Generation 55plus in Karlsruhe 2015 - Umfrage im Rahmen des KOSIS-Projekts "Aktives Altern"

Vorlage: 2016/0712
Art: Beschlussvorlage
Datum: 07.11.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Amt für Stadtentwicklung
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 14.03.2017

    TOP: 13

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: mehrheitlich beschlossen

Zusätzliche Dateien

  • Broschüre Generation 55plus in KA 2015
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung GENERATION 55PLUS IN KARLSUHE 2015 Umfrage im Rahmen des KOSIS-Projekts „Aktives Altern“ Beiträge zur Stadtentwicklung Nr. 51 2 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 IMPRESSUM Stadt Karlsruhe Amt für Stadtentwicklung Zähringerstraße 61 76133 Karlsruhe Leiterin: Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig Bereich: Stadtentwicklung Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen Datenanalyse und -aufbereitung: Ilona Forro In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde | Fachplanung für die ältere Generation Bearbeitung: Kerstin Safi an, Antje Best Layout: Stefanie Groß Bildnachweise: Titelfoto: © Monkey Business / Fotolia.com Seite 5: © pixabay.com Seite 15: © goodluz / Fotolia.com Seite 43: © Ingo Bartussek / Fotolia.com Seite 63: © photographie&alltag / Fotolia.com Seite 67: © oneinchpunch / Fotolia.com Seite 77: © Designed by Pressfoto – Freepik.com Seite 127: © Designed by Pressfoto – Freepik.com Auskunftsdienst und Bestellung: Telefon: 0721 133-1222 | 133-1276 Fax: 0721 133-1209 E-Mail: stadtentwicklung@afsta.karlsruhe.de Internet: www.karlsruhe.de/stadtentwicklung Stand: November 2016 Gedruckt in der Rathausdruckerei auf 100 Prozent Recyclingpa5pier © Stadt Karlsruhe Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung des Herausgebers ist es nicht gestattet, diese Veröffentlichung oder Teile daraus zu vervielfältigen oder in elektronischen Systemen anzubieten. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 3 www.karlsruhe.de INHALT Seite 1. EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 5 1.1 Zusammenfassung 6 1.2 Hintergrund des koordinierten KOSIS-Projekts „Aktives Altern“ 10 1.3 Methodik 10 1.4 Städtevergleich 10 1.5 Karlsruher Rahmendaten 11 2. AKTIVES ALTERN 15 2.1 Körperliche Aktivität 16 2.2 Beteiligung am Erwerbsleben 20 2.3 Aktive pfl egerische Tätigkeiten 22 2.4 Weiterbildungen 27 2.5 Zwischenmenschliche Kontakte, Geselligkeit 30 2.6 Ehrenamtliches Engagement 33 2.7 Einstellungen und Lebenszufriedenheit 38 3. WOHNEN IM ALTER 43 3.1 Familien- und Haushaltssituation 44 3.2 Wohnsituation und Wohnzufriedenheit 47 3.3 Sicherheitsgefühl 52 3.4 Versorgung bei eigener Pfl egebedürftigkeit 54 4. ASPEKTE DER WIRTSCHAFTLICHEN SITUATION 63 4.1 Probleme beim Bezahlen von Rechnungen 64 5. STELLUNGNAHME DER FACHPLANUNG FÜR DIE ÄLTERE GENERATION DER SOZIAL- UND JUGENDBEHÖRDE 67 5.1 Generelle Bedeutung der Umfrage 68 5.2 Zentrale Einfl ussfaktoren 70 5.3 Aspekte zum Themenbereich „Aktives Altern“ 71 5.4 Aspekte zum Themenbereich „Wohnen im Alter“ 74 6. TABELLENANHANG 77 7. FR AGEBOGEN 127 ÜBERSICHT VERÖFFENTLICHUNGEN 144 4 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 5 www.karlsruhe.de 1 EINFÜHRUNG UND ZUSAMMENFASSUNG 6 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Die Auswirkungen einer älter werdenden Gesellschaft sind seit Jahren von zunehmendem Interesse und Untersuchungsgegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Studien. Um sinnvolle Maßnahmen im Bereich der Seniorenpolitik treffen zu können, sind neben harten Strukturdaten auch verlässliche Informationen über Wünsche und Einstellungen der älteren Bevölkerung unabdingbar. Der KOSIS-Verbund des Verbands der Deutschen Städtestatistiker hat deswegen eine koordinierte Umfrage „Generation 55plus“ zeitgleich in sechs deutschen Kommunen durchgeführt. Für die Steuerung und gebündelte Ergebnisauswertung aus den Städten Bielefeld, Freiburg, Karlsruhe, Moers, Villingen-Schwenningen und dem Landkreis Mettmann wurde das Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft – FIFAS e. V. beauftragt. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen die beiden Themen Lebensqualität und Zukunftsplanung. Die Kapitel 2 bis 4 des vorliegenden Berichts beschreiben ausführlich die Karlsruher Ergebnisse. Neben Fragen zum eigenen Haushalt wurden Erwerbstätigkeit sowie Freizeitverhalten und persönliches Umfeld thematisiert. Außerdem wurden die Befragten im Alter von 55 Jahren und älter gebeten, zu eigener Pfl egebedürftigkeit oder Pfl egeleistungen im näheren Umfeld, sowie zur Wohnsituation und Barrierefreiheit Auskunft zu geben beziehungsweise Stellung zu beziehen. Die erhobenen Daten stellen insgesamt Informationen zu den Themenfeldern Aktives Altern und Versorgungssituation bei Krankheit und Pfl egebedürftigkeit bereit. In Kapitel 5 werden die Umfrageergebnisse schließlich aus Sicht der Fachplanung für die Ältere Generation der Sozial- und Jugendbehörde kritisch eingeordnet. 1.1 ZUSAMMENFASSUNG HOHE LEBENSZUFRIEDENHEIT UNTER DEN KARLSRUHERINNEN UND KARLSRUHERN Insgesamt ist der größte Teil der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mit ihrem gegenwärtigen Leben zufrieden, ein gutes Neuntel (12,2 %) sogar äußerst zufrieden. Im Städtevergleich sind die älteren Generationen in Karlsruhe mit ihrem Leben etwas zufriedener als in Bielefeld, aber nicht ganz so zufrieden wie in Freiburg. Für eine hohe Lebenszufriedenheit sind den Karlsruherinnen und Karlsruhern auf der zwischenmenschlichen Ebene vor allem Kontakte mit Anderen (87,6 %), nachbarschaftliche Unterstützung (78,6 %), die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen (73,9 %) sowie sportliche Betätigung (70,6 %) wichtig. ZWISCHENMENSCHLICHE KONTAKTE SPIELEN FÜR VIELE BEFRAGTE EINE WICHTIGE ROLLE Fast die Hälfte (46,1 %) der Generation 55plus trifft sich mindestens einmal pro Woche mit Freunden, Verwandten oder Arbeitskollegen – Frauen (48,3 %) häufi ger als Männer (43,7 %). Eine besonders aktive Phase lässt sich im Alter von 66 bis 70 Jahren ausmachen, wo sich 52,2 % mindestens einmal pro Woche mit Freunden oder Verwandten treffen. Der Anteil der sich mindestens wöchentlich treffenden Befragten nimmt in keiner Altersgruppe merklich ab. Überdies geben erfreulicherweise mehr als 90 % der befragten Personen an, dass sie eine Vertrauensperson haben, um über vertrauliche und persönliche Angelegenheiten zu reden. VIER VON FÜNF KARLSRUHERINNEN UND KARLSRUHER IM ALTER VON 55 JAHREN UND ÄLTER HABEN KINDER Die Befragten mit Kindern haben zum Großteil entweder zwei Kinder (46,5 %) oder ein Kind (33,5 %). Drei Kinder haben 13,6 % der Befragten, 6,4 % haben vier und mehr Kinder. Insgesamt sind 5 % dieser Kinder unter 18 Jahre. Der Großteil der Kinder befi ndet sich im Alter zwischen 26 und 55 Jahren. Bei einem Drittel der Befragten mit Kindern (34,5 %) leben diese außerhalb des Stadtgebiets, bei 65,5 % lebt mindestens eines der Kinder auch in Karlsruhe. Drei von vier Befragten (76,9 %) haben mindestens einmal pro Woche Kontakt mit ihrem Kind/ihren Kindern, teilweise sogar täglich (27,5 %). Im Städtevergleich zeigt sich, dass in Freiburg die meisten Kinderlosen leben. In Karlsruhe ist dagegen die Ein- Kind-Familie verbreiteter als in Bielefeld oder Freiburg. GROSSTEIL DER BEFRAGTEN BEFINDET SICH BEREITS IM RUHESTAND Mit gut zwei Dritteln (67,9 %) befi ndet sich der Großteil der Befragten im Ruhestand oder ist nicht erwerbstätig, ein Fünftel (20,9 %) arbeitet in Vollzeit, 11,2 % in Teilzeit. Hierbei sind Männer mit 28,4 % doppelt so häufi g vollbeschäftigt als Frauen im Alter von 55 Jahren und älter (14,2 %). Dagegen sind Frauen mit 15,4 % häufi ger teilzeitbeschäftigt als Männer (6,1 %) und auch etwas häufi ger bereits im Ruhestand oder nicht erwerbstätig (Frauen: 70,4 %; Männer: 65,5 %). Im AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 7 www.karlsruhe.de Alter von 61 bis 65 Jahren ist beinahe die Hälfte der Befragten (47,6 %) nicht (mehr) erwerbstätig. Im Alter von 66 bis 70 Jahren sind schließlich bereits 84,8 % im Ruhestand. EHRENAMT VOR ALLEM IM SOZIALEN UND KIRCHLICHEN BEREICH SOWIE IM ZUSAMMENHANG MIT SPORT UND BEWEGUNG BELIEBT Von den Karlsruherinnen und Karlsruhern im Alter von 55 Jahren und älter sind beinahe ein Drittel (29,9 %) ehrenamtlich tätig. Damit liegt das ehrenamtliche Engagement höher als in Bielefeld (26,6 %) und knapp niedriger als in Freiburg (30,4 %). In Karlsruhe ist das Ehrenamt unter Männern (31,8 %) gegenüber 27,7 % unter den Frauen etwas stärker ausgeprägt. Beinahe die Hälfte (44,8 %) der ehrenamtlich aktiven Frauen im Alter von 55 Jahren und älter engagieren sich im sozialen Bereich und fast jede Dritte (32 %) im Kontext von Kirche und Religion. Männer legen mit 34,7 % ihr Hauptaugenmerk dagegen vor allem auf den Bereich Sport und Bewegung. Im Altersvergleich zeigt sich, dass die meisten ehrenamtlich Aktiven in der Altersgruppe von 71 bis unter 75 Jahre zu fi nden sind (35,8 %) und der Anteil mit steigendem Alter deutlich absinkt (86 Jahre und älter: 14,3 %). Ein anderer deutlicher Zusammenhang zeigt sich mit dem Einkommen der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher. Während von den Befragten mit weniger als 1.000 Euro im Monat lediglich 22,9 % ehrenamtlich aktiv sind, steigt das Engagement kontinuierlich bis auf 40 % bei einem Einkommen von 3.000 Euro und mehr. MEHR ALS DIE HÄLFTE DER BEFRAGTEN NIMMT WEITERBILDUNGSANGEBOTE WAHR Insgesamt haben 53,7 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter im vergangenen Jahr an einer Veranstaltung, einem Kurs, oder Vortrag teilgenommen. Das ist im Vergleich zu Bielefeld (49,1 %) jeweils eine etwas höhere, aber gegenüber Freiburg (61,6 %) eine niedrigere Weiterbildungsaktivität. Die Themen Kultur und Allgemeinbildung sind mit 57,6 % die häufi gsten, gefolgt von Freizeit und Hobby (49,8 %). Während Männer (31 %) eher an berufl ichen Weiterbildungen teilnehmen als Frauen (22,2 %), sind letztere gerade im Bereich Freizeit und Hobby (53,4 %) aktiver als Männer (45,7 %). KARLSRUHERINNEN UND KARLSRUHER SIND IM ALTER HÄUFIG KÖRPERLICH AKTIV Rund 40 % der Befragten waren an sechs oder sieben Tagen der vergangenen Woche jeweils mindestens 20 Minuten ohne Unterbrechung körperlich aktiv und können damit als „sehr aktiv“ bezeichnet werden. Ein gutes Drittel (33,7 %) war an drei, vier oder fünf Tagen „aktiv“. Lediglich 26,2 % waren an gar keinem, einem oder zwei Tagen in Bewegung („nicht/wenig aktiv“). Als „sehr aktiv“ sehen sich vor allem die Befragten im Alter von 81 bis 85 Jahren (48,4 %). Im Durschschnitt über alle Antwortmöglichkeiten ist die Altersgruppe von 71 bis 75 Jahren insgesamt am aktivsten. Unter den jüngeren Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren ist das regelmäßige Bewegungsverhalten deutlich verhaltener ausgeprägt (32,4 %). Befragte im Alter von 86 Jahren und älter sind schließlich nur noch zu 31 % sehr aktiv. FRAUEN SCHÄTZEN EIGENEN GESUNDHEITSZUSTAND HÄUFIGER ALS GUT EIN ALS MÄNNER Fast die Hälfte (47,7 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter schätzt ihren Gesundheits- zustand als sehr gut (6,8 %) oder gut (40,9 %) ein. Erwartungsgemäß zeigt sich, dass der Gesundheitszustand mit steigendem Alter eher schlechter eingeschätzt wird. Frauen schätzen insgesamt ihren Gesundheitszustand etwas häufi ger sehr gut (7,4 %) oder gut (42,5 %) ein als Männer (sehr gut: 6,5 %; gut: 39,5 %). Fast die Hälfte der Befragten (47,2 %) gibt an, bei den täglichen Aktivitäten durch Krankheit oder Behinderung überhaupt nicht eingeschränkt zu sein. Während bei den Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren noch mehr als die Hälfte (57,5 %) von gar keinen Einschränkungen berichtet, sind es im Alter von 86 Jahren und älter nur noch 17,8 %, die sich überhaupt nicht beeinträchtigt fühlen. 8 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 EIGENE PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT IST IN VIELEN KÖPFEN DER GENERATION 55PLUS NOCH NICHT PRÄSENT „Wie wäre das, wenn Sie längere Zeit krank oder pfl egebedürftig würden: Hätten Sie dann jemanden, der Ihnen regelmäßig helfen würde?“. Auf diese Frage antworten mit 60,2 % mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie sich ganz sicher sind, in einem solchen Falle eine Hilfe zu haben. 28,2 % geben an, dass sie jemanden haben, sich ihrer Hilfsperson aber nicht sicher sind. Männer (68,3 %) nennen häufi ger eine sichere Hilfsperson als Frauen (53,2 %). Als sehr wahrscheinliche Hilfspersonen werden in erster Linie die Ehegatten oder Partner (75,4 %), gefolgt von Kindern (50,3 %), genannt. Hilfspersonen fehlen unter Alleinlebenden (25 %) und unter kinderlosen Befragten (21,5 %) am häufi gsten. Unabhängig von helfenden Personen im Freundes- oder Bekanntenkreis kennt jeder zweite Befragte (49,9 %) eine Organisation oder Einrichtung, die im Falle von längerer Krankheit oder Pfl egebedürftigkeit als Hilfe in Frage kommen könnte. Frauen sind hierbei mit 55,2 % häufi ger informiert als Männer (43,6 %). Etwa ein Drittel (33,5 %) der Befragten, die eine mögliche Hilfeeinrichtung kennen, denken dabei an die Ambulanten Pfl egedienste. Pfl egeheim, Altenheim und Wohnstift (16,9 %) und Anbieter wie Diakonie (14,4 %) und AWO (12,8 %) nennen jeweils mehr als ein Achtel der Befragten, gefolgt von städtischen Angeboten, die von 10,9 % genannt werden. Bei der Frage nach möglichen Pfl egearrangements bei eigener Pfl egebedürftigkeit fällt auf, dass insgesamt eine recht hohe Planungsunsicherheit besteht. Als sehr wahrscheinlich werden die Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst (31 %), durch Familienangehörige und durch professionelle Pfl egedienste (27,7 %) sowie eine Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pfl egeheim (27,1 %) genannt. VERSORGUNG IM EIGENEN HAUSHALT WIRD BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT PRÄFERIERT Die als am wahrscheinlichsten eingestufte Variante (Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst) wird von den Befragten auch am meisten gewünscht: 36,2 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter wünschen sich diese Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst auf jeden Fall und 58 % vielleicht. Lediglich 5,7 % lehnen ein solches Pfl egearrangement vollkommen ab. Mehr als ein Drittel (34,3 %) würde sich die Versorgung im eigenen Haushalt durch Familienangehörige unterstützt durch professionelle Pfl egedienste auf jeden Fall wünschen. Eine externe Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen unterstützt durch professionelle Pfl egedienste würde sich dagegen mehr als die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter auf keinen Fall wünschen, wobei diese Variante auch nur von 11,5 % als sehr wahrscheinlich eingeschätzt wird. Eine eher ablehnende Haltung lässt sich auch bei der wohngruppenähnlichen Einrichtung im eigenen Wohngebiet (auf keinen Fall: 31,3 %) und dem Pfl egeheim (auf keinen Fall: 31,1 %) verzeichnen. VOR ALLEM FRAUEN HABEN ERFAHRUNG MIT PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT IM NÄHEREN UMFELD Mehr als die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher (56,5 %) im Alter von 55 Jahren und älter berichtet von einer nahestehenden Person, die für eine längere Zeit oder sogar dauerhaft pfl egebedürftig war. Frauen (62,9 %) haben häufi ger mit Pfl egebedürftigkeit im näheren Umfeld Erfahrungen gemacht, während es unter den Männern nur knapp die Hälfte sind (49 %). Meist wurde in der Wohnung der pfl egebedürftigen Person gepfl egt (56,5 %), gefolgt vom Pfl egeheim (45,9 %). Zu über einem Viertel (28 %) fand die Pfl ege in der eigenen Wohnung der befragten Person statt. Zusammengenommen waren drei von vier Befragten (76,1 %) auch selbst mit der Versorgung der zu pfl egenden Person beschäftigt, darunter 10,3 % immer noch. In dieser Teilgruppe aus 355 Befragten fand mit Abstand die häufi gste Unterstützung (60,3 %) durch berufl iche Pfl egekräfte und ambulante Dienste statt. Lediglich 12,4 % waren oder sind bei der Pfl ege einer nahestehenden Person auf sich allein gestellt. WOHNVERHÄLTNISSE: MIETERANTEIL IN KARLSRUHE AM HÖCHSTEN Insgesamt leben mit 45 % die meisten Befragten in Karlsruhe zur Miete oder Untermiete, ein gutes Drittel (36 %) verfügt über ein eigenes Haus, 18,8 % über eine Eigentumswohnung. Der Mieteranteil ist im Vergleich zu Freiburg (40,9 %) und vor allem Bielefeld (37 %) in Karlsruhe am höchsten. Besonders hohe Mieteranteile lassen sich unter den ausländischen (66,2 %), alleinlebenden (63,8 %) und den Befragten mit einem monatlichen Einkommen unter 1.000 Euro (65,7 %) feststellen. HOHE ZUFRIEDENHEIT MIT EIGENER WOHNSITUATION Zusammengenommen sind 92,6 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mit ihrer gegenwärtigen Wohnsituation einverstanden. Davon sind 47,7 % sehr zufrieden und 44,9 % zufrieden. Vor allem der Anteil der sehr zufriedenen Befragten ist unter den Haus- eigentümern mit 61,8 % höher als bei Befragten, die in einer AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 9 www.karlsruhe.de Eigentumswohnung (52,9 %) oder zur Miete leben (34,2 %). Für eine hohe Lebensqualität in Bezug auf Wohnen sind die Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen (98 %), ein ruhiges Wohnumfeld (95,6 %), wohnortnahe Versorgung bei Pfl egebedürftigkeit (88,1 %), preisgünstiges Wohnen (82,7 %) und Therapieangebote (80,7 %) wichtig. Zentral für eine hohe Lebenszufriedenheit ist außerdem eine ausreichende Versorgung mit grundlegenden Infrastrukturen wie Ärzte in erreichbarer Nähe (97,4 %), wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten (96,4 %), gute öffentliche Verkehrsanbindung (96,4 %) und eine Apotheke in erreichbarer Nähe (95,5 %). DIE MEISTEN KARLSRUHERINNEN UND KARLSRUHER IM ALTER VON 55 JAHREN ODER ÄLTER LEBEN IN EHE- ODER PAARHAUSHALTEN Insgesamt lebt mehr als die Hälfte der Befragten (58,9 %) mit dem (Ehe-)Partner zusammen. Fast ein Drittel (31,7 %) ist alleinlebend und 7,1 % der Befragten leben mit dem Partner und den Kindern oder dem Kind zusammen. Schließlich leben 2,3 % ausschließlich mit dem Kind oder den Kindern gemeinsam. Vor allem die Karlsruherinnen im Alter von 55 Jahren und älter leben häufi g allein (39,3 %), während bei den Männern nur 22,2 % im Haushalt auf sich allein gestellt sind. Im Städtevergleich ist auffallend, dass vor allem in Freiburg viele ältere Einpersonenhaushalte existieren, in Bielefeld und Karlsruhe dagegen Zweipersonenhaushalte besonders häufi g zu fi nden sind. BEFRAGTE FÜHLEN SICH IN IHRER WOHNGEGEND BEI DUNKELHEIT ÜBERWIEGEND SICHER Sehr sicher fühlen sich 13,5 %, sicher 45,4 % der Karlsruher Befragten. Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich nach Einbruch der Dunkelheit dagegen unsicher (29,6 %), etwa ein Neuntel (11,5 %) sogar sehr unsicher. Im Städtevergleich zeigt sich, dass der Anteil der älteren Bevölkerung mit gefühlter Unsicherheit in Karlsruhe (41,1 %) am höchsten ist, gefolgt von 37 % in Bielefeld und 32,4 % in Freiburg. Frauen fühlen sich deutlich unsicherer als Männer. Außerdem wird offensichtlich, dass die Unsicherheit vor der eigenen Haustür bei Dunkelheit mit steigendem Alter eher zunimmt. Fast ein Viertel der Befragten (24,4 %) im Alter von 86 Jahren und älter fühlt sich nach Einbruch der Dunkelheit alleine zu Fuß in der Wohngegend sehr unsicher. GROSSTEIL DER BEFRAGTEN IST WIRTSCHAFTLICH GUT GESTELLT Zwei Drittel (67,4 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und mehr haben am Ende des Monats nie Probleme, ihre Rechnungen zu bezahlen. Dabei haben Personen, die in Eigentumswohnungen oder einem eigenen Haus wohnen, noch sehr viel seltener Probleme (nie: 75,5 % beziehungsweise 74,7 %) beim Bezahlen von Rechnungen als Mieterinnen und Mieter (58,3 %). In den unteren Einkommensklassen kommt es etwas häufi ger zu Zahlungsengpässen: Etwa ein Viertel (23,1 %) der Befragten mit einem monatlichen Einkommen von unter 1.000 Euro hat manchmal Probleme beim Begleichen ihrer Rechnungen. EINORDNUNG DER ERGEBNISSE AUS SICHT DER FACHPLANUNG In Kapitel 5 werden schließlich einige wesentliche Aspekte beleuchtet und wichtige Verbindungen zwischen Umfrageergebnissen und deren Konsequenzen für die Fachplanung skizziert. Perspektivisch stellt der vorliegende Bericht eine wichtige Informationsquelle dar, die bei aktuellen Fragen in der Fachplanung immer wieder zu Rate gezogen wird. Gleichzeitig werden auch kritische Anmerkungen zu den vorliegenden Umfrageergebnissen geäußert. Unter anderem wird versucht, einen Überblick über den Umfang und die Existenz von prekären Einkommenssituationen in der älteren Karlsruher Bevölkerung zu gewinnen. Die regelmäßige Durchführung der Umfrage wird befürwortet, um Entwicklungen und Veränderungen von Wünschen und Einstellungen der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter frühzeitig erkennen zu können. Eine zweite Erhebungswelle sollte aus Sicht der Sozial- und Jugendbehörde | Fachplanung für die ältere Generation Analysemöglichkeiten auf Ebene der Stadtteile liefern. 10 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 1.2 HINTERGRUND DES KOORDINIERTEN KOSIS-PROJEKTS „AKTIVES ALTERN“ 1.3 METHODIK 1.4 STÄDTEVERGLEICH Der FIFAS-Gesamtbericht beinhaltet zum einen Städtevergleiche unter allen am Projekt teilnehmenden Städten und stellt zusätzlich, wenn möglich, Vergleiche der Gesamtdaten aller Städte und anderen repräsentativen Studien wie etwa dem ALLBUS an. Als geeignete Vergleichsstädte für den vorliegenden Bericht der Stadt Karlsruhe wurden Die Umfrage „Generation 55plus: Lebensqualität und Zukunfts- planung in Karlsruhe 2015“ wurde als Repräsentativerhebung im Stadtgebiet Karlsruhe im Oktober 2015 durchgeführt. Bei der Ziehung der Stichprobe wurde über die Merkmale Nationalität, Geschlecht und Alter ein verkleinertes Abbild der Karlsruher Bevölkerung im Alter von 55 Jahren und älter geschaffen. Da die Teilnahmebereitschaft in der Grundgesamtheit nicht gleichmäßig ist, wurde eine Übersteuerung der nicht deutschen Bevölkerung um den Faktor 2,5 vorgenommen. Zusätzlich wurde die Stichprobe um Anschriften bereinigt, die Alten- und Pfl egeheimen zuzuordnen waren. Die in der bereinigten Stichprobe enthaltenen Personen wurden per Post angeschrieben und zur Umfrage in Form eines 14-seitigen Fragebogens eingeladen. Insgesamt umfasste die Stichprobe 2.300 Personen, von denen sich 842 beteiligten, was einer Rücklaufquote von 36,6 % entspricht. Die Befragten wurden über die Freiwilligkeit der Teilnahme und die Anonymität der Umfrage informiert. Zusätzlich erhielten die Angeschriebenen einen vorfrankierten Rücksendeumschlag und nach 14 Tagen eine Teilnahmeerinnerung. Die KOSIS-Gemeinschaft 1 Aktives Altern wurde im Juli 2014 gegründet, nachdem das von der EU geförderte Projekt TooLS (2009 bis 2013) erfolgreich beendet wurde. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung und regelmäßige Durchführung einer standardisierten Befragung, um detaillierte Informationen über die ältere Bevölkerung der Kommunen zu erhalten. Diese Standardisierung ermöglicht zusätzlich Vergleiche zu anderen teilnehmenden Städten und Zeitvergleiche bei mehrmaliger Durchführung. Als den Städteverbund unterstützende Einrichtung konnte das mit dem Thema vertraute Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS) gewonnen werden. Ausführliche wissenschaftliche Analysen zur Gesamtumfrage fi ndet die interessierte Leserschaft im Ergebnisbericht zum Bürgersurvey, der vom Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft (FIFAS) verfasst wurde und im LIT-Verlag erschienen ist. 2 Mittelfristig ist der Aufbau eines Informationsportals durch die KOSIS-Gemeinschaft DUVA geplant. Angestrebt wird außerdem, die Befragung alle drei Jahre zu wiederholen, um Zeitreihen und eventuell noch detailliertere Informationen als Planungsgrundlage auf Ebene der Stadtteile zu erheben. 1 Der KOSIS-Verbund ist eine kommunale Selbsthilfeorganisation, die mit Unterstützung des Deutschen Städtetags Kooperationsprojekte organisiert. Träger des KOSIS-Verbundes ist der Verband Deutscher Städtestatistiker (VDSt). 2 Blinkert, Baldo: Generation 55plus, Lebensqualität und Zukunftsplanung, Berlin 2016 (LIT-Verlag). Weitere Informationen zum Projekt sind zu fi nden unter www.fi fas.de/projekte/fi les/Aktives_Altern_2015.php dagegen, in Abstimmung mit der Sozial- und Jugendbehörde | Fachplanung für die ältere Generation, die beiden Städte Bielefeld und Freiburg ausgewählt. Wo ein Vergleich sinnvoll und möglich ist, wird daher auf Unterschiede oder Gemeinsamkeiten unter diesen eingegangen. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 11 www.karlsruhe.de 1.5 K ARLSRUHER RAHMENDATEN Am 31. Dezember 2015 gehörten 93.297 Personen in Karlsruhe der Generation 55plus an, darunter 50.946 Frauen und 42.351 Männer. Der größte Anteil dieser Bevölkerungs- gruppe ist zwischen 55 und 59 Jahre (19.774 Personen), 60 und 64 Jahre (16.363 Personen) oder 65 und 69 Jahre (14.129 Personen) alt. In der Altersgruppe 70 bis unter 75 Jahre befi nden sich 12.870 Frauen und Männer. Etwas mehr Personen, nämlich 13.633, umfasst die Altersgruppe der 75- bis unter 80-Jährigen. Zwischen 80 und 84 Jahre beziehungsweise 85 und 89 Jahre alt sind 8.371 beziehungsweise 5.253 Frauen und Männer. Immerhin 2.904 Personen sind 90 Jahre und älter. Das heißt, dass über zwei Drittel (67,7 %) der Generation 55plus zwischen 55 und 74 Jahre alt sind. Damit ist rund ein Drittel (32,3 %) dieser Bevölkerungsgruppe 75 Jahre und älter. Gemessen an der Gesamtbevölkerung von 323.900 Personen liegt der Anteil der 55-Jährigen und Älteren bei 28,8 %. Davon sind 6,1 % zwischen 55 und 59 Jahre alt. Etwa jeder Zwanzigste (5,1 %) ist zwischen 60 und 64 Jahre alt. Der Anteil der 65- bis unter 70-Jährigen beträgt 4,4 %. Zwischen 70 und 74 Jahre sind 4 % der Einwohnerinnen und Einwohner Karlsruhes und geringfügig mehr, nämlich 4,2 %, sind 75 bis unter 80 Jahre alt. In der Altersgruppe der 80- bis unter 85-Jährigen befi nden sich 2,6 % der Karlsruherinnen und Karlsruher und genau ein Prozent weniger, also 1,6 %, sind 85 bis 89 Jahre alt. Knapp ein Prozent der Karlsruher Gesamtbevölkerung (0,9 %) ist 90 Jahre und älter. Zusammen- gefasst bedeutet das, dass etwa jeder fünfte Einwohner (19,6 %) Karlsruhes zwischen 55 und 74 Jahre alt und fast jeder zehnte Einwohner (9,3 %) 75 Jahre und älter ist. Abbildung 1.1 zeigt, dass der Anteil der Frauen mit steigendem Alter zunimmt. Während in der Altersgruppe der 55- bis 59-jährigen Personen der Anteil der Männer noch 50,7 % beträgt, sinkt dieser stetig bis er in der Altersgruppe 90plus nur noch 23,9 % beträgt. Durch die demographische Entwicklung nimmt der Anteil älterer Menschen in Karlsruhe in den kommenden Jahren weiter zu, da stark besetzte Jahrgänge in dieses Alter hineinwachsen werden. Abbildung 1.1 ALTERSGRUPPEN DER GENERATION 55PLUS NACH GESCHLECHT Ein knapper struktureller Vergleich der Städte Bielefeld, Freiburg und Karlsruhe soll vorab helfen, Unterschiede in den Befragungsergebnissen einzuordnen und zu interpretieren. Deswegen sind in Tabelle 1.1 einige Rahmendaten und Kennzahlen mit Fokus auf die ältere Stadtbevölkerung aufgelistet. Hier zeigt sich unter anderem der insgesamt höchste Männeranteil in Karlsruhe (51,5 %) gegenüber Bielefeld (48,6 %) und Freiburg (47,8 %). Im Alter von 55 Jahren und älter sind Frauen allerdings generell deutlich in der Mehrheit. Der Ausländeranteil ist in Karlsruhe mit 19,4 % (Bevölkerung 55+: 10 %) höher als in Freiburg (16,1 %; Bevölkerung 55+: 8,4 %) und in Bielefeld (13,9 %; Bevölkerung 55+: 8,1 %). Außerdem war das Bevölkerungswachstum der letzten zehn Jahre absolut und relativ in Karlsruhe größer als in den beiden Vergleichsstädten. 05.00010.00015.000 55 – unter 60 Jahre 60 – unter 65 Jahre 65 – unter 70 Jahre 70 – unter 75 Jahre 75 – unter 80 Jahre 80 – unter 85 Jahre 85 – unter 90 Jahre 90 Jahre und älter FrauenMänner Quelle: Bevölkerungsstatisik, wohnberechtigte Bevölkerung 12 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 BielefeldFreiburgKarlsruhe Wohnberechtigte Bevölkerung (31.12.2015) 336.374 224.512323.900 Gemarkungsfläche (ha) (31.12.2015)25.88215.30617.346 Bevölkerungsdichte (Personen je ha) (31.12.2015)13,014,718,7 Geschlecht (Anzahl) männlich 163.436 107.216166.954 weiblich 172.938 117.296156.946 Geschlecht (%) männlich48,647,851,5 weiblich51,452,248,5 Durchschnittsalter (Jahre) 42,840,341,2 Abhängigkeitsquotient (U20 + Ü65 / 20-64-jährige)*100 63,753,552,4 Greying Index (80+ / 60-79-jährige)*100 31,428,929,0 Bevölkerungsentwicklung (2005 bis 2015) 4.79915.58724.292 Bevölkerungsentwicklung (2005 bis 2015) (%) 1,47,58,1 Altersgruppen (Anzahl) über 55 Jahre102.72358.23393.297 über 60 Jahre81.35245.28873.523 über 65 Jahre63.19934.34957.160 über 70 Jahre48.89826.13243.031 über 75 Jahre33.28317.08630.161 über 80 Jahre17.6949.34316.528 über 85 Jahre8.3294.6718.157 über 90 Jahre2.5961.5472.904 Altersgruppen (% der Gesamtbevölkerung) über 55 Jahre30,525,928,8 über 60 Jahre24,220,222,7 über 65 Jahre18,815,317,6 über 70 Jahre14,511,613,3 über 75 Jahre9,97,69,3 über 80 Jahre5,34,25,1 über 85 Jahre2,52,12,5 über 90 Jahre0,80,70,9 Anteil der Frauen in der Altersgruppe (%) über 55 Jahre55,756,254,6 über 60 Jahre56,957,556,0 über 65 Jahre58,259,057,4 über 70 Jahre59,660,558,9 über 75 Jahre61,962,960,8 über 80 Jahre65,966,464,6 über 85 Jahre70,170,569,8 über 90 Jahre77,477,176,1 STRUKTURMERKMALE DER STADT... Tabelle 1.1 STRUKTURVERGLEICH DER BETRACHTETEN STÄDTE AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 13 www.karlsruhe.de noch Tabelle 1.1 STRUKTURVERGLEICH DER BETRACHTETEN STÄDTE BielefeldFreiburgKarlsruhe Staatsangehörigkeit (Anzahl) deutsch ohne Migrationshintergrund 215.975 161.866229.039 deutsch mit Migrationshintergrund 73.783 26.49232.019 ausländisch 46.616 36.15462.842 Staatsangehörigkeit (%) deutsch ohne Migrationshintergrund64,272,170,7 deutsch mit Migrationshintergrund21,911,89,9 ausländisch13,916,119,4 Staatsangehörigkeit Altersgruppe 55 Jahre und älter (%) deutsch ohne Migrationshintergrund78,677,282,3 deutsch mit Migrationshintergrund13,314,37,7 ausländisch8,18,410,0 Haushaltstypen (Anteile an allen Haushalten) Einpersonenhaushalte47,453,954,3 Haushalte mit Kindern19,317,115,6 darunter Paare mit Kind(ern)15,010,411,9 Alleinerziehende3,64,43,7 Paare ohne Kind(er)28,424,024,8 Sonstiger Mehrpersonenhaushalte ohne Paar und ohne Kinder4,94,95,3 Durchschnittliche Haushaltsgröße (Personen) 2,01,81,8 Arbeitslosenanteil 1) 7,14,44,1 Kaufkraft je Einwohner 2) 95,694,8104,7 Ärztliche Versorgung 3) 592282533 Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl 51,055,045,2 STRUKTURMERKMALE DER STADT... 1 Arbeitslosenanteil an der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren (Stand 30. September 2015; Quelle: Bundesagentur für Arbeit) 2 GfK Kaufkraft (GfK Basiszahlen, Stand Jahresanfang 2016; Quelle: GfK Verein, Nürnberg) 3 Auf ... Einwohnerinnen beziehungsweise Einwohner kam ein Arzt in freier Praxis (Stand 31. Dezember 2014; Quellen: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg; Ärztekammer Westfalen-Lippe) Quellen: Einwohnermelderegister der Stadt Bielefeld; eigene Berechnungen vom Amt für Demographie und Statistik; Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung der Stadt Freiburg; Amt für Stadtentwicklung der Stadt Karlsruhe 14 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 15 www.karlsruhe.de 2 AKTIVES ALTERN 16 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Dimensionen von gesellschaftlicher Teilhabe sind etwa Erwerbstätigkeit, Ehrenamtlichkeit, Familienarbeit, Politik, Freizeit oder auch Sport. Um tatsächlich aktiv altern zu können ist ein gewisses Maß an Gesundheit und häufi g auch körperlicher Beweglichkeit eine notwendige Voraussetzung. SELBSTEINSCHÄTZUNG DES GESUNDHEITSZUSTANDS Insgesamt schätzen mit 47,7 % erfreulicherweise fast die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter ihren Gesundheitszustand als sehr gut (6,8 %) oder gut (40,9 %) ein. 39,3 % bezeichnen den eigenen Gesundheitszustand als durchschnittlich, nur 11,2 % als schlecht und 1,8 % als sehr schlecht ein (siehe Abbildung 2.1). Abbildung 2.1 SELBSTEINSCHÄTZUNG DES EIGENEN GESUNDHEITSZUSTANDS „Wie schätzen Sie Ihren Gesundheitszustand ein?“ Insgesamt zeigt sich erwartungsgemäß, dass der Gesundheitszustand mit steigendem Alter eher schlechter eingeschätzt wird (siehe Anhangtabelle 2.1). Frauen schätzen insgesamt ihren Gesundheitszustand etwas häufi ger sehr gut (7,4 %) oder gut (42,5 %) ein als Männer (sehr gut: 6,5 %; gut: 39,5 %). Basis: 833 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 6,8% 40,9% 39,3% 11,2% 1,8% sehr gut gut durchschnittlich schlecht sehr schlecht Aktives Altern umfasst mehrere Dimensionen und umschreibt einen Lebensentwurf von Menschen in höheren Altersgruppen, der durch ein hohes Maß an aktiver und selbstbestimmter gesellschaftlicher Teilhabe gekennzeichnet ist. 2.1 KÖRPERLICHE AKTIVITÄT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 17 www.karlsruhe.de Abbildung 2.2 BEEINTRÄCHTIGUNG IM ALLTAG „Werden Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten in irgendeiner Weise von einer längeren Krankheit oder einer Behinderung, einem Gebrechen oder einer seelischen Krankheit beeinträchtigt? Wenn ja, gilt das stark oder nur bis zu einem gewissen Grad?“ Der Grad der im Alltag gar nicht Beeinträchtigten nimmt mit steigendem Alter der Befragten ab (siehe Anhangtabelle 2.2). Während bei den Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren noch mehr als die Hälfte (57,5 %) von gar keinen Einschränkungen berichtet, sind es im Alter von 86 Jahren und älter nur noch 17,8 % die sich überhaupt nicht beeinträchtigt fühlen. Noch deutlicher ist der Zusammenhang von Beeinträchtigung im Alltag und dem Gesundheitszustand. Wer etwa angibt, einen sehr schlechten Gesundheitszustand zu haben, fühlt sich zu 80 % stark beeinträchtigt. Wird der eigene Gesundheitszustand als schlecht bezeichnet, fühlen sich noch weit überdurchschnittliche 37,6 % stark bei den täglichen Aktivtäten eingeschränkt. Unterschieden nach Haushaltsform geben alleinlebende Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter besonders häufi g an, bis zu einem gewissen Grad (47,3 %) oder sogar stark (11,3 %) durch Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt zu sein, im Gegensatz zu Befragten, die mit Partner oder Kindern zusammenleben. 47,2% 43,8% 9,0% Basis: 834 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 nein ja, bis zu einem gewissen Grad ja, stark BEEINTRÄCHTIGUNG DURCH KRANKHEIT ODER BEHINDERUNG Mit steigendem Alter können vermehrt Krankheiten oder Behinderungen auftreten, die Betroffene mehr oder weniger im Alltag einschränken. Gemeint sind hier sowohl körperliche als auch psychische Beeinträchtigungen. Insgesamt gibt mit 47,2 % erfreulicherweise fast die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter an, bei den täglichen Aktivitäten durch Krankheit oder Behinderung überhaupt nicht eingeschränkt zu sein (siehe Abbildung 2.2). Allerdings fühlen sich 43,8 % bis zu einem gewissen Grad beeinträchtigt und jede oder jeder Elfte (9 %) empfi ndet sogar eine starke Beeinträchtigung bei den täglichen Aktivitäten. 18 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 2.3 SELBSTEINSCHÄTZUNG DER KÖRPERLICHEN BEWEGLICHKEIT „Wie schätzen Sie Ihre körperliche Beweglichkeit ein?“ Auch hier lässt sich ein klarer Zusammenhang mit dem Alter der Befragten erkennen: Während in der jüngsten Gruppe im Alter von 55 bis 60 Jahren nur 12,3 % angeben, häufi g Probleme durch eine eingeschränkte Beweglichkeit zu haben, sind es bei den Ältesten (86 Jahre und älter) mit 48,8 % beinahe die Hälfte (siehe Anhangtabelle 2.3). HÄUFIGKEIT KÖRPERLICHER AKTIVITÄT Generell wird regelmäßige körperliche Aktivität in zahlreichen wissenschaftlichen Studien mit der Gesundheit oder auch der Lebenszufriedenheit in Verbindung gebracht. Unabhängig von der Ausrichtung des Sport- oder Bewegungsverhaltens wurden die älteren Karlsruherinnen und Karlsruher gefragt, wie regelmäßig sie sich innerhalb der vergangenen sieben Tage bewegt haben. Insgesamt waren 40,1 % der Befragten an sechs oder sieben Tagen der vergangenen Woche jeweils mindestens 20 Minuten ohne Unterbrechung körperlich aktiv und können damit als „sehr aktiv“ bezeichnet werden (siehe Abbildung 2.4). Ein gutes Drittel (33,7 %) war an drei, vier oder fünf Tagen „aktiv“ und schließlich 26,2 % an gar keinem, einem oder zwei Tagen in Bewegung („nicht/wenig aktiv“). 14,1% 62,4% 23,6% Basis: 832 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 Sie ist überdurch- schnittlich gut Durchschnittlich, habe keine Probleme damit Sie ist schlecht und das macht mir oft Probleme SELBSTEINSCHÄTZUNG DER KÖRPERLICHEN BEWEGLICHKEIT Die Einschätzung der eigenen körperlichen Beweglichkeit steht deutlich mit dem selbst eingeschätzten Gesundheitszustand und der Beeinträchtigung bei täglichen Aktivitäten in Zusammenhang. Insgesamt empfi ndet rund ein Siebtel der Befragten (14,1 %) die eigene körperliche Beweglichkeit als überdurchschnittlich gut (siehe Abbildung 2.3). Die meisten Befragten (62,4 %) schätzen ihre Beweglichkeit aber als durchschnittlich ein und geben an, keine Probleme damit zu haben. Schließlich berichtet beinahe ein Viertel (23,6 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter davon, dass die körperliche Beweglichkeit schlecht ist und sie ihnen oft Probleme macht. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 19 www.karlsruhe.de Abbildung 2.4 HÄUFIGKEIT KÖRPERLICHER AKTIVITÄT „Wenn Sie einmal an die letzten sieben Tage denken: An wie vielen Tagen waren Sie 20 Minuten oder länger ohne Unterbrechung körperlich aktiv?“ Sehr aktiv sind vor allem die Befragten im Alter von 81 bis 85 Jahren (48,4 %), während Befragte im Alter von 86 Jahren und älter nur noch zu 31 % sehr aktiv sind. Der Anteil der nicht oder wenig Aktiven ist besonders gering unter den Befragten im Alter von 71 bis 75 Jahren und nimmt mit steigendem Alter zu. Etwas überraschend ist, dass auch unter den jüngeren Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren (32,4 %) das regelmäßige Bewegungsverhalten deutlich verhaltener ausgeprägt ist. Da in dieser jüngsten Altersgruppe auch ein erkennbarer Unterschied zwischen Männern (28,8 %) und Frauen (35,9 %) existiert, kann hier wohl die unterschiedliche zeitliche Berufsbelastung als erklärender Faktor herangezogen werden (siehe Anhangtabelle 2.4). Neben dem Alter und der Bewegungshäufi gkeit besteht ein weiterer Zusammenhang zwischen der Existenz von Kindern und der Bewegungshäufi gkeit, wobei angemerkt werden muss, dass die meisten „Kinder“ der Befragten selbst schon volljährig sind. Generell sind Karlsruherinnen und Karlsruher mit Kindern aktiver als die ohne Kinder. Allerdings sind Befragte mit weit entfernt lebenden Kindern deutlich häufi ger sehr aktiv (44,3 %) als Befragte mit Kindern, die im selben Haushalt leben (28,4 %). Hinter dem gering ausgeprägten Bewegungsprofi l von Befragten mit Kindern im Haushalt könnten Formen der Pfl egebedürftigkeit erklärend sein. Naheliegend und besonders deutlich sind die Unterschiede in der Bewegungshäufi gkeit mit dem selbst eingeschätzten Gesundheitszustand. Ist der Gesundheitszustand sehr gut oder gut, sind 40,8 % sehr aktiv und nur 19,5 % nicht oder wenig aktiv. Wird der Gesundheitszustand dagegen als sehr schlecht oder schlecht bezeichnet sind nur 30 % sehr aktiv und fast die Hälfte dieser Befragten (46,7 %) ist an weniger als drei Tagen mindestens 20 Minuten ohne Pause in Bewegung gewesen. Kategorien: an 6 oder 7Tagen = "sehr aktiv"; an 3, 4 oder 5 Tagen = "aktiv"; an keinem, 1 oder 2 Tagen = "nicht/wenig aktiv" Basis: 781 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 40,1% 32,4% 40,7% 39,8% 43,7% 45,5% 48,4% 31,0% 28,4% 44,3% 33,1% 40,8% 30,0% 33,7% 38,7% 35,9% 33,1% 37,0% 27,7% 21,0% 33,3% 37,8% 31,4% 41,7% 39,7% 23,3% 26,2% 28,9% 23,4% 27,1% 19,3% 26,8% 30,6% 35,7% 33,8% 24,2% 25,2% 19,5% 46,7% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter Kinder leben im Haushalt Kinder leben weit entfernt keine Kinder Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht sehr aktivaktivnicht/wenig aktiv 20 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 2.5 UMFANG DER ERWERBSTÄTIGKEIT „Wir möchten zunächst wissen, welchen Tätigkeiten Sie nachgehen. Sind Sie im letzten Monat einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen? Was ist für Sie zutreffend?” Mit gut zwei Dritteln (67,9 %) befi ndet sich der Großteil der Befragten bereits im Ruhestand oder ist nicht erwerbstätig, ein Fünftel (20,9 %) ist in Vollzeit, 11,2 % in Teilzeit erwerbstätig (siehe Abbildung 2.5). Hierbei sind Männer mit 28,4 % doppelt so häufi g vollbeschäftigt als Frauen im Alter von 55 Jahren und älter (14,2 %). Dagegen sind Frauen mit 15,4 % häufi ger teilzeitbeschäftigt als Männer (6,1 %) und auch etwas häufi ger bereits im Ruhestand oder nicht erwerbstätig (Frauen: 70,4 %; Männer: 65,5 %). 20,9% 28,4% 14,2% 62,0% 34,7% 7,6% 28,2% 7,8% 11,2% 6,1% 15,4% 26,3% 17,7% 7,6% 4,0% 14,1% 2,9% 67,9% 65,5% 70,4% 11,7% 47,6% 84,8% 95,2% 57,7% 89,3% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe Männer Frauen im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht ganztags berufstätigteilzeit, geringfügig bzw. stundenweise beschäftigtRuhestand, nicht erwerbstätig Basis: 817 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 2.2 BETEILIGUNG AM ERWERBSLEBEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 21 www.karlsruhe.de Mit steigendem Alter der Befragten sinken die Anteile der in Vollzeit und der in Teilzeit Erwerbstätigen. Der Anteil der nicht Erwerbstätigen, respektive im Ruhestand befi ndlichen Befragten, steigt entsprechend von 11,7 % in der jüngsten Gruppe im Alter von 55 bis 60 Jahren auf 100 % in der Gruppe im Alter von 81 bis 85 Jahren. Bereits im Alter von 61 bis 65 Jahren ist beinahe die Hälfte der Befragten (47,6 %) nicht (mehr) erwerbstätig. Im Alter von 66 bis 70 Jahren sind schließlich bereits 84,8 % im Ruhestand. Genauere Informationen zur Beteiligung am Erwerbsleben in verschiedenen soziodemographischen Teilgruppen sind in Anhangtabelle 2.5 enthalten. GEWÜNSCHTES RUHESTANDSALTER Die Frage nach dem präferierten Renteneintritt wurde auch den Befragten gestellt, die sich bereits im Ruhestand befi nden. Insgesamt würde rund ein Drittel der Befragten (32,8 %) bis zu einem Alter von 60 Jahren in Ruhestand gehen. Darunter wünschen sich 41 % der Frauen, aber nur 24,8 % der Männer ein Ruhestandsalter von maximal 60 Jahren siehe Abbildung 2.6). Abbildung 2.6 GEWÜNSCHTES RUHESTANDSALTER „In welchem Alter würden Sie gerne in den Ruhestand gehen beziehungsweise wären Sie gerne in den Ruhestand gegangen?” 