Heinrich-Hertz-Schule: Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnitt - Vergabe von Gebäudeautomaten
| Vorlage: | 2017/0007 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 05.01.2017 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 18.01.2017
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 226 Dez. 6 Heinrich-Hertz-Schule Sanierung und Erweiterung 2. BA-Vergabe von Gebäudeautomaten Beratungsfolge dieser Vorlage GremiumTerminTOPönöErgebnis Bauausschuss18.01.20174 X Beschlussantrag Der Bauausschuss stimmt der Vergabe folgender Arbeiten zu: Gebäudeautomation an die Firma:Kieback & Peter, Karlsruhe abschließend mit:431.551,72€ Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen(bitte ankreuzen)nein X ja Gesamtkostender Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 33.800.000€ keine33.800.000€1.450.000€ Haushaltsmittelstehenin voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt:PSP-Element:7.882424.700Kontenart:78710000 Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevantnein X ja Handlungsfeld:Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X neinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X neinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite2 Heinrich-Hertz-Schule Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnitt Projektbetreuung: Amt für Hochbau undGebäudewirtschaft der Stadt Karlsruhe Ingenieurleistung: Willy F. Stahl, Oberasbach Vergabe von Gebäudeautomation (MSR-Technik) Europaweites Offenes Verfahren Nr. 88/249/16 Ö nach VOB/A-EU Vorbemerkung Beschreibung der Maßnahme Die1961 errichteteHeinrich-Hertz-Schule Karlsruhe ist eine berufliche Schule für Elektro-und Informationstechnik für ca. 1.700 Schülerinnen und Schüler. Durch die Aufstockung und Neu- organisation des Bestandes wird die Schule um die fehlende Programmfläche von 1.930 m² erweitert. Gleichzeitig wird der Bestand, der aus technischer und energetischer Sicht noch auf dem Stand der 60-er Jahre ist, komplett modernisiert.Die verschiedenen Fachbereiche mit La- bor, Ergänzungs-und Sammlungsräumen werden fachbezogen einander zugeordnet. Die Räu- me für die Verwaltung sind zentral im 1. Obergeschoss, allgemeine Unterrichtsräume, Lehrer- und Schülerarbeitsbereiche über die Geschosse verteilt untergebracht.Um Betriebs-und Unter- haltungskosten gering zu halten werden nachhaltige Materialien eingesetzt. Die Fassade be- steht aus hinterlüfteten Faserzementplatten mit Steinwolledämmung und Aluminiumverbund- fenstern mit integriertem, durch eine Wetterscheibe geschützten Sonnenschutz. Die Stahlbeton- rippendecken bleiben sichtbar. Die akustischen Anforderungen werden durch Heraklitplatten zwischen den Rippen und Akustikbaffeln erfüllt.Die Schule ist an das Fernwärmenetz ange- schlossen. Beheizt werden die Räume über ein Niedertemperaturheizsystem mit freistehenden Flächenheizkörpern vor den Brüstungselementen und Einzelraumregelung.Das Regenwasser wird über Mulden versickert. Für die gleichmäßige Frischluftversorgung aller Räume ist eine Lüf- tungsanlage mit zentralen Zu-und Abluftgeräten und einer hocheffizienten Wärmerückgewin- nung vorgesehen. Für die allgemeine und die Sicherheitsversorgung erhält das Gebäude eine neue Hauptverteilung im UG und je drei Elektroverteilungen in den Geschossen. Aufgrund der Anforderungen der Schule ist ein Datennetz mit zwei Netzwerkverteilern und zusätzlichen Klein- DV-Verteilungen in den Laborräumen geplant. Umfang der zu vergebenden Arbeiten Das Leistungsverzeichnis umfasst folgende Titel: -BA II Nord und BA II Süd: -ISP UG 1 bis 3 -Raumautomation 1. bis 5. OG -Elektroinstallationen -Sicherheitstechnische Abnahmeprüfung -Schnittstellen BACNET-Anbindungen -Sonderarbeiten,Wartung -Stundenlohnarbeiten und Stoffkosten Art der Vergabe Für die Vergabe der o. g. Leistung hat ein europaweites Offenes Verfahren stattgefunden. Die Bekanntmachung dazu erfolgte am23.09.2016 beim Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union in Luxemburg, am 30.09.2016 auf der E-Vergabeplattform Subreport ELVIS und in den Badischen Neuesten Nachrichten sowie im Internet auf der Homepage der Stadt Karlsruhe. 18 Unternehmen habendie Vergabeunterlagen von der E-Vergabeplattform heruntergela- Ergänzende ErläuterungenSeite3 den. 2 Unternehmen haben fristgerecht zum Einreichungstermin am 03.11.2016, 9.30 Uhr ein Angebot eingereicht. Die Zuschlagsfrist endet am 06.02.2017 Vorgesehener Ausführungszeitraum: April 2017 bis August 2019 Prüfung der Angebote Nach rechnerischer und formaler Prüfung der Angebote ergibt sich folgendes Ergebnis: 1. Fa. Kieback & Peter, Karlsruhe431.551,72€100 % 2. Fa. B649.785,10€151 % In den Angebotssummen sind jeweils 19 %Mehrwertsteuer enthalten. Angebotsbeurteilung und Wertung der Angebote Der Zuschlag wird nach § 127 GWB unter Berücksichtigung aller Wertungskriterien auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Wirtschaftlichste Bieterin ist die Firma Kieback & Peter, Karlsruhe mit einem Endbetrag von 431.551,72€. Die Firma ist präqualifiziert und der Stadt Karlsruhe-HGW–bekannt. Sie wird als leistungs- fähige, fachkundige und zuverlässige Firma eingeschätzt. Vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft wird vorgeschlagen, das Angebot der Firma anzunehmen und hierauf den Zuschlag zu erteilen. Kostenvergleich Summe Kostenberechnung540.000,00€ Summe wirtschaftlichstes Angebot431.551,72€ Minderbetrag108.448,28€ Der günstigste Bieter ist auch eineHerstellerfirma, das spiegelt sich im Produktpreis wider.