Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015

Vorlage: 2016/0470
Art: Beschlussvorlage
Datum: 28.07.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Stadtkämmerei
Erwähnte Stadtteile: Durlach, Grötzingen, Grünwettersbach, Knielingen, Neureut, Oberreut, Rintheim, Rüppurr

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 20.09.2016

    TOP: 17

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Kenntnisnahme

Zusätzliche Dateien

  • Anlage Beteiligungsbericht 2015
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe BETEILIGUNGSBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015 BETEILIGUNGSBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015 Stadt Karlsruhe Beteiligungsbericht 2015 der Stadt Karlsruhe Impressum Herausgegeben von Finanzdezernat und Stadtkämmerei - Abteilung Vermögen und Schulden, Beteiligungsmanagement - der Stadt Karlsruhe Ansprechpartner: Torsten Dollinger Telefon 133-2000 Dr. rer. pol. Roland Vogel Telefon 133-2020 Udo Bäuerlein Telefon 133-2021 Frank Binder Telefon 133-2022 Carola Reich Telefon 133-2024 Petra Petermann Telefon 133-2025 Karlsruhe, 15.08.2016 Druck: Rathausdruckerei Papier: Inhalt 100 % Recycling Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Inhaltsverzeichnis 1 Inhaltsverzeichnis Seite I. Einführung 1. Vorwort 5 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 6 II. Überblick 1. Beteiligungsübersicht 11 2. Graphische Darstellung der Beteiligungen über 25 Prozent 14 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe 16 4. Personalentwicklung Stadt – Beteiligungsgesellschaften 18 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungsströme und Rückstellungen Stadt – Beteiligungsgesellschaften 20 6. Entwicklung der Darlehensverbindlichkeiten 26 7. Übersicht der Abschlussprüfer 28 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen 29 III. Kapital- und Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH (KVVH) 33 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 40 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 44 4. KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH 49 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) 54 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH (SWK Netzservice) 60 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 64 8. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 67 9. SWK-NOVATEC GmbH 70 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 73 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 76 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 79 13. Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 82 14. TelemaxX Telekommunikation GmbH 85 15. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH (VBK) 90 16. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 96 17. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH 101 18. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 105 19. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 110 Wohnungswesen und Stadtentwicklung 20. VOLKSWOHNUNG GmbH 115 21. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 121 22. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 125 23. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 128 24. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 131 25. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 135 26. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 139 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Inhaltsverzeichnis 2 Seite III. Kapital- bzw. Personengesellschaften (Fortsetzung von Seite 1) Wohnungswesen und Stadtentwicklung 27. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) 143 28 . Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) 148 Gesundheit und Soziales 29. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 153 30. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheitswesen GmbH (KVD) 159 31. MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH 163 32. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 167 Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten 33. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 173 34. KEG Karlsruhe Event GmbH 179 35. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 184 36. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) 188 37. Messe Karlsruhe GmbH 191 38. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 194 39. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) 198 IV. Rechtlich selbständige Stiftungen 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) 203 2. Heimstiftung Karlsruhe 209 3. Wirtschaftsstiftung Südwest (KKFB) 215 4. Stiftung Centre Culturel Franco - Allemand de Karlsruhe 218 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe 221 I. Einführung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Einführung 5 1. Vorwort Die Stadt Karlsruhe hat einen Teil ihrer Aufgaben auf eigenständige Unternehmen, Stiftungen und Zweckverbände übertragen, an denen sie entweder als Gesellschafterin beteiligt ist oder die ihr als Alleingesellschafterin zu 100 Prozent gehören. Das Aufgabenspektrum umfasst insbesondere die Versorgung, den Verkehr, das Wohnungswesen, die Gesundheit, die Messen und Kongresse, Touristik sowie Stadtmarketing. Der zum fünfundzwanzigsten Mal erscheinende Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe beinhaltet alle wesentlichen Unternehmensdaten der städtischen Beteiligungsgesellschaften und Stiftungen und dokumentiert die hohe wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung für die Stadt Karlsruhe. Im Kapitel „I. Einführung“ ist unter 2.1. erstmals eine Information über den Anteil von Frauen in den obersten Hierarchieebenen der vier beschäftigungsstärksten Gesellschaften ebenso dargestellt wie eine Übersicht derjenigen Gesellschaften, die die gesetzliche Quote von Beschäftigten mit Behinderungen nicht erfüllen. Darüber hinaus sind gerade im Kapitel „II. Überblick“ die wesentlichen Wechselwirkungen und Vergleichsdaten zum sogenannten Kämmereihaushalt dargestellt, so dass der Lesende einen guten Einblick in den Konzern Stadt Karlsruhe erhält. Angesichts der knapper werdenden finanziellen Ressourcen wird die Steuerung des Beteiligungsvermögens immer wichtiger. Die in diesem Bericht aufgeführten Kennzahlen und Leistungszahlen dienen einer noch besseren Steuerung des Konzerns Stadt Karlsruhe und tragen damit auch zur Erfüllung der diesbezüglichen Erfordernisse der Gemeindeordnung Baden-Württemberg bei. Der Bericht, an dessen Weiterentwicklung hin zu einer steuerungswirksamen Konzernberichterstattung stetig gearbeitet wird, ist nicht nur als Druckwerk erhältlich, er kann auch über das Internetportal der Stadt Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/b4/stadtverwaltung/stadtfinanzen/beteiligungsbericht abgerufen werden. Karlsruhe, im August 2016 Gabriele Luczak-Schwarz Finanzbürgermeisterin Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Einführung 6 2. Wesentliche Entwicklungen in Kürze 2.1 Allgemeines 2.1.1 Anteil von Frauen in den obersten drei Hierarchieebenen Auf den am 18.03.2014 im Gemeinderat behandelten Antrag „Frauen nach vorn...“ wird verwiesen. Stand 31.12.2015 stellt sich der prozentuale Anteil von Frauen in den obersten drei Hierarchieebenen bei den Gesellschaften Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH, Stadtwerke Karlsruhe GmbH, Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH und VOLKSWOHNUNG GmbH wie folgt dar: Gesellschaft 1. Ebene 2. Ebene 3. Ebene 2014 2015 2014 2015 2014 2015 Klinikum * Verwaltung 0%0%29%29% 24% 24% Klinikum* Ärztlicher Dienst - - 8%8% 24% 40% Stadtwerke 0%0%0%4% 11% 14% VBK 0%0%22%13% 5% 10% VOLKSWOHNUNG 0%0%25%25% 47% 47% *1. Ebene: Geschäftsführung, 2. Ebene: Geschäftsbereichsleitungen bzw. Chefärztinnen/Chefärzte und Instituts- leitungen, 3. Ebene: Sachgebiets-/Abteilungsleitungen bzw. Oberärztinnen/Oberärzte 2.1.2 Beschäftigungsquote von Beschäftigten mit Behinderungen Bereits für die Stellungnahme zum Antrag „Beschäftigungsquote von Arbeitnehmern/Arbeitnehmerinnen“ vom 14.03.2014 wurde ermittelt, dass von den Gesellschaften mit städtischer Mehrheitsbeteiligung die KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH, die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG), der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) sowie die Karlsruher Versorgungsdienste (KVD) die gesetzliche Beschäftigungsquote von 5% nicht erfüllen. In der Stellungnahme der Verwaltung zum Antrag vom 12.11.2014 wurde u. a. zugesichert, dass in den städtischen Beteiligungsberichten jährlich über die Entwicklung bei diesen Gesellschaften berichtet wird. Die ebenfalls zugesagte Erstellung eines unternehmensspezifischen Konzeptes wurde aber noch nicht umgesetzt. Gesellschaft Quote Ausgleichsabgabe Fehlende Pflichtplätze - in % - - in € - - in Personen - 2014 2015 2014 2015 2014 2015 KBG 0,00 0,001.3801.3801 1 AVG 2,98 3,1837.40020.12516 15 KVV 0,00 0,00 1.3801.3801 1 KVD 2,98 2,369.60013.4004 6 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Einführung 7 2.2 Gesellschaften und Stiftungen Die im Geschäftsjahr 2015 erzielte Ergebnisverbesserung bei der Holdinggesellschaft KVVH GmbH (S. 33 ff) resultiert im Wesentlichen aus einem deutlich verbesserten Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaft Stadtwerke Karlsruhe GmbH (S. 54 ff). Im Geschäftsjahr 2016 zeichnet sich jedoch eine deutliche Ergebnisverschlechterung ab. Auch die mittelfristige Betrachtung der Ergebnisentwicklung zeigt momentan eine negative Tendenz auf. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen innerhalb der KVVH GmbH Stabilisierungsvorschläge erarbeitet, die auch mit den aufsichtsrätlichen Gremien abgestimmt worden sind. Bei KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH (S. 49 ff) standen im Geschäftsjahr 2015 die Arbeiten an der Kombilösung vorrangig im Zeichen des maschinellen Tunnelvortriebs unter der Kaiserstraße. Aber auch auf allen anderen Bauabschnitten konnten die Arbeiten zügig fortgesetzt werden. Sollte das Signal des Zuwendungsgebers hinsichtlich der Entscheidung zur Förderung des Teilprojekts Kriegsstraße bis Mitte August 2016 eintreffen, könnte die Vergabeentscheidung bis Oktober 2016 fallen. Aufgrund der Bauzeitpläne ist dann von einem Baubeginn im Frühjahr 2017 auszugehen. Die Verzögerung für dieses Teilprojekt würde sich damit auf rund zwei Jahre belaufen. Die deutliche Ergebnisverbesserung bei der VOLKSWOHNUNG GmbH (S. 115 ff) im Geschäftsjahr 2015 resultiert im Wesentlichen aus einer einmaligen Beteiligungsausschüttung. Trotz weiterhin hoher Investitionen in den Wohnungs- bestand werden in den kommenden Jahren stabile Jahresüberschüsse erwartet. Das operative Ergebnis bei der Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH (S. 153 ff) hat sich mit einem Überschuss von rd. 3,0 Mio. € weiter verbessert, der Jahres- fehlbetrag 2015 hat sich auf 1,5 Mio. € verringert. Neben den unzureichenden Vergütungsregelungen und Vergütungsanpassungen an die tariflichen Steigerungen belasten die schlechte Bausubstanz und die besondere Infrastruktur das Klinikum. Die Neubauplanung ist ein dringend notwendiger Schritt, um die infrastrukturellen Probleme zu lösen und damit die Zukunft des Klinikums zu sichern. Bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (S. 173 ff) ist die deutliche Ergebnisverbesserung 2015 gegenüber der Planung auf eine positive Entwicklung im operativen Geschäft, die kostengünstigere Durchführung der aus der Europahalle verlegten Veranstaltungen sowie auf die Auflösung der Risikovorsorge für Projekte des Folgejahres zurückzuführen. Der für 2016 erwartete Anstieg des Fehlbetrages resultiert im Wesentlichen aus der verhalteneren Planung des Bereiches Kongress & Kultur aufgrund der anstehenden Schließung der Stadthalle. Ein wesentliches Risiko der Heimstiftung Karlsruhe (S. 209 ff) liegt in der schlechten baulichen Situation der beiden Gebäude des Seniorenzentrums am Klosterweg und des Kinder- und Jugendhilfezentrums. Nachdem bezüglich des Klosterweges vor dem Hintergrund des geplanten Neubaus eines Pflegeheimes auf dem Hoepfner-Areal bereits grundsätzliche Überlegungen für eine wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung der Einrichtungen durchgeführt wurden, soll 2016 eine Entscheidung zur Sanierung des Gebäudes in der Sybelstraße herbeigeführt werden. II. Überblick Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 11 1. Beteiligungsübersicht Durch die Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) ist die Stadt Karlsruhe im Rahmen des Beteiligungsmanagements aufgefordert, eine aktive Beteiligungs- steuerung und -überwachung zu implementieren. Hierzu gehört auch die Verpflichtung, jährlich einen Beteiligungsbericht zu erstellen (§ 105 Abs. 2 GemO), der öffentlich bekannt zu geben und auszulegen ist (§ 105 Abs. 3 GemO). Die Stadt Karlsruhe hat sich zudem zum Ziel gesetzt, im Sinne einer Konzernberichterstattung die wesentlichen Wechselwirkungen zum Kämmereihaushalt ebenso im Beteiligungsbericht darzustellen. In Tabelle 1 sind die jeweiligen Anteile der Stadt Karlsruhe an den dort aufgeführten Unternehmen, unabhängig von der Beteiligungsquote, dargestellt. Eigenbetriebe hatte die Stadt Karlsruhe im Berichtszeitraum keine. Nachfolgend wird in Kurzform über die Unternehmen berichtet, an denen die Stadt Karlsruhe unmittelbar oder mittelbar mit i. d. R. mehr als 25 % beteiligt ist. Über Stiftungen wird nur dann informiert, wenn die Stadt Karlsruhe aus eigenen Mitteln zum Stiftungskapital beigetragen hat. Die Mehrzahl der vorgelegten Jahresabschlüsse 2015 wurde bis zur Drucklegung 15.08.2016 von den beauftragten Abschlussprüfern geprüft. Die abschließende Feststellung durch die Beschlussgremien steht zum Teil noch aus. Nachfolgend werden nur die noch nicht abschließend geprüften Jahresabschlüsse 2015 mit dem Vermerk „vorläufig“ versehen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 12 Tabelle 1: Übersicht über sämtliche direkte städtische Beteiligungen unabhängig von der jeweiligen Beteiligungsquote Stand der Geschäftsanteile bzw. Stammeinlagen am 31.12.2015 Stammkapital-Beteiligungs- anteil wert 1) - € - - € - 1Abwasserverband "Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal"857.519,33857.519,33 2AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH52.000,0052.000,00 3Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH7.000.000,007.000.000,00 4Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH14.400,0020.453.903,00 5Badischer Gemeinde-Versicherungs-Verband21.550,0021.550,00 6Fächerbad Karlsruhe GmbH62.500,004.798.500,00 7Grundstückseigentümergemeinschaft RRZ K ́he GbR1.423.205,711.423.205,71 8KEK - K ́her Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH12.500,0012.500,00 9Karlsruher Fächer GmbH270.000,008.590.151,72 10 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG4.000.000,0013.320.000,00 11 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH3.100.000,0023.547.126,93 12 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH14.400,0011.100,01 13 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH33.233,9733.233,97 14 KEG Karlsruhe Event GmbH75.000,0075.000,00 15 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH50.000,0050.000,00 16 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH25.000,0025.000,00 17 Kunststiftung Baden-Württemberg gGmbH511,29511,29 18 KVVH - K ́her Versorgungs-, Verkehrs- u. Hafen GmbH107.371.300,00223.331.817,24 19 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG58.277.048,6239.321.645,28 20 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH300.500,001.303.000,00 21 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH26.000.000,0043.176.922,89 22 SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I500.000,00213.263,68 23 VOLKSWOHNUNG GmbH37.000.000,0036.817.159,69 24 Zweckverband KIVBF394.202,49394.202,49 Zusammen246.854.871,41424.829.313,23 1) Entsprechend den "Anschaffungs- und Herstellungskosten", d. h. entsprechend den tatsächlichen Buchungen und Zugangsanordnungen. Aufgrund der Prüfungsfeststellungen der Gemeindeprüfungsanstalt Baden-Württemberg zur Eröffnungsbilanz werden Stiftungen nicht mehr als Beteiligungen - sondern als verlorenerer Zuschuss - und Genossenschaften als Ausleihungen dargestellt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 13 Tabelle 2: Übersicht über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25 % beteiligt ist Lfd.Nr. Unternehmen Beteiligungs- Bilanz- Ergebnis 2015 Plan 2015 2 ) quote summe + Gewinn + Gewinn Stadt - Verlust - Verlust % -T€- -T€- -T€- 1. KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- 100,00 323.996 -3.227 -4.158 und Hafen GmbH 2. Fächerbad Karlsruhe GmbH 100,00 7.669 -98 -316 3. SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG – Solarpark I 26,15 1.767 +124 +134 4. KEK – K'her Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50,00 376 +53 -32 5. Albtal - Verkehrs-Gesellschaft mbH 100,00 310.161 +8.737 +6.488 6. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH 52,00 27.570 +0 +0 7. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 43,90 46.772 +0 3) +0 8. VOLKSWOHNUNG GmbH 100,00 619.737 +6.807 +5.600 9. Karlsruher Fächer GmbH 100,00 4) 18.419 +429 +494 10. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 100,00 18.101 -965 -107 11. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 100,00 331.278 -1.535 -1.538 12. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 100,00 1.730 +399 +3 13. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 100,00 22.522 -11.396 -12.645 14. KEG Karlsruhe Event GmbH 75,00 753 -3 +0 15. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 100,00 1.465 -66 +0 16. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 69,91 91.799 -1.283 -1.173 17. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100,00 5) 1.867 -17 +0 18. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00 768 +32 3) -104 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z.B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2) I.d.R. der vom Beschlussgremium genehmigte Urplan; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 3) Vorläufige Zahlen 4) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 28,2 % am Stammkapital. 5) Hiervon hält die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von 59,6 % am Stammkapital. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 14 Unmittelbare Beteiligungen der Stadt Karlsruhe und deren Tochtergesellschaften* ) Ver- und Entsorgung, Wohnungswesen und Verkehr und BäderStadtentwicklung KVVH-Karlsruher Versorgungs-,VOLKSWOHNUNG GmbH Verkehrs- und Hafen GmbH100%100% Stadtwerke Karlsruhe VOLKSWOHNUNG GmbHService GmbH 80%100% VBK - VerkehrsbetriebeVOLKSWOHNUNG Karlsruhe GmbHBauträger GmbH 100%100% KASIG - KarlsruherKonversionsgesellschaft Schieneninfrastruktur-Karlsruhe mbH gesellschaft mbH60% 100% KES - Karlsruher KBG - Karlsruher Bäder-Energieservice GmbH gesellschaft mbH50% 100% Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH50% 100% Entwicklungsgesellschaft Albtal-Verkehrsgesellschaft mbHCité mbH 100%38,8% Transport Technologie-Konversionsgesellschaft Consult Karlsruhe GmbHKarlsruhe mbH 44%10% Karlsruher Verkehrsverbund GmbHKarlsruher Fächer GmbH 52%100% Baden Airpark Beteiligungs-Karlsruher Fächer GmbH & Co. gesellschaft mbH43,90%Stadtentwicklungs-KG100% KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmb H50% *) ohne Beteiligungen unter 25% und ohne die Tochtergesellschaften der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (siehe III. Ziff. 5) Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 15 Stand: 31.12.2015 Gesundheit und SozialesMesse, Touristik, Wirtschafts - förderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbHKarlsruher Messe- und Kongress GmbH 100%100% Karlsruher Versorgungs-Messe Karlsruhe GmbH dienste im Sozial- 100% und Gesundheits- wesen GmbHNeue Messe Karlsruhe GmbH Co. KG 100%69,90% MVZ - Medizinisches Ver-KEG Karlsruhe Event GmbH sorgungszentrum am75% Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbHKTG Karlsruhe Tourismus GmbH 100%100% AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 100%100% Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 48,00% Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 16 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe KVVH GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VBK GmbH + KBG + KASIG Ergebnisabführungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Fächerbad Karlsruhe GmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH Erbbauvertrag X KASIG mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Konzessionsvertrag X Stadtwerke Karlsruhe GmbH Konzessionsvertrag X Ergebnisabführungsverträge KVVH GmbH + SWK Netzservice GmbH Pachtvertrag (bezüglich Strom- und Gasverteilnetz) SWK Netzservice GmbH SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Geschäftsbesorgungsvertrag SWK-Regenerativ-Verw. GmbH KEK gGmbH Geschäftsbesorgungsvertrag Stadtwerke Karlsruhe GmbH VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Konzessionsvertrag X Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag KVVH GmbH Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Raum Karlsruhe) Land Baden-Württemberg Verkehrsvertrag (über Angebote im SPNV im Land Rheinland-Pfalz) Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd Vereinbarungen über den Bau, Betrieb und Finanzierung von Stadtbahnverbindungen Betroffene Gebietskörperschaften Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Vereinbarungen über die weitere Finanzierung des KVV X Länder BW + Rheinland-Pfalz, Landkreise Karlsruhe, Rastatt + Germersh.Städte Karlsruhe + Baden-Baden Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 17 3. Wesentliche Verträge innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe (Fortsetzung) Gesellschaft Vertrag Vertragspartner Stadt Karlsruhe Weitere Gesellschaften des Dritte Konzerns Stadt Karlsruhe Baden Airpark Beteil igungsgesell schaft mbH Rahmenvereinbarung über die Weiterentwicklung des Gewerbeparks und des Land Baden-Württemberg + Flughafens (Baden Airpark GmbH) sowie Fortführungsvereinbarung. Flughafen Stuttgart GmbH VOLKSWOHNUNG GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge VOWO Service + KGK Geschäftsbesorgungsverträge VOWO Service + VOWO Bauträger + KES + KGK + Cité + Wohnbau Wörth Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Mietverträge zum Ständehaus, Rathauserweiterung u. Teilen des Techn. Rathauses X Pachtvertrag (Hauptbahnhof-Garage) X Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (KFE) Einbringungsvertrag (Einbringung von Grundstücken in die Gesellschaft) X Vertrag über den Verkauf der öffentlichen Flächen X Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Dienstleistungsvertrag (u. a. Bezügerechnung, Personalbetreuung) X Besondere Vereinbarungen über den Umfang der Nebentätigkeit Leitende Ärzte am Klinikum Beteiligung des Klinikums als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg Land Baden-Württemberg Beherrschungsverträge KVD, MVZ Vertrag über die Durchführung der Gebäudereinigung KVD Budgetvereinbarung Krankenkassen Pflegesatzvereinbarung Krankenkassen Karlsruher Messe- und Kongress GmbH Pachtverträge (Tiefgarage am Festplatz + städt. Hallen am Festplatz) X Facility Management-Vertrag VOWO Service Mietvertrag (Anmietung der Messe auf 29 Jahre) Neue Messe (NMK) Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag (techn. Anlagen auf dem Gelände der NMK) Stadtwerke Karlsruhe GmbH Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG Erbbaurechtsvertrag Stadt Rheinstetten Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Kooperationsvereinbarung bezüglich Baustellenmarketing KASIG Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Mietvertrag (über die Anmietung diverser Sportstätten) X Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 18 4. Personalentwicklung Stadt Karlsruhe - Beteiligungsgesell- schaften Bei den Personalzahlen handelt es sich i.d.R. um umgerechnete Vollkraftstellen. Die Stadt Karlsruhe arbeitet mit Stichtagszahlen (Dezember), während die Beteiligungsgesellschaften (hier sind auch die von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten erfasst) i.d.R. Durchschnittszahlen verwenden. Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Wirtschaftsstiftung Südwest, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 1: Personalentwicklung 1995 – 2015 Der Anstieg bei der Stadt Karlsruhe beträgt gegenüber 2012 beträgt 267 Vollkraftstellen (+6,4%), während bei den Beteiligungsgesellschaften 243 Vollkraft- stellen (+3,5%) hinzukamen. Rund 62 % der gesamten Beschäftigten arbeiten in Beteiligungsgesellschaften. Diese Quote ist in den letzten Jahren nahezu konstant. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 19 Tabelle 3: Personalaufwand bei Stadt und Gesellschaften 2011 – 2015 Lfd. Nr. Unternehmen 2011 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. KVVH GmbH (nur Personal Rheinhäfen) 1.7081.9822.012 2.151 2.549 2. KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH 1.2161.3861.625 1.688 1.876 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH 9029321.000 1.084 1.186 4. KASIG 000 0 0 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH 5) 68.23869.90172.522 48.774 51.390 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 5) 1.5531.5711.663 27.715 29.393 7. SWK - Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 8. SWK - Regenerativ GmbH & Co. KG-Solarpark I 1) 1) 1) 1) 1) 9. SWK-NOVATEC GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 10. KEK 323396414 462 516 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 1) 2) 1) 2) 1) 2) 1) 1) 13. Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 1) 4) 1) 4) 1) 4) 1) 4) 1) 4) 13. TelemaxX Telekommunikation GmbH 3.4513.7504.398 4.214 4.613 14. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 57.20959.57062.161 64.630 68.995 15. Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) 31.80635.80643.831 42.204 47.913 16. TTK Transport-Technologie-Consult K ́he GmbH 1.8501.9101.996 1.846 1.838 17. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) 1.7661.8141.911 2.090 2.314 18. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 111110 10 12 19. VOLKSWOHNUNG GmbH 12.44811.02910.721 10.420 10.890 20. VOLKSWOHNUNG Service GmbH 2.7322.7732.583 2.949 2.893 21. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) 1) 1) 1) 1) 1) 22. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 23. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 713853827 884 898 24. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 285265296 195 89 25. KES - Karlsruher Energieservice GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 26. Karlsruher Fächer GmbH 359413441 549 701 27. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentw.-KG 648671710 712 697 28. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 189.074199.858203.075 209.309 218.830 29. Karlsruher Versorgungsdienste 2.3842.6832.878 3.198 3.454 30. MVZ 560537781 734 833 31. AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 2.1022.0442.197 2.378 2.273 32. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 7.9678.9369.232 8.054 8.658 33. KEG Karlsruhe Event GmbH 91112144 334 901 34. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 3) 3) 3) 1.469 1.665 35. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 1) 1) 1) 1) 1) 36. Messe Karlsruhe GmbH 1) 1) 1) 1) 1) 37. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 9561.0211.220 1.410 1.490 38. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 184190194 202 196 Personalaufwand Gesellschaften 390.536 410.414 428.842 439.665 467.063 Personalaufwand Stadt 260.556 269.544 270.517 285.318 299.044 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung am 08.05.2014 gegründet. 3) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 4) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 5) Mit Wirkung zum 01.01.2014 wurden 380 Mitarbeiterkapazitäten mit ihren jeweiligen Tätigkeiten von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH übergeleitet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 20 5. Entwicklung der Investitionen, Abschreibungen, Zahlungs- ströme und Rückstellungen Stadt Karlsruhe – Beteiligungs- gesellschaften Nicht berücksichtigt sind die rechtlich selbständigen Stiftungen ZKM, Heimstiftung, Wirtschaftsstiftung Südwest, Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe sowie Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe. Diagramm 2: Investitionsentwicklung 1995 – 2015 Der größte Teil der Investitionen innerhalb des Konzerns Stadt Karlsruhe entfällt auf die Beteiligungsgesellschaften. Ihr Anteil schwankt zwischen 59,2 Prozent (2004) und 77,1 Prozent (2003 / Bau der Neuen Messe). In den Jahren 2014 und 2015 schlagen insbesondere die Investitionen der KASIG (Kombilösung) und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Fernwärmeversorgung zu Buche. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 21 Tabelle 4: Entwicklung der Investitionen und Abschreibungen bei Stadt und Beteiligungsgesellschaften 2011 – 2015 Gesellschaft 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- Investi- Abschreib- tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen tionen ungen -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 42,5 4,4 23,2 2,1 3,0 2,2 3,1 2,2 2,5 2,1 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 44,1 25,4 41,3 24,9 47,9 24,4 83,3 25,4 79,4 28,3 c) VBK GmbH 20,1 15,9 58,7 15,9 28,5 16,7 40,1 17,1 59,7 16,5 d) KASIG 36,0 0,1 53,1 0,2 90,7 0,3 120,8 0,3 144,0 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft 0,2 1,7 2,2 1,7 0,7 1,8 0,2 1,7 1,8 1,8 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,2 0,1 0,5 0,1 0,2 0,1 2) 2) 2) 2) zusammen: 143,1 47,6 179,0 44,9 171,0 45,5 247,5 46,7 287,4 48,7 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,2 0,1 5,7 0,1 TelemaxX Telekommunikation GmbH 4,9 3,5 10,8 3,5 5,9 3,8 3,7 3,8 4,5 3,6 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 32,2 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,7 2,2 1,9 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 3,5 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 18,3 2,1 11,5 2,8 23,0 1,8 60,2 1,8 46,1 6,7 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,1 0,0 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,1 VOLKSWOHNUNG GmbH 36,0 10,8 20,8 12,6 19,1 18,0 31,4 14,9 32,8 15,7 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 3,1 1,7 0,7 1,8 0,7 1,8 0,5 1,7 0,5 1,7 Konversionsgesellschaft K ́he 0,0 0,0 0,0 0,1 0,1 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,2 0,5 0,1 0,5 1,2 0,5 8,2 0,7 6,4 0,7 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 KES - Energieservice GmbH 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,3 0,2 0,3 0,0 0,3 Karlsruher Fächer GmbH 0,9 1,1 0,0 1,1 0,0 1,1 1,3 1,1 1,7 1,1 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 2,2 0,2 3,3 0,2 4,8 0,3 2,1 0,5 1,6 0,5 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 17,9 15,3 14,4 15,7 11,9 15,4 17,2 16,8 21,7 16,6 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,8 1,1 8,2 1,8 2,0 1,5 0,9 1,5 0,4 1,8 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,2 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,3 4,8 0,1 4,7 0,1 4,7 0,0 4,5 0,5 4,5 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6) 6) 6) 6) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,1 0,1 0,2 0,2 0,1 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 2,9 0,0 Gesamt: 230,9 89,7 252,2 90,8 243,1 95,5 409,1 95,7 418,2 104,6 Nachrichtlich:Stadt Karlsruhe 87,9 61,6 83,9 60,9 116,4 63,6 148, 2 67,3 134,4 77,3 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 6) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 22 Diagramm 3: Entwicklung der Zahlungsströme 2000 - 2015 Bei den Ausschüttungen handelt es sich im Wesentlichen um Konzessionsabgaben Versorgung und Verkehr. Unter die sonstigen Zuwendungen der Stadt fallen u.a. (Ertrags-) Zuschüsse, Stammkapitalerhöhungen und zinslose Darlehen. Minuszahlen beim Saldo bedeuten eine Belastung des städtischen Haushalts. Im Geschäftsjahr 2015 ergeben sich Entlastungen insbesondere durch einbehaltene Zahlungen an die AVG aus öffentlichen Linienverkehren (7,95 Mio. €) und durch die Rückzahlung des der Karlsruher Fächer GmbH& Co. Stadtentwicklungs-KG in 2013 gewährten verzinslichen Gesellschafterdarlehens (5,5 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich neue Belastungen u. a. durch die Aufstockung der Kapitalrücklage beim Fächerbad Karlsruhe GmbH (4,7 Mio. €) sowie durch die bei der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH über den Verlustausgleich hinausgehende teilweise Abdeckung der Verlustvorträge aus Vorjahren (3,7 Mio. €). Der deutliche Anstieg der Belastung im Geschäftsjahr 2013 im Vergleich zu 2012 hängt im Wesentlichen mit den gewährten Gesellschafterdarlehen an das Klinikum (10,0 Mio. €) und an die Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG (5,5 Mio. €) zusammen. Die deutliche Verbesserung im Geschäftsjahr 2009 im Vergleich zu 2008 resultiert im Wesentlichen aus der Aufstockung der Kapitalrücklage um weitere 6 Mio. € im Zuge der Kapitalrestrukturierungsmaßnahmen in 2008. Nähere Details können der folgenden Tabelle „Entwicklung der Zahlungsströme 2013 bis 2015“ entnommen werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 23 Tabelle 5: Entwicklung der Zahlungsströme 2013 – 2015 2013 2014 2015 Aus- V erlust- sonstige Saldo Aus- V erlust- sonstige Saldo Aus- V erlust- sonstige Saldo schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- schütt- aus- Zuwend- ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) ungen 2) gleiche ungen 3) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - KVVH GmbH - Konzern 22.029 0 -3.585 18.444 22.212 0 -2.300 19.912 23.306 0 -3.836 19.470 Fächerbad Karlsruhe GmbH 4) 4) 4) 4) 0 0 -5.742 -5.742 0 0 -1.633 -1.633 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG -Solarpark I 40 0 0 40 40 0 0 40 25 0 0 25 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur 0 0 -250 -250 0 0 -311 -311 0 0 -371 -371 AVG 42 0 0 42 42 0 0 42 8.152 0 0 8.152 Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) 0 -1.284 0 -1.284 0 -1.300 -184 -1.484 0 -1.294 -141 -1.435 V OLKSWOHNUNG GmbH 299 0 0 299 309 0 0 309 316 0 -427 -111 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 20 0 2 20 0 2 20 0 2 Karlsruher Fächer GmbH 26 0 0 26 26 0 0 26 26 0 0 26 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG 10 0 -6.500 -6.490 10 0 0 10 5.522 0 0 5.522 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH 7 0 -10.000 -9.993 7 0 -2.500 -2.493 7 0 -3.500 -3.493 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) 10 -13.913 -1.087 -14.990 10 -14.901 -99 -14.990 9 -12.556 -13 -12.560 KEG Karlsruhe Event GmbH 0 0 -140 -140 0 0 -1.278 -1.278 0 0 -1.793 -1.793 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 0 0 -2.421 -2.421 0 0 -2.852 -2.852 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG 72 0 0 72 72 0 0 72 72 0 0 72 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0 0 -3.412 -3.412 0 0 -4.735 -4.735 0 0 -10.819 -10.819 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH (AFB) 0 0 -1.647 -1.647 0 0 -1.870 -1.870 0 0 -2.245 -2.245 GWK i. L. 45 0 0 45 00 0 0 00 0 0 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH 10 0 1 10 0 1 10 0 1 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH 0 0 -1.294 -1.294 0 0 -1.295 -1.295 0 0 -1.296 -1.296 Gesamt 22.583 -15.197 -27.915 -20.529 22.731 -16.201 -22.735 -16.205 37.438 -13.850 -28.926 -5.338 1) Ohne Heimstiftung, Stiftung Kompetenzzentrum für Finanzierung und Beratung, Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karl sruhe, Majolika - Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe sowie ohne Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM). 2) Im Wesentlichen Konzessionsabgabe Stadtwerke, Rückfluss Gesellschafterdarlehen sowie Bürgschaftsgebühren 3) z. B. Zuschüsse und Stammkapitalerhöhungen 4) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 die Anteile an der Gesellschaft übernommen. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 24 Tabelle 6: Ergebnisübersicht 2011 – 2015 über Unternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe direkt 1) mit mindestens 25% beteiligt ist. Lfd. Nr. Unternehmen20112012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapital- bzw. Personengesellschaften: 1.KVVH - Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- + 2.375 + 1.635 + 77 -7.606 -3.227 und Hafen GmbH 2.Fächerbad Karlsruhe GmbH 2)2)2) -227 -98 3.SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG - Solarpark I+ 85 + 68 + 19 + 44 + 124 4.KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH+ 41 -36 + 22 + 23 + 53 5.Albtal - Verkehrs - Gesellschaft mbH+ 153 + 318 + 324 + 1.042 + 8.737 6.Karlsruher Verkehrsverbund GmbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 7.Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH+ 0 + 0 + 0 + 0 + 0 8.VOLKSWOHNUNG GmbH+ 4.229 + 4.864 + 4.702 + 5.474 + 6.807 9.Karlsruher Fächer GmbH-247 + 635 + 381 + 346 + 429 10.Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG-721 -1.072 -1.074 -157 -965 11.Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH+ 186 -7.946 -3.474 -2.053 -1.535 12.AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH-136 -126 -121 + 116 + 399 13.Karlsruher Messe- und Kongress GmbH -12.732 -19.687 -12.947 -11.158 -11.396 14.KEG Karlsruhe Event GmbH+ 0 + 0 + 88 -13 -3 15.KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 3)3)3) + 60 -66 16.Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG-2.393 -1.954 -1.801 -1.398 -1.283 17.Stadtmarketing Karlsruhe GmbH-13 -27 + 419 -451 -17 18.Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH+ 68 + 81 + 36 + 75 + 32 Stadt Karlsruhe: Ergebnishaushalt:+ 15.148 + 62.054 + 66.845 + 26.359 + 10.357 Geleistete Verlustausgleiche und sonstige Zuwendungen an GmbH ́s:-26.702 -27.082 -43.112 -38.936 -42.776 1) Über deren Tochterunternehmen, an denen die Stadt Karlsruhe mit mindestens 25% beteiligt ist (z. B. VBK GmbH und Stadtwerke Karlsruhe GmbH), wird nachfolgend in Kapitel III berichtet. 2)Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen. 3)Die Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 25 Tabelle 7: Entwicklung der Rückstellungen bei Stadt und Beteiligungs- gesellschaften 2011 – 2015 Gesellschaft 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- Pensionsrück- stellungen stellungen stellungen stellungen stellungen -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- -in Mio. €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 4,5 2,5 5,1 2,5 5,5 2,6 5,6 2,7 7,3 3,0 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 38,5 6,6 36,9 6,3 40,6 6,4 35,6 6,7 45,0 6,6 c) VBK GmbH 56,8 11,2 62,6 11,6 62,1 12,5 61,6 13,7 61,9 16,4 d) KASIG 1,4 0,0 1,5 0,0 4,6 0,0 2,8 0,0 3,0 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 0,4 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,1 0,0 0,2 0,0 0,0 0,0 2) 2) 2) 2) zusammen: 101,7 20,3 106,6 20,4 113,0 21,5 105,8 23,1 117,5 26,0 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,0 0,0 0,3 0,0 TelemaxX Telekommunikation GmbH 2,0 0,0 2,6 0,0 2,8 0,0 2,5 0,0 2,2 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 7,5 0,0 9,2 0,0 7,2 0,0 6,6 0,0 7,6 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,2 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 50,3 17,0 56,4 17,7 70,4 22,9 76,5 24,3 127,8 29,7 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,3 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 0,0 0,2 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 8,5 0,0 8,6 0,0 7,6 0,0 6,9 0,0 6,6 0,0 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 1,4 0,0 1,4 0,0 1,3 0,0 0,8 0,0 0,6 0,0 Konversionsgesellschaft K ́he 9,4 0,0 8,8 0,0 9,5 0,0 8,9 0,0 6,8 0,0 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,6 0,0 0,6 0,0 0,5 0,0 0,6 0,0 0,5 0,0 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 1,2 0,0 1,4 0,0 0,9 0,0 0,7 0,0 0,3 0,0 KES - Karlsruher Energieservice GmbH 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,4 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Fächer GmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,5 0,0 0,4 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 34,3 12,7 36,9 12,8 39,3 13,7 42,2 14,3 46,5 15,6 KVD 0,4 0,0 0,3 0,0 0,3 0,0 0,4 0,0 0,3 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 6,0 0,2 6,3 0,2 6,4 0,2 5,9 0,2 5,9 0,3 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0,2 0,0 0,8 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 1,0 0,0 1,1 0,0 0,3 0,0 0,4 0,0 0,4 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6) 6) 6) 6) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,2 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 225,6 50,2 241,3 51,1 260,7 58,3 260,2 61,9 325,6 71,6 Nachrichtlich: Rückstellungen Stadt Karlsruhe 7) 87,4 - 123,7 - 147,5 - 99,2 - 97,6 - 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 6) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. 7) Gemäß § 41 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindehaushaltsverordnung Baden-Württemberg ist ab 01.01.2010 die Bilanzierung von Pensionsrück stellungen verboten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 26 6. Darlehensverbindlichkeiten 2011 bis 2015 (Tabelle 8) Gesellschaft 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesamt davon: Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter Gesellschafter -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 90,9 0,0 89,4 0,0 87,7 0,0 86,0 0,0 80,0 0,0 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 111,0 0,0 130,9 0,0 150,3 0,0 204,5 0,0 252,7 0,0 c) VBK GmbH 36,0 10,7 51,1 10,7 48,2 10,7 45,3 10,7 69,1 10,7 d) KASIG 53,3 0,0 76,5 0,0 114,7 0,0 155,7 0,0 224,2 0,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft mbH 17,8 0,0 17,3 0,0 16,8 0,0 16,2 0,0 15,7 0,0 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,6 0,0 0,4 0,0 0,2 0,0 2) 2) 2) 2) zusammen: 309,6 10,7 365,6 10,7 417,9 10,7 507,7 10,7 641,7 10,7 Fächerbad Karlsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,0 0,0 0,0 0,0 TelemaxX Telekommunikation GmbH 4,9 0,0 10,4 0,0 8,8 0,0 7,1 0,0 5,6 0,0 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,0 0,0 0,0 0,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 1,3 0,0 1,2 0,0 1,0 0,0 0,9 0,0 0,8 0,0 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 30,8 0,0 31,8 0,0 29,2 0,0 27,3 0,0 68,9 0,0 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 400,7 14,0 391,0 13,5 400,0 12,0 388,1 10,7 395,0 8,8 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 25,3 14,8 23,8 14,1 20,9 12,4 17,0 10,6 19,8 12,3 Konversionsgesellschaft K ́he 36,9 36,9 15,2 15,2 14,8 14,8 8,7 8,7 1,3 1,3 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 5,7 0,4 5,3 0,4 4,8 0,3 12,2 0,3 17,4 0,3 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 12,5 0,0 10,6 0,0 8,8 0,0 6,8 0,0 4,7 0,0 KES - Energieservice GmbH 3,1 0,2 3,0 0,2 2,9 0,2 2,9 0,2 2,5 0,6 Karlsruher Fächer GmbH 14,0 0,0 13,7 0,0 13,4 0,0 13,1 0,0 11,5 0,0 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 3,1 0,0 5,2 0,0 10,7 5,5 10,6 5,5 10,6 0,0 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 10,0 KVD 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 MVZ 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 3,7 0,0 3,6 0,0 3,4 0,0 3,3 0,0 0,0 0,0 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0,0 0,0 0,0 0,0 Messe K ́he GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 28,3 0,0 26,3 0,0 24,3 0,0 22,4 0,0 20,3 0,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6) 6) 6) 6) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 879,9 77,0 906,7 54,1 970,9 65,9 1.038,1 56,7 1.210,1 44,0 Nachrichtlich: Darlehensverbindlichkeiten Stadt Karlsruhe 155, 6 143,0 129,0 167,9 202,4 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2 014) 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 6) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. Anmerkung : Die hier aufgeführten Darlehensverbindlichkeiten stellen nur einen Teil der Verbindlichkeiten der Gesellschaften da r . Hinzu kommen i.d.R. weitere Verbindlichkeiten i.S. des § 266 Handelsgesetzbuch (z.B. Verbindlichkeiten aus L ieferung und Leistung). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 27 Tabelle 9: Zins- und Tilgungsleistungen 2011 – 2015 Gesellschaft 2011 1) 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- -in Mio €- Dienstleistungsgruppe KVVH GmbH: a) KVVH GmbH 2,9 14,8 3,3 1,6 3,2 1,6 3,1 1,7 2,7 5,6 b) Stadtwerke Karlsruhe GmbH 4,1 4,8 4,7 5,2 4,8 5,6 5,8 6,8 6,2 9,0 c) VBK GmbH 1,8 15,2 1,9 3,4 1,7 3,0 1,5 3,1 1,7 4,1 d) KASIG 1,90,03,00,04,70,06,40,08,30,0 e) Karlsruher Bädergesellschaft 1,0 0,5 0,9 0,5 0,7 0,5 0,7 0,5 0,7 0,5 f) Fächerbad Karlsruhe GmbH 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 2) 2) 2) 2) zusammen: 11,7 35,5 13,8 10,9 15,1 10,9 17,5 12,1 19,6 19,2 Fächerbad Kalrsruhe GmbH 2) 2) 2) 2) 2) 2) 0,00,20,00,0 TelemaxX Telekommunikation GmbH 0,2 0,8 0,2 1,1 0,2 1,5 0,3 1,6 0,3 1,5 PS Project Systems GmbH & Co. KG 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 3) 3) 3) 3) 3) 3) 0,00,00,00,0 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 SWK-Regenerativ-GmbH & Co. KG 0,0 0,1 0,0 0,3 0,0 0,1 0,0 0,1 0,0 0,1 SWK-NOVATEC GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 4) 0,0 0,0 Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 1,1 1,6 1,0 1,6 0,8 2,6 0,7 1,8 1,4 4,5 TTK Transport-Technologie-Consult K ́he 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 K ́her Verkehrsverbund GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 VOLKSWOHNUNG GmbH 12,2 14,2 13,0 17,0 12,1 19,9 12,1 31,2 10,8 18,9 VOLKSWOHNUNG Service GmbH 0,69,10,63,80,45,20,43,10,34,0 Konversionsgesellschaft K ́he 0,9 22,7 0,5 21,9 0,2 6,3 0,4 21,0 0,2 11,2 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 0,1 2,6 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 0,2 0,6 0,2 0,0 0,2 0,0 0,2 0,0 0,3 1,2 Entwicklungsgesellschaft Cité mbH 0,5 3,6 0,5 1,8 0,4 1,9 0,3 2,0 0,2 2,1 KES - Karlsruher Energieservice GmbH 0,1 0,4 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 Karlsruher Fächer GmbH 0,6 0,9 0,5 0,3 0,5 0,3 0,5 0,3 0,5 1,6 Karlsruher Fächer GmbH & Co. KG 0,1 0,0 0,2 0,0 0,3 0,1 0,4 0,1 0,4 0,1 Städtisches Klinikum K ́he gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KVD 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 MVZ 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 Karlsruher Messe- und Kongress GmbH 0,2 0,1 0,2 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1 3,3 KEG Karlsruhe Event GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH 5) 5) 5) 5) 5) 5) 0,00,00,00,0 Messe K ́he GmbH 0,00,00,00,00,00,00,00,00,00,0 Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG 1,1 1,8 1,0 2,0 0,9 2,0 0,6 2,0 0,4 2,0 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 AFB - Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesellschaft für Wertstoffrecycling K ́he i. L. 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 6) 6) 6) 6) K ́her Sportstätten-Betriebs-GmbH 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Gesamt: 29,6 94,0 31,8 60,9 31,3 51,0 33,6 75,7 34,6 69,8 Nachrichtlich:Zins- und Tilgungsleistungen Stadt Karlsruhe 6, 6 12,1 6,7 12,6 6, 2 13,9 5,5 11,2 5, 9 14,5 1) Stand 31.12. (Ausnahme: KEG Karlsruhe Event GmbH, 30.09.) 2) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014 ). 3) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 4) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 5) Die Gesellschaft wurde durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 04.06.2014. 