32,8% 24,8% 41,0% 25,7% 28,4% 36,5% 36,2% 25,3% 34,1% 28,1% 36,9% 26,6% 26,0% 27,2% 31,1% 34,6% 23,6% 24,8% 30,9% 25,4% 28,7% 26,2% 27,3% 29,4% 24,8% 24,0% 19,8% 30,2% 26,3% 27,2% 29,0% 28,7% 28,6% 13,3% 19,8% 7,0% 19,2% 17,2% 9,7% 12,7% 16,7% 11,5% 14,5% 8,3% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe Männer Frauen ganztags berufstätig teilzeit, geringfügig beschäftigt Ruhestand, nicht erwerbstätig Kinder leben in der gleichen Stadt Kinder leben weit entfernt keine Kinder Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht bis 60 Jahre61 bis 64 Jahre65 Jahreab 66 Jahren und älter Basis: 655 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 22 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Unterschieden nach aktuellem Beschäftigungsstatus zeigt sich, dass ganztags Beschäftigte eher einen späteren Ruhestand anstreben als in Teilzeit Beschäftigte. Bereits im Ruhestand befi ndliche Befragte präferieren dagegen ein früheres Ruhestandsalter: Über ein Drittel (36,5 %) der nicht (mehr) erwerbstätigen nennt einen vorzeitigen Ruhestand bis zu einem Alter von 60 Jahren als Wunsch. Etwas überraschen mag die Tatsache, dass die Existenz von Kindern keinen Einfl uss auf den gewünschten Ruhestandseintritt hat. Wenn aber Kinder vorhanden sind, bevorzugen Befragte mit Kindern, die in der gleichen Stadt leben, einen zeitigeren Ruhestand als Befragte, deren Kinder ihren Wohnsitz weiter entfernt haben. Diese und weitere Unterschiede beim gewünschten Ruhestandsalter können aus Anhangtabelle 2.06 entnommen werden. Schließlich veranlasst ein schlechter Gesundheitszustand die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter einen früheren, ein überdurchschnittlich guter Gesundheitszustand dagegen einen relativ späteren Übergang in den Ruhestand zu bevorzugen. Mit steigenden Lebenserwartungen in der Gesellschaft wird die Wahrscheinlichkeit höher, bei der Pfl ege der Eltern- generation in die Verantwortung genommen zu werden. Gleichzeitig erhöht sich aber auch das Risiko, selbst einmal gepfl egt werden zu müssen. Pfl egefälle im übrigen persönlichen Umfeld können zusätzlich zur Sensibilisierung für das Thema Pfl ege, noch vor der eigenen Betroffenheit, beitragen. Mehr als die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher (56,5 %) im Alter von 55 Jahren und älter berichtet von einer nahestehenden Person, die für eine längere Zeit oder sogar dauerhaft pfl egebedürftig war. Insgesamt haben vor allem Frauen mit 62,9 % bereits mit Pfl egebedürftigkeit im näheren Umfeld Erfahrung gemacht, während es unter den Männern nur knapp die Hälfte sind (49 %). Im Vergleich zu den Städten Bielefeld (61,1 %) und Freiburg (58,8 %) sind in Karlsruhe mit nur 56,5 % Erfahrungen am seltensten. Abbildung 2.7 PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT IM SOZIALEN UMFELD „War schon einmal eine Ihnen nahestehende Person für eine längere Zeit oder sogar dauerhaft pfl egebedürftig?” Basis: 823 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 61,1% 58,8% 56,5% 49,0% 62,9% 60,7% 68,2% 60,6% 54,8% 41,3% 46,9% 46,5% 59,3% 47,7% 38,7% 38,9% 41,2% 43,5% 51,0% 37,1% 39,3% 31,8% 39,4% 45,2% 58,7% 53,1% 53,5% 40,7% 52,3% 61,3% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter deutsch ohne Migrationshintergrund deutsch mit Migrationshintergrund ausländisch janein 2.3 AKTIVE PFLEGERISCHE TÄTIGKEITEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 23 www.karlsruhe.de Wie aus Abbildung 2.7 hervorgeht, nimmt die Erfahrung mit Pfl egebedürftigkeit einer nahestehenden Person mit steigendem Alter eher ab. Der Anteil der Befragten mit Erfahrung schwankt zwischen 68,2 % unter den Befragten im Alter von 61 bis 65 Jahren und 41,3 % unter den Befragten im Alter von 76 bis 80 Jahren. Gleichzeitig wird deutlich, dass deutsche Befragte ohne Migrationshintergrund mit 59,3 % deutlich häufi ger Fälle im sozialen Umfeld zu verzeichnen haben als mit Migrationshintergrund (47,7 %) oder ausländische Befragte (38,7 %). Das hängt wohl damit zusammen, dass die Elterngenerationen teilweise noch im Ausland leben. Auffällig ist zudem, dass gerade die Karlsruher Männer im Alter von 71 Jahren und älter zu rund zwei Dritteln noch keine Erfahrungen mit Pfl egebedürftigkeit im näheren Umfeld gemacht haben (siehe Anhangtabelle 2.7). Die 56,5 % der Befragten, die bereits Erfahrungen mit dem Thema Pfl egebedürftigkeit bei einer nahestehenden Person gemacht haben, wurden gefragt, an welchen Orten diese Pfl ege durchgeführt wurde. Hier waren Mehrfachantworten möglich, weshalb sich die Antwortanteile in Abbildung 2.8 und in der Anhangtabelle 2.8 auf über 100 % summieren. Am häufi gsten wurde zuhause in der Wohnung der pfl egebedürftigen Person gepfl egt (56,5 %), gefolgt vom Pfl egeheim (45,9 %). Zu über einem Viertel (28 %) fand die Pfl ege aber auch zuhause in der Wohnung der befragten Person statt. Abbildung 2.8 ORT AN DEM DIE PFLEGE DURCHGEFÜHRT WURDE 1 „Wo wurde gepfl egt?” (Teilgruppe: Nur Personen, die Erfahrungen mit Pfl ege im sozialen Umfeld hatten.) 56,5% 45,9% 28,0% 8,7% 1,3% 0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0% Zuhause in der Wohnung der pflegebedürftigen Person In einem PflegeheimZuhause in meiner/ unserer Wohnung In einer anderen WohnungIn einer kleinen wohngruppen- ähnlichen Einrichtung 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 661 Nennungen von 471 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 24 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Zusammengenommen drei von vier Befragten (76,1 %) waren auch selbst mit der Versorgung der zu pfl egenden Person beschäftigt, darunter 10,3 % sogar immer noch (siehe Abbildung 2.9). Detaillierte Unterschiede bei der Beteiligung an der Versorgung der zu pfl egenden Person können aus Anhangtabelle 2.9 entnommen werden. Basis: 468 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 23,9% 65,8% 10,3% nein, das war nicht der Fall ja, ich hatte auch damit zu tun ja, ich mache das noch immer Abbildung 2.9 EINBINDUNG IN DIE PFLEGE NAHESTEHENDER PERSONEN „Waren Sie auch selbst mit der Versorgung dieser Person beschäftigt? Beziehungsweise sind Sie noch immer damit beschäftigt?“ (Teilgruppe: Befragte mit zu pfl egender nahestehender Person.) Befragte, die persönlich mit der Versorgung einer nahestehenden Person betraut waren oder noch sind, haben hierbei in unterschiedlichem Ausmaß Hilfe erhalten (siehe Abbildung 2.10). In dieser Teilgruppe aus 355 Befragten fand mit Abstand die häufi gste Unterstützung (60,3 %) durch berufl iche Pfl egekräfte und ambulante Dienste statt. Hilfe kommt auch von Verwandten, die außerhalb des Hauses (30,4 %) oder im selben Haus wohnen (23,4 %). Einrichtungen wie Kurzzeitpfl ege und Tagespfl ege wurden von 22,3 % in Anspruch genommen. Zu 13,5 % wurden Nachbarn und Freunde als Helfer genannt. Erfreulicherweise waren lediglich 12,4 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter bei der Pfl ege einer nahestehenden Person auf sich allein gestellt. Unterscheidungen nach soziodemographischen Merkmalen sind in Anhangtabelle 2.10 enthalten. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 25 www.karlsruhe.de Abbildung 2.10 HILFE BEI DER PFLEGE NAHESTEHENDER PERSONEN 1 „Wer hat Ihnen dabei geholfen? Wer hilft Ihnen dabei?” (Teilgruppe: Nur Personen, die mit der Pfl ege einer nahestehenden Person betraut sind/waren.) 0,6% 12,4% 13,5% 22,3% 23,4% 30,4% 60,3% 0%10%20%30%40%50%60%70% Mir hat eine Selbsthilfegruppe geholfen Mir hat niemand geholfen Mir haben Nachbarn und Freunde geholfen Mir haben Einrichtungen wie Kurzzeitpflege und Tagespflege geholfen Mir haben Verwandte, die im selben Haus wohnen, geholfen Mir haben Verwandte, die außerhalb des Hauses wohnen, geholfen Mir haben berufliche Pflegekräfte und ambulante Dienste geholfen 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 578 Antworten von 355 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 26 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 641 und bis zu 696 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 38,6% 35,1% 22,0% 19,2% 18,4% 17,7% 46,4% 58,5% 55,1% 59,6% 54,8% 40,7% 15,0% 6,5% 22,9% 21,2% 26,8% 41,6% 0%20%40%60%80%100% Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch Familienangehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppenähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakten zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen (zum Beispiel bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste auf jeden Falleventuellauf keinen Fall Abbildung 2.11 PFLEGEPRÄFERENZEN FÜR ANGEHÖRIGE „Stellen Sie sich vor, ein naher Angehöriger von Ihnen kann wegen körperlicher oder seelischer gesundheitlicher Probleme den Alltag nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe meistern. Welche der im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten würden Sie für diesen Angehörigen bevorzugen?“ VERSORGUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR ANGEHÖRIGE Wieder alle Befragten sollten abschließend angeben, welche Möglichkeiten der Unterstützung für Angehörige bevorzugt werden, wenn diese aufgrund körperlicher oder seelischer Probleme den Alltag nicht mehr alleine meistern können. Besonders wichtig ist den Karlsruherinnen und Karlsruhern im Alter von 55 Jahren und älter, dass die Hilfeleistungen innerhalb der eigenen vier Wände der zu unterstützenden Person in Anspruch genommen werden können. Mit 38,6 % bevorzugen die meisten diese Variante ohne Wechsel des Lebensmittelpunktes mit Versorgung durch Familienangehörige und Pfl egedienste (siehe Abbildung 2.11). Ähnlich beliebt ist eine Variante nur durch professionelle Pfl egedienste ohne familiäre Unterstützung (35,1 %). Mit Abstand die größte Ablehnung erfährt die Variante der Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen unterstützt von professionellen Pfl egediensten, die 41,6 % der Befragten auf keinen Fall wünschen. Vermutlich denken die Befragten bei der Einschätzung dieser Variante nicht selten an ihren eigenen Haushalt. Detaillierte Zustimmung und Ablehnung nach soziodemo- grafi schen Teilgruppen fi nden sich in den Anhangtabellen 2.11a für die jeweiligen Antwortanteile „auf jeden Fall“ und 2.11b für die Antwortanteile „auf keinen Fall“. Ein Unterschied, der sich zwischen den Geschlechtern zeigt ist, dass sich Männer eher eine Versorgung in einem größeren und gut geführten Pfl egeheim vorstellen können, während Frauen häufi ger wohngruppenähnliche Einrichtungen bevorzugen. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 27 www.karlsruhe.de Insgesamt haben 53,7 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter im vergangenen Jahr an einer Veranstaltung, einem Kurs oder Vortrag teilgenommen (siehe Abbildung 2.12). Rund 10 % mehr (63,2 %) planen eine solche Form der Freizeitgestaltung oder Weiterbildung innerhalb der kommenden zwölf Monate (siehe Abbildung 2.13). Das ist im Vergleich zu Bielefeld jeweils eine etwas höhere (besucht: 49 %; geplant: 60 %), aber gegenüber Freiburg eine niedrigere Weiterbildungsaktivität (besucht: 62 %; geplant: 70 %). Abbildung 2.12 BESUCH VON KURSEN, VORTRÄGEN UND VERANSTALTUNGEN „Haben Sie während der letzten 12 Monate Kurse belegt oder Vorträge oder Veranstaltungen besucht?” 2.4 WEITERBILDUNGEN „Um was ging es dabei?” (Teilgruppe: Nur Personen, die eine Veranstaltung in den letzten 12 Monaten besucht haben.) 1 Bielefeld nein: 51 % ja: 49 % Freiburg nein: 38 % ja: 62 % Karlsruhe nein: 46,3 % ja: 53,7 % 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: Frage 1: 818 Befragte; Frage 2: 578 Antworten von 355 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 16,5% 20,2% 26,4% 49,8% 57,6% 0%10%20%30%40%50%60%70% Sonstige Fort- und Weiterbildung Anderes Berufliche Fort- und Weiterbildung Freizeit, Hobby Kultur, Allgemeinbildung 28 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Die Teilgruppen, die einen Kurs, Vortrag oder Veranstaltung besucht oder geplant haben, wurden gefragt, in welchem Bereich diese jeweils anzusiedeln sind. Beide Abbildungen 2.12 und 2.13 zeigen, dass sowohl bei den realisierten, als auch bei den geplanten Aktivitäten die Themen Kultur und Allgemeinbildung mit 57,6 % (besucht) beziehungsweise 61,8 % (geplant) am prominentesten sind, gefolgt von Freizeit und Hobby (besucht: 49,8 %; geplant: 56,8 %). Der Vergleich von im kommenden Jahr geplanten und im vergangenen Jahr tatsächlich besuchten Kursen und Veranstaltungen zeigt, dass sich die Befragten vor allem im Bereich Hobby und Freizeit mehr vornehmen. Abbildung 2.13 GEPLANTER BESUCH VON KURSEN, VORTRÄGEN UND VERANSTALTUNGEN „Haben Sie vor, in nächster Zeit – das heißt in den nächsten 12 Monaten – Kurse, Vorträge oder Veranstaltungen zu besuchen?” ja: 63,2 % nein: 36,8 % Karlsruhe ja: 60 % nein: 40 % Bielefeld ja: 70 % nein: 30 % Freiburg „Welche Bereiche könnten das sein?“ 1 19,2% 19,4% 21,9% 56,8% 61,8% 0%10%20%30%40%50%60%70% Sonstige Fort- und Weiterbildung Berufliche Fort- und Weiterbildung Anderes Freizeit, Hobby Kultur, Allgemeinbildung 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: Frage 1: 815 Befragte; Frage 2: 915 Antworten von 511 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 29 www.karlsruhe.de Das unterschiedliche tatsächliche und geplante Weiterbildungsverhalten in der Bevölkerung ist detaillierter in den Anhangtabellen 2.12 und 2.13 dargestellt. Hier lässt sich etwa deutlich erkennen, dass neben berufl ichen Fort- und Weiterbildungen mit steigendem Alter auch die übrigen Weiterbildungsangebote eher unwichtiger werden und auch sehr stark mit dem Gesundheitszustand der Befragten zusammenhängen. Während Männer (31 %) häufi ger an berufl ichen Weiterbildungen teilnehmen als Frauen (22,2 %), sind Frauen gerade im Bereich Freizeit und Hobby (53,4 %) aktiver als Männer (45,7 %). Ein in der Gesamtstudie zu verzeichnender deutlicher Zusammenhang zwischen Geschlecht und Teilnahme an kulturellen und allgemeinbildenden Veranstaltungen lässt sich in Karlsruhe nicht erkennen 1 . Männer im Alter von 55 Jahren und älter nehmen in der Fächerstadt entgegen dem Gesamtzusammenhang mit 58,9 % sogar häufi ger an Allgemeinbildungs- und Kulturveranstaltungen teil als Frauen (57,3 %). INTERNETNUTZUNG Fast die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter nutzt das Internet jeden Tag (44,9 %). Mindestens mehrmals pro Woche sind zusammengenommen 61 % online aktiv und nur ein gutes Viertel (28,4 %) nutzt das Internet überhaupt nicht. Der Anteil der Internetnutzer ist damit etwas geringer als in Freiburg aber höher als in Bielefeld (siehe Abbildung 2.14). Die befragten Männer (täglich: 51,3 %) nutzen das Internet häufi ger als Frauen (täglich: 39,7 %). Deutliche Zusammenhänge zeigen sich auch zwischen dem Alter der Befragten und deren Onlineverhalten: Während in der jüngsten Altersgruppe im Alter von 55 bis 60 Jahren 77,8 % das Internet täglich nutzen, sind es im Alter von 86 Jahren und älter nur noch 13 %. Die klaren Unterschiede zwischen Männern und Frauen fi nden sich über fast alle Altersgruppen mit Ausnahme der jüngsten im Alter von 55 bis 60 Jahren und ältesten Befragten im Alter von 86 Jahren und älter. Hier ist die Internetnutzung von Männern und Frauen sehr ähnlich (siehe Anhangtabelle 2.14). 1 Siehe Abbildung 26 auf Seite 54 des FIFAS-Abschlussberichts. Abbildung 2.14 INTERNETNUTZUNG „Benutzen Sie das Internet?” Basis: 837 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 36,7% 49,3% 44,9% 51,3% 39,7% 77,8% 53,0% 47,0% 36,5% 24,6% 13,2% 13,0% 17,4% 16,4% 16,1% 17,0% 15,6% 8,3% 23,8% 21,2% 19,0% 18,0% 10,3% 4,3% 11,7% 9,2% 10,5% 8,0% 12,8% 7,8% 11,9% 14,4% 9,5% 9,0% 8,8% 15,2% 34,1% 25,0% 28,4% 23,7% 31,9% 6,1% 11,3% 17,4% 34,9% 48,4% 67,6% 67,4% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter ja, täglichja, mehrmals die Wocheja, seltenernein 30 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 2.15 HÄUFIGKEIT DER TREFFEN MIT FREUNDEN UND VERWANDTEN „Wie oft treffen Sie sich mit Freunden, Verwandten oder privat mit Arbeitskollegen?” Basis: 839 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 46,1% 43,7% 48,3% 45,6% 45,0% 52,2% 46,8% 43,4% 43,5% 46,7% 47,4% 38,3% 41,9% 43,2% 40,8% 45,6% 42,4% 38,8% 35,7% 45,1% 44,9% 33,3% 43,6% 39,3% 12,0% 13,2% 10,9% 8,9% 12,6% 9,0% 17,5% 11,5% 11,6% 20,0% 9,1% 22,4% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe Männer Frauen im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht mindestens wöchentlichmindestens monatlichseltener oder nie Ein intaktes soziales Umfeld hat Auswirkungen auf das psychische Wohlergehen und ist im deutschen Wohlfahrtsstaat bei Notlagen von Einzelnen ein erstes Sicherungsnetz, das noch vor kommunalen oder staatlichen Einrichtungen oder Hilfeleistungen von Bedeutung ist. Besonders wichtig ist hier zunächst die eigene Familiensituation, die aber erst in Kapitel 3.1 in Zusammenhang mit der Wohnsituation genauer beleuchtet wird. Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch, wie oft man sich mit Freunden oder Verwandten trifft und ob eine Person existiert, mit der man über vertrauliche Dinge reden kann und die einem bei Bedarf unter die Arme greift. Insgesamt trifft sich fast die Hälfte (46,1 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mindestens einmal pro Woche mit Freunden, Verwandten oder privat mit Arbeitskollegen. Dabei treffen sich Frauen (48,3 %) häufi ger mindestens wöchentlich als Männer (43,7 %). Wie aus Abbildung 2.15 hervorgeht hat auch hier ein (sehr) schlechter Gesundheitszustand einen einschränkenden Effekt. 2.5 ZWISCHENMENSCHLICHE KONTAKTE, GESELLIGKEIT AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 31 www.karlsruhe.de Basis: 827 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 92,6% 7,4% nein ja Eine besonders aktive Phase lässt sich im Alter von 66 bis 70 Jahren ausmachen, wo sich starke 52,2 % mindestens einmal pro Woche mit Freunden oder Verwandten treffen. Der Anteil der sich mindestens wöchentlich treffenden Befragten nimmt in keiner Altersgruppe besonders ab. Es zeigt sich aber, dass der Anteil der sich seltener als monatlich oder nie treffenden unter den Befragten im Alter von 86 Jahren und älter mit 20 % einen Höchststand erreicht. Auffällig ist auch, dass in Vollzeit (40,9 %) oder Teilzeit beschäftigte Befragte (41,8 %) deutlich seltener Zeit für wöchentliche Treffen fi nden (siehe Anhangtabelle 2.15). Sich mit jemandem über Probleme unterhalten zu können ist in Notlagen oft ein erster Schritt zur Lösung. Erfreulicherweise geben 92,6 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter an, dass sie eine Vertrauensperson haben, um über vertrauliche und persönliche Angelegenheiten zu reden (siehe Abbildung 2.16). Bei den ältesten Befragten im Alter von 81 Jahren und älter sind es sogar mehr als 95 % (siehe Anhangtabelle 2.16). Befragte, die gemeinsam mit Kindern leben (84 %), mit einem Pro-Kopf-Einkommen von unter 1.000 Euro (86,1 %) und ausländische Befragte (88,2 %) haben relativ selten eine solche Vertrauensperson. Abbildung 2.16 VORHANDENSEIN VON VERTRAUENSPERSONEN „Haben Sie jemanden, mit dem Sie über vertrauliche und persönliche Angelegenheiten reden können?“ Zwei Einschätzungsfragen gehen den Fragen auf den Grund, inwiefern man bei Bedarf mit Hilfe von Nahestehenden rechnen kann und wie häufi g gesellige Treffen im Vergleich zu Gleichaltrigen besucht werden. Die Befragten wurden gebeten auf einer 7er-Skala anzugeben, in welchem Ausmaß sie von Nahestehenden Hilfe und Unterstützung erhalten. Abbildung 2.17 zeigt, dass über die Hälfte (56,8 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter voll und ganz mit Hilfe rechnen können. Genauere Betrachtungen zu dieser Fragestellung (siehe Anhangtabelle 2.17) zeigen, dass gerade ausländische Karlsruherinnen und Karlsruher sowie alleinlebende Befragte im Vergleich mit relativ wenig Hilfe rechnen. Abbildung 2.17 HILFESTELLUNG UND UNTERSTÜTZUNG DURCH FAMILIE UND FREUNDE „Wenn Sie Hilfe und Unterstützung brauchen: In welchem Ausmaß erhalten Sie diese von Menschen, die Ihnen nahestehen?“ 56,8% 18,1% 11,1% 8,7% 3,4% 1,0% 0,9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Basis: 774 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 voll und ganz (6)(5) (4) (3) (2) (1) überhaupt nicht (0) 32 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Im Vergleich zu Gleichaltrigen schätzt mit 46,9 % beinahe die Hälfte der Befragten, dass sie viel seltener oder seltener an geselligen Ereignissen oder Treffen teilnehmen (siehe Abbildung 2.18). Etwas über ein Drittel (36,7 %) geht davon aus, dass sie ungefähr gleich oft und schließlich lediglich 16,4 % nehmen an, dass sie viel häufi ger oder häufi ger in Geselligkeit sind. Starke Altersunterschiede bei der Einschätzung der Häufi gkeit der Teilnahme an geselligen Ereignissen zeigen sich lediglich in der ältesten Befragten- gruppe. Weitere Unterschiede in der Geselligkeit können aus Anhangtabelle 2.18 entnommen werden. Insgesamt kann man in der Generation 55plus von einer etwas pessimistischen oder auch bescheidenen Selbsteinschätzung sprechen, wenn der Vergleich zu Gleichaltrigen thematisiert wird. Abbildung 2.18 HÄUFIGKEIT DER TEILNAHME AN GESELLIGEN EREIGNISSEN „Wenn Sie sich mit Gleichaltrigen vergleichen, wie oft nehmen Sie an geselligen Ereignissen oder Treffen teil?” Basis: 827 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 16,4% 14,4% 17,9% 16,2% 15,4% 18,9% 16,8% 16,0% 17,6% 9,3% 19,8% 6,7% 36,7% 36,8% 36,9% 38,0% 36,2% 35,6% 39,2% 37,8% 30,9% 37,2% 42,4% 20,2% 46,9% 48,8% 45,2% 45,8% 48,3% 45,5% 44,0% 46,2% 51,5% 53,5% 37,8% 73,1% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe Männer Frauen im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht (viel) häufiger als die meistenungefähr gleich oft(viel) seltener als die meisten AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 33 www.karlsruhe.de Basis: 802 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 26,6% 30,4% 29,9% 31,8% 27,7% 33,0% 26,9% 34,4% 35,8% 29,9% 17,7% 14,3% 22,9% 28,9% 34,9% 40,0% 37,4% 17,0% 73,4% 69,6% 70,1% 68,2% 72,3% 67,0% 73,1% 65,6% 64,2% 70,1% 82,3% 85,7% 77,1% 71,1% 65,1% 60,0% 62,6% 83,0% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter Pro-Kopf-Einkommen unter 1.000 Euro Pro-Kopf-Einkommen 1.000 bis unter 2.000 Eur Pro-Kopf-Einkommen 2.000 bis unter 3.000 Euro Pro-Kopf-Einkommen 3.000 Euro und mehr Gesundheitszustand sehr gut/gut Gesundheitszustand sehr schlecht/schlecht janein Wie zuletzt in der Karlsruher Bürgerumfrage aus dem Jahre 2012 zu sehen war, nimmt das Ausmaß des ehrenamtlichen Engagements in der Bürgerschaft kontinuierlich zu: Zwischen 1999 und 2012 stieg der Anteil der ehrenamtlich Engagierten stadtweit von 24,1 % auf zuletzt 33,9 %. Von den Karlsruherinnen und Karlsruhern im Alter von 55 Jahren und älter sind beinahe ein Drittel (29,9 %) derzeit ehrenamtlich tätig. Damit liegt das ehrenamtliche Engagement höher als in Bielefeld (26,6 %) und knapp niedriger als in Freiburg (30,4 %). Unter Männern ist die Ehrenamtlichkeit in Karlsruhe mit 31,8 % gegenüber 27,7 % unter den Frauen etwas stärker ausgeprägt (siehe Abbildung 2.19). Im Altersvergleich zeigt sich, dass die meisten ehrenamtlich Aktiven in der Altersgruppe von 71 bis unter 75 Jahren zu fi nden sind (35,8 %) und der Anteil mit weiter steigendem Alter deutlich absinkt (86 Jahre und älter: 14,3 %). 2.6 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT Abbildung 2.19 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT „Sind Sie derzeit ehrenamtlich tätig?” 34 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Ein anderer deutlicher Zusammenhang zeigt sich mit dem Einkommen der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher. Während die Befragten mit weniger als 1.000 Euro im Monat lediglich zu 22,9 % ehrenamtlich aktiv sind, steigt das Engagement kontinuierlich bis auf 40 % bei einem Einkommen von 3.000 Euro und mehr. Außerdem sind Befragte mit einem guten oder sehr guten Gesundheitszustand mit 37,4 % über doppelt so häufi g ehrenamtlich tätig als die mit schlechtem oder sehr schlechtem Gesundheitszustand (17 %). Aus zahlreichen Studien ist zudem auch ein Zusammenhang zwischen Einkommen und der Lebenserwartung, oder auch dem Gesundheitszustand bekannt. Überdurchschnittlich ausgeprägt ist das ehrenamtliche Engagement unter ganztags Berufstätigen (35,1 %) gegenüber in Teilzeit (28,4 %) oder gar nicht erwerbstätigen (28,9 %) Befragten, wie aus Anhangtabelle 2.19 hervorgeht. EHRENAMTLICHE TÄTIGKEITSFELDER Rund ein Drittel der in Karlsruhe ehrenamtlich Engagierten im Alter von 55 Jahren und älter sind im sozialen Bereich aktiv (32,5 %). Jeweils einer von vier Ehrenamtlichen ist im kirchlichen oder religiösen Bereich (24,7 %) oder im Zusammenhang mit Sport und Bewegung (24,3 %) engagiert (siehe Abbildung 2.20a). Weitere häufi g genannte Tätigkeitsfelder sind Freizeit und Geselligkeit (17,6 %), sonstige Bürgerschaftliche Aktivitäten am Wohnort (15,3 %) sowie Kultur und Musik (13,7 %). Im Vergleich dazu waren in der, die Bevölkerung im Alter von 18 Jahren und älter umfassenden, Bürgerumfrage 2012 die beiden deutlich am häufi gsten genannten Bereiche für Ehrenamtlichkeit der Sportverein mit 31 % und die Kirchengemeinde mit 17,9 %. Abbildung 2.20a ART DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT 1 „In welchem Bereich beziehungsweise in welchen Bereichen üben Sie zur Zeit ehrenamtliche Tätigkeiten aus?” 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 429 Nennungen von 255 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 32,5% 24,7% 24,3% 17,6% 15,3% 13,7% 8,6% 6,7% 6,3% 5,5% 5,5% 3,1% 2,0% 2,0% 0,4% 0%5%10%15%20%25%30%35% sozialer Bereich kirchlicher oder religiöser Bereich Sport und Bewegung Freizeit und Geselligkeit sonstige bürgerschaftliche Aktivitäten am Wohnort Kultur und Musik Politik und politische Interessenvertretung Umwelt und Naturschutz, Tierschutz Schule oder Kindergarten berufliche Interessenvertretung außerhalb des Betriebs Gesundheitsbereich Unfall- oder Rettungsdienst, freiwillige Feuerwehr außerschulische Jugendarbeit oder Bildungsarbeit für Erwachsene Justiz, Kriminalitätsprobleme Wirtschaftliche Selbsthilfe AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 35 www.karlsruhe.de 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 255 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 21,0% 17,7% 34,7% 21,0% 18,5% 16,1% 14,5% 44,8% 32,0% 14,4% 15,2% 12,8% 11,2% 3,2% 0%10%20%30%40%50% sozialer Bereich kirchlicher oder religiöser Bereich Sport und Bewegung Freizeit und Geselligkeit sonstige bürgerschaftliche Aktivitäten am Wohnort Kultur und Musik Politik und politische Interessenvertretung Männer Frauen Abbildung 2.20b UNTERSCHIEDE IN DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT VON MÄNNERN UND FRAUEN 1 „In welchem Bereich beziehungsweise in welchen Bereichen üben Sie zur Zeit ehrenamtliche Tätigkeiten aus?” In einigen Bereichen gibt es deutliche Geschlechter- unterschiede beim Umfang des ehrenamtlichen Engagements, wie aus Abbildung 2.20b für die insgesamt sieben häufi gsten Tätigkeitsfelder hervorgeht. Beinahe die Hälfte (44,8 %) der ehrenamtlich aktiven Frauen im Alter von 55 Jahren und älter engagieren sich im sozialen Bereich und beinahe jede Dritte (32 %) im Kontext von Kirche und Religion. Männer sind in beiden Bereichen eher seltener aktiv und legen mit 34,7 % ihr Hauptaugenmerk vor allem auf den Bereich Sport und Bewegung. Unterscheidungen nach soziodemographischen Merkmalen für die einzelnen Tätigkeitsbereiche der Ehrenamtlichkeit sind in Anhangtabelle 2.20 enthalten. 36 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 HÄUFIGKEIT DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT Mit 51,5 % ist die Hälfte der ehrenamtlich tätigen Befragten mindestens einmal in der Woche in einem der genannten Tätigkeitsfelder ehrenamtlich aktiv. Zusammengenommen 79,2 % waren im Lauf der letzten 12 Monate mindestens einmal im Monat eingespannt, während 7,6 % der Befragten angeben, dass sie die genannte ehrenamtliche Tätigkeit nie ausgeübt haben (siehe Abbildung 2.21). Weitere Details zur Häufi gkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit sind in der Anhangtabelle 2.21 enthalten. Abbildung 2.21 HÄUFIGKEIT DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT „Wie oft waren Sie in den letzten zwölf Monaten für Vereine, Verbände oder gemeinnützige Organisationen tätig?“ (Teilgruppe: Nur Personen die derzeit ehrenamtlich tätig sind.) Basis: 264 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 51,5% 27,7% 9,5% 4,5% 7,6% mindestens einmal in der Woche mindestens einmal im Monat mindestens einmal alle sechs Monate seltener nie In Abbildung 2.22 ist nach Städten getrennt dargestellt, inwieweit sich die Befragten in den kommenden zwölf Monaten ein ehrenamtliches Engagement vorstellen können, unabhängig davon, ob sie derzeit ehrenamtlich tätig sind oder nicht. Unter allen Karlsruherinnen und Karlsruherwn im Alter von 55 Jahren und älter können sich über die Hälfte vorstellen, dass sie sich auf jeden Fall (22,8 %) oder eventuell (32,2 %) engagieren. Unterschiede im Antwortverhalten nach soziodemografi schen Merkmalen sind in der Anhangtabelle 2.22 eingetragen. Abbildung 2.22 ZUKÜNFTIGES EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT Könnten Sie sich vorstellen, in nächster Zeit – das heißt in den nächsten zwölf Monaten – Ihrer derzeitigen ehrenamtlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen beziehungsweise eine neu aufzunehmen?“ Basis: 778 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 22,8% 25,0% 20,2% 32,2% 34,6% 29,2% 45,0% 40,4% 50,6% KarlsruheFreiburgBielefeld 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Ja, auf jeden Fall Ja, eventuell nein, auf keinen Fall AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 37 www.karlsruhe.de In Tabelle 2.1 ist schließlich aufgeschlüsselt, inwiefern sich die Befragten – auch die derzeit nicht ehrenamtlich aktiven – vorstellen können, in den kommenden zwölf Monaten einer ehrenamtlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen oder diese neu aufzunehmen. Ein mögliches Potential verbirgt sich bei den immerhin 34,9 % der derzeit ehrenamtlich nicht Aktiven, die sich im kommenden Jahr eine (Wieder-)Aufnahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit vorstellen können. Zusätzliche 2,4 % der nicht aktiven haben dies sogar auf jeden Fall vor. Gleichzeitig tun aber auch 7,2 % der derzeit Tätigen kund, dass sie sich das in den kommenden zwölf Monaten auf keinen Fall mehr vorstellen können. Tabelle 2.1 ZUKÜNFTIGES EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT NACH AKTUELLEM ENGAGEMENT Ja, auf jeden FallJa, eventuellNein, auf keinen FallGesamt %%%% ehrenamtlich aktiv67,425,47,2100 ehrenamtlich nicht aktiv2,434,962,7100 GESAMT22,931,945,2100 Könnten Sie sich vorstellen, in nächster Zeit Ihrer derzeitigen ehrenamtlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen bzw. eine neu aufzunehmen? Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 38 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 2.23 zeigt, wie die Karlsruher Befragten ihre eigene Lebenszufriedenheit auf einer Elf-Punkte-Skala einschätzen, wobei allgemein eine deutlich höhere Zufriedenheit als Unzufriedenheit zu erkennen ist. Insgesamt ist der größte Teil der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mit ihrem gegenwärtigen Leben überwiegend zufrieden, ein gutes Neuntel (12,2 %) sogar äußerst zufrieden. Die Lebenszufriedenheit verschiedener Teilgruppen ist in Anhangtabelle 2.23 aufgeschlüsselt. Hier wird die zentrale Rolle des Gesundheitszustands deutlich. Wird er als sehr gut oder gut eingeschätzt, sind 16,8 % äußerst zufrieden. Ist der Gesundheitszustand dagegen sehr schlecht oder schlecht, sind nur 4,6 % der Befragten äußerst zufrieden mit ihrem gegenwärtigen Leben. 2.7 EINSTELLUNGEN UND LEBENSZUFRIEDENHEIT Abbildung 2.23 ALLGEMEINE LEBENSZUFRIEDENHEIT „Wie zufrieden sind Sie – alles in allem – mit Ihrem gegenwärtigen Leben?“ Insgesamt sind im Städtevergleich die älteren Generationen in Karlsruhe mit ihrem Leben etwas zufriedener als in Bielefeld, aber nicht ganz so zufrieden wie in Freiburg 1 . Im ausführlichen FIFAS-Abschlussbericht wird auch aufgezeigt, dass in allen Städten im Lebensverlauf zunächst eine Zunahme der allgemeinen Lebenszufriedenheit festzustellen ist, eventuell weil der Eintritt in den Ruhestand als erfreulich angesehen wird. Ab der Altersgruppe von 71 bis 75 Jahre sinkt die allgemeine Lebenszufriedenheit dann allerdings wieder 2 . Für eine hohe Lebenszufriedenheit in Karlsruhe sind zahlreiche soziale Aspekte mehr oder weniger wichtig und in der Stadt aus Sicht der Befragten auch mehr oder weniger ausreichend vorhanden. Aus Abbildung 2.24 geht hervor, dass für eine hohe Lebensqualität im sozialen Bereich die wichtigsten Aspekte Kontakte haben, um sich zu treffen (wichtig: 87,6 %), nachbarschaftliche Unterstützung (78,6 %), Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen (73,9 %) und Nachgehen einer sportlichen Betätigung (70,6 %) sind. Außerdem fi ndet es die Hälfte der Befragten wichtig, neue Bekanntschaften zu machen (50,7 %) und Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung (50,2 %) zu haben. Um eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten, sollten diese Aspekte in der Stadt auch in ausreichendem Maße vorhanden sein. Basis: 836 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 12,2% 13,8% 27,8% 16,0% 8,3% 11,7% 3,8% 3,1% 1,7% 0,5% 1,2% äußerst zufrieden (10)(9) (7) (6) (5) äußerst unzufrieden (0) (4) (3) (2) (8) (1) 1 Siehe Tabelle 41 auf Seite 123 des FIFAS-Abschlussberichts. 2 Siehe Abbildung 78 auf Seite 125 des FIFAS-Abschlussberichts. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 39 www.karlsruhe.de Abbildung 2.24 WICHTIGKEIT EINZELNER SOZIALER ASPEKTE FÜR DIE LEBENSZUFRIEDENHEIT UND DEREN VERFÜGBARKEIT IN KARLSRUHE „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Überlegen Sie bitte zu jeder Vorgabe 1. wie wichtig das für Sie persönlich ist und 2. ob das zurzeit in ausreichender Weise möglich ist” Kontakte haben, sich mit anderen treffen nachbarschaftliche Unterstützung an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen einer sportlichen Betätigung nachgehen neue Bekanntschaften machen Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen aktiv am Vereinsleben teilnehmen mit gelegentlichen Arbeiten die Rente aufbessern sich politisch an der Stadtentwicklung beteiligen aktiv am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen gemeinsam mit anderen musizieren 87,6 % 78,6 % 73,9 % 70,6 % 50,7 % 50,2 % 37,7 % 34,0 % 31,4 % 31,1 % 26,3 % 15,6 % ... ist wichtig sagen:... ist derzeit ausreichend möglich sagen: Wie anhand der grünen Balken in Abbildung 2.24 zu erkennen, ist die Verfügbarkeit dieser wichtigsten sozialen Aspekte vor allem bei den Punkten einer sportlichen Betätigung nachgehen (88,2 %), Kontakte haben, um sich zu treffen (87,8 %) und an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen (87 %) in hohem Maße gewährleistet. Eher schlecht schneidet unter den sechs wichtigsten genannten sozialen Aspekten dagegen nachbarschaftliche Unterstützung in der Stadt ab, die nur von 62,4 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter als ausreichend verfügbar bewertet wird. In den Anhangtabellen 2.24a und 2.24b sind die verschiedenen Antwortanteile bei Wichtigkeit und Verfügbarkeit nach Geschlecht getrennt dargestellt. Hier fällt vor allem auf, dass Frauen (91,3 %) Kontakten und sich mit anderen zu treffen größere Wichtigkeit beimessen als Männer (83,2 %) während Männer (39,5 %) eine aktive Teilnahme am Vereinsleben häufi ger wichtig fi nden als Frauen (29,3 %). 87,8 % 62,4 % 87,0 % 88,2 % 68,9 % 71,3 % 72,9 % 75,9 % 36,7 % 59,2 % 80,0 % 45,0 % Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 414 und bis zu 789 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 40 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 LEBENSSTIL Um eine Vorstellung vom Lebensstil der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher zu bekommen, wurden diese gebeten anzugeben, wie ähnlich oder unähnlich sie sich acht umschriebenen Beispielpersonen fühlen. Die größte Ähnlichkeit empfi nden die Befragten mit der Person, der es wichtig ist, dass der Staat ihre persönliche Sicherheit vor allen Bedrohungen gewährleistet. Fast drei von vier Befragten (71,6 %) fühlen sich dieser Person, die einen starken Staat Basis: je Beschreibung zwischen 780 und 790Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 71,6% 65,4% 55,7% 50,1% 39,2% 34,5% 17,1% 11,5% 17,6% 24,7% 34,3% 31,3% 40,8% 35,8% 45,6% 29,8% 10,8% 9,9% 10,0% 18,5% 20,0% 29,8% 37,3% 58,7% 0%20%40%60%80%100% Es ist ihr wichtig, dass der Staat ihre persönliche Sicherheit vor allen Bedrohungen gewährleistet. Sie will einen STARKEN STAAT, der seine Bürger verteidigt. Es ist ihr wichtig, in einem sicheren Umfeld zu leben. Sie vermeidet alles, was ihre SICHERHEIT gefährden könnte. Es ist ihr wichtig, SPASS zu haben. Sie gönnt sich selbst gerne etwas. Es ist ihr wichtig, sich jederzeit KORREKT zu verhalten. Sie vermeidet es, Dinge zu tun, die andere Leute für falsch halten könnten. Sie mag ÜBERRASCHUNGEN und hält immer Ausschau nach neuen Aktivitäten. Sie denkt, dass im Leben Abwechslung wichtig ist. Sie glaubt, dass die Menschen tun sollten, was man Ihnen sagt. Sie denkt, dass Menschen sich immer an Regeln halten sollten, selbst dann, wenn es niemand sieht. (GEHORSAM) Sie lässt keine Gelegenheit aus, Spaß zu haben. Es ist ihr wichtig, Dinge zu tun, die ihr VERGNÜGEN bereiten. Sie sucht das ABENTEUER und geht gerne Risiken ein. Sie will ein aufregendes Leben haben. (sehr) ähnlichnur etwas ähnlich(überhaupt) nicht ähnlich will, der seine Bürger schützt sehr ähnlich oder ähnlich (siehe Abbildung 2.25). Rund zwei Drittel (65,4 %) fühlen sich einer Person (sehr) ähnlich, die folgendermaßen charakterisiert wird: „Es ist ihr wichtig, in einem sicheren Umfeld zu leben. Sie vermeidet alles, was ihre Sicherheit gefährden könnte.“ Zum überwiegenden Teil von 58,7 % (überhaupt) nicht ähnlich fühlen sich die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter dagegen einer Person, die das Abenteuer sucht, gerne Risiken eingeht und ein aufregendes Leben haben will. Abbildung 2.25 UMSCHREIBUNG DES EIGENEN LEBENSSTILS „Im Folgenden werden einige Personen beschrieben. Bitte machen Sie jedes Mal deutlich, wie ähnlich oder unähnlich Ihnen die jeweils beschriebene Person ist.“ In den Anhangtabellen 2.25a und 2.25b sind die verschiedenen Angaben zur Ähnlichkeitseinschätzung gegenüber den acht beschriebenen Personen nach Geschlecht getrennt aufgeschlüsselt. Im Vergleich zu Bielefeld und Freiburg hat Karlsruhe besonders hohe Ähnlichkeitswerte bei den Stichworten „starker Staat“, „Korrektsein“ und „Gehorsam“, dagegen die niedrigsten Ähnlichkeitsbekundungen bei „Vergnügen“. 3 3 Siehe Tabelle 27 auf Seite 89 des FIFAS-Abschlussberichts. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 41 www.karlsruhe.de 42 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 43 www.karlsruhe.de 3 WOHNEN IM ALTER 44 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.2 WOHNORT DER KINDER „Leben Kinder von Ihnen ...“ Bei einem Drittel der Befragten mit Kindern (34,5 %) leben diese außerhalb des Stadtgebiets, bei 65,5 % lebt mindestens eines der Kinder auch in Karlsruhe (siehe Abbildung 3.2). Wenn die Kinder der Befragten in Karlsruhe leben, dann zum überwiegenden Teil von 68,5 % außerhalb des Haushalts der Befragten. Etwa ein Fünftel lebt im gleichen Haushalt (19,4 %) und somit im unmittelbaren Umfeld der Befragten. Schließlich leben bei 12,1 % der über 55-Jährigen die Kinder zwar nicht im gleichen Haushalt, aber im gleichen Gebäude. Während bei den 55- bis 60-jährigen Befragten noch 53,1 % mit Kindern im Haushalt und 4,9 % im gleichen Gebäude leben, sinken diese Anteile für die älteren Befragten im Alter ab 66 Jahren durch Auszug der erwachsenen Kinder ab, so dass nur noch etwa 20 bis 24 % Kinder im gleichen Haushalt oder im gleichen Gebäude haben (siehe Anhangtabelle 3.2). 3.1 FAMILIEN- UND HAUSHALTSSITUATION 1 Siehe Tabelle 65 auf Seite 177 Wie bereits in Kapitel 2.5 beschrieben rückt die Familie in den Mittelpunkt, wenn es darum geht, mit Rat oder Tat zur Seite zu stehen. Deswegen soll nun näher auf die Familien- und Haushaltssituation der Befragten eingegangen werden. Insgesamt haben knapp vier von fünf (79,3 %) Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter Kinder. In Anhangtabelle 3.1a sind genauere Daten zur Existenz von Kindern nach soziodemographischen Merkmalen enthalten. Unter den Befragten mit Kindern haben die meisten zwei (46,5 %) oder ein Kind (33,5 %). Drei Kinder haben 13,6 % der Befragten mit Kindern, sogar vier und mehr Kinder haben schließlich 6,4 % (siehe Abbildung 3.1 und Anhangtabelle 3.1b). Hierbei muss bedacht werden, dass lediglich rund 5 % dieser Kinder unter 18 Jahren sind. Der Großteil befi ndet sich im Alter zwischen 26 und 55 Jahren. Im Städtevergleich zeigt sich, dass in Freiburg die meisten Kinderlosen leben, während in Karlsruhe in der Generation der über 55-Jährigen die Ein-Kind-Familie verbreiteter ist als in Bielefeld oder Freiburg 1 . Abbildung 3.1 KINDER UND KINDERANZAHL „Haben Sie Kinder?“ Basis: 837/654 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 4 und mehr 6,4 % 3 Kinder 13,6% 2 Kinder 46,5% 1 Kind 33,5,% ja 79,3% nein 20,7% „Wieviele Kinder haben Sie?“ woanders in Karlsruhe 68,5%* im gleichen Haushalt 19,4%* in Karlsruhe 65,5% weiter entfernt 34,5% * Aufteilung der Befragten, die Kinder in Karlsruhe haben Basis: 606/397 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS -Projekt Aktives Altern 2015 außerhalb HH, aber im gleichen Gebäude 12,1%* „... in Karlsruhe?“ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 45 www.karlsruhe.de Abbildung 3.3 KONTAKTHÄUFIGKEIT ZU KINDERN „Wie häufi g haben Sie persönliche Kontakte mit Ihren Kindern?“ Alle Befragten mit Kindern wurden nach der Kontakthäufi gkeit mit diesen gefragt (siehe Abbildung 3.3). Bei mehreren Kindern wurde darum gebeten, hier das Kind mit dem häufi gsten Kontakt zu berücksichtigen. Bei über drei von vier Befragten (76,9 %) fi ndet ein Kontakt mindestens einmal pro Woche, teilweise (27,5 %) sogar täglich statt. Naheliegend ist, dass die Kontakthäufi gkeit deutlich höher ist, wenn die Kinder in der gleichen Stadt wohnen. Weitere Zusammenhänge zwischen der Kontakthäufi gkeit und soziodemographischen Merkmalen sind in Anhangtabelle 3.3 enthalten. Basis: 662 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 27,5% 49,4% 13,0% 9,1% 1,1% Sehr häufig, jeden Tag Häufig, mindestens einmal pro Woche Gelegentlich, ungefähr einmal pro Monat Selten – hin und wieder Nie 46 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.4 HAUSHALTSSITUATION „Leben Sie allein oder mit anderen zusammen? – Was ist für Sie zutreffend?