D D D D E +V1UD +V1U + V1 U D D E E D D D F D +V1U +V1U +V1U F D D E D D D D D D D +V1U D D E D D +V1U D D D E E D D D D D D E +V1UD +V1 U D D E +V1U U D +V1U +V1U +V1U +V1U +V1U D F E E D E + V1U D +V1U+V1 +V1U +V1 +V1 U +V1U D D D D D E E +V1U D E E D D D D D D D +V1U +V1U D D D +V1U D . . . . D D D E D E E E D D D Alb 1HXIHOGVWUD¡H .LUFKE¾KOVWUD¡H 6DDUODQGVWUD¡H 8QWHUH 6WUD¡H 6DDUODQGVWUD¡H 8QWHUH 6WUD¡H 5KHLQEHUJVWUD¡H 6DDUODQGVWUD¡H (JJHQVWHLQHU 6WUD¡H 'UHLN ̧QLJVWUD¡H 'UHLN ̧QLJVWUD¡H %HVROGJDVVH 050100150200250 m M.i.O. 1:1.500 MASSNAHMENKONZEPT MASSNAHMENKONZEPT N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 12 I Maßnahmenkonzept Stand Dezember 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 MASSNAHMEN Erschließung- und Gestaltungsmaßnahmen Umgestaltung des öffentlichen Raums (Straße, Weg, Platzfläche) Einfache private Gebäudeerneuerung Durchgreifende private Gebäudeerneuerung Ordnungsmaßnahme (Gebäudeabbruch) Grundstücks- und gebäudebezogene Maßnahmen Umbau Begegnungsstätte des Bürgervereins zu einem Schülerhort Aufwertung denkmalgeschützter Kinder- und Jugendtreff Abgrenzungsvorschlag Sanierungsgebiet Ortskern: 27,7 ha Abgrenzungsvorschlag Sanierungsgebiet Gegenüber Abgrenzung des Untersuchungsgebiets herausfallende Teilfläche: 15,9 ha Abbruch Feuerwehrgebäude / Neuordnung Kulturdenkmal gemäß § 2 / § 28 DSchG, erhaltenswertes Gebäude Nachrichtliche Übernahme
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Extrahierter Text
K 9651 10 Fischreiherstraße Neufeldstraße Kirchbühlstraße Bipples Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Elsässer Platz Untere Straße Burgau Saarlandstraße Neufeldstraße Untere Straße Lothringer Straße Rheinbergstraße Saarlandstraße Heckerstraße Eggensteiner Straße Dreikönigstraße Burgau Goldwäschergasse Besoldgasse Neufeldstraße Litzelau Dreikönigstraße Burgau Rheinbergstraße Neufeldstraße Besoldgasse Litzelau Elsässer Straße Lauterburger Straße Acker Litzelaustraße Litzelaustraße Rheinbrückenstraße 10 10 K 9651 B HeckerstraßeHeckerstraße B urga u Li tze l a u Li tze l a u B urga u Burga u Bipples Acker Litz Rheinbrückenstraße brückenstraße Litzelaustraße aß tr 050100150200250 m M.i.O. 1:1.500 VORSCHLAG ABGRENZUNG SANIERUNGSGEBIET VORSCHLAG ABGRENZUNG SANIERUNGSGEBIET N VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ALT-KNIELINGEN Vorbereitende Untersuchungen Alt-Knielingen Plan 13 I Vorschlag Abgrenzung Sanierungsgebiet Stand Dezember 2016Quelle Plangrundlage: Liegenschaftsamt der Stadt Karlsruhe im Auftrag der Stadt Karlsruhe Bearbeitung: werk-plan Kaiserslautern Architekten Stadtplaner Ingenieure M. 1:1.500 Sanierungsgebiet Ortskern Vorschlag Abgrenzung Sanierungsgebiet Ortskern: ca. 27,7 ha Abgrenzung Untersuchungsgebiet der vorbereitenden Untersuchungen: 43,6 ha Gegenüber Abgrenzung des Untersuchungsgebiets herausfallende Teilfläche: 15,9 ha
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Endbericht Stand Dezember 2016 ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Stadt Karlsruhe Stadtplanungsamt 2 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN STADTPLANUNGSAMT | 3 INHALT Inhalt .................................................................................................................................... 3 Einführung ............................................................................................................................ 5 Anlass und Ziel der Vorbereitenden Untersuchungen ................................................................................................................... 5 Gliederung und Ablauf der vorbereitenden Untersuchungen ........................................................................................................ 5 Das Untersuchungsgebiet ...................................................................................................... 7 Lage im Stadtgefüge ................................................................................................................................................................... 7 Abgrenzung des Untersuchungsgebiets ....................................................................................................................................... 7 Historische SiedlungsEntwicklung ............................................................................................................................................... 8 Planerische Rahmenbedingungen ........................................................................................ 11 Vorgaben der übergeordneten Planungen ................................................................................................................................. 11 Landes- und Regionalplanung .................................................................................................................................................................... 11 Bauleitplanung .......................................................................................................................................................................................... 11 Sonstige Fachplanungen (Schutzgebiete) .................................................................................................................................................... 12 Altlasten .................................................................................................................................................................................................... 12 Informelle Planungen und Entwicklungsziele der Stadt Karlsruhe ............................................................................................... 12 Integriertes Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK) ..................................................................................................................... 12 Räumliches Leitbild Karlsruhe 2016 ............................................................................................................................................................ 12 Verkehrsentwicklungsplan (VEP) ................................................................................................................................................................ 12 Lärmaktionsplan (LAP) ............................................................................................................................................................................... 13 Grobanalyse Alt-Knielingen 2014 ............................................................................................................................................................... 13 Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030 (STEK) .............................................................................................................. 13 Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse ............................................................................. 15 Statistische Basisdaten ............................................................................................................................................................. 15 Demografische Bevölkerungsdaten ............................................................................................................................................................. 15 Wohnungswirtschaftliche Situation ............................................................................................................................................................ 16 Ortsbild und Baustruktur........................................................................................................................................................... 17 Denkmalpflegerische Interessen ................................................................................................................................................ 22 Kulturdenkmäler ........................................................................................................................................................................................ 22 Erhaltenswerte Gebäude ............................................................................................................................................................................ 24 Archäologische Denkmalpflege .................................................................................................................................................................. 26 Gebäudezustand ...................................................................................................................................................................... 28 Versorgung und soziale Infrastruktur ......................................................................................................................................... 32 Beschaffenheit öffentlicher und privater Grün- und Freiräume .................................................................................................... 35 Stadtklima und Klimaschutz ...................................................................................................................................................... 36 Mobilität und ErschlieSSung...................................................................................................................................................... 38 Überörtliche Verkehrsanbindung ................................................................................................................................................................ 38 Motorisierter Individualverkehr ................................................................................................................................................................... 38 4 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Bewertung wichtiger StraSSen im Untersuchungsgebiet .............................................................................................................................. 39 Ruhender Verkehr ...................................................................................................................................................................................... 42 Öffentlicher Verkehr ................................................................................................................................................................................... 42 Radverkehr ................................................................................................................................................................................................ 43 FuSsverkehr ............................................................................................................................................................................................... 43 Ergebnisse aus der Bürger- und Trägerbeteiligung ..................................................................................................................... 46 Auszug aus der Bürgerumfrage 2015 zum Stadtteilentwicklungskonzept .................................................................................................... 46 Ergebnisse aus der Befragung der von der Sanierung Betroffenen ............................................................................................................... 47 Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange .......................................................................................................................... 50 Analyse der städtebaulichen Missstände und Stärken ................................................................................................................ 51 Städtebauliche und funktionale Missstände und Mängel ............................................................................................................................. 51 Mängel in der verkehrstechnischen Infrastruktur ......................................................................................................................................... 53 Freiraumplanerische und klimabedingte Missstände und Mängel ................................................................................................................ 55 Stärken im Untersuchungsgebiet ................................................................................................................................................................ 55 Ziele der Sanierung – Neuordnungskonzept ......................................................................... 57 Profilierung der kommunalen Identität ....................................................................................................................................................... 57 Aktivierung des zentralen Versorgungsbereichs .......................................................................................................................................... 57 Erhalt, Aufwertung und Weiterentwicklung des Gebäude- und Wohnungsbestands ..................................................................................... 57 Verbesserung des Wohnumfelds ................................................................................................................................................................ 58 Ökologische Erneuerung ............................................................................................................................................................................ 58 Massnahmenkonzept .......................................................................................................... 60 Darstellung der MaSSnahmen ................................................................................................................................................... 60 Erschliessungs- und Gestaltungsmassnahmen ............................................................................................................................................ 60 Grundstücks- und gebäudebezogene Massnahmen .................................................................................................................................... 60 Weitere vorbereitende und begleitende Massnahmen ................................................................................................................................. 60 Kosten- und Finanzierungsübersicht .......................................................................................................................................... 63 Sanierungsgebiet Ortskern ......................................................................................................................................................................... 63 Vorschlag zur Abgrenzung des Sanierungsgebiets ................................................................ 64 Sanierungsverfahren und rechtliche Instrumentarien ............................................................. 65 Das „klassische“ oder „umfassende“ Verfahren ....................................................................................................................... 65 Das „vereinfachte“ Verfahren ................................................................................................................................................... 65 Genehmigungspflichtige Vorhaben gemäSS § 144 BauGB ......................................................................................................... 66 Vorkaufsrecht der Gemeinde ..................................................................................................................................................... 66 Begründung zur Wahl des Sanierungsverfahrens .................................................................. 67 Hinweise zum Sozialplan ..................................................................................................... 68 Trägerbeteiligung Sanierungsgebiet „Alt-Knielingen“ ........................................................... 69 ANLAGEN ........................................................................................................................... 73 STADTPLANUNGSAMT | 5 EINFÜHRUNG ANLASS UND ZIEL DER VORBEREITENDEN UNTERSUCHUNGEN Anlass für die vorbereitenden Untersuchungen sind die deutlich erkennbaren und teilweise erheblichen städtebaulichen und funktio- nalen Missstände in Alt-Knielingen. Der alte Ortskern ist einerseits durch erhebliche Verkehrsprobleme belastet und andererseits durch Funktionsverluste, geringe Attraktivität des öffentlichen Raums und durch Modernisierungsbedarf gekennzeichnet. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. Januar 2016 den Beschluss zur Einleitung der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 Baugesetzbuch (BauGB) für den Bereich „Alt-Knielingen“ gefasst. Daraufhin wurde das Planungs- und Ingenieurbüro werk- plan aus Kaiserslautern im April 2016 beauftragt, die erforderlichen vorbereitenden Untersuchungen durchzuführen. Die Durchfüh- rung vorbereitender Untersuchungen soll dazu dienen, hinreichende Beurteilungsgrundlagen für die Festlegungsvoraussetzung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme zu ermitteln. Ziel ist, die noch vorhandenen Potenziale Alt-Knielingens weiter auszubauen sowie die Wohn- und Lebensbedingungen an heutige moderne Standards anzupassen und gleichzeitig den alten Ortskern nachhaltig zu stabilisieren. Weiterhin gilt es zu prüfen: ob und wie eine städtebauliche Erneuerung unter Anwendung des besonderen Städtebaurechts durchgeführt werden kann, ob die Voraussetzungen für die förmliche Festlegung als Sanierungsgebiet bestehen, in welchen Grenzen diese erfolgen und mit welchem Verfahren diese durchgeführt werden kann, welche ungefähren Kosten zu erwarten sind, wie die Kosten finanziert werden können und wie die Mitwirkungsbereitschaft der von der Sanierung Betroffenen einzuschätzen ist. Zur Beurteilung der Notwendigkeit der Sanierung und zur Festlegung eines förmlichen Sanierungsgebiets werden nach den Vor- schriften des BauGB sogenannte „städtebauliche Missstände“ herangezogen. Gemäß § 136 Abs. 2 Nr. 1 liegen städtebauliche Missstände vor, wenn ein Gebiet nach seiner vorhandenen Bebauung oder nach seiner sonstigen Beschaffenheit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse der im Gebiet lebenden und arbeitenden Menschen, auch unter Berücksichtigung der Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung, nicht entspricht. Nach § 136 Abs. 2 Nr. 2 liegt ein städtebaulicher Missstand vor, wenn das Gebiet in der Erfüllung der Aufgaben erheblich beein- trächtigt ist, die ihm nach seiner Lage und Funktion obliegen. GLIEDERUNG UND ABLAUF DER VORBEREITENDEN UNTERSUCHUNGEN Nach der Einführung (Kapitel 1) wird in einem ersten Schritt die Lage Alt-Knielingens im Stadtgefüge beschrieben, anschließend das Untersuchungsgebiet genau abgegrenzt. Die Beschreibung der historischen Entwicklung Knielingens ist für die Entwicklungspotenzi- ale des Untersuchungsgebiets und das spätere Maßnahmenkonzept von Bedeutung (Kapitel 2). In Kapitel 3 werden die maßgebli- chen rahmensetzenden formellen Planungen wie der Flächennutzungsplan (FNP), Bebauungspläne und Fachplanungen, sowie in- formelle Entwicklungsziele der Stadt wie das Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 (ISEK), das Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030 (STEK) oder der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) für Alt-Knielingen erläutert. Eine Darstellung der Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen mit einer detaillierten Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse folgt in Kapitel 4. Die Sachdaten werden im Rahmen von Ortsbegehungen und durch die Auswertung statistischer Daten der Stadt Karlsruhe erhoben. Zur Dokumentation von gebäudebezogenen Kriterien (Bausubstanz, Nutzung, Gestaltung, Leerstände) wurde ein speziell ausgefer- tigter Erhebungsbogen verwendet und zusätzlich eine umfangreiche Fotodokumentation erstellt. Neben den gebäudebezogenen Bestandsaufnahmen werden auch flächenhafte Aussagen zu den Themenbereichen Infrastruktur, öffentliche Flächen, Konfliktberei- che, Denkmalschutz und Eigentümerverhältnisse getroffen und in Plänen veranschaulicht. 