6) Beendigung der Liquidation und Löschung der Gesellschaft wurde am 14.01.2014 in das Handelsregister eingetragen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 28 7. Übersicht Abschlussprüfer 2015 Gesellschaft Abschlussprüfer Beauftragt seit Geschäftsjahr 1 KVVH GmbH Ernst & Young GmbH 2015 2 KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH Ernst & Young GmbH 2015 3 Fächerbad Karlsruhe GmbH Ernst & Young GmbH 2015 4 KASIG–Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Ernst & Young GmbH 2015 5 Stadtwerke Karlsruhe GmbH Ernst & Young GmbH 2015 6 Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH Ernst & Young GmbH 2015 7 SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Ernst & Young GmbH 2015 8 SWK-NOVATEC GmbH Ernst & Young GmbH 2015 9 KEK – Karlsruher Energie- u. Klimaschutzagentur gGmbH Ernst & Young GmbH 2015 10 PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt K ́he-West DanRevision GmbH 2008 11 Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH Ernst & Young GmbH 2015 12 TelemaxX Telekommunikation GmbH Treuhand Südwest GmbH 2013 13 Windpark Bad Camberg GmbH & Co.KG KPMG AG 2013 14 VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Ernst & Young GmbH 2015 15 AVG mbH KPMG AG 2014 16 Karlsruher Verkehrsverbund GmbH Ernst & Young GmbH 2012 17 VOLKSWOHNUNG GmbH Deloitte GmbH 2013 18 VOLKSWOHNUNG Service GmbH Deloitte GmbH 2013 19 Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH Deloitte GmbH 2013 20 VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Deloitte GmbH 2013 21 Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Deloitte GmbH 2013 22 Entwicklungsgesellschaft Cité Deloitte GmbH 2013 23 KES - Karlsruher Energieservice GmbH Ernst & Young GmbH 2015 24 Karlsruher Fächer GmbH Rechnungsprüfungsamt 2006 25 Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG Rechnungsprüfungsamt 2006 26 Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH PWC AG 2012 27 KVD PWC AG 2012 28 MVZ PWC AG 2012 29 KMK GmbH KPMG AG 2013 30 Neue Messe K ́he GmbH & Co. KG KPMG AG 2013 31 Messe Karlsruhe GmbH KPMG AG 2013 32 KEG Karlsruhe Event GmbH Rechnungsprüfungsamt 2014 33 KTG Karlsruhe Tourismus GmbH Rechnungsprüfungsamt 2014 34 Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Rechnungsprüfungsamt 2012 35 AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Rechnungsprüfungsamt 1988 36 Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH Rechnungsprüfungsamt 1975 37 Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung 2013 Nachrichtlich: Stadt Karlsruhe Rechnungsprüfungsamt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Überblick 29 8. Erläuterung der wichtigsten Bilanzkennzahlen Kennzahl Erläuterung Anlagenintensität Formel: Anlagevermögen x 100 Bilanzsumme Die Kennzahl ermöglicht Aussagen zum Vermögensaufbau. Eine hohe Anlagenintensität ist ein Indiz für einen kostenintensiven (Fixkosten) Betrieb des Unternehmens. Umlaufintensität Formel: Umlaufvermögen x 100 Bilanzsumme Sie gibt Auskunft darüber, wie lange das Umlaufvermögen im Unternehmen verweilt. Eine hohe Umlaufintensität ermöglicht es, sich in stärkerem Umfang mit kurzfristigem Fremdkapital zu finanzieren. Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 Bilanzsumme Eine hohe Eigenkapitalquote gilt als wichtiger Indikator für die Bonität eines Unternehmens und verschafft Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Anlagendeckungsgrad I Formel: Eigenkapital x 100 Anlagevermögen Es gilt als grundlegende Finanzierungsregel, dass langfristig gebundene Vermögenswerte auch durch langfristige Mittel finanziert werden; die Fristigkeit der Finanzierungsmittel soll der Nutzungsdauer der damit finanzierten Objekte entsprechen. Hieraus wird die Regel abgeleitet, dass zumindest das Anlagevermögen eines Unternehmens langfristig, also durch Eigenkapital zu finanzieren sei. Die Kennzahl Anlagendeckung sagt aus, in welchem prozentualen Umfang diese Regel tatsächlich eingehalten wurde. Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Umsatzerlöse Der Betriebserfolg wird hier am Geschäftsumfang, nämlich der Umsatztätigkeit, gemessen. Die Umsatzrentabilität (auch Gewinnspanne) gehört damit zu den wichtigsten Kennzahlen für die Beurteilung der Ertragskraft. Eigenkapitalrentabilität Formel: Jahresüberschuss nach Steuern x 100 Eigenkapital Die Kennzahl gibt an, in welcher Höhe sich das eingesetzte Eigenkapital im Geschäftsjahr verzinst hat. Gesamtkapitalrentabilität Formel: (Jahresüberschuss nach Steuern + Zinsaufwand) x 100 Gesamtkapital Sie zeigt an, welche Rendite das im Unternehmen gebundene Kapital erbracht hat. Mit der Berücksichtigung des Zinsaufwandes wird die unterschiedliche Ausstattung der Unternehmen mit Eigen- und Fremdkapital bzw. die daraus resultierende unterschiedliche Zinsbelastung neutralisiert. Die Kennzahl bietet so vor allem im Branchenvergleich eine gute Grundlage zu einer von der Kapitalstruktur unabhängigen Beurteilung der Ertragskraft. Kostendeckung Formel: Umsatzerlöse x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, in welchem Maße ein Unternehmen seine Aufwendungen am Markt über Umsatzerlöse decken kann. Cash-flow Formel: Jahresüberschuss + Abschreibungen + / - Änderung der lang- fristigen Rückstellungen Der Cash-flow beschreibt den Mittelzufluss (Einzahlungen) des Geschäftsjahres, dem kein unmittelbarer Mittelabfluss (Auszahlungen) gegenübersteht. Er zeigt, in welchem Umfang Finanzmittel für Investitionen, zur Schuldentilgung oder für Gewinnausschüttungen für das Folgejahr zur Verfügung stehen. Personalkostenintensität Formel: Personalkosten x 100 Gesamtaufwand Die Kennzahl gibt an, wie personalintensiv ein Unternehmen arbeitet. Anmerkungen: 1. Jahresüberschuss vor Abführung oder Verlustübernahme 2. Bilanzsumme = Gesamtkapital 3. Gesamtaufwand gemäß § 275 Abs. 2 Nrn. 5-8, 12, 13, 16 und 19 HGB. 4. Mitarbeiterzahl entsprechend Tabelle „Personalentwicklung“. III. Kapital- bzw. Personengesellschaften Ver- und Entsorgung, Verkehr und Bäder Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 33 1. KVVH – Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76127 KarlsruheTelefax: 0721 / 599-1009 Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1997 (vorm. Eigenbetrieb Stadtwerke) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Stadt Karlsruhe100% = 107.371.300 € Michael Homann (Sprecher) Dr. Alexander Pischon Uwe Konrath Patricia Erb-Korn Aufsichtsrat: BM Gabriele Luczak-SchwarzThorsten Dossow (Vorsitz) (verdi / ab 01.11.2015) Leonard Bauer (stellv. Vorsitz) Silke Gleitz StR Thorsten Ehlgötz Dirk Gümpel StR Alexander Geiger (bis 31.01.2016)Rudolf Hausmann (verdi) StR Thomas Hock Harald Klingler StR Detlef HofmannMichaela Kräutter StR Johannes Honné (ab 01.02.2016)(verdi / bis 31.10.2015) StR Uwe LancierProf. Dr. Matthias Maier StR Bettina Lisbach (ltd. Angestellter) StR Parsa Marvi Martina Stegemann StR Yvette MelchienUdo Unger StR Dr. Thomas MüllerSusanne Wenz (verdi) Beteiligungen (mind. 20%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe GmbH 80% = 93.428.400,00 € VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH100% = 100.000.000,00 € KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH100% = 3.200.000,00 € KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH100% = 5.500.000,00 € Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VBK GmbH Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KBG-Karlsruher Bädergesellschaft mbH Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft GmbH 20 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 10 Vertreter der Arbeitnehmer E-Mail/Internet: kvvh@stadtwerke-karlsruhe.de Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Elektrizität, Gas, Fernwärme, Wasser, das Anbieten von Telekommunikationsdienstleistungen und die Durchführung der Straßenbeleuchtung sowie die Verkehrsbedienung und das Betreiben der Rheinhäfen (GV vom 25.06.2002). www.kvvh.de Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 34 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (KVVH Gruppe) 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 585 619 680 787 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 42 42 46 30 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit der Abschlussprüfung 2015). Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 313837 37 Beamte 4) 111 1 Gesamtbelegschaft 32 39 38 38 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen KVVH - Geschäftsbereich Rheinhäfen 2012 - 2015: 2012 2013 2014 2015 1. Schiffsgüterumschlag (in Mio. to) - Mineralölprodukte 4,24,34,2 4,3 - andere Güter 2,62,62,9 2,8 Zusammen 6,8 6,9 7,1 7,1 2. Einnahmen aus Umschlag - Gesamt (in Mio. €) 3,12,92,4 2,7 - je Tonnen (in €) 0,450,420,34 0,38 3. Fahrgastschifffahrt - Anzahl der Teilnehmer 37.71631.74530.796 29.156 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 35 Wichtigste Zahlungsströme zwischen Stadt Karlsruhe und KVVH-Konzern in den Jahren 2012 - 2015 aus Sicht der Stadt Karlsruhe: 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Konzessionsabgabe Versorgung 1) 3) + 21.483 + 20.182 + 20.152 + 21.186 2. Konzessionsabgabe Verkehr (lfd. Jahr) 2) + 539+ 539+ 539+ 539 3. Liquiditätszuschuss an KVVH GmbH 4) -2.861-2.109-2.300-2.200 4. Zuschüsse an Fächerbad Karlsruhe GmbH: a) Betriebskostenzuschuss-797-757 5)5) b) Sportfördermittel-186-186 c) Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)-264 -533 -1.247-1.476 5. Kostentragung "Verbundbedingte Lasten" duch Stadt 6) -1.636 Saldo+ 17.914 + 17.136 + 18.391 + 17.889 1) Über Stadtwerke Karlsruhe GmbH an Stadt Karlsruhe. 2) Über VBK GmbH an Stadt Karlsruhe. 3) Anteil Stadt Karlsruhe (d. h. ohne Anteil Rheinstetten/Gasversorgung Hardt). 4) Als Beitrag der KVVH GmbH zur städtischen Haushaltskonsolidierung wurde der für 2011 vorgesehene Liquiditätszuschuss um 2 Mio. € reduziert. 5) Die Stadt Karlsruhe hat in 2014 die Anteile an der Gesellschaft übernommen (notarielle Beurkundung erfolgte am 11.02.2014). Die Darstellung erfolgt jetzt unter Nr. 3 dieses Kapitels. 6) Der Gemeinderat hat im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt 2015/2016 beschlossen, dass in den Haushaltsjahren 2015 und 2016 der auf die Stadt Karlsruhe entfallende Anteil nicht mehr von der VBK, sondern aus dem Stadthaushalt finanziert wird und entsprechende Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Der Gesellschaft ist es nicht vollständig gelungen, mit den positiven Ergebnisbeiträgen der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) und der Dividendenausschüttung der EnBW AG die Ergebnisbelastungen aus den Bereichen Verkehr und Bäder zu kompensieren. Der Fehlbetrag der KVVH GmbH beläuft sich im Berichtsjahr auf insgesamt 3,2 Mio. € und liegt damit allerdings deutlich um 4,4 Mio. € unter dem Fehlbetrag des Vorjahres. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 36 Die Ergebnisverbesserung resultiert insbesondere aus einem deutlich verbesserten Ergebnisbeitrag der SWK. Gleichzeitig gingen aus dem Bereich der Verlustübernahmen von der VBG, der KASIG und der KBG leichte positive Impulse in Form eines geringeren Verlustausgleiches aus. Das Gesamtergebnis der KVVH GmbH umfasst im Einzelnen das Ergebnis des Finanzbereiches sowie des eigenständigen Geschäftsbereichs Rheinhäfen. Der Finanzbereich der KVVH GmbH, der insbesondere den Querverbund im Rahmen der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft beinhaltet, entwickelte sich positiv und konnte seinen Fehlbetrag von 7,7 Mio. € auf nunmehr 3,5 Mio. € reduzieren. Der Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH lag mit 26,6 Mio. € deutlich über dem Vorjahresniveau (20,9 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag setzt sich aus der Gewinnabführung in Höhe von 19,4 Mio. € (Vorjahr 15,2 Mio. €) und der Organumlage in Höhe von 11,1 Mio. € (Vorjahr 8,7 Mio. €) zusammen. Abzüglich der dem Gesellschafter EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH zustehenden Gewinnbeteiligung in Höhe von 3,9 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €) verbleibt damit ein Ergebnisbeitrag der Stadtwerke Karlsruhe GmbH zum Finanzergebnis der KVVH in Höhe von 26,6 Mio. €. Der Fehlbetrag der VBK – Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € auf nun 27,3 Mio. €. Die Defizite der KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH und der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH bewegen sich hingegen auf dem Niveau des Vorjahres. Zur Verbesserung der Liquidität wurde der KVVH in 2015 ein städtischer Liquiditätszuschuss in Höhe von 2,2 Mio. € gewährt. Die Erträge aus dem Aktienpaket der EnBW bewegten sich im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau Mit einer Dividende in Höhe von 0,69 € je Aktie ergab sich ein gegenüber dem Vorjahr unveränderter Ausschüttungsbetrag in Höhe von 4,4 Mio. €. Der eigenständige Geschäftsbereich Rheinhäfen weist für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,2 Mio. € und damit einen Zuwachs von 0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr aus. Ausblick Einen maßgeblichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung des Finanzbereichs der KVVH GmbH für 2016 haben insbesondere die Prognosen für die Beteiligungsergebnisse der Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 37 KVVH GmbH aus ihren Tochtergesellschaften sowie die weitere Entwicklung der Dividendenerträge aus dem EnBW-Aktienbesitz. Bei der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde in der Wirtschaftsplanprognose 2016 von einem leicht rückläufigen Ergebnisbeitrag gerechnet. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Fehlbetrag bei der VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH 2016 um voraussichtlich 9,8 Mio. € auf dann 37,1 Mio. € erhöhen wird. Das geplante Defizit bei der KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur- Gesellschaft mbH wird mit 1,3 Mio. € um 0,4 Mio. € über dem Vorjahresniveau liegen. Bei der KBG - Karlsruher Bädergesellschaft mbH wird für das Europabad ein geringfügig ansteigender Fehlbetrag prognostiziert. Bei den Dividendenerträgen aus dem EnBW-Aktienbesitz wurde im Wirtschaftsplan 2016 von einer rückläufigen Ertragsentwicklung ausgegangen. Die KVVH erwartet eine rückläufige Dividende, weshalb der Ausschüttungsbetrag für das Geschäftsjahr 2015 um 1,7 Mio. € auf 2,7 Mio. € zurückgehen wird. Der Geschäftsbereich Rheinhäfen rechnet im Wirtschaftsjahr 2016 mit einem Gewinn in Höhe von 0,5 Mio. €. Der Güterumschlag wird mit gut 7 Mio. Tonnen als stabil prognostiziert. Hiermit zeichnet sich für das laufende Wirtschaftsjahr 2016 eine deutliche Verschlechterung im Ergebnis der KVVH ab. Auch die mittelfristige Betrachtung der Ergebnisentwicklung zeigt momentan eine negative Tendenz auf. Die Erzielung eines vollständigen Verlustausgleichs innerhalb der KVVH GmbH erscheint derzeit kaum möglich. Aufgrund dieser Erkenntnis erfolgten durch die Stadt Karlsruhe gemeinsam mit den Beteiligungsunternehmen innerhalb der KVVH GmbH intensive Untersuchungen zur Entwicklung möglicher Finanzierungsmodelle sowie strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung bzw. Stabilisierung der Ergebnissituation in den jeweiligen Gesellschaften. Die mittlerweile erarbeiteten Stabilisierungsvorschläge sind mit sämtlichen Geschäftsbereichen und auch mit den aufsichtsrätlichen Gremien abgestimmt worden. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 294.956.977 € 60.346 € 28.928.068 € 7.146 € 43.496 € 323.996.033 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresgewinn/-verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 107.371.300 € 18.414.492 € 14.093.590 € -3.226.732 € 136.652.650 € 7.347.580 € 179.995.803 € 0 € 323.996.033 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 38 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)86,385,987,591,0 2. Umlaufintensität (in %)13,714,112,48,9 3. Investitionen (in Mio. €)23,23,03,12,5 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)43,443,141,642,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)50,250,247,546,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 18,6+ 0,9- 86,9- 36,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1,1+ 0,1- 5,4- 2,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,7+ 1,2- 1,1+ 0,1 4. Kostendeckung (in %)79,773,355,867,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 5.014+ 3.654- 4.231+ 2.446 b) nach Ertragsteuern+ 3.914+ 2.362- 5.442- 783 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)5,04,95,06, 0 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)61.93251.57556.59567.077 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +8.786+8.828+8.753+8.895+8.779+8.925 2. Sonstige betriebliche Erträge+3.033+2.673+2.459+2.341+2.338+2.884 3. Personalaufwand-1.982-2.012-2.151-2.549-2.388-2.492 4. Materialaufwand-2.706-2.558-2.672-2.547-2.605-2.465 5. Abschreibungen-2.125-2.171-2.229-2.129-2.301-2.147 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.091-1.180-893-761-913-774 7. Erträge aus anderen Wertpapieren u. a.+4.918+5.465+4.436+4.436+3.215+2.700 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+9+1+86+32+2+2 9. Erträge aus Gewinnabführung+18.269 +16.997 +12.197 +15.552+17.145+16.343 10. Aufwendungen aus Verlustübernahme-27.431-29.010-30.960 -30.614-31.840-41.180 11. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-4.151-3.913-3.94 0-3.493-3.448-3.572 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-4.471-6.880-14.914 -10.837-12.01 6-21.776 13. Außerordentliche Aufwendungen-40-40-40-40-40+0 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+6.314+7.163+7.525+7.824+8.074+8.936 15. Sonstige Steuern-168-166-177-174-176-137 16. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1.635+77-7.60 6-3.227-4.158-12.977 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVVH 39 Nachrichtlich: KVVH - Konzernabschluss 2015 Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 1.181.511.124 € 35.519.750 € 110.762.251 € 15.338.700 € 20.242.728 € 415.260 € _ ____ ____ _ 1.363.789.813 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn Ausgleichsposten f. Anteile anderer Gesellschafter Sonderposten Zuschüsse von Dritten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 107.371.300 € 158.211.293 € 23.302.277 € 33.371.865 € 322.256.735 € 0 € 35.134.162 € 125.131.046 € 880.599.686 € 668.184 € 1.363.789.813 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2015 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +755.084+756.096+721.540+781.525 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-419-257+330+919 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+9.872+10.213+15.196+14.930 4. Sonstige betriebliche Erträge+19.554+22.140+26.837+27.467 5. Personalaufwand-135.341-140.982-144.958-154.203 6. Materialaufwand-535.432-535.092-512.614-548.458 7. Abschreibungen-45.100-45.661-47.620-51.217 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-51.069-52.464-49.720-53.375 9. Erträge aus Beteiligungen+1.524+1.848+2.121+2.546 10. Erträge aus anderen Wertpapieren u.a.+4.925+5.470+4.440+4.440 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+916+922+672+719 12. Aufwendungen aus Beteiligungen-61-77+0-29 13. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendunge n-14.309-13.777-16.540-18.615 14. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkei t+10.144+8.379-316+6.649 15. Außerordentliches Ergebnis-409-409-462-404 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-1.951-2.083-1.778-3.948 17. Sonstige Steuern-88 9-656-664-657 18. Konzernergebnis+6.895+5.231-3.220+1.640 19. Anteile anderer Gesellschafter-4.58 6-4.235-3.048-3.887 20. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/- )+2.309+996-6.268-2.247 21. Konzerngewinnvortrag / -verlustvortrag +28.512+30.821+31.817+25.549 22. Entnahme aus Kapitalrücklage+0+0+0+0 23. Ausschüttung der KVVH+ 0+0+0+0 24. Konzerngewinn / -verlust (+ / - )+30.821+31.817+25.549+23.302 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KBG 40 2. KBG – Karlsruher Bädergesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 133-5200info@baeder.karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5248 Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.04.2002 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Oliver Sternagel KVVH GmbH100% = 3,2 Mio. € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß 17 Mitglieder Michael Homann (stellv. Vorsitz) StR Friedemann Kalmbach StR Marc BernhardStR Sven Maier StR Michael Borner StR Irene Moser StR Jan DöringStR Marianne Mußgnug StR Elke ErnemannStR Hans Pfalzgraf StR Dr. Eberhardt Fischer StR Renate Rastätter StR Nico FostiropoulosStR Daniela Reiff StR Detlef Hofmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Karlsruhe. Gegenstand der Gesellschaft ist die Planung, die Errichtung und der Betrieb von Hallen- und Freibädern, insbesondere in Karlsruhe (GV vom 25.09.2014). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 3 3 2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KBG 41 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 35 36 38 37 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 35 36 38 37 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten und Beamten. Leistungszahlen 2012 - 2015 Europabad2012201320142015 1. Besucherzahlen - nur öffentlicher Badebetrieb -429.042447.433442.292422.426 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 7,968,859,1210,39 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft weist einen Fehlbetrag von 2.411 T€ aus und liegt damit um 167 T€ unter dem bei der Planerstellung für das Geschäftsjahr 2015 erwarteten Verlust. Betrachtet man nur das rein operative Ergebnis (EBITDA / Jahresergebnis ohne Abschreibungen, Zinsen und Steuern) erhöhte sich der operative Gewinn des Vorjahres von 114 T€ um 93 T€ auf 207 T€. Im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der gesamte Fehlbetrag durch die Muttergesellschaft KVVH GmbH ausgeglichen. Der Besucherdurchschnitt pro Tag verringerte sich von 1.354 Besucher auf nunmehr 1.304 Besucher. Dies entspricht bezogen auf die Gesamtbesucherzahlen einem Rückgang von 3,71%. Im wirtschaftlich ertragreichen Saunabetrieb betrug der Rückgang der Besucherzahlen 7,20% (2014: Zunahme von 9,10%). Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus der Erhöhung des Umsatzsteuersatzes bei Saunadienstleistungen von 7 auf 19% mit Wirkung ab dem 1. Juli 2015. Ausblick Im ersten vollständigen Betriebsjahr 2009 wies das Gesamtergebnis der KBG im operativen Bereich (EBITDA) noch ein Defizit in Höhe von 1.039 T€ aus. Mittlerweile ist es der Gesellschaft gelungen, bereits im dritten Jahr in Folge mit positiven Zahlen abzuschließen. Diese positive Entwicklung ist die Folge einer angemessenen und Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KBG 42 transparenten Tarifgestaltung in Verbindung mit einer permanenten Ausweitung der Angebote und den stetigen Verbesserungen der Aufenthaltsqualität im Europabad. Mit knapp einer halben Million Besuchern im Jahr 2015 hat das Europabad eine Besucherzahl erreicht, die sich nur noch sehr schwer steigern lässt. Die KBG geht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2016 ein deutlich schlechteres Ergebnis (Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich in Höhe von 2.830 T€) wie 2015 erreicht wird. Auf Grund der erforderlichen Sanierung des Erlebnisbeckens ist erstmals in der Geschichte des Europabades eine längere Schließzeit von drei bis vier Wochen erforderlich, was zu einer deutlichen Minderung der Eintrittserlöse führen wird. Die Gesellschaft geht jedoch davon aus, die durch die KVVH zugesicherte Verlustübernahme in den nächsten Jahren weiter zu verringern, wenn auch nicht in dem Ausmaß der letzten Jahre. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 27.877.161 € 42.410 € 2.644.327 € 104.292 € 17.420 € 30.685.610 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 3.200.000 € 250.000 € 0 € 3.450.000 € 253.488 € 26.679.569 € 302.553 € 30.685.610 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KBG 43 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+3.595 +4.159+4.217 +4.578+4.400+4.300 2. Sonstige betriebliche Erträge+566+633+634+639+470+540 3. Materialaufwand-2.148-2.282-2.274-2.310-2.350-2.470 4. Personalaufwand-1.386-1.625-1.688-1.876-1.700-1.840 5. Abschreibungen-1.679-1.783-1.720-1.816-1.820-1.820 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-655-687-779-828-720-780 7. Erträge aus Beteiligungen+5+5+3+4+5+5 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+12+5+5+2+5+5 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-868-811-781-737-800-700 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-2.558-2.386-2.383-2.344-2.510-2.760 11. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 12. Erträge aus Verlustübernahme 2) +2.627 +2.446 +2.450 +2.411+2.578+2.830 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 14. Sonstige Steuern-69-60-67-67-68-70 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben) 2) Verlustausgleich erfolgt über die KVVH GmbH Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)90,491,490,990,8 2. Umlaufintensität (in %)9,58,59,09,1 3. Investitionen (in T€)2.1817072341.797 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)10,210,711,211,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)11,311,712,412,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 73,1- 58,8- 58,1- 52,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 76,2- 70,9- 71,0- 69,9 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 5,2- 5,1- 5,4- 5,5 4. Kostendeckung (in %)52,857,457,760,0 5. Cash Flow (in T€)- 948- 663- 730- 595 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)26,728,028,129,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)51.97256.36154.04360.170 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächerbad 44 3. Fächerbad Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Am Fächerbad 4Telefon: 0721 / 96701-0 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 96701-70 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.01.2009 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namens- änderung, zuvor Sportpark Karlsruhe-Nordost GmbH GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Joachim HornuffStadt Karlsruhe100% = 62.500 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß StR Dr. Eberhard Fischer StR Friedemann Kalmbach (stellv. Vorsitz) StR Sven Maier StR Marc Bernhard StR Irene Moser StR Detlef Hofmann StR Marianne Mußgnug StR Michael Borner StR Hans Pfalzgraf StR Jan Döring StR Renate Rastätter StR Elke Ernemann StR Daniela Reiff StR Nico Fostiropoulos Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag vom 18.09.1980 mit der Stadt Karlsruhe. Geschäftsbesorgungsvertrag vom 13.11.2008 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. 16 Mitglieder E-Mail/Internet: info@faecherbad.de Betrieb des Fächerbades in Karlsruhe (GV vom 25.09.2014). www.faecherbad.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 4 3 5 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächerbad 45 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 6 7 7 9 Angestellte 11 11 12 12 Gesamtbelegschaft 17 18 19 21 Auszubildende 2 1 0 0 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Besucherzahlen: 1.1 Badbesuche (Einzel-, Mehrfach- und Zeitkarten)170.414171.488168.035166.776 1.2 Sport (Schule, Verein, Gruppen)110.254113.599105.808105.773 1.3 Badbesuche mit Sauna49.08646.15344.36943.423 1.4 Freier Eintritt (Kinder unter 4 Jahre)9.2059.6869.6809.609 Zusammen338.959340.926327.892325.581 2. Durchschnittl. Eintrittserlös pro Besucher (in €) 4,294,394,694,58 Finanzielles Engagement der Gesellschafterin Stadt Karlsruhe 2011 - 2014 2012 1) 2013 1) 20142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erwerb Stammkapital --630 2. Aufstockung Kapitalrücklage --4.7360 3. Zuschüsse: 3.1 Betriebskostenzuschuss--7571.018 3.2 Sportfördermittel--186225 3.3 Investitionszuschüsse (X2-Maßnahmen)--0390 9431.633 Zusammen -- 5.7421.633 1) Die Stadt Karlsruhe hat 2014 sämtliche Anteile an der Gesellschaft erworben. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Themenschwerpunkt im Geschäftsjahr 2015 bildete der Start zur Realisierung des Sanierungs- und Entwicklungskonzeptes des Fächerbades. Einen wichtigen Schritt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächerbad 46 bildete hierbei die Erweiterung des 1982 als Sport- und Familienbad in Betrieb gegangenen Fächerbads zu einem Kombibad. Zusätzlich zum bestehenden Hallenbad erfolgt die Ergänzung um eine Schwimmhalle mit in kurzer Zeit zu öffnendem Dach über der Wasserfläche für den Schönwetterbetrieb unter Nutzung der vorhandenen großzügigen Freianlagen. Mit der Erweiterungsplanung werden Maßnahmen der Instandsetzung verknüpft. Der offizielle Spatenstich erfolgte am 12. März 2015. Zum Jahresende 2015 waren die Vergaben nahezu aller Gewerke der Maßnahme abgeschlossen. Die Inbetriebnahme ist für den Herbst 2016 vorgesehen. Im Betrachtungszeitraum zeigte sich die Entwicklung in den einzelnen Besuchergruppen mit Ausnahme der Sauna und der Gruppenbesuche unauffällig. Die Saunabesuche haben den seit Ausbau dieses Bereiches (1989) niedrigsten Stand erreicht. Die Gesellschaft weist ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von –1.333 T€ aus. Zuzüglich der Erträge aus Betriebskostenzuschuss und Sportfördermitteln (1.243 T€) sowie abzüglich sonstiger Steuern (8 T€) beträgt der Jahresfehlbetrag 98 T€. Er liegt damit um 129 T€ über dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2014 (Verlust in Höhe von 227 T€). Die Umsatzerlöse haben sich geringfügig um 4 T€ vermindert. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 292 T€ auf Grund des gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Betriebskostenzuschusses erhöht. Dem steht ein Anstieg der Personalaufwendungen um 102 T€, der Abschreibungen um 20 T€ sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 55 T€ gegenüber. Ausblick Die Fächerbad Karlsruhe GmbH wird weiterhin durch ein entsprechendes Angebot an ihre Kunden ihre Position als Schwerpunktbad für Sport und Familien in Karlsruhe stärken. Bis zur Realisierung des auf das Fächerbad bezogenen neuen Bäderkonzepts im Herbst 2016 kann allerdings die Nachfrage, insbesondere zu Kursangeboten, aufgrund der starken Auslastung der Schwimmbecken in den frühen Abendstunden nur Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächerbad 47 eingeschränkt befriedigt werden. Bis dahin wird sich auch der Sommerbetrieb auf die Besuchergruppen Sport und Stammgäste beschränken und man wird auch keinen Nutzen aus den ungefähr 45 Sommertagen mit verstärktem Freibadbetrieb Nutzen ziehen können. Für das Geschäftsjahr 2016, das wiederum geprägt sein wird durch die Realisierung des Kombibadkonzeptes, erwartet die Gesellschaft beim Jahresergebnis gemäß dem Wirtschaftsplan, der eine 10-wöchige Betriebsunterbrechung berücksichtigt hat, eine Verschlechterung um 260 T€ gegenüber dem vorliegenden Jahresergebnis 2015 auf einen Fehlbetrag von 358 T€. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 6.874.674 € 27.294 € 709.147 € 49.634 € 8.427 € 7.669.176 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 62.500 € 4.736.000 € -1.576.033 € -98.058 € 3.124.409 € 303.963 € 4.002.603 € 238.201 € 7.669.176 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächerbad 48 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)40,944,434,189,6 2. Umlaufintensität (in %)12,07,065,610,2 3. Investitionen (in T€)5102022315.714 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)- 46,7- 47,9+ 84,4+ 40,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)- 114,1- 108,0+ 247,4+ 45,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 4,0- 2,5- 17,9- 7,7 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 4,1- 2,6- 7,1- 3,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,3- 0,3- 5,6- 1,3 4. Kostendeckung (in %)55,154,150,447,3 5. Cash Flow (in T€)+ 275- 71- 123+ 49 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)39,840,843,044,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)54.80755.53457.07356.464 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+1.289 +1.326 +1.272+1.267+1.281+1.251 2. Sonstige betriebliche Erträge+119+147+81+73+27+36 3. Materialaufwand-984-1.028-977-970-981-940 4. Personalaufwand-932-1.000-1.084-1.186-1.168-1.286 5. Abschreibungen-102-110-120-140-125-238 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-276-278-322-377-280-335 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+0+1+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-38-25-12-1-5-81 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-924-968-1.162-1.333-1.251-1.593 10. Außerordentliche Erträge+0+0+0+0+0+0 11. Erträge aus Betriebskostenzuschuss und Sportfördermitteln+983+943+943+1.243+943+1.243 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-8-8-8-8-8-8 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+51-33-227-98-316-358 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KASIG 49 4. KASIG – Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kriegsstr. 100Telefon: 0721 / 133-5591kasig.com@kasig.karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5599www.kasig.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 25.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Alexander Pischon KVVH GmbH100% = 5,5 Mio. € Uwe Konrath Aufsichtsrat: 16 Mitglieder OB Dr. Frank MentrupStR Tom Hoyem (Vorsitz) StR Dr. Albert Käuflein GF Michael HomannMartin Keller (stellv. Vorsitz) StR Bettina Lisbach Bernd Breidohr StR Sven Maier StR Herrmann Brenk StR Dr. Paul Schmidt StR Elke Ernemann Udo Unger StR Angela GeigerStR Michael Zeh StR Johannes Honné StR Sabine Zürn Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der KVVH. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe. Planung, Errichtung und Betrieb der insbesondere für die Entlastung der Kaiserstraße notwendigen Verkehrsinfrastruktureinrichtungen (GV vom 02.06.2005). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 14 17 16 15 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KASIG 50 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Angestellte 4) 11,5 17,6 20,1 21,8 Beamte 4) 4,0 4,0 4,0 4,0 Gesamtbelegschaft 15,5 21,6 24,1 25,8 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe und AVG abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 2015 standen die Arbeiten an der Kombilösung vorrangig im Zeichen des maschinellen Tunnelvortriebs unter der Kaiserstraße. Aber auch auf allen anderen Bauabschnitten konnten die Arbeiten zügig fortgesetzt werden. Neben der Herstellung der zwei Kilometer langen Tunnelröhre zwischen Durlacher Tor und Mühlburger Tor bildete der Südabzweig zwischen Marktplatz und Ettlinger Straße in Höhe der Augartenstraße einen Schwerpunkt. An allen künftigen unterirdischen Haltestellen entlang der Ost- West-Achse Kaiserstraße wurden die Deckel geschlossen und die Oberfläche so weit wie möglich wieder hergestellt. Deutliche Fortschritte machte die Baurealisierung auf dem seit dem 18. November 2013 für den Straßenbahn- und Stadtbahnverkehr komplett und den Individualverkehr teilweise gesperrten Südabzweig. Der im Vorjahr begonnene Haltestellenbau auf dem Karlsruher Marktplatz, am Ettlinger Tor und am Kongresszentrum wurde mit dem Bau der Deckel zum Jahresende 2015 abgeschlossen. Am Ettlinger Tor und am Marktplatz hat bereits der Aushub des Erdreichs unter den Deckeln begonnen. Die Vorbereitung für den bergmännischen Tunnelvortrieb in der Karl-Friedrich-Straße konnte gegen Jahresende bis auf einen Restabschnitt im Norden der Karl-Friedrich-Straße abgeschlossen werden. Der Baufortschritt entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt zufriedenstellend. So wurde auch eine zweite Optimierungsmaßnahme beschlossen: Bis zur Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels wird auf den (Wieder-)Einbau oberirdischer Gleisanlagen auf dem Südabzweig komplett verzichtet. Dadurch wird Bauzeit eingespart – die Gleise müssten nach 2018 erneut entfernt werden- und der Endzustand in der Ettlinger Straße kann früher erreicht werden. Der am 17. November 2014 aus der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor in Richtung Westen gestartete Tunnelvortrieb wurde am 7. September 2015 im Zielschacht in unmittelbarer Nähe des Mühlburger Tors planmäßig beendet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KASIG 51 Bereits Mitte Oktober 2014 hatte die mit den Rohbauarbeiten für das Teilprojekt Stadt- bahntunnel Kaiserstraße mit Südabzweig Ettlinger Straße beauftragte ARGE Stadtbahn- tunnel Karlsruhe (ARGE) zusätzliche Forderungen aus bauzeitlichen Verzögerungen in- folge gestörtem Bauablauf und aus sogenannten zeitgebundenen Gemeinkosten zur Vorbereitung der jeweiligen Tunnelvortriebe gegenüber der KASIG vorgebracht. Nach Ansicht der KASIG waren diese Forderungen nicht gerechtfertigt bzw. es fehlten die den Forderungen zu Grunde zu legenden Nachweise, die eine baubetriebliche Bewertung zuließen. Im Laufe des Jahres 2015 passte die ARGE ihr Forderungsvolumen kontinuierlich um neue Sachverhalte an und drohte mit Einstellung der Bautätigkeiten. Um dies zu verhindern und weiterhin eine kooperative Zusammenarbeit voranzutreiben fanden im Geschäftsjahr 2015 diverse Gesprächsrunden auf verschiedenen Ebenen statt. Am 17. August 2015 einigte man sich in einem Spitzengespräch mit hochrangigen Vertretern auf einen Rahmen für die Beilegung der Differenzen über die Vergütungsforderungen in Form eines „Memorandum of Understanding“. Darüber hinaus wurde Einkunft darüber erzielt, einen neuen Bauablaufplan zu erstellen, der beiden Seiten Planungssicherheit biete. Nach dieser Einigung wurde die Bautätigkeit für den Rest des Jahres 2015 in erhöhtem Maße vorangetrieben. Am 28. November 2014 wurden die Ausschreibungsunterlagen für den Rohbau des Straßentunnels Kriegsstraße an die sechs Bietergemeinschaften versandt, die sich für das nicht offene Ausschreibungsverfahren präqualifiziert hatten. Der ursprüngliche Abgabetermin für die Angebote der 26. März 2015 wurde wegen nachgereichter Ausschreibungsunterlagen auf den 16. April 2015 verschoben. Als Baubeginn für die Rohbauarbeiten war Oktober 2015 avisiert worden. Nachdem die Zuwendungsgeber auf Empfehlung des Bundesrechnungshofes einen Nachweis für die noch vorhandene Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts einforderten, wurden die Zustimmungen der 6 Bietergemeinschaften zur Verlängerung der Bindefrist bis Februar 2016 eingeholt und alle weiteren Vergabetätigkeiten gestoppt. Durch die Verschiebung des geplanten Baubeginns wurden eine Überarbeitung der Ausschreibungsunterlagen sowie eine nochmalige Angebotsabgabe erforderlich. Die Prüfung und Wertung der Angebote zum Rohbau Tunnel Kriegsstraße sollten nach den Bietergesprächen mit einem Vergabevorschlag an den Aufsichtsrat Ende April 2016 abgeschlossen werden. Ausblick Bei der Gesellschaft ist die Prüfung und Wertung der Angebote zum Rohbau des Straßentunnels Kriegsstraße weitestgehend abgeschlossen. Wegen der damals noch ausstehenden Prüfmitteilung des Bundesrechnungshofes wurde im April 2016 die Bindefrist verlängert. Somit werden die Bieter weiter an das jeweilige Angebot gebunden. Derzeit wird eine Stellungnahme der Zuwendungsgeber Bund und Land erarbeitet. Sollte das Signal des Zuwendungsgebers Bund hinsichtlich der Entscheidung zur Förderung des Teilprojekts Kriegsstraße bis Mitte August eintreffen, könnte die Vergabeentscheidung bis Oktober 2016 fallen. Aufgrund der Bauzeitpläne ist dann von einem Baubeginn im Frühjahr 2017 auszugehen. Die Verzögerung für dieses Teilprojekt würde sich damit auf rund 2 Jahre belaufen. Nach aktueller Bauzeitenplanung soll das Gesamtprojekt Kombilösung bis 2020 / 2021 betriebsbereit sein. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KASIG 52 Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 243.384.017 € 0 € 5.525.066 € 4.639 € 283.970 € 249. 197.692 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.500.000 € 0 € 5.500.000 € 2.980.329 € 240.717.363 € 0 € 249.197.692 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Andere aktivierte Eigenleistungen+0+0+0+0+0+0 3. Sonstige betriebliche Erträge+34+30+21+20+14+14 4. Materialaufwand-260-326-282-269-350-405 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-186-260-274-243-276-280 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-305-330-401-441-602-610 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+1+13+1+2+2 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-3-2-4-1-8-8 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-716-887-927-933-1.220-1.287 11. Erträge aus Verlustübernahme 2) +718+889+929+935+1.222+1.290 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-2-2-2-2-2-3 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ) 2) Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KASIG 53 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)78,682,195,897,7 2. Umlaufintensität (in %)21,117,74,12,2 3. Investitionen (in T€)53.11590.702120.782143.968 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)6,24,23,12,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)7,95,13,22,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 13,0- 16,1- 16,9- 17,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 0,8- 0,7- 0,5- 0,4 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 532- 629- 655- 693 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 54 5. Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0Postbox@stadtwerke-karlsruhe 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 590-896www.stadtwerke-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Sichere, wirtschaftliche und umweltschonende Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit Energie, Trinkwasser, Tele- kommunikationsdienstleistungen und die Durchführung der Straßen- beleuchtung - letztere nach Maßgabe eines Beleuchtungsvertrages mit der Stadt Karlsruhe - im Versorgungsgebiet, insbesondere dem der Stadt Karlsruhe (GV vom 25.11.10). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Michael HomannKVVH GmbH 80% =93.428.400 € (Vorsitzender)EnBW Kommunale Dr. Karl RothBeteiligungen GmbH 20% =23.357.100 € 100% =116.785.500 € Aufsichtsrat: BM Gabriele Luczak-SchwarzStR Zoe Mayer ( Vorsitz ) StR Dr. Thomas Müller Steffen Ringwald ( stellv. Vorsitz ) StR Sibel Uysal StR Dr. Eberhard FischerStR Michael Zeh Uli Huener Leonhard Bauer StR Karl-Heinz JooßDirk Gümpel StR Sven MaierUdo Unger Prof. Dr. Mathias Maier Hugo Unser Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH100% =100.000,00 € SWK - Regenerativ-Verwaltungs- GmbH100% =25.600,00 € SWK-NOVATEC GmbH100% =25.000,00 € KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH 50% =12.500,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH 50% =15.000,00 € TelemaxX Telekommunikation GmbH 42% =840.900,00 € PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West 40% =27.507,50 € Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG33% =50,00 € Wichtige Verträge: Ergebnisabführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der KVVH GmbH. Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Stadtwerke Netzservice GmbH. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe. Mit Vertrag vom 15.12.2006 wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz an die Stadtwerke Karlsruhe Netze verpachtet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2013 beendet und durch einen neu abgeschlossenen Pachtvertrag vom 12.12.2013 mit Wirkung ab 01.01.2014 ersetzt. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter der Anteilseigner und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 55 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 413 648 678 599 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 22 22 21 21 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Leistungszahlen SWK 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 1. Stromversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 519.025501.863471.334 464.177 - Sondervertragskunden 758.657694.852594.833 625.835 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.277.682 1.196.715 1.066.167 1.090.012 2. Regenerative Energien (Verkauf in MWh) 25.87128.46333.177 27.951 3. Erdgasversorgung (Verkauf in MWh) - Tarifkunden 391.305431.243334.898 817.201 - Sondervertragskunden 1.378.886 1.329.919 1.267.943 621.272 Zusammen (nutzbare Abgabe) 1.770.191 1.761.162 1.602.841 1.438.473 4. Wasserversorgung (Verkauf in Mio. m 3 ) 22,222,923,0 23,5 5. Fernwärmeversorgung (Verkauf in MWh) 667.045719.943578.508 683.890 6. Erwirtschaftete Konzessionsabgabe (in T€) - Strom 11.54311.36511.313 10.903 - Erdgas 1.874397-314 1.218 - Wasser 4.5514.7484.840 5.207 - Fernwärme 3.8404.2093.757 4.404 Zusammen 21.808 20.719 19.596 21.732 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 56 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 5) 458454240 236 Angestellte 4) 5) 649647474 483 Beamte 4) 333 3 Gesamtbelegschaft 5) 1.110 1.104 717 722 Auszubildende 10310269 68 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt Karlsruhe abgeordneten Beschäftigten. 5) Mit Wirkung zum 01.01.2014 wurden 380 Mitarbeiterkapazitäten mit ihren jeweiligen Tätigkeiten von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH in die Stadtwerke Karlsruhe Netzservicegesellschaft übergeleitet. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Das Gesamtergebnis beläuft sich vor Ertragsteuern und Gewinnabführung auf insgesamt 31,2 Mio. € und liegt damit deutlich über dem im Vorjahr ausgewiesenen Ergebnis von 24,5 Mio. €. Nach Abzug der Ertragsteuer ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 19,4 Mio. €, was einer Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Mio. € entspricht. Der Fehlbetrag aus der Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH in Höhe von 8,7 Mio. €, welcher im Rahmen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ausgeglichen wird, ist in diesem Ergebnis bereits enthalten. Während das erste Quartal 2015 im Vergleich zu dem ebenfalls sehr milden Vorjahreszeitraum temperaturmäßig wieder normal ausfiel war der Geschäftsverlauf 2015 geprägt durch einen außerordentlich milden Witterungsverlauf im vierten Quartal. Infolgedessen liegen insgesamt betrachtet die temperaturabhängigen Absatzmengen in 2015 zwar höher als im Vorjahr, aber dennoch unter den Verkaufsmengen eines temperaturmäßig durchschnittlichen Jahres. In Folge dessen stiegen die Verkaufsmengen im Heizgas gegenüber dem Vorjahr um rd. 10,4 % und bei der Fernwärme um 18,4 % an. In der Stromsparte konnte trotz weiterhin sehr schwieriger Vermarktung der Stadtwerke-Beteiligung am Block 4 der Gas- und Turbinenanlage im Rheinhafen (RDK4S) ein stabiler Ergebnisbeitrag erreicht werden. Eine Tarifpreismaßnahme wurde nicht vorgenommen. Gestiegene Netzentgelte konnten infolge rückläufiger Strombeschaffungspreise im Wesentlichen kompensiert werden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 57 Die Erdgassparte konnte beim Ergebnis gegenüber dem Vorjahr zulegen: Neben dem bereits erwähnten Anstieg der Verkaufsmengen um 10,4 % ist im Erdgasergebnis 2015 als positiver Einmaleffekt der Verkauf der Erdgastransportleitung an die OGE enthalten. Aufgrund regulatorischer Aspekte waren die Stadtwerke gezwungen, ein Leitungsstück außerhalb des Verteilnetzes zu veräußern, wodurch ein Veräußerungsgewinn im Jahresergebnis 2015 verbucht werden konnte. Bei den Erdgastarifpreisen gab es keine Änderungen, die Tarifpreise konnten somit bereits seit über vier Jahren stabil gehalten werden. Wie beim Strom konnten auch beim Erdgas die steigenden Netzentgelte über die günstigeren Beschaffungspreise kompensiert werden. Trotz der Belastungen infolge von Sonderabschreibungen kann die Trinkwassersparte ein leicht positives Ergebnis ausweisen. Stabilisierend wirkt sich dabei insbesondere die positive Absatzentwicklung des vergangenen Jahres aus. Durch den Wegfall des im Vorjahr stark ergebnisbelastenden Komplettausfalls des RDK 7 hat sich das Ergebnis der Fernwärmesparte wieder deutlich erholt. Dennoch wird das Ergebnis auch im Wirtschaftsjahr 2015 durch die abermals zu milde Witterung negativ beeinflusst. Im Zuge der regen Investitionstätigkeit steigen die Kapitalkosten weiter deutlich an, wobei sich aber - durch die damit verbundenen erheblichen Kundenzugewinne - im Ergebnis unmittelbar positive Tendenzen zeigen. Einen deutlichen Ergebnisanstieg gegenüber dem Vorjahr weisen die Stadtwerke bei den Sonstigen Geschäftsfeldern aus. Alleine aus dem Wegfall einer im Vorjahr vorgenommenen Sonderabschreibung in Höhe von 0,5 Mio. € aus der Übernahme eines Nahwärmeversorgungsnetzes im Stadtgebiet resultiert eine merkliche Ergebnisentlastung. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf insgesamt 79,4 Mio. €. Davon wurden 61,6 Mio. € in Sachanlagen und 16,7 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände investiert. In die Finanzanlagen gingen weitere 1,0 Mio. €. Die Konzessionsabgabe ist das wichtigste finanzielle Bindeglied zwischen der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die erwirtschaftete und an die Stadt Karlsruhe abzuführende Konzessionsabgabe erhöhte im Berichtsjahr um 2,1 Mio. € auf 21,7 Mio. €. Ursache hierfür sind zum einen die gegenüber dem Vorjahr angestiegenen Verkaufsmengen in den Sparten Erdgas und Fernwärme. Zum anderen führte die Umsetzung eines BGH-Urteils seitens des Bundeskartellamtes zur Konzessionsabgabe Gas im Vorjahr zu einer Rückerstattung für die Jahre 2010 bis 2012, was die vorjährige Konzessionsabgabezahlung reduzierte. In 2015 hingegen erfolgte wieder eine Normalisierung dieser Position. Ausblick Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH prognostiziert im Wirtschaftsplan 2016 ein Ergebnis vor Ertragsteuern und Ergebnisabführung, welches sich leicht unter dem Ergebnisniveau des Geschäftsjahres 2015 bewegen wird. Die Annahme eines wieder durchschnittlichen Temperaturverlaufs in den Heizperioden des Jahres 2016 mit einem damit verbundenen deutlichen Anstieg der Absatzmengen bei den Heizenergien Erdgas Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 58 und Fernwärme gegenüber dem milden Jahr 2015 lassen zwar eine positive Entwicklung des Wirtschaftsplanergebnisses erwarten, aber der gleichzeitige Wegfall positiver Ergebniseffekte aus 2015 sowie erwartete Aufwandssteigerungen vor allem im Personalbereich, führen per Saldo zu einem prognostizierten Ergebnisrückgang. Die Stadtwerke planen im Geschäftsjahr 2016 Investitionen in Höhe von rd. 80 Mio. €. Ein Investitionsschwerpunkt liegt hierbei in der energetischen Sanierung des Verwaltungsgebäudes, in welches 2016 insgesamt 20 Mio. € investiert werden. Einen weiteren Investitionsschwerpunkt bildet wiederum die Sparte Fernwärme. Die geplante Investitionssumme von 23 Mio. € fließt größtenteils in die Erweiterung des Leitungsnetzes Richtung Durlach und in die Fortführung der dritten Hauptleitung Richtung Rüppurr. Die im Jahr 2014 von der Stadt Karlsruhe ausgeschriebene Vergabe der Strom-, Gas- und Wasserkonzession sowie des Gestattungsvertrages für Fernwärme ist für die Gesellschaft ein existenzielles Risiko. Die Entscheidung über die Vergabe erfolgt voraussichtlich im Spätjahr 2016. Ein Verlust der Konzessionen birgt ein erhebliches Risiko für den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Wertpapiere Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei der Stadt Rechnungsabgrenzungsposten 450.034.329 € 2.842.722 € 84.378.165 € 15.338.700 € 19.196.200 € __ 62.435 € 571.852.551 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 116.785.500 € 48.923.996 € 624 € 0 € 165.710.120 € 0 € 35.489.676 € 44.963.841 € 325.688.914 € 0 € 571.852.551 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK 59 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“, eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+682.038 +671.702+621.144+677.160 +811.803+810.946 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-374-329-124+653+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+7.581+8.475+3.418+1.878+1.816+1.463 4. Sonstige betriebliche Erträge+19.645+19.115+23.625+20.256+16.699+16.141 5. Personalaufwand-69.901-72.522-48.774-51.390-78.966-82.564 6. Materialaufwand-534.374-529.479-503.246-534.670-633.291-623.591 7. Abschreibungen-24.869-24.389-25.410-28.341-27.926-31.070 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-37.661-36.521-34.070-39.170-52.621-54.019 9. Erträge aus Beteiligungen+557+569+562+1.276+759+1.130 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+953+351+664+769+449+373 11. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen-6.311-6.232-7.431-8.103-7.733-8.357 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+37.284+30.740+30.358+40.318+30.989+30.45 2 13. Ergebnis aus Verlustübern. Netzgesellschaft-5.741+184-5.343-8.708+0+0 14. Außerordentliches Ergebnis-123-123-176-118-119+0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-8.265-9.245-9.303-11.773-9.115-9.697 16. Sonstige Steuern-319-310-290-278-322-325 17. Ergebnis vor Gewinnabführung+22.836+21.246+15.246+19.441+21.433+20.430 18. Abgeführte Gewinne aufgrund Gewinnabführungsvertrag-22.836-21.246-15.246-19.441-21.433-20.430 19. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)74,073,574,777,3 2. Umlaufintensität (in %)25,626,025,122,7 3. Investitionen (in Mio. €)41,747,983,379,4 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)38,036,132,830,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)51,449,143,940,0 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 3,3+ 3,2+ 2,5+ 2,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 13,8+ 12,8+ 9,2+ 11,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,5+ 5,8+ 4,2+ 4,8 4. Kostendeckung (in %)101,3100,3100,3102,3 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 52.833+ 52.128+ 47.166+ 64.025 b) nach Ertragsteuern+ 44.568+ 42.883+ 37.863+ 52.253 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)10, 410,87,97,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)62.97465.69068.02571.178 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK Netzservice 60 6. Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Stadtwerke Karlsruhe Netz- Telefon: 0721 / 599-0 netze@stadtwerke-karlsruhe.de service GmbH, Daxlander Str. 72,Telefax: 0721 / 599-4109 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.01.2007 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Michael BeckerStadtwerke Karlsruhe GmbH100% = 100.000,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH v. 02.10.14. Durch Vertrag vom 15.12.2006 mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH wurde das gesamte Strom- und Gasverteilnetz einschließlich Messstellen gepachtet. Dieser Vertrag wurde zum 31.12.2013 beendet und durch einen neu abgeschlossenen Vertrag vom 12.12.2013 mit Wirkung ab 01.01.2014 ersetzt. Netzbetreiber gemäß dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), insbesondere der Betrieb, die UnterhaltungundderAusbaudesElektrizitäts-unddes Gasversorgungsnetzes der Stadtwerke Karlsruhe GmbH sowie die Erfüllung von Verteilungsaufgaben. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens der Betrieb, die Unterhaltung und der Ausbau von Trinkwassernetzen sowie der Bau von Fernwärmenetzen. Eingeschlossen ist die Wahrnehmung aller dazugehörigen Aufgaben und Dienstleistungen (GV vom 13.12.2013). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK Netzservice 61 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt bzw. Muttergesellschaft abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen SWK 2012 - 2015 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Verlust in Höhe von 8,7 Mio. € (Vorjahr: 5,3 Mio. €) aus, der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe von der Stadtwerke Karlsruhe GmbH ausgeglichen wird. Sowohl im Bereich des Erdgasnetzes als auch im Stromnetzbereich ist eine deutlich negative Planabweichung zu verzeichnen. Die Abweichungen im Stromnetzbereich ergeben sich im Wesentlichen aus zwei Effekten. Zum einen konnte die in der Prognose angesetzte Erlösobergrenze nicht erreicht werden und zum anderen fielen die Aufwendungen aus Pacht- und Dienstleistungsentgelten für die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) deutlich höher aus als geplant. Im Gasnetzbereich führten letztendlich die temperaturbedingten Absatzmengen- rückgänge gegenüber der Prognose im Wirtschaftsplan 2015 zu geringeren Einnahmen bei den Netznutzungsentgelten und begründen im Wesentlichen die eingetretenen Ergebnisverschlechterungen. Im Geschäftsjahr 2015 hat die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH (SWKN) Investitionen in die Netze der SWK und der Netzeigentumsgesellschaft Rheinstetten GmbH & Co. KG in Höhe von insgesamt 37,2 Mio. € durchgeführt. Die direkten 2012201320142015 Arbeiter 4) --212213 Angestellte 4) 2324205212 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft2324417425 Auszubildende--3332 Strom + Erdgas2012201320142015 1. Netznutzung durch SWK-Vertrieb (in MWh)3.047.873 2.957.8772.719.796 2.528.485 2. Netznutzung durch Dritte (in MWh) 861.619982.520905.437 1.002.375 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK Netzservice 62 Investitionen der Netzgesellschaft beliefen sich auf 2,2 Mio. €. Hier spiegeln sich die Investitionen der SWKN in intelligente Messsysteme, Büro- und Werkstatteinrichtungen, geringwertige Wirtschaftsgüter sowie Fahrzeuge wider. Ausblick Für den regulierten Bereich des Strom- und Erdgasnetzes liegt die Ergebniserwartung Im Wirtschaftsjahr 2016 bei einem Verlust in Höhe von 8,0 Mio. € und damit leicht verbessert gegenüber dem aktuellen Rechnungsergebnis 2015. Für den nicht regulierten Geschäftsbereich der Sonstigen Dienstleistungen wird aus heutiger Sicht ein leicht positives Ergebnis in Höhe von 0,2 Mio. € erwartet. Zur Erhaltung und zum Ausbau des Strom- und Erdgasversorgungsnetzes in Karlsruhe hat die Stadtwerke Karlsruhe GmbH für investive Maßnahmen der Netzgesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2016 Finanzmittel in Höhe von insgesamt 22,7 Mio. € vorgesehen. Hiervon entfallen 10,3 Mio. € auf das Stromnetz, 4,8 Mio. € auf das Erdgasnetz in Karlsruhe sowie 0,5 Mio. € in Rheinstetten und 7,1 Mio. € auf das Wassernetz. Zur Erneuerung und zum Ausbau ihres Anlagevermögens hat die Netzgesellschaft darüber hinaus eigene Investitionen im Umfang von 5,4 Mio. € im Wirtschaftsplan 2016 vorgesehen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Guthaben bei der Stadt Karlsruhe und bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 4.619.620 € 24.776.365 € 2.658.008 € 6.301 € 7.939 € 32.068.233 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenz.Posten 100.000 € 5.000.000 € 0 € 5.100.000 € 7.637.397 € 19.330.836 € 0 € 32.068.233 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK Netzservice 63 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,09,614,4 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,090,485,6 3. Investitionen (in T€)004452.178 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,40,517,615,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--184,2110,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 5,4+ 0,2- 3,9- 5,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 5.741+ 184,4- 104,8- 170,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 20,7+ 2,6- 17,8- 26,3 4. Kostendeckung (in %)94,298,887,288,4 5. Cash Flow (in T€)- 5.740+ 188- 3.757- 6.217 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)1,41,517,616,8 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)68.28669.28166.46469.160 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +105.865 +110.490+137.523 +154.830 +158.160 +192.006 2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+11.959+10.671 +0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +28 +0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+350+450+2.834+707+300+306 5. Personalaufwand-1.571-1.663-27.715-29.393-28.268-29.926 6. Materialaufwand-96.820-97.626 -115.733 -129.024 -114.201-153.278 7. Abschreibungen+0+0-727,0-1.929-1.903-2.585 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-13.677-12.181-13.276-14.433-14.238-14.263 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+372+1.043+7+144+108+148 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen-260-329-187-276-221-179 11. Erg. d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit-5.741+184-5.315-8.675-263-7.771 12. Erträge aus Verlustübernahme+5.741+0+5.343+8.708+298+8.012 13. Aufw. aus Gewinnabf.vertrag+0-18400+0-206 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 15. Sonstige Steuern+0+0-28-33-35-35 16. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-GmbH 64 7. SWK – Regenerativ-Verwaltungs-GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 24.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Jürgen Schmidt Stadtwerke Karlsruhe GmbH 100% = 25.600 € Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen als deren persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin, insbesondere von Projektgesellschaften, deren Gegenstand das Erstellen und Betreiben von Kraftanlagen im Bereich regenerativer Energien ist. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-GmbH 65 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 die in ihrem Gesellschaftsvertrag vorgesehene wirtschaftliche Betätigung durchgeführt. Es wurde ein geringfügiger Jahresüberschuss (Vorjahr: Fehlbetrag von 1 T€) erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin – ohne Kapitaleinlage – der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark I, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark Zwei, der SWK - Regenerativ-GmbH & Co. KG-Solarpark III und der SWK- Regenerativ-GmbH & Co. KG - Wind- und Solarpark (bis 30.09.2015). Als Komplementärin übernimmt sie deren Geschäftsführung, die Vertretung sowie die Verwaltung und erhält hierfür eine jährliche Vergütung. Hierbei bedient sie sich zur Sicherstellung effizienter und qualifizierter Abläufe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft wird die Geschäftsführungstätigkeiten für die drei beschriebenen Kommanditgesellschaften auch im kommenden Geschäftsjahr weiter durchführen und geht für das Geschäftsjahr 2016 von einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 1 T€ aus. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 0 € 4.482 € 45.150 € 49.632 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.600 € 0 € 14.194 € 51 € 39.845 € 1.500 € 8.287 € 49.632 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-GmbH 66 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)91,782,281,080,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)21,9- 7,6- 1,4+ 0,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 15,9- 5,6- 1,1+ 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 14,6- 4,6- 0,9+ 0,1 4. Kostendeckung (in %)134,392,797,4100,1 5. Cash Flow nach Ertragsteuern (in T€)+ 7- 2+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+30,7+29,5+31,0+31,4+31,3+31,0 2. Sonstige betriebliche Erträge+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 3. Personalaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 4. Materialaufwand+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 5. Abschreibungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-22,9-31,8-31,8-31,4-32,3-31,6 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0,2+0,1+0,0+0,0+0,1+0,0 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+8,0-2,2-0,8+0,0-0,9-0,6 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-1,3+0,0+0,4+0,0+0,0+0,0 11. Sonstige Steuern+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0+0,0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+6,7-2,2-0,4+0,0-0,9-0,6 1) vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-KG 67 8. SWK – Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Stadtwerke Karlsruhe GmbHTelefon: 0721/599-0postbox@stadtwerke-karlsruhe.de Daxlander Str. 72Telefax: 0721/599-896www.stadtwerke-karlsruhe.de 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.12.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei der Stadt Karlsruhe26,15% =500.000 € SWK-Regenerativ-Verwaltungs- Stadtwerke Karlsruhe14,33% =274.000 € GmbH als persönlich haftende Weitere Kommanditisten59,52% =1.138.000 € Gesellschafterin (Komplementärin). 100,00% =1.912.000 € Diese ist am Kapital der SWK-Re-Hiervon wurden im Jahr 2015 weitere rd. 3,8% an die Kommanditisten generativ-GmbH & Co.KG - Solar-zurückgewährt. Der Beteiligungswert der Stadt Karlsruhe beträgt somit park I nicht beteiligt und handelt 213.263,68 €, das Haftkapital wird dadurch jedoch nicht reduziert. durch ihre Geschäftsführer Jürgen Schmidt und Dr. Thomas Schnepf Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschafterin hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Errichtung und Betrieb von Gemeinschaftsanlagen zur Nutzung regenerativer Energieträger, insbesondere Photovoltaikanlagen. (GV in der Fassung vom 03.11.2005) Geschäftsbesorgungsvertrag zwischen der SWK-Regenerativ-Verwaltungs-GmbH und der SWK-Regenerativ GmbH & Co. KG - Solarpark I Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-KG 68 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Wichtigste Zahlungsströme zwischen der Kommanditistin Stadt Karlsruhe und der Gesellschaft aus Sicht der Kommanditistin Stadt Karlsruhe: Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Der Solarpark I erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 Einspeisevergütungen in Höhe von 392 T€ (Vorjahr: 367 T€). Die gesamte Stromerzeugung des Solarparks in 2015 lag bei 830.604 kWh (Vorjahr: 775.360 kWh). Die Gesellschaft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von rd. 124 T€ (Vorjahr: + 44 T€) ausweisen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.469.631 € 39.895 € 257.303 € 1.766.829 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 1.912.000 € -972.772 € 939.228 € 40.030 € 787.571 € 1.766.829 € 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gewinnausschüttung ---+ 6 2. Rückfluss Kommanditanteil + 35+ 40+ 40+ 19 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Regenerativ-KG 69 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)85,887,688,783,2 2. Umlaufintensität (in %)14,212,411,316,8 3. Investitionen (in T€)031403 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)49,349,049,453,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)57,455,955,763,9 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 17,2+ 5,7+ 12,0+ 31,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 5,9+ 1,9+ 4,8+ 13,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,6+ 2,6+ 4,1+ 8,5 4. Kostendeckung (in %)123,2105,8113,9155,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 303+ 227+ 236+ 310 b) nac h Ertragsteuern+ 294+ 227+ 232+ 292 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+396+336+367+392+365+364 2. Sonstige betriebliche Erträge+0+0+3+3+0+0 3. Materialaufwand-20-34-24-19+0+0 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen-226-207-188-168-147-132 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-37-42-79-40-49-50 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+2+1+0+0+9+8 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-38-35-31-26-24-33 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+77+19+48+142+154+157 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-9+0-4-18-20-21 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+68+19+44+124+134+136 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK-NOVATEC 70 9. SWK- NOVATEC GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Daxlander Str. 72Telefon: 0721 / 599-0 76185 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 22.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ralf KneippStadtwerke Karlsruhe GmbH100% =25.000 € Andreas Hallwachs (ab 10.09.2015) Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke GmbH. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der Baugenossenschaft Familienheim. Contracting und Wärmelieferungsvertrag mit der WEG Neues Gritzner Zentrum. E-Mail/Internet: Planung,RealisierungundBetriebvonWärmeerzeugungs-und Wärmeversorgungsanlagen auf Basis innovativer Versorgungskonzepte im BereichregenerativerEnergienunddieErbringungderdamit zusammenhängenden Dienstleistungen (GV vom 15.05.2009). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK-NOVATEC 71 Leistungszahlen 2012 - 2015 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 8 T€). Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf dem Wegfall der im Vorjahr operativ notwendigen Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von 13 T€. Im operativen Bereich stiegen die Umsatzerlöse witterungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 23 T€, denen im Berichtsjahr um 16 T€ gestiegene Bezugsaufwendungen sowie um 10 T€ gestiegene Fremdleistungen gegenüberstehen. Ausblick Ab dem Geschäftsjahr 2016 soll die Gesellschaft zur agilen Innovationsschmiede der Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) ausgebaut werden. Das erklärte Ziel der Gesellschaft umfasst dann auch die Entwicklung, die Produktion und den Betrieb von innovativen Technologien, Produkten, Dienstleistungen und Versorgungskonzepten. Damit sollen im Dienstleistungs-, Produkt-, Technologie-, Energie-, Umwelt- und dem gesellschaftlichen Umfeld der SWK neue Ideen gefunden und entwickelt werden. Weiterhin gehören die Erstellung, der Vertrieb und der Betrieb von Prototypen und fertigen Produkten, Dienstleistungen und Versorgungsanlagen zum weiteren Kerngeschäft der Gesellschaft. Die Gesellschaft strebt im Geschäftsjahr 2016 ein positives Jahresergebnis in Höhe von 7 T€ an. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 27.822 € 79.181 € 0 € 107.003 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 34.851 € 2.015 € 61.866 € 3.560 € 41.577 € 0 € 107.003€ 2012201320142015 1. Wärmeverkäufe (in T€)225253194221 2. Wärmeverkäufe (in kWh) 2.950.4363.254.5412.456.0402.837.002 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 SWK-NOVATEC 72 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzla ge 1. Eigenkapitalquote (in %)54,047,353,257,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--- III. Ertra gslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 1,8+ 6,7- 3,7+ 0,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 8,5+ 29,9- 12,6+ 3,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 4,6+ 14,1- 6,7+ 1,9 4. Kostendeckung (in %)101,8110,495,899,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 4+ 28- 8+ 1 b) nach Ertragsteuern + 4+ 20- 8+ 2 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse / Erlöse aus Einspeisung+225+303+204+227+250+215 2. Sonstige betriebliche Erträge+0+0+1+2+0+0 3. Materialaufwand-191-243-169-195-210-179 4. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-30-32-44-33-30-27 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+0+0+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+4+28-8+1+10+9 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0-8+0+1-2-2 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+4+20-8+2+8+7 1) vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEK 73 10. KEK - Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hebelstraße 15Telefon: 0721 / 48088-0 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 48088-19 Gründung:Unternehmensgegenstand: 03.06.2009 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dirk VogeleyStadt Karlsruhe 50% =12.500 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 50% =12.500 € 100% =25.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: E-Mail/Internet: www.kek-karlsruhe.de info@kek-karlsruhe.de Förderung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (GV vom 12.05.2009). Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH vom 01.06.2009 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement der Mitgesellschafterin Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 250250 250 250 2. Zuschuss Stadt Karlsruhe (Projekt Stromsparpartner) 61 61 3. Zuschuss Stadt Karlsruhe (Projekt Kühlgerätetausch) 60 Zusammen 250 250 311 371 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschafts- prüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEK 74 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Angestellte 4) 6,39 6,39 8,90 9,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 6,39 6,39 8,90 9,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt und den Stadtwerken abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 sowie Ausblick Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von 54 T€ erzielt (Vorjahr: 23 T€). Die Umsatzerlöse ergaben sich aus verschiedenen in 2015 durchgeführten Projekten, die überwiegend Beratungscharakter hatten (z. B. Energieaudits bei städtischen Gesellschaften, Energieberatung in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale). Außerdem kompensierte die KEK die Kohlenstoffdioxid- Emissionen für den klimafairen Stadtgeburtstag. Darüber hinaus wurden die Projekte Stromsparpartner und Kühlgeräteaustausch fortgeführt. Dabei wurden ca. 450 einkommensschwache Haushalte beraten und etwa 200 ineffiziente Kühlgeräte ausgetauscht. Im Geschäftsjahr 2016 erwartet die Gesellschaft ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 10 T€. Dabei verfolgt die Gesellschaft das Ziel, die in den vorangegangenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Finanzierungsüberschüsse in Klimaschutzprojekte zu investieren. Gleichzeitig ist es ein dauerhaftes Ziel, die durch die erweiterte Mitarbeiterzahl gestiegenen Personalkosten und den voraussichtlichen Anstieg der laufenden Kosten über Zuwächse bei den Umsatzerlösen zu kompensieren. Die Finanzierung der Gesellschaft ist bei Aufrechterhaltung der Zuschüsse gesichert. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 39.842 € 27.553 € 170.850 € 127.022 € 10.945 € 376.212 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss /-fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 152.670 € 53.458 € 231.128 € 95.156 € 49.862 € 66 € 376.212 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEK 75 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)40,321,519,110,6 2. Umlaufintensität (in %)55,977,679,986,5 3. Investitionen (in T€)3241214 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)80,571,382,661,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)199,6331,5431,6580,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 44,3+ 19,5+ 26,2+ 21,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 27,2+ 14,2+ 13,2+ 23,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 21,7+ 10,2+ 11,0+ 14,3 4. Kostendeckung (in %)13,315,012,428,1 5. Cash Flow (in T€)- 12+ 46+ 41+ 70 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)64, 855,464,057,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)61.99 464.76651.93457.297 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+81+112+89+252+158+165 2. Bestandserhöhung an fertigen Erzeugnissen+2+1+1+20-4+150 3. Sonstige betriebliche Erträge+490+656+655+677+680+796 4. Materialaufwand-46-175-101-221-127-267 5. Personalaufwand-396-414-462-516-577-675 6. Abschreibungen-24-24-18-15-16-15 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-144-134-142-143-146-164 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1+0+1+0+0+0 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-36+22+23+54-32-10 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0-1+0+0 12. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-36+22+23+53-32-10 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 PS Project Systems 76 11. PS Project Systems GmbH & Co. KG Projekt Karlsruhe-West An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gadeland er Str. 172Telefo n: 0 432 1 / 87 8-0 2 453 9 Neumün st erTelefax: 0 432 1 / 87 8-22 8 Gründung:Unternehmensgegenstand: 2 3.07. 20 01 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: PS Project Systems GmbHStadtwerke Karlsruhe GmbH40% =27.507,50 € mit den GeschäftsführernHarry Haase, Großenaspe25% =17.192,19 € Jürgen Martens Jürgen Martens, Flintbek25% =17.192,19 € Oli ver MartensMatthias Hahm, Ki el10% =6.876,88 € 100 % =68.76 8,76 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell schaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Errichtungund Betri ebvonanlagentechnisc hen Einr ichtungen z ur energetischen Depon ieg asverwer tung auf d er Depon ie Kar lsr uhe-West der Stadt Karlsruhe und an anderen Standorten. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der DanRevision GmbH, Hamburg, geprüft. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung-- -- 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 2012201320142015 Energieeinspeisung (in kWh) 3.862.7402.616.0203.059.9241.907.516 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 PS Projekt Systems 77 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die beiden Anlagen zur Deponiegasverwertung auf der Mülldeponie Karlsruhe-West wurden zuletzt an die Stadtwerke Karlsruhe GmbH (SWK) verpachtet. Die jährliche Pacht beträgt 60 T€. Die SWK betreibt die Anlagen und hat die Gesellschaft mit der Betriebsführung beauftragt. Die Gesellschaft erhält für ihre Tätigkeit eine ertragsabhängige Vergütung. Ende 2015 ist das Projekt Karlsruhe-West ausgelaufen. Eine der beiden Anlagen wurde veräußert, die andere Anlage verschrottet. Die Gesellschaft hat seitdem keine aktive Geschäftstätigkeit mehr. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0 € 3.762 € 82.149 € _ __ ___ 85.911 € A. B. C. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 68.769 € -6.701 € 62.068 € 11.140 € 12.703 € ____ __ _ 85.911 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 PS Project Systems 78 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+36+110+248+164+228 2. Sonstige betriebliche Erträge+30+101+1+76+0 3. Materialaufwand+0-166-178-141-218 4. Abschreibungen+0+0+0+0+0 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen-12-31-61-27+0 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+1+0+0+0+0 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+55+14+10+72+10 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-4+0+0-9+0 10.Sonstige Steuern+0+0+0+0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+51+14+10+63+10 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2) Die Gesellschaft hat zum Ende des Jahres 2015 die Geschäftstätigkeit aufgegeben. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)40,216,135,672,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 140,6+ 12,5+ 4,1+ 38,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 72,0+ 35,2+ 20,7+ 101,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 29,0+ 5,7+ 7,4+ 73,7 4. Kostendeckung (in %)316,555,7103,797,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 55+ 14+ 10+ 72 b) nach Ertragsteuern+ 51+ 14+ 10+ 63 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)-- -- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)-- -- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Onshore 79 12. Onshore Bündelgesellschaft 2 GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daxlander Str. 72Telefon: 0721/599-0 76185 KarlsruheTelefax: 0721/599-896 Gründung:Unternehmensgegenstand: 08.05.2014 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Dr. Thomas SchnepfStadtwerke Karlsruhe GmbH50% =15.000,00 € (bis 27.01.2015)NEV Erneuerbare Energien GmbH50% =15.000,00 € Rüdiger Braun (ab 27.01.2015)100% =30.000,00 € Jürgen Schmidt Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 15%): EnBW Onshore Portfolio GmbH (Anteil am Stammkapital: 16,66 %). Halten von Beteiligungen an Gesellschaften, die Onshore-Windparks in Deutschland betreiben, insbesondere einer Beteiligung an der EnBW Onshore Portfolio GmbH mit Sitz in Stuttgart. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Onshore 80 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Der Sitz der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2015 von Stuttgart nach Karlsruhe verlagert, da ab dem Geschäftsjahr 2015 die vollständige kaufmännische Abwicklung durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH erfolgt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird geprägt durch ihre Beteiligung an der EnBW Onshore Portfolio GmbH (EOP). Aufgrund der bislang erfolgten Ausschüttungen der EOP durch Rückführung des Kapitals konnten im Berichtsjahr keine Beteiligungserträge vereinnahmt werden. Somit schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust in Höhe von rd. 22 T€ (Vorjahr: 6 T€) ab. Dieser resultiert insbesondere aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 23 T€, die sich im Wesentlichen aus den Verwaltungskosten für die Geschäftsbesorgung durch die Stadtwerke Karlsruhe GmbH, den Kosten für die Gestellung der Geschäftsführung sowie den Prüfungskosten zusammensetzen. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 276 T€. Dieser enthält die anteilige Gewinnausschüttung für das durch die EOP prognostizierte Ergebnis für das Geschäftsjahr 2015 (16,67 % des Gewinns 2015 in Höhe von 2.963 T€ abzüglich Verlustvortrag von 1.156 T€) in Höhe von rd. 300 T€. Den Beteiligungserträgen stehen Gesamtaufwendungen in Höhe von 24 T€ gegenüber. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 30.123.911 € 0 € 1 € 22.149 € 0 € 30.146.061 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 30.000 € 30.141.311 € -5.555 € -22.195 € 30.143.561 € 2.500 € 0 € 0 € 30.146.061 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Onshore 81 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012 1) 2013 1) 20142015 Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse--+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge--+0+1+0+0 3. Materialaufwand--+0+0+0+0 4. Abschreibungen--+0+0+0+0 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen---6-23-17-24 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge--+0+0+616+300 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen--+0+0+0+0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit---6-22+599+276 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag--+0+0-3+0 10. Sonstige Steuern--+0+0+0+0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag---6-22+596+276 1) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. 2012 1) 2013 1) 20142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--99,999,9 2. Umlaufintensität (in %)--0,10,1 3. Investitionen (in T€)--32.2020 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)--100,0100,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--100,1100,1 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--0,0- 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--0,0- 0,1 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern--- 6- 22 b) nach Ertragsteuern--- 6- 22 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- 1) Die Gesellschaft wurde durch notarielle Beurkundung vom 08.05.2014 gegründet. Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Windpark 82 13. Windpark Bad Camberg GmbH & Co. KG Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kleinoberfeld 5Telefon: 0721 / 986810 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 9868188 Gründung:Unternehmensgegenstand: 26.06.2013 GeschäftsführungKommanditistenAnteile am Kommanditkapital: Die Geschäftsführung wird durch Stadtwerke Karlsruhe GmbH33,33% =50,00 € Komplementärin EMGESWE Versorgungs AG33,33% =50,00 € EnergieManagement Verwaltungs-Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG33,33% =50,00 € gesellschaft mbH ausgeübt. 100,00% =150,00 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Gestattungsvertrag zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen. Werkliefervertrag über die Lieferung von drei Windkraftanlagen einschließlich Errichtung und Inbetriebnahme. Wartungsvertrag über die Wartung der Windkraftanlagen. Entwicklung, Realisierung und Betrieb eines Windparks sowie die Erzeugung und Vermarktung von Energie am Standort Bad Camberg in Hessen. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 1) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 2) Aufwandsentschädigungen . 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung -- -- 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Windpark 83 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Mainz geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft wurde mit erster Eintragung in das Handelsregister Mannheim am 26.06.2013 gegründet. Eingetragene Komplementärin ist die EMG EnergieManagement Verwaltungsgesellschaft mbH. Im Oktober 2015 wurde der Gesellschaftsvertrag angepasst und das Kommanditkapital auf 150 € erhöht. Anschließend erfolgte der Verkauf der KG-Anteile zu jeweils 1/3 an die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG, ESWE Versorgungs AG und die Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Ausblick Die Gesellschaft rechnet ab September 2016 mit der Fertigstellung des Windparks, dessen Baubeginn im November 2015 war. Ab September 2016 wird die Gesellschaft ausschließlich mit dem Betrieb der Windenergieanlagen regenerativen Strom erzeugen und dann die ersten Umsatzerlöse erzielen. Die zukünftigen Ertragsprognosen wurden auf Basis der vorhandenen Windgutachten auf einen Ansatz mit einer hohen Überschreitungswahrscheinlichkeit von 75 % berechnet. Der Businessplan zeigt für das Geschäftsjahr 2016 einen leichten Jahresüberschuss. Durch weitere Investitionen bis zur Inbetriebnahme werden die Sachanlagen und das Gesamtvermögen deutlich steigen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 3.521.154 € 0 € 621.361 € 99.297 € 0 € 4.241.812 € A. B. C. D. Eigenkapital Kapitalanteile der Kommanditisten Kapitalrücklagen Verlustkonten der Kommanditisten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 150 € 3.000.000 € -158.044 € 2.842.106 € 200.103 € 1.199.603 € 0 € 4.241.812 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Windpark 84 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse---+0 2. Sonstige betriebliche Erträge---+0 3. Materialaufwand----4,0 4. Abschreibungen---+0 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen----142,0 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge---+0 7. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen----12,0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit----158,0 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag---+0 10. Sonstige Steuern---+0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag----158,0 1) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. 2) Wirtschaftsplanzahlen liegen nicht vor. 2012 1) 2013 1) 2014 1) 2015 1) I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---83,0 2. Umlaufintensität (in %)---17,0 3. Investitionen (in T€)---3.519 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)---67,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---80,7 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)---- 5,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)---- 3,4 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern---- 158 b) nach Ertragsteuern---- 158 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- 1) Die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Kommanditanteil an der Gesellschaft in Höhe von einem Drittel erworben. Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TelemaxX 85 14. TelemaxX Telekommunikation GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Amalienbadstr. 41 (Bau 61)Telefon: 0721 / 13088-0 Info@telemaxx.de 76227 KarlsruheTelefax. 0721 / 13088-77wwww.telemaxx.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 02.03.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter KettermannStadt/Stadtwerke Baden-Baden 9,1% =181.800 € Stephan Sluzewski Stadtwerke Bretten GmbH 6,8% =136.350 € Energie- u. Wasserversorgung Bruchsal GmbH 8,0% =159.100 € Stadtwerke Bühl GmbH 5,7% =113.700 € Stadtwerke Ettlingen GmbH 8,0% =159.100 € Stadt/Stadtwerke Gaggenau 6,8% =136.350 € Stadtwerke Karlsruhe GmbH 42,0% =840.900 € star.ENERGIEWERKE GmbH&Co. 9,1% =181.800 € Stadt Stutensee 4,5% =90.900 € 100% =2.000.000 € Aufsichtsrat: In der Gesellschaft ist kein Aufsichtsrat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe GmbH49% = 49.000 € Wichtige Verträge: Die Gesellschafter haben einen Konsortialvertrag geschlossen, der die Planung, den Aufbau, die Errichtung und den Betrieb eines Telekommunikationsnetzes vor allem in der TechnologieRegion Karlsruhe, die Vermarktung von Telekommunikationsinfrastruktur der Gesellschafter sowie das Entwickeln und Vermarkten von Telekommunikationsdienstleistungen aller Art zum Ziel der Zusammenarbeit hat. Planen, Errichten, Betreiben und Vermarkten eines vor allem in der TechnologieRegion Karlsruhe gelegenen Übertragungsnetzes sowie Angebot und Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Treuhand Südwest GmbH geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TelemaxX 86 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) 2 2 2 2 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2012 - 2015 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft kann für das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 6,1 Mio. € ausweisen (Vorjahr: 5,8 Mio. €). Der Umsatz konnte mit 29,8 Mio. € (Vorjahr: 28,7 Mio. €) um rd. 3,7 % gesteigert werden. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die erfolgreiche Vermarktung der Rechenzentren zurückzuführen, da hiervon auch andere Produktbereiche überplanmäßig profitieren. 2012201320142015 1. Erlöse aus Telekommunikation (in T€)15.73618.16219.16020.017 2. Erlöse aus Vermietung von Datenleitungen (in T€)8.9399.2669.5899.797 3. Anzahl der Kunden 1.2531.3391.2791.225 2012201320142015 Arbeiter 4) 0000 Angestellte 4) 60656367 Beamte 4) 0000 Gesamtbelegschaft60656367 Auszubildende20212427 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TelemaxX 87 Die TelemaxX hat durch eine solide Unternehmenspolitik auch im Geschäftsjahr 2015 die erfolgreiche Entwicklung fortsetzen und die gute Marktposition weiter festigen können. Der anhaltende Preisverfall in der Branche konnte durch den Verkauf höherwertiger Produkte und durch die erfolgreiche Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen mehr als ausgeglichen werden. Die Vermarktung von Rechenzentrumsdienstleistungen hat auch die Bereiche Datenleitungen, Netzinfrastruktur und Internet positiv beeinflusst, da Kunden im Rahmen eines Auftrags im Rechenzentrum oftmals auch weitere Dienstleistungen nachfragen. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2014 betrugen rd. 4,5 Mio. €. Hierauf entfallen im Wesentlichen 1,7 Mio. € auf technische Anlagen und Maschinen, 1,6 Mio. € auf Anlagen im Bau und 1,1 Mio. € auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Ausblick Ziel der Gesellschaft ist es, den Auftragseingang auch im Geschäftsjahr 2016 positiv zu halten und mindestens das Umsatzniveau des Vorjahres in Höhe von ca. 30 Mio. € zu erreichen. Auch in den Folgejahren gilt es, die durch Kündigungen und Preisverfall verursachten Umsatzeinbußen durch eine Umsatzsteigerung bei der Vermarktung der Rechenzentren zu kompensieren. Die Umsätze im ersten Quartal 2016 bestätigen diese Annahme. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TelemaxX 88 In Anbetracht der aktuellen Marktsituation und der erwarteten Entwicklung strebt die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis vor Steuern von 8,6 Mio. € an. Der erwartete Ergebnisrückgang resultiert aus der Summe von Effekten im Umsatz- und Ertragsbereich sowie aus einzelnen Aufwandspositionen im Berichtsjahr. Darüber hinaus ist mit Kostensteigerungen im Material- und Personalbereich zu rechnen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 29.656.708 € 169.683 € 2.241.293 € 10.531.467 € 67.440 € 42.666.591 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss Gewinnvortrag Gewinnverwendung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 2.000.000 € 6.103.258 € 23.965.103 € -3.051.650 € 29.016.711 € 2.216.083 € 10.793.826 € 639.971 € 42.666.591 € Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +24.675 +27.428 +28.749 +29.814+28.028 +29.850 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen +0+0+0+0+0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +259+419+879+547+400 +400 4. Personalaufwand -3.750 -4.398-4.214-4.613-4.743 -4.805 5. Materialaufwand -8.679 -9.627 -10.288-9.896-10.164 -10.476 6. Abschreibungen -3.519 -3.816-3.842-3.564-3.692 -3.659 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.525 -2.588-2.501-2.745-2.444 -2.508 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +55+41+47+35+15 +15 9. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -160-191-321-263-259 -198 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +6.357 +7.268 +8.509 +9.315 +7.141 +8.619 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.010 -2.323-2.692-3.206-2.357 -2.845 12. Sonstige Steuern -14-18-31-6+0 +0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +4.332 +4.927 +5.786 +6.103 +4.784 +5.774 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TelemaxX 89 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)76,776,469,268,5 2. Umlaufintensität (in %)22,923,430,730,3 3. Investitionen (in T€)10.8505.9133.6794.477 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)55,060,362,068,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)71,779,089,697,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 17,6+ 18,0+ 20,1+ 20,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 22,3+ 21,4+ 22,3+ 21,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 12,7+ 13,4+ 14,6+ 14,9 4. Kostendeckung (in %)132,3132,9135,6141,4 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 9.861+ 11.065+ 12.320+ 12.873 b) nach Ertragsteuern+ 7.851+ 8.743+ 9.628+ 9.667 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)20,121,319,921,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)62.49767.66366.88568.845 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 90 15. VBK - Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0info@vbk.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009www.vbk.info Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.07.1997 Bau und Betrieb von Verkehrsanlagen des öffentlichen Personen- nahverkehrs (ÖPNV) und Erbringung von Nahverkehrsdienst- leistungen in der Stadt Karlsruhe und deren Umland (GV in der Fassung vom 26.06.2002). GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ascan EgererKVVH GmbH100% = 100 Mio. € Dr. Alexander Pischon Aufsichtsrat: OB Dr. Frank Mentrup (Vorsitz) StR Sibel Uysal StR Hans Pfalzgraf (stellv. Vors.) StR Erik Wohlfeil StR Hermann BrenkVolker Dürr StR Karl-Heinz JooßSilke Gleitz StR Dr. Albert Käuflein Harald Klingler StR Bettina LisbachStefan Oberacker StR Sven Maier Bertram Wagner StR Daniela Reiff Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der KVVH GmbH. Konzessionsvertrag mit der Stadt Karlsruhe über gegenseitige Recht und Pflichten, die sich aus der Durchführung des ÖPNV mit Schienenbahnen ergeben. Verkehrs- und Einnahmeaufteilungsvertrag mit dem Karlsruher Verkehrsverbund. 15 Mitglieder, davon 10 Vertreter des Anteilseigners und 5 Vertreter der Arbeitnehmer Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 20 20 22 20 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 91 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Leistungszahlen 2012 – 2015 2012 2013 2014 2015 1. Anzahl der beförderten Personen 1) (in Mio.) 107,9108,2109,2 107,5 2. Beförderungsleistung (in Mio. Wagenkilometer) - Straßenbahn 9,29,08,5 9,0 - Omnibus 4,24,24,6 4,6 Zusammen 13,4 13,2 13,1 13,6 3. Zuschussbedarf je beförderter Person (in €) 0,220,220,25 0,25 4. Fahrgelderträge - Gesamt (in Mio. €) 59,462,065,9 66,9 - je Fahrgast (in €) 0,550,570,60 0,62 1) Gesamtverkehr mit Freifahrern und Gelegenheitsverkehr „brutto“ ohne Schwerbehinderte. Geschätzte Werte aus den jeweiligen Lageberichten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 92 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Angestellte 4) 1.0991.1071.153 1.192 Beamte 4) 272725 24 Zwischensumme 1 1.126 1.134 1.178 1.216 An AVG / KVV / KASIG zu 100% abgeordnet: - Beamte 555 4 - Angestellte 151923 27 Zwischensumme 2 20 24 28 31 Gesamtbelegschaft 1.106 1.110 1.150 1.185 Auszubildende 383029 30 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die vorläufige Betriebsleistung der VBK betrug 2015 13,6 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 13,1 Mio.). Die Betriebsleistungen auf der Schiene konnten auf 9,0 Mio. Wagenkilometer (Vorjahr: 8,5 Mio.) gesteigert werden, im Omnibusverkehr blieb die Leistung mit 4,6 Mio. Wagenkilometer konstant. Der Personalaufwand stieg um 6,8 % auf 69,0 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert um 4,4 Mio. € an. Ursächlich hierfür sind die tariflichen Entgelterhöhungen über 2,4%, planmäßig vorgenommene Neueinstellungen von 41 Mitarbeitern sowie höhere Rückstellungen für Urlaubs- und Freizeitguthaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Anteil des Personalaufwands am Gesamtaufwand inklusive des außerordentlichen Aufwands beträgt 43,5 % (Vorjahr: 43,1%) und stellt nach wie vor den größten Posten auf der Aufwandsseite dar. Die Beförderungserlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Mio. € auf 81,2 Mio. €. Wesentliche Gründe hierfür waren die Erhöhung der Beförderungserlöse um 2,8 % sowie eine Nachzahlung für Vorjahre in Höhe von 1,6 Mio. € bei den Ausgleichszahlungen nach § 45a PBefG. Die Ausgleichszahlungen nach § 45a Personenbeförderungsgesetz wurden mit dem vertraglich vereinbarten Pauschalbetrag von 10,9 Mio. € sowie einer Nachzahlung für Vorjahre in Höhe von 1,6 Mio. € vereinnahmt. Die staatlichen Ausgleichszahlungen für die unentgeltlich beförderten Schwerbehinderten wurden mit dem betriebsindividuellen Satz von 3,70 % zu den Fahrgeldeinnahmen des Jahres 2015 hinzugerechnet. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 93 Die sonstigen betrieblichen Erträge waren mit 18,8 Mio. € um 5,5 Mio. € höher als im Vorjahr. Ursache hierfür sind höhere Erträge aus dem Einmaleffekt von Erträgen aus Anlageabgängen in Höhe von 6,1 Mio. € als Folge des Verkaufs von Zwei- Systemfahrzeugen an die AVG. Das Defizit, welches durch die Alleingesellschafterin KVVH GmbH getragen wird, reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 27,6 Mio. € auf 27,3 Mio. €. In 2015 wurden Investitionen von insgesamt 59,7 Mio. € getätigt (Vorjahr: 40,1). 38,3 Mio. € entfielen auf die Beschaffung von Fahrzeugen für die Personenbeförderung. 