“ 31,7% 22,2% 39,3% 28,2% 23,6% 32,3% 25,6% 31,9% 50,0% 58,1% 58,9% 67,0% 52,5% 47,5% 65,5% 63,0% 69,6% 65,5% 47,1% 41,9% 2,3% 1,1% 3,5% 7,3% 0,7% 0,8% 2,5% 1,5% 7,1% 9,8% 4,7% 16,9% 10,1% 4,7% 4,0% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe (55+) männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter Alleinlebendmit (Ehe-)Partnernur mit Kind/Kindermit Partner und Kind/Kindern Basis: 818 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS -Projekt Aktives Altern 2015 HAUSHALTSSITUATION Insgesamt lebt mehr als die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter (58,9 %) mit dem (Ehe-)Partner zusammen. Fast ein Drittel (31,7 %) ist alleinlebend und 7,1 % der Befragten leben mit dem Partner und den Kindern oder dem Kind zusammen. Schließlich leben 2,3 % ausschließlich mit dem Kind oder den Kindern gemeinsam. Vor allem die Karlsruherinnen im Alter von 55 Jahren und älter sind häufi g alleinlebend (39,3 %), während bei den Männern nur 22,2 % im Haushalt auf sich allein gestellt sind. 1 Siehe Tabelle 63 auf Seite 171 des FIFAS-Gesamtberichts Abbildung 3.4 zeigt außerdem, wie die Haushaltsform mit dem Alter der Befragten zusammenhängt. Kinder wohnen fast ausschließlich bei den jüngsten Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren im selben Haushalt. Besonders deutlich wird das mit steigendem Alter häufi ger werdende Alleinleben von zumeist wohl verwitweten Personen. Dieser Zusammenhang bedeutet folglich, dass gerade in höherem Alter, wenn die Gefahr steigt pfl egebedürftig zu werden, immer seltener eine andere Person im Haushalt vorhanden ist, die im Alltag unterstützen kann. In Anhangtabelle 3.4 sind weitere Zusammenhänge zwischen der Haushaltssituation und soziodemographischen Merkmalen enthalten. Im Städtevergleich ist auffallend, dass vor allem in Freiburg viele ältere Einpersonenhaushalte existieren, in Bielefeld und Karlsruhe dagegen Zweipersonenhaushalte besonders häufi g zu fi nden sind 1 . AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 47 www.karlsruhe.de 3.2 WOHNSITUATION UND WOHNZUFRIEDENHEIT Für eine hohe Lebenszufriedenheit in Karlsruhe sind zahlreiche Aspekte zu beachten und in der Stadt aus Sicht der Befragten auch mehr oder weniger ausreichend vorhanden. Aus Abbildung 3.5 geht hervor, dass für eine hohe Lebensqualität in Bezug auf Wohnen die wichtigsten Aspekte Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen (wichtig: 98 %) und ein ruhiges Wohnumfeld (95,6 %) sind. Außerdem werden wohnortnahe Versorgung bei Pfl egebedürftigkeit (88,1 %), preisgünstiges Wohnen (82,7 %) und Therapieangebote (80,7 %) von mehr als vier von fünf Karlsruherinnen und Karlsruhern im Alter von 55 Jahren und älter als wichtig eingestuft. Das Thema Mehrgenerationenwohnen, das unter der Umschreibung „gemischtes Wohnen, Jung und Alt“ abgefragt wurde, ist den Karlsruhern unter den genannten Wohnaspekten insgesamt am wenigsten wichtig und gleichzeitig am wenigsten ausreichend möglich. Gerade bei jüngeren Altersgruppen hat Mehrgenerationenwohnen aber einen höheren Stellenwert und auch die bestehenden Angebote werden unter den Jüngeren häufi ger als ausreichend möglich eingeschätzt: Unter den Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren fi nden 60,9 % gemischtes Wohnen wichtig (gesamt: 50,1 %) und 46,2 % sehen es als ausreichend möglich an (gesamt: 38,8 %). In den Anhangtabellen 3.5a und 3.5b sind die verschiedenen Antwortanteile bei Wichtigkeit und Verfügbarkeit der Wohn-Aspekte nach Geschlecht getrennt dargestellt. Abbildung 3.5 WICHTIGKEIT EINZELNER WOHN-ASPEKTE FÜR DIE LEBENSZUFRIEDENHEIT UND DEREN VERFÜGBARKEIT IN KARLSRUHE „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Überlegen Sie bitte zu jeder Vorgabe   1. wie wichtig das für Sie persönlich ist und   2. ob das zurzeit in ausreichender Weise möglich ist.“ Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 654 und bis zu 805 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen Ruhiges Wohnumfeld Wohnortnahe Versorgung bei Pfl egebedürftigkeit Preisgünstiges Wohnen Therapieangebote (zum Beispiel Physiotherapie) Vorhandensein von Parkplätzen Möglichkeit des betreuten Wohnens Barrierefreies Wohnumfeld Gemischtes Wohnen, Jung und Alt 98,0 % 95,6 % 88,1 % 82,7 % 80,7 % 78,6 % 78,5 % 74,2 % 50,1 % ... ist wichtig sagen: ... ist derzeit ausreichend möglich sagen: 67,2 % 73,1 % 74,7 % 50,1 % 80,7 % 55,9 % 58,6 % 58,3 % 38,8 % 48 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.6 WICHTIGKEIT EINZELNER INFRASTRUKTUR-ASPEKTE FÜR DIE LEBENSZUFRIEDENHEIT UND DEREN VERFÜGBARKEIT IN KARLSRUHE „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Überlegen Sie bitte zu jeder Vorgabe 1. wie wichtig das für Sie persönlich ist und 2. ob das zurzeit in ausreichender Weise möglich ist.“ ... ist wichtig sagen:... ist derzeit ausreichend möglich sagen: Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 654 und bis zu 805 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 Ärzte in erreichbarer Nähe Wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten Gute öffentliche Verkehrsanbindung Apotheke in erreichbarer Nähe 97,4 % 96,4 % 96,4 % 95,5 % 93,7 % 81,2 % 93,9 % 95,3 % Ganz zentral für eine hohe Lebenszufriedenheit ist die ausreichende Versorgung mit grundlegenden Infrastrukturen. Besonders Ärzte in erreichbarer Nähe (97,4 %), wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (beide 96,4 %) sind den Karlsruherinnen und Karlsruhern im Alter von 55 Jahren und älter wichtig (siehe Abbildung 3.6). Außerdem fi nden mehr als neun von zehn Befragten Apotheken in erreichbarer Nähe (95,5 %) persönlich wichtig. Gleichzeitig wird erfreulicherweise auch die Sicherstellung dieser Infrastrukturmerkmale als überwiegend gut bewertet. Apotheken (93,7 %) und Ärzte (95,3 %) in erreichbarer Nähe sowie eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (93,9 %) werden fast von allen Befragten als ausreichend vorhanden eingeschätzt. Nur vier von fünf Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter (81,2 %) sind dagegen mit den Nahversorgungsmöglichkeiten zufrieden. In den Anhangtabellen 3.6a und 3.6b sind die verschiedenen Antwortanteile bei Wichtigkeit und Verfügbarkeit nach Geschlecht getrennt dargestellt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 49 www.karlsruhe.de WOHNSTATUS Bei allen wohnungsbezogenen Fragen ist die Information, ob es sich um ein eigenes Haus, eine Eigentumswohnung, ein Mietverhältnis oder um einen Heimplatz handelt interessant. Insgesamt leben mit 45 % die meisten Befragten zur Miete oder Untermiete, ein gutes Drittel (36 %) verfügt über ein eigenes Haus, 18,8 % über eine Eigentumswohnung und schließlich 0,2 % geben an, in einem Heim zu wohnen. Der Mieteranteil ist im Vergleich zu Freiburg (40,9 %) und vor allem Bielefeld (37 %) in Karlsruhe am höchsten. Wie in Abbildung 3.7 dargestellt und noch detaillierter in Anhangtabelle 3.7 zu sehen ist, hängt die Wohnsituation vor allem mit dem Haushaltstyp und dem Einkommen zusammen. Besonders hohe Mieteranteile lassen sich unter den ausländischen (66,2 %), alleinlebenden (63,8 %) und den Befragten mit einem monatlichen Einkommen unter 1.000 Euro (65,7 %) feststellen. Abbildung 3.7 WOHNSTATUS „Wohnen Sie in einer Mietwohnung, einer Eigentumswohnung oder in einem eigenen Haus?“ Basis: 827 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 47,6% 32,2% 36,0% 14,2% 43,8% 62,7% 38,6% 29,2% 19,5% 23,8% 28,5% 46,9% 44,3% 14,3% 24,6% 18,8% 21,3% 19,5% 9,3% 18,9% 21,5% 14,3% 10,5% 19,9% 19,8% 31,8% 37,0% 40,9% 45,0% 63,8% 36,7% 28,0% 42,2% 49,2% 66,2% 65,7% 51,3% 33,3% 23,9% 1,1% 2,3% 0,2% 0,8% 0,3% 0,3% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe Alleinlebend mit (Ehe-)Partner mit Kind/Kindern (und Partner) deutsch ohne Migrationshintergrund deutsch mit Migrationshintergrund ausländisch unter 1.000 Euro 1.000 bis unter 2.000 Euro 2.000 bis unter 3.000 Euro 3.000 Euro und mehr Eigenes HausEigentumswohnungzur Miete, auch Untermietein einem Heim 50 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.8 EXISTENZ UND WICHTIGKEIT VON BARRIEREFREIHEITSMERKMALEN IN DER WOHNUNG „Was trifft für Ihre Wohnung unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit zu? Und wie wichtig oder unwichtig ist das betreffende Merkmal für Sie persönlich?“ Ausreichend Bewegungsfl äche im Sanitärbereich Gegensprechanlage Türen im Sanitärbereich ausreichend breit Barrierefreier Zugang zur Wohnung Keine Stufen/Schwellen in der Wohnung/zum Balkon Bodengleiche Dusche 83,8 % 82,9 % 77,0 % 72,6 % 71,0 % 70,1 % ... ist wichtig sagen:... ist derzeit ausreichend möglich sagen: Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 716 und bis zu 803 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 Wie in Abbildung 3.8 ersichtlich, sind Gegensprechanlage (76,9 %), ausreichende Bewegungsfl ächen im Sanitärbereich (60,2 %) und hinreichend breite Türen im Sanitärbereich (50,9 %) am weitesten verbreitet. Eher seltener sind dagegen Stufen- und Schwellenlosigkeit innerhalb der Wohnung oder zum Balkon/zur Terrasse (39,2 %), barrierefreier Zugang zur Wohnung (29,8 %) und vor allem eine bodengleiche Dusche (17,3 %) in den Wohnungen der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher vorhanden. Alle genannten Barrierefreiheitsaspekte werden aber vom Großteil der Befragten als wichtig eingeschätzt. Die Anteile variieren hier zwischen 70,1 % (bodengleiche Dusche) und 83,8 % (ausreichende Bewegungsfl äche im Sanitärbereich). Die Gegenüberstellung des Vorhandenseins und der Wichtigkeit der Aspekte zeigt, dass ein hoher Handlungsbedarf vor allem bei bodengleichen Duschen, barrierefreiem Zugang zur Wohnung und Schwellenlosigkeit innerhalb der Wohnung besteht. Nach Wohnstatus unterschieden wird deutlich, dass Hauseigentümer im Sanitärbereich etwas besser ausgestattet sind und etwa zu 22,6 % eine bodengleiche Dusche (Eigentumswohnung: 19,6 %; Miete: 11,1 %) und zu 68,6 % dort ausreichend Bewegungsfl äche haben (Eigentumswohnung: 65,5 %; Miete: 50,7 %). In Mietwohnungen wurde wohl häufi g modernisiert und barrierefrei umgebaut, was allerdings etwa bei Grundrissänderungen im Bad an seine Grenzen stößt. Insgesamt fi nden sich die besten Verhältnisse in Bezug auf Barrierefreiheit bei den Wohnungseigentümern. Sie profi tieren von in der Regel jüngeren Gebäuden, haben zu 35,3 % einen barrierefreien Zugang zur Wohnung (Hauseigentümer: 21 %; Miete: 34 %) und beinahe die Hälfte der Wohnungseigentümer (47,3 %) kann von Schwellenlosigkeit innerhalb der Wohnung oder zum Balkon/ zur Terrasse profi tieren (Hauseigentümer: 31,8 %; Miete: 41,7 %). 60,2 % 76,9 % 50,9 % 29,8 % 39,2 % 17,3 % BARRIEREFREIHEIT Gerade im Hinblick auf eine potentielle zukünftige eigene Pfl egebedürftigkeit ist der Aspekt der Barrierefreiheit in den eigenen vier Wänden von zentraler Bedeutung. Dahingehend wurden die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter gefragt, welche Merkmale als wichtig erachtet werden und gleichzeitig auch, welche dieser Merkmale in der eigenen Wohnung vorhanden sind. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 51 www.karlsruhe.de ZUFRIEDENHEIT MIT DER WOHNSITUATION Zusammengenommen sind 92,6 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mit ihrer gegenwärtigen Wohnsituation einverstanden. Davon sind 47,7 % sehr zufrieden und 44,9 % zufrieden. Unterschiede nach Alter und Geschlecht der Befragten sind bei der allgemeinen Wohnzufriedenheit nur in geringem Maße vorhanden (siehe Abbildung 3.9 und Anhangtabelle 3.9). Deutlich ist auch der Zusammenhang zwischen dem Wohnstatus und der Zufriedenheit mit der gegenwärtigen Wohnsituation. Vor allem der Anteil der sehr zufriedenen Befragten ist unter den Hauseigentümern mit 61,8 % höher als bei Befragten, die in einer Eigentumswohnung (52,9 %) oder zur Miete leben (34,2 %). Basis: 830 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 49,8% 50,0% 47,7% 50,6% 37,1% 43,3% 48,4% 54,1% 58,0% 48,9% 34,2% 52,9% 61,8% 42,4% 41,2% 44,9% 39,4% 52,3% 47,8% 46,8% 41,8% 40,6% 44,4% 55,0% 44,5% 32,4% 5,2% 6,0% 5,7% 8,3% 7,9% 6,7% 3,2% 4,1% 1,4% 2,2% 9,7% 2,6% 2,4% 2,6% 2,7% 1,7% 1,7% 2,6% 2,2% 1,6% 4,4% 1,1% 3,4% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter zur Miete, auch Untermiete Eigentumswohnung eigenes Haus sehr zufriedenzufriedeneher unzufriedensehr unzufrieden Abbildung 3.9 ZUFRIEDENHEIT MIT DER WOHNSITUATION „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer aktuellen Wohnsituation?“ 52 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 3.3 SICHERHEITSGEFÜHL Die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter fühlen sich in ihrer Wohngegend bei Dunkelheit überwiegend sicher. Sehr sicher fühlen sich 13,5 %, sicher 45,4 % der Befragten (siehe Abbildung 3.10). Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich nach Einbruch der Dunkelheit dagegen unsicher (29,6 %), etwa ein Neuntel (11,5 %) sogar sehr unsicher. Im Städtevergleich zeigt sich, dass der Anteil der sich sehr unsicher oder unsicher fühlenden älteren Bevölkerung mit insgesamt 41,1 % in Karlsruhe am höchsten ist, gefolgt von 37 % in Bielefeld und 32,4 % in Freiburg. Basis: 808 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 10,8% 20,3% 13,5% 19,9% 7,7% 21,3% 18,6% 10,2% 9,8% 5,1% 10,6% 8,9% 52,2% 47,3% 45,4% 51,2% 40,2% 48,3% 45,5% 48,0% 41,0% 47,9% 45,5% 35,6% 27,6% 24,1% 29,6% 22,5% 36,4% 21,8% 29,7% 26,0% 41,0% 34,2% 28,8% 31,1% 9,4% 8,3% 11,5% 6,4% 15,8% 8,6% 6,2% 15,7% 8,2% 12,8% 15,2% 24,4% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Bielefeld Freiburg Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahre und älter sehr sichersicherunsichersehr unsicher Aus Abbildung 3.10 geht auch hervor, dass sich Frauen deutlich unsicherer fühlen als Männer. Während sich mehr als zwei von drei Männern sehr sicher (19,9 %) oder sicher (51,2 %) fühlen, gibt unter den Frauen weniger als die Hälfte an, sich bei Dunkelheit im eigenen Wohngebiet sehr sicher (7,7 %) oder sicher (40,2 %) zu fühlen. Außerdem wird offensichtlich, dass die Unsicherheit vor der eigenen Haustür bei Dunkelheit mit steigendem Alter eher zunimmt. Fast ein Viertel der Befragten (24,4 %) im Alter von 86 Jahren und älter fühlt sich sehr unsicher. Weitere Unterschiede im Sicherheitsempfi nden der älteren Bevölkerung in Karlsruhe, etwa unterschieden nach Gesundheitszustand oder Haushaltstyp, sind in Anhangtabelle 3.10 enthalten. Abbildung 3.10 SICHERHEITSEMPFINDEN BEI DUNKELHEIT IN DER WOHNGEGEND „Wie sicher fühlen Sie sich – oder würden Sie sich fühlen – wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit alleine zu Fuß in Ihrer Wohngegend unterwegs sind oder wären? Fühlen Sie sich – oder wie würden Sie sich fühlen...?“ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 53 www.karlsruhe.de Zusätzlich zum subjektiven Sicherheitsempfi nden wurde danach gefragt, ob die Befragten oder deren Haushaltsmitglieder in den letzten fünf Jahren Opfer eines Einbruchs, Diebstahls oder sogar Überfalls geworden sind. Insgesamt war unter den Befragten innerhalb der vergangenen fünf Jahre rund ein Siebtel (14 %) von einem Einbruch, rund ein Zwölftel (8,4 %) von Diebstahl und 2 % von einem Überfall direkt oder indirekt (in Form eines Haushaltsmitgliedes) betroffen (siehe Abbildung 3.11). Hier zeigt sich kein besonderer Zusammenhang mit dem Alter. Allerdings lässt sich bei allen drei Arten von Straftaten eine etwas höhere Betroffenheit bei den Männern verzeichnen. Detaillierte Betroffenheit von diesen Straftaten nach soziodemografi schen Teilgruppen fi nden sich in der Anhangtabelle 3.11. Abbildung 3.11 STRAFTATEN IM PERSÖNLICHEN UMFELD „Sind Sie oder ein Mitglied Ihres Haushalts in den letzten fünf Jahren Opfer eines Einbruchs, Diebstahls oder Überfalls geworden?“ Basis: 842 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 14,0% 8,4% 2,0% EinbruchDiebstahlÜberfall 0% 5% 10% 15% 20% 54 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 3.4 VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT „Wie wäre das, wenn Sie längere Zeit krank oder pfl egebedürftig würden: Hätten Sie dann jemanden, der Ihnen regelmäßig helfen würde?“ Auf diese Frage antworten mit 60,2 % mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie sich ganz sicher sind, in einem solchen Fall eine Hilfe zu haben. 28,2 % geben an, dass sie jemanden haben, sich ihrer Hilfeperson aber nicht sicher sind. Schließlich meinen 11,6 % der Befragten, bei längerer Krankheit oder Pfl egebedürftigkeit auf niemanden zurückgreifen zu können. Abbildung 3.12 verdeutlicht, dass kein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Alter und der Existenz einer sicheren oder auch eventuellen Hilfsperson besteht. Männer (68,3 %) nennen aber häufi ger eine sichere Hilfsperson als Frauen (53,2 %). Das Fehlen einer Hilfsperson ist bei kinderlosen Befragten mit 21,5 % viel verbreiteter als bei Personen mit Kindern in weiter Entfernung (13,2 %) oder in der gleichen Stadt (5,5 %). Nur unter Alleinlebenden (25 %) ist das defi nitive Fehlen einer Hilfsperson noch ausgeprägter (siehe Anhangtabelle 3.12). Abbildung 3.12 HILFE BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT „Wie wäre das, wenn Sie längere Zeit krank oder pfl egebedürftig würden: Hätten Sie dann jemanden, der Ihnen regelmäßig helfen würde?“ 60,2% 68,3% 53,2% 60,3% 58,1% 67,2% 69,4% 58,1% 50,8% 40,5% 67,4% 59,3% 48,3% 28,2% 22,2% 33,2% 27,9% 30,4% 22,9% 21,8% 30,8% 28,6% 42,9% 27,2% 27,5% 30,2% 11,6% 9,5% 13,6% 11,7% 11,5% 9,9% 8,9% 11,1% 20,6% 16,7% 5,5% 13,2% 21,5% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahre und älter Kinder leben in der gleichen Stadt Kinder leben weit entfernt keine Kinder ja, ich bin mir ganz sicherja, aber ich bin mir nicht sichernein, ich hätte niemanden Basis: 816 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS -Projekt Aktives Altern 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 55 www.karlsruhe.de Befragte, die sicher oder nicht ganz sicher auf eine Hilfsperson zurückgreifen könnten wurden danach gefragt, um wen es sich bei einer hilfeleistenden Person handeln würde. Die in Abbildung 3.13 dargestellten tiefergehenden Nachfragen zeigen, dass als sehr wahrscheinliche Hilfepersonen in erster Linie die Ehegatten oder Partner (75,4 %), gefolgt von Kindern (50,3 %) genannt werden. Fast ein Viertel der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter schätzt außerdem die Hilfe von Freunden oder Nachbarn (23,4 %) als sehr wahrscheinlich ein. In Anhangtabelle 3.13 sind die Antwortanteile für sehr wahrscheinliche Hilfe nach soziodemographischen Merkmalen aufgeschlüsselt. Interessant ist hier etwa, dass Männer mit 86,3 % häufi ger Hilfe vom (Ehe-)Partner erwarten als Frauen (63,8 %), was wohl mit der unterschiedlichen Lebenserwartung zusammenhängt. Abbildung 3.13 HILFSPERSONEN IM FALLE VON EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT 1 „Von welchen der folgenden Personen würden Sie in einem solchen Fall Hilfe erwarten? Wie sicher könnten Sie mit Hilfe rechnen, „sehr wahrscheinlich“, „vielleicht“ oder „sehr unwahrscheinlich“?“ 1 Teilgruppe: nur Befragte, die bei der vorangehenden Frage mit "ja, ich bin mir ganz sicher" oder "ja, aber ich bin mir nicht sicher" geantwortet haben. Basis: 437 bis 619 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 75,4% 50,3% 23,4% 15,4% 13,6% 6,4% 6,3% 30,1% 40,9% 29,4% 18,0% 2,5% 2,3% 8,0% 31,5% 34,1% 22,3% 15,3% 16,0% 11,6% 4,1% 21,1% 46,1% 75,7% 0%25%50%75%100% von Ehegatten/Partnern von Kindern/Stiefkindern/Schwiegerkindern von Freunden/Nachbarn von anderen Angehörigen von Enkelkindern von Eltern/Schwiegereltern sehr wahrscheinlichvielleichtsehr unwahrscheinlichnicht vorhanden 56 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.14 HILFE DURCH ORGANISATION ODER EINRICHTUNG „Wüssten Sie in einem solchen Fall – also wenn Sie länger krank oder pfl egebedürftig wären – welche Organisationen beziehungsweise Einrichtungen Ihnen helfen könnten?“ Basis: 798 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 49,9% 43,6% 55,2% 51,9% 49,7% 45,9% 52,5% 41,0% 33,8% 50,1% 56,4% 44,8% 48,1% 50,3% 54,1% 47,5% 59,0% 66,2% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe männlich weiblich Alleinlebend mit (Ehe-)Partner mit Kind/Kindern deutsch ohne Migrationshintergrund deutsch mit Migrationshintergrund ausländisch janein Weitere Unterschiede nach soziodemographischen Merkmalen und der Informiertheit über Pfl egeeinrichtungen sind in Anhangtabelle 3.14 enthalten. Wohl aufgrund von unterschiedlicher Betroffenheit sind etwa die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter mit einem (sehr) schlechten Gesundheitszustand häufi ger informiert (54,0 %) als die mit einem (sehr) guten Gesundheitszustand (38,6 %). Die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter, die eine mögliche Hilfeeinrichtung kennen, wurden in einer offenen Frage gebeten anzugeben, an welche Einrichtung oder Organisation sie dabei denken. Am ehesten denken die Befragten hier an die Ambulanten Pfl egedienste, die von einem Drittel (33,5 %) angeführt werden (siehe Abbildung 3.15). Pfl egeheim, Altenheim und Wohnstift (16,9 %), Anbieter wie Diakonie (14,4 %) und AWO (12,8 %) nennen jeweils mehr als ein Achtel der Befragten, gefolgt von städtischen Angeboten, die von 10,9 % genannt werden. In Anhangtabelle 3.15 sind die jeweiligen Antwortanteile nach Geschlechtern getrennt enthalten. Männer fallen durch häufi gere Nennung der beiden Anbieter AWO (15,2 %) und ASB (13,8 %) auf. Frauen nennen dagegen häufi ger Nachbarschaftshilfe, Betreutes Wohnen, Private Pfl egeperson (9,3 %) und Sozialstationen allgemein (13,0 %). Unabhängig von helfenden Personen im Freundes- oder Bekanntenkreis kennt jeder zweite Befragte (49,9 %) eine Organisation oder Einrichtung, die im Falle von längerer Krankheit oder Pfl egebedürftigkeit als Hilfe in Frage kommen könnte (siehe Abbildung 3.14). Frauen sind hierbei mit 55,2 % häufi ger informiert als Männer (43,6 %). Außerdem sind deutsche Befragte ohne Migrationshintergrund (52,5 %) besser über die Versorgungslage informiert als Deutsche mit Migrationshintergrund (41 %) oder ausländische Befragte (33,8 %). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 57 www.karlsruhe.de Abbildung 3.15 HILFE BEI DER PFLEGE DURCH EINRICHTUNGEN UND ORGANISATIONEN 1 „An welche Einrichtungen beziehungsweise Organisationen denken Sie dabei?” (Teilgruppe: nur Personen, die eine Einrichtung oder Organisation kennen, an die sie sich bei eigener Pfl egebedürftigkeit wenden könnten.) 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. Basis: 558 Antworten von 367 Befragten Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS -Projekt Aktives Altern 2015 33,5% 16,9% 14,4% 12,8% 10,9% 10,4% 10,1% 10,1% 9,5% 7,1% 3,8% 3,8% 2,2% 5,7% 0%5%10%15%20%25%30%35%40% Ambulante Pflegedienste Pflegeheim, Altenheim, Wohnstift Diakonie AWO Sozialdienst, städtische Angebote Sozialstationen allgemein Caritas DRK ASB Nachbarschaftshilfe, Betreutes Wohnen, Private Pflegeperson Kirchengemeinde Krankenkasse Arzt, Krankenhaus Sonstiges Bereits in Kapitel 2.3 wurde beschrieben, welche Pfl egearrangements die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter für Angehörige bevorzugen. Zusätzlich wurden auch die persönlichen Einschätzungen für den Fall einer eigenen Pfl egebedürftigkeit abgefragt. Hier wurde einerseits danach gefragt, welche Möglichkeiten als wahrscheinlich oder unwahrscheinlich eingeschätzt werden. Andererseits wurde für diese künftigen Pfl egearrangements nach den persönlichen Wünschen gefragt. In Abbildung 3.16 sind beide Aspekte verknüpft dargestellt. 58 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Abbildung 3.16 WAHRSCHEINLICHKEIT UND PRÄFERENZEN FÜR PFLEGEARRANGEMENTS BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT „Welche dieser Möglichkeiten Sie für sich bei eigener Pfl egebedürftigkeit wünschen – also, was für Sie „auf jeden Fall in Frage käme“, was „eventuell in Frage käme“ und was für Sie „auf keinen Fall in Frage käme“. (Sortiert nach sehr wahrscheinlich eingeschätzten Versorgungen.) Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst Versorgung im eigenen Haushalt durch Familienange- hörige, unterstützt durch professionelle Pfl egedienste Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pfl egeheim Versorgung im eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen unterstützt durch professionelle Pfl egedienste Versorgung in einer kleinen wohngruppenähnlichen Einrichtung im eigenen Wohngebiet 31,0 % 27,7 % 27,1 % 19,6 % 11,5 % 10,6 % ... ist sehr wahrscheinlich sagen:... wünschen sich für sich: Basis: je Antwortmöglichkeit zwischen 611 und bis zu 698 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 36,2 % 34,3 % 19,5 % 22,5 % 16,9 % 20,4 % 58,0 % 44,0 % 49,3 % 53,0 % 32,3 % 48,4 % 5,7 % 21,7 % 31,1 % 24,5 % 50,7 % 31,3 % auf jeden Falleventuellauf keinen Fall Auffällig ist hier, dass insgesamt eine recht hohe Planungsunsicherheit bezüglich der eigenen Zukunft im Pfl egefall besteht. Als sehr wahrscheinlich werden am häufi gsten die Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst (31 %), daheim durch Familienangehörige unterstützt durch professionelle Pfl egedienste (27,7 %) und eine Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pfl egeheim (27,1 %) genannt. Es wird also keine der sechs Pfl egevarianten von mehr als einem Drittel der Befragten als sehr wahrscheinlich eingestuft. Positiv mag dagegen die Erkenntnis stimmen, dass gerade die als am wahrscheinlichsten eingestufte Variante (Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst) am meisten gewünscht wird: 36,2 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter wünschen sich diese Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst auf jeden Fall und 58,0 % vielleicht. Lediglich 5,7 % lehnen ein solches Pfl egearrangement vollkommen ab. Mehr als ein Drittel (34,3 %) würde sich die Versorgung im eigenen Haushalt durch Familienangehörige unterstützt durch professionelle Pfl egedienste auf jeden Fall wünschen. Die Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen unterstützt durch professionelle Pfl egedienste würde sich dagegen mehr als die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter auf keinen Fall wünschen, wobei diese Variante auch nur von 11,5 % als sehr wahrscheinlich eingeschätzt wird. Eine eher ablehnende Haltung lässt sich auch bei der wohngruppenähnlichen Einrichtung im eigenen Wohngebiet (auf keinen Fall: 31,3 %) und dem Pfl egeheim (auf keinen Fall: 31,1 %) verzeichnen. In Anhangtabelle 3.16a sind die Antwortanteile der Befragten dargestellt, die ein bestimmtes Pfl egearrangements für „sehr wahrscheinlich“ halten. Anhangtabelle 3.16b beinhaltet die Anteile, die sich ein bestimmtes Pfl egearrangement auf jeden Fall wünschen. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 59 www.karlsruhe.de QUALITÄT UND ERREICHBARKEIT VON GESUNDHEITSDIENSTEN Interessant im Kontext der eigenen Pfl egepräferenzen ist die qualitative Bewertung dieser Einrichtungen. Aufschlussreich ist, dass die Gesundheitsdienste im Bereich der Pfl ege von 52,9 % bis 69,8 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter nach eigenen Angaben in ihrer Qualität nicht beurteilt werden können (siehe Abbildung 3.17). Das sich aus den abgegebenen Bewertungen ergebende Stimmungsbild fällt jedoch überwiegend positiv aus. Am negativsten wird die Qualität von Pfl egeheimen (ziemlich schlecht: 12,2 %; sehr schlecht: 3,6 %) und Pfl egediensten (ziemlich schlecht: 9,5 %; sehr schlecht: 1,2 %) eingeschätzt. Unter den allgemeinen zu bewertenden Anbietern von Gesundheitsdienstleistungen schneiden in der persönlichen Bewertung die Zahnärzte (sehr gut: 35,4 %, ziemlich gut: 56,2 %) und die Hausärzte und Allgemeinmediziner (sehr gut: 33,1 %, ziemlich gut: 56,9 %) am besten ab. Abbildung 3.17 QUALITÄT VON GESUNDHEITSDIENSTEN „Bitte denken Sie jetzt an Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen in Ihrer Stadt und an die Erfahrungen von Leuten aus Ihrem Umfeld. Bewerten Sie bitte, ob die Qualität der folgenden Gesundheitsdienste Ihrer Meinung nach sehr gut, ziemlich gut, ziemlich schlecht oder sehr schlecht ist.“ Basis: 766 bis 804 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 35,4% 33,1% 22,8% 22,0% 3,7% 3,5% 3,4% 3,1% 56,2% 56,9% 51,2% 58,6% 28,6% 27,8% 20,9% 21,8% 2,8% 5,4% 4,5% 9,0% 9,5% 12,2% 4,7% 7,8% 1,2% 3,6% 0,8% 5,0% 4,0% 21,1% 9,8% 57,0% 52,9% 69,8% 66,4% 0%20%40%60%80%100% Zahnbehandlungen/Zahnärzte Hausärzte oder Allgemeinmediziner Medizinische und chirurgische Experten Krankenhäuser Pflegedienste für pflegebedürftige Personen in deren Zuhause Pflegeheime Beratungsstellen zum Thema Pflege Haushaltsnahe Dienste und Hilfen sehr gutziemlich gutziemlich schlechtsehr schlechtkann ich nicht beurteilen 60 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Neben der Qualität wurde auch nach der Erreichbarkeit verschiedener Gesundheitsdienste in Karlsruhe gefragt. Rund die Hälfte der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter fi ndet die Erreichbarkeit der Hausärzte (50,6 %), Zahnärzte (47,9 %) und Krankenhäuser (47,3 %) sehr einfach. Lediglich medizinische und chirurgische Experten werden von 10,8 % als ziemlich schwierig erreichbar eingeschätzt (siehe Abbildung 3.18). Ähnlich wie bei der Bewertung der Güte der pfl egespezifi schen Gesundheitsdienste wird auch deren Erreichbarkeit von etwas mehr als der Hälfte der Befragten als nicht beurteilbar eingeschätzt. Und auch hier sind die Bewertungen in Bezug auf Erreichbarkeit und Verfügbarkeit der jeweiligen Dienste insgesamt überwiegend positiv. Insgesamt zeichnet sich in den Ergebnissen ab, dass das Thema der eigenen Pfl egebedürftigkeit in vielen Köpfen der Generation 55plus noch überhaupt nicht präsent ist. Abbildung 3.18 ERREICHBARKEIT VON GESUNDHEITSDIENSTEN „Bitte denken Sie noch mal an Ihre eigenen Erfahrungen oder die Erfahrungen von Menschen aus Ihrem Umfeld und teilen Sie mit, wie einfach oder schwierig in Ihrer Stadt die Erreichbarkeit und der Zugang zu folgenden Gesundheitsdiensten sind. Dabei geht es nur um die Verfügbar keit und Erreichbarkeit, nicht um die Erschwinglichkeit oder darum, welche und wie viele Gesundheitsleistungen angeboten werden.“ Basis: 785 bis 814 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 50,6% 47,9% 47,3% 28,4% 12,3% 11,6% 6,9% 6,1% 42,1% 45,4% 43,9% 41,0% 27,0% 26,9% 21,2% 21,8% 3,7% 2,6% 4,9% 10,8% 6,1% 10,2% 7,9% 4,6% 0,9% 1,8% 1,0% 1,9% 18,9% 54,1% 49,6% 63,0% 65,6% 0%20%40%60%80%100% Hausärzte oder Allgemeinmediziner Zahnbehandlungen/Zahnärzte Krankenhäuser Medizinische und chirurgische Experten Pflegedienste für pflegebedürftige Personen in deren Zuhause Pflegeheime Haushaltsnahe Dienste und Hilfen Beratungsstellen zum Thema Pflege sehr einfachziemlich einfachziemlich schwierigsehr schwierigkann ich nicht beurteilen AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 61 www.karlsruhe.de 62 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 63 www.karlsruhe.de 4 ASPEKTE DER WIRTSCHAFTLICHEN SITUATION 64 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Die persönliche wirtschaftliche Situation kann ein entscheidender Faktor sein, wenn es um die Wahrnehmung breit gefächerter gesellschaftlicher Aktivitäten geht. Der im Jahr 2009 wieder eingeführte Karlsruher Pass soll auch fi nanziell schlechter gestellten Karlsruherinnen und Karlsruhern die Möglichkeit zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Um das sensible Thema des eigenen Wirtschaftens zu beleuchten wurden die Befragten gebeten anzugeben, wie häufi g sie am Ende eines Monats mit fi nanziellen Engpässen zu kämpfen haben. 4.1 PROBLEME BEIM BEZAHLEN VON RECHNUNGEN Erfreulicherweise antworten zwei Drittel (67,4 %) der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter auf die Frage, ob sie am Ende des Monats Probleme haben, ihre Rechnungen zu bezahlen, dass dies nie der Fall sei (siehe Abbildung 4.1). Ein Neuntel gibt an, selten (11,1 %), ein Zehntel manchmal (9,8 %) Probleme zu haben. Besondere Notlagen sind bei 2,3 % der Befragten zu verzeichnen, die angeben, beim Bezahlen von Rechnungen am Ende des Monats immer in Schwierigkeiten zu geraten. Befragte mit einem monatlichen Einkommen von unter 1.000 Euro haben zu 7,5 % immer und zu beinahe einem Viertel (23,1 %) manchmal Probleme, ihre Rechnungen am Monatsende zu begleichen. Unterschieden nach Altersgruppen sind es vor allem die Befragten im Alter von 66 bis 70 Jahren, die in etwas stärkerem Ausmaß von Zahlungsproblemen betroffen sind (immer: 6 %; manchmal: 13,5 %). Insgesamt leben in Karlsruhe 4.149 Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Mit Überschreiten der Regelaltersgrenze steigen die Empfängerzahlen sprunghaft an. Gleichzeitig zeigen die vorliegenden Umfrageergebnisse, dass die Probleme, Rechnungen zu bezahlen, ab der Altersgruppe von 71 bis 75 Jahren (nie Probleme: 74,0 %) geringer sind als bei den Befragten im Alter von 55 bis 60 Jahren (nie Probleme: 60,0 %) und im Alter von 66 bis 70 Jahren (nie Probleme: 59,4 %). Diese in Abbildung 4.01 zu erkennenden Unterschiede lassen bei den älteren Befragten auf eine bessere fi nanzielle Lage oder aber auf einen an die Einkommenssituation angepassten Lebensstil schließen. Unter den erst jüngst in den Ruhestand getretenen (im Alter von 66 bis 70 Jahren) kann die eingeschränkte Zahlungsfähigkeit eine Auswirkung einer in den letzten Jahren verstärkt feststellbaren fragmentierten Erwerbsbiografi e sein. In Abbildung 4.1 und der zugehörigen Anhangtabelle 4.1 sind weitere Unterschiede der Solvenz der Befragten aufgeschlüsselt. Karlsruherinnen und Karlsruher, die in Eigentumswohnungen oder einem eigenen Haus wohnen, haben sehr viel seltener Probleme (75,5 % beziehungsweise 74,7 %) beim Begleichen von Rechnungen als Mieterinnen und Mieter (58,3 %). Bedenklich stimmt der Zusammenhang zwischen der Teilnahmehäufi gkeit an geselligen Ereignissen im Vergleich zu Gleichaltrigen und der fi nanziellen Lage: Von den Befragten, die angeben viel seltener als Gleichaltrige an geselligen Veranstaltungen teilzunehmen, berichtet nur die Hälfte (55,8 %), am Ende des Monats nie in Schwierigkeiten zu geraten. Zahlungsengpässe scheinen hier also mit einer leichten sozialen Exklusion einherzugehen. Wenig überraschend ist, dass den fi nanziell schlechter gestellten Befragten die in Kapitel 3.2 angeführten Aspekte „Preisgünstiges Wohnen“ und „mit gelegentlichen Arbeiten die Rente aufbessern“ überdurchschnittlich wichtig sind. Und auch die eigene Unterbringung im Alter ist durch die eigenen fi nanziellen Rahmenbedingungen beeinfl usst: Besser Situierte können sich häufi ger vorstellen durch eine privat eingestellte Pfl egekraft (38,4 %) oder im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pfl egedienst versorgt zu werden (51,7 %). Dagegen sehen Karlsruherinnen und Karlsruher mit einem Einkommen von unter 1.000 Euro überdurchschnittlich häufi g die Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen (zum Beispiel bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pfl egedienste als gewünscht (25,3 %) und auch als sehr wahrscheinlich an (18,3 %). AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 65 www.karlsruhe.de Abbildung 4.1 PROBLEME BEIM BEZAHLEN VON RECHNUNGEN „Haben Sie am Ende des Monats Probleme Ihre Rechnungen zu bezahlen?“ 67,4% 69,5% 65,4% 60,0% 63,8% 59,4% 74,0% 75,2% 78,6% 73,3% 58,3% 75,5% 74,7% 46,9% 68,1% 81,8% 88,6% 55,8% 67,2% 71,5% 71,8% 63,2% 11,1% 11,9% 10,3% 15,6% 14,8% 11,3% 7,1% 5,0% 10,0% 8,9% 13,0% 9,7% 9,5% 13,6% 14,7% 10,5% 8,0% 10,1% 11,7% 10,6% 12,0% 15,8% 9,8% 9,0% 10,3% 11,7% 10,7% 13,5% 8,7% 10,7% 1,4% 2,2% 15,4% 7,7% 4,4% 23,1% 11,8% 3,9% 2,3% 14,5% 9,3% 7,9% 10,3% 10,5% 2,3% 2,3% 2,3% 1,7% 2,7% 6,0% 1,7% 3,8% 0,6% 7,5% 1,4% 1,1% 7,2% 1,2% 1,0% 1,7% 5,3% 0%10%20%30%40%50%60%70%80%90%100% Karlsruhe männlich weiblich im Alter von 55 bis 60 Jahren im Alter von 61 bis 65 Jahren im Alter von 66 bis 70 Jahren im Alter von 71 bis 75 Jahren im Alter von 76 bis 80 Jahren im Alter von 81 bis 85 Jahren im Alter von 86 Jahren und älter zur Miete, auch Untermiete Eigentumswohnung eigenes Haus unter 1.000 Euro 1.000 bis unter 2.000 Euro 2.000 bis unter 3.000 Euro 3.000 Euro und mehr viel seltener als die meisten seltener als die meisten ungefähr gleich oft häufiger als die meisten viel häufiger als die meisten nieseltenmanchmalimmerIch kann/möchte die Frage nicht beantworten Basis: 837 Befragte Amt für Stadtentwicklung Karlsruhe | KOSIS-Projekt Aktives Altern 2015 Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf Teilnahme an geselligen Anlässen 66 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 67 www.karlsruhe.de 5 STELLUNGNAHME DER FACHPLANUNG FÜR DIE ÄLTERE GENERATION DER SOZIAL- UND JUGENDBEHÖRDE 68 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 5.1 GENERELLE BEDEUTUNG DER UMFRAGE UNTERSTÜTZUNG DER FACHPLANUNG FÜR DIE ÄLTERE GENERATION Die vorliegenden Umfrageergebnisse stellen Informationen zu den Themenfeldern „Aktives Altern“, „Wohnsituation“ und „Versorgungssituationen bei Krankheit und Pfl egebedürftigkeit“ bereit. Es werden Vorstellungen und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger ermittelt, die für die städtische Fachplanung für die ältere Generation wichtige Informationen und Daten liefern. Sie unterstützen die inhaltlichen Ziele der Fachplanung und geben Anregungen, wie Förderimpulse erfolgreich gestaltet werden können. Die Zielbereiche der städtischen Fachplanung für die ältere Generation sind ausgerichtet auf die städtischen Fördermöglichkeiten für  die Präventionschancen für ein langes „Gesund älter werden in Karlsruhe“,  die soziale Teilhabe und Einbindung in soziale Netze,  die Stärkung und Stabilisierung der Kompetenzen für eine eigenständige Alltagsgestaltung bis ins hohe Alter,  die Unterstützung der selbständigen Lebensführung in der eigenen Häuslichkeit auch bei Hilfe- und Pfl egebedarf,  die Absicherung bei Pfl egebedürftigkeit und  die Unterstützung der Betreuenden und Pfl egenden. Wesentliche Ansatzpunkte der Fachplanung sind die  Auseinandersetzung mit diesen Zielbereichen  Analyse hinsichtlich fehlender Unterstützungsmaßnahmen  Ideensammlung für neue Unterstützungsansätze  Überprüfung der Passgenauigkeit und der Wirkungserfolge von Maßnahmen. Der Vorschlag von Seiten des Amtes für Stadtentwicklung zu einer engen Zusammenarbeit bei der Fragenzusammenstellung und im Rahmen dieses Auswertungsberichtes wurde von der Fachplanung für die ältere Generation sehr gerne aufgegriffen. Die Stellungnahme greift nur wesentliche Aspekte heraus. Damit werden die wichtigen Verbindungen zwischen den Umfrageergebnissen und den Konsequenzen für die Fachplanung in ersten Aussagen beispielhaft skizziert. Die Ergebnisse werden bei jeweils aktuellen Fragen immer wieder zu Rate gezogen. NOTWENDIGKEIT DER BEFRAGUNG Die Umfrage vermittelt Einblicke in die aktuellen Lebenslagen, Sichtweisen, Fragen und Problembereiche der älteren Menschen in Karlsruhe. Die Zielgruppe der 55-Jährigen und älteren umfasst in Karlsruhe eine große Gruppe von 93.297 Bürgerinnen und Bürgern. Als Basis für städtische Förderansätze sind solche breit angelegten, repräsentativen Umfragen unerlässlich. Sie sind eine Form der Beteiligung an der bedarfsgerechten Strukturentwicklung. Mit ihr können zu speziellen seniorenspezifi schen Themenstellungen die persönlichen Einstellungen, Sichtweisen und Erfahrungen im Detail erfragt werden. Für die Umfrage ist ein dreijähriger Rhythmus vorgesehen. Diese Kontinuität ist aus Sicht der Fachplanung für die ältere Generation zu begrüßen. Damit können Trendentwicklungen sichtbar werden. Analysen können vertieft werden. Eine Wirkungskontrolle von Fördermaßnahmen kann unterstützt werden. QUANTITATIVE AUSSAGEN Da die Zielgruppe mit aktuell 93.297 Bürgerinnen und Bürgern ab 55 eine große Anzahl an Menschen umfasst, stehen hinter niedrigen Prozentangaben doch eine relativ große Anzahl Betroffener. Der Blick auf die großen prozentualen Tendenzen mag keinen Handlungsdruck signalisieren. Mit Blick auf die konkrete Zahl der betroffenen Menschen kann sich jedoch die Problemeinschätzung verändern. STADTTEILORIENTIERUNG Wesentlicher Ansatzpunkt der Fachplanung für die ältere Generation zur Umsetzung der Förderziele ist die Ausrichtung auf die Stadtteile. Gerade in einer Großstadt unterscheiden sich die Einstellungen und die Lebenslagen der Älteren zum Teil deutlich zwischen den Stadtteilen, zum Teil auch innerhalb der Stadtteile, je nach sozialem Milieu und je nach Entwicklung der sozialen Strukturen im Stadtteil. Für deren effektive und effi ziente Weiterentwicklung sind die sozialen Charakteristika hinsichtlich Potenzialen, Ressourcen und Problemlagen in den Stadtteilen genauer zu berücksichtigen. Die zukünftigen Erhebungen sollten eine Analyse und Vergleichsbetrachtung für die 27 Stadtteile in Karlsruhe beinhalten. Dies ermöglicht passende Prioritätensetzungen entsprechend der spezifi schen Bedarfslagen in den Stadtteilen. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 69 www.karlsruhe.de DIFFERENZIERUNG DER ZIELGRUPPEN Die Umfrageergebnisse sind nach Altersgruppen differenziert zu betrachten. Die Altersgruppe 55plus umfasst eine Lebensspanne, die sich über 45 Jahre erstrecken kann. Dieser lange Zeitraum ist in unterschiedliche Lebensphasen aufzuteilen. Im steigenden Alter verändern sich die Ausgangspositionen für die Antworten und Einschätzungen zu den Fragen im Sinne einer Anpassung an die sich verändernden Lebensbedingungen. Eine Vergleichbarkeit zwischen den Altersgruppen von 55 bis 80 Jahren und den hochaltrigen Jahrgängen kann problematisch sein. Eine Anpassung der Fragestellung sollte für einige Fragen geprüft werden. Die Fragen beziehen sich auf die subjektiven Einschätzungen der Befragten. Diese sind abhängig von individuellen, auch biografi sch geprägten Erfahrungen und eigenen Zufriedenheitspositionen. Damit ergeben die Positionen immer ein unterschiedliches Bild. Es kann kein einheitliches Bild von Älteren geben angesichts der individuellen und lebensphasenbezogenen Unterschiedlichkeiten. Es ist der Vorteil dieser Umfrage, dass der Blick auf die ältere Generation differenziert ausgestaltet wird. Dazu kommt, dass sich die Lebensstile der Älteren auch deutlich in immer kürzeren Zeitabschnitten verändern. UNTERSCHEIDUNG DER ANTWORTEN VON BEDARFSAUSSAGEN Die Antworten der Umfrage können bedeutsame Hinweise bieten auf zu beachtende Sichtweisen und Ansatzpunkte, damit Fördermaßnahmen von der Zielgruppe effektiv aufgegriffen werden können. Aus ihnen allein sind jedoch keine umfassenden Bedarfsaussagen für Förderkonzepte direkt abzuleiten. Die Antworten geben Auskunft über die subjektiven Bewertungen der Befragten in ihrer derzeitigen Lebensphase. Verschiebungen in die Zukunft sind nicht einbezogen. Zukunftstrends der Zielgruppe sind notwendige weitere wichtige Bestandteile von Bedarfsaussagen. Auch das Abwägen von Lösungsmöglichkeiten und Ressourcen kann aus der persönlichen Sicht kaum berücksichtigt werden. Bei der Auseinandersetzung um notwendige Fördermaßnahmen spielen diese Aspekte jedoch eine wesentliche Rolle. Bedarfsaussagen beinhalten auch zukunftsorientierte politische Prioritätensetzungen. GEMEINSAMER DIFFERENZIERTER GERONTOLOGISCHER BLICK Als inhaltlich leitendes Institut für diese Befragung hat das Freiburger Institut für Angewandte Sozialforschung eine intensive Grundlagenarbeit geleistet. Bei der Zusammen- stellung der relevanten Fragen konnten die aktuellen gerontologischen Fakten und Ausrichtungen aufgenommen und in passende Fragestellungenumgesetzt werden. Auch der Vergleich mit anderen Städten erbringt wertvolle Anregungen für Weiterentwicklungsimpulse in Karlsruhe. Allerdings sind die unterschiedlichen Strukturen der jeweiligen Stadtgesellschaft und der kommunalen Förderansätze bei Schlussfolgerungen zu bedenken. Angesichts des grundsätzlich bereits bestehenden vielfältigen Unterstützungsnetzes für die ältere Generation geht es jetzt darum, die Passgenauigkeit von Unterstützungsmaßnahmen zu optimieren, Defi zite im Detail abzubauen und angesichts begrenzter Ressourcen insgesamt auch neue Unterstützungswege zu entwickeln. 70 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 5.2 ZENTRALE EINFLUSSFAKTOREN EINKOMMEN Die Einkommenslage ist einer der zentralen Einfl ussfaktoren für die Lebensgestaltung im Alter. Sie wirkt sich aus auf den Gesundheitszustand und die soziale Teilhabe, wie zum Beispiel beim ehrenamtlichen Einsatz. Die Umfrage gibt Auskunft über das monatliche Netto- einkommen des Haushalts. Lediglich 15,1 % der Befragten konnte oder wollte die Frage danach nicht beantworten. Von den Antwortgebenden gaben 27,2 % an, im Haushalt über ein Nettoeinkommen von unter 1.500 Euro zu verfügen – bezogen auf die Grundgesamtheit entspricht dies rund 21.500 Personen. Hinsichtlich der Zahl der Haushaltsmitglieder ist zu 59 % von einem Ehepaar auszugehen. 