6 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Aus den aufgenommenen Bestandsdaten werden städtebauliche Missstände und Mängel sowie Potenziale abgeleitet und visualisiert dargestellt. Aus diesen wird ein Neuordnungskonzept mit anschließendem Maßnahmenplan erstellt, das sich nach inhaltlichen Ab- schnitten entsprechend der Bestandsanalyse untergliedert. Neben der städtebaulichen Bestandsanalyse durch das zuständige Planungsbüro, hat die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagen- tur (KEK) im Auftrag des Stadtplanungsamts Karlsruhe eine persönliche sowie schriftliche Befragung der Gebäude- und Wohnungs- eigentümer im Untersuchungsgebiet durchgeführt, mit dem Ziel den Energiebedarf und das Sanierungspotenzial der Wohnungsbe- stände zu erfassen. In einem separaten Schritt wurden die Träger der öffentlichen Belange beteiligt. Die Hinweise und Anregungen wurden im Rahmen der Bestandsanalyse berücksichtigt und fließen teils in das Neuordnungs- und Maßnahmenkonzept ein bezie- hungsweise werden im weiteren Verfahren berücksichtigt. Die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen liefern die notwendigen Beurteilungsgrundlagen zur Begründung der Sanie- rungsnotwendigkeit, dienen der Festlegung der Ausdehnung des späteren Sanierungsgebiets und der Auswahl der Verfahrensform. Die Phasen der vorbereitenden Untersuchungen sind in der nachfolgenden Grafik dargestellt: Abbildung 1: Überblick über den Ablauf der vorbereitenden Untersuchungen; werk-plan 2016 STADTPLANUNGSAMT | 7 DAS UNTERSUCHUNGSGEBIET LAGE IM STADTGEFÜGE Abbildung 2: Lage des Untersuchungsgebiets im Stadtgefüge; Quelle: schwarzplan.eu Der Stadtteil Karlsruhe-Knielingen liegt im Nordwesten des Karlsruher Stadtbezirks in etwa sechs Kilometer Entfernung zum Karlsru- her Zentrum. Knielingen ist mit circa 2.000 Hektar (ha) Fläche nach Durlach der zweitgrößte Stadtteil. Dies entspricht 11,9 Prozent der Stadtfläche. Untergliedert wird Knielingen in die beiden Stadtviertel Alt-Knielingen mit einer Größe von 631 ha und Neu- Knielingen mit 1.433 ha Fläche. Der Stadtteil erstreckt sich vom Westen in unmittelbarer Nähe zum Rhein bis zur Bahntrasse zwischen Mühlburg und Neureut im Osten. Im Süden grenzt Knielingen an den Rheinhafen und im Norden an die Ölraffinerie mit Ölhafen sowie die Kläranlage. Im Ge- biet von Knielingen befindet sich die einzige Rheinbrücke, die die Stadt Karlsruhe und das Bundesland Rheinland-Pfalz miteinander verbindet. Die an Knielingen angrenzende Südtangente (B 10) ist eine der wichtigsten Zubringer- und Umgehungsstraßen Karlsru- hes. ABGRENZUNG DES UNTERSUCHUNGSGEBIETS Das Untersuchungsgebiet der vorbereitenden Untersuchungen umfasst ein Gebiet des Stadtviertels Alt-Knielingen mit einer Größe von etwa 43,6 ha. Es umgibt den gesamten Bereich des historisch gewachsenen Ortskern Knielingens, in dem städtebauliche Miss- stände bereits offensichtlich sind oder vermutet werden. Der südliche Abschnitt der Saarlandstraße ist nicht komplett in das Untersu- chungsgebiet eingebunden. Ebenso wenig die großflächigen Naturschutzareale im Süden, die jenseits der Bahntrasse liegen. Das Gebiet wird im Nord-Osten durch die Rheinbrückenstraße begrenzt, wobei diese noch selbst im Gebiet liegt. Im nördlichen Teil kreuzt ebenfalls die Rheinbergstraße, die sich zum großen Teil im Untersuchungsgebiet befindet. Im Süd-Westen wird das Gebiet durch den Verlauf der „Alb“ eingegrenzt sowie die anschließende Bahnlinie. Der Untersuchungsbereich endet hinter dem Bahnhofs- gebäude in der Pfalzbahnstraße. Hinter der Alb verläuft ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet auf der gesamten Länge des Unter- suchungsbereichs. Die gänzlich durch das Areal verlaufende Saarlandstraße wird auf Höhe des Knielinger Bahnhofs von der Gebiets- grenze abgeschnitten. Die Kleingartenfläche „Litzelau“ ist im Gegensatz zum ehemaligen Areal des Turnvereins Knielingen nicht Teil des Untersuchungsgebiets. 8 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Die Bebauung der Straßen und Gassen: Besoldgasse, Dreikönigsstraße, Elsässer Straße, Fischreiherstraße, Goldwäschergasse, Kirch- bühlstraße, Lauterburger Straße, Litzelaustraße, Lothringer Straße, Neufeldstraße, Pfalzbahnstraße, Untere Straße, Westliche Rhein- brückenstraße sowie Teilbebauungen der Eggensteiner Straße, der Rheinbergstraße und der Saarlandstraße liegen im Gebiet. Die folgende Plandarstellung zeigt die genaue Abgrenzung des Untersuchungsgebiets der vorbereitenden Untersuchungen. Abbildung 3: Plan 01 | Abgrenzung des Untersuchungsgebiets der vorbereitenden Untersuchungen; werk-plan 2016 Als Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen soll ein Bereich als förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet ausgewiesen werden, sodass sich die Sanierung gemäß § 142 BauGB zweckmäßig durchführen lässt. HISTORISCHE SIEDLUNGSENTWICKLUNG (Quelle: Manfred Koch, Karlsruher Chronik. Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Band 14, Karlsruhe 1992) Der erste urkundliche Nachweis des Ortsnamens Knielingens ist aus karolingischer Zeit im Codex des Klosters Lorsch aus dem Jahr 786 zu finden. „Cnutlinga“ deutet hier auf eine Niederlassung von Angehörigen der Sippe des Cnutilo hin. Die Menschen lebten im 14. und 15. Jahrhundert von Fischerei und Ackerbau. 1675 wurde in Knielingen auf markgräflichen Befehl die Goldwäscherei aufgenommen. Um 1720 gab es etwa zehn Goldwäscher in Knielingen. Mitte des 18. Jahrhunderts begann der Niedergang der Goldwäscherei. Zwei frühe Darstellungen aus dem 16. Jahrhundert zeigen Knielingen als ein Straßendorf, entlang der heutigen Saarlandstraße, welches sich längs der Alb zieht. Die im Jahr 1480 erbaute Knielinger Kirche als Wehrkirche, die zum Schutz der Bevölkerung errich- STADTPLANUNGSAMT | 9 tet wurde, ist heute das älteste noch existierende Gebäude in der Gemarkung Karlsruhe. Das Langhaus der Kirche wurde 1858-60 im neugotischen Stil neu errichtet. Wohl im frühen 18. Jahrhundert wurde die „Untere Gass“ (Untere Straße) als erste Erweiterung, insbesondere für die ärmere Bevölkerungsschicht, angelegt. Eine zweite Dorferweiterung ist im weiteren 18. Jahrhundert entlang des sogenannten Viehtriebs, der heutigen Rheinbergstraße, entstanden. Mit der Neufeldstraße kam die Bautätigkeit im alten Ortskern im frühen 19. Jahrhundert zu ihrem vorläufigen Abschluss. Viele Gassen stellen eine direkte Verbindung zur Alb her und zeugen wie beispielsweise die „Goldwäschergasse“ von der historischen Bedeutung der Fischerei und Goldwäscherei. Abbildung 4: Siedlungsentwicklung 1715; Quelle: Stadt Karlsruhe/Ehemaliger Ortseingang von Alt-Knielingen; eigene Aufnahme einer Malerei 2015 Das heutige Aussehen hat der Ortskern im Wesentlichen nach der Zerstörung von 1688 im Pfälzischen Erbfolgekrieg bekommen. Um 1700 wurde die Knielinger Kirche wieder hergestellt, 1712 das erste Schulhaus errichtet, 1719 das Rathaus wieder aufgebaut sowie zahlreiche, noch heute zum Teil gut erhaltene Gebäude im Ortskern, erbaut. Im Ort lebten 570 Einwohner. 1770 verursacht ein Hochwasser des Rheins große Schäden. 1817 beginnt Oberstleutnant Johann Gottfried Tulla die Rheinregulie- rung mit dem „Knielinger Durchstich“. Die mittlerweile 1.200 Einwohner leben vor allem vom Hanf- und Flachsanbau wie von der stark betriebenen Pferdezucht. Abbildung 5: Blick in die Saarlandstraße um 1910/Knielinger Bahnhof nach 1938; Quelle: Stadt Karlsruhe Der Vergleich des Gemarkungsplans von 1864 mit dem heutigen Katasterplan von 2016 macht deutlich, dass sich der Ortskern mit den drei Erschließungsstraßen in seiner Struktur, ein- bis zweigeschossiger Gebäude, weitestgehend erhalten hat. In den rückwärti- gen Grundstücken sind ehemals landwirtschaftliche Gebäude häufig zu Wohnzwecken umgenutzt worden. Im süd-östlichen Bereich, in Richtung des Bahnhofs, fand zum Ende des 19. Jahrhunderts eine zusätzliche Ortserweiterung statt. 1862 wird der Eisenbahnanschluss durch die Maxau-Bahn hergestellt und der Maxauer Hafen ausgebaut. Zum Ende des 19. Jahr- hunderts beginnt die Industrialisierung mit dem Bau einer Zellulosefabrik in Maxau und der Errichtung einer Steinkohlen- 10 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Brikettfabrik in Maxau. Der Rheinhafen wird 1902 eröffnet. Unter den 3.200 Einwohnern wächst der Anteil der Arbeiter auf etwa zehn Prozent. 1924-25 wird die Straßenbahnlinie Karlsruhe-Knielingen gebaut. Im April 1935 fand die Eingemeindung Knielingens in die Stadt Karlsruhe durch die Nationalsozialisten statt. Zu dieser Zeit zählte der Stadtteil 5.250 Einwohnerinnen und Einwohner. Knielingen blieb während des Zweiten Weltkriegs überwiegend frei von Zerstö- rung. STADTPLANUNGSAMT | 11 PLANERISCHE RAHMENBEDINGUNGEN VORGABEN DER ÜBERGEORDNETEN PLANUNGEN Bei der Umsetzung einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme ist sowohl den planungsrechtlichen Vorgaben auf Landes- und Stadtebene als auch den sich aus dem Baugesetzbuch ergebenden Vorgaben Rechnung zu tragen. Folgende übergeordnete Planungen betreffen das Untersuchungsgebiet und müssen bei zukünftigen Planungen berücksichtigt werden: LANDES- UND REGIONALPLANUNG Als ein Stadtteil von Karlsruhe ist Knielingen gemäß Landesentwicklungsplan 2002 dem Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim in der Region Mittlerer Oberrhein zuzuordnen. Der aktuelle Regionalplan Mittlerer Oberrhein aus dem Jahr 2003 bildet die Grundlage für die räumliche Entwicklung der Region. In diesem werden die künftigen Anforderungen an den Raum, beispielsweise den Siedlungsflächen oder den Infrastruktureinrichtun- gen, rechtsverbindlich festgelegt. Das Untersuchungsgebiet ist im Regionalplan als Siedlungsfläche im Bestand dargestellt. Die Grünfläche auf dem ehemaligen Areal des TV Knielingen ist Bestandteil eines regionalen Grünzugs. BAULEITPLANUNG Im Flächennutzungsplan (FNP) ist das Untersuchungsgebiet größtenteils als gemischte Baufläche (M) gekennzeichnet. Dazu kommen noch zwei Randflächen. Eine im Süden des Gebiets sowie eine im Norden, die als Wohnbaufläche (W) ausgewiesen sind. Der Plan hält in der Mitte des Gebiets eine Kirche als Zweckbestimmung fest. Südlich an das Untersuchungsgebiet schließt sich ein Natur- und Land- schaftsschutzgebiet an. Der Flächennutzungsplan weist folgende potenzielle Baugebiete für den Untersuchungsbereich aus: „Bipples“ im Nord-Westen „TV Knielingen“ im Süd-Osten Abbildung 6: Auszug aus Flächennutzungsplan für den Bereich Alt-Knielingen; Quelle: Stadt Karlsruhe Es existieren keine rechtskräftigen Bebauungspläne für das Untersuchungsgebiet. 12 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN SONSTIGE FACHPLANUNGEN (SCHUTZGEBIETE) Im Untersuchungsgebiet von Alt-Knielingen selbst befindet sich keine schutzwürdige Fläche, jedoch grenzt im Westen auf fast ge- samter Länge ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet an. Nördlich der Alb erstreckt sich eine Natura 2000 Gebietskulisse sowie ein Biotopverbund feuchter Standorte. Das Plangebiet spielt bei den großräumigen Planungen zum Biotopverbund aufgrund seiner Lage und dem Kontext zum Knielinger Innenbereich keine wertgebende Rolle. Das Gebiet wird vor 100-jährlichem Hochwasser durch einen Wall geschützt. Aktiv betroffen durch diese Maßnahme ist die gesamte Litzelaustraße, das ehemalige TV-Areal sowie Teile der Unteren Straße. ALTLASTEN Im Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen sind insgesamt zehn Altlastenverdachtsflächen beim Umwelt- und Arbeitsschutz bekannt. Diese sind im Hinblick auf die derzeitigen Fragestellungen nicht akut. Erforderliche Untersuchungen sind in den nachfol- genden Verfahren nach Festlegung des Sanierungsgebiets zu berücksichtigen. INFORMELLE PLANUNGEN UND ENTWICKLUNGSZIELE DER STADT KARLSRUHE Bereits bestehende, in der Vergangenheit erarbeitete und dokumentierte Berichte sind in die vorbereitenden Untersuchungen einge- flossen. Zu nennen sind insbesondere: INTEGRIERTES STADTENTWICKLUNGSKONZEPT KARLSRUHE 2020 (ISEK) Das integrierte Stadtentwicklungskonzept gibt als konzeptionelle Grundlage die Leitlinien für die zukünftige Entwicklung der Stadt Karlsruhe vor. Die erarbeiteten Handlungsfelder wurden im Zuge des Konzepts durch Strategien und Projekte konkretisiert und fortgeschrieben. Dabei standen vor allem Themen wie die Profilierung der Stadt im Wettbewerb, kultureller Zusammenhalt und die Schaffung von öffentlich attraktiven Begegnungsräumen im Vordergrund, um Funktionsverlusten vorzubeugen. Bereits im ISEK wurde ein Planungserfordernis für das Gebiet Alt-Knielingen erkannt und Zielformulierungen genannt. Hierzu zählen insbesondere die Sicherung der Nahversorgung, die Stärkung der Stadtteilzentren sowie die Mischung von Wohnen und Arbeiten. RÄUMLICHES LEITBILD KARLSRUHE 2016 Das Räumliche Leitbild definiert die Weiterentwicklung der bestehenden Quartiere als Handlungsschwerpunkt. Bestehende Quartiere sollen besonders in ihrem Wohnungsbestand gesichert und aufgewertet werden, um die lokale Identität zu festigen und das Stadt- bild weiterzuentwickeln. Dabei sollen die neuen Wohnflächen und alternative Wohnformen für alle Lebensphasen und -modelle behutsam in die vorhandenen Baustrukturen integriert werden. Um die Qualität des Wohnumfelds bestehender Nachbarschaften zu verbessern, sollen die Stadtteilfunktionen der Nahversorgung und -mobilität gestärkt werden. Ebenso sind die bauliche Qualität, Anforderungen der Klimaanpassung, die Aufwertung bestehender Freiräume und die Integration einer ausreichenden Nutzungsviel- falt zu berücksichtigen. Hierfür müssen auch geeignete Prozesse entwickelt und getestet werden. VERKEHRSENTWICKLUNGSPLAN (VEP) Wichtige Vorgaben im VEP, die auch die Stadtteile betreffen, sind im Einzelnen die Verlagerung von Autofahrten auf die Verkehrs- mittel des Umweltverbunds, eine erhöhte Qualität des Fuß- und Radwegenetzes, der Ausbau des bestehenden ÖPNV-Angebots zur Erschließung weiterer Kundenpotenziale sowie eine Verbesserung der Qualität des motorisierten Verkehrsablaufs zur Minderung der Lärm- und Schadstoffbelastungen. In den Quartieren soll das Parken geordnet und die Straßenräume für andere Nutzergruppen attraktiver gestaltet werden. Speziell das Untersuchungsgebiet betreffend, sind als Zielformulierungen im VEP insbesondere die stadtverträgliche Umgestaltung der Rheinbrückenstraße, der barrierefreie Ausbau der Straßenbahnhaltestellen sowie die sich auch auf das Gebiet auswirkende Bundesmaßnahme Zweite Rheinbrücke mit Anschluss an die B 36 festgehalten. STADTPLANUNGSAMT | 13 LÄRMAKTIONSPLAN (LAP) Zur Umsetzung der EU-Umgebungsrichtlinie hat die Stadt Karlsruhe einen Lärmaktionsplan (LAP) mit Maßnahmen zur Lärmminde- rung erstellt. Momentan befindet sich der LAP in seiner ersten Fortschreibung. Die Maßnahmenvorschläge im LAP beziehen sich jeweils auf die prioritär behandelnden „Hot-Spots“ (Bereich mit Schallpegel von mehr als 70 dB(A) tags und 60 dB(A) nachts) und die nachrangigen „verbesserungsbedürftigen Situationen“ (Schallpegel zwischen 55 dB(A) und 60 dB(A) nachts). Für Knielingen wurden einige Bereiche als verbesserungsbedürftige Situationen eingestuft und im LAP geeignete Maßnahmen zur Lärmreduzierung vorgeschlagen. GROBANALYSE ALT-KNIELINGEN 2014 Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe wurde der Bereich Alt-Knielingen als Stadtquartier mit erhöhtem Handlungsbe- darf ausgewiesen. Eine städtebauliche Untersuchung soll die Grundlagen für die Erarbeitung einer Erneuerungsstrategie liefern. Dabei ist es wichtig, bereits frühzeitig eine Einschätzung zur Förderfähigkeit der für die städtebauliche Erneuerung relevanten Maß- nahmen zu formulieren. Die zu diesem Zwecke erstellte Grobanalyse aus dem Jahr 2014 stellt eine erste Beurteilungsgrundlage dar, indem es nach der Einschätzung des Gebietszustands erste städtebauliche Erneuerungsziele ableitet. INTEGRIERTES STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT KNIELINGEN 2030 (STEK) Das „Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030“ stellt einen Orientierungsrahmen für die nächsten Jahre und die zukünftige Entwicklung des Stadtteils dar. Außerdem soll es den Leitsätzen des ISEK einen örtlichen Bezug geben. Für die zukünftige Stadtteilentwicklung Knielingens wurden folgende acht Leitlinien identifiziert: Sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft stärken Lebensqualität für Kinder, Jugendliche und Familien erhöhen Stadtteilkultur entwickeln Sport und Bewegung fördern und zur Gesundheitsförderung beitragen Image als grüner Stadtteil am Rhein pflegen Zum Klimaschutz beitragen Städtebauliche Qualitäten im Quartier herausstellen Stadtverträgliche Mobilität gewährleisten – Verkehrsbelastung senken. 14 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 7: STEK Übersichtsplan zum Handlungsfeld Städtebau und Stadtteilentwicklung; werk-plan 2016 Innerhalb des STEK wurden unter anderem nachstehende, für die vorbereitenden Untersuchungen in Alt-Knielingen relevante Einzel- aspekte bereits genannt: Ausbau, Vernetzung und Qualifizierung von Betreuungsangeboten Nachhaltige Sicherung und Entwicklung von Stadtgrün, Natur und Landschaft Umsetzung von Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum Fußgänger- und fahrradfreundlich gestaltete Straßenräume Sicherung und Weiterentwicklung des Wohnstandorts Sicherung der Nahversorgung Stadtteilverträgliche Umgestaltung der Rheinbrückenstraße Optimierung und Aufwertung des Radverkehrsnetzes Schaffung geeigneter Querungsmöglichkeiten STADTPLANUNGSAMT | 15 BESTANDSAUFNAHME UND BESTANDSANALYSE STATISTISCHE BASISDATEN Als Grundlage zur Bewertung insbesondere der Bevölkerungs- und Altersstruktur sowie der wohnungswirtschaftlichen Situation wurden Daten der Statistikstelle der Stadt Karlsruhe herangezogen. DEMOGRAFISCHE BEVÖLKERUNGSDATEN Von den rund 324.000 Einwohnerinnen und Einwohnern der wohnberechtigten Bevölkerung Karlsruhes leben Ende 2015 etwa 10.500 Personen und damit rund 3,2 Prozent der Gesamtbevölkerung im Stadtteil Knielingen. Von denen wiederum leben 3.078 Menschen innerhalb des Gebiets der vorbereitenden Untersuchungen. In den vergangenen fünf Jahren konnte der Stadtteil Knielingen einen leichten Bevölkerungszuwachs verzeichnen. In diesem Zeitraum sind über 900 Personen nach Knielingen gezogen. Zurückzuführen ist diese Zunahme vor allem auf die Entwicklung des Neubaugebiets Knielingen 2.0. Aber auch Alt-Knielingen verzeichnet in dieser Zeit insgesamt ein Wachstum von 219 Ein- wohnerinnen und Einwohnern. Die Altersstruktur im Untersuchungsgebiet entspricht in etwa der des gesamten Stadtgebiets Karlsruhe (siehe Abb.6). Im Unter- suchungsgebiet leben 430 Personen unter 18 Jahren, 2.149 Personen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren sowie 499 Personen über 65 Jahren. Überalterungstendenzen sind im Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen momentan noch nicht gravierend. Die Gruppe der über 80-Jährigen ist hier mit 4,1 Prozent geringer vertreten als in der Gesamtstadt. Abbildung 8: Altersstruktur im Stadtgebiet 2015; Quelle: Statistikstelle Stadt Karlsruhe (Stand 31. Dezember 2015) Das Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen weist einen hohen Anteil an Migrantinnen und Migranten auf. Der Migranten- anteil liegt im Jahre 2015 in der Gesamtstadt bei 19,4 Prozent und im Untersuchungsgebiet sogar bei 24,9 Prozent. 