Änderungsantrag CDU: Fortschreibung Flächennutzungsplan 2030, Schwerpunkt "Wohnen" - Vorschlag für Flächenkulisse für Karlsruhe

Vorlage: 2017/0101
Art: Änderungs-/Ergänzungsantrag
Datum: 07.02.2017
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Keine Angaben
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Hagsfeld, Hohenwettersbach, Neureut, Stupferich

Beratungen

Keine Beratungen verfügbar.

Zusätzliche Dateien

  • CDU-FNP
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ÄNDERUNGSANTRAG CDU-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: 2017/0101 Fortschreibung Flächennutzungsplan 2030, Schwerpunkt „Wohnen“ – Vorschlag für Flä- chenkulisse für Karlsruhe Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 07.02.2017 11.1 x Die CDU-Fraktion beantragt: 1. Die drei Kleingartengebiete KA.1-W-403 „Nördlich Klinikum“, KA.2-W-010 „Am Rüppurrer Schloss“, KA.2-W-027 „Pulverhausstraße“ bleiben in der Suchkulisse erhalten, werden jedoch be- sonders hervorgehoben und markiert (roter Punkt), um die städteplanerische Bedeutung hervor zu heben. 2. Auf der Gemarkung Hohenwettersbach wird die Fläche KA.2-W-007.a (Rehbuckel I äußerer Teil) zur Wohnbebauung weiterverfolgt; Status hierfür „grün“. 3. Die Fläche KA.2-W-092 in Stupferich „Zweite Reihe Neubergstraße“ wird als Fläche für Wohnnut- zung ausgewiesen. (hellgrün) 4. Die Fläche KA.2-W-067 „Grüner Weg“ (hellgrüne Fläche) soll aus der weiteren Planung herausge- nommen werden, soweit sie in die Freihaltetrasse ragt. 5. Die Flächen KA.1-W-112_A „Grabenäcker Erweiterung“, KA.2-W-076 „Auf die Gärten“, KA.2-W- 078 „Schwetzinger Straße“ sollen aus der Prüfkulisse (gelb) herausgenommen werden. 6. Die Fläche KA.2-W-017 Zentrum Durlach soll aus der Prüfkulisse herausgenommen werden. Mar- kierung auf gelb. 7. Die Fläche KA.2-W-070 „Alte Friedrichstraße“ soll aus der weiteren Planung herausgenommen werden. Sachverhalt/Begründung Im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes 2030 – Teilbereich Wohnen, wurde sehr deutlich, dass auf der Fläche der Stadt Karlsruhe weitere Wohngebiete ausgewiesen werden müssen, um der in die Stadt ziehenden Bevölkerung eine angemessene Ausstattung von Wohnflächen bieten zu können. Der Änderungsantrag im Bereich Neureut ist einerseits dadurch begründet, dass der Ver- Seite 2 waltungsvorschlag in die Freihaltetrasse ragt (Grüner Weg), andererseits die Zumutbarkeit der weite- ren Siedlungsausweitung von Neureut begrenzt ist (Alte Friedrichstraße). unterzeichnet von: Tilman Pfannkuch Hermann Brenk Jan Döring Dr. Rahsan Dogan Thorsten Ehlgötz Dr. Klaus Heilgeist Detlef Hofmann Dr. Albert Käuflein Marianne Köpfler Sven Maier Bettina Meier-Augenstein Dr. Thomas Müller Karin Wiedemann

