Heinrich-Hertz-Schule, Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnitt: Vergabe von Stahlbauarbeiten
| Vorlage: | 2016/0534 |
|---|---|
| Art: | Beschlussvorlage |
| Datum: | 05.09.2016 |
| Letzte Änderung: | 03.03.2025 |
| Unter Leitung von: | Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft |
| Erwähnte Stadtteile: | Keine Angaben |
Beratungen
- Bauausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)
Datum: 16.09.2016
Rolle: Entscheidung
Ergebnis: Keine Angabe
Zusätzliche Dateien
-
Extrahierter Text
Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 202 Dez. 6 Heinrich-Hertz-Schule, Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnitt Vergabe von Stahlbauarbeiten Beratungsfolge dieser Vorlage GremiumTerminTOPönöErgebnis Bauausschuss16.09.20163 x Beschlussantrag Der Bauausschuss stimmt der Vergabe folgender Arbeiten zu: Stahlbauarbeiten an die Firma:Vollack, Karlsruhe abschließend mit:485.319,37€ Die Verwaltung wird ermächtigt, den Zuschlag zu erteilen. Finanzielle Auswirkungen(bitte ankreuzen)nein X ja Gesamtkostender Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) 33.800.000€ keine33.800.000€1.450.000€ Haushaltsmittelstehenin voller Höhe zur Verfügung Kontierungsobjekt:PSP-Element:7.882424.700Kontenart:78710000 Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevantnein X jaHandlungsfeld:Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X neinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X neinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite2 Heinrich-Hertz-Schule Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnitt Projektbetreuung: Amt für Hochbau undGebäudewirtschaft der Stadt Karlsruhe Architektenleistung: Heid + Heid Architekten, Fürth Vergabe von Stahlbauarbeiten Europaweites Offenes Verfahren Nr. 88/166/16 Ö nach VOB/A-EU Vorbemerkung Beschreibung der Maßnahme Die1961 errichteteHeinrich-Hertz-Schule Karlsruhe ist eine berufliche Schule für Elektro-und Informationstechnik für ca. 1.700 Schülerinnen und Schüler. Durch die Aufstockung und Neu- organisation des Bestandes wird die Schule um die fehlende Programmfläche von 1.930 m² erweitert. Gleichzeitig wird der Bestand, der aus technischer und energetischer Sicht noch auf dem Stand der 60-er Jahre ist, komplett modernisiert.Die verschiedenen Fachbereiche mit La- bor, Ergänzungs-und Sammlungsräumen werden fachbezogen einander zugeordnet. Die Räu- me für die Verwaltung sind zentral im 1. Obergeschoss, allgemeine Unterrichtsräume, Lehrer- und Schülerarbeitsbereiche über die Geschosse verteilt untergebracht.Um Betriebs-und Unter- haltungskosten gering zu halten werden nachhaltige Materialien eingesetzt. Die Fassade be- steht aus hinterlüfteten Faserzementplatten mit Steinwolledämmung und Aluminiumverbund- fenstern mit integriertem, durch eine Wetterscheibe geschützten Sonnenschutz. Die Stahlbeton- rippendecken bleiben sichtbar. Die akustischen Anforderungen werden durch Heraklitplatten zwischen den Rippen und Akustikbaffeln erfüllt.Die Schule ist an das Fernwärmenetz ange- schlossen. Beheizt werden die Räume über ein Niedertemperaturheizsystem mit freistehenden Flächenheizkörpern vor den Brüstungselementen und Einzelraumregelung. Das Regenwasser wird über Mulden versickert. Für die gleichmäßige Frischluftversorgung aller Räume ist eine Lüftungsanlage mit zentralen