Weiterentwicklung des Spiel- und Aktionsparks Otto-D.

Vorlage: 2016/0402
Art: Beschlussvorlage
Datum: 29.06.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Sozial- und Jugendbehörde
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Jugendhilfeausschuss (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 13.07.2016

    TOP: 8

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: Keine Angabe

Zusätzliche Dateien

  • TOP 8: Beschlussvorlage Weiterentw. OttoD
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: Verantwortlich:Dez.3 Weiterentwicklung des Spiel-und Aktionsparks Otto-D. Beratungsfolge dieser Vorlage GremiumTerminTOPönöErgebnis Jugendhilfeausschuss13.07.20168X Beschlussantrag Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis und befürwortet dieÄnderung des Bebauungsplansim Spiel-und Aktionspark Otto-D. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen)Xneinja Gesamtkostender Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) HaushaltsmittelstehenWählen Sie ein Elementaus. Kontierungsobjekt:Wählen Sie ein Element aus.Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevantneinXjaHandlungsfeld:Sozialer Zusammenhalt und Bildung Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO)Xneinjadurchgeführt am Abstimmung mit städtischen GesellschaftenXneinjaabgestimmt mit Ergänzende ErläuterungenSeite2 Seit 2008wurde auf dem Gelände des Otto-Dullenkopf-Parks ein Spiel-und Aktionsparkfür Kinder und Jugendliche eingerichtet, der mit unterschiedlichen Beteiligungsprojekten ständig weiterentwickelt wurde. Ausgangspunkt war das Zirkusangebot des Kinderzirkus „Maccaroni“, das mit seinem Zelt weithin sichtbar ist und sich zu einem beliebten Treffpunkt für Kinder, Tee- nies, Jugendliche und jungeErwachsene entwickelt hat. Neben den Zirkusangeboten haben sich auf dem Platz weitere Gruppierungen angesiedelt, die vorwiegend aus jugendkulturellen Kunst-und Bewegungsszenen kommen. Alle Akteure dieser Szenen sind schon seit Jahren bereit, an der Entwicklung des Platzes und seiner alten Gebäude mitzuwirken. Sie wollenselbst anpacken und dazu beitragen, dass das Gelände und die alten Fabrikgebäude genutzt werden können. Eindrucksvolle Beispiele ihres Engagements sind der Pump Track für die BMX-Szene und die moderne Skateanlage, die in konstruktiverZusammen- arbeit vom Gartenbauamt, beauftragten Firmen undden Jugendlichen gemeinsam geplantund im April 2016 eingeweiht wurde. Die schon jahrelange gemeinsame Entwicklungsarbeitzeigtdas nachhaltige Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit von vielen unterschiedlichen Akteuren. Hohe Besucherzahlen bei allen Angeboten belegen die anhaltende Attraktivitätdes Geländes für ganz unterschiedliche Zielgruppen. Neben wöchentlich stattfindenden offenen Angeboten und Kursen gibt es regelmäßige Programme für spezielle Zielgruppen wie Familien undgeflüch- tete Kinder und Jugendliche, Kooperationen mit Kindertagesstätten, Schülerhorten, Schulen und städtischen Ämtern, Ferienangebote inallen Ferien und das alle zwei Jahre stattfindende Kinderzirkusfestival. Konsequent weitergeführt wurden mehrere Jugendbeteiligungsprojekte. Der Platz hat sich zwischenzeitlich auch zu einem wichtigen Freizeitort für Kinder und Jugendli- che aus der Süd-undOststadtund weiteren angrenzenden Stadtteilen entwickelt. Hierbei ist auch die regelmäßige Nutzung des Geländes von Gruppen der Ganztagesgrundschulen in der näheren Umgebung zu erwähnen. Ergebnis der ämterübergreifenden Arbeitsgruppe In einer ämterübergreifendenArbeitsgruppe ausder Stabsstelle Projektcontrolling (SPC),dem Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft (HGW),dem Gartenbauamt (GBA)unddemStadtju- gendausschuss e.V.wurdender mögliche Erhalt und die Nutzung derbestehenden Gebäudetei- le erörtert. Ausgangspunktwar die Überarbeitung des Raumprogramms, welches Jugendliche in Zukunftswerkstättenselbst entwickelt hatten. Verschiedene Varianten wurden hinsichtlich des bestehendenBebauungsplans überprüft. Da das Bauvolumen deutlich höher ist als das in der Vergangenheit angedachte„Spielhaus“ eines Aktivspielplatzes, istkeine Baugenehmigungim Rahmen einer Befreiung möglich. Es ist vorgesehen, vom jetzigen Bestand das Verwaltungsgebäude, den Verbindungsbau und die beidenangrenzenden Hallen zu erhalten. Diese Baukörperanordnung stellt städtebaulich wie landschaftsplanerisch eine verträgliche und abgestimmte Baukubatur dar. Ein Architekturbürowurdemit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Konzeptionell bietet es sich an, dass die Mobile Spielaktion in den Aktions-und Zirkuspark um- zieht. In einem nächsten Schritt wird die Umsetzbarkeit hinsichtlich des Fuhrparks und einer Unterstellmöglichkeit fürumfangreiche Spielgerätegeprüft. Durch denUmzug der Mobilen Spielaktion würde dieStadt die jetzigen Mietkosten in der Pforzheimer Straße35 einsparen. Für das Gesamtkonzept isteine Bebauungsplanänderung erforderlich, die unter Federführung des Stadtplanungsamtes durchgeführt wird.Parallel dazu wirddas erforderliche Raumkonzept für die Gebäude und das Gesamtkonzept für den Platz erarbeitet und im Jugendhilfeausschuss vorgestellt. Ergänzende ErläuterungenSeite3 Die einfache Ertüchtigung des Verwaltungsgebäudes, dasbereits jetzt in Teilen vom Stadtju- gendausschuss e.V. genutzt wird,soll nachdem geplantenAuszug der jetzigen MieterAnfang 2018mit Sanierungsmitteln von HGW erfolgen. Die abschließende Ertüchtigung der dreiGe- bäudeteileistfür den Doppelhaushalt2019/2020 vorgesehen.