45 % wohnen in Miete, das heißt, von dem Nettoeinkommen geht eventuell noch die Miete ab. Das Nettohaushaltseinkommen in Höhe von 1.500 Euro kann damit für viele schon eine prekäre Finanzsituation bedeuten. Bei der Frage nach Problemen beim Bezahlen von Rechnungen am Ende des Monats möchten oder können 9,4 % der Befragten keine Antwort geben. Zusammen 12,1 % der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter geben an, manchmal (9,8 %) oder immer (2,3 %) Probleme am Monatsende zu haben. Mit Blick auf die Prognose des bundesweiten Anstiegs der Armut im Alter werden die Belastungen durch eine prekäre Einkommenslage künftig wohl deutlich zunehmen. Diese Zahlen bestätigen die Bedeutung und den breiten Maßnahmenkatalog der städtischen Leitlinien gegen Altersarmut. GESUNDHEIT Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Gesundheitssituation wesentliche Auswirkungen auf die Lebensgestaltung im Alter hat. So wird zum Beispiel unter der Fragestellung 2.6. zum ehrenamtlichen Engagement deutlich, dass der Gesundheitszustand deutliche Auswirkungen auf eine Beteiligung am Ehrenamt hat. Dies ist direkt nachvollziehbar. Die konkreten Werte geben einen differenzierten Einblick. Sie rücken die Frage in den Vordergrund, wie Gruppen mit gesundheitlicher Einschränkung dennoch für soziale Teilhabe und Aktivität erreicht werden können. Die öffentlichen Angebote, Treffs und Informationen sollten sich gerade auf die Menschen ausrichten, die besonders schwer erreichbar erscheinen, da sie auch am stärksten davon profi tieren könnten. GESCHLECHT Ein wesentlicher Einfl ussfaktor auf alle Aspekte der Lebenslage ist das Geschlecht. In vielen Analysen werden die geschlechtsspezifi schen Unterschiede in Bezug auf die Lebenslage und die Bewältigungsstrategien von Heraus- forderungen von Frauen und Männern deutlich nachgewiesen. Die bisherige Seniorenpolitik hat kaum eine Differenzierung vorgenommen, da der Anteil der älteren Frauen deutlich den Männeranteil überwog. Sicherlich wird der Anteil der Frauen an der älteren Generation auch weiterhin höher sein, dennoch steigt der Anteil der Männer kontinuierlich an. SPEZIELLE PERSONENGRUPPEN Die gesonderte Betrachtung der Situation der Menschen mit Migrationshintergrund wird nur an wenigen Stellen angesprochen. Aus den zahlreichen Anhangtabellen gehen aber die teils deutlichen Unterschiede der verschiedenen Befragtengruppen nach Staatsangehörigkeit hervor. Eine gesonderte Darstellung ist auch hinsichtlich der Gruppe der älteren Menschen mit Behinderung zu überlegen. Aus fachplanerischer Sicht sind zukünftig Heterogenität von Lebenslagen und Diversität von Lebensformen stärker zu berücksichtigen. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 71 www.karlsruhe.de 5.3 ASPEKTE ZUM THEMENBEREICH „AKTIVES ALTERN“ WAHL DER ZIELGRUPPE 55PLUS Zu den Zielbereichen „Förderung der präventiven Chancen“, „soziale Teilhabe“ und „Kompetenzstärkung“ setzt der Bericht bereits durch seine grundsätzliche Ausrichtung wichtige Impulse. Schon allein die Auswahl der Zielgruppe ab 55 Jahre setzt das deutliche Signal, die Themen des Alterns früher als ab 65 Jahren anzusetzen. Ab 55 Jahren können immer häufi ger chronische körperliche Beeinträchtigungen auftreten, und neue Bewältigungsstrategien sind ab dieser Phase zu lernen. Deutliche familiäre Veränderungen – sei es hinsichtlich der Kinder, aber auch der zunehmend hochbetagten Eltern – sind zu gestalten. In der Lebensphase 55 bis 65 Jahre sind der Abschluss der Berufsphase und die Neuorientierung im sogenannten Ruhestand zu bewältigen. Dabei werden persönlich wesentliche Weichenstellungen für diesen neuen Lebensabschnitt vorgenommen. Förderziele der Prävention sind entsprechend frühzeitig anzusetzen. Die Umfrage bezieht ältere zu Hause lebende Menschen aller Altersgruppen von 55 bis über 100 Jahre ein. Damit umfasst sie eine sehr lange Lebenszeit. Generell ist es wichtig, auch Hochaltrige ab 80 Jahre hinsichtlich des Lebensentwurfs „Aktives Altern“ zu befragen. Eine aktive gesellschaftliche Teilhabe gilt für alle Personen unabhängig vom Alter. Sie mag in unterschiedlicher Form je nach Lebensalter gestaltet werden, dennoch ist dieses Grundsatzziel bis zum Abschluss des Lebens relevant. Es ist jedoch zu bedenken, dass die Vorstellungen zu einer aktiven Teilhabe und die Bewertungen der Gesundheit und der körperlichen Aktivitäten bis hin zur persönlichen Neugier und Risikobereitschaft sich im Laufe des Alterungsprozesses meist verändern. In der Phase der Hochaltrigkeit können die Fragestellungen damit eine andere Bedeutung bekommen als in den jüngeren Jahren von 55 bis 70. Dieser „Verschiebungseffekt“ sollte bei den Gesamtaussagen beachtet werden. INHALTLICHE AUSRICHTUNG AUF AKTIVES ALTERN INSGESAMT IIn vielen demografi schen Berichten werden die Heraus- forderungen der wachsenden pfl egerischen Versorgung in den Mittelpunkt gestellt. Es ist nur zu begrüßen, dass dieser Bericht den Gesamttitel und einen Großteil der Erhebung auf das „Aktive Altern“ ausrichtet als einen „Lebensentwurf, der durch ein hohes Maß an aktiver und selbstbestimmter gesellschaftlicher Teilhabe gekennzeichnet ist“. Dabei schließt diese Ausrichtung nicht nur die Teilhabe, sondern auch die aktive selbstbestimmte Lebensgestaltung ein. Ein aktiver Lebensstil rückt damit zentral ins Blickfeld, sowohl unter den Aspekten der kulturellen und sozialen Teilhabe und mit dem Bedürfnis, sich für sich und andere zu engagieren, als auch mit dem Ziel, sich für die Gesundheit präventiv einzusetzen. Damit rücken die Selbstgestaltungskräfte und -potenziale und die Souveränität der Älteren selbst in den Vordergrund. Sie werden als aktiv Gestaltende betrachtet und nicht als „zu Versorgende“. Entsprechend hat die Umfrage das Ziel, die eigenen Sichtweisen, Einschätzungen abzufragen und damit als Ausgangsposition auch für die Unterstützungsüberlegungen zu respektieren. Damit wird eine Haltung bei Befragten und Lesenden befördert, die die Eigengestaltung, Selbstbestimmung und Eigenkompetenz im Alter hervorhebt. Gesundheit, Mobilität und Teilhabe haben in jedem Lebensalter einen großen Anteil an der Lebensqualität und dem Wohlbefi nden und benötigen ermöglichende Bedingungen. Dieses bedeutet zum Beispiel auch, die Teilhabe von Hochbetagten und Menschen mit Einschränkungen an einem aktiven Leben, in Bezug zu anderen Menschen und zur sozialen Umgebung bis an das Lebensende zu unterstützen und dafür strukturelle Voraussetzungen zu schaffen, denn Einschränkungen oder das Erreichen eines hohen Alters bedeuten nicht automatisch, dass Teilhabe nicht möglich oder ein Rückzug von der betroffenen Person selbst gewählt oder gewünscht ist. Die gerontologische Forschung belegt eine 72 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Entwicklungs- und Lernfähigkeit bis in das hohe Alter, die aber in der Praxis entsprechende Rahmenbedingungen und auch Ermutigung, Unterstützung und geeignete Bildungsangebote benötigt. Vor diesem Hintergrund ist es folgerichtig, dass auch hochaltrigen Personen diese Fragen gestellt werden. Als prägende Indikatoren für den aktiven Lebensentwurf werden die sieben Bereiche  körperliche Aktivität,  Erwerbsbeteiligung, gewünschtes Ruhestandsalter,  Teilnahme an Fortbildung, Weiterbildung, Internet-Nutzung,  ehrenamtliches Engagement,  Übernahme von Pfl ege-, Versorgungsverpfl ichtungen,  persönliche Einstellungen als Neugier und Risikobereitschaft näher untersucht. Bei dieser Indikatorenfestlegung sind die beiden letztgenannten überraschend neu und spannend. KÖRPERLICHE AKTIVITÄT Regelmäßige körperliche Aktivitäten befördern nicht nur den aktuellen Gesundheitszustand, sondern wirken auch präventiv, da sie das Risiko für spätere Pfl egebedürftigkeit reduzieren. Unter gesundheitspräventiven Gesichtspunkten leistet eine aktive Lebensgestaltung und insbesondere die Bewegungsförderung von in den Alltag integrierten aber auch gezielten sportlichen Aktivitäten langfristig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit und der körperlichen und geistigen Beweglichkeit. Besonders positive Effekte sind mit der Koppelung von geistigem Training und sozialer Einbindung verbunden. Die Thematik ist damit für die gesamte Lebensspanne des Alters von hoher Bedeutung. Dadurch, dass die Befragung mit der „jüngeren“ Altersgruppe ab 55 Jahre beginnt, rücken neue Handlungspartner für die städtische Fachplanung ins Blickfeld, wie zum Beispiel die betriebliche Gesundheitsförderung. Wie Abbildung 2.4 verdeutlicht, bestehen bei der Häufi gkeit der körperlichen Aktivität Unterschiede zwischen den Altersgruppen und es zeigt sich, dass Befragte im Alter von 55 bis 60 Jahren in geringerem Maße körperlich aktiv sind – vielleicht auch berufsbedingt sein können. Sportliche Gewohnheiten, die bereits während der Berufstätigkeit trainiert werden, werden im „Ruhestand“ auch eher fortgesetzt. Die Thematik der gesundheitlichen Situation und der Beeinträchtigungen durch Krankheit und Behinderung spielt bei über 50 % der Befragten eine gewisse Rolle, mit steigendem Alter natürlich zunehmend. Bemerkenswert ist, dass alleinlebende Personen eine größere Belastung angeben. Die Zielsetzung Förderung der Präventionschancen für ein langes „Gesund älter werden in Karlsruhe“ greift damit ein für viele ältere Menschen bedeutsames Thema auf. Sicherlich gibt es bereits ein breites Angebot an sportlichen Aktivitätsmöglichkeiten. Dennoch sind Zugangswege, Motivationsanreize gerade für Ältere, wohnumfeldnahe Angebote und mit sozialer Bindung verknüpfte Formen weiter zu entwickeln. Die Umfrageergebnisse können in Diskussionen mit Sportvereinen und anderen Anbietern von Sport- und Gesundheitsangeboten einfl ießen. AKTIVE PFLEGERISCHE TÄTIGKEIT Die Frage nach der Übernahme von Pfl egeverpfl ichtungen öffnet den Blick auf die hohe Bedeutung der privaten pfl egerischen Leistungen in den Familien. Der aktuelle Bericht „Bedarfsentwicklungen in der stadtteilbezogenen Versorgung Pfl egebedürftiger“ 2016 hebt die pfl egenden Angehörigen als eine neue Zielgruppe für gezielte Unterstützungsmaßnahmen hervor, um die familiäre Pfl ege trotz vieler erschwerender Tendenzen zu stabilisieren. Die hohe Bedeutung, die dieses Thema in den Familien auch real hat, machen die Umfrageergebnisse deutlich. ZWISCHENMENSCHLICHE KONTAKTE Aus fachplanerischer Sicht sind Netzwerke und der soziale Nahraum wichtige Aktionsräume, in denen Menschen sich einbringen können und die sich als Ressource erweisen, wenn im Älterwerden Unterstützung benötigt wird. Dabei sind neben starken Bindungen, wie sie in Partnerschaften, Beziehungen und engen Freundschaften bestehen, auch weniger enge Bindungen, wie zum Beispiel Nachbarschaften und Bekanntschaften, die eine größere Distanz aufweisen, von Bedeutung. In der Befragung zeigt sich, wie in der Abbildung 2.24. dargestellt, der Wunsch nach nachbarschaftlicher Unterstützung – allerdings auch bei gleichzeitig erlebter Diskrepanz zu den konkreten Erfahrungen. Hier ist anzustreben, dass dieses Miteinander und Füreinander zu unterschiedlichen Anlässen und an geeigneten Orten mit Begegnungs- und Aufenthaltsqualität zum Beispiel in Quartiersprojekten und in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft zukünftig verstärkt unterstützt wird. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 73 www.karlsruhe.de EHRENAMTLICHER EINSATZ Die Befragung zeigt deutlich, dass der Anteil ehrenamtlich Engagierter in der älteren Bevölkerungsgruppe bis zum Alter von 80 Jahren (mit Anteilen zwischen 26,9 % und 35,8 %) recht hoch ist. Hinweise auf vorhandenes Potenzial zeigen sich in der Bereitschaft zu zukünftigem ehrenamtlichen Engagement. Die Befragung verdeutlicht aber auch die große Heterogenität des Alters und eine Unterschiedlichkeit in den Verläufen des Alterns und den Lebenslagen. Gesundheitszustand aber auch Einkommen wirken sich auf die Möglichkeiten zum Engagement aus. Aus fachplanerischer Sicht sind hier individuelle und strukturelle Zugangsbarrieren zu betrachten und Impulse zu geben, damit ältere Menschen sich entsprechend ihrer Interessen und Möglichkeiten engagieren und sich mit ihren Potenzialen und Ressourcen einbringen können. Ein Beispiel für deutliche geschlechtsspezifi sche Unterschiede zeigt sich in der Art der ehrenamtlichen Tätigkeit von Männern und Frauen. Insbesondere Tätigkeiten in Politik und politischer Interessenvertretung fallen bei den Frauen mit lediglich 3,2 % sehr gering aus. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Angebotsstruktur für Teilhabe und Aktives Altern bestehende Ungleichheiten verstärkt und ob zu wenige Möglichkeiten zur geschlechts- spezifi schen Pluralisierung von Rollen auch im Alter bestehen. EINSTELLUNG UND LEBENSZUFRIEDENHEIT Die Frage nach persönlichen Lebensstileinstellungen wie Neugier und Risikobereitschaft regt an, sich näher Gedanken zu machen über Grundhaltungen im Alter, die die Erwartungen an Unterstützungsangebote und die Selbstgestaltung, Selbstverantwortung beeinfl ussen können. 74 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 WOHNVERHÄLTNISSE Im Alter spielt sich das Leben zunehmend innerhalb der Wohnung ab. Auch der Aktionsradius außerhalb der Wohnung grenzt sich mit steigendem Alter deutlich ein. Umso wesentlicher werden die Aussagen zu den persönlichen Beziehungen als Ehepaar und zu den in der Nähe wohnenden Kindern sowie die Aussagen zur altersgerechten Wohnungs- ausstattung. Da 77 % der Befragten täglichen bis wöchentlichen Kontakt zu den doch zu einem hohen Anteil in der Nähe wohnenden Kindern haben, lohnt sich die Zielsetzung, die Familien in ihrer Unterstützungskraft für die Hochbetagten gezielt zu fördern. Auch wenn Kinder nicht im Haushalt leben, können und wollen sie alltagsunterstützende Hilfen erbringen und weitere Hilfen organisieren und absichern. Die Umfrage zeigt auf, dass 58,9 % der Befragten in einem Zweipersonenhaushalt in einer (Ehe-)Partnerschaft leben. Wenn Hilfe- und Pfl egebedürftigkeit eintreten, ist eine hohe Bereitschaft zur Unterstützung vorhanden, jedoch sind beide Partner im hohen Grad nicht nur körperlich sondern auch psychisch belastet. Es gilt, die hohe Unterstützungskraft zu stärken und Entlastungsdienste auf die persönlichen Wünsche beider Partner hin auszugestalten. Für das gute Zusammenwirken dieser privaten Hilfe und der professionellen Unterstützung sind gezielt neue Handlungskonzepte zu entwickeln. Auch die starke Gruppe der Alleinlebenden fordert zur Fragestellung auf, wie man frühzeitig lernen kann, alleine die vielfältigen Alltagsanforderungen weiterhin zu bewältigen beziehungsweise sich Hilfe von außen zu holen. Die Umfrage bestätigt, dass für das Angebot an „preisgünstigen Wohnungen“ ein hoher Handlungsbedarf aus Sicht der älteren Generation besteht. Auch die weiteren Wünsche an das Wohnumfeld werden nicht in dem gewünschten Ausmaß realisiert. Diese Aspekte der Umfrage können bei Entwicklungsmaßnahmen der Stadtplanung entsprechende Berücksichtigung fi nden. Da in den generellen Bürgerbeteiligungsprozessen diese spezifi schen Themen durch die Bürgerschaft weniger vertreten werden, kann die Umfrage wichtige Angaben der Zielgruppe beitragen. Die Umfrage liefert hinsichtlich Wohnstatus, Barrierefreiheit und Zufriedenheit wichtige Aussagen für die Träger der Wohnungswirtschaft in Karlsruhe, die sich mit den Interessen der älteren Mieterschaft stärker auseinandersetzen sollte. Bei den Aussagen hinsichtlich der Zufriedenheit mit der Wohnsituation ist ein Anpassungseffekt in den Erwartungen zu berücksichtigen. Die Wohnung ist ein existentieller Identifi kationspunkt für Menschen und Wohnungsveränderungen sind meist schwierig zu gestalten. Deshalb defi niert man eher eine relativ positive Einschätzung die persönlich weniger belastet und akzeptiert Kompromisse. VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT Zur Absicherung der pfl egerischen Versorgung liegt aktuell der Bedarfsbericht „Bedarfsentwicklung in der stadtteilbezogenen Versorgung Pfl egebedürftiger“ für Karlsruhe vor. Er geht von den aktuellen Quoten der Inanspruchnahme von Leistungsarten gemäß der Pfl egeversicherung aus und schreibt diese rechnerisch als Bedarfsaussagen für die Zukunft fort. Damit kann eine quantitative Analyse vorgelegt werden. Die Befragung aller älteren Personen bietet einen Ansatz, um die Selbsteinschätzung der befragten Personen darzulegen. Damit erweitert sich der Blick für den Themenkomplex und für neue, wichtige Förderansätze. Dabei sind folgende Ergebnisse von besonderer Bedeutung: Rund 40 % der Befragten sind sich nicht sicher oder geben an, bei Eintreten einer Krankheit oder Pfl egebedürftig- keit keine Hilfsperson für ihre eigene Versorgung benennen zu können. Dieser Anteil ist als hoch einzuschätzen. Es ist davon auszugehen, dass die Menschen das Thema Pfl ege- bedürftigkeit mit einer hohen Unsicherheit und Diskrepanz von Wunsch und Realisierbarkeit verbinden. Es dürfte unter diesen Bedingungen näher liegen, dieses Thema zu verdrängen, anstatt sich konstruktive „Vorbereitungsschritte“ zu überlegen. Allerdings ist dann auch die Gefahr einer krisenhaften, schwierigen Lebenssituation bei Eintritt der Pfl egebedürftigkeit hoch. Das Umfrageergebnis fordert auf, diese Unsicherheit und Diskrepanz näher anzuschauen und zu fragen, ob und welche Wege zu einer konstruktiven Klärung angeregt werden könnten. Die differenzierten Aussagen der Umfrage geben dazu Anregungen. Über zwei Drittel der Befragten sehen es als wahrscheinlich an, Hilfe durch ihren Ehegatten oder Partner zu erhalten. Dieser Wunsch ist weitgehend als soziale Normvorstellung auf beiden Seiten fest verankert. Im Sinne einer für längere Zeit für alle Beteiligten tragfähigen Unterstützungsform sollten jedoch ergänzende Entlastungsdienste in Form eines Pfl egemixes in gemeinsamer guter Abstimmung dazu kommen. Die spezielle Unterstützung der Ehepartnerpfl ege stand bisher nicht im Vordergrund, eher das Bild der Pfl ege durch Töchter und Schwiegertöchter. Bemerkenswert ist die Aussage, dass ein Viertel der Befragten mit der Hilfe von Freunden oder Nachbarn rechnen. Diese Einschätzung verfestigt die Zielsetzung, im Quartier, im Wohnumfeld das soziale Miteinander zu stärken. In der fachpolitischen Diskussion werden aktuell Konzepte zur Förderung der Quartiersentwicklung und der sorgenden Gemeinschaft entwickelt. 5.4 ASPEKTE ZUM THEMENBEREICH „WOHNEN IM ALTER“ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 75 www.karlsruhe.de Es ist als relativ hoher Anteil zu werten, wenn mindestens die Hälfte aller Befragten keine Einrichtungen oder Organisationen kennt, die Unterstützung anbieten würden. Auch diese Aussage fordert auf, weiter passende Ansatzpunkte und Wege für eine bessere Informiertheit zu suchen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Pfl egebedürftigkeit ist zielgruppengerecht anzuregen. Je frühzeitiger sie erfolgt, je eher und intensiver können präventive Maßnahmen zur eigenen Gestaltung der gesundheitlichen Stabilisierung und der sozialen Einbindung in Eigenverantwortung genutzt werden. Es liegen eindeutige Untersuchungen vor, wie durch ein gezieltes Trainingsprogramm das Pfl egebedürftigkeitsrisiko hinausgezögert werden kann, das heißt Pfl egeprävention möglich wird. Das Dienstleistungsspektrum und die fi nanziellen Unterstützungsangebote werden zunehmend breiter, komplexer und damit auch schwieriger zu verstehen. Neuerungen ergeben sich in immer kürzeren Zeitabständen. Manche alten Vorstellungen für die Altersversorgung entsprechen nicht mehr den aktuellen Realitäten und sind anzupassen. Um bestehende Unterstützungsmöglichkeiten gerade in der Absicherung zuhause optimal zu nutzen, sind ältere Menschen frühzeitig an die Beratungsangebote heranzuführen. Die Präferenzen der Befragten hinsichtlich des Pfl egearrangements bekräftigen die eigene Häuslichkeit. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ wurde mit dem Pfl egestärkungsgesetz II nochmals verstärkt gesetzlich verankert. Notwendig ist aber auch die Umsetzung in konkrete Maßnahmen, angefangen von altersgerechten Wohnangeboten – sei es in Form von preisgünstigen barrierefreien Wohnungen, Angeboten von Wohnberatung, gemeinschaftlichen Wohnprojekten oder beispielsweise durch ambulant betreute Wohngruppen – bis hin zu differenzierten Angeboten zur Unterstützung im Alltag und fachpfl egerischen Absicherung auch bei schwerer Pfl egebedürftigkeit zuhause einschließlich palliativer Begleitung. Entwicklung und Erprobung neuer passgenauer Pfl egemixe bei gleichzeitiger Betonung hauswirtschaftlicher, alltagsunterstützender Dienstleistungen, Betreuungs- und Entlastungsdiensten sowie Kurzzeit-, Tages- und Verhinderungspfl ege ist eine grundlegende Konsequenz zur Stärkung des häuslichen Versorgungsansatzes, der den Bedürfnissen der meisten Betroffenen entspricht. Entsprechend den Wünschen der Älteren sind die Unterstützungssysteme und Stabilisierungsmaßnahmen im Bereich der privaten Pfl ege zu stärken und auszubauen. Hierzu gehören spezifi sche Entlastungs- und Beratungsangebote für pfl egende Angehörige, aber auch die Fokussierung auf den Ausbau privater, wohnortnaher, sozialer Netze sowie das kooperative Zusammenwirken zwischen privater und professioneller Pfl ege. Die Umfrage macht deutlich, dass das Thema Pfl egebedürftigkeit nicht offensiv von den meisten Menschen ab 55plus mit entsprechender Informationssuche und Auseinandersetzung angegangen wird. Diese „Zurückhaltung“ ist immer wieder festzustellen. Sie erschwert den eigenverantwortlichen Einsatz und das gemeinsame Engagement für die qualitätsvolle Absicherung auch dieser Lebensphase. Die Hintergründe für diese hohe Planungsunsicherheit sind wohl vielfältig. Es ist positiv zu werten, dass die Umfrage diese Problematik deutlich aufzeigt. 76 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 77 www.karlsruhe.de 6 TABELLENANHANG 78 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.1 GESUNDHEITSZUSTAND Sehr gutGutDurchschnittlichSchlechtSehr schlecht insg. 842 Bielefeld5,7%37,4%42,7%12,3%1,8%1.730 Freibur g11,0%41,6%35,3%10,3%1,8%2.168 Karlsruhe insgesamt 2015 6,8%40,9%39,3%11,2%1,8%833 Geschlecht männlich6,5%39,5%41,3%10,3%2,3%387 weiblich7,4%42,5%37,0%11,8%1,4%433 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre11,7%47,2%33,9%6,7%0,6%180 61 bis 65 Jahre7,9%44,4%39,7%6,6%1,3%151 66 bis 70 Jahre7,8%41,1%38,0%13,2%--- 129 71 bis 75 Jahre5,6%42,9%36,5%11,9%3,2%126 76 bis 80 Jahre3,3%43,4%38,5%12,3%2,5%122 81 bis 85 Jahre4,3%26,1%47,8%21,7%--- 69 86 Jahre und älter--- 15,9%59,1%13,6%11,4%44 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund7,2%43,0%37,7%10,2%1,9%684 deutsch mit Mi grationshintergrund3,2%24,2%46,8%22,6%3,2%62 ausländisch6,5%39,0%45,5%9,1%--- 77 Haushaltstyp Alleinlebend6,2%38,9%39,7%12,8%2,3%257 mit (Ehe-)Partner6,5%41,3%39,2%11,2%1,9%475 mit Kind/Kindern (und Partner)11,7%46,8%37,7%3,9%--- 77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt7,4%39,9%40,7%11,0%1,0%391 Kinder leben weit entfernt7,2%43,8%38,0%7,7%3,4%208 keine Kinder7,6%42,4%36,0%12,8%1,2%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig14,0%50,3%31,0%4,7%--- 171 teilzeit, geringfügig beschäftigt9,9%50,5%36,3%3,3%--- 91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g4,0%37,1%42,0%14,3%2,6%547 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro5,5%31,5%42,5%19,2%1,4%146 1.000 bis unter 2.000 Euro3,9%39,1%44,8%10,0%2,2%279 2.000 bis unter 3.000 Euro8,4%45,3%35,2%10,1%1,1%179 3.000 Euro und mehr15,9%52,3%23,9%6,8%1,1%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre10,4%35,8%43,3%9,0%1,5%67 5 bis unter 10 Jahre6,3%40,5%39,2%12,7%1,3%79 10 bis unter 30 Jahre8,0%43,7%36,3%10,4%1,6%364 30 bis unter 50 Jahre5,5%42,0%39,9%10,5%2,1%238 50 Jahre und län ger4,5%30,3%45,5%16,7%3,0%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre11,9%28,6%50,0%9,5%--- 42 10 bis unter 30 Jahre6,1%45,6%37,4%8,8%2,0%147 30 bis unter 50 Jahre10,0%47,0%32,4%9,1%1,4%219 50 Jahre und län ger5,2%38,2%41,6%13,0%2,0%401 Ehrenamtlichkeit ehrenamtlich en gagiert14,3%85,7%--- --- --- 398 ehrenamtlich nicht en gagiert--- --- 100,0%--- --- 327 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher--- --- --- 86,1%13,9%108 unsicher/sehr unsicher9,1%48,3%35,9%6,5%0,2%474 GESUNDHEITSZUSTAND BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. F11: „Wie schätzen Sie Ihren Gesundheitszustand ein?” AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 79 Anhangtabelle 2.2 BEEINTRÄCHTIGUNG TÄGLICHER AKTIVITÄTEN Nein Ja, bis zu einem gewissen Grad Ja, stark insg. 842 Bielefeld48,0%42,1%9,9%1.730 Freibur g54,5%36,9%8,6%2.168 Karlsruhe insgesamt 2015 47,2%43,8%9,0%834 Geschlecht männlich46,6%45,1%8,2%388 weiblich48,5%42,7%8,8%433 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre57,5%35,8%6,7%179 61 bis 65 Jahre54,0%38,0%8,0%150 66 bis 70 Jahre47,7%41,7%10,6%132 71 bis 75 Jahre48,8%44,8%6,4%125 76 bis 80 Jahre44,3%49,2%6,6%122 81 bis 85 Jahre30,4%59,4%10,1%69 86 Jahre und älter17,8%60,0%22,2%45 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund48,2%44,1%7,8%683 deutsch mit Mi grationshintergrund32,8%46,9%20,3%64 ausländisch55,8%39,0%5,2%77 Haushaltstyp Alleinlebend41,4%47,3%11,3%256 mit (Ehe-)Partner49,5%42,8%7,7%479 mit Kind/Kindern (und Partner)53,9%39,5%6,6%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt47,4%43,6%8,9%392 Kinder leben weit entfernt51,2%42,0%6,8%207 keine Kinder47,7%42,4%9,9%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig59,1%36,8%4,1%171 teilzeit, geringfügig beschäftigt64,8%25,3%9,9%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g40,5%49,3%10,2%548 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro40,3%45,1%14,6%144 1.000 bis unter 2.000 Euro39,8%50,9%9,3%279 2.000 bis unter 3.000 Euro51,4%43,1%5,5%181 3.000 Euro und mehr62,5%30,7%6,8%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre44,8%46,3%9,0%67 5 bis unter 10 Jahre51,9%41,8%6,3%79 10 bis unter 30 Jahre49,2%42,3%8,5%364 30 bis unter 50 Jahre46,7%45,0%8,3%242 50 Jahre und län ger40,6%46,9%12,5%64 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre52,4%42,9%4,8%42 10 bis unter 30 Jahre50,3%40,9%8,7%149 30 bis unter 50 Jahre53,0%39,7%7,3%219 50 Jahre und län ger44,0%46,5%9,5%400 Gesundheitszustand sehr gut/gut74,9%23,6%1,5%398 durchschnittlich29,2%64,9%5,9%322 sehr schlecht/schlecht1,9%54,6%43,5%108 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher56,0%39,1%4,9%473 unsicher/sehr unsicher34,3%51,7%14,0%329 BEEINTRÄCHTIGUNG TÄGLICHER AKTIVITÄTEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F12: „Werden Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten in irgendeiner Weise von einer längeren Krankheit oder einer Behinderung, einem Gebrechen oder einer seelischen Krankheit beeinträchtigt?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 80 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.3 KÖRPERLICHE BEWEGLICHKEIT Sie ist über- durchschnittlich gut Durchschnittlich, habe keine Probleme damit Sie ist schlecht und das macht mir oft Probleme insg. 842 Bielefeld12,3%61,6%26,1%1.730 Freibur g17,3%59,5%23,2%2.168 Karlsruhe insgesamt 2015 14,1%62,4%23,6%832 Geschlecht männlich14,4%63,9%21,6%388 weiblich14,2%61,0%24,8%431 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre19,0%68,7%12,3%179 61 bis 65 Jahre18,7%66,7%14,7%150 66 bis 70 Jahre11,5%64,1%24,4%131 71 bis 75 Jahre12,8%68,8%18,4%125 76 bis 80 Jahre11,5%54,1%34,4%122 81 bis 85 Jahre12,9%44,3%42,9%70 86 Jahre und älter2,3%48,8%48,8%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund14,8%63,3%21,8%682 deutsch mit Mi grationshintergrund6,3%50,8%42,9%63 ausländisch15,6%62,3%22,1%77 Haushaltstyp Alleinlebend12,1%59,8%28,1%256 mit (Ehe-)Partner14,0%63,3%22,6%477 mit Kind/Kindern (und Partner)20,8%63,6%15,6%77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt14,3%61,0%24,7%392 Kinder leben weit entfernt16,0%64,1%19,9%206 keine Kinder13,9%63,6%22,5%173 Erwerbsstatus ganztags berufstätig18,8%70,0%11,2%170 teilzeit, geringfügig beschäftigt21,1%65,6%13,3%90 Ruhestand, nicht erwerbstäti g11,7%59,2%29,1%547 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro14,4%52,7%32,9%146 1.000 bis unter 2.000 Euro10,0%64,5%25,4%279 2.000 bis unter 3.000 Euro18,4%60,9%20,7%179 3.000 Euro und mehr26,4%62,1%11,5%87 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre14,9%56,7%28,4%67 5 bis unter 10 Jahre12,8%69,2%17,9%78 10 bis unter 30 Jahre16,2%63,7%20,1%364 30 bis unter 50 Jahre13,3%61,4%25,3%241 50 Jahre und län ger9,4%54,7%35,9%64 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre22,0%61,0%17,1%41 10 bis unter 30 Jahre12,8%67,6%19,6%148 30 bis unter 50 Jahre16,0%67,1%16,9%219 50 Jahre und län ger13,3%58,0%28,8%400 Gesundheitszustand sehr gut/gut25,8%71,7%2,5%396 durchschnittlich4,3%67,8%27,9%323 sehr schlecht/schlecht0,9%13,9%85,2%108 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher18,8%65,3%15,9%473 unsicher/sehr unsicher7,3%58,4%34,3%327 KÖRPERLICHE BEWEGLICHKEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F13: „Wie schätzen Sie Ihre körperliche Beweglichkeit ein?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 81 Anhangtabelle 2.4 KÖRPERLICHE AKTIVITÄT an sieben Tagen an sechs Tagen an fünf Tagen an vier Tagen an drei Tagen an zwei Tagen an einem Tag an keinem Tag insg. 842 Bielefeld31,8%9,0%11,4%9,5%11,7%12,5%5,7%8,4%1.646 Freibur g31,2%8,4%12,5%10,0%13,6%10,5%6,3%7,5%2.087 Karlsruhe insgesamt 2015 30,7%9,3%10,5%9,7%13,4%10,5%6,1%9,6%781 Geschlecht männlich26,7%10,3%11,9%11,7%14,4%10,6%5,8%8,6%360 weiblich33,7%8,5%9,5%8,3%12,7%10,5%6,3%10,5%410 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre25,4%6,9%14,5%9,2%15,0%14,5%6,4%8,1%173 61 bis 65 Jahre33,1%7,6%8,3%12,4%15,2%13,1%4,8%5,5%145 66 bis 70 Jahre30,5%9,3%7,6%8,5%16,9%11,9%8,5%6,8%118 71 bis 75 Jahre31,1%12,6%10,9%16,0%10,1%7,6%4,2%7,6%119 76 bis 80 Jahre36,6%8,9%12,5%6,3%8,9%7,1%4,5%15,2%112 81 bis 85 Jahre30,6%17,7%6,5%6,5%8,1%6,5%9,7%14,5%62 86 Jahre und älter23,8%7,1%9,5%4,8%19,0%7,1%7,1%21,4%42 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund29,5%9,3%10,9%10,6%13,6%11,2%6,4%8,6%654 deutsch mit Mi grationshintergrund35,1%12,3%5,3%3,5%7,0%14,0%5,3%17,5%57 ausländisch36,5%7,9%12,7%7,9%17,5%1,6%3,2%12,7%63 Haushaltstyp Alleinlebend28,4%11,4%10,6%7,6%11,0%12,3%6,4%12,3%236 mit (Ehe-)Partner32,7%9,6%10,4%10,0%14,4%9,3%5,8%7,8%450 mit Kind/Kindern (und Partner)24,3%4,1%9,5%13,5%14,9%14,9%8,1%10,8%74 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt34,1%7,9%10,6%7,9%13,6%11,4%5,7%8,9%369 Kinder leben weit entfernt28,9%15,5%10,3%8,2%12,9%10,8%6,2%7,2%194 keine Kinder25,2%8,0%10,4%16,0%15,3%9,8%3,7%11,7%163 Erwerbsstatus ganztags berufstätig27,5%7,2%12,0%9,0%15,0%15,6%5,4%8,4%167 teilzeit, geringfügig beschäftigt30,3%9,0%10,1%5,6%18,0%13,5%9,0%4,5%89 Ruhestand, nicht erwerbstäti g31,7%9,7%9,9%10,9%12,3%8,5%6,1%10,9%505 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro30,7%6,3%10,2%8,7%13,4%11,0%6,3%13,4%127 1.000 bis unter 2.000 Euro30,5%12,6%13,0%8,0%9,5%8,8%6,1%11,5%262 2.000 bis unter 3.000 Euro30,9%9,6%11,8%9,6%12,9%12,4%6,2%6,7%178 3.000 Euro und mehr32,6%8,1%7,0%10,5%19,8%11,6%3,5%7,0%86 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre27,6%6,9%8,6%6,9%13,8%12,1%13,8%10,3%58 5 bis unter 10 Jahre29,5%7,7%10,3%9,0%14,1%15,4%3,8%10,3%78 10 bis unter 30 Jahre31,1%8,2%9,7%11,1%14,1%11,1%6,2%8,5%341 30 bis unter 50 Jahre30,4%12,8%12,8%9,7%11,9%7,9%5,3%9,3%227 50 Jahre und län ger32,8%8,2%8,2%6,6%14,8%8,2%4,9%16,4%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre30,8%7,7%10,3%12,8%5,1%15,4%10,3%7,7%39 10 bis unter 30 Jahre29,4%9,6%14,0%8,8%16,9%6,6%3,7%11,0%136 30 bis unter 50 Jahre33,2%10,1%6,7%12,5%13,9%12,5%4,3%6,7%208 50 Jahre und län ger29,4%9,5%11,6%8,5%12,7%10,6%7,4%10,3%378 Gesundheitszustand sehr gut/gut31,4%9,4%13,2%11,4%15,1%9,6%4,4%5,5%385 durchschnittlich32,5%9,9%8,3%8,6%11,9%11,9%8,6%8,3%302 sehr schlecht/schlecht22,2%7,8%6,7%5,6%11,1%10,0%5,6%31,1%90 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher29,3%10,5%10,9%10,3%16,2%10,3%5,7%6,8%457 unsicher/sehr unsicher32,0%8,4%10,4%8,4%8,4%11,4%7,4%13,5%297 KÖRPERLICHE AKTIVITÄT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F10: „An wie vielen Tagen der letzten Woche waren Sie 20 Minuten oder länger ohne Unterbrechung körperlich aktiv?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 82 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.5 BERUFLICHER STATUS VollzeitTeilzeitRuhestandnicht erwerbstätig insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 20,9%11,1%62,4%5,5%817 Geschlecht männlich28,4%6,1%63,1%2,4%377 weiblich14,2%15,4%62,0%8,4%429 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre62,0%26,3%4,7%7,0%171 61 bis 65 Jahre34,7%17,7%43,5%4,1%147 66 bis 70 Jahre7,6%7,6%79,5%5,3%132 71 bis 75 Jahre0,8%4,0%93,7%1,6%126 76 bis 80 Jahre--- 2,5%91,7%5,8%121 81 bis 85 Jahre--- --- 92,4%7,6%66 86 Jahre und älter--- 2,3%84,1%13,6%44 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund21,2%11,3%62,4%5,1%673 deutsch mit Mi grationshintergrund17,2%6,3%68,8%7,8%64 ausländisch20,5%13,7%57,5%8,2%73 Haushaltstyp Alleinlebend17,7%8,0%70,3%4,0%249 mit (Ehe-)Partner19,0%11,3%63,5%6,2%469 mit Kind/Kindern (und Partner)48,0%20,0%24,0%8,0%75 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt20,4%10,9%62,8%5,9%387 Kinder leben weit entfernt20,0%10,7%65,4%3,9%205 keine Kinder29,4%11,0%54,0%5,5%163 Erwerbsstatus ganztags berufstätig100,0%--- --- --- 171 teilzeit, geringfügig beschäftigt--- 100,0%--- --- 91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g--- --- 91,9%8,1%555 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro9,4%13,7%69,1%7,9%139 1.000 bis unter 2.000 Euro16,4%9,5%71,5%2,6%274 2.000 bis unter 3.000 Euro29,9%9,6%55,4%5,1%177 3.000 Euro und mehr43,0%11,6%41,9%3,5%86 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre30,2%11,1%54,0%4,8%63 5 bis unter 10 Jahre32,9%14,5%46,1%6,6%76 10 bis unter 30 Jahre28,4%15,0%52,6%3,9%359 30 bis unter 50 Jahre8,5%5,9%80,5%5,1%236 50 Jahre und län ger1,5%1,5%81,8%15,2%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre17,1%19,5%53,7%9,8%41 10 bis unter 30 Jahre35,6%13,0%47,3%4,1%146 30 bis unter 50 Jahre25,5%11,6%58,8%4,2%216 50 Jahre und län ger13,3%9,7%70,7%6,4%392 Gesundheitszustand sehr gut/gut28,2%14,1%52,8%4,9%390 durchschnittlich16,8%10,4%67,1%5,7%316 sehr schlecht/schlecht7,8%2,9%84,5%4,9%103 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher26,5%12,3%56,9%4,3%464 unsicher/sehr unsicher13,8%9,7%70,5%6,0%319 BERUFLICHER STATUS BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F1:„Wir möchten wissen, welchen Tätigkeiten Sie nachgehen. Sind Sie im letzten Monat einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 83 Anhangtabelle 2.6 GEWÜNSCHTES RUHESTANDSALTER insg. 842 Bielefeld0,4%33,8%33,5%23,4%7,3%1,5%1.377 Freibur g0,4%25,1%31,9%27,8%12,3%2,5%1.740 Karlsruhe insgesamt 2015 0,8%32,1%26,6% 27,3% 11,5%1,8%655 Geschlecht männlich1,2%23,5%26,0% 29,4% 17,0%2,8%323 weiblich0,3%40,7%27,2% 24,8% 6,1%0,9%327 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre1,2%33,9%33,3% 22,8% 7,6%1,2%171 61 bis 65 Jahre0,8%30,1%36,1% 23,3% 9,0%0,8%133 66 bis 70 Jahre1,0%23,5%21,6% 33,3% 17,6%2,9%102 71 bis 75 Jahre1,1%33,7%19,6% 37,0% 7,6%1,1%92 76 bis 80 Jahre --- 43,8%18,8% 20,0% 15,0%2,5%80 81 bis 85 Jahre --- 30,2%23,3% 25,6% 18,6%2,3%43 86 Jahre und älter --- 25,0%14,3% 39,3% 17,9%3,6%28 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund0,7%32,9%26,6% 26,4% 11,5%1,8%541 deutsch mit Mi grationshintergrund --- 31,3%29,2% 33,3% 6,3% --- 48 ausländisch1,6%26,2%26,2% 26,2% 16,4%3,3%61 Haushaltstyp Alleinlebend1,6%30,5%21,9% 31,0% 13,4%1,6%187 mit (Ehe-)Partner0,3%33,3%27,2% 26,9% 10,1%2,1%375 mit Kind/Kindern (und Partner)1,3%29,3%32,0% 24,0% 12,0%1,3%75 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt0,3%35,9%24,8% 26,3% 10,8%1,9%315 Kinder leben weit entfernt --- 25,3%30,9% 27,2% 14,2%2,5%162 keine Kinder2,2%31,9%25,4% 29,0% 10,1%1,4%138 Erwerbsstatus ganztags berufstätig --- 25,7%31,1% 24,0% 16,2%3,0%167 teilzeit, geringfügig beschäftigt1,2%27,2%34,6% 19,8% 12,3%4,9%81 Ruhestand, nicht erwerbstäti g1,0%35,5%23,6% 30,2% 8,9%0,8%394 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro2,7%38,7%23,4% 27,0% 6,3%1,8%111 1.000 bis unter 2.000 Euro --- 35,1%29,4% 25,6% 9,0%0,9%211 2.000 bis unter 3.000 Euro0,7%26,0%30,0% 32,7% 9,3%1,3%150 3.000 Euro und mehr1,3%25,3%21,5% 26,6% 22,8%2,5%79 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre--- 26,8%25,0% 28,6% 17,9%1,8%56 5 bis unter 10 Jahre1,5%27,7%20,0% 27,7% 18,5%4,6%65 10 bis unter 30 Jahre0,3%29,1%29,7% 29,1% 10,5%1,4%296 30 bis unter 50 Jahre1,1%38,4%25,8% 23,2% 10,0%1,6%190 50 Jahre und län ger --- 42,5%25,0% 27,5% 5,0%--- 40 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre2,6%12,8%23,1% 30,8% 25,6%5,1%39 10 bis unter 30 Jahre --- 24,2%27,3% 35,9% 11,7%0,8%128 30 bis unter 50 Jahre1,6%26,4%25,8% 30,2% 14,3%1,6%182 50 Jahre und län ger0,3%40,6%28,0% 20,8% 8,2%2,0%293 Gesundheitszustand sehr gut/gut0,3%27,8%28,7% 28,7% 12,0%2,5%324 durchschnittlich1,2%36,1%24,5% 25,3% 11,2%1,7%241 sehr schlecht/schlecht1,2%35,7%26,2% 28,6% 8,3% --- 84 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher1,0%25,8%29,9% 27,8% 13,9%1,5%388 unsicher/sehr unsicher0,4%41,1%21,5% 26,4% 8,1%2,4%246 GEWÜNSCHTES RUHESTANDSALTER BEFRAGTE MIT ANTWORT unter 55 Jahre 55 bis 60 Jahre 61 bis 64 Jahre 65 Jahre 66 bis 70 Jahre 71 Jahre und älter Anteile an den Befragten F2:„In welchem Alter würden Sie gerne in den Ruhestand gehen beziehungsweise wären Sie gerne in den Ruhestand gegangen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 84 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.7 PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT IM SOZIALEN UMFELD insg. 842 Bielefeld61,1%38,9%1.741 Freibur g58,8%41,2%2.162 Karlsruhe insgesamt 2015 56,5%43,5%823 Geschlecht männlich49,0%51,0%382 weiblich62,9%37,1%429 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre60,7%39,3%178 61 bis 65 Jahre68,2%31,8%148 66 bis 70 Jahre60,6%39,4%132 71 bis 75 Jahre54,8%45,2%126 76 bis 80 Jahre41,3%58,7%121 81 bis 85 Jahre46,9%53,1%64 86 Jahre und älter46,5%53,5%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund59,3%40,7%674 deutsch mit Mi grationshintergrund47,7%52,3%65 ausländisch38,7%61,3%75 Haushaltstyp Alleinlebend61,0%39,0%254 mit (Ehe-)Partner53,2%46,8%474 mit Kind/Kindern (und Partner)63,0%37,0%73 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt56,2%43,8%390 Kinder leben weit entfernt58,6%41,4%203 keine Kinder58,7%41,3%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig63,3%36,7%169 teilzeit, geringfügig beschäftigt61,5%38,5%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g54,2%45,8%539 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro45,5%54,5%143 1.000 bis unter 2.000 Euro55,0%45,0%278 2.000 bis unter 3.000 Euro61,2%38,8%178 3.000 Euro und mehr62,5%37,5%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre50,0%50,0%66 5 bis unter 10 Jahre70,1%29,9%77 10 bis unter 30 Jahre53,9%46,1%362 30 bis unter 50 Jahre60,8%39,2%240 50 Jahre und län ger44,3%55,7%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre52,5%47,5%40 10 bis unter 30 Jahre49,3%50,7%148 30 bis unter 50 Jahre60,8%39,2%222 50 Jahre und län ger57,8%42,2%391 Gesundheitszustand sehr gut/gut59,8%40,2%393 durchschnittlich55,0%45,0%318 sehr schlecht/schlecht48,1%51,9%104 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher54,4%45,6%471 unsicher/sehr unsicher60,0%40,0%320 PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT IM SOZIALEN UMFELD BEFRAGTE MIT ANTWORT janein Anteile an den Befragten F30: „War schon einmal eine Ihnen nahestehende Person für eine längere Zeit oder sogar dauerhaft pflegebedürftig, das heißt, er oder sie konnte den Haushalt nicht mehr führen, brauchte Hilfe bei der Körperpflege und beim Toilettengang, kam im Alltag ohne fremde Hilfe nicht zurecht?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 85 Anhangtabelle 2.8 ÜBERNAHME VON PFLEGE- UND VERSORGUNGSVERPFLICHTUNGEN Zuhause in der Wohnung der pflegebedürftigen Person in einem Pflegeheim Zuhause in meiner/unserer Wohnung in einer anderen Wohnung (z. B. bei Angehörigen) in einer kleinen wohngruppen- ähnlichen Einrichtung insg. 842 Bielefeld61,9%39,4%29,5%5,2%3,3%1.073 Freibur g60,1%41,0%25,5%6,9%2,8%1.284 Karlsruhe insgesamt 201556,5%45,9%28,0%8,7%1,3%471 Geschlecht männlich60,3%50,8%23,8%7,9%1,1%189 weiblich54,0%43,1%30,7%9,5%1,5%274 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre69,1%46,4%13,6%10,9% --- 110 61 bis 65 Jahre61,4%52,5%18,8%8,9%1,0%101 66 bis 70 Jahre54,4%50,6%26,6%11,4% --- 79 71 bis 75 Jahre56,5%40,6%36,2%8,7%2,9%69 76 bis 80 Jahre45,1%37,3%51,0%3,9%2,0%51 81 bis 85 Jahre39,4%36,4%45,5%6,1%6,1%33 86 Jahre und älter28,6%52,4%47,6%4,8% --- 21 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund57,1%48,0%26,4%8,6%1,5%406 deutsch mit Mi grationshintergrund46,7%40,0%43,3%16,7% --- 30 ausländisch56,7%26,7%36,7%3,3% --- 30 Haushaltstyp Alleinlebend48,7%41,7%30,1%10,9%2,6%156 mit (Ehe-)Partner61,5%48,8%24,6%8,3%0,8%252 mit Kind/Kindern (und Partner)60,0%44,0%34,0%4,0% --- 50 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt59,0%44,6%33,3%9,5%0,5%222 Kinder leben weit entfernt56,7%48,3%19,2%7,5%1,7%120 keine Kinder57,4%48,5%19,8%9,9%2,0%101 Erwerbsstatus ganztags berufstätig70,4%47,2%11,1%11,1%0,9%108 teilzeit, geringfügig beschäftigt57,1%50,0%21,4%8,9% --- 56 Ruhestand, nicht erwerbstäti g51,5%44,8%35,7%7,7%1,3%297 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro45,5%43,9%36,4%13,6% --- 66 1.000 bis unter 2.000 Euro56,5%44,8%27,9%7,1%1,3%154 2.000 bis unter 3.000 Euro57,3%54,5%23,6%9,1%0,9%110 3.000 Euro und mehr65,5%40,0%27,3%5,5%1,8%55 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre58,8%41,2%32,4%14,7% --- 34 5 bis unter 10 Jahre53,7%55,6%27,8%7,4%1,9%54 10 bis unter 30 Jahre58,4%43,1%25,4%8,6%2,0%197 30 bis unter 50 Jahre54,7%48,0%27,0%8,8%0,7%148 50 Jahre und län ger53,6%42,9%53,6%7,1% --- 28 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre50,0%45,5%22,7%13,6%--- 22 10 bis unter 30 Jahre68,1%37,5%23,6%13,9%1,4%72 30 bis unter 50 Jahre54,1%48,9%28,1%8,9%0,7%135 50 Jahre und län ger54,7%47,4%29,7%6,9%1,7%232 Gesundheitszustand sehr gut/gut59,2%45,8%25,2%8,0%0,8%238 durchschnittlich52,8%45,5%29,8%11,2%1,7%178 sehr schlecht/schlecht58,0%46,0%36,0%4,0%2,0%50 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher57,5%45,2%25,9%8,9%1,5%259 unsicher/sehr unsicher55,6%46,9%30,1%9,2%1,0%196 ÜBERNAHME VON PFLEGE- UND VERSORGUNGSVERPFLICHTUNGEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten 1 F31: „Wissen Sie noch, wo die Pflege durchgeführt wurde? Falls Sie mehrere Personen kennen, die regelmäßige Hilfe oder längere Pflege benötigt haben: Berücksichtigen Sie bitte die Situation, die Sie am meisten beschäftigt hat.” 