11,4 Mio. € wurden in die Streckeninfrastruktur und 4,6 Mio. € für Gebäude investiert. Weitere 4,3 Mio. € wurden für die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgegeben. Der Rest in Höhe von 1,1 Mio. € entfiel auf immaterielle Wertgegenstände und sonstige Anlagegüter. Die VBK bestellten am 25. Oktober 2011 für den künftigen Betrieb im Karlsruher Schienennetz 25 Niederflur-Stadtbahnwagen. Der Auftragswert beträgt rund 75 Mio. €. Die neuen Fahrzeuge werden seit Oktober 2014 im Fahrgastbetrieb eingesetzt und sollen vor allem die letzten noch vorhandenen Straßenbahnwagen aus den 1960er und 1970er Jahren ersetzen. Aufgrund von Abnahmeverzögerungen bei einzelnen Fahrzeugen, Softwareproblemen und ähnlichem verzögert sich die volle betriebliche Nutzung der neuen Fahrzeuge bis in das Jahr 2016 hinein. Ausblick Das prognostizierte Defizit 2016 beträgt nach aktuellem Wirtschaftsplan 37,1 Mio. € und liegt damit über dem Vorjahresergebnis 2015 (27,3 Mio. €). Hauptgrund für den deutlich steigenden Fehlbetrag sind die in 2015 enthaltenen positiven Einmaleffekte aus Anlageabgängen (Fahrzeugverkauf an AVG). Zur teilweisen Finanzierung der im Geschäftsjahr 2016 geplanten Investitionen in Höhe von 77,0 Mio. € sind Darlehensaufnahmen von 43,2 Mio. € vorgesehen. Um einen positiven Beitrag zur Senkung des Konzern-Jahresfehlbetrages der Konzernmuttergesellschaft KVVH GmbH zu leisten, hat die VBK im Frühjahr 2015 das Effizienzsteigerungsprogramm „Projekt 2022“ initiiert. Zielsetzung ist eine nachhaltige Ergebnisverbesserung um bis zu 10 Mio. € ab dem Jahr 2019. Der ÖPNV steht vor wichtigen politischen Weichenstellungen. Derzeit werden die Rahmenbedingungen für die Verkehrsunternehmen neu festgelegt. Vor allem das vierte EU-Eisenbahnpaket greift unter Umständen tief in die Geschäftsmodelle und unternehmerischen Entscheidungen ein. In der Politik gibt es ein neues Problembewusstsein für die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur. In den letzten Jahren hat sich die Situation bei den VBK dahingehend entwickelt, dass für den normalen Fahrbetrieb genügend Personal vorhanden ist, es jedoch bei Sondersituationen (wie etwa einer Grippewelle) bereits sehr schnell zu Verspätungen bzw. Ausfällen auf den Linien kommen kann. Bereits seit einigen Jahren wird deshalb in die Ausbildung von Triebfahrzeugführern verstärkt investiert. Bedingt durch die demographische Entwicklung wird es jedoch immer schwieriger, geeignete junge Leute Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 94 für diese Berufsausbildung zu begeistern. Sollte es nicht gelingen, den Mitarbeiterstamm durch Erhöhung der Ausbildungszahlen nachhaltig zu stärken, besteht das vorstellbare Risiko von hohen Qualitätsverlusten und damit gegebenenfalls verbunden Vertragsstrafen und Kundenverlusten. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand Guthaben bei der Stadt Karlsruhe Rechnungsabgrenzungsposten 273.584.868 € 30.197.708 € 51.976.582 € 924.149 € 0 € 356.683.307 € A B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000.000 € 38.864.426 € 138.864.426 € 0 € 61.948.412 € 155.504.838 € 365.631 € 356.683.307 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +100.256 +105.186 +108.722 +112.013 +110.474 +117.993 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -46+72+120+369 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +935+496+694+777 +517 +721 4. Sonstige betriebliche Erträge +10.483 +12.170 +12.766 +18.249 +16.717 +10.687 5. Personalaufwand -59.570-62.161-64.630-68.995 -67.193 -72.476 6. Materialaufwand -44.956-47.598-51.548-56.009 -56.330 -58.645 7. Abschreibungen -15.907-16.716-17.075-16.529 -19.200 -20.300 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.608-13.829-11.987-10.565 -8.622 -8.434 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +140+66+79+43 +91 +54 10. Sonstige Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -3.244-3.004-4.375-6.273 -4.135 -6.312 11. 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit Außerordentliches Ergebnis -23.517 -246 -25.318 -246 -27.234 -246 -26.920 -246 -27.681 -246 -36.712 -246 13. Erträge aus Verlustübernahme 2) +24.086+25.675+27.581+27.268 +28.040 +37.060 14. Sonstige Steuern -323-111-101-102 -113 -102 15. Jahresüberschuss +0 +0 +0 +0 +0 +0 1)Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2)Verlustausgleich erfolgt durch KVVH GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VBK 95 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)77,177,969,476,7 2. Umlaufintensität (in %)22,922,030,623,3 3. Investitionen (in T€)58.74128.52240.08359.692 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)43,341,840,138,9 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)56,153,757,850,8 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 24,0- 24,4- 25,4- 24,3 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 17,3- 18,5- 19,9- 19,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 6,5- 6,8- 6,7- 5,9 4. Kostendeckung (in %)73,973,372,670,7 5. Cash Flow (in T€)- 8.482- 9.300- 10.358- 8.258 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)43,943,343,143,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)53.86156.00156.20058.223 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AVG 96 16. Albtal-Verkehrs- Gesellschaft mbH (AVG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0 info@avg.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-5009 www.avg.info Gründung:Unternehmensgegenstand: Geschäftsführun gGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ascan EgererStadt Karlsruhe100% = 7,0 Mio. € Dr. Alexander Pischon Aufsichtsrat: 15 Mitglieder, davon 10 OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz ) LR Helmut Riegger Vertreter der Anteilseigner MD Elmar Steinbacher (stellv. Vors.) LR Dr. Christoph Schnaudigel und 5 Vertreter der OB Johannes Arnold Uwe Klein Arbeitnehmer LR Jürgen Bäuerle Kurt Lackinger StR Elke Ernemann Iris Preiß StR Johannes HonnéJoachim Sahner StR Thomas Hock Daniel Van Vlem StR Sven Maier Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Transport Technologie-Consult 44% = 33.745,27 € Karlsruhe GmbH (TKK) Wichtige Verträge: Vertrag vom 26.07.1995 mit der Deutschen Bahn AG, Geschäftsbereich Netz, Regionalbereich KA, über die Verpachtung der Strecke Grötzingen-Bretten, Bretten-Eppingen und mit dem 2. Nach- tragsvertrag vom 04.12.1997 die Strecke Eppingen-Heilbronn sowie von Teilbereichen der Bahn- höfe Bretten, Grötzingen und Heilbronn und des gesamten Bahnhofs Eppingen. Mit Nachtrags- vertrag Nr. 4 vom 20.06.2000 wurde die Vertragsdauer bis zum 31.12.2025 verlängert. Verkehrsvertrag mit dem Land Baden-Württemberg vom 29.10.2004 über Angebote im Schienen- personennahverkehr im Raum Karlsruhe. Vertrag vom 17.06.1999 mit der Deutschen Bahn AG, DB Netz, Niederlassung Südwest und der Stadt Maulbronn über die Verpachtung der zur DB-Strecke Maulbronn-Maulbronn-West gehörenden Grundstücke und Teilflächen, der sich hierauf befindlichen Betriebsanlagen sowie die Übernahme des Betriebes der Eisenbahninfrastruktur für den öffentlichen Verkehr durch die AVG. Die Vertragslaufzeit endet am 31.12.2025. Verkehrsvertrag vom 16.03.2009 mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd über Angebote im Schienenpersonnenahverkehr im Land Rheinland- Pfalz. Der Vertrag trat rückwirkend zum 01.01.2009 in Kraft und endet am 31.12.2016. Daneben bestehen zahlreiche Vereinbarungen mit angeschlossenen Gebietskörperschaften . Bau und Betrieb von Verkehrs- und artverwandten Unternehmen (Personen- und Güterverkehr) sowie die Beteiligungen an solchen(GV in der Fassung vom 01.02.2006). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AVG 97 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 8,7 8,6 10,6 9,0 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 163164 170 171 Angestellte 4) 517569 601 616 Beamte 4) 00 0 0 Zwischensumme 1 680 733 771 787 Über VBK GmbH zu 100% an AVG mbH abgeordnet: - Beamte 33 3 3 - Angestellte 22 2 2 Zwischensumme 2 5 5 5 5 von AVG an KASIG abgeordnet: - Angestellte 34 4 4 Gesamtbelegschaft 682 734 772 788 Auszubildende 511 13 14 1) lt. Anhang zum Prüfungsbericht. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche MitarbeiterInnen. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AVG 98 Leistungszahlen 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 1. Fahrgastzahlen ÖPNV (in Mio.) 70,471,167,1 73,9 2. Beförderungsleistung ÖPNV (in Mio. Wagenkilometer): - Bahnverkehr 18,0017,8016,80 19,00 - Kraftomnibusverkehr 3,422,912,19 2,38 Zusammen 21,42 20,71 18,99 21,38 3. Durchschnittliche Fahrgeldeinnahmen im 0,580,580,60 0,65 ÖPNV je beförderte Person (netto) in € 4. Omnibusgelegenheitsverkehr (Ausflugs- und Mietwagenverkehr): - beförderte Personen 24.57212.79212.477 12.036 - km-Leistung (in Mio.) 0,300,080,08 0,05 5. Güterverkehr (Beförderungsleistung in to) - Bahn 570.763619.349554.538 615.205 - Lastkraftwagen 000 0 Zusammen 570.763 619.319 554.538 615.205 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 34,7 Mio. € auf 197,8 Mio. €. Im Kernbereich Personenbeförderung (bestehend aus Tarifeinnahmen und Aufgabenträgerzuschüssen) sind die Umsatzerlöse um 28,5 Mio. € gestiegen. Hierin enthalten sind auch periodenfremde Aufgabenträgerzuschüsse, die aus der Einigung mit dem Landkreis Karlsruhe resultieren. Der Materialaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 13,7 Mio. € auf 118,8 Mio. €. Die Steigerung ist vor allem auf höhere Subunternehmerleistungen, Fremdleistungen für Gebäude, Wege und Bahnsteige, Fremdleistungen für Oberbau sowie Fremdleistungen für Fahrleitungen und Streckenausrüstungen zurückzuführen. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 Mio. € auf 47,9 Mio. €. Ursächlich hierfür war die Zuführung von 5,4 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) zu der mittelbaren Pensionsrückstellung. Darüber hinaus wirkte die Tarifanpassung zum 01.08.2015 (3%) sowie höhere Personalbestand aufgrund zusätzlicher Anforderungen in Verkehrsverträgen aufwandserhöhend. Die Ertragslage wurde während des Geschäftsjahres durch außergewöhnliche Ereignisse, insbesondere mit periodenfremdem Hintergrund, beeinflusst. Es kam zu nachträglichen Aufgabenträgerzuschüssen in Höhe von 9,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €), Fahrgeldzuscheidungen aus Vorjahren in Höhe von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) und zur Abgeltung für Schülerbeförderung für die Jahre 2012 bis 2014 in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €). Diesen Erträgen stehen aufwandswirksame Sondereffekte gegenüber, wobei es sich mit 13,4 Mio. € (Vorjahr: 3,6 Mio. €) hauptsächlich um periodenfremde Rückstellungszuführungen handelt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AVG 99 Die AVG schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd. 8,8 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) ab. Im Berichtsjahr betrug das Investitionsvolumen 46,1 Mio. € (Vorjahr: 60,2 Mio. €). Darin enthalten waren im Wesentlichen die Anzahlungen für 14 NET (Niederflur Elektrotriebwagen) und die Anschaffung von 6 ET 2010 (Elektrotriebwagen) sowie der Erwerb von Stadtbahnwagen von der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH. Darüber hinaus wurden Investitionen durchgeführt für die Weiterführungen der Stadtbahnen Heilbronn bis Bahnhof Neckarsulm in Höhe von 0,8 Mio. €, Blankenloch bis Friedrichstal in Höhe von 0,6 Mio. € sowie der Ausbau der Haltepunkte der Stadtbahn Ettlingen- Erbprinz-Bruchhausen in Höhe von 0,5 Mio. €. Der stadtbahnmäßige Ausbau von der Stadtgrenze Heilbronn bis Neckarsulm Bahnhof und die Anschaffung der für dessen Betrieb notwendigen Stadtbahnwagen werden von den betroffenen Gebietskörperschaften in der Region Heilbronn durch Zuschüsse finanziert Ausblick Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die AVG in der ersten Ergebnisvorausschau einen Jahresüberschuss in Höhe von rd. 8,5 Mio. €. Zugrunde gelegt sind u. a. die vom KVV zum 13.12.2015 beschlossene Tariferhöhung von durchschnittlich 2,9 %, leicht rückläufige Fahrgastzahlen (demographischer Wandel) sowie bei den Personalkosten tarifbedingte Steigerungen von 3,0 % aus 2015 sowie 3,5 % ab September 2016. Zum Ausgleich des personellen Defizits im Fahrerbereich sind zudem 50 Neueinstellungen (davon 49 Triebfahrzeugführer und 1 Lokführer) geplant, die für den Fahrdienst ausgebildet werden sollen. Damit soll die Anmietung von Fremdpersonal weiter reduziert werden. Zur teilweise Finanzierung der geplanten Investitionen in Höhe von 40,3 Mio. € sind Darlehensaufnahmen von 15,0 Mio. € vorgesehen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.ä. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive latente Steuern 131.040.761 € 783.417 € 156.134.678 € 4.526.596 € 13.692 € 17.662.346 € 310.161.490 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 7.000.000 € 28.249.235 € 17.897.242 € 17.302.382 € 70.448.859 € 0 € 127.819.353 € 111.156.598 € 736.681 € 310.161.490 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AVG 100 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1)2) Plan 2016 1)2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+140.796 +149.636 +160.365 +197.812+182.975+207.270 2. Bestandsveränderungen an unfertigen Bauten und Leistungen-11+233-303-153+0+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+55+168+461+257+100+100 4. Sonstige betriebliche Erträge+13.752+23.451+15.758+22.239+16.964+9.598 5. Materialaufwand und Fremdleistungen-99.568 -104.082 -105.206 -118.834-122.965-131.485 6. Personalaufwand-35.806-43.831-42.204-47.913-44.442-49.705 7. Abschreibungen-2.805-1.776-1.800-6.684-9.956-7.961 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-15.119-22.408-22.665-36.883-13.174-16.747 9. Erträge aus Beteiligungen, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+352+331+204+276+0+0 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.374-2.721-2.463-4.408-2.150-3.048 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit+272-999+2.147+5.709+7.352+8.022 12. Steuern vom Einkommen u. vom Ertrag+98+1.386-1.068+3.063-800-2.477 13. Sonstige Steuern-52-63-37-35-64-22 14. Jahresüberschuss+318+324+1.042+8.737+6.488+5.523 15. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr+6.880+7.198+7.522+8.564 16. Einstellungen in Gewinnrücklagen+0+0+0+0 17. Bilanzgewinn+7.198+7.522+8.564+17.301 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan", eine förmliche Fortschreibung des Planes erfolgte nicht. 2) Ohne Bauleistungen für Dritte (betrifft Umsatzerlöse und Materialaufwand) und Sonderpostenverrechnung. Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf S. 29 erläutert. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintens ität (in %)48,342,540,942,2 2. Umlaufintens ität (in %)49,955,457,352,1 3. Inves titionen (in T€)11.51323.02660.17346.066 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)30,925,525,822,7 2. Anlagendeckungs grad I (in %)64,060,063,153,8 III. Ertragslage 1. Ums atzrentabilität (in %)+ 0,2+ 0,2+ 0,7+ 4,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,5+ 0,5+ 1,7+ 12,4 3. Ges amtkapitalrentabilität (in %)+ 0,9+ 1,3+ 1,5+ 4,2 4. Kos tendeckung (in %)91,085,791,892,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertrags teuern+ 5.047- 9.111+ 6.109+ 19.306 b) nach Ertrags teuern+ 5.145- 7.725+ 5.042+ 22.369 IV. Personal 1. Pers onalkos tenintens ität (in %)23,125,124,222,4 2. Pers onalaufw and je Mitarbeiter (in €)52.50159.71654.66860.804 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TTK 101 17. TTK Transport-Technologie-Consult Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Gerwigstr. 53Telefon: 0721 / 62503-0 Info@ttk.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 62503-33 www.ttk.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 30.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Udo SparmannAlbtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH 44% = 33.745,27 € Dr. Ing. Udo Sparmann 5% = 3.834,69 € PTV Planung Transport Consult 51% = 39.113,82 € GmbH 100% = 76.693,78 € Gesellschafterversammlung: Thomas Ferrero , Michel Zweers (PTV TC) Dr. Alexander Pischon, Ascan Egerer (AVG) Dr. Ing. Udo Sparmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit Herlan Grundstücksgesellschaft GdbR vom 20.09.1996 sowie Anschlussmietvertrag vom 26.11.2002 über die Anmietung von Erweiterungsflächen in einem Neubau ab August 2003 am gleichen Standort. Beratung und Planung im Verkehrswesen mit ingenieurwissenschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Methoden unter Verwendung DV-gestützer Verfahren (GV in der Fassung vom 20.01.1999). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 2) - - - - 1) Mit der Veröffentlichung der individualisierten Geschäftsführerbezüge nicht einverstanden. 2) Aufwandsentschädigungen Abschlussprüfer Der Jahresabschluss wird nicht geprüft. Eine Prüfungspflicht besteht weder aus handelsrechtlicher noch aus kommunalrechtlicher Sicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TTK 102 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 28,0 29,0 28,0 27,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 28,0 29,0 28,0 27,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2011 - 2015 2012201320142015 1. Betriebsleistung pro Mitarbeiter (in T€)1191039998 2. Auftragssumme (in T €) 1) 2.3002.4502.0002.500 3. Auslandsanteil am Erlös (in %) 2) 50455650 1) Zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres 2) Rohertrag Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Gegensatz zum Vorjahr verlief das Geschäftsjahr in der ersten Jahreshälfte verhalten und steigerte sich dann bis zum Jahresende. Wurden im ersten Quartal lediglich 470 T€ erlöst, steigerten sich die Erlöse im 4. Quartal auf 900 T€. Insgesamt konnte so ein guter Abschluss erzielt werden. Bemerkenswert ist die Hereinnahme eines Großauftrags für Planungsarbeiten der Schönbuchbahn (Ausführungsplanung und Vorbereitung/Mitwirkung der Vergabe) im Umfang von 850 T€ im 3. Quartal. Die Schönbuchbahn wird teilweise zweigleisig ausgebaut und soll elektrifiziert werden. Grundlage hierfür war der erfolgreiche Abschluss der Nutzen-Kosten-Analyse nach der Standardisierten Bewertung durch die TTK. Die im Vorjahr zahlreich eingestellten neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich gut etabliert und entsprechen den vielfältigen Anforderungen der Projektarbeit in hervorragendem Umfang. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TTK 103 Der Auftragsbestand hat sich weiter erhöht und erreicht am Ende des Geschäftsjahres einen Wert von 2,5 Mio. €. Dieser Wert ist ein gutes Auftragspolster für die Zukunft. Insgesamt konnten alle Anforderungen der Kunden inhaltlich und im Wesentlichen zeitgerecht abgewickelt werden. Ausblick Für das Jahr 2015 rechnet die TTK dank der guten Auslastung wiederum mit einem guten Ergebnis. Für den geplanten Umsatz liegen entsprechende Bestellungen vor. Das laufende Geschäftsjahr zeigt einen positiven Trend im deutschen Markt. In Großbritannien herrscht weiterhin Zurückhaltung hinsichtlich von Projekten im Portfolio der TTK. Im französischen Markt zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 34.876 € 298.469 € 598.725 € 431.688 € 23.944 € 1.387.702 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten 76.694 € 200.000 € 376.640 € 103.857 € 757.191 € 165.525 € 464.986 € 1.387.702 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 TTK 104 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2015 2012201320142015 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Umsatzerlöse+2.893+2.548+2.272+2.766 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+433+434+547-130 3. Sonstige betriebliche Erträge+51+55+142+51 4. Personalaufwand-1.910-1.996-1.846-1.838 5. Aufwendungen für bezogene Leistungen-447-219-376-172 6. Abschreibungen-53-50-49-32 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-541-535-537-515 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+4+2+1+0 9. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen+0+0+0+0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+430+239+154+130 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-135-77-43-26 12. Sonstige Steuern-1-1+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+294+161+111+104 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)5,96,44,62,5 2. Umlaufintensität (in %)93,492,794,295,8 3. Investitionen (in T€)65372012 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)54,856,956,954,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)923,6889,81.246,22.171,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 8,8+ 5,4+ 3,9+ 3,9 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 31,6+ 20,3+ 14,7+ 13,7 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 17,3+ 11,6+ 8,4+ 7,5 4. Kostendeckung (in %)112,7106,5100,4103,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 483+ 289+ 202+ 162 b) nach Ertragsteuern+ 347+ 211+ 160+ 136 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)64,771,365,771,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)68.21268.82565.93168.072 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVV 105 18. Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Tullastr. 71Telefon: 0721 / 6107-0 Info@kvv.karlsruhe.de 76131 KarlsruheTelefax: 0721 / 6107-7159 www.kvv.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 29.07.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Alexander Pischon Stadt Karlsruhe 52% =33.233,97 € Landkreis Karlsruhe 20% =12.782,30 € Landkreis Germersheim 8% =5.112,92 € Landkreis Rastatt 8% =5.112,92 € Stadt Baden-Baden 8% =5.112,92 € Landkreis Südl. Weinstraße 2% =1.278,23 € Stadt Landau 2% =1.278,23 € 100% =63.911,49 € Aufsichtsrat: OB Dr. Frank Mentrup ( Vorsitz ) StR Sven Maier LR Dr. Fritz Brechtel ( stellv. Vorsitz ) OB Margret Mergen LR Dr. Christoph SchnaudigelStR Yvette Melchien ( stellv. Vorsitz ) KR Jürgen Nelson LR Jürgen BäuerleOB a. D. Josef Offele KR Heinz-Jürgen-DeckersStR Hans Pfalzgraf Sonja Döring LR Theresia Riedmaier StR Johannes HonnéKR Gerhard Rinck BM Toni HuberOB Hans-Dieter Schlimmer StR Karl-Heinz JooßGünter Seifermann StR Dr. Albert Käuflein BM Harald Seiter MD Dr. Lothar KaufmannMD Elmar Steinbacher BM Tony Löffler Simon Sterbenk Klaus Maas BM Robert Wein Tim Wirth Wichtige Verträge: Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt, den Städten Karlsruhe und Baden-Baden sowie der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH über die weitere Finanzierung des Karlsruher Verkehrsverbundes . Die neue Vereinbarung trat zum 01.01.2010 in Kraft und gilt bis zum 31.12.2018. Ergänzende Vereinbarung zum KVV-Gesellschaftsvertrag über die Finanzierung der Verbundorganisation sowie der verbundbedingten Lasten des KVV zwischen dem KVV und der Stadt Karlsruhe, der Stadt Baden-Baden, den Landkreisen Karlsruhe, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie der Stadt Landau vom 15.11.2013. Sie regelt die Zuwendungen des Landes Baden-Württemberg bis zum 31.12.2018. Für das Land Rheinland-Pfalz wird die Vereinbarung vom 01.01.1996 derzeit jährlich prolongiert. 28 Mitglieder , davon 10 Verteter der Stadt Karlsruhe, 5 Vertreter des Landkreises Karlsruhe, je 3 Vertreter der Landkreise Germersheim und Rastatt sowie der Stadt Baden- Baden, je ein Vertreter des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau und je ein Vertreter der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Die Gesellschaft dient den Zwecken des öffentlichen Personennahverkehrs. Sie wurdegegründet,umdie Wettbewerbsfähigkeitdesöffentlichen Personennahverkehrs in der Region Karlsruhe vor allem durch die Einführung von einheitlichen Tarifen (Verbundtarif) für alle öffentlichen Verkehrsmittel und die Abstimmung der Fahrpläne der verschiedenen Verkehrsunternehmen zu verbessern (GV in der Fassung vom 14.12.1998). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVV 106 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 13 15 15 13 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young GmbH geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 000 0 Angestellte 4) 464853 53 Beamte 4) 000 0 Gesamtbelegschaft 46 48 53 53 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2012 – 2015 2012201320142015 1. Zahl der Fahrgäste im Verbundgebiet 178177174172 (in Mio.) 2. Tarifeinnahmen im Verbundgebiet 126133135139 (in Mio. €) - ohne Schwerbehinderte und ohne Abgeltung Schüler nach § 45 a PBfG - 3. Tarifeinnahmen je Fahrgast (in €) 0,710,750,780,81 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVV 107 Finanzielles Engagement der Mitgesellschafterin Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012201320142015 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Verlustabdeckung (Anteil Stadt Karlsruhe)1.0621.2841.3001.294 2. Tarifausgleich für KVV/VRN-Übergangsregelung184141 Gesamt1.0621.2841.4841.435 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die statistische Zahl der beförderten Personen der Verbundunternehmen sank im Geschäftsjahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1 % auf 172 Millionen. Dabei handelt es sich um sogenannte „Verbundbeförderungsfälle“, das heißt Umsteiger zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln und -unternehmen werden nur einmal gewertet. In dieser Zahl sind die ohne Entgelt beförderten schwerbehinderten Fahrgäste enthalten. Das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit war mit rd. – 2,4 Mio. € deutlich besser als im Plan prognostiziert (- 3,3 Mio. €). Ursächlich für die Ergebnisverbesserung war im Wesentlichen eine unplanmäßige Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge. Seit 2011 werden die Fahrgelder auf der Grundlage der Ergebnisse der Fahrgasterhebung, die im Auftrag des KVV 2008 und 2009 im Verbundgebiet durchgeführt worden ist, zugeschieden. Darauf haben sich die Gesellschafter des KVV im Jahr 2010 verständigt. Die im Rahmen der Verbundabrechnung auf die Verkehrsunternehmen des Verbunds zuzuscheidenden Fahrgeldeinnahmen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,81 % € auf 139,1 Mio. €. Hierzu trugen vor allem die attraktiven neuen Tarifangebote des KVV bei. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVV 108 Der KVV erhielt auch im Jahr 2015 als Ausgleich für die verbundbedingten Lasten sowie für die Verbundorganisation Zuschüsse von den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die EU-Verordnung 1370 zwingt die Bundesländer und die Verkehrsverbünde dazu, die Verbundförderung neu zu gestalten. Mit dem Land Baden-Württemberg hat der KVV darauf hin im Jahr 2010 eine Finanzierungsvereinbarung mit einer Laufzeit bis 2018 abgeschlossen. Ausblick Die Gesellschaft rechnet im Jahr 2016 mit einem negativen Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit in Höhe von 3,3 Mio. €. Mit positiven Einmaleffekten analog zum Wirtschaftsjahr 2015 ist im Wirtschaftsjahr 2016 nicht zu rechnen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand Rechnungsabgrenzungsposten 238.756 € 27.319.402 € 1.892 € 10.080 € 27.570.130 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Jahresüberschuss / -fehlbetrag Rückstellungen Verbindlichkeiten 63.912 € 0 € 63.912 € 241.781 € 27.264.437 € 27.570.130 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVV 109 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 2) +7.774+2.599+2.058+2.097 +2.343 +2.100 2. Sonstige betriebliche Erträge +9.866 +10.342+11.034+11.223 +10.417 +11.970 3. Personalaufwand -1.814-1.911-2.090-2.314 -2.329 -2.359 4. Abschreibungen -17-22-42-59 -63 -113 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2) -17.809 -13.418-13.392-13.362 -13.658 -14.939 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +16+15+9+7 +15 +7 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0-3 -1 -1 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -1.984 -2.395 -2.423 -2.411 -3.276 -3.335 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 10. Sonstige Steuern +0-1-1-1 -1 -1 11. Zuschüsse der Gesellschafter nach § 5 des Gesellschaftervertrages +1.984+2.396+2.424+2.412 +3.277 +3.336 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag +0 +0 +0 +0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Die Vertriebskosten werden ab dem Wirtschaftsjahr 2001 brutto verbucht, d. h. als Umsatzerlöse und als Aufwendungen aus Vertriebskostenübernahme (AVG / VBK / BBL). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,30,71,20,9 2. Umlaufintensität (in %)99,799,298,799,1 3. Investitionen (in T€)109989137 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)0,40,40,50,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)170,656,039,826,8 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)- 25,5- 92,2- 117,8- 115,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3.104- 3.748- 3.793- 3.775 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 13,4- 15,6- 18,2- 8,7 4. Kostendeckung (in %)39,617,113,313,3 5. Cash Flow (in T€)- 1.967- 2.374- 2.381- 2.354 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)9, 212,513,514,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)39.43839.81339.43543.662 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Baden Airpark 110 19. Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Victoria Boulevard A 106Telefon: 07229 / 66-2125Amt11@Landkreis-Rastatt.de 77836 RheinmünsterTelefax: 07229 / 66-2309 Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.03.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dieter AuStadt Karlsruhe43,90% =14.400 € Stadt Baden-Baden15,55% = 5.100 € Landkreis Karlsruhe12,65% = 4.150 € Landkreis Rastatt12,65% = 4.150 € Stadt Bühl 4,27% = 1.400 € Gemeinde Hügelsheim 4,88% = 1.600 € Gemeinde Rheinmünster 4,88% = 1.600 € Stadt Rheinau 1,22% = 400 € 100% = 32.800 € Gesellschafterversammlung: OB Dr. Frank Mentrup (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Baden Airpark GmbH34,17% = 8,559 Mio. € Wichtige Verträge: Die zwischen dem Land Baden-Württemberg, der Flughafen Stuttgart GmbH und der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH am 22.12.2015 unterzeichnete Fortführungsvereinbarung ergänzt die Rahmenvereinbarung vom 30.07.2003. Beteiligung von Kommunen, Landkreisen und sonstigen öffentlichen Körperschaftensowieggf.PrivatenausderRegionanderals Tochtergesellschaft der Flughafen Stuttgart GmbH gegründeten Baden Airpark Erwerbs GmbH heute Baden Airpark GmbH (GV in der Fassung vom 11.07.2007). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Baden Airpark 111 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wird von der RWM Wirtschaftsprüfung Steuerberatung, Sinz- heim geprüft. Finanzielles Engagement der Gesellschafterin Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erhöhung Kapitalrücklage 1.2831.2831.283 1.283 2. Verwaltungskostenumlage 91112 13 Zusammen 1.295 1.292 1.295 1.296 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 2012201320142015 Arbeiter 3) 0,00,00,00,0 Angestellte 3) 0,00,00,00,0 Beamte 3) 2,02,02,02,0 Gesamtbelegschaft2,02,02,02,0 Auszubildende-- -- 1) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 3) Sonderregelung als geringfügig Beschäftigte. Leistungszahlen Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) 2012 2013 2014 2015 1. Flugbewegungen 42.26938.19535.566 34.928 2. Passagiere 1.299.291 1.073.911997.013 1.064.348 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die wirtschaftliche Entwicklung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft mbH (BTG) ist an die Entwicklung der Baden Airpark GmbH (BAG) gekoppelt. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Baden Airpark 112 Mit insgesamt 1.064.348 Fluggästen im Geschäftsjahr 2015 übertraf der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) die Vorjahreszahlen um 6,8 %. Die Flugbewegungen gin- gen um 1,8 % leicht zurück. Mit der Einführung einer lärm- und schadstoffbasierten Komponente aktualisierte und reformierte der Flughafen zum 1. April 2015 seine Flug- hafenentgelte. Im Gewerbepark entstanden im Jahr 2015 weithin sichtbare Projekte, u. a. ein Büro- neubau des Weltmarktführers für 3 D-Drucker. Die Vermietungen bei den Bestandsgebäuden sind weitgehend unverändert. Für Reise- büros im Terminal bestehen weiterhin Wartelisten. Zum 1. April wurden die Parktarife dem neuen Konzept angepasst. Weiterhin ist der PKW das beliebteste Verkehrsmittel zum Flughafen. Damit liegt auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im deutschen Trend. Den positiven Ergebnissen der Profit Center bei den Erlösen stehen weiter steigende Kosten gegenüber. Neben den konventionellen Kostenstrukturen schwächen neue Kos- tenkomponenten, entstehend aus veränderten Gesetzen und Verordnungen (z. B. IGV- Umlagen, EASA, ADQ, Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, Insolvenzrecht), die Ertragskraft. Die BAG verzeichnete 2015 zudem erhöhte Reparatur- und Instandhal- tungsaufwendungen durch diverse technische Prüfungen und eine Rückstellung für die Erstattung von Schallschutzmaßnahmen innerhalb der „Nachtschutzzone“. Auch im Jahr 2015 weist die BAG – wie seit 2004 durchgehend – ein positives Betriebs- ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von rd. 2,5 Mio. € aus. Mit Datum vom 22. Dezember 2015 bekräftigten die Gesellschafter ihr „Ja“ zum Ba- den-Airpark in einer Fortführungsvereinbarung, nachdem die Finanzierungsmaß- nahmen für Investitionen entsprechend der Rahmenvereinbarung von 2003 ordnungs- gemäß ausliefen. Diese neue Vereinbarung bezeichnete der Aufsichtsratsvorsitzende Minister Winfried Hermann als Bestandsgarantie für den Baden- Airpark. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Baden Airpark 113 Ausblick Die Krisen in der Welt sind im Luftverkehr sofort spürbar. So sind für Sommer 2016 ei- nige Charterflüge in kritische Feriengebiete reduziert oder gar ganz gestrichen worden. Trotzdem erwartet die BAG auch in 2016 ein Wachstum der Passagierzahl um ca. 7 % auf 1,125 Millionen. Die allgemein steigenden Kosten, insbesondere die Sicherheitskosten, sollen durch die Passagierzuwächse aufgefangen werden und erneut ein positives operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern erwirtschaftet werden. Die hohe Abschreibungslast aus dem Ausbau kann nur zu einem geringen Anteil selbst geleistet werden und führt zu einem weiteren buchmäßigen Eigenkapitalverzehr. Unter Berücksichtigung dieser Abschreibungen werden die Jahresergebnisse auch der nächsten Jahre weiterhin negativ sein. Der Gewerbepark zeichnete sich in der bisherigen Geschäftspraxis als verlässlicher guter Stabilisator der Geschäfte am Baden Airpark aus. Bislang haben sich etwa 140 Firmen angesiedelt und es wurden rund 2.500 Arbeitsplätze geschaffen mit dem Ziel, weiterhin zu wachsen. Der Zweckverband hat sich bereit erklärt, ein Förderprogramm für Neuan- siedlungen aufzulegen. Trotzdem gibt es immer noch Hindernisse, wie sie im vom Aufsichtsrat initiierten Work- shop Gewerbepark herausgearbeitet wurden. An erster Stelle steht die nicht ausrei- chende Anbindung des Gewerbeparks an den öffentlichen Nahverkehr, die nicht we- sentlich vom Airpark beeinflusst werden kann. Für den Ausbau der IT-Versorgung wer- den hingegen schon 2016 erste Maßnahmen umgesetzt. Die Entwicklung der BTG ist an die Entwicklung des Baden-Airparks gekoppelt. Nach Einschätzung der Geschäftsführung der BAG sind derzeit keine Faktoren zu erkennen, die Bestand gefährdend seien oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Baden- Airpark GmbH wesentlich beeinträchtigen könnten. Die Geschäftsführung der Baden Airpark Beteiligungsgesellschaft schließt sich dieser Einschätzung an. Vorläufige Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 46.559.001 € 171.280 € 41.820 € 46.772.101 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten 32.800 € 46.559.001 € 46.591.801 € 7.200 € 173.100 € 46.772101 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Baden Airpark 114 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 201220132014 2015 2) Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+0+0+0+0+0+0 2. Sonstige betriebliche Erträge+25+25+26+28+28+29 3. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 4. Personalaufwand-11-10-10-12-11-12 5. Abschreibungen+0+0+0+0+0+0 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-15-15-16-16-17-17 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+8+7+7+7+0+0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-7-7-7-7+0+0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+0+0+0+0+0+0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 11. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter " Urplan "; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Vorläufige Zahlen. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,499,599,599,5 2. Umlaufintensität (in %)0,60,50,50,5 3. Investitionen (in T€)2.9232.9232.9232.923 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)99,599,599,699,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)100,1100,1100,1100,1 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 0,0+ 0,0+ 0,0 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)+ 0+ 0+ 0+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in % )33,431,530,434,3 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in € )5.4635.1945.2086.000 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Wohnungswesen und Stadtentwicklung Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO 115 20. VOLKSWOHNUNG GmbH (VOWO) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger - Tor - Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 08.03.1951 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Reiner KuklinskiStadt Karlsruhe100% =37.000.000 € Aufsichtsrat: BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Karl-Heinz Jooß StR Bettina Meier-AugensteinEduardo Mossuto ( stellv. Vorsitz ) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Dr. Raphael Fechler StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: VOLKSWOHNUNG Service GmbH100% =1.100.000,00 € VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH 100% =1.000.000,00 € Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH 60% =300.000,00 € KES - Karlsruher Energieservice GmbH 50% =50.000,00 € Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH 50% =2.600.000,00 € Entwicklungsgesellschaft Cité mbH38,8% =2.000.000,00 € Wichtige Verträge: Mit der VOLKSWOHNUNG Service GmbH sowie der Konversionsgesellschaft Karlsruhe GmbH wurden Beherrschungs- u. Ergebnisabführungsverträge (Organschaftsverträge) geschlossen. Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnungen. Dazu gehört auchdieangemesseneWohnversorgungeinkommensschwacher Bevölkerungskreise. Die Gesellschaft errichtet und bewirtschaftet im eigenen Namen Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Sie kann auch die Errichtung solcher Wohnungen betreuen und fremde Wohnungen verwalten. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks kann die Gesellschaft auch andere Bauten errichten, betreuen, bewirtschaften oder verwalten, soweit diese wohnungswirtschaftlich, städtebaulich oder infrastrukturell bedingt sind oder der Wirtschaftsförderung dienen. Sie kann insoweit auch Träger von Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen sein (GV in der Fassung vom 12.11.2007). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Prüfung 2013). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO 116 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge der Aufsichtsrates 2) 19 19 20 18 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge nicht einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Zuschuss aus dem Karlsruher Wohnraumförderungsprogramm - - - 427 Leistungszahlen 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 1. Zahl der Mietinteressenten (Warteliste) 5.6825.7175.714 5.822 2. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen 12.57812.60912.785 12.804 - Gewerbe 156154161 164 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 3.4533.5193.648 3.862 - sonstige Mietverhältnisse 828195 101 - eigengenutzte Einheiten 144950 48 Zusammen 16.283 16.412 16.739 16.979 3. Bautätigkeit eigene Objekte -fertiggestellt- - Mietwohnungen 9233103 121 - Gewerbe 610 2 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 1162776 119 Zusammen 214 61 179 242 4. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen 322 1 - Gewerbe 646161 60 - Garagen, Tiefgaragen u. Abstellplätze 323232 142 - sonstige Mietverhältnisse 101010 10 Zusammen 109 105 105 213 5. Eigentumswohnungen - im Bau 000 19 - verkauft 102 4 - zum Verkauf angeboten 104 19 - Mietkauf 002 0 - noch nicht verkauft 0 0 0 15 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO 117 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 173 168 166 163 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 173 168 166 163 Auszubildende 9 9 11 13 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Geschäftsjahr 2015 konnte ein Jahresüberschuss von 6,8 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €) erzielt werden. Trotz gestiegener Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus Neuvermietungen und Mieter- höhungen nach Abschluss von Modernisierungsmaßnahmen resultieren, verringert sich das Ergebnis der Hausbewirtschaftung. Gründe sind gestiegene Modernisierungs- und Instandhaltungskosten sowie die vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 2,0 Mio. €. Aufgrund einer einmaligen Beteiligungsausschüttung sowie gestiegenen Ergebnisabfüh- rungen der Tochtergesellschaften stieg das Ergebnis der übrigen Rechnung stark an. Neben dem konsequenten Engagement in innovative Konzepte zur Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie zum Umweltschutz zählt die kontinuierliche Modernisierung des Bestandes nach wie vor zu den Hauptaufgaben der Gesellschaft. Das umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramm entspricht den gestiegenen Er- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO 118 wartungen der Mieter. Im Jahr 2015 wurden 27,4 Mio. € zur Modernisierung und In- standhaltung investiert. Die VOLKSWOHNUNG investiert nicht nur in den neu entstehenden Stadtteilen neben dem Wohnungsneubau auch in Infrastrukturmaßnahmen, um ein attraktives Wohnum- feld zu gestalten. In 2015 führte die Gesellschaft ihr umfangreiches Mietneubaupro- gramm im Karlsruher Stadtgebiet weiter. Aufgrund der Lage und der anhaltenden Nachfrage für attraktive Mietobjekte sieht die VOLKSWOHNUNG keine Vermarktungs- schwierigkeiten. Ausblick Die kontinuierliche Modernisierung des Wohnungsbestandes führt zu einer nachhalti- gen Aufwertung und Attraktivität des Immobilienportfolios sowie zu stabilen Mietum- sätzen. Für das Geschäftsjahr 2016 ist ein Jahresüberschuss von rd. 4,4 Mio. € geplant. Der Wohnungsbestand wird aufgrund der geplanten Neubaufertigstellungen um etwa 55 Wohnungseinheiten zunehmen. Die Jahresplanung für 2016 sieht Investitionen in Höhe von rd. 88,3 Mio. € vor. Enthal- ten sind darin 70,4 Mio. € für Neubauvorhaben und rd. 17,9 Mio. € für Modernisierun- gen. Die geplanten Instandhaltungskosten werden rd. 16,9 Mio. € betragen. Die Gesellschaft erwartet in den Jahren 2016 bis 2020 trotz weiterhin hoher Investitio- nen in den Wohnungsbestand stabile Jahresüberschüsse. Die Erträge aus Hausbewirtschaftung basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Einnahmen dar. Die Modernisierungsmaßnahmen verbessern in der Haus- bewirtschaftung die Vermietbarkeit und ermöglichen eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse. Die Modernisierungsmaßnahmen sind mittelfristig geplant, die Finanzie- rung ist über einen entsprechenden Liquiditätsplan sichergestellt. Durch den verstärkten Neubau von Wohnungen und Gewerbeeinheiten optimiert die Gesellschaft ihr Mietbestandsportfolio, um auch zukünftig als Immobilienspezialist in der Region ein breites Leistungsspektrum anbieten zu können. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 526.547.431 € 35.276.228 € 27.653.681 € 30.072.817 € 186.383 € 619.736.540 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 127.043.629 € 6.808.136 € 170.851.765 € 6.554.328 € 440.410.439 € 1.920.008 € 619.736.540 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO 119 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+85.537+81.897+85.636 +87.836+90.390+94.160 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertige n Bauten sowie unfertigen Leistungen +2.789+978+722+2.037+2.090+5.710 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+902+385+887+662+1.100+1.580 4. Sonstige betriebliche Erträge+5.935+5.328+3.079 +2.73 0+730+1.580 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-52.451-43.524-46.136 -52.716-52.550-60.000 6. Personalaufwand-11.029-10.721-10.42 0-10.890-11.220-11.070 7. Abschreibungen-12.63 2-18.024-14.939 -15.683-13.730-14.900 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-5.792-5.570-4.139-4.708-5.100-5.040 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+7.261+6.62 3+2.963+8.608+6.730+4.330 10. Zi nsen und ähnl iche Aufwendunge n-13.689-12.725-12.061 -10.983-12.790-11.960 11. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+ 0+0+0+0+0+0 12. Außerordentl iche Fi nanzaufwendungen+0+0+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+6.831+4.647+5.592+6.893+5.650+4.390 14. Steuern-1.96 7+55-118-86-50-30 15. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag+4.86 4+4.702+5.474+6.807+5.600+4.360 16. Einstellung in Gewinnrücklagen+ 0+0+0+0 17. Entnahme aus Rücklagen+0+0+0+0 18. Bilanzgewinn+4.864+4.702+5.474+6.807 1) Vom Beschl ussgremi um genehmigter "Urpl an"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)86,184,286,285,0 2. Umlaufintensität (in %)13,815,713,715,0 3. Investitionen (in T€)20.75519.05431.44132.825 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)26,026,327,327,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)30,231,231,732,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 5,7+ 5,7+ 6,4+ 7,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,2+ 3,0+ 3,3+ 4,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,1+ 2,9+ 2,9+ 2,9 4. Kostendeckung (in %)87,790,497,792,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 15.930+ 23.008+ 20.202+ 22.499 b) nach Ertragsteuern+ 15.892+ 23.063+ 20.085+ 22.413 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)11,311,811,911,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)63.75363.81462.77166.810 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VoWo 120 Nachrichtlich: VOLKSWOHNUNG - Konzernabschluss 2015 Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 533.569.021 € 59.164.782 € 6.884.228 € 31.625.630 € 186.383 € 631.430.044 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Ausgleichsposten für Anteile fremder Gesellschafter Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 37.000.000 € 124.337.284 € 4.039.031 € 200.000 € 165.576.315 € 999.999 € 13.921.564 € 448.867.838 € 2.064.328 € 631.430.044 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+126.817+109.652+104.168+101.466 2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit unfertigen Bauten / Leistungen +1.262+4.828-3.102-1.375 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+909+399+967+735 4. Sonstige betriebliche Erträge+7.495+5.668+3.808+5.201 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-81.964-62.705-51.363-54.499 6. Personalaufwand-13.803-13.304-13.369-13.783 7. Abschreibungen-14.500-19.913-16.786-17.495 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-5.528-5.788-4.416-4.598 9. Erträge / Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen+868+786+778+665 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+367+897+213+2.166 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-14.093-13.033-12.601-11.335 12. Aufwand aus Ergebnisabführungsvertrag mit verbundenen Unternehmen+0+0+0+0 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+7.830+7.487+8.297+7.148 14. Außerordentliche Aufwendungen+0+0+0+0 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-42+54-119-91 16. Sonstige Steuern-2.022-2.024-2.047-2.136 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)+5.766+5.517+6.131+4.921 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Service 121 21. VOLKSWOHNUNG Service GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Ettlinger-Tor-Platz 2Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 20.12.1989 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Reiner KuklinskiVOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1,1 Mio. € Aufsichtsrat: Aufsichtsrat besteht aus BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Karl-Heinz Jooß dem Aufsichtsrat der StR Bettina Meier-AugensteinEduardo Mossuto VOLKSWOHNUNG GmbH ( stellv. Vorsitz ) StR Hans Pfalzgraf StR Michael BornerStR Tilman Pfannkuch StR Margot Döring Anne Segor StR Dr. Raphael FechlerStR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der VOLKSWOHNUNG Service GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages . Die Gesellschaft übernimmt Bau- u. Versorgungsaufgaben im Interesse der VOLKSWOHNUNG GmbH wie auch Aufgaben mit öffentlichem Zweck in wohnungswirtschaftlicher, städtebaulicher oder infrastruktureller Hinsicht sowie im Interesse der Wirtschaftsförderung. Sie ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, durch die der Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar gefördert werden kann (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates - 1) - 1) - 1) - 1) 1) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Service 122 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 48,0 48,0 45,0 45,0 Angestellte 4) 4,5 9,0 10,0 8,0 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 52,5 57,0 55,0 53,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Bei der Durchführung ihrer Bauvorhaben wird die Gesellschaft von der VOLKSWOHNUNG GmbH technisch und kaufmännisch betreut. Des Weiteren erledigt die Muttergesellschaft alle anfallenden Verwaltungsarbeiten wie z. B. Personalwesen und Buchführung. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen96969696 - Gewerbe46454544 - Garagen + TG + Abstellplätze110110110110 - sonstige Mietverhältnisse7777 - eigengenutzte Einheiten111 Zusammen259259259258 2. Verwaltete Objekte - Verwaltete Wohnungen1.1581.1901.6251.614 - Verwaltete Garagen1.0021.0021.7441.709 - Verwaltete Gewerbe27274141 Zusammen 1)2.1872.2193.4103.364 3. Geschäftsfeld Telemetrie - angeschlossene Einheiten 10.47410.41310.52710.902 1) Im Zuge der Neustrukturierung zum 01.01.2011 übernahm das Unternehmen von der VOLKSWOHNUNG GmbH die komplette Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaften . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Service 123 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Geschäftsjahr 2015 konnte ein Jahresüberschuss von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) erzielt werden. Die Zahl der durch die Gesellschaft mit Breitbandkommunikationstechnik (Kabel- fernsehen) ausgestatteten Objekte hat sich auf 14.882 Einheiten (Vorjahr 14.623) er- höht. Durch die Erschließungsmaßnahmen der Konversionsflächen in Knielingen wird sich die Anzahl der Anschlüsse weiter erhöhen und zu Umsatzsteigerungen in diesem Bereich führen. Ausblick Der aktuelle Wirtschaftsplan sieht in den nächsten Jahren stabile Jahresüberschüsse vor. Nach Einschätzung der Geschäftsführung existieren keine bestandsgefährdenden Risiken. Die Erträge aus der Hausbewirtschaftung sowie aus dem Breitbandkabel und Telemetriegeschäft basieren auf langfristigen Verträgen und stellen nachhaltige Ein- nahmen dar. Ein Großteil der Verträge wurde mit der Muttergesellschaft abgeschlossen und stellt daher ein geringes Risiko dar. Die Risiken der Finanzierung werden durch langfristige Verträge und durch frühzeitige Prolongationen bzw. Refinanzierungen der auslaufenden Darlehen reduziert werden. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsbegrenzungsposten 21.117.576 € 507.318 € 1.215.184 € 1.183.695 € 0 € 24.023.773 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.100.000 € 0 € 1.100.000 € 612.348 € 22.167.105 € 144.320 € 24.023.773 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Service 124 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +11.194 +11.511 +12.063 +12.222 +12.550 +12.760 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +87-7-4-20 +0 +0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+10+68+68 +80 +80 4. Sonstige betriebliche Erträge +60+222+230+148 +10 +20 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -4.456-4.536-5.053-5.383 -5.240 -5.710 6. Personalaufwand -2.773-2.583-2.949-2.893 -3.240 -2.940 7. Abschreibungen -1.797-1.791-1.736-1.730 -1.800 -1.710 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -679-706-1.112-1.008 -870 -990 9. Zinserträge +31+31+32+29 +30 +30 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -627-428-391-359 -470 -360 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 12. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit +1.040 +1.723 +1.148 +1.073 +1.050 1.180 13. Steuern -5-33-35-35 +0 -10 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +1.035 +1.690 +1.113 +1.038 +1.050 1.170 15. Abzuführender Überschuss -1.035-1.690-1.113-1.038 -1.050 -1.170 16. Bilanzgewinn +0 +0 +0 +0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)86,289,087,387,9 2. Umlaufintensität (in %)13,811,012,712,1 3. Investitionen (in T€)662688494482 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)3,84,14,34,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)4,44,64,95,2 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 9,2+ 14,7+ 9,2+ 8,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 94,1+ 153,6+ 101,2+ 94,4 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 5,8+ 7,9+ 5,9+ 5,8 4. Kostendeckung (in %)108,3114,2107,0107,1 5. Cash Flow (in T€)+ 2.870+ 3.321+ 2.655+ 2.604 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)26,825,626,125,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)52.82645.32253.61 054.583 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KGK 125 22. Konversionsgesellschaft Karlsruhe mbH (KGK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.06.1999 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Reiner KuklinskiVOLKSWOHNUNG GmbH60% = 300.000 € Sparkasse Karlsruhe Ettlingen30% = 150.000 € Stadt Karlsruhe10% = 50.000 € 100% = 500.000 € Aufsichtsrat: 9 stimmberechtigte Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) Eduardo Mossuto StR Karin WiedemannThomas Schroff ( stellv. Vorsitz ) (Vorstandsmitglied Sparkasse) StR Margot DöringAnne Segor StR Dr. Raphael Fechler Marc Sesemann (Vorstandsmitglied Sparkasse) Gäste (mit den Rechten eines Karsten Lamprecht (ab 01.10.2015) beratenden Mitglieds) Thomas Müllerschön Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Beherrschungs- und Ergebnisführungsvertrag (Organschaftsvertrag) mit der VOLKSWOHNUNG GmbH. Darüber hinaus erledigt die VOLKSWOHNUNG GmbH alle bei der KGK anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Hauptaufgabe ist die Durchführung der Konversion von Liegenschaften insbesondere im Raum Karlsruhe, besonders durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur und Wirtschaftsförderung zu unterstützen sowiestädtebaulicheEntwicklungs-,Erschließungs-und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV i.d.F. vom 17.03.1999). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KGK 126 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 4 4 5 4 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt seit 2007 kein eigenes Personal. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2015 ein Jahresüberschuss vor Gewinnab- führung in Höhe von rd. 5,2 Mio. € (2014: 1,3 Mio. €) erwirtschaften. Das Jahresergeb- nis wird maßgeblich durch das Ergebnis der Bau- und Verkaufstätigkeit sowie des übri- gen Ergebnisses beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr sind weniger Grundstücke ohne Bauten bzw. Grundstücke mit fertigen Bauten veräußert worden, allerdings hat sich durch die Veräußerung von Gewerbeflächen das Ergebnis aus der Bautätigkeit erhöht. Ausblick Das Jahr 2016 wird von weiteren Aktivitäten im Bauträgerbereich geprägt sein. Gerade durch diese Maßnahmen werden Impulse für die Entwicklung neuer Stadtteile gesetzt. Da bis Ende 2017 die vollständige Verwertung der restlichen Wohnflächen vorgese- hen ist, gilt es rechtzeitig zukunftsfähige Strategien zu erarbeiten, um den gesellschaftli- chen Zweck der KGK zu erhalten. Dazu ist es erforderlich, dass Aufsichtsrat und Ge- meinderat ein gemeinsames Konzept aufstellen. Parallel dazu werden in Kirchfeld-Nord und Knielingen die Gewerbeflächen stärker im Mittelpunkt des Bauprogramms stehen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 5.442.634 € 23.381.236 € 1.326.100 € 270.837 € 0 € 30.420.807 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 500.000 € 0 € 500.000 € 6.751.158 € 23.169.649 € 0 € 30.420.807 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KGK 127 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+37.776 +23.939 +14.349+13.850+19.600+11.410 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen-1.668+3.830-3.822-3.453+12.150+18.000 3. Sonstige betriebliche Erträge+1.489+118+463+2.324+410+10 4. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-30.429-22.277-8.233-6.772-25.740-25.260 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-110-131-135-100-210-210 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.331-1.478-861-473-870-1.140 8. Zinserträge+67+225+56+75+50+50 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-584-330-430-187-300-360 10. Erg. der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+5.210+3.896+1.387+5.264+5.090+2.500 11. Steuern-60-53-42-50-40-40 12. Erträge aus Verlustübernahme+0+0+0+0+0+0 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+5.150+3.843+1.345+5.214+5.050+2.460 14. Abzuführender Überschuss-5.150-3.843-1.345-5.214-5.050-2.460 15. Bilanzgewinn+0+0+0+0+0+0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)10,413,816,217,9 2. Umlaufintensität (in %)89,686,283,882,1 3. Investitionen (in T€)06610 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)1,21,21,41,6 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 13,6+ 16,1+ 9,4+ 37,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 1.029,9+ 768,6+ 269,1+ 1.042,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 13,5+ 9,8+ 5,0+ 17,8 4. Kostendeckung (in %)116,298,6147,9182,8 5. Cash Flow vor Ertragsteuer (in T€)+ 4.648+ 4.609+ 901+ 3.196 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Bauträger 128 23. VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbHTelefon: 0721 / 3506-0Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2 Telefax: 0721 / 3506-100 www.volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.10.1994 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital Reiner KuklinskiVOLKSWOHNUNG GmbH 100% = 1.000.000,00 € Aufsichtsrat: BM Michael Obert (Vorsitz) StR Karl-Heinz Jooß StR Bettina Meier-AugensteinEduardo Mossuto (stellv. Vorsitz) StR Hans Pfalzgraf StR Michael Borner StR Tilman Pfannkuch Margot DöringAnne Segor Dr. Raphael Fechler StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Volkswohnung GmbH erledigt alle bei der VOLKSWOHNUNG Bauträger GmbH anfallenden Aufgaben auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsbesorgungsvertrages. Im Rahmen der am öffentlichen Interesse orientierten Aufgabenstellung, vorrangig eine sozial verantwortbare Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen, kommunal u. regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen sowie städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- u. Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen (GV in der Fassung vom 08.11.2012). Besteht aus 6 bis höchstens 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 1) 2 1 1 0 1) Aufwandsentschädigungen Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Bauträger 129 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Seit dem Geschäftsjahr 2012 ruht die operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Ausblick Derzeit sind keine Aktivitäten geplant. Die Gesellschaft verfügt noch über eine ausrei- chende Ausstattung an Liquidität und Eigenkapital. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 0 € 0 € 88 € 98.282 € 0 € 98.370 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 1.000.000 € -906.575 € 93.425 € 3.730 € 1.215 € 0 € 98.370 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 – 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0+0 +0 +0 2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +0+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +11+4+1+0 +0 +0 4. Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke +0+0+0+0 +0 +0 5. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung +0+0+0+0 +0 +0 6. Abschreibungen +0+0+0+0 +0 +0 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16-16-39-25 -20 -20 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +0+0+0+0 +0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -5 -12 -38 -25 -20 -20 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -5 -12 -38 -25 -20 -20 13. Verlust- / Gewinnvortrag -826-831-843-881 14. Ertrag aus Kapitalherabsetzung +0+0+0+0 15. Bilanzgewinn / -verlust -831 -843 -881 -906 1) Planzahlen liegen nicht vor. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 VOWO Bauträger 130 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)---- 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)92,394,182,695,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)---- III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 3,0- 7,7- 32,2- 26,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,8- 7,3- 26,6-25,5 4. Kostendeckung (in %)---- 5. Cash Flow (in T€)- 5- 12- 38- 25 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) ---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wohnbau Wörth 131 24. Wohnbau Wörth a. Rh. GmbH Anschrift:Telefon/Fax: Hanns-Martin-Schleyer-Str. 4Telefon: 07271 / 9226-0 76744 Wörth am RheinTelefax: 07271 / 9226-55 Gründung:Unternehmensgegenstand: 16.04.1963 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Petra PfeifferVOLKSWOHNUNG GmbH50,00% = 2.600.000 € Stadt Wörth44,23% = 2.300.000 € Landkreis Germersheim5,77% = 300.000 € 100,00% = 5.200.000 € Aufsichtsrat: Reiner Kuklinski ( Vorsitz ) LR Dr. Fritz Brechtel BM Harald SeiterMario Rösner ( stellv. Vorsit z) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages nimmt die VOLKSWOHNUNG GmbH kauf- männische und technische Betreuungsaufgaben für die Gesellschaft wahr. 4 Mitglieder, davon 2 Mitglieder vom Gesellschafter VOLKSWOHNUNG GmbH sowie je 1 Mitglied von den Gesellschaftern Stadt Wörth und Landkreis Germersheim. E-Mail/Internet: info@wohnbauwoerth.de Bereitstellung von Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschafter (GV vom 28.04.2009). www.wohnbauwoerth.de Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) - - - - 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wohnbau Wörth 132 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 6,0 6,0 6,0 6,0 Angestellte 4) 6,0 7,0 7,5 8,0 Gesamtbelegschaft 12,0 13,0 13,5 14,0 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von Stadt und VOLKSWOHNUNG GmbH abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen825824824824 - Gewerbe2556 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze650644642621 - sonstige Mietverhältnisse2666 - eigengenutzte Einheiten15151717 Zusammen1.4941.4941.4941.474 2. Verwaltete Objekte Dritter: - Miet- und Eigentumswohnungen7171111111 - Gewerbe9999 - Garagen + Tiefgaragen + Abstellplätze121121131131 - sonstige Mietverhältnisse0000 Zusammen201201251251 3. Eigentumswohnungen: - im Bau25 - Verkauft0 - zum Verkauf angeboten25 - Mietkauf0 - noch nicht verkauft25 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wohnbau Wörth 133 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss von 766 T€ (2014: 754 T€). 2015 wurden zwei weitere Gebäude in der Keltenstraße mit 40 Wohnungen saniert. Die Maßnahmen sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Erschließungs- und Infrastruktur- maßnahmen im Baugebiet wurden gestartet Ausblick In 2016 werden die Sanierungs- und Erschließungsmaßnahmen im Gebiet Keltenstraße abgeschlossen. Der Baubeginn für das Gesundheitszentrum ist für Mitte 2016 geplant, die Finanzierung der Maßnahme gesichert. Zum Fertigstellungstermin der ersten beiden Neubauten in der Keltenstraße Ende 2016 / Anfang 2017 wird ein vollständiger Verkauf der 25 Eigentumswohnungen erwartet. Insgesamt werden für Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen 2016 rd. 18 Mio. € investiert. Zur Finanzierung der Maßnahmen stehen neben Eigenkapital und Bankdarle- hen auch eine zinsgünstige Ausleihung in Höhe von 5 Mio. € der VOLKSWOHNUNG GmbH zur Verfügung. Der Jahresüberschuss für 2016 ist mit 770 T€ prognostiziert und liegt damit im etwa vergleichbaren Bereich wie 2015. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a.Vorräte Forderungen und sonstige Ver- mögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 28.117.678 € 4.200.692 € 711.588 € 2.721.772 € 677 € 35.752.407 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgr.posten 5.200.000 € 5.529.015 € 3.048.681 € 765.727 € 14.543.423 € 503.292 € 20.705.692 € 0 € 35.752.407 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wohnbau Wörth 134 Gewinn- und Verlustrechnung der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +4.997 +5.257 +5.590 +5.710+5.740 +9.930 2. Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen +123+190+165+670+4.640 +2.310 3. Andere aktivierte Eigenleistungen +0+0+139+118+0 +80 4. Sonstige betriebliche Erträge +183+274+219+390+100 +300 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen -2.703 -3.125 -3.338 -3.973-8.000 -9.370 6. Personalaufwand -853-827-884-898-910 -950 7. Abschreibungen -457-492-707-750-780 -890 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -194-286-265-249-180 -250 9. Zinserträge +40+24+9+3+20 +0 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -202-185-173-255-280 -390 11. Außerordentliche Finanzaufwendungen +0+0+0+0+0 +0 12. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +933 +830 +755 +766 +350 +770 13. 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Sonstige Steuern +0 -1 +0 -1 +0 -1 +0 -1 +0 +0 +0 +0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +932 +829 +754 +765 +350 +770 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)72,674,476,078,6 2. Umlaufintensität (in %)27,425,624,021,4 3. Investitionen (in T€)1391.2388.0246.382 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)60,062,946,340,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)82,784,560,951,7 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 18,7+ 15,8+ 13,5+ 13,4 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 7,6+ 6,4+ 5,5+ 5,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 5,6+ 4,9+ 3,1+ 2,9 4. Kostendeckung (in %)113,3107,0104,193,2 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 1.403+ 1.322+ 1.461+ 1.415 b) nach Ertragsteuern+ 1.403+ 1.322+ 1.460+ 1.414 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)19,316,816,514,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)71.09466.12965.46164.131 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Cité 135 25. Entwicklungsgesellschaft Cité mbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Pariser Ring 37Telefon: 07221 / 80954-0 Info@cite-baden-baden.de 76532 Baden-BadenTelefax: 07221 / 80954-5 www.cite-baden-baden.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Börsig Stadt Baden-Baden38,8% = 2.000.000 € EB Werner Friedrich HirthGesellschaft für Stadterneuerung (Stadt Baden-Baden) u. Stadtentw. Baden-Baden mbH11,7% = 600.000 € Peter SchmidVOLKSWOHNUNG GmbH38,8% = 2.000.000 € Baugenossenschaft Familien- heim Baden-Baden e.G.10,7% = 550.000 € 100% = 5.150.000 € Aufsichtsrat: 11 Mitglieder OB Margret Mergen ( Vorsitz ) * StR Werner Schmoll * StR Tilman Pfannkuch StR Tobias Wald * ( 1. stellv. Vorsitz ) Klaus Blödt-Werner * Gäste mit den Rechten eines ( 2. stellv. Vorsitz ) beratenden Mitgliedes: StR Beate Böhlen *Stadtkämmerer Thomas Eibl * StR Michael BornerBM Michael Geggus * StR Karl-Heinz JooßBM Michael Obert Rainer Lauerhaß (ab 05/2015) *Stadtkämmerer Torsten Dollinger StR Hans Pfalzgraf StR Marianne Raven (bis 05/2015) ** Vetreter der Stadt Baden-Baden Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechende Beteiligungen. Wichtige Verträge: Zwischen der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH und der VOLKSWOHNUNG GmbH ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen, in dem eine umfangreiche technische und kaufmännische Zusammenarbeit vereinbart ist. Die Konversion von Liegenschaften in Baden-Baden insbesondere durch Erwerb, Neuordnung und Verwertung, um städtebauliche Entwicklungs-, Erschließungs- und Sanierungsmaßnahmen zu übernehmen, kommunal und regional die Städtebaupolitik und Maßnahmen der Infrastruktur zu unterstützen, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen anzusiedeln und damit zu einer Wirtschaftsförderung in Baden-Baden beizutragen sowie eine Wohnraumversorgung für breite Schichten der Bevölkerung sicherzustellen (GV in der Fassung vom19.10.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH, Niederlassung Mannheim geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Cité 136 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 4 4 2 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) - - - - Angestellte 4) 4,00 4,00 5,00 3,00 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4,00 4,00 5,00 5,00 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten Leistungszahlen 2012 – 2015 2012201320142015 1. Bestand an eigenen Objekten: - Mietwohnungen0000 - Gewerbe16161616 - Garagen, Tiegaragen- u. Abstellplätze000110 - Sonstige Mietverhältnisse1111 Zusammen171717127 2. Eigentumswohnungen - im Bau0000 - verkauft4210 - zum Verkauf angeboten6310 - noch nicht verkauft2100 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Cité 137 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Geschäftsjahr 2014 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €). Infolge der gesunkenen Verkäufe ist im Bereich der Bau- und Verkaufstätigkeit ein niedrigeres Ergebnis erzielt worden. Zum 31.12.2015 erfolgte eine Ausschüttung von insgesamt 5,15 Mio. € aus der Ge- winnrücklage an die Gesellschafter. Davon entfielen auf die Mitgesellschafterin VOLKSWOHNUNG GmbH 2,0 Mio. €. Die Vertriebsaktivitäten der Entwicklungsgesellschaft Cité mbH konzentrierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr fast ausschließlich auf das Quartier Bretagne. Ausblick Für die Restlaufzeit der Cité-Entwicklung reduzieren sich die Risiken deutlich. Aufgrund des inzwischen äußerst positiven Images der Cité sowie der starken Nachfrage am Im- mobilienmarkt sind die Chancen ungleich höher. Auf Basis des aktuell noch vorhandenen Potenzials an Grundstücken kann aus heutiger Sicht noch von einem Entwicklungshorizont von weiteren ca. drei Jahren ausge- gangen werden. Die Geschäftsleitung sowie die auf fünf Jahre ausgelegten Wirtschafts- pläne setzen sich bereits heute mit der Zeit danach auseinander. Der Aufsichtsrat der Entwicklungsgesellschaft Cité hat sich einstimmig für den langfristigen Erhalt der Gesell- schaft ausgesprochen. Entsprechend wird aktuell auch für den über drei Jahre hinaus- gehenden Zeitraum geplant. In 2016 wird seitens der Stadt Karlsruhe eine Kapitalreduzierung angestrebt. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Zum Verkauf bestimmte Grundstücke u.a. Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 3.602.900 € 4.569.448 € 232.134 € 8.883.762 € 1.679 € 17.289.923 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 5.150.000 € 1.202.997 € 600.436 € 6.953.433 € 266.043 € 10.070.447 € 0 € 17.289.923 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Cité 138 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+6.618 +7.088 +4.923 +3.249+4.930+3.770 2. Bestandsveränderungen an fertigen und und unfertigen Erzeugnissen-708-237-264+0-50+0 3. Andere aktivierte Eigenleistungen+0+0+0+0+0+0 4. Sonstige betriebliche Erträge+802+107+284+235+0+10 5. Personalaufwand-265-296-195-89-120-100 6. Materialaufwand-3.174-3.627-2.102-1.676-2.900-1.430 7. Abschreibungen-320-298-326-292-300-270 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-364-570-520-474-410-490 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+27+26+38+18+30+30 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-506-432-325-168-170-110 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+2.110 +1.761 +1.513+803+1.010+1.410 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-552-511-377-338-320+0 13. Sonstige Steuern-69-95-63+135+0-430 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+1.489 +1.155 +1.073+600+690+980 15. Gewinn- / Verlustvortrag+2.637 +4.126 +5.280 +1.203 16. Bilanzgewinn / -verlust+4.126 +5.280 +6.353 +1.803 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" , eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)20,320,319,820,8 2. Umlaufintensität (in %)79,779,780,279,2 3. Investitionen (in T€)53185 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)42,451,059,340,2 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)208,5251,1299,1193,0 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 22,5+ 16,3+ 21,8+ 18,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 16,1+ 11,1+ 9,3+ 8,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 9,1+ 7,8+ 7,2+ 4,4 4. Kostendeckung (in %)140,9133,3139,4126,8 5. Cash Flow (in T€) a) vo r Ertragsteuern+ 1.866+ 1.939+ 1.660+ 1.202 b) nach Ertragsteuern+ 1.314+ 1.428+ 1.283+ 864 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)5,65,65,53,5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)66.16473.92939.01829.824 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KES 139 26. KES – Karlsruher Energieservice GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o VOLKSWOHNUNG GmbH,Telefon: 0721 / 3506-0 Info@volkswohnung.com Ettlinger-Tor-Platz 2Telefax: 0721 / 3506-100 www.Volkswohnung.com 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 04.07.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Dr. Manuel Rink Stadtwerke Karlsruhe GmbH50% = 50.000 € Reiner Kuklinski VOLKSWOHNUNG GmbH50% = 50.000 € 100%= 100.000 € Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Die Gesellschaft bedient sich zur Erledigung ihrer laufenden Verwaltungsaufgaben jeweils fachlich kompetenter Abteilungen und Einrichtungen der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Dies gilt für die Bearbeitung betriebs- und finanzwirtschaftlicher sowie steuerrechtlicher Angelegenheiten. Hierzu hat die Gesellschaft am 16.01.2015 einen Geschäftsbesorgungsvertrag abgeschlossen. Die Bereitstellung von Wärme und Kälte, insbesondere für die Liegenschaften der VOLKSWOHNUNG GmbH. Hierzu kann die Gesellschaft alle technischen Einrichtungen errichten und betreiben, die der Erzeugung und Lieferung von Wärme und Kälte dienen. Die Gesellschaft kann für die Gesellschafter und deren Gesellschaften sowie die Stadt Karlsruhe weitere energienahe Dienstleistungen wie z.B. die Verbrauchsablesung und Abrechnung von Energie, Wasser und Abwasser übernehmen (GV vom 19.05.2003). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KES 140 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsge- sellschaft geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Bestand eigene Objekte - Blockheizkraftwerk incl. Nahwärmenetz4442 - angeschlossene Wohnungen1.4611.4611.5631.516 - angeschlossenes Schulzentrum1111 2. Bestand genutzte Objekte - Nahwärmenetz1111 - angeschlossene Einheiten180180180180 3. Geschäftsfeld Nahwärme (Anzahl der Anschlüsse) - Neureut 305372387395 - Rintheim 26275831 - Knielingen (in Betrieb ab 01.10.2010)95150179182 - Edelbergstraße (in Betrieb ab Januar 2015)31 - Heidenstückersiedlung (in Betrieb ab Januar 2015) 16 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die KES - Karlsruher Energieservice GmbH (KES) erzielte in 2015 einen Jahresüber- schuss in Höhe von 98 T€ aus (Vorjahr: Jahresfehlbetrag in Höhe von 31 T€). Die deutli- che Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr beruht im Wesentlichen auf den ge- genüber dem Vorjahr witterungsbedingt um 396 T€ gestiegenen Umsatzerlösen aus Wärme- und Stromlieferungen, denen im Berichtsjahr um 311 T€ gestiegene Bezugs- aufwendungen gegenüberstehen. Zu Beginn des Jahres 2015 ist die gesamte Geschäftsbesorgung der KES auf die Stadt- werke Karlsruhe GmbH (SWK) übergegangen. Durch die Bündelung der Aufgaben wur- den Schnittstellen reduziert. Die KES betreibt derzeit Nahwärmenetze in Oberreut, Neureut, Knielingen, Rintheim, Smiley-West, in der Lindenallee, in der Bernsteinstraße und in der Edelbergstraße. Bis Anfang 2015 wurden die Nahwärmenetze in Oberreut sowie in der Bernsteinstraße und in der Edelbergstraße noch durch örtlich betriebene Heizzentralen auf Erdgasbasis betrieben. Inzwischen werden diese Nahwärmenetze jedoch aus dem zentralen Fern- wärmenetz der SWK gespeist. Die Umstellung auf Fernwärme verlief reibungsfrei. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KES 141 Die Nahwärmenetze in Smiley-West und Rintheim sind ebenfalls an das zentrale Fern- wärmenetz der SWK angeschlossen. Die beiden Nahwärmenetze in Knielingen und Neu- reut wurden im Laufe des Jahres 2013 von der übergangsweisen Versorgung aus Erd- gaskesselanlagen auf die Abwärmenutzung der MIRO Mineralölraffinerie Oberrhein um- gestellt; dieser Betrieb läuft bisher reibungsfrei und der CO2-Ausstoß hat sich dabei um mehr als 90% reduziert. Ausblick Die Umsatzerlöse steigen in den nächsten Jahren kontinuierlich aufgrund der Aufsied- lungen in Knielingen und Neureut. Durch eine bessere Auslastung wird es in den Folge- jahren zu einer positiven Entwicklung bei den Jahresergebnissen kommen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Flüssige Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 2.014.077 € 0 € 352.960 € 1.854.191 € 8.477 € 4.229.705 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Verlustvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € 1.000.000 € -535.370 € 98.047 € 662.677 € 47.187 € 3.519.841 € 0 € 4.229.705 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+2.392+2.728+2.446+2.842+2.610+2.700 2. Sonstige betriebliche Erträge+8+45+99+31+0+0 3. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen-2.057-2.232-1.960-2.271-2.040-2.110 4. Materialaufwand+0+0+0+0+0+0 5. Personalaufwand+0+0+0+0+0+0 6. Abschreibungen-264-255-319-259-320-280 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen-160-171-217-210-200-210 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+3+2+2+1+0+0 9. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-74-72-71-45-60-60 10. Außerordentliche Finanzaufwendungen+0+0+0+0+0+0 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-152+45-20+89-10+40 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonstige Steuern-2+0-11+9-10-10 14. Erträge aus Verlustübernahme+0+0+0+0+0+0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-154+45-31+98-20+30 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KES 142 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)55,053,852,947,6 2. Umlaufintensität (in %)44,845,946,952,2 3. Investitionen (in T€)0517928 II. Finanzlag e 1. Eigenkapitalquote (in %)11,813,913,815,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)21,625,926,132,9 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)- 6,5+ 1,7- 1,3+ 3,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 28,1+ 7,6- 5,5+ 14,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,7+ 2,8+ 1,0+ 3,4 4. Kostendeckung (in %)93,699,994,9102,1 5. Cash Flow (in T€)+ 110+ 300+ 288+ 357 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächer 143 27. Karlsruher Fächer GmbH (KFG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401 Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 15.12.2004 Neufassung Gesell- schaftsvertrag mit Namensände- rung, zuvor Ständehaus Bau- träger und Verw. GmbH, eingetragen ins Handelsregister am 18.02.2005. GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Klaus LehmannStadt Karlsruhe71,8 % = 270.000 € Karlsruher Fächer GmbH mit eigenen Anteilen28,2 % = 106.000 € 100% = 376.000 € Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Tom Hoyem StR Marc Bernhard StR Dr. Albert Käuflein StR Lüppo CramerStR Joshua Konrad Lars Erhan Dragmanli StR Dr. Ute Leidig StR Thorsten EhlgötzStR Irene Moser StR David Hermanns StR Sabine Zürn StR Detlef Hofmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietverträge mit der Stadt Karlsruhe zum Ständehaus, Rathauserweiterung und Teilen des Technischen Rathauses. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung des Grund und Bodens - Anwesen Fritz- Erler-Str. 7-11. Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Vermietung der städtischen Grundstücke westlich der Brauerstraße zur Errichtung und zum Betrieb einer Tiefgarage. Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Verpachtung der Hauptbahnhof-Garage. u. a. Planung, Errichtung und Modernisierung kommunaler und sonstiger öffentlicher Einrichtungen mit und ohne privatwirtschaftliche Randnutzungen auf eigene und fremde Rechnung im Stadtgebiet Karlsruhe, Verwaltung und Betrieb solcher Einrichtungen, Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften. In Erfüllung ihres öffentlichen Zwecks die Verwaltung eigener und fremder Grundstücke und baulicher Anlagen (GV in der Fassung vom 21.01.2016). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächer 144 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 2 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Leistungszahlen 2012 - 2015 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012201320142015 Beschäftigte 4) 4,14,35,57,4 Beamte 4) 1,41,31,31,4 Nebenberuflich Tätige 4) 5,35,75,06,1 Gesamtbelegschaft10,811,311,814,9 Auszubildende---- 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2012201320142015 1. Parkhaus Kronenplatz / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 37,8037,8137,9638,73 - Kurzzeitparker (täglich) 48,6049,5443,5642,13 2. ZKM-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 75,8376,6791,00 102,83 - Kurzzeitparker (täglich) 37,8339,0037,8342,83 3. Hauptbahnhof-Garage / Auslastung (in %) - Dauerparker (Verträge) 59,0056,0064,2372,21 - Kurzzeitparker (täglich) 56,0055,0052,2647,21 4. Immobilien (ohne Parkgaragen): - Anzahl vermieteter Läden 18161617 - Anzahl vermieteter Gastronomiebetriebe 99910 - Hauptnutzfläche vermieteter Büros 3.4173.4173.4173.417 - Hauptnutzfläche vermieteter öffentl. Einrichtungen 3.9783.9783.9783.978 - Anzahl vermieteter Wohngebäude 3333 5. Anteil der Grundmieten an den Gesamtumsätzen (in %) 57,657,654,653,5 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächer 145 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich neue Geschäftsfelder bearbeitet, die sich auch in der Fortschreibung des Gesellschaftszwecks widerspiegeln. Neben den Kommunikationsprozessen zu den Projekten "Neues Fußballstadion" und „Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten“ wurden weitere Stadtentwicklungs- projekte begleitet. Fertiggestellt wurde die Gastronomie „EXO“ im Exotenhaus sowie der Umbau der gleichfalls im Zoologischen Stadtgarten gelegenen ehemaligen Gastronomie Schuler zur Saftbar „Mjam“. Schwerpunktaufgaben beim Projekt „Neues Fußballstadion“ waren im vergangenen Jahr die Koordination und Mitwirkung bei der Erstellung der Funktionalen Leistungsbe- schreibung, die Grundlage des Vergabeverfahrens für Planungs- und Bauleistungen nach VOB/A ist. Dazu gehörten auch umfassende Abstimmungen mit den verschiede- nen Interessenvertretern. Die Gesellschaft betreute außerdem den übergreifenden Prozess "Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten" ab seinem Beginn im November 2014. Die Umstrukturierung des Zoologischen Stadtgartens sollte auf einer auf breiter Basis erarbeiteten Konzeption erfolgen. Diese Konzeption wurde bis Februar 2016 erstellt und in Form eines Ab- schlussberichts vorgelegt. Im März 2016 beriet der Gemeinderat den Abschlussbericht „Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten“ und stimmte ihm mit großer Mehr- heit zu. Die Gesellschaft hat im Jahr 2015 einen Überschuss in Höhe von rd. 429 T€ nach Steuern erzielt. Ausblick Im Projekt „Neues Fußballstadion im Wildpark“ sollen im Sommer 2016 sowohl die Ver- tragsverhandlungen als auch die Vorbereitung des Verhandlungsverfahrens zum Ab- schluss gebracht werden. Dann kann auch in diesem Projekt der Gemeinderat über das Gesamtwerk befinden. Bei den Rathausimmobilien ist nach momentanem Erkenntnisstand mit Einschränkungen durch die KASIG-Baustelle bis Anfang 2018 zu rechnen. Hinzu kommt die Baustelle an der Fassade des Technischen Rathauses. Somit können bei der Vermietung des Techni- schen Rathauses auch in den Jahren 2016 und 2017 nur reduzierte Mieten erzielt wer- den. Ab 2018 werden dort wieder deutlich steigende Mieterträge erwartet, die dann zu entsprechend höheren Überschüssen in den Jahren 2018 ff führen werden. In 2019 er- folgt eine weitere deutliche Ergebnissteigerung aufgrund der deutlich rückläufigen Ab- schreibungen (im Wesentlichen ist dies auf auslaufende Abschreibungen im Bereich „Rathauserweiterung“ und „Ständehaus“ zurückzuführen). Im Hinblick auf die hohen liquiden Mittel der KFG und die vorhandenen personellen Ressourcen ist die Gesellschaft bestrebt, auch künftig weitere neue Projekte zu über- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächer 146 nehmen. Hierdurch können sich neue gewinnbringende Geschäftsfelder erschließen. Eventuelle Anlaufverluste werden zudem durch dann zurückgehende Gewerbe- und Körperschaftsteuer teilweise kompensiert. Um den Handlungsspielraum der Gesellschaft den aktuellen Bedürfnissen anzupassen, wurde im Januar 2016 der Gesellschaftszweck angepasst. Wichtige neue Aufgaben sind  Der Erwerb, der Besitz, die Verwaltung und die Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen zum Zwecke der Stadtentwicklung und Stadter- neuerung in Karlsruhe.  Projektmanagement, Organisation und Moderation von Projekten, die im öffent- lichen Interesse liegen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 15.024.034 € 0 € 3.044.103 € 348.855 € 1.971 € 18.418.963 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 270.000 € 1.732.059 € 91.400 € 3.089.375 € 428.778 € 5.611.612 € 81.284 € 12.566.273 € 159.794 € 18.418.963 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+4.666 +4.832 +4.643 +5.019+5.033+4.915 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen+0+0+0+0+0+0 3. Aktivierte Eigenleistungen+0+0+11+11+0+15 4. Sonstige betriebliche Erträge+148+324+276+423+120+902 5. Materialaufwand-1.414 -1.441 -1.447 -1.522-1.475-1.530 6. Personalaufwand-413-441-549-701-563-945 7. Abschreibungen-1.062 -1.062 -1.073 -1.078-1.060-1.115 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -632 -1.157-857 -1.051-875-1.581 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+20+15+13+4+20+6 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-538-528-517-504-520-380 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+775+542+500+601+680+287 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-52-73-66-84-93-39 13. Sonstige Steuern-88-88-88-88-93-90 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+635+381+346+429+494+158 15. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile+0+0+0+0+0+0 16. Bilanzgewinn+635+381+346+429+494+158 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" , d. h. nicht fortgeschrieben . Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Fächer 147 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)79,672,774,181,6 2. Umlaufintensität (in %)20,327,125,818,4 3. Investitionen (in T€)12171.3141.742 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)23,424,926,730,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)29,534,336,137,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 13,6+ 7,9+ 7,5+ 8,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 14,3+ 7,9+ 6,7+ 7,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 6,2+ 4,7+ 4,5+ 5,1 4. Kostendeckung (in %)112,5102,5102,5101,5 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer+ 1.750+ 1.517+ 1.485+ 1.592 b) nach Ertragsteuer+ 1.698+ 1.444+ 1.419+ 1.507 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in % )10,09,312,114,2 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)38.20839.00246.55747.033 Anmerkun g: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KFE 148 28. Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG (KFE) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähringerstr. 72Telefon: 0721 / 133-2401 Kfg@karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax. 0721 / 133-2409 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.08.2005 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Karlsruher Fächer GmbH alsGesellschafter sind die Stadt100% = 4.000.000 € persönlich haftende Gesell-Karlsruhe als Kommanditistin schafterin. Diese handelt durchund die Karlsruher Fächer GmbH ihren Geschäftsführer Klausals Komplementärin. Diese ist Lehmann.am Kapital nicht beteiligt. Aufsichtsrat: 6 bis höchstens 13 Mitglieder BM Michael Obert ( Vorsitz ) StR Tom Hoyem StR Lüppo CramerStR Dr. Albert Käuflein Lars Erhan Dragmanli StR Joshua Konrad StR Thorsten EhlgötzStR Dr. Ute Leidig StR Elke Ernemann StR Irene Moser StR David Hermanns StR Sabine Zürn StR Detlef Hofmann Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Einbringungsvertrag vom 26.07.2005, mit dem die Stadt Karlsruhe in Erfüllung ihrer Einlageverpflicht- ung als Kommanditistin im einzelnen bezeichnete Grundstücke in die Gesellschaft eingebracht hat. Vertrag mit der Stadt Karlsruhe über den Verkauf der öffentlichen Flächen vom 29.11.2010. Entschädigungsvertrag vom 16.12.2010 mit der Firma Färber nach Auslaufen des Erbbaurechts. Mietverträge bezüglich Tollhaus (07.08.2009) und Substage (10.10.2008). Der Besitz, der Erwerb, die Verwaltung und die Verwertung von bebautem und unbebautem Grundvermögen zum Zwecke der Stadtentwicklung auf der Gemarkung der Stadt Karlsruhe (GV vom 15.12.2015). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KFE 149 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3 2 3 3 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Jahr 2015 sind die Arbeiten im Konversionsgebiet "Alter Schlachthof" weiter fortge- schritten: Der Neubau der Firma Vollack wurde im Sommer fertiggestellt und von den Mietern bezogen. Das Carls Wirtshaus konnte ebenfalls im Sommer seinen Betrieb inklusive der von der KFE angemieteten Außenbewirtungsfläche aufnehmen. Nachdem die Firma 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Kapitalaufstockung 1.0001.00000 Gesellschafterdarlehen (verzinslich) 05.50000 2012201320142015 Beschäftigte 4) 8,298,878,958,36 Beamte 4) 0,750,730,700,60 Nebenberuflich Tätige2,333,253,252,63 Gesamtbelegschaft 4) 11,3712,8512,9011,59 Auszubildende-- -- 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte, und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiter- innen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KFE 150 Vollack Ende des Jahres den Verkauf des Gebäudes beschloss, wurden die notwendigen Schritte zur Ausübung des Vorkaufsrechts in die Wege geleitet. Die Umbauarbeiten in der ehemaligen FGS-Halle sind weiter vorangeschritten. Einge- richtet werden soll eine Halle für Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker mit ca. 15 Werkstätten. Die Fertigstellung wird voraussichtlich Mitte/Ende 2016 erfolgen. Auch die angrenzende Fettschmelze wird bis dahin saniert. Dort wird das bereits vor- handene Kreativ-Büro um eine kleine Gastronomie erweitert. Im Südteil des sanierten Freibank-Gebäudes konnte im Frühjahr eine Espresso-Bar eröff- nen werden. Die Werkstatt im Nordteil wurde im Januar 2016 bezugsfertig. Das Wettbewerbsverfahren für das geplante Wachstumszentrum ist abgeschlossen. Das Raumprogramm und die weitere Konzeptionierung werden derzeit mit der Wirt- schaftsförderung abgestimmt und fließen in die derzeitige Planung ein. Die Plätze im Existenzgründerzentrum Perfekt Futur werden weiterhin gut nachge- fragt, so dass 2015 eine Vollbelegung erreicht werden konnte. Im Dezember 2015 wurde der Gesellschaftszweck erweitert. Die Gesellschaft kann jetzt auch Grundstücke erwerben. Das Jahresergebnis schließt mit einem Fehlbetrag von rd. 965 T€. Die Mieteinnah- men ohne Nebenkosten liegen nach Abschluss weiterer Modernisierungen jetzt bei rd. 927 T€. Einige Gebäude befinden sich im Umbau, so dass in den nächsten Jahren insge- samt höhere Mieterträge erzielt werden können. Auf der Aufwandseite ergeben sich neben noch hohen Personalkosten - bedingt durch die Baumaßnahmen - inzwischen gestiegene Aufwendungen für Zinsen und Abschreibungen. Ausblick Dem Kauf des Vollack-Neubaus durch die KFE mittels Vorkaufsrecht haben der Auf- sichtsrat und der Gemeinderat zugestimmt. Durch den Erwerb können Grundidee und Leitbild des Areals langfristig gesichert sowie die Gesamtsteuerung des Gebietes erleich- tert werden. Zudem ergeben sich Synergieeffekte durch die Zuführung hochwertiger Flächen zum Mieterportfolio. Darüber hinaus können durch den Kauf des gut vermiete- ten Gebäudes Deckungsbeiträge für die Gesamtfinanzierung Alter Schlachthof erwirt- schaftet werden. Im gleichen Kontext steht die Aufsichtsratsentscheidung, die Verwirklichung weiterer Projekte auf den gesellschaftseigenen Neubaugrundstücken selbst anzugehen und von weiteren Veräußerungen an Investoren abzusehen. Somit bestehen für diese Grundstü- cke weiterhin nachhaltige Einfluss- und Steuerungsmöglichkeiten. Lediglich beim Grundstück "Riegel Durlacher Allee" (AS 61) mit einer möglichen Brut- togeschoßfläche von über 12.000 m² und einer Bebauungshöhe von bis zu 31m bleibt Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KFE 151 auch eine Veräußerung möglich. Dies kommt aber nur dann in Betracht, wenn das Pro- jekt Synergien und Vorteile für den Alten Schlachthof mit sich bringt. Die Planungen für die Umnutzung des Kesselhauses in ein Haus der Produktionen ge- hen weiter. Unter der Regie des Tollhauses bildet sich eine Nutzergemeinschaft mehre- rer kreativer Institutionen aus dem Bereich der darstellenden Künste. Voraussichtlich Mitte des Jahres 2016 soll mit dem Umbau des Kesselhauses begonnen werden. Die für Herbst vorgesehene Eröffnung der zweiten Spielstätte im OG des Substages wird für eine weitere Belebung des Gebietes sorgen. Im Jahr 2016 wird die Entwurfsphase für das Wachstumszentrum abgeschlossen. En- de Juni 2016 entscheidet der Aufsichtsrat über die Baufreigabe, so dass im Juli die Bau- genehmigung eingereicht und im Spätsommer mit der Ausführungsplanung begonnen werden kann. Im Hinblick auf die hohen Kosten für Modernisierungen, Erschließungsarbeiten und Alt- lastenbeseitigung wird die Gesellschaft bekanntermaßen in den nächsten Jahren noch mit Jahresfehlbeträgen abschließen. Auch nach der Investitionsphase sind zunächst mo- derate Verluste zu erwarten. Insgesamt nimmt das Gebiet eine positive Entwicklung, so dass die prognostizierten stillen Reserven (Verkehrswerte liegen über den Buchwer- ten) an Wert zulegen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 17.485.031 € 170.326 € 428.549 € 17.053 € 18.100.959 € A. B. C. D. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapital Jahresfehlbetrag Summe Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 4.000.000 € 2.393.545 € -965.208 € 5.428.337 € 419.004 € 12.253.618 € 0 € 18.100.959 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KFE 152 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)87,381,791,596,6 2. Umlaufintensität (in %)12,718,28,43,3 3. Investitionen (in T€)3.2714.7622.1061.559 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)50,735,935,630,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)58,243,938,931,0 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-246,9-178,2-19,0 -89,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-16,2-16,8-2,5-17,8 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-6,8-4,8+1,1-3,4 4. Kostendeckung (in %)25,732,939,150,4 5. Cash Flow (in T€)-865-751+309-441 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)39,738,533,732,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)59.06255.24955.16760.168 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 Pl an 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerl öse+434+614+826+1.074+1.178+2.309 2. Grundstückerl öse+0+0+997+0+895+0 3. Akti vi erte Ei genl ei stungen+142+100+121+120+121+135 4. Sonsti ge betri ebl i che Erträge+26+56+5-30+15+60 5. Personal aufwand-671-710-712-697-631-502 6. Materi al aufwand-352-261-296-237-230-321 7. Abschrei bungen-207-323-466-524-644-1.084 8. Sonsti ge betri ebl i che Aufwendungen-252-283-267-297-385-500 9. Sonsti ge Zi nsen und ähnl i che Erträge+16+0+6+1+1+0 10. Sonsti ge Zi nsen u. ähnl i che Aufwendungen-181-229-355-357-404-745 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.045 -1.036-141-947-84-648 12. Steuern vom Ei nkommen und vom Ertrag+0+0+0+0+0+0 13. Sonsti ge Steuern-27-38-16-18-23-33 14. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-1.072 -1.074-157-965-107-681 1) Vom Beschl ussgremi um genehmi gter "Urplan" ; ei ne förml i che Fortschrei bung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Gesundheit und Soziales Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 153 29. Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Moltkestr. 90Telefon: 0721 / 974-0Geschaeftsführung@klinikum- 76187 KarlsruheTelefax: 0721 / 974-1009karlsruhe.de www.klinikum-karlsruhe.com Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.01.1994 (Umwandlungs- erklärung vom 09.06.1994) GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus HemingStadt Karlsruhe100% = 26,0 Mio. € Prof. Hans-Jürgen Hennes (ab 01.03.2015) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Renate Rastätter StR Gisela Fischer ( 2. stellv. Vors. ) StR Sibel Uysal StR Dr. Rahsan DoganThomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Tom Hoyem Marek Hintsches (Betriebsratsvors.) StR Uwe Lancier Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: KVD100% = 25.000,00 € MVZ 100% = 25.000,00 € Wichtige Verträge: Mit den leitenden Ärzten bestehen besondere Vereinbarungen über den Umfang der Neben- tätigkeit , die zu leistenden Abgaben und deren Abrechnung. Mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst besteht ein Vertrag über die Beteiligung des Klinikums als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg. Mit der KVD wurden sechs Verträge geschlossen ( u.a. Vertrag über die Dienstleistung für Gebäude- reinigung, Personalüberlassungsvertrag). Außerdem besteht ein Beherrschungsvertrag . Mit dem zum 01.04.2006 gegründeten MVZ wurden drei Verträge geschlossen (u.a. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ sowie einen Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ). Budget- und Entgeltvereinbarung vom 09.11.2015 mit den Krankenkassen (Laufzeit 1 Jahr). Darlehensvertrag mit der Stadt Karlsruhe über 10 Mio. €. Errichtung, Verwaltung und Betrieb des Städtischen Klinikums als KrankenhausderMaximalversorgungmitEinrichtungenfüreine hochdifferenzierte Diagnostik und Therapie einschließlich der organisatorisch und wirtschaftlich mit ihm verbundenen Einrichtungen und Nebenbetriebe sowie von Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen (GV in der Fassung vom 08.06.2010). 14 Mi tglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 10 Mitglieder des Gemeinderats + 3 vom Betriebsrat benannte Mitglieder). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 154 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater- houseCoopers AG geprüft (Abschlussprüfer im gesamten Konzern seit Abschlussprü- fung 2012). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 24,2 25,0 25,0 25,0 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters Stadt Karlsruhe 2012201320142015 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Liquiditätsdarlehen (zinslos)-10.00000 2. Sanierungsfonds 1) -02.5003.500 Zusammen - 10.0002.5003.500 1) 2014: davon 290 T€ im Ertragshaushalt, 2.210 T€ im Finanzhaushalt Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 3.1483.1463.118 3.117 Beamte 4) 211717 17 Gesamtbelegschaft 3.169 3.163 3.135 3.134 Sonstiges Personal 5) 131135129 136 Gesamtbelegschaft lt. Prüfungsbericht 3.300 3.298 3.264 3.270 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 5) Bundesfreiwilligendienst sowie Auszubildende (ohne Pflegebereich). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 155 Leistungszahlen 2012 – 2015 2012 2013 2014 2015 1. Auslastung der aufgestellten Betten (in %) 87,287,4 88,5 87,4 2. Zahl der behandelten Patienten (stationär) 60.74561.398 62.149 63.303 3. Verweildauer pro Patient (Tage) 7,77,6 7,5 7,3 4. Belegungstage 468.195468.173 466.159 459.754 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Das Klinikum schließt das Jahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 1,5 Mio. € (Vorjahr: - 2,1 Mio. €) ab. Im vergangenen Jahr sind zahlreiche Maßnahmen zur Redu- zierung von Vorhaltekosten und der Nutzung von Synergien durch Strukturanpassun- gen ergriffen worden. Der Fehlbetrag kann innerhalb der Kapitalstruktur aufgefangen werden. Im Einzelnen waren folgende Gründe für die Verbesserung des Jahresergebnisses ge- genüber dem Vorjahr maßgeblich: 1. Der Anstieg der Bewertungsrelationen (Case-Mix-Punkte) um +509 Punkte. Insgesamt stieg der Um- satz aus allgemeinen Krankenhausleistungen um ca. 12,7 Mio. € bzw. 4,4 %. Dabei beruhen knapp 4 Mio. € Erlöse auf Patienten aus der LEA. 2. Das Klinikum überschritt in 2015 mit ca. 213 Case-Mix-Punkten die vereinbarten Leistungen von 64.990,64 Punkten. 3. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten um rd. 9,4 Mio. € bzw. um 4,5 %. Die Tarifstei- gerungen schlagen mit ca. 4,1 Mio. € zu Buche. Die nicht zurechenbaren Personalkosten mit den Personalrückstellungen stiegen um 1,7 Mio. €, wobei die Niederzinspolitik der EZB die Personalrück- stellungen weiter steigen lassen wird. 4. Mit der Leistungssteigerung sind die Aufwendungen beim medizinischen Bedarf und bei den Desin- fektionsmitteln gestiegen. Bei den Lebensmitteln und beim Energiebedarf ist ein Rückgang zum Vor- jahr eingetreten. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 2,5 Mio. € bzw. um 4 %. Das operative Ergebnis in 2015 hat sich mit einem Überschuss von rd. 3,0 Mio. € (Vor- jahr: 2,7 Mio. €) weiter verbessert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 156 Ausblick Das Städtische Klinikum plant in den nächsten Jahren umfangreiche Sanierungs- und Neubaumaßnahmen, diese sollen zu einer Optimierung im medizinisch-pflegerischen Bereich führen. Grundsätzlich können erst mit der Umsetzung des Neubaus Haus M die damit verbundenen Wirtschaftlichkeitspotentiale generiert werden und wettbewerbsfä- hige Kostenstrukturen geschaffen werden. Trotzdem müssen die bestehenden Potentia- le in den vorhandenen Strukturen schon jetzt genutzt werden. Über einen Maßnah- menkatalog soll die Erlössituation verbessert, die Personalressourcen optimiert, im Sach- kostenbereich Einsparpotentiale ermittelt, durch Prozessoptimierung die Binnenorgani- sation verbessert und im tertiären Bereich die Wirtschaftlichkeit erhöht werden . Der jetzige Anstieg des Landesbasisfallwertes mit rd. 3,6 Mio. € (+ 1,4%) deckt nicht einmal die Tarifsteigerungen mit rd. 5,2 Mio. € für 2016. Diese externen Faktoren füh- ren bei ansonsten unveränderten Rahmenbedingungen zu einer weiteren Finanzie- rungslücke für das Wirtschaftsjahr 2016. Neben den unzureichenden Vergütungsregelungen und Vergütungsanpassungen an die tariflichen Steigerungen ist die schlechte Bausubstanz und die besondere Infrastruktur im Klinikum das größte Problem. Die Neubauplanung ist ein dringend notwendiger Schritt, um die infrastrukturellen Probleme zu lösen und damit die Zukunft des Klini- kums zu sichern. Die Neubauplanung mit dem Betten- und Funktionsbau Haus M wird als größtes Neu- bauvorhaben der nächsten Jahre maßgeblich zur Neustrukturierung des Klinikums bei- tragen und ist insbesondere für die zukünftige stationäre Patientenversorgung ent- scheidend. Für dieses Gebäude wurde nunmehr die Entwurfsplanung abgeschlossen. Aus der bisherigen Kostenschätzung wurde im März 2016 eine belastbare Kostenbe- rechnung erstellt. Die Energieversorgung auf dem Campus ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur und konnte mit dem Spatenstich für die Kältezentrale im April 2016 in Angriff genom- men werden. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. D. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Ausgleichsposten nach dem KHG Rechnungsabgrenzungsposten 197.824.333 € 11.335.963 € 120.591.772 € 30.244 € 1.020.672 € 474.668 € 331.277.652 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 17.174.422 € 5.408.596 € -1.882.365 € -1.535.112 € 45.165.541 € 146.234.771 € 46.455.443 € 93.341.073 € 80.824 € 331.277.652 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 157 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 – 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +263.967 +275.170 +287.611 +300.325 +289.947 +299.842 2. Sonstige betriebliche Erträge +26.134 +26.071 +26.571 +27.938 +26.140 +28.737 3. Veränderungen des Bestands an un- fertigen Leistungen +278+1.025-194-181 +0 +0 4. Andere aktivierte Eigenleistungen +424+160+289+243 +0 +289 5. Zuweisungen u. Zuschüsse öffentl. Hand +505+430+271+189 +438 +276 6. Personalaufwand -199.858 -203.075 -209.459 -218.830 -212.019 -220.186 7. Materialaufwand -70.483-72.057-73.445-76.124 -75.326 -76.979 8. Sonder- u. Ausgleichsposten n.d.KHG +13.086 +12.809 +13.544+13.553 +13.731 +13.869 9. Abschreibungen -15.727-15.376-16.757-16.540 -16.993 -17.725 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.827-27.143-28.961-30.568 -25.766 -27.666 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +109+41+68+25 +59 +24 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.196-1.228-1.169-1.089 -1.385 -1.625 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -7.588 -3.173 -1.631 -1.059 -1.174 -1.144 14. Außerordentliche Erträge/Aufwendungen -170-170-170-170 -172 -172 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -172-111-237-238 -172 -234 16. Sonstige Steuern -16-20-15-68 -20 -20 17. Jahresergebnis -7.946 -3.474 -2.053 -1.535 -1.538 -1.570 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2) Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)68,565,866,159,7 2. Umlaufintensität (in %)31,133,833,539,8 3. Investitionen (in T€)14.37411.92617.19621.666 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)17,716,315,613,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)25,924,823,722,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 3,0- 1,3- 0,7- 0,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 14,9- 7,0- 4,3- 3,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,3- 0,8- 0,3- 0,1 4. Kostendeckung (in %)86,688,288,379,4 5. Cash Flow (in T€)- 10.046+ 6.184+ 8.975- 5.132 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)62,461,966,266,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)60.56361.57564.17366.925 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Klinikum 158 Nachrichtlich: Klinikum - Konzernabschluss 2015 Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 197.902.979 € 11.356.193 € 120.953.297 € 46.710 € 474.668 € 330.733.847 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten einschl. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung Rechnungsabgrenzungsposten 26.000.000 € 16.390.483 € 5.408.596 € -1.628.907 € -1.487.931 € 46.244 € 44.728.485 € 146.234.771 € 46.564.843 € 93.124.924 € 80.824 € 330.733.847 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2015 2012201320142015 - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - 1. Umsatzerlöse+267.513+278.986+291.173+304.686 2. Sonstige betriebliche Erträge+19.587+19.291+20.105+21.018 3. Veränderungen des Bestands an unfertigen Leistungen+278+1.025-194-181 4. Andere aktivierte Eigenleistungen+423+160+289+243 5. Zuweisungen und Zuschüsse öffentliche Hand+505+430+271+189 6. Personalaufwand-203.078-206.596-213.372-223.099 7. Materialaufwand-63.967-65.282-66.347-68.908 8. Sonder- und Ausgleichsposten n. d. KHG+13.081+12.732+13.457+13.452 9. Abschreibungen-15.734-15.412-16.795-16.580 10. Sonstige betriebliche Aufwendungen-24.992-27.305-29.138-30.771 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+105+41+73+26 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.195-1.228-1.174-1.089 13. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-7.474-3.158-1.652-1.014 14. Außerordentliche Erträge / Aufwendungen-170-170-170-170 15. Ertragsteuern-184-116-249-248 16. Sonstige Steuern-16-17-15-56 17. Konzernüberschuss / -fehlbetrag (+/-)-7.844-3.461-2.086-1.488 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVD 159 30. Karlsruher Versorgungsdienste im Sozial- und Gesundheits- wesen GmbH (KVD) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1235 KVD-Geschaeftsfuehrung@ Karlsruhe gGmbH, Moltkestr. 90Telefax: 0721/ 974-1282klinikum-karlsruhe.de 76187 Karlsruhewww.klinikum-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 14.04.2003 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Sabine ZeitlerStädtisches Klinikum 100% = 25.000 € Karlsruhe gGmbH Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv. Vors. ) StR Renate Rastätter StR Gisela Fischer ( 2. stellv. Vors. ) StR Sibel Uysal StR Dr. Rahsan DoganThomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Tom Hoyem Marek Hintsches (Betriebsratsvors.) StR Uwe Lancier Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Durchführung der Gebäudeinnenreinigung zwischen KVD und Klinikum. Organschaftssvertrag vom 18.08.2004 zwischen KVD und Klinikum. Für die von der KVD genutzten Räume sowie für die vom Klinikum der KVD überlassenen Reinigungs- geräte sind Mietverträge abgestimmt. Für die Durchführung der Aufgabe der gesamten Reinigung im Klinikum hat das Klinikum die dort be- schäftigten Mitarbeiterinnen im Reinigungsdienst und die Hauswirtschaftsleiterinnen der KVD über- lassen. Hierfür wurde ein Personalüberlassungsvertrag abgeschlossen. Die Personalangelegenheiten der KVD werden vom Klinikum verwaltet. Hierfür wurde ein Dienstleitungs- vertrag abgeschlossen. Ab 01.06.2004 übernahm die KDV die Wohnheimverwaltung der klinikeigenen Wohnheime. Hierzu wurde zwischen der KVD und dem Klinikum ein Vertrag für Wohnheimverwaltung abgeschlossen. Am 01.04.05 übernahm die KVD den Gardinenservice für das Klinikum. Hierzu wurde ein Vertrag "Dienstleistung Gardinenservice" abgeschlossen . Erbringung von Servicedienstleistungen im Gesundheitswesen im Bereich der Wirtschafts- und Versorgungsdienste, insbesondere Reinigung, Wäscherei und Küche. Das Unternehmen arbeitet vorrangig für die Städt. Klinikum gGmbH und für die Stadt Karlsruhe sowie deren Gesellschaften und Stiftungen (GV in der Fassung vom 20.03.2003). Der Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat des städtischen Klinikums. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater- houseCoopers AG geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVD 160 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäfts- führer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufsichtsrat besteht aus dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) 106,45 112,09 117,86 126,23 Angestellte 4) 1,50 1,50 1,50 1,50 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 107,95 113,59 119,36 127,73 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Der Geschäftsverlauf kann als planmäßig beschrieben werden. Wesentliche Verände- rungen in der Finanz- und Vermögenslage ergaben sich in 2015 im operativen Geschäft nicht. Es konnte ein Gewinn in Höhe von 53 T€ erzielt werden, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Der Fehlbetrag 2014 (- 48 T€) war bedingt durch die seinerzeitige Änderung der Bewertungsgrundlage für die Rückstellungen für Resturlaub und Freizeit- ansprüche (handelssteuerliche Bewertung). Beim Leistungsumfang gab es 2015 folgende Änderungen:  Im Haus R wurde der HKL 4 in Betrieb genommen und die CPU um neue Flä- chen erweitert.  Im Haus S wurden Teile der Milchküche in die Reinigung durch die KVD aufge- nommen.  Das Wohnheim Südliche Hildapromenade 7b wurde stillgelegt und somit aus der Reinigung genommen.  Nach diversen Umzügen wurden die Flächen mit neuer Nutzung in die Unter- haltsreinigung aufgenommen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVD 161  Die Transfusionsmedizin ist ins Haus D umgezogen.  Das Haus U wurde für den Abriss leer geräumt. Zum Tätigkeitsfeld der KVD gehört in erster Linie die Reinigungstätigkeit im Städtischen Klinikum Karlsruhe. Hier werden auf ca. 150.000 m 2 Fläche Reinigungsdienstleistungen erbracht. Diese Fläche wurde zu 70 % durch die KVD und zu ca. 30 % durch dritte Dienstleister gereinigt. Die KVD darf seit Oktober 2005 auch das Zertifikat der Gebäudereinigerinnung „Quali- tätsverbund Gebäudedienste“ führen. Als Mitgliedsbetrieb des Qualitätsverbundes hat die KVD ihre Qualifikation prüfen lassen und sich zur kontinuierlichen Fortbildung ver- pflichtet. Dieses Zertifikat wurde am 29.10.2014 um weitere drei Jahre verlängert. Ausblick Im Rahmen der natürlichen Personalfluktuation wird es auch in 2016 eine Abnahme der vom Städtischen Klinikum überlassenen Mitarbeiterinnen und einen Zuwachs an Mitarbeiterinnen der KVD geben. Die Reinigungsorganisation der Karlsruher Versorgungsdienste wird sich an Verände- rungen im Klinikum Karlsruhe in gewohnter Weise mit ihren Dienstleistungen anpassen. Das wirtschaftliche Risiko der KVD hat sich gegenüber der Gründungssituation nicht verändert. Bestandsgefährdende Risiken sind durch die enge Bindung an die Mutterge- sellschaft nicht erkennbar. Die KVD rechnet für das Geschäftsjahr 2016 mit einem leicht positiven Ergebnis. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 68.646 € 20.230 € 543.508 € 16.031 € 0 € 648.415 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 106.329 € 52.712 € 184.041 € 0 € 314.738 € 149.636 € 648.415 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KVD 162 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+7.908+8.151+8.442+8.568+8.426+8.632 2. Sonstige betriebliche Erträge+3+7+58+40+11+4 3. Materialaufwand-4.329-4.382-4.453-4.200-4.213-4.164 4. Personalaufwand-2.683-2.878-3.198-3.454-3.287-3.522 5. Abschreibungen-7-6-8-10-8-16 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen-868-868-871-891-898-899 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+0+0+1+0+0+0 8. Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-7-5-8-2-5-4 9. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit+17+19-37+51+26+31 10. Außerordentliche Erträge+0+0+0+0+0+0 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag-11-2-11+2-7+0 12. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0-8 13. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+6+17-48+53+19+23 1) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan"; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)5,36,65,510,6 2. Umlaufintensität (in %)94,793,494,589,4 3. Investitionen (in T€)1110343 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)27,628,519,728,4 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)520,8433,2360,8268,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,1+ 0,2- 0,6+ 0,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 3,6+ 9,4- 36,8+ 28,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 1,0+3,5- 6,1+ 8,4 4. Kostendeckung (in %)100,0100,198,7100,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 25+ 25- 28+ 61 b) nach Ertragsteuern+ 13+ 23- 40+ 63 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)33,935,337,440,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)24.85325.33426.79427.045 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 MVZ 163 31. MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum am Städtischen Klinikum Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o Städtisches KlinikumTelefon: 0721 / 974-1001 Karlsruhe gGmbH,Telefax: 0721 / 974-1009www.klinikum-karlsruhe.de Moltkestr. 90 76187 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 01.04.2006 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Markus Heming (bis 18.01.2016)Städtisches Klinikum Karlsruhe100% = 25.000 € Prof. Dr. Hans-Jürgen HennesgGmbH (ab 01.06.2015) Saskia Heilmann (ab 01.04.2016) Aufsichtsrat: BM Klaus Stapf ( Vorsitz ) StR Tilman Pfannkuch StR Dr. Klaus Heilgeist ( 1. stellv.Vors. ) StR Renate Rastätter StR Gisela Fischer ( 2. stellv. Vors. ) StR Sibel Uysal StR Dr. Rahsan Dogan Thomas Förster (Betriebsrat) StR Alexander Geiger Dr. Martina Hillesheimer StR Thomas Hock (Betriebsrätin) StR Tom Hoyem Marek Hintsches (Betriebsratsvors.) StR Uwe Lancier Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge mit dem Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH: Beherrschungsvertrag vom 25.01.2006 zwischen MVZ und Klinikum. Nutzungsvertrag über die Bereitstellung von Personal, Räumen, Einrichtungen und Material des Klinikums. Vereinbarung über die Erbringung von ärztlichen Leistungen durch das MVZ. Vertrag über die Beteiligung der Ärzte an den Honoraranteilen der KV-Erlöse des MVZ in den Gebieten Nuklear-, Labor-, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie und Pathologie. 14 Mitglieder (Oberbürgermeister oder ein von ihm beauftragter Beigeordneter + 3 vom Betriebsrat bestimmte Mitglieder). Der Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums im Sinne des § 95 SGB V, insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen sowie der sonstigen ärztlichen Tätigkeiten (GV in der Fassung vom 10.12.2008). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewater- houseCoopers AG geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 MVZ 164 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 2) 2) 2) 1) Die Geschäftsführung bekam keine Bezüge vom MVZ. 2) Der Aufsichtsrat ist personenidentisch mit dem Aufsichtsrat der Muttergesellschaft Städt. Klinikum Karlsruhe gGmbH. Es erfolgt daher keine gesonderte Vergütung. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 4,37 5,48 5,49 5,59 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 4) 4,37 5,48 5,49 5,59 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 Abgerechnete Fälle mit der Kassenärztlichen Vereinigung 27.052 27.962 27.816 28.606 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Um den Patienten weiterhin den Zugang zur ambulanten fachärztlichen Versorgung am Klinikum gewähren zu können, werden derzeit folgende Bereiche vom MVZ angeboten: Nuklearmedizin, Labormedizin, Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Strahlentherapie, Pathologie und Onkologie. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 21 T€ (Vorjahr: 42 T€) ab. Die Umsatzerlöse liegen bei 4.341 T€ (Vorjahr: 3.542 T€) und betreffen ausschließlich Erlöse aus ambulanter ärztlicher Behandlung. Die sonstigen betrieblichen Erträge belau- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 MVZ 165 fen sich auf 49 T€ und resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Abrechnung des 4. Quartals 2014 der Kassenärztlichen Vereinigung. Der Anstieg der Personalaufwendungen auf 833 T€ (2014: 733 T€) beruht im Wesentlichen auf den höheren Umlagekosten, die wiederum aus den gestiegenen Erlösen des MVZ im Bereich der Strahlentherapie resultieren. Ausblick Bestandsgefährdende Risiken und Entwicklungen der Gesellschaft sind der Geschäfts- führung nicht bekannt, allerdings sind die ambulanten Vergütungen im vertragsärztli- chen Bereich nicht leicht prognostizierbar. Im Rahmen der Weiterentwicklung und künftigen strategischen Ausrichtung – auch im Hinblick auf die bestehende Wettbewerbssituation – wurde das MVZ zum 01.02.2016 um einen Hausarztsitz, der vorwiegend der Notfallversorgung dienen soll, erweitert. Darüber hinaus ist spätestens zum 01.09.2016 die Ausweitung um einen weiteren hal- ben Hausarztsitz für die prästationäre/ambulante Versorgung gastroenterologischer Pa- tienten vorgesehen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 60.000 € 0 € 1.296.912 € 435 € 0 € 1.357.347 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinn- / Verlustvortrag Jahresüberschuss Sonderposten mit Rücklageanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten 25.000 € 403.802 € 20.773 € 449.575 € 0 € 10.100 € 897.672 € 1.357.347 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 MVZ 166 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +3.519 +3.797 +3.542 +4.341 +3.755 +4.133 2. Sonstige betriebliche Erträge +17+7+54+49 +1 +0 3. Materialaufwand -2.756 -2.752 -2.535 -3.227 -2.945 -3.029 4. Personalaufwand -537-781-733-833 -635 -894 5. Abschreibungen +0-30-30-30 -30 -30 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -150-223-260-280 -137 -146 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +3+4+4+0 +1 +1 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0+0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +96 +22 +42 +21 +11 +35 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 11. Sonstige Steuern +0+0+0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +96 +22 +42 +21 +11 +35 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung der Wirtschaftspläne erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,012,912,24,4 2. Umlaufintensität (in %)71,287,185,695,6 3. Investitionen (in T€)012000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)70,141,458,233,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)-322,3476,4749,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 2,7+ 0,6+ 1,2+ 0,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 26,4+ 5,6+ 9,8+ 4,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 18,5+ 2,3+ 5,7+ 1,5 4. Kostendeckung (in %)102,2100,399,599,3 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 96+ 52+ 72+ 51 b) nach Ertragsteuern+ 96+ 52+ 72+ 51 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)15,620,620,619,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)122.789142.613133.600148.984 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AFB 167 32. AFB – Arbeitsförderungsbetriebe gGmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Daimler Str. 8Telefon: 0721 / 97246-0 info@afb-karlsruhe.de 76185 KarlsruheTelefax: 0721 / 755160 Gründung:Unternehmensgegenstand: 05.07.1988 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Ariane NeumannStadt Karlsruhe100% = 52.000 € Aufsichtsrat: BM Martin Lenz ( Vorsitz ) StR Johannes Krug StR Gisela Fischer ( stellv. Vorsitz ) StR Yvette Melchien StR Michael Borner StR Dr. Thomas Müller StR Max Braun Jens Diefenbacher StR Thorsten Ehlgötz StR Joschua Konrad Beratende Mitglieder:Frank Binder, Beteiligungsmanagement der Stadt Karlsruhe Brigitte Dorwarth-Walter, stellv. Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Karlsruhe Frau Wencke Rathsack, Bildungsreferentin IHK Karlsruhe Engelbert Wangler, GF der Kreishandwerkerschaft (bis 31.03.2015) Anna Christina Roß (ab 01.04.2015) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Die vorübergende Beschäftigung und Betreuung von sozial benachteiligten, insbesondere jungen Menschen mit dem Ziel, ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt zu erhöhen oder sie für eine Ausbildung zu befähigen (GV in der Fassung vom 22.07.2002). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates: 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 3,7 3,6 3,5 3,6 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AFB 168 Leistungszahlen 2012 – 2015 1) Änderung ab 01.01.2014: Erfassung der Erstgespräche und aller stattgefundener Gespräche. Finanzielles Engagement des Gesellschafters und sonstiger öffentlicher Kassen 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Stadt Karlsruhe - Pauschaler Zuschuss 1) 1.1701.1701.437 1.615 - Zuschuss BAI 2) 144183177 199 - Beschäftigungsförderung Stadt Karlsruhe 64 102 - Freiwillige Zuwendungen im Rahmen der Sozial- und Jugendhilfe 3) 324294192 329 Zusammen 1.638 1.647 1.870 2.245 2. Arbeitsagentur 3) 1.0351.2401.163 652 3. Sonstige Stellen (z.B. EU) 280338496 566 Gesamt 2.953 3.225 3.529 3.463 1) incl. Zuschuss für arbeitstherapeutische Werkstatt Hertzstraße 12 2) Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative 3) findet nicht oder nur teilweise Eingang in Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) 2012201320142015 1. Zahl der Arbeitsplätze a) Ungefördert sozialversicherungspflichtig20,5021,6721,1719,25 b) Gefördert sozialversicherungspflichtig (ABM u.a.)83,4191,2571,9151,50 c) Zusatzjobs (Mehraufwandsentschädigung)57,4162,1742,8338,25 d) Sonderprogramm "Beschäftigungsförderung Stadt KA"--38,4272,75 Gesamtzahl (Summe a bis c) 161,32175,09174,33181,7 5 2. Bei Clearingstelle vorsprechende Personen a) Erstgespräche26321529 b) Beratungsgespräche 1) --54113 3. Vermittlungsquote (1. Arbeitsmarkt) -in %- - aus AFB-Zeitverträgen 21,6729,6331,6510,00 - aus AFB-Zusatzjob s 6,034,556,459,23 - Clearingstelle 7,696,2540,0020,69 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AFB 169 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 4) 5) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) die von der Stadt abgeordneten Beschäftigten/Beamte. 5) ohne geförderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Zur Beurteilung der geförderten Beschäftigung sind die Daten des Arbeitsmarktes im Stadtkreis Karlsruhe und insbesondere die Daten zur Grundsicherung für Arbeitssu- chende nach SGB II (Hartz IV) wichtig, da die AFB-Beschäftigungsangebote zu 98 % von SGB II-Kunden in Anspruch genommen werden. Im Stadtkreis Karlsruhe stieg die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum Vorjahr von 8.543 Personen auf 8.671 Personen (Jahresdurchschnitt), dies entspricht einer Arbeitslosen- quote von 5,5 % (Vorjahr: 5,5 %). Der Anteil der Langzeitarbeitslosen unter den ar- beitslosen erwerbsfähigen SGB II-Kunden verringerte sich im Vorjahresvergleich leicht. Im Jahresdurchschnitt waren 165 Personen im Sozialen Arbeitsmarkt der Stadt Karlsru- he beschäftigt. Die anhaltend gute Konjunktur, die Kürzungen bei den Eingliederungsmaßnahmen, das Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeits- markt (=Instrumentenreform) im Jahr 2012, das ersatzlose Auslaufen des Modelprojekts Bürgerarbeit und die Weiterführung des Gesamtkonzepts Arbeit prägte auch die wirt- schaftliche Lage der AFB. Im Jahr 2014 wurden ca. 70 % des wirtschaftlichen Umsatzes für Personalkosten auf- gewandt. Dies verdeutlicht den Zweck der AFB als Beschäftigungsgesellschaft. Ausblick Für das Jahr 2016 wurde den AFB Ende insgesamt 44 Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d SGB II bewilligt. Bei diesem Förderinstrument wird in den Jahren 2017 und 2018 mit rückläufigen Bewilligungen gerechnet, da vom Bund keine Aufstockung des Eingliede- rungstitels zu erwarten ist. Auch für den Bereich der bundesfinanzierten öffentlich ge- förderten Beschäftigung wurden keine konkreten Verbesserungen in Aussicht gestellt, obwohl der Bedarf für Langzeitarbeitslose seit Jahren unverändert hoch ist. 2012201320142015 Beschäftigte 1,961,771,771,77 Beamte 3,003,003,924,00 Gesamtbelegschaft 4,964,7 75,695,77 Auszubildende --- - Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AFB 170 Im Rahmen des Gesamtkonzepts Arbeit werden im Jahr 2016 bei acht verschiedenen Trägern 152 Plätze für Beschäftigungsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung im rahmen des sozialen Arbeitsmarkts gefördert. Ob es den AFB gelingen wird, auch in den Jahren 2017 und 2018 wieder rund ein Drittel dieser Plätze zu erlangen, ist ange- sichts ständig wachsender Konkurrenz ungewiss. Um die rückläufigen Entwicklungen in den Bereichen AGH (Arbeitsgelegenheiten) und FAV (Förderung von Arbeitsverhältnissen) zu kompensieren und die vorhandenen Kapa- zitäten in der Schreinerei besser zu nutzen, aber auch um das Angebot für besonders schwervermittelbare Menschen zu erweitern, sind die AFB seit 01.02.2016 Träger für den Standort Karlsruhe im Projekt „Su+Ber (Sucht und Beruf)“. Die Laufzeit dieses Landes-ESF-Projekts dauert vom 01.01.2016 bis 31.12.2017. Die Konzeption des Projekts „Su+Ber“ beruht auf einer Rahmenkonzeption, die von der Landesstelle für Suchtfragen Baden-Württemberg entwickelt wurde. Die AFB stellen für das Projekt „Su+Ber“ in ihrer Schreinerei 6 Teilnehmerplätze zur Verfügung. Die Jobcenter von Stadt- und Landkreis Karlsruhe finanzieren den AFB jeweils drei Teilnehmerplätze mit rd. 900 Euro pro Platz und Monat. Aufgrund der voraussichtlich auch 2016 noch guten Arbeitsmarktlage wird der AFB- Teilnehmerkreis weiterhin aus besonders schwer vermittelbaren langzeitarbeitslosen Menschen bestehen. Daher bleiben die Kostenersätze der Werkstätten weiterhin eine sehr schwer kalkulierbare „Größe“ für die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft. Auch die Zukunft des Möbellagers in der Delawarestrasse 12 ist derzeit noch offen. Im Ergebnis ist in den Jahren 2016 ff. mit Jahresfehlbeträgen zu rechnen, die durch die Rücklagen voraussichtlich aufgefangen werden können. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonst. Vermögens- gegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Rechnungsabgrenzungsposten 79.901 € 0 € 1.596.811 € 52.277 € 1.486, € 1.730.475 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklagen Gewinnvortrag Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 52.000 € 1.022 € 473.363 € 399.874 € 926.259 € 146.633 € 204.083 € 453.500 € 1.730.475 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 AFB 171 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - Pauschaler Zuschuss Stadt K ́he 2) +1.314 +1.352 +1.614+1.814+1.815 +1.814 - Beschäftigungsförderung Stadt Karlsruhe +0+0+64+102+80 +98 - Zuschüsse ARGE / Agentur für Arbeit +526+559+479+300+241 +230 - Kostenersatz Werkstätten +348+417+442+535+400 +401 - Sonstiges +280+337+496+566+436 +577 +2.468 +2.665 +3.095 +3.317 +2.972 +3.120 2. Sonstige betriebliche Erträge +11+12+6+8+7 +8 3. Materialaufwand -92-88-88-107-88 -98 4. Personalaufwand -2.044 -2.197 -2.378 -2.273-2.291 -2.449 5. Abschreibungen -42-51-41-39-45 -41 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -412-458-482-509-553 -519 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +5+2+2+2+2 +1 8. Sonstige Zinsen und ähnl. Aufwendungen +0-3+0+0-1 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -106 -118 +114 +399 +3 +22 10. Außerordentliche Erträge +0+0+2+0+0 +0 11. Sonstige Steuern -20-3+0+0+0 +0 12. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -126 -121 +116 +399 +3 +22 13. Gewinnvortrag +0+0+0+0+0 +0 14. Rücklageneinstellung (-) / -entnahme (+) +126+121-116-399-3 -22 15. Bilanzgewinn +0 +0 +0 +0 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung erfolgte nicht. 2) Einschließlich Zuschuss für Beschäftigungs- und Ausbildungsinitiative (BAI). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)18,218,89,04,6 2. Umlaufintensität (in %)81,480,989,292,3 3. Investitionen (in T€)6324199 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)61,258,542,953,5 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)3363124781.159 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)-5,1-4,5+3,7+12,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-23,7-29,4+22,0+43,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-14,5-16,7+9,4+23,1 4. Kostendeckung (in %)94,695,2103,6113,1 5. Cash Flow (in T€)-84,2-70,2+156,9+438,5 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)78,378,579,577, 5 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)29.42830.29134.56940.934 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Messe, Touristik, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, Event und Sportstätten Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 173 33. Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0 Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2116 www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 27.09.1950 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Britta WirtzStadt Karlsruhe100% = 3,1 Mio. € Aufsichtsrat: BM Gabriele Luczak-Schwarz StR Detlef Hofmann ( Vorsitz ) StR Joschua Konrad StR Thorsten EhlgötzStR Dr. Ute Leidig ( stellv. Vorsitz ) AStR Prof. Dr. Jürgen Morlok Michael Haug LR Dr. Christoph Schnaudigel StR Dr. Klaus HeilgeistStR Michael Zeh StR David Hermanns Beteiligungen (mind. 25%):Anteile am Stammkapital: Messe Karlsruhe GmbH 100% = 130.000 € Wichtige Verträge: Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Tiefgarage am Festplatz . Pachtvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die städtischen Hallen am Festplatz . Facility Management-Vertrag mit der VOLKSWOHNUNG Bauträger- und Verwaltungs-GmbH (jetzt: VOLKSWOHNUNG Service GmbH). Personalgestellungsvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co.KG. Mietvertrag mit der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG über die Anmietung der Messe auf 29 Jahre. Überlassungs- und Dienstleistungsvertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH über das Nutzungsrecht der im Eigentum der Stadtwerke befindlichen technischen Anlagen auf dem Gelände der NMK . Durchführung von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Tagungen, Versammlungen,Kundgebungensowiekulturellen,sportlichen, unterhaltendenundsonstigenVeranstaltungen.Vermietungund Verpachtung städtischer Hallen. Betrieb der Messe Karlsruhe. Organisation und Abwicklung des Karlsruher Tourismus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 174 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 1) 1) 1) 1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 16 17 16 16 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. Finanzielles Engagement des Gesellschafters 2012 – 2015 2012 - in T€ - 2013 - in T€ - 2014 - in T€ - 2015 - in T€ - 1. Verlustausgleich / Budget 13.81912.947 11.158 11.396 2. Abdeckung Verlustvortrag - 966 3.743 1.160 3. Zuschuss für Geschäftsbereich Tourismus 960977 0 0 4. Weitere Veranstaltungszuschüsse 221110 99 13 Zusammen 15.000 15.000 15.000 12.569 Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Zahl der Veranstaltungen: - Eigenveranstaltung32242216 - Gastveranstaltung288288315308 Zusammen320312337324 2. Anzahl der Besucher und Teilnehmer: - Regional385.328377.636391.129337.406 - Überregional338.098349.319368.396457.911 Zusammen723.426726.955759.525795.317 3. Anzahl der Aussteller: - Innland6.8997.1227.0517.921 - Ausland760421809645 Zusammen7.6597.5437.8608.566 4. Saalbelegungen (Belegungstage) 3.5433.7453.9103.739 5. Umschlagshäufigkeit am Standort Neue Messe 10,4610,7310,9213,18 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 175 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 2012201320142015 Angestelle / Beschäftigte 1) 5) 149,2149,8123,8124,6 Beamte 2) 0,00,00,00,0 Gesamtbelegschaft 3) 149,2149,8123,8124,6 davon aktive Mitarbeiter 3) 138,9140,7115,1119,1 davon passive Mitarbeiter 4) 10,39,18,75,5 Nicht voll beschäftigtes Garderobenpersonal3,03,03,03,0 Auszubildende7,07,07,07,0 1) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2) Einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 3) In 2014 sind hierin 18 Teilzeitbeschäftigte enthalten. In den Vorjahren waren dies 23 (2013), 21 (2012) bzw. 19 (2011) 4) Altersteilzeit, Elternzeit, Erziehungsurlaub, Beurlaubte, etc. 5) Die Reduzierung in 2014 ergibt sich u. a. durch die rückwirkende Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus zum 01.01.2014 sowie die Auslagerung des Geschäftsbereiches Events zum 01.05.2014. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresfehlbetrag von 11,4 Mio. € aus. Davon entfallen auf die Standorte Messe und Festplatz 9,3 Mio. € bzw. 2,1 Mio. €. Die Hallenkosten (insb. Miete, Wartung, Instandhaltung, Betriebskos- ten) betragen am Standort Messe 7,7 Mio. € und am Standort Festplatz 1,3 Mio. €. Die deutliche Verbesserung gegenüber der Planung (Fehlbetrag von 12,6 Mio. €) ist im Wesentlichen auf eine positive Entwicklung im operativen Geschäft, die kostengünstige- re Durchführung der aus der Europahalle verlegten Veranstaltungen sowie auf die Auf- lösung der Risikovorsorge für Projekte des Folgejahres zurückzuführen. Ergebnisneutral wirkt sich die Zuführung zur Rückstellung für den Brandschutz in der Stadthalle aus, welche in gleicher Höhe und in Abstimmung mit der Gesellschafterin als Forderung ge- genüber der Stadt Karlsruhe bilanziert wurde. Anmerkung: Das Ergebnis 2012 ist einmalig belastet mit einem Buchverlust in Höhe von 6,2 Mio. € aus der Übertragung der Gar- tenhalle an die Stadt Karlsruhe. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 176 Weiterhin belasten hohe Fixkosten aus dem Mietvertragsverhältnis mit der Neue Mes- se Karlsruhe GmbH & Co. KG, der Contracting-Vereinbarung mit den Stadtwerken so- wie weitere Instandhaltungsverträge das Ergebnis. Ergänzend hierzu ist die Attraktivität des Geländes zu erhalten und auszubauen. Insbesondere die vertragliche Verpflichtung zum Unterhalt der Messe bedingt zukünftige Vorsorge für erhöhten Instandhaltungsbe- darf. Die Gewährleistungsfrist für die Messe ist abgelaufen. Der Alterungsprozess schreitet voran, daher ist mit höheren Instandhaltungskosten zu rechnen, die die KMK zu tragen hat. Im Geschäftsjahr wurde diesem Umstand durch eine gegenüber dem Vorjahr erhöhte Fortschreibung der erstmals in 2009 gebildeten Instandhaltungsrück- stellung Rechnung getragen. Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat die Stadt Karlsruhe als alleinige Ge- sellschafterin in 2015 eine weitere Einzahlung in die Kapitalrücklage von 14,9 Mio. € zur Abdeckung des Fehlbetrages 2014 (11,2 Mio. €) sowie zur teilweisen Abdeckung des Verlustvortrages aus dem Vorjahr vorgenommen. Der Bereich Eigenmessen war im Jahr 2015 geprägt durch die konsequente Weiter- entwicklung des bestehenden Portfolios. Der Geschäftsverlauf in diesem Bereich läuft mit turnusmäßigen Schwankungen weiterhin stabil. Im laufenden Geschäftsjahr wurde beschlossen, die Messe USETEC außerplanmäßig abzuschreiben. Analog der Portfo- liostrategie wurde in 2015 der Kaufvertrag zum Erwerb der Veranstaltungsrechte an den Fachmessen recycling aktiv und TiefbauLive abgeschlossen. Die Veranstaltungsrech- te der in 2017 erstmals durchgeführten Messen gehen zum 01.01.2016 auf die KMK über. Im Bereich der Gastmessen wurde durch die Neuakquise von Veranstaltungen sowie dem sich fortsetzenden positiven Trend bei den etablierten Messen ein über- planmäßiger Geschäftsverlauf erzielt. Das langfristige Binden weiterer Gastveranstalter ist ebenso geglückt. Im Geschäftsbereich Kongress & Kultur konnten die strategischen Themenfelder Wis- senschaft, IT, Recht, Handel & Wirtschaft, Medizin sowie Gesellschaft, Religion und Poli- tik auch im Jahr 2015 einen sehr guten Geschäftsabschluss im Bereich Kongresse gene- rieren, so dass das auf Basis von Singulärveranstaltungen entstandene Rekordergebnis aus dem Vorjahr bei den Kongressen annähernd wiederholt werden konnte. Die Zu- kunft des Geschäftsbereichs steht in starker Abhängigkeit zur Entwicklung des Hallen- portfolios und den damit verbundenen politischen Rahmenbedingungen. Die zusätzlich zu den bereits durchgeführten baulichen Vorrichtungen weiterhin not- wendigen organisatorischen Brandschutzmaßnahmen zum Erhalt der Betriebsgenehmi- gung der Stadthalle werden weiter ergriffen und bestehen bis zum Sanierungszeitraum. Um auf Dauer ein attraktiver Veranstaltungsstandort zu sein, hat der Aufsichts- und Gemeinderat bereits vor rd. zwei Jahren ein Modernisierungskonzept für die Stadt- halle (Eigentümerin Stadt Karlsruhe) beschlossen. Aktuelle Vorgaben für Versamm- lungsstätten bedingten hierzu ergänzend eine zeitnahe Anpassung des Brandschutz- konzeptes. Alle mittlerweile vorliegenden Aspekte wurden innerhalb eines Projekts be- stehend aus den vier Säulen Technik, Energie, gestalterische Modernisierung sowie Si- cherheit und Brandschutz zusammengeführt. Derzeit läuft ein Ausschreibungsprozess für die Vergabe der planerischen Gesamtkoordination, der nach aktuellem, fest definier- tem Planungsstand in den Beginn der Baumaßnahmen an der Stadthalle von Juli 2017 bis September 2019 münden wird. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 177 Ausblick In ihrer Mittelfristplanung erwartet die KMK einen Rückgang der Fehlbeträge von 12,2 Mio. € (2016) auf 11,3 Mio. € (2020). Im gleichen Zeitraum reduziert sich das De- fizit nach dem Herausrechnen der Strukturkosten (hierunter fallen die Mietkosten an die Neue Messe, Abschreibungen, Pacht- und Versicherungsaufwand sowie das Finan- zergebnis) von 5,2 Mio. € (2016) auf 4,5 Mio. € (2020). Der Anstieg des Fehlbetrages gegenüber 2015 resultiert im Wesentlichen aus der verhalteneren Planung des Berei- ches Kongress & Kultur aufgrund der anstehenden Sanierung der Stadthalle. Im Geschäftsbereich Messen müssen sich neue Veranstaltungen am Markt zunächst etablieren, daher ist die zukünftige Entwicklung abzuwarten. Hierbei spielt auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung eine wesentliche Rolle. Für 2016 ist zunächst die Marktpositionierung der teilweise noch jungen Messeprojekte zu überprüfen, um dar- aus eventuelle Themenmodifizierungen abzuleiten. Die im Sinne der Standortbindung verfolgte Kundenpflegestrategie im Gastmessebereich hat zum Abschluss von Mehrjah- resverträgen mit Premiumkunden geführt. Die sich im Geschäftsbereich Kongress & Kultur ergebenden neuen Vermarktungs- chancen durch eine technisch und gestalterisch sanierte Stadthalle sollten perspektivisch für die Ansprache relevanter und neuer, auch internationaler Zielgruppen genutzt wer- den. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 7.722.025 € 196.550 € 14.398.989 € 204.783 € 0 € 22.522.347 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 3.100.000 € 20.451.675 € -12.555.834 € 10.995.841 € 5.865.791 € 5.160.215 € 500.500 € 22.522.347 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KMK 178 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +25.146 +25.867 +29.048 +30.778 +27.687 +26.809 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -52+294+41-226 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +1.274+1.298+839+1.057 +891 +872 4. Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.897-19.133-21.515-22.296 -19.756 -18.650 5. Personalaufwand -8.936-9.232-8.054-8.658 -8.667 -8.898 6. Abschreibungen -1.830-1.524-1.514-1.800 -1.647 -1.847 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.100-10.380-9.895-10.192 -11.112 -10.491 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +89+45+48+24 +23 +16 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -193-182-156-83 -64 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -13.499 -12.947 -11.158 -11.396 -12.645 -12.189 11. 12. Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen +0 -6.165 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 +0 13. Sonstige Steuern -23+0+0+0 +0 +0 14. Jahresfehlbetrag -19.687 -12.947 -11.158 -11.396 -12.645 -12.189 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012 2013 2014 2015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %) 46,842,542,2 34,3 2. Umlaufintensität (in %) 53,257,557,8 65,7 3. Investitionen (in T€) 8.1812.008915 414 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %) +19,5+20,6+34,7 +48,8 2. Anlagendeckungsgrad I (in %) +41,7+48,6+82,2 +142,4 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %) -78,3-50,1-38,4 -37,0 2. Eigenkapitalrentabilität (in %) -509,5-273,4-149,0 -103,6 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %) -98,6-55,6-51,0 -50,2 4. Kostendeckung (in %) 62,963,970,6 71,5 5. Cash Flow (in T€) -18.012-11.273-9.639 -9.591 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %) 22,422,819,6 20,1 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €) 59.89661.63165.057 69.488 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEG 179 34. KEG Karlsruhe Event GmbH An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: A lter Sc hlacht hof 7ATelefon : 0 721 / 782 045 -0 info@karlsruhe-event.de 7 613 1 Kar lsr uheTelefax: 07 21 / 7 820 45 -999 www.karlsruhe-e vent.de Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesell sc haft ist ent standen infolge Ausgliederung des Ge- schäftsbereichs "Das Fest" aus dem Vermögen des Vereins "Stadtjugendausschuss e.V." n ac h Ma ßg ab e de s S p alt ung s- plans vom 1 6.12.2 009 u nd des Versammlungsbeschlusses vom 21.01.2010. GeschäftsführungGes el lsc h af ter:Anteile am Stammkapital: Martin Wacker Stadt Karlsruhe75,00% = 75.000 € St ad tjug en daussc huss e.V.25 ,0 0% = 2 5.000 € 10 0, 0% = 10 0.000 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell sc haft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Vorbereitung und Durchf ührung der Veranstaltung "Das Fest", ei ne generations- und spart enübergrei fende Kulturveranstaltung für Karlsruhe und die Regio n unt er b eson derer Berüc ksich tigu ng d er In teressen von Kindern u nd Jug en dlic hen so wie die Kon zeptio n, Vo rbereitun g und Dur chfü hrun g and er er ein zelner kult ureller, sp ortl icher, un terhaltend er und sonstiger Events, die im städtischen I nteresse und im Rahmen einer strategischen Gesamtaufstellung der Stadt Karlsruhe erforderlich sind (GV in der Fassun g vom 31 .0 3.201 4). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2011/12 1) 2012/13 1) 2013/14 1) 2014/15 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder d. Geschäftsführung - - 2) 2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 3) - - - - 1) Die Geschäftsjahre beginnen jeweils am 01.10. eines Kalenderjahres und enden am 30.09. des folgenden Jahres. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 3) Aufwandsentschädigungen. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2014/2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe geprüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEG 180 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Arbeiter 4) - - 0,0 0,0 Angestellte 4) - - 2,1 8,46 Beamte 4) - - 0,0 0,0 Gesamtbelegschaft - - 2,1 8,46 Auszubildende - - 0,4 1,75 1) umgerechnete Vollkraftstellen (ab 01.05.2014). 