Aufnahme weiterer Kita-Projekte in die Bedarfsplanung

Vorlage: 2016/0655
Art: Beschlussvorlage
Datum: 26.10.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Mühlburg, Oststadt, Stupferich, Südweststadt, Weststadt

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 22.11.2016

    TOP: 14

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig beschlossen

  • Gemeinsame Sitzung Jugendhilfe- Sozialausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 09.11.2016

    TOP: 3

    Rolle: Vorberatung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • Anlage 1 Kita-Projektliste
    Extrahierter Text

    Kita-Projektliste Nr. Stadtteil Träger Anschrift geplante Eröffnung Anzahl Gruppen Gruppenart 0-3 2-3 3-6 1 Durlach Joki Kinderbetreuung/ Badener Straße 37 September 2018 1 KK-GT 0-3 Jahre 10 AcadeMedia GmbH 2 Stupferich Pro-Liberis gGmbH Gerberastraße 15 Januar 2017 1 AM-GT 2-6 Jahre 4 12 10 4 12 Anmerkung zu Kita-Projekt 1:Für den Standort Badener Straße 37 wurden per Gemeinderatsbeschluss vom 21.10.2014 bereits fünf Gruppen in die Bedarfsplanung a ufgenommen. Seinerzeit war der Standort als Ersatz für die städtische Kindertageseinrichtung Lußstraße 12 geplant. Nun plant der Träger Jok i Kinderbetreuung/ Academedia GmbH dort die Errichtung einer sechsgruppigen Kindertageseinrichtung.Anmerkung zu Kita-Projekt 2:Für den Stadtteil Stupferich wurde per Gemeinderatsbeschluss vom 19.05.2015 bereits eine Krippengruppe in die Bedarfsplanung au fgenommen. Zum damaligen Zeitpunkt war eine eingruppige Krippe in Räumlichkeiten des Gemeindezentrums in der Werrenstraße geplant, ein Bet riebsträger stand noch nicht fest. Inzwischen hat sich in Kooperation mit der Pro-Liberis gGmbH die Planung einer zweigruppigen Kindertageseinrichtung in der Gerb erastraße als bessere Alternative entwickelt. Für beide Objekte gilt, dass die finanziellen Auswirkungen für die jeweils gesamte Gruppenanzahl anzugeben sind (siehe Anlage 2) neue Plätze nach Alter der Kinder Anlage 1

  • Anlage 2 Kita-Projektliste
    Extrahierter Text

    Finanzielle Auswirkungen Jahr 2017BetragBezeichnungKontierung Ergebnishaushalt167.184 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.81 Sachkonto: 43000000 Ergebnishaushalt167.184 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.83 Sachkonto: 43000000 Finanzhaushalt47.185 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.007 Sachkonto: 78170000 Finanzhaushalt47.185 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.009 Sachkonto: 78170000 Jahr 2018BetragBezeichnungKontierung Ergebnishaushalt350.527 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.81 Sachkonto: 43000000 Ergebnishaushalt258.855 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.83 Sachkonto: 43000000 Finanzhaushalt1.327.500 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.007 Sachkonto: 78170000 Finanzhaushalt663.750 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.009 Sachkonto: 78170000 Jahr 2019BetragBezeichnungKontierung Ergebnishaushalt717.214 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.81 Sachkonto: 43000000 Ergebnishaushalt442.199 Betriebskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 1.500.36.50.01.01.83 Sachkonto: 43000000 Finanzhaushalt0 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.007 Sachkonto: 78170000 Finanzhaushalt0 Investitionskostenzuschüsse f. freie Träger PSP-Element: 7.500004.740.009 Sachkonto: 78170000 Die o.g. Aufwendungen müssen bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2017/2018 in den entsprechenden Haushaltsansätzen zusätzlich berücksichtigt werden. Anlage 2Anlage 2