Zu-und Abluftgeräten und einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung vorgesehen. Für die allgemeine und die Sicherheitsversorgung erhält das Gebäude eine neue Hauptverteilung im UG und je drei Elektroverteilungen in den Geschossen. Aufgrund der Anforderungen der Schule ist ein Datennetz mit zwei Netzwerkverteilern und zusätzlichen Klein-DV-Verteilungen in den Laborräumen geplant. Umfang der zu vergebenden Arbeiten Das Leistungsverzeichnis umfasst folgende Titel: -Stahlbauarbeiten Fassade BA II Nord und Süd -Baustelleneinrichtung -Stahlbau Fassade , Stahlunterkonstruktion -Brandschutzklappen, Brandschutzbeschichtung -Stundenlohnarbeiten und Stoffkosten Teil 2 Süd Art der Vergabe Für die Vergabe der o. g. Leistung hat ein europaweites Offenes Verfahren stattgefunden. Die Bekanntmachung dazu erfolgte am 17.06.2016 beim Amt fürVeröffentlichungen der Europäischen Union in Luxemburg, am 24.06.2016 auf der E-Vergabeplattform Subreport ELVIS und am 25.06.2016 in den Badischen Neuesten Nachrichten sowie im Internet auf der Homepage der Stadt Karlsruhe. 30 Unternehmen haben die Vergabeunterlagen von der E-Vergabeplattform heruntergela- den. 7 Unternehmen haben fristgerecht zum Einreichungstermin am 28.07.2016, 9.30 Uhr ein Angebot eingereicht. Ergänzende ErläuterungenSeite3 Die Zuschlagsfrist endet am 10.10.2016 Vorgesehener Ausführungszeitraum: 09.01.2017bis 07.12.2018 Prüfung der Angebote Nach rechnerischer und formaler Prüfung der Angebote ergibt sich folgendes Ergebnis: 1. Fa. Vollack, Karlsruhe485.319,37€100 % 2. Fa. B644.187,46€133 % 3. Fa. C695.554,36€143 % 4. Fa. D703.038,32€145 % 5. Fa. E705.103,56€145 % 6. Fa. F779.391,25€161 % 7. Fa. G969.082,81€200 % In den Angebotssummen sind jeweils 19 % Mehrwertsteuer enthalten. Angebotsbeurteilung und Wertung der Angebote Der Zuschlag wird nach § 127 GWB unter Berücksichtigung aller Wertungskriterien auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.Das Angebot wurde vom Architekturbüro und der Projekt- leitung des HGW geprüft und wird gem. § 16 EG Abs. 6 VOB/A als auskömmlich angese- hen.Wirtschaftlichste Bieterin ist die FirmaVollack, Karlsruhemit einem Endbetrag von 485.319,37€. Die Firma ist präqualifiziert und der Stadt Karlsruhe-HGW–bekannt. Sie wird als leistungs- fähige, fachkundige und zuverlässige Firma eingeschätzt. Vom Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft wirdvorgeschlagen, das Angebot der Firma anzunehmen und hierauf den Zuschlag zu erteilen. Kostenvergleich Summe Kostenberechnung638.118,70€ Summe wirtschaftlichstes Angebot485.319,37€ Minderbetrag152.799,33€ Die Firma Vollack kennt die örtlichenGegebenheiten innerhalb des Projektes, da sie bereits beim 1. Bauabschnitt als Subunternehmer für den Stahlbau innerhalb der Rohbauarbeiten tätig war. Die Minderkosten resultieren hauptsächlich aus dem günstigen Preis der angebo- tenen Stahlprofile.Die Stahlmenge beider Bauabschnitte beträgt 50.000 kg. Bereits eine geringe Preisdifferenz bei dem Stahlpreis bewirkt bei solchen Mengen einen deutlichen Minderbetrag. I.Antrag an den Bauausschuss Der Bauausschuss stimmt der Vergabe von Stahlbauarbeitenfür dieHeinrich-Hertz-Schule, Sanierung und Erweiterung, 2. Bauabschnittan die Firma Vollack, Karlsruhe in Höhe von 485.319,37€zu. Die Verwaltung wird ermächtigt, der Firma den Zuschlag zu erteilen.