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012201320142015 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Verlustausgleich 58000 2. Erwerb Stammkapitalanteil 00750 3. Konsumtive Zuschüsse 401406451.652 4. Investive Zuschüsse 00503123 5. A bwicklung der Europäischen Jonglierconvention -- 5518 Zusammen981401.2781.793 Leistungszahlen DAS FEST 2012 - 2015 2012201320142015 1. Besucherzahlen 1.1 Sport- und Familienbereich - Vorwoche12.50020.00017.00025.000 - Freitag25.00025.00025.00025.000 - Samstag35.00035.00040.00025.000 - Sonntag45.00040.00045.00045.000 117.500120.000127.000120.000 1.2 Hügelbereich - Freitag30.00045.00045.00045.000 - Samstag45.00045.00045.00045.000 - Sonntag45.00045.00045.00045.000 120.000135.000135.000135.000 1.3 Gesamt237.500255.000262.000255.000 2. Getränkeerlös pro Kopf (in €) 2,603,452,872,93 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEG 181 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die KEG ist seit 2010 mit der Planung und Durchführung von DAS FEST betraut. Im Ge- schäftsjahr 2015 war sie erstmals darüber hinaus in die Planung, Durchführung und Unterstützung von weiteren internen und externen Veranstaltungen involviert. Im Rahmen eines Tages der offenen Baustelle hatten Bürgerinnen und Bürger am 26.10.2014 die Gelegenheit das Baufeld am Durlacher Tor mit diversen Großmaschinen zu besichtigen und nach Anmeldung an einer Tunnelführung teilzunehmen (Anschlags- fest). Im Auftrag der KASIG hat sich die KEG als Kooperationspartner an der Eventpla- nung und –ausführung beteiligt. Das FEST 2015 kann wie im Vorjahr sowohl in finanzieller als auch in sicherheitstechni- scher Hinsicht als Erfolg gewertet werden. Alle drei Tage waren ausverkauft. Zum ersten Mat in der Geschichte des FESTes musste es auf Grund von Unwetter am Freitagabend abgebrochen werden. Die Räumung des Geländes verlief planmäßig und friedlich. Am Samstag konnte DAS FEST wegen des Wetters erst wieder am Nachmittag weitergehen. Im Rahmen der Europäischen Festival Awards 2015 hat DAS FEST den Sicherheits- Innovationspreis der Health and Safety Group erhalten. Mit dem Preis wurden die von DAS FEST entwickelten Notfallkarten für Gefährdungslagen und die Präventions- Informationsflyer für Festivalbesucher von der europäischen Festival-Jury gewürdigt. Nach der Schließung der Europahalle beauftragte der Gemeinderat die KEG mit der Er- tüchtigung einer Messehalle für verschiedene Sportveranstaltungen vom De- zember 2014 bis einschließlich Februar 2015. In diesem Zeitraum fanden die BTB Gala, die Badische-, die Süddeutsche- und die Deutsche Hallenleichtathletikmeisterschaften sowie das INDOOR MEETING 2015 statt. In 2015 wurde die KEG zum ersten Mal mit der Planung und Durchführung der Arbeits- jubilarfeier für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betraut. Die KEG unterstützte erstmals das Gartenbauamt bei der Planung und Durchführung des Lichterfestes. Durch die hohe Sicherheitskompetenz erhält die KEG zusätzliche Aufträge im ge- samtstädtischen Interesse in Sachen Veranstaltungssicherheit Outdoor. So beriet die KEG die städtischen Ämter Ordnungsamt und Marktamt bei Großveranstaltungen wie Weihnachtsmarkt oder Herbst- und Frühjahrsmesse. Auch die Veranstalter der Fa- schingsumzüge wurden unterstützt, hier war die KEG Teil des Einsatzstabes. Auch beim Stadtgeburtstag war die KEG in Sachen Sicherheit – beispielsweise beim Besuch des Bundespräsidenten – maßgeblich in die Sicherheitsplanung involviert. Ein Gesamtkon- zept zu diesem Thema sieht die KEG als Hauptpartner in Sachen Sicherheit im Interesse der Gesamtstadt vor. Ausblick Ab dem Wirtschaftsjahr 2015/2016 hat die Gesellschaft die Durchführung weiterer Veranstaltungen übernommen. So hat der städtische Hauptausschuss am 27.10.2015 der Aufgabenübertragung „Durchführung der Heimattage 2017“ von der Stadtmarketing Karlsruhe GmbH zur Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEG 182 KEG zum 01.01.2016 und am 08.12.2015 – zunächst befristet für das Jahr 2016 – der Installierung des Formates FESTIVALSOMMER Karlsruhe mit dem Schwerpunkt der Fort- führung der Schlosslichtspiele bei der KEG als nachhaltige Dachmarke zugestimmt. Für eine dauerhafte Ertüchtigung des Schlossplatzes befindet sich die KEG in enger Ab- stimmung mit dem Landesbetrieb Vermögen & Bau Baden-Württemberg, dem Badi- schen Landesmuseum und der Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Infrastruktur auf dem Schlossplatz vor allem in den Bereichen Strom, Wasser und Ab- wasser zu verbessern und hierdurch die Veranstaltungsdurchführung der Schlosslicht- spiele oder anderer Formate zu erleichtern. Profitieren würden hiervon auch weitere städtische Veranstaltungen wie beispielsweise die „Eiszeit“ oder „Effekte“. Das Sponsoring-Gesamtkonzept im Interesse der Gesamtstadt trägt Früchte. Die Sponsorenfamilie des Stadtgeburtstages wurde zur KEG übernommen. Alleine 2015 konnten rund 1 Mio. € Sponsorenmittel in der KEG gebunden werden. Das vom Stadtgeburtstag übernommene Volunteerprogramm mit über 300 freiwilligen Helfern öffnet neue Chancen für die KEG und schafft Zugänge zu Partnern für weitere Veranstaltungen für Karlsruhe und die KEG. Kurzbilanz 2014/15 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 169.865 € 0 € 556.624 € 24.331 € 2.049 € 752.869 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzverlust Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 100.000 € -4.628 € 95.372 € 92.572 € 564.925 € 0 € 752.869 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 2011/12 1) 2012/13 1) 2013/14 1) 2014/15 1) Plan 14/15 1) 3) Plan 15/16 1) 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.866+2.281+2.151+2.836+2.364 +3.549 2. Sonstige betriebliche Erträge +98+140+473+1.910+1.854 +2.520 3. Materialaufwand -1.657-1.959-2.056-3.460-3.193 -4.969 4. Personalaufwand -112-144-334-901-620 -690 5. Abschreibungen -10-12-19-26-75 -37 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -185-215-228-362-330 -373 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit +0 +91 -13 -3 +0 +0 8. Steuern vom Einkommen u. v. Ertrag +0-3+0+0+0 +0 9. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +0 +88 -13 -3 +0 +0 1) Die Geschäftsjahre beginnen jew. am 01.10. eines Kalenderjahres u. enden am 30.09. des folgenden Jahres. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Planes erfolgte nicht. 3) Aktueller, vom Beschlussgremium genehmigter fortgeschriebener Wirtschaftsplan. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KEG 183 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)10,66,62,722,6 2. Umlaufintensität (in %)89,493,497,377,2 3. Investitionen (in T€)01224173 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)13,440,411,612,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)126,9612,6424,456,1 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 0,0+ 3,8- 0,6- 0,1 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 0,1+ 78,2- 13,7- 3,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 0,0+ 31,6- 1,6- 0,4 4. Kostendeckung (in %)95,097,981,659,7 5. Cash Flow (in T€)+ 10+ 104+ 6+ 23 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)--12,713,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)--66.76376.568 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KTG 184 35. KTG Karlsruhe Tourismus GmbH An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Beiertheimer Allee 11aTelefon: 0721 / 3720-5383 info@karlsruhe-tourismus.de 7 613 7 Kar lsr uheTelefax: 07 21 / 3 720 -53 99 www.karlsruhe-tourismus.de Gründung:Unternehmensgegenstand: Die Gesell sc haft wur de durch Ab- spaltung des Geschäftsbereiches Tou rismus v on der Kar lsruher Messe- und Kongress GmbH g eg rün det. D ie Eint rag ung in das Handelsregister erfolgte am 0 4.06.20 14 . GeschäftsführungGes el lsc h af ter:Anteile am Stammkapital: Klaus HoffmannSt adt Karlsruhe100% = 25.000 € Au fsic h tsrat: I n der Gesel lsc haft ist kein Aufsicht srat vorgesehen. Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesell sc haft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Konzept ion, Organisatio n und A bwi ckl ung d es Karl sru her To urismus ei nschließl ich Ho telvermittlu ng u nd Betrieb vo n tou ristischen Info rmat ion sstellen (GV in der Fassu ng vo m 23 .0 5.201 4). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 1) 2013 1) 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - 2) 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 2) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Ge- schäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KTG 185 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 4) 2013 4) 2014 2015 Arbeiter 5) - - - - Angestellte 5) - - 24,87 25,23 Beamte 5) - - - - Gesamtbelegschaft - - 24,87 25,23 Auszubildende - - 1,00 1,00 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012 1) 2013 1) 20142015 -in T€- -in T€- -in T€- -in T€- 1. Betriebskostenzuschuss --2.2792.530 2. Projektzuschuss Auslandsmarktbearbeitung--3858 3. Projektzuschuss Tourist. Vermarktung Stadtgeb. 2015--104167 4. Projektzuschuss Städte- und Kulturtourismus---49 5. Projektzuschuss "150 Jahre Zoo" --- 48 Zusammen2.4212.852 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Leistungszahlen 2012 - 2015 2012201320142015 1. Anzahl der Gästeankünfte 548.859571.039596.689621.128 davon Ausland120.910134.196136.608138.389 2. Anzahl der Übernachtungen 1.007.2171.024.2751.047.4221.096.961 davon Ausland252.416267.545274.254269.621 3. Verweildauer pro Gast 1,841,791,761,77 davon Ausland2,091,992,011,95 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KTG 186 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Der Jahresfehlbetrag 2015 beträgt 66 T€ und kann innerhalb der Kapitalstruktur aufge- fangen werden. Im Berichtsjahr 2015 konnten deutliche Steigerungen im Übernachtungstourismus in Karlsruhe verzeichnet werden. 621.128 Ankünfte und 1.096.961 Übernachtungen wurden 2015 in den Karlsruher Hotels (inklusive Jugendherberge und Campingplatz) registriert. Dies entspricht einem Anstieg des Übernachtungsvolumens von 4,7 % ge- genüber dem Vorjahr. Im Quellmarkt Deutschland wurden im Jahr 2015 827.340 Über- nachtungen und damit ein Plus von 7,4% registriert. Aus den Auslandsmärkten wurden 269.621 Übernachtungen gebucht, 2,6%% weniger als im Vergleich zum Vorjahreser- gebnis. 75% der Übernachtungen werden demnach aus Deutschland und 25% aus dem Ausland getätigt. Der „Festivalsommer 2015“ spiegelte sich in einem Plus bei den Übernachtungen vor allem im Sommer, aber auch einem großen Zuspruch bei Tages- gästen wieder. Ausblick In ihrer ersten Ergebnisvorausschau prognostiziert die KTG für 2016 ein ausgeglichenes Ergebnis. Derzeit sind keine negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Leistungsindikatoren zu erkennen. Neue Produkte stärken die Vermarktung. Allen voran die neue „Karlsruhe Card“, die dem Gast die Möglichkeit bietet kostenlose oder verbilligte Angebote in Karlsruhe wahrzunehmen und den KVV zu nutzen. Auch die regionale Vermarktung schreitet voran: Nach einem gemeinsamen Messeauftritt auf der CMT in Stuttgart sorgte auch ein Gemeinschaftsstand von Karlsruhe und dem nördlichen Schwarzwald auf dem Maimarkt in Mannheim für stärkere Aufmerksamkeit. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 33.556 € 0 € 1.375.404 € 56.483 € 0 € 1.465.443 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 25.000 € 60.306 € -65.626 € 19.680 € 812.016 € 633.747 € 0 € 1.465.443 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KTG 187 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 2012 1) 2013 1) 2014 2015 Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse - - +404+610 +505 +291 2. Sonstige betriebliche Erträge - - +2.421+2.879 +3.058 +2.712 3. Materialaufwand - - -135-216 -168 -132 4. Personalaufwand - - -1.469-1.665 -1.826 -1.663 5. Abschreibungen - - -14-20 -14 -25 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - - -1.120-1.665 -1.555 -1.183 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - - +0+0 +0 +0 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - - +0+0 +0 +0 9. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit - - +87 -77 +0 +0 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - - -27+11 +0 +0 11. Sonstige Steuern - - +0+0 +0 +0 12. Jahresüberschuss / -fehlbetrag - - +60 -66 +0 +0 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschafts- planes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012 1) 2013 1) 20142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)--1,22,3 2. Umlaufintensität (in %)--98,897,7 3. Investitionen (in T€)--2532 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)--4,81,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)--393,458,6 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)--+ 14,9- 10,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)--+ 70,7- 333,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)--+ 3,4- 4,4 4. Kostendeckung (in %)--14,817,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern--+ 102-57,0 b) nach Ertragsteuern--+ 75-46,0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)--53,646,7 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)--59.04465.975 1) Gesellschaft wurde in 2014 durch Abspaltung des Geschäftsbereiches Tourismus von der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH gegründet. Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 NMK 188 36. Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Festplatz 9Telefon: 0721 / 3720-0Info@kmkg.de 76137 KarlsruheTelefax: 0721 / 3720-2106www.messe-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.2000 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Haftkapital: Die Geschäftsführung liegt bei Stadt Karlsruhe69,90% =58,277 Mio. € der Messe Karlsruhe GmbH alsLandkreis Karlsruhe28,51% =23,775 Mio. € persönlich haftende Gesell-Stadt Baden-Baden 1,23% =1,022 Mio. € schafterin. Diese ist am KapitalHandwerkskammer Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € der NMK nicht beteiligt und IHK Karlsruhe 0,12% =0,102 Mio. € handelt durch ihre Geschäfts-Landkreis Germersheim 0,03% =0,021 Mio. € führung.Landkreis Südliche Weinstraße 0,03% =0,021 Mio. € Regionalverb. Mittlerer Oberrhein 0,03% =0,021 Mio. € Stadt Landau 0,03% =0,021 Mio. € 100% = 83,361 Mio. € Gesellschafterversammlung: OB Dr. Frank Mentrup (Vorsitz) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt Rheinstetten über das zu bebauende Grundstück (Laufzeit 99 Jahre). Personalgestellungsvertrag mit der KMK. Mietvertrag mit der KMK über die Anmietung der Neuen Messe auf 29 Jahre. Erarbeitung der Planung, Projektentwicklung, Finanzierung und Realisierung derNeuenMesseKarlsruheaufdemGeländedesehemaligen Verkerhrslandeplatzes Karlsruhe-Forchheim zum Zwecke der anschließenden Vermietung an eine Messebetriebsgesellschaft. Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 NMK 189 Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates oder der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung 1) - - - - 1) Aufwandsentschädigungen. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft schließt 2015 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.283 T€ (Vorjahr: -1.398 T€) ab. Wie in den Vorjahren befasste sich die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2015 haupt- sächlich mit der Beseitigung von nach der Fertigstellung aufgetretenen Mängeln sowie mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und der Abwehr von über- höhten Honorarforderungen von beauftragten Ingenieurbüros. Im Jahr 2015 wurde der Kopfbau 3 (Lagerhalle auf dem Messegelände) einschließlich Betriebseinrichtung erworben. Ausblick Auch in den nächsten Jahren der Vermietungsphase werden negative Ergebnisse erwartet, da die Mietstufe 3 der von der Betriebsgesellschaft Karlsruher Messe- und Kongress GmbH zu zahlenden Miete aufgrund der dort zu erwartenden Jahresfehlbe- träge ausbleiben wird und damit die Abschreibungen nicht in voller Höhe gedeckt wer- den können. Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Jahresfehlbetrag von 1.129 T€ prog- nostiziert, in den Folgejahren bis 2020 reduzieren diese sich auf rd. -1.082 T€. Um die Attraktivität für die Besucher, die Speisen- und Getränkeumsätze sowie die Ab- läufe und Kosten der Gastronomie zu verbessern, ist eine Umgestaltung der Bewir- tungsbereiche, insbesondere der beiden Pickup erforderlich. Die Finanzierung erfolgt, soweit möglich, aus Eigenmitteln. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 NMK 190 Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 91.223.195 € 576.078 € 0 € 0 € 91.799.273 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Kommanditkapital Variables Kapitel Buchmäßiges Eigenkapital Sonderposten f. Inv.zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 83.361.028 € -27.114.309 € 56.246.719 € 14.730.437 € 74.700 € 20.747.417 € 0 € 91.799.273 € Gewinn- und Verlustrechnungen 2012 - 2016 2012201320142015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€- - in T€- 1. Umsatzerlöse+4.140 +4.079+4.169 +4.198+4.204+4.204 2. Sonstige betriebliche Erträge+1.132 +1.109 +1.079 +1.083+1.081+1.075 3. Abschreibungen-4.744-4.705-4.525-4.547-4.545-4.561 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.142-1.023-1.190-1.233-1.118-1.220 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen-1.004-925-595-446-459-389 6. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-1.618-1.465-1.062-945-837-891 7. Sonstige Steuern-336-336-336-338-336-338 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+000+0+0 9. Jahresüberschuss / -fehlbetrag-1.954-1.801-1.398-1.283-1.173-1.229 10. Vortrag variables Kapital-20.679 -22.633-24.434 -25.832 11. Einlagen (+) / Entnahmen (-) der Kommanditisten+0+0+0+0 12. Variables Kapital-22.633 -24.434 -25.832 -27.115 Bilanz und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)99,399,399,499,4 2. Umlaufintensität (in %)0,70,70,60,6 3. Investitionen (in T€)146610537 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)57,858, 66061,3 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)58,259,160,461,7 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)-47,2-44,1-33,5-30,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)-3,2-3,1-2,4-2,3 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)-0,9-0,9-0,8-0,9 4. Kostendeckung (in %)57,358,462,764,0 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuer+ 2.790+ 2.905+ 3.128+ 3.264 b) nac h Ertragsteuer + 2.790+ 2.905+ 3.128+ 3.264 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Messe 191 37. Messe Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: c/o KarlsruherTelefon: 0721 / 3720-0 Info@kmkg.de Messe- und Kongress GmbHTelefax: 0721 / 3720-2116 www.messe-karlsruhe.de Festplatz 9 76137 Karlsruhe Gründung:Unternehmensgegenstand: 31.07.1996 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Britta WirtzKarlsruher Messe- und 100% = 130.000 € Kongress GmbH Aufsichtsrat: Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat. Beteiligungen, verbundene Unternehmen (mind. 25%): Die Gesellschaft ist alleinige Komplementärin (ohne Einlage) der Neuen Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG. PersönlichhaftendeGesellschafterin(Komplementärin)der Kommanditgesellschaft Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). In dieser Funktion übt sie die Geschäfte der NMK aus (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates o- der der entsprechenden Organe des Unternehmens 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung - - - - 2. Gesamtbezüge der Gesellschafterversammlung - - - - Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Karlsruhe geprüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Messe 192 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Messe Karlsruhe GmbH (MK) ist Komplementärin der Neue Messe Karlsruhe GmbH & Co. KG (NMK). Sie übt keine operative Geschäftstätigkeit aus, sondern führt die Ge- schäfte der NMK. Für die Übernahme der Aufgaben bei der NMK erhält die Gesellschaft eine Vergütung. Für die Gestellung von Personal der KMK an die MK zur Erledigung ihrer Aufgaben hat die MK Personalkostenersatz zu leisten. Ausblick Aus der Geschäftstätigkeit sind derzeit weder Risiken noch Chancen ersichtlich. Erträge sowie Aufwendungen werden in den Folgejahren auf gleichem Niveau erwartet, ein anhaltend niedriges Zinsniveau auf dem Clearingkonto wird gleich bleibende Ergebnisse bewirken. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. 0 € 156.310 € 0 € 156.310 € A. B. C. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Bilanzgewinn Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 130.000 € 20.065 € 150.065 € 3.900 € 2.345 € 156.310 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 – 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +0+0+0 +0+0 +0 2. Sonstige betriebliche Erträge +10+10+14+14+10 +15 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -15-16-17-14-16 -16 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+1+0+0+1 +1 5. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit -4 -5 -3 +0 -5 +0 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0+0 +0 7. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -4 -5 -3 +0 -5 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter ”Urplan”; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Messe 193 Bilanz- und sonstige Kennzahlen Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)0,00,00,00,0 2. Umlaufintensität (in %)100,0100,0100,0100,0 3. Investitionen (in T€)0000 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)90,397,296,096,0 2. Anlagendeckungsgrad I (in %) ---- III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %) ---- 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 2,5- 3,6- 1,9+ 0,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 2,3- 3,5- 1,9+ 0,1 4. Kostendeckung (in %) ---- 5. Cash Flow (in T€)- 4- 5- 3+ 0 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)---- 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Stadtmarketing 194 38. Stadtmarketing Karlsruhe GmbH Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstraße 142-144Telefon: 0721 / 35236-0 info@stadtmarketing-karlsruhe.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 35236-20www.stadtmarketing-karlsruhe.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 17.12.2001 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Norbert KäthlerStadt Karlsruherd. 40,4 % =300.500 € Martin Wacker (bis 31.12.2015)Stadtmarketing Karlsruhe GmbH mit eigenen Anteilenrd. 59,6 % =442.500 € 100 % =742.500 € Aufsichtsrat: OB Dr. Frank MentrupStR Dr. Ute Leidig ( Vorsitz ) StR Renate Rastätter StR Dr. Rahsan DoganSusanne Trauth StR Dr.Raphael FechlerStR Sibel Uysal StR Dr. Eberhard FischerHerbert Arthen StR Detlef Hofmann(dm-drogerie markt GmbH & Co. KG) StR Dr. Albert KäufleinDr. Gerd Keysberg (FIDUCIA IT AG) Gerhard Rastetter ( stellv. Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Kooperationsmanagement mit der KASIG bezüglich Baustellenmanagement (Kombi-Lösung). 13 Mitglieder Erarbeitung von Strategien und Konzepten zur Positionierung und Erhöhung des Bekanntheitsgrades für Karlsruhe, zur Förderung ihres identitätsstiftenden Profils einschließlich deren Umsetzung. Sie kann im Einzelfall eigene Veranstaltungen oder Veranstaltungen im Auftrage Dritter durchführen (GV in der Fassung vom 28.03.2011). Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates 1) Aus Gründen der Gleichbehandlung wird auf eine Veröffentlichung verzichtet, da nicht alle Geschäftsführer städtischer Gesellschaften mit der Veröffentlichung ihrer Bezüge einverstanden sind. 2) Aufwandsentschädigungen. 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Gesamtbezüge der Mitglieder d. Geschäftsführung 1)1)1)1) 2. Gesamtbezüge des Aufsichtsrates 2) 5555 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Stadtmarketing 195 Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. Finanzielles Engagement des Mitgesellschafters Stadt Karlsruhe 2012 – 2015 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Grund- und Projektzuschüsse Stadt Karlsruhe 2.6343.4124.73510.819 2. Erhöhung Stammkapital 0000 3. Erhöhung Kapitalrücklage 0000 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Das Jahr 2015 war das Jahr des 300. Stadtgeburtstags. Der Festivalsommer mit mehr als 500 Veranstaltungen, 10.000 beteiligten Karlsruherinnen und Karlsruhern, einer Medienresonanz von ca. 11.000 Beiträgen und touristischen Umsätzen von 27,6 Mio. € war ein großer Erfolg. Die Gesamtbesucheranzahl lag bei über 1,3 Mio. €, wobei die allabendlichen Schlosslichtspiele als beliebter Zuschauermagnet alleine ca. 400.000 Zu- schauer anlockten. Eine detaillierte Darstellung der Ergebnisse des Stadtgeburtstages wurde im Dezember 2015 in einem Evaluationsbericht veröffentlicht. Das Kooperationsmarketing wurde in 2015 deutlich beteiligungsorientierter entwi- ckelt. Unter Mitwirkung aller Gruppierungen und Interessengemeinschaften der City wurden 2015 insgesamt 18 Maßnahmen umgesetzt. Besonders erfolgsreich waren die Baustellenkunstaktion „Die Stadt ist der Star“ und die Klavieraktion „Spiel mich!“. Für 2016 wurde die sogenannte Count-down-Strategie konzipiert. Die Ausarbeitung der 2012201320142015 Arbeiter 4) ---- Angestellte/Beschäftigte 4) 14,117,221,222,3 Beamte 4) 1,30,70,50,7 Gesamtbelegschaf t15,417,921,723,0 Auszubildende---- Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Stadtmarketing 196 Maßnahmen erfolgt bis zum Ende des Jahres 2016 durch die Ausschreibung eines Kommunikationskonzeptes. Das Geschäftsjahr 2015 schließt vor allem durch die Steigerung der allgemeinen Ver- waltungskosten mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 17 T€ dar. Der Jahresfehlbe- trag kann innerhalb der Kapitalstruktur abgebildet werden. Ausblick Die Gesellschaft plant ab 2016 mit ausgeglichenen Ergebnissen. Der Wirtschaftsplan 2016 beinhaltet aufgrund des Wegfalls des Stadtgeburtstages und einer weiteren Kür- zung des Budgets um 250 T€ zugunsten der Durchführung der Schlosslichtspiele bei der KEG Karlsruhe Event GmbH ein deutlich reduziertes Finanzvolumen. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 69.341 € 21.973 € 1.461.049 € 236.190 € 77.969 € 1.866.522 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital eigene Anteile eingefordertes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Buchmäßiges Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 743.000 € -442.500 € 300.500 € 1.223.750 € 1.700 € -1.133.408 € -16.729 € 375.813 € 444.258 € 1.002.620€ 43.831€ 1.866.522 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Stadtmarketing 197 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 2012 2013 2014 2015 Plan 2015 1) Plan 2016 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.213 +1.280 +1.338+3.285 +2.889 +1.213 2. Bestandsveränderung an unfertigen Arbeiten +0+0+0+0 +0 +0 3. Sonstige betriebliche Erträge +2.581 +2.903 +3.034 +10.312 +9.251 +1.807 4. Materialaufwand -2.088 -2.684-3.046-11.734 -10.363 -1.818 5. Personalaufwand -1.021 -1.220-1.410-1.490 -1.477 -965 6. Abschreibungen -39-40-40-47 -41 -36 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -265-264-326-343 -259 -201 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +1+1+1+0 +0 +0 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen +0+0-2+0 +0 +0 10. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +382 -24 -451 -17 +0 +0 11. Außerordentliche Erträge +0+444+0+0 +0 +0 12. Außerordentliche Aufwendungen +0-1+0+0 +0 +0 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0+0 +0 +0 14. Sonstige Steuern -409+0+0+0 +0 +0 15. Jahresüberschuss / -fehlbetrag -27 +419 -451 -17 +0 +0 1) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“ (d. h. nicht fortgeschrieben). Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)4,54,35,13,7 2. Umlaufintensität (in %)94,593,087,092,1 3. Investitionen (in T€)10717418 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)21,130,814,220,1 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)467,2719,7276,9542,0 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 2,2+ 32,7-33,7-0,5 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 6,4+ 49,6-115,0-4,5 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)- 1,3+ 15,3-16,3-0,9 4. Kostendeckung (in %)31,730,427,724,1 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern+ 11+ 458-41130 b) nach Ertragsteuern+ 12+ 458-41130 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)26,729, 029,210,9 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)66.32368.13364.96164.770 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KSBG 198 39. Karlsruher Sportstätten-Betriebs-GmbH (KSBG) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Hermann-Veit-Str. 7Telefon: 0721 / 811016 ksbg@karlsruhe.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5209 www.europahalle.de Gründung:Unternehmensgegenstand: 1975 GeschäftsführungGesellschafter:Anteile am Stammkapital: Britta Wirtz Stadt Karlsruhe48% = 14.400,00 € Herr Theobald Jopke13% =3.900,00 € Herr Ralph-Jürgen Grotz13% =3.900,00 € Herr Heinz Fütterer13% =3.900,00 € Herr Peter Mayer13% =3.900,00 € 100% = 30.000,00 € hiervon insgesamt 50% einbezahlt Gesellschafterversammlung: BM Gabriele Luczak-Schwarz (Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Gesellschaft hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe vom 23.04.1975 über die Anmietung diverser Sportstätten (städt. Turn- und Sporthallen) in der Fassung des vierten Nachtragsvertrages vom 13.04./28.04.1994. An- und Vermietung sowie Bau, bauliche Erweiterung von Anlagen und Einrichtungen in Sportstätten, Betrieb und Vermarktung von Sportstätten bzw. deren Einrichtungen sowie Förderung des Sports und Durchführung von Veranstaltungen (GV in der Fassung vom 20.11.2001). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Leistungszahlen 2012 - 2015 Gastveranstaltungen 2012 2013 2014 2015 1. Anzahl der Veranstaltungen 474124 2 2. Veranstaltungstage 554729 2 3. Anzahl der Besucher 152.500144.02062.100 5.400 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KSBG 199 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 2,70 2,70 2,70 2,70 Beamte 4) - - - - Gesamtbelegschaft 2,70 2,70 2,70 2,70 Auszubildende - - - - 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von 32 T€ aus. Die deutliche Ergebnisverbesserung gegenüber der Planung 2015 (Fehlbe- trag in Höhe von 104 T€) resultiert insbesondere aus einem bilanziellen Sondereffekt (Schadensersatzleistungen seitens der Stadt Karlsruhe für die Nutzungseinschränkung der Europahalle aus 2014) sowie aus höheren Mieteinnahmen aus der Sporthallenver- mietung. Ausblick In der ersten Ergebnisvorausschau für 2016 rechnet die KSBG mit einem Fehlbetrag in Höhe von 30 T€. Die Ergebnisverbesserung gegenüber der Ursprungsplanung (Fehlbe- trag in Höhe von 77 T€) hängt mit der Generierung zusätzlicher Erlöse (insbesondere Sporthallen- und Mobiliarvermietung) sowie mit der Umsetzung erster Schritte zur Kos- tenentlastung der Gesellschaft (Kündigung Lagerflächen Lagerkeller Europahalle zum 31.03.2016) zusammen. Vorläufige Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermö- gensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 24.816 € 196.382 € 534.513 € 11.801 € 767.512 € A. B. C. D. Eigenkapitel Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage Jahresüberschuss Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 15.000 € 602.776 € 32.532 € 650.308 € 40.248 € 74.726 € 2.230 € 767.512 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 KSBG 200 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 2012 2013 2014 2015 1) Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse +1.128 +1.012+845+624 +582 +601 2. Aufwendungen für bezogene Leistungen -571-590-484-401 -370 -375 3. Sonstige betriebliche Erträge +17+0+215+86 +0 +0 4. Personalaufwand -190-194-202-196 -205 -198 5. Abschreibungen -212-82-16-16 -21 -13 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -50-76-260-54 -90 -92 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge +2+0+0+0 +0 +0 8. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit +124 +70 +98 +43 -104 -77 9. Steuern von Einkommen und vom Ertrag -43-34-23-11 +0 +0 10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag +81 +36 +75 +32 -104 -77 1) Vorläufige Angaben 2) Vom Beschlussgremium genehmigter „Urplan“; eine förmliche Fortschreibung des Wirt- schaftsplanes erfolgte nicht. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)7,97,45,13,2 2. Umlaufintensität (in %)92,192,694,395,2 3. Investitionen (in T€)2016600 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)55,771,277,784,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)706,5956,91.523,52.620,5 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 7,2+ 3,5+ 8,9+ 5,2 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 15,8+ 6,6+ 12,1+ 5,0 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 8,9+ 4,7+ 9,4+ 4,2 4. Kostendeckung (in %)110,3107,387,393,6 5. Cash Flow (in T€) a) vor Ertragsteuern + 336+ 151+ 114+ 59 b) nach Ertragsteuern + 293+ 117+ 91+ 48 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)18,620,621,029,4 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)46.28352.06353.69154.996 Anmerkung : Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. IV. Rechtlich selbständige Stiftungen Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 203 1. Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lorenzstr. 19Telefon: 0721 / 8100-1200 Info@zkm.de 76135 KarlsruheTelefax: 0721 / 8100-1139 www.zkm.de Gründung:Stiftungszweck: 1989 als Stiftung des öffentlichen Rechts Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Professor Peter WeibelLand Baden-Württemberg50% = 127.822,97 € Stadt Karlsruhe50% = 127.822,97 € 100% = 255.645,94 € Stiftungsrat (stimmberechtigte Mitglieder): OB Dr. Frank Mentrup Ltd. MR Alfred Dietenberger ( Vorsitz ) StR Dr. Klaus Heilgeist Staatssekretär Jürgen Walter StR Elke Ernemann ( stellv. Vorsitz ) MR Markus Wiedemann Kuratorium: Prof. Dr. Manfred Popp ( Vorsitz ) Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag vom 20.11.1997 mit der Stadt Karlsruhe über die Anmietung der Lichthöfe 1,2, 6-9 und des Glaswürfels des ehemaligen IWKA-Hallenbaus in der Fassung vom 11./16.10.2007. Stromliefervertrag mit der Stadtwerke Karlsruhe GmbH. Die Stiftung hat die Aufgabe, als Einrichtung der Forschung, der KulturvermittlungundderWeiterbildungeineumfassende Auseinandersetzung mit Kunst und Medientechnologie, insbesondere in den Bereichen Bild, Musik, Wort und Verbindungen unter ihnen, zu ermöglichen (aktualisierteStiftungssatzungvom12.11.2010,veröffentlichtim Gemeinsamen Amtsblatt für Baden-Württemberg am 26.02.2011). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 204 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter) 1) 2) 3) 2012 4) 2013 4) 2014 4) 2015 4) Beschäftigte / Angestellte 5) 797477 78 Beamte 5) 222 2 Gesamtbelegschaft 81 76 79 80 Nachrichtlich: Sonstiges Personal 6) 222323 22 Auszubildende 221 1 1) umgerechnete Vollkraftstellen 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte 4) mit Personal des Museums für Neue Kunst 5) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten 6) Werkverträge, Volontäre Leistungszahlen 2012 - 2015 2012 2013 2014 2015 1. Anzahl der Besucher 210.360223.838206.632 195.510 2. Zuschuss pro Besucher (in €) 737178 83 3. Finanzierung (in %) - Eigenfinanzierungsquote 1) 4,785,665,14 4,67 - Drittmittelfinanzierungsquote 2) 9,239,769,24 14,00 4. Zahl der Veranstaltungen - Ausstellungen 152214 19 - Vorträge / Symposien 242932 45 - Musikveranstaltungen 353731 21 - Gruppenführungen 1.5371.5101.382 1.215 - Sonstiges 7697102 71 Zusammen 1.687 1.695 1.561 1.371 1) Verhältnis Umsatzerlöse – Summe der Aufwendungen. 2) Verhältnis Zuwendungen Dritter – Summe der Aufwendungen. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 205 Finanzielles Engagement der Stifter in den Jahren 2012 bis 2015 1) In den Zuwendungen ab 2013 nicht berücksichtigt sind die zusätzlichen Mittel für den sog. Baukorridor. Hierfür stehen jährlich pro Stifter je 600 T€ zur Verfügung. Der Abruf der Mittel er- folgt bedarfsgerecht, nicht abgerufene Mittel werden auf das Folgejahr vorgetragen. Geschäftsverlauf 2015 In 2015 standen für das ZKM zunächst Sanierungsarbeiten (Sprinkleranlagesanierung, Parkettsanierung, Neugestaltung Gastronomie) und die Vorbereitung auf die GLOBALE im Vordergrund. Die Lichthöfe 8 + 9, das Foyer sowie der Lichthof 6 mit Medientheater und Vortragssaal mussten geschlossen bleiben. Parallel zu den Sanierungen liefen die Vorbereitungen und Umsetzungsarbeiten zum Programm der GLOBALE, das im Juni 2016 zeitgleich mit der Eröffnung des Festival- sommers zum 300. Stadtgeburtstags startete. Die beiden Projekte „Schlosslichtspiele und „Die Stadt ist der Star“ hatten eine enorme Wirkung auf die ZuschauerInnen und in den Medien. Vor den „Schlosslichtspielen“ drängten sich drei Monate lang jeden Abend Tausende von Menschen, insgesamt wur- den rund 400.000 BesucherInnen gezählt. Die Skulpturen und Performances von „Die Stadt ist der Star“, inklusive des „Knöllchens” und des „Kranführer“ waren von Anfang an Lieblinge der BesucherInnen und Medien. Beide Programme, die Schlosslichtspiele ebenso wie „Die Stadt ist der Star“ gingen und gehen als Selfies und Youtube- Filme auf den sozialen Medien-Plattformen um die ganze Welt. Der Erfolg und Zuspruch war überwältigend und brachte dem ZKM eine ganz neue Akzeptanz in der Bevölkerung und bei den Gästen der Stadt ein, die sich auch in den sehr guten Besucherzahlen im ZKM ablesen lässt. Noch während des Festivalsommers füllten sich die Geschosse der Lichthöfe 1 + 2 mit den großen Themenausstellungen zur „Digitalen Revolution“. In der zweiten August- woche wurden zunächst Global Games eröffnet, die die permanente Spiele- Ausstellung des ZKM um internationale „serious games” erweiterte. Viele der neuen Spiele greifen wissenschaftliche Themen und Methoden oder auch politische Entwick- lungen wie die aktuelle Kriegs- und Flüchtlingsproblematik auf. „Global Games” sind weniger spielerische Unterhaltung als vielmehr interaktive Kommentare zu gesell- schaftspolitischen Entwicklungen. Die GLOBALE als Gesamtprogramm konnte auf verschiedenen Messen und Veranstal- tungen vorgestellt werden wie z.B. auf der art Karlsruhe 2015 (4.–8.3.2015) und zeit- 20122013 1) 2014 1) 2015 1) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Land Baden-Württemberg 7.6677.9778.0568.133 2. Stadt Karlsruhe 7.6677.9778.0568.133 Zusammen15.33 415.95416.11216.266 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 206 gleich auf der ITB Berlin, auf der „Stallwächterparty“ mit dem Motto „Global Digi- tal“ in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin (9.7.2015), auf der Frankfurter Buchmesse (19.–23.10.2015) und auf der Verbrauchermesse offerta (31.10.–8.11.2015). Für diese Präsentationen wurde ein eigener, mobiler Ausstellungs- stand entwickelt. Neben den großen Ausstellungen im ZKM und Projekten im Stadtraum präsentierte das ZKM auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zu den Themenlinien der GLOBALE. Mit Die GLOBALE zu Gast im Pavillon trug das ZKM zum Programm im Pavillon des Stadtgeburtstags im Schlosspark bei. Eine Filmreihe nahm Bezug auf die drei großen GLOBALE-Themen: Citizenfour über Edward Snowden (26.6.), Die 4. Re- volution. Energy Autonomie über Energieformen der Zukunft (9.7.) und Can ́t be silent (17.9.) von Heinz Ratz über ein besonderes Integrationsprojekt für Flüchtlinge. Zusätzlich veranstaltete das ZKM vier Musikperformances im Pavillon: Am 1.8. begeis- terte David Amram gemeinsam mit jungen Jazz-Musikern aus der Region Tausende von Zuhörern zum Abschlusskonzert der KAMUNA auf der Außenbühne des Pavillons. Der angolanisch-belgische Multimediakünstler Nástio Mosquito präsentierte seine in- haltlich kritischen Stücke am 15.8., das dänische Duo Den Sorte Skole sampelte am 29.8. von traditioneller indischer Musik bis zur französischen Avantgarde und am 11.9. fand das Cloud Clubbing im Pavillon mit DJ Shahrokh seinen Abschluss. Trotz mehrmonatiger Sperrung (insbesondere Sprinklersanierung konnte im Jahr 2015 mit 195.510 Personen die Besucherzahl des Vorjahres (206.632) nahezu erreicht wer- den. Ausblick Die nächsten Jahre werden von den bereits Ende 2015 angekündigten Haushaltsstabi- lisierungsmaßnahmen der Stadt Karlsruhe für drei Doppelhaushalte (2017–2022) ge- prägt sein. Die Stabilisierungsmaßnahmen werden hauptsächlich den Programmbereich treffen, da in den Bereichen Personal und Sachkosten (vor allem Gebäude und Infra- struktur) die Kosten fix bzw. steigend sind. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 207 Nachdem die großen Sanierungen der Sprinkleranlage und des Parketts abgeschlossen sind, werden 2016 die Kühltürme auf dem Dach des Medientheaters ausgetauscht, da ihr offenes System die Gefahr von Legionellen-Bildung in sich birgt. Gleichzeitig wird die inzwischen sehr anfällige ELA (Elektronische Lautsprecheranlage) in sämtlichen Lichthö- fen erneuert, die für die Personensicherheit im Hallenbau Vorschrift ist. Außerdem wird für das Ticketing und für den Shop eine neue Ticketsoftware und ein neues Warenwirt- schaftssystem eingeführt sowie ein neuer Webshop aufgebaut. Eines der herausragenden Highlights wird die erstmalige Ausrichtung von CODE_n new.New Festival vom 20. bis 22.9.2016 sein. Als CODE_n hat das Format die letzten vier Jahre in einer Sonderhalle der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informations- technik, in Hannover stattgefunden. CODE_n new.New Festival bietet für das ZKM, für die Stadt und die ganze Region die Chance, das Potential als viertstärkste IT -Region Europas mit einer internationalen Ausstrahlung zu positionieren. Für die neue digitale Strategie, die das ZKM derzeit für und mit allen Abteilungen des Hauses erarbeitet, ist CODE_n new.New Festival ein öffentlichkeitswirksamer Katalysator. Vorläufige Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Forderungen Kassenbestand, Forderungen gegenüber der Stadt Karlsruhe Barkasse Rechnungsabgrenzungsposten 14.511.285 € 79.314 € 661.371 € 0 € 415.773 € 9.772 € 26.454 € 15.703.969 € A. B. C. D. E. F. Eigenkapital Stiftungsstock Gewinnvortrag Vorjahre Rücklagen Jahresüberschuss Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt Verbindlichkeiten aus L + L Rückstellungen Rechnungsabgrenzungsposten 255.646 € 13.804.304 € 600.000 € 325.658 € 14.985.608 € 17.000 € 10.601 € 483.958 € 43.469 € 163.333 € 15.703.969 € Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 ZKM 208 Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 Bilanz und sonstige Kennzahlen 201220132014 2015 1) Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse+870+1.061+966+940+470+800 2. Bestandveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen-5+0-6+0+0+0 3. Sonstige Zuwendungen Dritter+17.013 +17.736 +19.269 +21.344+20.992+19.070 4. Sonstige betriebliche Erträge+814+113+71+162+50+100 5. Personalaufwand-5.874-5.876-6.107-6.483-6.450-6.700 6. Aufwendungen für bezogene Leistungen-8.427-8.937-9.518 -11.139-11.020-9.395 7. Abschreibungen-607-606-554-559-575-550 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen-3.284-3.377-3.436-3.930-3.187-3.117 9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge+6+2+2+1+2+1 10. Sonstige Zinsen u. ähnliche Aufwendungen-3-3-2-3-3-3 11. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit+503+113+685+333+279+206 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag+0+0-16-12+0+0 13. Sonstige Steuern+0+0+0+0+0+0 14. Neutraler Ertrag+631+282+295+251+200+200 15. Neutraler Aufwand-474-292-318-246-200-200 16. Jahresüberschuss / -fehlbetrag+660+103+646+326+279+206 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" (d.h. nicht fortgeschrieben ). 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintens ität (in %)91,786,987,492,4 2. Umlaufintens ität (in %)8,313,112,67,6 3. Inves titionen (in T€)7821.0011.216895 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)94,693,595,395,4 2. Anlagendeckungs grad I (in %)103,2107,6109,0103,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)75,99,867,034,6 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)4,90,74,22,2 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)4,60,74,02,1 4. Kostendeckung (in %)4,85,64,94,2 5. Cas h Flow (in T€)1.2687101.201884 IV. Personal 1. Pers onalkos tenintens ität (in %)32,331,331,129,3 2. Pers onalaufw and je Mitarbeiter (in €)72.52177.31177.30681.041 Anmerkung : Die w ichtigs ten Bilanzkennzahlen w erden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 209 2. Heimstiftung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Lammstraße 9Telefon: 0721 / 133-5437verwaltung@heimstiftung- 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 133-5109karlsruhe.de www.heimstiftung-karlsruhe.de Gründung:Stiftungszweck: 17.08.1994 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: BM Martin Lenz (als ständiger Stadt Karlsruhe6,22 Mio.€ Vertreter des Oberbürgermeisters) Stiftungsrat: BM Martin Lenz (Vorsitz) StR Dr. Thomas Müller Alexandra Ries, berat. Mitglied (stellv. Vorsitz) Josef Seekircher, berat. Mitglied StR Michael Borner Frank Binder, berat. Mitglied StR Max Braun StR Alexander Geiger StR Yvette Melchien StR Sibel Uysal StR Jürgen Wenzel StR Karin Wiedemann Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Vertrag über die Speiseanlieferung für die Einrichtungen der Heimstiftung vom 29.10.2010. Zweck der Stiftung ist die Errichtung und der Betrieb von Kinder- und Jugendheimen, Alten- und Pflegeheimen, betreuten Seniorenwohnungen sowie stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen der Sozialhilfe und der Jugendhilfe. Zu den Einrichtungen der Jugendhilfe zählt auch eine Schule am Heim (Schule für Erziehungshilfe). Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" (§§ 51ff) der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 27.07.2010). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wird vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 210 Leistungszahlen 2012- 2015 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2012 – 2015 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 2012 2013 2014 2015 Beschäftigte 4) 282317271 273 Beamte 4) 5) 121012 12,4 Gesamtbelegschaft 294 327 283 285,4 Auszubildende 322416 16 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten / Beamten. 5) einschließlich vom Land Baden-Württemberg abgeordneter Lehrer an der Augartenschule. 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Investitionszuschüsse (Wohnungslosenhilfe)0000 2. Leistungsentgelte 46505245 3. Sonstige Zuschüsse (Augartenschule) 5555 4. Leistungsentgelte IGLU 110118118121 5. Leistungsentgelte NOKU 62627171 6. Leistungsentgelte JUNO 17171771 7. Leistungsentgelte Projekt Esperanza 46545964 8. Zuschuss Miete Adler-/Amalienstr. 2710120 Zusammen313316334377 Auslastung der Einrichtungen2012201320142015 - i n % -- i n % - - i n % - - in % - 1. Seniorenzentrum am Klosterweg - Betreutes Wohnen94,6093,9898,5398,00 - Pflegeheim92,0 890,1790,0683,12 2. Seniorenzentrum Parkschlössle - Betreutes Wohnen93,5093,8694,1696,86 - Pflegeheim94,7594,6295,0895,68 3. Kinder- und Jugendhilfezentrum - vollstationäre Gruppen88,0989,9691,8 086,66 - Tagesgruppen87,8 591,40103,5588,49 - Plätze im betreuten Wohnen100,0 0100,0088,42100,00 4. Wohnungslosenhilfe (Langzeitwohngruppe )97,2399,5996,5488,34 5. Seniorenresidenz am Wettersbach (Pflegeheim ) 85,8885,2487,9489,66 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 211 Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Das Berichtsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von rd. 178 T€ ab. Darin sind Rück- stellungen in Höhe von rund 121 T€ für eine Umsatzsteuernachforderung der Stadt Karlsruhe hinsichtlich der erbrachten Dienstleistungen aus den Jahren 2011- 2015 ent- halten. Der Fehlbetrg kann auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem vorhandenen Kapital verrechnet werden. Im Bereich des Seniorenzentrums am Klosterweg wurde das Berichtsjahr mit einem Fehlbetrag von 256 T€ abgeschlossen. Die Einrichtung leidet weiterhin unter den nur schwer zu belegenden Plätzen im Altbau sowie der nicht mehr zu belegenden hohen Zahl an Doppelzimmern. Durch Kooperation mit dem städtischen Klinikum hinsichtlich der Belegung mit Kurzzeitpflege konnte zumindest erreicht werden, dass sich das Er- gebnis nicht weiter verschlechtert. Die Erhöhung der Kurzzeitpflege bedeutet jedoch ein deutlich höherer Verwaltungs- und Abrechnungsaufwand sowie eine stärkere Belastung der Pflegekräfte durch vermehrte Anforderungen an die wechselnde Pflegeplanung, der nicht refinanziert wird. Das Seniorenzentrum Parkschlössle schloss das Berichtsjahr mit einem Überschuss von 100 T€. Im Seniorenzentrum Parkschlössle führten 2015 zwei Faktoren zu einem hohen positiven Ergebnis. Zum einen hatte das Haus eine sehr gute Nachfrage und frei werdende Plätze konnten rasch neu belegt werden. Zum anderen führte Personalfluk- tuation zu phasenweise nicht besetzten Stellen, da keine examinierten Fachkräfte ge- funden werden konnten. Dies wurde mit vorhandenem Personal kompensiert. Während dies wirtschaftlich positive Auswirkungen hatte, bringt es - sollte dies sich verstetigen - in der Pflegegestaltung Probleme mit sich. In der Seniorenresidenz am Wetterbach ergab sich ein Fehlbetrag von 64 T€. Die Einrichtung in Grünwettersbach war im Berichtsjahr 2015 zwar gut nachgefragt, hatte jedoch hohe Zusatzkosten im Personalbereich zu verkraften. Krankheitsbedingte Ausfäl- le mussten innerhalb der Lohnfortzahlung mit Fremdpersonal ersetzt werden. Ebenso verlief es mit unbesetzten Stellen, da die gesetzlichen Vorgaben eine ständige Präsenz einer Pflegefachkraft erfordern und dies nicht mit eigenem Personal, auch nicht aus den Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 212 anderen Einrichtungen aufgefangen werden konnte. Die im August 2009 in Betrieb genommene kleine solitäre Einrichtung ist unter den vorgegebenen Rahmenbedingun- gen immer schwieriger zu betreiben. Der Überschuss beim Ambulanten Dienst (Mobile Pflege Fidelitas) betrug 25 T€. Das positive Ergebnis des mobilen Dienstes zeigt, dass hier zukünftig Potential für die Heimstiftung liegt, wenn es gelingt ausreichend Fachkräfte zur Erweiterung des Ge- schäftsfeldes zu akquirieren. Beim Betreuten Wohnen / Tagespflege betrug der Fehlbetrag 54 T€. Das Betreute Wohnen ist im Jahr 2015 durch hohe Investitionen für den Brandschutz in den im Ei- gentum der Heimstiftung befindlichen Wohnungen im Klosterweg belastet. Die Tages- pflege konnte trotz weiterer Werbemaßnahmen nicht ausreichend belegt werden, so- dass dem Stiftungsrat die Schließung empfohlen wird. Aktuell wird überprüft, ob der Erhalt einiger Tagespflege-Plätze durch im stationären Bereich eingestreute Tagespflege umsetzbar ist. Das Kinder- und Jugendhilfezentrum hat mit einem Überschuss von 44 T€ abge- schlossen. Das Kinder- und Jugendhilfezentrum erwirtschaftete vor allem durch die gute Belegung der Inobhutnahme im Griesbachhaus ein sehr positives Ergebnis. Als größte und personalintensivste Einrichtung musste es den höchsten Anteil an der Rückstellung für die Umsatzsteuernachforderung verkraften. Im Bereich der Wohnungslosenhilfe ergab sich ein Überschuss von 28 T€. Die Hilfs- angebote der Heimstiftung Karlsruhe für Wohnungslose waren 2015 besser als geplant ausgelastet, was zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Ausblick Im Wirtschaftsjahr 2016 geht die Heimstiftung von einem Jahresergebnis von -343 T€ aus. Wie bereits im Vorjahr resultiert das Ergebnis im Wesentlichen aus der unwirt- schaftlichen Größe der Senioreneinrichtung am Wetterbach, der nicht mehr konkur- renzfähigen Einrichtung am Klosterweg sowie der unzureichenden Auslastung der Ta- gespflege. Ein wesentliches Risiko der Heimstiftung Karlsruhe liegt in der schlechten baulichen Si- tuation der beiden Gebäude des Seniorenzentrums am Klosterweg und des Kin- der- und Jugendhilfezentrums. Nachdem bezüglich des Klosterweges vor dem Hin- tergrund des geplanten Neubaus eines Pflegeheimes auf dem Hoepfner- Areal bereits grundsätzliche Überlegungen für eine wirtschaftlich sinnvolle Nachnutzung der Einrich- tung durchgeführt wurden, soll in 2016 eine Entscheidung zur Sanierung des Gebäudes in der Sybelstraße 11-13 herbeigeführt werden. Darüber hinaus wird es vor allem im Bereich examinierter Pflegefachkräfte zunehmend schwieriger, qualifizierte Fach- kräfte zu gewinnen. Hier gibt es Überlegungen in 2016 evtl. eine Anwerbung ausländi- scher Fachkräfte. Auch die höheren Kosten aus der neuen Fremdvergabe für den Bereich Verpflegung sowie der Reinigung belasten in 2016 die Ausgaben ohne eine sofortige Refinanzierung über die Pflegesätze. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 213 Vorläufige Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A. B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Vorräte Bestand Neubauwohnungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsabgrenzungsposten 23.354.474 € 66.738 € 0 € 3.357.005 € 153.572 € 81.487 € 27.013.276 € A. B. C. D. E. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Verlustvortrag Jahresfehlbetrag Sonderposten Fördermittel für Investitionen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 6.219.919 € 1.163 € -1.308.523 € -178.433 € 4.734.126 € 6.979.424 € 1.101.339 € 14.198.387 € 0 € 27.013.276 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2016 201220132014 2015 1) Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ -- in T€ -- in T€ -- in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Erträge aus allg. Pflegeleistungen+7.337+7.512+7.631+7.936+7.718+8.177 2. Erträge aus Unterkunft u. Verpflegung+2.188+2.237+2.323+2.349+2.393+2.332 3. Erträge aus Investitionskosten+1.414+1.402+1.397+1.369+1.407+1.390 4. Zuweis. u. Zuschüsse zu Betriebskosten+1.193+1.304+1.353+1.388+1.448+1.471 5. Sonstige betriebliche Erträge+7.394+8.401+8.634+9.494+8.845+9.095 = Summe der Erlöse und Erträge+19.526+20.856+21.338+22.536+21.811+22.465 6. Personalaufwand-14.229-14.436-15.348-16.206-15.920-15.938 7.Materialaufwand -3.231-3.205-3.464-3.472-3.484-4.315 8.Steuern, Abgaben, Versicherungen-97-101-107-111-114-120 9.Sachaufwendungen für Nebenbetriebe-12-19-22-29-25-35 10.Mieten, Pacht und Leasing-841-886-896-987-946-900 = Zwischenergebnis I+1.116+2.209+1.501+1.731+1.322+1.157 11. Ertr. aus öffentl./nichtöffentl. Förderung+0+0+0+0+0+0 12.Ertr. aus Auflösung von Sonderposten +443+280+288+281+232+232 13.Aufwend. für Zuführung zu Sonderposten-289-107-318-78+0+0 14.Abschreibungen-999-1.030-955-988-988-980 15.Aufwendungen für Instandsetzungen-607-676-609-655-523-437 = Zwischenergebnis II-336+676-93+291+43-28 16. Zinsen und ähnliche Erträge+17+8+11+3+4+4 17.Zinsen und ähnliche Aufwendungen-419-405-392-368-384-376 = Zinssaldo-402-397-381-365-380-372 18. Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstätigkeit-738+279-474-74-337-400 19. Außerordentliche Erträge+399+175+351+113+54+61 20.Außerordentliche Aufwendungen-66-44-37-234+2-4 21.Weitere Erträge+31+41+14+18+0+0 22. Außerordentliches Ergebnis+364+172+328-103+56+57 23. Jahresüberschuss/ -verlust-374+451-146-178-281-343 1) Vorläufige Angaben. 2) Vom Beschlussgremium genehmigter "Urplan" ; eine förmliche Fortschreibung des Wirtschaftsplanes erfolgte nicht. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Heimstiftung 214 Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I . Vermögensl age 1. Anl ageni ntensi tät (i n %)89,487,986,886,5 2. Uml aufi ntensi tät (i n %)10,512,113,113,5 3. I nvesti ti onen (i n T€)550411253328 I I . Fi nanzl age 1. Ei genkapi tal quote (i n %)16,31817,817,5 2. Anl agendeckungsgrad I (i n %)18,220,520,520,3 III. Ertragslage 1. Umsatzrentabilität (in %)- 1,9+ 2,2- 0,7-0,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)- 8,1+ 8,9- 3,0-3,8 3. Gesamtkapi tal rentabi l i tät (i n %)+ 0,2+ 3,0+ 0,90,7 4. Kostendeckung (i n %)95,2100,397,797,8 5. Cash Fl ow (i n T€)+ 568+ 1.451+ 845831 IV. Personal 1. Personal kosteni ntensi tät (i n %)69, 469,470,3703,0 2. Personal aufwand j e Mi tarbei ter (i n €)48.39944.14754.23556.786 Anmerkung : Di e wi chti gsten Bi l anzkennzahl en werden auf Sei te 29 erl äutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wirtschaftsstiftung 215 3. Wirtschaftsstiftung Südwest An sc h rift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Zähri nger St r. 6 5 aTelefo n: 0 721 / 133 -73 30info@wir tsc haftsst iftung.de 7 613 3 Kar lsr uheTelefax: 0 721 / 13 3-73 39www.wi rtschaftsstiftu ng.de Grü nd ung:Stiftungszweck: 1 9.12. 20 00 För derung der Volks- und Berufsbi ldung der Allgemeinheit im Wirtschaft sr aum Südwest (Stiftun gssatzung v om 14. 12 .2 011 ). Vorstand:Gesellschafter:Stiftungskapital: Michael Kaiser ( Vors itz )Stadt Karlsruhe98% =250.000 € M a rc Se s e ma nn S pa rka s s e K ar ls ruhe Et tlin ge n 1 % =2. 500 € Andreas Lorenz Volksbank Karlsruhe eG 1% =2.500 € Dr. Olaf Sauer 100% =255.000 € Sti ft ungskuratoriumOB Dr. Frank Mentrup Mic hael Huber (V orstandsvorsitze nder Sparkas se Karlsruhe E ttlingen) Hubert Meier (Vorstandsmitglied Volksbank Karlsruhe) Beteiligungen : An der Gesellschaft für Beratun gen und Beteiligungen mbH (GfBB) ist die Stiftun g mit nominal 6 4.500 € (1 0 %) b et ei ligt. Die übr igen Ant eil e halten Sparkasse Karlsruh e Ettli ngen un d Vo lksb an k Karlsruhe eG mit jeweils 290.250 € (45%). Abschlussprüfer Die Bestellung eines Abschlussprüfers ist nach § 9 Abs. 3 Stiftungsgesetz Baden- Württemberg nicht zwingend notwendig und daher nicht erfolgt. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1) 2) 3) 1) umgerechnete Vollkraftstellen. 2) ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 4) einschließlich der von der Stadt abgeordneten Beschäftigten. 2012201320142015 Arbeiter 4) ---- Angestellte 4) 3,03,03,03,0 Beamte 4) ---- Gesamtbelegschaft3,03,03, 03,0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wirtschaftsstiftung 216 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 sowie Ausblick Aufgabe der Wirtschaftsstiftung Südwest ist gemäß der Stiftungssatzung die Förderung des Grundwissens zur erfolgreichen Führung und Finanzierung kleinerer und mittelgro- ßer Unternehmen im Wirtschaftsraum Südwest. Sie wird insoweit auf dem Gebiet der Volks- und Berufsbildung tätig. Von der Stiftung werden folgende Aufgaben wahrgenommen: - Betrieb der Kontaktstelle Frau und Beruf - Pflege eines Netzwerks von Experten für die Beratung von kleineren und mittle- ren Unternehmen (Beraternetz) - Schulwettbewerb zur Berufsorientierung - Ferner hält die Wirtschaftsstiftung Südwest eine 10prozentige Beteiligung an der Gesellschaft für Beratungen und Beteiligungen mbH. Weitere Anteilseigner sind mit jeweils 45 Prozent die Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen und die Volksbank Karlsruhe. Im Zuge des Haushaltsstabilisierungsprozesses wird eine sukzessive Reduzierung des städtischen Zuschuss an die Wirtschaftsstiftung Südwest geprüft. Möglich wäre dies durch eine Umwandlung der Wirtschaftsstiftung in eine Verbrauchs- stiftung. Bei einer Verbrauchsstiftung können neben den Erträgen maximal 10 Prozent des Stiftungsvermögens pro Kalenderjahr zur Erfüllung der Stiftungszwecke verwenden werden. Bei voller Ausschöpfung der Vorgaben wäre dann das Stiftungskapital in 10 Jahren aufgebraucht. Ferner wir die derzeitige Finanzierung der für den Wirtschaftsraum Mittlerer Oberrhein zuständigen Kontaktstelle Frau und Beruf überprüft. Aus diesem Grund führt die Stadt Karlsruhe mit den Landkreisen Karlsruhe und Rastatt sowie der Stadt Baden-Baden Ge- spräche über eine stärkere Beteiligung der Region an der künftigen Finanzierung der Kontaktstelle. Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 91.550 € 784 € 491.093 € 63 € 583.490 € A. B. C. D. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 255.000 € 76.466 € 133.454 € 464.920 € 2.879 € 115.691 € 0 € 583.490 € 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Betriebsmittelzuschuss47474770 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Wirtschaftsstiftung 217 Gewinn und Verlustrechnungen der Jahre 2012 bis 2015 2012 2013 2014 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Umsatzerlöse 1) + 221+241+241 +240 2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen + 1+1+0 +3 3. Sonstige betriebliche Erträge + 0+10+0 +0 4. Personalaufwand - 143-152-158 -153 5. Abschreibungen - 1-2-2 -2 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 65-54-48 -56 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge + 2+4+2 +2 8. Ergebnis d. gewöhnl. Geschäftstätigkeit + 15 +48 +35 +33 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag +0+0+0 +0 10. Sonstige Steuern +0+0+0 +0 11. Jahresüberschuss / -fehlbetrag +15 +48 +35 +33 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr + 30+38+87 +112 13. Entnahme aus Gewinnrücklagen + 0+12+0 +0 14. Einstellung in Gewinnrücklagen - 7-11-10 -12 15. Bilanzgewinn + 38 +87 +112 +133 1) Hierin enthalten ist der Betriebsmittelzuschuss der Stadt Karlsruhe. Bilanz- und sonstige Kennzahlen 2012201320142015 I. Vermögenslage 1. Anlagenintensität (in %)13,214,013,115,7 2. Umlaufintensität (in %)86,886,086,984,3 3. Investitionen (in T€)31022 II. Finanzlage 1. Eigenkapitalquote (in %)74,275,978,879,7 2. Anlagendeckungsgrad I (in %)562,1543,3602,8507,8 III. Ertragslag e 1. Umsatzrentabilität (in %)+ 6,8+ 20,1+ 14,4+ 13,8 2. Eigenkapitalrentabilität (in %)+ 4,3+ 12,2+ 8,1+ 7,1 3. Gesamtkapitalrentabilität (in %)+ 3,2+ 9,2+ 6,4+ 5,7 4. Kostendeckung (in %)105,8116,2115,8113,5 5. Cash Flow (in T€)+ 16+ 50+ 36+ 35 IV. Personal 1. Personalkostenintensität (in %)68, 573,276,072,6 2. Personalaufwand je Mitarbeiter (in €)47.64 750.59652.67251.119 Anmerkung: Die wichtigsten Bilanzkennzahlen werden auf Seite 29 erläutert. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Centre Culturel 218 4. Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand de Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Kaiserstr. 160-162Telefon: 0721 / 16038-0 Info@ccf-ka.de 76133 KarlsruheTelefax: 0721 / 16038-29 www.ccf-ka.de Gründung:Stiftungszweck: 23.01.2002 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Robert WalterRepublik Frankreich 50% =12.800 € Stadt Karlsruhe 50% =12.800 € 100% =25.600 € Stiftungsrat: BM Wolfram Jäger ( Vorsitz ) Emmanuel Suard, Kulturgesandter der franz. Botschaft in Berlin ( stellv. Vorsitz ) Nicolas Eybalin, Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Philippe Richert, Präsident der Région Alsace Dr. Susanne Asche, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe Peter Dangelmaier, stellv. Geschäftsführer der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe Ettlingen Suzan Bacher, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung hält keine entsprechenden Beteiligungen. Wichtige Verträge: Mietvertrag mit der Stadt Karlsruhe über die Räumlichkeiten im Gebäude Karlstraße 16 b. Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen, die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur in Karlsruhe und die Herstellung und Pflege der Beziehungen und des Austauschs zwischen französischen und deutschen Wissenschaftlern, Künstlern, Wirtschaftsleuten sowie in den sonstigen Bereichen der Gesellschaft (Stiftungsurkunde vom 23.01.2002). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Karlsruhe ge- prüft. Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) 1)2)3) 1) Vollkraftstellen 2) Ohne Beurlaubte und ohne im Erziehungsurlaub bzw. Mutterschutz befindliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 3) Ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfskräfte. 2012201320142015 Angestellte / Beschäftigte 3,03,03,03,2 Beamte---- Gesamtbelegschaft3,03,03,03,2 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Centre Culturel 219 Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2012 – 2015 Leistungszahlen 2012 – 2015 1) ab 2014 Ausleihungen (keine Anmeldung mehr notwendig, gegen Pfand kann jeder ausleihen) Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Die Stiftung setzte sich auch im Jahr 2015 für die deutsch-französischen Beziehungen ein, indem sie ihrem Publikum ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm bot, häu- fig in Zusammenarbeit mit anderen französischen und / oder deutschen Kulturinstituti- onen. Diese Veranstaltungen zeugten von dem großen Wunsch der Stiftung, die fran- zösische Kultur in Deutschland zu fördern und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu festigen. Neben den traditionellen Veranstaltungen im Jahr 2015 wie beispielsweise dem Deutsch-Französischen Tag, dem Elsässische Autorenabend, Beaujolais Nouveau und zahlreichen Ausstellungen, die die Stiftung jedes Jahr ins Leben ruft, gab es zwei weite- re Highlights: Die Deutsch-Französischen Wochen mit der Lesung von Philipe Claudel und die Vortragsreihe im Rahmen von Paris Climat (im Rahmen der Klimakonferenz COP21, welche vom 30.11. bis 11.12.2015 in Paris stattfand, organisierte die Stiftung eine Vortragsreihe zu diesem Thema). 2012201320142015 1. Sprachkurs e1058798106 2. DELF-Prüfunge n820773606581 3. Bibliothek (Neuanmeldungen) 1) 12415023 4. Ausstellungen15121 315 5. Konzert e4432 6. Vorträge, Lesungen13111 315 7. Theater2 723 8. Fil m79133 9. Diverse Veranstaltunge n111096 Zusammen989917907754 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Betriebsmittelzuschuss Stadt Karlsruhe 1) 165165192192 2. Projektzuschüss e15134 3. Sonderzuschuss Stadt Karlsruhe 2) 050 0 0 4. Sonderzuschuss Stadt Karlsruhe f. Erneuerung EDV00032 Zusammen166220205228 1) Betriebsmittelzuschuss stellt nur die Infrastruktur wie Miete und Personalkosten für den Direktor und die stellvertretende Leiterin sicher. 2) Sonderzuschuss für den Abbau bestehender Schulden der Stiftung aus Vorjahren (insb. Personalkosten). Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Centre Culturel 220 Ausblick Im Jahr 2016 zählen der Deutsch-Französische Tag, die Deutsch-Französischen Wochen, die drei Ausstellungen im Rahmen „Retour de Paris“ und die Beteiligung am Literatur- sommer 2016 der Baden-Württemberg Stiftung zu den wichtigsten Veranstaltungen der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe. Neben zahlreichen Ausstellun- gen, Konzerten, Lesungen und Vorträgen werden sich in diesem Jahr noch drei Jubiläen mit engem Bezug zur Stiftung im Programm bemerkbar machen: 30 Jahre Ausstellun- gen im Rahmen von „Retour de Paris“, 20 Jahre Wirken von Robert Walter in der Stif- tung CCFA und der 85jährige Geburtstag von Tomi Ungerer, dem international bekann- ten elsässischen Künstler und Träger der Ehrenmedaille der Stadt Karlsruhe sowie lang- jährigen Unterstützer der Stiftung. Jahresabschlüsse 2012 bis 2015 Das Rechnungswesen erfolgt durch eine Einnahmen- / Überschussrechnung. Eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung ist daher nicht zu erstellen. 1) Ergebnisverbesserung gegenüber der Planung durch höhere Erlöse aus dem Sprachunterricht sowie deutlich höhere allgemeine Spenden. Bei den Ausgaben fielen um 36 T€ geringere Personalkosten an, was im We- sentlichen auf einer Erstattung der Stadt Karlsruhe von 20 T€ für eine Überzahlung aus Vorjahren beruht. Zudem wurden für Projekte und Kultur weniger Ausgaben als geplant getätigt. 2) In der Abrechnung 2015 fehlen Rechts- und Beratungskosten (Prüfungsentgelt) in Höhe von 3 T€. Unter Hinzurechnung dieser einen Ausgabe zum Geschäftsjahr 2015 hätte sich ein bereinigter Überschuss zum 31.12.2015 von 34 T€ ergeben. Bei der Einnahmen- / Überschussrechnung werden die Einnahmen und Ausgaben nicht periodengerecht, sondern nach dem Zuflussprinzip den einzelnen Geschäftsjahren zugeordnet. Genaue Aussagen zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden dadurch erschwert. 2012201320142015 Plan 2015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Übertrag liquide Mittel Vorjahr+28+6+9+65+65 2. Kurse, Prüfungsgebühren+136 +124 +138+116+110 3. Mitgliedsbeiträge+3+2+3+3+2 4. Zuschüsse (allgemein)+232 +265 +242+277+270 5. allgemeine Spenden+1+29+15+2 6. Projektzuschüsse+92+89 +116+63+67 7. Sonstiges +7+38+16+8+6 8. Zinserträge+0+0+0+0+0 Gesamteinnahmen +498 +525 +553+547+523 7. Personalausgaben (inkl. Aushilfen)-191-209-212-187-223 8. Sachausgaben lfd. Betrieb-249-224-185-248-246 9. Ausgaben für Projekte-52-83-91-75-54 Gesamtausgaben -492-516-488-510-523 Ergebnis 1) 2)+6+9+65+37+0 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Majolika 221 5. Majolika-Stiftung für Kunst- und Kulturförderung Karlsruhe Anschrift:Telefon/Fax:E-Mail/Internet: Geschäftsstelle,Telefon: 0721 / 133-2023 Rathaus am MarktplatzTelefax: 0721 / 133-95-2023 www.majolika-stiftung.de 76124 Karlsruhe Gründung:Stiftungszweck: 15.08.2011 Vorstand:Stifter:Stiftungskapital: Klaus LindemannStadt Karlsruhe50.000 € Land Baden-Württemberg50.000 € Sparkasse Karlsruhe Ettlingen, Volksbank Karlsruhe, Unternehmen und Privatpersonen mit insg.186.100 € Summe 286.100 € Stiftungsrat: Klaus-Dieter RohlfsVolker Fink ( Vorsitz ) Eberhard Oehler Heinz OhnmachtAndreas Lorenz ( stellv. Vorsitz ) EB Wolfram Jäger Rigo Fay Prof. Dr. Klaus Gallwitz Dr. Gottfried Greschner Beteiligungen (mind. 25%): Die Stiftung ist Alleingesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Kunst und Kultur .Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Betreuung freischaffender Künstler bei der Herstellung von Kunstkeramiken sowie durch die Bewahrung historischer keramischer Produktionsverfahren, historischer Formen und Glasuren. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbargemeinnützigeZweckeimSinnedesAbschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (Stiftungssatzung vom 15.08.2011). Abschlussprüfer Der Jahresabschluss 2015 wird von der Treuhand Südwest GmbH, Karlsruhe geprüft. Finanzielles Engagement der Stadt Karlsruhe in den Jahren 2012 – 2015 2012201320142015 - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - Zuschuss 0160160160 Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Majolika 222 Personalentwicklung (durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer) Die Stiftung hat im Berichtsjahr kein eigenes Personal beschäftigt. Geschäftsverlauf und Aufgabenerfüllung 2015 Im Jahr 2015 konnten erneut zahlreiche wichtige Aktivitäten unternommen werden. Zwei weitere Ausgaben der Schriftenreihe „Edition Majolika“ mit den Themen „Majoli- ka-Archiv im Generallandesarchiv“ und „Majolika-Künstlerinnen und –Künstler“ Teil 1 wurden publiziert. Zu den traditionellen Empfängen auf den Messen art Karlsruhe und Eunique lud die Stiftung wichtige Multiplikatoren und Majolika-Interessenten ein und warb für eine Un- terstützung aller Bemühungen für eine Stabilisierung und Weiterentwicklung der Kera- mik-Manufaktur mit ihrer langen Tradition in der Fächerstadt. Wichtig war der Stiftung auch, den direkten Dialog zwischen Publikum und Majolika-Künstlerinnen und – Künstler zu vertiefen. Die Stiftung führte die Recherche und Bestandsaufnahme der Kunst-am-Bau-Arbeiten im öffentlichen Raum konsequent fort und veröffentlichte die Ergebnisse auf ihrer Web-Seite in einer eigenen Rubrik. Außerdem begleitete die Stif- tung den Fortgang der Arbeiten am Hüppi-Brunnen für die Südoststadt, für dessen Rea- lisierung und Finanzierung sich die Stiftung nachdrücklich eingesetzt hatte. Anfang September fand ein weiteres Benefizkonzert des Polizeimusikkorps Karlsruhe im Innenhof der Majolika statt. Auch dieses Konzert fand lebhaften Zuspruch beim Publi- kum. Sehr erfreulich war die Zustiftung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 50.000 €. Auch dadurch wurde die Wertschätzung des Landes für die Arbeit der Majo- lika in Karlsruhe in schwieriger Zeit hervorgehoben. Die Majolika-Stiftung ist einzige Gesellschafterin der Staatlichen Majolika Manufaktur Karlsruhe GmbH. Ausblick Ziel der Stiftung ist es in 2016, dass durch die umfangreichen Umstrukturierungsmaß- nahmen, dem Personalabbau und der Flächenoptimierung, der Neukonzeption der Pro- duktpalette und Straffung der Produktionsabläufe in der Majolika Manufaktur die Fort- führung mit neuem künstlerischen Konzept weiter forciert wird und auch die politi- schen Gremien der Stadt Karlsruhe den Bestand der Majolika Manufaktur für wichtig und dauerhaft förderungswürdig erachten. Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe wird in seiner Septembersitzung über die weitere städtische Förderung der Majolika Manu- faktur entscheiden. Beteiligungsbericht der Stadt Karlsruhe für das Jahr 2015 Majolika 223 Vorläufige Kurzbilanz 2015 Aktiva Passiva A B. C. Anlagevermögen Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten u.a. Rechnungsbegrenzungsposten 1.200 € 33.241 € 355.800 € 0 € 390.241 € A. B. C. D. Eigenkapital Grundstockvermögen Rücklagen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten 286.100 € 102.832 € 388.932 € 1.309 € 0 € 0 € 390.241 € Gewinn- und Verlustrechnungen der Jahre 2012 - 2016 2012 2013 2014 2015 1) Plan 2015 2) Plan 2016 2) - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - - in T€ - 1. Ideeller Bereich - Einnahmen + 78,9+ 42,7+59,5+53,2 - Ausgaben - 40,8- 34,7-43,5-16,3 + 38,1 + 8,0 +16 +36,9 2. Vermögensverwaltung - Einnahmen + 4,0+ 3,8+2,0+0,9 - Ausgaben + 0,0- 4,6-6,4-4,2 3. Sonstige Geschäftsbetriebe - Umsatzerlöse - Aufwendungen + 4,0 0,0 0,0 0,0 - 0,8 0,0 0,0 0,0 -4,4 0,0 0,0 0,0 -3,3 + 7,8 - 3,1 + 4,7 4. Stiftungsergebnis + 42,1 + 7,2 +11,6 +38,3 5. Mittelvortrag aus Vorjahr + 3,0+ 39,4+43,0+48,6 6. Einstellung in Rücklagen - 5,7- 10,0-5,9-60,0 7. Mittelvortrag + 39,4 + 36,6 +48,7 +26,9 1) Vorläufige Zahlen. 2) Die Stiftung erstellt keinen Wirtschaftsplan.

  • Beteiligungsbericht
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich: 2016/0470 Dez. 4 Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selbständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen; Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 13.09.2016 14 x vorberaten Gemeinderat 20.09.2016 17 x Kenntnisnahme Beschlussantrag Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbericht 2015 Kenntnis. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) x nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen (bitte auswählen) Kontierungsobjekt: (bitte auswählen) Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant x nein ja Handlungsfeld: (bitte auswählen) Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) x nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften nein x ja abgestimmt mit KVVH GmbH u.a. Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Die Stadt Karlsruhe betreibt seit Jahren ein aktives Beteiligungsmanagement (Steuerung und Überwachung) hinsichtlich ihrer direkten und indirekten Beteiligungen. Neben dem strategi- schen und operativen Beteiligungscontrolling, dem Vertragsmanagement, der Wahrnehmung von Gesellschafterrechten und der Mandatsbetreuung ist der Beteiligungsbericht ein zentraler Baustein des Beteiligungsmanagements. Er stellt für alle Entscheidungsträger der Stadt Karlsru- he eine umfassende Informationsbasis für die Aktivitäten des Konzerns Stadt Karlsruhe dar. Hierfür sind im Bericht (II. Überblick) die Verflechtungen der Stadt Karlsruhe mit den Beteili- gungsgesellschaften sowie die wesentlichen Kenndaten der Stadt im Vergleich dargestellt. Neu hinzugekommen im Vergleich zum letzten Beteiligungsbericht ist die Windpark Bad Cam- berg GmbH & Co. KG (die Stadtwerke Karlsruhe GmbH haben am 08.10.2015 einen Komman- ditanteil an der Gesellschaft i.H.v. einem Drittel erworben). Für den eiligen Leser sind die wesentlichen Entwicklungen in Kürze im Bericht auf den Seiten 6 und 7 aufgezeigt. Beschluss: Antrag an den Gemeinderat Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbericht 2015 Kenntnis.

  • Protokoll GR TOP 17
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 28. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 20. September 2016, 15:30 Uhr Öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Erster Bürgermeister Wolfram Jäger 16. Punkt 17 der Tagesordnung: Beteiligung der Stadt Karlsruhe an rechtlich selb- ständigen wirtschaftlichen Unternehmen und Stiftungen: Beteiligungsbericht für das Geschäftsjahr 2015 Vorlage: 2016/0470 Beschluss: Der Gemeinderat nimmt - nach Vorberatung im Hauptausschuss - von dem Beteiligungsbericht 2015 Kenntnis. Abstimmungsergebnis: Kenntnisnahme Erster Bürgermeister Jäger übernimmt den Vorsitz und setzt um 18:46 Uhr die un- terbrochene Sitzung fort. Er ruft Tagesordnungspunkt 17 zur Behandlung auf und ver- weist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss. Stadtrat Dr. Heilgeist (CDU): Ich gebe zu, dieser Tagesordnungspunkt ist nur zur Kenntnisnahme vorgesehen. Trotzdem glaube ich, dass bei diesem Beteiligungsbericht doch ein paar Worte – viel will ich nicht dazu sagen – angebracht sind. Denn immerhin, es sind Gesellschaften der Stadt, an denen sie mit rund 250 Mio. € beteiligt ist. Die An- schaffungs- und Herstellungskosten dieser Beteiligungen belaufen sich auf rund 450 Mio. €, also ein Betrag, über den es sich lohnt zu reden. Vor allen Dingen, wenn man auch sieht, welche Bedeutung diese Beteiligungsgesell- schaften für die Stadt haben. Wenn man das Personal sieht, sind insgesamt bei der Stadt und den städtischen Gesellschaften 11.560 Personen beschäftigt, davon immerhin 62 %, nämlich 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei unseren Gesellschaften. Wenn man die Personalentwicklung von 2012 – 2015 sieht, ist das immerhin eine Zu- nahme von mehr als 500 Personen. Das muss man auch etwas kritisch betrachten. Denn natürlich sind das Kosten, die auch bleiben, wenn vielleicht die Wirtschaft etwas nachlässt, und die uns dann belasten werden. Die Zunahme erfolgte mit 267 Personen bei der Stadt und 243 Personen bei den städti- schen Gesellschaften. Der Personalaufwand insgesamt belief sich bei den Gesellschaften - 2 - auf 470 Mio. €, bei der Stadt auf 300 Mio. €. Das ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Wich- tig sind die Investitionen, die vorgenommen wurden. Da ist der Hauptbrocken, fast 80 %, bei den städtischen Gesellschaften mit 418 Mio. € im Jahr 2015 und 134 Mio. € bei der Stadt selber. Das sind schon Beträge, die verarbeitet werden müssen. Wir wis- sen, dass bei den Investitionsplanungen, die wir vorhaben, es schwierig sein wird, die alle umzusetzen. Und vor allen Dingen: Diese Investitionen müssen finanziert werden. Deswegen steht auch in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Darlehensverbind- lichkeiten bei der Stadt und bei den städtischen Gesellschaften. Die sind ansteigend; von 2014 auf 2015 sind es 200 Mio. € mehr an Verbindlichkeiten bei den Gesellschaf- ten und immerhin 35 Mio. € bei der Stadt selber. Auch das kann nicht so fortgeführt werden. Das wissen wir. Wir werden es auch noch sehen bei den Haushaltsberatungen, bei der mittelfristigen Finanzplanung, ob all die Dinge, die wir uns vorstellen, so schnell finanziert werden können. Man wird sich die Frage stellen, auch bei den vorgesehenen Investitionen, welche Prioritäten setzt man, welche sind besonders schnell durchzuführen und mit welchen kann man sich vielleicht mehr Zeit lassen. Die städtischen Gesellschaften kosten dem Stadthaushalt Geld. Wir müssen dort auch Geld einbringen. Aber es ist nicht so, dass die Stadt dort nur finanziert. Sie erhält auch Geld, immerhin 37 Mio. € an Ausschüttungen für die Konzessionsabgaben von KVVH und von den AVG. Selbst wieder finanziert sie durch Verlustausgleiche und sonstige Zuwendungen mit 42 Mio. € die städtischen Gesellschaften selbst. Also: Es ist ein Zu- schuss von rund 5,4 Mio. €, der von der Stadt an die Gesellschaften im Jahr 2015 fließt. Man kann natürlich darauf hinweisen: Es war schon einmal schlimmer. Im Jahr 2013 waren es 20 Mio. € und 2014 waren es 16 Mio. €. Das hängt auch damit zusammen, welche Dividenden von den EnBW kommen und anderen Dingen, die jetzt hier ihren Niederschlag finden. So weit will ich es eigentlich schon belassen. Nur einen Punkt möchte ich ansprechen. Die Gesellschaften und Beteiligungen, insgesamt alle Gesellschaften mit 425 Mio. €, das ist viel, aber ob man für die Abschlussprüfung immer die weltgrößten Abschlussprüfer braucht, diese Frage darf man auch einmal stellen. So bedeutend sind dann die Ab- schlüsse nun auch wieder nicht. Wenn ich die Auflistung der Abschlussprüfer sehe, die hier dargestellt sind: Ernst & Young hat 13 Prüfungen, KPMG 5 Prüfungen, Deloitte 6 Prüfungen, PWC drei Prüfungen, das sind die weltgrößten Gesellschaften, und insge- samt nur drei andere. Da fragt man sich schon, ob es in der Region keine Wirtschafts- prüfungsgesellschaften gibt, die in Karlsruhe prüfen könnten. Ich erinnere mich dann doch, dass früher das Verhältnis ein ganz anderes war, dass früher die regionalen Ge- sellschaften geprüft haben. Aber das muss man wahrscheinlich dem zurechnen, es gibt einen sogenannten IBM-Effekt. Das war vor 30 Jahren so. Da schaffte man immer IBM an. Wenn der einmal ausfiel, konnte man immer sagen, „aber wir haben doch extra IBM gekauft, damit alles in Ordnung ist“. So ist es bei den Prüfungsgesellschaften auch. Man nimmt die großen, weltbekannten - die sich teilweise auch großen Schadenser- satzforderungen gegenüber sehen in anderen Ländern -, und sagt, dann kann nichts schief gehen. Aber – ich sage es noch einmal – da sollte man in der Stadt schon einmal gewisse Überlegungen anstellen, ob das nötig ist bei diesen Gesellschaften, die wir ha- ben. - 3 - Stadtrat Zeh (SPD): Die Gesellschaften sind bedeutsam in unserer Stadt, vom Volumen her, wie sie Investitionen machen, als auch vom Personal her. 62 % der Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter sind bei unseren Gesellschaften, nur 38 % sind bei der Stadt be- schäftigt. Die Gesellschaften haben in den letzten 20 Jahren rund 1.500 neue Stellen und Arbeitsplätze geschaffen. Die Stadt hat im gleichen Zeitraum die gleichgebliebene Mitarbeiterzahl von 4.400. Ich kann mich nahtlos Herrn Dr. Heilgeist anschließen. Die Investitionen, die unsere Gesellschaften betätigen mit rund 400 Mio. €, sind eine im- mense Summe. Neue Fernwärmeleitungen, neue Straßenbahnen oder die Kombilösung sind natürlich hier die passenden Beispiele. Aber auch die Verbindlichkeiten sind deutlich gestiegen. 2011 waren es noch 880 Mio. €, 2015 sind es 1,21 Mrd. €. Aber hier stehen Werte gegenüber wie neue Wohnungen und Anlagen. Es ist gut so, dass hier die Daseinsvorsorge deutlich gestärkt und neu investiert wird. Es gibt in dem Bericht nur die harten Zahlenfakten. Ich habe das Gefühl, auch wenn die Umfrage von vorhin etwas anderes sagt, dass die Zufrieden- heit mit unseren Verkehrsbetrieben nicht wegen den Baustellen sondern mehr wegen Fahrausfällen und Unpünktlichkeit abnimmt. Auch die Stadtwerke haben Probleme. Die Vergleichsportale weisen sie als teuer aus, weil hier die Sondertarife nicht richtig be- rücksichtigt sind. Wenn man es jetzt einmal genauer betrachtet: Die Verkehrsbetriebe haben schon seit einigen Jahren rund 180 Mio. beförderte Personen im Jahr und sind damit relativ kon- stant. Der Zuschussbedarf je beförderter Person steigt langsam aber stetig, trotz regel- mäßiger Fahrpreiserhöhungen. Aber der volkswirtschaftliche Nutzen des ÖPNV ist im- mens. Man stelle sich vor, alle Menschen müssten mit dem Auto in die Innenstadt fah- ren. Das ist nicht möglich. Daher ist der Nutzen für die City immens. Die notwendige Infrastruktur für unsere Innenstadt ist nicht kostendeckend zu bekommen. Auch bei der Volkswohnung sieht es ähnlich aus. 13.000 Wohnungen besitzt die Volkswohnung, Tendenz steigend. Aber auch die Zahl der Mietinteressenten steigt, auf fast 6.000. Auch das Thema Modernisierung der Wohnung neben Neubau nimmt einen immer breiteren Raum ein. Die Investitionen mit rund 90 Mio. € pro Jahr zeigen die An- strengungen. Bei den Stadtwerken, wie gesagt: Der Stromverbrauch sinkt, sowohl bei Tarifkunden als auch bei Gewerbekunden von früher über 1.200.000 Megawattstunden auf nun gera- de über 1 Million Megawattstunden. Das zeigt das schwierige Umfeld, in dem sich - auch durch neue Regelungen und neue EU-Vorschriften, die Stadtwerke befinden. Dem ein klares Konzept mit Zukunftschancen gegenüberzustellen, bleibt eine schwierige Daueraufgabe. Auch beim Klinikum steigt die Zahl der Patienten. Die Zahl der Belegtage sinkt. Auch das Klinikum hat sich dem schwierigen Umfeld der Gesundheitsvorsorge stets neu zu stellen. Die Investitionen, die im Moment getätigt werden mit den immensen Baumaß- nahmen, sind notwendig, um die Zukunftsfähigkeit des Klinikums zu erhalten. - 4 - Insgesamt erfüllen alle Gesellschaften wichtige Aufgaben der kommunalen Daseinsvor- sorge. Die SPD lehnt bekanntermaßen Privatisierung in diesem Bereich grundsätzlich ab. Daher möchte ich mit diesen kurzen Bemerkungen schließen. Wir danken für die Erstel- lung des Berichts. Stadträtin Dr. Leidig (GRÜNE): Der Bericht beinhaltet die Aufstellung der Frauenquo- te und der Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen. Diese Ergänzungen gehen auf einen Antrag der Grünen zurück. Wir freuen uns, dass diese Aufstellung nun regelmäßig umgesetzt wird. Die Aufstellung selbst zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. In vielen Gesellschaften haben wir auf der Geschäftsführerebene gar keine Frau sitzen, auch in der zweiten und dritten Ebene sind die Frauen stark unterrepräsentiert. Es hat sich - bis auf das Klinikum mit Abteilungsleiterin, Oberärztin – wenig getan. Stagnation zeigt sich auch bei der Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderungen. Wir hatten, als wir vor zwei Jahren den Antrag gestellt hatten, auch nicht erwartet, dass sich von einem Tag auf den anderen die großen Sprünge ergeben. Aber die reine Do- kumentation einer Stagnation war natürlich auch nicht das oberste Ziel unseres An- trags. Wir möchten die Verwaltung gerne daran erinnern, dass sie uns damals unter- nehmensspezifische Handlungskonzepte zugesagt hat, die nach wie vor ausstehen und werden auch, wenn von der Verwaltung selbst nichts kommt, dementsprechend noch einmal reagieren. Sie können sich sicher sein, dass wir dieses Thema weitgehend im Auge haben werden. Insgesamt steht ansonsten wenig Neues in dem Beteiligungsbericht. Aber es ist trotz- dem immer wieder interessant, sich Jahr für Jahr damit auseinanderzusetzen. Von den Investitionen und dem Personal war schon viel die Rede, vom Schuldenstand letzten Endes auch. Eine Zahl, die jetzt noch nicht so genannt wurde, obwohl sie natürlich auch besonders relevant ist, dass sich 35 Mio. € Zinsen im Jahr ergeben, und das, obwohl wir uns in einer absoluten Niedrigzinsphase befinden. Allein aus Sicht des Konzerns Stadt wäre es wünschenswert, dass diese Zinsphase lange weitergeht. Ansonsten werden wir da noch in größere Schwierigkeiten kommen. Denn letzten Endes ist es so, dass die ganze Schaffung von Gesellschaften damit begründet ist, dass das die Stadt finanziell erleichtern soll, dass dadurch, dass bestimmte Gewinne/Verluste miteinander verrechnet werden sollen, ein optimales Steuerergebnis resultiert. Die Stadt ist im Grunde genom- men diejenige, die außen vor ist. Aber es sieht jetzt so aus, dass wir regelmäßig Verluste ausgleichen müssen. Wenn die U-Strab abgeschlossen ist, alle Rechnungen vorliegen und dann die Zinsen aus den verbleibenden Kosten resultieren, dann wird es wahr- scheinlich deutlich ansteigen, was die Stadt an Zuschuss zu leisten hat. Da gerät etwas aus den Fugen. Ich weiß, es gab durchaus Überlegungen, dem entgegenzuwirken. Wir hoffen natürlich auch, dass das einigermaßen greifen wird. Ansonsten gibt es noch zwei Punkte zu dem, was bisher erläutert wurde. Die KMK hat ein deutlich besseres Ergebnis als prognostiziert. Das ist sehr positiv. Auch wenn der städtische Verlustausgleich von 12 Mio. € jedes Mal aufs Neue schmerzt und er noch viel höher wäre, wenn wir z. B. eine angemessene Miete für die Gebäude am Festplatz erhielten. Dennoch, wir begrüßen, dass das operative Ergebnis sich deutlich verbessert hat. Kritisch sehen wir nach wie vor, dass durch die Ausgliederung von Event und Tou- rismus GmbH 2 Mio. € Mehrkosten entstanden sind. Das ist vom ursprünglichen Ge- meinderatsbeschluss von 300.000 € Mehrkosten jährlich wirklich deutlich entfernt. Bei - 5 - allem Respekt vor der guten Arbeit, die in den Gesellschaften geleistet wird – das sehen wir durchaus -, halten wir es prinzipiell für den falschen Weg, den wir da begangen ha- ben, nämlich zusätzliche Aufgaben zu schaffen. Das ist ein Weg, der letzten Endes na- türlich immer auch Kosten nach sich zieht. Das sind jetzt Kosten, die uns Jahr für Jahr zusätzlich belasten. Zu einem Satz möchten wir gerne Näheres erfahren, vielleicht könnten Sie einfach in einem nächsten passenden Ausschuss dazu eine Darstellung machen, ansonsten stellen wir eine Anfrage. Und zwar heißt es: „Durch Neuvergaben in den Bereichen Reinigung und Verpflegung sind Kostensteigerungen entstanden.“ Das ist natürlich schon auch etwas, mit dem wir uns näher beschäftigen müssen. Was bringt Outsourcing auf Dauer? Wenn uns z. B. vorgerechnet wird, dass im Bereich Reinigung Kosteneinsparun- gen möglich sind, wir die Leistungen vergeben und beim Folgeauftrag erhöhen sich dann die Kosten wieder, wäre es ganz interessant, das einmal über die verschiedenen Gesellschaften hinaus zu betrachten, damit wir wirklich so etwas wie Langzeiterfah- rungswerte erhalten. Ansonsten bedanken wir uns auch für den Bericht und hoffen, dass der Weg, der vor uns liegt, nicht zu steinig wird. Stadtrat Wohlfeil (KULT): Ich mache es kurz. Die wesentlichen Punkte sind genannt: 1. der relativ starke Anstieg in den letzten Jahren, 2. die steigende Verschuldung bei den Gesellschaften, 3. müssen wir auch jetzt schon Prioritäten setzen bei den Investitionen, die wir ma- chen können oder auch nicht, 4. gibt es gewisse Sorgenkinder. Auch wenn es an einigen Stellen besser ist als er- wartet, gerade bei der KMK, so muss man doch sagen, KMK + KEG + KTG ha- ben immer noch diese 12 Mio. € Verlustausgleich. Auch beim ÖPNV ist die Aus- sicht mittelfristig nicht so rosig. Die Volkswohnung baut, soweit sie kann. Aber trotzdem ist es gesamtstädtisch gesehen immer noch ein Zuwenig an Wohnraum. Aber auf jeden Fall ein großes Lob, dass hier immer weiter etwas getan wird. Ansonsten ist die Frauenquote in Führungspositionen und die Behindertenquote dann einmal interessanter, wenn man längere Aufstellungen über mehrere Jahre hinweg hat, dass man dann vielleicht einmal eher eine Tendenz erkennen kann, als nur eine Stagna- tion. Dann werden wir uns in Zukunft auch freuen, dass irgendwann auch noch eine Stadi- onbaugesellschaft in diesem Bericht dabei ist. Die wird dann sicher auch in Zukunft inte- ressante Zahlen liefern. Stadtrat Dr. Schmidt (AfD): Auch wir sehen – das hatte ich vorhin schon angekündigt – den Aufbau der Stellen sehr kritisch. Gerade vor dem Hintergrund der Haushaltskon- solidierung. Wir bedanken uns für den Bericht. Wir bedanken uns auch dafür, dass da Dinge drin stehen, die man vielleicht gar nicht so hätte sagen müssen, z. B. dass im Be- - 6 - reich Energieversorgung die Stadtwerke gut da stehen, dass sich aber für 2016 eine deutliche Ergebnisverschlechterung abzeichnet. Vor dem Hintergrund, dass wir insge- samt Gesellschaften haben, von denen die meisten Schwierigkeiten haben, oder von denen die meisten Schwierigkeiten ins Haus stehen, ist es sicher falsch, weiter Stellen aufzubauen. Eigentlich müsste man Stellen abbauen. Wenn dazu noch Outsourcing- Prozesse kommen, wie es Frau Dr. Leidig vorhin genannt hat, fragt man sich schon, wieso werden die Stellen immer mehr. Wenn man sich die Stellenstatistik anschaut, dann sieht man, dass die städtischen GmbHs über die letzten Jahre wirklich konstant zugelegt haben, während die Stadt erst in den letzten drei/vier Jahren wieder angefan- gen hat, zuzulegen. Wenn man sich jetzt nur die letzten drei Jahre anschaut, dann ist 1,2 % im Schnitt pro Jahr einfach zu viel, vor allem vor dem Hintergrund, dass das Vo- lumen, aus dem das Ganze bezahlt werden soll, nicht mehr wird, sondern eher weni- ger. Da sehen wir auch ein strukturelles Problem. Wir müssen wieder dazu kommen, dass die Arbeit von weniger Leuten gemacht wird. Dazu muss ich die Unternehmen besser organisieren. Bei der EnBW hat man es so ge- macht, dass man die vielen Gesellschaften, die es auch dort gab, alle wieder zusam- mengefasst hat, um damit Führungspositionen einzusparen und alles, was dazu gehört. Wenn ich eine Führungsriege einer Firma einspare, habe ich gleich eine ganze Reihe von Stellen, die nicht mehr wiederbesetzt werden müssen. Diese Stellen kann ich dann an anderer Stelle einsetzen. Ich denke, dass wir dazu kommen müssen, wieder weniger städtische GmbHs zu haben und GmbHs wieder zusammenzulegen, einfach, um Kosten zu sparen. Stadtrat Kalmbach (GfK): Ich möchte nur drei Punkte ansprechen. Der erste ist schon abgearbeitet, diese exorbitante Zunahme von Stellen in den letzten 20 Jahren und auch in den letzten drei/vier Jahren. Zweitens: Ein Wort zu unseren Stadtwerken. Sie liefern uns in diesem Jahr 27 Mio. € Gewinnabgabe. Das ist wunderbar für uns. Aber ich möchte darauf hinweisen, dass dieses Unternehmen in höchst schwierigem Umfeld arbeitet, d. h, wenn es immer einen hohen Prozentsatz seiner Gewinne an uns abgeben muss, oder genauer gesagt, an die KVVH, dann ist die Firma nicht imstande, ihre Investitionen so zu stärken, dass sie ent- sprechend aufgestellt ist, d. h. dieses Unternehmen blutet immer ein bisschen aus. Wenn wir nicht darauf achten, werden die Stadtwerke uns dieses Ergebnis, das wir uns so sehr wünschen, nicht mehr liefern können, weil wir einfach zu viel heraussaugen. Zur VBK: Das große Problem sprechen fast alle großen Parteien hier an. Es ist offensicht- lich egal, ob die Grünen, die Roten oder die Schwarzen in Stuttgart sitzen. Das Landes- beförderungsgesetz für Schienenfahrzeuge scheint nicht mehr in Kraft zu kommen. Es muss unbedingt geschehen. Wir können uns als Stadt nicht leisten, alle Schienenfahr- zeuge anzuschaffen. Wir brauchen Zuschüsse aus Stuttgart. Das müssen wir einfordern. Da bitte ich, wer irgendwen dort sitzen hat, das einzufordern. Denn wir müssen hier eine ganze wichtige Arbeit erledigen. Ohne diese Zuschüsse ist der ÖPNV langfristig nicht haltbar. An dieser Stelle muss sich etwas ändern. Da bitte ich um jeden Einsatz, den Sie haben. Da bitte ich auch, Pfunde hineinzulegen. - 7 - Stadtrat Wenzel (FW): Ich will mich angesichts der Ausführungen meiner Vorredner kurz halten. Aber ein Thema möchte ich doch ansprechen. Ich hatte es bereits in den letzten zurückliegenden Jahren bemängelt, dass im vorliegenden Beteiligungsbericht keine Risikobewertungen der einzelnen Gesellschaften mehr enthalten sind. Ich erachte dies mehr als notwendig, zumal von 2012 – 2015 die Darlehensverbindlichkeiten aller Gesellschaften um über 300 Mio. € auf über 1,2 Mrd. € gestiegen sind. Besonders be- unruhigend dabei ist der Umstand, dass allein in der KVVH-Gruppe im genannten Zeit- raum die Darlehensverbindlichkeiten um über 275 Mio. € gestiegen sind. Für Normal- sterbliche und Bürger, die es von außen sehen, oder wie ich als Einzelstadtrat, der nicht in den Gesellschaften ist, ist das schwer zu beurteilen. Um sich ein Urteil darüber zu bilden, könnte man eine solche Risikobewertung machen. Natürlich gibt es gute Gründe für Investitionsmaßnahmen, das haben wir heute auch gehört. Aber auch die Risiken, z. B. die ausstehenden Fördermittel bei der KASIG, zei- gen, dass eine naheliegende und kritische Bewertung für uns Einzelstadträte sehr wich- tig wäre. Ich wäre für eine tiefergehende Risikobewertung, damit auch Außenstehende und Bürger, denen das zugänglich ist – daher auch meinen Dank für die Arbeit, jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich das einzuholen -, ein Urteil über unsere Gesellschaften bilden können, die immerhin fast 70 % des städtischen Anteils tragen. Bürgermeisterin Luczak-Schwarz: Ich würde gerne zu vier Punkten kurz Stellung be- ziehen. In der Tat haben wir Steigerung der Stellen bei unseren städtischen Gesellschaften. Aber da bitte ich doch die Mitglieder der entsprechenden Aufsichtsräte, sich bei der Beratung der Wirtschaftspläne mit den dort beinhalteten Stellen intensiv auseinander- zusetzen. Denn dort wird beschlossen, dass eine Gesellschaft mehr Stellen erhält, als sie im Vorfeld erhalten hat. Das ist der eine Punkt. Der zweite Punkt ist, dass die Steigerung, die wir haben in 2015, im Wesentlichen auf- grund der fehlenden Stellen im Bereich der AVG und der Verkehrsbetriebe durch die mangelnden Fahrerkapazitäten entstanden sind. Da kann ich mich erinnern, dass dieses Haus vehement fraktionsübergreifend auf die Beseitigung und Bereinigung dieser Defi- zite gedrängt hat. Insofern bitte immer in den Gesellschaften das thematisieren. Ich glaube, dass die Schaffung der Stellen im Bereich VBK und AVG auch wirklich notwen- dig waren. Aber die belasten natürlich dann die entsprechende Gesamtübersicht. Mir ist wichtig, Frau Dr. Leidig, wir haben hier den Beteiligungsbericht 2015. Sie haben zu Recht noch einmal darauf hingewiesen, dass durch die Ausgliederung viel mehr in der Gesamtsumme ausgegeben wurde, als ursprünglich im Rahmen bei der Einbringung prognostiziert. Aber wir haben uns intensiv in diesem Haus damit auseinandergesetzt. Die betroffenen Gesellschaften hatten ihren Zuschussbedarf entsprechend reduziert, schon ab 2016, so dass jetzt Mehrkosten seit Ausgründung von knapp 400.000 € noch entsprechend zu Buche stehen. Das ist, denke ich, mit Blick auf die Kostensteigerungen im Tarifbereich und im Sachkostenbereich über die ganzen Gesellschaften hinweg ein relativ gutes Ergebnis. Auf jeden Fall habe ich das so gesehen. Wir haben das in 2016 auch entsprechend umgesetzt in der Wirtschaftsplanung. Im Rahmen der Konsolidie- rung müssen weitere Potentiale erarbeitet werden. - 8 - In der Tat, das Thema Rollendes Material beschäftigt uns auch schon lange. Ich finde es auch bedauerlich, dass die jetzige Koalition des Landes sich diesem Thema nicht ange- nommen hat. Es war in den Koalitionsverhandlungen in der Diskussion. Es würde uns enorm entlasten. Das sind die hohen Investitionen, die wir im Bereich haben. Herr Stadtrat Wenzeln, Ihre Anmerkung würde ich noch einmal mitnehmen und mit dem Beteiligungsbereich diskutieren. Ich muss mir das noch einmal vom Für und Wider und mit den rechtlichen Rahmenbedingungen ansehen. Das möchte ich gerne aufneh- men. Der Vorsitzende: Der Beschlussvorschlag ist Kenntnisnahme. Ich nehme an, Sie haben alle Kenntnis genommen. Wenn keiner widerspricht, können wir uns die 10 Sekunden Abstimmungsprozedur sparen und können mit dem nächsten Tagesordnungspunkt weitermachen. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt – Ratsangelegenheiten – 7. Oktober 2016