14,3 14,8 14 68,1 67,3 69,8 12,5 13,3 12,1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% KarlsruheKnielingenVU-Gebiet Unter 18 Jahren18 bis unter 65 Jahren65 bis unter 80 Jahren80 Jahren und älter 16 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN WOHNUNGSWIRTSCHAFTLICHE SITUATION Laut der Gebäude- und Wohnungszählung 2011 (Ergebnisse des Zensus 2011, Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Statistikstelle) gibt es im Untersuchungsgebiet insgesamt 1.390 Wohnungen, verteilt auf 588 Wohngebäude. Dabei nimmt mit knapp 40 Pro- zent und 224 Gebäuden die Einfamilienhausbebauung den größten Teil an allen Gebäuden ein. Der Anteil an Zweifamilienhäu- sern beträgt 27 Prozent mit 157 Häusern. Die Zahl der Haushalte ist ein ausschlaggebender Indikator für die Bedarfsberechnung von Wohnraum. Dabei sind Einpersonen- haushalte mit 53,1 Prozent die größte Gruppe der Haushalte im Untersuchungsgebiet. Zusammen mit den Zweipersonenhaus- halten (24,7 Prozent) stellen sie die Mehrheit von fast 80 Prozent der Haushalte. Die Belegungsdichte liegt im Mittel bei 1,7 Per- sonen pro Wohneinheit. Die Leerstandsquote betrug im Jahr 2011 in Knielingen 3,3 Prozent und liegt somit ganz knapp über dem Karlsruher Durch- schnitt. (Ergebnisse des Zensus 2011, Quelle: Amt für Stadtentwicklung, Statistikstelle) In Bezug auf die Eigentümerstruktur befinden sich 97,8 Prozent der 588 Wohngebäude im Untersuchungsgebiet im Eigentum von Privatpersonen oder Eigentümergemeinschaften. Abbildung 9: Verteilung der Eigentümergruppen innerhalb des Untersuchungsgebiets; Quelle: Statistikstelle Stadt Karlsruhe (Stand 9. Mai 2011) 464 111 4 9 Privatperson Eigentümergemeinschaft Privatwirtschaftliches Unternehmen Öffentliche Hand STADTPLANUNGSAMT | 17 ORTSBILD UND BAUSTRUKTUR Im ältesten Stadtteil von Karlsruhe besteht ein Drittel der Bebauung im Untersuchungsgebiet aus Bausubstanz, die 100 Jahre und älter ist (27,2 Prozent). Weitere 16,7 Prozent der Bauten sind zwischen 1919 und 1949 entstanden. Das ursprüngliche Baualter der Gebäude lässt sich heute aufgrund der zahlreichen im Laufe der Jahrzehnte erfolgten Veränderungen nur noch selten bestimmen. Abbildung 10: Baujahr der Gebäude im Untersuchungsgebiet; Quelle: Statistikstelle Stadt Karlsruhe (Stand 9. Mai 2011) Mit zur ältesten Bausubstanz in Alt-Knielingen zählen die Knielinger Kirche, die ehemalige Zoll- und Poststation sowie einzelne Fachwerkhäuser und noch gut erhaltene Hofanlagen in der Saarlandstraße. Die Siedlung war ursprünglich stark an die Erfordernisse des täglichen Lebens der Anwohnerinnen und Anwohner ausgerichtet, der Ort war gleichzeitig Siedlungsraum und Arbeits- beziehungsweise Produktionsstätte. Durch den Strukturwandel in der Landwirt- schaft erfolgte eine Trennung von Wohn- und Arbeitsstätten und somit die Notwendigkeit einer stärkeren Ausrichtung des öffentli- chen Raums an die Anforderungen des motorisierten Verkehrs. Die ursprüngliche Geschlossenheit der baulichen Strukturen des als Straßendorf entstandenen Ortes, ist heute noch größtenteils erhalten. Viele Gebäude im Untersuchungsbereich sind Ein- und Zwei- familienhäuser mit ein bis zwei Geschossen. Die Häuser sind in der Regel, mit Ausnahme der südlichen Saarlandstraße und Teile der Litzelaustraße, unmittelbar an die Straße gebaut, Vorgärten sind überwiegend nicht vorhanden. Dadurch ergibt sich eine nahezu durchgehende Raumkante, die die Straßenräume formt. Innerhalb des Ortskerns existieren nur wenige städtebauliche Zäsuren. Abbildung 11: Typische Bebauung und Straßenzüge in Alt-Knielingen; Aufnahme werk-plan 2016 Der historisch gewachsene Ortskern von Alt-Knielingen entlang der Saarlandstraße ist noch teilweise durch traditionelle, ehemals landwirtschaftlich genutzte Bauernhäuser und altfränkische Fachwerkbauten geprägt. Bis heute sind einige ortsbildprägende und historisch wertvolle Gebäude und Ensembles als Identifikationsmerkmal für den Gesamtort erhalten. Fachwerkbauten, Klappläden und großzügige Torfahrten runden dieses Gesamtbild ab. 160 99 55 105 56 48 49 11 5 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 vor 19191919-1949 1950-1959 1960-1969 1970-1979 1980-1989 1990-1999 2000-20052006 und später Anzahl der Gebäude 18 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 12: Ortsbildprägende Gestaltelemente; Aufnahme werk-plan 2016 Gestalterisch wertvolle sowie ortsbildprägende Gebäude sind hauptsächlich in der Saarlandstraße, Eggensteiner Straße und Neufeld- straße in der näheren Umgebung der Knielinger Kirche vorzufinden. In der Saarlandstraße südöstlich des Elsässer Platzes sind noch einzelne prägende Stadthäuser aus der Zeit der Jahrhundertwende erhalten. Erhaltenswerte und historisch wertvolle Gebäude sind im Plan 03 | Ortsbild und Denkmalschutz dargestellt. Abbildung 13: Ortsbildprägende Gebäude mit guter Gestaltung; Aufnahme werk-plan 2016 Zahlreiche Gebäude im gesamten Gebiet wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten entgegen ihrer ursprünglichen Form verän- dert oder umgebaut, zu einem Teil sogar durch einen kompletten Neubau ersetzt. Es erfolgten Aufstockungen, Dachauf- und ein- bauten oder wesentliche Veränderungen an Fenstern und Türen sowie die Verwendung neuer, künstlich und industriell gefertigter Baumaterialien (Fassadenverkleidung). Diese Umbaumaßnahmen haben seither das klassische Erscheinungsbild des „alten“ Orts- kerns stark verändert und zu großen Teilen überformt. Der Anbau von Balkonen, Dachaufbauten sowie die asymmetrische Anord- nung stehender und liegender Fensterformate stören die Fassadengliederung. Abbildung 14: Elemente mit gestalterischen Mängeln; Aufnahme werk-plan 2016 STADTPLANUNGSAMT | 19 Diese Überformungen oder wesentlichen Veränderungen an den Gebäuden sind aus gestalterischer Sicht negativ zu beurteilen, da dadurch die ursprüngliche und historisch wertvolle Altortbebauung zum Teil kaum mehr erkennbar ist. Teile des Gebäudebestands fügen sich daher nicht mehr in die typisch ortsbildprägende Bebauung ein und beeinflussen das Ortsbild negativ. Gebäude, die sich aufgrund ihrer Kubatur oder Größe besonders negativ auf das Erscheinungsbild des Umfelds auswirken, werden als störender Bau- bestand im Plan 03 | Ortsbild und Denkmalschutz eingetragen. Abbildung 15: Gebäude mit gestalterischen Mängeln; Aufnahme werk-plan 2016 In einigen Bereichen des Untersuchungsgebiets ist eine enge Bebauung mit sehr hoher baulicher Dichte vorhanden, bei einem gleichzeitig hohen Versiegelungsgrad der Grundstücke. Rückwärtige Scheunen der ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesen wurden aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnraum im gesamten Stadtgebiet von Karlsruhe zu Wohnungen umgebaut oder komplett durch neue Wohnbebauung in zweiter Reihe ersetzt. Die Grundstücke weisen in Teilen eine sehr geringe Tiefe aus, so dass die rückwärtig angrenzende Bebauung sehr nahe liegt. Grundstücke mit einer sehr hohen baulichen Dichte befinden sich hauptsäch- lich im Bereich zwischen Saarlandstraße und Untere Straße sowie zwischen Neufeldstraße und Dreikönigstraße. Andererseits gibt es auch Teilbereiche mit weniger dicht bebauten Blockinnenbereichen und dafür großzügigen Garten- und Freiflä- chen. 20 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 16: Plan 02 | Vorhandene Baustruktur in Alt-Knielingen; werk-plan 2016 Nahezu alle Straßenräume in Alt-Knielingen sind sehr eng, Gehwege sind meistens schmal oder nicht vorhanden. Als wichtigster Straßenzug in der alten Ortslage von Alt-Knielingen ist die durch das gesamte Untersuchungsgebiet verlaufende Saarlandstraße zu nennen. Diese war die ehemalige Hauptstraße des Dorfes. Der ursprüngliche Ortseingang an der ehemaligen Zoll- und Poststation ist heute noch zu erkennen. Hervorzuheben ist das Vorhandensein des alten Natursteinpflasters in großen Teilen der Saarlandstraße und der Elsässer Straße sowie in einigen Gassen wie der Goldwäschergasse und Besoldgasse. Die kleinen historisch wertvollen Gassen und schmalen Wegeverbindungen zwischen den Straßen und zur direkten Anbindung an die Alb erinnern noch heute teil- weise an das ursprüngliche von Fischerei und Goldwäsche geprägte Dorf. Die Gestaltung sowie der Pflegezustand der weitestge- hend zu Fuß sowie mit dem Rad genutzten Gassen, sind an vielen Stellen verbesserungswürdig. Insbesondere die Topografie ist für mobilitätseingeschränkte oder ältere Personen ein Hindernis. STADTPLANUNGSAMT | 21 Abbildung 17: Historisches Pflaster in der Goldwäschergasse und Elsässer Straße; Aufnahme werk-plan 2016 Der Elsässer Platz stellt die einzige wahrgenommene Platzsituation in Alt-Knielingen dar. Dominiert wird dieser Bereich durch das in den 1970er Jahren gebaute, einzige „Hochhaus“ im gesamten Stadtteil. Das Gebäude ragt mit seinen sieben Geschossen aus der überwiegend kleinteiligen Siedlungsstruktur heraus und wirkt durch seine Größe, Kubatur und funktionale Gestaltung wie ein Fremdkörper. Die Knielinger Kirche stellt zusammen mit dem Evangelischen Gemeindezentrum mit Kindertageseinrichtung, dem Jugendzentrum (ehemaliges Rathaus) sowie im weiteren Verlauf mit der Begegnungsstätte des Bürgervereins und der Grundschule Knielingen in der Eggensteiner Straße als soziokulturelles Zentrum ein historisch wertvolles Ensemble dar. Jedoch vermitteln der ungestaltete Platzbe- reich vor der Kirche durch Gestaltungsmängel sowie die bausubstanziellen Missstände des direkten Umfelds einen negativen Ein- druck. Abbildung 18: Hochhaus am Elsässer Platz/Platzsituation an Knielinger Kirche; Aufnahme werk-plan 2015 22 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN DENKMALPFLEGERISCHE INTERESSEN KULTURDENKMÄLER Im Untersuchungsgebiet der vorbereitenden Untersuchungen, insbesondere jedoch in der Saarlandstraße finden sich folgende Kul- turdenkmale beziehungsweise Prüffälle der Bau- und Kunstdenkmalpflege: Eggensteiner Straße 1 (§ 2 DSchG): Schulhaus Knielingen, zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Walmdach, spätklassizis- tische Fassadengliederung, 1845 von Johann Ludwig Weinbrenner (Rastatt) gebaut. Dokument der Schulbaugeschichte in Knielingen. Eggensteiner Straße 3 (§ 2 DSchG): Schulhaus Knielingen von 1887, zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach. Dokument der Schulbaugeschichte in Knielingen. Eggensteiner Straße 5 (§ 2 DSchG): Hofanlage mit zweigeschossigem Wohnhaus, Toreinfahrt, Scheune, am Stall bezeichnet CFV Schultheis 1787. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Kirchbühlstraße 2 (§ 2 DSchG): Evangelisches Pfarrhaus Knielingen, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, 18. Jahrhundert. Wichtiges Zeugnis der Kirchengeschichte in Knielingen. Kirchbühlstraße 5 (§ 2 DSchG): Zweigeschossiges traufständiges Fachwerkhaus mit Torfahrt, ausgehendes 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Neufeldstraße 72 (§ 2 DSchG): Zweigeschossiges Fachwerkhaus, im Erdgeschoss massive Giebelwand, am Torpfosten bezeichnet 1806. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens um 18. Jahrhundert. Rheinbergstraße 2 (§ 28 DSchG): Ehemalige Zoll- und Poststation; Hofanlage mit zweigeschossigem Fachwerkwohnhaus, Scheune, ehemaligem Backhaus, um 1700 gebaut. Wichtiges Dokument der Wiederaufbaugeschichte Knielingens nach der Zer- störung 1688. Rheinbergstraße 30 (§ 2 DSchG): Traufständiges, eingeschossiges Quereinhaus mit Scheunenteil und Schopf, 18./19. Jahrhun- dert. Gut überliefertes Dokument eines einfachen Bauernhauses des 19. Jahrhunderts. Saarlandstraße 1a (§ 28 DSchG): Evangelische Kirche mit Treppenanlage, Kirchhof, Gefallenendenkmal von 1900, Kirche 1480 begonnen, 1700-1702 Reparaturen durch Thomas Lefébvre, Turm- und Langhaus 1858-1860 umgestaltet, (Sachgesamtheit). Wichtiges Zeugnis der Kirchengeschichte und städtebaulich wichtigster Bezugspunkt in Knielingen. Saarlandstraße 3 (§ 28 DSchG): Repräsentatives zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Wetterdächern und Krüppelwalm, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Saarlandstraße 7 (§ 2 DSchG): Hofanlage mit zweigeschossigem Fachwerkhaus, Scheune und Schopf, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Saarlandstraße 8 (§ 2 DSchG): Repräsentative Hofanlage mit zweigeschossigem Fachwerkhaus, am Eckpfosten bezeichnet 1755. Scheune 1776, Schopf, ehemalige Schulhausnutzung. Gut überliefertes Zeugnis eines fränkischen Gehöfts des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Saarlandstraße 9 (§ 2 DSchG): Gasthaus „Zur Kanne“, über L-förmigem Grundriss, von der Straße über Torfahrt erschlossener Hof, Scheune 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Dokument der Gaststättentradition in Knielingen. Saarlandstraße 13 (§ 2 DSchG): Hofanlage mit zweigeschossigem Fachwerkhaus mit Wetterdach und Krüppelwalmdach, Scheu- ne und Schopf, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Saarlandstraße 14 (§ 2 DSchG): Gasthaus „Zum Schwanen“, traufständiges zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Andreaskreu- zen in den Brüstungsfeldern; Erdgeschoss und Straßenfront massiv, Eckrustizierung, Profilrahmentür. Gut überliefertes Dokument für ein repräsentatives Gebäude des späten 18. Jahrhunderts. STADTPLANUNGSAMT | 23 Saarlandstraße 16 (§ 2 DSchG): Ehemaliges Rathaus, heute Jugendzentrum, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach im Rund- bogenstil, 1875, Anbau nach 1898. Dokument der ursprünglichen Eigenständigkeit der Gemeinde Knielingen. Saarlandstraße 23 (§ 2 DSchG): Wohnhaus mit rückwärtiger, zweigeschossiger Werkstatt; das Wohnhaus im Kern aus dem 18. Jahrhundert, im Obergeschoss Fachwerk, mit Schiefer verschindelt, darunter Fachwerk mit Zierrauten in den Brüstungsfeldern der Fenster, Krüppelwalmdach. Gut überliefertes Dokument einer bäuerlichen Hofanlage des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Saarlandstraße 43 (§ 2 DSchG): Hofanlage, zweigeschossiges und traufständiges Torfahrthaus, Fachwerk, verputzt, 18. Jahrhun- dert, Tonnenkeller, gepflasterter Hof, zugehörige Ökonomiegebäude (Remise und Stall), sowie Scheune. Seltenes Dokument ei- ner traufständigen Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Saarlandstraße 48 (§ 28 DSchG): Wohnteil einer ehemaligen Hofanlage, eingeschossiges Fachwerkhaus, quer erschlossen, Zier- giebel mit profilierten Schwellen und Andreaskreuzen, am Eckpfosten bezeichnet 1763. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens des 18. Jahrhunderts. Saarlandstraße 49 (§ 28 DSchG): Besolt ́sches Haus, zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalm, Giebelwand teilmassiv, 18. Jahrhundert. Wappentafel bezeichnet 1541. Dokument eines Wohnhauses des 18 Jahrhunderts. Saarlandstraße 56 (§ 2 DSchG): Wohnteil einer Hofanlage, eingeschossiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach, 18. Jahrhun- dert; Bachkofen, Scheune. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhundert. Untere Straße 5 (§ 28 DSchG): Repräsentatives zweigeschossiges Fachwerkhaus mit Wetterdächern und Krüppelwalm, bezeich- net 1723 von Zimmermann Vollmer errichtet. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens im ausgehenden 18. Jahrhun- dert. Untere Straße 35 (§ 2 DSchG): Scheune des 18. Jahrhunderts, Bruchsteingiebelwand, sonst Fachwerk, Krüppelwalmdach; Drei- zonigkeit mit eingebautem Stall, heute Werkstatt, erhalten. Als Zeugnis der ortsbaulichen Entwicklung und Ortsgeschichte kommt ihr ein dokumentarischer und exemplarischer Wert zu. Untere Straße 36: Fachwerkhaus, zweigeschossig mit profilierten Schwellhölzern, im Erdgeschoss massive Giebelwand, traufsei- tiger Anbau, um 1800. Gut überliefertes Dokument bäuerlichen Wohnens des 18. Jahrhunderts. Abbildung 19: Beispiele für Kulturdenkmäler im Untersuchungsgebiet; Aufnahme werk-plan 2016 24 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ERHALTENSWERTE GEBÄUDE Außerdem werden von Seiten der Denkmalpflege zusätzliche Gebäude als historisch wertvoll und somit als erhaltenswert eingestuft. Sie sind weitere wichtige Zeugen der Bau- und Siedlungsgeschichte. Sie zeichnen sich weder durch besonderes Alter, noch durch kunsthandwerkliche oder architektonische Leistungen, noch durch Seltenheit des Bautyps aus. Als Ortsbild prägende Architektur in regionaltypischer Ausprägung sollten sie aber ebenfalls im Sinne einer erhaltenden Erneuerung in die Planung einbezogen werden. Die Bewahrung dieser, als erhaltenswert gekennzeichneten historischen Objekte ist zudem wichtig für die Einbettung der Kultur- denkmale in ein intaktes und sinnstiftendes Umfeld und die ortsgeschichtliche Entwicklung von Knielingen. Folgende erhaltenswerte Gebäude befinden sich im Untersuchungsgebiet: Dreikönigstraße 6: Hofanlage, eingeschossiger Putzbau mit Satteldach, traufständig, 19. Jahrhundert. Beispiel einer einfachen bäuerlichen Hofanlage. Dreikönigstraße 16: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Beispiel einer einfachen bäuerlichen Hofanlage. Dreikönigstraße 22: Hofanlage, zweigeschossiger Putzbau, giebelständig mit Halbwalm, 18. Jahrhundert, Scheune zugehörig. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage. Eggensteiner Straße 12: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert, Scheune zugehörig. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Eggensteiner Straße 14: Hofanlage, eingeschossig, traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefer- tes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Fischreiherstraße 5: Hofanlage eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Goldwäschergasse 1: Hofanlage, zweigeschossiger, verschindelter Bau mit Satteldach, ab dem Obergeschoss in Fachwerk ausge- führt, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Kirchbühlstraße 1: Hofanlage, eingeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Seltenes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Lauterburger Straße 4: Wohnhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, Zwerchhaus nach Süden, um 1900. Gut überliefer- tes Beispiel gründerzeitlicher Bebauung in Knielingen. Lauterburger Straße 6/8: Doppelwohnhaus, zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, Sandsteingewände, um 1900. Gut über- liefertes Beispiel gründerzeitlicher Bebauung in Knielingen. Litzelaustraße 8: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Litzelaustraße 11: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Halbwalmdach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Litzelaustraße 17: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Neufeldstraße 5: Hofanlage, eingeschossig, traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, Scheune im rückwärtigen Bereich, 19. Jahrhundert. Seltenes Beispiel einer traufständigen Hofanlage. Neufeldstraße 23: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Neufeldstraße 30: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. STADTPLANUNGSAMT | 25 Neufeldstraße 38: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Massivbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Seltenes Beispiel einer sandsteinsichtigen Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Neufeldstraße 64: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Rheinbergstraße 9: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Putzbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Bei- spiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Rheinbergstraße 10: Hofanlage, eingeschossig, traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Rheinbergstraße 12: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Rheinbergstraße 39: Hofanlage, eingeschossig, traufständiger Putzbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Bei- spiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Saarlandstraße 6: Hofanlage, eingeschossig, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts. Saarlandstraße 11: Hofanlage, zweigeschossiger Putzbau, ab dem Obergeschoss in Fachwerk ausgeführt, L-förmige Anlage, 18. Jahrhundert. Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts entlang der Saarlandstraße. Saarlandstraße 19: Hofanlage, giebelständiger Putzbau mit Mansarddach, 18. Jahrhundert. Seltenes Beispiel einer Hofanlage mit Mansarddach in Knielingen. Saarlandstraße 27: Hofanlage, zweigeschossiger Putzbau, ab dem Obergeschoss in Fachwerk ausgeführt, Satteldach, 18. Jahr- hundert. Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts entlang der Saarlandstraße. Saarlandstraße 42: Hofanlage, zweigeschossiger giebelständiger Putzbau, ab dem Obergeschoss in Fachwerk ausgeführt, Sattel- dach, 18. Jahrhundert, Scheune zugehörig. Gut erhaltenes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts entlang der Saarland- straße. Saarlandstraße 59: Hofanlage, eingeschossiger Putzbau mit Halbwalm, 18. Jahrhundert. Gut erhaltenes Beispiel einer Hofanlage des 18. Jahrhunderts entlang der Saarlandstraße. Saarlandstraße 74: Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger Klinkerbau mit Satteldach, Dachreiter, um 1900. Gut erhalte- nes Beispiel eines Gründerzeitgebäudes entlang der Saarlandstraße. Saarlandstraße 110/112: Doppelwohngebäude, eingeschossiger Putzbau mit Mansarddach, Zwerchhaus nach Nord-Osten, um 1900. Gut erhaltenes Beispiel eines Wohnhauses aus der Zeit um 1900. Saarlandstraße 118: Wohnhaus, eingeschossiger Putzbau mit Satteldach, um 1900. Gut erhaltenes Beispiel eines Wohnhauses aus der Zeit um 1900. Untere Straße 14: Hofanlage, eingeschossiger verschindelter Fachwerkbau mit Satteldach, rückwärtigen Nebengebäuden, 19. Jahrhundert. Gut überliefertes Beispiel einer Hofanlage des 19. Jahrhunderts. Laut dem Amt für Denkmalpflege sollen Sanierungsmaßnahmen so ausgeführt werden, dass die historisch gewachsenen Strukturen von Alt-Knielingen erhalten bleiben und Neubauten sich in das vorhandene Ortsbild im Hinblick auf Trauf- und Firsthöhe, Geschos- sigkeit, Dachneigung und die Gebäudestellung einfügen, ohne den historisch gewachsenen Charakter zu überformen. 26 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 20: Beispiele für erhaltenswerte Gebäude; Aufnahme werk-plan 2016 ARCHÄOLOGISCHE DENKMALPFLEGE Das Untersuchungsgebiet liegt im Bereich des historischen Ortsetters Knielingens (Kulturdenkmal nach § 2 DSchG beziehungsweise Prüffall, Listennr. MA 1 und MA 2). Das heißt, dass für den ausgewiesenen historischen Ortsbereich der Denkmalbestand im Einzel- fall noch geprüft werden muss. Für Bauvorhaben in diesem Bereich ist eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung notwendig. An der Erhaltung der ausgewiesenen archäologischen Kulturdenkmale besteht grundsätzlich öffentliches Interesse. Geplante Maßnah- men sollten frühzeitig zur Abstimmung bei der Archäologischen Denkmalpflege eingereicht werden. Die Kulturdenkmäler, die erhaltenswerten Gebäude sowie die Abgrenzung des Ortsetters sind im Plan 03 | Ortsbild und Denkmal- schutz dargestellt. 