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 86 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.9 BETEILIGUNG AN DER VERSORGUNG nein, das war nicht der Fall ja, ich hatte auch damit zu tun ja, ich mache das noch immer insg. 842 Bielefeld20,2%64,9%15,0%1.062 Freibur g26,4%64,2%9,5%1.275 Karlsruhe insgesamt 2015 23,9%65,8%10,3%468 Geschlecht männlich30,7%60,3%9,0%189 weiblich19,2%69,7%11,1%271 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre30,9%60,9%8,2%110 61 bis 65 Jahre24,0%61,0%15,0%100 66 bis 70 Jahre22,5%65,0%12,5%80 71 bis 75 Jahre17,6%75,0%7,4%68 76 bis 80 Jahre25,5%70,6%3,9%51 81 bis 85 Jahre25,0%68,8%6,3%32 86 Jahre und älter5,0%80,0%15,0%20 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund23,1%67,5%9,4%403 deutsch mit Mi grationshintergrund31,0%48,3%20,7%29 ausländisch29,0%61,3%9,7%31 Haushaltstyp Alleinlebend24,5%71,6%3,9%155 mit (Ehe-)Partner24,0%64,4%11,6%250 mit Kind/Kindern (und Partner)26,0%58,0%16,0%50 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt22,9%65,0%12,1%223 Kinder leben weit entfernt24,4%69,7%5,9%119 keine Kinder30,0%60,0%10,0%100 Erwerbsstatus ganztags berufstätig35,5%55,1%9,3%107 teilzeit, geringfügig beschäftigt19,6%69,6%10,7%56 Ruhestand, nicht erwerbstäti g20,9%68,9%10,1%296 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro27,3%62,1%10,6%66 1.000 bis unter 2.000 Euro20,9%69,3%9,8%153 2.000 bis unter 3.000 Euro26,6%67,0%6,4%109 3.000 Euro und mehr32,7%56,4%10,9%55 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre23,5%64,7%11,8%34 5 bis unter 10 Jahre20,8%64,2%15,1%53 10 bis unter 30 Jahre27,6%63,3%9,2%196 30 bis unter 50 Jahre23,1%67,3%9,5%147 50 Jahre und län ger7,1%82,1%10,7%28 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre27,3%50,0%22,7%22 10 bis unter 30 Jahre35,6%50,7%13,7%73 30 bis unter 50 Jahre25,9%63,0%11,1%135 50 Jahre und län ger18,9%73,7%7,5%228 Gesundheitszustand sehr gut/gut24,8%66,0%9,2%238 durchschnittlich21,7%68,0%10,3%175 sehr schlecht/schlecht27,5%58,8%13,7%51 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher24,7%65,6%9,7%259 unsicher/sehr unsicher23,8%65,8%10,4%193 BETEILIGUNG AN DER VERSORGUNG BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F32: „Waren Sie auch selbst mit der Ver- sorgung dieser Person beschäftigt? Beziehungsweise sind Sie noch immer damit beschäftigt?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 87 Anhangtabelle 2.10 HILFE BEI DER VERSORGUNG berufliche Pflegekräfte und ambulante Dienste Verwandte, die außerhalb des Hauses wohnen Verwandte, die im selben Haus wohnen Einrichtungen wie Kurzzeit- pflege und Tagespflege Nachbarn und Freunde niemand eine Selbsthilfe- gruppe insg. 842 Bielefeld65,1%28,0%27,8%23,1%10,6%12,9%0,5%856 Freibur g69,1%34,7%23,4%21,0%16,0%11,5%0,6%940 Karlsruhe insgesamt 201560,3%30,4%23,4%22,3%13,5%12,4%0,6%355 Geschlecht männlich66,4%33,6%26,0%21,4%13,7%8,4%0,8%131 weiblich56,7%28,1%22,1%23,0%13,8%15,2%0,5%217 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre70,3%39,2%37,8%23,0%16,2%4,1% --- 74 61 bis 65 Jahre63,2%39,5%23,7%30,3%11,8%10,5% --- 76 66 bis 70 Jahre53,3%31,7%26,7%21,7%18,3%11,7%1,7%60 71 bis 75 Jahre58,2%20,0%18,2%23,6%14,5%14,5%1,8%55 76 bis 80 Jahre56,8%24,3%10,8%10,8%8,1%21,6% --- 37 81 bis 85 Jahre63,0%22,2%14,8%14,8%3,7%18,5% --- 27 86 Jahre und älter50,0%10,0%10,0%20,0%20,0%20,0% --- 20 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund62,0%29,2%22,7%22,1%14,6%12,3%0,6%308 deutsch mit Mi grationshintergrund47,6%33,3%23,8%23,8% --- 19,0% --- 21 ausländisch52,4%42,9%33,3%23,8%14,3%9,5% --- 21 Haushaltstyp Alleinlebend61,2%27,3%15,7%17,4%14,0%10,7%1,7%121 mit (Ehe-)Partner61,0%28,9%26,2%26,2%13,9%14,4% --- 187 mit Kind/Kindern (und Partner)58,3%44,4%36,1%22,2%11,1%2,8% --- 36 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt58,3%34,5%27,4%22,6%11,3%11,3%0,6%168 Kinder leben weit entfernt63,0%22,8%21,7%25,0%15,2%9,8% --- 92 keine Kinder62,0%35,2%16,9%22,5%14,1%15,5%1,4%71 Erwerbsstatus ganztags berufstätig60,9%44,9%31,9%17,4%13,0%7,2%--- 69 teilzeit, geringfügig beschäftigt64,3%31,0%31,0%28,6%16,7%2,4%2,4%42 Ruhestand, nicht erwerbstäti g59,1%26,0%20,4%22,1%13,2%15,3%0,4%235 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro48,9%25,5%25,5%23,4%10,6%14,9% --- 47 1.000 bis unter 2.000 Euro54,5%28,1%19,0%22,3%10,7%16,5%0,8%121 2.000 bis unter 3.000 Euro68,8%42,5%21,3%26,3%17,5%5,0% --- 80 3.000 Euro und mehr70,3%35,1%35,1%18,9%13,5%2,7% --- 37 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre53,8%34,6%34,6%26,9%30,8%7,7% --- 26 5 bis unter 10 Jahre58,5%46,3%19,5%12,2%9,8%7,3% --- 41 10 bis unter 30 Jahre65,9%29,0%23,2%24,6%14,5%10,1%0,7%138 30 bis unter 50 Jahre56,1%29,8%24,6%22,8%11,4%17,5%0,9%114 50 Jahre und län ger64,3%14,3%10,7%21,4%10,7%17,9% --- 28 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre62,5%37,5%25,0%37,5%25,0% --- --- 16 10 bis unter 30 Jahre58,7%45,7%37,0%21,7%6,5%4,3% --- 46 30 bis unter 50 Jahre67,3%29,6%25,5%26,5%16,3%13,3%1,0%98 50 Jahre und län ger57,3%26,5%18,4%18,9%13,0%15,7%0,5%185 Gesundheitszustand sehr gut/gut65,0%30,5%23,7%22,6%15,8%10,2%1,1%177 durchschnittlich56,1%32,4%23,7%20,9%10,8%12,9% --- 139 sehr schlecht/schlecht51,4%25,7%20,0%28,6%14,3%20,0% --- 35 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher63,9%32,5%28,4%22,2%13,4%7,2%1,0%194 unsicher/sehr unsicher55,1%27,9%18,4%21,1%13,6%18,4% --- 147 Anteile an den Befragten 1 HILFE BEI DER VERSORGUNG BEFRAGTE MIT ANTWORT F33: „Wer hat Ihnen dabei geholfen? Wer hilft Ihnen dabei?” 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 88 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.11a VERSORGUNG VON ANGEHÖRIGEN IM ALLTAG – AUF JEDEN FALL insg. 842 Karlsruhe insgesamt 201538,6%35,1%22,0%19,2%18,4%17,7%696 Geschlecht männlich35,8%34,9%23,1%17,0%14,9%19,0%324 weiblich41,0%35,3%20,4%21,0%21,7%16,3%365 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre40,2%38,3%16,7%23,6%29,4%15,4%167 61 bis 65 Jahre34,1%33,9%23,8%19,0%19,0%17,3%124 66 bis 70 Jahre38,1%34,2%17,9%14,5%15,7%14,4%117 71 bis 75 Jahre46,0%35,6%21,4%13,1%14,9%22,4%104 76 bis 80 Jahre35,6%37,5%18,0%23,9%11,3%17,4%96 81 bis 85 Jahre37,5%23,5%35,8%12,8%8,7%14,6%51 86 Jahre und älter29,6%33,3%48,0%33,3%8,3%27,6%30 Staatsangehörigkeit deutsch o. Mi grationshintergrund35,3%34,5%22,9%19,1%17,8%17,0%580 deutsch mit Mi grationshintergrund57,4%31,3%22,2%25,0%16,3%26,7%48 ausländisch54,2%42,2%10,0%15,5%25,5%14,8%64 Haushaltstyp Alleinlebend31,2%32,7%27,0%22,0%23,0%18,2%208 mit (Ehe-)Partner42,5%34,9%19,2%16,9%16,0%15,5%404 mit Kind/Kindern (und Partner)34,8%43,9%20,0%20,3%21,9%28,4%66 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt41,5%39,0%21,5%16,8%16,4%21,7%326 Kinder leben weit entfernt37,1%28,8%21,3%15,7%17,9%13,3%184 keine Kinder32,4%33,8%22,7%25,0%22,5%13,2%145 Erwerbsstatus ganztags berufstätig36,7%41,7%16,8%27,5%28,2%14,1%151 teilzeit, geringfügig beschäftigt45,7%34,9%21,5%20,7%28,6%22,5%83 Ruhestand, nicht erwerbstäti g38,4%32,4%23,7%16,3%12,6%18,4%442 Einkommen * unter 1.000 Euro41,1%36,4%22,7%18,0%13,3%26,0%110 1.000 bis unter 2.000 Euro43,9%32,8%18,2%16,2%18,0%17,1%229 2.000 bis unter 3.000 Euro29,9%30,3%25,5%15,7%22,6%16,9%152 3.000 Euro und mehr35,3%45,5%21,4%32,9%20,5%14,3%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre48,3%47,4%25,9%19,6%16,7%22,8%57 5 bis unter 10 Jahre28,4%37,7%16,2%14,9%21,9%12,1%69 10 bis unter 30 Jahre35,7%35,2%20,7%18,5%21,1%16,2%310 30 bis unter 50 Jahre43,1%32,7%24,5%19,5%14,1%17,6%202 50 Jahre und län ger40,0%26,5%16,3%30,4%14,0%26,9%49 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre37,1%32,4%14,7%18,2%15,2%17,6%34 10 bis unter 30 Jahre38,7%34,1%13,7%16,0%17,4%15,0%126 30 bis unter 50 Jahre40,7%29,5%18,7%21,4%23,9%17,9%193 50 Jahre und län ger36,2%38,3%27,8%18,8%15,5%16,7%332 Gesundheitszustand sehr gut/gut38,1%36,0%19,9%19,8%20,2%16,8%342 durchschnittlich37,7%33,2%19,7%17,4%18,1%18,4%262 sehr schlecht/schlecht42,4%36,0%34,9%21,0%12,7%19,5%86 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher36,2%33,6%17,9%17,0%19,6%16,4%411 unsicher/sehr unsicher44,7%37,1%28,2%23,1%17,8%20,8%259 VERSORGUNG VON ANGEHÖRIGEN IM ALLTAG BEFRAGTE MIT ANTWORT Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch Familien- angehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst Versorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppen- ähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakt zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn Anteile an den Befragten (Prozent "auf jeden Fall") Versorgung im Haushalt von Familien- angehörigen ( z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. F34: „Stellen Sie sich vor, ein naher Angehöriger von Ihnen kann wegen körperlicher oder seelischer gesundheitlicher Probleme den Alltag nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe meistern. Welche der im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten würden Sie für diesen Angehörigen bevorzugen?” AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 89 Anhangtabelle 2.11b VERSORGUNG VON ANGEHÖRIGEN IM ALLTAG – AUF KEINEN FALL insg. 842 Karlsruhe insgesamt 201515,0%6,5%22,9%21,2%26,8%41,6%696 Geschlecht männlich12,6%5,9%21,8%21,6%28,0%37,6%324 weiblich17,1%6,8%24,1%20,4%25,8%45,7%365 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre12,8%4,8%23,5%12,4%13,8%38,9%167 61 bis 65 Jahre17,5%8,9%23,0%16,7%13,2%45,7%124 66 bis 70 Jahre11,9%6,8%20,5%22,7%26,9%45,9%117 71 bis 75 Jahre14,0%6,7%26,5%27,3%39,4%41,8%104 76 bis 80 Jahre12,6%4,2%22,5%23,9%38,8%38,4%96 81 bis 85 Jahre22,9%7,8%20,8%38,3%56,5%43,8%51 86 Jahre und älter25,9%10,0%20,0%22,2%45,8%37,9%30 Staatsangehörigkeit deutsch o. Mi grationshintergrund17,0%6,2%21,1%20,6%27,5%43,5%580 deutsch mit Mi grationshintergrund6,4%8,3%44,4%25,0%32,6%31,1%48 ausländisch3,4%7,8%25,0%22,4%18,2%34,4%64 Haushaltstyp Alleinlebend22,1%8,7%22,1%26,5%27,0%38,9%208 mit (Ehe-)Partner12,4%5,0%24,6%19,8%28,4%45,0%404 mit Kind/Kindern (und Partner)7,6%7,6%18,5%10,9%17,2%32,8%66 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt10,5%6,1%23,4%21,9%28,9%36,5%326 Kinder leben weit entfernt17,1%7,1%23,5%18,5%26,0%46,2%184 keine Kinder25,4%7,6%18,4%22,1%21,7%52,9%145 Erwerbsstatus ganztags berufstätig17,3%6,6%25,5%10,1%12,8%43,6%151 teilzeit, geringfügig beschäftigt8,6%3,6%21,5%15,9%14,3%41,3%83 Ruhestand, nicht erwerbstäti g15,3%6,8%22,8%25,4%35,2%40,5%442 Einkommen * unter 1.000 Euro11,2%6,4%23,6%29,0%23,5%25,0%110 1.000 bis unter 2.000 Euro11,7%7,9%26,4%25,0%29,6%39,2%229 2.000 bis unter 3.000 Euro19,5%5,9%17,2%20,3%25,3%46,8%152 3.000 Euro und mehr20,0%2,3%20,2%4,7%27,7%57,1%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre12,1%7,0%15,5%21,4%25,9%36,8%57 5 bis unter 10 Jahre14,9%2,9%17,6%17,9%14,1%39,4%69 10 bis unter 30 Jahre15,3%7,1%27,6%21,7%22,2%45,0%310 30 bis unter 50 Jahre15,7%6,9%18,0%24,0%35,6%43,0%202 50 Jahre und län ger13,3%6,1%30,2%10,9%44,2%28,8%49 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre8,6%5,9%20,6%21,2%12,1%35,3%34 10 bis unter 30 Jahre9,7%7,1%29,0%24,4%19,1%41,7%126 30 bis unter 50 Jahre14,4%5,7%23,0%17,2%21,2%43,7%193 50 Jahre und län ger18,3%6,9%20,5%22,7%35,1%42,4%332 Gesundheitszustand sehr gut/gut14,4%6,7%22,0%17,1%25,2%43,9%342 durchschnittlich15,2%5,7%22,4%23,9%24,9%40,6%262 sehr schlecht/schlecht17,6%7,0%29,1%30,9%39,2%37,8%86 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher15,2%5,6%23,5%20,8%25,7%45,2%411 unsicher/sehr unsicher14,6%7,3%21,8%21,9%28,4%35,9%259 BEFRAGTE MIT ANTWORT Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch Familien- angehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst Versorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppen- ähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakt zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn Versorgung im Haushalt von Familien- angehörigen (z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste Anteile an den Befragten (Prozent "auf keinen Fall") VERSORGUNG VON ANGEHÖRIGEN IM ALLTAG F34: „Stellen Sie sich vor, ein naher Angehöriger von Ihnen kann wegen körperlicher oder seelischer gesundheitlicher Probleme den Alltag nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe meistern. Welche der im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten würden Sie für diesen Angehörigen bevorzugen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 90 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.12 TEILNAHME AN FORT- UND WEITERBILDUNGEN Berufliche Fort- und Weiterbildung Sonstige Fort- und Weiterbildung Kultur, Allgemein- bildung Freizeit, Hobby Sonstiges insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 53,7%26,4%16,5%57,6%49,8%20,2%818 Geschlecht männlich52,0%31,0%16,8%58,9%45,7%15,7%383 weiblich55,4%22,2%16,2%57,3%53,4%23,9%424 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre70,5%57,7%21,1%48,8%48,8%17,1%176 61 bis 65 Jahre57,0%31,4%23,3%57,0%51,2%22,1%151 66 bis 70 Jahre53,8%12,7%15,5%60,6%50,7%19,7%132 71 bis 75 Jahre49,2%1,7%11,7%65,0%58,3%18,3%124 76 bis 80 Jahre47,4%7,4%7,4%61,1%46,3%25,9%116 81 bis 85 Jahre40,0%--- 11,5%73,1%50,0%11,5%65 86 Jahre und älter25,0%--- 9,1%54,5%27,3%45,5%44 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Migrationshintergrund57,2%25,7%17,1%59,1%49,9%19,2%671 deutsch mit Migrationshintergrund33,3%23,8%9,5%52,4%57,1%23,8%63 ausländisch40,8%32,3%16,1%45,2%48,4%29,0%76 Haushaltstyp Alleinlebend51,6%20,9%17,1%56,6%48,1%24,0%250 mit (Ehe-)Partner53,5%24,2%18,1%59,3%50,4%18,1%469 mit Kind/Kindern (und Partner)64,5%53,1%8,2%49,0%51,0%18,4%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt52,6%28,2%15,8%57,9%49,5%21,3%386 Kinder leben weit entfernt55,2%22,7%14,5%60,9%49,1%17,3%201 keine Kinder62,1%30,8%23,1%55,8%48,1%20,2%169 Erwerbsstatus ganztags berufstätig72,9%67,5%19,5%48,0%43,1%10,6%170 teilzeit, geringfügig beschäftigt57,1%44,2%11,5%57,7%59,6%32,7%91 Ruhestand, nicht erwerbstätig47,2%3,5%15,7%61,8%51,2%22,0%542 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro36,8%17,0%13,2%58,5%58,5%32,1%144 1.000 bis unter 2.000 Euro45,6%17,9%13,0%56,1%61,0%26,8%270 2.000 bis unter 3.000 Euro67,0%34,5%20,2%57,1%42,0%10,9%179 3.000 Euro und mehr73,3%36,5%30,2%68,3%39,7%14,3%86 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre46,3%35,5%16,1%64,5%48,4%22,6%67 5 bis unter 10 Jahre56,4%31,8%29,5%61,4%50,0%11,4%78 10 bis unter 30 Jahre57,5%34,5%17,5%54,4%42,2%20,9%360 30 bis unter 50 Jahre52,3%11,6%14,0%58,7%59,5%20,7%235 50 Jahre und länger41,0%4,0%--- 60,0%64,0%20,0%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre52,4%27,3%18,2%72,7%36,4%18,2%42 10 bis unter 30 Jahre58,4%39,1%17,2%52,9%44,8%20,7%149 30 bis unter 50 Jahre60,5%27,1%15,8%63,9%52,6%19,5%220 50 Jahre und länger49,1%18,3%17,2%54,8%52,7%21,0%385 Gesundheitszustand sehr gut/gut65,5%28,9%18,0%59,4%48,4%19,9%391 durchschnittlich46,2%25,2%14,0%53,1%53,8%16,8%314 sehr schlecht/schlecht35,2%13,9%13,9%63,9%44,4%36,1%105 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher60,5%33,2%17,3%61,0%48,0%15,9%463 unsicher/sehr unsicher46,9%14,6%14,6%52,3%53,0%28,5%322 TEILNAHME AN FORT- UND WEITERBILDUNGEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Art der Kurse/Vorträge/Veranstaltungen Anteile an den Befragten 1 Teilnahme ja F3: „Haben Sie während der letzten zwölf Monate Kurse belegt oder Vorträge oder Veranstaltungen besucht?“ 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 91 Anhangtabelle 2.13 GEPLANTE TEILNAHME AN FORT- UND WEITERBILDUNGEN Berufliche Fort- und Weiterbildung Sonstige Fort- und Weiterbildung Kultur, Allgemein- bildung Freizeit, Hobby Sonstiges insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 63,2%19,4%19,2%61,8%56,8%21,9%815 Geschlecht männlich61,0%23,7%22,0%58,6%54,3%19,0%382 weiblich65,2%15,4%16,5%65,1%58,8%24,6%272 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre81,8%45,1%21,1%52,8%59,9%17,6%176 61 bis 65 Jahre68,2%20,6%30,4%59,8%59,8%25,5%151 66 bis 70 Jahre64,4%9,4%15,3%67,1%56,5%18,8%132 71 bis 75 Jahre62,1%1,3%11,8%68,4%55,3%26,3%124 76 bis 80 Jahre52,2%3,3%16,7%63,3%53,3%23,3%115 81 bis 85 Jahre44,4%--- 10,7%71,4%50,0%21,4%63 86 Jahre und älter27,3%--- 8,3%66,7%41,7%33,3%44 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund66,6%19,0%19,5%63,5%57,4%21,8%668 deutsch mit Mi grationshintergrund42,9%14,8%14,8%48,1%59,3%22,2%63 ausländisch51,3%23,1%17,9%51,3%48,7%23,1%76 Haushaltstyp Alleinlebend64,0%14,0%17,8%63,1%57,3%25,5%247 mit (Ehe-)Partner62,3%19,7%20,3%62,4%55,2%20,7%469 mit Kind/Kindern (und Partner)71,1%35,2%18,5%55,6%63,0%16,7%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt60,8%18,0%20,6%63,9%56,2%19,7%385 Kinder leben weit entfernt66,3%20,5%18,9%62,1%52,3%18,2%202 keine Kinder71,9%24,2%19,2%59,2%61,7%30,0%167 Erwerbsstatus ganztags berufstätig82,9%56,1%23,0%54,0%52,5%15,1%170 teilzeit, geringfügig beschäftigt73,6%24,2%19,7%56,1%66,7%25,8%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g55,1%1,4%16,9%66,9%56,4%24,7%539 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro45,5%12,3%12,3%56,9%63,1%30,8%143 1.000 bis unter 2.000 Euro56,7%11,9%11,9%62,3%63,6%23,2%268 2.000 bis unter 3.000 Euro77,1%26,1%26,1%58,7%53,6%15,2%179 3.000 Euro und mehr83,7%27,8%27,8%75,0%47,2%19,4%86 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre61,2%22,0%19,5%65,9%61,0%22,0%67 5 bis unter 10 Jahre70,5%31,5%24,1%66,7%50,0%20,4%78 10 bis unter 30 Jahre66,5%23,7%22,9%58,5%52,1%22,0%358 30 bis unter 50 Jahre60,7%8,5%14,1%63,4%63,4%21,1%234 50 Jahre und län ger47,5%3,6%3,6%64,3%64,3%25,0%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre73,8%16,7%20,0%66,7%50,0%26,7%42 10 bis unter 30 Jahre67,8%32,7%19,8%62,4%58,4%18,8%149 30 bis unter 50 Jahre70,5%20,6%20,0%66,5%52,9%21,9%220 50 Jahre und län ger57,1%11,2%18,6%58,1%59,5%22,8%382 Gesundheitszustand sehr gut/gut74,9%22,3%21,6%65,1%54,8%21,9%390 durchschnittlich56,4%17,4%16,3%58,1%58,1%19,8%312 sehr schlecht/schlecht41,0%9,3%14,0%60,5%60,5%32,6%105 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher69,3%24,1%21,9%66,3%53,4%18,8%463 unsicher/sehr unsicher57,4%11,5%14,3%54,4%62,1%28,0%319 GEPLANTE TEILNAHME AN FORT- UND WEITERBILDUNGEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Teilnahme ja Art der geplanten Kurse/Vorträge/Veranstaltungen Anteile an den Befragten 1 F4: „Haben Sie vor, in nächster Zeit – das heißt in den nächsten zwölf Monaten – Kurse, Vorträge oder Veranstaltungen zu besuchen?“ 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 92 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.14 INTERNETNUTZUNG ja, täglich ja, mehrmals die Woche ja, seltenernein insg. 842 Bielefeld36,7%17,4%11,7%34,1%1.729 Freibur g49,3%16,4%9,2%25,0%2.176 Karlsruhe insgesamt 2015 44,9%16,1%10,5%28,4%837 Geschlecht männlich51,3%17,0%8,0%23,7%388 weiblich39,7%15,6%12,8%31,9%436 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre77,8%8,3%7,8%6,1%180 61 bis 65 Jahre53,0%23,8%11,9%11,3%151 66 bis 70 Jahre47,0%21,2%14,4%17,4%132 71 bis 75 Jahre36,5%19,0%9,5%34,9%126 76 bis 80 Jahre24,6%18,0%9,0%48,4%122 81 bis 85 Jahre13,2%10,3%8,8%67,6%68 86 Jahre und älter13,0%4,3%15,2%67,4%46 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund46,4%15,3%10,6%27,7%686 deutsch mit Mi grationshintergrund34,4%20,3%7,8%37,5%64 ausländisch45,5%20,8%10,4%23,4%77 Haushaltstyp Alleinlebend38,9%16,7%7,4%37,0%257 mit (Ehe-)Partner45,9%17,1%11,5%25,5%479 mit Kind/Kindern (und Partner)62,3%11,7%11,7%14,3%77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt41,0%17,5%13,7%27,8%395 Kinder leben weit entfernt53,4%14,9%7,7%24,0%208 keine Kinder48,6%15,0%6,9%29,5%173 Erwerbsstatus ganztags berufstätig79,5%11,7%4,1%4,7%171 teilzeit, geringfügig beschäftigt58,2%19,8%13,2%8,8%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g32,4%16,7%12,0%38,9%550 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro34,9%11,6%11,0%42,5%146 1.000 bis unter 2.000 Euro35,4%19,6%11,4%33,6%280 2.000 bis unter 3.000 Euro54,4%20,6%9,4%15,6%180 3.000 Euro und mehr71,6%8,0%5,7%14,8%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre61,2%11,9%7,5%19,4%67 5 bis unter 10 Jahre50,6%19,0%7,6%22,8%79 10 bis unter 30 Jahre51,1%18,1%9,6%21,2%364 30 bis unter 50 Jahre39,3%14,0%10,7%36,0%242 50 Jahre und län ger12,1%15,2%22,7%50,0%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre64,3%16,7%4,8%14,3%42 10 bis unter 30 Jahre57,7%16,1%9,4%16,8%149 30 bis unter 50 Jahre52,7%18,6%10,0%18,6%220 50 Jahre und län ger35,3%15,2%11,7%37,8%402 Gesundheitszustand sehr gut/gut53,1%17,9%10,1%18,9%397 durchschnittlich41,7%14,1%10,7%33,4%326 sehr schlecht/schlecht25,0%16,7%11,1%47,2%108 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher52,3%16,5%8,9%22,4%474 unsicher/sehr unsicher36,2%16,4%11,9%35,6%329 INTERNETNUTZUNG BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F5: „Benutzen Sie das Internet?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 93 Anhangtabelle 2.15 HÄUFIGKEIT ZWISCHENMENSCHLICHER KONTAKTE Täglich Mehrmals in der Woche Einmal in der Woche Mehrmals im Monat Einmal im Monat Weniger als einmal im Monat Nie insg. 842 Bielefeld3,6%23,1%18,3%34,2%10,8%7,1%2,9%1.726 Freibur g4,6%28,6%20,2%26,4%10,8%6,8%2,5%2.166 Karlsruhe insgesamt 2015 4,2%21,7%20,1%30,0%11,8%9,5%2,6%839 Geschlecht männlich3,6%19,9%20,2%28,9%14,2%10,6%2,6%387 weiblich4,6%23,7%20,0%31,4%9,3%8,4%2,5%439 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre4,4%18,9%22,2%32,2%13,3%7,8%1,1%180 61 bis 65 Jahre3,3%23,2%18,5%31,8%10,6%10,6%2,0%151 66 bis 70 Jahre3,7%24,6%23,9%28,4%10,4%7,5%1,5%134 71 bis 75 Jahre2,4%26,2%18,3%27,0%8,7%12,7%4,8%126 76 bis 80 Jahre3,3%24,6%15,6%32,8%12,3%9,0%2,5%122 81 bis 85 Jahre5,8%14,5%23,2%29,0%15,9%8,7%2,9%69 86 Jahre und älter11,1%15,6%20,0%22,2%11,1%11,1%8,9%45 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund3,6%23,3%19,8%30,1%11,8%9,3%2,0%687 deutsch mit Mi grationshintergrund4,6%15,4%20,0%26,2%13,8%13,8%6,2%65 ausländisch7,8%15,6%22,1%35,1%7,8%6,5%5,2%77 Haushaltstyp Alleinlebend5,0%26,0%22,9%27,1%10,1%6,2%2,7%258 mit (Ehe-)Partner2,9%20,5%19,1%32,6%13,3%9,8%1,9%482 mit Kind/Kindern (und Partner)6,5%18,2%14,3%27,3%7,8%20,8%5,2%77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt7,1%25,8%19,7%26,5%8,6%9,6%2,8%396 Kinder leben weit entfernt0,5%22,0%20,6%31,1%13,4%10,0%2,4%209 keine Kinder2,9%15,6%23,1%33,5%13,3%8,1%3,5%173 Erwerbsstatus ganztags berufstätig3,5%17,5%19,9%32,7%14,6%10,5%1,2%171 teilzeit, geringfügig beschäftigt2,2%17,6%22,0%38,5%8,8%7,7%3,3%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g4,2%23,7%19,4%28,6%11,4%9,6%3,1%552 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro5,4%21,1%21,1%22,4%7,5%15,6%6,8%147 1.000 bis unter 2.000 Euro5,0%21,8%19,6%30,4%12,1%8,9%2,1%280 2.000 bis unter 3.000 Euro3,3%27,1%21,5%28,7%11,0%7,2%1,1%181 3.000 Euro und mehr1,1%21,6%20,5%39,8%9,1%6,8%1,1%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre9,0%10,4%29,9%29,9%13,4%4,5%3,0%67 5 bis unter 10 Jahre3,8%21,5%20,3%27,8%17,7%8,9%--- 79 10 bis unter 30 Jahre3,0%19,7%19,5%32,1%12,9%9,0%3,8%365 30 bis unter 50 Jahre2,5%30,5%20,2%26,7%7,4%11,1%1,6%243 50 Jahre und län ger12,1%15,2%15,2%34,8%7,6%12,1%3,0%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre4,8%4,8%33,3%28,6%16,7%11,9%--- 42 10 bis unter 30 Jahre2,7%24,2%20,8%24,8%14,1%8,1%5,4%149 30 bis unter 50 Jahre3,6%24,8%17,6%30,6%11,7%11,3%0,5%222 50 Jahre und län ger4,2%22,1%19,4%32,1%10,0%9,0%3,2%402 Gesundheitszustand sehr gut/gut3,5%22,2%21,7%33,8%9,8%7,8%1,3%397 durchschnittlich4,9%22,4%19,9%27,0%13,2%10,4%2,1%326 sehr schlecht/schlecht3,7%18,7%15,9%26,2%13,1%13,1%9,3%107 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher2,3%24,8%20,0%31,8%10,7%8,2%2,1%475 unsicher/sehr unsicher7,0%17,9%21,2%27,9%11,8%10,9%3,3%330 HÄUFIGKEIT ZWISCHENMENSCHLICHER KONTAKTE BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F15: „Wie oft treffen Sie sich mit Freunden, Verwandten oder privat mit Arbeitskollegen?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 94 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.16 EXISTENZ EINER BEZUGSPERSON janein insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 92,6%7,4%827 Geschlecht männlich93,5%6,5%383 weiblich91,6%8,4%431 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre93,8%6,2%178 61 bis 65 Jahre89,9%10,1%149 66 bis 70 Jahre93,3%6,7%134 71 bis 75 Jahre90,2%9,8%122 76 bis 80 Jahre93,3%6,7%120 81 bis 85 Jahre95,7%4,3%69 86 Jahre und älter95,3%4,7%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund93,5%6,5%678 deutsch mit Mi grationshintergrund87,3%12,7%63 ausländisch88,2%11,8%76 Haushaltstyp Alleinlebend93,7%6,3%254 mit (Ehe-)Partner93,3%6,7%477 mit Kind/Kindern (und Partner)84,0%16,0%75 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt92,3%7,7%391 Kinder leben weit entfernt94,2%5,8%206 keine Kinder92,4%7,6%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig94,6%5,4%168 teilzeit, geringfügig beschäftigt88,9%11,1%90 Ruhestand, nicht erwerbstäti g92,6%7,4%544 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro86,1%13,9%144 1.000 bis unter 2.000 Euro92,1%7,9%278 2.000 bis unter 3.000 Euro96,1%3,9%178 3.000 Euro und mehr97,7%2,3%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre94,0%6,0%67 5 bis unter 10 Jahre92,3%7,7%78 10 bis unter 30 Jahre90,0%10,0%359 30 bis unter 50 Jahre95,0%5,0%242 50 Jahre und län ger95,2%4,8%63 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre97,6%2,4%41 10 bis unter 30 Jahre87,2%12,8%148 30 bis unter 50 Jahre91,7%8,3%218 50 Jahre und län ger94,2%5,8%397 Gesundheitszustand sehr gut/gut92,9%7,1%394 durchschnittlich93,1%6,9%320 sehr schlecht/schlecht89,4%10,6%104 Sicherheits gefühl sehr sicher/sicher93,2%6,8%474 unsicher/sehr unsicher91,9%8,1%321 EXISTENZ EINER BEZUGSPERSON BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F16: „Haben Sie jemanden, mit dem Sie über vertrauliche und persönliche Angelegen- heiten reden können?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 95 Anhangtabelle 2.17 UNTERSTÜTZUNG DURCH DAS SOZIALE UMFELD Voll und ganz = 6 = 5= 4= 3= 2= 1 Überhaupt nicht = 0 insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 56,8%18,1%11,1%8,7%3,4%1,0%0,9%774 Geschlecht männlich59,8%18,7%10,1%7,3%2,8%0,6%0,8%358 weiblich53,7%17,8%12,4%9,9%3,7%1,5%1,0%404 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre55,0%18,9%11,8%8,9%3,0%1,2%1,2%169 61 bis 65 Jahre47,8%23,9%13,0%6,5%6,5%1,4%0,7%138 66 bis 70 Jahre60,5%19,4%8,9%8,9%0,8%0,8%0,8%124 71 bis 75 Jahre63,6%15,3%8,5%8,5%1,7%0,8%1,7%118 76 bis 80 Jahre54,5%18,2%10,0%12,7%4,5%--- --- 110 81 bis 85 Jahre67,2%9,8%9,8%8,2%1,6%3,3%--- 61 86 Jahre und älter51,2%14,0%23,3%4,7%4,7%--- 2,3%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund56,7%19,1%10,8%8,0%3,3%1,3%0,8%638 deutsch mit Mi grationshintergrund68,4%10,5%8,8%8,8%3,5%--- --- 57 ausländisch44,3%17,1%17,1%15,7%2,9%--- 2,9%70 Haushaltstyp Alleinlebend43,7%19,3%15,5%13,0%4,2%2,1%2,1%238 mit (Ehe-)Partner64,0%18,2%8,1%6,3%2,5%0,7%0,2%445 mit Kind/Kindern (und Partner)56,8%13,5%14,9%8,1%5,4%--- 1,4%74 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt62,6%16,5%8,9%8,1%2,7%0,3%0,8%369 Kinder leben weit entfernt50,5%23,7%14,4%6,2%3,1%2,1%--- 194 keine Kinder51,9%15,4%11,5%12,8%5,1%1,3%1,9%156 Erwerbsstatus ganztags berufstätig52,8%21,1%14,9%7,5%1,2%1,9%0,6%161 teilzeit, geringfügig beschäftigt58,1%14,0%7,0%11,6%5,8%2,3%1,2%86 Ruhestand, nicht erwerbstäti g58,4%18,1%10,8%8,2%3,0%0,6%1,0%502 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro54,2%14,5%12,2%9,9%5,3%0,8%3,1%131 1.000 bis unter 2.000 Euro58,8%15,8%9,6%12,3%2,3%0,8%0,4%260 2.000 bis unter 3.000 Euro53,0%22,6%12,8%7,3%3,0%1,2%--- 164 3.000 Euro und mehr58,6%23,0%10,3%1,1%4,6%2,3%--- 87 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre56,5%22,6%11,3%4,8%1,6%--- 3,2%62 5 bis unter 10 Jahre41,1%17,8%19,2%16,4%5,5%--- --- 73 10 bis unter 30 Jahre54,9%16,2%11,2%10,3%4,7%1,8%0,9%339 30 bis unter 50 Jahre65,5%19,3%7,2%5,4%1,3%0,9%0,4%223 50 Jahre und län ger51,6%19,4%17,7%8,1%1,6%--- 1,6%62 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre53,8%15,4%17,9%7,7%2,6%--- 2,6%39 10 bis unter 30 Jahre49,6%20,7%12,6%11,1%5,2%--- 0,7%135 30 bis unter 50 Jahre54,6%17,9%11,6%9,7%3,9%1,9%0,5%207 50 Jahre und län ger60,4%17,4%10,2%7,5%2,4%1,1%1,1%374 Gesundheitszustand sehr gut/gut58,0%21,8%10,6%6,5%1,1%1,4%0,5%367 durchschnittlich58,6%15,5%10,8%9,1%3,7%0,7%1,7%297 sehr schlecht/schlecht47,1%12,7%14,7%14,7%9,8%1,0%--- 102 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher59,2%17,6%10,9%8,9%2,0%0,4%0,9%449 unsicher/sehr unsicher52,9%19,1%11,9%7,8%5,8%2,0%0,3%293 UNTERSTÜTZUNG DURCH DAS SOZIALE UMFELD BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F17: „Wenn Sie Hilfe und Unterstützung brauchen: In welchem Ausmaß erhalten Sie diese von Menschen, die Ihnen nahestehen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 96 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.18 TEILNAHME AN GESELLIGEN EREIGNISSEN Viel häufiger als die meisten Häufiger als die meisten Ungefähr gleich oft Seltener als die meisten Viel seltener als die meisten insg. 842 Bielefeld2,4%15,5%41,3%27,1%13,8%1.726 Freibur g1,8%13,6%39,8%30,2%14,6%2.166 Karlsruhe insgesamt 2015 2,3%14,1%36,6%29,9%17,0%827 Geschlecht männlich1,8%12,5%36,8%32,6%16,2%383 weiblich2,8%15,1%36,9%27,8%17,4%431 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre2,8%13,4%38,0%34,1%11,7%179 61 bis 65 Jahre2,0%13,4%36,2%36,2%12,1%149 66 bis 70 Jahre2,3%16,7%35,6%28,8%16,7%132 71 bis 75 Jahre1,6%15,2%39,2%27,2%16,8%125 76 bis 80 Jahre2,5%13,4%37,8%23,5%22,7%119 81 bis 85 Jahre--- 17,6%30,9%30,9%20,6%68 86 Jahre und älter7,0%2,3%37,2%20,9%32,6%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund2,4%14,2%37,3%31,1%15,0%678 deutsch mit Mi grationshintergrund3,1%15,6%29,7%18,8%32,8%64 ausländisch1,3%10,7%37,3%30,7%20,0%75 Haushaltstyp Alleinlebend3,9%14,6%33,9%30,7%16,9%254 mit (Ehe-)Partner1,3%14,1%38,4%29,2%17,0%476 mit Kind/Kindern (und Partner)1,3%13,2%36,8%32,9%15,8%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt2,0%15,9%38,9%27,1%16,1%391 Kinder leben weit entfernt2,4%11,7%35,0%34,0%17,0%206 keine Kinder2,9%15,2%33,3%32,7%15,8%171 Erwerbsstatus ganztags berufstätig4,1%14,8%38,5%30,2%12,4%169 teilzeit, geringfügig beschäftigt1,1%12,1%37,4%37,4%12,1%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g2,0%13,8%36,0%28,8%19,4%542 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro2,1%11,8%28,5%24,3%33,3%144 1.000 bis unter 2.000 Euro1,1%15,8%36,7%33,5%12,9%278 2.000 bis unter 3.000 Euro5,6%13,4%42,5%27,4%11,2%179 3.000 Euro und mehr--- 20,5%37,5%30,7%11,4%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre7,5%4,5%38,8%26,9%22,4%67 5 bis unter 10 Jahre3,9%15,6%31,2%32,5%16,9%77 10 bis unter 30 Jahre1,1%14,5%36,2%31,2%17,0%359 30 bis unter 50 Jahre2,1%16,6%37,8%28,6%14,9%241 50 Jahre und län ger3,1%10,9%37,5%31,3%17,2%64 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre4,9%9,8%29,3%36,6%19,5%41 10 bis unter 30 Jahre2,1%11,0%37,0%30,1%19,9%146 30 bis unter 50 Jahre3,2%15,5%34,1%33,2%14,1%220 50 Jahre und län ger1,5%15,1%39,0%27,5%16,9%397 Gesundheitszustand sehr gut/gut2,3%17,5%42,4%28,2%9,6%394 durchschnittlich2,8%13,1%35,2%31,2%17,8%321 sehr schlecht/schlecht1,0%5,8%20,2%31,7%41,3%104 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher2,5%15,4%42,0%29,3%10,8%474 unsicher/sehr unsicher2,2%13,0%29,2%30,7%24,8%322 TEILNAHME AN GESELLIGEN EREIGNISSEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F18: „Wenn Sie sich mit Gleichaltrigen vergleichen, wie oft nehmen Sie an geselligen Ereignissen oder Treffen teil?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 97 Anhangtabelle 2.19 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT janein insg. 842 Bielefeld26,6%73,4%1.704 Freibur g30,4%69,6%2.151 Karlsruhe insgesamt 2015 29,9%70,1%802 Geschlecht männlich31,8%68,2%377 weiblich27,7%72,3%412 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre33,0%67,0%176 61 bis 65 Jahre26,9%73,1%145 66 bis 70 Jahre34,4%65,6%128 71 bis 75 Jahre35,8%64,2%120 76 bis 80 Jahre29,9%70,1%117 81 bis 85 Jahre17,7%82,3%62 86 Jahre und älter14,3%85,7%42 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund32,6%67,4%656 deutsch mit Mi grationshintergrund15,0%85,0%60 ausländisch18,4%81,6%76 Haushaltstyp Alleinlebend27,5%72,5%244 mit (Ehe-)Partner30,2%69,8%460 mit Kind/Kindern (und Partner)39,5%60,5%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt31,9%68,1%382 Kinder leben weit entfernt31,8%68,2%201 keine Kinder26,4%73,6%163 Erwerbsstatus ganztags berufstätig35,1%64,9%168 teilzeit, geringfügig beschäftigt28,4%71,6%88 Ruhestand, nicht erwerbstäti g28,9%71,1%522 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro22,9%77,1%140 1.000 bis unter 2.000 Euro28,9%71,1%266 2.000 bis unter 3.000 Euro34,9%65,1%175 3.000 Euro und mehr40,0%60,0%85 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre20,9%79,1%67 5 bis unter 10 Jahre31,2%68,8%77 10 bis unter 30 Jahre31,1%68,9%350 30 bis unter 50 Jahre33,6%66,4%229 50 Jahre und län ger18,0%82,0%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre22,0%78,0%41 10 bis unter 30 Jahre28,8%71,2%146 30 bis unter 50 Jahre31,1%68,9%212 50 Jahre und län ger30,7%69,3%381 Gesundheitszustand sehr gut/gut37,4%62,6%380 durchschnittlich25,6%74,4%312 sehr schlecht/schlecht17,0%83,0%106 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher37,4%62,6%457 unsicher/sehr unsicher20,7%79,3%314 EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F6:„Sind Sie derzeit ehrenamtlich tätig, das heißt haben Sie in einem Verein, einer Initiative, einem Projekt oder einer Selbsthilfegruppe freiwillig Arbeiten und Aufgaben übernommen, die Sie unbezahlt oder gegen geringe Aufwandsentschädigung ausüben?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 98 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.20 ART DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT sozialer Bereich kirchlicher oder religiöser Bereich Sport und Bewegung Freizeit und Geselligkeit sonstige bürger- schaftliche Aktivitäten am Wohnort Kultur und Musik Politik und politische Interessen- vertretung insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 32,5%24,7%24,3%17,6%15,3%13,7%8,6%255 Geschlecht männlich21,0%17,7%34,7%21,0%18,5%16,1%14,5%124 weiblich44,8%32,0%14,4%15,2%12,8%11,2%3,2%125 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre20,0%31,7%31,7%5,0%13,3%13,3%8,3%60 61 bis 65 Jahre45,0%20,0%25,0%15,0%17,5%15,0%5,0%40 66 bis 70 Jahre47,8%19,6%19,6%21,7%15,2%10,9%6,5%46 71 bis 75 Jahre32,6%17,4%23,9%21,7%13,0%15,2%8,7%46 76 bis 80 Jahre29,7%27,0%21,6%32,4%13,5%21,6%8,1%37 81 bis 85 Jahre12,5%43,8%25,0%25,0%18,8%--- 12,5%16 86 Jahre und älter ** ---------------------6 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund32,0%25,4%25,0%17,5%14,5%14,0%8,8%228 deutsch mit Mi grationshintergrund ** ---------------------10 ausländisch ** ---------------------14 Haushaltstyp Alleinlebend43,1%31,9%12,5%11,1%15,3%13,9%11,1%72 mit (Ehe-)Partner28,9%19,5%29,5%22,1%14,8%14,1%8,7%149 mit Kind/Kindern (und Partner)24,1%31,0%27,6%6,9%13,8%10,3%--- 29 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt31,0%25,4%27,0%23,8%17,5%12,7%9,5%126 Kinder leben weit entfernt42,4%28,8%13,6%12,1%9,1%10,6%4,5%66 keine Kinder20,0%18,0%26,0%6,0%14,0%18,0%12,0%50 Erwerbsstatus ganztags berufstätig18,3%18,3%33,3%5,0%15,0%18,3%11,7%60 teilzeit, geringfügig beschäftigt38,5%38,5%15,4%3,8%7,7%19,2%--- 26 Ruhestand, nicht erwerbstäti g37,2%23,8%22,6%25,0%17,1%11,6%9,1%164 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro36,4%33,3%18,2%18,2%18,2%12,1%9,1%33 1.000 bis unter 2.000 Euro32,1%22,6%23,8%26,2%13,1%13,1%4,8%84 2.000 bis unter 3.000 Euro41,5%20,0%33,8%10,8%21,5%13,8%9,2%65 3.000 Euro und mehr23,5%20,6%26,5%--- 11,8%11,8%17,6%34 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre ** ---------------------14 5 bis unter 10 Jahre44,0%20,0%24,0%20,0%12,0%16,0%12,0%25 10 bis unter 30 Jahre32,2%20,9%19,1%13,0%16,5%14,8%8,7%115 30 bis unter 50 Jahre26,5%31,3%31,3%22,9%14,5%12,0%7,2%83 50 Jahre und län ger ** ---------------------13 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre ** ---------------------9 10 bis unter 30 Jahre37,2%30,2%20,9%18,6%16,3%11,6%4,7%43 30 bis unter 50 Jahre41,4%20,0%22,9%11,4%14,3%15,7%14,3%70 50 Jahre und län ger ** 27,6%24,4%27,6%22,0%15,7%11,8%7,9%127 Gesundheitszustand sehr gut/gut35,9%24,2%28,1%17,0%13,7%12,4%6,5%153 durchschnittlich25,6%26,7%22,1%20,9%17,4%14,0%10,5%86 sehr schlecht/schlecht37,5%18,8%--- 6,3%18,8%25,0%18,8%16 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher30,8%25,3%22,5%14,8%15,4%12,1%8,8%182 unsicher/sehr unsicher39,1%23,2%27,5%23,2%14,5%18,8%8,7%69 ART DER EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten 1 F7: „In welchem Bereich beziehungsweise in welchen Bereichen üben Sie zur Zeit eine solche ehrenamtliche Tätigkeit aus?“ 1 Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summe mehr als 100%. * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. ** keine Angaben möglich, da Datenbasis gering AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 99 Anhangtabelle 2.21 EHRENAMTLICHE TÄTIGKEIT IN DEN LETZTEN ZWÖLF MONATEN Mindestens einmal in der Woche Mindestens einmal im Monat Mindestens einmal alle sechs Monate SeltenerNie insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 51,5%27,7%9,5%4,5%7,6%264 Geschlecht männlich55,7%25,2%10,7%3,1%5,3%131 weiblich47,2%29,9%8,7%5,5%10,2%127 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre38,7%37,1%12,9%8,1%3,2%62 61 bis 65 Jahre64,3%23,8%2,4%--- 9,5%42 66 bis 70 Jahre57,4%25,5%6,4%4,3%6,4%47 71 bis 75 Jahre55,6%26,7%11,1%2,2%8,9%45 76 bis 80 Jahre62,2%13,5%13,5%2,7%8,1%37 81 bis 85 Jahre33,3%33,3%11,1%16,7%5,6%18 86 Jahre und älter ** ---------------9 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund51,9%28,1%9,4%4,7%6,8%235 deutsch mit Mi grationshintergrund ** ---------------12 ausländisch ** ---------------14 Haushaltstyp Alleinlebend48,7%29,5%7,7%3,8%10,3%78 mit (Ehe-)Partner53,7%26,8%10,1%5,4%5,4%149 mit Kind/Kindern (und Partner)48,4%29,0%12,9%3,2%6,5%31 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt50,4%28,3%10,2%4,7%7,9%127 Kinder leben weit entfernt53,6%24,6%13,0%2,9%5,8%69 keine Kinder51,0%35,3%3,9%5,9%3,9%51 Erwerbsstatus ganztags berufstätig46,8%33,9%9,7%4,8%4,8%62 teilzeit, geringfügig beschäftigt38,5%38,5%11,5%11,5% --- 26 Ruhestand, nicht erwerbstäti g56,7%23,4%8,8%2,9%9,4%171 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro68,6%17,1%5,7%--- 8,6%35 1.000 bis unter 2.000 Euro53,4%26,1%6,8%6,8%6,8%88 2.000 bis unter 3.000 Euro53,0%27,3%7,6%6,1%6,1%66 3.000 Euro und mehr45,7%25,7%20,0%5,7%2,9%35 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre ** ---------------14 5 bis unter 10 Jahre60,0%24,0%12,0%4,0% --- 25 10 bis unter 30 Jahre53,4%28,0%8,5%5,1%6,8%118 30 bis unter 50 Jahre49,4%25,3%10,3%4,6%10,3%87 50 Jahre und län ger26,7%33,3%20,0%6,7%13,3%15 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre55,6%22,2%11,1% --- 11,1%9 10 bis unter 30 Jahre50,0%29,5%6,8%6,8%6,8%44 30 bis unter 50 Jahre52,8%33,3%5,6%2,8%5,6%72 50 Jahre und län ger51,5%23,5%12,9%5,3%8,3%132 Gesundheitszustand sehr gut/gut54,3%26,5%12,6%4,0%4,0%151 durchschnittlich48,9%31,5%5,4%4,3%9,8%92 sehr schlecht/schlecht47,4%21,1%5,3%10,5%15,8%19 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher52,2%29,1%10,4%6,0%3,3%182 unsicher/sehr unsicher50,0%25,0%7,9%1,3%15,8%76 EHRENAMTLICHE TÄTIGKEIT IN DEN LETZTEN ZWÖLF MONATEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F8: „Wie oft waren Sie in den letzten zwölf Monaten für Vereine, Verbände oder gemeinnützige Organisationen tätig?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. ** keine Angaben möglich, da Datenbasis gering 100 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.22 GEPLANTES EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT ja, auf jeden Fallja, eventuellnein, auf keinen Fall insg. 842 Bielefeld20,2%29,2%50,6%1.632 Freibur g25,0%34,6%40,4%2.040 Karlsruhe insgesamt 2015 22,8%32,2%45,0%778 Geschlecht männlich22,9%33,8%43,3%367 weiblich22,2%30,9%46,9%401 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre31,0%36,3%32,7%168 61 bis 65 Jahre23,6%42,4%34,0%144 66 bis 70 Jahre22,2%38,9%38,9%126 71 bis 75 Jahre25,6%33,3%41,0%117 76 bis 80 Jahre20,4%19,4%60,2%108 81 bis 85 Jahre7,7%21,5%70,8%65 86 Jahre und älter10,0%7,5%82,5%40 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund25,1%32,1%42,8%642 deutsch mit Mi grationshintergrund8,6%27,6%63,8%58 ausländisch12,9%38,6%48,6%70 Haushaltstyp Alleinlebend21,7%32,8%45,5%235 mit (Ehe-)Partner22,9%31,6%45,6%450 mit Kind/Kindern (und Partner)28,2%35,2%36,6%71 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt22,6%31,8%45,7%368 Kinder leben weit entfernt24,2%34,8%40,9%198 keine Kinder22,2%36,4%41,4%162 Erwerbsstatus ganztags berufstätig29,2%37,9%32,9%161 teilzeit, geringfügig beschäftigt30,5%37,8%31,7%82 Ruhestand, nicht erwerbstäti g19,9%28,8%51,3%513 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro16,2%25,4%58,5%130 1.000 bis unter 2.000 Euro19,3%35,1%45,6%259 2.000 bis unter 3.000 Euro29,5%32,4%38,2%173 3.000 Euro und mehr35,7%38,1%26,2%84 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre17,5%31,7%50,8%63 5 bis unter 10 Jahre24,3%40,5%35,1%74 10 bis unter 30 Jahre25,7%33,1%41,1%338 30 bis unter 50 Jahre22,1%32,7%45,1%226 50 Jahre und län ger11,5%18,0%70,5%61 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre15,0%45,0%40,0%40 10 bis unter 30 Jahre23,6%36,4%40,0%140 30 bis unter 50 Jahre27,5%33,8%38,7%204 50 Jahre und län ger20,8%29,1%50,1%375 Gesundheitszustand sehr gut/gut30,6%36,5%33,0%373 durchschnittlich17,2%31,7%51,2%303 sehr schlecht/schlecht11,3%17,5%71,1%97 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher27,7%36,4%35,9%448 unsicher/sehr unsicher15,7%28,8%55,5%299 ENGAGEMENT BEABSICHTIGT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F9:„Könnten Sie sich vorstellen, in nächster Zeit – das heißt in den nächsten zwölf Monaten – Ihrer derzeitigen ehrenamtlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen beziehungsweise eine neu aufzunehmen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 101 Anhangtabelle 2.23 LEBENSZUFRIEDENHEIT äußerst zufrieden = 10 = 9= 8= 7= 6= 5= 4= 3= 2= 1 äußerst unzu- frieden = 0 insg. 842 Bielefeld12,6%13,7% 25,8% 14,3% 8,2% 14,3% 3,7%3,0%1,9%0,9%1,5%1.646 Freibur g13,6%14,9% 27,4% 16,0% 7,9% 10,9% 3,7%2,4%1,5%0,6%1,1%2.087 Karlsruhe insgesamt 2015 12,2%13,8% 27,8% 16,0% 8,3% 11,7% 3,8%3,1%1,7%0,5%1,2%836 Geschlecht männlich10,8%13,1% 26,7% 18,3% 7,7% 12,9% 4,4%3,1%2,1%0,3%0,8%389 weiblich13,4%14,3% 28,8% 14,1% 9,0% 10,4% 3,2%3,2%1,4%0,7%1,6%434 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre7,8%14,4% 33,3% 16,1% 6,1%7,8%7,8%3,9%1,1%0,6%1,1%180 61 bis 65 Jahre9,9%13,9% 31,1% 17,9% 9,9%9,9%2,6%3,3%1,3%--- --- 151 66 bis 70 Jahre11,5%16,0% 29,0% 17,6% 6,9% 12,2% 2,3%0,8%2,3%--- 1,5%131 71 bis 75 Jahre12,8%13,6% 32,0% 15,2% 8,8% 12,0% 1,6%0,8%0,8%0,8%1,6%125 76 bis 80 Jahre14,9%13,2% 20,7% 11,6% 9,1% 19,8% 2,5%4,1%1,7%--- 2,5%121 81 bis 85 Jahre18,6%14,3% 15,7% 15,7% 12,9% 8,6%2,9%4,3%4,3%2,9%--- 70 86 Jahre und älter19,6%6,5% 17,4% 19,6% 6,5% 10,9% 6,5%8,7%2,2%--- 2,2%46 Staatsangehörigkeit deutsch o. Mi grationshintergrund12,7%14,1% 28,0% 16,8% 7,9% 10,9% 3,5%2,8%1,7%0,6%1,0%686 deutsch mit Mi grationshintergrund7,9%9,5% 28,6% 15,9% 11,1% 9,5%4,8%7,9%3,2%--- 1,6%63 ausländisch10,4%14,3% 24,7% 11,7% 10,4% 18,2% 5,2%2,6%--- --- 2,6%77 Haushaltstyp Alleinlebend12,8%11,3% 24,1% 13,2% 12,5% 13,6% 4,7%3,5%1,6%0,4%2,3%257 mit (Ehe-)Partner12,6%15,5% 29,9% 16,5% 6,7% 10,9% 2,5%2,1%1,9%0,6%0,8%478 mit Kind/Kindern (und Partner)5,2%14,3% 28,6% 22,1% 5,2% 10,4% 7,8%6,5%--- --- --- 77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt11,2%13,5% 27,5% 17,0% 8,7% 11,5% 3,8%3,1%2,3%0,5%1,0%393 Kinder leben weit entfernt12,5%15,9% 32,2% 14,4% 7,2%9,1%2,4%2,9%1,9%0,5%1,0%208 keine Kinder14,0%14,0% 25,0% 17,4% 5,8% 13,4% 5,8%2,9%--- --- 1,7%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig8,2%16,4% 33,9% 16,4% 7,0%7,0%5,3%4,7%0,6%--- 0,6%171 teilzeit, geringfügig beschäftigt8,8%14,3% 34,1% 15,4% 8,8%7,7%4,4%3,3%2,2%--- 1,1%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g14,0%13,3% 24,6% 16,6% 8,4% 13,7% 3,1%2,6%2,0%0,5%1,3%549 Einkommen * unter 1.000 Euro14,4%4,8% 20,5% 15,8% 7,5% 19,9% 6,8%5,5%2,7%--- 2,1%146 1.000 bis unter 2.000 Euro9,7%12,9% 28,3% 16,5% 9,0% 11,8% 3,2%3,9%3,2%0,7%0,7%279 2.000 bis unter 3.000 Euro9,9%18,8% 29,3% 18,8% 6,6%7,7%5,5%2,2%0,6%0,6%--- 181 3.000 Euro und mehr11,4%26,1% 29,5% 14,8% 8,0%8,0%--- 1,1%--- --- 1,1%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre16,4%11,9% 23,9% 11,9% 9,0% 13,4% 6,0%1,5%1,5%1,5%3,0%67 5 bis unter 10 Jahre7,6%13,9% 29,1% 21,5% 2,5% 15,2% 5,1%3,8%1,3%--- --- 79 10 bis unter 30 Jahre10,7%14,0% 27,4% 17,0% 9,9% 11,0% 3,8%3,6%1,1%--- 1,6%365 30 bis unter 50 Jahre13,3%13,3% 31,5% 15,4% 8,3% 10,0% 1,7%2,1%2,5%1,2%0,8%241 50 Jahre und län ger15,4%16,9% 20,0% 10,8% 7,7% 12,3% 7,7%6,2%3,1%--- --- 65 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre9,5%11,9% 23,8% 16,7% 4,8% 26,2% 4,8%--- --- 2,4%--- 42 10 bis unter 30 Jahre8,1%16,2% 30,4% 10,8% 8,8% 12,8% 7,4%2,7%0,7%--- 2,0%148 30 bis unter 50 Jahre11,8%14,5% 31,4% 16,8% 8,2%9,5%1,8%2,3%1,4%0,5%1,8%220 50 Jahre und län ger13,9%12,9% 25,1% 17,9% 8,7% 10,4% 3,2%4,0%2,5%0,5%0,7%402 Gesundheitszustand sehr gut/gut16,8%22,4% 33,7% 15,1% 4,8%3,8%0,8%1,0%0,5%0,3%1,0%398 durchschnittlich9,2%7,1% 26,5% 18,2% 12,0% 17,5% 6,2%1,5%1,2%0,3%0,3%325 sehr schlecht/schlecht4,6%1,9% 10,2% 13,0% 10,2% 23,1% 8,3% 15,7% 7,4%0,9%4,6%108 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher12,4%17,1% 30,3% 16,0% 7,4%9,5%2,9%2,9%0,6%0,4%0,4%475 unsicher/sehr unsicher11,9%9,4% 24,3% 17,0% 8,8% 14,3% 5,2%3,0%3,3%0,6%2,1%329 LEBENSZUFRIEDENHEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F14: „Wie zufrieden sind Sie – alles in allem – mit Ihrem gegenwärtigen Leben ?