  • Stellungnahme 11.1_CDU
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zum Änderungsantrag CDU-Gemeinderatsfraktion Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2017/0101 Dez. 6 Fortschreibung Flächennutzungsplan 2030 Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 07.02.2017 11.1 x Kurzfassung Die Verwaltung empfiehlt Punkt 1 zu folgen und ansonsten dem restlichen Antrag nicht zu folgen. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) x nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Städtebau Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Die drei Kleingartengebiete KA.1-W-403 „Nördlich Klinikum“, KA.2-W-010 „Am Rüppurrer Schloss“, KA.2-W-027 „Pulverhausstraße“ bleiben in der Suchkulisse er- halten, werden jedoch besonders hervorgehoben und markiert (roter Punkt), um die städteplanerische Bedeutung hervor zu heben. Die Verwaltung nimmt den Vorschlag auf und sagt zu, Gespräche mit dem Bezirksverband der Kleingärtner zu führen. 2. Auf der Gemarkung Hohenwettersbach wird die Fläche KA.2-W-007.a (Rehbuckel I äußerer Teil) zur Wohnbebauung weiterverfolgt; Status hierfür „grün“. Die Fläche KA.2-W-007.a wurde vom Ortschaftsrat Hohenwettersbach abgelehnt. Die Fläche hat hohe Bedeutung für den Umweltschutz und dient als siedlungsnaher Erho- lungsraum (vergleiche Steckbrief der Fläche). Die Erschließung der Fläche ist aufwendig. Für die Entwässerung wäre ein Rückhaltebecken nötig. 3. Die Fläche KA.2-W-092 in Stupferich „Zweite Reihe Neubergstraße“ wird als Fläche für Wohnnutzung ausgewiesen. (hellgrün) Die Fläche ist bereits zur Weiterverfolgung (hellgrün) empfohlen. 4. Die Fläche KA.2-W-067 „Grüner Weg“ (hellgrüne Fläche) soll aus der weiteren Pla- nung herausgenommen werden, soweit sie in die Freihaltetrasse ragt. Die „Freihaltetrasse Nordtangente“ existiert im Bundesverkehrswegeplan nicht mehr. Die Trasse, die noch im Regionalplan dargestellt ist, befindet sich westlich der Fläche und tan- giert KA.2-W-067 „Grüner Weg“ nicht. Die ursprüngliche „Freihaltetrasse Nordtangente“ (geplant durch den Hardtwald) würde dem südlichen Bereich der Fläche für Wohnbebauung zwar nahe kommen, ragt aber nicht in die Freihaltetrasse. 5. Die Flächen KA.1-W-112_A „Grabenäcker Erweiterung“, KA.2-W-076 „Auf die Gär- ten“, KA.2-W-078 „Schwetzinger Straße“ sollen aus der Prüfkulisse (gelb) heraus- genommen werden. KA.1-W-112_A Grabenäcker Erweiterung Bei der Fläche handelt es sich um eine geringfügige Anpassung einer Fläche, die bereits im Flächennutzungsplan 2010 als geplant dargestellt ist. Sie verläuft parallel zur geplanten „Südumfahrung Hagsfeld“ und ist in der neuen Abgrenzung auch im Räumlichen Leitbild Karlsruhe dargestellt. KA.2-W-076 Auf die Gärten Die Fläche ist im FNP 2010 bereits als Mischgebiet (Bestand) dargestellt und soll im Zusam- menhang mit der im FNP 2010 als geplantes Wohngebiet dargestellten Fläche direkt nörd- lich von ihr nachverdichtet werden. KA.2-W-078 Schwetzinger Straße Die Prüffläche befindet sich auf einer Fläche, die im FNP Kleingärten darstellt, welche aber in Realität nicht umgesetzt sind. Es existiert ein Bebauungsplan, aber jegliche Infrastruktur und Parzellierung ist bisher nicht erfolgt. Es handelt sich daher um eine Fläche, bei deren Wegfall keine Kleingärtnerin oder Kleingärtner unmittelbar betroffen ist. Eine S-Bahn-Linie verläuft in unmittelbarer Nähe. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 6. Die Fläche KA.2-W-017 Zentrum Durlach soll aus der Prüfkulisse herausgenommen werden. Markierung auf gelb. Die Fläche ist bereits auf Herausnahme (gelb) gesetzt. 7. Die Fläche KA.2-W-070 „Alte Friedrichstraße“ soll aus der weiteren Planung heraus- genommen werden. Aufgrund der guten Lage und Anbindung und der relativ einfachen Umsetzbarkeit sollte die Fläche KA.2-W-070 „Alte Friedrichstraße“ in der Prüfkulisse verbleiben. Ergänzende Erläuterungen Seite 4