28 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN GEBÄUDEZUSTAND Die Analyse der Bausubstanz beschreibt den baulichen Zustand jedes einzelnen Gebäudes im Untersuchungsgebiet. Die Bewertung erfolgte im Rahmen mehrerer umfassender Ortsbegehungen im Juli 2016 nach äußerer Inaugenscheinnahme der Gebäude. Beurteilt wurde der äußere Gebäudezustand der Hauptgebäude (Wohnhaus, Gebäude für Gemeinbedarf) und nach Möglichkeit der Nebengebäude (Scheune, Schuppen, Wirtschaftsgebäude). Hinsichtlich der Bausubstanz ist es deshalb möglich, dass Gebäude bei- spielweise wegen schlecht erhaltener Fassaden oder ähnliches als modernisierungsbedürftig eingestuft werden, diese allerdings im Inneren erst kürzlich renoviert worden sind. Umgekehrt ist es aber auch denkbar, dass Häuser wegen einer erneuerten Fassade gut bewertet werden, im Inneren aber einen deutlichen Modernisierungsbedarf aufweisen. Der Zustand der Gebäude wurde nach äußerer Inaugenscheinnahme in Kategorien eingestuft und anhand verschiedener unten beschriebener Merkmale beurteilt. Abbildung 21: Beispiele für Baumängel; Aufnahme werk-plan 2016 Im Wesentlichen wurde nach vier Kategorien unterschieden: Kategorie I: Neubau oder vollständig renoviertes Altgebäude. Es werden äußerlich keine Schäden festgestellt, die Anbauten und Dachaufbauten lassen auf einen aktuellen technischen Standard schließen. Modernisierungsmaßnahmen nicht erforder- lich. Kategorie II: Altgebäude mit geringfügigen Mängeln. Leichte Fugenschäden oder Putzschäden werden festgestellt, Gebrauchs- spuren an Fenstern oder leicht verwitterte Dacheindeckung. geringfügige Maßnahmen in Zusammenhang mit Modernisierung erforderlich. Kategorie III: Altgebäude mit teilweise erheblichen Mängeln. Ältere Doppelfenster, geringe Schäden im Fassadenbereich und Mauerwerk, in Anstrich und Dachhaut. Modernisierungsmaßnahmen mittlerer Intensität erforderlich. Kategorie IV: Altbau mit erheblichen Mängeln wie Einfachverglasung, erhebliche Schäden an Fassade, Dachhaut, Dachrinne und Kamin, erkennbare Schäden an Mauerwerk oder Fachwerk. Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen erforderlich. Im Rahmen der notwendigen Untersuchungen wurden im Untersuchungsgebiet zusätzlich durch die Karlsruher Energie- und Klima- schutzagentur separate Begehungen und Befragungen hinsichtlich energetischer Gesichtspunkte durchgeführt und es wird ein ener- getisches Quartierskonzept erstellt. Die hinzu gewonnenen Erkenntnisse wurden in Bezug auf den Gebäudezustand in die vorberei- tenden Untersuchungen eingearbeitet. STADTPLANUNGSAMT | 29 In die folgende Bewertung sind nur die erfassten Hauptgebäude eingegangen. Rückwärtig gelegene Nebengebäude wie Scheunen und Schuppen, die teilweise einen erheblichen Modernisierungsbedarf aufweisen, sind zusätzlich im Plan 04 | Gebäudezustand dargestellt. Abbildung 22: Einstufung der Gebäude im Untersuchungsgebiet in vier Kategorien; werk-plan 2016 KATEGORIE GEBÄUDEANZAHL RELATIV I 75 12,4 % II 320 52,8 % III 183 30,2 % IV 28 4,6 % BEWERTETE HAUPTGEBÄUDE IM VU-GEBIET INSGESAMT 606 100,0 % Insgesamt befinden sich im Untersuchungsgebiet Gebäude mit höchst unterschiedlichen baulichen Zustandsmerkmalen. Bei Betrach- tung der Mängelverteilung aller Gebäude weisen nur 12,4 Prozent keine Baumängel auf. Der Großteil des Gebäudebestands (52,8 Prozent) weist leichte Mängel auf. Hier ist von einem geringfügigen Modernisierungsbedarf auszugehen. Bei rund einem Drittel der Gebäude (Kategorie III und IV) ist mit umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen zu rechnen. Sie entsprechen zum Teil nicht mehr den Anforderungen an zeitgemäße Wohnverhältnisse. Einige wenige Anwesen in Kategorie IV weisen einen so desolaten Zustand auf, dass eventuell über einen Gebäudeabriss nachgedacht werden sollte. Darüber hinaus haben diese Gebäude mit einem schlechten baulichen Zustand negative Auswirkungen auf das Ortsbild und ver- schlechtern sowohl die Wohnumfeldqualität als auch die Außenwirkung des gesamten Quartiers. Gebäude mit mittlerem bis hohem Modernisierungsbedarf sind recht gleichmäßig auf das gesamte Untersuchungsgebiet, mit Aus- nahme des südöstlichen Bereichs der Saarlandstraße, verteilt. Hier finden sich hauptsächlich Gebäude mit guter Bausubstanz wieder. Auch die Wohnbebauung in zweiter Reihe ist im Gebiet erwartungsgemäß überwiegend in Kategorie I oder II eingestuft. Im Hinblick auf die Denkmalpflege, lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Hälfte der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude im Untersuchungsgebiet mindestens in Kategorie III eingestuft werden können. Besonders betroffen ist die Saarlandstraße, in der sich die meisten denkmalwerten Gebäude befinden. Dieses wird im Plan 04 | Gebäudezustand deutlich gemacht. Abbildung 23: Gebäude mit erheblichen Baumängeln; Aufnahme werk-plan 2016 30 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 24: Gebäude mit mittleren Baumängeln; Aufnahme werk-plan 2016 Abbildung 25: Gebäude mit leichten Mängeln und Gebäude ohne Mängel (Neubau); Aufnahme werk-plan 2016 Abbildung 26: Nebengebäude, Scheune mit erheblichen Mängeln; Aufnahme werk-plan 2016 32 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN VERSORGUNG UND SOZIALE INFRASTRUKTUR Im Rahmen der Ortsbegehungen wurden die Funktionen der Hauptgebäude in der Erdgeschosszone in unterschiedliche Kategorien wie Wohnen, Gemeinbedarf, Dienstleistung, Handel, Gastgewerbe und sonstige Nutzungen aufgenommen. Berücksichtigt wurde die stellenweise zur Wohnfunktion abweichende Nutzung in den Obergeschossen. Garagen, Scheunen und Schuppen wurden als Ne- bengebäude erfasst. Das Untersuchungsgebiet ist in weiten Teilen ein Mischgebiet, wobei die vorherrschende Nutzung dem Wohnen dient. Der Versorgungsbereich konzentriert sich rund um den Elsässer Platz in der Saarlandstraße und der Elsässer Straße. Am Elsässer Platz ist nur noch eine Bäckerei ansässig sowie ein zweimal in der Woche stattfindender Wochenmarkt auf dem Platz. Außerdem befindet sich hier ein öffentlicher Bücherschrank mit integriertem Informationsbildschirm. Ein Lebensmittelgeschäft oder eine Metzgerei fehlen völlig. In den restlichen Straßen von Alt-Knielingen ist kein weiteres Einzelhan- delsangebot vorhanden. Das Gebiet weist daher einen funktionalen Mangel im Bereich der Nahversorgung für die Bevölkerung auf. Angrenzend an das Untersuchungsgebiet befindet sich in fußläufiger Entfernung der Lebensmitteldiscounter Penny in der Herwegh- straße in Neu-Knielingen. Jedoch ist diese Erreichbarkeit aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in der Rheinbrückenstraße und deren breiten Querschnitts stark eingeschränkt. Die Ausstattung mit dem Dienstleistungsangebot kann in Alt-Knielingen als gut bewertet werden. Sie umfasst im Untersuchungsge- biet beispielsweise eine Bank, eine Apotheke, einen Optiker, einen Floristen, mehrere Büros (zum Beispiel Versicherung) sowie Fri- seur- und Kosmetikstudios. Mehrere Arztpraxen und ein Pflegedienst runden unter anderem das Angebot im Bereich der Gesund- heitsvorsorge ab. Abbildung 27: Dienstleistungen im Gesundheitswesen; Aufnahme werk-plan 2016 Im Hinblick auf das Gastgewerbe, ist ein umfangreiches Angebot an Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben im Untersuchungs- gebiet vorhanden. Neben einem Restaurant in der Neufeldstraße, haben sich in der Saarlandstraße am Elsässer Platz überwiegend Speisewirtschaften mit Imbisscharakter angesiedelt. Zusätzlich sind sechs Schankwirtschaften (Kneipe, Pub) im Gebiet ansässig. Diese Betriebe sind zum Teil in ihrer Qualität jedoch weniger hochwertig oder werden des Öfteren von den Anwohnerinnen und Anwohnern als störend empfunden. Das Gastgewerbe ist wichtiger Bestandteil einer vielfältigen Angebotsmischung und prägt entscheidend das Image des Gebiets. Bei einer weiteren Zunahme von Schankwirtschaften oder Imbissbuden, zusätzlicher Leerstände in der Erdgeschosszone rund um den Elsässer Platz sowie ständig wechselnder und teilweise unattraktiver Nutzungsformen, besteht das Risiko eines „Trading-Down- Effekt“ des Nahversorgungszentrums in Alt-Knielingen. STADTPLANUNGSAMT | 33 Gestalterische Defizite wie Schaufenster- und Werbeanlagen, fehlende Außenbewirtschaftungsmöglichkeiten oder zum Teil defizitäre Gebäudesubstanzen verstärken diesen Effekt und führen zusätzlich zu einem Imageverlust. Da der Elsässer Platz auch die Funktion als Eingangsbereich zu Alt-Knielingen übernimmt, ist die befürchtete Entwicklung besonders bedenklich. Abbildung 28: Leerstehender Geschäftsbesatz/Gestalterische Missstände des Lokals; Aufnahme werk-plan 2016 Im Hinblick auf die gemeindliche und soziale Infrastruktur ist das Untersuchungsgebiet recht gut aufgestellt. In Alt-Knielingen kon- zentrieren sich lokal um die evangelische Knielinger Kirche ein Jugendzentrum (JUKUZ und Soundtruck), die evangelische Kirchen- gemeinde Knielingen-West mit der evangelischen Kindertageseinrichtung „Zwergenland“ sowie die Grundschule Knielingen. Eine weitere evangelisch-methodistische Kirche (Pauluskirche) befindet sich in der Neufeldstraße. Die freiwillige Feuerwehr Knielingen hat in der Saarlandstraße nahe des Elsässer Platzes eine Abteilung der Feuerwehr Karlsruhe. Die Stadt Karlsruhe plant zukünftig eine Zusammenlegung der Feuerwehren. Dadurch wird der Standort der freiwilligen Feuerwehr Knielingen gegebenenfalls mittelfristig frei. Alt-Knielingen bietet mit einem äußerst vielfältigen Angebot eine große Vereinslandschaft. Die ansässigen Vereine sind sehr enga- giert. Mit der Bürgerstätte des Knielinger Bürgervereins, der Sängerhalle im Süden des Gebiets und einzelnen sportlichen Vereinen, verfügt das Untersuchungsgebiet über ein ausreichendes Vereinsangebot. Abbildung 29: Grundschule Knielingen und daneben die Bürgerstätte des Bürgervereins (Eggensteiner Straße); Aufnahme werk-plan 2016 STADTPLANUNGSAMT | 35 BESCHAFFENHEIT ÖFFENTLICHER UND PRIVATER GRÜN- UND FREIRÄUME Zusammen mit der teilweise dichten Bebauung und dem daraus folgenden geringen Anteil privater Grün- und Freiflächen im direk- ten räumlichen Zusammenhang mit der Wohnung steigt die Bedeutung nahegelegener Grün- und Freiflächen im öffentlichen Raum in Alt-Knielingen. Diese dienen nicht nur der Stadtgestaltung und wohnortnahen Erholung, sondern ist auch Voraussetzung für die wirksame Erfüllung ökologischer Funktionen. Auffallend jedoch ist, dass gerade im Untersuchungsgebiet innerhalb des Siedlungskörpers keine öffentlichen Grünflächen und kaum Freiräume vorhanden sind. Raumbildendes Verkehrsbegleitgrün fehlt fast durchgehend in Alt-Knielingen. Nur in der Saarlandstraße südöstlich des Elsässer Platzes sowie auf und um den Platz herum sind einzelne Straßenbäume vorhanden. Der Elsässer Platz, einziger unter den Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohnern bekannter und angenommener Platz, war früher zentraler Punkt und Versorgungszentrum. Heute geht diese Funktion immer mehr verloren. Die verkehrsbegleitende Begrü- nung der Rheinbrückenstraße bildet immerhin einseitig eine grüne Kulisse für den fast ausschließlich gepflasterten Platz mit einer Brunnenanlage. Die Straßenbahnhaltestelle mit einer Fahrradabstellanlage befindet sich an der Nordostseite des Platzes. Die Auf- enthaltsqualität wird trotz Baumpflanzungen und Sitzgelegenheiten durch die stark belastete Rheinbrückenstraße im hohen Maße gemindert. Abbildung 30: Elsässer Platz (Tag – Nacht Ansicht); Aufnahme werk-plan 2016 Innerhalb des Untersuchungsgebiets befinden sich zwei öffentlich zugängliche Spielflächen, die auch zum städtischen Grünsystem zählen. Der Spielweg Saarlandstraße liegt im Grünzug der Rheinbrückenstraße östlich des Elsässer Platzes. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zur stark befahrenen und durch Lärm belasteten Rheinbrückenstraße sowie der schlechten Erreichbarkeit, wird diese Spielfläche von Kindern kaum genutzt. Somit kann dieser Bereich als brachliegend bezeichnet werden. Dieser Grünzug weist aufgrund seines Standorts keine Aufenthaltsqualität auf. Ein weiterer Spielplatz befindet sich am südlichen Ende der Litzelaustraße. Dieser ist aufgrund seiner Gestaltung und Größe kinderfreundlich angelegt. Durch seine großgewachsenen Bäume übt er eine hohe Anziehungskraft aus. Abbildung 31: Vorhandene Spielflächen im Untersuchungsgebiet; Aufnahme werk-plan 2016 36 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Insgesamt befinden sich in fußläufiger Entfernung um die Ortslage von Alt-Knielingen einige große zusammenhängende und wert- volle Grün- und Waldflächen mit angelegten Fuß- und Radwegeverbindungen. Westlich beziehungsweise südwestlich an das Unter- suchungsgebiet angrenzend verläuft die Alb mit ihrem prägenden Gehölzbestand, die Bestandteil des großen Landschafts- und Naturschutzgebiets Burgau ist. STADTKLIMA UND KLIMASCHUTZ Das Stadtklima in Knielingen wird durch verschiedene Rahmenbedingungen geprägt. Einerseits liegt Knielingen in Randlage Karlsru- hes am Rhein und ist von großräumigen Freiflächen im Nordwesten bis Südwesten umgeben, die ausgleichende Funktion haben. Auf der anderen Seite stellen nahegelegene Industrieflächen (Raffinerie, Hafen) und stark befahrene Straßen wie die Südtangente B 10 oder Rheinbrückenstraße belastende Faktoren für den Stadtteil dar, die zu einer erheblichen Belastung mit Lärm und Abgasen oder Gerüchen führen. Eine dichte Bebauung mit verhältnismäßig geringem innerstädtischen Grün- und Freiflächenanteil kann zu einer stadtklimatisch problematischen Aufheizung führen. Die Klimafunktionskarte des Nachbarschaftsverbandes Karlsruhe (Abb. 57) zeigt wichtige Kaltluftleitbahnen entlang der Alb/Südtangente, die jedoch zum Teil hohe Belastungen durch Schadstoffimmissionen (NO2) aufweisen. Hohe bioklimatische Belastungen können während sommerlicher Hitzeperioden vor allem in den südöstlichen Gewerbe- arealen auftreten. Diese sind deshalb auch im Städtebaulichen Rahmenplan Klimaanpassung (beschlossen 2015) als bis 2050 belas- tete Quartiere dargestellt, weshalb hier die Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen für den entsprechenden Stadtstrukturtyp „Ge- werbe“ zu empfehlen ist. In der Oberrheinebene führen Inversionswetterlagen häufig zu belastenden Bedingungen hinsichtlich der Luftqualität auch in den Wintermonaten. 38 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN MOBILITÄT UND ERSCHLIESSUNG ÜBERÖRTLICHE VERKEHRSANBINDUNG Knielingen ist durch die Lage im Westen Karlsruhes in unmittelbarer Nähe zum Rhein geprägt. Die Bundesstraße 10 (B 10) mit der Rheinbrücke stellt eine äußerst wichtige Verbindung Richtung Metropolregion Rhein-Neckar über den Rhein sowie nach Stuttgart dar und weist dementsprechend ein sehr hohes Verkehrsaufkommen auf. Die Nähe zur Raffinerie (nördlich der B 10) und zum Hafen (südlich der B 10) verstärken den hohen Verkehrsdruck auf die Südtangente, ebenso wie weitere bedeutende Firmen in Knielingen (zum Beispiel Siemens Industriepark). Die Zubringerstraßen in Knielingen sind vor allem die Rheinbrückenstraße und die Sudeten- straße, die an die B 36 östlich von Knielingen anbindet. Die verkehrsgünstige Lage bringt entsprechende Belastungen für den gesamten Stadtteil Knielingen mit sich, da einerseits erhebliche Emissionen von den überörtlichen Straßen und Schienenwegen ausgehen und andererseits die Hauptverkehrswege in Knielingen als Zubringer- und Ausweichstrecken ebenfalls stark befahren sind. MOTORISIERTER INDIVIDUALVERKEHR Der größte Anteil des öffentlichen Raums dient der Unterbringung des fahrenden und des ruhenden motorisierten Individualver- kehrs. Diese Verkehrsnutzung öffentlicher Flächen dominiert stark über die anderen Funktionen und beeinträchtigt sowohl das Woh- nen als auch das öffentliche Leben. Die am nördlichen Rand des Untersuchungsgebiets durch Knielingen verlaufende Rheinbrückenstraße ist die einzige Hauptverkehrs- straße mit überörtlicher Funktion im Untersuchungsgebiet. Zusammen mit der parallel verlaufenden Östlichen und Westlichen Rheinbrückenstraße sowie den Straßenbahngleisen, geht von der Straße eine massive Störwirkung aus. Sie trennt Knielingen in zwei Teile und spaltet somit den alten Ortskern Alt-Knielingens von Einkaufsmöglichkeiten und Knielingen 2.0 ab. Durch den starken Verkehr auf der Rheinbrückenstraße entstehen für alle Bewohnerinnen und Bewohner Knielingens hohe auditive, visuelle und psy- chische Belastungen. Durch Verkehrsstörungen auf der Südtangente kommt es häufiger zu Rückstaus auf der Rheinbrückenstraße, was sich nachteilig auf Alt-Knielingen auswirkt. Die werktägliche Verkehrsbelastung beläuft sich auf der Rheinbrückenstraße auf circa 15.000 bis 18.000 Kraftfahrzeuge, darunter circa 500 Lastkraftwagen. Abbildung 32: Straßenquerschnitt der Rheinbrückenstraße mit Elsässer Platz und Östlicher Rheinbrückenstraße (Bestand); werk-plan 2015 Vor allem der Pendlerverkehr führt zu einer hohen Belastung des gesamten Untersuchungsgebiets gerade zu den Hauptverkehrszei- ten morgens und abends. Pendler, die bei Siemens, dem Ölhafen und in der Karlsruher Innenstadt arbeiten, nutzen auch die Saar- landstraße, die Neufeldstraße sowie die Untere Straße als Abkürzung, um auf die Arbeit zu kommen. Hinzu kommen weitere „Schleichwege“ durch Anliegerstraßen (Litzelaustraße, Elsässer Straße) oder ruhigere Wohnbereiche. Diese werden trotz Verkehrs- beschränkungen von Ortskundigen gerne genutzt. STADTPLANUNGSAMT | 39 Abbildung 33: Verkehrsverzögernde Begegnungsfälle in der Saarlandstraße; Aufnahme werk-plan 2016 Erschlossen werden alle Grundstücke im Gebiet durch Sammel- und Anliegerstraßen in denen Tempo 30 herrscht, was aber oft nicht eingehalten wird, obwohl sie einen oft zu schmalen Querschnitt für den gewöhnlichen Begegnungsfall von zwei Pkw aufweisen. Die Verkehrsteilnehmenden sind oft gezwungen auf den Randstreifen auszuweichen, um den Gegenverkehr passieren zu lassen. Durch die Spitzenbelastungen und den hohen Parkdruck wird dieses Phänomen noch verstärkt und lässt den Verkehrsstrom regelmäßig kollabieren. Problematisch sind in dem Zusammenhang auch die größeren Fahrzeuge wie Lkws oder Müllfahrzeuge. Abbildung 34: Typische Straßenquerschnitte in Alt-Knielingen; werk-plan 2015 BEWERTUNG WICHTIGER STRASSEN IM UNTERSUCHUNGSGEBIET Rheinbrückenstraße Funktion: Hauptverkehrsstraße (Kreisstraße), Verbindung nach Mühlburg und in die Innenstadt Zustand: gut Mängel und Missstände: Starke Belastungen durch hohes Verkehrsaufkommen, Trennwirkung aufgrund der Breite der Straße (Östliche und Westliche Rheinbrücken- straße) und durch Gleise, schlechte Anbindung zwischen Alt- Knielingen und Neu-Knielingen, zu wenige Querungsmöglichkeiten mit Sicherheitsmängeln, keine einheitliche Radwegeführung 40 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Saarlandstraße Funktion: Erschließungsstraße, Geschäftsstraße Zustand: Südlich des Elsässer Platzes gut, ansonsten Gehwege erneuerungsbe- dürftig, teilweise Flickstellen Mängel und Missstände: Geringe Aufenthaltsqualität, Konfliktpotenzial in Kreuzungsbereichen mit Neufeldstraße und Untere Straße sowie mit Elsässer Straße, Aus- weichweg für Berufspendler, hoher Parkdruck trotz geringer Straßen- breite, fehlende Parkraumgestaltung, beidseitig Gehwege, jedoch stellenweise zu schmal, keine Barrierefreiheit, unattraktive Straßen- raumbeleuchtung, fehlende Begrünung Neufeldstraße/Untere Straße/Rheinbergstraße Funktion: Erschließungsstraße Zustand Erneuerungsbedürftig, einige Flickstellen Mängel und Missstände: Geringe Aufenthaltsqualität, Konfliktpotenzial in Kreuzungsbereichen mit Saarlandstraße, Ausweichweg für Berufspendler, hoher Parkdruck trotz geringer Straßenbreite, fehlende Parkraumgestaltung, beidseitig Gehwege, jedoch stellenweise zu schmal, keine Barrierefreiheit, unattraktive Straßenraumbeleuchtung, fehlende Begrünung STADTPLANUNGSAMT | 41 Eggensteiner Straße/Dreikönigsstraße/Kirchbühlstraße Funktion: Erschließungsstraße, teilweise Einrichtungsverkehr Zustand: Stellenweise erneuerungsbedürftig Mängel und Missstände: Geringe Aufenthaltsqualität, beidseitig Gehwege, jedoch stellenweise zu schmal, keine Barrierefreiheit, unattraktive Straßenraum- beleuchtung, fehlende Begrünung Litzelaustraße Funktion: Anliegerstraße Zustand: Erneuerungsbedürftig, viele Flickstellen und Belagsschäden Mängel und Missstände: Verbot der Durchfahrt wird ignoriert, fehlende Parkraumgestaltung, beidseitig Gehwege, im Bereich des ehemaligen TV Areals nur einseitig, stellenweise zu schmal, keine Barrierefreiheit, unattraktive Straßenraumbeleuchtung, fehlende Begrünung 42 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN RUHENDER