Unfallhäufigkeit "Oststadtkreisel"
| Vorlage: | 2016/0574 |
|---|---|
| Art: | Anfrage |
| Datum: | 05.10.2016 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Offen |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 22.11.2016
Rolle: Kenntnisnahme
Ergebnis: Kenntnisnahme
Zusätzliche Dateien
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister ANFRAGE Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 04.10.2016 Vorlage Nr.: 2016/0574 Unfallhäufigkeit „Oststadtkreisel“ Gremium Termin TOP ö nö Gemeinderat 22.11.2016 28 x Mitte 2015 hatte die Verwaltung angekündigt, die Situation am sogenannten „Oststadtkreisel“ zu überprüfen. 1. Wie viele Unfälle haben sich jährlich seit Inbetriebnahme des „unechten“ Kreisels ereignet? 2. Wie hoch ist der Anteil an Blech- und Personenschäden? 3. Welche Maßnahme gedenkt die Stadt zu tun, um die Situation zu entschärfen? Die Situation an der Kreuzung Ludwig-Erhard-Allee / Stuttgarter Straße / Wolfartsweierer Straße / Got- tesauer Straße ist nach wie vor unverändert. In einer Stellungnahme im Juli 2015 hatte die Verwaltung angekündigt, dass die Unfallkommission, bestehend aus Ordnungsamt, Tiefbauamt und Polizeipräsidi- um die Situation überprüfen und ggf. Vorschläge zur Verbesserung unterbreitet. Auch ein Jahr später hat sich nichts geändert und vor allem auswärtige Fahrzeuge geraten immer wieder in Gefahrensituationen, weil sie die - zwar eindeutig ausgeschilderte aber offensichtlich nicht übersichtliche - Verkehrsführung nicht erkennen. unterzeichnet von: Jürgen Wenzel Sachverhalt / Begründung:
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Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister STELLUNGNAHME zur Anfrage Stadtrat Jürgen Wenzel (FW) vom: 4. Oktober 2016 Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2016/0574 Dez. 2 Unfallhäufigkeit "Oststadtkreisel" Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Gemeinderat 22.11.2016 28 x Führung und Auswertung der Unfallstatistik im Stadtbezirk Karlsruhe obliegt dem Polizeipräsidi- um Karlsruhe. Die elektronische Datenbank, genannt Euska, zur Abfrage dieser Daten, wurde ab dem Jahr 2003 eingeführt. Daten vor dem Jahr 2003 müssten manuell (händisch) ausgezählt werden. Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe erklärt, ist dieser immense Arbeitsaufwand nicht zu leisten. Für den Zeitraum seit Verkehrsfreigabe des sogenannten „Oststadtkreisel“ im Jahr 1998 bis zum Jahr 2003 können demnach keine Zahlen vorgelegt werden. 1. Wie viele Unfälle haben sich jährlich seit Inbetriebnahme des „unechten Kreisels“ ereignet? Eine Auswertung der Datenbank durch die Polizei für den „Oststadtkreisel“ mit den Ein- mündungen Stuttgarter Straße, Wolfartsweierer Straße und Ludwig-Erhard-Allee ergab für den Zeitraum 1. Januar 2003 bis 31. August 2016 eine Gesamtzahl lokalisierter Unfälle von 424. In der Zeit vom 1. September 2011 bis 31. August 2016 wurden 191 Unfälle regis- triert. Die Auswertung beinhaltet alle Arten der Verkehrsbeteiligung. 2. Wie hoch ist der Anteil an Blech- und Personenschäden In den Jahren 2003 – 2016 2011 - 2016 Lokalisierte Unfälle: 424 191 Lokalisierte Unfälle mit Personenschaden: 123 48 3. Welche Maßnahme gedenkt die Stadt zu tun, um die Situation zu entschärfen? Die Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage auf der Ludwig-Erhard-Allee im Zulauf zum „Kreisel“ ist in Vorbereitung. Dadurch soll die Geschwindigkeit auf der Ludwig-Erhard-Allee vor den besonders unfallauffälligen Teilknotenpunkten der verlänger- ten Wolfartsweierer Straße mit der stadtauswärts führenden Ludwig-Erhard-Allee sowie dem Einmündungsbereich der Stuttgarter Straße reduziert werden.
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NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 32. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 22. November 2016, 15:30 Uhr Öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 31. Punkt 28 der Tagesordnung: Unfallhäufigkeit „Oststadtkreisel“ Anfrage des Stadtrats Jürgen Wenzel (FW) vom 4. Oktober 2016 Vorlage: 2016/0574 Beschluss: Kenntnisnahme von der Stellungnahme der Verwaltung Abstimmungsergebnis: keine Abstimmung Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 28 zur Behandlung auf und stellt fest, die Stellungnahme der Verwaltung liege vor, der Gemeinderat habe Kenntnis genommen. (Keine Wortmeldung) Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten - 9. Dezember 2016