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 102 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.24a WICHTIGKEIT SOZIALER ASPEKTE FÜR DIE LEBENSQUALITÄT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Kontakte haben, sich mit anderen treffen 83,2%91,3%16,8%8,7%789 Nachbarschaftliche Unterstützung77,0%80,2%23,0%19,8%762 An kulturellen Veranstaltungen teilnehmen71,1%76,6%28,9%23,4%754 Einer sportlichen Betätigung nachgehen68,5%72,0%31,5%28,0%637 Neue Bekanntschaften machen47,9%53,3%52,1%46,7%771 Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung47,7%52,1%52,3%47,9%756 Einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen34,8%39,7%65,2%60,3%754 Aktiv am Vereinsleben teilnehmen39,5%29,3%60,5%70,7%767 Mit gelegentlichen Arbeiten die Rente aufbessern30,9%31,8%69,1%68,2%774 Sich politisch an der Stadtentwicklung beteiligen 31,7%29,9%68,3%70,1%753 Aktiv am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen24,8%27,9%75,2%72,1%519 Gemeinsam mit anderen musizieren13,4%17,6%86,6%82,4%566 FÜR EINE HOHE LEBENSQUALITÄT ... BEFRAGTE MIT ANTWORT WichtigUnwichtig Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Wie wichtig ist das für Sie persönlich?“ AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 103 Anhangtabelle 2.24b VERFÜGBARKEIT SOZIALER ASPEKTE IN DER STADT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Einer sportlichen Betätigung nachgehen89,4%87,2%10,6%12,8%641 Kontakte haben, sich mit anderen treffen 90,1%85,9%9,9%14,1%500 An kulturellen Veranstaltungen teilnehmen89,9%85,3%10,1%14,7%654 Aktiv am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen77,9%82,4%22,1%17,6%521 Aktiv am Vereinsleben teilnehmen78,7%74,6%21,3%25,4%655 Einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen75,9%70,9%24,1%29,1%414 Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung73,0%70,0%27,0%30,0%569 Neue Bekanntschaften machen71,4%66,7%28,6%33,3%704 Nachbarschaftliche Unterstützung65,2%59,8%34,8%40,2%702 Sich politisch an der Stadtentwicklung beteiligen 59,2%59,5%40,8%40,5%666 Gemeinsam mit anderen musizieren44,9%45,5%55,1%54,5%543 Mit gelegentlichen Arbeiten die Rente aufbessern39,5%34,3%60,5%65,7%694 AUSREICHEND VORHANDEN... BEFRAGTE MIT ANTWORT JaNein Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Gibt es für Sie ausreichende Möglichkeiten?“ 104 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 2.25a PERSONENBESCHREIBUNGEN – MÄNNER insg. 842 10,9%24,5%22,6%22,3%13,9%5,8%359 12,5%24,9%16,3%15,8%17,7%12,7%361 20,7%35,3%24,2%12,1%5,2%2,5%363 20,4%31,7%20,4%10,5%11,0%6,1%363 4,7%8,1%15,0%18,6%33,6%20,0%360 5,9%11,2%21,2%26,5%22,9%12,3%358 26,6%38,2%15,8%7,5%9,7%2,2%361 40,5%30,9%10,2%5,2%6,6%6,6%363 Es ist ihr wichtig, dass der Staat ihre persönliche Sicherheit vor allen Bedrohungen gewährleistet. Sie will einen starken Staat, der seine Bürger verteidigt. überhaupt nicht ähnlich Anteile an den Befragten (Männer) Sie mag Überraschungen und hält immer Ausschau nach neuen Aktivitäten. Sie denkt, dass im Leben Abwechslung wichtig ist. Sie glaubt, dass die Menschen tun sollten, was man Ihnen sagt. Sie denkt, dass Menschen sich immer an Regeln halten sollten, selbst dann wenn es niemand sieht. Es ist ihr wichtig, Spaß zu haben. Sie gönnt sich selbst gerne etwas. Es ist ihr wichtig, sich jederzeit korrekt zu verhalten. Sie vermeidet es, Dinge zu tun, die andere Leute für falsch halten könnten. Sie sucht das Abenteuer und geht gerne Risiken ein. Sie will ein aufregendes Leben haben. Sie lässt keine Gelegenheit aus, Spaß zu haben. Es ist ihr wichtig, Dinge zu tun, die ihr Vergnügen bereiten. Es ist ihr wichtig, in einem sicheren Umfeld zu leben. Sie vermeidet alles, was ihre Sicherheit gefährden könnte. PERSONENBESCHREIBUNG BEFRAGTE MIT ANTWORT Ist mir ... sehr ähnlich ähnlich etwas ähnlich nur ein kleines bisschen ähnlich nicht ähnlich F42: „Im Folgenden werden einige Personen beschrieben. Bitte machen Sie jedes Mal deutlich, wie ähnlich oder unähnlich Ihnen die jeweils beschriebene Person ist.” (Anteil an Männern) AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 105 Anhangtabelle 2.25a PERSONENBESCHREIBUNGEN – FRAUEN insg. 842 18,3%23,9%23,6%13,7%14,5%6,0%415 10,5%20,2%21,0%18,8%17,3%12,2%410 19,7%35,0%20,6%12,4%9,5%2,9%412 17,7%30,5%20,6%11,6%12,3%7,3%413 3,4%7,0%12,1%14,3%32,9%30,3%413 5,1%11,7%20,9%23,3%22,3%16,7%412 34,1%31,3%15,1%11,1%7,2%1,2%416 41,9%29,9%11,6%7,7%6,0%2,9%415 PERSONENBESCHREIBUNG BEFRAGTE MIT ANTWORT Ist mir ... sehr ähnlichähnlich etwas ähnlich nur ein kleines bisschen ähnlich nicht ähnlich überhaupt nicht ähnlich Anteile an den Befragten (Frauen) Sie mag Überraschungen und hält immer Ausschau nach neuen Aktivitäten. Sie denkt, dass im Leben Abwechslung wichtig ist. Sie glaubt, dass die Menschen tun sollten, was man Ihnen sagt. Sie denkt, dass Menschen sich immer an Regeln halten sollten, selbst dann wenn es niemand sieht. Sie sucht das Abenteuer und geht gerne Risiken ein. Sie will ein aufregendes Leben haben. Sie lässt keine Gelegenheit aus, Spaß zu haben. Es ist ihr wichtig, Dinge zu tun, die ihr Vergnügen bereiten. Es ist ihr wichtig, in einem sicheren Umfeld zu leben. Sie vermeidet alles, was ihre Sicherheit gefährden könnte. Es ist ihr wichtig, dass der Staat ihre persönliche Sicherheit vor allen Bedrohungen gewährleistet. Sie will einen starken Staat, der seine Bürger verteidigt. Es ist ihr wichtig, Spaß zu haben. Sie gönnt sich selbst gerne etwas. Es ist ihr wichtig, sich jederzeit korrekt zu verhalten. Sie vermeidet es, Dinge zu tun, die andere Leute für falsch halten könnten. F42: „Im Folgenden werden einige Personen beschrieben. Bitte machen Sie jedes Mal deutlich, wie ähnlich oder unähnlich Ihnen die jeweils beschriebene Person ist.” (Anteil an Frauen) 106 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.1a KINDER IM HAUSHALT insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 79,3%20,7%837 Geschlecht männlich78,5%21,5%386 weiblich80,4%19,6%438 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre72,2%27,8%180 61 bis 65 Jahre76,7%23,3%150 66 bis 70 Jahre78,4%21,6%134 71 bis 75 Jahre82,5%17,5%126 76 bis 80 Jahre87,7%12,3%122 81 bis 85 Jahre81,4%18,6%70 86 Jahre und älter88,4%11,6%43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund77,7%22,3%685 deutsch mit Mi grationshintergrund90,8%9,2%65 ausländisch87,0%13,0%77 Haushaltstyp Alleinlebend66,7%33,3%258 mit (Ehe-)Partner83,6%16,4%481 mit Kind/Kindern (und Partner)100,0%--- 77 Erwerbsstatus ganztags berufstätig71,8%28,2%170 teilzeit, geringfügig beschäftigt80,2%19,8%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g82,4%17,6%551 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro78,8%21,2%146 1.000 bis unter 2.000 Euro83,6%16,4%281 2.000 bis unter 3.000 Euro76,1%23,9%180 3.000 Euro und mehr69,3%30,7%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre83,3%16,7%66 5 bis unter 10 Jahre75,6%24,4%78 10 bis unter 30 Jahre76,7%23,3%365 30 bis unter 50 Jahre81,1%18,9%243 50 Jahre und län ger90,9%9,1%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre80,5%19,5%41 10 bis unter 30 Jahre76,5%23,5%149 30 bis unter 50 Jahre75,2%24,8%222 50 Jahre und län ger82,5%17,5%401 Gesundheitszustand sehr gut/gut78,3%21,7%396 durchschnittlich80,9%19,1%324 sehr schlecht/schlecht77,8%22,2%108 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher77,3%22,7%475 unsicher/sehr unsicher82,4%17,6%329 KINDER BEFRAGTE MIT ANTWORT janein Anteile an den Befragten F19: „Haben Sie Kinder?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 107 Anhangtabelle 3.1b KINDERZAHL 1 Kind2 Kinder3 Kinder4 Kinder und mehr insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 33,5%46,5%13,6%6,4%654 Geschlecht männlich31,8%48,5%12,7%7,0%299 weiblich35,3%45,1%13,6%6,1%346 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre28,9%54,7%11,7%4,7%128 61 bis 65 Jahre37,2%46,0%9,7%7,1%113 66 bis 70 Jahre46,2%34,6%12,5%6,7%104 71 bis 75 Jahre35,6%45,5%13,9%5,0%101 76 bis 80 Jahre21,5%52,3%19,6%6,5%107 81 bis 85 Jahre29,1%45,5%16,4%9,1%55 86 Jahre und älter42,1%42,1%5,3%10,5%38 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund34,4%46,3%13,2%6,1%523 deutsch mit Mi grationshintergrund22,0%52,5%16,9%8,5%59 ausländisch37,9%43,9%10,6%7,6%66 Haushaltstyp Alleinlebend42,9%40,5%10,7%6,0%168 mit (Ehe-)Partner30,6%48,5%15,2%5,8%396 mit Kind/Kindern (und Partner)27,3%46,8%14,3%11,7%77 Erwerbsstatus ganztags berufstätig34,7%48,8%12,4%4,1%121 teilzeit, geringfügig beschäftigt27,8%54,2%12,5%5,6%72 Ruhestand, nicht erwerbstäti g33,9%44,6%14,1%7,4%446 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro30,4%44,3%13,0%12,2%115 1.000 bis unter 2.000 Euro34,9%46,1%12,9%6,0%232 2.000 bis unter 3.000 Euro29,4%48,5%15,4%6,6%136 3.000 Euro und mehr39,3%47,5%9,8%3,3%61 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre27,3%47,3%18,2%7,3%55 5 bis unter 10 Jahre40,7%42,4%11,9%5,1%59 10 bis unter 30 Jahre30,8%48,4%13,2%7,7%273 30 bis unter 50 Jahre35,6%45,9%12,9%5,7%194 50 Jahre und län ger36,7%45,0%13,3%5,0%60 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre27,3%48,5%15,2%9,1%33 10 bis unter 30 Jahre33,9%44,6%14,3%7,1%112 30 bis unter 50 Jahre30,3%47,3%16,4%6,1%165 50 Jahre und län ger36,0%46,5%11,7%5,8%325 Gesundheitszustand sehr gut/gut32,5%46,1%15,3%6,2%308 durchschnittlich33,5%48,6%11,3%6,6%257 sehr schlecht/schlecht39,0%40,2%13,4%7,3%82 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher27,5%49,7%15,4%7,4%364 unsicher/sehr unsicher42,0%41,7%11,0%5,3%264 Kinderzahl BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F20: „Wie viele Kinder haben Sie?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 108 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.2 KINDER IM HAUSHALT – NUR BEFRAGTE MIT KINDERN mit Ihnen im gleichen Haushalt außerhalb Ihres Haushalts, aber im gleichen Gebäude außerhalb Ihres Haushalts, in der gleichen Stadt insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 19,4%12,1%68,5%397 Geschlecht männlich22,0%7,5%70,4%186 weiblich17,1%15,6%67,3%205 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre53,1%4,9%42,0%81 61 bis 65 Jahre23,9%11,9%64,2%67 66 bis 70 Jahre9,1%12,1%78,8%66 71 bis 75 Jahre9,7%9,7%80,6%62 76 bis 80 Jahre4,3%14,5%81,2%69 81 bis 85 Jahre6,1%18,2%75,8%33 86 Jahre und älter ** ---------14 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund19,4%10,5%70,1%314 deutsch mit Mi grationshintergrund9,5%14,3%76,2%42 ausländisch29,7%18,9%51,4%37 Haushaltstyp Alleinlebend--- 14,8%85,2%88 mit (Ehe-)Partner--- 15,2%84,8%223 mit Kind/Kindern (und Partner)100,0% --- --- 77 Erwerbsstatus ganztags berufstätig45,6%6,3%48,1%79 teilzeit, geringfügig beschäftigt35,7%4,8%59,5%42 Ruhestand, nicht erwerbstäti g9,0%15,4%75,6%266 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro33,3%15,4%51,3%78 1.000 bis unter 2.000 Euro18,9%8,8%72,3%148 2.000 bis unter 3.000 Euro18,8%10,0%71,3%80 3.000 Euro und mehr6,3%6,3%87,5%32 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre21,1%13,2%65,8%38 5 bis unter 10 Jahre22,9%2,9%74,3%35 10 bis unter 30 Jahre26,3%10,0%63,8%160 30 bis unter 50 Jahre12,2%10,6%77,2%123 50 Jahre und län ger8,8%26,5%64,7%34 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre15,8%15,8%68,4%19 10 bis unter 30 Jahre33,9%5,4%60,7%56 30 bis unter 50 Jahre21,1%7,4%71,6%95 50 Jahre und län ger15,2%13,4%71,4%217 Gesundheitszustand sehr gut/gut24,3%7,6%68,1%185 durchschnittlich18,2%14,5%67,3%159 sehr schlecht/schlecht6,4%21,3%72,3%47 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher25,7%10,2%64,2%226 unsicher/sehr unsicher11,9%13,9%74,2%151 KINDER LEBEN... BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F22: „Leben Kinder von Ihnen ...?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. ** keine Angaben möglich, da Datenbasis gering AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 109 Anhangtabelle 3.3 KONTAKTE MIT KINDERN insg. 842 Bielefeld33,8%48,7%11,1%5,3%1,1%1.740 Freibur g29,9%47,4%13,7%7,3%1,5%2.174 Karlsruhe insgesamt 2015 27,5%49,4%13,0%9,1%1,1%662 Geschlecht männlich26,3%49,7%13,8%9,2%1,0%304 weiblich28,1%49,3%12,6%8,9%1,1%349 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre40,3%39,5%11,6%8,5%--- 129 61 bis 65 Jahre31,3%47,8%11,3%8,7%0,9%115 66 bis 70 Jahre25,7%48,6%15,2%8,6%1,9%105 71 bis 75 Jahre19,4%61,2%12,6%5,8%1,0%103 76 bis 80 Jahre17,0%54,7%14,2%13,2%0,9%106 81 bis 85 Jahre25,0%53,6%16,1%5,4%--- 56 86 Jahre und älter27,5%40,0%12,5%15,0%5,0%40 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund26,2%50,8%13,6%8,1%1,3%530 deutsch mit Mi grationshintergrund28,8%47,5%11,9%11,9%--- 59 ausländisch32,8%43,3%10,4%13,4%--- 67 Haushaltstyp Alleinlebend20,2%47,4%17,9%11,6%2,9%173 mit (Ehe-)Partner21,5%56,8%13,3%8,0%0,5%400 mit Kind/Kindern (und Partner)75,0%15,8%1,3%7,9%--- 76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt36,5%50,9%7,6%4,6%0,5%395 Kinder leben weit entfernt12,0%50,2%21,5%14,4%1,9%209 Erwerbsstatus ganztags berufstätig41,8%37,7%13,9%5,7%0,8%122 teilzeit, geringfügig beschäftigt29,2%50,0%8,3%11,1%1,4%72 Ruhestand, nicht erwerbstäti g23,6%52,5%13,7%9,1%1,1%453 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro36,5%34,8%10,4%17,4%0,9%115 1.000 bis unter 2.000 Euro28,1%49,4%12,3%8,5%1,7%235 2.000 bis unter 3.000 Euro22,5%56,5%16,7%4,3%--- 138 3.000 Euro und mehr21,3%54,1%14,8%8,2%1,6%61 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre30,4%41,1%5,4%21,4%1,8%56 5 bis unter 10 Jahre18,6%54,2%13,6%13,6%--- 59 10 bis unter 30 Jahre28,9%45,7%15,4%8,2%1,8%280 30 bis unter 50 Jahre24,6%55,9%12,8%6,2%0,5%195 50 Jahre und län ger33,9%50,8%10,2%5,1%--- 59 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre21,2%39,4%6,1%33,3%--- 33 10 bis unter 30 Jahre28,1%35,1%20,2%14,9%1,8%114 30 bis unter 50 Jahre23,5%54,8%16,9%4,8%--- 166 50 Jahre und län ger28,8%53,0%9,7%7,0%1,5%330 Gesundheitszustand sehr gut/gut29,4%50,6%13,2%6,5%0,3%310 durchschnittlich25,7%49,0%12,6%11,5%1,1%261 sehr schlecht/schlecht26,2%46,4%11,9%11,9%3,6%84 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher27,5%52,0%12,5%7,6%0,3%367 unsicher/sehr unsicher26,7%45,9%13,7%11,5%2,2%270 KONTAKTE MIT KINDERN BEFRAGTE MIT ANTWORT Sehr häufig, jeden Tag Häufig, mindestens einmal pro Woche Gelegentlich, ungefähr einmal pro Monat Selten – hin und wieder Nie Anteile an den Befragten F23: „Wie häufig haben Sie persönliche Kontakte mit Ihren Kindern?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 110 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.4 HAUSHALTSSITUATION Alleinlebend mit (Ehe-)Partner nur mit Kind/Kindern mit Partner und Kind/Kindern insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 31,7%58,9%2,3%7,1%818 Geschlecht männlich22,2%67,0%1,1%9,8%379 weiblich39,3%52,5%3,5%4,7%427 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre28,2%47,5%7,3%16,9%177 61 bis 65 Jahre23,6%65,5%0,7%10,1%148 66 bis 70 Jahre32,3%63,0%--- 4,7%127 71 bis 75 Jahre25,6%69,6%0,8%4,0%125 76 bis 80 Jahre31,9%65,5%2,5%--- 119 81 bis 85 Jahre50,0%47,1%1,5%1,5%68 86 Jahre und älter58,1%41,9%--- --- 43 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund31,9%59,0%2,5%6,6%670 deutsch mit Mi grationshintergrund23,8%69,8%--- 6,3%63 ausländisch34,2%51,3%2,6%11,8%76 Erwerbsstatus ganztags berufstätig26,0%52,7%4,7%16,6%169 teilzeit, geringfügig beschäftigt22,7%60,2%6,8%10,2%88 Ruhestand, nicht erwerbstäti g34,5%61,0%0,9%3,5%536 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro32,1%48,9%8,0%10,9%137 1.000 bis unter 2.000 Euro36,2%53,6%1,8%8,3%276 2.000 bis unter 3.000 Euro34,4%57,2%1,1%7,2%180 3.000 Euro und mehr27,3%70,5%--- 2,3%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre39,7%47,6%4,8%7,9%63 5 bis unter 10 Jahre45,3%44,0%2,7%8,0%75 10 bis unter 30 Jahre30,6%57,9%3,0%8,5%363 30 bis unter 50 Jahre24,9%68,8%1,3%5,1%237 50 Jahre und län ger33,9%61,3%--- 4,8%62 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre36,8%55,3%2,6%5,3%149 10 bis unter 30 Jahre29,5%57,7%2,7%10,1%218 30 bis unter 50 Jahre30,3%60,6%2,3%6,9%392 50 Jahre und län ger31,4%60,2%2,3%6,1%388 Gesundheitszustand sehr gut/gut29,9%58,5%2,8%8,8%388 durchschnittlich32,2%58,7%2,5%6,6%317 sehr schlecht/schlecht37,5%59,6%--- 2,9%104 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher29,9%57,8%3,0%9,4%469 unsicher/sehr unsicher33,9%60,5%1,6%4,1%319 HAUSHALTSTYP BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F24/25: „Leben Sie allein oder mit anderen zusammen? Was ist für Sie zutreffend?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 111 Anhangtabelle 3.5a WICHTIGKEIT VON WOHNBEZOGENEN ASPEKTEN FÜR DIE LEBENSQUALITÄT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen98,9%97,2%1,1%2,8%801 Ruhiges Wohnumfeld97,2%94,2%2,8%5,8%755 Wohnortnahe Versorgung bei Pflegebedürftigkeit85,6%89,9%14,4%10,1%771 Preisgünstiges Wohnen82,1%83,5%17,9%16,5%770 Therapieangebote (z.B. Physiotherapie)72,1%88,0%27,9%12,0%755 Vorhandensein von Parkplätzen82,1%75,1%17,9%24,9%775 Möglichkeiten des betreuten Wohnens74,7%82,1%25,3%17,9%750 Barrierefreies Wohnumfeld ( z.B. abgesenkte Gehsteige)64,7%81,8%35,3%18,2%772 Gemischtes Wohnen, Jung und Alt46,9%52,7%53,1%47,3%756 FÜR EINE HOHE LEBENSQUALITÄT ... BEFRAGTE MIT ANTWORT WichtigUnwichtig Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40.1: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein?" Wie wichtig ist das für Sie persönlich?" Anhangtabelle 3.5b VERFÜGBARKEIT VON WOHNBEZOGENEN ASPEKTEN IN DER STADT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen70,1%64,7%29,9%35,3%720 Ruhiges Wohnumfeld77,3%69,4%22,7%30,6%725 Wohnortnahe Versorgung bei Pflegebedürftigkeit74,1%74,9%25,9%25,1%685 Preisgünstiges Wohnen53,2%47,4%46,8%52,6%704 Therapieangebote (z.B. Physiotherapie)78,6%82,9%21,4%17,1%705 Vorhandensein von Parkplätzen59,1%53,0%40,9%47,0%715 Möglichkeiten des betreuten Wohnens57,6%59,8%42,4%40,2%674 Barrierefreies Wohnumfeld ( z.B. abgesenkte Gehsteige)60,2%56,6%39,8%43,4%703 Gemischtes Wohnen, Jung und Alt43,6%35,4%56,4%64,6%667 AUSREICHEND VORHANDEN ... BEFRAGTE MIT ANTWORT JaNein Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40.1: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein?" Wie wichtig ist das für Sie persönlich?" 112 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.6a WICHTIGKEIT INFRASTRUKTURELLER ASPEKTE FÜR DIE LEBENSQUALITÄT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Ärzte in erreichbarer Nähe95,9%98,6%4,1%1,4%805 Wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten95,1%97,4%4,9%2,6%805 Gute öffentliche Verkehrsanbindung 95,4%97,2%4,6%2,8%803 Apotheke in erreichbarer Nähe94,3%96,4%5,7%3,6%802 FÜR EINE HOHE LEBENSQUALITÄT ... BEFRAGTE MIT ANTWORT WichtigUnwichtig Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40.1: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein?" Wie wichtig ist das für Sie persönlich?" Anhangtabelle 3.6b VERFÜGBARKEIT INFRASTRUKTURELLER ASPEKTE IN DER STADT männlichweiblichmännlichweiblich insg. 842 Ärzte in erreichbarer Nähe95,3%92,0%4,7%8,0%741 Wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten82,1%80,5%17,9%19,5%740 Gute öffentliche Verkehrsanbindung 93,9%93,8%6,1%6,2%742 Apotheke in erreichbarer Nähe95,0%95,3%5,0%4,7%737 AUSREICHEND VORHANDEN ... BEFRAGTE MIT ANTWORT JaNein Anteile an den BefragtenAnteile an den Befragten F40.1: „Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein?" Wie wichtig ist das für Sie persönlich?" AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 113 Anhangtabelle 3.7 WOHNSTATUS Zur Miete, auch Untermiete EigentumswohnungEigenes Haus Nicht zutreffend, wohne in einem Heim insg. 842 Bielefeld37,0%14,3%47,6%1,1%1.733 Freibur g40,9%24,6%32,2%2,3%2.174 Karlsruhe insgesamt 2015 45,0%18,7%36,0%0,2%827 Geschlecht männlich43,6%19,8%36,3%0,3%388 weiblich46,2%17,5%36,1%0,2%435 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre42,1%20,8%37,1%--- 178 61 bis 65 Jahre42,0%20,0%38,0%--- 150 66 bis 70 Jahre54,1%15,8%30,1%--- 133 71 bis 75 Jahre42,5%17,3%40,2%--- 127 76 bis 80 Jahre44,3%19,7%36,1%--- 122 81 bis 85 Jahre47,1%15,7%35,7%1,4%70 86 Jahre und älter45,5%22,7%29,5%2,3%44 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund42,3%18,9%38,6%0,3%684 deutsch mit Mi grationshintergrund49,2%21,5%29,2%--- 65 ausländisch66,2%14,3%19,5%--- 77 Haushaltstyp Alleinlebend63,8%21,3%14,2%0,8%254 mit (Ehe-)Partner36,7%19,5%43,8%--- 477 mit Kind/Kindern (und Partner)28,0%9,3%62,7%--- 75 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt43,1%15,1%41,5%0,3%390 Kinder leben weit entfernt40,0%19,0%40,5%0,5%205 keine Kinder50,9%30,2%18,9%--- 169 Erwerbsstatus ganztags berufstätig39,5%22,8%37,7%--- 167 teilzeit, geringfügig beschäftigt43,8%14,6%41,6%--- 89 Ruhestand, nicht erwerbstäti g46,2%18,2%35,2%0,4%548 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro65,7%10,5%23,8%--- 143 1.000 bis unter 2.000 Euro51,3%19,9%28,5%0,4%277 2.000 bis unter 3.000 Euro33,3%19,8%46,9%--- 177 3.000 Euro und mehr23,9%31,8%44,3%--- 88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre73,1%13,4%10,4%3,0%67 5 bis unter 10 Jahre62,0%24,1%13,9%--- 79 10 bis unter 30 Jahre42,6%24,2%33,2%--- 364 30 bis unter 50 Jahre39,5%14,4%46,1%--- 243 50 Jahre und län ger29,7%4,7%65,6%--- 64 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre78,6%14,3%7,1%--- 42 10 bis unter 30 Jahre52,3%21,5%26,2%--- 149 30 bis unter 50 Jahre34,8%23,1%42,1%--- 221 50 Jahre und län ger44,1%16,2%39,2%0,5%401 Gesundheitszustand sehr gut/gut39,2%20,9%39,9%--- 393 durchschnittlich47,5%17,8%34,4%0,3%320 sehr schlecht/schlecht57,1%15,2%26,7%1,0%105 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher39,4%19,3%41,1%0,2%467 unsicher/sehr unsicher51,8%18,4%29,4%0,3%326 WOHNSTATUS BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F49: „Wohnen Sie in einer Mietwohnung, einer Eigentumswohnung oder in einem eigenen Haus?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 114 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.8a BARRIEREFREIHEIT – AUSSTATTUNG Ausreichend Bewegungs- fläche im Sanitärbereich Gegen- sprech- anlage Türen im Sanitärbereich ausreichend breit Barrierefreier Zugang zur Wohnung Keine Stufen/ Schwellen in der Wohnung Boden- gleiche Dusche insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 60,2%76,9%50,9%29,8%39,2%17,3%763 Geschlecht männlich64,2%76,3%57,9%33,5%40,1%18,5%358 weiblich56,6%77,5%44,2%26,5%37,8%15,8%394 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre50,0%76,7%41,4%18,8%31,8%16,9%167 61 bis 65 Jahre59,6%79,6%45,9%23,8%34,5%17,0%139 66 bis 70 Jahre60,0%76,2%43,8%26,2%32,8%12,2%123 71 bis 75 Jahre60,3%78,7%52,9%31,1%38,5%14,6%115 76 bis 80 Jahre64,0%73,7%58,0%36,7%54,1%16,7%109 81 bis 85 Jahre67,7%76,9%64,1%45,3%51,6%25,4%63 86 Jahre und älter83,8%76,3%82,1%64,1%51,4%27,0%38 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund59,9%75,9%48,5%27,3%38,4%16,3%627 deutsch mit Mi grationshintergrund55,9%84,2%62,9%48,4%38,3%15,5%57 ausländisch65,3%80,6%58,3%35,1%44,4%23,3%71 Haushaltstyp Alleinlebend59,3%79,3%51,0%35,0%40,3%14,7%236 mit (Ehe-)Partner62,1%78,0%51,3%29,5%40,1%18,0%438 mit Kind/Kindern (und Partner)54,8%65,3%50,0%18,9%30,1%21,3%69 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt59,6%74,8%53,6%29,6%39,2%19,9%357 Kinder leben weit entfernt59,5%76,4%49,5%28,9%40,5%12,4%191 keine Kinder60,5%84,0%44,1%27,5%38,9%14,1%161 Erwerbsstatus ganztags berufstätig53,6%77,8%43,4%19,8%33,9%14,8%160 teilzeit, geringfügig beschäftigt51,7%72,4%41,9%15,3%31,0%14,9%80 Ruhestand, nicht erwerbstäti g64,7%77,5%55,4%35,4%42,3%18,7%506 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro56,8%77,8%54,1%39,0%43,9%17,0%134 1.000 bis unter 2.000 Euro52,6%78,4%50,2%31,7%40,1%15,6%254 2.000 bis unter 3.000 Euro68,6%71,6%53,8%25,6%36,4%18,6%166 3.000 Euro und mehr65,1%75,6%49,4%19,8%31,4%22,1%81 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre65,2%84,8%54,5%41,5%46,2%28,8%62 5 bis unter 10 Jahre45,2%85,1%48,6%32,0%44,6%16,2%72 10 bis unter 30 Jahre58,4%77,3%49,9%27,0%34,1%14,2%340 30 bis unter 50 Jahre64,4%75,5%48,3%29,5%41,8%15,5%217 50 Jahre und län ger71,2%60,0%63,9%31,6%42,4%28,6%57 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre68,4%82,1%53,8%37,8%51,3%26,3%37 10 bis unter 30 Jahre56,9%79,2%47,6%32,9%36,6%9,0%139 30 bis unter 50 Jahre59,3%76,3%48,3%29,9%35,2%16,4%202 50 Jahre und län ger60,3%75,5%51,7%28,6%40,2%19,2%365 Gesundheitszustand sehr gut/gut62,2%76,2%50,5%26,8%39,4%18,7%367 durchschnittlich59,3%76,6%49,5%28,1%37,5%15,6%290 sehr schlecht/schlecht57,3%83,2%56,9%45,5%42,7%16,3%101 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher66,9%77,2%56,4%29,4%41,3%21,0%438 unsicher/sehr unsicher52,4%77,8%44,7%30,4%36,5%11,5%301 BARRIEREFREIHEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten („trifft zu") F41.1: „Was trifft für Ihre Wohnung unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit zu?“ Antwortanteile „trifft zu" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 115 Anhangtabelle 3.8b BARRIEREFREIHEIT – WICHTIGKEIT Ausreichend Bewegungs- fläche im Sanitärbereich Gegen- sprech- anlage Türen im Sanitärbereich ausreichend breit Barrierefreier Zugang zur Wohnung Keine Stufen/ Schwellen in der Wohnung Boden- gleiche Dusche insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 83,8%82,9%77,0%72,6%71,0%70,1%717 Geschlecht männlich80,2%77,2%72,1%68,5%62,8%63,6%328 weiblich86,9%88,4%80,9%76,4%78,3%75,5%380 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre73,1%76,0%64,2%63,9%60,2%63,7%159 61 bis 65 Jahre77,3%85,0%69,2%69,5%62,4%68,4%127 66 bis 70 Jahre86,8%86,7%80,0%74,4%71,7%72,5%115 71 bis 75 Jahre88,5%88,3%86,4%76,4%81,8%75,9%113 76 bis 80 Jahre92,1%82,5%86,0%74,7%79,2%71,8%106 81 bis 85 Jahre91,8%76,9%80,8%82,4%77,1%66,0%56 86 Jahre und älter96,8%90,9%90,6%83,9%84,4%76,7%33 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund82,0%81,5%74,5%69,1%69,6%69,9%591 deutsch mit Mi grationshintergrund92,6%98,1%90,7%92,6%81,8%68,5%57 ausländisch91,8%84,7%86,7%85,7%73,3%70,5%62 Haushaltstyp Alleinlebend83,4%84,4%72,4%72,2%71,3%67,3%218 mit (Ehe-)Partner86,0%82,7%80,4%74,8%71,7%72,5%412 mit Kind/Kindern (und Partner)70,0%76,4%68,7%60,0%63,2%62,9%66 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt85,6%83,5%78,9%71,3%73,3%71,2%348 Kinder leben weit entfernt86,2%82,4%79,0%76,6%73,0%73,0%187 keine Kinder73,9%83,7%66,7%67,6%61,6%61,5%139 Erwerbsstatus ganztags berufstätig70,2%74,5%62,0%61,0%59,1%62,1%147 teilzeit, geringfügig beschäftigt77,5%79,0%71,3%67,1%67,1%67,9%75 Ruhestand, nicht erwerbstäti g89,7%86,0%83,1%77,4%75,6%73,1%478 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro82,0%90,5%80,0%73,0%71,8%71,8%123 1.000 bis unter 2.000 Euro85,8%84,7%81,2%74,1%76,8%73,5%239 2.000 bis unter 3.000 Euro80,5%75,0%71,0%68,3%62,6%64,8%156 3.000 Euro und mehr77,1%75,0%64,3%66,7%60,7%66,3%78 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre80,3%85,7%70,0%73,8%73,8%67,2%58 5 bis unter 10 Jahre77,5%84,1%72,5%75,0%70,6%70,4%67 10 bis unter 30 Jahre77,6%80,4%73,2%68,9%65,9%64,9%310 30 bis unter 50 Jahre92,6%87,0%83,3%77,0%76,4%76,6%217 50 Jahre und län ger93,8%77,6%85,1%72,7%75,0%73,3%51 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre69,4%77,8%62,9%64,7%60,0%55,6%32 10 bis unter 30 Jahre76,1%78,5%69,9%71,3%64,2%61,7%129 30 bis unter 50 Jahre83,7%83,9%78,1%72,7%69,2%70,4%191 50 Jahre und län ger87,9%84,3%80,2%74,0%75,4%74,6%347 Gesundheitszustand sehr gut/gut80,2%81,9%71,7%68,2%67,4%67,9%350 durchschnittlich85,6%81,7%79,9%72,5%72,8%69,7%268 sehr schlecht/schlecht91,3%89,4%87,9%89,9%80,4%78,9%92 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher79,2%78,4%70,1%66,0%63,1%63,3%405 unsicher/sehr unsicher89,6%90,3%86,2%81,4%81,7%79,6%284 BARRIEREFREIHEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten ( „wichtig") F41.2: „Wie wichtig oder unwichtig ist das betreffende Merkmal für Sie persönlich?“ Antwortanteile „wichtig" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 116 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.9 ZUFRIEDENHEIT MIT DER WOHNSITUATION insg. 842 Bielefeld49,8%42,4%5,2%2,6%1.737 Freibur g50,0%41,2%6,0%2,7%2.175 Karlsruhe insgesamt 2015 47,7%44,9%5,7%1,7%830 Geschlecht männlich48,2%44,4%6,2%1,3%390 weiblich47,2%45,4%5,3%2,1%436 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre50,6%39,4%8,3%1,7%180 61 bis 65 Jahre37,1%52,3%7,9%2,6%151 66 bis 70 Jahre43,3%47,8%6,7%2,2%134 71 bis 75 Jahre48,4%46,8%3,2%1,6%126 76 bis 80 Jahre54,1%41,8%4,1%--- 122 81 bis 85 Jahre58,0%40,6%1,4%--- 69 86 Jahre und älter48,9%44,4%2,2%4,4%45 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund49,9%42,9%5,5%1,6%687 deutsch mit Mi grationshintergrund38,5%55,4%4,6%1,5%65 ausländisch35,1%54,5%7,8%2,6%77 Haushaltstyp Alleinlebend44,9%48,4%5,5%1,2%254 mit (Ehe-)Partner52,4%41,3%4,6%1,7%477 mit Kind/Kindern (und Partner)35,5%50,0%10,5%3,9%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt47,7%44,9%5,4%2,0%392 Kinder leben weit entfernt48,5%44,7%6,3%0,5%206 keine Kinder46,5%46,5%5,3%1,8%170 Erwerbsstatus ganztags berufstätig49,7%41,4%8,3%0,6%169 teilzeit, geringfügig beschäftigt43,3%43,3%7,8%5,6%90 Ruhestand, nicht erwerbstäti g47,6%46,4%4,6%1,5%548 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro39,3%46,9%11,0%2,8%145 1.000 bis unter 2.000 Euro44,2%49,6%5,8%0,4%276 2.000 bis unter 3.000 Euro53,6%40,8%3,9%1,7%179 3.000 Euro und mehr60,2%35,2%2,3%2,3%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre43,3%46,3%10,4%--- 67 5 bis unter 10 Jahre34,6%52,6%11,5%1,3%78 10 bis unter 30 Jahre47,4%44,7%5,4%2,5%367 30 bis unter 50 Jahre52,3%42,8%4,1%0,8%243 50 Jahre und län ger54,5%43,9%--- 1,5%66 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre35,7%52,4%11,9%--- 42 10 bis unter 30 Jahre41,3%49,3%8,0%1,3%150 30 bis unter 50 Jahre51,4%42,8%4,1%1,8%222 50 Jahre und län ger49,1%43,9%5,2%1,7%401 Gesundheitszustand sehr gut/gut58,1%37,4%3,5%1,0%396 durchschnittlich41,1%50,8%6,3%1,9%319 sehr schlecht/schlecht31,1%53,8%11,3%3,8%106 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher55,8%38,2%4,7%1,3%468 unsicher/sehr unsicher37,2%53,0%7,6%2,1%328 ZUFRIEDENHEIT MIT DER WOHNSITUATION BEFRAGTE MIT ANTWORT sehr zufriedenzufriedeneher unzufriedensehr unzufrieden Anteile an den Befragten F51: „Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer gegenwärtigen Wohnsituation ?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 117 Anhangtabelle 3.10 SICHERHEITSGEFÜHL BEI DUNKELHEIT sehr sichersicherunsichersehr unsicher insg. 842 Bielefeld10,8%52,2%27,6%9,4%1.685 Freibur g20,3%47,3%24,1%8,3%2.125 Karlsruhe insgesamt 2015 13,5%45,4%29,6%11,5%808 Geschlecht männlich19,9%51,2%22,5%6,4%377 weiblich7,7%40,2%36,4%15,8%418 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre21,3%48,3%21,8%8,6%174 61 bis 65 Jahre18,6%45,5%29,7%6,2%145 66 bis 70 Jahre10,2%48,0%26,0%15,7%127 71 bis 75 Jahre9,8%41,0%41,0%8,2%122 76 bis 80 Jahre5,1%47,9%34,2%12,8%117 81 bis 85 Jahre10,6%45,5%28,8%15,2%66 86 Jahre und älter8,9%35,6%31,1%24,4%45 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund13,8%44,7%29,4%12,0%666 deutsch mit Mi grationshintergrund10,2%40,7%39,0%10,2%59 ausländisch12,3%57,5%24,7%5,5%73 Haushaltstyp Alleinlebend12,1%44,4%29,4%14,1%248 mit (Ehe-)Partner13,4%45,0%31,5%10,1%464 mit Kind/Kindern (und Partner)21,1%55,3%17,1%6,6%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt12,5%47,5%29,2%10,9%377 Kinder leben weit entfernt16,0%41,7%30,1%12,1%206 keine Kinder15,7%49,4%24,7%10,2%166 Erwerbsstatus ganztags berufstätig28,1%45,5%18,0%8,4%167 teilzeit, geringfügig beschäftigt12,5%52,3%25,0%10,2%88 Ruhestand, nicht erwerbstäti g9,3%44,5%33,3%12,9%528 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro11,5%44,6%31,7%12,2%139 1.000 bis unter 2.000 Euro9,3%42,8%32,3%15,6%269 2.000 bis unter 3.000 Euro19,2%49,2%24,3%7,3%177 3.000 Euro und mehr29,9%52,9%14,9%2,3%87 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre17,2%43,8%25,0%14,1%64 5 bis unter 10 Jahre14,5%47,4%25,0%13,2%76 10 bis unter 30 Jahre17,9%45,9%26,5%9,7%351 30 bis unter 50 Jahre7,6%48,1%36,3%8,0%237 50 Jahre und län ger4,8%32,3%38,7%24,2%62 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre22,5%42,5%27,5%7,5%40 10 bis unter 30 Jahre18,6%47,6%24,8%9,0%145 30 bis unter 50 Jahre15,2%48,8%26,1%10,0%211 50 Jahre und län ger9,3%43,4%34,2%13,1%389 Gesundheitszustand sehr gut/gut18,0%52,9%22,1%7,0%384 durchschnittlich9,9%44,3%33,1%12,7%314 sehr schlecht/schlecht8,7%22,3%44,7%24,3%103 SICHERHEITSGEFÜHL BEI DUNKELHEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F38: „Wie sicher fühlen Sie sich – oder würden Sie sich fühlen – wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit alleine zu Fuß in Ihrer Wohngegend unterwegs sind oder wären? Fühlen Sie sich – oder wie würden Sie sich fühlen...?“ * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 118 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.12 EXISTENZ EINER HILFSPERSON BEI KRANKHEIT ja, ich bin mir ganz sicher ja, aber ich bin mir nicht sicher nein, ich hätte niemanden Anteile an den Befragteninsg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 60,2%28,2%11,6%816 Geschlecht männlich68,3%22,2%9,5%378 weiblich53,2%33,2%13,6%425 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre60,3%27,9%11,7%179 61 bis 65 Jahre58,1%30,4%11,5%148 66 bis 70 Jahre67,2%22,9%9,9%131 71 bis 75 Jahre69,4%21,8%8,9%124 76 bis 80 Jahre58,1%30,8%11,1%117 81 bis 85 Jahre50,8%28,6%20,6%63 86 Jahre und älter40,5%42,9%16,7%42 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund59,6%28,3%12,1%671 deutsch mit Mi grationshintergrund68,3%23,3%8,3%60 ausländisch58,7%29,3%12,0%75 Haushaltstyp Alleinlebend38,8%36,0%25,2%250 mit (Ehe-)Partner71,5%23,8%4,7%466 mit Kind/Kindern (und Partner)68,4%26,3%5,3%76 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt67,4%27,2%5,5%383 Kinder leben weit entfernt59,3%27,5%13,2%204 keine Kinder48,3%30,2%21,5%172 Erwerbsstatus ganztags berufstätig64,7%24,1%11,2%170 teilzeit, geringfügig beschäftigt56,7%34,4%8,9%90 Ruhestand, nicht erwerbstäti g60,0%28,2%11,8%532 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro53,6%32,1%14,3%140 1.000 bis unter 2.000 Euro62,2%27,3%10,5%275 2.000 bis unter 3.000 Euro62,6%28,5%8,9%179 3.000 Euro und mehr64,8%15,9%19,3%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre57,6%30,3%12,1%66 5 bis unter 10 Jahre48,7%39,7%11,5%78 10 bis unter 30 Jahre59,3%28,5%12,1%354 30 bis unter 50 Jahre70,5%20,3%9,3%237 50 Jahre und län ger48,4%32,3%19,4%62 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre52,4%38,1%9,5%42 10 bis unter 30 Jahre57,6%29,2%13,2%144 30 bis unter 50 Jahre61,5%26,6%11,9%218 50 Jahre und län ger61,5%26,7%11,8%390 Gesundheitszustand sehr gut/gut62,9%26,6%10,4%394 durchschnittlich58,5%29,4%12,0%316 sehr schlecht/schlecht53,0%31,0%16,0%100 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher66,2%24,4%9,4%468 unsicher/sehr unsicher52,4%32,6%15,0%319 EXISTENZ EINER HILFSPERSON BEI KRANKHEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT F26: „Wie wäre das, wenn Sie längere Zeit krank oder pflegebedürftig würden: Hätten Sie dann jemanden, der Ihnen regelmäßig helfen würde?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 119 Anhangtabelle 3.13 HILFE BEI LÄNGERER KRANKHEIT ODER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT 1 von Eltern/ Schwieger- eltern von Kindern/ Stiefkindern/ Schwieger- kindern von Enkel- kindern von Ehegatten/ Partnern von anderen Angehörigen von Freunden, Nachbarn insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 6,4%50,3%13,6%75,4%15,4%23,4%619 Geschlecht männlich7,0%45,5%12,8%86,3%15,5%18,3%314 weiblich5,6%54,1%14,2%63,8%15,7%27,9%298 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre16,4%42,9%3,0%76,9%22,0%27,0%143 61 bis 65 Jahre6,2%47,2%8,5%79,3%10,5%19,8%121 66 bis 70 Jahre --- 50,5%14,1%72,5%11,8%27,2%102 71 bis 75 Jahre1,6%53,3%13,6%80,0%15,2%22,7%95 76 bis 80 Jahre3,7%58,8%15,3%75,3%15,0%13,8%89 81 bis 85 Jahre --- 59,1%41,7%62,5%22,6%26,7%40 86 Jahre und älter --- 56,0%31,6%54,5%6,7%36,8%22 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund6,4%49,9%13,1%74,3%16,3%23,7%513 deutsch mit Mi grationshintergrund8,0%54,8%17,9%87,0%14,3%20,7%46 ausländisch3,2%50,9%14,7%74,5%8,3%24,4%55 Haushaltstyp Alleinlebend9,2%49,3%16,8%15,9%21,9%39,5%113 mit (Ehe-)Partner5,6%49,0%13,4%91,8%12,6%17,5%428 mit Kind/Kindern (und Partner)5,9%59,7%8,0%76,1%11,5%14,8%67 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt5,4%62,2%17,9%77,7%9,2%17,9%319 Kinder leben weit entfernt4,9%43,8%8,1%73,9%15,1%21,0%157 keine Kinder11,0%1,4% --- 73,1%31,2%43,0%104 Erwerbsstatus ganztags berufstätig14,4%41,6%4,2%81,6%20,0%23,5%136 teilzeit, geringfügig beschäftigt12,7%50,0%14,8%74,6%13,8%24,6%71 Ruhestand, nicht erwerbstäti g2,3%53,7%17,1%73,2%13,4%21,8%396 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro1,9%52,9%17,2%64,6%15,4%22,4%96 1.000 bis unter 2.000 Euro4,0%55,2%15,8%73,7%15,8%19,8%209 2.000 bis unter 3.000 Euro10,3%42,4%8,3%77,9%20,4%29,0%136 3.000 Euro und mehr12,2%44,1%10,9%83,3%10,4%21,2%66 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre4,7%41,3%15,4%61,5%9,8%22,7%52 5 bis unter 10 Jahre7,0%45,3%13,3%61,8%11,4%22,9%55 10 bis unter 30 Jahre7,9%46,2%9,9%75,8%16,5%20,8%277 30 bis unter 50 Jahre4,0%58,2%16,3%81,7%18,4%27,7%186 50 Jahre und län ger3,6%55,0%20,7%77,5%11,1%27,3%40 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre7,4%28,6%11,5%60,6%11,5%15,4%33 10 bis unter 30 Jahre9,2%40,6%5,3%75,0%12,0%19,8%112 30 bis unter 50 Jahre2,4%46,7%10,4%75,4%10,5%23,7%175 50 Jahre und län ger7,6%57,9%17,8%78,0%21,1%25,7%286 Gesundheitszustand sehr gut/gut6,2%49,8%10,6%78,9%17,1%23,0%304 durchschnittlich6,3%51,9%16,9%73,9%13,7%26,5%234 sehr schlecht/schlecht7,8%46,5%13,2%67,1%14,0%14,3%76 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher7,3%52,9%13,3%78,4%15,9%23,9%370 unsicher/sehr unsicher3,8%46,8%13,0%70,9%13,7%22,4%227 HILFE BEI LÄNGERER KRANKHEIT ODER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten (Prozent "sehr wahrscheinlich") F27: „Von welchen der folgenden Personen würden Sie in einem solchen Fall Hilfe erwarten? Wie sicher könnten Sie mit Hilfe rechnen, „sehr wahrscheinlich“, „vielleicht“ oder „sehr unwahrscheinlich“? (Anteile: „sehr wahrscheinlich") * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 1 Teilgruppe: nur Befragte, die bei der vorangehenden Frage mit "ja, ich bin mir ganz sicher" oder "ja, aber ich bin mir nicht sicher" geantwortet haben. 120 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.14 INFORMIERTHEIT ÜBER PFLEGEEINRICHTUNGEN janein insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 49,9%50,1%798 Geschlecht männlich43,6%56,4%369 weiblich55,2%44,8%417 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre48,9%51,1%174 61 bis 65 Jahre47,9%52,1%144 66 bis 70 Jahre48,9%51,1%131 71 bis 75 Jahre53,7%46,3%121 76 bis 80 Jahre52,5%47,5%118 81 bis 85 Jahre44,1%55,9%59 86 Jahre und älter52,5%47,5%40 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund52,5%47,5%655 deutsch mit Mi grationshintergrund41,0%59,0%61 ausländisch33,8%66,2%74 Haushaltstyp Alleinlebend51,9%48,1%241 mit (Ehe-)Partner49,7%50,3%463 mit Kind/Kindern (und Partner)45,9%54,1%74 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt49,3%50,7%381 Kinder leben weit entfernt53,7%46,3%201 keine Kinder50,9%49,1%161 Erwerbsstatus ganztags berufstätig51,2%48,8%166 teilzeit, geringfügig beschäftigt49,4%50,6%87 Ruhestand, nicht erwerbstäti g49,4%50,6%524 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro34,1%65,9%135 1.000 bis unter 2.000 Euro49,5%50,5%273 2.000 bis unter 3.000 Euro60,8%39,2%176 3.000 Euro und mehr52,4%47,6%84 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre37,9%62,1%66 5 bis unter 10 Jahre45,8%54,2%72 10 bis unter 30 Jahre47,6%52,4%351 30 bis unter 50 Jahre57,4%42,6%235 50 Jahre und län ger55,2%44,8%58 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre45,0%55,0%40 10 bis unter 30 Jahre38,6%61,4%145 30 bis unter 50 Jahre50,7%49,3%215 50 Jahre und län ger54,0%46,0%378 Gesundheitszustand sehr gut/gut54,5%45,5%376 durchschnittlich46,0%54,0%311 sehr schlecht/schlecht43,3%56,7%104 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher51,0%49,0%455 unsicher/sehr unsicher48,4%51,6%316 INFORMIERTHEIT ÜBER PFLEGEEINRICHTUNGEN BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten F28: „Wüssten Sie in einem solchen Fall – also wenn Sie länger krank oder pflegebedürftig wären – welche Organisationen beziehungsweise Einrichtungen Ihnen helfen könnten?" * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 121 Anhangtabelle 3.15 MÖGLICHE PFLEGEORGANISATIONEN ODER -EINRICHTUNGEN Antwortanteile männlich Antwortanteile weiblich insg. 842 Ambulante Pflegedienste30,3%35,3%33,5%123 Pflegeheim, Altenheim, Wohnstift19,3%15,8%16,9%62 Diakonie13,8%14,4%14,4%53 AWO15,2%11,2%12,8%47 Sozialdienst, städtische Angebote11,0%11,2%10,9%40 Sozialstationen allgemein6,9%13,0%10,4%38 Caritas11,0%9,8%10,1%37 DRK11,7%9,3%10,1%37 ASB13,8%7,0%9,5%35 Nachbarschaftshilfe, Betreutes Wohnen, Private Pflegeperson4,1%9,3%7,1%26 Kirchengemeinde3,4%4,2%3,8%14 Krankenkasse4,1%3,7%3,8%14 Arzt, Krankenhaus4,1%0,9%2,2%8 Sonstiges6,2%5,1%5,7%21 Gesamt155,2%150,2%151,2%367 MÖGLICHE PFLEGEORGANISATIONEN ODER -EINRICHTUNGEN* BEFRAGTE MIT ANTWORT Insgesamt Anteile an den Befragten F29: „An welche Einrichtungen beziehungsweise Organisationen denken Sie dabei?“ * Mehrfachnennungen waren möglich, daher Summen über 100% . 