VERKEHR Neben der starken Verkehrsauslastung ist die Parkplatzsituation eins der Hauptprobleme in Alt-Knielingen. Der Parkdruck ist im gesamten Untersuchungsgebiet sehr hoch, sodass meist alle Parkmöglichkeiten, insbesondere in den Abendstunden, belegt sind. Laut der Bürgerumfrage zur Wohnumfeldqualität im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzepts im Jahr 2015, besitzen 30 Prozent der Befragten in Alt-Knielingen keinen eigenen Stellplatz auf dem Privatgrundstück. Diese Anwohnerinnen und Anwohner sind auf das Abstellen ihrer Fahrzeuge im öffentlichen Verkehrsraum angewiesen. Die überwiegende Parkierungspraxis im Untersuchungsgebiet ist Parken unter Mitbenutzung des Gehwegs ohne entsprechende Beschilderung oder Markierung. Dadurch wird in vielen Straßenabschnitten eine Mindestgehwegbreite zur Nutzung mit Kinderwa- gen, Rollator oder Rollstuhl beziehungsweise zum Nebeneinanderlaufen oder Begegnen unterschritten. Sowohl Fahrzeuge mit Karls- ruher als auch fremden Kennzeichen parken auf den Gehsteigen, weil sonst ein Durchfahren in den engen Straßenräumen nicht mehr möglich wäre. Auch wenn private Stellflächen vorhanden sind, werden diese nicht immer genutzt, sondern der öffentliche Parkraum präferiert. Aufgrund der Nähe zum Siemens Industriepark ist die Saarlandstraße südöstlich vom Elsässer Platz von hohem Parkdruck oder Parksuchverkehr durch Beschäftigte betroffen. Seit einiger Zeit setzt die Stadt Karlsruhe als Anmahnung des Regierungspräsidiums zur Einhaltung der bestehenden Rechtslage zur Straßenverkehrsordnung (StVO) das Konzept zum Gehwegparken im Stadtteil Knielingen um. Demnach ist das Abstellen von Fahr- zeugen auf Gehwegen generell verboten, bisher jedoch in Karlsruhe geduldet. Dies wird nun mit der Umsetzung des Konzepts ge- ahndet. Die Umsetzung in den einzelnen Straßen erfolgt unter der Voraussetzung des von der Verwaltung erarbeitenden Konzepts. Mit der Umsetzung muss die Situation beobachtet und bei Bedarf die Konzeption angepasst werden. Abbildung 35: Enge Straßenverhältnisse und hoher Parkdruck bewegen Autofahrer zum Parken in Kurvenbereichen und auf Gehwegen Öffentliche Parkplätze außerhalb des Straßenraums sind im Gebiet bis auf zwei P+R Flächen entlang der Rheinbrückenstraße nicht vorhanden. Grund dafür sind die dichte Bebauung und die fehlenden städtischen Flächen im Gebiet. Einige ausgewiesene Parkflä- chen im Straßenraum befinden sich in der Saarlandstraße in Form von Parkbuchten unterbrochen von Verkehrsbegleitgrün, in der Westlichen Rheinbrückenstraße und der Rheinbrückenstraße in Form von wenigen markierten Parkplätzen auf der Fahrbahn, in der Rheinbergstraße gegenüber der Wendeschleife und in der Neufeldstraße Ecke Eggensteiner Straße in Form von ausgewiesenen Parkplätzen. ÖFFENTLICHER VERKEHR Die Anbindung an den ÖPNV ist im Untersuchungsgebiet durch die Stadtbahnlinie S 5 sowie die beiden Buslinien 74 und 75 gege- ben. Drei Bushaltestellen und drei Straßenbahnstationen ziehen sich entlang der Rheinbrückenstraße durch das Gebiet. Alt- Knielingen ist nach dem Erschließungsstandard von 300 Meter ausreichend, ausgenommen ein kleiner Teil der Unteren Straße, an das örtliche ÖPNV-Netz angeschlossen. Jedoch sind noch nicht durchgehend alle Haltestellen und deren Zuwegung barrierefrei ausgebaut. STADTPLANUNGSAMT | 43 Neben der Anbindung an die Karlsruher Innenstadt und an Wörth durch die Straßenbahn, besteht auch Anschluss an den Schienen- regionalverkehr. Der südlich des Untersuchungsgebiets gelegene Bahnhof schließt Alt-Knielingen an die Bahnlinie Karlsruhe – Germersheim sowie Karlsruhe – Neustadt und weiter nach Kaiserslautern an. Ein Taxistand in der Östlichen Rheinbrückenstraße gegenüber dem Elsässer Platz sowie eine CarSharing Station an der Haltestelle Rheinbergstraße tragen zusätzlich zur Förderung des Umweltverbunds bei. RADVERKEHR Der Radverkehr im Untersuchungsgebiet wird generell, mit Ausnahme der Hauptverkehrsachse Rheinbrückenstraße, im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt. Die Rheinbrückenstraße als Nebenroute ist Bestandteil des Karlsruher Radverkehrsnetzes und gewährleistet so die Anbindung des Stadtteils sowohl an die Innenstadt als auch an den Rhein und darüber hinaus. Jedoch weist diese Verbindung noch einzelne Lücken in der Erschließung und Gestaltung auf. Entlang der Rheinbrückenstraße existiert keine kontinuierliche Radverkehrsführung. Die zu eng bebaute Kurve oder die nahe Aufstellung der Ampel an der Kreuzung zur Sudetenstraße führt zu Konflikten zwischen Lkw- Verkehr und Radfahrenden. Die Anbindung an den Sportpark Bruchwegäcker sollte ebenfalls verbessert werden. Hier besteht eine problematische nicht eindeutige Wegeführung für Kinder und Jugendliche zwischen Kreuzung Rheinbrückenstraße – Rheinbergstra- ße und Sportpark. Bike+Ride-Anlagen sind ein wichtiger Baustein des angestrebten nachhaltigen Verkehrssystems. Eine Fahrradabstellanlage befindet sich an der Straßenbahnendhaltestelle Rheinbergstraße. Am Elsässer Platz wurde eine weitere Bike+Ride-Anlage im Zuge des Um- baus der Straßenbahnhaltestelle errichtet. Zusätzlich gibt es eine Fahrradverleihstation in der Rheinbrückenstraße gegenüber des Elsässer Platzes. Abbildung 36: Fahrradverleihstation Rheinbrückenstraße/Radwegeverbindung entlang der Rheinbrückenstraße; Aufnahme werk-plan 2016 FUSSVERKEHR Die Rheinbrückenstraße bildet mit ihrem überdimensionierten Querschnitt (zusammen mit der Westlichen und Östlichen Rheinbrü- ckenstraße) und dem separat parallel verlaufenden Gleiskörper durchgängig eine Barriere zwischen Alt-Knielingen und Neu- Knielingen. Der Abstand zwischen den wenigen Querungsstellen ist groß und es ist derzeit nicht möglich, an anderen Stellen die Straßenseite zu wechseln. Besonders schwierig ist der Übergang der Rheinbrückenstraße für zu Fuß Gehende im Bereich Rheinberg- straße und Sudetenstraße sowie die Gleisquerung auf der Ostseite der Kreuzung Eggensteiner Straße und Rheinbrückenstraße. Dadurch wird auch die sichere fußläufige Erreichbarkeit nach Neu-Knielingen zu Nahversorgungseinrichtungen (Penny Markt) oder zu sozialen Infrastruktureinrichtungen (Viktor-von-Scheffel-Schule, städtischer Schülerhort) stark beeinträchtigt. 44 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 37: Problematische Querungstellen über die Rheinbrückenstraße; Aufnahme werk-plan 2016 Die Straßenräume im alten Ortskern sind entsprechend ihrer Entstehungszeit sehr eng und werden durch den Kfz-Verkehr dominiert. In den kleineren Straßen in Alt-Knielingen und in unübersichtlichen Kreuzungsbereichen finden sich häufig Konfliktpunkte zwischen nicht-motorisierten und motorisierten Verkehrsteilnehmenden. Die Gehwege und somit die Flächen für Bewegung und Aufenthalt sind im Verhältnis dazu gering und oft nicht barrierefrei. Zum Teil existieren deutliche Engstellen, die es für zu Fuß Gehende mit Kinderwagen oder Rollatoren unmöglich machen, den Gehweg zu benutzen. Erschwerend kommt hinzu, dass vielfach auf dem Gehweg geparkt wird. In vielen Straßenabschnitten sind die verbleibenden Restbreiten für den Fußverkehr kleiner als 1,50 Meter oder sind ohnehin schon schmaler gebaut. Das Gehwegparken sowie die geringen Breiten der Gehwege schmälern außerdem die fußläufige Erreichbarkeit gemeinschaftlicher und sozialer Einrichtungen. Diesbezüglich am problematischsten ist der Bereich um die Grundschule Knielingen, wo zu Schulan- fangs- und -endzeiten die Fahrbahn von Kindern mitbenutzt wird, weil die Gehwege für die Gruppen von Kindern zu schmal sind. Aufgrund der bereits beschriebenen Missstände und Defizite in den Straßenräumen des Untersuchungsgebiets, kommt den kleinen Wegeverbindungen und teilweise historischen Gassen zwischen den Straßen eine große Bedeutung zu. Sie ermöglichen eine fußläu- fige Erreichbarkeit auf kurzem Wege auch unabhängig vom vorhandenen Straßennetz. Die Gestaltung sowie auch der Pflegezustand dieser Verbindungen, die größtenteils nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden, sind jedoch verbesserungswürdig. Insbe- sondere die Topografie ist für mobilitätseingeschränkte oder ältere Personen ein Hindernis. Abbildung 38: Schwierige Gehwegsituation aufgrund des Gehwegparkens/Kleine Gasse mit Mängeln; Aufnahme werk-plan 2016 46 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN ERGEBNISSE AUS DER BÜRGER- UND TRÄGERBETEILIGUNG AUSZUG AUS DER BÜRGERUMFRAGE 2015 ZUM STADTTEILENTWICKLUNGSKONZEPT Im Rahmen der Bürgerumfrage zur Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil aus dem Jahr 2015 zum Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen durch das Amt für Stadtentwicklung können folgende Aspekte, die für die vorbereitenden Untersuchungen von Bedeu- tung sind, festgehalten werden: Gebäude/Wohnung Der Modernisierungsstand der Wohnung/des Hauses ist von 45 Prozent der Befragten als umfassend modernisiert oder als Neu- bau bezeichnet. 14,2 Prozent der Personen haben angegeben, dass ihre Immobilie sich in einem nicht zeitgemäß modernisierten Zustand befindet oder Mängel in der Instandhaltung hat. Knapp 10 Prozent der Befragten in Alt-Knielingen sind mit dem Zustand der Gebäude im Stadtteil unzufrieden oder sehr unzu- frieden (Vergleich Knielingen: 6,1 Prozent). 10 Prozent der Wohnungen und Häuser besitzen noch Einzel/Mehrraumöfen im Gebäude, 6 Gebäude besitzen keinerlei eigene Heizung. In 35 von 4588 Wohneinheiten ist nur eine teilweise sanitäre Ausstattung vorhanden, in 10 Wohnungen ist weder eine Bade- wanne/Dusche noch ein WC vorhanden. Mobilität Die Umfrageergebnisse zeigen eine hohe Unzufriedenheit mit der allgemeinen Verkehrssituation in Knielingen. Das Stadtviertel Alt-Knielingen ist im besonderen Maße betroffen. Über die Hälfte der dortigen Anwohnerinnen und Anwohner gaben an, unzu- frieden (24,1 Prozent) oder sehr unzufrieden (27,1 Prozent) mit der Verkehrssituation zu sein. In der Gesamtstadt sind es gerade mal knapp 15 Prozent (Bürgerumfrage 2011). 47,4 Prozent der Befragten wünschen sich einen Ausbau der Radwege. Knapp 30 Prozent der Befragten in Alt-Knielingen geben an, keine private Abstellmöglichkeit für ihren PKW auf dem Grundstück zu haben. Davon leben mehr als 40 Prozent der Befragten in einem Mietverhältnis. 23 Prozent der Befragten sind unzufrieden und 23,6 Prozent sehr unzufrieden mit dem Parkplatzangebot in Alt-Knielingen (Ver- gleich Knielingen: 31,9 Prozent). Öffentlicher Raum 32,9 Prozent der Befragten sind mit der Aufenthaltsqualität auf den Straßen und den Plätzen unzufrieden/sehr unzufrieden. Knapp über 30 Prozent der Befragten aus Alt-Knielingen sind mit der Versorgung wohnortnaher Einkaufsmöglichkeiten unzu- frieden oder sehr unzufrieden (Vergleich Knielingen: 15,6 Prozent). 30,6 Prozent der Bevölkerung in Alt-Knielingen sind mit dem Gastronomieangebot im Stadtteil unzufrieden und sehr unzufrieden (Vergleich Knielingen: 21,2 Prozent). Soziale Aspekte Knapp über 20 Prozent der Personen in Alt-Knielingen sind unzufrieden oder sehr unzufrieden mit den Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren im Stadtteil (Vergleich Neu-Knielingen: 14,2 Prozent). 13,3 Prozent der Befragten gaben an, mit der Betreuung für Kinder zwischen drei und sechs Jahren unzufrieden/sehr unzufrieden zu sein (Vergleich Neu-Knielingen: 6,1 Prozent). Fast 20 Prozent der Befragten in Alt-Knielingen sind mit der Betreuungssituation für Schulkinder unzufrieden oder sehr unzufrie- den (Vergleich Neu-Knielingen: 7,2 Prozent). STADTPLANUNGSAMT | 47 ERGEBNISSE AUS DER BEFRAGUNG DER VON DER SANIERUNG BETROFFENEN Die frühzeitige Einbeziehung von Personen, die von der Sanierung betroffen sind bzw. an der Sanierung positiv mitwirken können, ist für eine erfolgreiche Durchführung eines Sanierungsverfahrens von zentraler Bedeutung. Kenntnisse von Eigentümerinnen und Eigentümern über die aktuelle Bestandssituation, Probleme oder künftige Entwicklungsvorstellungen von Gebäuden und Grundstü- cken sind für die Ableitung des Sanierungsbedarfs (Quantität) und von Sanierungszielen (Qualität) unerlässlich. Nach § 137 BauGB sind die von der Sanierung Betroffenen frühzeitig in das Sanierungsverfahren einzubeziehen. Ziele dieser aktiven Mitwirkung sind die Gewährleistung einer breiten, gegenseitigen Informations- und Wissensgrundlage, die Schaffung von Akzeptanz und der Aufbau von Vertrauen zwischen allen an der Sanierung Beteiligten. Letztendlich dient diese Art der Kooperation auch dazu, möglichst viele Personen zur Durchführung von erforderlichen Maßnahmen anzuregen. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben dürfen nur Daten erhoben werden, die zum Zwecke der Sanierung erforderlich sind. Dies sind ausschließlich Daten, die der Kenntnis zur Beurteilung der Sanierungsbedürftigkeit eines Gebiets und der Einschätzung des Maßnahmenumfangs, insbesondere bei der Durch- führung der Sanierung dienen. Die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur hat dazu ab August 2016 mit den Einwohnerinnen und Einwohnern vor Ort persön- liche Befragungen durchgeführt, um die Sanierungsnotwendigkeit zu untermauern und den Bedarf sowie die Erfolgsaussichten eines Antrags auf Städtebaufördermittel zu bekräftigen. Insgesamt konnten im direkten Gespräch 115 Bewohnerinnen und Bewohner (Rücklaufquote: 19,0 Prozent) befragt werden. Im Oktober 2016 wurde im Auftrag des Stadtplanungsamts Karlsruhe zusätzlich ein schriftlicher Fragebogen an insgesamt 394 Eigentümerinnen und Eigentümer im Untersuchungsgebiet versendet und um Auskunft zum Zustand ihrer Gebäude beziehungsweise Wohnungen gebeten. Die Beteiligung wurde auf freiwilliger Basis durchgeführt. Bei der Bewertung der Situation im Untersuchungs- gebiet durch die Einwohnerinnen und Einwohner handelt es sich um subjektive Bewertungen, da es um eine persönliche Einschät- zung zum eigenen räumlichen und auch sozialen Umfeld geht. Demzufolge spiegelt sich die unterschiedliche persönliche Betroffen- heit zu verschiedenen Problemen innerhalb des Untersuchungsgebiets auch in der Beantwortung der Fragebögen durch die Befrag- ten wieder. Der Rücklauf der schriftlichen Befragung betrug mit 115 Fragebögen rund 29,2 Prozent (davon 15 auch persönlich befragt). Der Rücklauf verteilt sich gleichmäßig auf das Untersuchungsgebiet und ermöglicht daher Rückschlüsse auf das gesamte Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen. In einem Teil der Fragebögen wurden, ohne Angabe von Gründen, nicht alle Fragen beantwortet. Bei der rechnerischen Auswertung werden diese als Enthaltungen (keine Angabe) gewertet. Nachfolgend werden die wesentlichen Ergebnisse sowohl der schriftlichen als auch persönlichen Befragung dargestellt. Gebäudealter und Gebäudegröße Die Nachfrage nach dem Baujahr der Gebäude belegt den hohen Anteil an älterer Gebäudesubstanz im Untersuchungsgebiet. Knapp 45 Prozent der in die Auswertung eingegangenen Gebäude wurden noch vor dem Jahr 1949 errichtet. Davon wurden fast zwei Drittel der Häuser sogar vor dem Jahr 1919 fertiggestellt. Der Anteil der nach 1990 fertiggestellten Häuser beträgt 7,9 Prozent und nur 5,6 Prozent sind erst nach 2006 errichtet worden. Ein Großteil der Anwesen (40 Prozent) ist im Zeitraum von 1950 bis 1989 erbaut worden. Die Baustruktur im Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen ist geprägt durch Ein- und Zweifamilienhausbebauung. Bei den im Rahmen der Befragungen erfassten Gebäuden handelt es sich überwiegend um Häuser mit einer Wohnung (44,2 Prozent). Knapp über ein Viertel (28,8 Prozent) der Gebäude im Untersuchungsgebiet verfügen über zwei Wohneinheiten. Allein diese beiden Wohn- formen nehmen fast drei Viertel des Wohnungsbestands ein. Immobilien mit drei Wohnungen nehmen im Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen 14 Prozent ein, weitere 11, 6 Prozent der Gebäude verfügen über 4 und mehr Wohnungen. 48 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN Abbildung 39: Auswertung der Frage: Anzahl der Wohnungen im Gebäude? Bewirtschaftungssituation und Mietniveau Die wohnungswirtschaftliche Situation der Eigentümerinnen und Eigentümer wird unterschieden in die Optionen Selbstnutzung, Vermietung und derzeitiger Leerstand. Die Mehrheit der Befragten im Untersuchungsgebiet nutzt ihre Immobilie ganz oder zumin- dest teilweise selbst. 50,7 Prozent der Befragten nutzen ihre Immobilie selbst, weitere 22,8 Prozent nutzen ihre Immobilie selbst und vermieten diese zusätzlich. Nur 4,2 Prozent vermieten ihre Häuser komplett. Knapp 5,0 Prozent des Gebäudebestands im Untersu- chungsgebiet stehen derzeit teilweise oder komplett leer. Der hohe Anteil an Eigennutzung gewährleistet im Rahmen der Sanierung einen direkten Dialog mit den an Modernisierungsmaßnahmen interessierten Eigentümerinnen und Eigentümer. Selbstnutzer sollten im Zuge der Sanierung mobilisiert werden, da diese eine starke Bindung zu ihrem Eigentum erkennen lassen und den Wert ihrer Immobilie im Fokus haben. Die Spanne der Nettokaltmiete reicht im Untersuchungsgebiet von 3,00 Euro /m² bis 9,80 Euro/m². Die Höhe der Miete ist stark abhängig von der Qualität und Ausstattung sowie der Baualtersklasse des jeweiligen Mietobjekts. Im Allgemeinen sind die Netto- kaltmieten in jüngeren Baualtersklassen höher. Private Stellplatzsituation und Nutzung der Freiflächen auf dem Grundstück Insgesamt 43,1 Prozent der im Rahmen der Befragungen erfassten Grundstücke können nach Aussage der Eigentümerinnen und Eigentümer keinen eigenen Stellplatz auf dem Grundstück vorweisen. Dies betrifft fast jedes zweite Grundstück im Untersuchungs- gebiet. Dadurch erhärten sich die Erkenntnisse aus den vorbereitenden Untersuchungen, dass der Parkdruck in den Wohnstraßen sehr hoch ist. Besonders gravierend ist nach Aussage der Befragten die Stellplatzproblematik bei Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten. Hier verfügen 26,5 Prozent der Gebäude über keine privaten Stellplatzmöglichkeiten auf dem Grundstück. Die Hälfte der Befragten nutzen deshalb die Freifläche(n) auf dem eigenen Grundstück komplett oder zumindest teilweise als Stell- platz. Des Weiteren werden die Freiflächen als Hof und/oder Garten genutzt. Lediglich zwei Befragte gaben an, keine Freiflächen auf dem Grundstück zu besitzen. Abbildung 40: Auswertung der Frage: Wie viele Pkw-Stellplätze sind insgesamt auf dem Grundstück vorhanden? 44,2 28,8 14,0 11,6 1,4 1 Wohnung 2 Wohnungen 3 Wohnungen 4 und mehr Wohnungen keine Angabe 4,7 4,7 6,6 18 22,7 43,1 05101520253035404550 5 Stellplätze und mehr 4 3 2 1 kein Stellplatz vorhanden STADTPLANUNGSAMT | 49 Bewertung des Gebäudezustands und durchgeführte Renovierungs-/Modernisierungsmaßnahmen Nach Einschätzung der Eigentümerinnen und Eigentümer weisen bei 57,5 Prozent der in die Auswertung eingegangenen Gebäude Mängel auf. Die meisten der Befragten geben geringfügige Mängel an ihrer Immobilie an (48,7 Prozent). Bei 7 Prozent handelt es sich um deutliche Mängel und bei 1,8 Prozent sogar um schwerwiegende Mängel. Die restlichen Befragten (42,5 Prozent) geben an, keine Mängel am Gebäude zu haben oder haben zum Zustand keine Angaben gemacht. Aus der Befragung ergibt sich, dass von einer hohen Anzahl der Befragten in den letzten Jahren bereits Maßnahmen durchgeführt worden sind. Aufgrund der im Untersuchungsgebiet vorhandenen älteren Bausubstanz ist grundsätzlich davon auszugehen, dass Eigentümerinnen und Eigentümer je nach verfügbaren Mitteln und damit sukzessive Erneuerungs- und/oder Sanierungsmaßnahmen vornehmen. Jedoch wurde aus den persönlichen Befragungen deutlich, dass gerade Eigentümerinnen und Eigentümer im höheren Rentenalter, häufig nicht über die notwendigen finanziellen Mittel trotz einer Bezuschussung und Interesse an Sanierungsmaßnah- men verfügen. Die untere Abbildung 41 zeigt, in welchen Bereichen Renovierungs-/Sanierungsmaßnahmen bereits in den vergangenen Jahren vorgenommenen wurden. Insbesondere im Bereich der Gebäudeausstattung (Heizung, Bad, Elektroinstallationen) sind in der Ver- gangenheit Arbeiten getätigt worden. Abbildung 41: Auswertung der Frage: Wann wurde(n) das Gebäude/Ihre Wohnung(en) zuletzt umfassend renoviert oder modernisiert? DURCHGEFÜHRTE MASSNAHMEN < 10 JAHRE 10 – 20 JAHRE > 20 JAHRE NICHT RENOVIERT Fassade 31,5 % 36,1 % 18,9 % 13,5 % Dach/Dacheindeckung 16,1 % 26,8 % 31,2 % 25,9 % Austausch Fenster 25,9 % 32,1 % 25,0 % 17,0 % Bad/Bäder 42,0 % 32,1 % 14,3 % 11,6 % Heizung 38,8 % 41,4 % 11,7 % 8,1 % Elektroinstallationen 26,8 % 36,6 % 20,5 % 16,1 % Interesse an Sanierungsmaßnahmen und an Bezuschussung Aus den Antworten während der persönlichen Gespräche wurde deutlich, dass ein Großteil der Befragten eine Sanierung in Alt- Knielingen befürwortet. Insgesamt 64 (29,8 Prozent) der 215 Befragten aus dem Untersuchungsgebiet haben bei der Befragung Modernisierungsabsichten an ihrem Gebäude signalisiert. Teilweise haben diese bereits Angaben zu möglichen Erneuerungsmaßnahmen an ihrem Gebäude gemacht (siehe untere Abbildung 42). Diese betreffen häufiger Maßnahmen am Dach oder an den Fenstern. Dabei hat die Hälfte der Befragten mit Modernisierungs- absichten angegeben, umfangreichere Maßnahmen vornehmen zu wollen. Abbildung 42: Auswertung der Frage: Welche Modernisierungen oder Instandsetzungen planen Sie in den nächsten Jahren an Ihrem Gebäude/Wohnung(en)? WELCHE ERNEUERUNGEN SIND GEPLANT? NENNUNGEN RELATIV Dämmung/Erneuerung des Dachs 26 24,5 % Erneuerung Fenster 24 22,6 % Dämmung/Erneuerung der Fassade 11 10,4 % Dämmung der Kellerdecke 9 8,5 % Erneuerung Heizung 20 18,9 % Sonstiges (Umbau, Badsanierung und so weiter) 16 15,1 % Aufgaben der Sanierung Bei der letzten Frage konnten sich die Befragten durch Angabe von Stichpunkten offen äußern, welche Maßnahmen notwendig wären, um die Wohnumfeldqaulität im Quartier zu verbessern. Im Themenbereich Bausubstanz wurden Erneuerungs- und Gestal- 50 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN tungsmaßnahmen an Gebäuden sowie die Bewahrung des historischen Ortsbilds mit knapp 20 Prozent der Nennungen als wichtige Aufgabe der Sanierung von den Umfrageteilnehmenden genannt. In Bezug auf den Schwerpunkt Verkehr haben vor allem Maßnah- men zum ruhenden Verkehr die höchste Priorität. Aber auch die Verkehrsberuhigung und die Reduzierung des Durchgangsverkehrs im Quartier stehen im Vordergrund. Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die von Seiten der Einwohnerinnen und Einwohner als wichtigste Aufgaben der Sanierung eingestuften Maßnahmen zur Aufwertung des Wohnumfelds: Abbildung 43: Auswertung der Frage: Welche konkreten Maßnahmen wären aus Ihrer Sicht notwendig, um das Umfeld Ihrer Immobilie/des Quartiers aufzuwerten? MASSNAHMEN ZUR AUFWERTUNG NENNUNGEN RELATIV Verbesserung der mangelhaften Parkplatzsituation 29 29,9 % Verkehrsberuhigung/Reduzierung des Durchgangsverkehrs/Auf- wertung des Straßenraums (Beleuchtung, Gehweg und so weiter) 25 25,8 % Sanierungsmaßnahmen am Gebäude/Bewahrung historisches Ortsbild 19 19,6 % Lärmschutz/Verbesserung der Luftqualität 10 10,3 % Verbesserung der Qualität/Pflege bereits vorhandener Grün- und Freiflächen/Begrünung des Straßenraums 9 9,3 % Schaffung von Einkaufmöglichkeiten/Sicherung der Nahversorgung 5 5,1 % Zusammenfassende Bewertung Insgesamt besteht eine gute Ausgangsposition für die erfolgreiche Durchführung einer Sanierung im Gebiet „Alt-Knielingen“. Die Eigentümerinnen und Eigentümer zeigten eindeutig Interesse an der Durchführung einer Sanierung. Auch die Angaben zu den ge- planten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen belegen, dass einige der Einwohnerinnen und Einwohner bereit sind, die Sanierung des Gebiets durch private Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude zu unterstützen. Das Ergebnis ist aber auch ein Beleg für den hohen Anteil an überkommener und sanierungsbedürftiger Bausubstanz. Die Eigentümerinnen und Eigentümer sollten daher über Möglichkeiten und Ablauf der Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen umfassend informiert werden, um die Teilnahme am Programm weiter zu erhöhen. Die gewünschten städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen verteilen sich in etwa gleichmäßig auf Maßnahmen im öffentlichen Raum- hier insbesondere im Bereich Verkehr einschließlich dem ruhenden Verkehr sowie Grün- und Freiflächen- als auch im privaten Bereich. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Bestandsaufnahme und -analyse und bildet somit die Grundlage für die Neuord- nung des zukünftigen Sanierungsgebiets. BETEILIGUNG DER BEHÖRDEN UND TRÄGER ÖFFENTLICHER BELANGE Gemäß § 139 Abs. 2 BauGB soll die Gemeinde den öffentlichen Aufgabenträgern, deren Belange durch die Sanierung berührt wer- den können, möglichst frühzeitig Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Vom 11. Juli 2016 bis 15. August 2016 hatten die be- troffenen Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange Gelegenheit zum geplanten Sanierungsverfahren Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen finden sich tabellarisch aufgearbeitet in der Anlage der vorbereitenden Untersuchungen. Die Anregungen der Behörden und sonstigen öffentlichen Institutionen sind in die Bestandsanalyse und das Neuordnungskonzept zum Teil eingeflossen und werden auch im weiteren Verfahren berücksichtigt. STADTPLANUNGSAMT | 51 ANALYSE DER STÄDTEBAULICHEN MISSSTÄNDE UND STÄRKEN Im gesamten Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen wurden folgende städtebauliche Missstände im Sinne des § 136 BauGB festgestellt, die nach Themenbereichen zusammengefasst werden: STÄDTEBAULICHE UND FUNKTIONALE MISSSTÄNDE UND MÄNGEL Teile des Gebäudebestands weisen hinsichtlich des Gebäudezustands (Bausubstanz, energetischer Standard) einen hohen Sanie- rungsbedarf auf. Bei knapp einem Drittel der Gebäude ist mit umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen zu rechnen. Die Mängel in der Bausubstanz wirken sich sowohl negativ auf die Wohnqualität als auch auf das Ortsbild aus. Innerhalb des Untersuchungsgebiets bestehen teilweise sehr kleinteilige Baustrukturen, die hinsichtlich des Versiegelungsgrads privater Freiflächen (stark versiegelte Höfe, Bebauung in zweiter Reihe) teilweise erhebliche Mängel aufweisen. Diese wirken sich nachteilig auf die Wohn- und Freiraumqualität auch im Hinblick auf Belichtung, Besonnung und Belüftung aus. Der überwiegende Teil der öffentlichen Flächen weist optisch ein wenig ansprechendes Erscheinungsbild auf und bedarf einer Aufwertung. Der Elsässer Platz hat seine Funktion als Quartiersmitte oder sogenannte „Drehscheibe“ im Ort durch die Schließung unter- schiedlicher Geschäfte und den hohen Durchgangsverkehr auf der Rheinbrückenstraße verloren. Die von der Rheinbrückenstraße ausgehende Emissionsbelastung schmälert die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zusätzlich. Der noch vorhandene Geschäftsbereich rund um den Elsässer Platz und in der Saarlandstraße ist durch wegbrechende und teils unattraktive Nutzungen, Gestaltungsmängel und teilweise Leerstand in den Erdgeschosszonen geprägt. Dadurch kann ein „Tra- ding-Down-Effekt“ einsetzen. Das Hochhaus am Elsässer Platz fügt sich durch seine Größe und Kubatur nicht in die homogene Baustruktur ein. Gestaltungsde- fizite verstärken das negative Erscheinungsbild des gesamten Umfelds zusätzlich. Die Belastung der Straßen sowohl durch den fließenden als auch den ruhenden Verkehr ist sehr hoch. Der öffentliche Raum ist überwiegend auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegt. Daher besteht ein großes Defizit an adäquat gestalteten öffent- lichen Aufenthaltsflächen und Spielflächen. Eine vielfältige und flexible Nutzung vieler vorhandener Straßen und Platzsituationen ist dadurch nicht möglich. STADTPLANUNGSAMT | 53 MÄNGEL IN DER VERKEHRSTECHNISCHEN INFRASTRUKTUR Starke Immissionsbelastungen aufgrund des hohen Verkehrs entlang der Rheinbrückenstraße einerseits und hohe Belastungen durch den ausweichenden gebietsfremden Verkehr andererseits (Saarlandstraße, Untere Straße, Neufeldstraße) beeinträchtigen die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Außerdem führen diese nachhaltig zu Gebäude- und Straßenschäden. Die zusätzliche Lärmbelastung durch die südlich an das Untersuchungsgebiet angrenzende Bahnlinie verstärkt die Problematik in Alt-Knielingen. Da die Verkehrssituation in der Rheinbrückenstraße eine starke Trennwirkung ausübt, erscheint die fußläufige Erreichbarkeit und funktionale Anbindung zwischen Alt-Knielingen und Neu-Knielingen, insbesondere für Kinder und ältere Personen, teilweise sehr problematisch. Es sind zu wenige geeignete Querungsstellen vorhanden. In Kreuzungsbereichen mit starkem Verkehrsaufkommen sowie in den schmalen Straßen kommt es häufig zu Konflikten zwi- schen motorisierten und nicht motorisierten Verkehrsteilnehmenden. Parkende Fahrzeuge in Einmündungsbereichen erschweren das Sehen und Gesehen werden. 30 Prozent der Anwohnerinnen und Anwohner in Alt-Knielingen verfügen nicht über einen eigenen Stellplatz auf dem Grund- stück. Daraus resultiert zusammen mit einer extrem dichten Bebauung ein erheblicher Parkdruck in nahezu allen Straßen im his- torischen Ortskern in Alt-Knielingen. Verbreitetes Gehwegparken in engen Straßen führt zum einen in verkehrsreichen Zeiten re- gelmäßig zu eingeschränktem Begegnungsverkehr und Rückstaus und zum anderen zu Konflikten mit nicht motorisierten Ver- kehrsteilnehmenden. Durch die schmalen Straßen im eng bebauten Ortskern sowie durch schmale, unebene oder sogar fehlende Gehwege ist die Sicherheit und Barrierefreiheit für zu Fuß Gehende nicht gegeben. Der Pflegezustand der kleinen Gassen und Wegeverbindungen weist funktionale und gestalterische Defizite auf und ist in Teilen erneuerungsbedürftig. Insbesondere die Topografie ist für mobilitätseingeschränkte oder ältere Personen ein Hindernis. STADTPLANUNGSAMT | 55 FREIRAUMPLANERISCHE UND KLIMABEDINGTE MISSSTÄNDE UND MÄNGEL Fast im gesamten Untersuchungsgebiet ist ein Defizit bei der Begrünung des Straßenraums vorhanden. Ein sich durch das Gebiet ziehender Mangel sind die teils stark versiegelten, ungestalteten Hofbereiche, die oft eine hundertpro- zentige Verdichtung aufweisen. Dadurch entstehen auch klimatisch ungünstige Bedingungen, wie eine extreme Aufheizung der Straßenräume. Gekoppelt an diesen Mangel ist die historisch bedingt hohe Dichte der Gebäude, die zum Beispiel wenig Luftzirkulation zulässt. Zu 100 Prozent bebaute Grundstücke tragen nicht zu einer Verbesserung bei. STÄRKEN IM UNTERSUCHUNGSGEBIET Neben den festgestellten Missständen und Mängeln können auch Stärken und Qualitäten im Untersuchungsgebiet identifiziert wer- den: Im Untersuchungsgebiet befinden sich historisch bedeutsame Gebäudestrukturen und ortsbildprägende Straßenzüge, die für den gesamten Stadtteil identitätsstiftend sind. Teilweise werden diese erhaltenswerten Einzelgebäude aufgrund von schlechter Bau- substanz und Gestaltungsmängeln nicht wahrgenommen. Das historische Pflaster in der Saarlandstraße und Elsässer Straße so- wie in einzelnen bedeutenden Gassen (Goldwäschergasse, Besoldgasse) betont zusammen mit seinen prägenden Gebäuden die besondere städtebauliche Situation des ältesten Ortskerns auf der Gemarkung Karlsruhes zusätzlich. Der hohe Anteil historischer und denkmalwerter Gebäude birgt ein erhebliches Potenzial für die städtebauliche Entwicklung Alt-Knielingens. Einzelne heraus- ragende Denkmäler in Alt-Knielingen wurden bereits saniert und können als positives Beispiel für die zukünftige Sanierung her- angezogen werden. Das Untersuchungsgebiet verfügt weitgehend über eine gute Anbindung an den ÖPNV. Mehrere Straßenbahnhaltestellen befin- den sich in guter fußläufiger Erreichbarkeit entlang der Rheinbrückenstraße. Somit ist eine schnelle Verbindung zur Innenstadt gewährleistet. Die kleinen Gassen und Wegeverbindungen zwischen den Straßen ermöglichen eine fußläufige Erreichbarkeit auf kurzem Wege auch unabhängig vom bestehenden Straßennetz. Die Stärken und Qualitäten im Untersuchungsgebiet können jedoch die bestehenden Mängel und Defizite nicht kompensieren. Das Gesamtergebnis zeigt, dass in einem Großteil des Untersuchungsgebiets ein großer Sanierungsbedarf besteht. STADTPLANUNGSAMT | 57 ZIELE DER SANIERUNG – NEUORDNUNGSKONZEPT Die in Kapitel 4 aufgeführten Defizite und Mängel in Verbindung mit den darin steckenden Potenzialen verdeutlichen, dass die Aus- weisung eines Sanierungsgebiets in Alt-Knielingen zur Behebung der städtebaulichen Missstände gemäß § 136 Abs. 1 BauGB erfor- derlich ist und im öffentlichen Interesse liegt. Aus den Ergebnissen der Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse sowie den Beteiligungsergebnissen werden Zielsetzungen für die Neuordnung formuliert, welche die Basis für die aus städtebaulicher Sicht optimierte, idealtypische Entwicklungsperspektive darstel- len. Das Neuordnungskonzept stellt einen Orientierungsrahmen für das weitere Sanierungsverfahren nach dem besonderen Städtebau- recht des BauGB dar. Als langfristige Zielrichtung soll eine prozesshafte Entwicklung einzelner Planungen stufenweise und entspre- chend den aktuellen Erfordernissen und Möglichkeiten im Sanierungsgebiet realisiert werden. An diesem orientieren sich zukünftig die öffentlichen und privaten Maßnahmen unter Berücksichtigung der Sanierungsziele. Dabei ist das Neuordnungskonzept jedoch nicht als starre Vorgabe, sondern als weiter entwickelbare Ausgangsbasis zu verstehen, die gegebenenfalls einer geänderten Situation oder neuen Perspektiven angepasst werden kann. Darüber hinaus bedarf das Neu- ordnungskonzept für die Durchführung der Sanierung der Ergänzung durch weitere Fachplanungen. Folgende Sanierungszielsetzungen, unterteilt in fünf Handlungsschwerpunkte, werden für den Untersuchungsbereich vorgeschlagen: PROFILIERUNG DER KOMMUNALEN IDENTITÄT Inszenierung Hochhaus am Elsässer Platz als Identifikationsort (zum Beispiel Fassadengestaltung, Beleuchtung) Aufwertung der zentralen Plätze (Elsässer Platz, Umfeld evangelische Kirche/Kirchbühlstraße) Umgestaltung der Rheinbrückenstraße zur Überwindung der Trennwirkung der stark befahrenen Straße (K 9651) Sicherung und Erhalt denkmalpflegerisch wertvoller Bausubstanz (vor allem in der Saarlandstraße) Aufwertung der Stadtteileingänge (insbesondere Rheinbergstraße) AKTIVIERUNG DES ZENTRALEN VERSORGUNGSBEREICHS Sicherung und Aufwertung des Nahversorgungszentrums (Aktivierung gewerblicher Leerstände, alternativ auch durch kulturelle Nutzung Stärkung des soziokulturellen Zentrums (Umfeld evangelische Kirche und nördliche Saarlandstraße) Umbau Begegnungsstätte des Bürgervereins als Schülerhort (sofern der Bürgerverein in das evangelische Gemeindezentrum zieht) Aufwertung denkmalgeschützter Kinder- und Jugendtreff (JuKuz) ERHALT, AUFWERTUNG UND WEITERENTWICKLUNG DES GEBÄUDE- UND WOHNUNGSBESTANDS Ortsbildgerechte, energetische und altersgerechte Gebäudesanierung Schaffung von Wohnraum durch Neuordnung des Areals der freiwilligen Feuerwehr in der Saarlandstraße sowie Bebauung des ehemaligen Areals des TV Knielingen Stadtbildverträgliches Einfügen neuer Gebäude (Ersatzneubauten) 58 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN VERBESSERUNG DES WOHNUMFELDS Funktionale und attraktive Umgestaltung der Straßenräume für alle Verkehrsteilnehmenden (zum Beispiel: niveaugleicher Aus- bau in geeigneten Straßenräumen, Begrünung, Temporeduzierung, Sicherheit, Unterbindung Schleichwegeverkehr) Aufwertung des Gassensystems als Fuß- und Radwegeverbindungen Stärkung der räumlichen und funktionalen Quartiersverbindungen (Verbesserungen der Querungen im Bereich Rheinbergstraße, Eggensteiner Straße, Elsässer Straße/Herweghstraße, Sudetenstraße) Entwicklung „grüner Oasen“ und Treffpunkte an der Alb und in den Quartieren (zum Beispiel als multifunktionale Flächen zur Starkregenvorsorge und Klimaanpassung) ÖKOLOGISCHE ERNEUERUNG Energetische Gebäudeerneuerung Verbesserung des Stadtklimas und Aktivierung der Naturkreisläufe durch Hofentsiegelungen, gegebenenfalls auch Dachbegrü- nungen im Zusammenhang mit Gebäudeerneuerungen, Durchgrünung von Straßenräumen, Schaffung eines Grünzugs entlang der Rheinbrückenstraße Reduzierung von Lärm und Abgasen durch Umgestaltung der Rheinbrückenstraße und der Quartiersstraßen (Temporeduzierung) Erhalt und Aufwertung der vorhandenen Grün- und Freiräume (Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten) 60 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN MASSNAHMENKONZEPT DARSTELLUNG DER MASSNAHMEN Der Maßnahmenplan dient der Verdeutlichung der aufgestellten Sanierungsziele im Neuordnungskonzept in Kapitel 5 und soll als Hilfestellung zur Durchsetzung dieser Zielrichtungen für das Sanierungsverfahren verstanden werden. Das Maßnahmenkonzept ist gleichzeitig die Grundlage für die Kosten- und Finanzierungsübersicht (KuF) und wird entsprechend den Entwicklungen fortgeschrie- ben und bei Bedarf weiter konzipiert. Zur Beseitigung der aufgeführten baulichen und funktionalen Mängel sind umfassende Maßnahmen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich notwendig. Verbunden damit ist die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse durch die Neuordnung des fließen- den und des ruhenden Verkehrs. Maßnahmen der öffentlichen Hand liegen vor allem in der Aufwertung öffentlicher Räume wie Plätze, Straßen und Gassen zur Verbesserung der Wohnumfeldqualität und zur Betonung der Identität Alt-Knielingens. Diese Maß- nahmen führen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensverhältnisse und einer Weiterentwicklung des Wohnstandorts. Gleichzeitig tragen sie als Initialmaßnahmen dazu bei, die Motivation und die Mitwirkungsbereitschaft der im Sanierungsgebiet wohnenden Bevölkerung sowie der Gewerbetreibenden (Einzelhandel, Gastronomie und so weiter) zu stärken. Auf privater Ebene besteht ein großer Handlungsbedarf, unter anderem durch unterlassene Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten. Hierzu ist sowohl eine Bauberatung in energetischer und gestalterischer Hinsicht, als auch die finanzielle Unter- stützung bei der Sanierung privater Gebäude notwendig. Aufgrund der Abhängigkeit der Umgestaltung der Rheinbrückenstraße von der Umsetzung der zweiten Rheinbrücke, lässt sich die Maßnahme voraussichtlich innerhalb eines Sanierungszeitraumes nicht abschließen. Die Umgestaltung der Rheinbrückenstraße und der östlichen Rheinbergstraße wird daher wie weitere einzelne Teilbereiche (vgl. Vorschlag zur Abgrenzung des Sanierungsgebietes) im Maßnahmenkatalog nicht berücksichtigt. Das Maßnahmenkonzept beinhaltet im Wesentlichen folgende Maßnahmen: ERSCHLIESSUNGS- UND GESTALTUNGSMASSNAHMEN Umgestaltungsmaßnahmen öffentlicher Räume (beispielsweise Umgestaltung Umfeld Kirche Kirchbühl-/Saarlandstraße, Umge- staltung Umfeld Elsässer Platz) GRUNDSTÜCKS- UND GEBÄUDEBEZOGENE MASSNAHMEN Aufwertung/Erneuerung Kinder- und Jugendtreff in einem denkmalgeschützten Gebäude Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen Schulhauses (heute Begegnungsstätte Bürgerverein) zu einem Schülerhort. Private Gebäudeerneuerungen (insbesondere denkmalgeschützte Gebäude), gegebenenfalls auch Umnutzung von ehemaligen Scheunen/Nebengebäuden zu Wohnzwecken Neuordnungsmaßnahmen zur Nachverdichtung im Bereich mindergenutzter Flächen Rückbau untergenutzter Gebäude mit substanziellen Mängeln, teilweise ortsbildgerechte Ersatzneubauten Aufwertung des privaten Wohnumfelds sowie von Garten- und Hofbereichen WEITERE VORBEREITENDE UND BEGLEITENDE MASSNAHMEN Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung Sanierungsberatung für interessierte Eigentümer weitere Fachkonzepte (Verkehrskonzept, Grünkonzept) STADTPLANUNGSAMT | 61 Die oben genannten Maßnahmen erfordern das rechtliche Instrumentarium der Sanierung. Die Stadt Karlsruhe kann die Kosten nicht alleine tragen und ist auf Fördermittel angewiesen. Die städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen werden die Funktion des Stadtteil- zentrums Alt-Knielingens stärken und die Wohn- und Arbeitsverhältnisse nachhaltig verbessern. STADTPLANUNGSAMT | 63 KOSTEN- UND FINANZIERUNGSÜBERSICHT Die Voraussetzung für die Durchführbarkeit der städtebaulichen Erneuerung ist die Finanzierung der „unrentablen Kosten“. Der benötigte Finanzbedarf resultiert aus den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen und der daraus entwickelten Neuord- nungs- und Maßnahmenkonzeption. Auf dieser Grundlage wurde die angefügte Kosten- und Finanzierungsübersicht erstellt. Die Kosten wurden getrennt nach den Sanierungseinzelmaßnahmen dargestellt und berechnet. SANIERUNGSGEBIET ORTSKERN ANSATZ ANSATZ KALKULATION St., m² €, €/m² in € 1. Vorbereitung Vorbereitende Untersuchung 55.000 Weiteres externes Begleiten des Sanierungsprozesses/Dialog 40.000 Weitere vorbereitende Planungen 55.000 2. Grunderwerb 700.000 3. Ordnungsmaßnahmen Abbruch Feuerwehrgebäude 100.000 100.000 Ansatz Abbruch Wohngebäude/Funktionsgebäude 5 30.000 150.000 Ansatz Abbruch Schuppen-/Nebengebäude 10 15.000 150.000 4. Neugestaltung Öffentlicher Raum Aufwertung Umfeld Elsässer Platz 3.900 150 585.000 Neugestaltung Platz Kirchbühl-/Saarlandstraße 800 150 120.000 Aufwertung Kirchbühlstraße 1.030 150 154.500 Umgestaltung Eggensteiner Straße 1.200 150 180.000 Umgestaltung westliche Rheinbergstraße 1.500 150 225.000 Umgestaltung Saarlandstraße 6.500 150 975.000 Umgestaltung Neufeldstraße 3.600 150 540.000 Umgestaltung Dreikönigstraße 1.280 150 192.000 Umgestaltung Untere Straße 3.150 150 472.500 Aufwertung Gassen 1.000 150 150.000 5. Modernisierungsmaßnahmen/Umnutzungen Einfache private Gebäudeerneuerungen 35 30.000 