Neue Ausrichtung des 115-Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe

Vorlage: 2016/0302
Art: Beschlussvorlage
Datum: 23.05.2016
Letzte Änderung: 03.03.2025
Unter Leitung von: Ordnungs- und Bürgeramt
Erwähnte Stadtteile: Keine Angaben

Beratungen

  • Gemeinderat (öffentlich/nicht öffentlich)

    Datum: 21.06.2016

    TOP: 11

    Rolle: Entscheidung

    Ergebnis: einstimmig zugestimmt

Zusätzliche Dateien

  • 115-Servicecenter
    Extrahierter Text

    Stadt Karlsruhe Der Oberbürgermeister BESCHLUSSVORLAGE Vorlage Nr.: 2016/0302 Verantwortlich: Dez.2 Neue Ausrichtung des 115-Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe Beratungsfolge dieser Vorlage Gremium Termin TOP ö nö Ergebnis Hauptausschuss 14.06.2016 10 X vorberaten Gemeinderat 21.06.2016 11 X genehmigt Beschlussantrag Der Gemeinderat stimmt nach Vorberatung im Hauptausschuss der neuen Ausrichtung des 115–Servicecenters auf den Regierungsbezirk Karlsruhe zu. Der Gemeinderat ermächtigt die Verwaltung zum Abschluss weiterer interkommunaler Verein- barungen zum Zwecke, die 115-Telefonie für andere Kommunen des Regierungsbezirkes Karls- ruhe durch das Multicenter Karlsruhe zu übernehmen. Die Verträge werden unter den bisheri- gen Bedingungen geschlossen. Finanzielle Auswirkungen (bitte ankreuzen) X nein ja Gesamtkosten der Maßnahme Einzahlungen/Erträge (Zuschüsse u. Ä.) Finanzierung durch städtischen Haushalt Jährliche laufende Belastung (Folgekosten mit kalkulatori- schen Kosten abzügl. Folgeer- träge und Folgeeinsparungen) Haushaltsmittel stehen Wählen Sie ein Element aus. Kontierungsobjekt: Wählen Sie ein Element aus. Kontenart: Ergänzende Erläuterungen: ISEK-Karlsruhe-2020-relevant X nein ja Handlungsfeld: Regionale und überregionale Ko- operation Anhörung Ortschaftsrat (§ 70 Abs. 1 GemO) X nein ja durchgeführt am Abstimmung mit städtischen Gesellschaften X nein ja abgestimmt mit Ergänzende Erläuterungen Seite 2 Das 115–Servicecenter wird seit November 2011 gemeinsam durch den Stadt- und Landkreis Karlsruhe betrieben. Bisher lag der Fokus auf der flächendeckenden Erreichbarkeit der Ruf- nummer 115 innerhalb der Technologieregion Karlsruhe. In der 27. Plenarsitzung am 20. September 2011 wurde die Stadtverwaltung Karlsruhe deshalb ermächtigt, interkommunale Vereinbarungen mit interessierten Kommunen innerhalb der Technologieregion abzuschließen. Mit dem bevorstehenden Verbundbeitritt der Stadt Baden–Baden decken die drei bestehenden 115 Servicecenter die gesamte Technologieregion ab. Neben dem Multicenter im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind dies noch der Landkreis Rastatt und die Metropolregion Rhein-Neckar, mit Sitz in Ludwigshafen. Damit ist das bisher gesetzte Ziel erreicht. Um eine flächendeckende Erreichbarkeit in ganz Baden-Württemberg zu realisieren, befindet sich das Innenministerium derzeit in Überlegungen, die auf Regierungsbezirksebene bestehen- den 115 Servicecenter zu multizentrischen Servicecentern weiterzuentwickeln. Diese wären dann in der Lage, die 115-Telefonie für andere Kommunen des jeweiligen Regierungsbezirkes zu übernehmen. Unabhängig von den Flächendeckungsüberlegungen des Innenministeriums ist die Erweiterung auf den Regierungsbezirk Karlsruhe sinnvoll, da das gemeinsame Servicecenter Stadt- und Landkreis Karlsruhe bereits heute das leistungsfähigste Multicenter des Regierungsbezirks dar- stellt und ohne größeren Mehraufwand die 115-Telefonie für andere bezirksangehörige Städte abwickeln könnte. Die bis zum jetzigen Zeitpunkt getätigten Investitionen im Bereich der techni- schen Infrastruktur reichen aus, um diese neuen Anforderungen zu bewältigen. Der bisherige Personalkörper ist in der Lage, den Beitritt von weiteren 115-Verbundpartnern zu ermöglichen. Erfahrungsgemäß steigert sich das Anrufvolumen erst mit dem Bekanntheitsgrad der Rufnum- mer, welches von der Intensität der Öffentlichkeitsarbeit des jeweiligen Kunden abhängig ist. Eine erforderliche Anhebung des Personalbestandes und die damit verbundenen erhöhten Per- sonalkosten werden durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen refinanziert. Die zu er- wartenden Mehranrufe führen zu niedrigeren Minutenpreisen für die teilnehmenden Kommu- nen, weil Synergieeffekte genutzt werden können (unter anderem eine effizientere Auslastung des Servicecenterpersonals in Randzeiten, Verteilung der Infrastruktur- und Overhead-Kosten auf mehr Anrufe et cetera). Die Stadt Pforzheim hat bereits ein Interesse hieran bekundet. Die Stadtverwaltung Karlsruhe schlägt deswegen vor, das Einzugsgebiet des Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe auf den Regierungsbezirk zu erweitern. Die Zustimmung des Landkreises Karlsruhe zu dieser Neuausrichtung wurde bereits ausgesprochen. Ergänzende Erläuterungen Seite 3 Beschluss Antrag an den Gemeinderat – nach Vorberatung im Hauptausschuss – 1. Der Gemeinderat stimmt der neuen Ausrichtung des 115–Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe auf den Regierungsbezirk Karlsruhe zu. 2. Der Gemeinderat ermächtigt die Verwaltung, weitere interkommunale Vereinbarungen mit anderen interessierten Partnern innerhalb des Regierungsbezirkes Karlsruhe, zu den bisherigen Bedingungen abschließen zu können.

  • Protokoll TOP 11
    Extrahierter Text

    NIEDERSCHRIFT Stadt Karlsruhe Gremium: 25. Plenarsitzung Gemeinderat Termin: 21. Juni 2016, 15:00 Uhr öffentlich Ort: Bürgersaal des Rathauses Vorsitzende/r: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup 10. Punkt 11 der Tagesordnung: Neue Ausrichtung des 115-Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe Vorlage: 2016/0302 Beschluss: 1. Der Gemeinderat stimmt der neuen Ausrichtung des 115-Servicecenters Stadt- und Landkreis Karlsruhe auf den Regierungsbezirk Karlsruhe zu. 2. Der Gemeinderat ermächtigt die Verwaltung, weitere interkommunale Vereinba- rungen mit anderen interessierten Partnern innerhalb des Regierungsbezirkes Karlsruhe zu den bisherigen Bedingungen abschließen zu können. Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt Der Vorsitzende ruft Tagesordnungspunkt 11 zur Behandlung auf und verweist auf die erfolgte Vorberatung im Hauptausschuss: Eine Erfolgsgeschichte braucht mehr Raum. Das sehen Sie auch alle so. Damit einstim- mige Zustimmung. Zur Beurkundung: Die Schriftführerin: Hauptamt - Ratsangelegenheiten – 12. Juli 2016