Taubenplage im Waldstadtzentrum

Vorlage: 2017/0134
Art: Anfrage
Datum: 14.02.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Offen
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 14.03.2017

    TOP: 50

    Rolle: Kenntnisnahme

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • AfD Taubenplage im Waldstadtzentrum
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Marc Bernhard (AfD) Stadtrat Dr. Paul Schmidt (AfD) Vorlage Nr.: 2017/0134 Taubenplage im Waldstadtzentrum Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 14.03.2017 50 x 1. Welche Maßnahmen sind bei der Stadtverwaltung geplant, um der übergroßen Zahl der im Waldstadtzentrum lebenden Tauben zu begegnen? 2. Ist z.B. das Aufstellen eines von der Stadt betreuten Taubenhauses mit regelmäßiger Entnahme des Geleges (mit Ersatz durch Gipseier) geplant? 3. Welche anderen Maßnahmen wären denkbar, um die Anzahl der dort ansässigen Tauben un- ter Einhaltung der Regeln des Tierschutzes dauerhaft zu verringern? Bereits im Oktober 2009 hat der Bürgerverein zusammen mit Stadträten eine Begehung der Örtlich- keiten durchgeführt und die Problematik in Augenschein genommen. Bereits damals wurde von be- troffenen Bürgern die Frage nach der Aufstellung eines Taubenschlages zur Absammlung der Gelege (mit Ersatz durch Gipseier) gestellt. Leider ist seither nichts geschehen, dass die von den betroffenen Bürgern als Taubenplage wahrgenommene Situation nennenswert entschärft hätte. Uns als AfD-Gemeinderatsgruppe ist es wichtig, dass den Bedürfnissen der Bürger nach Sauberkeit im öffentlichen Raum und Schutz ihrer Gesundheit Genüge getan wird, ohne dass Tiere dabei misshan- delt oder gar verletzt werden. unterzeichnet von: Marc Bernhard Dr. Paul Schmidt

  • Stellungnahme TOP 50
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Marc Bernhard (AfD) Stadtrat Dr. Paul Schmidt (AfD) Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0134 Dez. 2 Taubenplage im Waldstadtzentrum Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 14.03.2017 50 x Zu der Anfrage nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: 1. Welche Maßnahmen sind bei der Stadtverwaltung geplant, um der übergroßen Zahl der im Waldstadtzentrum lebenden Tauben zu begegnen? Der Verwaltung liegen keine gesicherten und validen Kenntnisse über die Taubenpopu- lation im Bereich des Waldstadtzentrums vor. In der Vergangenheit wurden die Tauben vereinzelt durch Bürger als Belästigung empfunden und an die Abteilung Lebensmittel- überwachung und Veterinärwesen gemeldet, jedoch nicht in größerem Umfang, als in anderen Gebieten des Stadtkreises. Die Verwaltung wird deswegen zunächst die Population feststellen und prüfen, ob Maßnahmen angezeigt sind. 2. Ist zum Beispiel das Aufstellen eines von der Stadt betreuten Taubenhauses mit regelmäßiger Entnahme des Geleges (mit Ersatz durch Gipseier) geplant? Zu den Maßnahmen allgemein siehe Antwort unter 1. Für ein Taubenhaus müssten ent- sprechende Haushaltsmittel von etwa 55.000 Euro für die Errichtung eines Turms und jährlich Kosten von etwa 10.000 Euro für Fütterung, Reinigung und Gelegeaustausch zur Verfügung gestellt werden. 3. Welche anderen Maßnahmen wären denkbar, um die Anzahl der dort ansässi- gen Tauben unter Einhaltung der Regeln des Tierschutzes dauerhaft zu verrin- gern? Neben der Einrichtung von betreuten Taubentürmen oder Taubenschlägen können Maßnahmen durch die Hausbesitzer ergriffen werden. Hierzu zählen das konsequente und taubensichere Verschließen aller potentiellen Brutplätze, wie zum Beispiel Dachni- schen und Giebelvorsprünge, sowie das Anbringen geeigneter Vergrämungsvorrichtun- gen, die die Tauben am Aufsitzen auf Dachfirsten und Fenstersimsen hindern können. Als wichtigste Maßnahme ist allerdings das Vermeiden jeglicher Taubenfütterung durch Bürger und Bürgerinnen anzusehen, sowohl auf öffentlichen Plätzen, als auch in Privat- gärten. Futter für Singvögel sollte nicht auf dem Boden ausgebracht werden. Es dient sonst als Nahrungsquelle für Nagetiere und Tauben. Handelsübliche Futterspender für Singvögel können hingegen nicht von Tauben angeflogen und genutzt werden. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Verabreichung von Hormonen über das Futter zur Kontrolle der Fortpflanzung hat sich in der Vergangenheit als nicht effektiv erwiesen.

  • Protokoll TOP 50
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 36. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 14. März 2017, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 47. Punkt 50 der Tagesordnung: Taubenplage im Waldstadtzentrum Anfrage: AfD Vorlage: 2017/0134 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 50 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 10. April 2017