1.050.000 Durchgreifende private Gebäudeerneuerungen 9 50.000 450.000 Umnutzungen von Scheunengebäuden zu Wohnen 5 50.000 250.000 Umbau denkmalgeschützte Begegnungsstätte des Bürgervereins zu einem Schülerhort 368.900 Aufwertung denkmalgeschützter Kinder- und Jugendtreff (JuKuz) 423.555 SUMME 7.386.455 64 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN VORSCHLAG ZUR ABGRENZUNG DES SANIERUNGSGEBIETS Die Abgrenzung des Sanierungsgebiets unterliegt einem planerischen Ermessen, das sich aus den festgestellten städtebaulichen Missständen in Verbindung mit den Sanierungszielen ergibt. Die Abgrenzung ist so zu wählen, dass die Sanierung erkennbar in einem überschaubaren Zeitrahmen umsetzbar ist. Der Vorschlag zum förmlich festzulegenden Sanierungsgebiet hat eine Größe von rund 27,7 Hektar und umgrenzt nahezu den histo- rischen Ortskern von Alt-Knielingen. Gegenüber dem Gebiet der vorbereitenden Untersuchungen mit einer Größe von 43,6 Hektar wird damit eine um etwa 15,9 Hektar verkleinerte förmliche Abgrenzung des Sanierungsgebiets empfohlen. Der Wegfall der kompletten Rheinbrückenstraße ist vor dem Hintergrund erfolgt, dass hier viele Rahmenbedingungen (zum Beispiel zweite Rheinbrücke, Nordumfahrung und so weiter) noch zu klären sind und dadurch eine kurzfristige Realisierung im Zeitraum des Sanierungsverfahrens nicht erfolgen kann. Gleiches gilt für das Areal des ehemaligen TV Knielingen. Abbildung 44: Plan 13 | Vorschlag zur Abgrenzung des Sanierungsgebiets Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe wird die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes in Knielingen voraussichtlich erst nach Bewilligung des für das Programmjahr 2017 gestellten Antrags auf Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsgebiet beschließen. STADTPLANUNGSAMT | 65 SANIERUNGSVERFAHREN UND RECHTLICHE INSTRUMENTARIEN Mit Beschlussfassung der Sanierungssatzung hat die Gemeinde zu entscheiden, welches Verfahrensrecht bei der Durchführung der Sanierung angewendet wird. Nach § 142 Abs. 4 BauGB muss zwischen dem „klassischen“ Verfahren unter Anwendung der beson- deren sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156 a BauGB und dem „vereinfachten“ Verfahren unter Ausschluss der genannten Paragrafen entschieden werden. In den besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften sind unter anderem die Kaufpreis- prüfung und die Regelung des Ausgleichsbetrages enthalten. Bei der Entscheidung, ob die Durchführung der Sanierung im klassischen (umfassenden) oder im vereinfachten Verfahren erfolgt, hat die Gemeinde keinen Ermessenspielraum. Die Gemeinde ist dazu verpflichtet, die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften (§§ 152 ff) auszuschließen, wenn die Anwendung dieser Vorschriften für die Durchführung der Sanierung nicht erforderlich sind und die Durchführung durch den Verzicht ihrer Anwendung voraussichtlich nicht erschwert wird. Der Grundsatz der Erforderlichkeit be- stimmt hiernach die Verfahrenswahl. Somit wird die Entscheidung über das Sanierungsverfahren aus den Zielen der Sanierung beziehungsweise der geplanten Sanie- rungsmaßnahmen abgeleitet. DAS „KLASSISCHE“ ODER „UMFASSENDE“ VERFAHREN Im klassischen oder umfassenden Verfahren finden die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156a BauGB Anwendung. Diese regeln die Erhebung von Ausgleichsbeträgen sowie die Kaufpreisprüfung. Sind durch das planerische und finanzielle Engagement der Gemeinde Bodenwerterhöhungen zu erwarten (§ 154 BauGB) sind diese Werterhöhungen abzuschöpfen und für die Finanzierung der Gesamtmaßnahme einzusetzen. Die Eigentümer von Grundstücken innerhalb des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes sind am Ende des Verfahrens dazu verpflichtet an die Stadt einen Aus- gleichsbetrag zu entrichten, welcher der durch die Sanierung bedingten Erhöhung des Bodenwertes der betroffenen Grundstücke entspricht. Die Erhebung von Erschließungsbeiträgen nach § 127 Abs. 2 BauGB entfällt bei der Anwendung des klassischen Verfah- rens. Das klassische Verfahren beinhaltet außerdem die Preisprüfung bei rechtsgeschäftlichen Veräußerungen von Grundstücken. In Zu- sammenhang mit der Genehmigung von Bauvorhaben (§ 145 BauGB) hat die Gemeinde die Aufgabe die Kaufpreise bei Grund- stücksgeschäften im Sanierungsgebiet zu prüfen (§ 153 Abs. 2 BauGB). Somit können sanierungsbedingte Bodenwerterhöhungen ausgeschlossen und eine dämpfende Wirkung auf die Bodenpreise ausgeübt werden. Der Verkaufspreis darf den sanierungsunbeein- flussten Verkehrswert nicht wesentlich überschreiten, so können Spekulationsvorhaben ausgeschlossen werden. Das umfassende Verfahren muss also Anwendung finden, wenn nicht nur geringfügige Bodenwerterhöhungen zu erwarten sind (beispielsweise Abbruch mehrerer Gebäude und Neuordnung des Gebietes, Verlagerung störender Betriebe etc.) und wenn die Notwendigkeit der Preisprüfungen bei Grundstücksgeschäften gesehen wird. DAS „VEREINFACHTE“ VERFAHREN Nach § 142 Abs. 4 BauGB sind die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften des Baugesetzbuches auszuschließen, wenn sie für die Durchführung der Sanierung nicht erforderlich sind und die Durchführung durch den Ausschluss voraussichtlich nicht er- schwert wird. Im vereinfachten Verfahren finden die §§ 152 bis 156a BauGB daher keine Anwendung. Dementsprechend sind im vereinfachten Verfahren die Erhebung von Ausgleichsbeträgen und die Möglichkeit der Preisprüfung ausgeschlossen. Für Sanierungsmaßnahmen, die vor allem die Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden und/oder die Erneuerung von Erschließungsanlagen im Sinne des § 127 BauGB ohne durchgreifende Maßnahmen der Bodenordnung zum Ziel haben, ist eine Anwendung des vereinfachten Verfahrens zu bevorzugen. Daher ist zu prüfen, ob infolge der Sanierung sanierungsbedingte Boden- werterhöhungen zu erwarten sind und ob der Verzicht auf die Möglichkeit der Preisprüfung zu einer Erschwerung der Sanierung führen kann. 66 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN GENEHMIGUNGSPFLICHTIGE VORHABEN GEMÄSS § 144 BAUGB Im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet besteht im umfassenden Verfahren eine Genehmigungspflicht durch die Kommune für: Die in § 14 Abs. 1 BauGB genannten Vorhaben, wie Bauvorhaben, Änderungen, Nutzungsänderungen von baulichen Anlagen, Gebäudeabbrüche sowie für wesentlich wertsteigernde Veränderungen an Grundstücken und baulichen Anlagen (§ 144 Abs. 1 Nr. 1 BauGB) Befristete Miet- und Pachtverträge (§ 144 Abs. 1 Nr. 2 BauGB) Grundstücksverkehr, Grundstücksteilungen, Erbbaurechte, Baulasten (§ 144 Abs. 2 BauGB) Die Genehmigung nach §§ 144/145 BauGB ist eine selbstständige Sanierungsgenehmigung, die zu einer Baugenehmigung hinzu- tritt. Es handelt sich um ein gesondertes Genehmigungsverfahren, das durch einen entsprechenden Antrag eingeleitet wird. Der § 144 BauGB gibt der Gemeinde in Verbindung mit § 145 Abs. 2 BauGB die Möglichkeit, die nach diesen Regelungen genehmi- gungspflichtigen Vorhaben zu versagen, wenn sie die Durchführung der Sanierung verhindern oder wesentlich erschweren würden. Bei der Genehmigung hat die Gemeinde zu prüfen, ob der beabsichtigte Vorgang oder das Rechtsgeschäft im obigen Sinne die Sanierung voraussichtlich behindern, erschweren oder den Zielen und Zwecken der Sanierung widerspricht. In diesem Falle ist die Genehmigung gemäß § 145 BauGB zu versagen. Bei der Anwendung des vereinfachten Verfahrens gibt es die Möglichkeit auf die Anwendung des § 144 BauGB insgesamt, auf § 144 Abs. 1 oder auf § 144 Abs. 2 zu verzichten. VORKAUFSRECHT DER GEMEINDE Im förmlich festgelegten Sanierungsgebiet steht der Gemeinde gemäß § 24 Abs. 1 Nr. 3 ein Vorkaufsrecht zu. Dieses ist unabhängig vom festgesetzten Sanierungsverfahren. STADTPLANUNGSAMT | 67 BEGRÜNDUNG ZUR WAHL DES SANIERUNGSVERFAHRENS Aus den vorbereitenden Untersuchungen geht hervor, dass im Untersuchungsgebiet städtebauliche Missstände vorliegen, die durch Sanierungsmaßnahmen beseitigt werden können. Die Stadt Karlsruhe hat aufgrund der Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchun- gen zu entscheiden, ob die Anwendung der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 – 156 a BauGB für die Durchführung der Sanierung erforderlich ist. Aus den allgemeinen Zielen und Zwecken der Sanierung ergibt sich, dass ein Schwerpunkt der Maßnahmen im Bereich der Moderni- sierung der bestehenden Bausubstanz durch die Beseitigung von Mängeln und Missständen unter Berücksichtigung der tatsächli- chen Nutzungsansprüche liegt. Die betroffenen Grundstücke erfahren dadurch zwar eine Aufwertung, die Qualitätsverbesserung tritt jedoch überwiegend durch eigene Aufwendungen bei privaten Modernisierungsmaßnahmen ein. Voraussichtlich wird es durch priva- tes Engagement punktuell zu kleinteiligen Neuordnungsmaßnahmen und Neubauten im Rahmen des § 34 BauGB kommen. Hieraus lassen sich aber keine wesentlichen sanierungsbedingten Bodenwertsteigerungen ableiten. Im öffentlichen Bereich liegt der Schwerpunkt der Sanierung bei Maßnahmen zur Aufwertung der innerörtlichen Verkehrs- und Frei- flächen. Vorgesehen sind hauptsächlich die Neugestaltung öffentlicher Flächen im Sinne des § 127 BauGB, für diese Maßnahmen können nach KAG Erschließungsbeiträge erhoben werden. Durch Verbesserungen der öffentlichen Erschließungsmaßnahmen sind keine ausgeprägten Bodenwerterhöhungen zu erwarten. Es ist von Seiten der Stadt nicht beabsichtigt oder für die Sanierung erfor- derlich, Grundstücke in größerem Umfang zu erwerben. Die Durchführung der Sanierung liegt somit entweder vollständig im Entscheidungsbereich der Stadt (Neugestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Bereich) oder stützt sich in erster Linie auf die Initiative der privaten Eigentümerschaft. Die Grundstücke innerhalb des Sanierungsgebiets sind derzeit bereits im Rahmen des § 34 BauGB bebaubar. Daher kann ausgeschlossen werden, dass die Grund- stückspreise und -werte durch die Erwartung der künftigen Nutzbarkeit des Grundstücks maßgeblich erhöht werden. Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine auf das gesamte Sanierungsgebiet bezogenen sanierungsbedingten Bodenwerterhöhungen zu erwarten. Da auch die Ausübung der Kaufpreisprüfung als nicht notwendig angesehen wird, können die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften der §§ 152 bis 156 a BauGB ausgeschlossen und somit das vereinfachte Sanierungsverfahren angewandt werden. Die Durchführung der zukünftigen städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme wird nach den vorliegenden Erkenntnissen durch das vereinfachte Sanierungsverfahren nicht erschwert. Das Erreichen der Sanierungsziele ist somit ohne die Anwendung der besonderen boden- und enteignungsrechtlichen Vorschriften des BauGB möglich. Von der Möglichkeit zusätzlich auch auf die Anwendung des § 144 BauGB ganz oder teilweise zu verzichten, wird bei der Durchfüh- rung der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme kein Gebrauch gemacht, da der § 144 BauGB in Verbindung mit § 145 Absatz 2 BauGB der Stadt die Möglichkeit gibt, die nach diesen Regelungen genehmigungspflichtigen Vorhaben zu versagen, wenn sie die Durchführung der Sanierung verhindern oder wesentlich erschweren würden. Der Stadt werden somit Eingriffsmöglichkeiten gesi- chert, um das Sanierungsverfahren strategisch steuern zu können. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe beschließt die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets als Satzung, in der Sanierungssat- zung ist das Sanierungsgebiet zu bezeichnen. Die Abgrenzung des Sanierungsgebiets ist darüber hinaus in einem Lageplan genau zu kennzeichnen. Die Satzung ist ortsüblich bekanntzumachen, mit dieser Bekanntmachung wird die Sanierungssatzung rechtskräftig. Mit Rechtskraft der Satzung gelten für das Sanierungsgebiet die Bestimmungen des besonderen Städtebaurechts (§§ 136 ff. BauGB). Mit Beschluss der Sanierungssatzung ist auch durch Beschluss die Frist festzulegen, in der die Sanierung durchgeführt wer- den soll. Die Frist soll 15 Jahre nicht überschreiten. Gemäß § 143 Abs. 2 BauGB ist mit Anwendung des § 144 Abs. 2 BauGB (Grundstücksverkehr) ein Sanierungsvermerk in die Grundbücher der im Sanierungsgebiet liegenden Grundstücke einzutragen. 68 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN HINWEISE ZUM SOZIALPLAN Sofern Auswirkungen auf Sanierungsbetroffene durch die Ziele des Neuordnungskonzepts, auch in Einzelfällen, auftreten, gibt das Baugesetzbuch das Instrument des Sozialplans vor. Die Aufstellung und Fortschreibung des Sozialplans sind nach § 180 BauGB geregelt. Wirken sich Maßnahmen im Rahmen der städtebaulichen Sanierung voraussichtlich nachteilig auf die persönlichen Lebensumstände der im Gebiet wohnenden und arbeitenden Menschen aus, ist die Stadt verpflichtet allgemeine Vorstellungen zu entwickeln und mit den Betroffenen zu erörtern, wie nachteilige Auswirkungen möglichst vermieden oder gemildert werden können. Es sind daher Kosten zum „Härteausgleich“ (beispielsweise Erstattung der Umzugskosten und so weiter) bei einem Sanierungsverfahren einzustel- len. Dabei sind aufgrund der abzusehenden Härten insbesondere ältere Bevölkerungsgruppen, Personen mit Migrationshintergrund, Haushalte mit einem geringen Haushaltsbudget sowie die im Gebiet betroffenen Betriebe zu berücksichtigen. Grundsätzlich gelten die Transparenz des Verfahrens und die umfassende Information der Betroffenen in allen Arbeitsschritten als wichtige Instrumente. Gegebenenfalls auftretende Probleme sind im Einzelfall zu lösen. Die Leistungen des noch zu aufstellenden Sozialplans sollen auch die individuellen Einzelfälle berücksichtigen. Zum Zeitpunkt der vorbereitenden Untersuchungen ist das endgültige Sanierungskonzept noch nicht soweit konkretisiert, dass die zu erwartenden nachteiligen Auswirkungen bezogen auf die Einzelhaushalte feststehen. Werden im Verlauf der Durchführung der Sanierung negative Auswirkungen erkennbar, werden zusammen mit den Betroffenen Maßnahmen erörtert, wie die nachteiligen Auswirkungen vermieden oder abgemildert werden können. Allgemeine Hilfestellungen können beispielsweise sein: Die Neuordnungskonzepte sind orientiert an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Betroffenen zu entwickeln und fortzu- schreiben. Zur Gewährleistung der erforderlichen Verfahrenstransparenz sind die Betroffenen laufend in geeigneter Weise an der Entwicklung beziehungsweise Fortschreibung sowie Realisierung der Neuordnungskonzepte zu beteiligen. Die vorhandenen sozialen Netzwerke und Bindungen der im Gebiet lebenden Personen sind bei der Durchführung zu berücksich- tigen. Eventuell notwendige Umsetzungen von Bewohnern/-innen sollen möglichst innerhalb des Quartiers erfolgen. Um einer uneinheitlichen Entwicklung der Bevölkerungsstruktur langfristig entgegenzuwirken, sind Wohnungen und Wohnum- feld so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gerecht werden. Hierbei sollte nicht ausschließlich auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern eingegangen werden, sondern vielmehr soll ein angemessener Gene- rationen-Mix erklärtes Ziel sein. Dem Wunsch älterer Bewohner in ihrer jetzigen Wohnung zu bleiben, soll nur dann nicht entsprochen werden, wenn wesentliche Ziele der Sanierung dem entgegenstehen und andernfalls nicht erreicht werden können. Dem Erwerb von zum Abbruch vorgesehenen Gebäuden ist der Tausch gegen ein Ersatzobjekt beziehungsweise die Regelung über eine Vereinbarung über Ordnungsmaßnahmen vorzuziehen. Anstatt durch Modernisierungs- und Instandsetzungsgebote nach § 177 Abs. 1 BauGB sollen die erforderlichen Maßnahmen auf freiwilliger Basis durch Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen nach § 177 Abs. 4 und 5 BauGB herbeigeführt werden. Mietpreiserhöhungen nach erfolgten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert worden sind, sind in engen Grenzen zu halten. Einer Verdrängung der bisherigen Bewohner aus ihrem gewohnten Lebensumfeld ist entgegenzuwirken. Bei einer möglichen Umsetzung oder Auslagerung von Betrieben ist insbesondere der Erhalt der Arbeitsplätze zu beachten. Als vorrangige Aufgabe der Sanierung ist jedoch die Existenzgrundlage der an ihrem Standort verbleibenden Betriebe zu sichern. STADTPLANUNGSAMT | 69 TRÄGERBETEILIGUNG SANIERUNGSGEBIET „ALT-KNIELINGEN“ TRÄGER STELLUNGNAHME VOM EINGANG AM ANREGUNGEN, VORBEHALTE, BEDENKEN Amt für Stadtentwicklung 22.07.2016 25.07.2016 Realisierung unter Mitwirkung der Bürgerschaft, STEK berücksichtigen Branddirektion 28.07.2016 29.07.2016 keine Einwendungen und Anregungen Regierungspräsidium Karlsruhe – Raumordnung 25.07.2016 27.07.2016 keine Bedenken Handwerkskammer Karlsruhe 25.07.2016 27.07.2016 keine Anregungen oder Bedenken Amt für Abfallwirtschaft 21.07.2016 22.07.2016 keine Vorbehalte, Hinweis: beengte Straßenquer- schnitte Regierungspräsidium Karlsruhe – Stadtsanierung 27.07.2016 01.08.2016 grundsätzlich keine Bedenken aber Zügigkeitsgebot des § 136 BauGB beachten (aufgrund großer Sat- zungsfläche), nicht überwiegend auf Straßensanie- rung konzentrieren, Entscheidungsunterlagen nach § 142 Abs. 4 BauGB erarbeiten, Datenschutz beach- ten § 138 Abs. 2 und 3 BauGB, umfassendes Sanie- rungsverfahren, Empfehlung: östliche Rheinbrücken- straße nicht im Sanierungsgebiet mit aufnehmen bzw. Funktionsschwäche der Erschließungsanlage darlegen, Info an RP bei förmlicher Festlegung eines Sanierungsgebietes mit entsprechenden Unterlagen, Mitteilung an Grundbuchamt über betreffende Grundstücke § 142 Abs. 3 BauGB, Gründe für Sanie- rungsgebiet darlegbar prüfen Tiefbauamt 02.08.2016 02.08.2016 Objektvorsorge gegen Starkregen und Flusshochwas- ser, gesetzliche Regelungen zum Gewässerrandstrei- fen beachten, geschützter Bereich eines HQ 100, Albgestaltung mit TBA-Gewässer frühzeitig abstim- men Stadtjugendausschuss e. V. 29.06.2016 01.08.2016 keine Einwendungen und Anregungen Regierungspräsidium Karlsruhe – Straßenwesen und Verkehr 29.07.2016 02.08.2016 keine Bedenken oder Anregungen Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz 12.08.2016 12.08.2016 Broschüre enthält unzureichende bzw. falsche Aus- sagen zum Thema Natur- und Landschaftsschutzge- biete und deren Wegebeziehungen. Gegen Sanie- rungsgebiet grundsätzlich keine Bedenken aber: Maßnahmen im Projekgebiet NSG/LSG „Burgau“ detailliert mit Naturschutzverwaltung abzustimmen und bedürfen ggf. einer Befreiung. Gestadekante zwischen Naturräumen Rheinniederung und Hardt- platten ist zu erhalten und zu fördern. ggfs. Arten- schutzkonflikte – geeignete Maßnahmen treffen (z. B. Gebäudekartierung, Nisthilfen). In Bezug auf Altlasten-Grundstücke Maßnahmen mit Umwelt- und Arbeitsschutz abstimmen. Bebauung in HQ100 GB bzw. HQ EXTREM Gebieten hochwasserangepasst planen und bauen (siehe Anlage) § 78 WHG beach- ten. Gewässerrandstreifen § 38 WHG und § 29 WG beachten. Sanierungsgebiet kein Wasserschutzge- biet. Großanalyse wird immissionsschutzrechtlich 70 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN TRÄGER STELLUNGNAHME VOM EINGANG AM ANREGUNGEN, VORBEHALTE, BEDENKEN begrüßt und befürwortet. Lärmschutzmaßnahmen berücksichtigen: Erneuerung des Fahrbahnbelages der B10 zwischen Mühlburg und Knielingen geplant, Schließung der Schallücke B10 auf Höhe Maxauer Str. geplant, Bereich Sudetenstraße Geschwindig- keitsreduzierung auf 30 km/h geplant, stadtverträgli- che Umgestaltung der Rheinbrücke im Verkehrsent- wicklungsplan vorgesehen. Stadtklima wird als posi- tiv bewertet. Polizeipräsidium Karlsruhe – Prävention – Standort Pforzheim 04.08.2016 16.08.2016 sehen keine konkreten Probleme. Um Beteiligung im weiterführenden Planungsprozess wird gebeten. Polizeipräsidium Karlsruhe – Führungs- und Einsatzstab 16.08.2016 16.08.2016 zum jetzigen Stadium keine Bedenken oder Anre- gungen. Um weitere Beteiligung im laufenden Pro- zess wird gebeten. Polizeipräsidium Karlsruhe – Prävention 04.08.2016 16.08.2016 sehen keine konkreten Probleme. Um Beteiligung im weiterführenden Planungsprozess wird gebeten. VBK Karlsruhe GmbH 16.08.2016 17.08.2016 Planung zur Verlängerung S2 nach Knielingen Nord, barrierefreier Ausbau der Straßenbahnhaltestellen in Knielingen in Vorplanung, Festlegung von Maßnah- men zur Verbesserung des Verkehrs mit VBK abzu- stimmen Sozial- und Jugendbehörde 10.08.2016 17.08.2016 Tendenz zum steigenden Vorschulkind- als auch Schulkindbetreuungsbedarf – Planung läuft und wird voraussichtlich zum Schuljahr 2017/18 umgesetzt, offene Jugendarbeit im Gemeindezentrum Ecke Sudetenstraße/Pionierstraße soll verstärkt werden, kath. Kindertagesstätte plant Erweiterung um 30 weitere Krippenplätze für unter Dreijährige. Angebot an Kinderspielplätzen, Begegnungs- und Bewegungs- räumen ist zu prüfen. ZJD Wasserbehörde 11.08.2016 19.08.2016 § 29 WG und § 38WHG beachten. Gewässerradstrei- fen näher erläutert – Breite definiert, von baulichen Anlage freizuhalten falls erforderlich erwerben, sau- ber zu halten, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sind verboten, Bepflanzung ist zu erhalten, Neubepflan- zung nur mit standortgerechten Pflanzen, Umgang mit wassergefährdenden Mitteln verboten. Hinweis: teilweise HQ100GB und HQextrem Gebiet Deutsche Bahn 22.08.2016 23.08.2016 Bitte um Korrektur des Untersuchungsgebietes: Widerspruch gegen Einbezug der bisher im Untersu- chungsgebiet liegenden, planfestgestellten Flächen der DB Netz AG, die der Planungshoheit der Kom- mune entzogen ist, in einen städtischen Entwick- lungsbereich (§165 BauGB) Regierungspräsidium Karlsruhe Landesamt für Denkmalpflege 18.08.2016 25.08.2016 Kulturdenkmale bzw. Prüffälle der Bau- und Kunst- denkmalpflege: Eggensteiner Str. 1 (Schulhaus), Eggensteiner Str. 3 (Schulhaus), Eggensteiner Str. 5, Kirchbühlstr. 