Vollständige Google-Transit-Anbindung

Vorlage: 2017/0238
Art: Anfrage
Datum: 07.04.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 23.05.2017

    TOP: 26

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • GfK Google-Transit-Anbindung
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: 2017/0238 Vollständige Google-Transit-Anbindung Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 23.05.2017 26 x 1. Plant die KVV eine vollständige Anbindung des Karlsruher Netzes an Google Transit? a. Wenn ja, plant die KVV eine Anbindung mit Echtzeit-Daten? b. Wenn nein, was steht einer vollen Anbindung an Google Transit im Wege? 2. Bis zu welchem Datum ist mit einer vollständigen Anbindung an Google Transit zu rechnen? Begründung Bundesweit nehmen schon viele Nahverkehrsbetriebe und Städte bei Google Transit teil. Immer mehr Menschen greifen durch ihre Smartphone-Nutzung auf das Angebot über Google Transit zurück, in- dem sie nach Orten über Services wie Google Maps suchen und sich Transportmöglichkeiten zum gesuchten Ort anzeigen lassen. Dabei lässt das System mittlerweile Informationen in Echtzeit zu. Das bedeutet erhebliche Erleichterungen für die Fahrgäste, denn so können Verbindungen und Linienplä- ne direkt auf Google Maps neben Lauf- oder Autorouten herausgesucht werden, außerdem wird der Liniennetzplan direkt in den Kartendaten angezeigt, und erleichtert so auch die einfache Routenpla- nung vom heimischen PC oder Smartphone aus. Viele Städte, wie zum Beispiel Berlin, nehmen an diesem Angebot schon teil. Gerade für Gäste und Touristen aus dem Ausland sind diese Informatio- nen in dem bspw. oft vorinstallierten Google Maps auf Android Geräten oder in der Google Suche eine Hilfe. Den Besuchern und auch oft den Einheimischen fehlt oft ein Überblick über die lokalen Angebote. Über die Stadtkarte bei Google Maps können Gäste direkt Linienpläne einsehen. Die lokalen Angebote wie die KVV Fahrkarten App, die mobile Website, oder die init Haltestellenin- formations-App sind umständlich oder enthalten nicht ausreichend Informationen über Verbindungen, Verbindungswege und Alternativen. Gemeinsam für Karlsruhe sieht die KVV im Blick auf die fortschreitende Digitalisierung im hinteren Feld. Um Karlsruhe weiterhin in Technologie und Digitalisierung nach vorne zu bringen, sollte die KVV nachziehen und die Verbindungspläne mit Echtzeit-Anbindung an Google Transit weitergeben. Bis jetzt sind über Google Maps lediglich Haltestellen zu erkennen, und Linien, die diese Haltestellen be- dienen. Die Daten, die die KVV an Google Transit bis Dato weiterreicht sind für den produktiven Nut- zen mehr als Mangelhaft. Noch fehlen ein Verbindungsplan, und Echtzeit-Daten. Im Sinne der Kundenzufriedenheit könnte durch eine vollständige Anbindung eine höhere Akzeptanz, besonders bei der jungen Generation erreicht werden und das Image des angeschlagenen Karlsruher Modells wieder verbessert werden. Dies wäre ein Zugewinn für die Technologieregion Karlsruhe. unterzeichnet von: Friedemann Kalmbach Eduardo Mossuto

  • Stellungnahme TOP 26
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Friedemann Kalmbach (GfK) Stadtrat Eduardo Mossuto (GfK) Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0238 Dez. 1 Vollständige Google-Transit-Anbindung Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 23.05.2017 26 x 1. Plant die KVV eine vollständige Anbindung des Karlsruher Netzes an Google Transit? a) Wenn ja, plant die KVV eine Anbindung mit Echtzeit-Daten? b) Wenn nein, was steht einer vollen Anbindung an Google Transit im Wege? 2. Bis zu welchem Datum ist mit einer vollständigen Anbindung an Google Transit zu rechnen? Der KVV ist sich der stetigen Veränderung in der Art, wie Informationen beschafft werden, bewusst. Auch beim Verkehrsverbund reicht es heute nicht mehr aus, nur auf eigene Plattformen wie die KVV- Homepage zu setzen. Aus diesem Grund hat der KVV bereits zahlreiche Projekte gestartet, um auch im Bereich der neuen Medien die Präsenz auszuweiten. Dazu zählen unter anderem neue Apps, die sich gerade in der Entwicklung befinden, verbessertes Kartenmaterial oder das Bereitstellen von Echt- zeitinformationen, die seit kurzem über die Fahrplanauskunft abgerufen werden können. Unter diesen Aspekt ist auch die Weitergabe von Fahrplaninformationen an Google zu fassen. Der KVV hat bereits eine Schnittstelle in Betrieb genommen, um Fahrplandaten direkt an Google zu liefern. Momentan laufen Qualitätstests und die finale Abstimmung mit Google, damit die Daten in gewohnter Qualität auch über Google Transit präsentiert werden können. Der Abschluss des Projekts und die Veröffentlichung der Fahrplandaten erfolgt in Kürze. In der ersten Umsetzungsphase werden jedoch nur die Solldaten zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund, dass der Echtzeitbetrieb gerade erst in der eigenen Fahrplanauskunft gestartet ist, möchte der KVV zunächst Erfahrungen über eine gleichbleibend qualitativ hochwertige Versorgung mit Echtzeit- und Prognosedaten sammeln. Dazu kommt der Umstand, dass zwar ein großer Anteil an Partnern im KVV bereits Echtzeitdaten liefern kann, jedoch noch nicht alle und somit die Echtzeit- information lückenhaft wäre. Sobald jedoch der Echtzeitbetrieb über einen längeren Zeitraum stabil in Betrieb gewesen ist und weitere Partner angeschlossen wurden, planen wir in einem nächsten Schritt auch Prognosedaten an Google Transit zu liefern.

  • Protokoll TOP 26
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 38. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 23. Mai 2017, 16:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 26.. Punkt 26 der Tagesordnung: Vollständige Google-Transit-Anbindung Anfrage: GfK Vorlage: 2017/0238 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: Keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 26 zur Behandlung auf. Stadtrat Kalmbach (GfK): In der Antwort steht kein Datum. Kann man da eine unge- fähre Aussage machen? Der Vorsitzende: Sagen Sie doch, auf welche Anfrage Sie sich beziehen. Stadtrat Kalmbach (GfK): Google-Transit Der Vorsitzende: Das werden wir nachliefern, so kann ich das jetzt nicht beantworten. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 30. Mai 2017