  • Weitere Kita-Projekte
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2016/0655 Verantwortlich: Dez.3 Aufnahme weiterer Kita-Projekte in die Bedarfsplanung Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Jugendhilfeausschuss 09.11.2016 3 x vorberaten Gemeinderat 22.11.2016 14 x zugestimmt Beschlussantrag Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss die Aufnahme der neu- en Kita-Projekte mit 14 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 12 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vorlage ge- nannten Finanzmittel. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) nein X ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belas- tung (Folgekosten mit kalkulatorischen Kosten abzügl. Folgeerträge und Folgeeinsparungen) Ergebnis-HH 2017 = 334.368 € Ergebnis-HH 2018 = 609.382 € Ergebnis-HH 2019 = 1.159.413 € Finanz-HH 2017 = 94.370 € Finanz-HH 2018 = 1.991.250 € Finanz-HH 2019 = 0 € Ergebnis-HH 2017 = 334.368 € Ergebnis-HH 2018 = 609.382 € Ergebnis-HH 2019 = 1.159.413 € Finanz-HH 2017 = 94.370 € Finanz-HH 2018 = 1.991.250 € Finanz-HH 2019 = 0 € Ergebnis-HH = 1.159.413 € Haushaltsmittel stehen teilweise zur Verfügung Kontierungsobjekt: siehe Anlage 2 Kontenart: siehe Anlage 2 Ergänzende Erläuterungen: siehe Anlage 2 ISEK-Karlsruhe-2020-relevant nein x ja Handlungsfeld: Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften x nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 1. Ausgangslage In Karlsruhe wurde in den vergangenen Jahren der quantitative Ausbau im Bereich Kindertages- betreuung von Vorschulkindern kontinuierlich fortgeführt, indem zahlreiche neue Kita-Projekte auf den Weg gebracht und umgesetzt worden sind. Doch trotz des stetig weiter betriebenen Ausbaus der Betreuungsangebote in Karlsruhe, besteht nach wie vor in 14 von 27 Karlsruher Stadtteilen weiterer Ausbaubedarf. In den Stadtteilen Oststadt, Weststadt, Südweststadt, Süd- stadt, Durlach und Mühlburg fehlen Betreuungsplätze im dreistelligen Bereich, in den übrigen acht von Fehlbedarf betroffenen Stadtteilen im zweistelligen Bereich. Vor dem Hintergrund steigender Kinderzahlen in Karlsruhe ist daher die Fortsetzung des Kita- Ausbaus nicht nur zur Behebung des bereits bestehenden Fehlbedarfs geboten, sondern auch als Investition in die Zukunft, um den Standortfaktor Kindertagesbetreuung noch attraktiver zu gestalten. Zur Neuaufnahme in die städtische Bedarfsplanung stehen nun zwei neue Kindertageseinrich- tungen an - eine sechsgruppige Einrichtung in Durlach und eine zweigruppige Einrichtung in Stupferich. Beim Durlacher Projekt sind bereits fünf Gruppen in der städtischen Bedarfsplanung enthalten, beim Stupfericher Projekt eine Gruppe, sodass lediglich die noch fehlenden Gruppen die für die jeweils geänderten Planungen in der Kita-Projektliste aufgeführt sind. 2. Neue Kita-Projekte Mit den neuen Kita-Projekten werden in Durlach mit sechs Gruppen 80 neue Betreuungsplätze geschaffen, in Stupferich mit zwei Gruppen 26 Plätze. Bei beiden Projekten handelt es sich um Änderungen beziehungsweise Ergänzungen bereits beschlossener Planungen um zusätzliche Gruppen, welche im Folgenden erläutert werden. In der Badener Straße 37 in Durlach war im Jahr 2014 geplant, einen Ersatzbau für die städti- sche Kindertageseinrichtung in der Lußstraße zu schaffen. Per Gemeinderatsbeschluss vom 21. Oktober 2014 wurden hierfür fünf Gruppen in die städtische Bedarfsplanung aufgenom- men. Im Sommer 2015 wurde in der entsprechenden ämterübergreifenden Projektgruppe aller- dings entschieden, von einer Umsetzung des Kita-Projekts unter städtischer Trägerschaft abzu- sehen und nach einem anderen Ersatzstandort für die Kindertageseinrichtung in der Lußstraße zu suchen. Gleichzeitig wurde dem Investor die Option eingeräumt, am Standort Badener Stra- ße 37 ein Kita-Projekt mit einem freien Träger zu realisieren, sofern sich ein Kooperations- partner findet. Im Juni wandte sich der Träger Joki Kinderbetreuung/AcadeMedia GmbH an die Sozial- und Jugendbehörde mit dem Anliegen, in Karlsruhe Kindertageseinrichtungen betreiben zu wollen. Der Träger ist seit 2008 in München auf dem Markt und betreibt dort derzeit sieben Einrichtun- gen, drei weitere sind in Planung. Anfang 2016 schloss sich Joki Kinderbetreuung dem größten skandinavischen Bildungsträger AcadeMedia an und ist seither auch außerhalb Münchens auf der Suche nach Standorten für Kindertageseinrichtungen. Schnell konnte der Kontakt zwischen dem Träger und dem Eigentümer des Objekts in der Badener Straße hergestellt und ein Pla- nungsentwurf für eine sechsgruppige, bilinguale (deutsch-englisch) Kindertageseinrichtung vor- gelegt werden. Die fünf Gruppen, die bereits im Herbst 2014 in die städtische Bedarfsplanung aufgenommen worden waren, werden nun durch eine Krippengruppe ergänzt (siehe Anlage 1). Die Fertigstellung des Neubaus ist für September 2018 geplant. Mit Joki Kinderbetreuung/ AcadeMedia GmbH wird die Karlsruher Trägerlandschaft durch einen dynamischen, professio- nellen Betriebsträger bereichert. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Für den Höhenstadtteil Stupferich wurde per Gemeinderatsbeschluss vom 19. Mai 2015 ein Kita-Projekt für eine eingruppige Krippe in Räumen des Gemeindezentrums in der Werrenstraße in die städtische Bedarfsplanung aufgenommen. Eine vom Amt für Hochbau und Gebäudewirt- schaft durchgeführte Machbarkeitsstudie im Auftrag der Sozial- und Jugendbehörde zeigte auf, dass die Räumlichkeiten für den Betrieb einer Kindertageseinrichtung nur eingeschränkt geeig- net sind. Zudem stellt sich der Betrieb einer eingruppigen Krippe unwirtschaftlich dar. Beide Faktoren hätten zu Schwierigkeiten bei der Findung eines Betriebsträgers geführt. Dem Betriebsträger Pro-Liberis gGmbH gelang es im Juni dieses Jahres, ein Wohnhaus in der Gerberastraße 15 in Stupferich aufzutun, das ohne größeren Aufwand zu einer zweigruppigen Kindertageseinrichtung umgebaut werden kann. Zusätzlich zur bereits in der städtischen Be- darfsplanung enthaltenen Krippengruppe steht nun die Aufnahme einer altersgemischten Gruppe für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt an. Nach Bewilligung des beim Bauordnungsamt eingereichten Bauantrags auf Nutzungsänderung des bisherigen Wohnhauses als Kindertageseinrichtung, kann der Umbau zügig durchgeführt werden und der Betrieb im Januar aufgenommen werden. Mit der neuen Kindertageseinrich- tung in Trägerschaft von Pro-Liberis wird Stupfericher Familien vor Ort erstmals eine Alternative geboten zur sechsgruppigen katholischen Kita St. Cyriakus. 3. Aktuelle Versorgungslage Kindertagesbetreuung Der aktuelle Sachstand stellt sich in Zahlen wie folgt für die Altersgruppen der unter Dreijähri- gen sowie der Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt dar. Kinder im Alter von 0-3 Jahren Kinder 0 bis 3 Jahre (Stand 30.06.2016)* 8.189 Kinder vorhandene Kapazität in Tageseinrichtungen (Stand 30.06.2016) Versorgungsquote 2.808 Plätze 34,3% Neuschaffung (genehmigt vom Gemeinderat) in bestehenden und neuen Einrich- tungen 2016 bis 2018 + 559 Plätze Kinder in Tagespflege (belegte Plätze Stand 01.03.2016) + 497 Plätze geplante Projekte der Tagespflege in anderen geeigneten Räumen + 18 Plätze Kinder in betreuten Spielgruppen** + 120 Plätze neue Kita-Projekte (zur Aufnahme in die Bedarfsplanung) bis September 2018 + 14 Plätze voraussichtliche Gesamtkapazität nach Umsetzung der geplanten Projekte Versorgungsquote 4.016 Plätze 49,0% *Quelle: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung ** Angebot an drei Tagen mit wöchentlich 15 Stunden, Betriebserlaubnis erforderlich, Finanzierung über FAG- Zuweisungen Ergänzende Erläuterungen Seite 4 Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt Kinder 3 Jahre bis Schuleintritt (Stand 30.06.2016)* 8.681 Kinder vorhandene Kapazität in Tageseinrichtungen (Stand 30.06.2016) Versorgungsquote 7.914 Plätze 91,2% Neuschaffung (genehmigt vom Gemeinderat) in bestehenden und neuen Einrich- tungen 2016 bis 2018 + 368 Plätze neue Kita-Projekte (zur Aufnahme in die Bedarfsplanung) bis September 2018 + 12 Plätze voraussichtliche Gesamtkapazität nach Umsetzung der geplanten Projekte Versorgungsquote 8.294 Plätze 95,6% *Quelle: Bevölkerungsdaten, Amt für Stadtentwicklung Im Vergleich zur Versorgungslage, wie sie im November 2015 dargestellt worden war, ist so- wohl bei den Kindern unter drei Jahren als auch über drei Jahren die Anzahl der Kinder als auch die aktuelle Platzkapazität angestiegen. Ebenfalls höher liegt die Anzahl der bereits in der Be- darfsplanung enthaltenen neu zu schaffenden Plätze. Dies hat zur Folge, dass sich die U3- Versorgungsquote der 50-Prozent-Marke und die Ü3-Versorgungsquote wieder der Vollversor- gung nähern. 4. Finanzielle Auswirkungen Die finanziellen Auswirkungen (inkl. Angaben zur Kontierung) sind in Anlage 2 dargestellt. Die Aufwendungen für die Jahre 2017 und 2018 müssen bei der Aufstellung des Doppelhaushalts 2017/2018 entsprechend zusätzlich berücksichtigt werden. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss die Aufnahme der neu- en Kita-Projekte mit 14 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 12 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vorlage ge- nannten Finanzmittel.

  • Protokoll TOP 14
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 32. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 22. November 2016, 15:30 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 17. Punkt 14 der Tagesordnung: Aufnahme weiterer Kita-Projekte in die Bedarfs- planung Vorlage: 2016/0655 Beschluss: Der Gemeinderat beschließt nach Vorberatung im Jugendhilfeausschuss die Aufnahme der neuen Kita-Projekte mit 14 Plätzen für Kinder unter drei Jahren und 12 Plätzen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in die Bedarfsplanung und die Bereitstellung der in der Vorlage genannten Finanzmittel. Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen. Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 14 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Jugendhilfeausschuss: Hier gibt es gleich den Wunsch auf Abstimmung. Dann tun Sie das bitte jetzt. – Das ist doch einmal etwas. Einstimmigkeit stelle ich fest. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 3. Januar 2017