2 (ev. Pfarrhaus), Kirchbühlstr. 5, Neu- feldstr. 72, Rheinbergstr. 2 (ehemalige Zoll- und Poststation), Rheinbergstr. 30, Saarlandstr. 1a (ev. Kirche), Saarlandstr. 3, Saarlandstr. 7, Saarlandstr. 8, Saarlandstr. 9 (Gasthaus „Zur Kanne“), Saarlandstr. STADTPLANUNGSAMT | 71 TRÄGER STELLUNGNAHME VOM EINGANG AM ANREGUNGEN, VORBEHALTE, BEDENKEN 13, Saarlandstr. 14 (Gasthaus „Zum Schwanen“), Saarlandstr. 16 (ehem. Rathaus), Saarlandstr. 23, Saarlandstr. 43, Saarlandstr. 48, Saarlandstr. 49, Saarlandstr. 56, Untere Str. 5, Untere Str. 35, Untere Str. 36. Bewahrung und Erneuerung folgender erhaltenswer- ter Gebäude aus denkmalfachlicher Sicht eine wichti- ge Planungsempfehlung: Dreikönigsstr. 6, Dreikö- nigsstr. 16, Dreikönigsstr. 22, Eggensteiner Str. 12, Eggensteiner Str. 14, Fischreiherstr. 5, Goldwäscher- gasse 1, Kirchbühlstr. 1?, Lauterburger Str. 4, Lau- terburger Str. 6,8, Litzelaustr. 8, Litzelaustr. 11, Litzelaustr. 17, Neufeldstr. 5, Neufeldstr. 23, Neu- feldstr. 30, Neufeldstr. 38, Neufeldstr. 64, Rhein- bergstr. 9, Rheinbergstr. 10, Rheinbergstr. 12, Rheinbergstr. 39, Saarlandstr. 6, Saarlandstr. 11, Saarlandstr. 19, Saarlandstr. 27, Saarlandstr. 42, Saarlandstr. 59, Saarlandstr. 74, Saarlandstr. 110,112, Saarlandstr. 118, Untere Str. 14. Sanierung so gestalten, dass historisch gewachsene Strukturen Knielingens erhalten bleiben. Vor bauli- chen Eingriffen oder Veränderungen des Erschei- nungsbildes von Kulturdenkmalen Abstimmung mit Landesamt für Denkmalpflege zur denkmalrechtli- chen Genehmigung. Archäologische Denkmalpflege: liegt im Bereich des historischen Ortsetters Knielin- gens. Zwecks Planungssicherheit frühzeitig im Vor- feld der Erschließung archäologische Voruntersu- chungen durch Landesamt für Denkmalpflege, ggfs. Rettungsgrabungen notwendig allerdings eher weni- ger wahrscheinlich in diesem Gebiet. Einhaltung der Bestimmungen der §§ 20 und 27 DSchG. Bei evtl. Sicherung und Dokumentation archäologischer Sub- stanz ist zumindest mit kurzfristigen Leerzeiten im Bauablauf zu rechnen. Stadtwerke Karlsruhe 06.09.2016 06.09.2016 Vorgaben der Leitungsschutzanweisung sind einzu- halten, Abweichungen nur nach vorheriger Abstim- mung. Zu den Versorgungssystemen sind sicherheits- relevante lichte Mindestabstände einzuhalten (siehe Anlage). Stromversorgung (Bearbeiter Herr Sitter Telefon 599-3817): stimmen der Maßnahme ohne Auflagen zu. Bei stadtteilübergreifender Erdverkabe- lung auch Alt-Knielingen betroffen (nicht vor 2021, evtl. falls sinnvoll vorziehen), daher die Bitte potenzi- elle Maßnahmen in Straßen- und Gehwegbereichen frühzeitig abzustimmen, zwecks parallel verlaufenden Arbeiten. Gas- und Wasserversorgung (Bearbeiter Herr Groß Telefon 599-3819): stimmen der Maß- nahme mit Auflagen zu: bei Tiefbaumaßnahmen frühzeitige Abstimmung zwecks Leitungserneuerung. Bei Baumbepflanzung Leitungsbestand berücksichti- gen, Stellungnahme des Leitungsträgers. Öffentliche Straßenbeleuchtung (Bearbeiter Herr Heumöller Telefon 599-4253): stimmen ohne Auflagen zu. Kommunikations- und Informationstechnik (Bearbei- 72 | ALT-KNIELINGEN VORBEREITENDE UNTERSUCHUNGEN TRÄGER STELLUNGNAHME VOM EINGANG AM ANREGUNGEN, VORBEHALTE, BEDENKEN ter Herr Elfner Telefon 599-4211): stimmen ohne Auflagen zu, aktuell keine eigenen geplanten Maß- nahmen. Fernwärmeversorgung (Bearbeiter Herr Huber Telefon 599-3155): stimmen der Maßnahme mit Auflagen zu: im Planungsbereich Infrastruktur der Fernwärme vorhanden. Alle Eingriffe in der Nähe der Leitungen zwingend mit den Stadtwerken abstim- men. Grundsätzliche Vorgaben in Bezug auf Fern- wärmeleitungen sind zu beachten. HGW 09.09.2016 09.09.2016 keine Anregungen oder Hinweise Liegenschaftsamt 08.09.2016 09.09.2016 keine Bedenken oder Einwände Liegenschaftsamt – untere Landwirtschaftsbehörde 08.09.2016 09.09.2016 keine Bedenken oder Einwände Gartenbauamt 12.09.2016 13.09.2016 Umgestaltung der Anlage „Saarlandstraße Spielweg (OZ789)“ geplant, Begrünung im Bereich der Rhein- brückenstraße wird problematisch angesehen
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Anlage 2 zur Beschlussvorlage Nr.: ............. SATZUNG über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes „Alt-Knielingen Ortskern“ Aufgrund von §142 des Baugesetzbuches (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. September 2004 (BGBl. I S.2414) und §4 der Gemeindeordnung für Baden- Württemberg in der Fassung vom 24.07.2000 (GBL. S. 582, ber. S. 698) jeweils ein- schließlich späterer Änderungen und Ergänzungenhat der Gemeinderat der Stadt Karls- ruhe in seiner Sitzung am25.07.2017folgende Sanierungssatzung beschlossen: § 1 Festlegung des Sanierungsgebietes ImStadtteilKnielingender Stadt Karlsruhe wird dasnachfolgend näher beschriebene Gebietmit der Bezeichnung „Alt-Knielingen Ortskern“ gemäß § 142 BauGB förmlich festgelegt. Die Abgrenzung des Sanierungsgebietes„Alt-Knielingen Ortskern“ergibt sich aus dem Lageplan des Stadtplanungsamtes der Stadt Karlsruhe mit Datum vom11.05.2017(Ori- ginalmaßstab M1:1.000). Das Sanierungsgebiet umfasst alle Grundstücke und Grund- stücksteileinnerhalb der im vorgenannten Lageplan abgegrenzten Fläche. DasSanie- rungsgebiet umfasstinsgesamt ca.28,34ha.Der Lageplan ist Bestandteil der Satzung. § 2 Verfahren Die Sanierungsmaßnahme wird unter Ausschluss der besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften(§§152 bis 156aBauGB)im vereinfachtenSanierungsverfahren durchge- führt. § 3 Genehmigungspflichten Die Vorschriften des §144 BauGB über genehmigungspflichtige Vorhaben,Miet-und Pachtverträge,Teilungen und Rechtsvorgänge finden ohne Einschränkung Anwendung. §4 Inkrafttreten Die Satzung wird gemäß §143 Abs. 1 BauGB mit ihrer öffentlichen Bekanntmachung rechtskräftig. Karlsruhe,26.Juli2017 Dr.FrankMentrup Oberbürgermeister
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1:3.500 Alb Alb Alb Alb Alb Alb Acker Burgau Burgau Burgau Bipples Bipples Bipples Litzelau Am Brurain Lönsstraße Schulstraße Besoldgasse Am Sandberg Besoldgasse Schulstraße Am Sandberg Zur Allmend Zur Allmend Struvestraße Heckerstraße Heckerstraße Albhäusleweg Albhäusleweg Heckerstraße Landeckstraße Sudetenstraße Trifelsstraße Neufeldstraße Neufeldstraße Neufeldstraße Neufeldstraße Neufeldstraße Untere Straße Herweghstraße Untere Straße Reinmuthstraße Reinmuthstraße Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Saarlandstraße Saarlandstraße Litzelaustraße Saarlandstraße Elsässer Platz Litzelaustraße Frauenhäusleweg Rheinbergstraße Dreikönigstraße Rheinbergstraße Dreikönigstraße Kirchbühlstraße Rheinbergstraße Elsässer Straße Goldwäschergasse Fischreiherstraße Lothringer Straße Schultheißenstraße Schultheißenstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Rheinbrückenstraße Eggensteiner Straße Eggensteiner Straße Eggensteiner Straße Lauterburger Straße Westl.Rheinbrückenstraße Westl.Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße Östliche Rheinbrückenstraße Pionierstraße Hermann-Köhl-Straße Burgau -Knielingen- Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet "Alt-Knielingen Ortskern" Maßnahmen realisiert Maßnahmen laufend Maßnahmen geplant 2016 Generalplanung und Stadtsanierung Baumaßnahme Baumaßnahme Baumaßnahme Ordnungsmaßnahme Ordnungsmaßnahme Ordnungsmaßnahme Baumaßnahme Ordnungsmaßnahme 0255075100m Abgrenzung Stadt Karlsruhe Stadtplanungsamt CG/Pz H. Dederer 11.05.2017 S. Rosenberg Prof. Dr. A. Karmann-Woessner Maßstab: Gezeichnet: Bereichsleitung: Datum: Projektleitung: Amtsleitung: Maßnahmen geplant langfristig Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet "Alt-Knielingen Ortskern" Sanierungsgebiet, ca. 28,34 ha Anlage 3
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Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2017/0401 Verantwortlich: Dez.6 Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet „Alt-Knielingen Ortskern“ Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Planungsausschuss 22.06.2017 3 X vorberaten Hauptausschuss 11.07.2017 19 X vorberaten Gemeinderat 25.07.2017 15 X genehmigt Beschlussantrag 1. Den im Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen dargelegten Sanierungszielen, dem Neuordnungskonzept, dem Maßnahmenplan sowie der Kosten- und Finanzierungsübersicht wird zugestimmt. 2. Der Gemeinderat beschließt mit der in der Anlage beigefügten Satzung formell das Sanie- rungsgebiet „Alt-Knielingen Ortskern“ nach dem vereinfachten Verfahren. Die Vorschriften des § 144 BauGB finden ohne Einschränkung Anwendung. 3. Der Gemeinderat beschließt den Sanierungszeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezem- ber 2029 zu befristen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, den Beschluss der Satzung öffentlich bekannt zu machen und den Sanierungsvermerk im Grundbuch einzutragen. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein X ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) rund 7,4 Millionen Eu- ro; siehe unter Finan- zierung 2,7 Millionen Euro Zu- schuss von Bund/Land 4,7 Millionen Euro 227.167 Euro p.a. bei einer Verzinsung von 3 % und einer durchschnittlichen AfA auf 30 Jahre Haushaltsmittel stehen Wählen Sie ein Element aus. Kontierungsobjekt: Wählen Sie ein Element aus. Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Städtebau Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Antrag, Bewilligung, Finanzierung Im Oktober 2016 wurden für die Teilbereiche „Ortskern“ und „Rheinbrückenstraße“ Anträge zur Aufnahme in ein städtebauliches Erneuerungsprogramm gestellt. Auf Empfehlung der Be- willigungsstellen wurde der Antrag für den Teilbereich „Rheinbrückenstraße“ zurückgezogen. Ausschlaggebend hierfür war, dass die Durchführbarkeit des geplanten Umbaus der Rheinbrü- ckenstraße nicht absehbar ist, da dieser von der Umsetzung der zweiten Rheinbrücke abhängig ist. Der Antrag für den Teilbereich „Ortskern“ wurde durch die notwendigen Beurteilungsgrundla- gen mit Vorlage des Endberichts über die vorbereitenden Untersuchungen für Alt-Knielingen im Dezember 2016 bekräftigt. Der Bereich „Alt-Knielingen Ortskern“ wurde im April 2017 in das Bund-Länder-Programm So- ziale Stadt aufgenommen. Staatssekretärin Schütz hat am 19. Mai 2017 dem Oberbürgermeis- ter persönlich den Bewilligungsbescheid überreicht. Bewilligt wurden Finanzmittel seitens des Landes und Bundes in Höhe von 2,7 Millionen Euro (60 Prozent). Der Förderrahmen beträgt derzeit 4,5 Millionen Euro. Zur Erreichung der Sanierungsziele sind im gesamten Sanierungsgebiet höhere Aufwendungen als die bis dato zur Verfügung stehenden 4,5 Millionen Euro Förderrahmen notwendig. Für die Sanierungsmaßnahmen wurde ein notwendiger Gesamtförderrahmen von rund 7,4 Millionen Euro kalkuliert. Die Gesamtkosten beinhalten die förderfähigen Kosten. Die tatsächlichen Pro- jektkosten können über dem förderfähigen Aufwand liegen. Um die auch nach Baugesetzbuch erforderliche Finanzierbarkeit und Durchführbarkeit der Ge- samtmaßnahme sicherzustellen, muss die Stadt Karlsruhe die als notwendig erachteten Maß- nahmen mit Eigenmitteln vorfinanzieren bzw. selbst finanzieren. Dies bedeutet, dass die Stadt Karlsruhe den derzeit bewilligten Förderrahmen von 4,5 Millionen Euro mit 1,8 Millionen Euro kofinanzieren muss und zur Sicherstellung der Finanzierung der Gesamtmaßnahme mit kalku- lierten Kosten in Höhe von rund 7,4 Millionen Euro weitere 2,9 Millionen Euro vorfinanzieren muss - insgesamt muss die Stadt Karlsruhe derzeit also 4,7 Millionen Euro finanzieren. Hierzu muss die Stadt Karlsruhe eine sogenannte Eigenfinanzierungserklärung gegenüber dem För- dermittelgeber abgeben. Diese Eigenfinanzierungserklärung stellt kein rechtliches Hindernis für die Stellung von Aufstockungsanträgen dar. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Alt-Knielingen Ortskern Kosten- und Finanzierungsübersicht, Stand Oktober 2016 Ansatz Ansatz Kalkulation St., m² €, €/m² in € 1. Vorbereitung Vorbereitende Untersuchung 55.000 Weiteres externes Begleiten des Sanierungsprozesses / Dialog 40.000 weitere vorbereitende Planungen 55.000 2. Grunderwerb Grundstückserwerb/Gebäuderestwert Begegnungsstätte Bürgerverein* 700.000 3. Ordnungsmaßnahmen Abbruch Feuerwehrgebäude 100.000 100.000 Ansatz Abbruch Wohngebäude/Funktionsgebäude 5 30.000 150.000 Ansatz Abbruch Schuppen-/Nebengebäude 10 15.000 150.000 4. Neugestaltung Öffentlicher Raum (u.a. Neugestaltung Platz Kirchbühl-/Saarlandstraße vgl. Maßnahmenplan) 23.960 150 3.594.000 5. Modernisierungsmaßnahmen/Umnutzungen einfache private Gebäudeerneuerungen 35 30.000 1.050.000 durchgreifende private Gebäudeerneuerungen 9 50.000 450.000 Umnutzungen von Scheunengebäuden zu Wohnen 5 50.000 250.000 Umbau denkmalgeschützte Begegnungsstätte des Bürgervereins zu einem Schülerhort** 368.900 Aufwertung denkmalgeschützter Kinder- und Jugendtreff (JuKuz)** 423.555 Summe 7.386.455 * Die Kosten für Grunderwerb und Gebäuderestwert sind vom StplA angenommen und müssen im Laufe des Verfahrens ermittelt werden. ** Die Projektkosten der öffentlichen Baumaßnahmen werden im weiteren Verfahren konkretisiert. Gemeinbe- darfseinrichtung werden mit 60% gefördert, bei denkmalgeschützten Gebäuden gibt es einen Zuschlag von 25%. Umbau Begegnungsstätte: Grundfläche ca. 620 m², Kostenansatz 700 €/m² = 434.000 €, davon förderf. 85%. Aufwertung Jukuz: Kostenberechnung HGW, Stand: 11.03.2016: berücksichtigungsfähige Kosten: 498.300 € (im DHH 17/18 enthalten), davon förderf. 85% Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet/Sanierungssatzung Die vorbereitenden Untersuchungen haben ergeben, dass im Gebiet städtebauliche Missstände vorhanden sind (siehe Endbericht über die vorbereitenden Untersuchungen Alt-Knielingen, Stand Dezember 2016, Anlage 1). Die Sanierungsziele sehen die Beseitigung der festgestellten städtebaulichen Missstände durch Sanierungsmaßnahmen vor. Die Sanierungsmaßnahmen bestehen überwiegend aus Erhaltungs- und Aufwertungsmaßnahmen im Gebäudebestand sowie aus Neugestaltungsmaßnahmen öf- fentlicher Flächen. Da - Stand heute - keine auf das gesamte Sanierungsgebiet bezogenen we- sentlichen Bodenwertsteigerungen zu erwarten sind und daher die Ausübung der Kaufpreisprü- fung nicht notwendig wird, können die besonderen sanierungsrechtlichen Vorschriften (§§ 152- 156a BauGB) ausgeschlossen und das vereinfachte Sanierungsverfahren kann angewendet wer- den. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Die Vorschriften der §§ 144/145 BauGB über die Genehmigungspflicht sollen mit sämtlichen Abschnitten Anwendung finden, um eine strategische Steuerung des Sanierungsverfahrens zu ermöglichen und der Stadt Eingriffsmöglichkeiten zu sichern. Das Sanierungsgebiet ist durch die beigefügte Satzung formell zu beschließen (Anlage 2). Die Abgrenzung der förmlichen Festlegung ist im beigefügten Plan (Anlage 3) dargestellt. Die Ab- grenzung umfasst nahezu den historischen Ortskern von Alt-Knielingen. Der Teilbereich der Rheinbrückenstraße mit begleitenden Grünvernetzungen ist aus oben dargestellten Gründen ausgenommen. Sofern im weiteren Verfahren die Planungen konkretisiert werden können und Umsetzungsmöglichkeiten bestehen, kann im Rahmen von Aufstockungsanträgen das Sanie- rungsgebiet gegebenenfalls erweitert werden. Sanierungsvermerk Gemäß § 143 Abs. 2 BauGB ist mit Anwendung des § 144 Abs. 2 BauGB (Grundstücksverkehr) ein Sanierungsvermerk in die Grundbücher der im Sanierungsgebiet liegenden Grundstücke einzutragen. Sanierungszeitraum Laut Bewilligungsbescheid vom 5. April 2017 ist der Bewilligungszeitraum der Städtebauförde- rung für „Alt-Knielingen Ortskern“ vom 1. Januar 2017 bis 30. April 2026 festgelegt. Aufgrund einer Regellaufzeit von 8 - 10 Jahren und der anschließend notwendigen Abrechnung wird da- her empfohlen, den Sanierungszeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2029 zu befris- ten. Förderrichtlinien für „Alt-Knielingen Ortskern“ Die Förderrichtlinien zur Förderung privater Maßnahmen wurden zuletzt am 26. Januar 2016 vom Gemeinderat für dörflich geprägte Sanierungsgebiete ergänzt. Aufgrund der dörflich ge- prägten Struktur des Ortskerns von Alt-Knielingen sollen diese ergänzenden Förderrichtlinien Anwendung finden. Hierbei gelten – wie bereits in den anderen dörflich geprägten Sanie- rungsgebieten (Durlach-Aue und Grünwettersbach) praktiziert – folgende Förderobergrenzen: • umfassende Erneuerung von Gebäuden direkt an der Erschließungsstraße: max. 60.000 Euro • umfassende Erneuerung von Gebäuden, die zurückgesetzt sind und nicht unmittelbar an den öffentlichen Raum angrenzen: max. 50.000 Euro • Umnutzung von ortsbildprägenden Nebengebäuden (Scheunen) zu Wohnzwecken: max. 50.000 Euro (Voraussetzung: die prägenden gebäudetypische Elemente wie z. B. Au- ßenwände oder innenliegendes gliederndes Gebälk, Dachneigung sind zu erhalten. Prä- gende Elemente wie z. B. Scheunentore sollen als solche erkennbar bleiben. Es muss ei- ne Einzelfallentscheidung erfolgen). • Abbruch- und Abbruchfolgekosten für Ersatzneubau, maximal 15.000 Euro • Abbruch- und Abbruchfolgekosten zur Entsiegelung, maximal 10.000 Euro Weiteres Vorgehen Nach Rechtskraft der Sanierungssatzung mit deren Veröffentlichung besteht die Möglichkeit für Privateigentümerinnen und -eigentümer, Modernisierungs- oder Ordnungsmaßnahmenverein- barungen mit der Stadt abzuschließen. Eine Bürgerwerkstatt als offizieller Sanierungsauftakt ist für Herbst 2017 geplant. Das Büro werkplan aus Kaiserslautern, das bereits den Stadtteilentwicklungsprozess Knielingen 2030 sowie die vorbereitenden Untersuchungen durchgeführt hat, ist mit der „Moderation des Beteiligungsprozesses und der inhaltlichen Begleitung der Konkretisierungsphase“ beauftragt. Ergänzende Erläuterungen Seite 5 Beschluss: Antrag an den Gemeinderat – nach Vorberatung im Planungsausschuss und im Hauptausschuss - 1. Den im Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen dargelegten Sanierungszielen, dem Neuordnungskonzept, dem Maßnahmenplan sowie der Kosten- und Finanzie- rungsübersicht wird zugestimmt. 2. Der Gemeinderat beschließt mit der in der Anlage beigefügten Satzung formell das Sa- nierungsgebiet „Alt-Knielingen Ortskern“ nach dem vereinfachten Verfahren. Die Vor- schriften des § 144 BauGB finden ohne Einschränkung Anwendung. 3. Der Gemeinderat beschließt den Sanierungszeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2029 zu befristen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, den Beschluss der Satzung öffentlich bekannt zu ma- chen und den Sanierungsvermerk im Grundbuch einzutragen.
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 40. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 25. Juli 2017, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 16. Punkt 15 der Tagesordnung: Förmliche Festlegung Sanierungsgebiet „Alt- Knielingen Ortskern“ Vorlage: 2017/0401 Beschluss: 1. Den im Bericht über die vorbereitenden Untersuchungen dargelegten Sanie- rungszielen, dem Neuordnungskonzept, dem Maßnahmenplan sowie der Kos- ten- und Finanzierungsübersicht wird zugestimmt. 2. Der Gemeinderat beschließt mit der in der Anlage beigefügten Satzung formell das Sanierungsgebiet „Alt-Knielingen Ortskern“ nach dem vereinfachten Verfah- ren. Die Vorschriften des § 144 BauGB finden ohne Einschränkung Anwendung. 3. Der Gemeinderat beschließt den Sanierungszeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2029 zu befristen. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, den Beschluss der Satzung öffentlich bekannt zu machen und den Sanierungsvermerk im Grundbuch einzutragen. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 15 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Planungsausschuss und Hauptausschuss. Wir kommen gleich zur Abstimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 31. August 2017