122 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 3.16a GEWÜNSCHTE VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professio- nellen Pflegedienst Versorgung im eigenen Haushalt durch Familien- angehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste Versorgung im eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppen- ähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakt zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn Rundum- versorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim Versorgung im Haushalt von Familien- angehörigen (z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 36,2%34,3%22,5%20,4%19,5%16,9%688 Geschlecht männlich37,8%37,7%19,4%15,4%22,3%19,4%329 weiblich34,3%31,1%25,2%24,9%16,5%13,9%351 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre42,7%38,5%29,5%37,0%13,8%13,0%161 61 bis 65 Jahre35,2%32,8%22,8%19,5%23,7%17,1%131 66 bis 70 Jahre30,0%32,2%24,1%21,6%18,6%16,7%121 71 bis 75 Jahre37,1%32,0%14,9%12,7%16,2%20,8%103 76 bis 80 Jahre31,9%33,3%20,7%9,1%20,7%10,0%90 81 bis 85 Jahre32,0%34,8%7,0%7,0%28,6%17,4%46 86 Jahre und älter39,3%35,7%32,1%--- 25,0%34,5%28 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund35,6%33,4%23,1%20,6%20,2%14,0%574 deutsch mit Mi grationshintergrund37,0%43,8%16,7%13,6%21,1%31,1%48 ausländisch37,1%35,0%20,3%23,3%8,9%30,0%60 Haushaltstyp Alleinlebend31,6%24,5%25,5%27,2%22,5%17,4%192 mit (Ehe-)Partner38,0%39,1%20,5%16,7%16,9%16,2%409 mit Kind/Kindern (und Partner)43,9%33,3%23,9%25,0%22,7%20,0%66 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt36,8%37,7%20,6%17,2%20,6%21,3%324 Kinder leben weit entfernt32,8%35,5%20,8%21,7%18,1%15,4%186 keine Kinder40,5%22,7%25,9%28,3%17,6%4,5%141 Erwerbsstatus ganztags berufstätig42,8%41,7%29,2%34,4%19,0%14,7%151 teilzeit, geringfügig beschäftigt40,0%36,6%33,7%32,5%16,7%18,8%82 Ruhestand, nicht erwerbstäti g33,1%31,8%18,0%13,2%20,3%17,8%437 Einkommen * unter 1.000 Euro37,4%36,4%13,7%16,7%19,6%25,3%110 1.000 bis unter 2.000 Euro31,4%33,3%19,7%21,2%13,8%19,4%231 2.000 bis unter 3.000 Euro37,8%31,1%20,3%26,8%23,6%10,6%151 3.000 Euro und mehr51,7%38,6%38,4%22,2%21,4%11,0%83 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre42,4%25,8%21,8%15,5%16,7%17,9%62 5 bis unter 10 Jahre42,0%35,8%25,8%26,2%19,7%10,9%67 10 bis unter 30 Jahre37,1%35,0%23,7%23,4%16,7%16,4%303 30 bis unter 50 Jahre30,9%33,7%18,3%16,2%24,6%17,2%199 50 Jahre und län ger29,2%44,7%23,4%14,0%15,9%22,2%47 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre38,9%31,6%23,5%11,4%12,1%20,6%38 10 bis unter 30 Jahre39,2%35,5%20,3%27,4%14,2%17,6%124 30 bis unter 50 Jahre31,7%33,0%25,5%24,0%19,5%14,9%191 50 Jahre und län ger36,6%34,0%20,7%16,5%22,4%16,0%318 Gesundheitszustand sehr gut/gut37,1%33,8%22,5%21,8%18,2%12,9%334 durchschnittlich34,1%35,2%22,0%21,9%19,8%21,2%267 sehr schlecht/schlecht39,3%34,1%22,6%11,0%22,9%19,8%82 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher36,3%35,5%23,5%21,1%19,1%15,6%414 unsicher/sehr unsicher35,3%32,3%20,3%19,0%18,9%19,4%254 VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten (Prozent "auf jeden Fall") F35.1: „Welche dieser Möglichkeiten Sie für sich bei eigener Pflegebedürftigkeit wünschen – also, was für Sie „auf jeden Fall in Frage käme“, was „eventuell in Frage käme“ und was für Sie „auf keinen Fall in Frage käme“. (Anteile: „auf jeden Fall") * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 123 Anhangtabelle 3.16b WAHRSCHEINLICHE VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professio- nellen Pflegedienst Versorgung im eigenen Haushalt durch Familien- angehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste Versorgung im eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppen ähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakt zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn Rundum- versorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim Versorgung im Haushalt von Familien- angehörigen (z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 31,0%27,7%19,6%10,6%27,1%11,5%625 Geschlecht männlich33,3%35,4%19,9%12,0%26,2%12,8%291 weiblich28,7%21,1%19,1%9,7%27,3%10,2%327 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre34,8%26,8%16,7%15,4%21,5%9,9%157 61 bis 65 Jahre30,1%25,4%22,0%13,1%36,1%11,4%122 66 bis 70 Jahre27,4%31,2%22,6%10,9%22,2%12,6%109 71 bis 75 Jahre37,0%34,4%17,9%8,6%30,2%16,5%96 76 bis 80 Jahre22,8%26,0%19,5%5,5%18,1%7,2%77 81 bis 85 Jahre35,3%29,4%15,2%3,0%28,6%16,2%34 86 Jahre und älter20,0%4,2%25,0%--- 42,9%3,7%24 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund30,3%27,4%20,0%10,0%27,3%10,3%532 deutsch mit Mi grationshintergrund23,1%28,6%14,6%8,6%30,8%17,1%35 ausländisch40,0%29,6%18,5%18,9%19,3%17,9%54 Haushaltstyp Alleinlebend27,0%16,0%17,7%9,7%27,7%11,5%188 mit (Ehe-)Partner33,0%33,1%20,6%10,5%28,0%12,1%363 mit Kind/Kindern (und Partner)33,3%35,1%17,5%12,5%17,2%8,6%57 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt30,4%31,6%19,0%11,8%27,9%15,8%291 Kinder leben weit entfernt30,5%24,9%18,2%8,2%24,7%8,0%173 keine Kinder35,1%22,6%21,8%12,9%31,5%3,0%133 Erwerbsstatus ganztags berufstätig35,0%32,2%22,4%14,2%26,2%11,7%143 teilzeit, geringfügig beschäftigt35,0%24,4%22,8%18,2%30,8%12,5%78 Ruhestand, nicht erwerbstäti g28,6%27,4%18,0%8,0%26,7%11,6%390 Einkommen * unter 1.000 Euro29,5%31,5%10,2%10,9%19,8%18,3%89 1.000 bis unter 2.000 Euro28,6%27,9%13,9%8,2%20,9%11,6%204 2.000 bis unter 3.000 Euro30,6%28,7%17,1%15,5%35,7%11,7%143 3.000 Euro und mehr44,0%24,4%34,9%9,8%30,9%4,8%82 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre37,0%24,6%18,9%13,2%24,1%16,4%57 5 bis unter 10 Jahre30,8%27,7%13,4%4,7%24,2%4,5%65 10 bis unter 30 Jahre30,3%29,1%19,1%12,9%27,5%11,4%275 30 bis unter 50 Jahre28,9%28,1%19,6%10,3%27,8%13,5%178 50 Jahre und län ger31,4%24,4%32,4%2,7%21,1%7,5%41 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre34,3%21,6%14,3%11,4%17,1%11,1%37 10 bis unter 30 Jahre27,8%31,8%15,8%10,2%25,9%12,3%110 30 bis unter 50 Jahre28,2%26,6%24,3%13,1%32,4%11,7%177 50 Jahre und län ger32,7%27,3%18,2%9,6%25,3%10,2%289 Gesundheitszustand sehr gut/gut35,4%27,7%21,9%12,1%27,8%10,9%318 durchschnittlich27,9%27,7%17,2%9,6%27,7%11,4%224 sehr schlecht/schlecht21,6%27,8%15,4%8,1%22,7%13,2%79 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher32,7%30,3%22,2%11,8%27,1%11,6%380 unsicher/sehr unsicher27,2%23,3%15,5%8,0%26,8%11,4%232 VERSORGUNG BEI EIGENER PFLEGEBEDÜRFTIGKEIT BEFRAGTE MIT ANTWORT Anteile an den Befragten (Prozent "sehr wahrscheinlich") F35.2: „Versuchen Sie dann bitte eine Einschätzung, mit welcher Versorgung Sie wahrscheinlich rechnen können“. (Anteile: „sehr wahrscheinlich") * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. 124 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Anhangtabelle 4.1 PROBLEME, RECHNUNGEN ZU BEZAHLEN insg. 842 Karlsruhe insgesamt 2015 67,4%11,1%9,8% 2,3% 9,4%837 Geschlecht männlich69,5%11,9%9,0% 2,3% 7,2%387 weiblich65,4%10,3%10,3% 2,3% 11,7%437 Altersgruppen 55 bis 60 Jahre60,0%15,6%11,7% 1,7% 11,1%180 61 bis 65 Jahre63,8%14,8%10,7% 2,7% 8,1%149 66 bis 70 Jahre59,4%11,3%13,5% 6,0% 9,8%133 71 bis 75 Jahre74,0%7,1%8,7% --- 10,2%127 76 bis 80 Jahre75,2%5,0%10,7% 1,7% 7,4%121 81 bis 85 Jahre78,6%10,0%1,4% 1,4% 8,6%70 86 Jahre und älter73,3%8,9%2,2% 2,2% 13,3%45 Staatsangehörigkeit deutsch ohne Mi grationshintergrund69,2%10,8%7,9% 2,0% 10,1%686 deutsch mit Mi grationshintergrund75,4%6,2%12,3% 1,5% 4,6%65 ausländisch43,4%15,8%26,3% 5,3% 9,2%76 Haushaltstyp Alleinlebend63,4%12,1%14,4% 3,5% 6,6%257 mit (Ehe-)Partner72,4%10,0%6,1% 0,8% 10,6%479 mit Kind/Kindern (und Partner)55,8%15,6%15,6% 5,2% 7,8%77 Kinder Kinder leben in der gleichen Stadt64,2%10,8%13,1% 2,3% 9,6%397 Kinder leben weit entfernt67,1%11,6%5,8% 2,9% 12,6%207 keine Kinder73,4%11,6%5,8% 2,3% 6,9%173 Erwerbsstatus ganztags berufstätig66,1%12,9%9,4% 2,9% 8,8%171 teilzeit, geringfügig beschäftigt53,8%20,9%14,3% 4,4% 6,6%91 Ruhestand, nicht erwerbstäti g70,2%8,5%9,5% 1,6% 10,2%550 Gewichtetes Pro-Ko pf-Einkommen * unter 1.000 Euro46,9%13,6%23,1% 7,5% 8,8%147 1.000 bis unter 2.000 Euro68,1%14,7%11,8% 1,4% 3,9%279 2.000 bis unter 3.000 Euro81,8%10,5%3,9% 1,1% 2,8%181 3.000 Euro und mehr88,6%8,0%2,3% --- 1,1%88 Wohndauer in der Wohnung unter 5 Jahre51,5%15,2%15,2% 9,1% 9,1%66 5 bis unter 10 Jahre63,3%11,4%20,3% 1,3% 3,8%79 10 bis unter 30 Jahre65,5%12,1%10,1% 2,7% 9,6%365 30 bis unter 50 Jahre74,2%9,8%5,3% --- 10,7%244 50 Jahre und län ger70,3%6,3%7,8% 3,1% 12,5%64 Wohndauer in Karlsruhe unter 10 Jahre41,5%19,5%31,7% 4,9% 2,4%41 10 bis unter 30 Jahre60,4%16,1%11,4% 2,0% 10,1%149 30 bis unter 50 Jahre73,8%7,7%8,1% 2,7% 7,7%221 50 Jahre und län ger68,9%10,2%8,2% 2,0% 10,7%402 Gesundheitszustand sehr gut/gut73,4%10,1%8,8% 1,0% 6,8%398 durchschnittlich62,2%12,7%10,2% 2,5% 12,4%323 sehr schlecht/schlecht61,7%10,3%12,1% 5,6% 10,3%107 Sicherheitsgefühl sehr sicher/sicher70,9%11,8%9,1% 0,8% 7,4%475 unsicher/sehr unsicher63,1%10,1%9,8% 4,6% 12,5%328 PROBLEME, RECHNUNGEN ZU BEZAHLEN ... BEFRAGTE MIT ANTWORT NieSeltenManchmalImmer Ich kann/ möchte die Frage nicht beantworten Anteile an den Befragten F55: „Haben Sie am Ende des Monats Probleme, Ihre Rechnungen zu bezahlen?” * Gewichtetes monatliches Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 125 126 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 127 www.karlsruhe.de 7 FRAGEBOGEN 128 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Generation 55plus: Lebensqualität und Zukunfts- planung in Karlsruhe Der Fragebogen wurde gestaltet vom Freiburger Institut für angewandte Sozialwissenschaft – FIFAS e. V. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 129 Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise: ¾ Die Beteiligung an der Befragung ist freiwillig. Durch Ihre Teilnahme stimmen Sie der Datenerhebung und der genannten Datenverwendung zu. Wenn Sie nicht an der Befragung teilnehmen, entstehen Ihnen keine Nachteile. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung, dass Ihre Aussagen für die Stadtpolitik sehr wichtig sind. ¾ Beantworten Sie bitte die Fragen persönlich, und achten Sie bitte beim Ausfüllen auf die entsprechenden Hinweise bei den jeweiligen Fragen. Bitte notieren sie auf dem Fragebogen weder Ihren Namen noch an- dere persönliche Angaben wie Adresse oder Telefonnummer. ¾ Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen im beigefügten Rückumschlag möglichst innerhalb der nächsten zwei Wochen an uns zurück. Die Portokosten werden von uns übernommen. Bitte verzichten Sie auf die Angabe eines Absenders. Was wird mit den erhobenen Daten gemacht? ¾ Unsere Befragung hat das Ziel, Informationen über das Älterwerden zu sammeln. Damit dies gelingt, benö- tigen wir repräsentative Aussagen von Betroffenen zum Beispiel zu ihren Planungen und Wünschen für das Älterwerden oder zu ihrer gesundheitlichen Situation und ihren Ansprüchen an die Gesundheitsver- sorgung. Mit diesen Informationen können wir unsere Planungen auf die Bedürfnisse und Wünsche unse- rer Seniorinnen und Senioren ausrichten. Da unsere Befragung gleichzeitig in mehreren Orten durchge- führt wird, können wir die Lebenssituation und Zukunftsplanung von Seniorinnen und Senioren miteinander vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen. ¾ Die Anzahl der befragten Personen ist so groß, dass Ihre Anonymität auf jeden Fall gewährleistet ist. Ihre Angaben werden nur für statistische Zwecke verwendet. Die strengen Anforderungen des Datenschutzes und der statistischen Geheimhaltung werden im vollen Umfang gewahrt. An die entsprechenden Bestim- mungen sind auch alle externen Dienstleister gebunden, die in unserem Auftrag zum Beispiel mit der Da- tenerfassung oder der Datenauswertungen betraut sein werden. ¾ Wir werden keine Einzeldaten an Dritte weitergeben. Alle geplanten Veröffentlichungen werden sich auf zusammengefasste Daten beziehen, das heißt auf ganze Städte oder Stadtteile. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich unter der Telefonnummer 0721 133-1222 bei der Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung informieren. Sie können gerne auch eine Nachricht per E-Mail (stadtentwicklung@afsta.karlsruhe.de) oder Telefax (0721 133-1209) senden. 130 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Fragebogen „Generation 55+“ für die Stadt Karlsruhe Als erstes möchten wir Ihnen einige Fragen zu Ihren beruflichen und nichtberuflichen Tätigkeiten stellen. 1 Wir möchten zunächst wissen, welchen Tätigkeiten Sie nachgehen. Sind Sie im letzten Monat einer bezahlten Tätigkeit nachgegangen? Was ist für Sie zutreffend? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Ja, ich bin Vollzeit erwerbstätig Ja, ich bin Teilzeit erwerbstätig (weniger als 35 Stunden pro Woche; dazu zählen auch unregelmäßige oder geringfügige Beschäftigungen) Nein, ich bin arbeitssuchend Nein, ich bin im Ruhestand Nein, ich bin im eigenen Haushalt tätig Nein, ich bin in einer Ausbildung Nein, ich bin aus sonstigen Gründen nicht erwerbstätig 2 In welchem Alter würden Sie gerne in den Ruhestand gehen bzw. wären Sie gerne in den Ruhe- stand gegangen? Mit ____________ Jahren 3 Haben Sie während der letzten 12 Monate Kurse belegt oder Vorträge oder Veranstaltungen be- sucht? Um was ging es dabei? Sie können mehrere Angaben machen! Nein Ja Berufliche Fort- und Weiterbildung Sonstige Fort- und Weiterbildung Kultur, Allgemeinbildung Freizeit, Hobby Anderes 4 Haben Sie vor, in nächster Zeit – d.h. in den nächsten 12 Monaten – Kurse, Vorträge oder Ver- anstaltungen zu besuchen? Welche Bereiche könnten das sein? Sie können mehrere Angaben machen! Nein Ja Berufliche Fort- und Weiterbildung Sonstige Fort- und Weiterbildung Kultur, Allgemeinbildung Freizeit, Hobby Anderes AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 131 5 Benutzen Sie das Internet? Nein Ja, täglich Ja, mehrmals die Woche Ja, seltener 6 Sind Sie derzeit ehrenamtlich tätig, das heißt haben Sie in einem Verein, einer Initiative, einem Projekt oder einer Selbsthilfegruppe freiwillig Arbeiten und Aufgaben übernommen, die Sie unbezahlt oder gegen geringe Aufwandsentschädigung ausüben? Ja Nein ) Bitte weiter mit der nächsten Frage ) Bitte weiter mit Frage 9 7 In welchem Bereich bzw. in welchen Bereichen üben Sie zur Zeit eine solche ehrenamtliche Tätigkeit aus? Sie können mehrere Angaben machen! Sport und Bewegung Kultur und Musik Schule oder Kindergarten Sozialer Bereich Kirchlicher oder religiöser Bereich Berufliche Interessenvertretung außerhalb des Betriebs (z.B. Gewerkschaft) Umwelt und Naturschutz, Tierschutz Politik und politische Interessenvertretung Außerschulische Jugendarbeit oder Bildungsarbeit für Erwachsene Unfall- oder Rettungsdienst, freiwillige Feuerwehr Gesundheitsbereich Justiz, Kriminalitätsprobleme Wirtschaftliche Selbsthilfe Freizeit und Geselligkeit Sonstige bürgerschaftliche Aktivitäten am Wohnort 8 Wie oft waren Sie in den letzten 12 Monaten für Vereine, Verbände oder gemeinnützige Organisationen tätig? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Mindestens einmal in der Woche Mindestens einmal im Monat Mindestens einmal alle sechs Monate Seltener Nie Weiß nicht 132 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 9 Könnten Sie sich vorstellen, in nächster Zeit – d.h. in den nächsten 12 Monaten – Ihrer derzeitigen ehrenamtlichen Tätigkeit weiterhin nachzugehen bzw. eine neu aufzunehmen? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Nein, auf keinen Fall Ja, eventuell Ja, auf jeden Fall Und nun möchten wir Ihnen ein paar Fragen zu Ihrer Person und zu Ihrem Leben stellen. 10 Wenn Sie einmal an die letzten sieben Tage denken: An wie vielen Tagen waren Sie 20 Minuten oder länger ohne Unterbrechung körperlich aktiv? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! An keinem Tag An einem Tag An zwei Tagen An drei Tagen An vier Tagen An fünf Tagen An sechs Tagen An sieben Tagen Weiß nicht 11 Wie schätzen Sie – alles in allem – Ihren Gesundheitszustand ein? Würden Sie sagen, er ist... Sehr gut Gut Durchschnittlich Schlecht Sehr schlecht 12 Werden Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten in irgendeiner Weise von einer längeren Krankheit oder einer Behinderung, einem Gebrechen oder einer seelischen Krankheit beeinträchtigt? WENN JA, gilt das stark oder nur bis zu einem gewissen Grad? Ja, stark Ja, bis zu einem gewissen Grad Nein 13 Wie schätzen Sie Ihre körperliche Beweglichkeit ein? Sie ist überdurchschnittlich gut Durchschnittlich, habe keine Probleme damit Sie ist schlecht und das macht mir oft Probleme 14 Wie zufrieden sind Sie – alles in allem – mit Ihrem gegenwärtigen Leben? 0 bedeutet „äußerst unzufrieden“ und 10 „äußerst zufrieden“. Äußerst unzufrieden Äußerst zufrieden 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 133 15 Wie oft treffen Sie sich mit Freunden, Verwandten oder privat mit Arbeitskollegen? Nie Weniger als einmal im Monat Einmal im Monat Mehrmals im Monat Einmal in der Woche Mehrmals in der Woche Täglich 16 Haben Sie jemanden, mit dem Sie über vertrauliche und persönliche Angelegenheiten reden können? Ja Nein 17 Wenn Sie Hilfe und Unterstützung brauchen: In welchem Ausmaß erhalten Sie diese von Menschen, die Ihnen nahestehen? Überhaupt nicht Voll und ganz Weiß nicht 0 1 2 3 4 5 6 18 Wenn Sie sich mit Gleichaltrigen vergleichen, wie oft nehmen Sie an geselligen Ereignissen oder Treffen teil? Viel seltener als die meisten Seltener als die meisten Ungefähr gleich oft Häufiger als die meisten Viel häufiger als die meisten Bei den nächsten Fragen geht es um Ihren Haushalt bzw. um Ihre Familie. 19 Haben Sie Kinder? Nein Ja ) Bitte weiter mit Frage 24 ) Bitte weiter mit der nächsten Frage 20 Wie viele Kinder haben Sie? ____________ Kinder 134 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 21 In welchem Alter ist Ihr Kind / sind Ihre Kinder? Wie alt ist das jüngste und wie alt ist das älteste Kind? Wenn Sie ein Kind haben: Bitte als „ältestes Kind“ eintragen ! Das jüngste Kind ist ____________ Jahre Das älteste Kind / Mein Kind ist ____________ Jahre 22 Leben Kinder von Ihnen .... ja nein ....mit Ihnen im gleichen Haushalt? ....außerhalb Ihres Haushalts, aber im gleichen Gebäude? ....außerhalb Ihres Haushalts, im gleichen Ort (in der gleichen Stadt)? 23 Wie häufig haben Sie persönliche Kontakte mit Ihren Kindern? Wenn Sie mehrere Kinder haben: Berücksichtigen Sie bitte das Kind, zu dem Sie am häufigsten Kontakte haben! Sehr häufig, jeden Tag Häufig, mindestens einmal pro Woche Gelegentlich, un- gefähr einmal pro Monat Selten – hin und wieder Nie 24 Leben Sie allein oder mit anderen zusammen? Wenn Sie nicht allein leben: Wie viele Personen leben außer Ihnen ständig in diesem Haushalt? Ich lebe allein Im Haushalt leben außer mir _________ Personen ) Bitte weiter mit Frage 26 ) Bitte weiter mit der nächsten Frage 25 Was ist für Sie zutreffend? Sie können mehrere Angaben machen! Ich bin verheiratet und lebe mit meinem Ehepartner, meiner Ehepartnerin zusammen Ich lebe mit jemandem in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft zusammen Ich lebe mit einem Partner, einer Partnerin zusammen Ich lebe mit einem oder mehreren Elternteilen von mir / uns zusammen. Ich lebe mit einem oder mehreren meiner / unserer Kinder zusammen Ich lebe in einer Wohngemeinschaft Nichts davon ist zutreffend AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 135 Bei den folgenden Fragen geht es um das Thema Krankheit und Pflegebedürftigkeit. 26 Wie wäre das, wenn Sie längere Zeit krank oder pflegebedürftig würden: Hätten Sie dann jemanden, der Ihnen regelmäßig helfen würde? Nein, ich hätte niemanden ) Bitte weiter mit Frage 28 Ja, aber ich bin mir nicht sicher ) Bitte weiter mit der ) nächsten Frage Ja, ich bin mir ganz sicher 27 Von welchen der folgenden Personen würden Sie in einem solchen Fall Hilfe erwarten? Wie si- cher könnten Sie mit Hilfe rechnen, „sehr wahrscheinlich“, „vielleicht“ oder „sehr unwahr- scheinlich“? Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! Sehr wahr- scheinlich Vielleicht Sehr un- wahr- scheinlich Nicht vor- handen von Eltern/Schwiegereltern Von Kindern / Stiefkindern / Schwiegerkindern Von Enkelkindern Von Ehegatten / Partnern Von anderen Angehörigen Von Freunden, Nachbarn 28 Wüssten Sie in einem solchen Fall – also wenn Sie länger krank oder pflegebedürftig wären – welche Organisationen bzw. Einrichtungen Ihnen helfen könnte? Nein Ja ) Bitte weiter mit Frage 30 ) Bitte weiter mit der nächsten Frage 29 An welche Einrichtungen bzw. Organisationen denken Sie dabei? Bitte eintragen! 30 War schon einmal eine Ihnen nahestehende Person für eine längere Zeit oder sogar dauerhaft pflegebedürftig, das heißt, er oder sie konnte den Haushalt nicht mehr führen, brauchte Hilfe bei der Körperpflege und beim Toilettengang, kam im Alltag ohne fremde Hilfe nicht zurecht? Nein, das gab es noch nie Ja, das gab es ) Bitte weiter mit Frage 34 ) Bitte weiter mit der nächsten Frage 136 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 31 Wissen Sie noch, wo die Pflege durchgeführt wurde? Falls Sie mehrere Personen kennen, die regelmäßige Hilfe oder längere Pflege benötigt haben: Berücksichtigen Sie bitte die Situation, die Sie am meisten beschäftigt hat. Sie können mehrere Möglichkeiten wählen! Zuhause in der Wohnung der pflegebedürftigen Person Zuhause in meiner/unserer Wohnung In einer anderen Wohnung (z.B. bei Angehörigen) In einem Pflegeheim In einer kleinen wohngruppenähnlichen Einrichtung 32 Waren Sie auch selbst mit der Versorgung dieser Person beschäftigt? Bzw. sind Sie noch im- mer damit beschäftigt? Nein, das war nicht der Fall Ja, ich hatte auch damit zu tun ja, ich mache das noch immer ) Bitte weiter mit Frage 34 ) Bitte weiter mit der nächsten Frage 33 Wer hat Ihnen dabei geholfen? Wer hilft Ihnen dabei? Sie können mehrere Möglichkeiten wählen! Niemand Verwandte, die im selben Haus wohnen Verwandte, die außerhalb des Hauses wohnen Nachbarn und Freunde Berufliche Pflegekräfte und ambulante Dienste Einrichtungen wie die Kurzzeitpflege und die Tagespflege Eine Selbsthilfegruppe 34 Stellen Sie sich vor, ein naher Angehöriger von Ihnen kann wegen körperlicher oder seelischer gesundheitlicher Probleme den Alltag nicht mehr ohne regelmäßige Hilfe meistern. Welche der im Folgenden aufgeführten Möglichkeiten würden Sie für diesen Angehörigen bevor- zugen? Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! Versorgungsmöglichkeiten Auf jeden Fall Eventu- ell Auf keinen Fall Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim. Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst. Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppenähnlichen Einrichtung in seinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakten zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn. Versorgung in seinem eigenen Haushalt durch Familienangehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste. Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen (z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 137 35 Überlegen Sie nun bitte: 1. Welche dieser Möglichkeiten Sie für sich bei eigener Pflegebedürftigkeit wünschen – also, was für Sie „auf jeden Fall in Frage käme“, was „eventuell in Frage käme“ und was für Sie „auf keinen Fall in Frage käme“. 2. Versuchen Sie dann bitte eine Einschätzung, mit welcher Versorgung Sie wahrscheinlich rechnen können. Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! 1. Was wünschen Sie für sich? 2. Was ist wahr- scheinlich? Auf jeden Fall Eventuell Auf keinen Fall Sehr wahr- schein- lich Vielleicht Sehr unwahr- schein- lich Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim. Versorgung im eigenen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst. Versorgung im eigenen Haushalt durch eine privat eingestellte Fachkraft Versorgung in einer kleinen wohngruppenähnlichen Einrichtung in meinem eigenen Wohngebiet, mit Kontakten zu Angehörigen, Bekannten und Nachbarn. Versorgung im eigenen Haushalt durch Familienangehörige, unterstützt durch professionelle Pflegedienste. Versorgung im Haushalt von Familienangehörigen (z.B. bei Sohn oder Tochter), unterstützt durch professionelle Pflegedienste. 36 Bitte denken Sie jetzt an Ihre eigenen Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen in Ihrer Stadt und an die Erfahrungen von Leuten aus Ihrem Umfeld. Bewerten Sie bitte, ob die Qualität der folgenden Gesundheitsdienste Ihrer Meinung nach sehr gut, ziemlich gut, ziemlich schlecht oder sehr schlecht ist. die Qualität ist ... Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! sehr gut ziemlich gut ziemlich schlecht sehr schlecht Kann ich nicht beur- teilen Krankenhäuser Zahnbehandlungen / Zahnärzte Medizinische oder chirurgische Experten Hausärzte oder Allgemeinmediziner Pflegedienste für pflegebedürftige Personen in deren Zuhause Haushaltsnahe Dienste und Hilfen Pflegeheime Beratungsstellen zum Thema Pflege 138 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 37 Bitte denken Sie noch mal an Ihre eigenen Erfahrungen oder die Erfahrungen von Menschen aus Ihrem Umfeld und teilen Sie mit, wie einfach oder schwierig in Ihrer Stadt die Erreichbarkeit und der Zugang zu folgenden Gesundheitsdiensten sind. Dabei geht es nur um die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit, nicht um die Erschwinglichkeit oder darum, welche und wie viele Gesundheitsleistungen angeboten werden. die Erreichbarkeit ist ... Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! sehr einfach ziemlich einfach ziemlich schwierig sehr schwierig Kann ich nicht beur- teilen Krankenhäuser Zahnbehandlungen / Zahnärzte Medizinische oder chirurgische Experten Hausärzte oder Allgemeinmediziner Pflegedienste für pflegebedürftige Personen in deren Zuhause Haushaltsnahe Dienste und Hilfen Pflegeheime Beratungsstellen zum Thema Pflege In dem nächsten Block geht es um das Thema Sicherheit. 38 Wie sicher fühlen Sie sich – oder würden Sie sich fühlen – wenn Sie nach Einbruch der Dunkelheit alleine zu Fuß in Ihrer Wohngegend unterwegs sind oder wären? Fühlen Sie sich – oder wie würden Sie sich fühlen...? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! ... sehr sicher ... sicher ... unsicher ... sehr unsicher Weiß nicht 39 Sind Sie oder ein Mitglied Ihres Haushalts in den letzten fünf Jahren Opfer eines Einbruchs, Diebstahls oder Überfalls geworden? Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! Ja Nein Diebstahl Einbruch Überfall AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 139 Mit der nächsten Fragegruppe möchten wir von Ihnen wissen, was aus Ihrer Sicht für eine hohe Lebensqualität wichtig oder unwichtig ist und was davon in Ihrer Stadt vorhanden ist oder fehlt. 40 Was für Möglichkeiten sollten in Ihrer Stadt vorhanden sein? Überlegen Sie bitte zu jeder Vor- gabe 1. wie wichtig das für Sie persönlich ist und 2. ob das zurzeit in ausreichender Weise möglich ist. Bitte in jeder Zeile ein Kreuz bei 1. und 2. ma- chen! 1. Wie wichtig ist das für Sie persönlich? 2. Gibt es für Sie ausreichende Mög- lichkeiten? Wichtig Unwichtig Ja Nein Kontakte haben, sich mit anderen treffen Neue Bekanntschaften machen Einer sportlichen Betätigung nachgehen Preisgünstig wohnen Ruhiges Wohnumfeld Sauberkeit der Straßen und Grünanlagen Vorhandensein von Parkplätzen Wohnungsnahe Einkaufsmöglichkeiten Einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen Mit gelegentlichen Arbeiten die Rente aufbessern An kulturellen Veranstaltungen teilnehmen Gute öffentliche Verkehrsanbindung Ärzte in erreichbarer Nähe Apotheke in erreichbarer Nähe Barrierefreies Wohnumfeld (z.B. abgesenkte Gehsteige) Gemeinsam mit anderen musizieren Aktiv am Vereinsleben teilnehmen Aktiv am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen Sich politisch an der Stadtentwicklung beteiligen Wohnortnahe Versorgung bei Pflegebedürftigkeit Möglichkeiten des betreuten Wohnens Nachbarschaftliche Unterstützung Gemischtes Wohnen, Jung und Alt Therapieangebote (z.B. Physiotherapie) Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung Anderes (bitte notieren): _____________________________________ 140 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Bei den folgenden Fragen geht es um das Thema “Wohnen im Alter” 41 Was trifft für Ihre Wohnung unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit zu? Und wie wichtig oder unwichtig ist das betreffende Merkmal für Sie persönlich? Bitte kreuzen Sie in jeder Zeile an, was für Sie zutrifft / nicht zutrifft und was für Sie wichtig / unwichtig ist!! Trifft zu Trifft nicht zu Ist wichtig Ist unwichtig Die Wohnung hat eine Gegensprechanlage Der Zugang zur Wohnung ist barrierefrei Innerhalb der Wohnung oder zum Balkon/ zur Terras- se sind keine Stufen und Schwellen zu überwinden Die Türen im Sanitärbereich haben eine ausrei- chende Breite Im Sanitärbereich gibt es ausreichende Bewe- gungsflächen Es gibt eine bodengleiche Dusche Die folgende Frage dient dazu, anhand Ihrer Auffassungen zu allgemeinen Themenstellungen etwas über Ihren Lebensstil zu erfahren. 42 Im Folgenden werden einige Personen beschrieben. Bitte machen Sie jedes Mal deutlich, wie ähnlich oder unähnlich Ihnen die jeweils beschriebene Person ist. Ist mir ... Bitte in jeder Zeile ein Kreuz machen! sehr ähnlich ähnlich etwas ähnlich nur ein kleines bisschen ähnlich nicht ähnlich über- haupt nicht ähnlich Sie mag Überraschungen und hält immer Ausschau nach neuen Aktivitäten. Sie denkt, dass im Leben Abwechslung wichtig ist. Sie glaubt, dass die Menschen tun sollten, was man Ihnen sagt. Sie denkt, dass Menschen sich immer an Regeln halten sollten, selbst dann wenn es niemand sieht. Es ist ihr wichtig, Spaß zu haben. Sie gönnt sich selbst gerne etwas. Es ist ihr wichtig, sich jederzeit korrekt zu verhalten. Sie vermeidet es, Dinge zu tun, die andere Leute für falsch halten könnten. Sie sucht das Abenteuer und geht gerne Risiken ein. Sie will ein aufregendes Leben haben. Sie lässt keine Gelegenheit aus, Spaß zu haben. Es ist ihr wichtig, Dinge zu tun, die ihr Vergnügen bereiten. Es ist ihr wichtig, in einem sicheren Umfeld zu leben. Sie vermeidet alles, was ihre Sicherheit gefährden könnte. Es ist ihr wichtig, dass der Staat ihre persönliche Sicherheit vor allen Bedrohungen gewährleistet. Sie will einen starken Staat, der seine Bürger verteidigt. AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 141 Zum Schluss hätten wir gerne noch einige Angaben von Ihnen, die wir zur statistischen Auswertung brauchen. 43 Wie alt sind Sie? 55 Jahre 64 Jahre 73 Jahre 82 Jahre 56 Jahre 65 Jahre 74 Jahre 83 Jahre 57 Jahre 66 Jahre 75 Jahre 84 Jahre 58 Jahre 67 Jahre 76 Jahre 85 Jahre 59 Jahre 68 Jahre 77 Jahre 86 Jahre 60 Jahre 69 Jahre 78 Jahre 87 Jahre 61 Jahre 70 Jahre 79 Jahre 88 Jahre 62 Jahre 71 Jahre 80 Jahre 89 Jahre 63 Jahre 72 Jahre 81 Jahre 90 Jahre oder älter 44 Tragen Sie bitte Ihr Geschlecht ein. Männlich Weiblich 45 Besitzen Sie die deutsche Staatsangehörigkeit? Ja, seit Geburt ) Bitte weiter mit Frage 48 Ja, später erworben ) Bitte weiter mit der nächsten Frage Nein 46 In welchem Land sind Sie geboren? Bitte eintragen! ________________________________________________ 47 Wann sind Sie zum ersten Mal nach Deutschland gekommen, um hier zu leben? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Innerhalb des letzten Jahres Vor 11-20 Jahren Vor 1-5 Jahren Vor über 20 Jahren Vor 6-10 Jahren 48 Wie lange wohnen Sie schon hier in dieser Stadt? Seit ____________ Jahr/Jahren 49 Wohnen Sie in einer Mietwohnung, einer Eigentumswohnung oder in einem eigenen Haus? Zur Miete, auch Untermiete Eigentumswohnung Eigenes Haus Nicht zutreffend, wohne in einem Heim 142 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 50 Wie lange wohnen Sie schon in Ihrer derzeitigen Wohnung? Seit____________ Jahr/Jahren 51 Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer gegenwärtigen Wohnsituation? Sehr zufrieden Zufrieden Eher unzufrieden Sehr unzufrieden 52 Was ist der höchste allgemeinbildende Schulabschluss, den Sie haben? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Kein Schulabschluss Volks-/Hauptschulabschluss bzw. Polytechnische Oberschule mit Abschluss 8. oder 9. Klasse Mittlere Reife/Realschulabschluss bzw. Polytechnische Oberschule mit Abschluss 10. Klasse Fachhochschulreife (Abschluss einer Fachoberschule etc.) Abitur bzw. Erweiterte Oberschule mit Abschluss 12. Kl. (Hochschulreife) Anderen Schulabschluss, und zwar: _________________________________________ 53 Welchen beruflichen Ausbildungsabschluss haben Sie? Was trifft auf Sie zu? Sie können mehrere Möglichkeiten wählen! Beruflich-betriebliche Anlernzeit mit Abschlusszeugnis, aber keine Lehre Teilfacharbeiterabschluss Abgeschlossene Lehre Berufliches Praktikum, Volontariat Fachschulabschluss Berufsfachschulabschluss, Berufsgrundbildungsjahr abgeschlossen Meisterabschluss Abgeschlossenes Studium an Fachhochschule, Hochschule, Universität, Akademie, Polytechnikum (auch Abschluss einer Ingenieurschule), Schule des Gesundheitswesens Promotion; Habilitation Anderen beruflichen Ausbildungsabschluss, und zwar: ________________________________________________ Keinen beruflichen Ausbildungsabschluss AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 143 54 Wie hoch ist das gesamte monatliche Nettoeinkommen Ihres Haushalts? Gemeint ist die Sum- me, die sich aus Lohn, Gehalt, Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, Rente oder Pension ergibt, jeweils nach Abzug der Steuern und Kranken- und Sozialversicherungsbeiträge. Rechnen sie bitte auch Einkommen aus Vermietung, Verpachtung, Geldanlagen und Einkünfte wie Kindergeld, Wohngeld, Sozialhilfe und sonstige Einkünfte hinzu. Wenn Sie die genaue Summe nicht wissen, schätzen Sie bitte. Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Bis zu 500 Euro .............. 3.001 bis 3.500 Euro ....................... 501 bis 1.000 Euro .......... 3.501 bis 4.000 Euro ....................... 1.001 bis 1.500 Euro ....... 4.001 bis 4.500 Euro ....................... 1.501 bis 2.000 Euro ....... 4.501 bis 5.000 Euro ....................... 2.001 bis 2.500 Euro ....... 5.001 bis 5.500 Euro ....................... 2.501 bis 3.000 Euro ....... 5.501 Euro und mehr ...................... Ich kann/möchte die Frage nicht beantworten ............................... 55 Haben Sie am Ende des Monats Probleme, Ihre Rechnungen zu bezahlen? Bitte nur ein Kästchen ankreuzen! Immer Manchmal Selten Nie Ich kann/möchte die Frage nicht beantworten Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Mitarbeit an dieser Befragung! 144 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 KARLSRUHER BEITRÄGE ZUR STADTENTWICKLUNG Heft 20 | 2006 WOHNEN IM ZENTRUM 2006 RÜCKKEHR IN DIE ZENTRALEN STADTTEILE Bearbeitung: Otto Mansdörfer | Tanja Kronenwett Heft 21 | 2006 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN KARLSRUHE 2 ERSTE ERGEBNISSE DER KLEINRÄUMIGEN BEVÖLKERUNGSPROGNOSE 2005 – 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung Heft 22 | 2007 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN KARLSRUHE 3 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG DER STADT KARLSRUHE 2005 BIS 2030 Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung | Daniel Götz Mai 2007 ZUKUNFTSFÄHIGE INNENSTADT ENTWICKLUNG DER KARLSRUHER CITY Projektleitung: Otto Mansdörfer | Sigrun Hüger (StPlA) In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung und Stadtplanungsamt Heft 23 | 2007 EINKAUFEN UND NAHVERSORGUNG IN KARLSRUHE 2007 AKTUELLE TRENDS UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN Bearbeitung: Christian Fulda | Andreas Mangold (Wifö) In Zusammenarbeit mit: Wirtschaftsförderung Heft 24 | 2008 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN KARLSRUHE 4 LEBENSVERHÄLTNISSE DER JUGENDLICHEN IN KARLSRUHE 2008 Ergebnisse der Jugendumfrage Bearbeitung: Dr. Hans-Heinrich Hartung In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde | Stadtjugendausschuss e. V. | Gartenbauamt Polizeipräsidium Karlsruhe Heft 25 | 2008 WOHNEN UND BAUEN IN DER STADT 7. SACHSTANDSBERICHT 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz In Zusammenarbeit mit: Gutachterausschuss | Liegenschaftsamt | Sozial- und Jugendbehörde | Stadtplanungsamt | VOLKSWOHNUNG GmbH Heft 26 | 2009 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN KARLSRUHE 5 ZU- UND FORTZÜGE ÜBER DIE STADTGRENZEN 1999 – 2008 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz ÜBERSICHT VERÖFFENTLICHUNGEN AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 145 Heft 27 | 2010 DAS SICHERHEITSEMPFINDEN DER BEVÖLKERUNG IN KARLRSRUHE 2009 2. SACHSTANDSBERICHT ZUR ÖFFENTLICHEN SICHERHEIT UND ORDNUNG Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci Heft 28 | 2010 DIE NUTZUNG KULTURELLER EINRICHTUNGEN IN KARLSRUHE 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Nadia Kasper-Snouci | Christian Fulda | Daniel Götz Heft 29 | 2010 IMAGE VON KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION 2009 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda | Andrea Hammer Heft 30 | 2011 UNTERNEHMENS- UND BETRIEBSUMFRAGE 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 31 | 2011 DEMOGRAFISCHER WANDEL IN KARLSRUHE 6 ZURÜCK IN DIE STADT – MOTIVE DER ZU- UND FORTZIEHENDEN 2010 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Maria Mertens | Nadia Kasper-Snouci Heft 32 | 2011 WIRTSCHAFT UND ARBEIT 1 ANALYSE WICHTIGER ZUKUNFTSBRANCHEN 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 33 | 2011 LEBENSQUALITÄT IN KARLSRUHE AUS BÜRGERSICHT 2011 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda | Nadia Kasper-Snouci | Andrea Hammer Heft 34 | 2012 WIRTSCHAFT UND ARBEIT 2 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG IN DER REGION MITTLERER OBERRHEIN 2012 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 35 | 2012 BEVÖLKERUNGSVORAUSRECHNUNG KARLSRUHE 2030 NEUE PROGNOSE 2012 – GRUNDLEGENDE ERGEBNISSE Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz Heft 36 | 2012 BÜRGERUMFRAGE 2012 KOMMUNALPOLITIK, BÜRGERENGAGEMENT, BÜRGERBETEILIGUNG Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer | Christian Fulda | Benedikt Dierßen 146 | GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 Heft 37 | 2012 KONZEPT ZUR SYSTEMATISCHEN BÜRGERBETEILIGUNG IN KARLSRUHE Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer Heft 38 | 2013 REGIONSUMFRAGE 2012 KARLSRUHE AUS SICHT DER REGION Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda | Benedikt Dierßen Heft 39 | 2013 BÜRGERUMFRAGE 2013 SPORT, BEWEGUNG, BÄDER Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Christian Fulda | Daniel Götz | Nadia Kasper-Snouci | Ilona Forro Heft 40 | 2013 DER ZENTRALE CITYBEREICH EINSCHÄTZUNGEN AUS PASSANTENSICHT 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen | Ilona Forro | Martin Noth Heft 41 | 2013 DIE ATTRAKTIVITÄT DER DURLACHER INNENSTADT ERGEBNISSE DER BÜRGER- UND PASSANTENUMFRAGE 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz | Nadia Kasper-Snouci | Ilona Forro Heft 42 | 2013 SOZIALDATEN 2013 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen | Ilona Forro In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde Heft 43 | 2014 ESSEN UND TRINKEN IM ZOO UMFRAGE ZUM GASTRONOMISCHEN ANGEBOT UND DEN VERZEHRGEWOHNHEITEN DER BESUCHERINNEN UND BESUCHER IM KARLSRUHER ZOO 2014 – ERGEBNISBERICHT Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen | Ilona Forro | Ann Janin Waltemathe Heft 44 | 2015 SICHERHEITSEMPFINDEN DER BEVÖLKERUNG 3. SACHSTANDSBERICHT ZUR ÖFFENTLICHEN SICHERHEIT UND ORDNUNG 2014 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen | Ilona Forro In Zusammenarbeit mit: Ordnungs- und Bürgeramt | Sozial- und Jugendbehörde Heft 45 | 2015 WOHNEN UND BAUEN IN KARLSRUHE 8. SACHSTANDSBERICHT 2015 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz | Thorsten Ach | Ilona Forro | Lieselotte Kluckhohn | Andrea Rosemeier | Juliane Schaber In Zusammenarbeit mit: Liegenschaftsamt | Sozial- und Jugendbehörde | Stadtplanungsamt | Gutachterausschuss in Karlsruhe | Wirtschaftsförderung | VOLKSWOHNUNG GmbH AMT FÜR STADTENTWICKLUNG | 147 Heft 46 | 2015 BÜRGERUMFRAGE 2015 GRÜNE STADT Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer | Benedikt Dierßen | Ilona Forro Heft 47 | 2015 EVALUATIONSBERICHT | STADTGEBURTSTAG KARLSRUHE 2015 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: KA300-Team | Stadtmarketing Karlsruhe – Gesamtleitung Martin Wacker (Cathrin Batzner | Sascha Binoth | Manuel Brenneisen | Natalie Jacob | Norbert Käthler | Dr. Oliver Langewitz | Franziska Pfaff | Markus Pommerening | Sebastian Schneider | Hendrikje Schwarze | Anna Weißhaar | Daniel Wensauer-Sieber, Das Ziel führt zum Weg) Amt für Stadtentwicklung (Benedikt Dierßen | Ilona Forro | Daniel Götz | Andrea Hammer | Otto Mansdörfer | Willi Pradl | Andrea Rosemeier | Juliane Schaber | Alexander Süß) Karlsruhe Tourismus GmbH (Stefan Theysohn) Heft 48 | 2016 LEBENSQUALITÄT IN KARLSRUHE 2015 IM STÄDTEVERGLEICH Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Otto Mansdörfer | Ilona Forro | Lara Schillinger Heft 49 | 2016 REGIONSUMFRAGE 2016 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Andrea Hammer | Ilona Forro In Zusammenarbeit mit: Ordnungs- und Bürgeramt | Sozial- und Jugendbehörde Heft 50 | 2016 KLEINRÄUMIGE BEVÖLKERUNGSPROGNOSE 2035 Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Daniel Götz | Ilona Forro Heft 51 | 2016 GENERATION 55PLUS IN KARLSRUHE 2015 UMFRAGE IM RAHMEN DES KOSIS-PROJEKTS „AKTIV ALTERN“ Projektleitung: Otto Mansdörfer Bearbeitung: Benedikt Dierßen | Ilona Forro In Zusammenarbeit mit: Sozial- und Jugendbehörde | Fachplanung für die ältere Generation

  • Generation 55plus in Karlsruhe 2015
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2016/0712 Verantwortlich: Dez.2 Generation 55plus in Karlsruhe 2015 – Umfrage im Rahmen des KOSIS-Projekts „Aktives Altern“ Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Ausschuss für die Ältere Generation 16.02.2017 x vorberaten Sozialausschuss 22.02.2017 5 x vorberaten Hauptausschuss 07.03.2017 10 x vorberaten Gemeinderat 14.03.2017 13 x Kenntnisnahme Beschlussantrag Der Gemeinderat nimmt die Ergebnisse der koordinierten Umfrage des KOSIS-Verbunds der Deutschen Städtestatistiker „Generation 55plus in Karlsruhe 2015“ nach Vorberatung im So- zialausschuss und im Hauptausschuss zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse den Trägern der Seniorenarbeit und Pflegever- sorgung zur Verfügung zu stellen und bei den weiteren Planungen und Maßnahmen im Bereich der Alten- und Seniorenpolitik zu nutzen. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) X nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen Wählen Sie ein Element aus. Kontierungsobjekt: Wählen Sie ein Element aus. Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein X ja Handlungsfeld: Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Bedeutung der Erhebung Die demografischen Entwicklungen der Gesellschaft sind mit erheblichen sozialen, kulturellen und ökonomischen Veränderungen verbunden. Deshalb wurde das Projekt „Aktives Altern“ als kommunales Netzwerk verschiedener Städte des KOSIS-Verbunds des Verbands Deutscher Städ- testatistiker im November 2014 gegründet. In den fünf Städten Bielefeld, Freiburg, Karlsruhe, Moers und Villingen-Schwenningen und im Landkreis Mettmann wurde im Jahr 2015 eine ko- ordinierte Umfrage unter der älteren Bevölkerung ab 55 Jahren durchgeführt, deren Steuerung das Freiburger Institut für angewandte Sozialforschung – FIFAS e. V. übernommen hat. Es ist ein dreijähriger Erhebungszyklus geplant. In Karlsruhe wurde der schriftliche Fragebogen aus einer repräsentativen Stichprobe mit 2.300 Personen von 842 Frauen und Männern aus der Altersgruppe ab 55 Jahren beantwortet. Dies entspricht einer Antwortquote von 36,6 Prozent. Der vorliegende Bericht enthält die Karlsruher Ergebnisse – einschließlich punktueller Vergleiche mit den Städten Bielefeld und Freiburg. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Fragen, welche Chancen und welche Herausforderun- gen die länger werdende Lebensphase für die über 55-jährigen Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt. Die Chancen bestehen unter anderem darin, dass das Lebenskonzept des aktiven Alterns immer mehr an Bedeutung für eine hohe Lebensqualität im Alter gewinnt. Die Befragung will die Einflussfaktoren auf Verhaltensweisen und Orientierungen am Lebensentwurf des aktiven Alterns näher erfassen und damit die entsprechenden Förderansatzpunkte ermitteln. Wesentli- che Kriterien sind dazu Einschätzung der Gesundheit, körperliche Aktivitäten, Fort- und Weiter- bildung, ehrenamtliches Engagement, soziale Kontakte, aber auch Pflege- und Versorgungsver- pflichtungen und eine offene Grundhaltung insgesamt. Herausforderungen ergeben sich dar- aus, dass das Thema der Pflegebedürftigkeit im hohen Alter für einen deutlich wachsenden Anteil der älteren Generation an Relevanz gewinnt und eine Auseinandersetzung mit der not- wendigen Versorgungssicherheit verlangt. Kriterien für die Sicherheit im höheren Alter sind die altersgerechte Wohnsituation, das Sicherheitsgefühl in der Öffentlichkeit, die Nähe zu Personen im eigenen Haushalt, in der Nachbarschaft sowie die Gewissheit, bei Hilfe- und Pflegebedürftig- keit Unterstützung zu erhalten. Die Umfrageergebnisse stellen gesamtstädtisch verlässliche Informationen über Sichtweisen, Einstellungen und Wünsche der älteren Bevölkerung ab 55 Jahre hinsichtlich dieser Kriterien bereit und verdeutlichen Unterschiede in den soziodemografischen Teilgruppen. Die Ausgestal- tung von Unterstützungsangeboten kann auf der Grundlage dieser Erkenntnisse passgenauer erfolgen. 2. Ergebnisse 2.1 Einflussfaktoren für ein aktives Altern Im Durchschnitt herrscht in der älteren Karlsruher Bevölkerung eine hohe Lebenszufriedenheit und damit ist im Städtevergleich die ältere Generation in Karlsruhe mit ihrem Leben etwas zu- friedener als die ältere Generation in Bielefeld, aber nicht ganz so zufrieden wie in Freiburg. Die Lebenszufriedenheit weist einen deutlichen Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand auf: Wird der Gesundheitszustand als sehr gut oder gut eingeschätzt, sind 16,8 Prozent auch äu- ßerst zufrieden mit ihrem Leben; ist er sehr schlecht oder schlecht, sinkt der Wert der sehr Zu- friedenen auf 4,6 Prozent. Fast die Hälfte der Befragten 55plus (47,7 Prozent) schätzt den eige- nen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein, Frauen etwas besser als Männer. Allerdings bezeichnen 39,3 Prozent den eigenen Gesundheitszustand nur als durchschnittlich. Mit fort- schreitendem Alter sinkt der Anteil der gesundheitlich nicht Beeinträchtigten von 57,5 Prozent Ergänzende Erläuterungen Seite 3 im Alter von 55 bis 60 Jahren auf 17,7 Prozent jenseits eines Lebensalters von 85 Jahren und spiegelt damit das mit dem Lebensalter steigende Risiko von Erkrankung und Hilfe- und Pflege- bedarf wider. Die enorme Wichtigkeit zwischenmenschlicher Kontakte wird in der Umfrage deutlich belegt: 90 Prozent der befragten Personen geben an, dass sie eine Vertrauensperson haben, um über vertrauliche und persönliche Angelegenheiten zu reden. Entsprechend dieser hohen Bedeutung der sozialen und nachbarschaftlichen Kontakte für die ältere Bevölkerung sind wohnortnahe Möglichkeiten der Begegnung und die Ermöglichung von Vernetzung verstärkt in den Blick zu nehmen. Mögliche Handlungspartner sind dabei Begegnungsstätten, aber auch Bürgerzentren, Quartiersprojekte und Wohnungsbaugesellschaften. Für in ihrer Mobilität eingeschränkte, ein- same ältere Menschen sind dabei professionelle und ehrenamtliche Angebote zu stärken und weiterzuentwickeln. Zum Beispiel können Telefonketten oder Tischgemeinschaften nied- rigschwellige Kontaktmöglichkeiten schaffen. Für Menschen, denen Vertrauenspersonen im privaten Umfeld fehlen, sind insbesondere in belastenden Situationen oder Krisen leicht zugäng- liche Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie seelsorgerische Angebote bedeutsam und ihr Bekanntheitsgrad ist weiter zu verstärken. Für Menschen mit geringem Einkommen ist die Erweiterung des Karlsruher Pass 60Plus mit seinen Gutscheinen für soziale und kulturelle Aktivi- täten eine wesentliche Maßnahme. Tatsächlich lässt sich im Altersabschnitt von 66 bis 70 Jahren eine besonders aktive Phase aus- machen, in der sich 52,2 Prozent der Befragten mindestens einmal pro Woche mit Freunden oder Verwandten treffen. 22,4 Prozent der Befragten, deren Gesundheitszustand schlecht oder sehr schlecht ist, geben an, sich seltener als monatlich oder nie mit Freunden oder Verwandten zu treffen. Beinahe ein Drittel (29,9 Prozent) der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher sind ehrenamtlich tätig. Im Altersvergleich zeigt sich, dass die meisten ehrenamtlich Aktiven in der Altersgruppe von 71 bis 75 Jahren zu finden sind. Der Anteil sinkt mit steigendem Alter ab, beträgt aber bei den 86-Jährigen und älteren noch 14,3 Prozent. Männer sind am stärksten in den Bereichen Sport und Bewegung ehrenamtlich aktiv (34,7 Prozent). Fast die Hälfte (44,8 Prozent) der eh- renamtlich aktiven Frauen engagieren sich im sozialen Bereich und beinahe jede dritte (32 Pro- zent) im Kontext von Kirche und Religion. Der Anteil von Frauen, die sich in Politik und politi- scher Interessensvertretung engagieren, ist mit 3,2 Prozent gegenüber 14,5 Prozent der Männer sehr gering. In der Befragung finden sich Hinweise auf vorhandene Potenziale mit der Bereit- schaft zu zukünftigem ehrenamtlichen Engagement. Um dabei neue Tätigkeitsformen und Mit- bestimmungsbereiche zu erschließen, ist eine Reflexion von Altersbildern, Geschlechterrollen und damit verbundenen normativen Erwartungen im gesellschaftlichen Diskurs anzuregen, wie sie zum Beispiel in Vorträgen über „Männer in der Pflege“ zu finden sind. Bei Weiterbildungsaktivitäten zeigt sich, dass mit 53,7 Prozent die Mehrheit der älteren Bevölke- rung im vergangenen Jahr an einer Veranstaltung, einem Kurs oder Vortrag teilgenommen hat. Damit sind Weiterbildungsaktivitäten in Karlsruhe stärker ausgeprägt als in Bielefeld, aber ge- ringer als Freiburg. Allerdings haben 46,3 Prozent eine solche Veranstaltung nicht besucht und 36,8 Prozent planen auch nicht, in den nächsten zwölf Monaten eine solche Veranstaltung zu besuchen. 28,7 Prozent schätzen die Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung in Karlsruhe als derzeit nicht ausreichend ein. Auch hier besteht aus fachplanerischer Sicht die Notwendigkeit, Angebotsformen und Inhalte zu erweitern, um neue Zielgruppen zu erschließen, die von beste- henden Angeboten nicht erreicht werden. Das Potenzial neuer Konzepte, wie sie in der gerago- gischen Bildungsarbeit aktuell entwickelt werden und die verstärkt auf partizipative Angebote und die verschiedenen Lerninteressen der älteren Generation selbst setzen, sind für die Weiter- entwicklung der Angebote mit den Trägern zu diskutieren und zu erproben. Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Bewegung und körperliche Aktivität haben unter den Befragten 55plus einen hohen Stellen- wert. Rund 40 Prozent von ihnen waren an sechs bis sieben Tagen in der Woche mindestens 20 Minuten aktiv in Bewegung, ein weiteres Drittel an drei bis fünf Tagen. Allerdings sind auch bei sehr gutem und gutem Gesundheitszustand 19,5 Prozent der Befragten nicht oder wenig aktiv. Rund 40 Prozent der befragten Personen gaben an, an sechs bis sieben Tagen in der Woche mindestens 20 Minuten aktiv in Bewegung zu sein, ein weiteres Drittel an drei bis fünf Tagen. Die stärkste Ausprägung wird im Alter von 71 bis 75 Jahren erreicht. Das Bewegungsverhalten ist im Alter unter 60 Jahren – wahrscheinlich aufgrund beruflicher Inanspruchnahme – reduziert und erreicht seine stärkste Ausprägung unter Seniorinnen und Senioren zwischen 81 und 85 Jahren. Mit der generellen Förderung eines aktiven Alterns und insbesondere mit der Bewegungsförde- rung sind große Chancen zur Aufrechterhaltung einer selbständigen Lebensführung und Bewäl- tigung des Alltags bis in das hohe Alter verbunden. Diese präventiven Ressourcen sind verstärkt in der Öffentlichkeit zu diskutieren und praktisch anzuregen, wie zum Beispiel Bewegungsan- gebote im öffentlichen Raum. Neben den Sportvereinen als wichtige Aktionspartner sind neue Aktionspartner, wie zum Beispiel die betriebliche Gesundheitsförderung, zu gewinnen. Um Zu- gänge zu erleichtern, sind aufsuchende Angebote, die eingeschränkte Personen in ihrer Woh- nung erreichen sowie eine allgemeine Förderung von alltagsintegrierter Bewegung weiter zu stärken. In der Befragung werden die Angaben über persönliche Bedingungen wie Lebensalter, Gesund- heit und Fitness, Haushaltsgröße sowie die Verfügbarkeit von strukturellen Ressourcen wie Schulabschluss, Berufsausbildung sowie Einkommen in ihrem Einfluss auf Verhaltensweisen und Orientierungen am Lebensentwurf des aktiven Alterns erfasst. Es zeigen sich deutliche Abhän- gigkeiten. Mit guter Gesundheit, höherer Bildung und Einkommen und guter sozialer Einbin- dung sind Interesse und Umsetzung eines aktiven Lebensentwurfs eher gegeben. Als Gegenpol sind die Menschen zu sehen, die sich nicht gesund und fit fühlen, niedrige Bildungsabschlüsse und geringes Einkommen haben und denen die Möglichkeit zu einem Lebensstil des aktiven Alterns fehlt. Zur Weiterentwicklung von Angeboten des aktiven Alterns und zur Förderung der sozialen Teilhabe sind diese verschiedenen Lebenslagen und die Unterschiedlichkeiten der Al- tersgruppe 55plus auf der Grundlage der vorhandenen Erkenntnisse zukünftig verstärkt zu be- rücksichtigen. 2.2 Versorgungssicherheit bei Pflegebedürftigkeit Wichtige Ergebnisse der Befragung sind die Einschätzungen hinsichtlich der privaten und der professionellen Unterstützungsmöglichkeiten bei längerer Erkrankung beziehungsweise Pflege- bedürftigkeit. Insgesamt 60,2 Prozent sind sich ganz sicher, private Hilfe zu erhalten, 28,2 Pro- zent sind sich nicht sicher und 11,6 Prozent sehen sich ohne Hilfe. Für einen beachtlichen Teil der Älteren ist das Thema „Versorgung bei Pflegebedürftigkeit“ mit Unsicherheiten und skepti- schem Zukunftsblick auf das hohe Alter verbunden. Wenn Hilfe erwartet wird, steht der Ehe- partner mit 75,4 Prozent eindeutig im Vordergrund, gefolgt von den Kindern. Damit rückt die Zielsetzung in den Fokus, wie die „Ehepartnerpflege“ gezielt unterstützt werden kann. Als ähnlich problematisch ist es zu werten, wenn nur jede zweite Person eine professionelle Unterstützungsmöglichkeit kennt und wenn über die Hälfte der Befragten keine Beurteilung hinsichtlich von Qualität und Erreichbarkeit von Pflegeangeboten abgeben kann. Eine eigene (künftige) Pflegebedürftigkeit ist in der Vorstellung der Generation 55plus offenkundig noch nicht präsent. Bei dieser „Uninformiertheit“ dürfte es eine wichtige Rolle spielen, dass man sich über Versorgungsangebote erst informiert, wenn es dringend erforderlich ist. Angesichts dieser Größenordnung der Problematik ist jedoch genauer zu hinterfragen, wie eine konstruktive und konkrete Vorstellung mit besserer Informiertheit und sicherer Einschätzung der Realisierbarkeit Ergänzende Erläuterungen Seite 5 gefördert werden können. Das Wissen über Unterstützungsmöglichkeiten für einen sicheren Zukunftsblick ist mit verschiedensten Ansätzen breit zu streuen. Ein interessantes Ergebnis dazu ist: Einen konkreten Ansprechpartner, der im Falle von längerer Krankheit oder Pflegebedürftigkeit als Hilfe in Frage kommen könnte, kennen 55,2 Prozent der Frauen und 43,6 Prozent der Männer. Der bessere Informationsstand von Frauen ist hier deut- lich abzulesen. Dies hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass Frauen viel häufiger (62,9 Prozent) bereits Erfahrungen mit Pflegebedürftigkeit im näheren Umfeld gesammelt ha- ben als Männer (49,0 Prozent). Des Weiteren sind sie im hohen Alter stärker mit Pflegebedürf- tigkeit und Alleinleben konfrontiert. Die Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und älter möchten nach Möglichkeit in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Rund ein Drittel (36,2 Prozent) von ihnen wünscht sich auf jeden Fall eine Versorgung im eigenen Haushalt, unterstützt durch einen pro- fessionellen Pflegedienst – weitere 58,0 Prozent der Befragten streben diese Konstellation „viel- leicht“ an. Klare Präferenzen zu möglichen Arrangements bei eigener Pflegebedürftigkeit können weniger als ein Drittel der Befragten benennen. Als sehr wahrscheinlich werden die Versorgung im eige- nen Haushalt durch einen professionellen Pflegedienst (31,0 Prozent), durch Familienangehörige zusammen mit professionellen Pflegediensten (27,7 Prozent) sowie eine Rundumversorgung in einem größeren und gut geführten Pflegeheim (27,1 Prozent) genannt. Diese Ergebnisse fordern auf, die Chancen für eine ambulante Pflegeunterstützung auszubauen und das Zusammenwirken von professioneller Hilfe und familiärem Einsatz optimal zu gestalten. 2.3 Weitere Einschätzungen zum Lebensalltag Zwei Drittel der Karlsruherinnen und Karlsruher im Alter von 55 Jahren und mehr (67,4 Prozent) sind wirtschaftlich gut gestellt. Allerdings haben rund 10 Prozent der Befragten manchmal und weitere 2,3 Prozent immer Probleme beim Bezahlen von Rechnungen. Weitere wesentliche Faktoren für die Lebensqualität und Sicherheit im Alter sind die positive Einschätzung der Wohnsituation. Hinweise für Handlungsbedarf ergeben sich aus der kombi- nierten Fragestellung, welche Faktoren als wichtig beurteilt werden und ob sie ausreichend vor- handen sind. Preisgünstige Wohnungen werden zu 82,7 Prozent als wichtig beurteilt, sind je- doch nur zu 50,1 Prozent als möglich bewertet. Die Zielsetzung, preisgünstige altersgerechte Wohnungen zu fördern, wird mit diesen Zahlen eindeutig belegt. Auch bei den Themen „Be- treutes Wohnangebot“ und „Barrierefreies Wohnumfeld“ klaffen Wünsche und Realitätsein- schätzung deutlich auseinander. Noch deutlicher fallen die Differenzen bei der Frage nach der Barrierefreiheit der eigenen Wohnung auf. Es besteht ein hoher Handlungsbedarf im Sanitärbe- reich und beim barrierefreien Zugang sowie bei Schwellenlosigkeit in der Wohnung. Diese Wohnungsthemen sind vor allem bei Mietern relevant. Von den Mietern sind 9,7 Prozent eher unzufrieden mit ihrer Wohnsituation und 1,1 Prozent sehr unzufrieden. Auch wenn der Prozen- tanteil gering erscheint, dürfte die Problematik für zahlenmäßig rund 10.000 Personen der 55- Jährigen und Älteren (10,8 Prozent von der Gesamtgruppe 93.297 Ältere ab 55 Jahre) eine un- befriedigende Lebenssituation bedeuten. Das Sicherheitsgefühl in der Wohngegend ist unter den befragten älteren Menschen bei Dun- kelheit nicht übermäßig stark ausgeprägt. Sicher oder sehr sicher fühlen sich 58,9 Prozent der Befragten, die übrigen sind mehr oder weniger unsicher. Die gefühlte Unsicherheit unter der Generation 55plus ist in Karlsruhe (41,1 Prozent) höher als in Freiburg (32,4 Prozent) oder Biele- feld (37,0 Prozent). Ergänzende Erläuterungen Seite 6 3. Konsequenzen für die Fachplanung für die Ältere Generation Die im Verbund durchgeführte Datenerhebung hat für die Karlsruher Entwicklungsarbeit der Träger und der städtischen Fachplanung mehrere Vorteile. Die große Gesamtdatenmenge er- möglicht detaillierte inhaltliche Auswertungen durch das Institut FIfAS e. V. Der wissenschaftli- che Ergebnisbericht über die Gesamtbefragung in allen beteiligten Städten liegt inzwischen vor: Baldo Blinkert: Generation 55plus - Lebensqualität und Zukunftsplanung; LIT-Verlag Münster 2016. Dieser Bericht enthält wesentliche neue Erkenntnisse hinsichtlich der Einflussfaktoren auf Aktives Altern und auf Versorgungssicherheit. Er kann in Verbindung mit den Karlsruher Daten intensiv diskutiert werden. Die Vergleichbarkeit der Daten von Städten kann als Basis genutzt werden für eine enge kolle- giale Beratung in der Entwicklungsarbeit. Wie zum Beispiel die Ergebnisse für die Stadt Freiburg zeigen, bietet die stadtteilbezogene Erhebung besondere Vorteile für die Ausrichtung auf al- tersgerechte Stadtteilkonzepte und Prioritätensetzungen. Bisher stehen mit dem Bericht „Bedarfsentwicklung in der stadtteilbezogenen Versorgung Pfle- gebedürftiger“ aktuelle Prognosen für die pflegerischen Herausforderungen für die Stadt Karls- ruhe zur Verfügung. Daraus abgeleitet sind die zentralen Zielbereiche für das Handeln von Stadt und Trägern. Die „Leitlinien gegen Altersarmut“ verweisen auf die Handlungsbedarfe der zu- nehmenden Zahl älterer Menschen in prekären Lebenssituationen. Der Bericht wird den Trägern und allen Interessierten zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Kon- sequenzen für ihre Handlungsfelder in der Seniorenarbeit und Pflegeversorgung ableiten kön- nen. Zur Unterstützung dieser Auseinandersetzung sind Fachgespräche vorgesehen. Von der Fachplanung für die ältere Generation werden die Ergebnisse bei der Bearbeitung der im Bedarfsbericht aufgelisteten jeweils aktuellen fachplanerischen Themen genutzt. Das Zusammenbinden von repräsentativen Umfrageergebnissen zu den Sichtweisen der Bürge- rinnen und Bürger mit den Konsequenzen für die Ausgestaltung der städtischen Förderimpulse und der Unterstützungsangebote der Träger ist ein auf Dauer angelegter Prozess der Auseinan- dersetzung und der Zusammenarbeit. Die Wiederholung der Umfrage Generation 55plus im Jahr 2018 wird im Hinblick auf die Stich- probengröße so geplant, dass Stadtteilergebnisse möglich sind. Damit können die Befragungs- ergebnisse noch besser auf den kleinräumigen Arbeitsansatz der Fachplanung für die ältere Generation ausgerichtet werden. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt die Ergebnisse der koordinierten Umfrage des KOSIS-Verbunds der Deutschen Städtestatistiker „Generation 55plus in Karlsruhe 2015“ nach Vorberatung im Sozi- alausschuss und Hauptausschuss zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse den Trägern der Seniorenarbeit und Pflegever- sorgung zur Verfügung zu stellen und bei den weiteren Planungen und Maßnahmen im Bereich der Alten- und Seniorenpolitik zu nutzen.

  • Protokoll TOP 13
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 36. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 14. März 2017, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 11. Punkt 13 der Tagesordnung: Generation 55plus in Karlsruhe 2015 – Umfrage im Rahmen des KOSIS-Projekts „Aktives Altern“ Vorlage: 2016/0712 Beschluss: Der Gemeinderat nimmt die Ergebnisse der koordinierten Umfrage des KOSIS-Verbunds der Deutschen Städtestatistiker „Generation 55plus in Karlsruhe 2015“ nach Vorbera- tung im Sozialausschuss und Hauptausschuss zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse den Trägern der Seniorenarbeit und Pflegeversorgung zur Verfügung zu stellen und bei den weiteren Planungen und Maß- nahmen im Bereich der Alten- und Seniorenpolitik zu nutzen. Abstimmungsergebnis: Bei 40 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen mehrheitlich zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 13 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Sozialausschuss und im Hauptausschuss: Erster Bürgermeister Jäger: Nach der Karlsruher Seniorenumfrage aus dem Jahr 2005 haben wir mit der vorliegenden Umfrage Generation 55plus neue Informationen zu den Wünschen und Einstellung der älteren Karlsruherinnen und Karlsruher vor uns. Die koordinierte Umfrage bietet Vergleichsmöglichkeiten mit vier anderen Städten und einem Landkreis. Wissenschaftlich begleitet wurde sie vom FIFAS-Institut in Freiburg, das auf der Grundlage aller Städteergebnisse einen wissenschaftlichen Ergebnisbericht er- stellt hat. Es ist angedacht, diese Umfrage alle drei Jahre durchzuführen. In unserem Karlsruher Band sind Vergleichszahlen aus Freiburg und Bielefeld enthalten, Städte in unserer Größenklasse und Struktur. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses ste- hen die Themen Lebensqualität und Zukunftsplanung. Die Umfrageergebnisse ermögli- chen, zielgerichtete Maßnahmen im Bereich der Seniorenpolitik zu treffen. Dazu wird bereits in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses in öffentlicher Sitzung Gelegen- - 2 - heit sein, beim dortigen Tagesordnungspunkt 1 zum Thema Fortschreibung der Eck- punkte für die Politik der älteren Generation. Der Vorsitzende: Wir hatten es auch im Sozialausschuss, im Hauptausschuss und im Ausschuss für die ältere Generation diskutiert. Gibt es Wortmeldungen? Stadträtin Wiedemann (CDU): Wenden wir uns einem etwas erfreulicheren Thema zu, der Generation 55plus. Die CDU nimmt die Ergebnisse der Umfrage gerne zur Kenntnis und bedankt sich beim Amt für Stadtentwicklung, bei Ihnen, Frau Dr. Wiegel- mann-Uhlig, und bei Herrn Dierßen, ganz herzlich für dieses Buch, aus dem man doch einiges herauslesen kann. Als erstes: Generation 55plus umfasst eigentlich mehrere Generationen. Die Umfrage geht von 55 bis über 90. Ich würde sagen, das ist nicht eine Generation, das sind, wenn man gut rechnet, vielleicht sogar drei. Was wir aber herauslesen können, ist, dass die Generation ab 55 sich so langsam Gedanken machen muss, wie sie sich ihr Alter, ihre nächste Generation vorstellt. Hier haben wir dann erfahren, dass doch eine ganz große Planungsunsicherheit herrscht, und dass vielleicht doch eine Tätigkeit dieser Generation erfolgen muss. Es geht hier darum, nicht nur die eigene Gebrechlichkeit oder die eigene Pflegebedürftigkeit zu erkennen, sondern auch, was mache ich, wenn ich in meinem Umfeld – mein Partner, meine Eltern usw. – einen Pflegefall habe. Es ist doch etwas er- schreckend gewesen, dass nur ungefähr die Hälfte der Befragten einen Weg wussten, an wen sie sich wenden können, was sie machen können, wie sie es umsetzen können. Ich denke, hier kann die Fachabteilung Ältere Generation sehr viel herauslesen aus die- ser Umfrage, was noch zu tun sein wird und wie man die Personen, wie man die Bevöl- kerung auf dieses Thema ansetzt. Was ganz wichtig ist für die Zukunft für die Pflege zuhause, die Pflege durch die Ange- hörigen, die Pflege durch ambulante Pflegedienste, ist, dass die Angehörigen nicht al- lein gelassen werden, vor allem die Ehepartner. Die überschätzen sich maßlos in der Pflege ihres Partners, weil sie pflegen, bis sie nicht mehr können und dann gibt es zwei Pflegebedürftige. Hier müsste man ansetzen und denjenigen, die Pflege leisten, Anre- gungen geben, Hilfestellung geben usw. Es kommt noch vieles auf uns zu. Was äußerst auffällig ist, ist dass die Zufriedenheit mit dem Alter zunimmt. Ich kann es nur bestätigten. Mit zunehmendem Alter wird man immer zufriedener. Das äußert sich auch in diesem Bericht. Was auch auffällig ist, dass in Karlsruhe die Generation der Nichtberufstätigen sehr ehrenamtlich tätig ist. Was mich sehr überrascht hat, von den 76- bis 80jährigen sind 62 % ehrenamtlich tätig, im sozialen Umfeld, im sportlichen Bereich, überwiegend im kirchlichen Bereich. Das zeigt, dass diese Generation ihre Zu- friedenheit weitergibt durch ihr ehrenamtliches Engagement. Weiterhin ist auffällig, dass die Versorgung im Vordergrund steht, und zwar die Versorgung im Wohnumfeld durch Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, öffentlicher Nahverkehr und natürlich, wenn Ärzte gefragt sind, auch Apotheken. Hier sind die Karlsruher 55plus sehr zufrieden damit. Sie sind allerdings etwas unehrlich, habe ich den Eindruck, mit der Barrierefreiheit in ihrem eigenen Wohnbereich. Das nehme ich nicht so ab, dass über die Hälfte sagt, ihre Wohnung ist barrierefrei. Hier denke ist es einfach eine Schutzaussage, dass man viel- - 3 - leicht diese Wohnung nicht verlassen muss. Was wir sehr gut finden, ist, dass regelmä- ßige Erhebungen gemacht werden. Wünschenswert wäre natürlich auch, dass noch mehr Kommunen teilnehmen würden. Was natürlich unheimlich wichtig ist, auch für die Fachabteilungen, dass die Aufteilung auf der Ebene der Stadtteile gemacht wird. Dann kann man vieles herauslesen. Eines ist natürlich sehr wichtig. (Zurufe) - Nein, das muss ich noch loswerden. Gesundheitsmäßig fühlen sich die Frauen besser aufgestellt als die Männer. Das über- rascht mich natürlich nicht, denn eine leichte Männergrippe ist natürlich schwer zu be- handeln. (Heiterkeit, Zurufe) Stadträtin Ernemann (SPD): Ich muss sagen, das ist ein ganz hervorragender Bericht. Ein sehr guter Sachstandsbericht über die Lebenssituation, die zu erwartende oder auch erhoffte Situation der Generation 55plus, die uns hier in der Politik und auch den Fach- behörden Möglichkeiten und Handlungsbedarfe für die zukünftigen Planungen mit auf den Weg gibt. Alles in allem, da muss ich mich der Kollegin Wiedemann anschließen, ist die Generation 55plus – das sind immerhin fast 1/3 der in Karlsruhe lebenden Bevölke- rung – in großem Maß zufrieden. Sie fühlt sich mit ihrer finanziellen und gesundheitli- chen Situation wohl, wobei es natürlich Schwankungen gibt, was das Gesundheitliche anbelangt. Zwischen 55 bis 70 und dann von 70 bis 75 aufwärts gibt es natürlich schon massive gesundheitliche Veränderungen, was man auch in der Umfrage sieht. Überrascht war ich genauso wie Kollegin Wiedemann über das große ehrenamtlich En- gagement der befragten Gruppen, wobei es sehr deutliche Unterschiede gibt: die Frau- en im sozialen Bereich, die männliche Generation – wie schon gesagt – im sportlichen Bereich. Ehrenamtlich war überwiegend die Gruppe zwischen 71 und 75 und auch dar- über hinaus tätig. Bei der Frage - das hat mich dann doch etwas erstaunt, das sehe ich anders als Kollegin Wiedemann, „Würden Sie Ihr ehrenamtliches Engagement noch um ein Jahr oder um 12 Monate verlängern?“, haben viele gesagt, nein, eher nicht. Das erlebe ich auch. Das ist dann die Überalterung in den Vereinen, dass genau diese Leute noch in Vereinen in Führungspositionen tätig sind und das machen, mehr oder weniger nach dem Motto „Ich finde keinen Nachfolger“. Das sehe ich hier wiedergegeben. Die Weiterbildungsangebote – das finde ich ganz toll – werden von 53,7 % angenom- men, d. h. über die Hälfte geht in Kurse, Vorträge. Da ist wirklich kein Bedarf. Die ken- nen die Angebote. Die machen da sehr viel. Körperlich aktiv sind erstaunlicherweise, das hat mich total verwundert, die 81- bis 85jährigen mit fast 50 % und die Alters- gruppe von 71 bis 75 war aktiv. Aber die 55- bis 60jährigen, wo ich auch dazu gehöre, sind wesentlich verhaltener, was durch die Berufstätigkeit und Berufsbelastung natürlich noch erschwert wird. - 4 - Die Wohnsituation: 92 % sind mit ihrer derzeitigen Wohnsituation einverstanden. Da- von sind 47,7 % sehr zufrieden und 44,9 % zufrieden. Die Wichtigkeit, das hat die Frau Kollegin schon gesagt, mit Ärzten, Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken, Nahversorgung ist in der Reihenfolge ganz wichtig. Toll fand ich die Internetnutzung. Wir sind hier im- merhin ein Internet- und IT-Standort. Fast die Hälfte der befragten Gruppen nutzt das Internet jeden Tag; bei den jüngeren Befragten 77,8 % und bei den über 80 Jährigen waren es 13 %. Etwas traurig ist, dass der Anteil der Internetnutzer in Freiburg höher ist als in Karlsruhe. Da müssen wir vielleicht doch noch etwas erarbeiten. Soziale Kontakte ist ihnen ganz wichtig; sich mindestens einmal die Woche mit Freun- den, Bekannten und Verwandten zu treffen. Das ist dann wieder ein Thema, das man in Zukunft durchaus – da komme ich noch einmal ganz kurz zurück – mit berücksichtigen muss. Das ist sehr aussagekräftig. Auch die Pflegebedürftigkeit im Alter, dieses Thema wird verdrängt. Es wird überhaupt nicht offensiv angegangen. Das schiebt man vor sich her. Das kennen wir. Man infor- miert sich über die Möglichkeiten der Pflege erst dann, wenn es erforderlich ist. Nach Möglichkeit will ich in den eigenen vier Wänden bleiben, will mich durch Familienange- hörige, möglichst durch den Ehepartner, pflegen lassen und dann eine Pflegekraft hinzu ziehen, dass die Versorgung und Pflege gewährleistet ist. Hier muss man auf jeden Fall Aufklärungsarbeit im Vorfeld anbieten. Denn da ist wirklich ein großes Manko des Ver- ständnisses. Überraschend war die negative Beurteilung – das hat mich sehr überrascht, auch das ist ein Ansatzpunkt – der Pflegeheime. 12,2 % meinten, sie sind ziemlich schlecht, 3,6 % sagen sehr schlecht. Die Pflegedienste fanden 9,5 % schlecht. Fazit, ich will das jetzt nicht vertiefen, wir haben noch eine große Tagesordnung: Es ist sehr aufschlussreich. Diese Erhebung soll im Jahr 2018 wieder durchgeführt werden. Da sollen auch die Stadtteile genauer betrachtet werden. Das finde ich sehr gut, dass es genauer analysiert wird. Denn da gibt es gravierende Unterschiede was die Wohnsitua- tion, ich sage jetzt in den Bergdörfern und geballt im Ballungszentrum hier anbelangt. Genauso wichtig sind die barrierefreien Wohnungen. Die sind in die weitere Planung, was seniorengerechtes Wohnen angeht oder auch ... (Der Vorsitzende: Frau Kollegin!) - Ich bin gleich fertig. Jetzt etwas ganz Wichtiges, es ist mir ein großes Anliegen. Durch die bemerkenswerte Aussage, dass ¼ der Befragten mit der Hilfe von Freunden und Nachbarn im Alter dort wohnen bleiben will, ist die so genannte Quartiersentwicklung durchaus überlegens- wert, dass man Wohnprojekte im Stadtteil und fürs Alter ausbaut und angeht. Stadträtin Anlauf (GRÜNE): Auch wir GRÜNEN schätzen die Umfrage als sehr wichtig ein für die Fachplanung ältere Generation. Und zwar unter anderem deswegen, weil es dabei auch um die Jüngeren geht, die noch nicht im Ruhestand sind, dass diese erst- mals befragt wurden, dass man weiß, was wünschen sich heute 55jährige oder 60jährige, wie erleben sie ihre Zeit jetzt, was haben sie für Vorstellungen für später, damit man wirklich frühzeitig planen und darauf eingehen kann. Die Frage ist natürlich, - 5 - welche Rückschlüsse man aus der Umfrage zieht. Da will ich einmal auf zwei Punkte eingehen. Das eine, das uns aufgefallen ist, dass 20 % der Befragten sich eine Versorgung bei eigener Pflegebedürftigkeit auf jeden Fall in wohngruppenähnlichen Einrichtungen vor- stellen können. Unter den 55- bis 60jährigen sind es schon 37 %, die sich das Leben in einer wohngruppenähnlichen Einrichtung im Pflegefall vorstellen können, d. h. die Zah- len steigen. Die Frage ist, wie sehen die Zahlen vor der Pflege aus. Der zweite Punkt ist, aus der Umfrage wird, wie die Kolleginnen schon gesagt haben, die äußerst hohe Bedeutung zwischenmenschlicher Kontakte für Ältere deutlich, was auch nicht überraschend ist. Daraus ziehen wir die Schlussfolgerung, dass es in Karlsru- he sehr viel mehr wohngruppenähnliche Einrichtungen geben müsste, sehr viel mehr Angebote für ältere Menschen, die in Wohngruppen leben wollen im Pflegefall, aber auch schon vorher. Da müssen wir dringend etwas tun. Das entlastet nebenbei gesagt auch den Wohnungsmarkt und lindert die Einsamkeit im Alter. Es gibt sehr viele Grün- de, aktiv zu werden. Mit diesem Thema werden wir uns auch in der nächsten Zeit weiter beschäftigen. Stadtrat Braun (KULT): Zu allererst möchte auch ich mich bei allen Beteiligten für die vorliegende umfangreiche Umfrage bedanken. Sie hilft meiner Fraktion, sich ein detail- lierteres Bild über die älteren Generationen zu machen und zeigt uns den Handlungs- bedarf für die zukünftige Fachplanung auf. Abhängig davon, wie aktiv das Altern letzt- endlich stattfindet, sind einige Faktoren, wie der gesundheitliche Zustand, aber auch der Familien- oder Bildungsstand, sowie die finanzielle Situation. Den Bericht habe ich mit großem Interesse gelesen und war doch überrascht, wie das aktive Altern in Karls- ruhe bereits in einer Großzahl gelebt wird. Rund 40 % der Befragten werden als sehr aktiv eingeschätzt, ein weiteres Drittel wird immerhin noch als aktiv eingestuft. Auffällig ist, dass besonders die Menschen mit schlechtem Gesundheitszustand kaum aktiv sind, also maximal an zwei Tagen der Woche über mindestens 20 zusammenhän- gende Minuten. Eine Unterscheidung zwischen gar keiner und fast gar keiner körperli- chen Aktivität wäre hier sinnvoll gewesen. Es müssen weitere Bewegungsangebot für alte Menschen geschaffen werden, die eventuell sogar von zuhause abrufbar sind oder von dort geübt und wiederholt werden können. Die Zielgruppe muss über diese Ange- bote informiert und auch motiviert werden, diese zu nutzen. Die für uns wichtigste Erkenntnis der Umfrage: Unter den befragten Karlsruhern herrscht eine hohe Lebenszufriedenheit. Die angegebenen dafür verantwortlichen Krite- rien sind der Kontakt zu anderen, nachbarschaftliche Unterstützung und die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen sowie sportliche Betätigung. Vor allem für die beiden zuletzt genannten Kriterien hat die Stadt in der Vergangenheit sehr viel getan. Mit Er- folg, wie sich herausstellt. Doch überall gibt es auch Ausnahmen. Unzufriedene ältere Menschen oder Senioren, die am Ende des Monats nicht begleichen können etc. gibt es genauso in Karlsruhe, wenn auch in der Unterzahl. Auf diese Gruppen muss noch stärker geschaut werden, - 6 - sei es durch neue Unterstützungsansätze oder durch die Stärkung der Kompetenzen für eine eigenständige Alltagsgestaltung. Zu loben und zu respektieren ist letztendlich die hohe ehrenamtliche Beteiligung der älteren Menschen in Karlsruhe. Fast jeder Dritte übt ein Ehrenamt aus. Die Hälfte dieser Gruppe sogar mindestens einmal die Woche. Auch das hält fit. Eine regelmäßige Wiederholung dieser Umfrage ist wünschenswert. Nur so können wir Änderungen feststellen, auf sie eingehen und ihnen gegebenenfalls entgegenwirken. Stadtrat Jooß (FDP): 55plus beschäftigt unsere Gesellschaft zunehmend. Der demo- grafische Wandel lässt grüßen, sowohl im positiven Sinne als auch im negativen. Des- wegen freuen wir uns über den ausführlichen und detaillierten Bericht, der uns hier vor- liegt. Es ist eine hervorragende Hilfe für alle Anbieter in diesem Altersbereich. „Alte“ oder „Senioren“ hören manche nicht so gerne, deswegen 55plus. Es gibt Infos bis ins Detail über Bedürfnisse und Angebotsmöglichkeiten, bis hin zu den einzelnen Stadttei- len. Vor allem zeigt der Bericht längerfristige Perspektiven und Planungen auf, wie sie Kolle- ge Michael Borner immer wieder fordert. Wir sind zufrieden mit der Vorlage und dem Bericht und stimmen dem selbstverständlich zu und begrüßen ihn ganz besonders. Wir sind nie am Ende, sondern immer wieder am Anfang mit unserer Weiterentwicklung, auch in diesem Bereich. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Auch wir begrüßen diesen Bericht. Wir erkennen an, dass er sehr transparent abgefasst ist. Durch diese Transparenz kann man auch erkennen, dass es eigentlich die Schlussfolgerung, die er nennt, gar nicht wert ist. Es haben viel zu wenige Leute teilgenommen. Es haben nicht einmal 1.000 Leute geantwortet. Es wur- den 2.300 Personen angeschrieben. Es haben sich nur 842 beteiligt. Normalerweise braucht man für so eine Umfrage mindestens 1.000 Leute, die sich beteiligen. Dazu kommt, dass die Altersgruppierungen sehr stark eingeschränkt wurden. Es wurden Al- tersgruppen von fünf Jahren gebildet, also sehr kleine Gruppen. Natürlich liegt das alles daran, dass man möglichst viele Schlussfolgerungen finden möchte. Aber wenn die Grundgesamtheit einfach nicht groß genug ist, dann kann man daraus keine echten validen Schlussfolgerungen ziehen. Das ist das, was wir zu bemängeln haben. Es wäre aus unserer Sicht besser gewesen – das regen wir an für die Wiederholung -, die Altersgruppe 55 – 60 wegzulassen und 60 – 65 genauso wegzulassen und lieber sich auf die tatsächlich Alten zu konzentrieren. Denn deren Probleme müssen wir ange- hen. Die Leute, die zwischen 55 und 65 sind, beschäftigen sich zwar theoretisch mit dem Älter werden, aber in Wirklichkeit ist es nachher ganz anders, als man es sich viel- leicht in der Lebensphase gedacht hat. Das habe ich in meinem persönlichen Umfeld schon sehr oft genau so erlebt. Deswegen glaube ich nicht, dass sehr sinnvoll ist, die 55- bis 65jährigen in diesem Umfang zu befragen. Die Anregung wäre, dieselbe Umfra- ge unter den Älteren durchzuführen. Denn was haben wir denn hier jetzt? Wir haben unter den 2.300 Personen, die das bekommen haben, die 842 herausge- sucht, die am Aktivsten sind, die am Ehesten sich ehrenamtlich engagieren, die am - 7 - Ehesten extrovertiert sind und deswegen gerne in wohngruppenähnlichen Einrichtun- gen leben, und – weil sie so extrovertiert sind – auch einen hohen Anteil an Internet- nutzung haben. Deswegen geben sie natürlich auch an, dass 40 % sehr aktiv sind und 30 % aktiv. Wir haben letztendlich aus dem relativ großen Anteil von 28,8 % der Be- völkerung in der Stadt die 842 aktivsten Leute herausgesucht. Das waren die, die ge- antwortet haben. Auf der Basis all diese Schlussfolgerungen zu treffen, finden wir nicht in Ordnung. Wenn man sich das einmal anschaut, wie realistisch ist es? Wie realistisch ist es, dass die Hälfte der Leute ehrenamtlich engagiert ist? Man kann nicht davon ausgehen, dass es für die Grundgesamtheit von fast einem Drittel der Bevölkerung hier in Karlsruhe zu- trifft, vor allem nicht im hohen Alter. Wenn man solche Angaben hat, dann muss man sich doch fragen, ist das richtig, kann ich die Information, die ich hier gewonnen habe, wirklich umlegen auf den Rest der Bevölkerung? Ich glaube, man kann es nicht. Das bedeutet auch, dass wir hier ein sehr positives Bild zeichnen von der Karlsruher altern- den Bevölkerung. Ein viel zu positives. Denn, wie gesagt, die Aktivsten haben geantwor- tet. Die Leute, die schon krank sind, die nicht mehr vor die Tür gehen können, die nicht mehr spazieren gehen können, haben oft genug auch nicht die Nerven, an so seiner Befragung teilzunehmen. Wenn ich aber noch aktiv bin, wenn ich jeden Tag spazieren gehe, wenn ich jeden Tag ins Internet gehe, dann habe ich natürlich überhaupt kein Problem, an so einer Umfrage teilzunehmen. Deswegen ist es gut, dass die Stadt sich um die Leute kümmert, dass die Stadt die Leute befragt. Aber wir sollten tatsächlich die befragen, um die es geht. Das sind die, die wirklich alt sind. Da sollten wir mehr Fragebögen rausschicken, in der Hoffnung, dass sich dann ein größerer Anteil von den Leuten, um die es wirklich geht, an der Umfrage beteiligen. Ich glaube, dass die Ergebnisse dann anders aussehen werden. Was wir nicht machen dürfen, ist jetzt aus dem, was wir hier haben, auf die Gesamtheit der alten Bevölkerung in Karlsruhe zu schließen. Denn viele, denen es schlecht geht, das weiß ich aus eigener Erfahrung, haben nicht den Nerv, an so einer Umfrage teilzuneh- men. Stadträtin Zürn (Die Linke): Was Herr Dr. Schmidt eben gesagt hat zum Thema Re- präsentative Untersuchung und man könnte die Aussagen der Menschen nicht verall- gemeinern, dazu möchte ich zwei Sachen sagen. Das Eine ist, dass diese Umfrage als qualitative Studie angelegt ist, die Antworten zum Teil sehr ausführlich. Somit bekommt man andere und etwas ausführlichere Ergebnisse. Das halte ich für sinnvoll. Aber Recht hat er trotzdem, wenn er sagt, dass in den Fokus nicht die geraten sind, denen es vielleicht nicht so gut geht. Aber das hat nichts mit der Durchführung der Studie zu tun, sondern damit, welche Schlüsse gezogen werden aus dieser Studie. Es ist richtig, es wird von allem sehr oberflächlich der Durchschnitt ge- nommen. Ich kann mir gut vorstellen, der Durchschnitt der Bevölkerung in Karlsruhe mag finanziell abgesichert, in Familie lebend, einigermaßen gesund, vielleicht auch zu- frieden sein, vielleicht wirklich auch so, wie wir uns die neuen Alten vorstellen, auch wie wir vielleicht selber gerne wären. Auch diese Bilder, die in der Studie gewählt sind, le- gen diesen durchschnittlichen Typus nahe. - 8 - Aber da liegt aus meiner Sicht genau das Problem an der ganzen Studie. Weil die sozia- le Realität eine vollkommen andere ist. Aus meiner Sicht hätte so eine Studie sehr viel stärker auf diese soziale Schieflage eingehen müssen, die wir vor allen Dingen bei älte- ren Menschen, also bei 55plus sehen. Ohne die soziale Schieflage anzuschauen, solche allgemeinen Aussagen zu treffen, da weiß ich nicht, was das für den Bereich Senioren- planung für sinnvolle Maßnahmen ergeben soll. Im Gegenteil glaube ich, dass diese zentralen Einflussfaktoren, wie es genannt wurde – Einkommen, Gesundheit, Ge- schlecht oder besondere Personengruppen, wie z. B. Menschen mit Behinderung oder Migranten -, in dem Bericht nicht wirklich angeschaut wurden. Ich würde mir von der Sozial- und Jugendbehörde wünschen, dass sie diesen Bericht und die Statistiken, die gemacht wurden, mit der Lupe anschauen. Ich würde mir wün- schen, dass die notwendigen Erkenntnisse nachgetragen werden, z. B. über diese so genannten Minderheiten. Denn 50 oder 60 % sind eine Mehrheit. Die leben in Fami- lien. Es bleibt aber noch eine Minderheit von 1/3 Menschen in Karlsruhe, die nicht in Familien leben, die also alleine leben. Das sind fast 40 % der Frauen über 55 und 22 % der Männer. Ich möchte, dass die Einflussfaktoren Einkommen, Geschlecht und Ge- sundheit dieser Gruppen einmal gründlich ausgewertet werden, also auch übereinander gelegt und in Bezug zueinander ausgewertet werden. Ich glaube, dass dann andere und sehr viel differenziertere Ergebnisse dabei herauskommen. Die fände ich wichtig, wenn es darum geht, wo ist Handlungsbedarf in Karlsruhe. In den letzten Tagen machten Untersuchungen Schlagzeilen, dass es einkommensbe- dingte Unterschiede in der Lebenserwartung gibt, dass Menschen, die arm sind, früher sterben. Dass Männer 10 Jahre früher sterben und Frauen 8 Jahre, die krank und arm sind bzw. dass Armut eine der Ursachen für ein früheres Sterben ist, möchte ich jetzt nicht ausführen. Aber wir können uns doch vorstellen, dass für Menschen mit weniger Geld, die in Wohnungen leben, die z. B. stärker durch Lärm belastet sind, die mehr Stress haben und mehr schwere Arbeit verrichten, die oft eine ungesunde Ernährung haben, etwas vollkommen anderes gilt, als für welche, die sehr gut leben. Ein Bericht über die Situation von 55plus muss aus meiner Sicht das in den Fokus nehmen. Wenn wir Maßnahmen ergreifen, wenn wir sagen, so und so viele ältere Menschen wollen gerne noch in ihrem Beruf verbleiben, dann ist doch die Frage interessant, wie viele Menschen möchten das nicht. Wie viele sind gezwungen, berufstätig zu sein? Das erfordert vollkommen unterschiedliche Maßnahmen, und das nicht nur im Bereich Ar- beit, sondern auch in dem Punkt, wie möchte ich später versorgt werden, wie kann ich selber meine Angehörigen versorgen. Ein Beispiel noch: Denken Sie sich eine 70jährige Frau, die 40 Jahre lang im Gesund- heitswesen gearbeitet hat und gesundheitlich am Ende ist und ihre Rente reicht nicht aus, weshalb sie noch nebenbei Nachtschichten schieben muss. Die wird weder sich noch ihre Angehörigen selber versorgen können. Sie wird auch nicht mehr viel Zeit ha- ben, Freizeitaktivitäten nachzugehen. Ich würde sehr darum bitten, dass diese soziale Schieflage nachgereicht wird und dass dann so ein Bericht dabei herauskommt, der aus meiner Sicht wirklich Handlungsmöglichkeiten eröffnet. - 9 - Der Vorsitzende: Wir kommen zur Abstimmung. Ich bitte um das entsprechende Vo- tum. – Bei einigen Enthaltungen eine darüber hinaus gehende zustimmende Kenntnis- nahme. Enthaltungen bei den beiden Kollegen von den Linken und bei Herrn Dr. Schmidt und Herrn Schmitt. Ich wiederhole das immer so, weil wir uns im Ältestenrat geeinigt haben, dass wir noch kurz zusammenfassen, wie das Abstimmungsverhalten ist, soweit das so schnell mög- lich ist. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten 4. April 2017